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158.721 - Tagesschnitt: 435

Rheinland-Schaufenster

"Laufend" aktuelle Meldungen aus dem Rheinland:

30.09. 12. Bensberger Martinilauf am 6. November – mit fürstlichem Ambiente
RHEIN-BERG.
Deutlich anspruchsvoller ist die Laufstrecke des Martinilaufes, ebenfalls mit viel Natur, großartigen Schlössern und beschaulichen Ortschaften. Die Martiniläufer sind jedes Jahr über die abwechslungsreiche Strecke und das Ambiente begeistert. Start und Ziel befinden sich im Schlosspark des Grandhotels Schloss Bensberg.

Auch als 2er Teamstaffel
Der 10,1 km lange Rundkurs ist anstrengend-schön und vor allem nie langweilig. Nach der Einführungsrunde mit Bergwertung im Schlosspark mit anschließendem Blick in die Kölner Bucht führt die Strecke hinab ins Milchborntal und den Lerbacher Wald. Nach knapp 5 km kommt das  Schlosshotel Lerbach ins Blickfeld. Ein Augenschmaus. Hier befinden sich auch Verpflegungspunkt und Wechselzone der 2er-Team-Staffeln. Weiter geht’s über den Schlossweg durch die idyllischen Ortschaften Oberlerbach und Kaltenbroich hoch zum Naturfreundehaus Hardt, runter zum romantischen Kadettenweiher und final noch einmal bergan nach Moitzfeld. Auf dem letzten Kilometer, die Schlosstürme im Blick, kann man es „rollen“ lassen und den Zieleinlauf genießen.

Klassisch-musikalischer Empfang, Weckmänner und Steintrophäen
Passend zum fürstlichen Ambiente werden am Anna-Maria Medici-Platz die Finisher mit klassischer Musik empfangen. Während sich die Bambinis über frische Weckmänner im Ziel freuen, werden die schnellsten Schüler und Martiniläufer in der Alten Preußischen Turnhalle traditionell mit einem rund 2 kg schweren Steinpokalen geehrt. Online-Meldeschluss ist Sonntag, der 30. Oktober. Nach den Schüler- und Kinderläufen ab 10:00 Uhr fällt der Startschuss für den Hauptlauf über 10,1 km diesmal 20 min früher um 10:40 Uhr im Schlosspark Bensberg.
www.bensberger-martinilauf.de
(Autor & Copyright: Jochen Baumhof für Laufen-im-Rheinland)

29.09. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker gibt Startsignal für RheinEnergieMarathon
KÖLN.
In diesem Jahr startet der 20. Marathon durch Köln. Im Jubiläumsjahr haben sich 25.000 Teilnehmende aus über 60 Nationen zum RheinEnergieMarathon im Rahmen des Kölner Sportjahres 2016 angemeldet.
 
Aus Kölns Partnerstädten Cork, Esch-sur-Alzette, Istanbul, Kattowitz und Wolgograd empfängt Bürgermeister Andreas Wolter rund 30 sportlichen Gäste am Samstag, 1. Oktober 2016, im Kölner Rathaus. Im Anschluss sind sie zum Pasta-Essen in Vorbereitung ihres Langstreckenlaufs eingeladen. Auch eine Schülerdelegation aus Israel, je zur Hälfte arabisch und jüdisch, wird im Rathaus zu Gast sein und damit ein Zeichen der Freundschaft setzen. Einige beteiligen sich am Schulmarathon, andere kommen wegen des Radsports nach Köln.
 
Oberbürgermeisterin Henriette Reker gibt am Sonntag, 2. Oktober 2016, auf dem Ottoplatz in Köln-Deutz um 10 Uhr das offiziellen Startsignal des Jubiläum-Marathons mit Unterstützung der Karnevalsgesellschaft Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. und deren Konfettigeschütz.
(Autor & Copyright: Nicole Trum für Laufen-im-Rheinland)

29.09. 31. Refrather Herbstlauf im Königsforst am 23. Oktober
RHEIN-BERG.
Organisationsleiter und Laufmoderator Jochen Baumhof hatte im Vorjahr zum 30. Jubiläum den früheren ZDF-Sportchef und 10 km Streckenrekordler (29:44/1975) Wolf-Dieter Poschmann als Überraschungsgast eingeladen. Ohne viel Zauber drum herum geht es auch in diesem Jahr auf DLV-vermessenen Strecken in den hoffentlich goldenen Oktoberwald. Start und Ziellinie werden wie immer an der Schutzhütte „Am Dicken Stock“ gezogen. Das Sägemehl für alle Markierungen im größten Waldgebiet rund um Köln ist bereits gebunkert. Es werden Laufstrecken von 5 km und 10 km, jeweils mit Wendepunkt und ein Halbmarathon, mit Wertungen für die Kreismeisterschaften Oberberg, als 3-Rundenkurs angeboten. Alle Wege sind sehr gut zu laufen, windgeschützt und leicht wellig. Der erste Startschuss fällt um 10 Uhr für die 5 km Läufer. Die ersten drei bzw sechs Läufer-innen im Zieleinlauf werden ohne lange Wartezeiten geehrt. Die Startgelder bleiben im Vergleich zu den Cityläufen sehr moderat. Online-Anmeldeschluss ist Sonntag, 16.10.2016.
www.tvr-running.de
(Autor & Copyright: Jochen Baumhof für Laufen-im-Rheinland)

28.09. 7. StaffelMarathon Waldbreitbach
75 Staffeln und 20 Einzelläufer auf der Meldeliste

RHEIN-WIED.
Das Organisationsteam vom VfL Waldbreitbach freut sich über 75 vorangemeldete Staffeln und 20 Einzelläufer. Das ist das zweitbeste Meldeergebnis nach der Erstaustragung im Jahr 2009, als 80 Staffeln im Ziel waren.

Im Teilnehmerfeld wieder Staffeln aus allen Bereichen.  Vereine aus dem Triathlon-, Leichtathletik-, Handball- und Fußballbereich machen wieder mit. Auch Dorfgemeinschaften, Nachbarschafts- und Hobbygruppen sind wieder dabei. Unter den 20 Jugendstaffeln stellt die Deutschherrenschule Waldbreitbach fast die Hälfte.. Unter dem Staffelnamen "BildSchleichen" starten blinde und stark sehbehinderte Sportler, die auf die Hilfe von Guides angewiesen sind. Einige von Ihnen gehören zu den Topsportlern mit Handicap in Deutschland.

Am Freitag, 30. September endet die Voranmeldung. Danach können auch die Teamchefs selbst keine Änderungen mehr im Anmeldeportal vornehmen. Am 1. und 2.  Oktober werden die personalisierten Startnummern gedruckt. Nachmeldungen sind am 3. Oktober noch ab 8 Uhr möglich. Die Startnummernausgabe befindet sich im Musikraum der Realschule plus Waldbreitbach. Start-, Ziel- und Wechselzone befinden sich auf der Straße zwischen Schulgebäude und Feuerwehrhaus. Im Feuerwehrhaus sorgen der Löschzug Waldbreitbach und der VfL Waldbreitbach für das leibliche Wohl. Für Stimmung auf der Strecke sorgen unter anderem Sambagruppen. Als Parkplätze dienen der Marktplatz Waldbreitbach und der Parkplatz am Wiedtalbad in Hausen. Von dort sind es jeweils ca. 500 m Fußweg zum Start.

www.staffelmarathon.info
(Autor & Copyright: Josef Hoß für Laufen-im-Rheinland)

28.09. 42,195 Kilometer R(h)ein Inklusiv
Inklusive Staffeln von Sporthochschule und Unfallversicherung beim 20. RheinEnergieMarathon Köln
KÖLN.
Sportler mit und ohne Behinderung gehen am kommenden Sonntag gemeinsam bei der 20. Auflage des RheinEnergieMarathons Köln an den Start. Sieben inklusive Staffeln sind Teil von „R(h)ein Inklusiv“, einem Projekt der Deutschen Sporthochschule Köln und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

Ziel von "R(h)ein Inklusiv" ist, dass Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam die 42,195 Kilometer des Marathons absolvieren. In den sieben Staffeln des Projekts starten jeweils zwei SportlerInnen mit und zwei SportlerInnen ohne Behinderung, darunter Studierende und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Sporthochschule Köln sowie prominente paralympische Athletinnen und Athleten.

Die bunte Truppe setzt sich aus ganz unterschiedlichen Sportlern und Charakteren zusammen: vom Sporttheoretiker über rasend schnelle Läufer bis zu Athleten, die insgesamt 26 Goldmedaillen bei Paralympischen Spielen gewonnen haben, u.a. Kirsten Bruhn (Schwimmen), Henry Wanyoike (Laufen) sowie der aktuelle Paralympicsgewinner aus Rio Hans-Peter Durst (Radsport). Auch Verena Bentele, die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, und Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), werden die Laufschuhe schnüren.

„Wir wollen Inklusion durch den Sport erlebbar machen und so noch mehr Menschen für dieses wichtige Thema sensibilisieren“, sagt Univ.-Prof. Dr. Thomas Abel, Professor für Paralympischen Sport an der Deutschen Sporthochschule Köln und Initiator des Projekts „R(h)ein Inklusiv“. Denn: Im Rahmen der Professur Paralympischer Sport wird nicht nur im Leistungssport geforscht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt darin, Lehramtsstudierende auf inklusive Lehr- und Lernsituationen vorzubereiten.

Zu erkennen sein werden die inklusiven StaffelläuferInnen an ihren weißen Laufshirts mit dem schwarz-roten Schriftzug „R(h)ein Inklusiv“.
(Autor & Copyright: Julia Neuburg für Laufen-im-Rheinland)

27.09. RheinEnergie verlängert das Titelsponsoring um 2 Jahre
KÖLN.
Die gute Nachricht gab es zum Schluss der gestrigen Pressekonferenz. Der Vertriebsvorstand der RheinEnergie, Achim Südmeier, verkündete, dass das Unternehmen für weitere 2 Jahre der Titelpartner des RheinEnergieMarathon Köln ist.

„Einen Sponsor wie die RheinEnergie kann sich jeder Veranstalter nur wünschen, und eine Partnerschaft über einen Zeitraum von 20 Jahren findet man im immer härter werdenden Sportbusiness sehr selten.
Gemeinsam hat man den Köln Marathon zu einem sportlich, gesellschaftlich und wirtschaftlich bedeutendem Ereignis in der Domstadt entwickelt“, sagt Markus Frisch, Geschäftsführer der Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH zur Vertragsverlängerung.

Marathon-Favoriten peilen 2:09 Stunden an
Das Elitefeld der Männer peilt eine Zeit von unter 2:10 Stunden auf der Marathondistanz an. Die Favoriten sind die Kenianer Nicholas Manza Kamakya und Wilfried Kirwa Kigen. Kamayka ist mit einer Bestzeit von 2:06:34 Stunden aus dem Jahr 2011 leichter Favorit vor Kigen, der zwar noch keine Zeit unter 2:10 Stunden laufen konnte, aber mit einer Halbmarathonbestzeit von 1:01:56 Stunden sein Potenzial bereits angedeutet hat.

Bei den Frauen ist ebenfalls eine Kenianerin leicht favorisiert. Allerdings wird Bornes Jepkuri Kitur (PB 2:32:00 Stunden) gegen Yinli He aus China bestehen müssen, die eine Bestzeit von 2:27:35 vorweisen kann, aber in diesem Jahr beim Chongqing Marathon über eine 2:38:36 Stunden ihre Leistungsfähigkeit nicht bestätigen konnte.
Meike Schön wird als Lokalmatadorin von der LAZ Puma Rhein Sieg ihr Marathondebüt geben. Schön hatte 2013 mit 1:15:55 Stunden den zweiten Platz auf 21-Kilometer-Distanz in Köln gewonnen.

Laura Hottenrott gibt ihr Halbmarathondebüt
Der Halbmarathon in Köln entwickelt sich zu einer wichtigen Adresse für Nachwuchsläufer. Nachdem der Köln Marathon-Botschafter Hendrik Pfeiffer im letzten Jahr Deutschen Juniorenrekord in 1:03:42 Stunden gelaufen ist, werden in diesem Jahr die Junioren Tobias Blum und Tim Ramdane Cherif von der LG Telis Finanz Regensburg um die Podiumsplätze kämpfen. Blum geht mit einer Bestzeit von 1:05:55 Stunden an den Start, Cherif mit 1:07:09 Stunden. Das Favoritenquartett komplettieren Tom Gröschel von der TC FIKO Rostock (PB 1:05:22 Stunden) und Jonas Koller (PB 1:05:25 Stunden).

Laura Hottenrott von der GSV Eintracht Baunatal wird ihr Debüt auf der Halbmarathondistanz geben. Die Deutsche Vizemeisterin über 10.000 Meter wird auf die Favoritinnen Julia Galuschka von der LG Telis Finanz Regensburg (PB 1:16:08 Stunden) und Aude Salord von der LAZ Puma Rhein-Sieg (PB 1:17:30) treffen. Darüber hinaus hat Hottenrott als Neukölnerin und zukünftige Studentin an der Deutschen Sporthochschule Köln beste Chancen die Kölner Stadtmeisterschaft und den Studi-Werk Cup zu gewinnen.

R(h)ein Inklusiv – zweifacher Paralympics-Sieger läuft Staffel
Das Projekt "Inklusion durch Sport", eine Kooperation der Deutschen Sporthochschule Köln und der Deutschen Gesetzlichen Krankenversicherung (DGUV) geht mit insgesamt sieben Staffeln mit jeweils zwei Sportlern mit und zwei ohne Behinderung an den Start.
Unter anderem wird der paralympische Spitzensportler und zweifache Goldmedaillengewinner im Dreiradfahren in Rio, Hans-Peter Durst, eine inklusive Staffel anführen. Er wird diesmal nicht auf Rädern unterwegs sein, sondern trotz seiner Behinderung laufen.

Meldezahlen auf Jubiläumshoch
Insgesamt haben sich bis dato 25.919 Läufer für die Jubiläumsveranstaltung angemeldet. 6.435 Anmeldungen sind davon für den Marathon eingegangen. Das sind 11 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Halbmarathon ist mit 14.444 Teilnehmern fast an der Kapazitätsgrenze von 15.000 angelangt und liegt 17,5 Prozent über dem Niveau aus 2015. Die Firmenstaffel präsentiert von der Kölnischen Rundschau erreicht mit 670 Teams exakt die Vorjahreszahlen.
Der RheinEnergieSchulmarathon bringt 1.974 Schüler (282 Teams) auf die Strecke.

Anmeldungen sind noch auf der Running.EXPO möglich, solange die Teilnehmerlimits noch nicht erreicht sind. Die Messe findet erstmals in der Wassermannhalle am Girlitzweg in Köln-Ehrenfeld statt.
(Autor & Copyright: Jan Broniecki für Laufen-im-Rheinland)

27.09. Topathleten des 20. Köln-Marathon
Marathon, Männer:


Nicholas Manza Kamakya (1985), Kenia, Bestzeit: 2:06:34
2016     Lima Marathon     1. Platz     29:59
2014     Prag Marathon     4. Platz     30:44
1012     Berlin Marathon    4. Platz     14:21

Wilfried Kirwa Kigen (1986) Kenia, Bestzeit: 2:10:26
2014     Ljubljana Marathon     6. Platz     2:10:26
2014     Wien Marathon           8. Platz     2:11:42
1014     Olomou Halbmar.        4. Platz     1:01:56

Edwin Kiprop Korir (1988), Kenia, Bestzeit: 2:10:26
2014     Zürich Marathon     2. Platz     2:11:02
2013     Zürich Marathon     2. Platz     2:10:26

Raymond Kipchumba Choge (1988), Kenia, Bestzeit: 2:11:07
2016     Wien Marathon     5. Platz     2:11:07

Marathon, Frauen:

Bornes Jepkurui Kitur (1988), Kenia, Bestzeit: 2:32:00
2016     Mumbai Marathon     2. Platz     2:32:00
2016     Rotterdam Marathon     7. Platz     2:34:25

Shewaye Gemechu Debelu (1989), Äthiopien, Bestzeit: 2:39:37
2015     Salzburg Marathon     1. Platz     2:45:09
2013     Tolouse Marathon     3. Platz     2:39:37

Yinli He (1988), China, Bestzeit: 2:27:35
2016     Chongqing Marathon     14. Platz     2:38:36
2015     Chongqing Marathon     2. Platz     2:27:35
1014     Hamburg Halbmar.     5. Platz     2:28:31

Maike Schön (1989), LAZ Puma Rhein-Sieg, Debut
2013     Köln Halbmarathon     2. Platz     1:15:57
2011     Köln Halbmarathon     8. Platz     1:18:50

Halbmarathon, Männer:

Tom Gröschel (1991), TC FIKO Rostock, Bestzeit: 1:05:22
2016     10 Km     Celle     7. Platz     29:59
2015     10 Km     Ohrdruf     18. Platz     30:44
1016     5 Km     Kassel     9. Platz     14:21

Tobias Blum (1995), LG Telis Finanz Regensburg, Bestzeit: 1:05:55
2016     5 Km     Celle     3. Platz     14:38
2016     5 Km     Ohrdruf     3. Platz     14:17

Jonas Koller (1993), LG Telis Finanz Regensburg, Bestzeit: 1:05:25
2016     10 Km     Celle     23. Platz     32:34
2016     10 Km     Regensburg     2. Platz     30:01
1016     5 Km     Herzogenaur.     7. Platz     14:34

Tim Ramdana Cherif (1994), LG Telis Finanz Regensburg, Bestzeit: 1:07:09
2016     10 Km     Celle     15. Platz     30:41
2016     10 Km     Regensburg     7. Platz     30:34
1016     10 Km     Ohrdruf     16. Platz     30:41

Halbmarathon, Frauen:

Julia Galuschka (1979), LG Telis Finanz Regensburg, Bestzeit: 1:16:08
2015     Marathon     Hamburg     15. Platz     2:44:36
2015     HM     Hunsrück     1. Platz     1:19:19
1016     HM     Husum     6. Platz     1:17:07

Laura Chacon Biebach (1988), ASC Darmstadt, Bestzeit: 1:18:50
2016     10 Km     Frankfurt     3. Platz     35:25
2016     10 Km     Rodgau     2. Platz     37:30
1016     5 Km     Koblenz     11. Platz     17:08

Aude Salord (1988), LAZ Puma Rhein-Sieg, Bestzeit: 1:17:30
2015     HM     Köln     5. Platz     1:21:57
2016     10 Km     Bern     1. Platz     36:50
1014     HM     Köln     5. Platz     1:23:24

Laura Hottenrott (1992), GSV Eintracht Baunatal, Debut
2016     10 Km     Celle     2. Platz     33:43
2015     10 Km     Duderstadt     1. Platz     36:39
1015     10 Km     Kassel     1. Platz     35:08
(Quelle: Köln-Marathon)

26.09. Deutsche Post Marathon Bonn: Frühjahrsklassiker lockt mit Frühbucherrabatt
- Bis Freitag vergünstigt online anmelden
- Bereits 1.500 Anmeldungen für 17. Auflage am 2. April 2017
- Silvesterlauf nicht mehr im Programm
BONN.
Während derzeit zahlreiche Herbstmarathonläufe stattfinden, stehen für die Veranstalter des Deutsche Post Marathon Bonn bereits die Vorbereitungen für die 17. Auflage des Frühjahrklassikers auf dem Programm. 1.500 Sportlerinnen und Sportler haben sich bis jetzt für die zahlreichen Wettbewerbe mitten durch die wunderschöne Bundesstadt angemeldet. Insgesamt 13.000 Läuferinnen und Läufer werden im kommenden Jahr über die verschiedenen Distanzen in Bonn erwartet. Neben der klassischen Marathondistanz dürfen sich die Sportler über eines der stärksten Halbmarathonfelder in Deutschland freuen: bis zu 8.000 Teilnehmer nehmen hierbei jährlich teil. Erneut im Programm: der kostenlose Schulmarathon sowie die Staffelwettbewerbe über die Marathonstrecke. Kurze Wege, eine hervorragende Logistik sowie hochwertige Verpflegung und ein tolles Rahmenprogramm zeichnen den Deutsche Post Marathon aus und locken am 2. April erneut in die begehrte Laufhochburg im Rheinland.

Bis Freitag vom Frühbucherrabatt profitieren
Bis zum kommenden Freitag, 30. September, können sich Sportler noch zum Vorzugspreis online anmelden. Ein Start über die Halbmarathondistanz kostet bis dahin im Frühbuchertarif 36,- Euro, für die Königsdisziplin über 42,195km sind 49,- Euro zu entrichten. Im Beitrag enthalten: das bekannte Bonner „Qualitäts-Leistungspaket“ mit Ziel-Massage, umfangreicher Zielverpflegung in einem modernen Nachzielbereich inklusive Service, Urkunde, Medaille, Finisher-Shirt, zwölf Verpflegungsstationen auf der Marathonstrecke und vielem mehr. Ab dem 1. Oktober erhöhen sich die Anmeldegebühren für die Wettbewerbe. Staffeln profitieren noch bis zum 31. Dezember von der ersten Preisstufe, die bei 120,- Euro für ein 4er-Team liegt. Anmeldung unter: www.deutschepost-marathonbonn.de.

Silvesterlauf nicht mehr im Programm
Nach acht Auflagen hat man sich derweil dazu entschlossen, den am 31. Dezember stattfindenden Bonner Silvesterlauf nicht mehr auszurichten. Eingangs wurde der Lauf als kostenloses Zusatzangebot für die Teilnehmer des Bonn Marathons installiert. „Leider ist aus ökonomischer Sicht, auch trotz des zuletzt erhobenen Startbeitrages, eine Fortführung in dieser Konstellation nicht mehr möglich“, erklärt Marathon-Pressesprecher Kai Meesters. Knapp 800 Teilnehmer machten sich in den letzten Jahren auf den Weg über die 10km lange Laufstrecke entlang des Rheins.
(Autor & Copyright: Kai Meesters für Laufen-im-Rheinland)

26.09. Christian Schreiner dominiert Siegburger Citylauf
RHEIN-SIEG.
Gut 400 Läufer verwandelten am Sonntag die Siegburger Innenstadt in ein stimmungsvolles Läufer-Mekka. Auf Streckenlängen von 500 Metern bis Zehn Kilometer lief, bei spätsommerlichen Temperaturen, rund um den Marktplatz und Michaelsberg die einzige reine Citylauf-Veranstaltung in der Region. Auf dem 2,5 Kilometer Rundkurs waren somit immer kleine Steigungen mit dabei.

Überlegener Sieger des Zehn-Kilometer Hauptlaufs wurde Christian Schreiner vom veranstaltenden LAZ Puma Rhein-Sieg in 33:15 Minuten. Auf Platz Zwei landete, wie im Vorjahr, Tobias Tesch (SV Hellas Siegburg, 35:39) vor Gary Wilberforce (Bonn, 36:10).  und Rene Spanier (beide LAZ Puma Rhein-Sieg, 36:45) gewann.

Bei den Frauen triumphierte mit Lisa Heimann (39:21) ebenfalls eine LAZ-Athletin. Zweite wurde ihre Vereinskameradin Sigrid Bühler (42:01) vor Stefanie Hiersemann (46:09).

Den Jedermannlauf über Fünf Kilometer dominierten der vereinslose Tim Schneider (17:22) und die Siegburgerin Sarah Valder (20:01). LAZ-Athletin Marlen Günther, die in den vergangenen drei Jahren die Zehn Kilometer gewann, wurde gute Dritte (24:09). Die 32-jährige regionale Top-Läuferin wird Anfang nächsten Jahres zum dritten Male Mutter und zieht sich daher vorübergehend vom Leistungssport zurück.

Eine traditionell starke Beteiligung gab es bei den Kinder- und Jugendläufen. Knapp die Hälfte aller Teilnehmer liefen die Kurzstrecken über 500 und 2.500 Meter. Besonders schnell waren hier die LAZ-Nachwuchsathleten die beinahe sämtliche Altersklassen gewannen.

Ergebnisse:
Männer, 10 km: 1. Christian Schreiner (LAZ Puma Rhein-Sieg) 33:15 Minuten, 2. Tobias Tesch (SV Hellas Siegburg) 35:39, 3. Gary Wilberforce (Bonn) 36:10, 4. John Achtendung (LAZ/1. M40) 39:07, 5. Ralf Köker 39:38, 6. Rene Wieland (Team Luftwaffe) 39:42, 7. Marco Schneider 40:06, 8. Klaus Tüschenbönner (1. M45) 40:23, 9. Eiken Merkel (Köln) 40:48, 10. Stefan Schneider 42:02.
Frauen, 10 km: 1. Lisa Heimann 39:21 Minuten, 2. Sigrid Bühler (beide LAZ Puma Rhein-Sieg) 42:01, 3. Stefanie Hiersemann (1. W45) 46:09, 4. Lisa Hieke 46:14, 5. Kyra Hohag (SSF Bonn) 47:42, 6. Christine Nachbaur-Sturm (Eitorf/1. W50) 51:34, 7. Nicole Wagenknecht 53:17, 8. Dagmar Wroz (SV Hellas Siegburg/1. W60) 54:10, 9. Jascha Madeleine Exner 55:21, 10. Katharina Bandekow 56:03.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen-im-Rheinland)

25.09. Streckenrekorde beim Bickendorfer Büdchenlauf
Tolles Jubiläum mit Teilnehmer- und Streckenrekord am Bickendorfer Büdchen Maciek Miereczko gewinnt über 5 und 10 KM und stellt zwei neue Streckenrekorde auf – Vera Coutellier siegt über 5 KM und Meike Schön brilliert über 10 KM
KÖLN.
Man weiß nicht wie die Organisatoren des Bickendorfer Büdchenlauf präsentiert von Itting es immer wieder hinbekommen, dass immer - so auch in diesem Jahr -  herrlichstes Laufwetter im Veedel Bickendorf am Veranstaltungstag Einzug hält. „Seit zehn Jahren komme ich jetzt hier her und schicke die vielen Läuferinnen und Läufer auf die Strecke. Seit dem ersten Startschuss vor zehn Jahr habe ich nie eine Jacke gebracht. Sonnenschein, immer viele Teilnehmer und die urkölsche Stimmung machen diese Sportveranstaltung aus. Lob an alle Teilnehmer und an die vielen Helfer. Ich komme gerne wieder“, so der ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Köln und Schirmherr der Veranstaltung Fritz Schramma.

Neben den immer wiederkehren tollem Wetter, war es auch dieses Jahr wieder so, dass die Organisatoren von der Bickendorfer Interessengemeinschaft e.V. (big) und König Event Marketing (KEM) wieder einen neuen Teilnehmerrekord melden konnten. „Es haben 1.509 Teilnehmer gemeldet. Dies spricht für diesen Lauf hier im Veedel. Wir freuen uns sehr so viele Büdchenläufer in Bewegung zu setzen,“ bilanziert Hans Johnen von der big. Auch sportlich regnete es neue Rekorde.

So stellte Maciek Miereczko vom VfB Erfstadt Multisport mit der Zeit von 15:46 Minuten eine neue Bestmarke über die 5 KM-Distanz auf. Damit verbesserte Miereczko den bestehenden Streckenrekord um ganze 30 Sekunden. Zweiter über die fünf Kilometer würde Daniel Singbeil (Sport Bunert) in der Zeit von 15:55 Minuten gefolgt von Thomas Essmann (16:48 Minuten / LGD Stupid Runners). Singbeil konnte dies erste Runde sehr gut mit Miereczko mithalten, verlor aber das Rennen auf der zweiten Runde des 2,5 Kilometer langen Rundkurs durch Köln-Bickendorf.

Bei den Frauen schaffte es erneut Vera Coutellier ganz oben auf das Treppchen. Sie gewann erneute die 5 Kilometer-Distanz und überquerte die Ziellinie dieses Mal in einer Zeit von 18:46 Minuten und blieb damit nur 13 Sekunden über ihren selbst aufgestellten Streckenrekord von 18:33 Minuten aus dem vergangenen Jahr. Ihr folgten auf den Plätze Zwei und Drei Claudia Schneider (19:18 Minuten / ASV Köln) und Christina Kieninga (22:41 Minuten).

Beim Start des 10 Kilometer Hauptlaufes glaubten die Moderatoren Dirk Forberg (ARD) und Jochen Baumhof ein „Deja Vu“ zu haben. So standen die drei ersten Läufer vom 5 KM-Volkslauf präsentiert von der Köner Bank bei den Männern erneut auf der Startmatte. Miereczko, Singbeil und Essmann wollte es auch beim 10 Kilometer-Hauptlauf präsentiert von den KölnBäder wissen, wer der schnellste Läufer ist. Aber hier ließ Miereczko keinen Zweifel aufkommen, wer der Dominator dieser Jubiläumsveranstaltung wird. Zwar konnte auch hier Singbeil eine Runde an Miereczko dranbleiben, aber nach der dritten Runde lagen die beiden Kontrahenten schon über 30 Sekunden auseinander. So lief Miereczko zwar alleine, aber angefeuert von vielen Zuschauern an der Venloer Straße mit neuer Streckenrekordzeit von 32:51 Minuten ins Ziel und verbesserte die alter Bestmarke um 20 Sekunden. Singbeil lief dann mit einer hervorragenden Zeit von 34:12 Minuten als Zweiter ins Ziel gefolgt von Daniel Appelhaus (36:52 Minuten).

In der Damenkonkurrenz gewann souverän Meike Schön (Sport Bunert) in der Zeit 37:51 Minuten. Eine gute Zeit, aber es wäre auch ein neuer Streckenrekord möglich gewesen. „Ich bin total glücklich, dass ich hier bei der tollen Stimmung gewonnen habe und die Vorgabe meines Trainers in meinem Marathontempo zu laufen, umsetzen konnte. Nächstes Jahr probiere ich mein 10 Kilometer-Wettkampftempo zu laufen. Dann wäre auch der Streckenrekord möglich gewesen“, erklärt Schön. Ihr nächstes Ziel ist der anstehende Köln-Marathon in der kommenden Woche. Zweite hinter Schön wurde Regine Damaschke (RRRun / 42:56 Minuten) vor Alice Lüchtefeld (Sport Bunert / 43:20 Minuten). Damit konnten sich die Zeiten in den beiden Hauptläufen über 5 und 10 Kilometer durchaus sehen lassen.

Das Laufspektakel begann an diesem Sonntag in Bickendorf allerdings mit den Kleinsten – den Bambini. Fast 220 Nachwuchsathleten gingen beim Bambini-Lauf präsentiert von Sparkasse KölnBonn an den Start, um die ca. 500 Meter zu bewältigen und sich die goldene Siegermedaille zu sichern. Angeführt wurden die „Pänz“ vom Clown-Tom, der mit einer riesigen Luftballontraube den Kids den Weg wies. Im Ziel strahlten nicht nur die Kleinen, die neben ihrer Medaille auch mit einer Spardose von der Sparkasse KölnBonn belohnt wurden, sondern auch die stolzen Eltern. Nur kurz fand der 2,5 km-Schülerlauf präsentiert Sehbegleiter - Bruckmann Augenoptik statt. Hier nahmen knapp 190 Schülerinnen und Schüler teil, um eine Runde des 2,5 km langen Rundkurses, der unter anderem durch den Rochuspark und entlang der Venloer Straße führt, zu laufen.

Bei den Jungen gewann der Vorjahres-Zweite Constantin Carls vom ASV Köln mit der Zeit von 08:24 Minuten und stellte damit eine weiteren Streckenrekord beim Bickendorfer Büdchenlauf auf. Er verbesserte den alten Rekord um 17 Sekunden. Dies ist eine starke Leistung, da Constantin auch seine Vorjahreszeit um ganze 43 Sekunden verbessern konnte. Zweiter Schüler wurde der Kölner Julien Theill (9:53 Minuten) gefolgt von Robin Senft (10:03 Minuten), der ebenfalls dem ASV Köln angehörig ist. Auch bei den Mädchen siegte eine Vorjahres-Zweite. Liv Stähler vom ASV Köln kam nach exakt 10:07 Minuten im Ziel und siegte. Kurz dahinter folgten auf den Plätzen Zwei und Drei Emma Heil (Selbstläufer SV Altennahr / 10:12 Minuten) und die Bergisch Gladbacherin Sarah Welper (10:17 Minuten).

Beim Mannschafflauf präsentiert von RAFA über 5km-Distanz gingen zahlreiche Teams auf die Strecke. Hierbei wurden die Einzelzeiten der Teammitglieder gewertet und zu einer Gesamtzeit addiert. Bei den Frauen siegte dieses Jahr das Team AETNA in der Gesamtzeit von 1:12;27 Stunden. In der Mixedkonkurrenz war das Team Pulschlag 1 nicht zu schlagen (1:00:34 Stunden) und bei den Männerteams stand das Team LDG Stupid Runner mit der Zeit von 55:14 Minuten ganz oben auf dem Podest.

Auch die Nordic Walker und Walker ließen es sich beim Walking und Nordic Walking-Lauf präsentiert von Guett-Dern über fünf Kilometer nicht nehmen an der Jubiläumsveranstaltung zu starten. Unter den gut 70 Startern mit und ohne Stöcker auch wieder Klaus Hermann und Eveline Schultheiß, die schon zum zehnten Mal in Bickendorf am Start waren.

Mit der anschließenden Siegerehrung endete die große Jubiläumsfeier des 10. Bickendorfer Büdchenlaufs. Die Band „Top Spin“ sorgte für einen gebührenden musikalischen Ausklang und Hans Johnen wäre nicht Hans Johnen, wenn er nicht schon den nächsten Büdchenlauf im Kopf hätte. „Nach dem 10. Mal folgt mit der 11. Auflage nun der narrische Büdchenlauf. Da werden wir uns so einiges einfallen lassen,“ so Johnen, der damit schon Vorfreude auf das nächste Jahr auslöst. Dann heißt es am 24. September wieder „Gelaufen wird in Bickendorf am Büdchen“ – natürlich bei strahlenden Sonnenschein, wie immer beim Bickendorfer Büdchenlauf.
(Autor & Copyright: Sven Frese für Laufen-im-Rheinland)

24.09. 40. Zonser Nachtlauf macht seinem Jubiläum alle Ehre
NEUSS.
Der Zonser Nachtlauf – erstmals durchgeführt im Jahr 1977 – ist ein Phänomen. Er ist nicht nur einer der schönsten, sondern auch einer der teilnehmerstärksten Nachtläufe zumindest des Rheinlands. Über 1.500 Nachtschwärmer begaben sich am vorletzten Septemberfreitag des Jahres 2016 über 5 km um 19 Uhr und damit noch im Hellen bzw. über die sieben Meilen – 11.263 km – um 20 Uhr bei angebrochener Dunkelheit auf den zu dieser Zeit reichlich mit Kerzen, Fackeln und sonstigen Leuchtmitteln sehr schön und pittoresk illuminierten Kurs über die Felder und durch die historisch einmalige Zollfeste direkt am Rhein. Darunter war sogar ein Teilnehmer, der die sprichwörtlich erste Auflage erfolgreich finishte und danach sage und schreibe 39 lange Jahre keine Zeit mehr oder zumindest aus unerfindlichen Gründen immer eine Ausrede parat hatte, gerade hier zu nicht starten zu können. Am 23. September war es endlich wieder so weit.

Triathlon-Spezialist Paul Schmiejka wurde schon vor Beginn des 5 km oder 3,1 Meilen-Laufes als Favorit ausgemacht. Und wurde seiner Rolle bereits während der anfänglichen Stadionrunde und damit vor Verlassen des Start- und Zielbereichs gerecht. Dabei durfte er erstmals bei einem Zonser Nachtlauf auf Teer starten, wird doch die Arena im Westen der Stadt zur Zeit aufwändig und kostspielig umgebaut und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Zahlreiche Fäll- und Gehölzarbeiten rund um das Stadion gaben aktuell auch weite Teile der finalen parallel zur Anlage liegenden Streckenabschnitte, die bisher im Verborgenen lagen, den Blicken der Zuschauer preis, um mit einsetzender Dunkelheit wieder in die Unsichtbarkeit zurückzufallen.
Wie erwartet schwenkte der schnelle Mann vom Pulheimer SC nach fulminanten 16:14 Minuten auf die letzten Meter ein, ohne dass ihm ein Konkurrent zunächst folgte. Felix Herrera (17:59) und das für seinen Heimatverein startende Laufmonster Harald Gläßer (18:25) finishten mit deutlichem Abstand, aber nicht minder erfolgreich, auf den Plätzen. Bei den Frauen durfte sich Celine Ritter aus Köln über den Sieg und eine Zeit von exakt 19 Minuten sowie vor allem über den Beifall der nun bereits zahlreich anwesenden Langstreckler freuen, die den Zielkanal und – nebst Moderator – die Westtribüne säumten, um die knapp 500 einlaufenden Teilnehmer wieder im Zielbereich zu begrüßen.

Nachdem die letzten der 5 km-Läufer eingetrudelt waren, füllte sich das mittlerweile vom Flutlicht beleuchtete Startareal schnell wieder mit den „7 Meilen“ Startern, die sich an diesem Abend über wahrlich beste Bedingungen freuen durften. Angenehme Temperaturen, eigentlich kein Wind und viele erwartungsfrohe Zuschauer. Und natürlich über die mittlerweile von den Anwohnern und Zuschauern zahlreich entzündeten Fackeln und Kerzen an vielen Abschnitten des Parcours.

Lokalmatador Nikki Johnstone übernahm um Punkt 20 Uhr die Führung über einen Lindwurm, der sich wieder einmal eine gefühlte Ewigkeit lang aus dem Stadion heraus schlängelte. Ca. 10 bis 15% der Läufer hatten sich Stirnlampen umgeschnallt, um sich sicherer zu fühlen und auf die nicht zu unterschätzenden Überraschungen bei einem Nachtlauf vorbereitet zu sein. Die ersten Kilometer geht es dann auch tatsächlich in nördlicher Richtung durch die Felder rund um den Ort, um ganz plötzlich und unvermittelt direkt in die Wohngebiete und den Stadtkern der Zollfeste zurück zu führen. Ab hier sind die folgenden sechs Kilometer bis kurz vor dem Ziel von den Veranstaltern und vor allem von den Anwohnern individuell ausgeleuchtet und ergeben auch für die einheimischen Teilnehmer einen sicherlich gänzlich neuen und zum Teil ungewohnten Blick auf ihre Heimatstadt.

Johnstone führte hier noch, wurde aber sichtlich bedrängt von Maximilian Thorwirth. Hinter den beiden sich gegenseitig anspornenden Spitzenreitern tat sich bereits ein veritables „Loch“ auf, dass sich bis zum Zieleinlauf noch vergrößern sollte. Thorwirth übernahm schließlich auf den letzten Kilometern das Kommando und gab es auch bis ins Ziel nicht mehr ab.

Nach 35:55 Minuten lief er mit einer der besten Finisher-Zeiten in 40 Jahren Zonser Nachtlauf als verdienter Sieger ins Stadion, immer noch dicht gefolgt von Johnstone in 36:09. In der folgenden gefühlten Ewigkeit bog keiner der über 1.000 noch folgenden Läufer auf den für den Moderator gut sichtbaren Zielbereich ein. Nach immer noch hervorragenden 39:40 überquerte Habtom Tedros als Dritter die Ziellinie. Danach ging es zum Teil Schlag auf Schlag, wobei die offiziell für den TV Refrath startenden Laufmonster Moritz Kufferath und Manuel Skopnik in 40:48 und 41:17 min. hervorragende Zeiten erreichen konnten. Die beiden waren schließlich auch in den Vorjahren extrem erfolgreich, wobei Manuel einen Gesamtsieg 2009 und Moritz einen zweiten Platz in 2015 vorweisen kann.

Die Frauenwertung gewann Tanja Spill nach ihrem zweiten Platz bei der letzten Auflage in 42:14 ziemlich souverän, obwohl sich mit Heidi Schwartz (43:26), Christin Wilken (44:49) und Thurid Buch in 44:53 min. zum Teil sogar auswärtige und ziemlich starke Konkurrentinnen angemeldet hatten. Hier mag der imaginäre Heimvorteil letztlich den Ausschlag gegeben haben. Alles im allem war es ein überaus erfolgreicher Laufabend für alle Beteiligten, wobei die Freude über immerhin mehr als elf absolvierte erfolgreiche Kilometer die mögliche Anspannung vorher bei weitem überwog. Die anschließende Stimmung in der geräumigen Sporthalle anläßlich der relativ kurzfristig anberaumten Siegerehrungen ist ohnehin kaum zu toppen. So viele Menschen wie sonst nie und noch dazu bei draußen relativ schnell absinkenden Temperaturen finden hier Platz. Und konnten sich über reichhaltige Präsente für den Gesamtsieg und in den Altersklassen freuen.
(Autor & Copyright: Kai Engelhardt für Laufen-im-Rheinland)

23.09. Bonner Silvesterlauf findet nicht mehr statt
BONN.
Nach neun Jahren ist Schluss! Der Bonner Silvesterlauf findet nach acht Auflagen (2010 witterungsbedingt ausgefallen) nicht mehr statt. Dies teilte der Veranstalter, der auch den Deutsche Post Marathon Bonn organisiert, am Donnerstag mit. Trotz zuletzt 800 Teilnehmern, war die Veranstaltung am 31. Dezember stets ein Zuschussgeschäft und unwirtschaftlich. Daraufhin wurde entschieden, den beliebten Lauf zum Jahresausklang nicht mehr anzubieten. Der schnelle und amtlich vermessene Zehn Kilometer-Kurs führte die Sportler entlang der Rheinpromenade, durch die Rheinaue und wieder zurück zum Rathenauufer.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen-im-Rheinland)

22.09. 10. Bickendorfer Büdchenlauf präsentiert von Itting
Am 25. September feiert der beliebte Veedelslauf in Köln-Bickendorf großes Jubiläum - Vera Coutellier verteidigt Titel und Streckenrekord über 5 km / Daniel Singbeil geht den Gesamtsieg über 5 km an - Claudia Schneider will auch dieses Jahr wieder die 10 km gewinnen - schon über 1.200 Teilnehmer gemeldet - Sponsoren bieten tolle Preise für die Sieger

KÖLN.
Zum zehnten Mal dreht sich im Veedel Bickendorf am kommenden Samstag ab 9:30 Uhr alles um den Laufsport. Das große Jubiläum steht ganz kurz bevor und neben den Organisatoren, die Bickendorfer Interessengemeinschaft e.V. und König Event Marketing, freuen sich auch wieder viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen auf die einzigartige Stimmung im Veedel. So haben schon über 1.200 Läuferinnen und Läufer gemeldet und es ist gut möglich, dass der Teilnehmerrekord von 1.506 noch geknackt wird.

„Generell sind wir schon sehr zufrieden, dass wieder so viele Leute bei uns in Bickendorf gemeldet haben. Sollten sich die Wettervorhersagen bewahrheiten, erwarten wir noch viele Tagesnachmelduneng vor Ort. Dann wäre ein neuer Teilnehmerrekord nicht unrealistisch“, so Rudolf König (König Event Marketing). Sollte es gelingen den Teilnehmerrekord zu knacken, verlost König Event Marketing unter allen Meldern, die sich noch am Veranstaltungstag nachmelden, drei lebenslange Wildcards für zukünftige Teilnahmen. Damit ist schon mal ein toller Anreiz geschaffen, am Sonntag bei herrlichem Laufwetter die Sportschuhe zu schnüren und im Veedel Bickendorf an den Start zu gehen.

Aber auch die vielen Preise der Sponsoren und Partner, die es für die Teilnehmer zu gewinnen gibt, können sich sehen lassen. Auf die jeweiligen Gesamtsieger warten unter anderem Gold-Vorteilskarten der Köln-Bäder, hochwertige Sonnerbrillen oder Kontaktlinsen von Sehbegleiter - Bruckmann Augenoptik, Massagebehandlungen von der Physiotherapie Hohagen, hochwertige Laufschuhe vom Sportfachgeschäft Dauerlauf und zwei trendige Cooling Cubes, die immer für ein erfischendes kühles Kölsch sorgen sowie die passenden 5 Liter-Fässchen von der Gaffel-Brauerei. Zu guter Letzt gibt es noch Startplätze für den Hindernislauf der Norderneyer Obstacle Fight zu gewinnen. Die vielen Siegermedaillen und Pokale runden das Paket der Prämierungen ab.

Man darf gespannt sein, wer die tollen Preise mit nach Hause nehmen darf. So ist beim 2,5 Kilometer Schülerauf Constantin Carls (ASV Köln), der im vergangenen Jahr den zweiten Platz belegte, in diesem Jahr Favorit auf den Sieg. Im letzten Jahr musste sich Constantin nur Leon Formella geschlagen geben. Leon ist bisher nicht gemeldet und daher geht nun Constantin den Streckenrekord von 8:41 Minuten und den Gesamtsieg an. Bei den Mädchen möchte in diesem Jahr Liv Stähler vom ASV Köln ganz oben stehen. Im vergangen Jahr entschieden Millisekunden über Siegerin und zweite Siegerin. Liv hatte da noch das Nachsehen. Am Sonntag läuft sie nun voll auf Sieg.

Beim 5 km-Volkslauf geht Titelverteidigerin und Streckenrekordlerin Vera Coutellier wieder an den Start. 2015 siegte sie souverän mit einer halben Minute Vorsprung und stellte in der Zeit von 18:33 Minuten den amtierenden Streckenrekord auf. Bei den Männern ist Daniel Singbeil großer Favorit. Im vergangenen Jahr wurde er in der schnellen Zeit von 16:58 Minuten Zweiter und läuft sicher am Sonntag um den Sieg mit. In der 10km – Konkurrenz könnte Marc Fricke (Rhein Berg – Runners) nach seinen Siegen in den Jahren 2014 und 2015 den Hattrick-Sieg erlaufen. Allerdings hat Fricke bisher noch nicht gemeldet. So gilt es abzuwarten wer über die 10 Kilometer bei den Männern das Tempo vorgibt. Bei den Frauen wird dies sicherlich wieder Claudia Schneider (ASV Köln) sein. Die Vorjahressiegerin ist in diesem Jahr in einer tollen Form und konnte schon viele Gesamtsiege feiern.

Aber ganz egal wer es letztendlich als Erster über die Ziellinie schafft, beim Bickendorfer Büdchenlauf steht das gemeinsame Sporttreiben und das Zusammensein im Vordergrund. Das war auch immer das Ziel von Initiator Hans Johnen von der Bickendorfer Interessengemeinschaft e.V.: „Unser Anliegen war es immer etwas für das Veedel zu tun. Dies ist uns mit dem Büdchenlauf immer wieder gelungen und die Teilnehmer- sowie die Besucherzahlen sind die Bestätigung dafür. Wir freuen uns sehr darauf am Sonntag wieder gemeinsam auf und neben der Strecke zusammen sein zu können, denn das „Zusammen“ macht Bickendorf aus“.

Das vielfältige Rahmenprogramm bietet zahlreiche Stände und Aktionen, die die Veranstaltung wieder zu einem Familienevent machen. Neben Aktionen für die Kinder werden sich die Zuschauer bei den Sponsoren informieren können, während die Sportler die Möglichkeit haben, sich nach dem 5 km- und 10 km-Lauf von den Mitarbeitern der Hohagen Physiotherapie massieren zu lassen. Bei den Essens- und Getränkeständen finden schließlich wieder alle zusammen und genießen die wohlverdiente Stärkung. Die Band Top Spin sorgt den ganzen Tag für musikalische Begleitung auf dem Eventplatz.

Noch ist eine Anmeldung zum 10. Bickendorfer Büdchenlauf möglich. Entweder bis Samstag, den 24. September in der Concert Kasse Johnen (Venloer Str. 654 in Köln-Bickendorf) oder am Veranstaltungstag auf dem Parkplatz der Kölner Bank (Venloer Str. 674-678 in Köln-Bickendorf) bis ca. 45 Minuten vor dem jeweiligen Start.

Um eine Laufveranstaltung wie den Bickendorfer Büdchenlauf auf die Beine stellen zu können, bedarf es natürlich einer finanziellen Zuwendung durch zahlreiche Sponsoren. Die Mitglieder der Bickendorfer Interessengemeinschaft e.V. unterstützen schon seit dem ersten Startschuss im Jahr 2007 diese wunderbare Laufveranstaltung, so dass man jedes Jahr den Teilnehmern einen qualitativ hochwertigen Wettkampf bieten kann. Ebenso erhält der Büdchenlauf große Unterstützung von zahlreichen ehrenamtlichen Helfern. Bei Fragen zum Bickendorfer Büdchenlauf hilft das Büdchenlauf-Team unter der Telefonnummer 0221 / 499 88 695 gerne weiter.

Die Laufdisziplinen:

  9:30 Uhr     Bambinilauf (Jahrgang 2009 und jünger) | 500 m
präsentiert von der Sparkasse KölnBonn
10:00 Uhr      Schülerlauf ( Jahrgang 2001 und jünger) | 2,5 km
präsentiert von Sehbegleiter - Bruckmann Augenoptik
10:30 Uhr     Walking- und Nordic Walking-Lauf | 5 km
präsentiert von Guett-Dern
11.30 Uhr    Volkslauf | 5 km präsentiert von der Kölner Bank
11:30 Uhr    Mannschaftslauf | 5 km präsentiert von RAFA
12:30 Uhr    Hauptlauf | 10 km präsentiert von KölnBäder
(Autor & Copyright: Sven Frese für Laufen-im-Rheinland)

21.09. Der Köln Marathon wirft seine "blaue Linie" voraus
KÖLN.
Wenn am 2. Oktober wieder 25.000 Menschen durch die Kölner Straßen laufen, dann können Sie sich nicht verlaufen.
Die Blaue Linie leitet sie bis ins Ziel.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 21. September, wurde von 22:00 bis 3:00 Uhr die rund 8 cm breite, gestrichelte Linie auf die 42 Kilometer lange Strecke des 20. RheinEnergieMarathon Köln aufgetragen.

Der Konvoi bestehend aus vier Fahrzeugen benötigte rund 5 Stunden für die Markierungsarbeiten. Die blaue Farbe ist eine spezielle, wasserlösliche Mischung und verblasst nach einigen Wochen wieder.

Ziel dieser von den KölnBädern unterstützten Aktion ist es, den Teilnehmern eine Orientierungshilfe für den kurvenreichen Stadtkurs zu geben, damit unnötig gelaufene Meter vermieden werden.
(Autor & Copyright: Jan Broniecki für Laufen-im-Rheinland)

20.09. Nur zufriedene Gesichter am Fühlinger See!
KÖLN.
Zum "28. Lauf Rund um den Fühlinger See" hatten 930 Läuferinnen und Läufer ihre Meldung abgegeben um - wie immer - einen professionell organisierten Lauf mit familiärer Atmosphäre zu erleben. Zum entsprechenden Gelingen hatten die Verantwortlichen im Vorfeld alles getan, die Helfer aus den Reihen der LLG 80 Nordpark Köln waren während der Veranstaltung überall präsent und auch nach dem Lauf fühlten sich alle Teilnehmer bei ihnen bestens aufgehoben und betreut.
 
"Ein super Lauf mit tollem Engagement, schöner Streckenführung und hervorragendem Helferpersonal! Ich bin im nächsten Jahr wieder dabei.", so ein Läufer aus Wuppertal, der am Sonntag erstmals den Weg an die Laufstrecke im Kölner Norden gefunden hatte.
 
Waren in der Woche noch Temperaturen über 30° zu verzeichnen, so gab es zum Veranstaltungstag äußerst läuferfreundliche Bedingungen: Beinahe Windstille, bewölkter Himmel und Temperaturen von 21° luden geradezu ein, mit Freude an den Start zu gehen und seinen Lauf zu genießen.

So waren denn auch die Finisherquoten sehr erfreulich. Beim Halbmarathon waren es 97% aller Starter, beim 10 km-Lauf und 5 km-Lauf jeweils 99% aller Starter, die auch über die Ziellinie liefen. Beim Kinderlauf über 1 km waren sogar alle im Ziel. Dort gab es für alle den obligatorischen Apfel und mit Krombacher ALKOHOLFREI in verschiedenen Geschmacksrichtungen konnte der erste Durst gestillt werden. Alle Halbmarathonfinisher nahmen an einer Verlosung mit schönen Gewinnen teil. Ein erstklassiges Fahrrad im Wert von über 1000 Euro als Hauptgewinn fand seinen neuen Besitzer: Michael Kloß aus Velbert konnte sein Glück kaum fassen, als er das Fahrrad in Empfang nahm!
 
Die Gewinner der verschiedenen Läufe erhielten neben Trophäen schöne Sachpreise und für die 1. – 3. Plätze aller Altersklassen wurden schöne Aufmerksamkeiten bereit gehalten.
 
"Wir freuen uns mit den zufriedenen Läuferinnen und Läufern, die trotz der enormen Veranstaltungskonkurrenz im Laufmonat September bei uns an den Start gegangen sind.", so Heijo Fetten, "gerne weise ich schon jetzt auf den 3. Nachtlauf am 17.März 2017 hin. 150 Fackeln säumen dann die Laufstrecke rund um den Fühlinger See, ein idealer Lauf für Laufgenießer!"

Die Siegerinnen und Sieger:
Halbmarathon: Lea Orthen (Aachener TG) 01:29:55, Gebremeskel Weldey (Leichlinger TV) 01:14:46
10 km: Tanja Spill (LAV Bayer Dormagen) 00:37:40, Tobias Textor (DLC Aachen) 00:36:09
5 km: Alexandra Tiegel (TV Refrath) 00:18:49, Christian Müller (CJD Frechen) 00:16:41
1 km: Kira Kanditt (OSC Waldniel) 00:03:48, Quirin Pauleit 00:03:42
(Autor & Copyright: Heijo Fetten für Laufen-im-Rheinland)

19.09. Bedburger Citylauf punktet erneut bei der Orga
RHEIN-ERFT.
Das Team des Bedburger Citylaufes ist mittlerweile so eingespielt, dass jeder Handgriff exakt sitzt. Ein Grund mehr, warum die Veranstaltung – Motto „Wir halten Bedburg in Bewegung“ – nicht nur bei den Einheimischen, sondern auch den auswärtigen Gästen, die zum Teil von weit her anreisen, schon seit gefühlten Ewigkeiten so beliebt ist. So auch am Samstag. Mit 670 Vormeldern und letztlich 560 Finishern über alle Distanzen im Ziel feierte die „Schloßstadt mit Herz“ wiederum eine absolut gelungene Veranstaltung. Und mit der 15. Auflage seit 2002 auch ein kleines Jubiläum. Werner Peters, Spiritus Rector der Außendarstellung, unkte zwar zum Start des 10 km-Laufes über den kurzzeitig einsetzenden Regen. Letztlich blieb aber trotz grauer Wolkenkulisse mit gedämpftem Licht alles weitgehend trocken. Die Läufer freut das Nass von oben eh immer mehr als jeden Organisator oder Zuschauer.

Was dieses Jahr auszeichnete, waren die souveränen Sieger über die Langdistanz. Ronja Jaeger (37:26) und Fabian Dichans (33:12) liefen zwar beileibe keine Streckenrekorde, aber mit im Ziel über zwei Minuten Vorsprung so weit vor der Konkurrenz, dass die Spannung um den Sieg schnell verpuffte. Dafür war Zeit, die Taktik-Spielchen in den Verfolgergruppen zu studieren, in denen sich die Kontrahenten lange Zeit gegenseitig belauerten. Susanne Schulze und Claudia Schneider wie auch Thomas Peffer nebst Namensvetter Thomas Essmann lieferten sich schöne Duelle auf dem wie immer gut gesicherten und für persönliche Bestzeiten wie geschaffenen Fünf-Runden-Parcours, der sowohl die City als auch das grüne Umland von Bedburg immer wieder schön wettkampftechnisch vereint.

So entschieden sich die weiteren Plätze auf dem Podium erst in einem unterhaltsamen Zielsprint, den Peffer (35:54) vor Essmann ebenso für sich entscheiden konnte wie Schneider (39:51) vor Schulze in 39:52. Damit steht die langjährige Spitzenläuferin Claudia Schneider mit der fast optimalen Ausbeute von 79 Punkten aus vier gewerten Läufen erstmals in seiner mittlerweile elfjährigen Geschichte mit dem Rhein-Erft Akademie-Cup auf dem obersten Platz des Podiums einer der schönsten Laufcup-Wertungen im Rheinland und darf sich zur Siegerehrung am 27. Oktober über schöne Preise freuen. Auf den Plätzen folgen Michaela Nicht (72) sowie Sabrina Wurzinger und Katja Hinze-Thüs mit je 71 Zählern.

Bei den Männern stand der Sieger Maciek Miereczko schon in Horrem fest. Mit 79 Punkten ist ebenso das Mass aller Dinge wie Schneider. Erfreulich speziell für die Laufmonster ist der zweite Platz von Thomas Essmann, der sich damit im Vergleich zum Vorjahr nochmals um einen Platz nach vorne schieben konnte. Die Konkurrenz punktete mit Stephan Stranz (68), Dietmar Heil (58) und Claus Pesch (57) ebenfalls erfolgreich. Im nächsten Jahr geht es sicherlich wieder im Rahmen der Wertung „Best Four of Seven“ in die zwölfte Auflage des Cups, der jetzt schon zu den langlebigsten läuferischen Erfolgsgeschichten des Rheinlands zählt. Genau so wie der Bedburger Citylauf.
(Autor & Copyright: Kai Engelhardt für Laufen-im-Rheinland)

RHEIN-ERFT Akademie-Cup 2016 - Endstand:

18.09. Lokalkolorit beim Rheinhöhenlauf
RHEIN-WIED.
Der 11. Rheinhöhenlauf war am Samstagnachmittag fest in der Hand lokaler Athleten. Nach Jahren mit kenianischen Gastläufern, die Jagd auf die Streckenrekordprämie machten, ging es diesmal nicht um Bestzeiten. Die Gesamtteilnehmerzahl war mit 767 aus Veranstaltersicht sehr zufriedenstellend. 422 Läuferinnen und Läufer (Vorjahr: 480) absolvierten die 21,1-Kilometer lange Halbmarathon-Strecke, die zugleich dritter Wertungslauf zum Siebengebirgscup war. Auf befestigten Waldwegen waren dabei 363 Höhenmeter durch das Grenzgebiet zwischen Westerwald und Siebengebirge zu laufen.

An der Rennspitze gab es das erwartete Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Maciek Miereczko und Christian Schreiner, dem führenden im Siebengebirgscup. Am Ende lief der Deutsch-Pole in 1:12:06 Stunde, mit 1:18 Minuten Vorsprung auf den LAZ-Athleten ins Ziel. Dritter wurde Matthias Land (LAZ) in 1:21:43h, mit großen Vorsprung auf Platz Vier.

Deutlicher fiel der Gesamtsieg bei den Frauen aus. Die Siegburgerin Silke Schneider gewann in 1:31:15 Stunde deutlich vor Altmeisterin Birgit Lennartz (LLG St. Augustin, 1:39:19) und Carina Jochum (Selbstläufer SV Altenahr, 1:40:18).

Neben dem Halbmarathon wurde von Freitag bis Sonntag auch der "Run50" durchgeführt. Bei dem dreitägigen Etappenlauf mit Start und Ziel in Linz liefen 135 Läuferinnen und Läufer insgesamt 50 Kilometer mit 1000 Höhenmetern. Sieger wurden Andreas Mertesacker (3:28:18) und Jil Hastenrath (4:03:48).

Erstmals im Programm war ein 7,5-Kilometer-Lauf der von den LAZ-Nachwuchsathleten Thomas Hammoor (27:34) und Justus Kaufmann (27:48), sowie Hannah Kaufmann (29:23) dominiert wurde. Insgesamt 311 Teilnehmer nahmen das neue Angebot an.

Ergebnisse:
Männer, 21,1 km: 1. Maciek Miereczko (VFB Erftstadt) 1:12:06 Stunde, 2. Christian Schreiner 1:13:24, 3. Matthias Land (beide LAZ Puma Rhein-Sieg) 1:21:43, 4. Benedikt Waldvogel, 5. Andreas Mertesacker beide 1:26:12, 6. Marcel Dreßler (Sportlich Team Bornheim) 1:26:34, 7. Christopher Schmitz (FV Rheinbrohl) 1:27:35, 8. Markus Rosellen (SSG Königswinter/1. M40) 1:29:25, 9. Marcus Dowald (1. M50) 1:31:00, 10. Markus Tentler 1:31:14.
Frauen, 21,1 km: 1. Silke Schneider (Siegburg/1. W40) 1:31:15 Stunde, 2. Birgit Lennartz (LLG St. Augustin/1. W50) 1:39:19, 3. Carina Jochum (Selbstläufer SV Altenahr 1:40:18, 4. Jil Hastenrath 1:42:09, 5. Tine Arndt (Dortmund) 1:44:16, 6. Petra Kath (LT SV Westum) 1:46:08, 7. Grit Baedeker (LT Hennef/1. W45) 1:46:23, 8. Silke Schütt (Speyer) 1:46:58, 9. Heidrun Voigt (LT Grafschaft) 1:49:25, 10. Sevay Schröder (LT Siebengebirge) 1:49:44.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen-im-Rheinland)

17.09. Mit dem Köln Marathon in die Charts

„Spitze vum Dom“ als Download erhältlich

Pünktlich zum 20. Jubiläum haben der RheinEnergieMarathon Köln und Björn Heuser den neuen Köln Marathon Song "Spitze vum Dom" zusammen eingespielt - und das mit großem Erfolg: Innerhalb eines halben Tages stürmte der Song auf Platz sieben der iTunes-Schlagercharts.

https://vimeo.com/182976220?utm_source=CleverReach&utm_medium=email&utm_campaign=PM+22%2F2016%3A+K%C3%B6ln+Marathon+Song+von+Bj%C3%B6rn+Heuser&utm_content=Mailing_10217336

(Autor & Copyright: Jan Broniecki für Laufen-im-Rheinland)

16.09. Siegburg wartet auf 10. Hit-Citylauf "neu mit Staffellauf"
RHEIN-SIEG.
Der Hit-Citylauf feiert Geburtstag. Am 25. September jährt sich zum zehnten Mal die Siegburger Traditionsveranstaltung. Unter dem Motto "wie fit ist die Region" bietet der TV Kaldauen Läufe über Streckenlängen von 500 Metern bis zu 10 Kilometern rund um den Marktplatz und Michaelsberg an. Start und Ziel befinden sich am Marktplatz in Höhe des „Alten Prangers“ .

Um 12.00 Uhr beginnt die Veranstaltung mit dem 10-Kilometer-Hauptlauf. Es folgt der Jedermannslauf über 5 km, der um 13.20 gestartet wird, die Schülerläufe über 2,5 km sind um 14.00 und 14.20 Uhr. Mit den Kleinsten, den Bambinis, findet um 14.40 und 14.50 der Citylauf mit den schönen Abschluss. Anlässlich des Jubiläums findet im Hauptlauf auch eine Staffelwertung statt: 12:00 Uhr 4 x 2,5 km Staffellauf 10 km (Wertungen: weiblich (4 Mädchen); männlich (4 Jungs); Mix (2 Mädchen & 2 Jungs); Familien (4 Personen)

Nachdem 2015 mehr als 600 Sportler bei bestem Wetter an der stimmungsvollen Veranstaltung teilnahmen, wird damit gerechnet, dass diese Teilnehmerzahl in diesem Jahr noch getoppt wird. Wie im vergangenen Jahr haben sich neben Spitzenathleten der Region auch prominente Sportler wie der Moderator des ARD Morgenmagazins, Sven Lorig, und der Extremsportler Joey Kelly ihre Teilnahme über die 10 km zugesagt.

Neben Sachpreisen für die Erstplatzierten stellt der Hauptsponsor, die Hit Handelsgruppe, jedem vorangemeldeten Teilnehmer eine Überraschungstüte bereit! Die Teilnahme am Hit-Citylauf lohnt sich also, wenn am 25. September auf dem Siegburger Marktplatz die Startschüsse fallen.

Der Gewinn der Veranstaltung ist zu Gunsten der Jugendarbeit in TV Kaldauen.

Anmeldungen sind bis zum 21.09. online möglich und am Tag der Veranstaltung bis 60 min. vor dem jeweiligen Lauf mit einer Nachmeldegebühr von 2,-- € zusätzlich.

Anmeldung über http://www.hit-citylauf.de/anmeldung/

Das Organisationsteam wünscht allen Teilnehmern viel Spaß bei der Vorbereitung auf diesen Lauf und freut sich, viele Laufbegeisterte am 25. September auf dem Siegburger Marktplatz begrüßen zu dürfen.
(Autor & Copyright: Thomas Eickmann für Laufen-im-Rheinland)

15.09. Rheinhöhenlauf setzt Siebengebirgscup fort
KREIS NEUWIED.
Am Samstag startet in Vettelschoß der 11. Rheinhöhenlauf, zu dem sich bereits knapp 700 Teilnehmer angemeldet haben. Der Halbmarathon verläuft über 363 Höhenmeter auf befestigten Waldwegen durch das Grenzgebiet zwischen Westerwald und Siebengebirge. Wie in jedem Jahr, geht der komplette Erlös wieder an den Förderverein des Franziskus-Krankenhauses in Linz. In den vergangenen zehn Jahren konnten so dem Krankenhaus über 250.000 Euro zur Verfügung gestellt werden“, zieht Dieter Altmann, ärztlicher Direktor des Franziskus Krankenhaus Linz, Initiator und Cheforganisator des Halbmarathon, eine positive Bilanz.
Zugleich ist der Rheinhöhenlauf auch wieder der dritte Wertungslauf im Siebengebirgscup. Nach zwei Läufen gilt der Gesamtführende Christian Schreiner, neben dem Polen Maciek Miereczko, als Top-Favorit. Neben dem Halbmarathon am Samstag, starten rund 200 Läufer beim dreitägigen Etappenlauf RUN50. Hier sind insgesamt 50 Kilometer von Freitag bis Sonntag zu absolvieren. Weiter im Programm ist ein 7,5 Kilometer Einzel- und Teamlauf bzw. Walking der zusammen mit dem Halbmarathon um 13 Uhr startet, sowie Kids- und Schülerläufe über 880 bzw. 1.320 Meter (13.10 Uhr). Nachmeldungen sind am Samstag bis 12 Uhr vor Ort noch möglich.
www.rheinhoehenlauf.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen-im-Rheinland)

14.09. RheinEnergieMarathon Köln: 23.600 Anmeldungen sind erreicht
Am 15. September ist letzter Preissprung für den Jubiläums-Marathon
KÖLN.
Bis zum 15. September um 23:59 Uhr gilt noch die aktuelle Preisstufe für den RheinEnergieMarathon Köln, dann folgt der letzte Preissprung. Der Marathonstartplatz kostet bis dahin 85 Euro statt 111 Euro. Der Halbmarathon ist noch für 56 Euro zu haben und
verteuert sich auf 60 Euro. Bei den Firmenstaffeln, bei der sich je Staffel 4 Läufer die 42 Kilometer teilen, erhöht sich der Preis von 165 Euro auf 180 Euro.

Für die Wettbewerbe des RheinEnergieMarathon Köln am 2. Oktober 2016 haben sich bisher 23.613 Teilnehmer angemeldet. Der Marathon hat 18 Tage vor der Veranstaltung mit 6.020 Meldungen bereits jetzt die finale Meldezahl von 6.001 aus dem Vorjahr überschritten. 13.274 Halbmarathonmeldungen bedeuten 861 Teilnehmer bzw. 7 Prozent mehr als im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Firmenstaffeln präsentiert von der Kölnischen Rundschau sind mit 583 Teams auf dem Vorjahresniveau. Der RheinEnergieSchulmarathon verzeichnet mit 1.792 Schülern in 256 Staffeln ein Plus von 9 Prozent zu 2015.
Für den RheinEnergieKinderlauf am 1. Oktober liegen 195 Meldungen vor.
(Autor & Copyright: Jan Broniecki für Laufen-im-Rheinland)

13.09. 10. Bickendorfer Büdchenlauf präsentiert von der Itting GmbH
Beliebter Veedelslauf wird 10 Jahre – großer Jubiläumslauf am 25. September
KÖLN.
Laufsportveranstaltungen gehören mittlerweile zu Köln wie der Dom oder der Rhein. Fast jedes Wochenende hat man die Möglichkeit bei ein oder zwei Laufveranstaltungen teilzunehmen und mit Gleichgesinnten seinen Sport zu betreiben. Dazu kommen noch die vielen tollen Laufstrecken in Köln, die von tausenden Hobbyläufern täglich genutzt werden. Trotz dieser großen Vielfalt hat sich im Jahr 2006 ein kleines Organisationsteam zum Ziel gesetzt einen familiären Veedelslauf in Köln-Bickendorf zu etablieren. Die Idee zu diesem Veedelslauf hatte Hans Johnen von der Bickendorfer Interessengemeinschaft (big). Nach einem Besuch beim Abteilauf in Brauweiler war Johnen von der Laufsportveranstaltung begeistert und konnte sich eine derartige Veranstaltung auch in Bickendorf vorstellen. Kurzerhand nahm Johnen Kontakt mit der Agentur König Event Marketing (KEM) auf, die auch den Abteilauf Brauweiler veranstaltet, und nur wenige Monate später feierte der Bickendorfer Büdchenlauf im Jahr 2007 eine tolle Premiere. Seither ist das letzte Septemberwochenende für den Büdchenlauf in Köln-Bickendorf reserviert und in diesem Jahr kommt es nun zum großen Jubiläum. Am Sonntag, den 25. September wird der Straßen- und Volkslauf in Bickendorf zum zehnten Mal veranstaltet. Was im September 2007 mit knapp 400 Teilnehmern klein und beschaulich begann, etablierte sich Jahr für Jahr immer stärker, so dass man im Jahr 2014 mit 1.506 Läufern das langfristige Ziel erreichte und den bisherigen Teilnehmerrekord aufstellte. Ein Grund für den Erfolg sind sicherlich die immer wiederkehrenden positiven Eigenschaften der Veranstaltung. So hätte das Fazit des 8. Bickendorfer Büdchenlaufs im Jahr 2014 „und jährlich grüßt das Murmeltier“ nicht treffender sein können. Immer schönes Wetter, tolle Stimmung auf der Strecke und immer ein neuer Teilnehmerrekord. So ging es Jahr für Jahr weiter. Auch im vergangenen Jahr war die Teilnehmerzahl von 1.447 Läuferinnen und Läufer wieder sehr zufrieden stellend.

Die Vorbereitungen für die diesjährige Laufveranstaltung laufen bereits auf Hochtouren. Schon jetzt sind 700 Läuferinnen und Läufer gemeldet. Im Mittelpunkt steht natürlich das große Jubiläum mit einem bunten Kinderprogramm und tolles Entertainment für die Großen. So wird die Band „Top Spin“ den Bickendorfer Büdchenlauf zwischen 11.00 - 14.00 Uhr musikalisch begleiten. Das Wettkampfprogramm bietet für jeden die Möglichkeit der Teilnahme. Der kostenlose Bambinilauf präsentiert von der Sparkasse KölnBonn beschert den „Kleinsten“ einen eigenen Lauf und gibt den Pänz die Möglichkeit das erste Mal Wettkampfluft zu schnuppern. Der Schülerlauf präsentiert von Sehbegleiter Bruckmann Augenoptik bietet den etwas älteren Kids auf 2,5 Kilometern schon die gleiche professionelle Zeitmessung wie bei den „Großen“. Hier bekommt jeder Finisher im Ziel eine Medaille. Dies ist auch beim Walking und Nordic Walking-Lauf präsentiert von Guett Dern über die 5 Kilometer-Distanz der Fall. Beim Mannschaftslauf präsentiert von RAFA können Teams aus drei bis fünf Läufern über die 5 Kilometer-Distanz gemeinsam an den Start gehen. Highlights der Veranstaltung sind für viele der 5 km-Volkslauf präsentiert von der Kölner Bank und der 10 km-Hauptlauf präsentiert von KölnBäder.

Damit alle Zuschauer und auch die Teilnehmer bestens unterhalten werden gibt es beim Bickendorfer Büdchenlauf immer einen professionellen Moderator. Dies wird in diesem Jahr ARD-Sportmoderator Dirk Froberg sein. „Wir sind sehr stolz mit Dirk Froberg einen erfahren und eloquenten Experten gewonnen zu haben. Dirk wird eine große Bereicherung für den Bickendorfer Büdchenlauf sein“, so Sven Frese von der Agentur König Event Marketing. Froberg arbeitet hauptberuflich beim Hessischen Rundfunk und moderierte kürzlich den Triathlon der Olympischen Spiele in Rio für das erste Deutsche Fernsehen. Er selbst ist bekennender Triathlet und freut sich auf seine Aufgabe im Veedel Bickendorf: „Es ist für mich eine Ehre, mit meiner Stimme, für die angemessene Stimmung bei diesem Jubiläum sorgen zu dürfen. Mit dem Herzen eines Läufers und Triathleten wird jeder Teilnehmer von mir, mit dem ihm gebührenden Respekt, ins Ziel gebracht“, verspricht Froberg.

In Person von Fritz Schramma kommt weitere Prominenz ins Veedel. Der ehemalige Oberbürgermeister der Stadt Köln war von Anfang bereit die Schirmherrschaft von der Laufveranstaltung zu übernehmen und schickt die Läuferinnen und Läufer des 10 km – Hauptlaufes auf die Wettkampfstrecke. „Aus drei Gründen habe ich Hans Johnen immer wieder zugesagt nach Bickendorf zu kommen. A) habe ich mir den Termin schon lange freigehalten, b) bringen die Läufer immer das beste Wetter mit nach Bickendorf und c) gibt es immer einen neuen Teilnehmerrekord zu feiern“, so brachte Fritz Schramma es einmal auf dem Punkt, warum er der Veranstaltung schon so lange treu bleibt.

Die Online-Anmeldung zum 10. Bickendorfer Büdchenlauf präsentiert von der Itting GmbH ist noch bis zum 18. September geöffnet. So kann man sich online unter www.bickendorf-lauf.de für die verschiedenen Laufdisziplinen registrieren. Danach sind selbstverständlich noch manuelle Nachmeldungen möglich. Entweder von Mittwoch, den 21. September bis Samstag, den 24. September in der Concert Kasse Johnen (Venloer Str. 654 in Köln-Bickendorf) oder am Veranstaltungstag auf dem Parkplatz der Kölner Bank (Venloer Str. 674-678 in Köln-Bickendorf) bis ca. 45 Minuten vor dem jeweiligen Start.

Bei Fragen zum Bickendorfer Büdchenlauf hilft das Büdchenlauf-Team unter der Telefonnummer 0221 / 499 88 695 oder per Mail an wiechert@koenig-events.de gerne weiter.

Die Laufdisziplinen / Die Zeiten:
09:30 Uhr     Bambinilauf (Jahrgang 2009 und jünger) | 500 m
präsentiert von der Sparkasse KölnBonn
10:00 Uhr      Schülerlauf ( Jahrgang 2001 und jünger) | 2,5 km
präsentiert von Sehbegleiter - Bruckmann Augenoptik
10:30 Uhr     Walking- und Nordic Walking-Lauf | 5 km präsentiert von Guett-Dern
11.30 Uhr    Volkslauf | 5 km präsentiert von der Kölner Bank
11:30 Uhr    Mannschaftslauf | 5 km präsentiert von RAFA
12:30 Uhr    Hauptlauf | 10 km präsentiert von KölnBäder
(Autor & Copyright: Sven Frese für Laufen-im-Rheinland)

12.09. 2. GVG Rheinuferlauf in Wesseling erfüllt die Erwartungen - Veranstalter ASV Wesseling 1985 e.V. sehr zufrieden
RHEIN-ERFT.
Bei strahlendem Sonnenschein und schon fast hochsommerlichen Temperaturen zeigte sich das Wesselinger Rheinufer bei der 2. Auflage des GVG Rheinuferlaufs von seiner schönsten Seite. Insgesamt 307 Läuferinnen und Läufer meldeten sich im Vorfeld an, um sich auf den Strecken 5, 10 und 21,1 km zu messen. „Damit wurden unsere Erwartungen an die Teilnehmerzahl mehr als erfüllt“, so Gerd Schimanke, Vorsitzender des ASV Wesseling.

Pünktlich um 13:30 schickte Wesselings Bürgermeister Erwin Esser, der zuvor als 1. Bürger der Stadt die Startnummer 1 überreicht bekam, die 5 und 10 km Läufer zum Rheinufer. Bei den Herren hatte Norbert Schneider (Bunert – der Kölner Laufladen, 18:00) auf der flachen, schnellen Strecke die Nase vorn vor dem Wesselinger Marcel Mithöfer (Laufen verbindet, 18:03) und Johannes Ritter (ohne Verein, 18:18). Siegerin über die 5 km wurde Karin Meuser (TV Refrath, 21:13, gefolgt von Celine Schneider (Bunert - der Kölner Laufladen; 21:40) und Lara Schmitz (TUS-Wesseling; 24:45).

Auf der 10 km Strecke siegten der Heidelberger Max Leible (TSG 78 Heidelberg, 36:09) und Melanie Münch (GVG-Laufteam, 41:53) Den 2. und 3. erliefen sich jeweils Fabian Pieters (TUS rrh, 36:39) und Antonia Heiermann (ohne Verein, 45:46) sowie Torsten Trems (Central-Team e.V., 37:23) und Anke Kreutner (Brühler TV 1879, 46:59).
 
Höhepunkt des Lauftages war dann der Halbmarathon, der auch als langer Lauf für die Wertung im Rhein-Erft Akademie-Cup zählte. Als Ehrengast gab hier die 2-fache Olympiasiegerin und ehemalige Wesselingerin Ulrike Nasse-Meyfarth den Startschuss. Sieger über die 21,1 km wurden Frank Schiffer (LG Donatus, 1:17:49) und Claudia
Maria Henneken (SSC Köln, 1:28:10). Auf Platz 2 und 3 folgten Thomas Essmann (Laufmonster 1:22:53) /  Kathrin Stöcker (LAZ Puma Rhein-Sieg, 1:29:09) sowie Stephan Stranz (Brühler TV 1879, 1:23:41) und Claudia Schneider (LT DSHS Köln, 1:29:41). Da der Halbmarathon auch offizieller Vorbereitungslauf zum Köln Marathon war, wurden im Anschluss an die Siegerehrung 2 Freistarts für den Kölner Marathon verlost. Alles in allem zeigt sich der ASV Wesseling 1985 e.V. sehr zufrieden und freut sich schon auf die 3. Auflage des GVG Rheinuferlaufs im nächsten Jahr.
(Autor & Copyright: Birgit Paulsen für Laufen-im-Rheinland)

11.09. Bericht von den Deutschen Meisterschaften im 10-Kilometer Straßenlauf in Hamburg
BONN/RHEIN-SIEG.
Zwei Vizemeisterschaften in Altersklassen-Wertung und ein weiterer Podestplatz bei 10km Straßenlauf-DM
Die Deutschen Meisterschaften im 10-km-Straßenlauf wurden in diesem Jahr im Rahmen des 27. Hamburger Alsterlaufs ermittelt.
Aus den Reihen des Kreises Bonn/Rhein-Sieg stellten sich Aktive dreier Vereine der Konkurrenz. Das stärkste Kontingent schickte erwartungsgemäß das LAZ Puma Rhein-Sieg mit acht Männern und sechs Frauen nach Hamburg, die SSF Bonn stellte zwei Frauen und der LAV Bad Godesberg sowie der TV Königswinter jeweils einen Teilnehmer.

In den Wertungen der Altersklassen WU23 bzw. W35 errangen Deborah Schönborn (SSF Bonn) und Sigrid Bühler jeweils Podestplätze, wie die LAZ-Mannschaft M35 in der Besetzung Dr. Frank Marcel, Dennis Klusmann und René Spanier. Schönborn wurde ebenso Vizemeister wie das LAZ-M35-Trio, Bühler erreichte den dritten Rang. In der Gesamtwertung der Frauen kam Schönborn mit einer Zeit von 36:10min als 24. ein, Bühler in 37:46min als 50. Die LAZ-Mannschaft M35 erlief eine Gesamtzeit von 1:43,59, zu der Klusmann als 110. 33,22min, Dr. Frank als 199. 35:21min und René Spanier als 213. 35:45min  beitrugen. In der Altersklassen-Einzelwertung belegten die drei die Ränge sieben, 13 und 16. In der Altersklasse M40 kamen Breunung auf Rang acht und Hollain auf Platz 14.

In der Gesamtwertung der Mannschaften erreichte die erste LAZ-Mannschaft (Klusmann, Tim Hartmann, Breunung) in 1:41:40min Platz 30, die zweite (Dr. Frank, Spanier, Hollain) den 49. Platz in 1:47:00min. Die weiblichen LAZ-ler kamen in der Mannschaftswertung bei den Frauen in der Besetzung Aude Salord, Maike Schön und Sigrid Bühler in 1:48:06 auf den sechsten Platz, ihre Vereinskameradinnen Lisa Heimann, Annette Geiken und Franzi Maschke in 2:00:29 auf den 24. Platz.

Bei den Frauen belegte Salord in 35:16min den 13. Platz, Schön kam als 17. auf 35:43min. Rabea Schönborn (SSF) lief als 49. in 37:35min ins Ziel und kam damit in derselben Altersklasse wie ihre Schwester auf den sechsten Rang. Lisa Heimann erreichte knapp 20 Sekunden hinter Schönborn das Ziel (37:54) und belegte damit Platz 53, Annette Geiken und Franzi Maschke kamen mit 41er-Zeiten (41:41 bzw. 41:47) auf die Ränge 121 bzw. 127.

In der Gesamtwertung der Männer belegte Tim Hartmann Platz 148 in einer Zeit von 34:10min., Dirk Breunung wurde in 34:40min 175, Jens Rösken (LAV Bad Godesberg) erreichte nur fünf Sekunden hinter Breunung in 34:45min das Ziel auf Rang 179, Rolf Hollain kam als 236. auf eine Zeit von 36:32min, Jürgen Reiser als 318. auf 41:39min. Karl-Heinz Glander (TV Königswinter) beschließt aus Kreissicht die Liste der Teilnehmer in 42:42min auf Platz 331.

Silke Schäpers Deutsche Vizemeisterin
Verletzungen verhinderten immer wieder eine Teilnahme von Silke Schäpers an Deutschen Meisterschaften. Vor genau 2 Jahren stand sie das letzte Mal bei einer Deutschen Meisterschaft an der Startlinie, damals bei den 10 Kilometern in Düsseldorf. Am letzten Wochenende dann endlich wieder ein Start. Wieder die 10 Kilometer, diesmal in Hamburg.

Die Meisterschaft wurde im Rahmen des seit fast drei Jahrzehnten stattfindenden Alsterlaufes integriert. Knapp 5.500 Läuferinnen und Läufer, davon gut 700 für die Deutsche Meisterschaft gemeldete  Teilnehmer, gingen auf die sehr reizvolle, aber auch anspruchsvolle, wellige Strecke rund um die Außenalster an den Start. Im Vorfeld hatte Silke Schäpers mit einer Platzierung unter den ersten drei Damen geliebäugelt. Und die sollte es auch werden - das Aufbautraining von Lothar Pöhlitz in den letzten Monaten hat sich ausgezahlt. Nach 37:52 Minuten hieß es, Deutsche Vizemeisterin in Ihrer Altersklasse W45. Nur an Martina Boe-Lange vom niedersächsischen Verein SV Rosche, ging kein Weg vorbei. 36 Sekunden Vorsprung hatte diese letztendlich im Ziel. Dritte, in 38:29 Minuten, wurde Ramona Wied von der SG Wenden.

Gesamtsiegern und Deutsche Meisterin bei den Frauen wurde Melat Yisak Kejeta vom PSV Grün- Weiß Kassel in 33:16 Minuten vor  Melina Tränkle, LG Region Karlsruhe in 34:10 Minuten und Jana Sussman vom Hamburger Verein LT Haspa Marathon in 34:20 Minuten. Bei den Männern hatte Florian Orth von der LG Telis Finanz Regensburg die Nase vorn. In 28:58 Minuten siegte er vor Amanal Petros, SV Brackwede in 29:04 Minuten und Dritter wurde Mitku Seboka, LAC Quelle Fürth, in 29:18 Minuten.
(Autor & Copyright: Sigurt G. Zacher & Silke Schäpers für Laufen-im-Rheinland)

10.09. Wenn die Sonne vom Himmel fällt…ist Bergisch Gladbacher Stadtlauf
RHEIN-BERG.
Die Kreisstädter hatten wieder ein derartiges Glück mit dem Wetter, dass es schon schwer fällt, die wenigen Rennen mit bedecktem Himmel oder gar Regen zusammenzubekommen. 2008 war es ganz mies, 2001 aus der Erinnerung auch, aber sonst – meist strahlendes blau ganz oben und leuchtende Farben unten im Gewusel der Großstadt. Ein unveränderter Drei-Runden-Parcours, den man aufgrund der bekannten Ecken, Kanten, fiesen Steigungen und meist ungewollten, durch Baustellen bedingten Engpässen, bereits seit vielen Jahren zu den Klassikern der rheinischen Laufszene zählen darf. Die aktuelle Auflage stand all den bekannten positiven Eigenschaften, die den Run zur Eröffnung des Stadtfestes seit jeher ausmachen, in nichts nach. Viele Einheimische und Breitensportler schnüren oft nur einmal im Jahr die Schuhe, um an dem kultigen Event, das über die lange Zeitspanne von zwanzig Jahren nichts von seinem Flair eingebüßt hat, teilzunehmen. Dazu kommen seit je her viele ambitionierte Vereinsläufer, aus deren Reihen sich meist der Sieger und die Platzierten rekrutieren. So auch in 2016.

Wie immer pünktlich um 19.30 Uhr ging es auf dem Laurentiusplatz los. Die schräg einfallende Sonne spielte bereits seit Stunden mit den Fassaden der City, die zum Teil lange Schatten auf die Strecke und die zahlreichen Zuschauer warfen – und die im Verlauf der etwas über dreißg Minuten, bis der Sieger ins Ziel einlief, schnell immer länger wurden. Man kann und darf sich der Masse an Menschen, die vor allem auf den ersten Metern bis zur ersten scharfen Doppelkurve vor dem Rathaus schiere Kinetik ausstrahlen, auf keinen Fall entgegenstellen. Man würde überrannt. 589 spätere erfolgreiche Finisher meisterten die erste „Schikane“ der selektiven Strecke mit Bravour und enormem Drive.

Nach der ca. einen km langen Einführungsrunde hatte sich das riesige Starterfeld etwas entzerrt und man kann bereits einzelne Gruppen ausmachen, die sich vor allem an der Spitze zunächst belauern. Gearde bei einer auf den ersten Blick fast homogenen Gruppe wie der zur 21. Auflage. Wobei der spätere Sieger Andreas Beulertz (32:22) schon mächtig Druck machte. Pascal Meissner (32:57), Rainer Gardeweg (33:09), Arthur Ralenovsky (33:13) und Lukas Schommers (33:58) bildeten noch eine relativ kompakte Phalanx, die jedoch nicht unbedingt im von den Moderatoren vermuteten Rekordtempo bereits nach etwas über drei Minuten erneut am Zuschauerspalier entlang rauschte. Dahinter liefen Manuel Skopnik (35:01), Sebastian Linden (35:09) und Manuel Wöhrmann (35:35) einzeln über weite Strecken einsame Rennen gegen die Uhr, bevor einige Sekunden später eine Gruppe der an diesem Abend sehr erfolgreichen Rhein-Berg Runners die Massen passierte.

Bei den Frauen hatte Alexandra Tiegel (TV Refrath) von Beginn an die besten Karten auf den Sieg und konnte das Tempo ob der nicht folgenden Konkurrenz und guter männlicher Begleitung entsprechend dosieren. In 38:24 min. lief Sie einen überlegenen Start-Ziel-Sieg heraus. Dafür lieferten sich Asteria Wagner (40:22) und Marianne Froning (40:24) einen beherzten Fight, der trotzdem im Ziel mit einem freundschaftlichen Handschlag unmittelbar ad acta gelegt wurde. Podium ist Podium und in Bergisch Gladbach dürfen wie immer die ersten Sechs die Ovationen der Zuschauer entgegen nehmen. Auch die zahlreichen Altersklassen-Platzierten durften sich über Pokale und den Applaus des Publikums freuen. Herauszuheben sind hier vor allem Birgit Lennartz als Siegerin der W50 in 43:06 min. nebst Beate Gebehart, die in 45:34 min. die W55 gewann.

Die Männer lieferten insbesondere mit Heiko Wilmes (1. M45/36:18), Andreas Mück (1. M50/38:21), Markus Heisig (1. der M55 in 42:07), Martin Groos (43:21/1. M60), Georg Gellert aus Bonn (44:24 und 1. M65), Hans Frößler (49:10/1. M70) und vor allem dem einzigen Laufmonster an diesem Tag – Manfred Claassen (1. M75 in 49:36) – extrem starke AK-Resultate ab. Zielzeiten jenseits der 40 Minuten fielen dabei zwangsläufig in eine Phase zunehmender Dunkelheit, der man tatsächlich nur noch mit lichtstarkem Foto-Equipment trotzen konnte. Eine anspruchsvolle Veranstaltung wie der Bergisch Gladbacher Stadtlauf erfordert natürlich auch in allen technischen Belangen gute Voraussetzungen. Dazu kamen quasi wie bestellt beste Witterung, angenehme Temperaturen, tolle Stimmung und eine perfekte Organisation – so kann und soll es weitergehen mit dem Stadtlauf in Bergisch Gladbach – nächstes Jahr am 8. September und damit hoffentlich mit drei Minuten mehr Restlicht im Zieleinlauf. Und wie gehabt wieder mit einer Einführungsrunde als Genusslauf über drei Kilometer, die eine Stunde vor dem Hauptlauf ebenfalls gezeitet wird.
(Autor & Copyright: Kai Engelhardt für Laufen-im-Rheinland)

09.09. Bericht zum Bonner Firmenlauf
Mit genau 10.943 Teilnehmern war der Bonner Firmenlauf sehr gut besucht. Die zehnte Ausgabe brachte 21.000 Euro für den guten Zweck. Nur die chaotische Parksituation sorgt für Kritik.

BONN. Die 30 Mitarbeiter der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall in Hennef waren nicht in die Rheinaue gekommen, um Bestleistungen zu erzielen. „Wir wollen natürlich den Kostümwettbewerb gewinnen“, sagte Christian Berger. Das Team lief als Gummienten beim zehnten Bonner Firmenlauf mit, das mit genau 10.943 Teilnehmern sehr gut besucht war.
Es herrschte Jubiläumssonnenschein und entsprechende Stimmung auf der Rheinauenwiese, die von den letzten Veranstaltungen dort noch staubig war. Dort ging es natürlich vor allem um den Spaß nach Feierabend. Den Startschuss gab Oberbürgermeister Ashok Sridharan nach dem Aufwärmprogramm. Er lief als einer von 166 Stadtmitarbeitern mit und kündigte an: Im nächsten Jahr wolle er mit seinem Team die 200er-Marke knacken. Außerdem sollten die Stadtdezernenten mitlaufen. Da sie keine Verpflichtung haben, die ganze Strecke zu laufen, haben sie auch keine Ausrede.

Veranstalter Burkhard Weis erhoffte sich außerdem durch die Teilnahme des OB, dass die Stadt endlich mal die Verkehrsproblematik ernst nimmt. Es ging noch chaotischer zu als im üblichen Berufsverkehr, weil viele Teilnehmer Parkplätze suchten. „Wir versuchen seit Jahren, eine Schrägparkregelung hinzubekommen“, so Weis. Die Stadt verweigere das mit Hinweis auf den Berufsverkehr. Im Übrigen stehe zwar der Parkplatz des Landesbehördenhauses zur Verfügung, der sei aber 900 Meter entfernt, für die Teilnehmer wohl zu weit und deshalb weitgehend leer.

Mit der Teilnehmerzahl war er sehr zufrieden. Die sei kontinuierlich gestiegen. „Angefangen haben wir mit etwa 2300 Läufern.“ Jeder Teilnehmer gab mindestens einen Euro für den guten Zweck, die größte Summe mit 1200 Euro spendete die Firma Agfa Health Care. Auf dem Scheck, den Stephan Kruip vom Mukoviszidose-Verein und Stefan Ewers von Care entgegennahmen, standen am Ende 19.432,67 Euro. Beide rundeten das aus eigener Tasche auf 20.000 Euro auf – Weis hatte zugesagt, in diesem Fall noch einmal 1000 Euro draufzulegen, was er auch einhielt.

Das Amt für Stadtgrün ging im Gärtner-Look mit Gießkanne oder Blumen auf dem Kopf, und Stadtförster Sebastian Korintenberg hatte, weil er in Finnland war, einen Elch-Umhang an und ein weihnachtliches Rentier-Geweih auf dem Kopf – nicht ganz Elch, aber beinahe. Mit Umhang trat auch das Team des Messebauunternehmens formundraum an: Die 27 Mitarbeiter liefen als Superman-Kopien die 5,7 Kilometer mit. Auch sie wollten den Kostüm-Pokal gewinnen, mussten sich aber wie die Badeenten dem Team des Kunst-Cafés Frau Holle geschlagen geben, das Polyester-Wölkchen am Kostüm und Kopfkissen mithatte.

Die meisten Läufer stellte Aldi mit 382 von 1559 Mitarbeitern.
(Quelle: GA)

08.09. LAZ-Streckenrekorde beim Löwenburglauf
Verkürzte Streckenführung sorgt für Bestzeiten
RHEIN-SIEG.
Beim 15. Löwenburglauf in Bad Honnef gab es am Sonntag unter den 250 Teilnehmern einen alles überragenden Sieger. Titelverteidiger Christian Schreiner verbesserte auf den knapp 14 Kilometern mit 428 Höhenmetern seinen eigenen Streckenrekord aus dem Vorjahr und gewann souverän in 49:06 Minuten. Damit war der LAZ-Athlet nochmal über 40 Sekunden schneller als bei seinem Sieg 2015. Bereits am Start sprintete der 30-jährige bei sonnigen Wetter dem Rest des Feldes davon und baute im Anstieg zur Löwenburg den Vorsprung weiter aus. Im Ziel waren es über fünf Minuten auf Alexander Löhr (Linz, 55:08) und René Göldner (SSF Bonn, 55:11).

Im Wettbewerb der Frauen konnte sich Bergspezialistin Adele Blaise-Sohnius früh einen Vorsprung herauslaufen. Bei ihrer Löwenburglaufpremiere wurde es für die LAZ-Athletin am Ende noch mal knapp, weil sie beim Bergablaufen Zeit verlor. Dennoch reichte es für die 31-jährige zu einer neuen Streckenbestzeit in 59:38 Minuten. Verfolgerin Thurid Buch (Alfterer SC, 1:00:37) sicherte sich Platz Zwei vor Silke Schneider (Siegburg, 1:02:11).

Der Veranstalter TV Eiche Bad Honnef hatte bei Kilometer Zehn eine kleine Streckenänderung eingebaut, die die Strecke etwas verkürzte und in der GPS-Messung lediglich 13,2 Kilometer auswies. In der Siebengebirgscup-Wertung konnten beide Gesamtsieger, nach ihren Auftakt-Erfolgen beim Malberglauf, den Vorsprung weiter ausbauen. Nächster Lauf der Serie ist in zwei Wochen mit dem Rheinhöhenlauf (17.9.). Den Abschluss bildet wie immer der Siebengebirgsmarathon (11.12.).

Ergebnisse:
Männer, 14 km: 1. Christian Schreiner (LAZ Puma Rhein-Sieg) 49:06 Minuten, 2. Alexander Löhr (Linz/1. M40) 54:08, 3. René Göldner (SSF Bonn) 55:11, 4. Stephan Stranz (Brühler TV 1879) 55:59, 5. Christopher Schmitz 57:34, 6. Carlos Gomez 57:47, 7. Andreas Mertesacker (Linz) 57:56, 8. Matthias Land (LAZ) 58:10, 9. Thomas Meyke (SSF Bonn) 58:29, 10. Joe Körbs (Laufen-im-Rheinland/1. M45) 58:43.
Frauen, 14 km: 1. Adele Blaise-Sohnius (LAZ) 59:38 Minuten, 2. Thurid Buch (Alfterer SC/1. W45) 1:00:37 Stunde, 3. Silke Schneider (Siegburg/1. W40) 1:02:11, 4. Florentine Exner (TG Düsseldorf) 1:07:51, 5. Carina Jochum (Selbstläufer SV Altenahr) 1:08:03, 6. Michelle Dohmann (SRL Koblenz) 1:09:45, 7. Diana Seer 1:11:18, 8. Petra Kath (beide LT SV Westum/1. W50) 1:13:06, 9. Heide Schneider (LAZ) 1:13:19, 10. Tamara Weiß 1:15:56.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen-im-Rheinland)

07.09. 27. Friedenslauf von der Sonne verwöhnt
KÖLN.
Es war schon etwas ungewohnt, den Friedenslauf in seiner immerhin bereits 27. Auflage an einem Samstagnachmittag zu erleben, nachdem die gefühlt letzten zehn Auflagen jeweils an einem Sonntagmorgen entweder im September oder im Oktober stattgefunden haben – immer ausgerichtet an der Terminierung des Köln Marathons sowie anderer zum Teil mehrspartlicher Sportveranstaltungen, deren Strecken z.B. schon einmal vom Fühlinger See direkt am Riehler Rheinufer vorbei bis in die Altstadt führen können. Man könnte fast meinen, der Friedenslauf als kleine und familiäre Nischenveranstaltung ist lediglich ein Spielball der großen und mit zum Teil großzügigen Geldmitteln ausgestatteten Eventveranstaltungen – und in gewisser Hinsicht stimmt das auch. Dies ist jedoch aufgrund der begrenzten Ressourcen des Orga-Teams und der damit umso größeren logistischen Herausforderungen an einige wenige Ehrenamtliche quasi zwangsläufig.

Und die Stammklientel des kleinen und immer wieder feinen Volkslaufes – an diesem wunderbar sonnigen und warmen Septembernachmittag buchstäblich im schnell wandernden Schatten des großen Colonia-Hochhauses – dankt es den mit viel Herzblut zu Werke gehenden Machern mit ihrer Treue. Nicht umsonst sind die 5 und 10 km-Strecken zudem Bestandteil Kölner Laufserien – des Time & Voice Lauf Cups Köln, dessen Namenspatron alle Rennen zeitet, sowie des in diesem Jahr erstmals ausgetragenen Jugend-Cups über 5 km-Distanz, der die Nachwuchskräfte Kölns in einer Wertung zusammenführt. Und schon sind wir ganz schnell unmittelbar am Kern des Problems. Grundsätzliche parcourstechnische Mängel führten zu einer unfreiwilligen Streckenverkürzung für die Kurzdistanzler – wobei man den Grund noch nicht einmal in wie so oft fehlenden Streckenposten suchen muss, sondern an schlichtweg missverständlichen Markierungen auf der an Wegmarken nicht armen Rheinuferstrecke im Kölner Norden festmachen kann.

Lukas Schommers von den Rhein-Berg Runners war in etwas zu schnellen 15:56 min. trotzdem der einzig wahre Gewinner des 5 km-Rennens. Natürlich war er im Anschluss verständlicherweise nicht ganz glücklich. Sowohl mit sich als auch dem Rennverlauf, der nicht nur sein Potenzial, sondern auch das einiger zu recht frustierter Konkurrenten an diesem Tag nur unzureichend wiederspiegelte. Die Performance stimmte, aber die Rahmenbedingungen ließen zu wünschen übrig. Sei es wie es sei: Shit happens, wie auch der Rheinländer seit mittlerweile mehr als 20 Jahren zu sagen pflegt. Man stelle sich als Außenstehender aber nur einmal kurz die Freude eines Mark Krenzel vor, der es mit seinen höchstens zehn Jahren schaffte, in einem zugegebenermaßen limitierten Feld von etwas über 30 Startern in 20:57 min. als 3. im Gesamteinlauf zu reüssieren. Ebenso wie seine Mutter, der in 28:20 min. ein ebensolcher Erfolg beschieden war. Solche Resultate verwischen die Grenzen zwischen Breitensport und Ambition und verändern sie vor allem in Hinblick auf Unzulänglichkeiten in der Organisation hin zum Charme der Improvisation. Und diese Erfolge sagen viel mehr aus, wenn ihnen keiner der Beteiligten und Anwesenden „just in time“ widersprechen kann und will.

Wesentlich geordneter und sortierter, damit aber bei weitem nicht uninteressanter verlief der klassische 10 km-Lauf. Hier zeichnete sich früh ein Sieg von Florian Herr (Bunert Siegburg) ab, der in 35:31 mehr als zwei Minuten Vorsprung auf den Routinier Thomas Schneider (38:04 min.) herauslief und damit bei noch wärmeren Bedingungen sogar unter der Siegermarke des am Tag zuvor erstmals gestarteten Bergheimer Abendlaufs blieb. Der ebenfalls mehr als treue Friedensläufer Thomas Schneider durfte sich zudem nach dem zweiten Platz beim 28 km-Langdistanz-Testlauf im Rahmen des Kölner Halbmarathon binnen einer Woche über den zweiten Podestplatz in seiner mitterweile auch über zehnjährigen ambitionierten Laufkarriere freuen.

Claudia Maria Henneken kontrollierte in 42:30 min. das Damen-Feld und lief jederzeit unangefochten einem sicheren Sieg entgegen. Caterina Schneider (43:18) und Jola Basinski (45:31) vom TV Refrath vervollständigten bei den Frauen das Podium. Alle Gesamt-Sieger konnten sich wie bereits in den Vorjahren über hochwertige Gutscheine von Premiumsponsor Laufsport Bunert Köln freuen und werden diese wie gehabt zielgerichtet einzusetzen wissen. Die Gutscheine für die 5 km-Sieger konnten leider nicht zeitgerecht übergeben werden, liegen jedoch bei Spiritus Rector Dieter Grote zur Anforderung bereit. Nicht unerwähnt soll trotz der augenscheinlichen Unzulänglichkeiten vor allem in der ersten Hälfte des Veranstaltungstages bleiben, dass sich sogar prominente Gäste wie Gisela Butz (55:19) nebst Gatte Andreas (41:22) über die 10 km-Distanz erfolgreich in den Ergebnislisten verewigten. Nicht zu vergessen die Kids, die sich über einen 1 km erfolgreich im Pänz Cup bewiesen und auch über 500 Meter ganz starke, wenn auch nicht gezeitete Leistungen zeigten.
(Autor & Copyright: Kai Engelhardt für Laufen-im-Rheinland)