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Buch-Tipp: Laufen in Bonn und Umgebung
Laufen-im-Rheinland präsentiert das Buch vom Läufer für Läufer

Knapp 300 Seiten Laufgeschichte und Laufgeschichten aus der Region. Vom ersten Bonner Volkslauf bis zum Deutsche Post Marathon 2017. Das Buch gibt einen Einblick in die Entwicklung der Laufbewegung von rund 100 Veranstaltungen die es in fünf Jahrzehnten gab und gibt. Portraits herausragender Athleten von Uhlemann bis Klosterhalfen. Siegerlisten aller Volksläufe und vieles mehr. Eine Zusammenstellung die es in der Form noch nie gab, nicht nur für (Lauf)Nostalgiker.

Veranstaltungs-Vorschau:

01.-16.05. Windhagen Marathon - 08.30 Uhr NR (Virtuell)
Strecken: 1 / 5 / 10 2. Lauf zum Rhein-Westerwald 10km-Laufcup / 21,1 / 42,2 km
https://www.windhagen-marathon.de/

01.-30.05. 40. Straberger Volkslauf NE (Challenge auf Originalstrecke)
Strecken: 5 / 10 km
www.fc-straberg.de

10.05.-06.06.
22. Brühler Stadtlauf - 14.00 Uhr BM (Virtuell)
Strecken: 1 / 2 / 5 / 10 km
www.leichtathletik.btvonline.de

14.-30.05.
Pi-lauf Neunkirchen SU rrh. (Challenge auf Originalstrecke)
Strecken: 13,431 km
www.pilauf.de

Aktuelle Meldungen aus dem Rheinland

13.05. Laufen im Rheinland - Streaming-Tipp für Samstag
MDR ab 09.00 Uhr Eliteläufe 5 & 10 km in Chemnitz

Mit hochkarätigen Starterfeldern wird am Samstag der Elitelauf in Chemnitz gestartet. Es geht über fünf und zehn Kilometer. Sehen sie denn Wettkampf hier live.
https://www.mdr.de/video/livestreams/mdr-plus/eventlivestreamzweiww-2678.html

12.05. Der Wings for Life World Run 2021 bricht alle Rekorde
Beim 8. Wings for Life World Run waren 184.236 registrierte Teilnehmer aus 195 Nationen in 151 Ländern dabei – mehr als je zuvor bei einem Lauf-Event. Alle Highlights des Rekord-Laufs siehst du hier.
Rekorde und Emotionen so weit das Auge reicht

Verbunden über die Wings for Life World Run App waren am 9. Mai um Punkt 13 Uhr weltweit unglaubliche 184.236 registrierte Teilnehmer gleichzeitig beim Lauf für den guten Zweck dabei, 59.294 davon allein in Österreich. Damit ist der Wings for Life World Run 2021 das größte Einzel-Lauf-Event der Welt!

Rollstuhlfahrer, Laufanfänger, Ultrarunner, Spitzenathleten – sie alle sind in jedem Winkel der Erde für die gelaufen, die es selbst nicht können und haben so insgesamt 4,1 Millionen Euro für die Rückenmarksforschung gesammelt!

„Ich bin sprachlos. Es waren viel mehr Teilnehmer als wir uns zu träumen gewagt hätten. Ich möchte mich bei jedem Einzelnen, der heute zusammen mit uns gelaufen, gewalkt oder gerollt ist, auf das Herzlichste bedanken“ sagte Anita Gerharder CEO der gemeinnützigen Stiftung Wings for Life. „Gemeinsam haben wir das Leben gefeiert und haben eine unglaubliche Spendensumme gesammelt, um eine Heilung für Querschnittslähmung zu finden.“

Bestechender als die Zahlen des Wings for Life World Run 2021 sind an diesem historischen 9. Mai nur die lachenden Gesichter all jener, die den Wings for Life World Run hautnah miterleben und möglich machen. Unter den Teilnehmern beim globalen Charity-Lauf sind in diesem Jahr auch zahlreiche bekannte Persönlichkeiten und Sport-Stars aus Österreich wie Marcel Hirscher, Lisa Hauser, DJ Ötzi, Anna Gasser, Johannes Lamparter, Benjamin Karl, Lukas Müller, Nico Langmann, Gregor Schlierenzauer, Thomas Morgenstern, Andi Goldberger und viele mehr.

Das sind die strahlenden Sieger 2021
Die Bestmarken beim Wings for Life World Run 2021 stellten Nina Zarina aus Russland (66,1 km) und Aron Andersson aus Schweden (66,8 km) auf. Für Nina Zarina war es nach 2019 und 2020 der bereits dritte Gesamtsieg in Folge. Für Aron Anderson, der 2019 Teil des internationalen Kommentatoren-Teams war und sich 2020 als Zweiter geschlagen geben musste, war es nach 2017 und 2018 ebenfalls der dritte Erfolg.

In Österreich holte sich Margit Lazzeri bei den Frauen mit 42,5 km den Sieg – damit belegte sie im internationalen Vergleich den beeindruckenden achten Platz. Bei den Herren war Routinier Wolfgang Wallner, der Mitglied im Team Marcel Hirscher war, mit 56,1 km denkbar knapp der beste Österreicher. In der weltweiten Gesamtwertung belegte der Niederösterreicher aus Piesting bei Wiener Neustadt damit den 9. Rang, ihm fehlten nur 6,3 Kilometer auf die Top 3 des Wings for Life World Runs 2021.

Auch bei den Teams purzeln die Rekorde
Mit 7.140 Teams waren noch nie so viele virtuelle Teams für die gute Sache beim Wings for Life World Run unterwegs. Das größte Team Österreichs stellte Hitradio Ö3, das mit seinen 1.632 Mitgliedern insgesamt 16.403,92 km zurücklegte. Das Team der Landjugend Österreich lag mit 1.592 Mitglieder und 13.759,84 absolvierten km knapp dahinter.

Das größte Team weltweit stellte das Team „Run with the Flow“ um den deutschen Ultrarunner Florian Neuschwander. Die Mitglieder seines Teams sammelten gemeinsam 45.543 Kilometer.

Viele Augen waren auch auf das Team-Duell der Ex-Skistars Marcel Hirscher und Felix Neureuther gerichtet. Nicht nur der angeborene Ehrgeiz beflügelte die beiden Sportstars, auch das Wissen, dass man mit jedem Teilnehmer mehr Spendengelder für die Rückenmarksforschung sammelt, feuerte das Duell zusätzlich an.
Am Ende muss sich das Team von Marcel Hirscher (20.839 km) jedoch dem Team von Felix Neureuther geschlagen geben, das auf insgesamt 25.387 km kommt. Pro Teilnehmer hatten allerdings die Mitglieder von Team Hirscher die Nase vorn: Sie rannten im Schnitt 14,5 km pro Kopf, während die Mitglieder von Team Neureuther jeweils rund 13 km im Schnitt liefen, bevor sie vom virtuellen Catcher Car eingeholt wurden.

Nach dem Lauf 2021 ist vor dem Lauf 2022
Seit 2014 haben 925.096 Menschen am Wings for Life World Run teilgenommen und dabei eine Gesamt-Distanz von 9.034.954 Kilometern zurückgelegt. Mit einer Gesamt-Spendensumme von 33,3 Millionen Euro beweist der globale Charity-Bewerb nach acht Ausgaben in Folge seine enorme Bedeutung für die weltweite Forschungsarbeit auf der Suche nach einer Heilung von Rückenmarksverletzungen.
Das Beste: Die Anmeldung für den Wings for Life World Run 2022 ist bereits geöffnet! Die 9. Auflage des Wings for Life World Runs findet am 8. Mai 2022 statt.

11.05. #ZeroHungerRun - Challenge 2021
124.000 Euro Spenden für eine Welt ohne Hunger

Die virtuelle #ZeroHungerRun - Challenge der Welthungerhilfe war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Vom 05. bis 09. Mai 2021 nahmen bundesweit 6.445 Sportbegeisterte die Herausforderung an und sorgten mit ihrem persönlichen Engagement für eine Spendensumme in Höhe von 124.000 Euro. Unterstützung beim Einsatz gegen den Hunger erfuhr der Benefizlauf auch durch prominente Botschafter: TV-Stars wie Eckart von Hirschhausen, Ann-Kathrin Kramer, Simon Böer, Gesine Cukrowski, Jan Sosniok, Liz Baffoe sowie Sportler wie Haile Gebrselassie, Sabrina Mockenhaupt-Gregor oder Uta Pippig setzten sich ebenfalls in Bewegung und baten um Solidarität mit Menschen in Not.
 
Auf Grund der Kontaktbeschränkungen der Covid-19-Pandemie setzte die Welthungerhilfe wie bereits im Jahr 2020 auf das Konzept eines virtuellen Spendenlaufs und rief zur #ZeroHungerRun - Challenge auf. Während der Aktionstage vom 05. bis 09. Mai konnten alle und überall mitmachen, denn bei diesem Benefizlauf war jede Strecke und jedes Tempo erlaubt, ganz nach persönlichem Können und Ermessen. Unter Einhaltung des gebotenen Abstandes, in 30 oder 60 Minuten, ließ sich so zwar äußerst individuell, aber dennoch gemeinschaftlich etwas bewegen. Ein Konzept, das bemerkenswerten Anklang fand und sich in einer wunderbaren Spendensumme widerspiegelt.
 
6.445 Teilnehmer absolvierten insgesamt eine Laufstrecke von 34.262 Kilometern. Dank ihrer freiwilligen Startspenden kam zudem eine Spendensumme in Höhe von 124.000 Euro zusammen. Spenden, die nun in die Projektarbeit der Welthungerhilfe im Kampf gegen den Hunger fließen. An Orte, an denen die Not der Menschen derzeit am größten ist, denn die Auswirkungen der Pandemie drohen die bereits erreichten Erfolge bei der Hungerbekämpfung zunichtezumachen.
 
Schritt für Schritt gegen den Hunger
Schier grenzenlos waren die diesjährigen Teilnahmemöglichkeiten - So trat die #ZeroHungerRun - Challenge in diesem Jahr auf. Selbstverständlich stand die Teilnahme am virtuellen Benefizlauf auch Menschen mit Behinderungen offen. Geografisch kannte der Benefizlauf ebenfalls keine Einschränkungen. Auch außerhalb Deutschlands nutzen 647 Läufer aus 46 Nationen das vergangene Mai-Wochenende für den sportlichen Einsatz gegen den Hunger.
 
Prominente Botschafter liefen voran
"Es gibt ein paar Sachen, die müsste es nicht geben: Hunger zum Beispiel. Und deswegen unterstütze ich gerne den #ZeroHungerRun der Welthungerhilfe. Zero Hunger - super Ziel. Zero Emissions - Null Klimagase, das wäre auch einen Marathonlauf wert. Denn natürlich hängen Hunger und Klimakrise ganz eng zusammen. Gesunde Menschen gibt es nur auf einem gesunden Planeten. Wir müssen nicht das Klima retten, sondern uns. Und für eine gute Sache bin ich immer dabei", kommentiert Eckard von Hirschhausen seine Teilnahme an der #ZeroHungerRun - Challenge.
 
Zahlreiche prominente Hobby-Läufer und professionelle Sportler nutzten die #ZeroHungerRun - Challenge, um auf die Arbeit der Welthungerhilfe aufmerksam zu machen. Haile Gebrselassi, Sabrina Mockenhaupt-Gregor, Simon Rolfes, Uta Pippig, Ulrike Nasse-Meyfarth, Frank Busemann und Justus Nieschlag zeigten sportlichen Teamgeist und auch TV-Stars wie Eckart von Hirschhausen, Simon Böer, Gesine Cukrowski, Jan Sosniok, Ann-Kathrin Kramer, Liz Baffoe, Florian Wünsche, Tanja Lanäus oder Nina Ensmann nahmen die Beine in die Hand und animierten ihre Community über Social-Media-Kanäle zur Teilnahme.
 
So wirkt der Spendenlauf - weltweit
Die Welt steht vor einer gigantischen Herausforderung, die nur gemeinsam gemeistert werden kann. Neben bereits existierenden Krisen, ausgelöst durch Klimawandel, Konflikten oder Naturkatastrophen, wirkt die Corona-Pandemie wie ein Brandbeschleuniger auf Hunger und Armut. In dieser akut bedrohlichen Situation helfen die Teilnehmenden der #ZeroHungerRun - Challenge ganz konkret: Die Lauf-Erlöse fließen in Ernährungsprojekte der Welthungerhilfe. Diese Programme ermöglichen Menschen Zugang zu gesunder und ausreichender Nahrung. Nachhaltige Maßnahmen wie Schulungen zu klimaangepassten Anbaumethoden oder der Einsatz von verbessertem Saatgut helfen in aktuellen Notlagen und wirken langfristig, um auch zukünftigen Krisen besser begegnen zu können.
 
Ein besonderer Dank gilt allen Partnern und Sponsoren der #ZeroHungerRun - Challenge, allen voran den Unternehmen REWE Group und Coffee Circle, die mit ihrer Unterstützung und mit Sachpreisen zum Gelingen der Aktion beigetragen haben.       www.welthungerhilfe.de
(Autor & Copyright: Sabine Worgitzki für Laufen im Rheinland)

10.05. "Glessen läuft" bis zuletzt in Wettkampfstimmung
Bergheim-Glessen.
Auch die Online-Version von "Glessen läuft" hielt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bis zum letzten Moment in Atem - das ehrenamtliche Orgateam aus TSV, SC und Förderverein Sportplatz Glessen hatte das Konzept des beliebten Benefizevents einfach umgekrempelt: Corona-konforme Einzelläufe auf einer beliebigen Strecke über eine ganze Woche verteilt statt wie ursprünglich geplant mit einer trubeligen Veranstaltung und buntem Rahmenprogramm im Waldstadion am 8. Mai 2021. Eine Absage wie im Vorjahr kam nicht in Frage.

Sturmtief Eugen drohte die Pläne noch einmal durcheinander zu wirbeln, doch auch hier bewiesen die Veranstalter größte Flexibilität und verlängerten die Frist für die Rückmeldung der Ergebnisse kurzerhand noch einmal um einen Tag. Am Sonntag, 9. Mai, um 14 Uhr war endgültig Schluss, und das siebte „Glessen läuft“ Geschichte.

Virtuelles Siegertreppchen
„Es blieb spannend bis zuletzt“, so Richard Beckschulte, Vorsitzender des TSV Glessen. Die Ergebnisse, die per Laufapp zu belegen waren, konnte man online mitverfolgen und seine Zeit maximal einmal nachbessern. Das spornte einige an, die Strecke mehrmals zu laufen und die Konkurrenz mit der neuen Bestzeit vom virtuellen Siegertreppchen zu schubsen. Zur Auswahl standen zehn und fünf Kilometer Laufen, ein Halbmarathon, fünf Kilometer Walken sowie ein 1,2 Kilometer-Lauf für Kinder.

Für ihre Traum-Strecke durch das Naturschutzgebiet – „eine der fünf besten rund um Köln“ - hatten die Glessener auch dieses Jahr vom zuständigen Unteren Landschaftsbehörde und dem Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft wieder grünes Licht bekommen. Mit 124 Anmeldungen fiel das Event zwar etwas bescheidener aus als zuletzt 2019 mit dem Teilnehmerrekord von 400 Läufern und rund 1.200 Besuchern. Aber nur die wenigsten hatten von dem Angebot Gebrauch gemacht, ihre Startgebühr aufgrund der Konzeptänderung ganz oder teilweise zurückzufordern.

Dafür waren diesmal auch viele Lauffans von außerhalb dabei, die statt des Rundkurses um die Glessener Höhe dann doch lieber auf ihrer Heimstrecke zu Hause blieben. Die beiden Elsdorferinnen Renate Könen und Astrid Kurth von den Tierfreunden Rhein-Erft etwa waren in Paffendorf unterwegs und machten parallel die ersten Kilometer für ihren Benefiz-Hunde-Spaziergang. Student Kai Beckschulte war für „Glessen läuft“ eigens aus Freiburg angereist und holte dann locker den ersten Platz beim 5 Kilometer-Lauf in seiner alten Heimat. Sein Vater Richard reihte sich verletzungsbedingt bei den gemütlicheren Walkern ein, ließ sich aber die Bestzeit von 38:38 min nicht nehmen. Ex-Karnevalsprinz Christoph Schmitz von der Glessener Maigesellschaft und frisch gekürter Gewinner des "Mai-Wars-Battles - Krieg der Birken" siegte auch beim Halbmarathon und machte das Rennen mit 1:40:13 h.

Die Startgebühren und Erlöse von „Glessen läuft“ fließen in die Modernisierung und den Erhalt des Glessener Waldstadions und somit bessere Sportbedingen für alle. Auch die Hauptsponsoren – GVG Rhein Erft, Edeka Fischenich, Budi Consult Immobilien und die Rochusapotheke – waren „Glessen läuft“ treu geblieben und finanzierten einen Teil der Kosten für Online-Zeitnahmesystem und Werbung. Gemeinsam haben die Glessener Vereine seit dem ersten Lauf 2015 schon viel erreicht, auch dank Unterstützung durch die Kreisstadt Bergheim: Der neue Kunstrasenplatz mit Laufbahn und Sprunggrube wurde 2016 eingeweiht. Auch neue Vereinsheim ist fast fertig und wartet darauf, dass der Sport wieder für alle ohne Kontaktbeschränkungen losgehen kann. „Wir freuen uns aber in jedem Fall darauf, im nächsten Jahr wieder alle zusammen zu starten“, so Jörg Muhtz vom Förderverein Sportplatz Glessen.

Die Gewinner*innen von "Glessen läuft" 2021:
1,2 km Kids-Lauf:

Andrew Inglis; 5:57 min
David Hingott; 6:03 min
John Inglis; 6:36 min

5 km Walken:

Richard Beckschulte, TSV Glessen; 38:52 min
Thomas Kierdorf, TSV Glessen; 40:50 min
René Klerx, TSV Glessen; 40:58 min

Silvia Ritterbach; 42:07 min
Ulrike Klerx; 42:52 min
Marion Laaf; 45:49 min

5 km Laufen:
Kai Beckschulte; 19:19 min
Marcel Kessel; 23:04 min
Tobias Kierdorf; 23:48 min

Jeanne Li Voß; 23:26 min
Svenja Döding; 30:43 min
Barbara Alexandrakis; 31 min

10 km Laufen:
Joe Körbs (Laufen im Rheinland); 38:38 min
Stefan Lotter; 45:54 min
Peter Hallerbach; 46:42 min

Ronja Schumacher (Rochusschule Glessen); 43:54 min
Nicole Hennes; 48:41 min
Rebecca Amon; 56:19 min

Halbmarathon:
Christoph Schmitz; 1:40:13 h
Dirk Hingott; 1:47:56 h
Harald Hermanns; 1:53:18 h

Julia Wittemöller; 1:56:02 h
Tanja Reich-Zimmermann; 2:00:53 h
Sadaka Ondrejka, 2:18:41 h; zeitgleich Miriam Meyer

09.05. Vera Coutellier siegt in Pliezhausen
Denise Krebs mit Bestleistung zum Saisonauftakt

Am Samstagabend gewann Vera Coutellier beim 30. Internationalen Läufermeeting in Pliezhausen über 3.000m in 9:08,50 min. Nach anfänglichem ruhigem Tempo übernahm Denise Krebs (TSV Bayer 04 Leverkusen) ab der Hälfte des Rennens die Führung und lief in 9:10,08 min eine neue persönliche Bestleistung. „Ich wollte erst einmal abwarten, was auf den ersten zwei Kilometern passiert. Ich habe früher als geplant die Führung übernommen und habe dann die Geschwindigkeit immer weiter erhöht. Schade, dass ich beim Endspurt verloren habe. Ich bin mit heute zufrieden. Auf dem Ergebnis kann ich aufbauen,“ erklärte Krebs nach ihrem zweiten Platz.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

08.05. Joggerin in Köln von Auto erfasst: Tödlich verletzt
Köln.
Eine 28-jährige Joggerin ist in Köln von einem Autofahrer erfasst und tödlich verletzt worden. Der 61-jährige sei am Samstagnachmittag in einem Kreuzungsbereich unterwegs gewesen, als die Frau von rechts kam, sagte ein Sprecher der Polizei. Zeugenhinweisen zufolge soll der Mann über eine rote Ampel gefahren sein. Das werde nun geprüft. Die 28-Jährige sei noch an der Unfallstelle gestorben, so der Sprecher. Die Boltensternstraße in Niehl wurde voll gesperrt.
(Quelle: KStA)

07.05. MONSCHAU-MARATHON wieder virtuell vom 17. Juli bis 08. August 2021
Liebe Sportfreunde!

Leider wird der diesjährige Monschau-Marathon in seiner gewohnten Form nicht stattfinden können. Nach dem großen Zuspruch im vergangenen Jahr könnt ihr jedoch vom 17. Juli bis einschließlich 08. August auf unseren Originalstrecken, oder auch sonst wo ihr die Möglichkeit habt, euren MONSCHAU-MARATHON 2021 laufen. Alle Infos zum „virtual MoMa 2021“ folgen in Kürze.

Die Entscheidung, den Eifeler Kultlauf auch 2021 in seiner gewohnten Form auszusetzen, ist uns sehr schwergefallen. Gerne hätten wir euch den „run in nature“ wieder als gemeinschaftliches Lauf-Event mit Volksfestcharakter angeboten. Nach intensiven Gesprächen mit allen Beteiligten sind wir jedoch zu dem Entschluss gekommen, dass die Veranstaltung unter Berücksichtigung der Sicherheits- und Hygienemaßnahmen sowie den entsprechenden Vorgaben dem „Erlebnis Monschau-Marathon“ nicht gerecht werden würde, sofern sie überhaupt stattfinden dürfte.

Die Gesundheit aller beteiligten Läufer, Helfer und Zuschauer steht dabei an erster Stelle.

Herzliche Grüße, bleibt gesund und fit!

Wir freuen uns schon auf eure Teilnahme am virtuellen MoMa 2021 oder sehen uns spätestens beim 44. Monschau-Marathon (3. Versuch ? ) im Jubiläumsjahr des TV Konzen am 14. August 2022!

Euer MoMa Team

P.S. Alle Voranmeldungen behalten ihre Gültigkeit und werden auf das Jahr 2022 übertragen. Startgelder werden erst dann eingezogen, wenn der MoMa wieder offiziell stattfinden kann.
https://monschau-marathon.de/

06.05. Fast jeder zweite Bonner macht weniger Sport in der Pandemie
Bonn.
Fast die Hälfte der Menschen im Rheinland macht seit Beginn der Pandemie weniger Sport. Während der Anteil im Rhein-Sieg-Kreis nicht ganz so hoch ist wie in den anderen Kommunen, weist Bonn in einer anderen Statistik Bestwerte auf.

Trainingseinheiten und Spiele in den Vereinen fallen aus, Schwimmbäder und Fitnessstudios haben geschlossen: Für viele Menschen fällt seit Monaten ihr gängiges Sportangebot weg. Alternativen wie Radfahrern oder Joggen suchen sich jedoch nicht alle, viele treiben während der Pandemie weniger Sport. Das zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Civey im Auftrag der AOK Rheinland/Hamburg. Demnach gaben 48 Prozent der Ende Februar Befragten an, dass sie seltener Sport machen als früher. In Bonn gaben 46,1 Prozent der Menschen an, weniger zu trainieren.

Noch deutlicher zeigt sich bei der deutschlandweiten Umfrage unter mehr als 10.000 Menschen der Rückgang bei den Jüngeren: Bei den 18- bis 29-Jährigen gaben sogar mehr als die Hälfte (58 Prozent) an, dass sie aktuell weniger Sport treiben als vor der Pandemie. Bei den Menschen über 65 Jahren sieht das anders aus: In der Altersgruppe gaben 43 Prozent an, weniger körperlich aktiv zu sein.

Niedrigster Rückgang im Rhein-Sieg-Kreis
Unterschiede gibt es auch zwischen den Bundesländern. In Nordrhein-Westfalen gab wie im Bundesschnitt rund jeder Zweite (49 Prozent an), seltener zu trainieren. Spitzenreiter ist Hamburg. Dort waren drei von fünf Befragten (61 Prozent) weniger aktiv. Den geringsten Rückgang verzeichnen Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern mit jeweils 41 Prozent.

Mit Blick auf die Städte und Kreise im Rheinland sowie Hamburg liegt Bonn leicht unter dem Bundesdurchschnitt (46,1 Prozent). Anders sieht es im Rhein-Sieg-Kreis aus: Mit 43,1 Prozent der Befragten, die weniger Sport machen, weist der Kreis den niedrigsten Wert auf. In Köln sagte das mehr als jeder Zweite Befragte (51,6 Prozent). Im Kreis Euskirchen sind 45,6 Prozent der Befragten weniger aktiv. Spitzenreiter ist Hamburg mit 60,1 Prozent.

Jeder fünfte Bonner macht mehr Sport
Bonn weist hingegen in einer anderen Kennzahl den höchsten Wert auf. Der Umfrage ist auch zu entnehmen, dass 15 Prozent aller Befragten körperlich aktiver sind als vor der Pandemie. In Bonn macht sogar jeder Fünfte (20 Prozent) mehr Sport. In keiner anderen Stadt oder in einem anderen Kreis war der Anteil so hoch. Im Rhein-Sieg-Kreis liegt der Wert bei 17,9 Prozent, in Köln bei 19,5 Prozent und im Kreis Euskirchen bei 17,7 Prozent. Hamburg liegt mit 13,4 Prozent am Ende der Tabelle.

Die Krankenkasse appelliert, sich auch im Lockdown viel zu bewegen. „Es ist wichtig, auch während der Pandemie aktiv zu bleiben. Bereits geringe körperliche Aktivitäten wie kleine Spaziergänge haben einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit“, sagt Rolf Buchwitz, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg. Tatsächlich sind Spaziergänge laut Umfrage bei vielen in der Corona-Zeit beliebter geworden: 43 Prozent der Deutschen gehen nun mehr spazieren als früher. Zudem gaben 26 Prozent der Befragten an, dass sie häufiger Übungen zu Hause machen. Bei den 18- bis 29-Jährigen sind es sogar 36 Prozent.
(Quelle: GA)

05.05. Jetzt für Moritz auf der Heide abstimmen
Wer wird GA-Sportler des Monats April?
Bonn/Rhein-Sieg-Kreis.
Auf der Liste der Wunschreiseziele vieler Sportlerinnen und Sportler steht in diesem Jahr Tokio natürlich ganz oben. Statt Sehenswürdigkeiten anzuschauen, wollen die Athleten aber Medaillen sammeln. Ideales Programm für den Trip: Eröffnungsfeier, Wettkämpfe, Abschlussfeier – optional ist ein Ausflug aufs Siegerpodest. Aber auch schon im April haben die Sportler aus der Region erfolgreiche Kurztrips unternommen. Stempel im Reisepass und Souvenirs gab es unter anderem aus der Ukraine, Guatemala und der Türkei für Badminton-Spieler Max Weißkirchen, Bogenschütze Christoph Breitbach und Läufer Moritz auf der Heide. Ziele in der näheren Umgebung waren für den Profibox-Neuling Leondrit Gashi und Schwimmerin Lina Kröger ebenso lohnenswert.

Mit ihren Leistungen haben sich die fünf Sportler für die Wahl zum GA-Sportler des Monats April qualifiziert. Noch bis Montag, 10. Mai, 24 Uhr, können Leserinnen und Leser im Internet auf www.ga.de/sportlerwahl für ihre Kandidatin oder ihren Kandidaten abstimmen.

Mit einer Trophäe aus Edelmetall kehrte Moritz auf der Heide von seiner Reise in die Türkei zurück. Der Ultraläufer vom LAZ Puma Rhein-Sieg gewann den Alanya Ultra Trail über die Kurzdistanz von 17 Kilometern. Für den 33-Jährigen war es der erste Wettkampf nach einer monatelangen Verletzungspause. Er setzte sich gegen die starke einheimische Konkurrenz durch – unter anderem war der türkische Nationalkader im Berglauf mit am Start. Auf der Heide hängte nach rund 13 Kilometern den letzten Verfolger ab und kam mit drei Minuten Vorsprung nach 945 überwundenen Höhenmetern und mit einer Zeit von 1:30:38 Stunden ins Ziel.
(Quelle: GA)

04.05. Über 4500 Meldungen zur #ZeroHungerRun Challenge 2021
Wenige Tage vor dem Start des Spendenlaufes der Welthungerhilfe ist deutschlandweit, in den Benelux-Staaten und sogar weltweit die Resonanz enorm. Schon jetzt wurde die finale Teilnehmerzahl von 2020 übertroffen. „Nach dem großartigen Erfolg im Vorjahr haben wir nicht damit gerechnet, dass wir in diesem Jahr es sogar schaffen können, über 4000 Teilnehmer zu motivieren, für eine Welt ohne Hunger zu laufen“ äußern sich Iris Aulenbach und Irene Sunnus vom #ZHR-Orgateam unisono. Das Konzept kommt an:
►  ihr sammelt Laufmeter in 30 min oder 60 min  
►  die Welthungerhilfe sammelt Spenden für eine Welt ohne Hunger
Ab kommenden Mittwoch, 5. Mai kann ab 18.00 Uhr bis Sonntagabend gelaufen und getrackt werden. Den Startschuss auf Instagram gibt pünktlich und natürlich virtuell, Zehnkampflegende und ARD-Leichtathletikexperte Frank Busemann.

Werdet Lauf-Botschafter wie Frank Busemann, Sabrina Mockenhaupt, Dieter Baumann, Ulrike Meyfarth, Simon Rolfes, Justus Nieschlag, Roger Königs und Ferahiwat Gamachu, Vera Hoffmann und Bob Bertemes, Frank Schätzing, Eckart von Hirschhausen, Carsten Ramelow und Marco Brehmer, Knacki Deuser, Susanne Hahn, Arnd Schmitt und sogar Haile Gebrselassie – sie alle sind Botschafter der #ZeroHungerRun Challenge 2021. Lest hier die vielen Botschaften:  www.welthungerhilfe.de/zerohungerrun-botschafter/

Gelebte Inklusion – separate Wertung für Menschen mit Behinderung
In Abstimmung mit dem Deutschen Behindertensportverband in Frechen / www.dbs-npc.de / ruft die Welthungerhilfe auch Menschen mit Behinderung zur Teilnahme auf. Sie haben die Wahl, ob sie in der regulären Ergebnisliste aufgenommen werden möchten (außer Rollis) oder in den Sonderwertungen für Rollstuhlfahrer/Handbiker, Mm Oberkörperbehinderung oder Mm einer Gehbehinderung. Diese Auswahl
steht bei der Eingabe der Roll- bzw. Laufmeter über den Eingabelink zur Verfügung.

Wer wird Local Hero in Hamburg, Dortmund, Siegen, Düsseldorf, Köln, Bonn oder gar von ganz Luxemburg? Alle Melder mit erstem Wohnsitz in einer der genannten Städte bzw. Regionen kommen automatisch in die Local Hero Wertung. Die besten Drei m/w mit den meisten Laufmetern in beiden Challenges werden von unseren Städtepartnern in deren Laufsportgeschäften geehrt. Was es zu gewinnen gibt, findet ihr
mit diesem Link: www.welthungerhilfe.de/virtueller-spendenlauf-zerohungerrun-challenge/zerohungerrun-stadtmeisterschaft/

Spannung bei der Age-Graded - Altersklassen-Wertung
Dass Laufseniorinnen und -Senioren fit sind, Topzeiten zu laufen, beweisen die Ergebnislisten auf allen Distanzen. Doch die Umrechnung mittels eines AK-Faktors je Jahrgang auf Basis der Weltrekorde für Frauen und Männer bringt eine besondere Spannung ins „Spiel“. Dies hat auch den 5000 m Olympiasieger von1992 und heute 56-Jährigen Kabarettisten Dieter Baumann zu einem besonderen Duell gegen einen 84-Jährigen Laufveteran inspiriert: Die „Age-Graded-Battle“ Dieter vs.Gerd über 30 min. Wir dürfen gespannt sein  …. ! Seine „strubbelige“ Vorankündigung findet ihr auf seiner Homepage:
www.dieterbaumann.de/charity-challenge-und-laufleistungs-rechner/

Alle Informationen und die Online-Anmeldung zur #ZHR Challenge 2021:
www.welthungerhilfe.de/zerohungerrun-der-spendenlauf-gegen-hunger

03.05. Absage 15. GVG-Abteilauf Brauweiler
Pulheim-Brauweiler.
Nachdem die 15. Auflage des beliebten und traditionsreichen GVG-Abteilaufs bereits im letzten Jahr im Zuge der grassierenden Bedrohung durch das COVID-19-Virus verschoben werden musste, kann der Straßen-und Volkslauf auch am 13. Juni 2021 nicht wie geplant stattfinden. Obwohl die Impfkampagne in Deutschland immer weiter voranschreitet und Corona-Testzentren mittlerweile flächendeckend errichtet wurden, kann zum Zeitpunkt der Laufveranstaltung noch keine umfassende Sicherheit und kein medizinischer Schutz für alle Beteiligten gewährleistet werden. Die Veranstalter TuS Brauweiler und König Event Marketing haben sich auch im Hinblick auf die noch immer hohen Infektionszahlen im Rhein-Erft-Kreis schweren Herzens entschieden, den GVG Abteilauf 2021 abzusagen. Da die Umsetzung eines adäquaten Ersatztermins in diesem Jahr fraglich ist, findet der GVG-Abteilauf erst wieder im kommenden Jahr statt.

So wird am 19. Juni 2022 frei nach dem Motto des TuS Schwarz-Weiß Brauweiler „Wirl(i)eben Sport gemeinsam “ wieder rund um die historische Abtei gelaufen. Die erneute Absage beruht neben dem primären Grund der noch immer anhaltenden rasanten Verbreitung des COVID-19-Virus und vieler Neuinfektionen, aber im Detail auch – wie bereits im vorherigen Sommer - auf prinzipiellen Sicherheitsbedenken bezüglich einer Gesamtkontrolle und -registrierung aller Zuschauer entlang der Laufstrecke, da umfassende Einlasskontrollen und Sperrungen aufgrund der strukturellen Gegebenheit nicht umsetzbar wären. Außerdem könnte wegen der engen Streckenpassagen des Laufs der vorgeschriebene Sicherheitsabstand zwischen den Läufern bei eventuellen Überholmanövern nicht überall garantiert werden und die Teilnehmeranzahl müsste auf weniger als die Hälfte im Vergleich zu den Vorjahren reduziert werden. Weiterhin könnten weder das besondere Flair rundum die Abtei, noch die einzigartige Stimmung des Laufs aufgrund der Sicherheitsmaßnahmen vollständig entstehen und das angeschlossene Kinderfest sowie die traditionelle Siegerehrung wären ebenso nicht möglich. Vanessa Grünberg, Projektleiterin von König Event Marketing, zur wiederholten Absage der diesjährigen Laufveranstaltung: „Dass der GVG-Abteilauf auch im Jahr 2021 nicht stattfinden kann und damit letztendlich zwei ganze Jahre pausieren musste, stimmt uns als Veranstalter natürlich traurig und enttäuscht. Aber im Hinblick auf unsere Verantwortung und die Gesundheit aller Beteiligter ist der Ausfall die einzig vernünftige Entscheidung, auch wenn wir sie natürlich nicht gern treffen. Unsere gesamte Energie, die wir in dieser Zeit eigentlich in Laufvorbereitungen investiert hätten, nutzen wir nun aber trotzdem sinnvoll und bereiten für das nächste Jahr eine Sportveranstaltung vor, bei der hoffentlich einsportliches Miteinander und die Freude am Laufen im Vordergrund steht.“

Bei allen Läufern, die bereits für den GVG-Abteilauf am 13. Juni 2021 gemeldet waren, wurde die anfallende Startgebühr noch nicht von den abgegebenen Kontoverbindungen eingezogen. Dies wird aufgrund der Absage natürlich auch weiterhin nicht passieren und alle bisherigen Anmeldungen sind damit annulliert.

„Auch wenn es sehr schade ist, begrüßen wir die Entscheidung, den GVG-Abteilauf in diesem Jahr nicht auszutragen. Die Absage leistet einen Beitrag, die Ausbreitung des Corona-Virus zu mindern und zeigt zudem einen verantwortungsvollen Umgang mit einer Großveranstaltung. Denn schließlich steht die Gesundheit der Sportler, Besucher und aller Beteiligten an erster Stelle. Wir sind zuversichtlich, dass die Veranstaltung im kommenden Jahr um so schöner wird", so die Worte von Jürgen Bürger, Vertriebsleiter der GVG Rhein-Erft, dem Titelsponsor des GVG-Abteilaufs Brauweiler.
(Autor & Copyright: Sven Frese für Laufen im Rheinland)

02.05. Deutsche Meisterschaft 10.000 Meter in Mainz
Bonner Athleten Julien Jeandrée 14. und Julia Kümpers 8.
Zwillingsshow mit Doppelsieg für Rabea und Deborah Schöneborn

Die Deutschen Meister über 10.000 Meter heißen Rabea Schöneborn und Nils Voigt. Beide setzten sich am Samstag in Mainz bei guten Bedingungen in spannenden und schnellen Rennen durch, in denen reihenweise Bestzeiten und Richtwerte für internationale Meisterschaften purzelten. Bei den Frauen konnten die Schöneborn-Zwillinge mit Rang zwei von Deborah gar einen Doppelsieg feiern.

Die Zwillinge Rabea und Deborah Schöneborn (LG Nord Berlin) haben am Samstag den Deutschen Langstrecken-Meisterschaften in Mainz mit neuen Bestzeiten und einem Doppelsieg ihren Stempel aufgedrückt. In einem schnellen und abwechslungsreichen Rennen, in dem zunächst Domenika Mayer (LG Telis Finanz Regensburg) ein rasantes Tempo anschlug, spulten sie fast im Gleichschritt die 25 Runden über 10.000 Meter ab, holten irgendwann die Regensburgerin wieder ein, schüttelten sie schließlich ab und machten dann Gold und Silber unter sich aus.

Dabei war es nur zwei Wochen nach ihrer Marathon-Bestzeit von 2:27:03 Stunden Rabea Schöneborn, die am Ende die frischesten Beine hatte und in 32:55,96 Minuten noch sieben Sekunden zwischen sich und ihre Schwester Deborah (33:02,87 min) legte. Auch Domenika Mayer legte in 33:17,89 Minuten eine starke neue Bestzeit auf die Bahn, mit der sie sich ebenso wie die Schöneborns für einen Start beim 10.000 Meter-Europacup in Birmingham (Großbritannien; 5. Juni) empfahl.

Auf den Plätzen direkt dahinter liefen bereits die besten U23-Athletinnen ein: Eva Dieterich (Laufteam Kassel) setzte ihre Wettkampf-Serie auf neuem hohen Niveau fort und ließ auf 33:51 Minuten auf der Straße nun 33:39,31 Minuten auf der Bahn folgen. Silber ging an U20-Talent Blanka Dörfel (SCC Berlin; 33:54,69 min), Bronze an Linn Kleine (LG Olympia Dortmund; 34:19,42 min). Auch die viertplatzierte U23-Athletin Lisa Oed (SSC Hanau-Rodenbach; 34:21,94 min) blieb noch unter dem Richtwert für die U23-EM in Bergen (Norwegen).

Nils Voigt auf neuem Niveau
Auch bei den Männern war es ein Athlet der LG Telis Finanz Regensburg, der zunächst das Heft in die Hand nahm: Simon Boch gab sechs Wochen nach seinem bemerkenswerten Marathon-Debüt das Tempo vor und nur Nils Voigt (TV Wattenscheid 01) hängte sich an seine Fersen. Der Wattenscheider agierte nach starker Halbmarathon-Bestzeit mit neuem Selbstbewusstsein und übernahm dann selbst die Führung. In 28:11,31 Minuten blieb er schließlich mehr als 40 Sekunden unter seiner Bestmarke der U23-EM 2019 in Gävle (Schweden), wo er Vierter geworden war – und machte sich mit dem deutschen Meistertitel einen Tag vor seinem 24. Geburtstag wohl selbst das schönste Geschenk.

Doch auch Simon Boch (28:22,75 min; PB) und der drittplatzierte Samuel Fitwi (LG Vulkaneifel; 29:02,30 min) konnten neben den weiteren Medaillen eine wichtige Errungenschaft feiern: Nämlich Zeiten im Rahmen der Richtwerte für die Europacup-Nominierung.

In der U23 reichte es dagegen für die besten Athleten nicht ganz, um sich für einen U23-EM-Startplatz in Bergen zu empfehlen, denn für den hätte eine Zeit von 29:30,00 Minuten hergemusst. Die Medaillen holten sich hier Tobias Ulbrich (LG Region Karlsruhe; 29:58,98 min), Marius Abele (SSC Hanau-Rodenbach; 30:03,06 min) und Maximilian Feist (LG Olympia Dortmund; 30:04,86 min).

Henrik Lindstrot zündet den Turbo
24 Runden ein gemächliches Tempo mit sporadischen Antritten – und dann eine letzte Runde unter 60 Sekunden: Die männliche U20 hatte im Rennen über 10.000 Meter alleine den Kampf um die Medaillen im Blick. Denn international zählt diese Strecke nicht zum Wettkampf-Programm von Nachwuchsmeisterschaften.

So konnten sich die sieben Athleten lange belauern, was besonders einem zugute kam: Henrik Lindstrot. Der Dortmunder, eigentlich auf den Mittelstrecken und über die Hindernisse zu Hause, packten auf den letzten 250 Metern einen Spurt aus, der sich gewaschen hatte. Und ihm unangefochten die Goldmedaille brachte. In 32:59,35 Minuten blieb der Schützling von Christof Neuhaus noch knapp unter der 33-Minuten-Marke.

Silber erkämpfte sich mit langem Schritt der kurzzeitig schon fast abgeschüttelte Theodor Schucht (SCC Berlin; 33:03,24 min), dessen Straßen-Bestzeit von 31:26 Minuten zeigt, dass er auch ein deutlich höheres Tempo hätte mitgehen können. Über Bronze jubelte Anas Benfiqh (TV Waldstraße Wiesbaden; 33:03,44 min).

Taktik von Johanna Pulte zahlt sich aus
Die Läuferinnen der weiblichen Jugend U20 schlugen über 5.000 Meter nur auf den ersten Runden ein etwas gemächlicheres Tempo an. Dann war es die Regensburgerin Emma Heckel, im Vorjahr vom TSV Katzwang zur LG Telis Finanz gewechselt, die sich an die Spitze setzte und in weiten Teilen des Rennens das Tempo bestimmte – zwischenzeitlich abgelöst von der Deutschen U18-Meisterin des Jahres 2019 über 3.000 Meter Anneke Vortmeier (ASV Duisburg), die schließlich Fünfte wurde.

Gleich zwei Normen dürften die jungen Athletinnen im Hinterkopf gehabt haben: Die von 16:45 Minuten für die U20-EM in Tallinn (Estland; 15. bis 18. Juli) und jene von 16:26 Minuten für die U20-WM in Nairobi (Kenia; 17. bis 22. August). Schließlich blieben sogar die Top Sechs unter dem Richtwert für Tallinn, die Siegerin schrammte keine vier Sekunden am Ticket nach Nairobi vorbei – und das war Johanna Pulte (16:29,89 min).

Die Läuferin von der SG Wenden, die noch dem jüngeren U20-Jahrgang angehört, hatte ein cleveres Rennen immer im Windschatten der Führenden absolviert und sich für die Schlussrunde noch einige Körner aufgespart. So konnte sie 200 Meter vor dem Ziel an Emma Heckel (16:31,45 min) vorbeiziehen, die zwischenzeitlich mit ihrem hohen Tempo das Feld gesprengt hatte. Nur Jule Behrens (Königsteiner LV; 16:32,74 min) konnte folgen. Am Ende sammelten alle Drei neue Bestzeiten, eine Medaille und die besten Ausgangspositionen für die U20-EM-Nominierung.

01.05. Anmeldung gestartet - 11. Bonner Nachtlauf am 25. September 2021
Bonn.
Bonn läuft endlich wieder. Seit heute ist die Anmeldung für den Bonner Nachtlauf 2021 freigeschaltet. Der Startschuss für die 11. Auflage am Bonner Rathenauufer fällt in diesem Jahr –coronabedingt–erst im September (Samstag, 25.09.2021) und nicht am gewohnten Termin im Juni. Ein Lauf –zwei Rennen. Bonn läuft e.V. bietet erneut den SpeedRun für besonders ambitionierte Läufer/innen an. Das schnellere Rennen beginnt um 17:30 Uhr, bevor um 19.19 Uhr der traditionelle FunRun als „Nachtlauf“ für Jedermann/frau an den Start geht. Auch in diesem Jahr werden die teilnehmerstärksten Teams geehrt.

Waldabenteuer stellt erneut Preise für die drei größten Lauf-Teams zur  Verfügung und lädt zum gemeinsamen Kraxeln in den Kletterpark Bad Neuenahr ein. Natürlich sollen die kleinen Bonner/innen wieder vom Nachtlauf profitieren. Deshalb unterstützt Bonn läuft! e.V. erneut eine Bewegungsinitiative des Stadtsportbunds Bonn. Bei der letzten Auflage sind auf diese Weise –auch durch die Verdopplung des Spendenaufkommens durch die Sparkasse Köln/Bonn– fast 12.000,-Euro für den Sport in Bonn zusammengekommen. Alle Läufer/innen können sich noch bis zum 19.09.2021 unter www.bonner-nachtlauf.de anmelden.
(Mitteilung: Bonner Nachtlauf für Laufen im Rheinland)

30.04. Laufen im Rheinland - Livestream-Tipp für Samstag
Deutsche Meisterschaft 10.000 Meter in Mainz

ab 19:00 fällt der Startschuss zur Deutschen Meisterschaft über 10.000 Meter in Mainz über 25 Stadionrunden. Die Rennen werden im Livestream zu sehen sein. Ein Link zum Livestream findet ihr hier: https://youtu.be/PBRESDR2xq0
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

29.04. #ZeroHungerRun-Challenge 2021
Einfach loslaufen: Für eine Welt ohne Hunger

Die Welthungerhilfe ruft erneut zu einer virtuellen Lauf-Challenge im Einsatzgegen den Hunger auf. Vom 05.–09. Mai 2021 können in wahlweise 30 oder 60 LaufminutenSpenden gesammelt und auf die Arbeit der Welthungerhilfe aufmerksam gemacht werden. Auch  der  äthiopische  Athlet  Haile Gebrselassie, ein Superstar der Sportszene, sowie weitere Prominente wie Eckart von Hirschhausen, Ann-Kathrin Kramer, Simon Böer, Gesine Cukrowski, Liz Baffoe oder Sabrina Mockenhaupt-Gregor laufen mit gutem Beispiel voran und laden über alle Kanäle hinweg zur Teilnahme am virtuellen Benefizlauf ein.

Um den Kontaktbeschränkungen in Zeiten der Covid-19-Pandemie gerecht zu werden, organisierte  die  Welthungerhilfe in 2020 zwei virtuelle Spendenläufe: die #ZeroHungerRun-Challenges. Dank der frei-willigen Startspenden der rund 5.000Teilnehmer*innen kamen dabei knapp 100.000 Euro zusammen. Spenden, die in die Projektarbeit der Welthunger-hilfe im Kampfgegen den Hunger fließen. In Regionen, in denen die Not der Menschen derzeit am größten ist, denn die Auswirkungen der Pandemie drohen die bereits erreichten Erfolge bei der Hungerbekämpfung zunichtezumachen.Vom 05.–09. Mai 2021 geht die  #ZeroHungerRun-Challenge nun in ihre dritte Runde.

Während der Aktionstage können alle mitmachen: Auf den Bürgersteigen des Wohnorts, auf Spazierwegenim Park oder im Wald, egal ob im Sprint oder ganz gemächlich. Erlaubt sind jedeStrecke und jedes Tempo, ganz nach persönlichem Können und Ermessen. Unter  Einhaltung des gebotenen Abstandes, in 30 oder 60 Minuten, lässt sich so zwar äußerstindividuell, aber dennoch gemeinsam etwas bewegen.

Schritt für Schritt gegen den Hunger in der Welt
Grenzen kennt die #ZeroHungerRun-Challenge dabei nicht, weder körperliche noch geografische. Selbstverständlich steht die Teilnahmeam virtuellen Benefizlauf auch Menschen mit Behinderungen  offen. So begeisterten in den letzten Jahren bereits zahlreiche  Rollstuhlfahrer*innen mit ihrem Einsatz. Weltweite  Unterstützungerfahren die Läufer*innen aus Deutschland zudem durch die Projektbüros der Welthungerhilfe. So steht in Ländern wie Sim-babwe, der Türkei oder in Tadschikistan das zweite Mai-Wochenende ebenfalls ganz im Zeichen des sportlichen Einsatzes gegen den Hunger.

Ein internationaler Superstar der Sportszeneunterstützt die Aktion aus Äthiopien:
Haile Gebrselassie. Der ehemalige Langstreckenläuferstellte 26 Weltre-korde auf, ist mehrfacher Olympiasieger und Weltmeister und war zudem über fünf Jahre hinweg Inhaber des Weltrekordes im Marathon. Seine eindringliche Botschaft lautet: „Lauft. Lauft. Lauft. Lauft für die Kinder in Addis Abeba, in Äthiopien, in Afrika. Millionen Menschen benötigen eure Unterstützung. Lauft mit gegen den Hunger. Lauft, überall in der Welt.“

Soweit die Füße tragen: Prominente gehen voranWeitere prominente Hobby-Läufer*innenund professionelle Sportler*innen machen bei der #ZeroHungerRun-Challenge mit. Sabrina Mockenhaupt-Gregor, Simon Rolfes, Ulrike Nasse-Meyfarth, Frank Busemann und Justus Nieschlag zeigen einmal mehr, was Teamgeist bedeuten kann. Auch TV-Stars wie Simon Böer, Gesine Cukrowski, Eckart von Hirschhausen, Liz Baffoe, Florian Wünsche, Tanja Lanäus oder Nina Ensmann engagieren sich und teilen ihre individuelle Laufleistung auf ihren Social-Media-Kanälen. So animieren sie auch ihre Community zum Mitmachen. Auch Schauspielerin Ann-Kathrin Kramer läuft mit und begründet ihr Engage-ment: „Nicht nur Sportsprofis, auch Freizeitsportler*innen sollte bei dieser Challenge der Ehrgeiz packen: Mit Teamgeist und einer so alltäglichen Bewegung wie dem Gehen, Laufen, Joggen oder Walken, Menschen in Not eine Perspektive zu bieten. Ein  gemeinsam erreichbares Ziel,  für das es sich mehr als lohnt, den inneren Schweinehund zu überwinden!“.

Sei dabei: Als #ZeroHungerRun-Botschafter
Die  Teilnehmer*innenkönnen  ihre  Ergebnisse  und ihre Freude am  Laufen  für den guten Zweck über die Social-Media-Kanäle der Welthungerhilfe miteinander teilen und mitFotos dokumentieren. Die „Wall of Fame“ auf der Homepage der Welthungerhilfe bringt die   sportlichen #ZeroHungerRun-Botschafter*innen2021 virtuell zusammen und würdigt jeden absolvierten Laufmeter.Auch ambitionierte Läufer*innenkommen auf ihre sportlichen Kosten: Alle Teil-nehmendenkönnen die Distanz ihrer in 30 oder 60 Minuten gelaufenen Strecke über  eine  App tracken, das  Ergebnis  hochladen und  sich  auf  diese Weise  mit allen  teilnehmenden Sportler*innen  messen. Während  der  Laufzeit  der  Chal-lenge wird mit dem „Daily Hero“ täglich ein/e Tagessieger*in gekürt, der „Local Hero“ ehrt die Besten einer Region, zum Finale werden die Gesamtsieger*innen der bundesweiten Konkurrenz ausgezeichnet. So wirkt der Spendenlauf -weltweitDie Welt steht vor einer gigantischen Herausforderung, die nur gemeinsam ge-meistert werden kann. Neben bereits existierenden Krisen,ausgelöst durch Klimawandel, Konflikten oder  Naturkatastrophen, wirkt die Corona-Pandemie wie ein Brandbeschleuniger auf Hunger und Armut. In dieser akut bedrohlichen Situation helfen die Teilnehmenden der#ZeroHungerRun-Challenge ganz konkret: Mit Aufmerksamkeit für die Projekte der Welthungerhilfe und mit Spenden. So fließen die Lauf-Erlöse beispielsweise in Ernährungsprojekte der Welthungerhilfe. Diese Programme ermöglichen Menschen Zugang zu gesunder und ausreichender Nahrung. Nachhaltige Maßnahmen wie Schulungen zu klimaangepassten Anbaumethoden oder der Einsatz von verbessertem Saatgut helfen inaktuellen Notlagen und wirken langfristig, um auch zukünftigen Krisen besser begegnen zu können. Alle detaillierten Informationenzum Ablauf der #ZeroHungerRun-Challenge finden sich unter:https://www.welthungerhilfe.de/virtueller-spendenlauf-zerohungerrun-challenge/

27.04. Majtie Kolberg will sich keine Limits setzen
Ahrweiler.
800-Meter-Läuferin Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler) fühlt sich gut gerüstet für die Sommersaison. „Das Training läuft einwandfrei, ich bin verletzungsfrei und gesund“, sagte die 21-Jährige in einem Interview mit dem LV Rheinland im Hinblick auf die für Ende Juni in Koblenz geplante U23-DM, wo sie um den Titel laufen will. Höhepunkt der DM-Vierten sollen die DM in Braunschweig (5./6. Juni) und die U23-EM im Juli in Bergen (Norwegen) werden. „Bei der DM bin ich die letzten zwei Jahre immer mit einer Holzmedaille nach Hause gegangen, weshalb ich dieses Jahr umso mehr versuchen werde, um die Medaillenplätze mitzurennen.“ Auch für die U23-EM will sie sich gut präsentieren. „Ich kann mir durchaus vorstellen, dass eine gute Platzierung möglich ist. Ich setzte mir nach oben keine Limits.“
(Quelle: Leichtathletik.de)

26.04. Julien Jeandrée startet bei DM
Bonn.
Mit dem Wahl-Bonner Julien Jeandrée finden am 1. Mai in Mainz die Deutschen Meisterschaften über 10.000 Meter statt. Die Nachricht über eine Berücksichtigung seiner Meldung erreichte den 26-Jährigen am Donnerstagmorgen. „Damit erfüllt sich ein Kindheitstraum, einmal an der Startlinie einer Männer Deutschen Meisterschaft zu stehen“, sagte der Athlet der LG Kreis Ahrweiler. Jeandree qualifizierte sich im März bei einem Einladungsrennen in Dresden mit einer Zeit von 30 Minuten und 19 Sekunden für die DM. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Corona-Pandemie hatte der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) die Meisterschaften kurzfristig von Mittweida (Sachsen) in die Rheinland-Pfälzische Landeshauptstadt verlegt, wo sie nun unter strengsten Hygiene-Vorschriften, unter Ausschluss der Öffentlichkeit und mit sehr minimierten Teilnehmerfeldern durchgeführt werden soll.
Bei den Frauen startet zudem Julia Kümpers (LC Kronshagen). Die 28-Jährige war im vergangenen Jahr noch für den Meckenheimer SV aktiv.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

25.04. Abgesagt: GVG-LaufCup fällt auch 2021 aus
Laufserie findet wegen anhaltender Corona-Krise erneut nicht statt
Rhein-Erft-Kreis.
Aufgrund der weiter andauernden Corona-Krise und der damit verbundenen Kontaktbeschränkungen wird der GVG-LaufCup auch in diesem Jahr nicht stattfinden können. Bis heute sind bereits vier von sieben Veranstaltungen abgesagt worden.

„Die frühzeitigen Absagen und die Planungsungewissheit haben uns dazu veranlasst, den GVG-LaufCup auch 2021 komplett ausfallen zu lassen. Ob im Herbst tatsächlich Laufveranstaltungen durchgeführt werden können, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschätzen“, sagt Cup-Organisator Joe Körbs. Nachdem bereits im März der "GVG-Donatuslauf" in Erftstadt-Liblar ausfallen musste, entschieden sich nun auch die Veranstalter vom „GVG-Volkslauf Hürth“ (09. Mai),  Brühler Stadtlauf (22. Mai) und GVG-Citylauf Erftstadt (26. September) zu einer Absage.

Im Kalender verbleiben somit noch der GVG-Abteilauf Brauweiler (13. Juni), Horremer Abendlauf (18. Juni) und GVG-Citylauf Bedburg (18. September).

„Die weitere Entwicklung der Pandemie wird zeigen, ob die verbliebenen Läufe tatsächlich stattfinden können“, so Petra Schnütgen, Marketingleiterin der GVG Rhein-Erft. „Auch wenn der GVG-LaufCup in diesem Jahr erneut ausfällt, blicken wir positiv in die Zukunft und sind gerade in diesen schwierigen Zeiten weiterhin als Sponsor an der Seite der Vereine und Veranstalter.“
(Mitteilung: GVG Rhein-Erft für Laufen im Rheinland)

24.04. City Challenge Köln – Düsseldorf: Lauf für Deine Stadt!
Premiere des virtuellen Wettrennens am Rhein steigt vom 16. bis 24. Mai +++ Laufend Gutes tun: 5 Euro Spende pro Startticket für „RTL-Stiftung - Wir helfen Kindern e.V.“
Köln-Düsseldorf.
Kölsch und Altbier, Alaaf und Helau, FC und die Fortuna, BAP und Die Toten Hosen - kaum eine Städte-Rivalität wird in Deutschland so gelebt und gepflegt wie zwischen Köln und Düsseldorf. Traditionen, Mythen, Sport, Kultur, Karneval - es gibt viele Geschichten zu erzählen. Und jetzt kommt im Mai 2021 ein neues Kapitel hinzu, denn auch während der anhaltenden Corona-Pandemie müssen die Rheinländer auf ihre geliebte Rivalität nicht verzichten. In enger Kooperation mit der Sportstadt Düsseldorf greift die Kölner Sportagentur pulsschlag diese „gelebte und geliebte“ Rivalität auf und veranstaltet vom 16. bis zum 24. Mai die erste virtuelle City Challenge Köln – Düsseldorf.

„Die Pandemie hält uns zwar davon ab, große Events wie den Marathon durchzuführen, sie hält uns jedoch nicht davon ab, sportlich aktiv zu sein - und das sogar für den guten Zweck! Wir nehmen die Herausforderung an und gehen gegen Köln an den Start! Ich hoffe, dass sich möglichst viele Menschen beteiligen. Und auch wenn letztlich natürlich ein gemeinsames Ziel ist, möglichst viel Erlös für den guten Zweck zu generieren: Ein Sieg der Landeshauptstadt wäre schon schön", so der Düsseldorfer Stadtdirektor Burkhard Hintzsche mit einem Augenzwinkern.

„Als Laufsport-Agentur sind wir in unserem Handeln zur Zeit massiv eingeschränkt. Aber gerade in diesen Zeiten ist es wichtig neue Ideen zu entwickeln und positive Signale zu setzen. Und was liegt da für eine Kölner Agentur näher als einmal nach Norden zu schauen. So entstand die Idee die Düsseldorfer herauszufordern. Wir freuen uns schon riesig auf unsere City Challenge und sind gespannt, wer am Ende die Nase vorne hat. Und dass wir am Ende gemeinsam eine gute Sache unterstützen, ist gerade in der jetzigen Zeit eine schöne Motivation und ein großartiges Signal“, freut sich Holger Wesseln von der Kölner Sportagentur pulsschlag auf den sportlich-virtuellen Städtevergleich.

Neun Tage lang, vom 16. bis zum 24. Mai, steigt das erste virtuelle Wettrennen am Rhein zwischen der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen und der Domstadt. Mitmachen können weltweit alle, die für ihre Heimatstadt laufen, walken oder wandern möchten. Egal, ob jung oder alt, ob Leistungs- oder Freizeitsportler – alle, die Köln und/oder Düsseldorf im Herzen tragen, können bei dem virtuellen Laufhighlight mitmachen und Gutes tun. Denn am Ende spendet die Kölner Laufsportagentur pulsschlag, die alljährlich auch den großen Spendenlauf „Running4Kids“ beim Kölner Altstadtlauf veranstaltet, fünf Euro pro Teilnehmerin oder Teilnehmer an die „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.“

Die Startgebühr beträgt 15 Euro. Ziel ist es, in der Zeit vom 16. bis zum 24. Mai bei maximal neun Läufen möglichst viele Kilometer zu sammeln und gemeinsam mit seinem „Team Helau“ oder „Team Alaaf“ zum Triumph zu laufen. Spannung garantiert ein extra eingerichtetes Ergebnisportal. Dort können die erlaufenen Kilometer online eingetragen und die gesammelte Streckenlänge samt Spendensumme live verfolgt werden. Alle Infos zum Rennen und zur Anmeldung unter www.city-challenge.de

Und so läuft die virtuelle City Challenge für Jede(n):

- Für eine Stadt entscheiden und anmelden
- Vom 16. Mai bis zum 24 . Mai Kilometer sammeln
- Egal zu welcher Zeit und egal wo auf der Welt
- 9 Tage lang kann man jeden Tag einen Lauf als Ergebnis melden
- Auch für Kindergärten, Schulen, Firmen und Vereine
- Die Stadt mit den meisten Kilometern gewinnt
- Urkunden und Startnummer für alle Teilnehmer

Alle Infos zur Anmeldung: www.city-challenge.de
(Mitteilung: Pulsschlag für Laufen im Rheinland)

23.04. Brühler Stadtlauf goes virtual - 10.05. - 06.06.2021
Brühl.
2021 veranstalten wir unseren Brühler Stadtlauf aufgrund der anhaltenden Covid-19 Situation als virtuellen Lauf - gelaufen werden kann überall, entweder in der Brühler Ville oder wo ihr gerade könnt oder wollt!

Die von uns vorgeschlagene Strecke in der schönen Brühler Ville fließt in die Brühlwertung ein – tolle Preise winken! Diesmal sind auch unsere europäischen Partnerstädte Chalkida, Leamington-Spa, Kas, Kunice und Sceaux – dabei - hier fließt euer Ergebnis in die Städtepartnerschaftswertung ein!

Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich - nach erfolgtem Lauf über eure Wunschstrecke und an eurem Wunschort einfach das Ergebnis unter https://events.larasch.de/virtueller-bruehler-stadtlauf/ausschreibung hochladen. Startgelder werden nicht erhoben, aber eine Spende für Running for Kids (https://running-for-kids.tv-huchem-stammeln.de/) wird gerne gesehen.
(Mitteilung: Brühler TV 1879 für Laufen im Rheinland)

22.04. Pi-Lauf-Challenge vom 14.-30. Mai
Neunkirchen.
Auch in diesem Jahr wird der Pi-Lauf in Neunkirchen als Challenge stattfinden. Vom 14. bis 30. Mai können Läuferinnen und Läufer auf der ausgeschilderten Originalstrecke die 13,431 Kilometer absolvieren. An den drei Sonntagen (16./23. und 30.) ist geplant auf halber Strecke wieder eine Verpflegungsstelle einzurichten. Als Lohn für alle Finisher werden im Nahbereich des Ziels auf Wundsch für 5 Euro die verdienten Medaillen bereitgestellt. "Wir hatten lange gehofft und verschiedene Pläne ausgearbeitet um das Rennen am 30. Mai durchzuführen. Die aktuelle Corona-Lage ließ uns jetzt keine andere Wahl als den geplanten Veranstaltungstermin in eine Challenge auszuweiten", sagt Organisations-Leiter Benedikt Nolte. Im vergangenen Jahr nutzen 127 Teilnehmer dieses Angebot, einige sogar mehrfach. Start und Ziel befinden sich in der Rathausstraße.
www.pilauf.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

21.04. Virtueller Volkslauf Straberg 01. bis zum 30. Mai 2021
Dormagen-Straberg.
Der Veranstalter weist darauf hin, dass es sich um eine rein virtuelle Veranstaltung handelt und keinerlei Verpflegung auf dem Sportplatz oder der Strecke stattfindet.

Die Strecke ist mit Markierungen und Hinweisen versehen.

Ausschreibung und Streckenplan
Lauf - Start - Altersklasse - Jahrgang - Einteilung
5.000 m - 01.-30.05.2021 - U14-u. älter - 2009-u. älter - Jedermann
10.000 m - 01.-30.05.2021 - U16-u. älter - 2007-u. älter - Volkslauf

Veranstalter: FC Straberg - Leichtathletikabteilung - 41542 Dormagen-Straberg

Start und Ziel: Sportplatz Mühlenbuschweg 93

Zeitraum: 01.Mai bis zum 30. Mai 2021

Strecke: Die Strecken 5km, 10km sind DLV vermessen und bestlistenfähig! Streckenplan

Ergebnisse: Alle vom 01. bis zum 30. Mai 2021, elektronisch ermittelten Zieleinlaufzeiten, über 5 und 10 km an juergen.cziommer@fc-straberg.de zusenden. Die Ergebnisse werden ab dem 01. Juli 2021 auf der Homepage www.fc-straberg.de veröffentlicht. Eine Klasseneinteilung erfolgt gemäß DLO.

Startgeld: Eine Startgebühr wird nicht erhoben

Haftungsauschluss: Teilnahme auf eigene Gefahr. Der Veranstalter übernimmt keinerlei Haftung für Unfälle, Diebstähle oder sonstige Schadensfälle. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt. Der Teilnehmer ist mit der Veröffentlichung von Bildmaterial aus der Laufveranstaltung einverstanden.

Datenschutz: Mit einer Anmeldung erklären sich Vereine, Aktive und Eltern einverstanden, dass die gemeldeten Daten erfasst, gespeichert und weiterverwendet werden. Die Ergebnisse werden mit Namen, Jahrgang und Vereinszugehörigkeit auf unbestimmte Zeit veröffentlicht und ggf. an die Presse weitergeleitet.
http://www.fc-straberg.de/index.php/component/jevents/Eventdetail/11/-/virtueller-volkslauf?Itemid=101

20.04. „Glessen läuft“ 2021 jetzt doch virtuell
Bergheim-Glessen.
Erstens kommt es, zweitens anders: Wir hatten Euch versprochen, dass „Glessen läuft“ 2021 stattfinden wird. Und das wird es, aber nicht wie ursprünglich geplant als Präsenzveranstaltung mit Start und Ziel im Glessener Waldstadion, sondern ganz Corona-konform: Jeder läuft für sich allein, wann er oder sie will, und zwar in der Zeit vom 1. bis zum 8. Mai, auf welcher Strecke auch immer.

Jeder für sich – Gemeinsam gegen Corona!
Die aktuelle Corona-Schutzverordung des Landes NRW verbietet gemeinsamen Sport und Sportfeste jeglicher Art. Individualsport unter freiem Himmel ist unter Einhaltung des Mindestabstands jedoch weiterhin erlaubt – hier appellieren wir an euer Verantwortungsbewusstsein. Verzichten müssen wir dieses Jahr leider auch auf das Rahmenprogramm und auf Laufteams.

Bei allen Einschränkungen hat ein „virtueller“ Lauf auch seine Vorteile: Das gute Gefühl, etwas für sich, seine Fitness und den Zusammenhalt getan zu haben, bleibt gleich. Es gibt keine Teilnehmerbeschränkung mehr, die Läufe verteilen sich über eine ganze Woche, so dass sich nicht alle gleichzeitig auf unserer wunderschönen Hausstrecke durch den Wald an der schönen Glessener Höhe knubbeln werden. Und einen Parkplatz müsst Ihr auch nicht suchen.

Seid dabei und macht mit – gegen den Corona-Blues und mit Blick nach vorn! 
PS: Alle Läufer und Läuferinnen, die sich bereits angemeldet haben, erhalten in den nächsten Tagen weitere Infos per Mail.
https://glessen-laeuft.de/

19.04. Lauf Cup Köln in der Warteschleife
Liebe Cupteilnehmer/innen, Sponsoren, Veranstalter, und freiwilligen Helfern,
da uns leider der Coronavirus immer noch vom Wettkampfsport fern hält und auch noch nicht zu Erkennen ist wie Entscheidungen über die weitere Schutzmaßnahmen im Kampf gegen das Virus in der nächsten Zeit unsere Leben bestimmen wird, haben wir das Organisationsteam uns dafür ausgesprochen, dien Laufcup 2021 weiterhin auszusetzen und die Situation weiterhin im Auge zu behalten. Darüber hinaus haben wir uns in einer Onlinekonferenz Gedanken über die Zukunft des Lauf Cups gemacht und sind zur Entscheidung gekommen, dass die Wettkampfserie fortgesetzt werden soll wenn es wieder möglich ist. Außerdem haben wir uns in dieser virtuellen Plattform akribisch Gedanken gemacht, wie und ob wir in irgendeiner Form Läufe für den Laufcup unter Hygienischen Regeln stattfinden lassen können. Leider sind wir solange die steigenden Infektionszahlen bestehen an den Regeln der Stadtverwaltung gebunden. Wir können daher auch nicht sagen, wann ob es ein grünes Licht gibt um dann Läufe besser planen zu können. Wir werden aber nicht untätig sein. Die Vorbereitungen für den Laufcup 2022 sind in vollem Gange. Kontakte zum Stadtsportbund und der Region Südost des Leichtathletikverbands Nordrhein sowie zur Politik bestehen bereits und Gespräche sind ein Teil des regelmäßigen Dialogs. Ebenfalls gehen wir die Kontrolle der Homepage wieder an um einen Zugriff zu erhalten. Hier unterstützt uns unserer Partner Time and Voice. Mit ihnen sind wir ebenfalls im regelmäßigen Dialog. Den Stunderlauf bei der TFG Nippes in der Form wie 2020 stattfinden zu lassen aber auch Hybride Formen des Wettkampfs sind Bestandteil der Überlegungen. Wir sind also für Euch nicht untätig und  halten Euch auf dem Laufenden wenn es Neuigkeiten zum Thema Corona und dem Laufcup geben wird. Hierzu werden wir die Facebookseite und die WhatsApp Gruppe des Lauf Cups nutzen.
Bleibt Gesund
Euer Orga Team des Lauf Cups Köln

18.04. NN Mission Marathon Enschede
Start-Ziel-Sieg: Katharina Steinruck gewinnt mit Bestzeit

Katharina Steinruck hat sich am Sonntag beim NN Mission Marathon im niederländischen Enschede an die zweite Stelle der deutschen Marathon-Rangliste geschoben. In neuer Bestzeit von 2:25:59 Stunden gewann die Frankfurterin das Rennen. Bei den Männern dominierte Weltrekordler Eliud Kipchoge. Stark präsentierten sich aus deutscher Sicht auch Rabea Schöneborn, Laura Hottenrott und Tom Gröschel.

Der bislang schnellste Marathon ihrer Karriere hat Katharina Steinruck (Eintracht Frankfurt) am Sonntag den Sieg beim NN Mission Marathon in Enschede (Niederlande) eingebracht: Die 31-Jährige siegte in 2:25:59 Stunden und unterbot damit ihre bisherige Bestzeit (2:27:26 h) aus dem Jahr 2019 deutlich. Steinruck hat sich damit vom dritten auf den zweiten Rang der nationalen Bestenliste vorgearbeitet, die Melat Kejeta (Laufteam Kassel) anführt.

„Ich kann es gar nicht fassen“, sagte die Siegerin nach dem Rennen, das sie vom Start weg angeführt hatte. „Ich bin komplett fertig, aber sehr glücklich, dass ich die magische Marke von 2:26 Stunden unterboten habe. Es war ein tolles Rennen!“ Als Pacemaker für die deutschen Athletinnen hatten während des Rennens Simon Stützel (LG Region Karlsruhe) und der ehemalige Hindernisspezialist Steffen Uliczka fungiert. „Die Jungs haben mich am Ende ins Ziel geschrien“, berichtete Katharina Steinruck. „Auf dem letzten Kilometer habe ich meine Beine gespürt. Ich dachte nur: 'Lauf, lauf, lauf!'“

Drei DLV-Athletinnen mit Bestleistungen
Bemerkenswerte Leistungen zeigten auch zwei weitere DLV-Athletinnen. Rabea Schöneborn (LG Nord Berlin) steigerte sich um gut eineinhalb Minuten auf 2:27:03 Stunden und wurde damit hinter der Portugiesin Sara Moreira (2:26:42 h) Dritte. Trotz der deutlichen Verbesserung hat sie einen Platz in den Top Drei der deutschen Rangliste verfehlt: Zu schlagen gewesen wären 2:26:55 Stunden – aufgestellt von niemand Geringerem als ihrer eigenen Schwester Deborah.

Rang vier belegte Laura Hottenrott (PSV Grün-Weiß Kassel), die bis Kilometer 30 noch mit Katharina Steinruck mitgehalten hatte. Dann musste die 28-Jährige jedoch abreißen lassen. Ihre Marathon-Bestzeit von 2:33:01 Stunden pulverisierte sie jedoch: 2:28:02 Stunden standen beim Zieleinlauf auf der Uhr. Die vierte deutsche Starterin Anke Esser kam nicht ins Ziel.

Weltjahresbestleistung für Eliud Kipchoge, Bestzeit für Tom Gröschel
Wieder mal eine Klasse für sich war im Männerrennen Eliud Kipchoge: In 2:04:30 Stunden lief der Weltrekordler über die Marathondistanz die bisher schnellste Zeit des Jahres. „Mission erfüllt“, sagte der Kenianer nach dem Rennen. „Das war ein guter Fitness-Test für die Olympischen Spiele.“

Zufrieden sein konnte auch der Rostocker Tom Gröschel, der als 18. die Ziellinie überquerte: Der einzige deutsche Starter in der Männerkonkurrenz stellte mit 2:12:45 Stunden eine neue persönliche Bestleistung auf. Seine bisher schnellste Zeit, die er 2019 in Düsseldorf gelaufen war, unterbot Gröschel um über eine Minute. Für einen Platz unter den nationalen Top Drei reicht das jedoch nicht. Dafür hätte der 29-Jährige die Zeit von 2:10:18 Stunden unterbieten müssen.
(Quelle: Leichtathletik.de)

17.04. Auf dem Rollfeld: Marathon-Asse kämpfen in Enschede um Olympia-Tickets
Jeweils drei deutsche Männer und Frauen dürfen im Marathon bei den Olympischen Spielen starten. Die begehrten Plätze sind umkämpft, den nächsten Schlagabtausch wird es am Wochenende im niederländischen Enschede geben.

Die letzten Tickets nach Tokio werden bei den deutschen Marathonläufern auf dem Rollfeld vergeben. Beim Rennen am vergangenen Wochenende auf dem Regionalflughafen im italienischen Siena empfahl sich Richard Ringer (LC Rehlingen) nachdrücklich für die Olympischen Spiele. Am Sonntag geht es auf dem Gelände des Enschede Airport Twente in den Niederlanden, Ersatzaustragungsort für den abgesagten Elite-Marathon in Hamburg, vor allem für die Frauen um die Qualifikation für Japan.

Melat Kejeta (Laufteam Kassel) braucht sich vor Olympia die Quälerei über 42,195 Kilometer nicht mehr anzutun: Mit ihren 2:23:57 Stunden von Berlin 2019 hat sich die gebürtige Äthiopierin aus Kassel überlegen an die Spitze ihrer nationalen Mitkonkurrentinnen gesetzt und ist für die Sommerspiele gesetzt. Die 28-Jährige besitzt seit 2019 die deutsche Staatsbürgerschaft – und hat ihre internationale Klasse bei der Halbmarathon-WM in Polen bewiesen, als sie in der Europarekord-Zeit von 1:05:18 Stunden überraschend Silber holte.

Aussichtsreichste Kandidatinnen für die zwei weiteren Olympia-Plätze sind derzeit die Berlinerin Deborah Schöneborn (LG Nord Berlin; 2:26:55 h) und Katharina Steinruck (Eintracht Frankfurt; 2:27:26h ). Die Frankfurterin knackte bereits 2019 bei ihrem Heim-Marathon am Main in 2:27:26 Stunden die Olympia-Norm, hatte aber im vergangenen Jahr mit der Verschiebung der Sommerspiele zu kämpfen: „Die Enttäuschung war sehr groß.“ In der Corona-Krise sei „nichts planbar“, sagte die 31-Jährige der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ und kündigte vor Enschede an: „Ich möchte jetzt einfach mal ein Frühjahrsrennen laufen.“

Katharina Steinruck erstmals in Schuhen mit Carbonsohlen unterwegs
Katharina Steinruck, Tochter der früheren Weltklasse-Läuferin Katrin Dörre-Heinig und des Langstreckentrainers Wolfgang Heinig, läuft erstmals bei einem Wettkampf in den neuartigen Schuhen mit Carbonsohlen, die Experten für die zahlreichen Bestzeiten in der Szene verantwortlich machen. Die Polizeioberkommissarin hat am Sonntag den Vorteil, dass sie ihre Konkurrenz genau im Blick haben kann.

Laura Hottenrott (PSV Grün-Weiß Kassel) und Rabea Schöneborn (LG Nord Berlin) könnten ihr den Platz noch streitig machen. Falls sich Katharina Steinruck und Rabea Schöneborn verbessern, könnte die Berlinerin ihre Zwillingsschwester Deborah aus den Top Drei verdrängen. Die Schwester der beiden, Lena Schöneborn, war 2008 Olympiasiegerin – im Modernen Fünfkampf.

Bei den Männern darf Amanal Petros (TV Wattenscheid 01), der im Dezember in Valencia (Spanien) mit 2:07:18 Stunden deutschen Rekord rannte, für Olympia planen. Richard Ringer glänzte in Siena auf dem Fünf-Kilometer-Rundkurs mit der viertschnellsten je von einem Deutschen gelaufenen Zeit von 2:08:49 Stunden. Dabei war es erst der zweite Marathon des Bahnspezialisten vom LC Rehlingen. „Ich denke, dass es zwei Jahre dauert, um im Marathon richtig anzukommen“, sagte er.

Eliud Kipchoge führt das Teilnehmerfeld an
Hendrik Pfeiffer (TV Wattenscheid 01; 2:10:18 h) ist derzeit drittbester Ausdauerläufer des Deutschen Leichtathletik-Verbandes auf der klassischen Distanz. In Enschede greift aber der Rostocker Tom Gröschel noch ins Geschehen ein.

Der frühere Rekordhalter Arne Gabius (TherapieReha Bottwartal) stieg in Siena frühzeitig aus und muss sich endgültig von seinem Olympia-Traum verabschieden. „Es wird keinen weiteren Versuch geben“, bestätigte der Stuttgarter.

Topstar in Enschede ist Weltrekordler Eliud Kipchoge. Und der 36 Jahre alte Kenianer hat einen Plan. „In den vergangenen Monaten haben wir gelernt, dass wir flexibel sein müssen und dabei eine positive Einstellung behalten müssen“, schrieb der Superstar der Laufszene bereits nach der Absage des Hamburg-Marathons auf Twitter.

Der Marathon in Enschede wird am kommenden Sonntag ab 8:30 Uhr im Eurosport-Player (kostenpflichtig) sowie in einem YouTube-Livestream (möglicherweise aber mit Geo-Blocking in DE) übertragen.
(Quelle: dpa)

16.04. Neustart im Herbst
Bonner Laufveranstalter verschieben ihre Termine
Bonn/Rhein-Sieg.
Frühlingszeit ist Laufzeit. Nicht jedoch in 2021. Aufgrund der anhaltenden Corona-Beschränkungen sehen sich die Veranstalter zahlreicher Volksläufe gezwungen ihre Rennen in den Herbst zu verschieben. Für die jüngste Verlegung sorgten jetzt die SSF Bonn mit dem Insellauf in Königswinter auf den 22. September. Der Lauf sollte ursprünglich am 31. Januar stattfinden, wurde dann jedoch auf den 12. Mai verschoben. "Auch dieser Termin ist aufgrund der aktuellen Situation nicht zu halten", teilten die Organisatoren kurz und knapp auf der Veranstaltungsseite mit. Zuvor wurden bereits der Deutsche Post Marathon Bonn (18. April) und Bonner Nachtlauf (2. Juni) in den Herbst verlegt. Damit kommt es im September und Oktober zu einer Vielzahl an Laufveranstaltungen in der Region.
Hier ein Überblick der Läufe:
05.09. 5. ZeroHungerRun in Bonn - 10.00 Uhr BN
Strecken: 0,4 / 5 / 10 km - 3. Lauf zum Bonner Laufcup
https://www.welthungerhilfe.de/zerohungerrun-bonn-spendenlauf/
12.09. 15. Siegburger Citylauf - 12.00 Uhr SU rrh.
Strecken: 0,5 / 2,5 / 5 / 10 km
www.laz-sport.de
22.09. Insellauf zur Insel Grafenwerth - 18.00 Uhr SU rrh. (vorher 31.01./12.05.)
Strecken: 15/5 km AK/AB U16/14; 1 km U12
www.insellauf.de
24.-26.09. 15. Rheinhöhenlauf RUN50 - 17.30 Uhr NR
Strecken: 14-21-15 km
www.rheinhoehenlauf.de
25.09. 11. Bonner Nachtlauf - 17.30 Uhr BN (vorher 02.06.)
Strecken: 10 km - 2. Lauf zum Bonner Laufcup
www.bonner-nachtlauf.de
10.10. 38. Drei-Brücken-Lauf in Bonn - 09.00 Uhr BN
Strecken: 10 - 4. Lauf zum Bonner Laufcup / 15 / 30 km
www.drei-bruecken-lauf.de
17.10. 20. Deutsche Post Marathon Bonn - 08.30 Uhr BN (vorher 18.04.)
Strecken: 21,1 / 42,2 km
www.deutschepost-marathonbonn.de
30.10. 26. Obstmeilenlauf in Altendorf-Ersdorf - 13.00 Uhr SU lrh.
Strecken: 3,3/6/10 Meilen AK; 1 km M/W12-7; 0,4 km M/W6 u. jünger
www.obstmeilenlauf.de
31.10.
18. Drachenlauf in Königswinter - 11.00 Uhr SU rrh.
Strecken: 26 km AK - 4. Lauf zum 7G-Cup
www.drachenlauf.net
07.11. 7. Platinman in Hennef-Winterscheid - 10.30 Uhr SUrrh.
Strecken: 11,3 / 27,8 km
www.platinman.de
13.11. 43. Bonner Herbsthalbmarathon - 09.30 Uhr BN
Strecken: 21 km
http://www.herbsthalbmarathon.de
28.11. 26. Mondorfer REWE-Weihnachtslauf - 10.00 Uhr SU rrh.
Strecken: 5/10 km/ 10 km Walking/Nordic Walking AK/U20/18; 1,2/5 km U16/14
www.lauftreff-mondorf.de
05.12. 58. Nikolaus Waldlauf auf der Erpeler Ley - 12.00 Uhr NR
Strecken: 410 / 965 Meter / 1,575 / 3,150 / 9,450 km
www.tus-erpel.de
12.12. 22. Siebengebirgsmarathon - 09.00 Uhr SU rrh.
Strecken: 21,1 / 42,2 km - 5. Lauf zum 7G-Cup
http://www.tripower-rs.de/7g-marathon/
12.12. 4. Bonner Nikolauslauf - 12.00 Uhr BN
Strecken: 3,3 / 6,7 / 10 km - 5. Lauf zum Bonner Laufcup
https://www.bonner-nikolauslauf.de/
31.12. Bonner Silvesterlauf - 12.00 Uhr BN
Strecken: 5 / 10 km - 6. Lauf zum Bonner Lauf-Cup
www.bonner-silvesterlauf.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

15.04. Die 10.000-Meter-DM findet am 1. Mai in Mainz statt
Für die eigentlich in Mittweida geplanten Deutschen Meisterschaften im 10.000 Meter-Lauf konnte ein neuer Ausrichter gefunden werden: Die Titelkämpfe finden am 1. Mai in Mainz statt.

Mit großem Engagement hatte das Organisationsteam in Mittweida die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaften 2021 auf den Langstrecken am 1. Mai vorangetrieben – musste aber schließlich aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Corona-Pandemie gemeinsam mit dem Landesverband Sachsen die Entscheidung treffen, die Titelkämpfe zurückzugeben.

Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) leitete daraufhin mit Hochdruck die Suche nach einem alternativen Gastgeber zur Aufrechterhaltung des Meisterschaftsangebots ein und konnte mit dem Leichtathletik-Verband Rheinhessen und dem TSV Schott Mainz einen Ausrichter gewinnen, der nun in kürzester Zeit die 10.000 Meter-DM organisieren wird.

Die Meisterschaft soll unter strengsten Hygiene-Vorschriften, unter Ausschluss der Öffentlichkeit und mit sehr minimierten Teilnehmerfeldern durchgeführt werden. Der Meldeschluss für die Veranstaltung ist Sonntag, der 18. April 2021. Aufgrund der Kurzfristigkeit wurde die Beantragung eines Sonderteilnahmerechts auf den 15. April 2021 (23:59 Uhr) verlegt.

Es gelten folgende Mindestleistungen, die in der Freiluftsaison 2020 oder Freiluftsaison 2021 bis zum Meldeschlusstermin erzielt sein müssen:
Männer/M U23: 10.000 m 30:30,00 Min. 10 km Straße 30:30 Min.
Frauen/W U23: 10.000 m 36:00 Min. 10 km Straße 36:00 Min.
(Quelle: Leichtathletik)

14.04. Insellauf erneut verschoben
Königswinter.
Aller guten Dinge sind Drei. Der ursprünglich für Ende Januar geplante Insellauf in Königswinter soll jetzt am 22. September 2021 stattfinden. Nach der Erst-Absage im Winter (31. Januar) wurde der Lauf zur Insel Grafenwerth zunächst auf den 12. Mai verschoben. "Aufgrund der länger anhaltenden Corona-Beschränkungen war ein Ausweichen in den Herbst umumgänglich geworden", teilen die SSF Bonn als Veranstalter mit. Der neue Termin ist Mittwochabends. Um 18 Uhr startet der Hauptlauf über 15 Kilometer, gefolgt vom 5-km-Lauf (18.10 Uhr) und 1.000 Meter-Schülerlauf (18.15 Uhr).
www.insellauf.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

13.04. Über 100 Teilnehmer beim Osterlauf auf der Erpeler Ley
Erpel.
Alleine gegen die Uhr, hieß es in diesem Jahr beim 45. Osterlauf auf der Erpeler Ley. Aufgrund der Corona-Pandemie fand die traditionelle Laufveranstaltung in diesem Jahr als virtuelle Variante statt. Gelaufen werden musste jedoch gegen Anmeldung und entrichten einer Startgebühr auf der Originalstrecke. So wurde den über 100 Teilnehmern Gelegenheit gegeben drei Wochen lang, vom 20. März bis 11. April auf dem Plateau oberhalb des Rheins ihre Runden zu drehen. Die Strecke wurde vom Veranstalter markiert, so dass sich keiner verlaufen konnte. Im Anschluss übermittelten die Athleten ihre selbstgestoppte Zeit über das Meldeportal des TuS Erpel. Schnellster über die 9,450-Kilometer (6 Runden/51 Teilnehmer) war Norbert Schneider (TV Scheven) in 36:24, knapp vor Simon Janssen (36:35) und Joe Körbs (37:11). Bei den Frauen war Jutta Mönning in 50:17 Minuten ganz vorne. Weitere Distanzen wurden über 3,150 km (2 Runden/38 Teilnehmer) sowie 1,575 km (1 Runde/14 Teilnehmer) angeboten.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

12.04. 13. Firmenlauf Köln am 23.9.2021 am Fühlinger See
Run ohne Risiko

Köln.
Im vergangenen Jahr musste er ausfallen, 2021 soll er wieder als Highlight in den Kalendern der Unternehmen markiert sein: der Firmenlauf Köln! Und wie immer verspricht das Motto „Loof wie de bess" auch in der 13. Ausgabe am Donnerstag, 23. September am Fühlinger See Miteinander, Spaß und Bewegung für kleine und große Teams. Dass das gelingen kann, haben die Veranstalter in Abstimmung mit den Behörden verschiedene Szenarien sowie Hygiene- und Sicherheitskonzepte geplant. Sicher ist: Ein Risiko wird es nicht geben. Anmeldungen können jederzeit kostenfrei zurückgezogen werden. Bei einem coronabedingten Zweifel an der Durchführbarkeit des Events findet der Firmenlauf nicht statt. Anmeldungen sind ab sofort unter www.fila-koeln.de möglich.

Burkhard Weis vom Veranstalter Weis Events: "Wir wollen eine für alle Beteiligten entspannte und sorgenfreie Veranstaltung gewährleisten. Es ist denkbar, dass wir nur in kleineren Laufgruppen zeitlich versetzt starten, AHA-Regeln befolgen und etwas verhaltener feiern. Im Idealfall sind wir alle geimpft, Corona nur noch eine Biermarke und der Firmenlauf findet ohne Auflagen statt. Im schlimmsten Fall müssen wir ihn erneut absagen. Aber wir bleiben optimistisch und sind auf alles vorbereitet!"

Die 13. Ausgabe des Firmenlauf Köln beginnt mit dem Rahmenprogramm um 16 Uhr. Der Lauf über den 5,7 Kilometer langen, verkehrsfreien Weg startet um 18 Uhr. Um 19.45 Uhr werden die Sieger ausgezeichnet: Preise gibt es für die größten Teams im Verhältnis zur Unternehmensgröße und die originellsten Verkleidungen. Teilnehmen können alle Laufteams von Unternehmen, Verbänden, Vereinen und Behörden. Eine Zeitmessung erfolgt nicht. Die Teilnahme kostet bis 30. Mai 20 Euro, bis 31. Juli 22 Euro und bis 25. September 25 Euro. Die Nachmeldegebühr am Lauftag beträgt 30 Euro. Pro Läufer*in spendet der Veranstalter einen Euro für die Hilfsorganisationen Care Deutschland e.V. und Aktion Lichtblicke e.V.
(Autor & Copyright: Heino Schütten für Laufen im Rheinland)

11.04. Richard Ringer meldet sich in 2:08:49 Stunden im Kampf um die Olympia-Tickets zurück
Mit einer Steigerung um mehr als zwei Minuten hat Richard Ringer am Sonntag im italienischen Siena seinen zweiten Marathon beendet. 2:08:49 Stunden katapultierten ihn vor auf Rang zwei der deutschen Nominierungsrangliste für die Olympischen Spiele. Der einstige Deutsche Rekordhalter Arne Gabius kam nicht ins Ziel.

Richard Ringer hat gekontert – und wie! Am Sonntag hat sich der Rehlinger im italienischen Siena mit neuer Bestzeit von 2:08:49 Stunden im Kampf um die deutschen Olympia-Tickets wieder zurück in den Kreis der Top Drei geschoben. Mehr noch: Der 32-Jährige steigerte sich in seinem zweiten Marathon um mehr als zwei Minuten und lieferte bei kühlen und nassen Bedingungen die viertbeste Marathon-Zeit eines Deutschen überhaupt ab. Darüber hinaus gelang ihm als bester Europäer in einem Weltklasse-Feld mit Rang 17 eine bemerkenswerte Platzierung.

Mit einem starken Marathon-Debüt hatte Simon Boch (LG Telis Finanz Regensburg) Richard Ringer im März in Dresden in 2:10:48 Stunden auf Rang vier der Olympia-Qualifikation geschoben. Nun kämpfte sich Ringer gar hinter dem neuen Deutschen Rekordhalter Amanal Petros (TV Wattenscheid 01; 2:07:18 h) und noch vor dessen Vereinskollegen Hendrik Pfeiffer (2:10:18 h) auf Platz zwei des nationalen Rankings nach vorne. Vor dem vielleicht entscheidenden NN Elite Marathon am kommenden Sonntag in Enschede (Niederlande; 18. April) hat der Rehlinger jetzt beste Aussichten auf einen der Olympia-Startplätze in Sapporo (Japan).

"Es war heute von mir echt ein besonders guter Wettkampf", lautete die erste Einschätzung von Richard Ringer nach seinem Rennen auf seiner Instagram-Story. "Ich bin echt zufrieden!" Er hatte sich die 42,195 Kilometer bestens eingeteilt und konnte auf der zweiten Streckenhälfte sogar noch einmal an Tempo zulegen.

Arne Gabius kommt nicht ins Ziel
Für den zweiten deutschen Starter im Feld Arne Gabiu (TherapieReha Bottwartal) lief der Ausflug nach Siena dagegen nicht nach Wunsch. Der einstige Deutsche Rekordhalter, der mit seinen 2:08:33 Stunden 2015  eine Phase neuen Selbstbewusstseins im deutschen Marathonlauf der Männer eingeläutet hatte, musste früh abreißen lassen und sich alleine durch den Wind kämpfen. Bei Kilometer 12,4 ist er noch mit einer Zwischenzeit von 42:00 Minuten in den Ergebnislisten vermerkt, schon fast vier Minuten hinter Richard Ringer. Dann fehlt der 40-Jährige in den Listen – und kam bei seiner wohl letzten Chance auf die Olympia-Qualifikation im Marathon nicht ins Ziel.

Den Sieg des als Xiamen Marathon & Tuscany Camp Global Elite Race ausgerichteten Elite-Marathons auf einer 5-Kilometer-Schleife auf dem Flugfeld von Siena holte sich in 2:05:47 Stunden der Kenianer Eric Kiprono Kiptanui. Er kam zehn Sekunden vor dem Kenianer Abdifufa Nigassa und dem Marokkaner Othmane Elgoumri (2:06:18 h) ein. Schnellste Frau war mit Angela Tanui ebenfalls eine Kenianerin, die in 2:20:08 Stunden ebenso wie der Männer-Sieger eine neue Bestzeit aufstellte.
(Quelle: Leichtathletik.de)

09.04. Richard Ringer und Arne Gabius vor Marathon-Start in Siena
Mit zwei deutschen Topläufern startet am Sonntag in Siena ein hochkarätiger Elite-Marathon: Nach der Verschiebung des Elite-Rennens in Hamburg wollen Richard Ringer und Arne Gabius dort ihre Chance auf die Olympia-Qualifikation ergreifen.

Im italienischen Siena werden Richard Ringer (LC Rehlingen) und Arne Gabius (TherapieReha Bottwartal) am Sonntag (11. April) versuchen, die für sie wohl letzte Qualifikationschance für den Olympia-Marathon zu nutzen. Das reine Eliterennen ist hochkarätig besetzt und findet auf einer für Zuschauer nicht zugänglichen 5-Kilometer-Runde auf dem Flughafen statt. Die schnellsten Athleten auf der Startliste sind der Äthiopier Leul Gebresilase und seine Landsfrau Kuftu Dadiso, die mit Bestzeiten von 2:04:02 beziehungsweise 2:23:14 Stunden ins Rennen gehen.

Für die beiden deutschen Topläufer ist zumindest eine Zeit von unter 2:10:48 Stunden nötig, um einen der drei nationalen Startplätze beim olympischen Marathon im Sommer in Sapporo (Japan) zu belegen. Richard Ringer und Arne Gabius könnten sich theoretisch auch beide noch qualifizieren, müssten dann aber jeweils schneller als 2:10:18 Stunden laufen. Der Qualifikationszeitraum läuft allerdings noch bis Ende Mai. So wird Tom Gröschel (TC Fiko Rostock) eine Woche später in Enschede (Niederlande; 18. April) starten.

Zurzeit belegen im Rennen um die Olympia-Tickets Amanal Petros (2:07:18 h), Hendrik Pfeiffer (beide TV Wattenscheid 01; 2:10:18 h) und Simon Boch (LG Telis Finanz Regensburg; 2:10:48 h) die relevanten ersten drei Ränge. Simon Boch hatte mit einem starken Alleingang in Dresden im März Richard Ringer von Platz drei der Qualifikationsreihenfolge verdrängt.

Richard Ringer peilt Zeit unter 2:09 Stunden an
Vor seinem zweiten Marathon – in Valencia (Spanien) war Richard Ringer im vergangenen Dezember 2:10:59 Stunden gelaufen – ist der EM-Dritte über 5.000 Meter von 2016 zuversichtlich, dass er die nötige Zeit in Siena läuft. „Im Vergleich zu Valencia habe ich einen Sprung gemacht. Das Training lief viel besser als vor meinem Marathondebüt“, sagt Richard Ringer. „Und hinzu kommt noch, dass ich jetzt mit dem neuen Schuh laufe.“ Mit Hilfe der neuen Carbon-Schuhmodelle haben sich viele Athleten in letzter Zeit deutlich verbessert. Auch die aktuelle Form spricht für Richard Ringer. In Dresden verbesserte er sich im März im Halbmarathon auf 61:33 Minuten.

„Ich würde am Sonntag gerne ein Tempo laufen, das auf eine Zeit von unter 2:09 Stunden hinausläuft. Ich habe gut trainiert und weiß, dass ich das kann“, sagt Richard Ringer. Nach Informationen des Veranstalters wird es eine Gruppe geben, die ein 2:08- bis 2:09-Stunden-Tempo einschlagen soll. Das Minimalziel für Richard Ringer ist es, die Zeit von Hendrik Pfeiffer von 2:10:18 Stunden zu unterbieten. „Platz drei in der Qualifikation zu belegen, könnte kritisch sein – das hatte ich ja schon mal.“

Der Siena-Marathon war für Richard Ringer die perfekte Alternative, nachdem klar war, dass das in Hamburg geplante Eliterennen am 11. April nicht stattfinden würde. „Da schrillten natürlich die Alarmglocken. Ich hatte alles auf den 11. April ausgelegt“, erzählt Richard Ringer, der zunächst noch auf der Startliste für das inzwischen nach Enschede auf den 18. April verlegte Hamburger Rennen stand. Er entschied sich dann jedoch für Siena, setzte sich am Donnerstag ins Auto und machte sich in zwei Etappen mit Übernachtung in Como auf den Weg in die Toskana.

Arne Gabius muss Risiko gehen
Bereits ein paar Tage zuvor hatte Arne Gabius bestätigt, dass er nunmehr in Siena starten wird. Als Krankenhausarzt tätig, hätte er am 18. April gar nicht laufen können. Auch aufgrund der halben Stelle als Arzt wird die Olympia-Qualifikation eine sehr große Herausforderung für den inzwischen 40 Jahre alten früheren deutschen Rekordhalter (2:08:33 h). „Ich werde sicherlich etwas Risiko gehen müssen, denn eine Zeit von 2:11 Stunden würde ja nicht reichen“, sagt Arne Gabius, der sich an der Zeit von Hendrik Pfeiffer (2:10:18 h) orientieren will. Beide Läufer – Gabius und Pfeiffer – waren bereits vor fünf Jahren für den Olympia-Marathon nominiert und mussten dann verletzungsbedingt passen. „Ich möchte mit einer Gruppe mitlaufen, wobei ein Tempo von 65 Minuten für die erste Hälfte natürlich ideal wäre“, sagt Arne Gabius.

Bei den Frauen steht zwar Laura Hottenrott (PSV Grün-Weiß Kassel; Bestzeit: 2:33:01 h) auf der Startliste, sie wird jedoch nach Aussage ihres Managers Christoph Kopp am 18. April in Enschede laufen und nicht am Sonntag in Siena.

Die schnellsten Läuferinnen und Läufer auf der Startliste:
MÄNNER

Leul Gebresilase (Äthiopien; 2:04:02 h)
Marius Kipserem (Kenia; 2:04:11 h)
Yemane Tsegay (Äthiopien; 2:04:48 h)
Marius Kimutai (Kenia; 2:05:47 h)
Deribe Melka (Äthiopien; 2:05:58 h)
Eric Kiptanui (Kenia; 2:06:17 h)
Yihunilign Amsalu (Äthiopien; 2:06:22 h)
Solomon Yego (Kenia; 2:06:24 h)
Fikre Tefera (Äthiopien; 2:06:27 h)
FRAUEN

Kuftu Dadiso (Äthiopien; 2:23:14 h)
Valeria Straneo (Italien; 2:23:44 h)
Rahma Tusa (Äthiopien; 2:23:46 h)
Purity Changwony (Kenia; 2:24:30 h)
Angela Tanui (Kenia; 2:25:18 h)
Anna Incerti (Italien; 2:25:32 h)
Gerda Steyn (Südafrika; 2:26:51 h)

08.04. Glessen läuft - jetzt erst recht!
Veranstalter will trotz Corona seinen Lauf durchführen
Bergheim-Glessen.
Wir freuen uns sehr darüber, mit Euch bei „Glessen läuft 2021“ als einem der ersten Laufevents nach dem Lockdown wieder am Start zu sein. Aber natürlich kommen wir um DAS alles beherrschende Thema nicht herum und so wird „Glessen läuft“ in diesem Jahr ganz besonders werden:

Corona 1: Kein Rahmenprogramm
Wir haben in der Vorbereitung natürlich immer wieder darüber diskutiert, ob und wie „Glessen läuft“ am 8. Mai 2021 überhaupt stattfinden kann. Klar ist, dass eine Teilnahme nur unter den Bedingungen der dann geltenden Landesverordnung möglich sein wird. Auch eine kurzfristige Absage kann nicht ausgeschlossen werden. Zum Schutz unserer aller Gesundheit haben wir im Vorfeld ein umfassendes Hygienekonzept auf Basis der AHA-Regeln entwickelt – mit zeitlich versetzten Starts und Maskenpflicht im Waldstadion außerhalb der Läufe. Auch auf das beliebte Rahmenprogramm mit Kinderolympiade und -betreuung, Essensständen, Caféteria und Tombola müssen wir in diesem Jahr leider verzichten, um die Besucherzahl zu reduzieren. Eventuell ist auch die Vorlage eines offiziellen bzw. zertifizierten negativen Schnelltestergebnisses (nicht älter als 24 Stunden) sowie die Nutzung einer Kontaktnachverfolgungs-App erforderlich.

Corona 2: Begrenzte Teilnehmerzahl & keine Laufteams
Abgesehen vom Verzicht auf das Rahmenprogramm und der Einhaltung des Hygienekonzeptes müssen wir (eventuell) auch die Teilnehmerzahlen pro Lauf reduzieren:
Momentan ist jeder Lauf auf max. 25 Läufer*innen begrenzt. (Hinweis: Die Läufe finden über den Samstag verteilt statt). Sollten sich mehr Läufer und Läuferinnen anmelden, als am Lauftag offiziell zugelassen sind, können die Läuferinnen und Läufer, die sich zuletzt angemeldet haben, ggfs. nicht teilnehmen, die Teilnahmegebühren werden in diesem Fall erstattet. Die Teilnehmer*innen werden gebeten, erst kurz vor Beginn ihrer jeweiligen Läufe zum Veranstaltungsort zu kommen und diese nach der Beendigung des Laufes zügig zu verlassen. Umkleiden und Duschen sind geschlossen, bitte erscheint schon in Sportkleidung am Start. In diesem Jahr sind leider ausnahmsweise keine Mannschaften oder Laufteams zugelassen.

Corona 3: (mal was Positives) Rückerstattung der Startgelder bei Absage
Bei all den Einschränkungen möchten wir Euch die Anmeldung zu „Glessen läuft“ so einfach und risikolos wie möglich machen. Im Falle einer Absage durch die Behörden bieten wir euch die vollständige Rückerstattung der Startgelder an. Alternativ könnt Ihr Euer Startgeld (ganz oder einen Teilbetrag) zur Deckung der Kosten oder für den guten Zweck (Förderung des Sports in Glessen, Instandhaltungskosten für die Anlage etc.) spenden. Beides ist völlig ok, über Letzteres freuen wir uns als rein ehrenamtliches Orgateam natürlich etwas mehr.

Wir laden euch also ganz herzlich am 08. Mai 2021 zum sechsten Mal zu „Glessen läuft“ in unser schönes Waldstadion ein
https://glessen-laeuft.de/
(Mitteilung: Glessen läuft für Laufen im Rheinland)

07.04. Hamburger Elite-Marathon nach Enschede verlegt
Der ursprünglich für den 11. April in Hamburg geplante Elite-Marathon, der aufgrund steigender Corona-Zahlen kurzfristig für diesen Termin abgesagt wurde, wird nun eine Woche später im holländischen Enschede stattfinden. Einige Athleten zieht es aber zum Marathon nach Siena (Italien).

Für den Hamburger Elite-Marathon ist ein neuer Austragungsort gefunden worden. Am 18. April wird nun in Enschede (Niederlande) das Flughafengelände Twente als Strecke genutzt, die für Zuschauer nicht zugänglich sein wird. Dies teilten die Veranstalter, der Haspa Marathon Hamburg in Verbindung mit dem holländischen Management Global Sports sowie neu jetzt auch dem Enschede-Marathon, mit.

Auch durch den Termin- und Ortswechsel wird es nun nicht mehr zu dem großen Olympia-Ausscheidungsrennen für die deutschen Läufer kommen. Denn mehrere Athleten tendieren offenbar zu einem Start in Siena, wo am kommenden Sonntag - also am ursprünglich auch für Hamburg geplanten Termin - ebenfalls ein hochkarätiger Marathon gestartet wird. Nach dem derzeitigen Stand geht bei dem Rennen in Italien ein deutlich größeres Feld an den Start, was im Kampf um die Olympia-Qualifikationszeiten ein Vorteil sein kann.

Während die deutsch-holländische Veranstaltergemeinschaft inzwischen nicht mehr von 100 sondern von gut 70 Startern ausgeht, sollen es in Siena, wo ebenfalls am Flughafen gelaufen wird, über doppelt so viele sein. Einige sind bereits vom ursprünglichen Hamburg-Rennen nach Italien umgeschwenkt.

Arne Gabius startet in Siena
„In den vergangenen Monaten haben wir gelernt, dass wir flexibel sein müssen und dabei eine positive Einstellung behalten müssen“, schrieb Marathon-Superstar Eliud Kipchoge auf seinem Twitter-Account. Der kenianische Olympiasieger und Weltrekordler ist der Star des Rennens, das nun in Enschede stattfindet. „Seit letzter Woche waren wir unter Hochdruck damit beschäftigt, einen neuen adäquaten Veranstaltungsort zu finden, und wir sind sehr froh, in der Kürze der Zeit eine sehr gute Lösung für alle Beteiligten gefunden zu haben“, erklärte der Hamburger Renndirektor Frank Thaleiser.

Das deutsche Starterfeld ist währenddessen weiter zusammengeschrumpft. Von elf deutschen Topläufern könnten nach dem derzeitigen Stand noch maximal sechs in Enschede starten: Richard Ringer (LC Rehlingen/Bestzeit: 2:10:59), Tom Gröschel (TC Fiko Rostock/2:13:49), Katharina Steinruck (Eintracht Frankfurt/2:27:26), Rabea Schöneborn (LG Nord Berlin/2:28:42), Anke Esser (TSV Bayer Leverkusen/2:32:06) und Laura Hottenrott (PSV Grün-Weiß Kassel/2:33:01). Wahrscheinlich bleiben am Ende nur vier oder fünf übrig, denn zumindest Richard Ringer und Laura Hottenrott schwanken noch zwischen Enschede und Siena.

Während Hendrik Pfeiffer (TV Wattenscheid/2:10:18) krankheitsbedingt passen musste, wird Arne Gabius (Therapie Reha Bottwartal) am Sonntag definitiv in Siena starten. Der frühere deutsche Marathon-Rekordhalter (2:08:33) arbeitet seit September parallel als Arzt im Krankenhaus in Tübingen. Für ihn war eine kurzfristige Verschiebung seines Startes auf den 18. April gar nicht möglich. „Ich habe jetzt in dieser Woche Urlaub und am 18. April im Krankenhaus Dienst. Als klar war, dass in Hamburg nicht gelaufen wird, habe ich mich für Siena entschieden. Das ist eine sehr gute Alternative“, sagt Arne Gabius.
(Quelle: Leichtathletik.de)

06.04. Vorfreude auf den Pi-Lauf 2021
Neunkirchen-Seelscheid.
Liebe Pi-Läufer:innen, ja, am 30.Mai wird gestartet! Wir sind positiv, positiv laufverrückt und zuversichtlich. Gemeinsam am Start stehen, mit Spannung auf den Startschuss warten, fokussiert auf die erste Linkskurve, leicht berghoch, weiter…

Fühlt das Adrenalin, das Kribbeln im Bauch! Genuss! Schnell sein!

Mehr Emotion? 
Hoja-Berg! Rauf kämpfen. Runter rennen. Ab zur Wende ist schön! Brennende Oberschenkel. Nicht noch der Spielplatz-Berg, BITTE! Wille, Schulhof, Endspurt, Ziel! Jaah.

Augen geschlossen, erinnert? Fühlt das Rennen, die Pi, die unendliche Zahl, Freude.

Freuen wir uns gemeinsam auf den Pi-Lauf
- positiv zuversichtlich
- positiv motiviert
- positiv laufverrückt
- positiv gespannt

Mit einem Plan, Zuversicht nähern wir uns dem Ziel – 30.05.2021 – Pi-Lauf. Ob es einen Massenstart gibt? Versetzte Gruppen- oder Einzelstarts? Das können wir nicht sagen, auch unsere Glaskugel ist milchig. Die Entscheidung wird kurzfristig fallen müssen.

Für Läufer:innen von Läufer:innen machen wir den Pi-Lauf. Machen ist wie wollen, nur krasser.

Schon angemeldet? Klasse!
Noch nicht? Machen ist wie wollen, nur krasser. Meldt euch an

http://pilauf.de/

Die Anmeldung ist ohne Risiko, bezahlt wird erst wenn das Rennen startet. Wir sehen uns zum Pi-Lauf – bis zum 30.05.2021
(Mitteilung: Pi-Lauf-Orga-Team für Laufen im Rheinland)

05.04. Bonner Moritz auf der Heide gewinnt Trail-Lauf in der Türkei
Wovon in Deutschland viele Läufer träumen, ist in der Türkei möglich - ein echter Wettkampf. So gab es für Langstrecken am Osterwochenende gleich zwei Gelegenheiten ihre Form in Coronazeiten zu testen. Während beim Istanbul-Halbmarathon rund 3.000 Läuferinnen und Läufer an den Start gingen, waren es beim Ultra-Trail in Alanaya mehrere Hundert Teilnehmer über die vier angebotenen Distanzen. Die "Kurzstrecke" über 17 Kilometer mit 945 Höhenmetern gewann Moritz auf der Heide aus Bonn nach 1:30:38 Stunde. Für den 32-Jährigen Athleten des LAZ Puma Rhein-Sieg war es nach knapp anderthalbjahren Wettkampfpause nicht nur das erste Rennen, sondern auch "der erste Sieg seit gefühlten Ewigkeiten", wie auf der Heide stolz berichtete.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

04.04. Istanbul-Halbmarathon 2021 Ruth Chepngetich bricht Halbmarathon-Weltrekord
Ruth Chepngetich hat beim Istanbul-Halbmarathon am Ostersonntag den Weltrekord pulverisiert und gewann in 64:02 Minuten.
Die 26-jährige kenianische Marathon-Weltmeisterin Ruth Chepngetich gewann den Istanbul-Halbmarathon in 64:02 Minuten und verbesserte den bestehenden Weltrekord damit um 29 Sekunden. Zum ersten Mal blieben bei einem Halbmarathon gleich drei Frauen unter der 65-Minuten-Marke. Melat Kejeta (Laufteam Kassel) zeigte einmal mehr eine starke Leistung, konnte aber als Neunte in 67:33 nicht ganz vorne mithalten.

Bei den Männern gewann Weltrekordler Kibiwott Kandie das Duell gegen seinen kenianischen Landsmann Geoffrey Kamworor in 59:35 Minuten mit drei Sekunden Vorsprung. Damit stellte er die Jahresweltbestzeit ein und ebenso einen Streckenrekord auf. Keinen guten Tag erwischte bei teilweise leichtem Regen aber insgesamt guten Wetterbedingungen der deutsche Marathon-Rekordhalter Amanal Petros (TV Wattenscheid), der auf Platz zwölf nach 63:58 ins Ziel kam.

Mit einem entsprechenden Hygiene-Konzept konnten die Veranstalter in Istanbul 4.000 Läufer starten lassen. Damit gehören die Türken ein weiteres Mal zu den Vorreitern bezüglich der Rückkehr von größeren Teilnehmerfeldern während der Corona-Pandemie. Bereits im vergangenen November hatten die Organisatoren in Istanbul einen Marathon mit 3.000 Läufern veranstaltet. Zum ersten Mal verzeichneten die türkischen Veranstalter, deren Rennen in den letzten Jahren deutlich an Qualität gewonnen haben, einen Weltrekord.

Das Rennen der Frauen
Für Ruth Chepngetich war es bereits der dritte Sieg beim Istanbul-Halbmarathon nach 2017 und 2019. Die Kenianerin, die auch zweimal den Marathon in Istanbul gewonnen hatte (2017 und 2018), lief zunächst in der Spitzengruppe, die vom Start weg mit Hilfe eines Tempomachers ein hohes Tempo vorlegte. Nach 15:07 Minuten wurde der 5-km-Punkt passiert. Bis zur 10-km-Marke lichtete sich das Feld aufgrund des Weltrekordtempos. Fünf Läuferinnen waren nach 30:21 noch vorne dabei: Neben Ruth Chepngetich waren dies die Äthiopierin Yalemzerf Yehualaw sowie die Kenianerinnen Brigid Kosgei, Joan Melly und die Debütantin Hellen Obiri.

Auf dem folgenden 5-km-Abschnitt fiel dann neben Joan Melly überraschend auch die Marathon-Weltrekordlerin Brigid Kosgei (2:14:04 Stunden) zurück. Ihr blieb am Ende nur Rang fünf in 66:01. Hellen Obiri, die Crosslauf- und 5.000-m-Weltmeisterin, konnte kurz nach der 15-km-Marke (45:29) nicht mehr folgen. Diese Zwischenzeit der zu diesem Zeitpunkt führenden Yalemzerf Yehualaw ist übrigens die zweitschnellste je gelaufene Zeit über 15 km. Die Äthiopierin konnte dann rund zwei Kilometer vor dem Ziel jedoch ihrerseits nicht mehr mit Ruth Chepngetich mithalten. Die Kenianerin passierte die 20-km-Marke in 60:43 Minuten und stellte damit eine Weltbestzeit über diese Strecke auf. Hier hatte ihre Landsfrau Joyciline Jepkosgei bisher die schnellste Zeit erreicht mit 61:25.

Im Ziel hatte Ruth Chepngetich den gut ein Jahr alten Weltrekord der Äthiopierin Ababel Yeshaneh (64:31 in Ras Al Khaimah/UAE) um deutliche 29 Sekunden unterboten. Die Kenianerin deutete damit einmal mehr an, dass auch sie in den Bereich des Marathon-Weltrekordes laufen kann. Mit einer Weltklassezeit von 64:40 belegte Yalemzerf Yehualaw Platz zwei, als Dritte folgte Helen Obiri in 64:51. Damit lief die Kenianerin das schnellste Debüt aller Zeiten über die genau 21,0975 km lange Strecke.

„Der Weltrekord ist etwas, wovon ich schon einige Zeit geträumt habe. Ich bin überglücklich, dass ich das auf den Straßen von Istanbul geschafft habe“, sagte Ruth Chepngetich.

Melat Kejeta zeigt als Neunte mit 67:33 Minuten eine starke Leistung
Aufgrund des relativ kleinen Elitefeldes hatte Melat Kejeta keine andere Wahl als sich der Spitzengruppe anzuschließen. Ansonsten hätte sie wohl die komplette Distanz alleine laufen müssen. Doch das Weltrekordtempo war zu schnell für die deutsche Rekordhalterin (65:18), die im Oktober sensationell die Silbermedaille bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften gewonnen hatte. Sie fiel bald nach der 5-km-Marke zurück, zeigte aber dennoch eine starke Leistung. Als Neunte lief sie mit 67:33 Minuten die zweitschnellste Zeit, die je eine deutsche Läuferin im Halbmarathon erreicht hat. Nur sie selbst war bei ihrem Rekordlauf bei der WM schneller.

Das Rennen der Männer
Im Gegensatz zu den Frauen war das Tempo bei den Männern vom Start weg nicht ganz so spektakulär. Eine 10-km-Zwischenzeit von 28:42 Minuten deutete auf eine Endzeit von rund 60:30 Minuten hin. Deutlich schneller wurde es erst auf den letzten fünf Kilometern. Zuvor hatte sich zwar Benard Ngeno etwas absetzen können, doch als die Favoriten schließlich ernst machten, wurde der Kenianer bald wieder eingefangen.

Es war dann der Weltrekordler Kibiwott Kandie, der sich rund zwei Kilometer vor dem Ziel absetzte. Sein kenianischer Landsmann Geoffrey Kamworor, der sein erstes internationales Rennen lief seit ihn im letzten Sommer in Kenia ein Motorradfahrer angefahren und verletzt hatte, konnte die Lücke fast noch schließen, kam aber nicht mehr ganz heran. So gewann Kandie in 59:35 vor dem früheren Halbmarathon-Weltmeister und -Weltrekordler Kamworor (59:38). Als Dritter folgte mit Roncer Kipkorir ein weiterer Kenianer in 59:46.

Amanal Petros erwischt keinen guten Tag und bleibt weit hinter seinem Ziel
Keinen guten Tag erwischte bei teilweise leichtem Regen der deutsche Marathon-Rekordhalter Amanal Petros (TV Wattenscheid), der eigentlich den deutschen Halbmarathon-Rekord brechen wollte (60:34). Das Tempo der ersten Gruppe passte eigentlich perfekt für Amanal Petros, doch nachdem er anfangs in der Spitzengruppe gelaufen war, hatte er schon an der 10-km-Marke (29:04) gut 20 Sekunden Rückstand. In der Folge wurde der Wattenscheider langsamer und fiel deutlich zurück. Auf Platz zwölf kam Amanal Petros schließlich nach 63:58 ins Ziel. Somit heißt der deutsche Halbmarathon-Rekordler auch nach 28 Jahren weiterhin Carsten Eich.
(Quelle: Runnersworld)

03.04. Der 2. virtuelle Königsforst-Marathon ist gelaufen:
8780 km - vom Monte Tröödelö bis nach Tokio
Bergisch Gladbach.
8.780 km - das ist die Strecke, die im gesamten März 2021 von den 528 Fans des Königsforst-Marathon zurückgelegt wurde. Das entspricht ungefähr der Luftlinie vom Monte Troodelöh (das mit 118,04 m die höchste Erhebung von Köln im Königsforst) bis nach Japan, wo im Sommer die olympischen Spiele hoffentlich stattfinden können.

Sehr erfreulich sind die Meldezahlen auf den kurzen Distanzen: die Beteiligung über 5 km war mit 142 Läufer*innen sogar höher als beim 10er mit 136 „Finisher“. Beim realen Köfo-M sind diese Strecken seit 2020 nicht mehr im Programm. Der Halbmarathon war mit 182 Teilnehmer wieder der Renner. 68 liefen den vollen  Marathon. Die vom Ausrichter TV Refrath auf der Webseite zur Verfügung gestellten GPX-Dateien wurde sehr rege angenommen. Viele Kilometer sind im Königsforst auf der aktuellen und auf historischen Rundkursen gesammelt worden.

Teilnehmer aus dem In- und Ausland freuen sich über ihre Medaillen  
Die Vogelmotive sind seit Jahren begehrte Sammelobjekte. Sie werden gleich nach Ostern versandt. Auch die Päckchen mit wertigen Sachpreisen für die drei Besten in der Gesamtwertung als auch der Age graded Altersklassenwertung werden zügig auf den Weg gebracht. Und das sind die Schnellsten 2021:

5 km: Arthur Ralenovsky in starken 15:46 min vor Lukas Kley (16:56) und Christian Muth (17:11). Celine Schneider (20:50) vor Sylvia Frankenstein aus Leipzig und Cornelia Türk.

10 km: Christian Muth (M30) aus Baden-Württemberg hatte in 34:25 min die Nase vor Lukas Kley (34:51) und Detlef Jahner (M55/37:58) aus Wiehl. Bei den Frauen gewann die17jährige Celine Schneider aus der Eifel in 42:42 min. Auf Rang 2 und 3 landeten Karmen Dietze (W40/43:03) aus Leipzig und Cornelia Türk (W55/43:55) vom TV Refrath.

21,1 km: Norbert Schneider (M50/1:21:52) und Birte Bannert (W45/1:35:05) aus Wuppertal sind die Sieger auf der Halbmarathon-Distanz. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen bei den Männern Florian Schmidt (M30/1:23:17) aus Hessen vor dem Kölner Patrick Nieswand (M45/1:25:08) und die Damen Karmen Dietze (W40/1:37:09) und Tina Isensee (W40/ 1:39:53) aus Bocholt.

42,2 km: auf der Königsstrecke „überholte“ kurz vor dem Finale der vielfache Deutsche Seniorenmeister Markus Mey (M50) mit schnellen 2:54:56 std den lange führenden Manuel Skopnik (M45/2:57:55) vom Ausrichter. Dritter wurde Stefan Thiel (M40/3:12:49) aus Buttstädt in Thüringen. Vielstarterin Karmen Dietze war mit 3:27:59 std nicht zu schlagen. Janine Kosel (W20/3:41:25) aus Höhr-Grenzhausen und Doris Remshagen (W50/3:45:50) folgen mit respektvollem Abstand. Alle Laufzeiten wurden mit dem Geburtsjahr „age graded“ hochgerechnet und in einer separaten Ergebnisliste ausgewertet. So lief z.B. Antje Wietscher (Jg 1956) real starke 3:49:17 std. In der Hauptklasse wären dies 2:51:31 Stunden !

4-fach Teilnehmer liefen jeweils 78.292,5 Meter
Das ist die genaue Quersumme alle vier Distanzen. Lauforganisator Jochen Baumhof hatte Anfang März die Idee und 23 Teilnehmer (7 w / 16 m) haben es geschafft. Mit der Leipzigerin Karmen Dietze (W40/6:09.53) und Sebastian Miethbauer (M45/5:50:27) aus Jena gewannen diese besondere Challenge zwei Ostdeutsche Teilnehmer. Herzlichen Glückwunsch!

Jetzt hoffen wir alle zusammen, dass der 47. Königsforst-Marathon durch die grüne Lunge von Köln real live und in Farbe in Bensberg starten kann. Hier findet ihr alle Infos und den Link zur Anmeldung:  www.koenigsforst-marathon.de
(Autor & Copyright: Jochen Baumhof für Laufen im Rheinland)

01.04. Haile Gebrselassie ist neuer #ZHR-Botschafter
Bonn.
Im Kampf gegen Hunger hat nun auch die äthiopische Lauflegende Haile Gebrselassie den Schritt aufgenommen und unterstützt den Spendenlauf gegen Hunger als neuer #ZHR-Botschafter. Damit befindet er sich in illustrer Gesellschaft. Neben ihm sind u.a. auch mit dabei: Ulrike Nasse-Meyfarth, Dieter Baumann, Sabrina Mockenhaupt-Gregor, Frank Busemann, Simon Rolfes, Arnd Schmitt, Wolf-Dieter Poschmann, Carsten Ramelow, Frank Schätzing , Susanne Hahn, Justus Nieschlag und auch die Luxemburger Topläuferin Vera Hoffmann.

#ZeroHungerRun - Challenge 2021 vom 5. bis 9. Mai 2021 - Deutschland läuft - für eine Welt ohne Hunger
Worum geht es?
Von der schnellen humanitären Hilfe zur langfristigen Entwicklungsarbeit - wir sind zur Stelle. Unser Ziel ist es, den Hunger aus der Welt zu schaffen - Hilf uns dabei!

Wie hilft Laufen gegen Hunger?
Die Spende, die du bei der Anmeldung tätigst oder mithilfe deiner persönlichen Spendenaktion sammelst, fließt zu 100% in die Arbeit der Welthungerhilfe!

Wie funhtioniert das Ganze?
- Melde dich online für die Challenge an
- Laufe wahlweise 30 oder 60 Minuten
- Tracke deinen Lauf mit einer Running App
- Lade dein Egebnis auf unser Portal hoch
- Du erscheinst im bundesweiten Ranking
 
Wann geht es los?
Deinen Lauf kannst du im folgenden Zeitraum absolvieren:
Mittwoch, 05. Mai 2021 ab 18 Uhr
Sonntag, 09. Mai 2021 bis 23:59 Uhr
 
Sei dabei!
Im letzten Jahr haben knapp 3.500 Läuferinnen bei der #ZeroHungerRun Challenge die Laufschuhe geschnürt ein sportliches Ausrufezeichen gegen den Hunger in der Welt gesetzt! Melde dich an und mach mit berm größten virtuellen Charity-Run des Jahres!

Werde Local Hero in deiner Stadt!
Hol dir die #ZeroHungerRun Stadtmeisterschaft!
Neben der bundesweiten Wertung gibt es auch regionale Ranglisten, in der du dich mit anderen Teilnehmenden aus deiner Region messen und tolle Preise gewinnen kannst. Dafür benötigt es keine gesonderte Anmeldung - die Angabe deiner Adresse in der entsprechenden Region reicht aus, um dabei zu sein.
 
Ist deine Region auch dabei?
In einigen Städten bundesweit werden wir den Local Hero küren und mithilfe unserer Sponsoren mit Preisen ausstatten! Alle Infos zur Aktion, unseren Partnern und vor die Antwort auf die Frage, ob es auch in deiner Stadt eine lokale Wertung gibt, erfährst du auf unserer Website.
www.welthungerhilfe.de/zhr-challenge
(Mitteilung: Welthungerhilfe für Laufen im Rheinland)

31.03. Abgesagt: GVG-LaufCup fällt auch 2021 aus!
Laufserie findet wegen anhaltender Corona-Krise erneut nicht statt

Aufgrund der weiter andauernden Corona-Krise und der damit verbundenen Kontaktbeschränkungen wird der GVG-LaufCup auch in diesem Jahr nicht stattfinden können. Bis heute sind bereits drei von sieben Veranstaltungen abgesagt worden.

„Die frühzeitigen Absagen und die Planungsungewissheit haben uns dazu veranlasst, den GVG-LaufCup auch 2021 komplett ausfallen zu lassen. Ob im Herbst tatsächlich Laufveranstaltungen durchgeführt werden können, lässt sich zum jetztigen Zeitpunkt nicht abschätzen“, sagte Cup-Organisator Joe Körbs. Nachdem bereits im März der "GVG-Donatuslauf" in Erftstadt-Liblar ausfallen musste, entschieden sich nun auch die Veranstalter vom GVG-Volkslauf Hürth (09. Mai) und Brühler Stadtlauf (22. Mai) zu einer Absage. Im Kalender verbleiben somit noch der GVG-Abteilauf Brauweiler (13. Juni), Horremer Abendlauf (18. Juni), GVG-Citylauf Bedburg (18. September) und GVG-Citylauf Erftstadt (26. September).
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

30.03. 14. Firmenlauf Bonn am 2.9.2021 in den Rheinauen
Run ohne Risiko

Bonn.
Im vergangenen Jahr musste er ausfallen, 2021 soll er wieder als Highlight in den Kalendern der Unternehmen markiert sein: der Firmenlauf Bonn! Und wie immer verspricht das Motto „Loof wie de bess" auch in der 14. Ausgabe am Donnerstag, 2. September in den Rheinauen Miteinander, Spaß und Bewegung für kleine und große Teams. Dass das gelingen kann, haben die Veranstalter in Abstimmung mit den Behörden verschiedene Szenarien sowie Hygiene- und Sicherheitskonzepte geplant. Sicher ist: Ein Risiko wird es nicht geben. Anmeldungen können jederzeit kostenfrei zurückgezogen werden. Bei einem coronabedingten Zweifel an der Durchführbarkeit des Events findet der Firmenlauf nicht statt. Anmeldungen sind ab sofort unter www.fila-bonn.de möglich.

Burkhard Weis vom Veranstalter Weis Events: "Wir wollen eine für alle Beteiligten entspannte und sorgenfreie Veranstaltung gewährleisten. Es ist denkbar, dass wir nur in kleineren Laufgruppen zeitlich versetzt starten, AHA-Regeln befolgen und etwas verhaltener feiern. Im Idealfall sind wir alle geimpft, Corona nur noch eine Biermarke und der Firmenlauf findet ohne Auflagen statt. Im schlimmsten Fall müssen wir ihn erneut absagen. Aber wir bleiben optimistisch und sind auf alles vorbereitet!"

Die 14. Ausgabe des Firmenlauf Bonn beginnt mit dem Rahmenprogramm um 16 Uhr. Der Lauf über den 5,7 Kilometer langen, verkehrsfreien Weg startet um 18 Uhr. Um 19.45 Uhr werden die Sieger ausgezeichnet: Preise gibt es für die größten Teams im Verhältnis zur Unternehmensgröße und die originellsten Verkleidungen. Teilnehmen können alle Laufteams von Unternehmen, Verbänden, Vereinen und Behörden. Eine Zeitmessung erfolgt nicht. Die Teilnahme kostet bis 9. Juni 20 Euro, bis 11. Juli 22 Euro und bis 12. August 25 Euro. Die Nachmeldegebühr am Lauftag beträgt 30 Euro. Pro Läufer*in spendet der Veranstalter einen Euro für die Bonner Hilfsorganisationen Care Deutschland-Luxemburg e.V. und Mukoviszidose e.V.
(Autor & Copyright: Heino Schütten für Laufen im Rheinland)

29.03. 36. NetCologne Dauerlauf im Severinsviertel am 10.10.2021
Köln.
Liebe Läuferinnen, liebe Läufer!
Als Vorsichtsmaßnahme zur Eindämmung des Corona-Virus ist der NetCologne Dauerlauf im Severinsviertel leider zum dritten mal abgesagt.

Im März 2020 hatten wir gehofft, durch die Verschiebung des Termins auf den 25. Oktober, den traditionsreichen NetCologne Dauerlauf im Severinsviertel im letzten Jahr noch durchführen zu können.

Trotz unseres weitreichenden Hygienekonzepts konnte der Lauf durch die Severinstrasse aufgrund der Vorgaben des Gesundheitsamtes der Stadt Köln nicht stattfinden. Daher haben wir uns schweren Herzens entschlossen, den Lauf in 2020 nicht stattfinden zu lassen. Unser Blick war auf den neuen Termin am 25. April 2021 gerichtet. Leider halten wir auch diesen Termin für nicht durchführbar. Wir haben uns daher entschlossen, den Lauf auf den 10. Oktober 2021 zu verschieben

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns in diesem Jahr trotzt diese Verschiebung die Treue halten würden.

Euer Team des NetCologne Dauerlaufs im Severinsviertel

26.03. RUN GREEN - RUN VIRTUAL  
Finale: bis zum 31. März um 23:59 Uhr melden und tracken
RUN GREEN RUN VIRTUAL  -  der virtuelle Königsforst-Marathon
Bergisch Gladbach.
530 Läufer*innen sind bereits gemeldet. Und viele Freunde des Königsforst-Marathons sind ihren Halbmarathon oder Marathon auf der Originalstrecke gelaufen. Auch die Ur-Strecke von 1973 steht hoch im Kurs wie auch die 5 km und 10 km Distanzen. „Wir freuen uns sehr über die Begeisterung und der steigenden Resonanz. Unser Konzept soll Hoffnung machen. Wir wollen weiterhin positiv denken und mit euch das Umweltbewusstsein fördern“, so der Organisationsleiter Jochen Baumhof vom TV Refrath.

Also, was hält euch ab, mit dem „RUN GREEN - Spirit“ und voller Vorfreude in den Frühling zu starten?
Bis nächste Woche Mittwoch, 31.03. ist das Meldeportal noch offen und bis um 23.59 Uhr könnt ihr eure Zeit hochladen. Bleibt alle tapfer uns zuversichtlich. Euer TVR running team. Alle Infos und die Online-Anmeldung, auch für den realen Königsforst-Marathon am 7. November unter:
www.koenigsforst-marathon.de
(Autor & Copyright: Jochen Baumhof für Laufen im Rheinland)

25.03. Kölner Friedenslauf kann 2021 leider nicht stattfinden
Köln.
Liebe Lauffreunde und Lauffreundinnen,
auch 2021 kann der Kölner Friedenslauf nicht stattfinden. Wir als Veranstalter, die TFG Nippes , sind zu dem Entschluss gekommen, dass die Situation am Veranstaltungstag noch keine Laufveranstaltung ohne Auflagen zulässt. Außerdem sind die Umstände bei unserem Partner vor Ort noch nicht so, dass man von einem normalen Veranstaltungsablauf sprechen kann und auch eine Grossbaustelle an der Mülheimer Brücke verengt den Raum auf der Strecke. Die Sicherheit der Teilnehmer wäre dort gefährdet. Wir hoffen auf Euer Verständnis und freuen uns auf Euch 2022 wieder begrüßen zu können.
 
Euer Friedenslauf- Team der
Turn- und Fechtgemeinde 1878 Köln- Nippes e. V.

24.03. Beueler10er auf 10. Juni verschoben
Bonn.
Der für den 8. April geplante Beueler10er wird auf den 10. Juni verschoben. Der Veranstalter reagierte damit auf die neuesten Corona-Beschlüsse der Bundesregierung. "Wir möchten den Beueler10er aber für 2021 noch nicht ganz aufgeben und verschieben eine mögliche Durchführung auf den Termin des Beueler Teamlaufs (10.06.), der nach unser Einschätzung in seiner Art noch unwahrscheinlicher ist", bleiben die Organsatoren weiter hoffnungsvoll. Sollte auch dieses Zeitfenster für Sportveranstaltungen geschlossen bleiben, will das Orga-Team mit der Stadt und anderen Veranstaltern Gespräche führen, ob ein Start Ende September (mit Blick auf den Kölner und Bonner Marathon) machbar und sinnvoll ist. Alle aus 2020 gebuchten Tickets für den Beueler10er bleiben gültig.
www.beueler10er.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

23.03. Osterläufe 2021 diesmal anders (oder garnicht)
Abgesagt, verschoben, unsicher - die Organisatoren der Osterläufe im Rheinland sind unterschiedlicher Meinung. Eine normale Veranstaltung wird es in diesem Jahr definitiv nicht geben. Laufen im Rheinland gibt eine aktuelle Übersicht.

03.04. 5. Osterlauf in Köln - 10.40 Uhr K (Abgesagt)
Strecken: 3,3 / 6,6 / 10 km
www.osterlauf-koeln.de

03.04.
4. Osterlauf in Neuss - 10.00 Uhr NE (Abgesagt)
Strecken: 0.6 / 10 / 21,1 km
www.osterlauf-neuss.de

03.04. 45. Osterlauf auf der Erpeler Ley - 13.00 Uhr NR (Challenge)

Strecken: 0,41 / 0,965 / 1,575 / 3,15 / 9,45 km - 1. Lauf zum Rhein-Westerwald 10km-Cup
www.tus-erpel.de

03.04.
46. Ruppichterother Osterlauf - 13.45 Uhr SU rrh. (Neuer Termin: 15.05.)
Strecken: 5/10,5/21,1 km AK; 5 km U20!8; 1,4 km U16/14; 1 km U12/10
www.tv1888.de

05.04.
27. Int. Broichbachtal-Lauf - 09.00 Uhr AC (Abgesagt)
Strecken: 5 / 10 km
www.lt-alsdorf-ost.de

05.04.
28. Int. Osterlauf in Leudersdorf - 13.30 Uhr EU (Abgesagt)
Strecken: 0,25 / 1 / 2 / 5,4 / 10,8 km
www.osterlauf.com

22.03. 2 neue Bestzeiten und 1 Kreisrekord durch die Langstreckler des LAZ Puma - Julien Jeandrée knapp über 30 Minuten
Bonn/Siegburg.
Leander Ihle (LAZ Puma Rhein-Sieg) hat am Sonntag im Rahmen des itelligence Citylaufs der Laufszene Sachsen in Dresden eine neuen Kreisrekord über 10 km für die U18 aufgestellt. Der 16 Jahre junge Athlet hat in vielerlei Hinsicht ein bemerkenswertes Rennen gefeiert. Unter den Augen von Trainer Lucas Hemkes zeigte er in jeglicher Hinsicht, dass er zu Deutschlands größten Nachwuchstalenten zu zählen ist. In dem Elite Rennen auf dem 2,5 Kilometer langen Rundkurs im Dresdner Großen Garten lief er die ersten 5 km in schnellen 15:40 min. an. Auf der zweiten Hälfte mußte er dann aber seinem hohen Anfangstempo Tribut zollen und lief in 32:15 min. als U18 Sieger mit neuem Kreisrekord ins Ziel. Leander steigerte den Kreisrekord um fast 1:30 min.. Zugleich erfüllte er die DM Norm für die 3 Jahre älteren U20 Meisterschaften. Bei der gleichen Veranstaltung startete Auch Christian Schreiner (LAZ Puma Rhein-Sieg) über die Marathonstrecke. Der erfahrene Langstreckler verbesserte seine Bestzeit trotz des aufkommenden Windes auf 2:22:53 Std. Mit dieser Leistung rangiert der LAZ´ler auf Platz 4 der Deutschen-Jahres-Bestenliste. Im dem international hochklassigen Rennen belegte Schreiner Platz 13!

In Dresden waren über 350 Läufer und Läuferinnen am Start! Mit einem ausgefeilten Testsystem zeigten die Sachsen, dass Laufwettkämpfe problemlos stattfinden können. Auch die Sportler des LAZ Puma Rhein-Sieg waren begeistert, von der endlich wieder eröffneten Möglichkeit zu Spitzensport in der Leichtathletik. Sie freuen sich deshalb auf die nächsten Freiluftwettbewerbe, die in den nächsten Wochen angesetzt sind. Mit einem entsprechend ausgeklügelten Test- und Hygienekonzept sollen diese wichtigen Veranstaltungen bald auch wieder in Siegburg stattfinden. Konkret geplant sind dazu von TV Kaldauen und LAZ sowohl das große und kleine Pfingstsportfest am 22. und 23. Mai im Mundorf Stadion und natürlich wieder der äußerst beliebte HIT-Citylauf am 12. September 2021.

Es ist sehr erfreulich, dass mit der wieder aufgenommenen Serie an Wettbewerben ein Stück Alltag im Sportbereich zurückgekehrt. Davon profitieren neben den Spitzensportlern des LAZ auch der sportliche Nachwuchs und die Vielzahl an Breitensportlern. Sie alle freuen sich auf eine Rückkehr zur Normalität mit Augenmaß.

Julien Jeandrée aus Bonn läuft knapp an der Bestzeit vorbei
"Als erstes bin ich mit dem Rennen mehr als zufrieden! Eine 30:19 min ist nur 1 sec. von meiner PB. Im Vergleich zu Berlin habe ich die Chance genutzt und bis zum Ende sehr hart gekämpft. The Race: Ich habe in einer 2:55 min ersten Km etwas schnell angefangen. Danach habe ich mich mit einer Gruppe eingelebt, die auf Unter 30 min zielt. Wir haben uns abwechselnd geführt, ich habe ungefähr 40 % der Arbeit geleistet. Etwa 5 k habe ich beschlossen, erneut die Führung zu übernehmen und das Gegenteil meines Rennens vor zwei Wochen zu machen und zu drücken. Als wir bei 6 k um die Wende kamen, wollte ich zurückkehren und mich vor dem Wind in der Gruppe verstecken. Leider ging niemand vorwärts und übernahm die Führung. Wir haben also viel Zeit und Energie verloren. Bei 7 k erkannten einige Leute, was passiert ist und griffen in Panik an. Dennoch konnte ich dem ersten Umzug entgegentreten und unsere Gruppe ist kaputt gegangen, wir waren als 6 Personen übrig. Als ich gegen 8.5 k kam, fühlte ich meine Beine sehr und konnte dem nächsten Zug nicht entgegenwirken. Also wurde ich mit einem Kerl für die letzten 1.5 k verlassen und der Wind hat uns wirklich hart getroffen. Aber wir haben Trog mit unseren besten Fähigkeiten gekämpft. Bin sehr zufrieden und glücklich mit dem Rennen und freue mich auf meine Reise nach sub 30!
(Mitteilung: LAZ Puma Rhein-Sieg und Julien Jeandrée)

21.03. 2:10:48 Stunden im Alleingang: Glänzendes Marathon-Debüt von Simon Boch
Bereits ab Kilometer 13 war er bei Wind und Kälte auf sich alleine gestellt. Simon Boch zog durch – und belohnte sich dafür mit der Olympia-Norm: Beim Dresdner Citylauf rannte der Regensburger am Sonntag sein Marathon-Debüt in starken 2:10:48 Stunden. Auch in den Rennen über 10 Kilometer und im Halbmarathon gab es jede Menge Spitzenzeiten der DLV-Asse.

Simon Boch (LG Telis Finanz Regensburg) hat am Sonntag im Rahmen des itelligence Citylaufs der Laufszene Sachsen in Dresden ein in vielerlei Hinsicht bemerkenswertes Marathon-Debüt gefeiert. Lediglich bis Kilometer 13 hatte der 26-Jährige auf dem 2,5 Kilometer langen Rundkurs im Dresdner Großen Garten Begleitung von seinem Teamkollegen Tim Ramdane Cherif. Dann war er bei Wind und empfindlichen Temperaturen auf sich alleine gestellt. In 2:10:48 Stunden bleib er dennoch unter der Olympia-Norm.

Mit einem Kurs sogar in Richtung 2:09 Stunden hatte sich Simon Boch auf die Strecke gemacht. Dieses Tempo konnte er am Ende aufgrund der schwierigen Bedingungen nicht ganz durchhalten. Bei Kilometer 35 huschten ihm sogar Gedanken ans Aufgeben durch den Kopf. Doch er schob sie beiseite, kämpfte sich durch – und ist seit Sonntag die deutsche Nummer drei in der Rangfolge der Qualifikationsleistungen für den Olympia-Marathon in Tokio (Japan).

"Es hat auf jeden Fall wehgetan"
"2:09 Stunden waren auf jeden Fall mein Ziel, am Ende habe ich noch fast zwei Minuten verloren", bilanzierte Simon Boch, "aber heute war kein Marathon-Wetter. Ich bin froh, dass ich im Ziel bin, mehr wäre heute nicht gegangen. Zwischendrin war ich mir nicht sicher, ob ich nicht einfach bei 35 Kilometern stehenbleibe, es hat auf jeden Fall wehgetan. Jetzt konnte ich mich [in der Olympia-Qualifikation] auf den dritten Platz vorschieben und die anderen müssen nachlegen."

Der Rest des überwiegend internationalen Feldes folgte in deutlichem Abstand und kam nicht in den Bereich der Olympia-Norm von 2:11:30 Stunden. Bei den Frauen setzte sich die Polin Anna Bankowska (2:31:16 h) durch, auch ihr fehlten trotz neuer Bestzeit rund zwei Minuten zum Richtwert für Tokio – oder besser gesagt Sapporo, wo die Marathon-Wettbewerbe ausgetragen werden sollen.

Richard Ringer vor überraschend starkem Nils Voigt
Der Sieger im Halbmarathon schickte nach seinem Zieleinlauf im MDR-Interview als erstes Glückwünsche an Simon Boch – es war Richard Ringer (LC Rehlingen), den der Regensburger gerade von Rang drei der Olympia-Qualifikation im Marathon verdrängt hatte. Richard Ringer hat jedoch am 11. April in Hamburg die Chance, noch einmal zu kontern, und nimmt aus Dresden die Gewissheit mit, dass er in Bestform ist: In 1:01:33 Stunden steigerte er als Erster in einem starken Feld seine Bestzeit um 37 Sekunden.

Es war ein spannendes Rennen, das nach zahlreichen Führungswechseln am Anfang auf einen Schlussspurt hinauslief, in dem auch der Wattenscheider Nils Voigt lange um den Sieg mitrannte. Am Ende gab's für den überglücklichen 23-Jährigen ("Ich bin mit wenigen Erwartungen hier reingegangen, aber nach 10 Kilometern habe ich gemerkt: Da geht was!") bei seinem Debüt in 1:01:35 Stunden Platz zwei noch vor dem Deutschen Rekordhalter im Marathon Amanal Petros (TV Wattenscheid 01; 1:01:37 h) ein, dem nach dem Höhentrainingslager in Kenia die Kälte doch etwas zu schaffen machte.

Sie alle finden sich mit ihren neuen Hausrekorden jetzt in den Top Ten der ewigen deutschen Bestenliste im Halbmarathon wieder. Sogar eine neue deutsche Bestleistung in der Altersklasse M40 ging auf das Konto des vorherigen Deutschen Marathonrekordlers Arne Gabius (TherapieReha Bottwartal): Einen Tag vor seinem 40. Geburtstag wurde er in 1:04:46 Stunden 25.

Katharina Steinruck mit Bestzeit in Richtung Hamburg
Am frühen Morgen waren bereits in den Rennen über 10 Kilometer einige Bestzeiten gepurzelt. Auftrumpfen konnte besonders Marathon-Ass Katharina Steinruck (Eintracht Frankfurt), die sich auf der Zielgeraden im Minutentakt die Führungsarbeit mit der Sarah Lahti geteilt hatte und der Schwedin mit einem starken letzten Antritt noch den Sieg entriss. In 31:59 Minuten blieb sie erstmals unter der 32-Minuten-Marke und kann optimistisch die Mission Olympia-Qualifikation im Marathon am 11. April in Hamburg angehen.

Der schnellste Mann über 10 Kilometer war der Niederländer Richard Douma (28:55 min) knapp vor Ilyas Yonis Osman (Somalia/TV Waldstraßen Wiesbaden; 28:56 min), der im Interview anschließend verkündete, dass er hofft, ab dem kommenden Jahr für Deutschland starten zu können. Auf Rang fünf und sechs erzielten Marcel Fehr (LG Filstal; 29:11 min) und Fabian Clarkson (SCC Berlin; 29:13 min) jeweils mit Bestzeiten die besten deutschen Resultate.

Domenika Mayer unter 1:10 Stunden, deutsche Bestleistung für Blanka Dörfel
Den glänzenden Schlusspunkt unter den langen Dresdner Lauftag setzten die Läuferinnen im zweiten Halbmarathon-Rennen. An der Spitze rannte die Schweizerin Fabienne Schlumpf in 1:08:27 Stunden zu einem neuen Landesrekord. Dahinter steigerte Domenika Mayer (LG Telis Finanz Regensburg) – für die sich Tim Ramdane Cherif ein weiteres Mal als Tempomacher verdient machte – ihre Bestzeit um satte 2:40 Minuten auf 1:09:52 Stunden. Sie sortierte sich damit auf dieser Strecke zwei Plätze hinter ihrer Vereinskollegin Miriam Dattke auf Rang elf in der ewigen deutschen Bestenlisten ein.

Miriam Dattke war bis zum Sonntag noch im Besitz der deutschen U20-Bestleistung im Halbmarathon (1:15:50 h) – dann kam Blanka Dörfel. Die 18-Jährige vom SCC Berlin rannte in Dresden auf den Fersen von Marathonläuferin Rabea Schöneborn (LG Nord Berlin; 1:12:30 h) als Achte ins Ziel. Und pulverisierte in großartigen 1:12:31 Stunden die deutsche U20-Bestleistung.

Die Wettbewerbe fanden auf einer abgesperrten Strecke im Großen Garten in Dresden ohne Zuschauer statt. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden im Vorfeld auf Corona getestet. Die starken Resultate zeigen: Die deutschen Läufer haben trotz Corona unermüdlich trainiert und sind heiß auf schnelle Rennen. Jedoch darf bei der Bewertung der Zeiten nicht unerwähnt bleiben, dass auch die stetig weiterentwickelte Schuhtechnologie, die Richard Ringer bereits nach seinem Marathon-Debüt in Valencia eingeordnet hatte ("Durch die Schuhe kann man die Zeiten bis 2015 und die danach gar nicht mehr vergleichen"), in vielen Fällen dazu beiträgt, dass zurzeit national wie international Spitzenzeiten in Serie erzielt werden.
(Quelle: Leichtathletik.de)

19.03. 45. Osterlauf auf der Erpeler Ley in diesem Jahr als virtueller Lauf - Zeitraum 20. März – 11. April 2021
Erste Veranstaltung des Rhein-Westerwald 10km-Laufcups

Liebe Freunde des Osterlaufs, liebe Läuferinnen und Läufer,
der traditionelle Osterlauf kann in diesem Jahr aufgrund der Corona Krise nur als virtueller Lauf stattfinden. Unser Konzept sieht wie folgt aus: Start/Ziel wie bisher am Friedenskreuz auf dem Plateau der Erpeler Ley. Die Strecke ist vom 20. März – 11. April 2021 ausgeschildert (rote Markierung).
1.575 m – 1 große Waldrunde (M/W 8 bis M/W 11; Startgeld 1,00 Euro)
3.150 m – 2 große Waldrunden (Startgeld 4,00 Euro)
Wertung im Rhein-Westerwald 10km-Laufcup:
9.450 m – 6 große Waldrunden (Startgeld 4,00 Euro)

Anmeldung zum Lauf unter www.tus-erpel.de

Nach der Anmeldung erhaltet Ihr einen Link, mit dem Ihr nach dem Lauf eure Zielzeit online mitteilen könnt. Es erfolgt KEINE Platzierung!

Startgeld je Lauf und je Starter*innen bitte überweisen an

 Bank:                            Sparkasse Neuwied

 Kontoinhaber:             TuS Erpel 1911 e.V.

 IBAN:                            DE 16 5745 0120 0009 0150 90

 BIC:                              MALADE51NWD

 Verwendungszweck:  Vorname, Name, Verein/Ort

Eine Urkunde kann online ausgedruckt werden.

Achtet bei Eurem Lauf, mit Partnerin oder Partner, mit der Familie oder auch alleine bitte unbedingt auf die aktuellen Corona- und Hygiene Regeln!

Viel Spaß beim virtuellen Osterlauf wünscht Euch der TuS Erpel.

Infos: www.tus-erpel.de und Tel.: 02644/7627 ab 18 Uhr

18.03. Hochklassige Laufsport-Show in Dresden
Am 21. März findet in Dresden ein hochkarätiges Elite-Rennen statt: Sondre Moen trifft auf Amanal Petros und Richard Ringer, Simon Boch und Miriam Dattke jagen die Olympianorm.

Mit hochkarätigen Elitefeldern wird am Sonntag der Citylauf Invitational in Dresden gestartet. Die Wettbewerbe über 10 Kilometer, im Halbmarathon sowie im Marathon, wo es für eine Reihe von Athleten noch um die Qualifikation für die Olympischen Spiele im Sommer in Tokio geht, sind trotz der Corona-Pandemie und den entsprechenden Einschränkungen besser besetzt als alle anderen Straßenläufe, die jemals in Dresden stattgefunden haben.

Boch und Dattke wollen auf Anhieb die Olympianorm laufen
Das Halbmarathonrennen am 21. März wird angeführt von den europäischen Topläufern Sondre Moen (Norwegen), Daniele Meucci (Italien) und Koen Naert (Belgien), die von Amanal Petros und Richard Ringer herausgefordert werden. Bei den Frauen startet über diese Distanz die Schweizerin Fabienne Schlumpf. Im Marathon wollen sich die Debütanten Simon Boch und Miriam Dattke auf Anhieb noch für den Olympia-Marathon qualifizieren.

Der erste Startschuss zu einer rund achtstündigen Laufsport-Show fällt im Großen Garten in Dresden um 8.30 Uhr, das letzte Rennen beginnt um 15 Uhr. Gelaufen wird auf einer für Zuschauer nicht zugänglichen, flachen 2,5-Kilometer-Runde. Alle Rennen werden vom MDR im Live-Stream übertragen.

Internationales Feld: Moen und Meucci am Start
„Eigentlich ist es paradox“, sagt André Egger, der das Rennen mit seinem Team der Laufszene Sachsen in Kooperation mit dem Berliner Athleten-Management ISS von Christoph Kopp organisiert. „Alles liegt aufgrund der Corona-Pandemie am Boden und wir können hier ein so außergewöhnliches Rennen starten. Wir haben da auch etwas Glück im Unglück und haben jetzt alles drangesetzt, um ein tolles Rennen auf die Beine zu stellen.“ Als im Dezember klar war, dass der traditionelle 10-Kilometer-Citylauf sich im März nicht wird realisieren lassen, haben die Dresdner umgeschwenkt und nach dem ersten Elitelauf im November einen zweiten geplant. „Es ging auch darum, den Athleten noch eine Olympia-Qualifikationschance zu bieten. Die Resonanz ist enorm“, sagt André Egger, der in Dresden das 10-Kilometer-Rennen ohnehin stärker international ausrichten will.

Es gab in Deutschland bisher nur sehr wenige Halbmarathon-Rennen, die international und national in der Breite der Spitze so gut besetzt waren wie der Lauf der Männer am Sonntag. Neu auf der Startliste sind zwei absolute europäische Topläufer: Sondre Moen und Daniele Meucci. Der Norweger Moen, der zeitweilig den Marathon-Europarekord hielt (2:05:48 Stunden), ist mit einer Halbmarathon-Bestzeit von 59:48 Minuten der schnellste Läufer im Feld. Der Italiener Meucci war 2014 Marathon-Europameister und bei der WM 2017 Sechster über diese Distanz. Er hat eine Halbmarathon-Bestzeit von 61:06 Minuten. Sein Nachfolger als Marathon-Europameister, der Belgier Koen Naert, der den Titel 2018 in Berlin gewann, geht mit einer Bestzeit von 61:42 ins Rennen. Eigentlich sollte auch noch der britische Weltklasse-Marathonläufer Callum Hawkins, der zweimalige Marathon-WM-Vierte, in Dresden an den Start gehen. Doch die aktuellen Reiseeinschränkungen lassen dies auch bei mehrfacher negativer Corona-Testung nicht zu.

Amanal Petros reist direkt von Kenia an die Dresdner Startlinie
Eine Gruppe von sehr starken deutschen Läufern wird im Halbmarathon zu beachten sein: Direkt aus Kenia reist Amanal Petros (TV Wattenscheid) nach Dresden. Nach seinem deutschen Marathon-Rekord im vergangenen Dezember (2:07:18) ist eine deutliche Steigerung seiner Halbmarathon-Bestzeit (62:18) eigentlich überfällig. Auch Richard Ringer (LC Rehlingen) ist zuzutrauen klar schneller zu laufen als bisher (62:10). „Wir haben zwar am Sonntag in diesem Lauf keine Tempomacher, aber ich erwarte trotzdem ein schnelles Rennen mit Zeiten von unter 61 Minuten“, sagt Christoph Kopp, der das Elitefeld zusammengestellt hat. Samuel Fitwi (LG Vulkaneifel/Bestzeit: 62:34) und Hendrik Pfeiffer (TV Wattenscheid/63:17) könnten ebenfalls eine gute Rolle spielen. Außerdem läuft Arne Gabius (Therapie Reha Bottwartal/62:09) einen Tag vor seinem 40. Geburtstag und bevor er dann in der Master-Klasse gewertet werden kann.

Fabienne-Schlumpf ist die Halbmarathon-Favoritin
Bei den Frauen ist Fabienne Schlumpf die große Halbmarathon-Favoritin. Die Schweizerin geht mit einer Bestzeit von 68:38 Minuten an den Start. Für Bojana Bjeljac (Kroatien/71:12) geht es darum, erstmals unter 70 Minuten zu laufen. Persönliche Bestzeiten könnten auch für drei deutsche Läuferinnen das Ziel sein: Domenika Mayer (LG Telis Finanz Regensburg/71:30), Fabienne Königstein (MTG Mannheim/71:39) und Rabea Schöneborn (LG Nord Berlin/71:40).

Im Marathon geht es für eine Reihe von Athleten um das unterbieten der internationalen Olympia-Normen von 2:11:30 beziehungsweise 2:29:30 Stunden. Diese Zeit alleine wird für zwei deutsche Debütanten für ein Ticket nach Japan jedoch kaum reichen. Simon Boch und Miriam Dattke (LG Telis Finanz Regensburg) müssten möglichst deutlich unter diesen Richtzeiten bleiben, um eine Chance auf einen von drei Startplätzen zu haben. Mit einer mutigen Herangehensweise wollen sie in Dresden alles auf eine Karte setzen. „Geplant sind Halbmarathon-Durchgangszeiten von 64:30 bis 64:40 sowie knapp unter 73 Minuten“, sagt Christoph Kopp. Bringen Simon Boch und Miriam Dattke dieses Tempo ins Ziel, wären es für deutsche Verhältnisse außerordentlich starke Marathon-Debüts.

Über 10 Kilometer wollen Ilyas Osman (Somalia/Bestzeit: 28:03) und Richard Douma (Niederlande/28:08) die flache Strecke in Dresden nutzen, um erstmals unter 28 Minuten zu laufen. Auch bei den Frauen zeichnet sich ein Duell ab: Katharina Steinruck (Eintracht Frankfurt/32:16) trifft in ihrem ersten Rennen im Olympiajahr auf die Schwedin Sarah Lahti (31:57).

Auch Läufer aus dem Rheinland sind bei dem Rennen in der Elbestadt dabei. Vom neugegründeten Verein "Milers Colonia" starten Yannick Schwarz, Julien Jeandrée (beide 10 km) und Tobias Blum (Marathon). Auf der Langdistanz stehen zudem Dominik Fabianowski (ASV Köln) und Christian Schreiner (LAZ Puma Rhein-Sieg) auf der Starterliste.

Livestream:
https://www.mdr.de/video/livestreams/mdr-plus/sport-city-lauf-dresden-eventlivestreamzweiww-100.html?fbclid=IwAR3Ggg75nnopKx0lw5cpwXLMu3hth1EDoy5lKyZZGYM3FSQimoqYJhyAp1g
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

17.03. Einzigartige Rettungsaktion für Kölner Leichtathletikverein LT DSHS Köln
Köln.
Lockdown, Masken, das Leben mit sozialer Distanz. Das vergangene Jahr und auch der Beginn dieses Jahres haben uns viele Nerven, manche sogar die wirtschaftliche Existenz gekostet. Gastronomen, Künstler, Kulturschaffende trifft die Corona-Krise besonders hart – genau wie den Sport und die Sportvereine. Auch wir leben von der Zusammenkunft der Menschen. Bei Volksläufen und Sportveranstaltungen. All das, was uns ausmacht und unser Vereinsleben, das Nachwuchstraining, unsere Top-Athleten und unsere Trainer finanziert, ist seit einem Jahr nicht mehr möglich. Lange haben wir das durchgestanden, doch nun bedroht die Corona-Krise auch die Existenz unseres Vereins. Wie bei vielen anderen ist es auch bei uns mittlerweile kurz vor zwölf.

Doch wir geben nicht auf: Zusammen mit Euch wollen wir uns buchstäblich auf den Weg machen, um das LT DSHS Köln und damit einen wichtigen Teil der Kölner Sportlandschaft zu retten.

Mit dem LT Rettungsmarathon.

Das Ziel: Ihr lauft im April einen Marathon, Euren persönlichen Rettungsmarathon für den Verein. Ob am Stück, viermal 10,5 Kilometer, 10 mal 4,2 Kilometer – oder wie auch immer aufgeteilt. Das ist völlig egal. Wenn Ihr insgesamt mehr als 42 Kilometer laufen wollt: umso besser! Und Ihr sucht Euch eigene „Sponsoren“, die jeden Eurer gelaufenen Kilometer mit einer Spende honorieren. Eure Tante spendet z.B. 1€ pro Kilometer: Wunderbar, am Ende des Monats habt ihr 42 € für das LT zusammen. Wenn dann noch der beste Freund 50 Cent pro Kilometer verspricht und ihr selbst einen weiteren Euro drauflegt, kommt am Ende des Monats eine tolle Summe zusammen. Selbst noch so kleine Beträge helfen uns, die Corona-Zeit gemeinsam zu überstehen. Egal wie oder was, jede Spende hilft.

Meldet Euch HIER an und macht mit! Motiviert Euch gegenseitig, lasst Euch von den Top-Athleten mitziehen.

Zusammen schaffen wir es durch die Krise. Damit wir schon ganz bald wieder gemeinsam laufen, trainieren und Erfolge feiern können.

www.lt-dshs-koeln.de/rettungsmarathon

16.03. Köln-Marathon: Aktiv Laufen statt Serienmarathon!
Zum siebten Mal ist der Studi-Werk Cup Bestandteil des am 3. Oktober 2021 stattfindenden Generali Köln Marathon
 
Bis zum 22. September können sich Studierende für den Marathon und Halbmarathon anmelden und einen Rabatt von 10 Prozent auf die jeweils gültige Preisstufe in Anspruch nehmen.
 
Pro Wettbewerb warten auf die jeweils drei schnellsten Studentinnen und Studenten tolle Preise:
 
1.     Platz 250 Euro Zuschuss zum Semesterbeitrag von der Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH
2.     Platz 150 Euro für die Mensakarte vom Kölner Studierendenwerk
3.     Platz 70 Euro KölnTourismus-Gutschein (für Konzertkarten o. ä.)
 
Über 1.700 Studierende nahmen 2019 an der Wertung teil. Bei der virtuellen Ausgabe des Generali Köln Marathon 2020 fiel der Studi-Werk Cup zwar aus, aber um so motivierter geht es jetzt im Frühjahr in die Vorbereitung für eine reale Veranstaltung im Herbst 2021.
Für die Neueinsteiger*innen bleibt also bis zum Startschuss noch ein halbes Jahr Vorbereitungszeit.
 
Die Veranstalter des Köln Marathon, KölnTourismus und das Werk drücken die Daumen, dass bald wieder gemeinsam gelaufen werden darf.
www.kstw.de
www.www.koeln-marathon.de
(Autor & Copyright: Jan Broniecki für Laufen im Rheinland)

12.03. Osterläufe 2021 diesmal anders
Abgesagt, verschoben, unsicher - die Organisatoren der Osterläufe im Rheinland sind unterschiedlicher Meinung. Eine normale Veranstaltung wird es in diesem Jahr definitiv nicht geben. Laufen im Rheinland gibt eine aktuelle Übersicht.

03.04. 5. Osterlauf in Köln - 10.40 Uhr K (Abgesagt)
Strecken: 3,3 / 6,6 / 10 km
www.osterlauf-koeln.de

03.04.
4. Osterlauf in Neuss - 10.00 Uhr NE ?
Strecken: 0.6 / 10 / 21,1 km
www.osterlauf-neuss.de

03.04. 45. Osterlauf auf der Erpeler Ley - 13.00 Uhr NR (Challenge)

Strecken: 0,41 / 0,965 / 1,575 / 3,15 / 9,45 km - 1. Lauf zum Rhein-Westerwald 10km-Cup
www.tus-erpel.de

03.04.
46. Ruppichterother Osterlauf - 13.45 Uhr SU rrh. (Neuer Termin: 15.05.)
Strecken: 5/10,5/21,1 km AK; 5 km U20!8; 1,4 km U16/14; 1 km U12/10
www.tv1888.de

05.04.
27. Int. Broichbachtal-Lauf - 09.00 Uhr AC (Abgesagt)
Strecken: 5 / 10 km
www.lt-alsdorf-ost.de

05.04.
28. Int. Osterlauf in Leudersdorf - 13.30 Uhr EU (Abgesagt)
Strecken: 0,25 / 1 / 2 / 5,4 / 10,8 km
www.osterlauf.com

11.03. #ZeroHungerRun Challenge 2021
Virtueller Spendenlauf | 05. - 09. Mai 2021 | weltweit

Köln/Bonn. Ab Sommer planen wir wieder echte Läufe in Bonn und Köln. Wird dir die Zeit bis dahin zu lang? Kein Problem, denn du kannst vom 5. – 9. Mai schon einmal #ZeroHungerRun-Feeling tanken. Egal wo, egal wie schnell und egal mit wem: Bei unserem dritten virtuellen Spendenlauf #ZeroHungerRun-Challenge hast du oder dein Team fünf Tage lang Zeit, eure Beinleistung über 30 oder 60 Minuten zu testen. Auch außerhalb Deutschland kann jede*r mitmachen!

Wie immer bei unseren Spendenläufen fließt deine Startspende zu 100 % in unsere Projektarbeit. Mit deiner Hilfe federn wir 2021 die schlimmen Folgen ab, die Corona zusätzlich in unsere Projektgebiete gebracht hat.
https://www.welthungerhilfe.de/virtueller-spendenlauf-zerohungerrun-challenge/
(Mitteilung: Welthungerhilfe für Laufen im Rheinland)

10.03. Hamburg: NDR überträgt Elite-Marathon im Livestream
Am 11. April wird der Hamburg-Marathon als reines Eliterennen ausgetragen. Das Teilnehmerfeld ist hochkarätig besetzt, der NDR wird die Veranstaltung in einem Livestream übertragen. Im September planen die Veranstalter ein Rennen für bis zu 8.000 Breitensportler.

Im April wird der Hamburg-Marathon als reines Eliterennen stattfinden. Das Teilnehmerfeld wird dabei hochkarätig besetzt sein. Unter anderem werden Weltrekordhalter Eliud Kipchoge (Kenia) und die äthiopische Topläuferin Tirunesh Dibaba den 10,5 Kilometer langen Rundkurs im Hamburger Stadtzentrum in Angriff nehmen. Wie der Norddeutsche Rundfunk (NDR) nun bekanntgab, soll das Rennen am 11. April in einem Livestream auf ndr.de übertragen werden.

Auch deutsche Top-Athleten, darunter die Marathon-Zwillinge Deborah und Rabea Schöneborn (beide LG Nord Berlin), Katharina Steinruck (Eintracht Frankfurt), Fabienne Königstein (MTG Mannheim), Anke Esser (TSV Bayer 04 Leverkusen) sowie bei den Männern der einstige deutsche Rekordhalter Arne Gabius (TherapieReha Bottwartal), Tom Gröschel (TC Fiko Rostock), Philipp Pflieger (LT Haspa Marathon Hamburg), Hendrik Pfeiffer (TV Wattenscheid 01) und Richard Ringer (LC Rehlingen) wollen an den Start gehen und um die begehrten Olympia-Startplätze kämpfen.

Während bei den in Hamburg antretenden Frauen Katharina Steinruck sowie Deborah und Rabea Schöneborn die Olympia-Norm von 2:29:30 Stunden bereits unterboten haben, wollen die weiteren Läuferinnen alles daran setzen, die Qualifikationsreihenfolge noch einmal kräftig durcheinander zu wirbeln. Bei den Männern haben Hendrik Pfeiffer sowie Richard Ringer die Norm von 2:11:30 Stunden bereits erfüllt. Je drei Olympia-Startplätze stehen für die Männer und für die Frauen zur Verfügung.

Rennen für Breitensportler am 12. September
Für breitensportliche Läufer findet der Hamburg-Marathon dagegen am 12. September statt. Das hatten die Veranstalter des Rennens am Montag bekanntgegeben. Im vergangenen Jahr musste das Rennen in Hamburg aufgrund der Corona-Pandemie gleich zweimal abgesagt werden. Zunächst fiel der gewohnte April-Termin aus, dann konnten die Veranstalter trotz eines umfangreichen Hygiene-Konzeptes den Marathon auch im September nicht durchführen.

„Wir freuen uns sehr, dass nach gründlicher Abstimmung nun ein Veranstaltungstermin gefunden ist, der zum derzeitigen Zeitpunkt nicht nur gute Chancen für eine Umsetzung des Rennens bietet, sondern auch und vor allem ein sehr gutes Signal für den Breitensport in der Active City Hamburg und darüber hinaus ist“, erklärte der Hamburger Sport-Staatsrat Christoph Holstein zum Termin im September.

Marathon-Cheforganisator Frank Thaleiser sagte: „Wir haben nun weitreichende Planungssicherheit und genügend Vorlauf, die Veranstaltung professionell vorzubereiten.“ Aus organisatorischen Gründen muss das Starterfeld für den 12. September auf 8.000 Marathonläufer begrenzt werden.
(Quelle: Leichtathletik.de)

09.03. Der Bonner Nachtlauf 2021 findet am 25.09.2021 statt
Bonn.
Der Bonner Nachtlauf wird in diesem Jahr am 25. September stattfinden. „Nachdem wir uns vor einigen Wochen bereits vom geplanten Termin Anfang Juni verabschiedet haben, ist es gelungen – in Absprache mit der Stadt Bonn – einen neuen Termin im September zu  finden. Wir bedanken uns herzlich bei der Stadt Bonn und dem Leichtathletikverband Nordrhein, die eine Verlegung unbürokratisch und kurzfristig möglich gemacht haben“, erklärt der 1. Vorsitzende von Bonn läuft! e.V. Holger Schwan. „Wir würden uns sehr freuen, wenn alle Läuferinnen und Läufer uns auch am ungewohnten Termin im  Spätsommer die Treue halten und an den Start gehen. Bleiben sie gesund!“, so Holger Schwan weiter. Die Informationen auf der Website des Laufs unter www.bonner-nachtlauf.de sind bereits aktualisiert und  auf das neue Datum umgestellt worden. Weitere Informationen finden Sie auch unter www.bonner-nachtlauf.de
(Autor & Copyright: Holger Schwan für Laufen im Rheinland)

08.03. Jonathan Dahlke läuft Vereinsrekord in Berlin!
Läufer Jonathan Dahlke teste in Berlin seine Form über 10 Kilometer. Herausgekommen ist ein neuer Vereinsrekord, den bis dato Dieter Baumann innehatte.
Leverkusen.
22 Jahre hatte der Vereinsrekord über 10-Kilomter-Straße Olympiasieger Dieter Baumann gehört. Nun heißt der neue Inhaber des Rekords: Jonathan Dahlke, der seine bisherige Bestleistung von 29:20 Minuten auf 28:37 Minuten steigerte.

Rund 125 Athleten*innen nahmen am gestrigen Sonntag an einen Eliterennen in Berlin teil. Bereits vergangenen Sommer organisierte der Internationale Sport Service schon einige Straßenrennen während der COVID-19-Pandemie, um Läuferinnen und Läufern eine Möglichkeit zu geben, ihre Form zu testen.

Unter strengen Hygiene-Bedingungen und ohne Zuschauer wurde im Südosten der Stadt auf einem Pendelkurs der Wettkampf ausgetragen. „Mein Plan vor dem Rennen war, meine am gleichen Ort aufgestellte Bestleistung zu unterbieten. Und wenn alles glatt gehen sollte, wollte ich unter 29 Minuten bleiben“, berichtete der U23-Europameisterschaftsteilehmer von 2017 über 5.000 Meter.

Auch in der ewigen deutschen Bestenliste ist Jonathan Dahlke nun auf Platz elf vertreten. „Obwohl sich eine gute Zeit im Training schon angedeutet hatte, bin ich trotzdem positiv überrascht von dieser Zeit! Die 10 Kilometer sind für mich eine Überdistanz. Deshalb bin ich jetzt schon gespannt, wohin ich die gute Form bis zum Sommer noch entwickeln kann, wenn es dann wieder auf die Bahn geht,“ überlegt der Läufer von Trainer Tobias Kofferschläger.

Der Sieg ging an den Kenianer Daniel Ebenyo in 27:50 Minuten.
(Autor & Copyright: Denise Krebs für Laufen im Rheinland)

07.03. Von sieben auf zwei: Hanna Klein schnappt sich mit starker Schlussrunde Silber über 1.500 Meter
Sie lag scheinbar schon aussichtslos zurück. Doch dank ihrer Spurtstärke hat sich Hanna Klein noch die Silbermedaille über 1.500 Meter bei der Hallen-EM in Torun gesichert. Gesa Felicitas Krause belegte in einem taktischen Rennen Platz sieben.

Als die Glocke zur letzten Runde des 1.500-Meter-Finals ertönte, war Hanna Klein als Siebte weit weg von den Medaillenrängen. Doch die Läuferin der LAV Stadtwerke Tübingen packte noch einmal all ihre Spurtkraft in die finalen 200 Meter, machte Platz um Platz gut und sicherte sich in 4:20,07 Minuten doch noch Rang drei.

Dementsprechend glücklich feierte sie gehüllt in die deutsche Flagge ihre erste internationale Medaille. Wenige Minuten später wurde Bronze sogar noch zu Silber. Denn die zunächst zweitplatzierte Holly Archer (Großbritannien) wurde nachträglich aufgrund des Betretens der Bahnbegrenzung disqualifiziert.

Nur Elise Vanderelst ist für Hanna Klein zu schnell
Silber war für 27-Jährige das maximal Mögliche. Denn als kurz vor der 1.000-Meter-Marke das taktische Rennen richtig an Fahrt aufnahm, lief Hanna Klein in einer denkbar schlechten Position. Der Weg bei plötzlich verschärften Tempo und damit der Weg aufs Podest wurde für die Tübingerin sehr weit. Aber dank einer Schlussrunde von 30,3 Sekunden nicht zu weit. Nur die deutliche Siegerin Elise Vanderelst (Belgien; 4:18,44 min) schnappte sich Hanna Klein nicht mehr.

Gesa Felicitas Krasue (Silvesterlauf Trier) konnte dem schnellen Tempo auf den letzten 300 Metern nicht mehr folgen. In 4:24,26 Minuten belegte die Hindernisspezialistin nach der Disqualifikation von Holly Archer und der Spanierin Agueda Munoz Rang sieben. Es war nach Rang fünf 2015 ihre zweite Finalteilnahme bei einer Hallen-EM über 1.500 Meter.
(Quelle: leichtathlik.de)

06.03. EVL-HalbMarathon wird als Juni-Challenge ausgetragen
Leverkusen.
Was 2020 noch nicht auszudenken war ist leider doch Realität geworden, auch 2021 hat die Pandemie uns noch immer fest im Griff.
 
Was sich schon seit längerem abzeichnet und für uns leider unumgänglich ist: Der EVL-HalbMarathon wird auch dieses Jahr nicht wie gewohnt stattfinden können.
 
Wir haben lange überlegt, wie man den EVL-HalbMarathon umsetzen kann und doch vor Ort als Veranstaltung durchführen kann.
 
Leider fehlt uns die Planungssicherheit als Grundlage und vor allem können und wollen wir nicht die Gesundheit unserer Teilnehmer:Innen, Helfer:Innen und unseres Personals gefährden. Wir möchten ein tolles Event bieten, eine Laufveranstaltung, wie sie uns und den Teilnehmer:Innen Spaß macht und das können wir uns in 2021 nicht vorstellen.
 
Der EVL-HalbMarathon wird als Präsenzveranstaltung ersatzlos abgesagt, auch von einer virtuellen Veranstaltung, wie in 2020 möchten wir keinen Gebrauch machen, denn diese "Events" gibt es zur Zeit vielfach und der Reiz dieser Art von virtuellem Laufen ist nur noch bedingt gegeben.
 
Die Startgelder werden zeitnah automatisch erstattet
Stattdessen haben wir uns mit der JUNI CHALLENGE ein Format überlegt, bei dem alle Läufer:Innen und Walker:Innen auf Ihre Kosten kommen sollen. Es wird eine vermessene Strecke mit fixen Distanzen und einer Zeitmessung geben auf der sich alle, die das möchten den gesamten Juni vergleichen können. Mehr dazu folgt in den kommenden Tagen. Nur so viel: Es wird schnell, es wird spannend und wir freuen uns endlich wieder Läufer:Innen mit Startnummern zu sehen!
Das wichtigste an diesem Format wird die Einhaltung der aktuell gültigen Regeln sein, so wird es nicht möglich sein, gemeinsam zu laufen oder nach dem Lauf vor Ort zu verweilen, dennoch möchten wir ein authentisches Race-Feeling ermöglichen und werden die Strecke entsprechen präparieren.
 
Der neue Termin für den 20. EVL-HalbMarathon ist der 12. Juni 2022. www.leverkusen-halbmarathon.de
(Mitteilung: EVL-Halbmarathon für Laufen im Rheinland)

05.03. Für den Sport gilt jetzt 50 statt 35

04.03. Wer wird GA-Sportler des Monats Februar?
Jetzt für Konstanze Klosterhalfen und/oder Majtie Kolberg abstimmen
Bonn.
Wir suchen wieder den GA-Sportler des Monats. Nominiert für ihre Leistungen im Februar sind Konstanze Klosterhalfen, Majtie Kolberg, Chris Babb und Dario Schumacher.

Normalerweise halten gute Vorsätze für das neue Jahr nur ein paar Wochen. Spätestens nach zwei Monaten scheitern die meisten bereits. Die gesteckten Ziele scheinen zu hoch, der Weg dahin zu beschwerlich. Vier Sportler aus der Region haben im vergangenen Monat allerdings bewiesen, dass sich Disziplin und Durchhalten auszahlen: Fußballspieler Dario Schumacher schoss den Bonner SC zum wichtigen Sieg im Kellerduell, Basketballer Chris Babb ist für den Aufschwung der Telekom Baskets mitverantwortlich, Top-Läuferin Konstanze Klosterhalfen knackte nach Verletzungsproblemen den deutschen Rekord über 10 000 Meter und 800-Meter-Spezialistin Majtie Kolberg holte Bronze bei den nationalen Titelkämpfen in der Halle.

Dank dieser Ergebnisse hat sich das Quartett für die Wahl zum GA-Sportler des Monats Februar qualifiziert. Aufgrund des Lockdowns und der geringen Anzahl an Wettkämpfen schickt der GA in diesem Monat nur vier statt der üblichen fünf Athleten ins Rennen um den Titel. Bis zum kommenden Montag, 8. März, 24 Uhr, haben die GA-Leser unter ga.de/sportlerwahl nun die Chance, für ihren Kandidaten abzustimmen.

Im vergangenen Jahr plagte Konstanze Klosterhalfen eine Überlastungsreaktion im Beckenbereich, die Läuferin aus Königswinter-Bockeroth musste Wettkämpfe absagen. Pünktlich zum neuen Jahr präsentiert sich die 24-Jährige aber wieder in Topform. Bei ihrer Premiere über 10 000 Meter brach sie nun den 30 Jahre alten deutschen Rekord von Kathrin Ullrich. Bei dem Rennen im texanischen Austin kam Klosterhalfen nach 31:01,71 Minuten nicht nur als Siegerin ins Ziel, sondern schaffte damit auch locker die Olympia-Norm.

Einen persönlichen Rekord auf der Laufbahn feierte auch Majtie Kolberg im Februar. Mit einer neuen persönlichen Hallenbestleistung sicherte sich die 21-Jährige die Bronzemedaille über 800 Meter bei den deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund. Die Läuferin von der LG Kreis Ahrweiler kam nach 2:04,35 Minuten ins Ziel und ließ sogar die Favoritin und mehrmalige deutsche Meisterin Christina Hering aus München hinter sich.

Hier gehts zur Abstimmung:
https://ga.de/sport/ga-sportlerwahl/#sportlerform

03.03. Offener Brief an Kanzlerin: Höchste Zeit, dem Sport eine Perspektive zu geben
Der organisierte Sport in Deutschland fordert die schrittweise Wiederaufnahme des Vereinssports gemäß des Öffnungsplans der Sportministerkonferenz der Länder. Das ist einem Offenen Brief zu entnehmen, der am Dienstag an Bundeskanzlerin Angela Merkel ging.

In einem Offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat der organisierte Sport vor dem Corona-Gipfel am Mittwoch mit den Ministerpräsidenten ein Ende des Stillstandes in der Pandemie angemahnt. "Nach unserer Überzeugung ist es nun höchste Zeit dafür, dem vereinsbasierten Sport, den 'sozialen Tankstellen' unserer Gesellschaft, endlich wieder eine Perspektive zu geben", heißt es in dem Schreiben vom Dienstag.

Die Vereine und Landessportbünde würden über deutliche Mitgliederverluste und eine täglich abnehmende Zahl der ehrenamtlich Engagierten berichten. "Und nicht zuletzt muss unsere Gesellschaft auf die positiven gesundheitlichen Effekte von Sport unter Anleitung und in der Gruppe verzichten", heißt es weiter in dem Brief, der auch an den Vorsitzenden der Ministerpräsidentenkonferenz, den Berliner Bürgermeister Michael Müller (SPD) adressiert ist. "Die negativen Auswirkungen von mangelnder Bewegung und Lebensfreude durch gemeinschaftliches Training sind insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, aber auch bei Senioren, deutlich sichtbar."

Mit dem auf den Leitplanken des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) fußenden Öffnungsplan der Sportministerkonferenz der Länder, der schrittweise den Vereinssport wieder zugänglich macht, liege ein klarer Fahrplan vor. "Der organisierte Sport hat die klare Erwartungshaltung, dass sie diesen Plan nun auch zeitnah ins Werk setzen und damit die Potenziale des Sports bei der Überwindung der Pandemie freisetzen", schreiben die durch DOSB-Präsident Alfons Hörmann angeführten Vertreter des Sports.
https://www.leichtathletik.de/fileadmin/user_upload/11_Verband/2021-03-02_Offener_Brief_des_organisierten_Sports.pdf
(Quelle: dpa)

02.03. RUN GREEN - RUN VIRTUAL
der virtuelle Startschuss fällt am Montag 1. Mär
z
RUN GREEN RUN VIRTUAL  -  der virtuelle Königsforst-Marathon
Für alle Laufbegeisterten landauf-landab, die nicht auf den realen Königsforst-Marathon am 7. November warten können, startet ab 1. März wie geplant die virtuelle Variante des Laufklassikers.

Den ganzen Monat könnt ihr neben der HM und Marathonstrecke auch mit einem 5 km oder 10 km Lauf, und das nicht nur im Rheinland, die neue Finisher-Medaille erlaufen.

Wir wissen von vielen begeisterten Köfo-M- Fans: Diese Sammlerstücke sind sehr begehrt. Also, was hält euch ab, mit dem „RUN GREEN - Spirit“ und voller Vorfreude in den Frühling zu starten?

Download-Service für noch mehr RUN GREEN - Feeling
Als besonderen Service stellen wir euch mehrere Strecken im Königsforst als GPX.Datei zur Verfügung.

Die historische Königsforst-Marathonstrecke von 1973 und der aktuelle HM-Rundkurs sowie eine Auswahl alter und neuer Köfo-M-Strecken und die Strecken des Refrather Herbstlaufes, sogar mit Höhenprofil.

Hier werden auch 5 und 10 km Läufer fündig. Auf der Kölner Laufhomepage Meddendrin findet ihr den Link zum Glück: www.meddendren.de/gpx-koefo

Das bekommst du für dein Startgeld
Im Startgeld von 12 Euro ist die edle Finishermedaille mit neuem Vogelmotiv inkl. Versand bereits mit drin. Alle Teilnehmer*innen erhalten eine personalisierte Startnummer und eine Schmuckurkunde.

Für alle Distanzen gibt es eine Ergebnisliste und eine besondere AK-Wertung. Mit dem „Agegroup-Calculator“ wird eine AK-Ergebnisliste anhand des Geburtsjahres generiert.

Du willst mehr? - Überraschungspaket für alle, die 78288 Meter schaffen
Es gab sie immer schon, die positiv-laufverrückten Kilometerfresser und Sauerstoffjunkies. Für diese  Spezies haben wir ein Überraschungspaket:

Wir wollen alle 4-fach Teilnehmer*innen belohnen, die 5 km, 10 km, den Halbmarathon und zur Krönung einen Marathonlauf laufen, tracken und hochladen.

Ihr habt ja einen ganzen Monat Zeit, insgesamt 78288 Meter mit Köfo-Marathon-Feeling zu laufen. Wer das schafft, erhält mit der 2021er Finisher-Medaille zusätzlich

ein wertiges Belohnungspäckchen mit Köfo-Laufshirt / Schlauchtuch und weiteren Überraschungen frei Haus.

Also: Jetzt schnell anmelden und vom 1. bis 31. März rennen und tracken. Natürlich ist es möglich sich bis zum letzten Tag anzumelden … auch für mehrere Strecken.

Die Besten dürfen sich über wertige Sachpreise freuen. Alle Infos und die Online-Anmeldung unter:  www.koenigsforst-marathon.de
(Autor & Copyright: Jochen Baumhof für Laufen im Rheinland)

01.03. Keine Laufveranstaltungen bis Ostern im Rheinland
Die Corona-Pandemie hat auch den Laufsport fest im Griff. Fast täglich kommt es zu Absagen oder Veränderungen im Veranstaltungskalender. Da im März defintiv kein Lauf stattfinden wird, bleibt die vage Hoffnung auf den April, der mit zahlreichen Osterläufen beginnt. Laufen im Rheinland gibt einen aktuellen Überblick:

März 2021:

06.03. 34. Bad Godesberger Frühjahrslauf - 10.50 Uhr BN (Abgesagt)
Strecken: 1 / 5 / 10 km
https://www.lav-bad-godesberg.de/

07.03. 7. Selfkantlauf in Gangelt - Uhr HS (Abgesagt)
www.selfkantlauf.de

07.03.
40. Straßenlauf "Rund um das Bayerkreuz" - 09.00 Uhr LEV (Abgesagt)
Strecken: 5/10 km AK/U20/18/16/14; 1 km U12
http://www.tsvbayer04-leichtathletik.de/veranstaltungen/strassenlauf/

07.03. 7. Belgenbach-Trail Monschau-Eifel Extrem - 11.30 Uhr AC (Neuer Termin: 18.04.)
Strecken: 5,7 / 10 km
www.tv-konzen-run-walk.de

07.03.
37. Winterlaufserie des LSV Porz 3. Lauf - 10.00 Uhr K (Abgesagt)
Strecken: 5/10 km AK/U20/18; 1/5/10 km Jugend; 5 km Walking
www.helmuturbach.de

13.03.
48. Ahruferlauf in Altenahr - 15.00 Uhr AW (Abgesagt)
Strecken: 16 km
http://www.tus-ahrweiler-triathlon.de/

13.03. Rodenkirchen LÄUFT - 10.30 Uhr K (Neuer Termin: 15.05.)
Strecken: 0,5 / 1,5 / 5 / 10 km
www.rodenkirchen-laeuft.de

14.03.
16. GVG Donatuslauf in Erftstadt-Liblar - 10.00 Uhr BM (Abgesagt)
Strecken: 1,2 / 5 / 10 km - 1. Lauf zum GVG-LaufCup / 21,1 km
www.donatuslauf.de

19.03. 7. Nachtlauf Rund um den Fühlinger See in Köln - 20.00 Uhr K (Abgesagt)
Strecken: 7,5 km
www.llg80.de

21.03. 47. Königsforst Marathon - 09.30 Uhr GL (Neuer Termin: 07.11.)
Strecken: 5/10/21,1/42,195 km AK/U20/18; 1/5/10 km U16/14; 1/5 km U12
www.koenigsforst-marathon.de

21.03.
11. Kölner Frühlingslauf - 10.00 Uhr K (Abgesagt)
Strecken: 3,2 / 6,5 / 10 km
www.koelner-fruehlingslauf.de

21.03. 50. Eschweiler VL - 09.50 Uhr AC (Neuer Termin: 26.09.)
Strecken: 0,3 / 0,6 / 4 / 10 / 21,1 km
http://www.LSG-Eschweiler.de

28.03. 3. Basteilauf Köln - 10.00 Uhr K (Abgesagt)
Strecken: 1 / 2,2 / 5 / 10 km
https://koeln-marathon.de/basteilauf/

28.02. Konstanze Klosterhalfen bricht zum Saisonauftakt deutschen Rekord
Im Juli vergangenen Jahres absolvierte Konstanze Klosterhalfen ihr letztes Rennen. Am Samstag kehrte die 24-Jährige nun in den USA auf die Laufbahn zurück. Und wie: In 31:01,71 Minuten verbesserte sie den 30 Jahre alten deutschen Rekord über 10.000 Meter und sorgte damit gleich zum Saisonauftakt für einen Paukenschlag.

Es war ein Saisonauftakt nach Maß. Beim Freiluft-Meeting „The Texas Qualifier" im texanischen Austin (USA) machte Konstanze Klosterhalfen (TSV Bayer 04 Leverkusen) in der Nacht von Samstag auf Sonntag deutscher Zeit schnell klar, dass der Sieg an diesem Abend nur über sie gehen sollte. Die 24-Jährige überrundete bei schwülen Temperaturen sämtliche Läuferinnen im Feld, erhöhte zur zweiten Hälfte des Rennens das Tempo und kam schließlich nach 31:01,71 Minuten ins Ziel. Es war ihr erstes Rennen über 10.000 Meter überhaupt.

Damit verbesserte sie den aus dem Jahr 1991 stammenden deutschen Rekord über 10.000 Meter um knapp zwei Sekunden. Damals war es Kathrin Ullrich (SC Berlin) gewesen, die in Frankfurt 31:03,62 Minuten gelaufen war. Konstanze Klosterhalfen unterbot mit ihrer Leistung gleichzeitig auch die Norm (31:25,00 min) für die Olympischen Spiele in Tokio (Japan) deutlich.

„Ich kann's nicht glauben. Ich bin vorher nie die 10 000 Meter gerannt und war ein bisschen nervös wegen der Länge des Rennens. Ich bin sehr glücklich und überwältigt. Während des Rennens hatte ich Angst, dass ich das Tempo nicht halten könnte und ich Hunger bekomme. Der Wind hat etwas gestört und ich habe gehofft, dass sie schneller Musik spielen, damit ich auch schneller werde", sagte Konstanze Klosterhalfen im Anschluss an ihr Rennen der Deutschen Presse-Agentur. Der Lauf von Konstanze Klosterhalfen zum deutschen Rekord kann auf YouTube (ab etwa 2:52:00 Stunden) angesehen werden.

Amos Bartelsmeyer mit starkem Schlussspurt
Im vergangenen Jahr musste Konstanze Klosterhalfen die Saison wegen einer Überlastungsreaktion im Beckenbereich vorzeitig beenden. Nun zeigte sie einmal mehr, dass sie bereits früh in der Saison in absoluter Top-Verfassung ist. Auf Platz zwei folgte in Austin die US-Amerikanerin Keira D'Amato, die das Ziel nach 32:16,82 Minuten erreichte. Die Äthiopierin Biruktayit Degefa belegte Rang drei (32:19.31 min). Erst vergangene Woche war Klosterhalfen in der jüngsten Folge des DLV-Podcasts #TrueAthletes – True Talk zu Gast. Darin sagte sie im Hinblick auf 2021: „ Das Hauptziel ist, gesund zu bleiben."

Am zweitägigen Meeting „The Texas Qualifier“, dessen erster Tag bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag stattgefunden hatte, waren weitere deutsche Athleten am Start. Der in den USA aufgewachsene und trainierende Amos Bartelsmeyer (Eintracht Frankfurt) blieb über 1.500 Meter in 3:37,01 Minuten weniger als eine Sekunde über seiner Bestzeit. Mit einem starken Schlussspurt konnte er sich dabei auf der Zielgeraden von Rang zwei noch auf den dritten Platz vorkämpfen. Es gewann Justyn Knight (USA) in 3:36,02 Minuten.

Maximilian Thorwirth (SFD 75 Düsseldorf-Süd) belegte über 5.000 Meter beim Sieg von Mason Ferlic (USA; 13:25,92 min) in 13:53,35 Minuten den siebten Platz. Johannes Motschmann (SCC Berlin), am vergangenen Wochenende Sechsplatzierter bei der Hallen-DM in Dortmund über 3.000 Meter, stieg über 10.000 Meter nach etwa zwei Dritteln des Rennens aus. Es gewann der US-Amerikaner Sid Vaughn in 28:39,37 Minuten.
(Quelle: Leichtathletik.de)

27.02. 45. Osterlauf auf der Erpeler Ley in diesem Jahr als virtueller Lauf - Zeitraum 20. März – 11. April 2021
Erste Veranstaltung des Rhein-Westerwald 10km-Laufcups

Liebe Freunde des Osterlaufs, liebe Läuferinnen und Läufer,
der traditionelle Osterlauf kann in diesem Jahr aufgrund der Corona Krise nur als virtueller Lauf stattfinden. Unser Konzept sieht wie folgt aus: Start/Ziel wie bisher am Friedenskreuz auf dem Plateau der Erpeler Ley. Die Strecke ist vom 20. März – 11. April 2021 ausgeschildert (rote Markierung).
1.575 m – 1 große Waldrunde (M/W 8 bis M/W 11; Startgeld 1,00 Euro)
3.150 m – 2 große Waldrunden (Startgeld 4,00 Euro)
Wertung im Rhein-Westerwald 10km-Laufcup:
9.450 m – 6 große Waldrunden (Startgeld 4,00 Euro)

Anmeldung zum Lauf unter www.tus-erpel.de

Nach der Anmeldung erhaltet Ihr einen Link, mit dem Ihr nach dem Lauf eure Zielzeit online mitteilen könnt. Es erfolgt KEINE Platzierung!

Startgeld je Lauf und je Starter*innen bitte überweisen an

 Bank:                            Sparkasse Neuwied

 Kontoinhaber:             TuS Erpel 1911 e.V.

 IBAN:                            DE 16 5745 0120 0009 0150 90

 BIC:                              MALADE51NWD

 Verwendungszweck:  Vorname, Name, Verein/Ort

Eine Urkunde kann online ausgedruckt werden.

Achtet bei Eurem Lauf, mit Partnerin oder Partner, mit der Familie oder auch alleine bitte unbedingt auf die aktuellen Corona- und Hygiene Regeln!

Viel Spaß beim virtuellen Osterlauf wünscht Euch der TuS Erpel.

Infos: www.tus-erpel.de und Tel.: 02644/7627 ab 18 Uhr

26.02. Am 1. März fällt ein dreifacher Startschuss für …
►  RUN GREEN RUN VIRTUAL  -  dem virtuellen Königsforst-Marathon
Für alle Königsforst-Marathon Fans und Laufbegeisterte landauf-landab startet am 1. März die virtuelle Variante des Laufklassikers. Im günstigen Startgeld von 12,- € ist edle Finishermedaille mit neuem Vogelmotiv inkl. Versand bereits mit drin. Ihr habt sogar die Wahl zwischen vier Distanzen:
5 km - 10 km – 21,1 km – 42,2 km. Jeder Teilnehmer erhält eine personalisierte Startnummer und eine Schmuckurkunde. Für alle Distanzen gibt es eine Ergebnisliste und eine besondere AK-Wertung. Mit dem „Agegroup-Calculator“ wird eine AK-Ergebnisliste anhand des Geburtsjahres generiert. Also: Jetzt schnell anmelden und vom 1. bis 31. März rennen und tracken. Natürlich ist es möglich sich bis zum letzten Tag anzumelden … auch für mehrere Strecken. Die Besten dürfen sich über wertige Sachpreise freuen. Jetzt anmelden und ab dem 1. März starten .. ! www.koenigsforst-marathon.de

Online-Meldeportale öffnen am 1. März
Der TV Refrath plant für den Herbst 2021 innerhalb von drei Wochen gleich zwei über die Landesgrenzen hinaus bekannte Laufklassiker im Rheinland. Angebotenen werden alle bekannten Laufdistanzen:
5 – 10 – 21,1 – 42,2 – 63,3 km. Alle Strecken sind sogar alle DLV-vermessen und bestenlistenfähig.

►  35. Refrather Herbstlauf am 17. Oktober mit 5 und 10 km
Mit Start und Ziel an der Schutzhütte „Am dicken Stock“ stehen in 2021 diesmal die kürzeren Distanzen auf dem Programm: um 10 h starten die 5 km und 11 h folgen die 10 km Läufer auf schnelle und windgeschützte Wendepunktstrecken mit Nettozeitmessung. „Die Halbmarathonläufe starten diesmal drei Wochen später. Wir haben das Programm beider Veranstaltungen extra abgestimmt“ berichtet Orgachef Jochen Baumhof. Webseite und Layout des Refrather Herbstlaufes sind aktualisiert und neu gestaltet. Schaut einfach mal rein und meldet euch am besten gleich an: www.refrather-herbstlauf.de

►  47. Königsforst-Marathon  -  jetzt am 7. November mit 21,1 | 42,2 | 63,3 km
320 Melder der im März geplanten und nun abgesagten RUN HAPPY DAYS sind auch am 7.11. am Start eines der ältesten Marathonläufe Deutschlands. Neu ist der Köfo-Ultra über 63,3 km. Die Ultraläufer starten 30 min vor dem großen Pulk der HM- und Marathonläufer in Bensberg. RUN GREEN – RUN HAPPY steht für einen der schönsten Landschaftsläufe und vor allem für ein besonderes Nachhaltigkeits-Konzept der Veranstalter. Seit drei Jahren ist der Königsforst-Marathon klimaneutral zertifiziert. Auch Teilnehmer können sich aktiv beteiligen. So kann jeder z.B. mit einem freiwilligen ct-Betrag seine Anreise klimafreundlich ausgleichen. Alle wichtigen Informationen, Pläne und auch Historisches laden euch auf der aktualisierten Webseite zum Schmökern und anmelden ein. Das TVR running team freut sich, endlich wieder rund 1500 Läufer aus Nah und Fern im Rheinland und vor den Toren Kölns zu begrüßen. www.koenigsforst-marathon.de
(Autor & Copyright: Jochen Baumhof für Laufen im Rheinland)

25.02. Brauweiler Abteilauf am 13. Juni 2021
Pulheim-Brauweiler.
Nachdem im vergangenen Jahr der 15. GVG Abteilauf in Brauweiler aufgrund der grassierenden COVID-19-Pandemie und den damit zusammenhängenden Vorsichtsmaßnahmen bei Veranstaltungen schweren Herzens abgesagt werden musste, gibt es nun endlich einen neuen Termin für den Straßen- und Volkslauf in diesem Sommer: Am 13. Juni 2021 wird wieder frei nach dem Motto des TuS Schwarz-Weiß Brauweiler "Wir l(i)eben gemeinsam Sport" rund um die historische Abtei gelaufen! Traditionell werden dabei auch in diesem Jahr über alle Lauf-Disziplinen (ausgenommen Bambini und Nordic Walking/Walking) die Stadtmeisterschaften Pulheim ausgetragen.
 
Um das ausgefallenen Laufevent von 2020 nachzuholen und alle Laufbegeisterten aus der Region ab sofort für die abwechslungsreiche Strecke zu motivieren, startet die Online-Anmeldung schon am 28. Februar 2021. Was das traditionelle Rahmenprogramm inklusive Kinderfest sowie eine Regelung für Zuschauer*innen angeht, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch keine abschließende Auskunft gegeben werden. Angepasst an die dann geltenden behördlichen Verordnungen wird unter Berücksichtigung aller Faktoren des GVG Abteilaufs Brauweiler ein umfassendes Hygienekonzept erstellt und in absehbarer Zeit veröffentlicht.
 
"Wir als Veranstalter freuen uns in diesem Jahr ganz besonders gemeinsam mit dem TuS Brauweiler sowie der GVG Rhein-Erft endlich wieder den Abteilauf organisieren zu dürfen. Nachdem in 2020 nahezu kein Sportevent möglich war, liegt uns ein sportliches Miteinander im kommenden Juni ganz besonders am Herzen. Daher berücksichtigen wir in unserer Planung auch alle Eventualitäten, um trotz Hygienemaßnahmen und Abstandsregelungen ein tolles Laufevent für alle Beteiligten zu gewährleisten", so Vanessa Grünberg von König Event Marketing.
 
Weiterhin hoffen das Organ-Team vom TuS Schwarz-Weiß Brauweiler Sandra Otto und Bernd Schwabe sowie der geschäftsführende Vorstand, "dass der 15. GVG-Abteilauf, nicht die erste Sportveranstaltung im Jahr 2021 sein wird und alle Mitglieder sowie Kursteilnehmer*innen über die vereinseigenen digitalen Angebote hinaus bald wieder den gemeinsamen Sportbetrieb aufnehmen können. Allen Wettkampfsportlern*innen wünschen wir, dass sie ihre bestmöglichen Ergebnisse nach dieser langen Auszeit erzielen werden."

Wie in den letzten Jahren werden auch 2021 folgende Distanzen für Jung und Alt angeboten:

Bambinilauf | 500 m
Ohne Zeitmessung, aber mit einem kostenlosen Bambini-T-Shirt und einem breiten Grinsen auf den Gesichtern der Bambinis, wenn diese im Ziel ihre Medaillen erhalten.
 
Schüler*innenlauf | 1,5 km
Beim Schüler*innenlauf müssen die jungen Sportler*innen ihre Ausdauer beweisen. Auf der 1,5 km langen Strecke werden die Schüler*innen lautstark unterstützt und können auf 1,5 km zeigen, was in ihnen steckt.

Walking- und Nordic Walking-Lauf | 5 km
Dadurch, dass es hier weniger um absolute Bestzeiten geht, entsteht hier ein ganz besonderes Gefühl des "miteinander Sporttreibens" und dennoch geht es auch hierbei um ganz großen Sport.

Mannschaftslauf | 5 km
Hier dürfen die Großen und die Kleinen mit- und gegeneinander Laufen. Ob mit Kollegen, Familie oder Freunden ? es sind alle Teams in verschiedensten Konstellationen herzlich Willkommen.

Volkslauf | 5 km
Nur der halbe Spaß? Oder die ganzen Emotionen auf die Hälfte der Strecke konzentriert? Das darf jeder für sich selbst entscheiden und sich dementsprechend anmelden - applaudiert wird dabei jedem*r Sportler*in gleichermaßen.

Hauptlauf | 10 km
Hier kann der Abteilauf in seiner ganzen Länge genossen werden. Vier Runden Laufen, Anfeuerung, Anstrengung und Vorfreude auf die Erfrischungen im Ziel.
www.abteilauf.com
(Autor & Copyright: Sven Frese für Laufen im Rheinland)

24.02. Deutsche Post Marathon Bonn findet dieses Jahr im Herbst statt
Neuer Termin ist der 17. Oktober 2021 – Anmeldungen ab sofort möglich
Bonn.
Der Deutsche Post Marathon Bonn findet aufgrund der aktuellen Situation dieses Jahr im Herbst und nicht wie traditionell im April statt. Neuer Termin ist der 17. Oktober 2021. „Sehr gerne wären wir mit tausenden Läuferinnen und Läufern im April durch Bonn gelaufen, doch selbstverständlich steht die Gesundheit aller Beteiligten an erster Stelle und macht die Durchführung eines großen Laufevents zu diesem Zeitpunkt unmöglich. Ganz herzlich möchten wir uns bei der Stadt Bonn und unserem Titelpartner Deutsche Post bedanken, dass mit dem 17. Oktober ein neuer Termin gefunden werden konnte“, sagt Christian Okon, Geschäftsführer MMP Event GmbH.

Anmeldungen für den Deutsche Post Marathon Bonn im Herbst 2021 sind ab sofort zum Frühbucherpreis unter www.deutschepost-marathonbonn.de möglich. „Wir werden alles daransetzen, eine sichere und sportlich attraktive Veranstaltung zu präsentieren und freuen uns sehr, dass wir den Läuferinnen und Läufern aus der Region diesen Termin anbieten können. Wir hoffen, dass es eine schöne zusätzliche Motivation ist, weiter zu trainieren und sich fit zu halten“,
so Klaus Malorny, Geschäftsführer der Master Logistics GmbH. Auch der Titelsponsor Deutsche Post freut sich auf das geplante Event. „Es ist toll, dass wir unser Sportengagement auch während der Corona-Pandemie mit unseren Partnern kreativ fortführen. Jetzt freuen wir uns riesig auf den 11. Marathon in Bonn mit uns als Hauptsponsor“, Monika Schaller, Leiterin Konzernkommunikation, Nachhaltigkeit & Marke Deutsche Post DHL Group.

„Ich bin zuversichtlich, dass wir im Oktober gemeinsam ein tolles sportliches Ereignis erleben dürfen. Ich danke allen Beteiligten für ihr Engagement, ein sicheres und spannendes Event auf die Beine zu stellen“, sagt Oberbürgermeisterin Katja Dörner.

Um die Zeit bis zum 17. Oktober zu überbrücken, haben sich die Veranstalter und die Deutsche Post zudem etwas Besonderes überlegt: Da die Läuferinnen und Läufer im April nicht zum Deutsche Post Marathon Bonn kommen können, wird sich der Marathon auf Tournee begeben und Station in Bonn und der Region machen. Angedacht sind kleinere Lauftreffs bei befreundeten Vereinen und Laufgruppen, die je nach den aktuellen Möglichkeiten ausgestaltet sein werden.

Alle Informationen zum Deutsche Post Marathon Bonn unter: www.deutschepost-marathonbonn.de
(Autor & Copyright: Sarah Schmitz für Laufen im Rheinland)

23.02. Vereinssport in der Corona-Pandemie
Es bewegt sich was: Sportminister beschließen Rückkehrmodell

Millionen von Amateursportlern können hoffen, in absehbarer Zeit wieder ins Vereinstraining einsteigen zu dürfen. Geht es nach den Sportministern der Länder, könnte dafür schon am 3. März von Kanzlerin und Ministerpräsidenten der Weg geebnet werden.

Die Sportminister machen Druck auf Länderchefs und Kanzlerin. Ein Rückkehrmodell in sechs Stufen soll Millionen Sportlern bald wieder den Normalbetrieb ermöglichen – und das auch mit Wettkämpfen vor Zuschauern. Ein entsprechender Beschluss der Sportministerkonferenz als Empfehlung für den nächsten Corona-Gipfel von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten am 3. März weckt große Hoffnung bei den rund 24 Millionen Mitgliedern in den etwa 90.000 Vereinen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).

"Es wird erkennbar Zeit, dass sich etwas ändert", unterstrich DOSB-Präsident Alfons Hörmann im Interview der Deutschen Presse-Agentur (dpa). "Was nun am Ende am 3. März folgt, wird sich zeigen. Wir hoffen, dass es endlich Perspektiven für den Sport geben wird."

Für wie dringlich die Sportminister es erachten, wieder Bewegung in den Amateursport zu bringen und einen noch größeren Schaden von der Vereinskultur und -infrastruktur abzuwenden, beeindruckte den DOSB-Boss. "Ich habe es noch nie in meiner siebenjährigen Amtszeit erlebt, dass die SMK innerhalb von zwei Wochen dreimal getagt hat", sagte Hörmann. Grundlage für die Initiative der SMK vom Montag sei die Erfahrung, dass auch bei der Öffnung das Infektionsgeschehen im Sport unter Kontrolle behalte werden könne, hieß es in einer Erklärung.
"Es wird höchste Zeit"

Wie groß die Auswirkungen der Pandemie sind, belegen Zahlen, die das Statistische Bundesamt am Dienstag veröffentlichte. Demnach können rund 7,3 Millionen Mädchen und Jungen bis zum Alter von 18 Jahren nicht mehr in ihren Sportvereinen trainieren. Anfang 2020 seien gut die Hälfte der Kinder und Jugendlichen in Deutschland in einem Sportclub als Mitglied angemeldet gewesen. Auch die besonders in der Gesundheitsprävention aktiven Senioren sind stark vom Sport-Lockdown betroffen. Von den 22,5 Millionen Menschen in Deutschland, die älter als 60 sind, waren laut Mitteilung 4,7 Millionen in einem Sportclub.

"Es wird höchste Zeit, dass das so wertvolle Vereinsleben in den 90.000 sozialen Tankstellen unseres Landes wieder ermöglicht wird", sagte Hörmann. Neben der Bewegungslosigkeit führe die Situation zu Mutlosigkeit, Lustlosigkeit und Perspektivlosigkeit: "Die körperlichen und psychischen Kräfte sind bei vielen aufgebraucht." Sowohl bei den Kindern als auch bei den älteren Menschen nehme die aktuelle Entwicklung Ausmaße an, die erschreckend seien.
Mitgliederschwund und Verlust der Vielfalt befürchtet

Die Misere des Sports, seit Monaten kein Bewegungsangebot mehr offerieren zu können, wird auch in einer ersten Sichtung der Mitgliedererhebung durch die Landessportbünde sichtbar. Dabei zeigte sich laut DOSB, dass bei zahlreichen von ihnen bis 31. Dezember 2020 ein Mitgliederschwund in einer Größenordnung von drei bis fünf Prozent festgestellt wurde. Es gebe Signale aus Vereinen und Landessportbünden, dass die Kündigungen im Januar und Februar weiter gehen. "Was wir für den 31. Dezember gemeldet bekommen, ist somit noch nicht das Ende des Pandemie-Schadens", sagte Hörmann.

Deshalb solle ergänzend zum schrittweisen Re-Start eine nationale Kampagne von Sport und Politik gestartet werden, "um die existenziell bedeutende Mobilisierung der Mitglieder für den Vereinssport massiv zu unterstützen", kündigte der DOSB-Chef an.

Zunehmende Austritte oder der Wegfall von Kursgebühren führen trotz staatlicher Hilfsmaßnahmen "zu existenzbedrohenden Schieflagen" vor allem bei Sportvereinen, wie es in dem SMK-Beschluss heißt. "Damit droht langfristig ein Verlust der Vielfalt des Sportangebots und daraus resultierend negative Auswirkungen für die Gesellschaft."
(Quelle: dpa)

22.02. Absage 10. Kölner Frühlingslauf
Köln.
Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,
es war für Euch sicherlich schon abzusehen, dass inmitten der immer noch anhaltenden Lockdown-Situation kein Volkslauf stattfinden darf. Wir haben bis zuletzt sehr gehofft, dass sich die Lage nochmal verbessert, jetzt haben wir aber schweren Herzens akzeptieren müssen, den für den 21. März 2021 angesetzten Kölner Frühlingslauf abzusagen.

Trotz unserer offensichtlichen Enttäuschung, den Lauf zum zweiten Jahr in Folge nicht austragen zu können, sehen wir die Absage auch als Zeichen an unsere Laufgemeinschaft, weiterhin mit Pflichtbewusstsein und Vorsicht durch diese Krise zu gehen. So wollen wir unserer Verantwortung als Veranstalter gerecht werden.

Da von allen angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern kein Startgeld eingezogen wurde, müsst Ihr nun weiter nichts veranlassen. Ummeldungen auf andere Läufe von uns sind jedoch nicht möglich.

Das Leichtathletik-Team DSHS Köln steht Euch seit vielen Jahren als engagierter Partner für mehrere beliebte Kölner Läufe zur Seite. Als gemeinnützigem Verein mit unter anderem großer Nachwuchsabteilung fehlen uns durch die nicht stattfindenden Events nun seit einem Jahr die erforderlichen Einnahmen, um unsere laufenden Kosten weiterhin bestreiten zu können. Dies führt uns, wie auch andere Amateursportvereine, zunehmend in eine existenzielle Krise.

Um unbeschadet durch diese schwierige Zeit zu kommen, planen wir im April eine Aktion, bei der auf der einen Seite das individuelle Lauferlebnis im Vordergrund steht, auf der anderen Seite aber Spendengelder für den Verein akquiriert werden sollen. Es wäre eine großartige Unterstützung für uns, wenn viele Laufbegeisterte sich dieser Hilfsaktion anschließen würden. Informationen dazu finden sich bald schon auf der LT-Homepage www.lt-dshs-koeln.de

Wir bedanken uns für Euer Verständnis bei der aktuellen Absage und freuen uns auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen bei unseren nächsten Läufen.

Haltet Euch fit und bleibt gesund!

Eurer
Leichtathletik-Team Deutsche Sporthochschule Köln e.V.

21.02. 800-Meter-Spezialistin Majtie Kolberg : Ahrweilerin holt Bronze bei deutschen Hallen-Meisterschaften
Dortmund.
Die 800-Meter-Spezialistin Majtie Kolberg hat sich bei den deutschen Hallen-Meisterschaften der Leichtathleten in guter Form präsentiert. Die Läuferin der LG Kreis Ahrweiler holte sich in Dortmund die Bronzemedaille.

Als drittschnellste Starterin und Vorjahres-Dritte reiste Majtie Kolberg zu den deutschen Hallen-Meisterschaften der Leichtathleten nach Dortmund. Mit der Bronzemedaille und einer neuen persönlichen Hallenbestzeit im Gepäck kehrte die 800-Meter-Läuferin von der LG Kreis Ahrweiler von den nationalen Titelkämpfen an die Ahr zurück. In einem flotten Meisterschaftsrennen musste die 21-Jährige in 2:04,35 Minuten nur Tanja Spill (Dormagen/2:03,06) und Sarah Schmidt (Leverkusen/2:04,07) den Vortritt lassen. Die Vorjahresgewinnerin und fünfmalige Titelträgerin Christina Hering aus München wurde nur Fünfte (2:06,40).

„Ich war schon ein bisschen überrascht, dass ich plötzlich noch die Power hatte, an Christina Hering vorbeizuziehen. Das ist sonst nie so“, sagte Kolberg nach dem Rennen. „Sonst konnte sie immer das Tempo halten.“ Als Zweitplatzierte ging Kolberg in die letzte Kurve. Aber auf den letzten 50 Metern schob sich Schmidt noch vorbei. „Ich bin trotzdem rundum zufrieden“, sagte die Läuferin von der Ahr. „Eine persönliche Bestzeit ist immer top. Aber natürlich wäre eine 2:03 in der Halle auch schön gewesen.“

Obwohl Christina Hering 650 Meter lang fürs Tempo gesorgt hatte, sei es ein schwieriges Rennen gewesen. „Ein Rennen, in dem ich viele Erfahrungen sammeln konnte“, resümierte Kolberg. Große Fehler hat sie vorbehaltlich einer genauen Analyse mit Trainer Leo Monz-Dietz nicht ausgemacht. „Als ich nach 350 Metern eine Lücke zu Christina gelassen habe, in die Tanja Spill hi-neingelaufen ist, hätte ich mutiger sein können“, sagte sie zur Situation nach knapp der Hälfte der Distanz, als sie vom zweiten auf den dritten Platz zurückfiel.
Kolberg hofft auf Trainingslager

Dass die ersten vier Läuferinnen – auch die Viertplatzierte Nele Weßel (Königsteiner LV/2:05,87) ist wie Kolberg Jahrgang 1999 – einer neuen, jungen Generation von Mittelstrecklerinnen angehören, sieht Kolberg positiv: „Es wird spannend. Das ist auch für die Zuschauer gut.“ Wobei Publikum bei der Hallen-DM diesmal wegen der Corona-Beschränkungen nicht zugelassen war. „Die Zuschauer haben vielen gefehlt“, sagte Kolberg. In Disziplinen wie Weitsprung klatschten sich die Athleten gegenseitig den Rhythmus.

Für Kolberg ist mit der DM die Hallensaison erst einmal beendet. „Ich habe jetzt ein paar Tage Ruhe und dann geht es hoffentlich ins Trainingslager“, erzählte sie. Die deutschen Mittelstrecklerinnen wollen sich Hindernislauf-Europameisterin Gesa Felicitas Krause (Trier) anschließen, die wie vor einem Jahr ein Trainingscamp in Boulder in den USA plant. „Aber man weiß ja nie, was noch kommt mit Corona“, schränkte Kolberg ein.

(Autor & Copyright: Holger Teusch)

20.02. Neue Corona-Schutzverordnung ab 22. Februar in NRW
Der Sportbereich muss größtenteils leider weiterhin in einem "Lockdown" verharren, denn grundsätzlich ist der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen und die Nutzung der Nebenräume wie Duschen etc weiterhin untersagt. Allerdings gibt es ab 22. Februar eine überraschende Änderung, eine "zaghafte" Lockerung. So ist erstmalig wieder die Nutzung von Sportanlagen erlaubt, allerdings nur allein, für zwei Personen, oder nur Personen aus einem Hausstand. Dabei ist darauf zu achten, dass zwischen verschiedenen Personen oder Personengruppen, dauerhaft ein Mindestabstand von 5 Metern einzuhalten ist.
 
In der ab 22. Februar 2021 gültigen Fassung §9 im Sportbereich gilt:
 
(1)     Der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen ist unzulässig. Ausgenommen von dem Verbot nach Satz 1 ist der Sport allein, zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes auf Sportanlagen unter freiem Himmel einschließlich der sportlichen Ausbildung im Einzelunterricht. Zwischen verschiedenen Personen oder Personengruppen, die nach Satz 2 gleichzeitig Sport auf Sportanlagen unter freiem Himmel treiben, ist dauerhaft ein Mindestabstand von 5 Metern einzuhalten. Die für die in Satz 1 genannten Einrichtungen Verantwortlichen haben den Zugang zu der Einrichtung so zu beschränken, dass unzulässige Nutzungen ausgeschlossen sind und die Einhaltung der Mindestabstände gewährleistet ist. Die Nutzung von Gemeinschaftsräumen, einschließlich Räumen zum Umkleiden und zum Duschen, von Sportanlagen ist unzulässig.
(2)     Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen sind untersagt.
(3)     Wettbewerbe in Profiligen, Wettbewerbe im Berufsreitsport und Pferderennen sowie andere berufsmäßige Sportausübung sind zulässig, soweit die Vereine beziehungsweise die Lizenzspielerabteilungen der Vereine sich neben der Erfüllung ihrer arbeitsschutzrechtlichen Hygiene- und Schutzpflichten auch verantwortlich für die Reduzierung von Infektionsrisiken im Sinne des Infektionsschutzgesetzes zeigen und die für die Ausrichtung der Wettbewerbe verantwortlichen Stellen den nach § 17 Absatz 1 zuständigen Behörden vor Durchführung der Wettbewerbe geeignete Infektionsschutzkonzepte vorlegen. Zuschauer dürfen bei den Wettbe- werben nicht zugelassen werden.
(4)     Ausgenommen von Absatz 1 und damit unter Beachtung der allgemeinen Regeln dieser Verordnung und anderer Rechtsvorschriften (insbesondere Arbeitsschutzrecht) zulässig sind
 
1.     der Sportunterricht (einschließlich Schwimmunterricht) der Schulen und die Vorbereitung auf oder die Durchführung von schulischen und berufsbezogenen Prüfungen sowie Übungs- und Leistungsnachweisen,
2.     sportpraktische Übungen im Rahmen von Studiengängen,
3.     das Training der offiziell gelisteten Sportlerinnen und Sportler der Bundes- und Landeskader in den olympischen, paralympischen, deaflympischen und nicht-olympischen Sportarten an den nordrhein-westfälischen Bundesstützpunkten, Landesleistungsstützpunkten und an verbandszertifizierten Nachwuchsleistungszentren sowie
4.     das Training von Berufssportlern auf und in den von ihrem Arbeitgeber bereitgestellten Trainingseinrichtungen.
(5)     Abweichend von Absatz 1 ist das Bewegen von Pferden aus Tierschutzgründen im zwingend erforderlichen Umfang auch in geschlossenen Räumlichkeiten von Sportanlagen zulässig. Sport- und trainingsbezogene Übungen sind dabei untersagt.

19.02. Hallen-DM 2021: Livestream, Live-Ergebnisse und Rundum-Service aus Dortmund
Am kommenden Wochenende kämpfen viele der besten deutschen Leichtathletinnen und Leichtathleten in Dortmund um die Hallentitel 2021. Wir verraten Ihnen, wann, wo und wie Sie die Wettbewerbe mitverfolgen können.

Die Hallensaison 2021 geht in die entscheidende Phase: Die Deutschen Hallenmeisterschaften werden am Wochenende (20./21. Februar) zu einem letzten Kräftemessen der besten deutschen Athletinen und Athleten, bevor in Torun (Polen; 4. bis 7. März) bei der Hallen-EM auch international die Weichen für die Freiluft-Saison gestellt werden. Die Titelkämpfe in Dortmund müssen aufgrund der Corona-Pandemie unter strengen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen stattfinden, Zuschauer sind nicht zugelassen. Auf leichtathletik.de sind Sie mit unserem umfangreichen Live-Service dennoch so nah dabei wie möglich!

Auf unserer Live-Seite auf leichtathletik.de finden Sie an beiden Wettkampf-Tagen Livestreams und Live-Ergebnisse. Die Livestreams sind entsprechend dem Zeitplan in vier Sessions eingeteilt und starten am Samstag gegen 13:30 sowie 16:30 Uhr und am Sonntag gegen 11:25 und 13:45 Uhr. Sie werden kommentiert von unseren Leichtathletik-Experten Ivo Koken und Alexandra Dersch.

Bilder, Videos, Interviews und mehr
Alle Finals präsentieren wir zeitnah nach den Entscheidungen auch in Video-Clips auf leichtathletik.de. Dort können Sie zudem in unseren Disziplinzusammenfassungen und in Bildergalerien die Wettbewerbe noch einmal Revue passieren lassen. Die ersten Reaktionen der Siegerinnen und Sieger sowie weiterer Hallen-EM-Kandidaten fangen wir für Sie in Video-Interviews und in Flash-Quotes ein, die Sie ebenfalls auf leichtathletik.de finden.

Auch auf den Social Media-Kanälen des DLV auf Facebook, Instagram und Twitter verpassen Sie am DM-Wochenende keines der Highlights! Wir nehmen Sie dort mit in die Halle, gewähren auch den einen oder anderen Blick hinter die Kulissen und präsentieren Ihnen die frischgebackenen Deutschen Hallenmeisterinnen und Hallenmeister 2021.

Auf welche Highlights, Duelle und engen Entscheidungen Sie sich am Wochenende freuen können? Das lesen Sie am Mittwoch und Donnerstag in den großen Vorschauen von Disziplin zu Disziplin auf https://www.leichtathletik.de/termine/top-events/hallen-dm-2021-dortmund

Hallen-DM 2021 im ZDF:
Sonntag, 21. Februar ab ca. 16:30: Zusammenfassung bei "SPORTextra"
(Quelle: Leichtathletik.de)

18.02. Gestern Olympia, heute Nachwuchs-Trainerin
Susanne Hahn trainiert beim Meckenheimer Sportverein

(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

17.02. Windhagen Marathon als "Do - it - yourself - Version"
Vom 1. Mai bis 16. Mai 2021 heißt es "Keep on Running, Running for Children"
Windhagen.
Ein großer Meilenstein in der Pandemie-Bekämpfung ist erreicht. Mehrere Impfstoffe wurden in Rekordzeit gefunden und zugelassen. Die aktuellen Bestimmungen und die Entwicklung der Corona-Pandemie lässt aber noch nicht hoffen, dass wir schnell in unser normales Leben zurückkehren können. Dieses betrifft leider auch den Windhagen-Marathon.

Zudem wird an unserem Veranstaltungstag eine Brückenbaustelle die Durchführung massiv behindern. Dieses betrifft alle Langstrecken und Biking. Es wäre eine erhebliche Streckenänderung von Nöten.

Auf Grund dessen hat das Orga-Team beschlossen, die reguläre Veranstaltung abzusagen. Wir werden Euch aber eine virtuelle „Do-it-yourself-Veranstaltung“ mit Benefiz-Charakter zu Gunsten der Aktionsgruppe Kinder in Not e.V. anbieten.

Nähere Einzelheiten entnehmt Ihr bitte der Ausschreibung.
https://www.windhagen-marathon.de/Ausschreibung/
Der Rhein-Westerwald 10km-Laufcup wird stattfinden, wenn auch (teilweise) virtuell.

16.02. Neusser Sommernachtslauf - Abgesagt!
Neuss.
Der Neusser Sommernachtslauf lockt im Juni tausende Zuschauer in die Neusser Innenstadt. Der Lauf ist längst ein Dauerbrenner und seit langem fest in den Neusser Sportkalender etabliert.

Rund 3.600 Teilnehmer gehen an den Start, die von unzähligen Zuschauern angefeurt werden. In den verschiedensten Klassen hat man die Möglichkeit, den Sommernachtslauf aktiv mitzuerleben. Für jeden Teilnehmer findet sich die passende Kategorie - sei es die Schülerklasse, der Eltern-Kind-Lauf, die Team-Staffel oder der Jedermann-Lauf. Somit ist der Sommernachtslauf ein gelungenes Beispiel dafür, wie Breiten-, Jugend- und Leistungssport miteinander verbunden werden kann.

Abgerundet wird der Sommernachtslauf durch ein buntes Rahmenprogramm: Diverse Marchingbands und ein DJ sorgen für die musikalische Untermalung an der Rennstrecke, Getränke- und Imbissbuden laden zu einer Stärkung ein. Informationen rund um die Rennen werden auf einer riesigen LED-Großleinwand präsentiert und die durch Fackeln beleuchtete Strecke wird ab Einbruch der Dunkelheit in eine ganz besondere Atmosphäre getaucht.

In 2020 sowie in 2021 findet der Sommernachtslauf aufgrund der aktuellen Coronavirus-Pandemie nicht statt!
https://www.neusser-sommernachtslauf.de/

15.02. Deutscher Rekord für Samuel Fitwi und Weltrekord für Beatrice Chepkoech über 5 Kilometer
Im 5-Kilometer-Eliterennen von Monaco purzelten am Sonntag jede Menge Rekorde – darunter auch ein deutscher: Samuel Fitwi steigerte die deutsche Bestmarke auf der erst kürzlich ins Rekordprogramm aufgenommenen Strecke auf 13:33 Minuten. Hindernis-Weltrekordlerin Beatrice Chepkoech gelang in 14:43 Minuten ein weiterer Weltrekord.

Es wurde das erwartet schnelle Rennen – wenngleich Joshua Cheptegei (Uganda) im Männer-Wettbewerb dieses Mal nicht in den Bereich seiner Rekordmarke des Vorjahres (12:51 min) kam. Der Weltrekordler setzte sich am Sonntag im 5-Kilometer-Eliterennen der Männer in Monaco bei empfindlich kühlen Temperaturen und einer Weile auch Gegenwind in 13:14 Minuten durch.

Dafür war Hindernis-Weltrekordlerin Beatrice Chepkoech aus Kenia ein weiteres Mal in Rekordlaune: Die 29-Jährige steigerte den 5-Kilometer-Weltrekord der Frauen auf 14:43 Minuten. Vorbehaltlich des üblichen Ratifizierungsprozesses löst sie damit ihre Landsfrau Caroline Kipkirui (14:48 min) an der Spitze der Rekordlisten für gemischte Rennen ab. Sifan Hassan (Niederlande) war im Vorjahr in einem reinen Frauen-Rennen in 14:44 Minuten fast ebenso schnell gewesen.
Deutscher Rekord für Samuel Fitwi

Erst seit 2018 werden für 5-Kilometer-Straßenwettbewerbe offizielle Weltrekorde und analog auch nationale Rekorde geführt. Zuvor zählte diese Strecke vergleichsweise selten zum Wettkampf-Programm. So ist auch die recht hohe Anzahl der zuletzt stetig verbesserten Landesrekorde zu erklären – zu denen am Sonntag neben Bestmarken für die Niederlande, Österreich und Dänemark auch (vorbehaltlich der offiziellen Anerkennung) ein deutscher Rekord hinzukam.

Samuel Fitwi (LG Vulkaneifel) hatte als einziger Deutscher einen Startplatz im Weltklasse-Feld und machte als drittbester Europäer auf Platz sechs ein starkes Rennen. Der 24-Jährige, der bisher im Crosslauf mit U23-Silber bei der EM 2019 seinen größten Erfolg gefeiert hatte, kam nach 13:33 Minuten ins Ziel. Seine Bestmarke von 14:04 Minuten als Durchgangszeit auf dem Weg zur 10-Kilometer-Bestmarke (28:11 min) vom Januar 2020 steigerte er deutlich. Und verbuchte damit zugleich die schnellste deutsche Zeit auf einer offiziell vermessenen 5-Kilometer-Strecke seit Einführung der Rekord-Dokumentation am 1. Januar 2018.

Einige Vergleichswerte zur Einordnung: Der Europarekord des Franzosen Jimmy Gressier aus dem Vorjahr liegt bei 13:18 Minuten. Die deutsche Jahresbestleistung hielt 2020 mit 14:16 Minuten der Hannoveraner René Menzel. Im Jahr 2018 war WM-Teilnehmer Sam Parsons (Eintracht Frankfurt) auf dieser Strecke, noch für die USA startberechtigt, nach 13:47 Minuten im Ziel. Die deutsche Jahresbestleistung über 5.000 Meter auf der Bahn war 2020 in den Händen des Deutschen Meisters Mohamed Mohumed (LG Olympia Dortmund; 13:23,71 min). Hier gehört der deutsche Rekord von 12:54,70 Minuten dem Olympiasieger von 1992 Dieter Baumann. Samuel Fitwis persönliche Bestleistung im Bahn-Wettbewerb liegt bei 13:35,56 Minuten.

14.02. Neuer Termin für 47. Königsforst-Marathon: 7. November 2021
Bergisch Gladbach.
Nach der Entscheidung der Bundesregierung, der Länder und örtlichen Behörden ließ es dem TV-Refrath keine andere Wahl: "Wir müssen die geplante Triade RUN HAPPY DAYS im März leider absagen", berichtet Jochen Baumhof. Aber wer den Veranstalter kennt, weiß, dass sie so schnell nicht aufgeben. Der 47. Königsforst-Marathon wird somit verschoben, auf den bereits bekannten Ersatztermin "7. November 2021".
 
Teilnehmer, die sich bei einer bereits erfolgten Anmeldung für März auch für den Ersatztermin entschieden haben, sind automatisch mit dabei. Alle anderen können sich ab 1. März neu registrieren. Da der Veranstalter - wie versprochen - noch keine SEPA-Sammellastschrift eingereicht hat, müssen keine Startgelder aufwändig zurückgezahlt werden.
 
Neu im Programm: Ultra-Köfo über 63,3 km
Die kurzen Laufdistanzen über 5 km und 10 km werden nicht mehr im Programm sein. Diese beiden beliebten Strecken wird der TV-Refrath jedoch drei Wochen vor dem Herbst-Königsforst-Marathon, im Rahmen seines 35. Refrather Herbstlauf am 17. Oktober 2021  anbieten. Somit werden die Distanzen Halbmarathon und Marathon mehr in den Fokus geraten, bzw. wird man dem noch ein Sahnehäubchen aufsetzen. Als ein Bonbon für alle Ultraläufer, werden am 7. November erstmals drei Runden à 21,1 km angeboten. Diese Gruppe startet 30 Minuten vor den Halbmarathon- und Marathon-Läufern bereits um 9.30 Uhr. Finaler Zielschluss wird für alle Teilnehmer wird um 16.30 Uhr sein.
 
Der Königsforst-Marathon bietet übrigens einen besonderen Vorteil, den viele Köfo-Marathon-Freunde zu schätzen wissen: Wer nach 1 Runde (Halbmarathon), oder 2 Runden (Marathon) nicht weiterlaufen kann oder möchte, setzt den Blinker in den Zielkanal und wird trotzdem gewertet und erhält die verdiente Finisher-Medaille.
 
Alternative für den März: Run Green Virtual
Für alle, die trotzdem im Frühjahr das gewohnte Köfo-Marathon Feeling erleben wollen, bietet der TV-Refrath wie im Vorjahr eine virtuelle Variante des Königsforst-Marathons vom 01. bis zum 31. März 2021 an. Die Teilnehmer haben sogar die Wahl zwischen vier Distanzen: 5 km - 10 km - 21,1 km - 42,2 km. Jeder Teilnehmer erhält eine personalisierte Startnummer, natürlich die verdiente Urkunde und als Schmuck- und Sammlerstück die edle Finisher-Medaille 2021, diesmal mit dem heimischen Kleiber als Motiv, per Post.     www.koenigsforst-marathon.de
(Autor & Copyright: Jochen Baumhof für Laufen im Rheinland)

13.02. Majtie Kolberg mit neuer Hallen-Bestmarke
Bei dem hochkarätig besetzten CMCM-Hallen-Meeting in Luxemburg wurde Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler) Fünfte in 2:04,46 min.
Eine Woche vor den Deutschen Hallenmeisterschaften steigerte sie ihre Hallen-Bestmarke um 1,4 Sekunden und kann nun optimistisch den nationalen Titelkämpfen in Dortmund entgegen sehen. In Luxemburg sorgte Souliath Sakad aus Benin zunächst auf eine flotte Fahrt. Am Ende setzte sich Christina Hering (München, 2:03,17 min), vor der Kenianerin Egaly Nafun Nalyanya (2:03,20), Renee Eykens (Belgien, 2:03,61) und Katharina Trost (München, 2:03,65)  in einem ganz engen Finale durch. Majtie hatte mit Naomi Korir (2:05,85 min, Kenia), die eine Freiluftbestmarke von 2:02,95 min aufweist, eine namhafte Läuferin hinter sich lassen können. In der aktuellen Deutschen Jahresbestenliste liegt Majtie Kolberg hinter Christina Hering (2:03,17 min), Tanja Spill (2:03,23) und Trost (2:03,43) als jüngste Läuferin der Spitzengruppe auf Platz vier (2:04,46 min).

12.02. Der Basteilauf in Köln fällt aus!
Köln.
"Der für den 29. März 2021 geplante Basteilauf wird nicht stattfinden, da eine Lockerung der Corona-Beschränkungen bis dahin nicht zu erwarten ist", ließ der Veranstalter Köln-Marathon heute kurz und knapp mitteilen. Damit findet der im Jahre 2019 erstmalig ausgetragene Lauf zum zweiten Mal nicht statt. Bereits 2020 musste der Lauf wegen Corona abgesagt werden.
 
Einen Alternativtermin für 2021 wird es nicht geben, vielmehr plant man für 2022. Ein genauer Termin ist noch nicht festgelegt und wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
www.basteilauf.de
(Autor & Copyright: Jan Broniecki für Laufen im Rheinland)

11.02. Bonner Nachtlauf findet nicht am 2. Juni statt
Bonn.
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Partner und Freunde des Bonner Nachtlaufs,
wir möchten Ihnen heute mit einem kurzen Update einen Einblick in unsere aktuellen Planungen zum Bonner Nachtlauf 2021 geben.

Die Corona-Pandemie hat uns weiterhin fest im Griff. Auch die Entwicklungen der letzten vier Wochen geben keinen Anlass zur Zuversicht, dass sich die allgemeine Situation für den Laufsport kurzfristig verbessern könnte. Ganz im Gegenteil, viele der geplanten Läufe in den kommenden Monaten sind bereits abgesagt oder verschoben worden.

Aus diesem Grund haben auch wir uns dazu entschlossen, den Bonner Nachtlauf nicht am 2.6.2021 durchzuführen.

Aktuell suchen wir einen möglichen Ausweichtermin im Spätsommer des Jahres. Sobald wir mit den Verantwortlichen der Stadt Bonn und unter Einbeziehung aller weiteren Veranstaltungen in den Monaten August und September einen Termin gefunden haben, werden wir Sie umgehend informieren.
www.bonner-nachtlauf.de
(Mitteilung: Bonner Nachtlauf für Laufen im Rheinland)

10.02. LLG-Spendenlauf 2021 (13.-21. Februar 2021)
Die LLG St. Augustin hat sich für die zurzeit wettkampflose Zeit etwas besonderes ausgedacht und lädt zu einem Spendenlauf ein. Hierbei geht es allerdings nicht um schnelle Zeiten, sondern vielmehr darum, in einem vorgegebenem Zeitraum möglichst viele Kilometer zurückzulegen. Gestartet wird am Samstag, 13. Februar 2021, jeweils um 0:00 Uhr, das rennen geht 9 Tage lang, bis zum 21. Februar 2021.
 
Gelaufen wird in ausgelosten Teams. Je nach Gesamtteilnehmerzahl werden sie aus 4-5 Personen bestehen. Jeder soll an den genannten Tagen, möglichst viele Kilometer laufen, walken oder wandern, die im Team addiert werden. Die zurückgelegten Kilometer sollten dann auf der hierfür zur Verfügung gestellten Webseite fleißig eingetragen werden, wo man dann auch die Zwischenstände nachschlagen kann.
 
Der zu leistende Spendenbetrag gestaltet sich wie folgt:
Bis 50Km = 50 Cent/Km
Bis 100 Km = 40 Cent/Km
Bis 150 Km = 30 Cent/Km

Jedes Team entscheidet selbst über die Verwendung des eingenommenen Spendengeldes. Die Überweisungen können von jedem selbst an die Organisation gemacht werden, um auf Wunsch eine Spendenquittung zu erhalten.

Zwecks Teambildung sollte die Anmeldung bis heute - 11. Februar 2021 erfolgen.
https://ilseschmitz63.wixsite.com/llgsponsorenlauf
(Mitteilung: LLG St. Augustin für Laufen im Rheinland)

09.02. Marathon-Historie: EM 1986 in Stuttgart
Bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 1986 in Stuttgart fand ein hochklassig besetztes Marathonrennen statt. Mit dabei: Steve Jones, Hugh Jones, Gelindo Bordin, Orlando Pizzolato, die DDR-Asse Jörg Peter und Michael Heilmann, Titelverteidiger Gerard Nijboer, Kjell-Eric Stahl, Herbert Steffny, Ralf Salzmann.

08.02. Elite-Marathon in Hamburg
Am 11. April soll mit dem NN Mission Marathon ein reines Eliterennen stattfinden. Für viele Top-Athleten bedeutet das die letzte Chance auf ein Olympia-Ticket.

Eine gute Nachricht für Spitzen-Läufer: Der NN Mission Marathon findet am 11. April auf Hamburgs Straßen statt. Das verkündete das niederländische NN-Laufteam in einer Pressemitteilung. Für viele Top-Athleten ist dies die letzte Möglichkeit, sich für die Olympischen Spiele 2021 in Tokio zu qualifizieren, die im Sommer mit einem Jahr Verspätung stattfinden sollen.

Strecke im Herzen von Hamburg
Der Marathon findet auf einer 10,5-Kilometer-Strecke im Stadtzentrum Hamburgs statt. Für die Organisation am Wettkampftag sorgt das Team des Hamburg Marathons. Etwa 100 Weltklasse-Athleten, ausgewählt vom NN-Running-Tam, treten an – um sich hoffentlich im Sommer mit den besten Marathon-Läufern der Welt messen zu dürfen.

Hochklassiges Teilnehmerfeld mit vielen deutschen Athleten
Unter den fünf deutschen Männern, die in Hamburg starten, haben zwei bereits die Norm erfüllt: Hendrik Pfeiffer (TV Wattenscheid) steigerte sich vor rund einem Jahr auf 2:10:18 Stunden, Richard Ringer (LC Rehlingen) lief bei seinem Debüt im Dezember auf Anhieb 2:10:59. Nicht am Start sein wird in Hamburg der deutsche Marathon-Rekordler Amanal Petros (TV Wattenscheid), der aufgrund seiner hochkarätigen Verbesserung auf 2:07:18 allerdings ohnehin nicht mehr verdrängt werden kann. Das Ziel für die deutschen Männer wird es in Hamburg sein, eine Zeit von rund 2:10 Stunden zu laufen. Philipp Pflieger (LT Haspa Marathon Hamburg/Bestzeit: 2:12:15), Tom Gröschel (TC Fiko Rostock/2:13:49) und der frühere deutsche Rekordhalter Arne Gabius (Therapie Reha Bottwartal/2:08:33) sind die drei Athleten, die in Hamburg noch die Olympia-Qualifikation anstreben. „Das Training lief bisher gut. Eine Zeit von 2:10 wird nötig sein, um noch bei Olympia starten zu können. Das will ich in Hamburg versuchen“, sagte der aus Hamburg stammende Arne Gabius.

Bei den Frauen ist die Situation ähnlich: Melat Kejeta (Laufteam Kassel) ist mit ihrer Marathon-Bestzeit von 2:23:57 Stunden gesetzt. Sie wird nicht in Hamburg starten. Dahinter belegen im Rennen um die drei Olympia-Tickets zurzeit Deborah Schöneborn (LG Nord/2:26:55) und Katharina Steinruck (Eintracht Frankfurt/2:27:26) die nächsten Plätze. Beide laufen ebenso in Hamburg wie Rabea Schöneborn (LG Nord Berlin/2:28:42), Fabienne Königstein (MTG Mannheim/2:32:35) und Anke Esser (Bayer Leverkusen/2:32:06). Ebenfalls noch Chancen im Rennen um die Olympia-Tickets haben Anja Scherl (LG Telis Finanz Regensburg/Bestzeit: 2:27:50 - in der Qualifikationsphase: 2:28:25) und Laura Hottenrott (TV Wattenscheid/2:33:01), die jedoch nicht in Hamburg starten werden.

Mangel an Elite-Wettkämpfen
Die globale Pandemie bedeutete das Aus für zahlreiche Wettkämpfe in der ersten Hälfte des neuen Jahres. Gerade für Profi-Läufer fehlen deshalb Möglichkeiten, sich im Wettkampf zu beweisen und gegen internationale Konkurrenz anzutreten. Gerade deshalb, so die Organisatoren, soll der NN Mission Marathon eine Chance für Athleten sein, auf hohem Niveau gegeneinander anzutreten.

Das hochkarätige Rennen ist ein gemeinsames Projekt des niederländischen Laufteams NN Running, des Managementunternehmens Global Sports Communication und des Hamburg Marathons. Nicht umsonst steht die Veranstaltung unter dem Motto „Der schnellste Weg nach Tokio“.

„Wir freuen uns, vielen Top-Athleten auf ihrem Weg zum wahrscheinlich wichtigsten Rennen ihres Lebens auf diese Weise unterstützen zu können.“, berichtet Remco Barbier, Vorsitzender des Hauptsponsors NN Group. Frank Thaleiser, Geschäftsführer des Co-Organisators MHV, fügt hinzu: „Für viele der Sportler ist dies die letzte Chance auf ein Ticket nach Tokio. Es ist großartig, dieses Event mit auf die Beine zu stellen.“
(Quelle: Runners World)

07.02. DLV-Urkunde für TVR running Team

 
Corona-Initiativen: DLV Urkunde für TVR running team

 
Im Herbst 2020 hatte der Deutsche Leichtathletik Verband (DLV) alle Vereine aufgerufen, sich für die besten LA-Initiativen des Jahres zu bewerben. Fast 100 Bewerbungen wurden abgegeben, darunter auch die des TV Refrath running teams, dass mit zahlreichen kreativen Ideen punktete. Mit diesen Aktivitäten waren die Refrather dabei: die TVR Corona Privat Challenge im Frühjahr 2020, dokumentiert mit einem außergewöhnlichen Brickfilm von Tanja Causemann, die 4fachen TVR Straßen- und Bahnlauf-Vereinsmeisterschaften mit echter Zeitmessung im Sommer sowie die erfolgreiche Rettung des realen Königsforst-Marathons mit den beiden RUN HAPPY DAYS im Oktober. Die Konkurrenz aus ganz Deutschland war sehr stark und professionell. Nur die top sechs kamen ins finale Voting. "Wir waren zuversichtlich, aber es hat leider nicht ganz gereicht. Es hat sich trotzdem gelohnt und wir nehmen es natürlich sportlich", freut sich Abteilungsleiter Jochen Baumhof über die positiven Rückmeldungen. Vor wenigen Tagen bekam der Organisator vom DLV-Präsidenten eine Anerkennungs-Urkunde für das außergewöhnliche Engagement. Sie ist eines der vielen Corona-Dokumente eines besonders verrückten Jahres.
 


 

 

 

05.02. Historische Dokumente vom Königsforst-Marathon gesucht
Bergisch Gladbach.
Seit 1973 wird einer der ältesten Marathon- und Landschaftsläufe Deutschland im Rheinland ausgetragen: der Königsforst-Marathon. Nach der Erstauflage brauchten das erste Orgateam um Laufgründer Gottfried Küpper ein Jahr Bedenkzeit. Ab 1975 wurde dann der Laufklassiker in der 2. Auflage erstmals auch mit einem Halbmarathon und Zeitmessung ! angeboten, wie das Originalplakat mit dem Ahornblatt zeigt. In drei Jahren wollen wir vom TV Refrath running team mit euch das ganz große 50jährige Köfo-Marathon-Jubiläum feiern. Klar, das ist noch eine Weile bis dahin. Aber wir fangen jetzt bereits an, die Historie aufzuarbeiten und zu sammeln. Daher rufen wir alle auf, die uns vielleicht mit einem uns unbekanntes Schätzchen, einer uns fehlenden Ergebnisliste, Zeitungsartikel, Fotos oder persönliche Anekdoten aus den 70er, 80er, 90er Jahren oder aus dem 21. Jahrhundert  überraschen kann. Wir sind überzeugt, dass zu unserem Fundus noch viele interessante Dokumente und Anekdötchen zusammengetragen werden. Wer dazu beitragen kann und möchte, einen Tipp für uns hat oder Fragen, melde sich bitte per Mail an: historie@rungreen.de

04.02. 2021: Aktueller Planungstand für den Generali Köln Marathon
Das Orga-Team berichtet:

Köln.
Jetzt ist Anfang Februar, und die Corona-Situation scheint sich langsam zu entspannen. Die Impfkampagne läuft an, trotzdem nervt Euch ? wie uns auch ? sicherlich der Lockdown mit all seinen Einschränkungen im Alltag und Training.
 
Wir sind trotz Kurzarbeit voll in den Planungen für den Generali Köln Marathon am 3. Oktober: Die Strecke bleibt unverändert, also auf dem Stand von 2019. Der Start wird wieder in Köln-Deutz, das Ziel am Kölner Dom sein. Und zwischendurch wird es wieder durch die typisch kölschen Veedel mit ordentlich Stimmung gehen!
 
Ob es ggf. seitens der Behörden Auflagen für die Veranstaltung geben wird, wie diese aussehen und welche Auswirkungen diese auf die Veranstaltung haben (könnten), ist jetzt noch nicht abzusehen. Aber wir haben einige Varianten vorbereitet, um ggf. darauf reagieren zu können.
 
Wir werden Euch rechtzeitig, wie im letzten Jahr auch, Bescheid geben, in welcher Form der diesjährige Köln Marathon über die Bühne gehen wird. Auch wenn das etwas abgedroschen klingen mag: Wir sind optimistisch für den Herbst! Und deshalb hören wir nicht auf zu organisieren, und Ihr hört nicht auf zu trainieren! ? Denn: Laufen geht immer!
www.koeln-marathon.de
(Autor & Copyright: Jan Broniecki für Laufen im Rheinland)

01.02. Europalauf in Hennef bereits frühzeitig abgesagt
Hennef.
Der für den 26. Juni geplante Europalauf in Hennef wurde frühzeitig vom Veranstalter abgesagt. "Aufgrund der unsicheren Entwicklung im Zusammenhang mit der Verbreitung von COVID-19 muss der diesjährige Europalauf leider ausfallen", heißt es kurz und knapp in einer Mitteilung der Organisatoren. Stattdessen wird bereits jetzt auf den Termin im kommenden Jahr hingewiesen. Am 25. Juni 2022 sollen dann wieder rund 1.000 Läufer an dem Laufevent entlang der Sieg teilnehmen.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

30.01. Laufband-Rekord! 100 Kilometer, 6:26:14 Stunden, 69.582 Schritte
„Verdammt, wie macht der Kerl das? Inspirierend“, staunt Top-Triathlet Patrick Lange über Ultraläufer Florian Neuschwander. Der 39-Jährige stellte einen neuen Weltrekord auf dem Laufband auf.

Einmal kräftig durchatmen, der Endspurt beginnt. Es ist 14:48 Uhr an diesem Samstagnachmittag, und Florian Neuschwander rennt und rennt und rennt. Endspurt – in seiner Welt heißt das nicht 50 oder 500 Meter. Nein, Neuschwander läuft in anderen Dimension. 90 Kilometer hat er hinter sich, zehn liegen vor ihm. Oder besser: unter ihm. Denn er rennt auf der Stelle. In einer Turnhalle in Bayern auf einem Laufband, drauf und dran, den Weltrekord auf dem Laufband über 100 Kilometer zu brechen.

„Verdammt, wie macht der Kerl das?“, kommentiert der zweimalige Hawaii-Champion Patrick Lange, der live zugeschaltet ist, und ergänzte staunend: „Der Junge zieht das Ding einfach durch. Geil, dabei zu sein, sehr inspirierend.“ Um 9 Uhr am Morgen hatte Neuschwander das Laufband gestartet. Jetzt sind es nur noch fünf, noch vier, noch drei, noch zwei Kilometer. Der letzte ist der schnellste. Der 39-Jährige schaltet noch einmal das Tempo hoch: 18,3 km/h nach 99 Kilometern. „Völlig verrückt, Wahnsinn“, ruft Lange.

Nach 6:26:14 Stunden reißt Neuschwander die Arme hoch, die magische Zahl von 100 Kilometern in den Beinen. Und zwar in neuer, inoffizieller Weltrekordzeit. Mission #beat100flow erfolgreich beendet. Aus den Boxen klingt „Eye of the Tiger“.

„Ich schwitze auch ein bisschen …“
Wer nun denkt, der Ultraläufer müsse sich erst mal richtig erholen, bevor er Luft zum Sprechen hat, der irrt. Kurze Verschnaufpause, er hängt erschöpft über dem Laufband, dann sagt er: „Alter, ich bin im Arsch. Es war lang, aber auch kurzweilig. Geil war es. Danke an alle, hat Bock gebracht.“ Um dann mit einem Lächeln zu ergänzen: „Ich bin leicht erschöpft, schwitze auch ein bisschen … Jeder denkt, der spinnt ein bisschen, aber von der Motivation war es gar kein Thema.“
Dabei war es auch für ihn ein Novum: Mit derart großen Distanzen kennt sich der Ultraläufer aus dem Saarland zwar aus, jedoch absolviert er sie normalerweise irgendwo draußen in der Natur und nutzt das Laufband nur im Herbst und Winter hin und wieder für Trainingszwecke. Jetzt also 100 Kilometer in einer Turnhalle in Nußdorf (Chiemgau), Schritt für Schritt immer auf derselben Stelle, unterstützt durch etliche Fans und Freunde, die ihn bei Zwift radfahrend oder Teile der Strecke mitlaufend begleiteten – darunter auch Patrick Lange – oder den Livestream verfolgten und die Social Media Wall mit Kommentaren füllten.

Um den Weltrekord von 6:39:26 Stunden zu knacken, den der Amerikaner Mario Mendoza im vergangenen Juni aufgestellt hatte, hatte Neuschwander in der Vorbereitung mehrere Halbmarathons, Marathons und auch mal einen 60-Kilometer-Test auf dem Laufband absolviert – meistens, wenn seine kleine Tochter in der Kita war.

Neuschwander ist einer der Stars der Ultralaufszene, unkonventionell, lässig, immer auch mit dem Ziel, andere Menschen mitzureißen. Ob durch Social Media, Lauftreffs in der Realität oder in Corona-Zeiten virtuell.

Sein spannendstes Projekt des vergangenen Jahres klingt skurril: „Von Laufen nach Laufen laufen“. Neuschwander startete in der Schweiz in dem kleinen Ort Laufen bei Basel, lief dann über Zürich nach Bregenz, ins Allgäu und Richtung Ziel: Laufen bei Salzburg. Entlang der Strecke schlossen sich immer wieder andere Läufer an, um ihm ein Stück des Weges Gesellschaft zu leisten und ein Teil dieser Reise zu werden. Jeder war willkomen. Insgesamt legte er 550 Kilometer mit 10.287 Höhenmetern innerhalb einer Woche zurück.

„Wen das nicht inspiriert …“
Abwechslung, von der er an diesem Samstag zwar nur träumen konnte, aber das brauchte es auch nicht. Unterstützung gab es neben Lange auch von weiteren Topsportlern wie Tischtennis-Ass Timo Boll oder Top-Triathlet Sebastian Kienle, die in die Live-Übertragung zugeschaltet wurden.

Offiziell als Weltrekord gilt die Zeit zwar nicht, die Leistung aber schmälert das nicht. Für „Guinness World Records“ müssten offizielle Beobachter vor Ort sein, den Versuch protokollieren und dann legitimieren. In Zeiten von Corona keine Option, die Neuschwander in Betracht zog.

29.01. Insellauf-Alternative wegen Hochwasser abgesagt
Königswinter.
Der für Sonntag geplante "Insellauf" muss wegen Hochwasser und Ärger mit den Ordnungsbehörden abgesagt werden!

28.01. Eigentlicher Insellauf auf 12. Mai verschoben
Königswinter.
Leider musste der für kommenden Sonntag (31. Januar) geplante traditionelle Insellauf aufgrund von Lockdown/Corona abgesagt werden. Der Veranstalter hat jetzt einen Nachholtermin gefunden. Am Mittwoch, 12. Mai 2021 (vor Christi Himmelfahrt)
um 18:00 Uhr - 15km Lauf und um 18:15 Uhr - 1.000m Lauf.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

27.01. Insellauf mal anders
Echtes Rennen auf der Originalstrecke am 31. Januar
Königswinter.
Nach der coronabedingten Absage des Insellauf soll das Rennen am 31. Januar in anderer Form stattfinden. So können interessierte Läuferinnen und Läufer am Sonntag zwischen 6 und 18 Uhr auf der Originalstrecke die 15 Kilometer im eigenen Tempo absolvieren. Start und Ziel befinden sich aufgrund der Sperrung des Peter-Breuer-Stadion in Höhe des Parkplatz (Rheinufer) an der Fähre Niederdollendorf-Bad Godesberg. Gelaufen wird entlang des Rheins bis Bad Honnef auf die Insel Grafenwerth und wieder zurück. Die Strecke ist mit Richtungspfeilen und Kilometerangaben markiert. Im Anschluss können die Laufzeiten mit Angabe von Namen und Alter auf dem Laufsegment Strava hochgeladen werden oder per Mail mit einem Foto der ausgewerteten Strecke übermittelt werden. Auf der Website des Organisators erfolgt dann eine Auswertung.
https://www.strava.com/segments/27122049
Veranstalter: Laufen im Rheinland

26.01. Zwölf Sekunden am Weltrekord vorbei
Mit einer beeindruckenden Leistung knackte Jim Walmsley in Arizona den US-Rekord über 100 Kilometer. Bereits 2019 zog das von Hoka One One organisierte Project Carbon X große Aufmerksamkeit auf sich. Damals gelang es dem US-amerikanischen Ultramarathonläufer Jim Walmsley in 6:50:07 Stunden die 36 Jahre alte Bestzeit von Bruce Fordyce um 14 Sekunden zu unterbieten. Am 23. Januar 2021 ging der inzwischen 31-Jährige nun in seinem Heimat-Bundesstaat Arizona an den Start des Project Carbon X 2. Insgesamt finishten zehn Sportler die 100-Kilometer-Distanz. Da alle gestarteten Läufer Teil des Teams von Hoka One One sind, wurde gemeinsam statt gegeneinander gelaufen, schließlich war man sich einig, dass herausragende Leistungen an diesem Tag nur im Team möglich seien. Nichtsdestotrotz gab Walmsley vor dem Rennen an, seine Teamkollegen dennoch hinter sich lassen zu wollen. Folglich galt er auch als großer Favorit, dem ein neuer Weltrekord getraut wurde.

Walmsley zeigt großen Kampfgeist
Ab 7:10 Uhr Ortszeit gingen die Läufer auf die Strecke. In einem sehr gleichmäßigen Tempo absolvierte Walmsley gemeinsam mit mehreren weiteren Topläufern die ersten zwei bis drei Laufstunden. Die Position des Führenden übernahm er somit offiziell erst nach der 50-Kilometer-Marke, die nach 3:04:15 Stunden erreicht wurde. Mit großem Einsatz lief Walmsley dem Ziel entgegen. Leider schwankten seine 5-Kilometer-Zeiten auf den letzten 20 Kilometern, sodass er alles in allem ein wenig Zeit verlor. Eine Zeit von 19:31 Minuten für die letzten fünf Kilometer reichten am Ende nicht für den Weltrekord, sodass Jim Walmsley das Ziel nach 6:09:26 Stunden erreichte. Den 100-Kilometer-Weltrekord des Japaners Nao Kazami, der diesen 2018 aufstellen konnte, verpasste der US-Amerikaner folglich um lediglich zwölf Sekunden. Seine persönliche Bestzeit unterbot er hingegen um rund 40 Minuten und auch den nationalen Rekord der USA sicherte er sich.

Rajpaul Pannu mit beeindruckendem Debüt
Hinter Jim Walmsley kam Rajpaul Pannu bei seinem ersten 100-Kilometer-Rennen als Zweiter ins Ziel. In 6:28:31 Stunden blieb Pannu auf Anhieb unter 6:30 Stunden. Die erste Hälfte war er in 3:09:57 Stunden gelaufen. Den dritten Platz sicherte sich hingegen Kris Brown in 6:39:14 Stunden. Dahinter kamen Johan Lantz (6:46:32 Stunden), Elov Olsson (6:48:46 Stunden) und Craig Hunt (6:55:42 Stunden) auf die weiteren Plätze. Leider mussten jedoch auch zahlreiche Topathleten wie etwa Fernando Cabada, Hayden Hawks und Dion Finocchiaro aussteigen.

Französin Audrey Tanguy gewinnt
Bei den Damen führte lange Zeit Carla Molinaro aus London. Die Britin wurde unter anderem für ihren 1.327 Kilometer langen Rekordlauf durch ganz Großbritannien bekannt, den sie in 12 Tagen, 30 Minuten und 14 Sekunden finishen konnte. Auch in Arizona präsentierte sich Molinaro in guter Form und lag folglich rund zwei Drittel des Rennens in Führung. Dann rückten ihre Verfolgerinnen jedoch immer näher ran und überholten sie. Am Ende finishte sie nach 8:01:22 Stunden, womit sie eine Zeit von unter acht Stunden nur um 83 Sekunden verpasste. Noch schneller war in erster Linie Audrey Tanguy. Sie lief die ersten 50 Kilometer in 3:40:03 Stunden und lag zu diesem Zeitpunkt noch auf dem dritten Rang. Indem sie eine zweite Hälfte in 4:00:33 Stunden folgen ließ, konnte die Französin am Ende mit knapp drei Minuten Vorsprung gewinnen. Zweiter wurde Nicole Monette (7:43:18 Stunden), Dritte Courtney Olsen (7:55:11 Stunden).
(Quelle: Runners World)

25.01. BELGENBACH-TRAIL MONSCHAU – EIFEL-EXTREM
Sonntag, 18. April 2021 ab 11.30 Uhr
Monschau.
Liebe Freunde und Anhänger des Traillaufens!
Der 7. Belgenbach-Trail wird ins Frühjahr verschoben. Optimistisch und voller Zuversicht hoffen wir, dass der Lauf unter Einbeziehung der dann gültigen Corona-Schutzverordnung stattfinden kann. Die  Durchführung  kann sich abweichend der in der Ausschreibung angegebenen Informationen ändern.

Wir werden euch immer zeitnah über Anpassungen informieren.

Hier die wichtigsten Änderungen:

    Die online Anmeldung schließt für alle am 08.04.2021. Startberechtigt sind nur Personen, deren Startgeld bis spätestens 10.04.2021 bei der Sparkasse Aachen BIC: AACSDE33XXX, IBAN: DE18 3905 0000 0008 3141 30 eingegangen ist.
    ACHTUNG! Es sind keine Nachmeldungen vor Ort möglich! Bei einer Absage des Laufes wird die Startberechtigung automatisch als Freistart auf 2022 übertragen. Eine Erstattung des Startgeldes ist nicht vorgesehen.
    Aufgrund der diesmal zwingend erforderlichen elektronischen Zeitmessung und einem eventuellem Startnummernversand ist eine Erhöhung der Startgebühr leider unumgänglich: Light-Trail 10 Euro, Strong-Trail und Surprise-Trail 15 Euro.
    Startnummernausgabe, Siegerehrungen, Verpflegung, Duschen & Umkleiden, Cafeteria – werden abhängig von den COVID-19 Vorgaben des Landes NRW organisiert und rechtzeitig unter
    www.tv-konzen-run-walk.de  Facebook, bzw. per E-Mail an alle Voranmelder bekannt gegeben.

 Belgenbach-Trail – das Lauferlebnis mit null Straße, null Asphalt aber 100 % Gelände.

Trotz der notwendigen Änderungen ist eins gewiss, es wartet wieder ein echtes Highlight auf die Anhänger des Traillaufens und natürlich auch auf diejenigen, die Waldwege und urige Naturpfade laufend erleben möchten. Gerade im Frühjahr und nach langer Wettkampfpause sind die Eifel-pur-Strecken bestens geeignet, die Laufgeister für die kommende Saison zu wecken.

Rauf und runter durch das Monschauer Belgenbachtal könnt ihr in diesem Jahr sogar unter drei Strecken auswählen. Schon der Trail über 5,7 Kilometer verlangt den Teilnehmern mit Matsch, Wasser und 130 Höhenmetern einiges ab. Richtig hart wird es beim 10 Kilometer Eifel-Extrem Kurs. Wechselnd führen Bergpfade, An-und Abstiege hinunter an die Rur ins Grünental. Ab dort erwarten euch auf den letzten knapp vier Kilometern zum Ziel Bachdurchquerungen, Single Trails und wahrscheinlich wieder jede Menge Morast. Insgesamt kommen beim Strong-Trail 350 Hm zusammen.

Neu 2021 ist der Strong-Trail Surprise. Mit einer zusätzlichen Schleife wird der Strong-Trail ab Grünental um ca. 5 km und 150 Hm erweitert.

24.01. Donatuslauf fällt erneut aus - Dritte Absage in Folge
Erftstadt.
Liebe Lauffreunde,
Leider wird es auch 2021 keinen Donatuslauf geben. Die andauernde Pandemie macht eine verlässliche Planung leider unmöglich. Wir halten eine für alle Beteiligten Sorgen- und Risikofrei Durchführung am regulären Termin 14. März für sehr unwahrscheinlich und sind daher zu dieser traurigen, aber verantwortungsvollen Entscheidung gekommen.
Es wird auch keine Terminverschiebung des Donatuslaufs 2021 geben.

Sehr froh sind wir, Euch vorab mitzuteilen, dass wir dennoch weiter machen werden. Zuversichtlich schauen wir in Richtung des nächsten Donatuslaufs am Sonntag, 13.03.2022. Diesen Termin könnt ihr Euch gerne schon einmal vormerken.

Die LG Donatus Erftstadt e.V.  freut sich darauf, die regionale Läufergemeinde endlich wieder zum Saisonauftrakt 2022 in der wunderschönen Ville zu unserem Traditionslauf begrüßen zu dürfen. Das Motto des Donatuslaufs ist und bleibt : Von Läufern für Läufer organisiert.

Wir danken Allen, die uns durch ihre (Startgeld-) Spenden und verständnisvollen, aufbauenden Mitteilungen dabei unterstützt haben, trotz der nötigen Absagen 2019 (Sturmtief Eberhard) und 2020 + 2021 (Corona-Pandemie) nicht aufzugeben. Durch eure Solidarität wird es den Donatuslauf weiterhin geben.

Eure
LG Donatus Erftstadt e.V.

15.01. Königsforst-Marathon spendet 500,- EUR an die Greifvogelhilfe
Bergisch Gladbach.
Das TV Refrath running team hat trotz eines zweimalig drohenden Aus des 46. Königsforst-Marathons es im Vorjahr geschafft, mit den RUN HAPPY DAYS und der virtuellen Variante des Landschaftslaufes am Ende des Jahres einen kleinen Überschuss zu erwirtschaften. Dies war vor allem dank mehrerer großzügiger Spender und Sponsoren als auch durch den Verzicht vieler Läufer auf Rückzahlung des Startgeldes möglich.
 
Der TV Refrath bedankt sich ganz herzlich dafür und möchte wie jedes Jahr Charitypartner Dirk Sindhu von der Greifvogelhilfe unterstützen. "Im Vorjahr stieg die Zahl der eingelieferten Greife von 280 auf 356 Tiere" berichtet Dirk Sindhu, im Hauptberuf Cardio-Techniker an der Uniklinik in Köln. "Daher wollen wir mit unserer Spende in Höhe von 500,- Euro die enormen Kosten für Tierarztrechnungen und Futter etwas abfedern. Jeder Euro ist es wert", weiß Organisationsleiter und Hobbyornithologe Jochen Baumhof.
 
Landschaftsschutz und Artenschutz steht mit Slogan RUN GREEN - RUN HAPPY beim Königsfort-Marathon bereits seit 2014 ganz oben. Die Verbundenheit zur Greifvogelhilfe wissen auch viele tausend Königsforst-Marathon Teilnehmer zu schätzen. Sie hoffen, dass sie möglichst bald wieder Uhu Momo, Turmfalke Frieda und Wüstenbussard Aris die Läufer persönlich in Bensberg begrüßen können.
(Mitteilung: TV Refrath für Laufen im Rheinland)

14.01. Vorabauswertung der 8. Welle des Sportentwicklungsberichts zur COVID-19 Thematik
Auch der Breitensport ist wieder vom coronabedingten Lockdown betroffen. Den positiven Effekten körperlicher Aktivität auf die Gesundheit steht das erhöhte Infektionsrisiko durch Kontakte beim Sport gegenüber. Genau wie beim ersten Lockdown sind daher Sportanlagen für Amateursportler*innen geschlossen. Für Sportvereine wird die Lage immer schwieriger.
 
Deutlich mehr zu schaffen als der erste Lockdown im Frühjahr macht den Sportvereinen in Deutschland die zweite Schließung aller Sportanlagen für den Breitensport. Bis zum erneuten Lockdown ab November war der Anteil an Vereinen ausgeglichen, die Mitgliedschaftsrückgänge oder -zuwächse zu verzeichnen hatten (36,6% Rückgänge gegenüber 35,0% Zuwächse). Inzwischen hat sich mit 44,0% der Anteil der Vereine, die für 2020 Rückgänge melden, gegenüber 29,0% mit Zuwächsen deutlich erhöht. Die Veränderungen sind statistisch signifikant.
 
Mittlerweile erwartet jeder zweite Sportverein (52,4%) in Deutschland in den kommenden zwölf Monaten eine existenzbedrohliche Lage. Auch hier zeigt sich ein signifikanter Anstieg seit dem zweiten Lockdown. Ursache hierfür ist für zwei von fünf aller Vereine (41,3%) der Mitgliederrückgang aufgrund der COVID-19 Pandemie (vor dem zweiten Lockdown: 36,5%). Als weitere Ursache wird von 34,9% aller Vereine der pandemiebedingte Rückgang an Ehrenamtlichen genannt (vor dem zweiten Lockdown: 32,8%). Jeder fünfte Verein (22,1%) rechnet mit einer existenziellen Bedrohung aufgrund pandemiebedingter finanzieller Engpässe (vor dem zweiten Lockdown: 21,1%).
 
Studienleiter Professor Christoph Breuer kommentiert die Ergebnisse wie folgt: "Je länger Sportvereine ihrem Zweck nicht nachkommen dürfen, desto schwächer wirken sie als stabilisierendes Element der Gesellschaft. Es geht sozialer Kitt verloren, der gerade in einer individualisierten Zuwanderungsgesellschaft von Bedeutung ist. Damit treffen die Folgen nicht nur die Vereinsmitglieder sondern die gesamte Gesellschaft."
 
Die Befunde stammen aus der 8. Welle des Sportentwicklungsberichts für Deutschland, an der sich 20.179 Sportvereine beteiligt haben (Feldphase: 21. Oktober bis 21. Dezember 2020). Der Sportentwicklungsbericht für Deutschland wird gefördert vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft, dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und allen 16 Landessportbünden. Die wissenschaftliche Leitung hat Univ.-Prof. Dr. Christoph Breuer von der Deutschen Sporthochschule Köln. Die Sportentwicklungsberichte analysieren kontinuierlich die Entwicklung von Sportvereinen und deren Beitrag zum Gemeinwohl. Der gesamte Forschungsbericht zur 8. Welle wird im Mai 2021 vorliegen.
(Mitteilung: Sportschule Köln)

13.01. Absage "Rund um das Bayer-Kreuz"
Leverkusen.
Der 40. Straßenlauf "Rund um das Bayer-Kreuz" muss leider abgesagt werden. "Die Corona-Pandemie hat uns voll im Griff, zu viele Auflagen, zu viele Sponsoren, die abspringen und die Gefahr der kurzfristigen Absage durch die landesregierung oder dem Gesundheitsamt der Stadt Leverkusen sind kostenmäßig nicht zu stemmen", heißt es dazu vom Orgateam des TSV Bayer 04 Leverkusen.
(Autor & Copyright: Mareike Brischke für Laufen im Rheinland)

12.01. Deutsche Post Marathon Bonn wird wohl auf den 17. Oktober verlegt
Bonn.
Dass der Deutsche Post Marathon Bonn auch in diesem Jahr nicht wie geplant im April stattfinden kann, erklärt sich angesichts der Corona-Lage von selbst. Der 25. April 2021 kommt für Großveranstaltungen dieser Art zu früh. Daher meldete der Veranstalter bei der Stadt Bonn bereits einen Ausweichtermin am 17. Oktober an. Im letzten Jahr wurde das 20. Jubiläum des großen Laufevents vom 26. April auf den 18. Oktober verlegt, fand jedoch lediglich virtuell statt. Diesmal soll es mit einer reellen Durchführung im Herbst klappen. Zuvor wurden bereits die Marathonläufe in Düsseldorf (11. April) und Hamburg (25. April) auf Termine im Oktober verschoben.
Geplante Marathons im Oktober:
3. Köln, 10. Hamburg, 17. Bonn, 24. Düsseldorf, 31. Frankfurt
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

11.01. Absage Hannover-Marathon – DM-Alternativen werden geprüft
Die Veranstalter des HAJ Hannover Marathons haben aufgrund der Corona-Pandemie die Frühjahrs-Ausgabe 2021 des Lauf-Events abgesagt. Ob, wie und wann die Deutschen Marathon-Meisterschaften, die im Rahmen dieses Events geplant waren, dennoch stattfinden können, wird zurzeit geprüft.

100 Tage vor dem ersten Startschuss musste am Freitag das 30. Jubiläum des HAJ Hannover Marathon abgesagt werden. Das für den 17. und 18. April geplante größte Laufspektakel Niedersachsens fällt wie schon im Vorjahr erwartungsgemäß der aktuellen Pandemie-Lage zum Opfer und wird nun am 3. April 2022 an den Start gehen.

„Wir haben in den letzten Wochen und Monaten etliche Szenarien und Möglichkeiten durchgeplant, einen verantwortungsvollen und emotionalen Marathon in angepasster Form zu realisieren“, erklärte Veranstalterin Stefanie Eichel von eichel: Event: „Aber die aktuelle Entwicklung der Infektionslage macht dies natürlich absolut unmöglich.“
Alternativen für DM-Ausrichtung werden geprüft

Im Rahmen des Hannover Marathons sollten eigentlich auch die Deutschen Marathon-Meisterschaften 2021 stattfinden. Alternativen für die Ausrichtung der Marathon-DM werden vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) in Gesprächen mit allen Beteiligten geprüft.

Ein kleiner Hoffnungsschimmer für Norddeutschlands Lauf-Gemeinschaft besteht noch für den Herbst: „Sollte sich dann eine Laufveranstaltung mit einer nennenswerten und auch gefühlt guten Teilnehmerzahl verantwortungsvoll umsetzen lassen, werden wir hoffentlich den Startschuss für ein neues, richtig schönes Lauferlebnis geben können“, verspricht Stefanie Eichel: Event: „Die Pläne dafür liegen bereits auf dem Tisch.“
(Quelle: Leichtathletik.de)

10.01. Bonner Laufcup soll wie geplant stattfinden
Bonn.
Noch sind es drei Monate, bis der erste Wertungslauf zum Bonner Laufcup 2021 startet. Bereits jetzt signalisierte der Beueler10er das einer Durchführung der Veranstaltung nichts im Wege stehe. Das Konzept sieht coronakomforme Einzelstarts in einem Drei-Stunden- Zeitfenster vor. Details folgen zeitnah. Alle weiteren Läufe finden erst im Sommer, Herbst und Winter statt, was Hoffnung für einen regulär stattfindenden Cup macht.

Wertungsläufe
08.04. 9. Beueler10er - 17.30 Uhr
Strecken: 10 km
www.beueler10er.de

02.06. 11. Bonner Nachtlauf - 20.00 Uhr
Strecken: 10 km
www.bonner-nachtlauf.de

05.09. 5. ZeroHungerRun in Bonn - 12.30 Uhr
Strecken: 10 km
www.welthungerhilfe.de/zerohungerrun-bonn-spendenlauf/

10.10. 38. Drei-Brücken-Lauf in Bonn - 09.20 Uhr
Strecken: 10 km
www.drei-bruecken-lauf.de

12.12. 4. Bonner Nikolauslauf - 15.00 Uhr
Strecken: 10 km
https://www.bonner-nikolauslauf.de/

31.12. Bonner Silvesterlauf - 12.00 Uhr
Strecken: 10 km
www.bonner-silvesterlauf.de

09.01. Lockdown bis zum 31. Januar verlängert!
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08.01. Das Marathon-Jahr der Frauen: Zehn unter 2:20, Deborah Schöneborn national überraschend Nr. 1
Aufgrund der Corona-Pandemie konnten im Jahr 2020 längst nicht alle deutschen Marathonläuferinnen zeigen, was sie drauf haben – dennoch gab ein der Breite und an der Spitze starke Zeiten. Internationale setzte Peres Jepchirchir mit einer mächtigen Steigerung in Valencia das i-Tüpfelchen und stellte damit auch ein wenig Weltrekordlerin Brigid Kosgei in den Schatten.

Trotz Corona-Pandemie und der damit verbundenen sehr geringen Anzahl von Startmöglichkeiten gab es auch bei den Frauen 2020 eine Reihe von außerordentlichen Leistungen. Ebenso wie bei den Männern wurde die schnellste Zeit des Jahres am 6. Dezember in Valencia gelaufen: Peres Jepchirchir gewann das Rennen in hochklassigen 2:17:16 Stunden und sortierte sich damit in der Liste der schnellsten je gelaufenen Zeiten auf Rang fünf ein. Ihre kenianische Landsfrau Brigid Kosgei gewann den in der absoluten Spitze am besten besetzten Marathon in London mit 2:18:58 Studnen. Für den deutschen Höhepunkt über die klassische Distanz sorgte überraschend Deborah Schöneborn. Die Berlinerin steigerte sich in ihrem zweiten Marathon um fast fünf Minuten und erzielte mit 2:26:55 in Valencia die schnellste Zeit einer deutschen Läuferin im Jahr 2020.

Wie bei den Männern dominieren auch bei den Frauen die Ergebnisse aus Valencia die Jahresweltbestenliste. Sechs der schnellsten zehn Zeiten stammen von dem Rennen in Spanien, das am Nikolaustag bei sehr guten Wetterbedingungen als reiner Elitelauf stattfand. Alle sechs Läuferinnen blieben dabei unter 2:20 Stunden, was ein Novum ist bezüglich eines einzelnen Rennens. Der in den letzten Jahren mit Hilfe eines entsprechenden Etats stark aufstrebende Valencia-Marathon verzeichnete auch bei den Frauen zum ersten Mal die schnellste Zeit des Jahres in der Welt. Zeiten unter 2:20 Stunden wurden 2020 aber auch in Tokio, London und Dubai gelaufen.

Enorme Steigerung von Peres Jepchirchir
Peres Jepchirchir, die im Oktober bereits den Halbmarathon-WM-Titel gewonnen hatte, steigerte sich bei ihrem zweiten internationalen Marathonrennen enorm: Im japanischen Saitama war sie ein Jahr zuvor 2:23:50 Stunden gelaufen, nun rannte die Kenianerin mit 2:17:16 Stunden gut sechseinhalb Minuten schneller. Da die Kenianer ihre Marathon-Olympia-Teams inklusive Reserve-Läufer bereits vor rund einem Jahr nominiert hatten, dürfte Jepchirchir keine Chance mehr haben, im Sommer bei den Spielen in Japan starten zu können.

Nominiert ist unter anderen Brigid Kosgei. Die Weltrekordlerin (2:14:06 h) zeigte im Oktober beim London-Marathon eine Leistung, die mit der von Jepchirchir sicher vergleichbar ist. Denn ohne die sehr unangenehmen, nasskalten und windigen Bedingungen in der britischen Metropole wäre Kosgei wohl deutlich schneller gewesen als 2:18:58 Stunden. So ist Lonah Salpeter die einzige andere Läuferin, die im vergangenen Jahr unter 2:18 Stunden lief. Die aus Kenia stammende Athletin, die seit Jahren in Israel lebt und dort auch erst mit dem Laufsport begann, gewann im März in Tokio mit 2:17:45 Stunden. Damit ist sie die zweitschnellste Europäerin aller Zeiten hinter Paula Radcliffe (Großbritannien; 2:15:25 h).

Melat Kejeta ausgebremst
Der mögliche Vorstoß in Weltklasse-Bereiche ließ sich für Melat Kejeta (Laufteam Kassel) nicht realisieren. Nach einem positiven Corona-Test musste sie nach ihrer sensationellen Silbermedaille bei der Halbmarathon-WM auf den Start beim Valencia-Marathon verzichten. Aufgrund ihres deutschen Halbmarathon-Rekordes von 65:18 Minuten, erzielt im Oktober in Gdynia (Polen), schien eine Zeit von klar unter 2:20 Stunden und die Verbesserung des deutschen Marathon-Rekordes von Irina Mikitenko (2:19:19 h) realistisch.

So steht eine andere Läuferin überraschend an der Spitze der deutschen Jahresbestenliste: Deborah Schöneborn (LG Nord Berlin). Im Oktober 2019 war sie in Köln ihr Marathon-Debüt in 2:31:18 Stunden gelaufen, nun steigerte sie sich in Valencia auf 2:26:55 Stunden. Damit steht die Berlinerin in der europäischen Jahresrangliste sogar auf Platz drei und hat sehr gute Chancen, für den olympischen Marathon nominiert zu werden (der Qualifikationszeitraum endet Ende Mai). Ein überzeugendes Debüt lief in Valencia ihre Zwillingsschwester Rabea Schöneborn (LG Nord Berlin), die mit 2:28:42 Stunden nun im Rennen um die drei olympischen Startplätze auf Rang fünf liegt und sicherlich im Frühjahr noch einen Qualifikations-Versuch starten wird.

Zwei weitere Athletinnen liefen 2020 kurz vor der Corona-Pandemie Zeiten von unter 2:29 Stunden: Katharina Steinruck (Eintracht Frankfurt) rannte im Januar in Osaka (Japan) 2:28:48 Stunden und Anja Scherl (LG Telis Finanz Regensburg) erreichte im Februar in Sevilla 2:28:25 Stunden. Obwohl weder Melat Kejeta noch Fabienne Königstein (MTG Mannheim), Laura Hottenrott (TV Wattenscheid 01) sowie Anna und Lisa Hahner (SCC Events Pro Team Berlin) im vergangenen Jahr einen Marathon liefen, gab es somit vier Läuferinnen mit Ergebnissen von unter 2:29 Stunden. Das ist angesichts der Pandemie-Situation eine sehr gute Entwicklung, die 2021 noch fortgesetzt werden kann.

Die Jahres-Bestenlisten 2020

INTERNATIONAL
Zeit    Athletin    Nation    Ort
2:17:16    Peres Jepchirchir    KEN    Valencia, 6.12.
2:17:45    Lonah Salpeter    ISR    Tokio, 1.3.
2:18:35    Birhane Dibaba    ETH    Tokio, 1.3.
2:18:40    Joyciline Jepkosgei    KEN    Valencia, 6.12.
2:18:58    Brigid Kosgei    KEN    London, 4.10.
2:19:38    Worknesh Degefa    ETH    Dubai, 24.1.
2:19:52    Helalia Johannes    NAM    Valencia, 6.12.
2:19:54    Zeineba Yimer    ETH    Valencia, 6.12.
2:19:56    Degitu Azimeraw    ETH    Valencia, 6.12.
2:19:56    Tigist Girma    ETH    Valencia, 6.12.
2:20:05    Ruth Aga    ETH    Valencia, 6.12.
2:20:11    Gutemi Imana    ETH    Dubai, 24.1.
2:20:29    Mao Ichiyama    JPN    Nagoya, 8.3.
2:20:30    Sutume Kebede    ETH    Tokio, 1.3.
2:20:32    Sara Hall    USA    Chandler/USA, 20.12.

DEUTSCHLAND
Zeit    Athletin    Verein    Ort
2:26:55    Deborah Schöneborn    LG Nord Berlin     Valencia, 6.12.
2:28:25    Anja Scherl     LG Telis Finanz Regensburg    Sevilla, 23.2.
2:28:42    Rabea Schöneborn    LG Nord Berlin    Valencia, 6.12.
2:28:48    Katharina Steinruck    Eintracht Frankfurt    Osaka, 26.1.
2:39:19    Anke Esser    TSV Bayer 04 Leverkusen    Nagoya, 8.3.
(Quelle: Leichtathletik.de)

07.01. Das Marathon-Jahr der Männer: Zehn Zeiten unter 2:05 und ein deutscher Rekord
Auch in Zeiten der Corona-Pandemie konnten sich die weltweiten Leistungen im Marathon der Männer sehen lassen. Bei den wenigen Elite-Rennen wurden gleich zehnmal Zeiten unter 2:05 Stunden erzielt. Die deutschen Männer waren in der Spitze so gut wie seit 35 Jahren nicht. Weltrekordler Eliud Kipchoge allerdings wird das Jahr 2020 nicht in guter Erinnerung behalten.

Nach dem besten Marathon-Jahr aller Zeiten folgte 2020 die Corona-Pandemie, die den Laufsport weitgehend lahm legte. Es wäre ansonsten sicherlich ein weiteres ganz großes Marathon-Jahr geworden. Doch was am Ende übrig blieb, kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Obwohl in den vergangenen zwölf Monaten nur wenige international wirklich hochkarätige Rennen über die klassische Distanz gestartet wurden, gab es ein paar absolute Weltklasse-Zeiten.

Während der Kenianer Evans Chebet im Dezember in Valencia (Spanien) die Jahresweltbestzeit von 2:03:00 Stunden erreichte, sorgte auf nationaler Ebene Amanal Petros (TV Wattenscheid 01) mit seinem überraschenden deutschen Rekord von 2:07:18 am Nikolaustag in Spanien für Furore.

Valencia löst Berlin ab
Eine einmalige Serie konnte aufgrund der Corona-Krise keine Fortsetzung finden: Neunmal in Folge wurde die Jahresweltbestzeit im Männer-Marathon in Berlin gelaufen, von 2011 bis 2019. Da sich die Veranstalter des Rennens während der Pandemie gegen die Ausrichtung eines reinen Elite-Marathons entschieden, endete diese Berliner Triumph-Serie zwangsläufig. Erstmals stammt eine Marathon-Jahresweltbestzeit nun aus Valencia.

Das aufstrebende Rennen, das enorme finanzielle Unterstützung erfährt und über einen sehr schnellen Kurs verfügt, war einer der wenigen Marathonläufe, die als reines Eliterennen stattfanden. Nachdem in den ersten paar Monaten des Jahres noch einige Läufe regulär gestartet wurden, gab es einen mit Valencia vergleichbaren Marathonlauf im Herbst nur noch in London. Dort jedoch herrschten im Oktober schlechte Wetterbedingungen, so dass die Ergebnisse aus Spanien die Jahresweltrangliste prägen.

Enttäuschung für Eliud Kipchoge in London
Immerhin zehn Zeiten von unter 2:05 Stunden wurden 2020 erreicht. Vier dieser Zeiten waren schneller als 2:04 Stunden – und alle diese Ergebnisse kommen aus Valencia. Nie zuvor erzielten in einem Rennen vier Athleten Zeiten von unter 2:04 Stunden. In der Top-15-Liste des Jahres ist Valencia gleich mit neun Ergebnissen vertreten. Der einzige Läufer, der 2020 sogar zwei absolute Topzeiten erreichte, ist Birhanu Legese. Der Äthiopier gewann zunächst den Tokio-Marathon im März in 2:04:15 Stunden und belegte dann Rang drei in Valencia mit 2:03:16 Stunden. Noch etwas war einmalig in Valencia: 30 Läufer rannten schneller als 2:10 Stunden.

Für Kenias Superstar Eliud Kipchoge war es dagegen ein Jahr zum vergessen: Der Weltrekordler und Olympiasieger hatte sich vollkommen auf den London-Marathon konzentriert, wo er jedoch mit der nasskalten Witterung nicht zurecht kam. Erstmals seit 2013 und erst zum zweiten Mal überhaupt in seiner Marathon-Karriere konnte Eliud Kipchoge ein Marathonrennen nicht gewinnen. Als Achter lief er nach 2:06:49 Stunden ins Ziel und findet sich damit auf Platz 47 in der Jahresweltbestenliste wieder.

Deutsche Marathon-Läufer stark wie zuletzt vor 35 Jahren
Während Peter Herzog trotz der schlechten Londoner Bedingungen mit einem österreichischen Rekord von 2:10:06 Stunden überraschte, fiel zwei Monate später auch die deutsche Bestmarke völlig unerwartet: Amanal Petros nutzte die perfekten Bedingungen in Valencia und lief mit 2:07:18 Stunden genau 75 Sekunden schneller als Arne Gabius (TherapieReha Bottwartal) fünf Jahre zuvor in Frankfurt. Amanal Petros schob sich in der Liste der schnellsten europäischen Marathonläufer aller Zeiten damit immerhin auf Rang 16.

Der Aufwärtstrend im deutschen Männer-Marathon, der sich angekündigt hatte, produzierte trotz des Corona-Jahres zwei weitere Zeiten unter 2:11 Stunden: Hendrik Pfeiffer (TV Wattenscheid 01) steigerte sich im Februar in Sevilla auf beachtliche 2:10:18 Stunden, und Richard Ringer (LC Rehlingen) lief mit 2:10:59 Stunden in Valencia ein sehr gutes Marathondebüt. Man muss sehr weit zurückblättern, um herauszufinden, wann zuletzt drei deutsche Marathonläufer in einem Jahr Zeiten unter 2:11 erreicht haben: Es war 35 Jahre her! 1985 lief Michael Heilmann in Hiroshima (Japan) 2:09:03, Christoph Herle rannte in London 2:09:23 und Ralf Salzmann erreichte in Chicago (USA) 2:10:56 Stunden.

Philipp Pflieger (LT Haspa Marathon Hamburg), der sich in Valencia auf 2:12:15 Stunden steigerte, und Tom Gröschel (TC Fiko Rostock; PB 2:13:49 h) sind Athleten, die sich noch deutlich verbessern können. Und Arne Gabius hat in seinem voraussichtlich letzten Profi-Jahr die Olympia-Qualifikation noch nicht aufgegeben. Dafür müsste er nach dem derzeitigen Stand schneller laufen als Richard Ringer. 2021 könnte trotz Corona ein weiteres gutes Jahr werden für den deutschen Männer-Marathon.

Die Jahres-Bestenlisten 2020

INTERNATIONAL
Zeit    Athlet    Nation    Ort
2:03:00    Evans Chebet     KEN    Valencia (6.12.)
2:03:04    Lawrence Cherono    KEN    Valencia (6.12.)
2:03:16    Birhanu Legese     ETH    Valencia (6.12.)
2:03:30    Amos Kipruto    KEN    Valencia (6.12.)
2:04:12     Reuben Kipyego    KEN    Valencia (6.12.)
2:04:15    Birhanu Legese    ETH    Tokio (1.3.)
2:04:46    Mekuant Gebre    ETH    Sevilla (23.2.)
2:04:49    Bashir Abdi      BEL    Tokio (1.3.)
2:04:51    Sisay Lemma    ETH    Tokio (1.3.)
2:04:53    Deso Gelmisa    ETH    Valencia (6.12.)
2:05:05    Barnabas Kiptum    KEN    Sevilla (23.2.)
2:05:05    Abel Kirui      KEN    Valencia (6.12.)
2:05:15    Abebe Degefa    ETH    Valencia (6.12.)
2:05:29    Suguru Osako    JPN    Tokio (1.3.)
2:05:29    Leul Gebrsilase    ETH    Valencia (6.12.)

DEUTSCHLAND
Zeit    Athlet    Verein    Ort
2:07:18    Amanal Petros    TV Wattenscheid 01    Valencia (6.12.)
2:10:18    Hendrik Pfeiffer    TV Wattenscheid 01    Sevilla (23.2.)
2:10:59    Richard Ringer    LC Rehlingen    Valencia (6.12.)
2:12:15    Philipp Pflieger      LT Haspa Marathon Hamburg    Valencia (6.12.)
2:14:25      Arne Gabius    TherapieReha Bottwartal    London (4.10.)
2:14:38    Johannes Motschmann    SCC Events Pro-Team Berlin    Wien (13.12.)
2:18:53     Alexander Hirschhäuser    ASC 1990 Breidenbach    Bernöwe (25.10.)
(Quelle: Leichtathletik.de)

06.01. Neue Nachwuchsläufer verstärken das TV Refrath running team
Bergisch Gladbach.
Über den stärksten Zulauf von jungen Lauftalenten seit 15 Jahren kann TVR Trainer Jochen Baumhof vermelden. Nach der 21jährigen Nicole Scholz hat sich die erfolgreiche Triathletin Mala Schulz dem TVR running team angeschlossen. Mala hat ihr läuferisches Potential schon häufig bewiesen, nicht nur als Siegerin des Bensberger Martinilaufes. Die frühere Vorzeigeathletin von der SVBG Bergisch Gladbach startet aktuell für Triathlon-Topverein KTT01. Mit der Medizinstudentin Evrim Sevgin, ebenfalls Jahrgang 1999, hat der TV Refrath zu erstem Mal in der langjährigen Geschichte drei der schnelle Läuferinnen in der Juniorenklasse U23. „Wir können durchaus im Oktober bei den Deutschen Straßenlaufmeisterschaften über 10 km in der Teamwertung die nationale Konkurrenz überraschen“, freut sich Jochen Baumhof schon jetzt auf die DM in Uelzen.

Arthur Ralenovsky und Marvin Jesinghaus laufen im blauen Trikot
Waren es im Vorjahr einige leistungsstarke Senioren, sind in diesem Jahr einige hoffnungsvolle Talente und Leistungsträger nach Refrath gewechselt. Der bekannteste Name ist Arthur Ralenovsky. Der 27jährige wurde vom TVR-Coach bereits als Schüler 2006 entdeckt und bis 2014 betreut.

Drei weitere Wechsel sind zu vermelden: die Sprinterin Stefanie Richter (W50) aus Engelskirchen und der M35-Läufer Christian Horstmann aus Köln-Porz. Beide Athleten kommen wie Arthur Ralenovsky ebenfalls von den Rhein-Berg-Runners, dem auch Tobias Hohagen viele Jahre angehörte. Der Bergisch Gladbacher ist nicht nur M35-Läufer im TVR-Trikot, sondern startet auch als Triathlet für die Union Biesfeld. Ein weiterer Sprinter hat sein Startrecht gewechselt: Joachim Uebele (M55) kehrt vom TuS Köln rrh. zum TV Refrath zurück.

Insgesamt sind nun über 70 Läuferinnen und Läufer im TV Refrath running team zwischen 18 und 72 Jahren wettkampforientiert aktiv, davon 24 Frauen. Die nominell stärkste AK sind die Master M/W 50-55 mit 8 Läuferinnen und 22 Läufern. Wenn ab Sommer spätestens wieder Meisterschaften stattfinden können, werden die Masterläufer sicherlich für einige Schlagzeilen sorgen. Da ist sich TVR Lauftrainer und Abt. Leiter Jochen Baumhof ziemlich sicher.
(Mitteilung: TV Refrath für Laufen im Rheinland)

05.01. Bonner Rundschau berichtet über Bonner Silvesterlauf

04.01. Trierer Silvesterlauf sammelt Spenden für Amokfahrt-Opfer
In Deutschland fanden die Silvesterläufe dagegen virtuell statt. Dennoch konnte der traditionelle Trierer Silvesterlauf zum Jahresabschluss wieder mit zahlreichen Top-Läufern und -Läuferinnen aufwarten. So nahmen die Sportler unter anderem in Japan, Äthiopien, Ruanda und Deutschland an der Veranstaltung teil. Gleichzeitig diente der Lauf diesmal einem guten Zweck: Unter dem Motto „#TRIERSTEHTZUSAMMEN“ spendete der veranstaltende Verein Silvesterlauf Trier 20 Euro für jeden teilnehmenden Athleten auf das offizielle Hilfskonto für die Opfer der Trierer Amokfahrt vom 1. Dezember. Insgesamt 2.400 Euro konnten dabei gesammelt werden.

Über die traditionellen Trier-Distanzen von acht Kilometern (Männer) und fünf Kilometern (Frauen) konnten die Deutsche Marathon-Meisterin aus Jahr 2017 Katharina Steinruck (LG Eintracht Frankfurt) und die Langstrecken-Olympiahoffnung Yves Nimubona aus Ruanda die schnellsten Zeiten vorweisen. Während Yves Nimubona bei 21 Grad und perfekten äußeren Bedingungen im Nationalstadion von Ruanda die Weltklassezeit von 22:16 Minuten rannte, absolvierte Katharina Steinruck die fünf Kilometer auf dem Laufband in Frankfurt in 15:47 Minuten. Damit war sie sogar 22 Sekunden schneller ab als bei ihrem Vorjahreserfolg in der Trierer Innenstadt.

Auch Gebrselassie, Mikitenko und Co. laufen für den guten Zweck
Bei den Männern erzielte Homiyu Tesfaye in seinem letzten Lauf für die LG Eintracht Frankfurt in 23:02 Minuten die zweitschnellste Zeit; im kommenden Jahr startet er im Trikot des TSV Pfungstadt. Elena Burkard (LG Farbtex Nordschwarzwald), die Gewinnerin des Sparkasse-Trier-Elitelaufs von 2018, lief im winterlichen Schwarzwald die zweitbeste Zeit bei den Frauen in 16:01 Minuten. Die Europameisterin über 3.000 Meter Hindernis Gesa Felicitas Krause (Silvesterlauf Trier) benötigte 17:22 Minuten.

Auch einige ehemalige Spitzenathleten, darunter Sabrina Mockenhaupt (18:58 min), die Deutsche Rekordhalterin im Marathon Irina Mikitenko (19:22 min) sowie der mehrfache Weltmeister und Olympiasieger im Langstreckenbereich Haile Gebrselassie (Äthiopien; 29:10 min) nahmen an der Veranstaltung teil.

Auch der traditionelle Silvesterlauf von Werl nach Soest wurde diesmal virtuell ausgetragen. Insgesamt 5.900 Läuferinnen und Läufer gestalteten den Jahresausklang wie in den Vorjahren sportlich und spulten die 15-Kilometer-Distanz auf einem Parcours ihrer Wahl ab. Bei den Frauen konnte Laura Hottenrott (TV Wattenscheid 01) mit der schnellsten Zeit überzeugen. In 51:12 Minuten setzte sich die 28-Jährige, die im neuen Jahr für den PSV Grün Weiß Kassel startet, souverän vor Stephanie Strate (55:59 min) und Nele Welke (beide SV Brackwede; 57:41 min.) durch. Bei den Männern dominierte Pierre Dankelak (SV Brackwede) in 48:37 Minuten vor Timothy Engel (LT Bonn, 53:27 min.) und dem Karlsruher Stefan Reschwamm (54:33 min).
(Quelle: Leichtathletik.de)

03.01. Winterlauf-Wochen bei "Aachen läuft"
Aachen.
Nach hoffentlich schönen Weihnachtstagen haben viele von Euch sicher Lust auf Sport. Da kommen vielleicht die Winterlauf-Wochen bei "Aachen läuft"

genau zum richtigen Zeitpunkt. Heute beginnt bei diesem Laufprojekt, das wir gemeinsam mit dem Firmenlauf, dem Benefizlauf und dem Sylvesterlauf ins Leben gerufen haben, ein zweiwöchiges Winterlauf-Special. Bis zum 10. Januar habt ihr Zeit, euch in die Sonderwertung einzutragen und damit an der Verlosung von persönlichen Trainingseinheiten mit André Collet, leckeren Printenkisten von Nobis und 21 Startplätzen für den Winterlauf 2021 teilzunehmen. Auch für die jeweils Schnellsten dieser zwei Winterlauf-Wochen haben wir Preise parat. Neben besonders gut gefüllten Printenkisten von Nobis gewinnen die schnellsten Frauen und Männer über die 4,6 km und 9,2 km Distanzen eine kostenfreie ATG-Jahresmitgliedschaft. Das gilt natürlich auch, wenn sie schon ATG-Mitglieder sind. Unter den zweiten und dritten Plätzen in den Gesamtwertungen sowie in den Masters-Wertungen für M/W 40, 50 & 60 verlosen wir weitere Startplätze.

Wir wünschen euch viel Spaß! Alle Infos zu "Aachen läuft" findet ihr unter https://aachen-laeuft.de
, der direkte Link zu den Ergebnissen der Winterlauf-Wochen ist https://aachen-laeuft.de/themenwoche_ergebnisse/

02.01. 47. Königsforst-Marathon 2021
Die Meldeportale sind ab dem 1.1.2021 offen - real und virtuell
Bergisch Gladbach.
Die Aussichten auf reale Veranstaltungen sind für die nächsten Wochen immer noch sehr gedämpft. Trotzdem plant das TV REFRATH running team die 47. Auflage des Königsforst-Marathons für März 2021. Es wird kein Großevent wie vor Corona geplant, sondern mit den RUN HAPPY DAYS eine Triade mit Laufterminen am 14., 21. und 28. März mit maximal 500 Teilnehmer pro Tag. An allen drei Sonntagen kann der Halbmarathon auf der DLV-vermessenen Runde im Königsforst gelaufen werden. Nur am traditionellen Termin, 21. März, wird auch die volle Marathon-Distanz über 21,1 km auf dem Programm stehen. "Im Oktober haben wir aus der Not heraus Plan C gestrickt. Auf Basis dieser positiven Erfahrungen werden wir alle drei Lauftage planen", berichtet TVR-Organisationsleiter Jochen Baumhof. Zwischen 9:30 und 12:00 Uhr sollen jeweils alle 10 min maximal 30 Läufer starten. Mit strengen Hygienemaßnahmen und großer Disziplin der Teilnehmer hat es bei der ersten Auflage der RUN HAPPY DAYS im Herbst hervorragend funktioniert. Doch die Rahmenbedingungen müssen deutlich besser sein als aktuell. Dann dürfen die Macher vom TVR auf die erforderlichen Genehmigungen der Behörden hoffen. Falls diese im März nicht erteilt werden können, gibt es heute schon mit dem 7. November einen "Joker-Termin". So soll gewährleistet sein, dass einer der ältesten Landschaftsläufe Deutschlands auch in diesem Jahr nicht ausfällt.
 
Ab sofort online anmelden - und das ganz ohne Risiko
Denn die Startgelder werden erst nach dem jeweiligen Lauftag eingezogen ... oder auch nicht.
 
RUN GREEN - RUN VIRTUAL vom 1. bis 31. März
Auch in 2021 läuft der Königsforst-Marathon hybrid. Einen ganzen Monat lang kann sicher jeder Laufbegeisterte die edle Finisher-Medaille verdienen. Dabei stehen neben dem Halbmarathon, der 42,2 km Distanz zusätzlich noch die beliebten Strecken über 5 km und 10 km zur Auswahl. Auch für die virtuelle Variante des Königsforst-Marathons ist eine Registrierung ab sofort möglich.
 
Seit wenigen Tagen gibt es eine neue Facebook-Seite
Auf der aktualisierten Webseite werden in den kommenden Wochen nach und nach interessante Berichte, Fotos, Histörchen und Statistiken veröffentlicht. Seit kurzem gibt es neben der Facebook-Seite des TVR running teams auch eine eigene Seite für den Königsforst-Marathon. Reinschauen unter #koenigsforstmarathon #runhappydays #tvrefrathrunningteam
www.koenigsforst-marathon.de
(Autor & Copyright: Jochen Baumhof für Laufen im Rheinland)

01.01. Laufen im Rheinland wünscht ein Gutes Neues Jahr

31.12. Bonner Silvesterlauf Alternative findet großen Anklang
Bonn.
Gut 100 Teilnehmer nutzten in Bonn am letzten Tag des alten Jahres das Angebot einen (echten) Silvesterlauf zu absolvieren. Die Idee zu dem in Läuferkreisen traditionellen Jahresausklang kam dem Bonner Lauf-Initiator Joe Körbs. Da Großveranstaltungen aktuell verboten sind, wurde der Lauf coronakomform als Einzel-Event durchgeführt. So konnten die Läuferinnen und Läufer ausschließlich am 31. Dezember zwischen 0 und 24 Uhr auf der alten Originalstrecke die 10 Kilometer im eigenen Tempo absolvieren. Start und Ziel befanden sich am Rathenauufer. Gelaufen wurde entlang des Rheinufers zur Rheinaue, an den Seen und Baseballstadion vorbei bis zur International School und auf dem Uferweg zurück zum Ziel. Die gesamte Strecke war am Veranstaltungstag mit Kilometerangabe markiert. Im Anschluss konnten die Laufzeiten mit Angabe von Namen und Alter auf dem Laufsegment Strava hochgeladen werden oder per Mail mit einem Foto der ausgewerteten Strecke übermittelt werden.

Ergebnisse des Bonner Silvesterlauf 2020
Männer:
1. Luca Wesel                                      36:12
2. Rene Göldner            Bonn               36:59
3. Markus Nett              Bornheim        37:19
4. Michel Harperath        Bad Honnef    37:50
    Alex Löhr                   TV Eiche         37:50
6. Norbert Schneider      TV Scheven    37:54
7. Joe Körbs                  LT Ennert        38:23
8. Thomas Matuschek    Bonn              38:48
9. Detlev Elsinghorst      PSV Bonn        39:22
10. Martin J.                  PSV Bonn        39:33
11. Andreas Mertesacker Linz               40:04
12. Frank Emde             Bonn               40:09
13. Peter Wr                                         40:19
14. Norbert Englert        LT Ennert          40:38
15. Thorsten Diedam     Bonn                40:51
16. Marco G.                                         40:52
17. Jörg Darscheid         ST Bornheim     40:56
18. Niklas Köllner                                   41:01
19. Daniel A.                  Bonn                41:03
20. Elmar Seck              Bonn                41:06
21. Michael Treis            Bonn                41:59
22. Ralph Schneider Die Grauen Burggeister42:02
23. Stephen Schröder    LT Ennert          42:03
24. Chris Schlich            Euskirchen        42:52
25. Paul Bauer               St. Augustin      42:55
26. Carlo Orru               LT Ennert          43:51
27. Stefan Brors                                    43:57
28. Andreas Wieland      LT Ennert          44:26
     Thomas Vonk                                  44:26
30. Michael Theißen       LT Hersel           45:01
31. Enno Nilson                                      45:10
32. Michael Husmann     Bonn                 45:11
33. Sebastian E.                                     45:15
34. Timur Trinks             St. Augustin      46:03
35. Gerd Uhren             Schalkenbach     46:18
36. Joachim Arp            LT Hersel           46:29
37. Stef Naw                                         46:57
38. Jens Brskrn             Bonn                 47:23
39. Jens Kirchbach         Bornheim          47:34
40. Patrick                                             47:37
41. Sebastian Jeschke    Bonn                49:09
42. Ralf B.                      Bonn                49:19
43. Rene Schubert          Bonn                52:56
44. Oliver Schwesig        Bonn                54:54
45. Marco Schwanke      Bonn                55:01
46. Jan Brunert                                      56:52
47. Günter Brombach     LT Ennert        1:04:42
48. Ro Zi                                             1:08:09

Frauen:
1. Caterina Schneider     LT Ennert          42:30
2. Celine Schneider        LAZ Puma         42:44
3. Rebecca Fondermann Bonn                47:27
4. Vera H.                                              49:48
5. Nancy Strunden                                 50:13
6. Uschi Thelen              LT Ennert          53:38
7. Claudia Reis               LT Ennert          57:05
8. Ulla Hoenig                Bonn             1:03:17
9. Uschi Heinz-Zirbes     LT Ennert       1:05:08
10. Sandy Tüschenbönner                   1:15:47
(wird laufend aktualisiert)

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(Mitteilung: Laufen-im-Rheinland)