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Rheinland-Schaufenster

Meldungen und Nachrichten aus dem Rheinland:

Laufspaß auch bei niedrigen Temperaturen
auch bei Minusgraden laufen gehen? Kein Problem mit der Apparel Kollektion von Mizuno.
Für die wirklich kalten Tage greift der professionelle Runner am besten zu den BG 8000 LONG TIGHTS. Passend gibt es zu der komfortablen Laufhose auch das BREATH THERMO WINDTOP und den WARMALITE HOODY, welche mit den Funktionen Breath Thermo und Warmalite den Körper warm und trocken halten, sowie das BREATH THERMO JACKET, welche sowohl Wasser als auch Wind abweist.

31.10. Laufen-im-Rheinland - TV-Tipp am Sonntag
Leichtathletik: 45. ING New York City Marathon 2014

Leichtathletik: 45. ING New York City Marathon 2014 - MarathonEurosport

Am ersten November-Wochenende lockt der wohl berühmteste Marathon der Welt die Massen in den Big Apple. Eurosport ist selbstverständlich LIVE dabei.

Der New York Marathon, einer der anspruchsvollsten und größten Marathons der Welt, findet traditionell am ersten Sonntag im November statt. Die Strecke führt die Läufer nicht über einen Rundkurs, sondern geht vom Start auf Staten Island über Brooklyn, Queens und die Bronx über insgesamt 5 Brücken nach Manhatten. Aufgrund des hohen Schwierigkeitsgrades sind die Spitzenzeiten im Vergleich zu anderen Marathons rund 2 Minuten langsamer. 2012 wurde der Marathon aufgrund der schweren Schäden, die Hurrikan Sandy in der ganzen Stadt hinterlassen hatte, zwei Tage zuvor abgesagt. Bürgermeister Bloomberg hatte zunächst eine mögliche Absage verneint, sich jedoch dann zahlreichen Kritikern gebeugt, die die Veranstaltung eines solchen Events, wenn die Hilfskräfte dringend gebraucht werden, um die Verwüstungen zu beseitigen, nicht angebracht fanden. Einige Läufer halfen schließlich bei den Aufräumarbeiten, während andere einen inoffiziellen Shadow Marathon im Central Park veranstalteten. Titelverteidiger und Streckenrekordhalter ist Geoffrey Kiprono Mutai aus Kenia. Eurosport berichtet LIVE und exklusiv.

Kommentatoren: Sigi Heinrich und Claudia Dreher

30.10. 10 Jahre Bensberger Martinilauf am 2. November
Begeistert waren die Läufer im Vorjahr über die neue Martini-Laufstrecke mit Start und Ziel im Schlosspark des Grandhotels Schloss Bensberg. Das TV Refrath running team hofft auf 500 Meldungen aus dem ganzen Rheinland. Das neue Konzept ließ im Vorjahr die Teilnehmerzahlen erfreulicherweise wieder ansteigen.

Castle-Hopping 2.0 – auch als 2er Teamstaffel
Der 10,3 km lange Rundkurs ist anstrengend-schön und vor allem nie langweilig. Nach der Einführungsrunde mit Bergwertung im Schlosspark mit anschließendem Blick in die Kölner Bucht führt die Strecke hinab ins Milchborntal und den Lerbacher Wald. Nach knapp 5 km kommt das  Schlosshotel Lerbach ins Blickfeld. Ein Augenschmaus. Hier befindet sich auch der Dextro-Verpflegungspunkt und die Wechselzone die 2er-Team-Staffeln. Weiter geht’s über den Schlossweg durch die idyllischen Ortschaften Oberlerbach und Kaltenbroich hoch zum Naturfreundehaus Hardt, runter zum romantischen Kadettenweiher und final noch einmal bergan nach Moitzfeld. Auf dem letzten Kilometer, die Schlosstürme im Blick, kann man es „rollen“ lassen und den Zieleinlauf genießen.

Klassisch-musikalischer Empfang
Passend zum fürstlichen Ambiente werden am Anna-Maria Medici-Platz die Finisher mit klassischer Musik empfangen. Ein Blick in die Siegerlisten verrät, dass Breitensportler und Spitzenläufer gerne beim Martinilauf dabei sind. In die Siegerlisten haben sich prominente Namen eingetragen: die 40facher Deutsche Meisterin Sabrina Mockenhaupt und Olympiateilnehmerin Susanne Hahn, die Äthiopierin Ferahiwat Gamachu, die polnische Weltklasse-Mittelstrecklerin Angelina Chihocka und Joseah Kiprono aus Kenia. Die letzten beiden Martiniläufe hat jedoch der schnelle Rösrather Dominik Fabianowski im Trikot des ASV Köln für sich entschieden.

Weckmänner und Steintrophäen
Die Konditorei Himperich spendet für alle 500 m laufenden Bambinis bis 7 Jahre einen frischen Weckmann. Der Engel & Völkers Schülerlauf über 1100 m führt eine Runde durch und um den Schlosspark. Intersport Haeger, die Bensberger Bank und das Bergische Handelsblatt als Mediensponsor sind Partner des Martinilaufes seit der Erstauflage im Jahre 2005. Diese stellen wieder zahlreiche Sachpreise für die Ehrungen in der Alten Preussischen Turnhalle zur Verfügung. Alle AK-Sieger werden traditionell mit 2 kg schweren Steinpokalen geehrt. Online-Meldeschluss ist der 26. Oktober. Nachmeldungen sind am Lauftag vor Ort möglich.

Alle Infos und online-Anmeldung unter: www.bensberger-martinilauf.de
(Autor & Copyright: Jochen Baumhof für Laufen-im-Rheinland)

29.10. Deutsche Marathon-Meisterschaften 2015 in Frankfurt

Der Frankfurt-Marathon ist im Jahr 2015 Austragungsort der deutschen Marathonmeisterschaften. Zum sechsten Mal nach 1955, 1985, 1994, 1998 und 2001 werden die nationalen Titelträger der Männer, Frauen und in den verschiedenen Seniorenklassen am 25. Oktober 2015 im Rahmen des Rennens in der deutschen Börsenmetropole ermittelt. Wie üblich starten alle DM-Teilnehmer/innen gemeinsam mit dem Hauptfeld und der/die erste Deutsche im Ziel in der Festhalle ist nationaler Meister/in 2015.

Nach drei Jahren beim Münchener Marathon wechselt der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV), der seit 1993 die Marathon-DM nicht mehr als separaten Lauf ausrichtet und in einen der großen deutschen Stadtmarathons integriert, wieder an den Main.
 
Weil gerade in Frankfurt jedes Jahr sehr viele deutsche Topläufer teilnehmen, dürfte die Titelvergabe 2015 auf hohem sportlichem Niveau erfolgen. Dazu DLV-Veranstaltungsdirektor Frank Kowalski: "Der Titel des Deutschen Meisters besitzt einen enormen Wert in der nationalen Leichtathletik - auch im Marathon! Es ist unser Ziel, dass die beste deutsche Marathonläuferin und der beste deutsche Marathonläufer auch Deutscher Meister werden. Ich bin mir sicher, dass uns die hochprofessionellen Partner des Frankfurt-Marathons dabei tatkräftig unterstützen werden!"

Der Frankfurter Race Director Jo Schindler sieht die Integration der Marathon-DM 2015 als Aufwertung für die 34. Auflage der Weltklasse-Veranstaltung. "Der Frankfurt-Marathon war seit seiner Premiere im Jahr 1981 immer ein gutes Pflaster für deutsche Topathleten. Wir geben den deutschen Eliteläuferinnen und - läufern immer gerne eine Bühne. Dass in Frankfurt im nächsten Jahr wieder um Meisterschaftsehren gelaufen wird, freut uns natürlich sehr. "

1985 hatten sich in Frankfurt Herbert Steffny (Freiburg/2:12:12 Stunden) und Charlotte Teske (Darmstadt/2:31:38) durchgesetzt; neun Jahre später waren es Stephan Freigang (Cottbus/2:16:35) sowie Kathrin Weßel (Berlin/2:36:29). 1998 gewannen Freigang (2:12:58) und Claudia Dreher (Leverkusen/2:32:35) die deutschen Titel. 2001 holte Luminita Zaituc (Braunschweig) den Tagessieg mit Streckenrekord (2:26:01). Deutscher Männermeister wurde Michael Fietz (Wattenscheid/ 2:16:23).

Doch die Marathon-Historie in Rhein-Main reicht noch wesentlich länger zurück. Den ersten Nachkriegs-Marathon auf deutschem Boden in Frankfurt gewann Wilhelm Borns vom Fußballsportverein (FSV) Frankfurt im Oktober 1948 in 2:49:04 Stunden. Und auch die ersten offiziellen nationalen Meisterschaften fanden in Frankfurt statt - am 7. August 1955. 1973 wurden die Meisterschaften im nahe gelegenen Eschborn ausgetragen.
(Autor & Copyright: Uwe Martin für Laufen-im-Rheinland)

28.10. Arne Gabius läuft sensationelles Debüt unter 2:10 Stunden
Mark Kiptoo und Aberu Kebede gewinnen BMW Frankfurt Marathon / Tag der Bestzeiten für die deutschen Läufer.

Arne Gabius ist beim BMW Frankfurt-Marathon ein sensationelles Marathondebüt gelaufen. Der 33-jährige Läufer des LAV Stadtwerke Tübingen blieb auf Anhieb unter 2:10 Stunden und belegte mit 2:09:32 Stunden Rang neun. In einem spannenden Finish gewann jener Mann, der vor einem Jahr mit nur einer Sekunde Rückstand Zweiter war: Der Kenianer Mark Kiptoo war nach 2:06:49 im Ziel. Ihm folgten seine Landsleute Mike Kigen mit 2:06:59 und Gilbert Yegon in 2:07:08. Einen äthiopischen Sieg gab es bei den Frauen durch Aberu Kebede, die in hochklassigen 2:22:21 vor Sharon Cherop (Kenia/2:23:44) und Ashetu Bekere (Äthiopien/2:24:59) im Ziel war. Mona Stockhecke wurde als beste deutsche Läuferin mit persönlicher Bestzeit von 2:33:50 Achte. Teilnehmer aus 101 Nationen waren bei der 33. Auflage des BMW Frankfurt-Marathon vertreten - so viele wie noch nie in der Geschichte der Veranstaltung. 15.228 gemeldete Läuferinnen und Läufern bedeuten ein Plus von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr und das zweitbeste Meldeergebnis überhaupt. Die Teilnehmer vom Staffelmarathon und vom Mainova Mini-Marathon miteingerechnet waren insgesamt 22.906 Läuferinnen und Läufer unterwegs.

„Es war ein Tag, der uns alle überrascht hat. Wir haben tollen Sport gesehen. Es ist uns wieder gelungen, mit einer tollen Inszenierung die Herzen der Breitensportler zu erobern“, sagte Race-Direktor Jo Schindler in einem ersten Statement.

Bei den Männern entwickelte sich ein packendes Ausscheidungsrennen, in dem die engsten Favoriten in der Entscheidung keine Rolle spielen konnten. Der 38-jährige Mark Kiptoo setzte sich zum Schluss in einem spannenden Finale durch und führte neun weitere Läufer unter 2:10 Stunden ins Ziel. „Ich wollte heute eine Zeit von 2:05 laufen, aber hatte ein Problem an der linken Wade. Als ich dann sah, dass meine Kollegen müde waren, habe ich draufgedrückt“, schildert Kiptoo. „Die Männer haben etwas zu schnell begonnen, aber wir haben ein spannendes Finish gesehen“, analysierte Christoph Kopp, Sportlicher Leiter des BMW Frankfurt-Marathon.

Frauensiegerin Aberu Kebede begann sich schon vor der 25-km-Marke von ihren Konkurrentinnen abzusetzen. Lange Zeit war sie sogar auf Kurs zu einer Zeit von unter 2:21 Stunden, am Ende musste sie aber etwas zurückstecken. „Das ist ein glücklicher Tag für mich. Es war ein hartes Rennen. Ich freue mich sehr über den Sieg, aber mit der Zeit bin ich nicht zufrieden“, sagte Kebede. Ihre Siegerzeit ist dennoch die weltweit neuntbeste des Jahres und viertbeste Marathonsiegerzeit 2014, ohne die Ergebnisse von Boston, wo der Marathon auf einer nicht rekordkonformen Strecke gelaufen wird. Christoph Kopp: „Die Erwartungen im Frauenbereich sind nicht ganz aufgegangen, aber es waren natürlich dennoch sehr gute Zeiten. Aberu Kebede hat anklingen lassen, dass es Richtung Streckenrekord von 2:21:01 gehen kann.“

Der Sensationsmann des Tages hieß Arne Gabius, der ein kräftiges Lebenszeichen für den deutschen Laufsport gegeben hat. Ihm ist in 2:09:32 Stunden ein außergewöhnliches Marathondebüt gelungen. Nach 1:05:08 auf der ersten Streckenhälfte konnte er auf der zweiten Streckenhälfte nochmals zulegen. Seine offizielle Zielvorgabe von „2:10-2:12“ hat er letztlich klar unterboten. „Es war schon vorher mein Plan, 2:09 zu laufen“, sagte er nun. „Es war toll. Die Tempomacher haben mich auf die richtige Geschwindigkeit gebracht. Es hat sich super angefühlt. Bei Kilometer 32 habe ich das Heft in die Hand genommen und wollte etwas riskieren. In der Festhalle wusste ich: ‚Ich bin deutlich unter 2:10‘ – da konnte ich es genießen und mit den Leuten feiern. Das war einfach unglaublich“, kommentierte er. Erstmals seit 1990 ist damit ein Läufer aus Deutschland wieder unter der Marke von 2:10 Stunden geblieben. Damals erreichte Stephan Freigang in Berlin 2:09:45 Stunden. Gabius lief in Frankfurt auf Rang drei der europäischen Jahresbestenliste und auf Rang vier der ewigen deutschen Bestenliste. Dass er am Morgen 50 Minuten verschlafen hat, konnte ihn nicht von einer Topleistung abhalten.

Einen erfreulichen Auftritt zeigte auch der zweitbeste deutsche Läufer in Frankfurt. Julian Flügel (LG Telis Finanz Regensburg) kam in 2:14:20 Stunden auf Rang 16. Er steigerte seine persönliche Bestzeit gegenüber seinem Debüt in diesem Frühjahr in Hamburg gleich um 1:18 Minuten.

Mona Stockhecke machte den Tag der Bestzeiten für die deutschen Topläufer perfekt. Die in Zürich lebende und aus Hamburg stammende Klimageologin holte alles aus sich raus, um in 2:33:50 Stunden an achter Stelle ihre persönliche Bestleistung um 14 Sekunden zu unterbieten. „Es war genial. Das Rennen wurde mit der Zeit hart, aber für eine Bestzeit muss man was investieren. Ich genieße dieses Ergebnis sehr“, sagte die 31-Jährige. Ihre bisherige Bestmarke von 2:34:04 Stunden war sie als Siegerin des diesjährigen Zürich Marathons gelaufen. Mit Rang 22 hat sie im August bei den Europameisterschaften ebenfalls in Zürich die beste Platzierung einer deutschen Marathonläuferin erreicht. Mit kurzer Vorbereitungszeit ist ihr nun eine weitere Steigerung gelungen.
(Autor & Copyright: Uwe Martin für Laufen-im-Rheinland)

27.10. Teilnehmeransturm beim Drachenlauf
Bei bestem Herbstwetter gingen am Sonntag knapp 600 Teilnehmer beim 12. Drachenlauf auf die 26 Kilometer lange Strecke. Gemeldet waren allerdings 732 Läuferinnen und Läufer! Neben einigen Aufgaben, war die Zahl der Nicht-Starter überraschend hoch. Hinzu kam, dass die vielen Wanderer und Spaziergänger die im Siebengebirge unterwegs waren, recht wenig Verständnis für die Läufer zeigten. Lediglich auf den schmalen Trail-Abschnitten abseits der Hauptwege waren die Athleten weites gehend unter sich. Überholen war hier jedoch teilweise sehr schwierig. Der anspruchsvolle Kurs mit ca. 950 Höhenmetern verlangte den Läuferinnen und Läufern so ziemlich alles ab. Über den Ölberg und Lohrberg führte die landschaftlich schöne Strecke hinauf zur Löwenburg, auf den Drachenfels und den Petersberg. In diesem Jahr durften auch wieder der bislang gesperrte Eselsweg und das Nachtigallental durchlaufen werden.
Den Rennen begann bedingt durch den sofortigen Anstieg recht verhalten. Nach und nach zog sich das Läuferfeld im Abstieg vom Ölberg auseinander und die Jagd begann. Im Vergleich zum Vorjahr waren die Zeiten in der Spitze diesmal schneller. Nach 1 Stunde, 49 Minuten und 55 Sekunden lag Gesamtsieger Paul Snehotta (Köln) am Ende deutlich vor Bodo Banischewski (1:51:10). Dritter wurde Robert Wilms (SG Wenden, 1:53:51) vor Lokalmatador und Mit-Veranstalter Daniel Weiser (1:54:19).
Bei den Frauen gewann Thurid Buch (Alfterer SC) in 2:10:59 Stunden deutlich vor der Vorjahres-Zweiten Ines Marquard (X-Trail Aktiv, 2:16:16) und Julia Kümpers (SSF Bonn, 2:17:33).
 Das Orga-Team stellte, auch Dank Petrus, wieder eine reibungslose Veranstaltung mit vielen Helfern auf die Beine und freute sich über 732 Euro, die dem Bunten Kreis Rheinland zu Gute kamen.
Ergebnisse:
Männer: 1. Paul Snehotta (Köln) 1:49:55 Stunde, 2. Bodo Banischewski 1:51:10, 3. Robert Wilms (SG Wenden) 1:53:51, 4. Daniel Weiser (Königswinter) 1:54:19, 5. Torsten Schneider (LAZ Puma Rhein-Sieg/1. M40), 1:56:25, 6. Jürgen Baumhoff (Sauerland/1. M45) 1:58:23, 7. Ingo Neumann (Nickenich)2:00:34, 8. Alexander Löhr (Linz) 2:00:43, 9. Thomas Wilde (Bad Kreuznach/1. M50) 2:00:53, 10. John Achtendung (LAZ) 2:01:19.
Frauen: 1. Thurid Buch (Alfterer SC/ 1. W40) 2:10:59 Stunden, 2. Ines Marquard (X-Trail Aktiv) 2:16:16, 3. Julia Kümpers (SSF Bonn) 2:17:33, 4. Barbara Jedras (Tusem Essen) 2:21:38), 5. Bärbel Büschemann (LG Lage-Detmold/1. W45) 2:22:03, 6. Anne Gerlach 2:22:43, 7. Julia Einenkel (Bad Honnef) 2:23:12, 8. Susanne Vizzari (Speed cat) 2:23:52, 9. Sabrina Wurzinger (TuS Kreuzweingarte-Rheder) 2:25:03, 10. Silvia Heift (Alfterer SC) 2:25:49.

(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen-im-Rheinland)

26.10. 500 Läufer bei Jubiläums-Obstmeile
Herbstlich kühl, aber trocken, war es am Samstagnachmittag bei der 20. Jubiläumsauflage des Obstmeilenlauf in Altendorf-Ersdorf. Dennoch gingen rund 500 Läufer im Meckenheimer Doppelort an den Start über die verschiedenen Meilen-Strecken. Die größte Teilnehmerzahl verzeichnete wieder einmal der 6 Meilen-Lauf mit 192 Finishern. Überlegener Sieger wurde hier Marco Müller in der Zeit von 32:01 Minuten. Bereits auf Gesamtplatz zwei lief mit Susanne Hahn die erste Frau ins Ziel. Bei ihren ersten Start als Freizeitsportlerin, gewann die Troisdorferin den 9,6 Kilometer-Lauf in 32:38 Minuten. Dabei verbesserte sie ihren eigenen, zwölf Jahre alten Streckenrekord um zehn Sekunden. Ihr Weggefährte Carsten von Kuk (LT DSHS Köln), selbst ein ehemaliger Spitzenläufer, überließ ihr im Schlußspurt den Vortritt. 
Beim anspruchsvollen Zehn-Meilen-Lauf, der eine Stunde später gestartet wurde, zeigte sich Sechs-Meilen-Sieger Marco Müller wieder bestens erholt und gewann auch diesen Lauf. Als einziger Läufer blieb der 21-jährige mit 59:15 Minuten unter einer Stunde Laufzeit. Zweiter wurde der Bonner Ulrich Trautmann (1:00:29), vor Patrick Birkhölzer (KfW Duathlon, 1:01:54). Unter den 64 Teilnehmern dieser 16 Kilometer Langstrecke finishten nur neun Frauen. Als schnellste lief Asteria Wagner (SSG Königswinter, 1:09:30) vor Anna-Lena Voigt (Bonn, 1:11:15) ins Ziel.
"Der Weg ist das Ziel " lautete das Motto der Fußballer vom SC Altendorf-Ersdorf. Trainer Detlef Halfen absolvierte mit neun Spielern eine letzte "Trainingseinheit" über 3,3 Meilen vor dem A-Liga-Spiel in Friesdorf am Sonntag. Orga-Leiter Georg Jacoby freute sich, zusammen mit seinen 80 Helfern, vor allem über die 148 teilnehmenden Schüler. "So viele Kinder hatte wir noch nie in zwanzig Jahren Obstmeilenlauf!"  
Ergebnisse:
Männer, 10 Meilen (16 km): 1. Marco Müller (DATANET) 59:15 Minuten, 2. Ulrich Trautmann (Bonn) 1:00:29 Stunde, 3. Patrick Birkhölzer (KfW Dutahlon) 1:01:51, 4. Georg Trautmann (Bonn) 1:03:32, 5. Norbert Schneider (Mechernich) 1:04:31, 6. Jürgen Otto (Selbstläufer Altenahr) 1:05:28.
Frauen, 10 Meilen (16 km): 1. Asteria Wagner (SSG Königswinter/1. W40) 1:09:30 Stunde, 2. Anna-Lena Voigt (Bonn) 1:11:15, 3. Sandra Hecker(SC Oftersheim) 1:16:53, 4. Doris Neißer-Deiters (LG Meckenheim/1. W55) 1:22:02.
Männer, 6 Meilen (9,6 km): 1. Marco Müller (DATANET) 32:01 Minuten, 2. Carsten von Kuk (LT DSHS Köln/1. M45) 32:40, 3. Siegfried Krischer (TSV Bayer 04 Leverkusen) 33:19.
Frauen, 6 Meilen (9,6 km): 1. Susanne Hahn (SOS-Kinderdörfer) 32:38 Minuten, 2. Lisa Jaschke (SSF Bonn) 39:44, 3. Daniela Raab (LC Weilerswist) 43:53.
 
Männer, 3,3 Meilen (5,3 km): 1. Lars Schneider (SV Mutscheid) 17:52 Minuten, 2. Thomas Reuter (LT SV Westum) 18:15, 3. Fabian Michaelis (ASV Wesseling) 19:00.
Frauen, 3,3 Meilen (5,3 km): 1. Sabine Korz (LAZ Puma Rhein-Sieg) 21:52 Minuten, 2. Annette Frings (Selbstläufer Altenahr) 22:02, 3. Celine Schneider(Mechernich) 24:12.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen-im-Rheinland)

25.10. Laufen-im-Rheinland - TV-Tipp am Sonntag
Hessen 3

26.10.2014, 11:00-14:00

Frankfurt-Marathon 2014

 
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heimspiel! extra live

Am 26. Oktober startet um 10 Uhr zum 33. Mal der Frankfurt-Marathon auf der Friedrich-Ebert-Anlage. Über 17.000 Sportler versuchen dann die berüchtigte Strecke durch Frankfurt zu bewältigen. 42,2 Kilometer pure Emotionen vom Spitzenathleten bis zum Hobbyläufer, und das hr-fernsehen überträgt von 11 bis 14 Uhr live.
* Kommentator: Ralf Scholt
* Experte: Dieter Baumann

24.10. Countdown zum Drachenlauf
Die Vorbereitungen zum 12. Drachenlauf am kommenden Sonntag laufen auf Hochtouren. Über 600 vorangemeldete Läuferinnen und Läufer wollen sich der Herausforderung aus 26 bergigen Kilometern stellen. Die Strecke mit rund 950 Höhenmetern führt zum Teil über Single Trails, aber (fast) immer über Wald- und Wanderwege. Nach vielen Jahren ist endlich wieder der Eselsweg rund um den Drachenfels belaufbar. Damit kehrt der Drachenlauf ein Stück zur ursprünglichen Streckenführung zurück. Und auch das Nachtigallental ist von den Folgen des Unwetters in 2013 geräumt und damit wieder Teil der Laufstrecke. Zum engeren Favoritenkreis beim anspruchsvollsten Lauf in der Region gehört wieder Mit-Organisator Daniel Weiser. Ohne seine Initiative würde es die Veranstaltung wohl nicht mehr geben. Der Lokalmatador belebte den Lauf, nach einjähriger Pause, 2011 mit einem neuen Orga-Team wieder. Falls noch Startplätze verfügbar sind, ist eine Anmeldung auch am Veranstaltungstag am Start in Königswinter-Thomasberg möglich. Bereits gemeldete Teilnehmer können ihre Startnummer im Lauffachgeschäft 7G runergy in Bad Honnef vorzeitig abholen.
www.drachenlauf.net
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen-im-Rheinland)

23.10. Obstmeilenlauf feiert Jubiläum
Bereits zum 20. Male findet am Samstag der Obstmeilenlauf in Altendorf-Ersdorf statt. Der kleine Doppelort in der Voreifel erwartet wieder mehr als 400 Teilnehmer zum Jubiläumslauf. Die Strecken führen durch die Obstplantagen und den Wald im Meckenheimer Ortsteil. Besonders anspruchsvoll geht es ab 15.30 Uhr auf der hügeligen Zehn-Meilen Runde (entspricht 16,1 Kilometer) zu. Nicht ganz so wellig ist der Kurs des Sechs-Meilen Laufs (9,6 Kilometer) um 14.00 Uhr. Für Laufanfänger eignet sich der 3,3 Meilen Lauf (5,3 Kilometer) mit Start um 15.40 Uhr. Zuvor starten ab 13 Uhr die Bambinis über 400 Meter, gefolgt von der Kindermeile über 1000 Meter (ab 13.20 Uhr). Die drei Erstplatzierten Männer und Frauen, sowie Altersklassensieger jeden Laufs, werden mit großen und gesunden Präsentkörben geehrt. Alle Teilnehmer erhalten anlässlich der 20. Auflage ein Präsent. Der älteste Teilnehmer und die älteste Teilnehmerin erhalten einen Sonderpreis. Nachmeldungen sind am Veranstaltungstag bis spätestes 30 Minuten vor dem jeweiligen Start möglich.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen-im-Rheinland) 

22.10. Start der Anmeldung 2015 am 23. Oktober 2014

"Dein Köln. Dein Ziel." - Das ist das Motto der Veranstaltung 2015

   
 

Noch knapp ein Jahr und es ist wieder soweit. Am 4. Oktober 2015 findet die 19. Auflage des RheinEnergieMarathon Köln statt. Für alle Freunde des Laufsports ist ab Donnerstag, 23. Oktober 2014, um 11:11 Uhr die Online-Anmeldung für alle Wettbewerbe des Köln Marathon geöffnet. Der Frühbuchertarif für die Teilnahme am Marathon beträgt 55 Euro, für den Halbmarathon 40 Euro und für den Staffelmarathon 121 Euro.

„Wir freuen uns wieder auf rund 25.000 Sportler aus aller Welt und laden ein, sich unter dem Motto „Dein Köln. Dein Ziel.“ einen persönlichen Eindruck von der Sportstadt Köln und dem Zieleinlauf am Dom zu machen. Die Kombination aus perfekter Organisation und Kölscher Lebensart ist einzigartig.“, freut sich Markus Frisch, Geschäftsführer der Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH, auf den 4. Oktober 2015.
Weitere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung unter
www.rheinenergiemarathon-koeln.de
(Autor & Copyright: Jan Broniecki für Laufen-im-Rheinland)

21.10. Kaiserwetter im Königsforst
Fast 700 Meldungen – tolle Herbstlauf-Atmosphäre – flotte Zeiten

Die Vormeldezahlen lagen schon deutlich über dem Vorjahresniveau. Aber mit 267 Nachmeldungen hat keiner gerechnet. Am Ende der Herbstferien haben sich viele Läufer kurzfristig entschlossen, an den Start zu gehen. „Wir hatten noch genau sechs Start-Nummern übrig“ verkündete Beate Gebehart vom Ausrichter TV Refrath kurz vor dem Halbmarathonstart um 12 Uhr. Mit 280 Teilnehmern war der 10 km Lauf besonders gefragt. Ralf Lössner von der LC Duisburg war in 36:05 min vor Robbie Dale (36:19) der Tagesschnellste. Besonders stark präsentierte sich die Frauenkonkurrenz. Kirschblüten- und Martinilaufsiegerin Alexandra Tiegel aus Aachen lief sehr flotte 38:40 min. Es folgten Rebekka Otterbach (39:04/Tus Deuz) aus dem Siegerland vor Vereinskollegin Gabi Müller-Scherzant (39:58) und der erste 16jährigen Carola Riethmann (40:06) aus Köln. Der Oberberger Nachwuchsläufer Niklas Diescher vom Wiehltaler LC war in 17:31 min nur 4 Sekunden schneller als Thorsten Wienecke vom TuS Köln rrh. Die jugendliche Majte Kolberg (19:45) von der LG Kreis Ahrweiler hatte im Ziel einen deutlichen Vorsprung vor Jola Basinski (21:19) vom TVR.

Sabine Singer und Frederik Hartmann vom TVR sind Kreismeister
Liz Roche vom EASA running club siegte im Halbmarathon klar in 1:33:13 std vor Marion Eschweiler (1:37:24/Laufmonster) und Carina Fierek (1:41:58) vom TuS Xanten. Als Vierte finishte Sabine Singer vom TV Refrath und sicherte sich den Titel als Kreismeisterin Oberberg in 1:42:52 std. Vereinskollege Frederik Hartmann (1:36:13) war über den Titelgewinn ebenso überrascht wie Singer. Gerade die Halbmarathonläufer kamen bei sommerlichen 25 Grad auf dem 3-Rundenkurs mächtig ins Schwitzen. Insgesamt schafft der ASB 600 Liter Wasser in den Königsforst. Daher waren auch die hochkarätigen Athleten vom ASV Duisburg vier Wochen vor ihrem geplanten Marathon in Valencia nicht ganz so schnell wie erhofft. Karsten Kruck gewann in guten 1:15:04 knapp vor Karol Grunenberg.

Deutlich mehr Schüler als im Vorjahr am Start
Durch einen Test mit einem Einmal-Transponder-System wurde der Schülerstart verlegt. Die Laufdistanz wurde um 100 m auf 1,7 km verlängert. Nach 6:16 min war Mala Schulz, Triathletin von der SV Bergisch Gladbach vor Denise Moser von der LKD Düsseldorf die Schnellste. Luca Müller (6:22) war nicht zu schlagen und gewann deutlich vor Paul Patzke (6:36) vom ASV Duisburg und Jannik Stein (6:41/Vfl Engelskirchen).
(Autor & Copyright: Jochen Baumhof für Laufen-im-Rheinland)

20.10. Blücherpark ein Läuferpark im Herzen von Köln
Das Parkanlagen in den Städten die Menschen zum Verweilen und zur Erholung anziehen ist bereits seit Jahrhunderten bekannt. Das dort Sport betrieben wird, ist aber nicht selbstverständlich. Denn der Sport ist gegenüber dem Flanieren und Wandern im Grünen erst ziemlich jung. Als vor 100 Jahren der Blücherpark zwischen Neuehrenfeld und Bilderstöckchen eröffnet wurde gab es sicherlich hier schon viele Freizeitbeschäftigungen. Darunter könnte auch das Laufen sein, obwohl die eigentliche Joggingwelle erst in den 1960er Jahren begann.

Heute ist der Blücherpark im Nordwesten von Köln eines der schönsten Laufgebiete in Köln und erstreckt sich mit benachbarten Grünzügen und Parkanlagen von der Innenstadt bis hin zur Stadtgrenze hinter dem Militärring. Zwischen der Escher Str., Robert-Perthel-Str.,  Parkgürtel, der Autobahn Köln- Neuss und den Eisenbahntrassen der HGK (Hafen- und Güterverkehr Köln) kann nahezu auf verkehrfreien Wegen gelaufen werden. Nur die selten befahrene Escher Str. nördlich der Äußere Kanalstr. und dem sich anschließendem Heckhofweg gibt es noch Anliegerverkehr. Lässt man die kleine Anlage östlich der Escherstr. aus, ist das Laufgebiet jedoch völlig verkehrfrei.

B
ei so einem hervorragenden Laufgebiet darf man sich auch nicht wundern, dass von früh morgens bis spät abends Läufer, Jogger, Walker, Nordic- Walker und Spaziergänger hier unterwegs sind. Da war es nur eine Frage der Zeit, dass sich hier ein Läuferpark mit ausgeschilderten Strecken und Sportgeräte zur muskulären Ertüchtigung entstehen. Seit 2009 gibt es hier von der BSG Rheinenergie initiierte drei ausgeschilderte Laufstrecken zwischen 2,3 und 7km. Ein Jahr später folgten der sogenannte „Trimm Fit Pfad der Zukunft“ am Nordost- Ausgang des historischen Blücherparks. Diese drei typgleichen Geräte helfen den Muskelapparat sich entsprechend mehrerer Übungen zu bewegen.

S
eit 2007 finden bereits öffentliche Laufveranstaltungen im Blücherpark statt. Zuvor gab es bereits Sponsorenläufe der umliegenden Schulen hier. Der erste Volkslauf im Blücherpark war der Oswald- Hirschfeld- Erinnerungslauf. Er wurde damals vom Rheinufer hierhin geholt, weil es am Fischmarkt in der Kölner Altstadt aus ordnungsbehördlichen Gründen nicht mehr möglich war, ein Event stattfinden zu lassen. Die Entscheidung war richtig, denn der Lauf wurde hier zu einer festen Größe des Kölner Laufkalenders. Die jährlich steigenden Teilnehmerzahlen beweisen dieses. Der Veranstalter, die SPD in den angrenzenden Stadtteilen, lassen sich zu Optimierung der Veranstaltung immer etwas einfallen. In diesem Jahr war es das erfolgreiche Pilotprojekt eine Firmenstaffel der BSG Rheinenergie. In 2015 soll dieses auch für alle anderen Mannschaften und vor allem für Familien möglich werden. Deshalb schon jetzt vormerken und am 31. Mai 2015 in den Blücherpark kommen.
(Autor & Copyright: Jürgen Cremer für Laufen-im-Rheinland)

19.10. 1.500 Läufer auf Bonns beliebtester Runde
Alle Jahre wieder erfreute sich am Sonntag der 31. Bonner Drei-Brücken-Lauf großer Beliebtheit. Mit insgesamt 1475 Teilnehmern konnte der veranstaltende TuS Pützchen das Vorjahresergebnis nochmal toppen. So freute sich Orga-Leiter Dieter Stein über ein Gesamtspendenvolumen von über 13.000 Euro für die Deutsche Kinder Krebshilfe.
Ab 9.00 Uhr gingen die Läuferinnen und Läufer am Beueler Rheinufer im 20-Minuten-Takt auf die Strecken über 10, 15 und 30 Kilometer. Bei Temperaturen um 15 Grad und leichten Wind, fand die traditionelle Veranstaltung bei idealen äußeren Bedingungen statt. Die Laufstrecke führte über die Südbrücke, durch die Rheinaue, weiter am Rhein entlang, bis zur Nordbrücke und wieder zurück auf die Schäl Sick. Einzig der Zehn-Kilometer Lauf führte bereits an der Oper über die Kennedybrücke nach Beuel.
Den Start machten 104-Langdistanzläufer mit der doppelten Brückenrunde über 30 Kilometer. Hier bestritt Torsten Schneider (LAZ Puma Rhein-Sieg) ab dem letzten Drittel ein einsames Rennen. Im Ziel lag der mehrmalige Bonner Marathon Stadtmeister in 1:56:27 Stunde deutlich vor Andreas Mertesacker (Linz, 2:02:25) und Gary Wilberforce (LAV Bad Godesberg, 2:04:33). Mit Abstand schnellste Frau war Marlies Meyer aus Köln in 2:13:25 Stunden.
Die größte Resonanz gab es mit 823 Teilnehmern, wie immer, über die über Zehn Kilometer Kurz-Distanz. Hier feierte das Bonner Geschwisterpaar Katharina und Felix Malter einen Familien-Erfolg. Felix, der für das LAZ Rhein-Sieg startete, wurde Gesamtsieger in 35:54 Minuten vor Marco Merle (Bonn, 36:44) und Thomas Meyke (SSF Bonn, 36:53). Fast ebenso deutlich gewann seine Schwester Katharina das Frauen-Rennen in 39:09 Minuten, vor Diana Hellebrand (Koblenz, 39:50) und Caterina Schneider (Bonn, 41:35).
Größeren Anklang fand auch die klassische „große Brückenrunde“ über 15 Kilometer mit 548 Finishern. Mit Sebastian Meurer (52:36), Uli Trautmann (53:24) und Dennis Klusmann (54:24), kamen die schnellsten drei Läufer aus Bonn. Auch bei den Frauen landeten ausschließlich lokale Athletinnen auf dem Podest. Gesamtsiegerin Lea Böhmer (59:26) blieb als einzige Läuferin unter einer Stunde. Auf Platz zwei folgte Thurid Buch (Alfterer SC, 1:01:08) vor Ihrer Vereinskameradin Astéria Wagner (1:03:01).
Zum zweiten Male im Programm war der „Sechs-Pfoten-Lauf“. Hier liefen rund 40 Herrchen und Frauchen zusammen mit ihrem Hund knapp zwei Kilometer.

Ergebnisse:
Männer, 10 km: 1. Felix Malter (LAZ Puma Rhein-Sieg) 35:54 Minuten, 2. Marco Merle (Bonn) 36:44, 3. Thomas Meyke (SSF Bonn) 36:53, 4. Sebastian Weitzel (PSV Bonn) 37:10, 5. Thomas Reuter (LT SV Westum) 38:11, 6. Jörg Wagner (Bonn/1. M45) 38:36.
Frauen, 10 km: 1. Katharina Malter (SSF Bonn) 39:09 Minuten, 2. Diana Hellebrand (Koblenz) 39:50, 3. Catharina Schneider (Bonn/1. W40) 41:35, 4. Inga Radtke (PSV Bonn) 42:08, 5. Pia Singh 45:16, 6. Christina von Landenberg (SSF Bonn) 46:16.
Männer, 15 km: 1. Sebastian Meurer (Bonn) 52:36 Minuten, 2. Uli Trautmann (Bonn) 53:34, 3. Dennis Klusmann (Team Magenta) 54:24, 4. Wolfgang Krechel (Troisdorf/1. M50) 56:39, 5. Tobias Held (Ibbenbüren) 58:04, 6. Philipp Wösthoff (SSF Bonn) 58:24.
Frauen, 15 km:  1. Lea Böhmer (Bonn) 59:26 Minuten, 2. Thurid Buch (1. W40) 1:01:03, 3. Asteria Wagner (beide Alfterer SC) 1:03:01, 4. Julia Kümpers (SSF Bonn) 1:03:38, 5. Sylvia Heift 1:06:07, 6. Ulrike Krieg (beide Alfterer SC) 1:06:50.

Männer, 30 km: 1. Torsten Schneider (LAZ Puma Rhein-Sieg/1. M40) 1:56:27 Stunden, 2. Andreas Mertesacker (Linz) 2:02:25, 3. Marcel Dreßler (Haribo) 2:03:59, 4. Gary Wilberforce (LAV Bad Godesberg) 2:04:33, 5. Berno Hillebrandt (Bonn) 2:07:17, 6. Stefan Wagner (Wachtberg) 2:10:12.
Frauen, 30 km: 1. Marlies Meyer (Köln/1. W45) 2:13:25 Stunden, 2. Heide Schneider (LAZ Puma Rhein-Sieg) 2:26:50, 3. Svenja Grieger (Bonn) 2:27:52, 4. Grit Baedeker 2:28:33 (1. W40).
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen-im-Rheinland)

18.10. Dominik Fabianowski vom ASV Köln Deutscher Vizemeister im Marathon
Im Rahmen des 29. München-Marathon wurden am vergangenen Sonntag die Deutschen Meisterschaften im Marathon ausgetragen – dabei holte Dominik Fabianowski (24) vom ASV Köln die Silbermedaille.

Bei strahlendem Sonnenschein setzte sich der Sieger Tobias Schreindl (LG Passau)  im Wettbewerb der Männer frühzeitig ab und durfte sich nach 42,195 Kilometern im alten Olympiastadion als Deutscher Meister feiern lassen.

Eine dreiviertel Minute hinter ihm folgte im Ziel Tobias Sauter (LT Haspa Marathon Hamburg) als Zweiter, doch der frühere WM-Starter wurde wegen mehrfachen Abkürzens disqualifiziert, so dass mit Dominik Fabianowski (ASV Köln) und dem gebürtigen Äthiopier Ybekal Daniel Berye (PSV GW Kassel) und 2:23:19 bzw. 2:24:06 Stunden die Nächstplatzierten auf die Ränge zwei und drei rutschten.

Fabianowski, der unter anderem den diesjährigen 34. DKV Brückenlauf seines Heimatvereines ASV Köln am 31. August gewonnen hatte, verbesserte seine eigene Bestzeit um rund 5 Minuten: „Eigentlich war es mir etwas zu warm.“, so Fabianowski, der in Köln Geschichte und katholische Religion auf Lehramt studiert. „Mein Ziel vor dem Start war es deshalb, unter die ersten sechs zu kommen. Dass jetzt der zweite Platz dabei herausgesprungen ist, macht mich überglücklich. Mein Dank gilt neben meinem Vater, mit dem ich bis zu 14x die Woche trainiere, natürlich auch Bundestrainer Henning von Papen, der mich mit ins Höhentraining genommen hat und damit auch einen entscheidenden Anteil an diesem Erfolg hat.“
(Autor & Copyright: Stephan Ehritt für Laufen-im-Rheinland)

17.10. Der Insellauf zur Insel Grafenwerth geht am 1. Februar 2015 in die nächste Runde
Es gibt wieder die vier bekannten Wettbewerbe: 15 km Lauf, 5 km Lauf, 1000 Meter Schülerlauf und für Walker / Nordic Walker haben wir auch wieder 15 km im Programm.
Aufgrund des sensationellen Zuspruchs im Februar dieses Jahres müssen wir die Starterfelder ein bisschen begrenzen, aber wir hoffen, es reicht, damit alle, die teilnehmen möchten, auch teilnehmen können: Die Anmeldung zum 15 km Lauf wird nach 750 Anmeldungen geschlossen, beim 5 km Lauf schließen wir nach 250 Anmeldungen.
Alle Informationen gibt es wie immer auf www.insellauf.de 
(Mitteilung: Joachim Welter für Laufen-im-Rheinland)

16.10. Probanden für Studie gesucht:
Schilddrüsenunterfunktion und Sport

Für Sportler stellt eine Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose) oft ein großes Problem dar, da bei unzureichender medizinischen Beratung häufig eine Leistungsminderung die Folge ist. Vorangegangene Studien haben bereits gezeigt, dass sowohl Freizeit- und Breiten-, als auch Leistungssportler mit solchen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Besonders die Medikamentendosis stellt hier einen sensiblen Bereich dar. So bleiben beispielsweise Anpassungen in harten Trainings- und Wettkampfphasen - obwohl dringend notwendig - oftmals aus. Daraus resultiert dann vielfach eine vermeidbare Leistungsminderung.
Im Rahmen einer weiterführenden Studie sollen nun bisherige Erkenntnisse verifiziert und vertieft werden. Hierzu werden Probanden gesucht, die bereit sind an einer Trainingsintervention teilzunehmen.

Voraussetzungen für eine Teilnahme:  
• Alter zwischen 18 und 40 Jahren
• Hobbyläufer mit Wettkampferfahrung / Verfügbarkeit einer Puls Uhr
• diagnostizierte Hypothyreose (TSH Wert bei Erstdiagnose > 2,6 mU/l / aktuell
 medikamentöse Behandlung)
• Durchführbarkeit eines intensiven Trainingsprogrammes im Ausdauerbereich
 
Leistungen/Nutzen:  
• Leistungsdiagnostik in Form einer Laufband-Spiroergometrie mit Belastungs-EKG (Eingangs- und Ausgangsuntersuchung; Gesamtwert 440€)
• insgesamt sechs Blutentnahmen über einen Zeitraum von 5 Wochen
• fünf Wochen vorgegebenes Trainingsprogramm (1.-2. Woche moderat - 3. Woche intensiv - 4.-5. Woche moderat)

Kontakt:
Bei Interesse oder Fragen zur Studie bitte melden unter:
schilddrueseundsport@gmx.de 
(Mitteilung: Simon Gassen für Laufen-im-Rheinland)

SSF-Athlet René Göldner wird von seinem Trainer Christoph Großkopf angefeuert

15.10. Hart, härter…Hawaii
Alle sieben Bonner Athleten erreichen trotz harter Bedingungen das Ziel der Ironman Weltmeisterschaft
Die Weltmeisterschaft im Ironman auf Hawaii war am Wochenende fest in deutscher Hand. Neben dem Gesamtsieger Sebastian Kienle und dem dritten Jan Frodeno, die nach weniger als achteinhalb Stunden ins Ziel kamen, gab es zahlreiche weitere Top-Platzierungen aus deutscher Sicht. Auch die Ergebnisse der Bonner Altersklassen-Starter können sich mehr als sehen lassen. Immerhin erreichten alle sieben Athleten das Ziel und das unter widrigsten Bedingungen die keine persönlichen Bestzeiten zuließen. SSF-Triathlon Trainer Christoph Großkopf, selbst als Betreuer vor Ort, sprach gar „von den härtesten Bedingungen, wie seit Jahren nicht mehr“.
Sein Athlet René Göldner versuchte beim abschließenden Marathonlauf seinen aufgeheizten Körper mit den ihm angereichten Eiswürfeln abzukühlen. Bei Temperaturen von knapp 40 Grad Celsius und 90 Prozent Luftfeuchtigkeit brannte der Asphalt förmlich unter den Füßen. Auf der 180 Kilometer Radstrecke zuvor waren es viel mehr die unberechenbaren Mumuku-Winde die den Athleten zusetzen und bei der ersten Disziplin, dem 3,8 Kilometer Schwimmen im Pazifik, gab es bei heftigen Positionskämpfen so manche Tritte und Stöße gegen den Körper.
Trotz allem erreichten neben René Göldner auch Manfred Holthausen, Daniel Mannweiler, Manuela Reinhardt und Nicole Scholtz (alle SSF Bonn), sowie Rebecca Fondermann und Kathrin Mannweiler (PSV Bonn) die Ziellinie auf dem berühmten Ali i Drive und ließen sich dort von den Zuschauern gebührend feiern. Daniel Mannweiler finishte als bester Bonner mit der hervorragenden Zeit von 9:41:31 Stunden und Gesamtplatz 222. Für die besten Altersklassen-Resultate sorgten Manuela Reinhard mit Platz 18 in der W50 und Kathrin Mannweiler (19. W30).
Für Rebecca Fondermann wurde das traumhafte Erlebnis überhaupt auf Hawaii dabei zu sein, trotz ihrer guten Platzierung (19. W35) zum Albtraum. In der Wechselzone stellte die 35-jährige PSV-Athletin einen Plattfuß bei ihrem Rennrad fest. Der erste Versuch den Schlauch zu wechseln scheiterte, geplatzt! Zum Glück hielt der zweite die komplette Rad-Distanz durch und sie verbesserte sich „mit Wut im Bauch“ um 34 Plätze. Ohne den Platten, wäre für sie durchaus eine Top-Ten-Platzierung möglich gewesen.
Im Ziel wurden alle Finisher mit einer rund 500 Gramm schweren Medaille aus Metall und Glas, zusammen mit dem Aloha-Kranz geehrt. Der Stolz über die vollbrachte Leistung ließ den ersten Schmerz schnell vergessen. Wenn gleich der Weg dorthin für einige Athleten Jahre des Trainings und einige Qualifikationsversuche gebraucht hatte, Ironman waren sie schon lange. Jetzt durften sie sich auch die Krönung mit der Teilnahme bei der WM am wohl berühmtesten Ort für Triathleten erfüllen. Der Ort, wo dieser Sport 1978 mit einer Wette von US-amerikanischen Soldaten begann. Auf Hawaii entscheidet nicht nur die Form, sondern vor allem die Natur.

Die Ergebnisse im Überblick

Name

Vorname

Platz AK

Platz gesamt

Zeit Schwimmen

Zeit Radfahren

Zeit Laufen

Zeit Gesamt

Göldner

René

150

742

1:15:55

5:36:00

3:38:21

10:38:21

Holthausen

Manfred

160

1206

1:13:51

5:44:29

4:32:37

11:40:59

Mannweiler

Daniel

45

222

1:01:47

5:06:16

3:27:03

9:41:31

Reinhard

Manuela

18

1429

1:08:48

6:06:15

4:51:18

12:18:31

Scholtz

Nicole

52

1328

1:08:15

6:45:24

3:56:36

11:59:28


Mannweiler, Kathrin         19         890          1:10:17            5:59:52    3:27:27   10:53:20

Fondermann, Rebecca      
19        997          1:16:48            5:57:05    3:40:59   11:09:31
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen-im-Rheinland)