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Buch-Tipp: Laufen in Bonn und Umgebung
Laufen-im-Rheinland präsentiert das Buch vom Läufer für Läufer

Knapp 300 Seiten Laufgeschichte und Laufgeschichten aus der Region. Vom ersten Bonner Volkslauf bis zum Deutsche Post Marathon 2017. Das Buch gibt einen Einblick in die Entwicklung der Laufbewegung von rund 100 Veranstaltungen die es in fünf Jahrzehnten gab und gibt. Portraits herausragender Athleten von Uhlemann bis Klosterhalfen. Siegerlisten aller Volksläufe und vieles mehr. Eine Zusammenstellung die es in der Form noch nie gab, nicht nur für (Lauf)Nostalgiker.

Veranstaltungs-Vorschau:

Aktuelle Meldungen aus dem Rheinland

Läuferinnen und Läufern ist es gestattet, im öffentlichen Raum allein, mit (max.) einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person (mit Abstand von mindestens 1,5 m) oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands joggen und laufen zu gehen. Das gilt auch für andere sportliche Aktivitäten wie Walking oder Spazieren gehen.

03.07. #ZeroHungerRun – Challenge 2020
Deutschland läuft für eine Welt ohne Hunger

Vom 09.–12. Juli 2020 ruft die Welthungerhilfe Laufbegeisterte quer durch die Nation auf, sich der virtuellen Sport-Challenge des Sommers zu stellen und ein Zeichen gegen den Hunger zu setzen. Mit den in wahlweise 30 oder 60 Minuten absolvierten Laufmetern können auch Spenden für die Arbeit der Welthungerhilfe im Kampf gegen Corona gesammelt werden. Prominente Läufer*innen wie Stefanie Giesinger und Frank Schätzing sowie Sportstars wie Jan Fitschen, Frank Buse-mann, Simon Rolfes und Marko Rehmer unterstützen den virtuellen Benefizlauf unter dem Motto #ZeroHungerRun und rufen auf allen Ka-nälen zum Mitmachen auf.

Mit jeweils bis zu 2.500 Teilnehmer*innen haben sich die #ZeroHungerRuns in Bonn und Köln in den vergangenen Jahren als beliebte Spenden-läufe im Rheinland etablieren können. Dank der Idee, die Freude am Sport mit ei-nem gemeinschaftlichen Engagement gegen den Hunger in der Welt zu verbinden, wurden bereits 211.000 Euro gespendet. Aufgrund der Einschränkungen und Aufla-gen für Großveranstaltungen während der Covid-19-Pandemie sind in diesem Jahr neue Wege gefordert. Gemeinsam, wenn auch nicht unmittelbar zusammen: So lässt sich das Motto der virtuellen #ZeroHungerRun - Challenge zusammenfassen.

Vom 09. – 12. Juli 2020 kann sich jede*r mit einer ganz individuellen Sporteinheit über 30 oder 60 Minuten engagieren. Alle Teilnehmer*innen absolvieren ihre per-sönliche Lieblingsstrecke: unmittelbar am Wohnort um den Häuserblock, im Park, im Wald, am Rhein, am Main, an der Isar oder der Spree. Ob im gemütlichen Tempo oder im Wettkampfmodus, unter Einhaltung des gebotenen Abstandes ist alles möglich. Ziel ist es, möglichst viele Läufer*innen zu begeistern, innerhalb der vor-gegebenen Zeitspannen zu joggen oder zu walken und mit ihrer freiwilligen Spende den Hunger in der Welt zu stoppen.
Der Erlös der #ZeroHungerRun Challenge kommt der aktuellen Projektarbeit der Welthungerhilfe im Kampf gegen das Coronavirus zugute. In Folge der Covid-19-Pandemie ist der Hunger weltweit wieder auf dem Vormarsch.

Prominente Läufer*innen machen es vor: Laufschuhe an und los
Unterstützung erfährt die #ZeroHungerRun - Challenge von prominenten Hobby-Läufern sowie professionellen Sportlern.

Erfahrene Athleten wie der Europameister im 10.000-Meter-Lauf Jan Fitschen, der mit olympischem Silber ausgezeichnete Zehnkämpfer Frank Busemann, Simon Rolfes, ehemaliger Fußballnationalspieler und heutiger Direktor Sport bei Bayer 04 Leverkusen sowie Prominente wie Model und Influencerin Stefanie Giesinger, Sport-TV-Experte Wolf-Dieter Poschmann, der ehemalige Fußballnationalspieler Marko Rehmer, Moderator Knacki Deuser oder Bestseller-Autor Frank Schätzing bringen sich mit ihren persönlichen Laufmetern für die Arbeit der Welthungerhilfe ein und fordern ihre Community zum Mitmachen auf:

„Man muss kein Laufprofi sein, um sich der #ZeroHungerRun - Challenge der Welthungerhilfe zu stellen. Menschlichkeit und Solidarität sind die Fähigkeiten, auf die es bei den Läufern dieses Wettbewerbs ankommt. Egal mit welchem Tempo, egal mit welcher Streckenleistung. In diesem außergewöhnlichen Jahr 2020 zählt das Dabeisein und die Bereitschaft, mit einer persönlichen Spende Gutes zu tun, mehr denn je“, erläutert Simon Rolfes.

Werde #ZeroHungerRun-Botschafter*in 2020
Da in diesem Jahr die Teilnehmer*innen auf das gemeinschaftliche Lauferlebnis verzichten müssen, können sie ihre Ergebnisse und ihre Freude am Laufen für den guten Zweck über die Social-Media-Kanäle der Welthungerhilfe miteinander teilen und mit Fotos dokumentieren. Die „Wall of Fame“ auf der Homepage der Welthungerhilfe bringt die Sportler*innen als #ZeroHungerRun-Botschafter 2020 zumindest virtuell zusammen und würdigt jeden absolvierten Laufmeter.
Doch natürlich sollen auch ambitionierte Läufer auf ihre sportlichen Kosten kommen: Alle Teilnehmer*innen können die Distanz ihrer in 30 oder 60 Minuten gelau-fenen Strecke über eine App tracken, das Ergebnis hochladen und sich auf diese Weise mit Sportlern aus ganz Deutschland messen. Während der Laufzeit der Challenge wird mit dem „Daily Hero“ täglich ein/e Tagessieger*in gekürt, der „Local Hero“ ehrt die Besten einer Region, zum Finale werden die Gesamtsieger*innen der bundesweiten Konkurrenz ausgezeichnet.

Alle detaillierten Informationen zum Ablauf der Challenge, zur Zeitabnahme, zu Team- und Alterswertungen, den möglichen Spendenpaketen, der begleitenden Social Media Kampagne, wertvolle Tipps zur Streckenauswahl sowie die Online-Anmeldung zur #ZeroHungerRun - Challenge 2020 finden sich unter:
https://www.welthungerhilfe.de/zerohungerrun-challenge-2020/

02.07. Bonner LaufCup fällt 2020 aus
Drei defintive Absagen und drei Fragezeichen
BONN.
Der Bonner Laufcup fällt 2020 aus. Dazu entschlossen sich am Dienstag einmündig alle sechs teilnehmenden Veranstalter. Nach den endgültigen Ausfällen des verschobenen Nachtlaufs und Beueler10er sowie der frühzeitigen Absage des ZeroHungerRun, verblieben im Cup lediglich drei Veranstaltungen: Drei-Brücken-Lauf (11. Oktober), Nikolauslauf (13. Dezember) und Silvesterlauf (31. Dezember). Vor allem die Durchführung des Drei-Brücken-Lauf ist noch ungewiss. " Wir sind noch gewillt den Lauf durchzuführen, allerdings in reduzierter Form. Wir erarbeiten zurzeit ein Konzept, dass die coronabedingten Einschränkungen und Vorgaben berücksichtigt und stehen diesbezüglich noch mit der Stadt Bonn im Gespräch", erklärt DBL-Organisator Dieter Stein. Auch für die Veranstaltungen im Dezember können noch keine zuverlässigen Aussagen getroffen werden. "Von daher war es nur logisch den Cup für dieses Jahr ausfallen zu lassen", sagt Cup-Koordinator Joe Körbs von Laufen im Rheinland. 2021 soll der Bonner-Laufcup am 8. April mit dem Beueler10er starten.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

01.07. Beueler10er, Löwenburglauf und Sechtemer Burgenlauf abgesagt!
Auswirkungen auf Bonner LaufCup und Siebengebirgscup
BONN/RHEIN-SIEG.
„Leider müssen wir jetzt alle unsere Volksläufe absagen“, ist auf der Homepage des Beueler10er zu lesen. Lange hatte der Veranstalter des gleichnamigen Laufes in der Beueler Rheinaue, sowie des Löwenburglaufs mit der Entscheidung gewartet. Letztlich blieb dem kleinen Verein keine Wahl und sieht sich 2020 somit zu einer Zwangspause gezwungen. „Die Ausgangslage ist weiterhin, für einen Verein wie wir es sind, nicht stabil genug und kann von uns nicht verantwortet werden“, lautet die Begründung. Bereits frühzeitig wurde der für den 18. Juni geplante Beueler Teamlauf gestrichen. Der Ausfall des Beueler10er, bislang traditioneller Testlauf für den Deutsche Post Marathon Bonn, hat auch Auswirkungen auf den diesjährigen Bonner LaufCup. Nach der Absage des Nachtlauf und ZeroHungerRun, verbleiben im Cup lediglich drei Veranstaltungen: Drei-Brücken-Lauf (11. Oktober), Nikolauslauf (13. Dezember) und Silvesterlauf (31. Dezember). Gefährdet ist nach dem Ausfall des Löwenburglauf auch der Siebengebirgscup. Zu dieser Serie gehören der abgesagte Europalauf in Hennef (20. Juni), sowie der Malberglauf (7. August), Drachenlauf (25. Oktober) und Siebengebirgsmarathon (13. Dezember). Abgesagt wurde am Dienstag auch der Sechtemer Burgenlauf. Die achte Auflage des Familienevent soll im kommenden Jahr am 5. September nachgeholt werden.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

30.06. Das Jubiläum muss bis 2021 warten
Kein Panoramalauf rund um die Burg Are in Altenahr
AHR-KREIS.
Neunmal fand bislang in Altenahr der "Panoramalauf rund um die Burg Are" statt. Am letzten Samstag im August sollte nun das zehnjährige Jubiläum stattfinden, bekanntlich kam jedoch alles ganz anders, so dass auch diese Veranstaltung abgesagt werden musste. Der Panoramalauf oberhalb der Ahr gilt in Läuferkreisen als Insidertipp. Auch wenn der Lauf nicht unter die Rubrik "Großveranstaltung" zählt, müssen doch aber an Auflagen erfüllt werden, die den gewohnten Ablauf der Veranstaltung stark einschränken würden. "Möglichst spät anreisen, mit Mund-Nase Maske bis kurz vor dem Start, laufen um dann möglichst schnell wieder zu verschwinden, keine Siegerehrung, und kein geselliges Beisammensein. Leider folgen wir notgedrungen dem Beispiel der vielen abgesagten Laufveranstaltungen und freuen uns auf den "10. Panoramalauf rund um die Burg Are" am 28. August 2021", bedauert Organisationsleiter Eule Frings die Entscheidung. Bereits gezahlte Startgelder können automatisch für das kommende Jahr übernommen, oder bis zum 30. September zurückerstattet werden.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

29.06. Absage Rheinhöhenlauf / RUN50 2020
RHEIN-WIED.
Angesichts der aktuellen, offenen Gesamtsituation in der Corona-Pandemie haben wir leider keine andere Wahl, als den Rheinhöhenlauf 2020 abzusagen. Diese Entscheidung ist uns bestimmt nicht leicht gefallen, aber es bleibt uns keine andere Wahl. Unsere Veranstaltung lebt von der ganz besonderen, persönlichen Atmosphäre. Unter Einhaltung der vorgeschriebenen Hygienevorschriften, ganz besonders bei Laufveranstaltungen, können wir das nicht bieten. Unter den gegebenen Umständen können und wollen wir unsere Veranstaltung nicht durchführen. Wir könnten unseren eigenen Ansprüchen nicht gerecht werden! Und eine sterile Veranstaltung kommt für uns nicht in Frage. Folglich geht der Blick nach vorne auf den Rheinhöhenlauf 2021 vom 24.09. 26.09.2021. Unsere ehrenamtlichen Helfer und unser Orgateam trifft diese Absage ebenso hart wie alle Läuferinnen und Läufer. Allen an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön.

Alle angemeldeten Läuferinnen und Läufer werden in den nächsten Tagen per mail zum Thema "Was passiert mit meiner Anmeldung" ausführlich informiert.
(Mitteilung: Rheinhöhenlauf)

28.06. Absage des beliebten Volkslaufs 2020 Rund um den Hangelarer Flughafen
RHEIN-SIEG.
Aufgrund widersprüchlicher Aussagen des Bundes (Verbot bis Ende Oktober) und des Landes (vorerst Verbot bis Ende August) und der Notwendigkeit, jetzt Verträge abschließen zu müssen, entscheidet der Vorstand des TV Hangelar e.V., dass der 39.Volkslauf in das nächste Jahr verschoben wird. Aufgrund der bisher bekannten Anforderungen an Laufveranstaltungen (Start in Intervallen, Regelung für das Überholen während des Laufs, keine Dusche-/ Umkleidemöglichkeiten, großer Abstand bei der Annahme der Anmeldungen und vieles mehr) kann dies durch den TV Hangelar nicht sichergestellt werden. Auch der überwiegende Teil der Helfer und Helferinnen gehört zur Risikogruppe.

Geplant ist jedoch, im Herbst 2021 diesen unter Sportlern sehr beliebten Lauf wieder in gewohnter Weise durchzuführen.
(Mitteilung: TV Hangelar für Laufen im Rheinland)

27.06. Generali Köln Marathon abgesagt
KÖLN.
Der für den 4. Oktober 2020 geplante Generali Köln Marathon wird nicht stattfinden. Eine Verschiebung auf einen späteren Termin in diesem Jahr ist nicht geplant.
 
Grund für die Absage ist das kürzlich durch die Bundesregierung verlängerte Verbot von Großveranstaltungen. Unter Berücksichtigung der notwendigen Maßnahmen der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW ist die Durchführung des Köln Marathon nicht möglich. Insbesondere die Einhaltung der Abstandsregelung, der Maskenpflicht und der Kontaktverfolgung für Läufer und Zuschauer ist im Rahmen der größten Breitensportveranstaltung in Nordrhein-Westfalen in einer Stadt mit über einer Millionen Einwohnern nicht zu gewährleisten.
 
"Das ist ein sehr bitterer Moment für uns und unsere Partner. Wir hatten bis zuletzt gehofft, irgendwie eine Lösung zu finden", sagt Markus Frisch, Geschäftsführer der Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH. Im letzten Jahr nahmen rund 28.000 Läufer vor zehntausenden Zuschauern am Event teil.
 
Die mögliche Umsetzung eines "Corona-Marathons? hätte bedeutet: Mundschutzpflicht im Start- und Zielbereich, Wellen-Starts in Kleingruppen, Sicherheitsabstand beim Start, auf der Strecke und im Ziel, keine Marathonmesse, keine Zuschauer, keine Hotspots, kein Verpflegungsdorf, keine After-Run-Party.
 
"Mit diesem Maßnahmen-Paket hätten wir dem Köln Marathon das Herz herausgerissen?, so Frisch weiter. "Das Laufevent steht wie kaum ein anderes für Emotion, Erlebnis und Begeisterung. Auf der Strecke ebenso wie bei den vielen Unterstützern im Zuschauerbereich. Diese Atmosphäre hat in den letzten Jahren die Läufer angelockt und ins Ziel getragen.?
 
Berthold Schmitt, 1. Vorsitzender des Kölner Verein für Marathon e.V. weist auch auf die gesamtgesellschaftliche Verantwortung der Veranstalter hin. "Wir müssen nicht nur die Risiken von Teilnehmern, Zuschauern und Helfern bewerten, sondern auch mögliche Auswirkungen für die gesamte Kölner Bevölkerung. Nichts wäre so unnötig wie ein marathon-bedingtes Aufflammen der Infektionszahlen und ein daraus folgender Lockdown. Nichts wünschen wir allen Beteiligten mehr als Gesundheit ? und ein Wiedersehen im nächsten Jahr!?
 
Alle angemeldeten Teilnehmer erhalten eine E-Mail, in denen die Details zur Erstattung des gezahlten Startgeldes erklärt werden.
 
Der nächste Generali Köln Marathon findet am 3. Oktober 2021 statt.  www.koeln-marathon.de
(Autor & Copyright: Jan Broniecki für Laufen im Rheinland)

26.06. So können Marathonläufe trotz Corona stattfinden
BONN.
Immer mehr Marathonveranstaltungen werden abgesagt. Ob der Bonner Lauf im Oktober stattfinden kann, ist unklar. DLV und German Road Races arbeiten an einem alternativen Konzept.

„Abgesagt“ – fast hinter jedem Termin im Kalender der German Road Races (GRR) steht das Wort in Großbuchstaben. Von Woche zu Woche müssen Profiläufer und Hobbyathleten mehr und mehr Marathonveranstaltungen aus ihrer Saisonplanung streichen. Seit Mittwoch steht auch hinter dem Traditionslauf Berlin-Marathon der Vermerk.

Damit bleibt eine der schnellsten Marathonstrecken der Welt in diesem Jahr leer. Kein neuer Weltrekordversuch von Eliud Kipchoge, der 2018 in der Hauptstadt die aktuelle Bestmarke von 2:01:39 Stunden aufgestellt hatte. Keine 40 000 Läufer, die stolz die Ziellinie überqueren. „So sehr wir uns bemühen, es ist derzeit nicht möglich, den BMW Berlin-Marathon mit seinem gewohnt berlinerischen Charme zu veranstalten“, teilten die Organisatoren mit. Zunächst sollte für die Läufe am 26. und 27. September ein Ersatztermin gefunden werden – aber „nach reichlicher Prüfung und diversen Gesprächen, auch mit den Behörden“ sei auch eine Verschiebung auf einen späteren Termin nicht möglich.

Die Absage hängt mit der Erklärung der Bundesregierung aus der vergangenen Woche zusammen, die das Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31. Oktober verlängert hat. Bislang galt der 31. August als Stichtag. Damit fallen auch der Generali Köln Marathon (4. Oktober) und der Deutsche Post Marathon in Bonn (18. Oktober) unter die neue Vorgabe. „Die Gesundheit aller Beteiligten hat in unseren Überlegungen stets oberste Priorität.

Derzeit stehen noch einige Gespräche aus, wonach wir dann entscheiden und die Teilnehmer entsprechend informieren werden“, sagte Kai Meesters von MMP Event, die den Bonn-Marathon veranstalten. Die Organisatoren hatten das größte Sportevent in der Bundesstadt wegen der Corona-Pandemie bereits vom 26. April in den Herbst verlegt. Auch in Köln ist noch nicht über eine Absage entschieden: „Aber auf der anderen Seite sind wir der Überzeugung, dass eine Laufveranstaltung durchaus mit entsprechenden Maßnahmen umsetzbar ist.

Die Veranstaltung würde zwar ein ganz anderes Gesicht haben als bisher, aber sie könnte ein Weg zurück in die Normalität sein, ein Ziel und Motivation für die Menschen, die jetzt gerade alle laufen gehen – und das sind deutlich mehr als sonst“, schrieb der Veranstalter des Kölner Laufevents kurz nach Bekanntwerden der neuen Corona-Vorgaben auf seiner Internetseite.

Aber es gibt auch Hoffnung für den Laufkalender. Gemeinsam mit dem Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) arbeitet German Road Races an Alternativkonzepten für Lauf- und Leichtathletikwettkämpfe im Stadion und auf der Straße. Denn: Die Bundesregierung hat sich Ausnahmen vorbehalten – sofern Ausrichter ein stimmiges Sicherheits- und Hygienekonzept vorlegen.

DLV und GRR schlagen unter anderem einen Zonenplan für das gesamte Renngelände vor, festgelegte Laufwege zum Start- und Zielbereich sowie mehrere Startwellen mit kleinen Gruppen, um das Teilnehmerfeld zu entzerren. Zudem soll auf Umkleide- und Duschmöglichkeiten sowie physiotherapeutische Behandlungen verzichtet werden.

„Sicherlich wird das Konzept für die Veranstalter von großen Marathon-Events mit vielen Tausenden Zuschauern wenig zielführend sein. Für die Vielzahl der Breitensport- und Volkslaufveranstaltungen, die weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, dürfte mit dem Konzept aber der Knoten geplatzt und deren Durchführung damit auch möglich sein“, erklärte GRR-Vorstandsmitglied Michael Brinkmann.

Hamburg wagt sich mit einer solchen Alternativplanung auf die Strecke. Der Marathon soll am 13. September stattfinden – mit Abstrichen: Keine Staffeln, kein Massenstart, keine Zuschauertribünen. Stattdessen Mindestabstand und Startwellen, die auf mehr als zwei Stunden gestreckt werden. 40 Seiten umfasst das Sicherheitspapier, das das Laufspektakel trotz Corona möglich machen soll.
(Quelle: GA)

25.06. Berlin- und New-York-Marathon finden nicht statt
Sowohl der Berlin-Marathon als auch der New-York-City-Marathon gaben endgültige Absagen für dieses Jahr bekannt

Was sich im April schon abzeichnete, wurde nun zur Gewissheit: der BMW Berlin-Marathon wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Vor rund zweieinhalb Monaten hatte der Berliner Senat überraschend bis zum 24. Oktober alle Veranstaltungen mit mehr als 5.000 Teilnehmern untersagt. Für die Organisatoren der SCC Events GmbH war es nicht möglich, die Veranstaltung an einem Ersatztermin zu realisieren. Daher gaben die Organisatoren heute schließlich die Absage für den spektakulärsten und hochklassigsten deutschen Straßenlauf bekannt. Der Lauf war für den 27. September geplant. Im nächsten Jahr soll der BMW Berlin-Marathon am 26. September stattfinden.

Fast zeitgleich meldeten auch die Veranstalter des New York City-Marathons, dass das für den 1. November geplante Rennen abgesagt wird. Der weltweit größte Lauf über die klassischen 42,195 km, der 2019 die Rekordzahl von 53.640 Läufern im Ziel registrierte, hätte in diesem Jahr sein 50. Jubiläum gefeiert. Der nächste New York-Marathon ist nun für den 7. November 2021 geplant.

Berlin und New York gehören zur Serie der World-Marathon-Majors-Rennen. Beide Läufe haben daher einen sehr hohen Anteil ausländischer Teilnehmer. Während auch der Boston-Marathon in diesem Jahr nicht stattfinden kann, gibt es bezüglich der zwei weiteren noch ausstehenden WMM-Rennen, Chicago und London, bisher noch keine Entscheidung.

Berlin: Absage nach ausführlicher Prüfung der komplexen Situation
„In den letzten Wochen haben wir mit viel Engagement und Ausdauer alle Optionen zur Durchführung des BMW Berlin-Marathon 2020 unter den gegebenen Voraussetzungen geprüft. Die Erarbeitung eines Hygienekonzepts sowie unzählige Gespräche unter anderem mit unseren Fachleuten, den zuständigen Behörden und Dienstleistern liegen hinter uns. Die Prüfung verschiedener Optionen in dieser komplexen Situation kostete sehr viel Zeit. Eine umfassende Machbarkeitsanalyse ergab, dass eine Veranstaltung wie der BMW Berlin-Marathon unter den aktuellen Vorgaben auch nach dem 24. Oktober in diesem Jahr nicht durchzuführen ist; insbesondere nicht mit dem Anspruch, den wir alle an dieses Event haben. Selbstverständlich unterstützen wir die Eindämmungsmaßnahmen, denn die Gesundheit aller ist uns am Wichtigsten“, heißt es in einer Erklärung der Berliner Veranstalter.
(Quelle: Runners World)

24.06. Trotz Corona: Hamburg plant Marathon mit Abstand
Die Organisatoren des Hamburg-Marathons haben am Dienstag ihr Hygiene-Konzept vorgestellt und sind optimistisch, dass die Stadt die Erlaubnis für die Veranstaltung am 13. September gibt. "Es ist möglich, weil die Infrastruktur da ist", sagte Marathon-Chef Frank Thaleiser. Er verwies unter anderem darauf, dass für Start und Ziel der gesamte Messebereich statt der bisher nur drei Hallen zur Verfügung stehen werden. Der Start der maximal zugelassenen 10.000 Teilnehmer wird auf nahezu zwei Stunden ausgedehnt. Im Halbmarathon dürfen maximal 4.000 Läufer auf die Strecke, die am Heiligengeistfeld beginnt. Die beliebten Staffelläufe sowie der Schülerlauf "Das Zehntel" entfallen.

Keine Zuschauertribünen an der Messe
In den Hallen werden Abstands-Markierungen auf den Boden gemalt, während das Windschattenlaufen auf der Strecke untersagt ist.
Zudem sollen die Wasserstellen verlängert werden. Mit Blick auf die Zuschauer sagte Thaleiser: "Wir werden an der Messe keine Tribünen aufbauen und auf der Strecke auch keine Hotspots einrichten."

Wie groß ist das Restrisiko durch Corona? "Ich bin kein Virologe. Und wenn ich drei Virologen frage, werde ich drei unterschiedliche Aussagen bekommen. Aber dadurch, dass wir nur 92 Teilnehmer pro Minute auf die Strecke lassen, gibt es einen Mindestabstand in jede Richtung von 4 m, den wir garantieren können. Ich denke, dass das ausreichend sein sollte", sagte Marathon-Chef Frank Thaleiser dem NDR.

"Der Teilnehmer muss sein Verhalten ändern"
Auf die Marathonis kommt indes nicht nur die sportliche Herausforderung zu. Unterschiedliche Startzeiten, unterschiedliche Zeiten, in denen das Gelände betreten werden darf - "Der Teilnehmer muss sein Verhalten ändern. Das Hygienekonzept funktioniert, wenn er sich dran hält", so Thaleiser: "Wir können das Konzept zur Verfügung stellen, aber bei der Umsetzung auf der Strecke muss der Teilnehmer extrem mitarbeiten." Die Organisatoren hoffen, dass die Stadt sechs bis acht Wochen vor dem Veranstaltungstermin die Entscheidung fällt, ob der Marathon tatsächlich stattfinden darf.
(Quelle: NDR)

23.06. 21. Malberglauf als Einzelzeitrennen mit Corona-Schutzkonzept
RHEIN-WIED.
Der 21. Malberglauf findet am 7. August gemäß dem Motto: „Hinkommen-Laufen-Heimfahren!“ als Einzelzeitrennen mit Corona-Schutzkonzept statt. Auf Ansammlungsmöglichkeiten wie Anmeldung, Duschen, Siegerehrung, Verpflegung wird verzichtet. Alles wird auf das Laufen reduziert! Die Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln ist erforderlich. Der Zugang zum Startbereich ist nur Teilnehmern mit Mund-Nasen-Schutz möglich.

Die Sonderregeln und Flyer sind unter Ausschreibung einzusehen.

Die Startzeittabelle mit den individuellen Startzeiten beim Einzelzeitrennen (Start jeweils im 10-Sekunden-Abstand zwischen 18:30 Uhr und 19:30 Uhr) finden Sie unter Service.

Die Anreise kann zeitnah zur individuellen Startzeit wahlweise zu den Parkplätzen in Start- oder Zielnähe erfolgen, da die Startnummern nicht in Zielnähe an der Malberg-Hütte, sondern in Startnähe aufgehängt an einer "Startnummernleine" erhältlich sind.

Die Hygiene- und Abstandsregeln sind einzuhalten. Ein Mund-Nasen-Schutz ist bis unmittelbar vor dem Start und nach dem Ziel erforderlich.

Da keine Straßensperrung erfolgt, ist die Straßenverkehrsordnung einzuhalten. In der Ortslage sind die Gehwege zu nutzen.
www.malberglauf.de
(Autor & Copyright: Josef Hoß für Laufen im Rheinland)

22.06. Deutschland läuft für eine Welt ohne Hunger: Charity-Lauf der Welthungerhilfe
Vom 09. - 12. Juli 2020 ruft die Welthungerhilfe Laufbegeisterte quer durch die Nation auf, sich der virtuellen Sport-Challenge des Sommers zu stellen und ein Zeichen gegen den Hunger zu setzen. Mit den in wahlweise 30 oder 60 Minuten absolvierten Laufmetern können auch Spenden für die Arbeit der Welthungerhilfe im Kampf gegen Corona gesammelt werden. Prominente Läufer*innen wie Stefanie Giesinger, Liz Baffoe und Frank Schätzing sowie Sportstars wie Jan Fitschen, Frank Busemann, Simon Rolfes und Marko Rehmer unterstützen den virtuellen Benefizlauf unter dem Motto #WirgegenHunger und rufen auf allen Kanälen zum Mitmachen auf.
 
Mit jeweils bis zu 2.500 Teilnehmer*innen haben sich die #ZeroHungerRuns in Bonn und Köln in den vergangenen Jahren als beliebte Spendenläufe im Rheinland etablieren können. Dank der Idee, die Freude am Sport mit einem gemeinschaftlichen Engagement gegen den Hunger in der Welt zu verbinden, wurden bereits 211.000 Euro gespendet. Aufgrund der Einschränkungen und Auflagen für Großveranstaltungen während der Covid-19-Pandemie sind in diesem Jahr neue Wege gefordert. Gemeinsam, wenn auch nicht unmittelbar zusammen: So lässt sich das Motto der virtuellen #ZeroHungerRun - Challenge zusammenfassen.
 
Vom 09. - 12. Juli 2020 kann sich jede*r mit einer ganz individuellen Sporteinheit über 30 oder 60 Minuten engagieren. Alle Teilnehmer*innen absolvieren ihre persönliche Lieblingsstre, erläutert Simon Rolfes.
 
Werde #ZeroHungerRun-Botschafter*in 2020
Da in diesem Jahr die Teilnehmer*innen auf das gemeinschaftliche Lauferlebnis verzichten müssen, können sie ihre Ergebnisse und ihre Freude am Laufen für den guten Zweck über die Social-Media-Kanäle der Welthungerhilfe miteinander teilen und mit Fotos dokumentieren. Die "Wall of Fame" auf der Homepage der Welthungerhilfe bringt die Sportler*innen als #ZeroHungerRun-Botschafter 2020 zumindest virtuell zusammen und würdigt jeden absolvierten Laufmeter.
 
Doch natürlich sollen auch ambitionierte Läufer auf ihre sportlichen Kosten kommen: Alle Teilnehmer*innen können die Distanz ihrer in 30 oder 60 Minuten gelaufenen Strecke über eine App tracken, das Ergebnis hochladen und sich auf diese Weise mit Sportlern aus ganz Deutschland messen. Während der Laufzeit der Challenge wird mit dem "Daily Hero" täglich ein/e Tagessieger*in gekürt, der "Local Hero" ehrt die Besten einer Region, zum Finale werden die Gesamtsieger*innen der bundesweiten Konkurrenz ausgezeichnet.

Alle detaillierten Informationen zum Ablauf der Challenge, zur Zeitabnahme, zu Team- und Alterswertungen, den möglichen Spendenpaketen, der begleitenden Social Media Kampagne, wertvolle Tipps zur Streckenauswahl sowie die Online-Anmeldung zur #ZHR - Challenge 2020 finden sich unter: www.welthungerhilfe.de/zerohungerrun-challenge-2020
 
Weitere Informationen zur Arbeit der Welthungerhilfe im Kampf gegen das Coronavirus finden Sie unter www.welthungerhilfe.de/corona-spenden/coronavirus-fakten-forderungen-helfen/
(Autor & Copyright: Sabine Worgitzki für Laufen im Rheinland)

21.06. Ehrenlauf um die Abtei in Pulheim-Brauweiler
RHEIN-ERFT.
Am 21. Juni 2020 sollte eigentlich der traditionsreiche GVG Abteilauf in Brauweiler zum 15. Mal rundum den historischen Stadtkern stattfinden. Doch aufgrund der bundesweiten Einschränkungen durch das grassierende COVID-19-Virus und der damit verbundenen, unbedingt einzuhaltenden Vorsichtsmaßnahmen bzgl. Menschenansammlungen jeder Art, wurde letztlich der 31. Oktober 2020 als adäquater Ersatztermin für den diesjährigen Abteilauf festgelegt.

Der GVG Abteilauf Brauweiler wird damit in diesem besonderen Jahr 2020 als „Halloween-Edition“ in die Historie der Veranstaltung eingehen. Dem Thema angemessen werden die verschiedenen Laufdisziplinen vom Nachmittag an bis in die Dämmerung stattfinden und rundum die Laufstrecke im beleuchteten Abteipark schaurig-schön mit Fackeln, einem gruseligen Kostümlauf sowie passender Kinderanimation ergänzt. Viele Laufbegeisterte aus der Region freuen sich nun gemeinsam mit dem bunt gemischten Läufer*innenfeld auf dem Rundkurs starten zu können.

Um den Lauf am eigentlich geplanten Termin zu würdigen, fand dem Abteilauf zu Ehren am Sonntag ein spontan durch den Lauftreff des TuS Brauweiler initiierter Trainingslauf auf der Wettkampfstrecke statt. Eine Gruppe von passionierten Sportler*innen lief stellvertretend für alle bereits gemeldeten Teilnehmer*innen des GVG Abteilaufs unter Einhaltung der Abstandsregelung um die Abtei und steigerte somit die Vorfreude auf die gruselige „Halloween-Edition“ in knapp vier Monaten.

„Da es nun durch die gesetzlichen Lockerungen wieder möglich ist einen solchen Ehrenlauf kurzfristig ins Leben zu rufen und am eigentlichen Termin des Abteilaufs stattfinden zu lassen, unterstützen wir diese Idee sehr gern und nehmen ebenso als Läufer*innen teil. Außerdem freuen wir uns auf eine ganz besondere und außergewöhnliche Laufveranstaltung am 31. Oktober, die unter dem Halloween-Motto definitiv ein absolutes Highlight in der Historie des Abteilaufs darstellen wird“, so Sven Frese von König Event Marketing.
(Autor & Copyright: Sven Frese für Laufen im Rheinland)

20.06. Meckenheimer Läufer/-innen mit gelungenen Testwettkämpfen
RHEIN-SIEG.
Zu einer Standortbestimmung trafen sich die Athleten des MSV Meckenheim im Preuschoff-Stadion. Nach einer Vorbelastung über 200 Meter ging es dann auf die eigentliche Teststrecke. Dabei imponierte Anna Rodenkirch mit PB über 1.000 Meter in 3:07 Minuten. Über die 2.000 Meter folgten nach dem immer schneller werdenden Thomas Roche (6:23) das flotte Damen-Trio mit Julia Kümpers (6:35), Susanne Hahn (6:48) und Nora Schmitz (7:01). Damit läuft die Vorbereitung auf einen hoffentlich mit Wettkämpfen stattfindenden Herbst planmäßig weiter.
(Autor & Copyright & Foto: Frank Hahn für Laufen im Rheinland)

19.06. Gründungsvater der Lauftreffs Enzio Busche gestorben
Im Alter von 90 Jahren ist Enzio Busche Ende Mai in Bountiful im US-Bundesstaat Utah verstorben. Der gebürtige Dortmunder gilt als Gründungsvater der Lauftreffs, denn er erkannte den Gesundheitswert des langsamen Dauerlaufs. Ein Nachruf.

Der frühere Druckerei-Besitzer Enzio Busche beobachtete in den 1970er-Jahren, dass einige seiner Mitarbeiter nach der Mittagspause in ihrem Elan kaum zu bremsen waren, während die anderen ihre Müdigkeit kaum verbergen konnten. Aus persönlichen Gesprächen erfuhr Busche, dass die fitten Mitarbeiter zwischen 12.00 und 13.00 Uhr nicht in die Kantine gingen, sondern auf dem benachbarten Ostfriedhof einige Lauf-Runden drehten.

Enzio Busche, der nach einer schweren Erkrankung besonders sensibel für alle Fragen der Gesundheitsprävention war, trug seine Idee, möglichst viele Menschen zum Laufen zu bringen, dem damaligen Deutschen Sportbund (DSB) vor und rannte dort bei den Mitarbeitern Jürgen Palm und Karl-Heinz Marchlowitz offene Türen ein. Enzio Busche ging selbst mit gutem Beispiel voran, lief regelmäßig und absolvierte mehrfach die Marathon-Distanz.

Der zweifache Marathon-Olympia-Teilnehmer und heutige Chefredakteur der Läuferzeitschrift Spiridon Manfred Steffny schrieb damals unter dem Titel „Manager tauscht Chefsessel mit Laufschuhen“ einen viel beachteten Artikel über den ersten Marathonlauf von Enzio Busche auf der Strecke von Detmold nach Paderborn. Darin wurde der damalige Marathon-Novize zitiert: „Ich habe irgendwann zwischendurch meine Startnummer abgenommen und wollte aufhören, doch nach kurzer Zeit habe ich mich gefragt: Dafür hast Du so lange trainiert? Nummer wieder angeheftet und weitergelaufen.“ Aufgeben war nie die Sache des in vielen Bereichen engagierten Dortmunders.
Mit Gründung des Lauftreffs begann Laufboom in Deutschland

Am 16. März 1974 fiel im Dortmunder Rombergpark der Startschuss zu Deutschlands erstem Lauftreff, der zwei Jahre später zur Gründung der Viermärker Waldlauf Gemeinschaft führte. Der Aufruf des Deutschen Sportbundes, mithilfe des langsamen Dauerlaufs Zivilisationskrankheiten vorzubeugen, verhallte 1974 nicht ungehört. Bereits im selben Jahr zählte man in Deutschland 87 Treffpunkte.

Die Erfinder des Lauftreffs konnten damals nicht erahnen, welch eine große Laufbegeisterung ihre damalige Idee auslösen würde. Inzwischen gibt es in Deutschland 3863 Treffpunkte (Stand Januar 2020), die neben Laufen auch Walking und Nordic Walking anbieten. DLV-Vize-Präsident Breitensport Dr. Matthias Reick bezeichnete vor sechs Jahren anlässlich der Feierstunde „40 Jahre Lauftreff“ im SportCentrum Kaiserau die Geschichte der weltweit einzigartigen Breitensport-Bewegung als große Erfolgsstory. „Für das Konzept spricht auch, dass die Lauftreff-Idee direkt nach der Wende auch in den östlichen Bundesländern sofort umgesetzt wurde.“

"Er war immer ein fröhlicher Mensch, der Herzenswärme ausstrahlte“
In der Festschrift, die die Dortmunder Laufgemeinschaft anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens herausbrachte, schrieb Enzio Busches früherer Prokurist und Trainingskollege Karl-Heinz Meiselbach: „Ich habe nie wieder einen Menschen kennengelernt, der seinen Glauben so konsequent in den Alltag umgesetzt hat. Trotz beruflichem Stress und sonstiger Sorgen war er ein immer fröhlicher Mensch, der Herzenswärme ausstrahlte.“

Der  Vorsitzende der Dortmunder Viermärker Waldlauf Gemeinschaft Dr. Alexander Puplick erklärte in  einem Nachruf: „Wir Viermärker trauern um Enzio Busche, unseren Gründungsvater, der sich um die Entwicklung des Laufsports als Breitensport weit über die Grenzen unserer Stadt hinaus große Verdienste erworben hat. Seiner Initiative verdanken unzählige Menschen eine gesteigerte Gesundheit, mehr Lebensfreude und Wohlbefinden. Unsere besondere Anteilnahme gilt seiner Ehefrau Jutta und seiner Familie“, erklärte er.

Enzio Busche verließ 1977 Dortmund und engagierte sich als Generalautorität der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Er hinterlässt nach seinem Tod seine Frau Jutta, vier Kinder und 17 Enkelkinder.
(Quelle: Leichtathletik)

18.06. LT Ennert-Athleten dominieren Pi-Lauf
148 Teilnehmer liefen bei der 14-Tage-Challenge
RHEIN-SIEG.
Lauf-Wettkämpfe sind in Corona-Zeiten seit Mitte März untersagt und dürfen (unter Auflagen) frühestens im August wieder stattfinden. Eine besonders kreative Idee das Kontakt- und Abstandsverbot zu umgehen, hatten die Organisatoren des Pi-Lauf in Neunkirchen. Statt der für den 7. Juni geplanten Veranstaltung, gab es die Möglichkeit die 13,431 Kilometer und 314 Höhenmeter in einer zweiwöchigen Challenge zwischen dem 31. Mai und 14. Juni zu laufen, walken oder wandern und sich dadurch mit Gleichgesinnten zu messen. Der Rundkurs durch die schöne Landschaft in Neunkirchen-Seelscheid wurde in dieser Zeit mit Schildern und Wegmarkierungen gekennzeichnet, dass sich keiner verlaufen konnte. Mittels GPX-Track auf der Lauf-Uhr konnte das Ergebnis hinterher heruntergeladen und dem Veranstalter mitgeteilt werden.

Von den 148 registrierten Teilnehmer absolvierten rund 120 Läuferinnen und Läufer die Pi-Lauf-Challenge. Einige sogar mehrfach, um ihr Ergebnis noch zu verbessern. An den Gesamtsieger Timothy Engel kam jedoch kein Athlet heran. Der 35-Jährige Läufer vom LT Ennert benötigte lediglich 51 Minuten und elf Sekunden und gewann am Ende deutlich vor seinem Vereinskameraden und Trainer Joe Körbs (55:14). Dritter wurde Jens Grohmann aus Hennef (57:04) vor Marcus Zink (LLG St. Augustin (57:07) und dem Bonner Daniel Altenhofen (58:16). Insgesamt neun Läufer blieben unter der Eine-Stunde-Marke. Extrem spannend gestaltet sich der Sieg bei den Frauen. Nachdem die Lokalmatadorin Sandra Sachs am letzten Wertungstag in 1:01:29 Stunde vorlegte, unterbot Adele Blaise-Sohnius (LAZ Puma Rhein-Sieg) nur zwei Stunden später um ganze acht Sekunden (1:01:21). Den dritten Rang belegte mit Friederike Schöps ebenfalls eine Athletin vom LT Ennert. Auf den weiteren Plätzen folgten Cornelia Türk (TV Refrath, 1:04:05) und Caterina Schneider (LT Ennert, 1:07:03). Im nächsten Jahr soll der Pi-Lauf, dann hoffentlich unter normalen Bedingungen, am 30. Mai 2021 stattfinden.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

17.06. Frechener Frühlingslauf und Run Köln mit neuen Termin
RHEIN-ERFT/KÖLN.
Eigentlich fallen der Voba-Frühlingslauf in Frechen (23. August) und der SportScheck RUN in Köln (24. Juli) auf Tage die noch von der Veranstaltungssperre betroffen sind (bis 31. August). Für beide Veranstaltungen wurden nun neue Termine gefunden.

Der Frühlinglauf wird zur Advents-Edition
Klingt komisch, ist aber so. Der Herbertskaul wird dieses Jahr am ersten Advent erklommen. Frühlingshaftes Wetter werden wir dir am 29. November nicht versprechen können, dafür aber ein auf die Vorweihnachtszeit abgestimmtes Programm.

Und auch am Veranstaltungsablauf verändert sich für dich erst einmal nichts. Wir küren den Stadt- und Bergmeister und werden erstmals eine Doppelwertung über 5 km und 10 km durchführen.

www.frechener-fruehlingslauf.de

Nachtlauf im Herbst
Auch für den SportScheck Run Köln gibt es einen Ersatztermin. Der RUN Köln wird diesmal ein wenig herbstlicher. Bleibt aber ein Nachtlauf.

Wir starten am 23. Oktober. Freu dich auf Start und Ziel am Rheinboulevard, laufen durch die Altstadt, das Flair des Rheins am Abend und ein Laufangebot für alle Alters- und Leistungsklassen.

www.sportscheck.com
(Mitteilung: Pulsschlag)

16.06. Refrather Läufer rennen im Trainings-Wettkampf Bestzeiten
RHEIN-BERG.
Ein schnelles Training über 5 km im Wettkampfmodus wurde flugs nach Lockerung der Corona-Verhaltensregeln zur TV Refrath running Club Meisterschaft.

Ohne großen Aufwand wurde die eigene Technik aufgebaut und alte Startnummern vom Kirschblütenlauf aus dem Keller geholt. Insgesamt 25 TVRler wurden von TVR-Coach und Initiator Jochen Baumhof in fünf Gruppen im Abstand von einer Minute auf die bekannte und DLV vermessene 5 kmWendepunkt-Strecke des Refrather Herbstlaufes im Königsforst geschickt. Trotz schwüler Luft wurden beachtliche Zeiten und sogar einige Hausrekorde gerannt.

Bei den Damen lief Cornelia Türk (W50) mit 20:26 min persönliche Bestzeit vor Evrim Sevgim (U23/20:56), Doris Remshagen (W50) mit neuem Hausrekord von 21:03 min und Carola Riethausen (U23/21:06).

Detlef Jahner ist seit kurzem wieder TVR-Mitglied und überquerte bei den 15 gestarteten Männern nach 18:14 min als Erster die Ziellinie an der Schutzhütte „Am dicken Stock“. Es folgten TVR-Geschäftsführer und Tischtennis-As Jakob Eberhardt (M35) mit starken 18:44 min vor Irek Meyer (M45/18:57) und Klaus Lieth (M50/19:32). Überraschend stand auch der 80jährige und TVR-Urgestein Gerhard Krüger an der Startlinie und hatte sichtlich Freude, nach langer Zeit wieder im Kreise seines TVR running teams zu sein.

Alle TVRler waren ambitioniert dabei. Doch nach langer Durststrecke genossen alle Läufer endlich ein lang vermisstes Wettkampffeeling und das großartige Gemeinschaftserlebnis. Bevor es in die Sommer-Regeneration geht, hat Jochen Baumhof noch drei Trainings-Wettkämpfe auf dem Plan: über 10 km im Königsforst und im Stadion die kürzeren Distanzen über 1000 m und 3000 m.
(Quelle: TV Refrath)

15.06. Anmeldungen ohne Risiko für die Teams
Firmenlauf Köln am 17. September findet statt
KÖLN.
Nach intensiven Beratungen mit der Stadt Köln und der Landesregierung kann der Firmenlauf Köln wie geplant am 17. September 2020 stattfinden. Unter welchen konkreten Sicherheitsvorkehrungen steht jedoch noch nicht fest. Daher bietet der Veranstalter Weis Events allen Teilnehmern ein risikoloses Prozedere an: Alle Teams können sich ab sofort anmelden, erhalten aber noch keine Rechnung. Sobald klar ist, welche Schutz- und Hygienemaßnahmen erfolgen müssen, können sich die Läufer*innen für oder gegen eine Teilnahme entscheiden. Bei Abmeldung entstehen keine Kosten. Veranstalter Burkhard Weis: "Wir sind erstmal froh, dass wir den Fila Köln doch noch durchführen dürfen. Aber wir möchten allen Teams nach Bekanntwerden der Bedingungen selber die Wahl überlassen, ob sie mitmachen oder eben nicht. Vielleicht schaffen wir es aber gemeinsam, den mit Abstand außergewöhnlichsten Lauf über die Bühne zu bringen."
 
Unter dem Motto „Loof wie de bess" heißt es auch in der 13. Ausgabe des Firmenlauf Köln am Fühlinger See wieder: Spaß und Bewegung in entspannter Atmosphäre, Live-Bands an der Laufstrecke, ein buntes Rahmenprogramm, eine launische Siegerehrung sowie ein Euro Spende durch den Veranstalter pro LäuferIn für die Hilfsorganisationen Care Deutschland e.V. und Aktion Lichtblicke e.V. Das Rahmenprogramm beliebten Firmenevents beginnt um 16 Uhr, der Lauf über den 5,7 Kilometer langen, verkehrsfreien Weg startet um 18 Uhr. Um 19.45 Uhr werden die Sieger ausgezeichnet: Preise gibt es für die größten Teams im Verhältnis zur Unternehmensgröße und die originellsten Verkleidungen. Die anschließende Party geht bis 23 Uhr. Teilnehmen können alle Laufteams von Unternehmen, Verbänden, Vereinen und Behörden. Eine Zeitmessung erfolgt nicht. Die Teilnahme kostet bis 31. Juli 19 Euro und bis 4. September 21 Euro. Die Nachmeldegebühr am Lauftag beträgt 25 Euro.
www.fila-koeln.de
(Autor & Copyright: Heino Schütten für Laufen im Rheinland)

14.06. Grünes Licht für Leichtathletik-DM in Braunschweig
Die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften 2020 können in Braunschweig stattfinden. Die Stadt hat am Freitag grünes Licht gegeben für ein DLV-Konzept und für die Durchführung der Titelkämpfe auch unter veränderten Rahmenbedingungen aufgrund der Corona-Pandemie.

Die Stadt Braunschweig hat grünes Licht für die Leichtathletik-Meisterschaften am 8./9. August gegeben. Nach einem letzten Telefonat mit Ulrich Markurth, Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig, sagte DLV-Präsident Jürgen Kessing am Freitag: „Unser 45-seitiges Durchführungs- und Hygiene-Konzept wurde positiv beurteilt. Ab sofort können wir die Vorbereitungen auf die Titelkämpfe fortführen.“

Zuschauer im Stadion sind aufgrund des deutschlandweiten Verbots für Großveranstaltungen bis 31. August nicht zugelassen. „Nach wie vor müssen wir uns in der sogenannten ‚Late Season‘ an die behördlichen Anordnungen halten. Wir verfolgen natürlich die aktuellen Lockerungen, und wenn eine Möglichkeit besteht, planen wir Wettbewerbe der Mittel- und Langstrecke ein. Entscheidend ist auch künftig, die Gesundheit der Sportler im Auge zu behalten und die Diskussionen sachlich und zielorientiert zu führen.“

Positiv äußerte sich Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius in einem Schreiben an den DLV-Präsidenten: „Aus sportfachlicher Sicht befürworte ich dieses umfangreiche und detailreiche Konzept und wünsche Ihnen eine tolle sportliche Veranstaltung und viel Erfolg.“

Oberbürgermeister Ulrich Markurth freut sich über die Möglichkeit, dass die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in diesem Jahr in Braunschweig stattfinden werden. Er betonte, auch das Niedersächsische Sozialministerium habe das Hygienekonzept geprüft und für gut befunden. „Wir wissen, wie wichtig es für die Sportlerinnen und Sportler und auch den DLV ist, dass trotz aller Schwierigkeiten auch in diesem Jahr Wettkämpfe stattfinden können. Dazu wollen wir unseren Beitrag leisten und die Veranstaltung hier in Braunschweig ermöglichen, auch wenn die Menschen hier aus der Region dieses schöne und attraktive Sportereignis nun nicht von den Rängen des Eintracht-Stadions verfolgen können. Gleichwohl entsteht durch die Fernsehübertragung natürlich ein überregionaler Marketing–Effekt für Braunschweig.“

Intensive Beobachtung von Änderungen der Corona-Schutzmaßnahmen
DLV-Generaldirektor Idriss Gonschinska verweist auf die umfassende Einbindung des medizinischen Kompetenzteams des DLV in den Prozess der Konzeptentwicklung. Diese sei erforderlich gewesen, um die Hygiene-Anforderungen des Bundeslandes Niedersachsen im Detail und in vollem Umfang zu erfüllen.

„Wir haben uns in den vergangenen Wochen natürlich auch umfassend mit den DFL- und DBB-Konzeptionen beschäftigt. Letztlich ergeben sich durch die unterschiedlichen Disziplinen der Leichtathletik, die besonderen Anforderungsprofile und die Vielzahl an teilnehmenden Vereinen deutlich abweichende Rahmenbedingungen im Vergleich zum Fußball oder Basketball. Eine Quarantäne-Regelung, vergleichbar mit der Situation beim Meisterschafts-Finalturnier der Basketballer in München, ließ sich zum Beispiel nicht auf die Situation der DM in Braunschweig übertragen. Die wesentlichen Elemente der Leichtathletik-Konzeption bilden daher unter anderem die Zonenstruktur und die Abstandsregelungen. Zudem beobachten wir die Dynamik der Corona-Risiko-Bewertungen sowie Lockerungen aktuell und passen unsere Konzeption entsprechend an.“

Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist DM notwendig
Für die Athletinnen und Athleten sagte Sprecherin Nadine Hildebrand: „Die DM als Wettkampf hat natürlich immer einen gewissen Stellenwert und ist dieses Jahr ein besonders herausfordernder und einzigartiger Wettkampf! Dennoch ist es für jeden Athleten eine schöne Sache, sich wieder im Wettbewerb messen zu können und so auch eine gewisse ‚Trainingskontrolle‘ zu haben. Die Wiederaufnahme des geregelten Trainingsbetriebes wurde von allen Athleten mit großer Erleichterung aufgenommen und alle sind wieder mit Freuden ins ‚normale‘ Training eingestiegen. Zur Zeit besteht die größte Herausforderung im mentalen Bereich: nicht zu wissen, ob es Wettkämpfe gibt und wenn ja, wann, ist hart! Hierfür trotzdem alles zu geben, ist eine große Herausforderung und bewundernswert!“

Auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist die Durchführung der DM für den DLV notwendig. Eine Live-Übertragung an beiden Tagen ist definitiv von den TV-Partnern ARD/ZDF vorgesehen. Frank Lebert, CEO der Deutschen Leichtathletik-Marketing GmbH DLM, hob noch einmal die Bedeutung der Titelkämpfe hervor: „Leichtathletik-Veranstaltungen und insbesondere auch die Deutschen Meisterschaften begeistern ein Millionenpublikum. Mit einer Übertragung der zweitbeliebtesten TV-Sportart bei ARD und ZDF erreichen wir unsere große Fangemeinde und garantieren unseren Wirtschaftspartnern mediale Aufmerksamkeit. Die DM in Braunschweig bietet den Auftakt für weitere Leichtathletikübertragungen, die in der ‚Late Season‘ von uns organisiert werden.“

Das DLV-Konzept zur Durchführung der DM 2020 in Braunschweig kann hier eingesehen werden. https://www.leichtathletik.de/fileadmin/user_upload/11_Verband/dlv_konzept_DM_BS_2020_final.pdf
(Quelle: DLV)

13.06. Corona - Weitere Lockerungen für Sport ab 15. Juni 2020
Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung - CoronaSchVO) in der ab 15. Mai 2020 gültigen Fassung §9 im Sportbereich:

 
(1)     Beim Sport- und Trainingsbetrieb sowie bei Wettkämpfen im Breiten- und Freizeitsport auf und in öffentlichen oder privaten Sportanlagen sowie im sonstigen öffentlichen Raum sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern (auch in Dusch- und Waschräumen, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstigen Gemeinschaftsräumen sowie in Warteschlangen) zwischen Personen, die nicht zu den in § 1 Absatz 2 genannten Gruppen gehören, sicherzustellen. Beim Sport in geschlossenen Räumen ist zudem eine gute Durchlüftung sicherzustellen.

(2)     Die nicht-kontaktfreie Ausübung des Sport-, Trainings- und Wettbewerbsbetriebs im Breiten- und Freizeitsport ohne Mindestabstand ist bis auf weiteres in geschlossenen Räumen nur Personen gestattet, die zu den in § 1 Absatz 2 genannten Gruppen gehören, sowie im Freien nur mit bis zu 30 Personen zulässig, wobei die Rückverfolgbarkeit nach § 2a Absatz 1 sichergestellt sein muss.

(3)     Das Betreten der Sportanlage durch Zuschauer ist nur bis zu 100 Personen und bei sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit nach § 2a Absatz 1 zulässig.

(4)     Beim Betrieb von Fitnessstudios sind die in der Anlage zu dieser Verordnung festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards zu beachten.

(5)     Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen sind bis mindestens zum 31. August 2020 untersagt.

(6)     
1.     Wettbewerbe in Profiligen, soweit die Vereine bzw. die Lizenzspielerabteilungen der Vereine sich neben der Erfüllung ihrer arbeitsschutzrechtlichen Hygiene- und Schutzpflichten auch verantwortlich für die Reduzierung von Infektionsrisiken im Sinne des Infektionsschutzgesetzes zeigen und die für die Ausrichtung der Wettbewerbe verantwortlichen Stellen den nach dem Landesrecht für Schutzmaßnahmen nach § 28 Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes zuständigen Behörden vor Durchführung der Wettbewerbe geeignete Infektionsschutzkonzepte vorlegen,

2.     Wettbewerbe im Berufsreitsport und Pferderennen, wenn auf der Anlage die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz und zur Gewährleistung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern zwischen Personen sichergestellt sind.
Das Betreten der Wettbewerbsanlage durch bis zu 100 Zuschauer ist zulässig, wenn geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern (auch in Warteschlangen) zwischen Personen, die nicht zu den in § 1 Absatz 2 genannten Gruppen gehören, und zur Rückverfolgbarkeit nach § 2a sichergestellt sind. Es ist zu gewährleisten, dass durch die Austragung des Wettbewerbs im unmittelbaren Umfeld der Wettbewerbsanlage keine Ansammlungen verursacht werden. Im Rahmen des Wettbewerbs sind Rundfunk-Produktionen (TV, Radio, Internet) und dazu auch der Zutritt zu der Wettbewerbsanlage gestattet.

(7)     Ausgenommen von den vorstehenden Vorschriften sind der Sportunterricht (einschließlich Schwimmunterricht) der Schulen und die Vorbereitung auf oder die Durchführung von schulischen Prüfungen, sportpraktische Übungen im Rahmen von Studiengängen, das Training an den nordrhein-westfälischen Bundesstützpunkten und Landesleistungsstützpunkten mit besonderem Landesinteresse sowie das Training von Berufssportlern auf und in den von ihrem Arbeitgeber bereitgestellten Trainingseinrichtungen.
(Quelle: Land NRW)

12.06. Absage ist nicht geplant – Run of Colours soll stattfinden
KÖLN.
Die Lebenshaus-Stiftung, die zugunsten der Aidshilfe Köln jedes Jahr im September den Run of Colours durchführt, hofft trotz der aktuellen Corona-Bestimmungen, am 26. September 2020 wie geplant den Benefizlauf im Rheinauhafen Köln durchführen zu können. Nachdem zwischenzeitlich über eine mögliche Absage intern gesprochen wurde, ist man mittlerweile wieder optimistisch, dass der Lauf stattfinden kann. Vor dem Hintergrund, dass immer mehr Beschränkungen zurückgenommen werden und es anscheinend keine negativen Auswirkungen gibt, ist es durchaus möglich, dass nach dem 31. August wieder Sportveranstaltungen erlaubt werden. Sicherlich wird es Auflagen geben und der Lauf bzw. das Drumherum wird nicht so sein wie in den Vorjahren.Deswegen plant die Lebenshaus-Stiftung mehrgleisig. „Wir spielen mehrere Optionen durch, um für die jeweilige Situation gewappnet zu sein. Von einem begrenzten Starterfeld mit mehreren Starts bis zu Zeitblöcken über den Tag verteilt, ist alles denkbar. Wir hoffen, in den nächsten Wochen mehr Klarheit zu haben. Aber am Termin halten wir fest“, so Pressesprecher Erik Sauer.

Durch den Lockdown und die teilweisen Einschränkungen der Angebote der Aidshilfe Köln ist der Verein auch mehr denn je auf die Erlöse des Laufs angewiesen. Aktuell sind alle Sponsoren an Bord und werden ihren Verpflichtungen nachkommen. Bei einer Absage des Laufs wäre dies natürlich nicht der Fall. Bereits jetzt fehlen der Aidshilfe Köln etwa 35.000 Euro im Haushalt, die durch die unvorhersehbaren Schutzmaßnahmen und neue Hygienevorschriften angefallen sind. Darüber hinaus können nur noch wenige Menschen pro Abend das Test- und Beratungsangebot im Checkpoint Köln in Anspruch nehmen, so dass bei gleichbleibenden Kosten die Einnahmen gesunken sind. „Der Run of Colours ist ein wichtiger Finanzierungsbaustein unserer Eigenmittel. Aufgrund der Corona-Pandemie liegen wir deutlich hinter den Anmelde-Zahlen aus dem Vorjahr. Ich hoffe aber, dass sich dennoch Läufer*innen anmelden und sich solidarisch zeigen“, so Sauer weiter.

Unterstütze die Aidshilfe als Spendenläufer*in
Wer nicht laufen kann oder will, kann dennoch die Aidshilfe Köln unterstützen. Einfach als Spendenläufer*in anmelden und Geld sammeln. Bei einer Mindestspendensumme von 25 Euro, erhält jede*r Spenderläufer*in einen kostenlosen Startplatz. Je mehr Leute als Spendenläufer*in aktiv sind, umso mehr hilft das der Aidshilfe Köln, auch in Zukunft die Angebote nach der Corona-Pandemie in der gewohnten Qualität und Vielfalt aufrechterhalten zu können.

Außerdem wird die Aidshilfe für den Fall, dass der Lauf wirklich komplett ausfallen wird, ausnahmsweise auf den Passus in den Teilnahmebedingungen verzichten und den Läufer*innen, die es wollen, die Teilnahmegebühr erstatten. „Natürlich wäre es super, wenn möglichst viele ihr Startgeld spenden, aber das steht jedem offen. Und wir sind Kölner*innen durch und durch. Deswegen sind wir optimistisch und denken, der Lauf steigt auf jeden Fall, wie auch immer das dann konkret aussehen wird“, so ein zuversichtlicher Sauer.

Event-Shirts werden auf jeden Fall produziert
Unabhängig davon, ob der Run of Colours stattfinden wird oder nicht, werden alle bestellten Event-Shirts produziert. Wer ein mögliches Unikat von einem Lauf, der dann gar nicht real stattgefunden hat, haben möchte, kann noch bis zum 15. August 2020 ein Shirt für 16 Euro bei der Anmeldung bestellen. Mehr Informationen zum Run of Colours, zur Anmeldung und sonstigen Voraussetzungen, um am Lauf zugunsten der Aidshilfe teilnehmen zu können findet ihr unter: Run of Colours; Facebook oder Instagram.
(Autor & Copyright: Erik Sauer für Laufen im Rheinland)

11.06. Wettbewerbsbetrieb in der NRW-Leichtathletik wieder möglich
Die CoronaSchVO vom 30.05.2020 erlaubt wieder die Durchführung von Wettbewerben in der Leichtathletik. Dabei sind allerdings einige Vorgaben zu beachten! Der LVN hat hierzu in Abstimmung mit der Staatskanzlei NRW und dem Landessportbund NRW sowie der Deutschen Sporthochschule Köln Handreichungen erarbeitet.
Wir weisen besonders darauf hin, dass gemäß § 9 (6) und § 2b der CoronaSchVO für jede Wettbewerbsveranstaltung ein Hygiene- und Infektionsschutzkonzept zu erstellen und bei der zuständigen unteren Gesundheitsbehörde einzureichen ist!
Dass dies erfolgt ist, muss der veranstaltende Verein begleitend zum Antrag auf Genehmigung der Wettbewerbsveranstaltung gegenüber dem LVN bzw. der zuständigen LVN-Region bestätigen!

Handreichung Stadion-Wettbewerbe:
https://lvnordrhein.de/content/1-home/20200609-wettbewerbsbetrieb-in-der-nrw-leichtathletik-wieder-moeglich/organisation-und-durchfuehrung-leichtathletischer-wettbewerbe_final.pdf

Handreichung Lauf-Wettbewerbe Straße:
https://lvnordrhein.de/content/1-home/20200609-wettbewerbsbetrieb-in-der-nrw-leichtathletik-wieder-moeglich/konzept-laufveranstaltung_final.pdf
(Quelle: LV Nordrhein)

10.06. Sonja Vernikov läuft und läuft
LAZ Puma Rhein-Sieg Athletin in der Kölner Rundschau

09.06. Köln läuft auf Zeit am Fühlinger See
KÖLN.
Am kommenden Donnerstag, den 11. Juni (Fronleichnam) bieten wir Euch zusammen mit der PSD Bank West (zusätzlich zu den 5,4 Kilometern) eine Sonderwertung über 21,6 Kilometer an. Lauft unter Berücksichtigung aller Hygiene- und Abstandsregeln vier Runden um den Fühlinger See und messt Euch mit den professionellen Zeitmessanlagen von Mika Timing auch in Coronazeiten mit Gleichgesinnten. Dazu gibt es Musik an Start & Ziel sowie seitens der PSD Bank West ein Getränk als Belohnung für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 11. Juni 2020 (egal, ob über 5,4 oder 21,6 Kilometer). Ihr könnt zwischen 10 und 13 Uhr starten, wann Ihr möchtet, Ihr solltet nur bis 13 Uhr im Ziel sein. Zielschluss ist 13 Uhr. Und wegen der Hygieneregeln werden unsererseits während des Laufes keine Erfrischungen angeboten. An Start & Ziel könnt Ihr auf einem entsprechenden Tisch aber Eure Getränke platzieren. Zur Teilnahme an der Sonderwertung bei der Anmeldung auf www.fit-koeln.de für den 11. Juni 2020 einfach auf Seite 2 des Anmeldeformulars das entsprechende Häkchen für die Sonderwertung aktivieren. Wir freuen uns auf Euch und einen sportlichen Feiertag!
(Mitteilung: LLG 80 Nordpark)

08.06. Deutsches Straßenlauf-Comeback in Berlin
Der deutsche Straßenlaufsport hat sich zurückgemeldet – und Alina Reh sorgte dabei über 10 km in Berlin für eine auch international hochklassige Leistung: Die 23-jährige Läuferin des SSV Ulm stürmte auf einer flachen Pendelstrecke im Südosten Berlins zu einer Zeit von 31:26 Minuten. Damit verpasste sie bei regnerischen Bedingungen ihre eigene Bestzeit um nur drei Sekunden. Alina Reh zeigte einmal mehr, dass sie das Potenzial hat, den deutschen Rekord von Irina Mikitenko (30:57) zu brechen. In der aktuellen Jahresweltbestenliste belegt Alina Reh mit ihrer Berliner Zeit nun einen beachtlichen siebenten Platz. Das Rennen der Männer gewann Johannes Motschmann (SCC Events Pro-Team Berlin) mit 29:11 Minuten.

Erstes Rennen mit international relevanten Zeiten
Nachdem in den ersten Monaten des Jahres einige hochklassige 10-km-Rennen stattgefunden hatten, war der Berliner Lauf mit dem Titel „Berlin 10k Invitational“ das erste Rennen weltweit seit Beginn der Corona-Pandemie, das international relevante Zeiten produzierte. Der einzige andere spitzensportliche Lauf, der in den letzten Monaten stattfand, war ein 5-km-Rennen in Norwegen. In Stavanger war Jakob Ingebrigtsen am 20. Mai über 5 km mit 13:28 Minuten einen Landesrekord gelaufen.

Bei dem Berliner Pilotprojekt „Rückkehr des Straßenlaufes“ wurden die aktuellen Corona-Regeln eingehalten. Um dies sicherzustellen, hatten die Organisatoren im Vorfeld darauf verzichtet, das Rennen bekannt zu machen. Auch die lokalen Medien wussten nichts von den „Berlin 10k Invitational“. So gab es so gut wie keine Zuschauer an der Strecke. Das Rennen fand im Südosten Berlins auf einer asphaltierten, komplett flachen Waldstraße statt. Insgesamt gingen acht Männer und sieben Frauen an den Start plus Tempomacher. Die Männer starteten dabei zwei Minuten vor den Frauen, und die Startaufstellungen waren jeweils versetzt, so dass es einen entsprechenden Abstand zwischen den Läufern gab.

Ähnliche Bedingungen wie bei Kipchoge
Das Set-up mit der Pendelstrecke, dem windgeschützten Kurs und insgesamt drei Wenden auf der gesamten Distanz wirkte ein bisschen wie ein Kleinformat der „1:59 Challenge“, bei der Kenias Superstar Eliud Kipchoge im vergangenen Oktober im Wiener Prater als erster Läufer den Marathon unter zwei Stunden gerannt war. Auch die Berliner Strecke wurde im Vorfeld offiziell vermessen, zudem stoppten Kampfrichter des Berliner Leichtathletik-Verbandes die Zeiten.

Viele bekannte Gesichter an Organisation beteiligt
Auf die Beine gestellt wurden die „Berlin 10k Invitational“ von Mark Milde, dem Race-Director des Berlin-Marathons, Christoph Kopp, der unter anderem für den Frankfurt-Marathon die Elite-Athleten verpflichtet, und Helmut Winter, der für etliche nationale und internationale Rennen die Zeitanzeigen für die Eliteläufer auf der Strecke umsetzt. Athleten und Trainer waren dankbar, dass nach vielen Absagen - erst am Freitag hatte der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) alle Straßenlauf-Meisterschaften für 2020 abgesagt - in Berlin die Initiative ergriffen wurde und ein Lauf stattfinden konnte.

Alina Reh ist zufrieden mit ihrer Leistung
„Es war eine schöne Erfahrung, wieder ein Rennen laufen zu können. Ich bin zufrieden mit der Zeit, obwohl ich ursprünglich ein Ergebnis im Bereich von 31:00 Minuten erreichen wollte“, sagte Alina Reh. Die Europameisterschafts-Vierte über 10.000 m von 2018 hatte sich unmittelbar nach dem Start von ihren Konkurrentinnen abgesetzt. Geführt von einem Tempomacher erreichte sie die 5-km-Marke nach 15:45. Obwohl sie das Rennen aus dem vollen Training heraus bestritt, konnte Alina Reh in der Schlussphase noch deutlich zulegen. Den letzten Kilometer lief sie sogar in 3:02 Minuten. „Ich hoffe, dass es weitere Rennen geben wird“, sagte Alina Reh.

Steinruck verpasst Rekord um zwei Sekunden
Hinter Alina Reh zeigte auch Katharina Steinruck (Eintracht Frankfurt) eine starke Leistung. Die Marathonläuferin lief in 32:41 auf Rang zwei und verfehlte ihre Bestzeit um lediglich zwei Sekunden. Einen persönlichen Rekord stellte Caterina Granz (LG Nord) Berlin auf, die als Dritte nach 32:47 im Ziel war. Auf den Rängen vier und fünf folgten Deborah und Rabea Schöneborn (beide LG Nord Berlin) in 34:28 beziehungsweise 34:32.

„Das war endlich mal wieder ein Rennen. Jetzt bin ich zwar k.o. und platt aber glücklich über meine Leistung“, sagte Katharina Steinruck, die extra kurzfristig aus Frankfurt nach Berlin gefahren war, um bei dem 10-km-Lauf an den Start gehen zu können. „Es war alles top organisiert, wir waren gut abgeschirmt und einige wartende Autofahrer haben uns sogar angefeuert“, erzählte Katharina Steinruck. „Ich hoffe, dass dieses Rennen jetzt ein Zeichen gesetzt hat und andere motiviert, auch etwas auf die Beine zu stellen. Wir haben heute in Berlin gesehen, dass es machbar ist, einen Straßenlauf zu veranstalten.“
Johannes Motschmann mit persönlicher Bestzeit

Vergleichsweise nicht ganz so stark besetzt war das Rennen der Männer. Hier gewann Johannes Motschmann (SCC Events Pro-Team Berlin) mit einem persönlichen Rekord von 29:11 Minuten. Zweiter wurde Nils Voigt (TV Wattenscheid) in 29:24 vor Fabian Clarkson (SCC Events Pro-Team Berlin), der nach 29:36 im Ziel war. „Ich freue mich über eine persönliche Bestzeit, obwohl ich eigentlich unter 29 Minuten bleiben wollte“, sagte der 25-jährige Johannes Motschmann, dessen Spezialdisziplin die 3.000-m-Hindernisstrecke ist. Über diese Distanz will er sich für die Olympischen Spiele im nächsten Jahr qualifizieren. „Ich war froh, dass ich jetzt wieder einen Wettkampf laufen konnte, denn das ist doch etwas anderes als immer nur zu trainieren. Das Rennen hat gezeigt, dass mit Innovation etwas möglich ist. Ich fand es sehr schade, dass alle Deutschen Meisterschaften im Straßenlauf abgesagt wurden.“
(Quelle: Runners World)

07.06. Sengbach-Talsperrenlauf nur als virtuelle Veranstaltung
RHEIN-BERG.
Leider ist die Abteilung Lauftreff des TV Witzhelden aufgrund des bestehenden Verbots gezwungen, den Sengbachlauf am 23.08.2020 abzusagen. Die Organisatoren sind sehr traurig, dass dieses schöne Event dieses Jahr nicht in der gewohnten Form stattfinden kann.

Aufgrund der Corona-Einschränkungen wird nun ein virtueller Lauf angeboten. Der Verein möchte alle Läuferinnen und Läufer sowie Walkerinnen und Walker motivieren, das Training nicht zu vernachlässigen.

Im Zeitraum vom 15.08. bis 31.08.2020 gibt es die Gelegenheit, einen persönlichen Sengbachlauf zu absolvieren.

Die Streckenlänge ist frei wählbar: Lieblings-Hausstrecke, um den Häuserblock, im Park oder Forstwald, am Fluss entlang oder vielleicht doch die Sengbachrunde? Es wäre super, wenn die Streckenangebote von 3 km, 11,3 km, Halbmarathon oder ¾ Marathon (30,9 km) erreicht werden. Natürlich werden auch frei gewählte Distanzen oder Kilometer auf dem Laufband gewertet. Gelaufen/gewalkt wird allein oder im Rahmen der gültigen Corona-Bestimmungen mit dem nötigen Sicherheitsabstand.

Die Teilnehmergebühr beträgt mindestens 6,50 €. Zur Belohnung gibt es unsere schöne Medaille und eine Online-Urkunde.

Anmeldungen und weitere Infos über unsere Website www.sengbachlauf.de
(Mitteilung: Sengbach-Lauf)

06.06. Absage der RUN :metabolon Premiere 2020
Bis Ende August sind alle Großveranstaltungen zum heutigen Zeitpunkt untersagt. Auch wenn es aktuell unter Auflagen wieder möglich ist, kleinere Sportevents zu organisieren, so ist eine Planungssicherheit nach wie vor nicht gegeben und Aufwand und Risiko zu hoch. Daher haben die Organisatoren leider keine Wahl und müssen den Premieren-Termin 15.-16. August des geplanten 2-Tages-Laufevent mit Leppe Trail RUN und :metabolon SKYRUN für dieses Jahr absagen.

Neuer Termin: 28.-29. August 2021
Doch ein Jahr aufwendiger Planung und Vorbereitungen sollen nicht umsonst sein. Denn dafür ist das einmalige Projekt RUN :metabolon zu spektakulär und reizvoll für sportlich Aktive und Zuschauer. Organisationsleiter Jochen Baumhof hat jetzt bereits einen neuen Termin in Abstimmung mit dem BAV / :metabolon, den Kreissportbünden Rhein-Berg und Oberberg sowie der Towerrunning Germany für 2021 einen passenden Termin gefunden: Die Premiere von RUN :metabolon wird nun für das Wochenende 28.-29. August 2021 geplant.
(Autor & Copyright: Jochen Baumhof für Laufen im Rheinland)

05.06. Deutsche Straßenlauf-Meisterschaften 2020 abgesagt
Der Deutsche Leichtathletik-Verband hat offiziell verkündet, dass alle Meisterschaften in den Straßenlauf-Wettbewerben für dieses Jahr abgesagt werden. Für die in Braunschweig geplanten Meisterschaften im Stadion besteht Hoffnung.

Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hat in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass aufgrund der Coronavirus-Pandemie alle geplanten Deutschen Meisterschaften in den Straßenlauf-Wettbewerben für dieses Jahr abgesagt wurden. Dies betrifft unter anderem die Rennen um die nationalen Titel im Marathon, Halbmarathon und über 10 Kilometer. Der DLV hofft, dass die klassischen Deutschen Meisterschaften im Stadion, die inzwischen für den 8. und 9. August in Braunschweig geplant sind, stattfinden können. Außerdem sollen unter anderem die Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften in Vaterstetten vom 21. bis 23. August veranstaltet werden.

Zahlreiche Meisterschaften fallen aus
Die Deutschen Marathon-Meisterschaften sollten ursprünglich im Rahmen des Hannover-Marathons am 26. April stattfinden. Die Halbmarathon-Titelkämpfe waren für den 29. März in Freiburg geplant, und die 10-km-Meisterschaften sollten am 20. September in Uelzen veranstaltet werden. Keines dieser Rennen konnte stattfinden und es gab auch keine Ersatztermine. Abgesagt wurden aufgrund der Corona-Krise auch die Deutschen Meisterschaften über 10.000 Meter, die für den 9. Mai in Pliezhausen geplant waren. Auch diese Titelkämpfe wird es 2020 nicht geben. Die Deutschen Meisterschaften im Ultralauf über 50 km und 100 km finden in diesem Jahr ebenso nicht statt.
So äußert sich der DLV

In der Pressemitteilung teilt der DLV mit: „Grund für die Absagen sind die aktuellen behördlichen Vorgaben und Anordnungen, vor allem hinsichtlich der Untersagung beziehungsweise Einschränkung von Wettkampfveranstaltungen sowie zur Einhaltung eines Mindestabstandes. Ferner geht es um gültige Auflagen für eine ausschließlich kontaktlose Durchführung von Sport. Da nicht vorhersehbar ist, wann diese Auflagen gelockert oder aufgehoben werden, ist diese Entscheidung jetzt getroffen worden, um allen Beteiligten Planungssicherheit zu geben.“
(Quelle: Runners World)

01.06. Bunert Solo Run in Essen mit über 600 Teilnehmern
Ganz getreu dem Motto „spezielle Zeiten erfordern spezielle Ideen“ startete am Pfingstwochenende zum ersten Mal der bunert Solo Run in Essen. Gemeinsam mit dem Hauptsponsor innogy präsentierte Laufsport bunert und der Grugapark ein spannendes und neuartiges Sportangebot für Jedermann. Allein gegen die Zeit. Mit dieser ausgefallenen Idee wollte der Organisator allen laufbegeisterten Teilnehmern eine Alternative zu ausfallenden Events in diesem Jahr bieten. Austragungsort war der Grugapark Essen sein, der seine Tore an den beiden Abenden exklusiv öffnete.

Das Konzept sah vor, dass Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter der Einhaltung von Corona-Regeln und Hygienebestimmungen endlich wieder Wettbewerbs-Feeling erlebten. Die Teilnehmer starteten innerhalb eines persönlichen Zeitslots alleine, zu zweit oder als Familie auf die insgesamt 5 km lange Strecke durch den Grugapark. Gestartet wurde nacheinander mit 60 Sekunden Abstand. Da die Gesundheit aller Teilnehmer im Vordergrund stand, wurde der Grugapark in dieser Zeit nur für Teilnehmer des Laufs geöffnet. Zudem galten am Startpunkt strenge Abstandsregeln. Die Startzeiten der Teilnehmer wurden so gelegt, dass es zu keinerlei Kontakten kam.

Insgesamt 600 Läufer und Läuferrinnen nutzten das Angebot. Für Familien Teams wurde eine Strecke von 2650 m angeboten. Die Familie Teams mussten zusammen die Strecke bewältigen. Die Solostarter mussten zwei Runden zurücklegen. Die wunderschöne Strecke durch den Grugapark in Essen war überraschend sehr profiliert und so mussten die Läufer 200 Höhenmeter bewältigen. Beim überholen sollte auf ausreichend Abstand geachtet werden. Celine und Norbert Schneider gingen als Familien Team erst über 2650 m an den Start. Hochmotiviert liefen beide ein hohes Tempo an, den es galt die bisherige Bestzeit von 10:15 Minuten auf dieser schwierigen Strecke zu unterbieten. Mit einem gladiosen Endspurt schafften sie beide in 10:02 Minuten eine neue Bestmarke, die von keinem weiteren Team mehr erreicht wurde. Die offizielle Siegerehrung wurde auf Facebook abgehalten und die Preise werden zugeschickt. Anschließend ging es dann für Norbert Schneider auf die fast doppelte Strecke mit 200 Höhenmeter. Schneider schaffte hier noch eine Zeit von 18:46 Minuten und wurde mit 90 Sekunden Vorsprung Sieger in der AK M 50.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

30.05. Pi Lauf Challenge 2020
RHEIN-SIEG.
Noch wenige Stunden, dann geht es los. Das Orgateam hat am Donnerstag ganze Arbeit geleistet und die Strecke markiert. Viele „rosa“ Pi Zeichen und Pfeile sind als Wegweiser an der Strecke gemalt worden, zusätzlich gibt es  Markierungen von Kilometer 1 bis 13. Ein Video der Strecke gibt´s hier zu sehen. Nutzt die Wunderschönen und sonnigen Tage für den Lauf.

Wer von Euch am eigentlichen Wettkampftag laufen möchte ist Inoffiziell eingeladen um 10:00 Uhr loszulaufen. Nach aktueller Verordnung darf man in Gruppen von Zehn zusammen sein. Natürlich mit Abstand. An dem Tag wird auch eine kleine Verpflegung bei Km 6,4 hinterlegt. Das Orgateam wir auch laufen/walken.
(Mitteilung: Pi Lauf)

29.05. Bonner Nachtlauf erst verschoben, jetzt abgesagt!
BONN.
Schweren Herzens mussten die Organisatoren des Bonner Nachtlauf die Veranstaltung für 2020 nun doch absagen. "Als wir Mitte März der Termin vom 10. Juni auf den 28. August verlegt hatten, waren wir guten Mutes, den Lauf an diesem Termin durchführen zu können. Die Entwicklungen der vergangenen Wochen haben aber nun dazu geführt, dass wir diesen Weg beschreiten müssen", erklärt Lars Goman die Gründe für die Absage.
Allen angemeldeten Teilnehmer/innen werden die Startgebühren vollständig zurückerstattet. Sie sollen in der kommenden Woche per Email über den weiteren Ablauf informiert werden. "Wir hatten auch eine erneute Verschiebung des Laufs in den September ins Auge gefasst, sehen aber, selbst bei Lockerungen der aktuellen Bestimmungen, keine Möglichkeit, den Lauf unter organisatorisch sicheren und wirtschaftlich funktionierenden Rahmenbedingungen durchzuführen", führt Gomann weiter aus. In den vergangenen Jahren hatten gut 2.500 Athleten an Bonns Drittgrößter Laufveranstaltung teilgenommen. Die „erneute“ 11. Ausgabe des Laufs ist für den 2. Juni 2021, am Vorabend zu Fronleichnam geplant.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

28.05. RW Uni-Laufcup digital
AACHEN/KÖLN/DORTMUND/MÜNSTER.
Aufgrund der COVID-19-Pandemie müssen alle Läufe des NRW Uni-Laufcups im Jahr 2020 ausfallen. Um allen interessierten Läuferinnen und Läufern eine Alternative zu bieten, organisieren die Ausrichter mit den Hochschulsporteinrichtungen in Dortmund, Köln, Münster und Aachen eine digitale Laufserie. Die Läufe sind örtlich ungebunden und können von den Teilnehmenden alleine in der Natur absolviert werden. Lediglich die Laufdistanz und Zeiträume der Läufe sind vorgegeben. Die Teilnahme an einzelnen Läufen des NRW Uni-Laufcups digital ist losgelöst von der Cup-Wertung und aus diesem Grund ebenfalls möglich.
 
Die Teilnahme ist kostenlos. Die Teilnehmenden haben aber die Möglichkeit, bei Übermittlung der Ergebnisse eine Spende für die Tafel NRW zu tätigen.
www.unilauf.koeln/unilauf_digital
(Quelle: Unilauf Köln)

27.05. Corona - Viele Änderungen für Sport ab 30. Mai 2020
Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung - CoronaSchVO) in der ab 30. Mai 2020 gültigen Fassung §9 im Sportbereich:

 
(1)     Untersagt sind der nicht-kontaktfreie Sport- und Trainingsbetrieb sowie jeder Wettkampf- betrieb, soweit in den folgenden Absätzen nichts Abweichendes geregelt ist.
(2)     Ausgenommen von Absatz 1 sind der Sportunterricht (einschließlich Schwimmunterricht) der Schulen und die Vorbereitung auf oder die Durchführung von schulischen Prüfungen, sportpraktische Übungen im Rahmen von Studiengängen, das Training an den nordrheinwestfälischen Bundesstützpunkten und Landesleistungsstützpunkten mit besonderem Landesinteresse sowie das Training von Berufssportlern auf und in den von ihrem Arbeitgeber bereitgestellten Trainingseinrichtungen.
(3)     Der Betrieb von Tanzschulen ist zulässig, soweit sich die nicht-kontaktfreie Ausübung auf einen festen Tanzpartner beschränkt und im Übrigen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen gewährleistet ist.
(4)     Beim kontaktfreien Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport auf und in öffentlichen oder privaten Sportanlagen sowie im öffentlichen Raum sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern (auch in Dusch- und Waschräumen, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstigen Gemeinschaftsräumen sowie in Warteschlangen) zwischen Personen, die nicht zu den in § 1 Absatz 2 genannten Gruppen gehören, sicherzustellen. Unter diesen Voraussetzungen ist im Freien für Personen, die zu den in § 1 Absatz 2 genannten Gruppen gehören, auch die nicht-kontaktfreie Ausübung ohne Mindestabstand zulässig. Unter diesen Voraussetzungen ist zudem das Betreten der Sportanlage durch bis zu 100 Zuschauer zulässig.
(5)     Beim Betrieb von Fitnessstudios sind die in der Anlage zu dieser Verordnung festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards zu beachten.
(6)     Im Breiten- und Freizeitsport auf und außerhalb von öffentlichen oder privaten Sportanlagen sind Wettbewerbe im Freien zulässig auf der Grundlage eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts nach § 2b. Absatz 4 gilt entsprechend. Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen sind bis mindestens zum 31. August 2020 untersagt.

(7)     Die folgenden weiteren Wettbewerbe sind zulässig:
1.     Wettbewerbe in Profiligen, soweit die Vereine bzw. die Lizenzspielerabteilungen der Vereine sich neben der Erfüllung ihrer arbeitsschutzrechtlichen Hygiene- und Schutzpflichten auch verantwortlich für die Reduzierung von Infektionsrisiken im Sinne des Infektionsschutzgesetzes zeigen und die für die Ausrichtung der Wettbewerbe verantwortlichen Stellen den nach dem Landesrecht für Schutzmaßnahmen nach § 28 Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes zuständigen Behörden vor Durchführung der Wettbewerbe geeignete Infektionsschutzkonzepte vorlegen,
2.     Wettbewerbe im Berufsreitsport und Pferderennen, wenn auf der Anlage die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz und zur Gewährleistung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern zwischen Personen sichergestellt sind.
Das Betreten der Wettbewerbsanlage durch bis zu 100 Zuschauer ist zulässig, wenn geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern (auch in Warteschlangen) zwischen Personen, die nicht zu den in § 1 Absatz 2 genannten Gruppen gehören, sichergestellt sind. Es ist zu gewährleisten, dass durch die Austragung des Wettbewerbs im unmittelbaren Umfeld der Wettbewerbsanlage keine Ansammlungen verursacht werden. Im Rahmen des Wettbewerbs sind Rundfunk-Produktionen (TV, Radio, Internet) und dazu auch der Zutritt zu der Wettbewerbsanlage gestattet.
(Mitteilung: Land NRW)

25.05. #ZeroHungerRun – Challenge 2020
Deutschland läuft – für eine Welt ohne Hunger


SAMMELN ist angesagt:     
►  ihr sammelt Laufmeter in 30 min oder 60 min  
►  wir sammeln Spenden für eine Welt ohne Hunger

Die #ZeroHungerRuns (#ZHR) in Bonn und Köln sind seit mehreren Jahren mit 2500 bzw.1800 Teilnehmer*innen sehr beliebte Spendenläufe im Rheinland. Damit der Bonner Lauf am 6. September
in diesem Jahr nicht der einzige #ZHR bleibt, organisiert der Veranstalter die coronabedingt abgesagten Kölner und Düsseldorfer Spendenläufe diesmal virtuell. Denn gerade in der Coronakrise sind Menschen in Afrika und Asien noch mehr als bisher von Hunger  bedroht. Daher hofft das Organisationsteam Deutschen Welthungerhilfe auf rege, deutschlandweite Beteiligung und Begeisterung an der

#ZeroHungerRun - Challenge 2020 vom 9. Juli bis 12. Juli 2020
Alle Teilnehmer*innen  laufen im Zeitraum von Donnertag 18.00 bis Sonntagabend 23.59 Uhr innerhalb von 30 und / oder 60 Minuten und sammeln Laufmeter. Ob im Genusstempo oder im Wettkampfmodus, das bestimmt jede*r für sich ebenso die Laufstrecke: am Wohnort um den Häuserblock, im Stadtwald,  im Kölner Rheinpark (hier war die neue DLV-vermessene Strecke 2020 geplant), im Königsforst, im Kottenforst an Rhein, Isar oder Spree. Die Hauptsache ist, es lassen sich möglichst viele Läufer*innen begeistern, 30 oder 60 Minuten zu laufen oder zu walken.

Der #ZeroHungerRun ist ein reiner Spendenlauf
Die Erlöse kommen zu 100% der aktuellen Corona-Arbeit der Welthungerhilfe Afrika und Asien zugute !! In den letzten vier Jahren haben die Teilnehmer*innen der Bonner und Kölner Läufe insgesamt 211.000 Euro für die gute Sache gespendet.

Infos zur #ZHR-Challenge 2020 in Kurzform
► Start: Donnerstag, 9. Juli um 18.00 Uhr    –    Ende: Sonntag, 12. Juli 23:59 Uhr.
► Einzelwertungen:  30 min / 60 min gesamt nach Laufmeter.
► Daily Hero - an jedem Tag vom 9.-12. Juli wird ein/e Tagessieger/in gekürt.
► Team-Wertungen 30/60 min: Laufmeter von 3 Läufer*innen werden addiert – die Teamgröße ist unbegrenzt. Eingeladen sind: Vereine, Lauftreffs, Spaßgruppen, Firmen, Familien, etc.
► Das ist NEU:    alle Leistungen werden mit dem Age-graded-Calculator in Punkte umgerechnet und gesondert gewertet – eine besondere Form der „Altersklassenwertung“.
► Doppelstarts sind erlaubt (jeweils mit neuer Anmeldung).
► Die Teilnahme ist kostenfrei, Spenden sind erwünscht.
► Das erwartet Unterstützer*innen: je nach Höhe der Spende erhalten Teilnehmer*innen personalisierte oder Wunsch-Startnummern, digitale Urkunden, ZeroHunger Turnbeutel und/oder das offizielle #ZHR Challenge 2020 Laufshirt.
► Alle Teilnehmer können #ZHR-Botschafter*innen werden und erhalten per Mail Botschafter-Tafeln für ihre Fotos.
► Sonderpreise für die besten Fotos / Selfies

Alle Informationen und die Online-Anmeldung zur #ZHR Challenge 2020:
https://www.welthungerhilfe.de/zerohungerrun-challenge-2020/

Deutschland läuft  und sammelt Laufmeter  -  sei dabei -  wir zählen auf euch !!
(Mitteilung: Welthungerhilfe für Laufen im Rheinland)

24.05. Malberglauf hofft auf Austragung
RHEIN-WIED.
Der 21. Malberglauf am 7. August könnte der erste Volkslauf sein, der nach Beginn der Corona-Pandemie Mitte März, stattfindet. "Wir haben uns für den Fall, dass bis Ende Juni feststeht, dass im August schon Außensportveranstaltungen/Wettkämpfe bis z.B. 500 Teilnehmern (incl. Helfer und Zuschauer) erlaubt sind, „strengste“ Regularien überlegt, die dann hoffentlich von der Kommune auch genehmigt werden. Dazu würde dann auch eine Teilnehmerbegrenzung gehören, damit Startprozedere (Einzelstarts ca. alle 10 Sekunden), Straßensperrung, Streckenposten, Zieleinlauf, Zeitmessung nicht allzu lange dauern. Die Obergrenzen würden sich aber an den Finisherzahlen der letzten Jahre orientieren", sagte Organisator Josef Hoß auf Nachfrage von Laufen im Rheinland.

Die Landesregierung von Rheinland Pfalz sorgte jüngst mit einer Pressemitteilung für planbare Verhältnisse. So dürfen ab dem 27. Mai Veranstaltungen im Außenbereich mit einer Personenbegrenzung von 100 stattfinden, ab dem 10. Juni wird die Personenbegrenzung auf 250 angehoben. Laufveranstaltungen müssten so organisiert werden, dass sowohl die Zuschauer, als auch die Teilnehmer vor Infektionen weitgehend geschützt werden (Abstandsgebot, Hygieneregeln). Die Anmeldung für den Malberglauf, der dann auch der erste Wertungslauf zum diesjährigen Siebengebirgscup ist, läuft bislang noch verhalten.
https://malberglauf.de/
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

23.05. Kein MONSCHAU-MARATHON 2020
Liebe Freundinnen und Freunde des Monschau Marathons,
nachdem wir vor einem knappen Monat noch voller Optimismus waren, den 44. Monschau Marathon mit Blick auf die relativ lange Vorlaufzeit, noch irgendwie starten zu können, ist mit den seitdem veröffentlichten Fassungen der Schutzverordnung inzwischen klar: Unser Marathon wird aufgrund der neuen NRW Corona Verordnung seiner Einstufung als Großveranstaltung in diesem Jahr nicht stattfinden dürfen.

Ein weiteres Warten bis zum ursprünglich anvisierten 15. Juli hat keinen Zweck mehr, so dass wir nun für schnellstmögliche Klarheit in Euren Trainings- und Jahresplanungen sorgen.

Nach einigen Momenten der Enttäuschung geht der Blick für uns nach vorn: Lasst uns mit dem gebotenen Abstand dieses sprichwörtliche „Seuchenjahr“ überwinden und 2021 dann hoffentlich wieder in ein von sportlichem Wettstreit, aber vor allem auch vom gemeinsamen Erleben geprägtes Laufjahr starten.

Alle bisher eingegangenen Anmeldungen behalten ihre Gültigkeit und werden ins kommende Jahr übertragen. Solltet Ihr schon jetzt absehbar nicht teilnehmen können, ziehen wir lediglich eine Unkostenpauschale in Höhe von 5,- € ein. Bitte versteht diese Pauschale auch als kleinen Beitrag dazu, den wirtschaftlichen Schaden durch die Absage etwas abzufedern.

Die Voranmelder haben eine separate Information hierzu erhalten.

Eins noch zum Schluss: Unsere Facebook-und Homepage Informationen vom 22. April wurden mit einiger Verzögerung auch Gegenstand der Berichterstattung in lokalen Medien. Leider gab es im Vorfeld keine Gelegenheit, unsere Motivation, zunächst auf eine Absage zu verzichten und weiter zu planen, näher zu erläutern bzw. auf die in der Zwischenzeit geänderte Verordnung hinzuweisen und die Euphorie zu bremsen.

Wie uns zugetragen wurde, ist dadurch der Eindruck entstanden, wir würden uns unsolidarisch über geltende Regeln hinwegsetzen. Das tut uns leid, denn eigentlich hatten wir genau das Gegenteil im Sinn: Nur wenn sich regelkonform eine Möglichkeit eröffnet hätte, hätten wir dem Jahr ein Stück Normalität am zweiten Sonntag im August erhalten wollen.

Wir sehen uns am 8. August 2021, bis dahin bleibt gesund und im Training!
(Mitteilung: Monschau Marathon)

22.05. Neue Studie untersucht Auswirkungen einer überstandenen Covid-19-Infektion bei Athlet*innen
KÖLN.
Ein neues Studienprojekt des Instituts für Kreislaufforschung und Sportmedizin der Deutschen Sporthochschule Köln untersucht die kurz- und langfristigen Auswirkungen einer überstandenen Covid-19-Infektion auf das kardiopulmonale System und die körperliche Leistungsfähigkeit von Kaderathletinnen und -athleten.
 
In Zusammenarbeit mit dem Olympiastützpunkt NRW/Rheinland soll ab Juni im Rahmen der sportmedizinischen Kaderuntersuchungen zur Sporttauglichkeit routinemäßig der Covid-19-Antikörperstatus der Athletinnen und Athleten erhoben werden. Diese Untersuchung erfolgt zum Nachweis bzw. Ausschluss einer bereits überstandenen ? also nicht mehr akuten ? Infektion mit dem neuartigen Covid-19-Virus.
 
Vor dem Hintergrund aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse, wonach Covid-19 in bestimmten Fällen als eine systemische Erkrankung verläuft, die verschiedene Organsysteme erfassen kann, werden die positiv getesteten Sportler*innen dann in regelmäßigen Abständen hinsichtlich der Entwicklung ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit sowie ihres kardiopulmonalen, metabolischen und immunologischen Status im Längsschnitt untersucht. Hinsichtlich der pulmonalen Parameter erfolgt eine besonders differenzierte Funktionsdiagnostik in Kooperation mit Prof. Dr. Wolfram Windisch, Leiter der Abteilung für Pneumologie, Städtische Kliniken Köln-Merheim.
 
"Wir möchten damit unserer ärztlichen Verantwortung für die von uns betreuten Athletinnen und Athleten gerecht werden", sagt Univ.-Prof. Dr. Hans-Georg Predel, Leiter des Instituts für Kreislaufforschung und Sportmedizin, welches als lizenziertes Untersuchungszentrum des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) die Kaderuntersuchungen durchführt. "Aufgrund des speziellen Patientenkollektivs können wir gleichzeitig wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse über Covid-19 gewinnen, die für die Gesamtgesellschaft relevant sind. Wir können bei Athletinnen und Athleten, die an die Grenzen ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit gehen, wie durch ein Brennglas beobachten, ob und welche medizinischen Folgen bei Covid-19 auftreten können", so der Internist und Sportmediziner.
 
Zum Einsatz kommen dabei unter anderem die Spiroergometrie sowie die Echokardiographie, mit der die Belastbarkeit der Lunge und des Herzkreislaufsystems der Athlet*innen überprüft wird. Zusätzlich zum EKG (Elektrokardiogramm) und zur Atemtätigkeit wird die Fähigkeit der Lungen, Sauerstoff aufzunehmen und Kohlendioxid abzuatmen, unter körperlicher Belastung gemessen. Dabei ist die sogenannte Diffusionskapazität der Lungen von großem Interesse, da es im Zuge einer Covid-19-Erkrankung besonders häufig zu subtilen strukturellen und funktionellen Veränderungen der feinen Lungenalveolen kommen kann. Ergänzend soll Hinweisen nachgegangen werden, wonach der neuartige Coronavirus auch den Herzmuskel befallen und schädigen kann. Ergänzt wird das umfangreiche Untersuchungsspektrum durch Untersuchungen zum immunologischen Status der Athlet*innen.
 
Derzeit werden im Institut jährlich rund 900 Sportlerinnen und Sportler untersucht. Die Testungen sind zunächst bis zu den Olympischen Sommerspielen in Tokio 2021 geplant.
(Quelle: Deutsche Sporthochschule Köln)

21.05. Bergisch Gladbacher Stadtlauf wegen mangelnder Planungssicherheit abgesagt
Stadt- und Kulturfest 2020 wegen mangelnder Planungssicherheit aufgrund von Corona abgesagt - Organisatoren und Veranstalter bedauern den Ausfall
RHEIN-BERG.
Zum ersten Mal seit 1993 kann das Stadt- und Kulturfest in der Stadtmitte mit dem traditionellen Stadtlauf als sportlicher Auftakt am Freitagabend nicht stattfinden. Zu diesem Ergebnis kamen nach eingehender Beratung Bürgermeister Lutz Urbach, Mark Peters vom Vorstand des Veranstalters IG Stadtmitte sowie Organisator Rolf Becker von der Firma BECOM. Geplant war das Event-Wochenende vom 11. bis 13. September 2020. Auch der verkaufsoffene Sonntag entfällt somit am 13. September 2020.
 
"Die Corona-Schutz-Verordnung sieht bundesweit vor, dass Großveranstaltungen bis zum 31. August nicht stattfinden dürfen?, erläutert Bürgermeister Lutz Urbach, "daher ist das Stadt- und Kulturfest am zweiten September-Wochenende zwar nicht mehr in der derzeitigen Frist, aber die Vorarbeiten hängen ohnehin schon hinterher und wir wissen nicht, welche Beschränkungen es ggfs. bei einem Anstieg der Krankheitszahlen wieder geben könnte. Daher haben wir aus Planungssicherheitsgründen die Veranstaltung abgesagt.?
 
Für den Veranstalter und die Organisatoren, gerade auch vom Stadtlauf, ist dieser Schritt richtig: "Wir würden neben den gesundheitlichen Aspekten, die absolut im Vordergrund stehen müssen, auch eventspezifische Probleme bekommen?, so Rolf Becker, der seit 2016 die Gesamtorganisation im Auftrag der IG Stadtmitte übernommen hat.
 
"Wir müssten jetzt Verträge mit Musikgruppen schließen, das Bühnenprogramm organisieren, die Standplätze vermieten und das Street-Food-Angebot koordinieren.? Alle Beteiligte waren sich einig, dass dieser Aufwand in der aktuellen Situation nicht getätigt werden sollte.
 
Ebenfalls abgesagt wird der Stadtlauf. Dieser wäre zum 25. Mal durchgeführt worden. Die Veranstalter sind SV Blau-Weiß Hand e.V., die IG Stadtmitte sowie die Sportverwaltung der Stadt Bergisch Gladbach.
 
"Natürlich bedauern alle, dass dieser schöne Stadtlauf gerade nach dem neuen Zulauf und kleineren Änderungen im letzten Jahr ausfallen muss, aber wir hätten die Teilnehmerzahl massiv begrenzen und die Durchführung mit wahrscheinlich aufwändigen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen regeln müssen und da geht uns der Gesundheitsschutz vor?, erläutert Dettlef Rockenberg als zuständiger Fachbereichsleiter für den Sport.
 
Guido Hüpper, Vorsitzender von Blau-Weiß Hand ergänzt: "Nach Abwägung aller Risiken sehen auch wir in der Absage die beste Lösung. Wir freuen uns dann auf den Jubiläumslauf 2021."
 
?Es ist sehr schade, dass die zahlreichen Vereine auf der Kultur- und Vereinsmeile sich in diesem Jahr nicht präsentieren können", bedauert Petra Weymans vom städtischen Kulturbüro. "Auch unser nachmittägliches städtisches Bühnenprogramm war regelmäßig ein buntes Potpourri der Angebote der verschiedenen Vereine unserer vielfältigen Stadt.?
 
"Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger, sowie die Händler, Sporttreibenden und Gäste um Verständnis", sagt Bürgermeister Lutz Urbach. "Ich habe mich, wie so viele, auf dieses schöne traditionelle Fest gefreut, es wäre ja auch das Letzte in meiner Funktion als Bürgermeister gewesen", resümiert er weiter. "Lassen Sie uns gemeinsam die Regeln zur Vermeidung der Corona-Pandemie beherzigen und dann hoffentlich 2021 wieder gemeinsam das Stadt- und Kulturfest feiern."
www.stadtlauf-gl.de
(Mitteilung: Stadt Bergisch Gladbach)

20.05. Köln‘s erste Laufstrecke mit Zeitmessung am Fühlinger See
KÖLN.
Stadt Köln, LLG 80 Nordpark Köln e. V., Mika Timing und fit.Köln setzen vom 13. Mai bis 14. Juni 2020 – montags bis freitags von 17-20 Uhr & samstags und sonntags von 10-13 Uhr - Köln's erste Laufstrecke mit Zeitmessung am Fühlinger See um. Die Strecke führt rund um die Regattastrecke und den See 7 und ist insgesamt 5,4 km lang. Es wird (nur) im Uhrzeigersinn auf einer wasserseitig markierten, etwa ein Meter breiten Laufbahn gelaufen. Die Nutzung ist kostenfrei! Man sollte sich nur vorab zum Laufen anmelden. Auch laufend engagieren kann man sich ganz einfach! So freut sich die Charity-Partnerin Rheinflanke gGmbH über eine zwei Euro Spende durch nur einen Klick bei der Anmeldung. Alles was man ansonsten braucht, ist der ChampionChip von Mika Timing. Wer noch keinen ChampionChip hat, kann diesen bei der Startplatz-Reservierung ganz einfach mitbestellen (Leihe oder Kauf).
https://fit-koeln.de/

19.05. Absage Le Petit Médoc für 2020
Liebe Läufer,
nun ist es leider Gewissheit. Wir haben die Entscheidungen der Bundes- und Landesregierung aufmerksam verfolgt. Aber nach der aktuellen Coronaschutzverordnung und der nicht absehbaren Situation der nächsten Monate,  können wir den Le Petit Mèdoc  dies Jahr nicht stattfinden lassen. Wir sind natürlich sehr traurig darüber müssen hier aber unserer Verantwortung gerecht werden. Trotzdem lassen wir den Kopf nicht hängen und planen einfach weiter für 2021. Ungefähr Mitte Juni 2021 fassen wir ins Auge. Den genauen Termin werden wir nach Abstimmung mit den vielen Schlüsselbeteiligten noch vor dem Sommer verkünden. Wir hoffen, dass Ihr 2021 wieder dabei seit. Bleibt gesund.
Sportlicher Gruß
das Orgateam vom SSG Königswinter
(Mitteilung: SSG Königswinter)

18.05. Rund tausend Jobs betroffen - Runners Point schließt alle Filialen in Deutschland
Die Stadt Recklinghausen hat es bestätigt: „Runners Point“, Händler von Sportartikeln und Laufschuhen, schließt all seine deutschen Filialen.

- Marke Runners Point wird komplett aufgegeben
- Runners Point 1984 von der Warenhauskette „Karstadt“ gegründet
- Marke gehört seit 2013 zum US-Unternehmen „Foot Locker“

„Die Marke Runners Point wird komplett aufgegeben, alle Filialen sollen geschlossen werden. Sämtliche Aktivitäten werden in die Niederlande verlegt“, teilte die Stadt am Montag mit. In Recklinghausen sitzt die Zentrale des Filialisten mit ihren 170 Beschäftigten. Zuvor hatte der WDR berichtet.

Im Internet listet Runners Point 73 Filialen in Deutschland auf, vor allem in den alten Bundesländern und in Berlin. Das Unternehmen, eine Tochterfirma der US-Gesellschaft Foot Locker, war am Montag für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Die Geschäftsleitung habe den Bürgermeister telefonisch informiert, so die Stadt weiter. Rechtsanwalt Jürgen Graser, der in Recklinghausen zwei Runners-Point-Betriebsräte vertritt, schätzt die Zahl der in den Filialen betroffenen Mitarbeiter auf rund 700. „Wir rechnen damit, was die Stores betrifft, dass die Tätigkeit sobald wie möglich eingestellt wird“, sagte er der dpa.

Laut WDR hat das Unternehmen diesen Beschluss seinen Mitarbeitern auf einer Betriebsversammlung mitgeteilt.

Marke soll komplett eingestellt werden
Grund für diesen Schritt soll die Entscheidung des Mutterkonzerns sein, die Marke „Runners Point“ komplett vom Markt zu nehmen. Man wolle stattdessen in Zukunft auf die Marken „Foot Locker“ und „Sidestep“ setzen. Über die Gründe für diesen Entscheid ist nichts weiter bekannt.

Betriebsrat kündet rechtliche Schritte an
Als Reaktion auf diese Entscheidung schaltete der Betriebsrat von „Runners Point“ einen Anwalt ein. Ziel sei es, mit der Unternehmensleitung über eine mögliche Fortsetzung des Betriebs zu verhandeln. Sollte dieses Vorhaben scheitern, soll für die betroffenen Mitarbeiter über ein Sozialplan sowie einen Interessensausgleich verhandelt werden, heisst es laut WDR weiter.

Einst Tochtergesellschaft von „Karstadt“
„Runners Point“ wurde 1984 von der Warenhauskette „Karstadt“ gegründet und gehört seit 2013 zum US-Unternehmen „Foot Locker“. Laut Graser sollen die Filialen der Foot-Locker-Tochter Sidestep erhalten bleiben und künftig von der Foot-Locker-Europa-Zentrale in den Niederlanden aus geleitet werden. In Sidestep-Läden werden Bekleidung und Schuhe verkauft. Laut Foot-Locker-Geschäftsbericht gibt es 77 Sidestep-Läden in Deutschland, Österreich, den Niederlanden und der Schweiz. Der Fachanwalt für Arbeitsrecht hofft, dass es noch Alternativen für Foot Locker gibt.
(Quelle: WDR)

14.05. Motivation dank TVR running Corona Privat Challenge
RHEIN-BERG.
Schon Mitte März hatte Jochen Baumhof, Lauftrainer beim TV Refrath running team, einen umfassenden Rahmen-Trainingsplan mit vielen Infos und Empfehlungen bis Ende April für seine Mittel- und Langstreckenläufer geschrieben. Denn nach einem sehr guten Wintertraining konnten nur die Hallen- und Crosslauf-Spezialisten bis zum 7. März noch starten und Erfolge sammeln. Die Straßenläufer konnten ihre gute Form durch den Ausfall der Halbmarathon- und Marathon-DM sowie viele Straßen- und Volksläufe leider nicht beweisen. Also musste Ersatz her. Denn der Kopf spielt gerade in Krisenzeiten wie diesen eine große Rolle. Jeder hatte die Wahl, seine Fitness mit Dauerläufen und Athletiktraining zu halten oder die Woche mit 2-3 Tempoeinheiten zu würzen. Wettkämpfe sind jedoch das Salz in der Suppe von ambitionierten Sportlern. Neue Ziele mussten also her. Und so wurde die wöchentliche Privat Challenge vom TVR running team dankbar angenommen. Jede Woche stand eine andere Distanz auf dem Plan.

Gerannt wurden Strecken zwischen 400 m und 10 km
Der virtuelle Wettkampfblock bestand aus verschieden Streckenlängen: 2 km- 1 km – 400 m – 2 km – 3 km (Mittelstrecke) und 5 km – 1 km – 2  km – 3 km – 5 km – 10 km (Langstrecke). Die Resonanz und die Motivation waren großartig. Es wurde gerannt auf bekannten, vermessenen Laufstrecken wie im Königsforst, Diepeschrather Wald, Porz Leidenhausen, auf der Bayerlauf-Runde genauso wie auf Bahntrassen in Wermelskirchen, Wipperfürth oder die alte Staffelrunde in Zons. Alles wurde dokumentiert und brav an den Coach per Mail oder Whattsapp mitgeteilt. Erlaubt waren nur Solorennen oder mit maximal mit einem Partner, natürlich mit Social Distancing. Besonders kreativ waren Frank Schröder und René Grass, die sich ihre Start-Nrn. genauso selbst „gebastelt“ haben, wie Start-Ziel- und km-Schilder. Viele Strecken wurden meist einen Tag vorher mit Kreide oder Stöckchen markiert. Jochen hatte die offizielle Refrather Herbstlaufstrecke für die 5 und 10 km Challenge mit Sägemehl und km-Pflöcke sauber vorbereitet. So musste die TVRler nur noch gegen die Uhr rennen. Und das taten sie - und wie !

„Die Laufzeiten und Leistungen sind wirklich erstaunlich. Denn es ist mental doch eine größere Herausforderung, allein anstatt mit Konkurrenten im Wettkampfmodus zu laufen“, zieht der TVR-Coach ein sehr positives Fazit. Das der Spaßfaktor nicht zu kurz kam, beweisen die viele Geschichten und Fotos der 25 Teilnehmer mit insgesamt unglaublichen 80 Challenges.

Punktwertung mit dem Altersleistungs-Kalkulator
Alle Zeiten wurden mit dem sogenannten „Age graded Calculator“ in Punkte umgerechnet. So ergab sich final ein über alle Altersklassen nivelliertes Ranking. Bei den Laufdamen hatte überraschend Carola Rentergent die Nase mit 86,76 Punkten vorn. Die fast 57jährige lief die 5 km in starken 21:22 min auf der alten Staffelrunde in Zons. Nur knapp dahinter mit 85,23 Pkt. belegte Cornelia Türk mit neuer 3 km Bestzeit von 12:07 min Rang zwei vor Doris Remshagen (79,53/5km/22:06) als Dritte. Bei den Herren steigerten sich Frank Schröder als Sieger mit großartigen 88,09 Punkten und schnellen 17:01 min / 5 km und René Grass als Zweiter mit neuem Hausrekord über 5 km in 17:37 min und 85,79 Punkten. Auf den letzten Drücker schaffte es Manuel Skopnik mit 83,02 Pkt. und 17:29 min für 5 km Mittelstreckler Frank Weber (82,39 P) vom Podest zu verdrängen. Zur Belohnung und Erinnerung gab es Corona Privat Challenge Urkunden und schöne Sachpreise für die drei Besten.
(Autor & Copyright: Jochen Baumhof für Laufen im Rheinland)

13.05. Fühlinger See wird zum Lauf-Mekka Hier läuft Köln auf Zeit
KÖLN.
Auch für viele Hobby-Läufer ist der Wettkampf das Salz in der Suppe, doch auch hier sind die Vorgaben wegen des Corona-Virus unerbittlich. Alle Volksläufe fallen in diesem Sommer der Pandemie zum Opfer. Doch die Stadt Köln schafft da jetzt Abhilfe: Köln lauft auf Zeit! Am Fühlinger See wird Kölns erste Laufstrecke mit Zeitmessung eingerichtet und man kann sich auf der 5,4 Kilometer langen Runde mit anderen messen – mit unterschiedlichen Bestenlisten, für den Tagesschnellsten, Altersklassen usw.

5,4 Kilometer: EXPRESS läuft die Lauf-Strecke ab
Mit den Partnern fit.koeln, der LLG 80 Nordpark und Mika-Timing will man die Kölner zum Laufen motivieren. Initiator Arne Greskowiak ist die Strecke mit EXPRESS-Reporter Alexander Haubrichs schonmal abgelaufen. „Wir wollen hier eine Möglichkeit schaffen, wo jeder sich mit sich und anderen vergleichen kann. Das ist in diesem Jahr nicht möglich.“

Sechs Wochen lang kann man um die Wette laufen
Sechs Wochen lang ist die Strecke geöffnet, von Montag bis Freitag von 17 bis 20 Uhr, am Wochenende von 10 bis 13 Uhr. Zuerst wird der „Fun-Run“ angeboten, für schnellere ist der Top-Run die bessere Lösung. „Jeder hat 90 Minuten Zeit, nach Lust und Laune zu laufen“, sagt Greskowiak, der auch Fitnesscoach der Kölner Haie ist.
Für die Strecke braucht man lediglich einen Champion-Chip von Mika.timing und kann sich dann auf der Internetseite „fit-koeln.de“ einen Startplatz reservieren. Es gibt unterschiedliche Startpunkte, damit die Distanzregeln gewahrt bleiben.

„Und trotzdem wird es ein Gemeinschaftsgefühl geben“, glaubt Coach Arne, der sich erhofft, dass viele Kölner ihre persönlichen Laufziele auf der Strecke erreichen.

EXPRESS-Reporter hat ein Marathon-Ziel
Die Rundstrecke rund um die Regattabahn ist schön flach, da lässt sich gut Tempo machen. Kurz vor dem Ende der Runde kitzelt der Coach das persönliches Laufziel aus dem Reporter heraus: einen Marathon unter 3:30 Stunden. Arne lacht: „Dann wissen wir ja schon, was wir in vier Wochen machen: Wir treffen uns hier zum Marathon!“ Kölle läuft auf Zeit – EXPRESS läuft mit!
(Quelle: Express)

12.05. Wettkämpfe der Leichtathletik bis 31. August untersagt
Mit der Veröffentlichung der aktualisierten Coronaschutzverordnung vom 08. Mai 2020 gibt es seitens der Landesregierung eine Präzisierung, welcher Wettkampfbetrieb erlaubt ist und welcher bis zum 31. August untersagt ist.

Paragraph 9, Absatz (1), (6) & (7) der "Vierten Verordnung zur Änderung von Rechtsverordnungen zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2" bewirkt eine Klarstellung der Trennung, zwischen ab dem 14. Mai zugelassenen „Wettbewerben“ (= Spielbetrieb in den Profiligen) und bis zum 31. August untersagten Sportfesten und ähnlichen Sportveranstaltungen (= alles andere außer dem Spielbetrieb der Profiligen).

Im Folgenden die oben gennanten Passagen:
§9 Sport
(1) Untersagt sind der nicht-kontaktfreie Sport- und Trainingsbetrieb sowie jeder Wettkampfbetrieb.
(6) Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen sind bis mindestens zum 31. August 2020 untersagt.
(7) Abweichend von Absatz 1 sind ab dem 14. Mai 2020 folgende Wettbewerbe zulässig:

Wettbewerbe in Profiligen, soweit die Vereine bzw. die Lizenzspielerabteilungen der Vereine sich neben der Erfüllung ihrer arbeitsschutzrechtlichen Hygiene- und Schutzpflichten auch verantwortlich für die Reduzierung von Infektionsrisiken im Sinne des Infektionsschutzgesetzes zeigen und die für die Ausrichtung der Wettbewerbe verantwortlichen Stellen den nach dem Landesrecht für Schutzmaßnahmen nach § 28 Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes zuständigen Behörden vor Durchführung der Wettbewerbe geeignete Infektionsschutzkonzepte vorlegen.
(Quelle: LVN)

11.05. Ahrathon mit Plan B
Premiere des Ahrathon-Winter am 9. Januar 2021
AHR-KREIS.
Plan B ist mehr, als nur eine Option 2021 startet erstmals der Ahrathon-Winter Liebe Ahrathonis und Weinfreunde, in einer Pressemeldung der Landesregierung hieß es nach der Ministerkonferenz erneut: „Großveranstaltungen wie z.B. Volksfeste, größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern, größere Konzerte, Festivals, Dorf-, Stadt-, Straßen-, Wein-, Schützenfeste oder Kirmes-Veranstaltungen sind mindestens bis zum 31. August untersagt.“ Eine Definition des Begriffes Großveranstaltung gibt es für Rheinland- Pfalz zwar weiterhin nicht, es wurde jedoch ein klarer Trend deutlich: Nämlich zunächst in allen anderen wichtigen Lebensbereichen die Corona- Bekämpfungsmaßnahmen öffnen, dann erst das Thema Veranstaltungen überdenken. Am kommenden Montag werden wir nun hoffentlich endlich Klarheit haben, weil die Landesregierung dann per Erlass alle Lockerungen und Beschränkungen fixieren möchte. Es gilt also nun konkret eine Optionen für eine Absage des Ahrathons zu überlegen.

Am 09. Januar 2021 starten wir die Premiere des Ahrathon-Winter im tollen winterlichen Flair des Ahrtals. Start und Ziel wird im romantischen Ambiente des Kurparks sein. Am Abend gibt es eine wahnsinns Aprés-Run-Party auf zwei Floors. Außerdem wieder viele Überraschungen auf der Strecke. Gestartet werden kann in den Wettkämpfen HM Kostüm, HM, 10 km, 5 km und 10 km Nordic Walking. Der Ahrathon 2021 findet dann am 19. Juni 2021 in den gewohnten Wettkämpfen und mit Rock & Wein statt. Wir hoffen, dass all unsere geschätzten Partner, Unterstützer, Winzer und Gastronome weiter durchhalten und wir mit Euch allen zusammen diese Veranstaltungen feiern können. Sollte der Ahrathon am 13. Juni diesen Jahres nun tatsächlich nicht stattfinden können, hofft das Ahrtal, dass Ihr trotzdem alle gerne für eine Auszeit in unser schönes Tal kommt, denn der rheinland-pfälzische Tourismus wird wieder erlaubt sein. Unser Tal wird Euch mit Freude und tollen Wander-/Laufstrecken erwarten. Die Gastronome werden Euch verwöhnen. Wir bedanken uns herzlich bei Euch allen für Euer Verständnis und Eure Unterstützung und freuen uns auf ein gesundes 2021 mit Euch.
(Mitteilung: Ahrathon)

10.05. Pi Lauf abgesagt - Zwei Wochen als Challenge möglich
RHEIN-SIEG.
Es ist gerade eine verrückte Zeit, in der schon viele Veranstaltungen abgesagt wurden und noch werden. Auch weil wir mit den Vorbereitungen zum Pi Lauf 2020 schon viel gestemmt haben, war es für das Organisationsteam nicht leicht, die Laufveranstaltung absagen zu müssen. Durch die letzte Änderung der Landesregierung zur Coronaschutzverordnung vom vergangenen Freitag ist allerdings klar, dass unser Event nicht stattfinden darf.

Aus dieser Situation entstehen nun ebenso neue und kreative Ideen. So möchten wir Euch trotzdem die Möglichkeit geben, den Pi Lauf mit seinen 13,431 Km und 314 Höhenmetern zu bestreiten. In einer zweiwöchigen Challenge zwischen dem 31.05.2020 und 14.06.2020 ist es möglich die Strecke zu laufen, zu walken oder zu wandern und sich dadurch mit Gleichgesinnten zu messen.

Der Pi Lauf über 13,431 Km (314Hm) ist ein Rundkurs durch die schöne Landschaft in Neunkirchen-Seelscheid, die Strecke beginnt am Rathaus der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid. Beschilderungen und Wegmarkierungen führen Euch in diesen zwei Wochen über den Streckenverlauf, ebenso kann über www.pilauf.de ein GPX-Track für die Laufuhr heruntergeladen werden.

Unbedingt einzuhalten sind die Regeln der StVO, als Läufer ist man Fußgänger und so ist, wenn vorhanden, der Gehweg zu nutzen. Ebenso sind die zu dem Zeitpunkt des Laufs geltenden Vorgaben der Behörden strikt einzuhalten.

Ihr startet und stoppt Eure Zeit selbst und gebt Euer Ergebnis über Eure online Trainingsdatenerfassung (z.B. Strava, Garmin Connect, PolarFlow, Runtastic, etc.) frei und sendet den Link Eures Ergebnisses. Dieser wird verifiziert (Strecke, Verstrichene Zeit/Bewegungszeit) und in einmal täglich eingetragen.

Wer über keine Online-Datenerfassung verfügt, sendet ein Foto mit den Daten der Uhr, an pilauf@web.de. Auch diese Daten werden übernommen und können mit den anderen verglichen werden. Anmelden könnt ihr Euch unter www.pilauf.de die Anmeldung ist kostenlos.

Als Belohnung kann sich jeder am Ende des Zeitraums eine Urkunde ausdrucken, mit einem kleinen Beitrag von 5 EUR schicken wir euch gerne auch die für dieses Jahr geplante Medaille zu.

Natürlich freuen wir uns über einen kleinen Beitrag wenn Ihr teilnehmt als Anerkennung für unsere Bemühungen.

Die Kontodaten hierfür sind: Benedikt Nolte, DE14 3708 0040 0284 5878 01, Verwendungszweck: Pi Lauf Challenge

Die bereits angemeldeten Teilnehmer erhalten selbstverständlich Ihre bereits bezahlten Gebühren zurück – Ihnen wird eine gesonderte E-Mail gesendet. An dieser Stelle möchte ich aber darauf hinweisen, dass Ihre Beträge gerne auch als Spende gesehen werden.

Lust auf eine Challenge?, dann sei doch dabei: Pi Lauf Challenge 2020
(Mitteilung: Pi Lauf für Laufen im Rheinland)

09.05. Windecker-Sommerlauf findet wegen Corona nicht statt!
RHEIN-SIEG.
Der pünktlich zum Sommeranfang für den 21. Juni 2020 geplante „10. Windecker-Sommerlauf“ wird wegen des weiterhin grassierenden Corona-Virus nicht stattfinden. „Die aktuelle behördliche Genehmigungslage und vor allem der über alles stehende gesundheitliche Schutz der Teilnehmer und Zuschauer lässt uns leider keine andere Wahl“, teilen die Veranstalter – die Laufsportfreunde Windeck – mit.

Für das 10jährige Jubiläum war bereits alles seit langem organisiert. Eine Verschiebung in den Herbst ist nicht möglich, da zu dieser Zeit die Nutzung des Sportpark des TSV Germania Windeck wegen der dann laufenden Saison nicht realisierbar ist. Daher wird es definitiv keine Laufveranstaltung in diesem Jahr geben

Für die Veranstalter ist indes klar, dass das Jubiläum in 2021 stattfindet. Mit den bisher angemeldeten Teilnehmern für 2020 nehmen die Laufsportfreunde Windeck bzgl. der bereits gezahlten Teilnahmegebühr proaktiv Kontakt auf. Aktuelle, Informationen, Rückblicke und vieles mehr sind unter www.windecker-sommerlauf.de zu finden.
(Mitteilung: Windecker Sommerlauf für Laufen im Rheinland)

08.05. Wings for Life World Run App: Dioni Gorla rennt mit 50,15km zu Platz 4. weltweit als beste Frau Deutschlands
Der Wings for Life World Run ist ein besonderer Lauf, der jährlich an verschiedenen Locations stattfindet. Die diesjährige Ausgabe gab es am Sonntag 03.05. aufgrund der Corona-Beschränkungen ausschließlich als App, an der auch LAZ-Läuferin Dioni Gorla teilnahm.

Für diesen Lauf gibt es keine Ziellinie wie üblich, sondern ein (virtuelles) Auto, das jede Stunde schneller wird und das Rennen für Läuferinnen und Läufer beendet, die eingeholt werden. Der letzte Mann und die letzte Frau, die auf diese Weise eingeholt werden, sind am Ende die Gewinner. Anmeldegelder und Spenden gehen außerdem zu 100% an die Wings for Life Rückenmark Stiftung, die Menschen mit Querschnittslähmung hilft.

Dioni Gorla hatte sich indes vorgenommen, einen Kilometerschnitt von 4:00’ bis 4:08’/km über mindestens 50km zu laufen. Von Anfang an konnte sie das Tempo locker halten und zum Teil auch schneller als gedacht, sodass sie in 1:24:58min knapp über ihrer Bestzeit die Halbmarathonmarke passierte und den Marathon tatsächlich in persönlicher Bestzeit von 2:53:04min durchging. Dennoch lief es sogar noch bis KM 48 sehr rund, bis es dann schwerer wurde. Schließlich reichte es mit 50,15km in 4:08’/km hinter der Siegerin Nina Zarina (RUS) und den Polinnen Dominika Stelmach und Martyna Kantor zu einem hervorragenden 4.Platz weltweit. Hierbei lies Dioni auch bekannte deutsche Läuferinnen wie Thea Heim (LG Telis Finanz Regensburg 48,04km) und Tabea Themann (hamburg running 46,89km) hinter sich.
(Mitteilung: LAZ Puma Rhein-Sieg)

07.05. NRW hat umfangreiche Lockerungen in der Corona-Krise beschlossen - auch für den Sport
Schon ab diesem Donnerstag (07.05.2020) sind wieder kontaktloser Breitensport und der Trainingsbetrieb im Freien erlaubt. Das kündigte die Landesregierung am Mittwoch (06.05.2020) in Düsseldorf an.
Strenge Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen

Voraussetzung ist die Einhaltung von 1,5 Metern Abstand zwischen den Sportlern. Außerdem müssen Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten, eingehalten werden.

Zudem sind Zuschauerbesuche vorerst untersagt. Bei Kindern unter 12 Jahren ist jedoch das Betreten der Sportanlage durch jeweils eine erwachsene Begleitperson zulässig.

Ab 30. Mai Sport mit Körperkontakt
Ab dem 30. Mai dürfen Menschen auch in Sparten mit unvermeidbarem Körperkontakt wieder ihren Sport ausüben. Ebenfalls erlaubt seien "sportliche Wettbewerbe im Kinder- und Jugendsport sowie im Amateursport". Auch die Nutzung von Umkleiden und Sanitäranlagen ist - unter Beachtung der Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen - dann wieder gestattet. Auch die Hallenbäder dürfen ab dem 30. Mai wieder den Betrieb aufnehmen.

06.05. Bund und Länder beschließen Lockerungen für den Sportbetrieb
Der Sport- und Trainingsbetrieb im Breitensport darf im Freien und unter Corona-Regeln wieder aufgenommen werden. Oberstes Gebot: Abstandhalten und Kontaktlosigkeit.

Deutschlands Breiten- und Freizeitsportler dürfen wieder mit Golfschläger oder Tennisball, im Kanu oder im Ruderboot trainieren – Nahkämpfe im Judo oder Ringen sind weiter nicht erlaubt. Zunächst ist das Sporttreiben nur im Freien und unter Beachtung der Corona-Vorschriften sowie sportartbezogener Übergangsregeln genehmigt. Darauf, dass wieder mehr Bewegung ins Land kommt, einigten sich Kanzlerin Angela Merkel und die Länderchefs am Mittwoch.

"Nach Wochen der verordneten Bewegungslosigkeit beginnt nun die schrittweise Rückkehr zur 'neuen Normalität'", sagte Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), und begrüßte die beschlossenen Lockerungen im Sport als "bewegende Nachricht". Die bundesweite Wiedereröffnung des Vereinssports unter klaren Regeln sei "ein ermutigendes und enorm wertvolles Signal der Politik".

Die Vorsitzende des Sportausschusses im Bundestag hält die Wiederaufnahme des Sportbetriebs in "zumindest abgespeckter Form" für wichtig. "Sowohl in Sportvereinen als auch in Fitnessstudios tun Menschen etwas für ihre physische und psychische Gesundheit – und das ist in diesen Krisenzeiten mehr als wichtig", sagte die einstige Vize-Präsidentin des Deutschen Leichtathletik-Verbandes Dagmar Freitag. "Uns fehlen doch weder Klopapier noch Nudeln, sondern das gewohnte soziale Miteinander", meinte die SPD-Politikerin.
Klare Regeln für kontaktlosen Sport

Nach Wochen des Stillstands darf sportartenspezifisch nun nach bestimmten, coronabedingten Regeln trainiert werden. Abstandhalten und Kontaktlosigkeit sind dabei erstes Gebot. Deshalb gilt für Zweikampf- und Mannschaftssportarten: Zunächst nur Individualtraining. Erst schrittweise soll im Basketball oder Handball in Kleinstgruppen geübt werden können.

Neben der Maßgabe, 1,5 bis 2 Meter Abstand zu anderen Athleten oder Trainern zu halten und kontaktfrei zu üben, müssen Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten konsequent eingehalten werden. Darüber hinaus haben die Spitzenverbände des DOSB Konzepte mit Übergangsregeln für ihre Sportarten entwickelt, die dem noch besseren Schutz vor Coronavirus-Infizierungen dienen sollen. Im Golf und Tennis dürfen demnach nur eigene Bälle benutzt, Kanuten und Ruderer können lediglich im Einer fahren.

Die Länder sollen laut Beschluss vom Mittwoch zudem in eigener Verantwortung über die schrittweise Öffnung des Sportbetriebs in allen öffentlichen und privaten Indoor-Sportanlagen sowie Schwimmbädern oder Fitnessstudios entscheiden. Dies gilt auch für die Wiederaufnahme von Wettkampf- und Leistungssport.
Kampagne "Support Your Sport"

Spitzenathleten der olympischen und paralympischen Sportarten dürfen bereits seit Anfang April an Bundes-, Landesstützpunkten oder den Olympiastützpunkten trainieren. Dafür wurden sowohl die Indoor- wie die Outdoor-Sportanlagen fast überall wieder geöffnet. Problematisch ist die Trainingssituation vielerorts für die Schwimmer, deren Hallen zuletzt geschlossen blieben.

Für die 90.000 Sportvereine mit rund 27 Millionen Mitgliedern sind die Lockerungen nicht nur aus sportlichen und sozialen, sondern auch aus finanziellen Aspekten wichtig. So startete der DOSB die Kampagne "Support Your Sport" für ihre Unterstützung in der Krise, an der sich auch prominente Sportgrößen wie Katharina Witt, Fabian Hambüchen oder Boris Becker beteiligen. Sportstätten seien seit Wochen gesperrt, Wettkämpfe würden bis auf weiteres ausfallen oder Kurse könnten nicht angeboten werden, hieß es in einer DOSB-Mitteilung.

Da gemeinnützige Vereine keine finanziellen Reserven bilden dürften, seien sie in hohem Maße auf die Einnahmen durch die Mitgliedsbeiträge angewiesen, hieß es weiter. Erste Signale aus den Vereinen deuteten aber darauf hin, dass nicht wenige Mitglieder darüber nachdenken würden, aus dem Verein auszutreten oder dies bereits getan hätten. "In vielen Ländern dieser Welt werden wir um unsere gewachsene Vereinsstruktur beneidet. Ich glaube auch nicht an den Untergang der Sportvereinskultur durch die Corona-Krise", meinte Freitag.

Übergangsregeln für die Wiederaufnahme des Vereinssports in der Leichtathletik:
https://www.leichtathletik.de/fileadmin/user_upload/11_Verband/2020_04_28_DLV_Voraussetzungen_Vereinssport_Wettkampfbetrieb_Corona_FB.pdf
(Quelle: dpa)

05.05. Kölner Zoo-Lauf - Verschiebung und Anpassungen
KÖLN.
Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie ist es fast ausgeschlossen, dass im Juni eine Laufveranstaltung mit rund 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern stattfinden kann. Der LT DSHS Köln hat sich daher entschlossen, seinen für den 26. Juni 2020 geplanten ZOO-Lauf auf den 23. September 2020 zu verschieben. Aufgrund der damit verbundenen Einschränkungen muss der Bambini- und Kids-Run leider abgesagt werden. Somit wird es dann diesmal nur den Top- und Fun-Run geben. "Wir würden uns freuen, wenn die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am neuen Termin am 23.September 2020 dabei sind und wir einen tollen 8. Kölner Zoo-Lauf durchführen kann", so die Organisatoren.
 
Die für den 25. Juni 2020 erstmal geplante Premiere des "Kölner Firmenzoolauf" wird auf nächstes Jahr verlegt.
 
Aktualisierungen für die Läufe - Nur 800 Teilnehmer je Lauf
Aufgrund des im September dann früheren Sonnenuntergas wird es veränderte Startzeiten geben. Der TopLauf startet dann um 18:00 Uhr, während der FunRun dann um 19:10 Uhr an die Startlinie gehen wird. Zielschluss ist dann um 20:25 Uhr. Aufgrund der aktuellen Einschränkungen werden - nach aktuellem Stand - je Lauf nur 800 Teilnehmer starten dürfen. Im Top-Lauf sollen die Teilnehmer nun 55 Minuten Zeit, ins Ziel zu laufen. Außerdem muss dann nicht mehr 6 Runden gelaufen werden, sondern es geht auch weniger. Die Siegerehrung gilt jedoch nur für die 10,05 km-Finisher (6 Runden). Finisher mit 1-5 Runden kommen mit in die Wertung des Fun-Run.       www.koelner-zoolauf.de
(Mitteilung: DSHS Köln)

04.05. Laufend gruseln im Forstbotanischen Garten: Köln bekommt seinen ersten Halloween Run!
Veranstalter pulsschlag reagiert auf Corona-Krise: Aus „Rodenkirchen LÄUFT“ wird der „Halloween-Run Köln“ +++ Premieren-Event mit 4 Läufen: Halloween-Run über 5 und 10 Kilometer und Little & Big Candy-Run +++ Stimmungsvoll-schaurig beleuchtete Strecke und gruseliges Rahmenprogramm für Groß & Klein
KÖLN.
Die Corona-Auswirkungen sind allgegenwärtig und das Veranstaltungskarussell dreht sich weiter. Nach der Absage von „Rodenkirchen LÄUFT“ im März hat sich die Kölner Laufsport-Agentur pulsschlag gemeinsam mit den Triathleten des TV Rodenkirchen dazu entschieden, den Lauf nicht ausfallen zu lassen, sondern zu verschieben. Der traditionsreiche Laufklassiker im Forstbotanischen Garten erhält ein völlig neues Gesicht. Aus "Rodenkirchen LÄUFT" wird der "Halloween-Run Köln". Der Startschuss zu Kölns erstem Halloween-Lauf fällt, wann soll es anders sein, am späten Samstagnachmittag; 31. Oktober 2020!

Beim „1. Halloween-Run Köln“ treffen sich sportbegeisterte Geister und Spukgespenster, um sich mit Gleichgesinnten auf einer 5 Kilometer langen und abgesperrten Strecke im Forstbotanischen Garten laufend zu gruseln. Aber Achtung! Der Halloween-Run Köln ist kein Hindernislauf und es gibt keine Zombies, die die Teilnehmer jagen. Der Halloween-Run Köln ist ein Event für alle, die gerne laufen und die Spaß am Verkleiden haben!

„Alle Teilnehmer, die gerne mit ihren Kids und Freunden etwas unternehmen und die Lust auf ein gruseliges Rahmenprogramm haben, dürfen sich auf eine Laufstrecke mit besonderer Atmosphäre freuen“, verspricht Veranstalter Holger Wesseln, der mit seiner Sportagentur pulsschlag unter anderem den Stadionlauf oder den Altstadtlauf in Köln organisiert. „Im ersten Jahr bieten wir neben den beiden Hauptläufen auch einen Big Candy-Run für Schüler und einen Little Candy-Run für Bambini an. Dabei sind gruselige Kostüme absolut erwünscht!“

Schaurig-schöne Premiere im Forstbotanischen Garten
Die altbekannte Strecke des Kölner Laufklassikers durch den Forstbotanischen Garten wird eigens für die Premiere auf Teilen stimmungsvoll-schaurig beleuchtet. Teilnehmerinnen und Teilnehmer laufen mit Stirnlampen. Und im Umfeld erwartet die Starterinnen und Starter mit ihren Freunden und Familien zahlreiche Aktionen rund um das Thema Halloween. Geplant sind Kürbisschnitzen und Gruselschminken, ein Kostümwettbewerb sowie jede Menge Süßes oder Saures...

Angeboten werden beim einzigen Lauf durch den Forstbotanischen Garten zwei verschiedene Streckenlängen über 5 und 10 Kilometer sowie ein Little Candy Run für Bambini und der Big Candy Run für Schüler. Das große Highlight bildet, wie auch in den letzten Jahren im März bei Rodenkirchen LÄUFT, die Doppelwertung für ambitionierte Starterinnen und Starter bei der beide Ergebnisse über 5 und 10 Kilometer in eine Gesamtwertung einfließen. Interessierte können sich ab sofort online über die Homepage www.halloweenrun-koeln.de einen Startplatz sichern.

Alle Infos zur Veranstaltung: www.halloweenrun-koeln.de
(Mitteilung: Pulsschlag für Laufen im Rheinland)

03.05. Die Geschichte des Bonn-Marathon (Teil 3)

02.05. 22. Kölner Halbmarathon abgesagt!
KÖLN.
Durch die aktuelle Situation durch die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Einschränkungen müssen wir leider schweren Herzens den diesjährigen 22. Kölner Halbmarathon am 30. August absagen. Gesund bleiben und alles dafür machen, sind natürlich auch uns im Moment sehr wichtig!

Alle angemeldeten Teilnehmer, bei denen wir schon die Teilnehmergebühr eingezogen haben, bekommen selbstverständlich ihr Geld zurück. Bei den Teilnehmern, bei denen noch kein Bankeinzug getätigt wurde, werden wir natürlich keine Startgebühren mehr einziehen.

Für euch mag die Absage ein verständliches Ärgernis sein, für uns ist es leider eine große finanzielle Bedrohung. Wie viele gemeinnützige Vereine, die größtenteils auf ehrenamtlicher Basis betrieben werden, fallen auch für das LT DSHS Köln wichtige Einnahmen weg, die nicht erstattet werden. Auch wir kämpfen um unser weiteres Bestehen. Um nächstes Jahr auch wieder Laufveranstaltungen und Leichtathletik durchführen zu können, hoffen wir auch auf Unterstützung von Stadt und Bund.

Deshalb rufen wir auf, wer seine Teilnehmergebühr oder eine andere Summe für unseren Verein spenden möchte, der ist gebeten, eine einfache E-Mail an c.schneider@lt-dshs-koeln.de zu schicken. (Wenn diese E-Mail bis zum 8. Mai eingetroffen ist, würden wir die schon eingezogene Teilnehmergebühr behalten.) Wir und unsere Vereinsmitglieder sind euch unendlich dankbar, wenn ihr uns helft.

Übrigens: Der Termin für den 22. Kölner Halbmarathon im nächsten Jahr steht schon fest: 29. August 2021.

Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr nächstes Jahr wieder dabei seid.
Folgt uns auf unseren sozialen Medien, um keine Neuigkeit mehr zu verpassen.

Euer Organisations-Team
Leichtathletik-Team Deutsche Sporthochschule Köln

01.05. SMK-Umlaufbeschluss zur Wiederaufnahme von Sport – Stufenweiser Wiedereinstieg in den Trainings- und Wettkampfbetrieb im Rahmen der 44. Sportministerkonferenz
Am 28. April wurde durch die Sport Minister Konferenz der Sportministerinnen und Sportminister der Länder folgender Umlaufbeschluss zur Wiederaufnahme von Sport - Stufenweiser Wiedereinstieg in den Trainings- und Wettkampfbetrieb gefasst:
 
44. Konferenz der Sportministerinnen und Sportminister der Länder
(Umlaufbeschluss 3/2020 vom 28. April 2020)
 
Thema:
Wiederaufnahme von Sport ? Stufenweiser Wiedereinstieg in den Trainings- und Wettkampfbetrieb
 
Präambel
Die Verbreitung des Corona-Virus in Deutschland hat seit Mitte März dazu geführt, dass Bund und Länder einschneidende Beschränkungen im Alltagsleben der Bürgerinnen und Bürger verfügen und durchsetzen mussten. Ziele sind dabei, Menschen vor einer Infektion mit dem Corona-Virus zu schützen und gleichzeitig Sorge dafür zu tragen, dass das Gesundheitssystem in Folge einer sprunghaften Ausweitung der Infektionen nicht über- lastet wird.
 
Diesen Zielen bleibt die Sportministerkonferenz (SMK) bei ihren Vorschlägen weiterhin verpflichtet.
 
In den meisten Ländern ist gemäß den gültigen Verordnungen zur Bekämpfung des Corona Virus der Sportbetrieb nahezu vollständig untersagt. Die Bevölkerung insgesamt, aber auch die Sportverbände, Sportvereine und Sporttreibenden haben dies bislang in großer Solidarität mitgetragen.

Bereits jetzt unterstützen Bund, Länder und Kommunen den Sport und die Vereine mit unterschiedlichsten Maßnahmen, damit auch sie die wirtschaftlichen Folgen bewältigen können.
 
Der Sport leistet auch und gerade in angespannten Zeiten seinen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt, zur Erhaltung von Gesundheit und Mobilität und damit zur Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger. Er muss daher in für die Gesamtsituation verantwortlicher Form schrittweise wieder ermöglicht werden.
 
Neben Bund, Ländern und Kommunen sind vor allem auch der DOSB und seine Mitgliedsorganisationen aufgefordert, ihre Beiträge zu einer verantwortlichen Wiederaufnahme 1 des Trainings- und Wettkampbetriebes zu leisten. Im Rahmen der schrittweisen Wiederaufnahme des Sportbetriebs ist es Aufgabe des organisierten Sports, insbesondere des DOSBs, seiner Spitzenfachverbände und der Landessportbünde, mit sportartenbezogenen Konzepten einen verantwortungsvollen Umgang für den Sportbetrieb zu ermöglichen und die Ausübung des Sports im Rahmen der gesetzten Vorgaben sicherzustellen.
 
Unter der Voraussetzung der weiteren positiven Entwicklungen zur Eindämmung der Infektion empfiehlt die SMK die folgenden Maßnahmen zur Umsetzung frühestens ab dem 04. Mai 2020.
 
Beschluss
Die SMK dankt den Sportorganisationen in Bund und Ländern, den Verantwortlichen in Vereinen und Verbänden, den vielen Ehrenamtlichen und den Sportlerinnen und Sport- lern für ihren verantwortungsvollen Umgang mit den Auswirkungen des Corona-Virus und die große Geduld für die damit verbundenen Belastungen.
 
Die SMK hält eine schrittweise Wiederaufnahme des Sportbetriebs, insbesondere von Sportvereinen, im Rahmen der schrittweisen Rücknahme der Einschränkungen des öffentlichen und gesellschaftlichen Lebens für dringend erforderlich. Die SMK betont, dass sie mit diesem Papier einen Rahmen aufzeigt, innerhalb dessen die Länder nach Maßgabe der jeweiligen Erkenntnisse der 1. Lockerungsstufe konkrete Schritte beschließen können. Dabei müssen die Ziele des Gesundheitsschutzes der Bevölkerung unverändert im Mittelpunkt stehen.
 
1.     Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport
 
a.     Der Sport- und Trainingsbetrieb kann nach Maßgabe der folgenden Regeln im Breiten- und Freizeitsport in einem ersten Schritt wieder erlaubt werden, wenn die Sportangebote
 
-     an der "frischen Luft" im öffentlichen Raum oder auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen stattfinden,
-     sie einen ausreichend großen Personenabstand gewährleisten (1,5-2 Meter),
-     kontaktfrei durchgeführt werden, insbesondere bei Kontakt- und Mannschaftssportarten ohne Wettkampfsimulationen und -spiele,
-     die Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten, konsequent eingehalten werden,
-     die Umkleidekabinen ebenso wie Gastronomiebereiche geschlossen bleiben,
-     Bekleidungswechsel, Körperpflege und die Nutzung der Nassbereiche durch die Sporttreibenden nicht in der Sportstätte stattfinden,
-     eine Steuerung des Zutritts zu den Sportanlagen unter Vermeidung von Warteschlangen erfolgt,
-     die Nutzung von Gesellschafts- und sonstigen Gemeinschaftsräumen untersagt wird,
-     Risikogruppen keiner besonderen Gefährdung ausgesetzt werden,
-     keine Zuschauer zugelassen werden.
      
b.     Vor dem Hintergrund der unter 1a. genannten Regeln wird eine Differenzierung nach bestimmten Sportarten oder Altersgruppen von der SMK sport- fachlich nicht für sinnvoll erachtet.
      
c.     Der DOSB setzt mit den von ihm weiter zu entwickelnden 10 Leitplanken einen sportfachlichen Rahmen zur Umsetzung des SMK Beschlusses und die Grundlage für die von den Fachverbänden zu erarbeitenden sportartspezifischen Empfehlungen. Die Landessportbünde und Landesfachverbände sollen die Sportvereine auf dieser Grundlage dahingehend unterstützen, wie ein sportartspezifisches Training unter strenger Einhaltung des hier vorgegebenen Rahmens umgesetzt werden kann.
      
2.     Trainingsbetrieb im Leistungssport
Ausnahmeregelungen für das Training der Berufssportlerinnen und -sportler und der Kaderathletinnen und -athleten der olympischen und paralympischen Sportarten unter Einhaltung der hygienischen und medizinischen Vorgaben an Bundes-, Landesstützpunkten oder den Olympiastützpunkten bestehen weitgehend schon jetzt in den meisten Ländern und sollten ansonsten ermöglicht werden. Hierbei bietet die "Prozessbeschreibung zur schrittweisen Aufnahme des Trainingsbetriebes an potenziellen Trainingsstätten für Bundeskader" des DOSB vom 07. April eine geeignete Grundlage zur konkreten Umsetzung.
 
Die SMK spricht sich dafür aus, in einem weiteren Schritt weitere Lockerungen im Sport durchzuführen:
 
3.     Wettkampfbetrieb
Zu einem späteren Zeitpunkt kann sukzessive ein Wettkampfbetrieb, der die o.g. Rahmenbedingungen einhalten kann, ggf. ohne Zuschauerinnen und Zuschauer, wiederaufgenommen werden.
 
Die Wiederaufnahme des Wettkampfbetriebs ist daher grundsätzlich in den Sportarten zuerst denkbar, bei denen die Einhaltung coronabedingt erlassener Hygiene- und Abstandsregeln gesichert erfolgen kann. Das bedeutet, dass ein Wettkampfbetrieb in Kontakt- und Mannschaftssportarten erst als letzter Schritt wieder zulässig sein wird, da hier der o. g. Rahmen nicht eingehalten werden kann.

4.     Sonderfall "Berufssport" und sog. Geisterspiele
a.     Die Sonderstellung von Berufssportlerinnen und Berufssportlern erfordert - auch rechtlich - eine gesonderte Beurteilung. Hier hält die SMK Sonderregelungen für vertretbar, solange der Spiel- und Wettkampfbetrieb unter Ausschluss von anwesenden Zuschauerinnen und Zuschauern vertretbar durch- geführt werden kann.
b.     Die SMK dankt der Deutschen Fußball Liga (DFL) und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) für das von der Task Force ?Sportmedizin/ Sonderspielbe- trieb im Profifußball" vorgelegte Konzept zur Durchführung von sog. "Geisterspielen".
c.     Die Fußball-Bundesliga hat ein erkennbares Interesse an der Fortsetzung ihres Spielbetriebes auch unter Ausschluss anwesender Zuschauerinnen und Zuschauer im Stadion (sog. "Geisterspiele"). Die SMK hält die Fortsetzung des Spielbetriebes und mithin die Begrenzung des ansonsten entstehenden wirtschaftlichen Schadens in der 1. und 2. Fußballbundesliga für die dort startberechtigten 36 Vereine auf deren Kosten ab Mitte/Ende Mai für vertretbar. Soweit sich die Konzepte bewährt haben und eine entsprechende Wirt- schaftlichkeit für die betroffenen Vereine gegeben ist, kann dies mit einer zeitlichen Verzögerung auf die Frauen-Bundesliga und den DFB Pokal ausgeweitet werden.
 
-     Die SMK weist daraufhin, dass im Falle einer positiven Testung von Spie- lern und Betreuern Quarantänemaßnahmen für das betroffene Team erforderlich sind.
-     Die TV-Produktion der einzelnen Spiele ist mit geringstmöglichem Personal unter strengen hygienischen Auflagen durchzuführen.
-     DFL und Vereine haben ihren Beitrag zu leisten, dass auch im Umfeld der Stadien von "Geisterspielen" keine Fangruppen aufziehen.
d.     Die SMK hält eine Fortsetzung des Spielbetriebs anderer Sportarten in Form von "Geisterspielen" für möglich, sofern entsprechende Konzepte durch die je weilige Liga erarbeitet werden.
(Quelle: Sportministerkonferenz)

30.04. DOSB und LSB schüren Hoffnung auf Rückkehr zum Sport
Schritt für Schritt zurück zum Sportbetrieb: Dafür setzen sich der Deutschen Olympische Sportbund und die Landessportbünde ein und haben dazu ein Angebot erarbeitet, das nun mit der Politik abgestimmt wird. Sie bewerten die Signale für die Wiederaufnahme des Sporttreibens als positiv – mit der Voraussetzung, dass flächendeckend bestimmte Regeln eingehalten werden.

Die Zwischenbilanz gibt Anlass zur Hoffnung: Nach vollständiger Einstellung des Sportbetriebs und Schließung aller Sportstätten in Deutschland aufgrund der Corona-Pandemie sehen der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Landessportbünde (LSB) Signale, die eine Wiederaufnahme des Sporttreibens in den einzelnen Bundesländern ermöglichen. Dazu gab es am Samstag bei einer Videokonferenz der 16 Landessportbünde (LSB-Konferenz) gemeinsam mit dem DOSB ein einstimmiges Votum.

„Der eingeschlagene Weg zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ist erfolgreich und sollte daher fortgesetzt und mit Umsicht an die sich verändernden Rahmenbedingungen angepasst werden. Der Schutz der Gesundheit der Bevölkerung muss unverändert Priorität haben“, betonte Jörg Ammon, der Stellvertretende Sprecher der LSB und Präsident das Bayerischen Landes-Sportverbandes (BLSV). „Zur Gesundheitsvorsorge dient insbesondere das Sporttreiben. Dies haben wir in der Konferenz erörtert und waren uns alle zusammen mit dem DOSB einig, dass unter bestimmten Vorkehrungen der Startschuss zur Rückkehr in den Vereinssport gegeben werden kann.“
Freizeit- und Breitensport ermöglichen

Der organisierte Sport in Deutschland ist bereit. Im Schulterschluss zwischen dem DOSB und den 16 Landessportbünden wird nun das Angebot an die politischen Verantwortungsträger in Bund und Ländern konkretisiert. Dieses soll bereits am Montag in die Sportministerkonferenz sowie die weiteren Abstimmungen auf Bundesebene einfließen.

„Nach den positiven Rückmeldungen der Sportministerinnen und -ministern der Länder haben wir unser Angebot an die Politik für eine Wiederaufnahme des vereinsbasierten Sporttreibens weiterentwickelt. Neben 10 DOSB-Leitplanken liegen nun auch angepasste sportartspezifische Übergangs-Regeln der Fachverbände für einen ersten vorsichtigen Schritt ins vereinsbasierte Sporttreiben vor. Wir sind somit auf einen verantwortungsvollen Wiedereinstieg vorbereitet und hoffen nun zeitnah auf ein bundeseinheitliches Signal der Öffnung durch die Politik“, sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann.

Zunächst nur im Freien und mit genauen Vorschriften
„Die unzähligen positiven Effekte des Sports auf die Mitglieder in den rund 90.000 Sportvereinen in Deutschland fehlen der gesamten Gesellschaft von Tag zu Tag mehr. Mit dem nun vorliegenden Paket aus Leitplanken und spezifischen Regeln für die einzelnen Sportarten ist eine gute Handlungsgrundlage für die Umsetzung in den Vereinen geschaffen,“ so BLSV-Präsident Ammon weiter.

Nach den gemeinsamen Vorstellungen von organisiertem Sport und der Sportministerkonferenz der Länder wird ein erster Schritt der Lockerung ausschließlich für Bewegungsangebote im Freiluftbereich gelten, zudem sind umfassende weitere Regelungen wie Mindestabstand und Hygienevorgaben zu beachten. Dabei bleiben die Sportheime, deren Umkleiden und Gastronomiebereiche und Hallen geschlossen. Bei positivem Verlauf können später die nächsten Schritte zur weiteren Öffnung erfolgen. Der organisierte Sport verzichtet ganz bewusst auf eine Positivliste von Sportarten, denn es geht um angepasste Bewegungsangebote für alle Mitglieder in den Vereinen.
Leistungssport nach bundeseinheitlichen Regeln

„Seitens des Sports können wir mit bewährten Strukturen und den unzähligen erfahrenen Verantwortungsträgerinnen und -trägern einen wertvollen Teil dazu beitragen, dass Deutschland wieder in Bewegung kommt. Dabei sind wir uns der besonderen Chancen und Risiken bewusst und werden deshalb stets nach der Maxime handeln, dass Infektionsrisiken so weit wie irgend möglich minimiert werden müssen“, sagte DOSB-Präsident Hörmann. In den nächsten Schritten soll über die Nutzung von Hallen, die Rückkehr zum Wettkampfbetrieb sowie über Kontakt- und Zweikampfsportarten diskutiert werden.

Die LSB-Konferenz hat sich darauf verständigt, dass für Bundeskader-Athletinnen und -Athleten das Training sowohl im Indoor- wie im Outdoor-Bereich wieder geöffnet werden sollte. Für Landeskader-Athleten dagegen sollte das Training zunächst im Outdoorbereich beginnen. Um Ungleichbehandlung zu verhindern, sollten die Regeln in allen Bundesländern einheitlich gelten.
(Quelle: Leichtathletik.de)

29.04. Abgesagt: GVG-LaufCup 2020 fällt aus!
Laufserie findet wegen Corona-Krise nicht statt
RHEIN-ERFT.
Aufgrund der Corona-Krise und der damit verbundenen Auflagen und Abstandsregelungen wird der GVG-LaufCup in diesem Jahr nicht stattfinden können. Bis heute sind bereits fünf von sieben Veranstaltungen abgesagt worden.

„Die zahlreichen Absagen und die Planungsungewissheit haben uns dazu veranlasst, den GVG-LaufCup 2020 komplett ausfallen zu lassen“, sagte Cup-Organisator Joe Körbs. Nachdem zuerst im März der "GVG-Donatuslauf" in Erftstadt-Liblar der Corona-Pandemie zum Opfer fiel, entschieden sich nun auch die Veranstalter vom „GVG-Volkslauf Hürth“ (10. Mai), Brühler Stadtlauf (23. Mai), Horremer Abendlauf (19. Juni) und GVG-Citylauf Bedburg (19. September) zu einer Absage. Einzig der GVG-Abteilauf Brauweiler (21. Juni) will seinen Lauf als "Halloween-Edition" am 31. Oktober nachholen.

Daneben bleibt lediglich der GVG-Citylauf Erftstadt als mögliche Option am 27. September übrig. „Bei einem Cup mit nur ein oder zwei Läufen fehlt der sportliche Charakter. Daher ist es besser, erst 2021 wieder komplett durchzustarten“, hofft Körbs auf das Verständnis aller Läufer.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

28.04. In Kürze Online-Angebote als Ersatz
14. Firmenlauf Bonn findet nicht statt
BONN.
Der für den 20. August 2020 geplante 14. Firmenlauf Bonn wird abgesagt. Darauf haben sich der Veranstalter WEIS EVENTS GmbH und die Stadt Bonn geeinigt. Bereits gezahlte Beiträge für Startgelder und Zeltbuchungen werden in den kommenden Tagen zurücküberwiesen. "Wir werden alle Interessierten zusammen mit Robinson Wellfit mit einer FiLa-Fitness-App durch den Sommer begleiten, damit wir rechtzeitig zum ursprünglich geplanten Firmenlauf-Termin fit sind und dann gemeinsam das Warmup mit Frank und die 5,7 Kilometer absolvieren. Wie das gehen soll?  Erklären wir in Kürze ...," verspricht Veranstalter Burkhard Weis allen Teams. Der neue Termin ist der 2. September 2021.
(Autor & Copyright: Heino Schütten für Laufen im Rheinland)

27.04. Bonn-Marathon trotz Corona auf dem alten Rundkurs

26.04. Die Geschichte des Bonn-Marathon (Teil 2)

25.04. GVG Abteilauf Brauweiler 2020 als "Halloween-Edition" am 31. Oktober
RHEIN-ERFT.
Zum 15. Mal sollte im Jahr 2020 der mittlerweile traditionsreiche GVG Abteilauf in Brauweiler rund um den historischen Stadtkern stattfinden. Viele Laufbegeisterte aus der Region hatten den 21. Juni schon fest in ihren diesjährigen Kalender eingeplant und sich darauf gefreut, gemeinsam mit dem bunt gemischten Läufer/-innenfeld auf dem Rundkurs von zahlreichen Zuschauer/-innen bei sommerlichen Temperaturen angefeuert zu werden. Doch angesichts der grassierenden Bedrohung durch die weltweite Ausbreitung des COVID-19-Virus ist dieses Vorhaben aus Veranstaltersicht nicht mehr wie geplant umsetzbar.

Durch den am 15. April in Kraft getretenen Beschluss der Bundeskanzlerin sowie der Ministerpräsidenten aller Bundesländer, darf in Deutschland gesetzlich bis zum 31. August 2020 keine Großveranstaltung mehr durchgeführt werden.

„Obwohl wir uns als Veranstaltungsagentur sowie alle unsere Kollegen/-innen und Kooperationspartner/-innen in einer äußerst herausfordernden Situation befinden, respektieren wir selbstverständlich diese Eventregelung in vollem Maße, um die Gesundheit aller Besucher/-innen, Teilnehmer/-innen sowie Mitarbeiter/-innen der Veranstaltung zu gewährleisten und nicht zu gefährden. In Anbetracht dieser Tatsache sehen wir uns in der Verantwortung allen Beteiligten des GVG Abteilaufs gegenüber, die Laufveranstaltung zu verschieben“, so Rudolf König (König Event Marketing).

Im Hinblick auf die Neufindung eines adäquaten Termins hat sich letztlich Samstag, der 31. Oktober 2020 herauskristallisiert. Der GVG Abteilauf Brauweiler 2020 wird damit als „Halloween-Edition“ in die Historie der Traditionsveranstaltung eingehen. Dem Thema angemessen werden dann die verschiedenen Laufdisziplinen vom Nachmittag an bis in die Dämmerung stattfinden und die Laufstrecke im beleuchteten Abteipark schaurig-schön mit Fackeln und bunten Lichtquellen, einem gruseligen Kostümlauf sowie passender Kinderanimation ergänzt.

„Wir begrüßen die Entscheidung, den GVG Abteilauf auf den 31. Oktober zu verschieben. Die Terminverschiebung leistet einen Beitrag, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und zeigt zudem einen verantwortungsvollen Umgang mit einer Großveranstaltung. Denn schließlich steht die Gesundheit der Sportler/-innen, Besucher/-innen und aller Beteiligten an erster Stelle. Wir sind zuversichtlich, dass die Veranstaltung auch zu einem späteren Zeitpunkt von den Läufern/-innen gut angenommen wird und wir viele Läufer/-innen und Besucher/-innen zur Halloween-Edition begrüßen können“, so die Worte des Vertriebsleiters der GVG Rhein-Erft.

Trotz der Verlegung der Veranstaltung bleiben neben dem Titelsponsor GVG Rhein-Erft auch der Hauptsponsor Volksbank Rhein-Erft-Köln eG sowie alle weiteren Sponsoren an Board und freuen sich auf den neuen Termin.

„Wir bedauern sehr, dass der Laufevent nicht wie gewohnt im Juni stattfinden kann. Im Ersatztermin an Halloween sehen wir jedoch viel Potenzial und freuen uns eine ganz besondere Veranstaltung daraus machen zu können. 2021 möchten wir allerdings wieder zum Stammtermin im Juni zurückkehren“, so Sandra Otto vom TuS Brauweiler.

Die bereits eingereichten Anmeldungen behalten ihre Gültigkeit für den 31. Oktober 2020. Falls schon gemeldeten Läufer/-innen den neuangesetzten Termin an Halloween nicht wahrnehmen können, bestehen folgende Möglichkeiten: Entweder kann ein Freistart für den 16. GVG Abteilauf Brauweiler im Jahr 2021 ausgestellt werden, es kann eine Umbuchung der Laufanmeldung auf den ebenfalls von König Event Marketing veranstalteten Bickendorfer Büdchenlauf am 27. September 2020 erfolgen oder die bereits autorisierte Transaktion der Startgebühr wird nicht vom angegebenen Konto eingezogen. Über alle Möglichkeiten werden die bereits angemeldeten Teilnehmer/-innen in einer persönlichen Mail informiert, mit dem aktuellen Stand der Veranstaltung vertraut gemacht und ihnen die Änderungsfrist der bisherigen Anmeldung bis spätestens zum 01. Juni 2020 mitgeteilt.

„Die Auswirkungen der Coronapandemie betreffen mittlerweile jeden von uns.
Die Existenz der gesamten Veranstaltungskultur steht auf dem Spiel. In dieser herausfordernden Zeit ist ein partnerschaftliches und solidarisches Miteinander wichtiger denn je. Wir als Agentur tun unser Möglichstes, um sobald die Krisenzeit bewältigt ist, wieder Events voller Lebensfreude, Geselligkeit und sportlichem Miteinander zu ermöglichen. Nur gemeinsam können wir dieses große Ziel erreichen“, so Rudolf König.

Sobald es weitere Informationen gibt, wie genau die „Halloween Edition“ des 15. GVG Abteilaufs Brauweiler am 31. Oktober 2020 aussehen wird, werden diese über die Social Media, der offiziellen Website sowie weiteren Pressemitteilungen kommuniziert.
(Autor & Copyright: Sven Frese für Laufen im Rheinland)

24.04. Am Sonntag wäre der 20. Deutsche Post Marathon Bonn
Laufen im Rheinland läuft trotzdem, auf dem alten Rundkurs

(Quelle: GA)

23.04. Lauf-Events in Corona-Zeiten
Von "Mar-at-home" in Rom bis zum "Stay at home Marathon" in Hannover - Auch in Bonn wird am Sonntag gelaufen

Während die Coronavirus-Krise weltweit die Laufveranstaltungen stoppt, sieht man zugleich in vielen Städten so viele Läufer auf den Straßen wie vielleicht nie zuvor. Läufer und Veranstalter kommen zudem auf ganz verschiedene Ideen, wie sie die ausfallenden Frühjahrs-Rennen zumindest ein bisschen ersetzen können – vom „Mar-at-home“ in Rom bis zum „Stay at home Marathon“ in Hannover.

Im Nordwesten Englands rannte ein Läufer 4.500 Mal durch sein Wohnzimmer und kam so auf die Marathondistanz von 42,195 Kilometern. Er sammelte auf diese Weise umgerechnet rund 2.300 Euro an Spendengeldern und benötigte nur rund viereinhalb Stunden. Knapp sieben Stunden war ein Franzose in Toulouse auf seinem sieben Meter langen Balkon unterwegs, bevor er die Marathondistanz geschafft hatte.

Nachdem der Rom-Marathon abgesagt worden war, rannte ein Läufer aus dem norditalienischen Bozen die klassische Distanz um sein Haus. Er war nach gut fünfeinhalb Stunden im "Ziel". In Rom, wo die Menschen so gut wie gar nicht ihr Zuhause verlassen dürfen und wenn, dann nur in einem Radius von 200 Metern, absolvieren manche ein tägliches Training in der Wohnung. Ein Läufer berichtete, dass er mit seinem Lauf-Team eigentlich beim Rom-Marathon starten wollte. Die Gruppe teilte die 42,195 Kilometer unter sich auf, und am ursprünglichen Veranstaltungstag rannte jeder in seiner Wohnung unter dem Motto „Mar-at-home“ etwas mehr als einen Kilometer.
Hannover Marathon: Startschuss für Läufer zu Hause

Verschiedene Initiativen haben auch Veranstalter gestartet, deren Rennen nicht stattfinden können. Unter dem Motto #stayathome HAJ Hannover Marathon werden die knapp 30.000 Teilnehmer, die die Organisatoren über verschiedene Distanzen am 26. April erwartet hatten, motiviert, trotzdem für sich zu laufen.

„Wir werden in diesen schweren Zeiten ein Zeichen für die Solidarität, für das Verantwortungsbewusstsein, die persönliche Gesundheit und letztlich auch die Einhaltung der notwendigen Verhaltensregeln setzen und dem Stayathome-Aufruf Rechnung tragen und Nachdruck verleihen“, erklärte die Veranstalterin des Rennens in Hannover, Stefanie Eichel. „Wir haben alle dazu aufgerufen, mental gemeinsam und doch körperlich allein zu laufen.“

So erfolgt nun der Startschuss am 26. April um 9 Uhr für jeden persönlich auf der frei gewählten Strecke. Anmeldungen für den #stayathome HAJ Hannover Marathon sind über die Internetseite www.marathon-hannover.de möglich. Wer bereits für das Rennen in Hannover am 26. April angemeldet war, bekommt dann die Startnummer und die Medaille zugeschickt. Die Veranstalter werden auch eine Teilnehmerliste online stellen.

Tom Gröschel: "Motivation schöpfen"
Die erste Zusage für den #stayhome HAJ Hannover Marathon kam vom amtierenden Deutschen Meister Tom Gröschel (TC Fiko Rostock), der am 26. April seinen Titel verteidigen und sich für die Olympischen Spiele qualifizieren wollte. „All meine Planungen waren auf Hannover ausgerichtet; aber es hat nicht sollen sein“, sagte der Rostocker. „Auf diesem Weg können wir alle ein wenig Motivation schöpfen und das Gemeinschaftsgefühl stärken. Und da gehe ich sehr gerne voran und bin ein Teil dieser Idee.“

Ein ähnliches Projekt haben auch die Veranstalter des Düsseldorf-Marathons gestartet, der ebenfalls am 26. April stattfinden sollte. Hier wird den zuvor schon angemeldeten Läufern unter anderem ebenfalls angeboten, dass sie sich die Medaille zuschicken lassen können.

Der wohl erste internationale Marathon-Veranstalter, der eine derartige Idee umsetzte, war das Rennen in Nagoya. Bei dem reinen Frauen-Marathon konnte am 8. März das Elitefeld noch an den Start gehen – es gewann die Japanerin Mao Ichiyama, die mit 2:20:29 Stunden sogar noch die Olympia-Qualifikation schaffte. Die Masse der Läuferinnen aber kam nicht zum Zuge. Sie haben nun bis zum 31. Mai Zeit, ihr eigenes Rennen zu laufen und sich über eine App zu registrieren. Im Juni versenden die Japaner dann unter anderem die Finisher-T-Shirts an die Läuferinnen.

Auch in Bonn wird gelaufen
Eigentlich sollte am Sonntag in der Bundesstadt der 20. Deutsche Post Marathon Bonn stattfinden. Dieser wurde jedoch auf den 18. Oktober verschoben. Jetzt findet ein Community Run statt, bei dem wahlweise der Marathon oder Halbmarathon gelaufen werden kann.

Mit den richtigen Vorsichtsmaßnahmen stärkt Laufen dein Immunsystem und deine Fitness! Deshalb wollen wir gemeinsam weiterlaufen. Aus diesem Grund möchten wir euch einen Wettkampf anbieten, bei dem ihr euch mit anderen messen und online eure Finisher-Zeiten vergleichen könnt.

Der Startschuss fällt dabei am 26.04.2020 jeweils direkt bei dir vor der Haustür und du musst keine unnötigen Wege auf dich nehmen. Wir werden um 9h einen virtuellen Startschuss hier auf unserer Facebookseite geben und feuern euch an!

Eine Urkunde gibt es im Anschluss natürlich auch! Die Anmeldung und die Teilnahme ist durch unseren Partner Lauf-Weiter.de für alle kostenlos! Hier ist der Link zur Anmeldung https://my.raceresult.com/151975/registration?lang=de

Als besonderen Anreiz bekommen die ersten 200 Finisher die mit ihrer Urkunde in unserem Laden in der Bonngasse kommen, eine Überraschung.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

22.04. Absage des Berlin-Marathons überrascht Veranstalter
Bis zum 24. Oktober sind Großveranstaltungen mit mehr als 5000 Menschen in Berlin untersagt. Organisatoren und Erfinder des Berlin-Marathons sind enttäuscht.

Noch tickt der Countdown für den Start des 47. Berlin Marathons am 27. September auf der Homepage der Veranstaltung, doch offenbar muss Deutschlands größte Laufveranstaltung in diesem Jahr ausfallen. Bis zum 24. Oktober untersagt das Land Berlin zur Eindämmung des Coronavirus alle Veranstaltungen mit mehr als 5.000 Teilnehmern. Darunter fällt auch der seit Monaten ausverkaufte Berlin-Marathon mit seinen 44.000 Läuferinnen und Läufern aus der ganzen Welt.

„Wir wollten Planungssicherheit für die Organisatoren von Großveranstaltungen herstellen“, sagte Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) im Anschluss an die Senatssitzung am Dienstag und erwähnte explizit auch den Marathon.

Geisel: Wäre unfair Veranstalter in Sicherheit zu wägen
„Ich bin absolut überrascht“, sagte Jürgen Lock, Geschäftsführer beim SCC, dem Verein, der den Berlin-Marathon seit 1974 organisiert. Er sei vorab nicht von den Behörden informiert worden und habe die Nachricht aus der Presse erfahren, sagte er am Nachmittag. Lock wollte noch am Abend mit Andreas Geisel (SPD) telefonieren, der als Innensenator auch für Sport zuständig ist.

Auf Anfrage sagt Geisel dem Tagesspiegel: „Als Sportsenator bedauere ich jedes Sportereignis, das nicht stattfinden kann.“ Der Berlin Marathon sei ein Highlight im Berliner Sportkalender. „Es wäre aber unfair, die Veranstalter in falscher Hoffnung zu wägen und eine Sicherheit zu suggerieren, die es so noch nicht gibt.“

Noch vor wenigen Tagen hatte sich der SCC-Geschäftsführer optimistisch geäußert. „Im Moment spricht nichts gegen den Marathon und wir können mit den Planungen nicht bis zum 31. August warten“, hatte Lock dem Tagesspiegel am Sonnabend gesagt. Zuvor hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten vereinbart, dass keine Großveranstaltungen bis Ende August stattfinden sollten. „Dass der Senat offenbar darüber hinaus handelt, habe ich nicht erwartet“, sagte Lock am Dienstag.

SCC schickt Mitarbeiter in Kurzarbeit
Für den SC Charlottenburg ist die Entscheidung ein harter Schlag. Zuvor hatte der SCC wegen der Coronakrise bereits den Halbmarathon Anfang April mit rund 35.000 Teilnehmern absagen müssen. Die Rückzahlung der Startgebühren läuft noch, die meisten Teilnehmer haben sich offenbar aber für einen Gutschein für einen Startplatz in 2021 entschieden. „Das hilft uns, um liquide zu bleiben“, sagte Lock am Sonnabend. Den Großteil seiner Mitarbeiter hat er bereits in Kurzarbeit schicken müssen. Die Arbeit beschränkt sich aktuell vor allem auf das Abwickeln von Veranstaltungen. Auch der vom SCC organisierte Frauenlauf am 16. Mai, die Team-Staffel vom 3. bis 5. Juni und der City Night Run am 1. August mussten bereits abgesagt werden.

„Das Jahr ist gelaufen“, sagte Jürgen Lock mit Blick auf die Finanzen. Zwar profitiere man davon, konservativ gehaushaltet zu haben, doch die Einnahmeverluste könne man nicht einfach aufholen. Mehr als 44.000 Teilnehmer dürfen beispielsweise beim Marathon laut Regularien nicht an den Start gehen.

Marathon-Erfinder enttäuscht
Enttäuscht äußerte sich auch der Erfinder des Berlin-Marathons Horst Milde. „Ich muss das erst einmal verdauen“, sagte er. 1974 hatte der Tempelhofer den ersten Marathon in West-Berlin organisiert. Lediglich 286 Läufer waren damals gemeldet, die Strecke führte durch den Grunewald. 1981 wurde er dann erstmals als „Stadtmarathon“ ausgetragen und wuchs fortan zum Massenevent. „Vielleicht können wir ja nur das Profifeld laufen lassen“, regte Milde an.

Offiziell abgesagt ist der Berlin-Marathon noch nicht, dafür muss eine Anordnung der verschiedenen Bezirksbehörden beim SCC vorliegen. So lange wird der Countdown noch weiterlaufen.
(Quelle: Tagesspiegel)

21.04. Weitere Lauf-Absagen an Rhein, Sieg und Ahr
RHEIN-SIEG/AHR.
Aufgrund der Corona-Krise steht jetzt fest, dass im Frühjahr wohl keine Laufveranstaltungen im Verbreitungsgebiet stattfinden werden. Am Wochenende wurden der Breniger Höhenlauf (10. Mai), Murre-Lauf in Sinzig-Westum (21. Mai), Grafschafter Birnenlauf (23. Mai) und der Rotweinwanderweg Volkslauf in Dernau (7. Juni) abgesagt. Bereits vor längerer Zeit wurden die Volksläufe in Hönningen/Ahr "Rund um die Teufelsley" (9. Mai), Windhagen Marathon (10. Mai), Mittelrhein-Halbmarathon in Alfter (17. Mai) und Hennefer Europalauf (20. Juni) abgesagt. In den Spätsommer verschoben wurden der Le Petit Medoc in Königswinter (22. August) und Bonner Nachtlauf (28. August).
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

20.04. Oliver Mintzlaff über Konstanze Klosterhalfen
RHEIN-SIEG.
Oliver Mintzlaff weilt aktuell in seiner Heimat im Siebengebirge. Im GA-Interview spricht der Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten RB Leipzig über Konstanze Klosterhalfen und das Siebengebirge. Hier ein Auszug:

Welche Rolle spielen Sie im Beraterteam von Konstanze Klosterhalfen?
Mintzlaff: Ich bin ihr freundschaftlicher Berater. Wir sind ja beide in Bockeroth aufgewachsen, und mit ihrem Vater Bernd habe ich mich vor einigen Jahren auf seinen Wunsch hin einfach mal getroffen. Ich habe Konstanze dann mit meiner Erfahrung und mit Tipps unterstützt, was das Thema Verein und Ausrüster angeht. Ich habe auch schnell erkannt, dass ihr damaliger Trainer in Leverkusen nicht ausreicht. Ich habe ihr daher geraten, woandershin zu wechseln, weil sie in meinen Augen damals schon das Potenzial hatte, sich auf ein Weltklasseniveau zu entwickeln.

Ist es klug, dass Konstanze nach dem Aus des Nike Oregon Projects trotzdem in den USA weitertrainiert?
Mintzlaff: Wie bereits gesagt, habe ich ihr zu dem Umzug in die USA geraten und würde ihr das auch jederzeit wieder vorschlagen. Bei Nike trifft sie ganz andere professionelle Voraussetzungen an, die sie hier einfach nicht hatte. Und der Wechsel ins Ausland war zudem auch wichtig für ihre persönliche Entwicklung. Das Leben dort gefällt ihr total. Sie hat auf dem Nike-Campus in Bezug auf die Infrastruktur auch unglaubliche Möglichkeiten und mit Pete Julian einen Trainer, der schon viele Weltklasseathleten trainiert hat. Es macht viel aus, wenn du einen Coach hast, der dir sagt, dass du irgendwann Weltrekord rennen kannst.

Schadet es nicht aber ihrem Ruf, dass sie dort weitertrainiert?
Mintzlaff: In Deutschland sicherlich. Wir sind ein Land voller Neider und warten gefühlt immer auf das Negative. Ich habe zu Konstanze gesagt, entweder wir halten das jetzt aus, weil wir wissen, dass du sauber bist und in den Spiegel schauen kannst, oder wir beugen uns dem medialen Druck und suchen eine andere Lösung. Da war für sie klar, dass sie dort bleiben möchte. Die Leute können hinfahren und sich einen Eindruck davon verschaffen, wie sie dort trainiert. Das ist ein brutal hartes Training, das wir in Deutschland überhaupt nicht kennen. Und sie verkraftet das.

Was trauen Sie ihr noch zu?
Mintzlaff: Konstanze ist ein Jahrtausendtalent. Ich glaube, dass sie Weltrekord über 5000 Meter laufen kann. Wir Deutsche sollten stolz sein, dass wir eine solche Athletin haben und nicht hinter jedem Busch den Doktor mit der Epo-Spritze vermuten. Den gibt es nicht. Ich würde für wenige Menschen die Hand ins Feuer legen. Für Konstanze würde ich es tun.

Sie sind in Bockeroth aufgewachsen und vor einigen Jahren wieder nach Ittenbach gezogen, was zur Folge hat, dass Sie jetzt nach Leipzig pendeln müssen. Was bedeutet Ihnen die Region?
Mintzlaff: Ich bin schon, als ich bei Puma und Ferber Marketing gearbeitet habe, jedes Wochenende nach Hause gefahren. Ich habe immer eine Wohnung in der Bonner Südstadt gehabt. Meine Bindung nach Bonn und ins Siebengebirge ist extrem groß. Bonn ist für mich die schönste Stadt der Welt. Ich wollte immer im Siebengebirge wohnen. Jetzt haben wir ein Grundstück gefunden, wo ich auf den Oelberg schaue. Das ist für mich die Ruhe-Oase, in der ich viel Kraft tanken und meine Akkus wieder aufladen kann. Aber ich muss auch sagen, dass ich mich in Leipzig unheimlich wohlfühle und die Stadt mittlerweile auch zu meiner zweiten Heimat geworden ist.
(Quelle: GA)

19.04. Nachtlauf und Brückenlauf des ASV Köln abgesagt!
KÖLN.
Liebe Läuferinnen und Läufer,
die Covid-19 Pandemie beeinflusst uns alle in einem noch nie dagewesenen Ausmaß, und eine Entspannung der Situation, zumindest was Großveranstaltungen betrifft, ist aus gesundheitsbehördlicher Sicht nicht erkennbar. Gemeinsam mit unserem Laufserien-Partner OBI haben wir uns daher entschlossen, unsere beiden Traditionslaufveranstaltungen in Köln, den 17. OBI Nachtlauf des ASV Köln am 20.05.2020 und den 39. OBI Brückenlauf des ASV Köln am 13.09.2020 abzusagen.
 
Wir bedauern die Absage sehr und hoffen, unsere beiden Traditions-Laufveranstaltungen im kommenden Jahr wieder in gewohnter Art und Weise austragen zu können.
 
Euer ASV Köln Nachtlauf Team
 
Du bist bereits für den 17.OBI Nachtlauf des ASV Köln angemeldet?
Alle bereits angemeldeten Läuferinnen und Läufer erhalten in Kürze eine gesonderte E-Mail mit weiteren Informationen von uns.
(Mitteilung: ASV Köln)

18.04. Die Geschichte des Bonn-Marathon (Teil 1)

17.04. Zwei weitere Halbmarathon-Läufe abgesagt!
Rund um den Otto-Maigler-See in Hürth und Europalauf Hennef
RHEIN-ERFT/RHEIN-SIEG.
Jetzt ist es amtlich! Der für den 10. Mai geplante GVG-Volkslauf Rund um den Otto-Maigler-See erhält keine Behördliche Genehmigung und muss somit abgesagt werden. Das teilte der Veranstalter heute auf Nachfrage mit. Sollten auch der Brühler Stadtlauf (23. Mai) und der Horremer Abendlauf (19. Juni) ausfallen, würde der diesjährige GVG-LaufCup komplett gestrichen werden. Der erste Lauf "Rund um den Donatussee" in Erftstadt-Liblar fiel bereits im März der Corona-Pandemie zum Opfer. Weitere Informationen folgen.

EUROPALAUF in Hennef abgesagt
Aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Verbreitung von COVID-19 muss der diesjährige Europalauf leider ausfallen. Alle Teilnehmer, die sich bereits angemeldet haben, werden vom Veranstalter in den kommenden Tagen bzgl. der Erstattung des bereits gezahlten Startgeldes per E-Mail informiert. Im nächsten Jahr findet der 16. Hennefer Europalauf am 26. Juni 2021 statt. Welche Auswirkungen die Absage auf den Siebengebirgscup hat, steht noch nicht fest.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

16.04. EVL-HalbMarathon 2020 wird abgesagt - neuer Termin im Juni 2021
LEVERKUSEN.
Die Jubiläumsausgabe des EVL-HalbMarathons findet in diesem Jahr nicht statt. Die Entscheidung hatte sich in den letzten Wochen bereits angebahnt. Auf Grund der aktuellen Corona-Situation war es nicht mehr realistisch, eine Großveranstaltung in dieser Form durchzuführen.
 
In enger Abstimmung mit dem Oberbürgermeister hat der Sportpark Leverkusen deshalb den Entschluss gefasst, den für den 21.06.2020 geplanten EVL-HalbMarathon 2020 abzusagen. Damit entspricht der Sportpark auch dem aktuellen Beschluss von Bund und Ländern, Großveranstaltungen bis zum 31.08.2020 nicht stattfinden zu lassen.
 
Der Sportpark bedauert die Absage, betont allerdings die Verantwortung für die Gesundheit aller Läuferinnen und Läufer, Helferinnen und Helfer, Zuschauerinnen und Zuschauer, Dienstleisterinnen und Dienstleister und auch der gesamten Region, die an solch einem Veranstaltungswochenende viel Publikumsverkehr erfahren würde. Es blieb daher keine andere Möglichkeit, als die 20. Jubiläumsauflage des EVL-HalbMarathons in das nächste Jahr zu verschieben.
 
Die Jubiläumsauflage des EVL-HalbMarathons soll nun am 13. Juni 2021 stattfinden. Die für 2020 bereits angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ihren Startplatz unkompliziert auf dieses Datum überschreiben lassen oder aber stornieren; sie werden dazu vom Sportpark per Mail kontaktiert.
www.leverkusen-halbmarathon.de
(Mitteilung: EVL-Halbmarathon)

15.04. Born to run: Warum wir zum Laufen geschaffen sind
Menschen sind seit Urzeiten auf Bewegung programmiert: Viele Jahrtausende lang mussten wir uns bewegen, um unser Überleben zu sichern. Wissenschaftliche Befunde belegen sogar, dass der Mensch nicht nur zum aufrechten Gehen, sondern insbesondere für das ausdauernde Laufen – also intensive körperliche Aktivität – geschaffen ist!

Tägliche Marathonläufe auf der Jagd nach Nahrung – für unsere Vorfahren einst völlig normal. Dieses genetische Programm ist fest in uns verankert und an vielen Merkmalen unseres Körpers auch heute noch deutlich sichtbar. 30 anatomische Merkmale – von unseren Zehenspitzen bis zum Kopf – zeigen, dass wir ausdauernde Läufer sind. Der Sprint ist im Vergleich zu anderen Lebewesen nicht unsere Stärke. Der Mensch entfaltet sein besonders Potenzial auf längeren Distanzen. Hier sind wir besser als alle anderen Lebewesen auf der Erde.

Wir sind ein Ergebnis der Evolution. Die Anatomie des Menschen, die Entwicklung zum aufrechten Gang geht auf die Lebensform mit den größten Überlebenschancen zurück. Mit dem aufrechten und damit zweibeinigen Gang hat der Mensch eine besonders effiziente Form der Fortbewegung und damit eine ökologische Nische besetzt. Der aufrechte Gang ist die Voraussetzung dafür, dass wir so laufen können, wie wir jetzt laufen.

Anatomisch gemacht fürs lange Laufen
Wenn man sich die Entwicklung vom Vierbeiner zum Zweibeiner anschaut, dann versucht der Mensch immer, den Kopf im Lot über dem Becken und den Beinen zu halten. Das tut er sowohl beim Gehen als auch beim Laufen. Das können wir nur, weil wir im Vergleich zu Tieren eine doppelt geschwungene Wirbelsäule haben. Vierbeiner haben gebogene Rücken, eine C-förmige Wirbelsäule. Durch die doppelte S-Form sind wir in der Lage, uns so auszubalancieren, dass wir den Kopf immer über dem Lot, immer zentral halten.

Dabei hilft uns auch unser starkes Nackenband, das von der Schädelbasis bis zum 7. Halswirbel verläuft. Dieses Band wird in seiner Funktionalität nur beim Laufen gebraucht und stabilisiert den Kopf beim Laufen. Unsere flachen Gesichter und unsere Zähne, die sich so weit hinten in unserem Kopf befinden, helfen auch dabei, beim Laufen einen guten Körperschwerpunkt zu behalten.

Außerdem ist dieser Fortbewegungsstil wesentlich energieeffizienter und unterstützt eine bessere Thermoregulation. Durch den aufrechten Gang sind nur 40 Prozent unseres Körpers der Mittagssonne ausgesetzt. Bei den meisten anderen Säugetieren sind es 70 Prozent. Dadurch können wir unsere Körpertemperatur besser kühl halten und länger laufen.

Effektives Schwitzen und Endorphin-Ausschüttung beim "Runner's High"
Die „Nacktheit“ des Menschen ist ebenso ein Indiz für seine besondere Fähigkeit zum ausdauernden Laufen. Menschen verfügen über ein hochentwickeltes Kühlungssystem mit Schweißdrüsen. Es gibt kein anderes Lebewesen auf der Erde, das so effektiv schwitzt wie wir. Mit dieser Fähigkeit konnte der Mensch auch am Tag jagen und hatte im Vergleich zu „evolutionären Mitbewerbern“ einen klaren Vorteil. Außerdem produziert unser Körper während des Laufens schmerzstillende Endorphine, die uns auf hormoneller Ebene dabei unterstützen länger zu laufen. Viele kennen das Phänomen des "Runner's High"!

Darüber hinaus können Achillessehe und Fußgewölbe Bewegungsenergie „speichern“ und wieder abgeben: Die 26 Fußknochen sind intelligent miteinander verbunden und zusätzlich durch Muskulatur und Bindegewebe verspannt. Das ermöglicht es, unser Eigengewicht zu tragen und stark zu dämpfen. Gleichzeitig können wir aus der Dämpfung heraus aber auch die Beschleunigungsenergie entwickeln. Zudem ist unsere Relation zwischen Beinlänge und Oberkörper für das ausdauernde Lauf ein besonderer Vorteil, denn längere Beine sind energiesparender.
(Quelle: Leichtathletik.de)

14.04. Laufgeschichte: Heute vor 18 Jahren am 14. April 2002
2. Rhein-Energie Marathon Bonn (heute Deutsche Post Marathon Bonn)
BONN.
Mit Hilfe der Stadt Bonn, kann der Veranstalter bei der zweiten Auflage den Versorgungs-Dienstleister „Rhein-Energie“ aus Köln als Titelsponsor präsentieren. Die Meldezahlen steigen auf 5.531 (davon 3.903 Läufer) und auch die Siegerzeiten werden schneller. Der Russe Michail Minuchin verbessert den Streckenrekord um über drei Minuten auf 2:15:43 Stunden. Ulrike Maisch, die spätere Marathon-Europameisterin, gewinnt in 2:35:05 h.
Veranstaltung    gemeldet    gestartet    im Ziel
Bonn Marathon Läufer (M)    3328    2976    2873
Bonn Marathon Läufer (W)    574    488    469
Bonn Marathon Läufer    3903    3464    3342
               
Bonn Marathon Rollis (M)    13    13    13
Bonn Marathon Rollis (W)    2    2    2
Bonn Marathon Rollis    15    15    15
               
Bonn Marathon Skater (M)    1131    999    983
Bonn Marathon Skater (W)    482    408    395
Bonn Marathon Skater    1613    1407    1378
               
Total    5531    4886    4735

Sieger: Michail Minuchin (RUS) 2:15:43 und Ulrike Maisch 2:35:05
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

13.04. Können in vier Wochen wieder Wettkämpfe stattfinden?
Ein Blick in den Laufkalender im Rheinland zeigt, dass noch längst nicht alle Veranstaltungen im Frühling abgesagt oder verschoben worden sind. Während im April und Anfang Mai definitiv nichts mehr stattfindet, halten sich einige Veranstalter ab dem 10. Mai noch alles offen. Wie beispielsweise der 32. GVG Volkslauf in Hürth "Rund um den Otto-Maigler-See", der zugleich verspäteter Startschuss zum diesjährigen GVG-LaufCup sein soll. "Vor dem 20. April wird seitens der Stadt nicht über eine Austragung entschieden und eine voreilige Absage kommt für uns nicht in Frage", hofft Organisationsleiter Karl Gutmann auf eine Durchführung des beliebten Halbmarathons, zur Not auch als "Light-Variante". Zudem steht am Muttertag noch der 15. Breniger Höhenlauf auf dem Plan. Weitere Läufe sind erst in der zweiten Mai-Hälfte geplant. Für Juni ist die Anzahl der Absagen noch sehr überschaubar. Die Hoffnung lebt, dass vor den Sommerferien tatsächlich noch Volksläufe durchgeführt werden können.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

12.04. "Le Petit Médoc" verschoben
Erlebnislauf jetzt am 22. August
RHEIN-SIEG.
Der Erlebnislauf "Le Petit Médoc" in Königswinter-Oberdollendorf ist vom 20. Juni auf den 22. August verschoben worden. Das beschloss der Vorstand der veranstaltenden SSG Königswinter am Mittwoch und reagierte damit auf die Unwägbarkeiten in der Coronakrise. Damit verschiebt sich auch der Anmeldestart für die Veranstaltung auf den 5. Juli. In den Vorjahren war der beliebte Lauf durch die Weinberge innerhalb weniger Stunden ausgebucht. Angeboten werden der Winzerlauf (3,65 km und 70 Höhenmeter) und der Hardtlauf mit der dreifachen Distanz. Auf der Runde werden insgesamt sieben Versorgungsstellen mit heimischen Weiß- und Rotweinsorten von ortsansässigen Winzern angeboten. Das Startgeld beträgt 25 Euro. Start und Ziel befinden sich am Weinhaus Gut Sülz.
www.lepetitmedoc.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

11.04. 45. Osterlauf auf der Erpeler Ley
Was wäre wenn?...einfach so gelaufen
RHEIN-WIED.
Ein echter Traditionslauf ist heute dem Coronavirus zum Opfer gefallen. Seit 1976 fand immer am Karsamstag in ununterbrochener Reihenfolge der Osterlauf
auf der Erpeler Ley statt. Jährlich lockte die Veranstaltung 200-300 Teilnehmer auf die flache und schnelle Waldstrecke auf das Plateau oberhalb des Rheins. Der Hauptlauf über 9,45 Kilometer sollte in diesem Jahr den Auftakt zum Rhein-Westerwald 10km-Cup bilden. Daraus wurde leider nichts. Getreu dem Motto "Traditionen bewahren und trotzdem laufen", lieferte sich Laufen im Rheinland einen alleinigen Kampf gegen die Uhr. Im nächsten Jahr hoffentlich wieder RICHTIG! www.tus-erpel.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

10.04. Laufgeschichte: Heute vor 15 Jahren am 10. April 2005
5. Rhein-Energie Marathon Bonn (heute Deutsche Post Marathon Bonn)
BONN.
Tod eines Halbmarathonläufers überschattet Veranstaltung – Kenianer und Moldawierin gewinnen in Bonn – Starker Auftritt der Handbiker und Halbmarathonläufer – Neuer Teilnehmerrekord
 
Der 5. RheinEnergie Marathon Bonn am Sonntag, 10. April 2005 wurde überschattet vom plötzlichen Tod eines Halbmarathonläufers. Die Veranstalter waren geschockt und bedauern zu tiefst den Tod des zweifachen Familienvaters aus dem Rhein-Sieg Kreis und sprechen den Angehörigen ihr Mitleid aus. Die vor Ort sofort eingeleiteten Wiederbelebungs-maßnahmen vom Deutschen Roten Kreuz konnten das Leben des 38-Jährigen nicht retten.

Gut 200.000 Zuschauer säumten die Straßen in Bonn und sorgten für eine tolle Volksfeststimmung entlang der Marathon- und erstmalig ausgetragenen Halbmarathonstrecke quer durch Bonn.

Unter nicht einfachen äußeren Wetterbedingungen konnte sich in diesem Jahr der Kenianer Peter Cimeli Chemei in 2:15:04 Stunden vor dem Polen Marek Jaroszewski (2:15:20 Stunden) und dem Favoriten aus Kenia, Penuel Osoro (2:15:43 Stunden) durchsetzten. Den Streckenrekord (2:14:43 Stunden) des dreimaligen Siegers Mikhail Minukhin aus Russland verfehlte der 29-Jährige damit um 21 Sekunden. Bester Deutscher war Benjamin Rossmann in 2:30:16 Stunden als Zehnter vom LC Mengerskirchen.

Rollentausch bei den Frauen
Zwei Mal Zweite – diesmal ganz oben angelangt. Die Moldawierin Valentina Delion musste zwei Jahre auf ihren Sieg in Bonn warten. Mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 2:36:47 Stunden gewann sie vor der Topfavoritin und Titelverteidigerin Romy Spitzmüller aus Leipzig, die keinen guten Tag erwischte und weit hinter ihren Möglichkeiten zurückblieb. Sie kam als Zweite (2:39:31 Stunden) vor der Russin Olga Michurina (2:47:32 Stunden) ins Ziel. Etwas enttäuscht war Spitzmüller über ihre Zeit, da sie sich im Vorfeld die WM-Norm für August vorgenommen hatte, die bei 2:32 Stunden liegt. Zum Teil böiger Wind machte eine bessere Zeit jedoch unmöglich.
 
Starker Auftritt der Handbiker – Fotofinish entscheidet – Deutsche Siegerin
Gleich der erste Zieleinlauf war ein echtes Highlight für die zahlreichen Zuschauer im Zielbereich. Ein Fotofinish musste zwischen den ersten drei männlichen Finishern entscheiden. Schon das gemeldete Feld hatte es in sich. Mit 65 Teilnehmern hat Bonn das drittgrößte Teilnehmerfeld in Deutschland zu vermelden. Der mehrmalige Paralympicsieger Erol Marklein war unter anderem am Start. Der Sieger Johann Mayrhofer vom RSC Heindl setzte sich dabei in sehr guten 1:17:58 Stunden vor dem Belgier Wim Decleir und dem Niederländer John Reekers (alle gleiche Zeit) durch. Bei den Frauen siegte Lily Anggreny vom TV Wattenscheid 01 e.V. in einer Zeit von 1:38:25 Stunden vor Katja Lüke vom RSC Bad Wildungen (1:48:37 Stunden) und Sabine Maaß vom USC Magdeburg in 2:17:16 Stunden.
   
Spanier dominiert Halbmarathon in starker Zeit
Zum ersten Mal fand in Bonn der Halbmarathon statt. Bereits im Vorfeld wurde die Strecke getestet und als schnell eingestuft. Dies bestätigte der Spanier Jose Antonio Blanco Minaya mit einem tollen Lauf. In starken 1:07:27 Stunden siegte er deutlich vor dem Zweitplatzierten Salvadore di Dio aus Düsseldorf (1:10:05 Stunden) und dem Drittplatzierten Ulrich Hermann aus Königswinter (1:12:43 Stunden). Bei den Frauen gewann Susanne Ritter klar in neuer persönlicher Bestzeit mit 1:14:15 Stunden. Die Saarbrückerin lag damit knapp sechs Minuten vor der Refratherin Ira Korsten (1:19:55 Stunden) und Marion Jakobs aus Saarbrücken (1:21:05 Stunden).
 
5. RheinEnergie Marathon Bonn
 
Gemeldete Teilnehmer
 
Gesamt:                   6.325
 
Marathon:                3.031
Männer:                     2.548
Frauen:                         483
 
Halbmarathon:       3.229
Männer:                     2.254
Frauen:                         975
 
Handbiker:                   65
Männer:                          59
Frauen:                            6
(Pressemitteilung: Rheinenergie Marathon Bonn)

09.04. Olympia-Qualifikation bis November ausgesetzt
Bis Ende November 2020 wird die Möglichkeit ausgesetzt, sich für die Olympischen Spiele in Tokio 2021 zu qualifizieren. Das betrifft auch die großen Herbst-Marathons.

Der internationale Leichtathletik-Verband World Athletics (WA) hat überraschend den Qualifikationszeitraum für die Olympischen Spiele in Tokio, die nach der Verschiebung aufgrund der Coronavirus-Krise nun im Sommer 2021 stattfinden sollen, bis Ende November ausgesetzt. Diese Entscheidung dürfte bei Marathonläufern und -Veranstaltern sehr gemischte Reaktionen hervorrufen – ganz unabhängig davon, ob im Herbst überhaupt wieder gelaufen werden kann. World Athletics hatte schon bei vorangegangenen Änderungen im Straßenlaufsport – zum Beispiel werden diverse Weltrekorde seit einiger Zeit nicht mehr geführt – unglückliche Entscheidungen getroffen.

Das Aussetzen des Qualifikationszeitraumes bedeutet, dass sich die Athleten erst wieder ab Dezember 2020 für die Olympischen Spiele qualifizieren können. Wenn ein Marathonläufer also zwischen September und November die Qualifikationszeit erreicht oder einen entsprechenden Platz bei einem Top-Rennen belegt, würde World Athletics dieses Ergebnis nicht für die Olympia-Qualifikation gelten lassen.

Eliteläufer planen möglicherweise auf Winter-Marathons um
Dies trifft besonders jene Marathonläufer, die bisher noch nicht die internationalen Normen von 2:11:30 Stunden (Männer) beziehungsweise 2:29:30 (Frauen) erreicht beziehungsweise unterboten haben und die zwischen September und November Marathon laufen wollen. Unter den betroffenen deutschen Marathonläufern sind zum Beispiel der deutsche Rekordhalter Arne Gabius (Therapie Reha Bottwartal), der deutsche Meister Tom Gröschel (TC Fiko Rostock), Philipp Pflieger (LT Haspa Marathon Hamburg), Fabienne Königstein (MTG Mannheim) und die Zwillinge Anna und Lisa Hahner (SCC-Events Pro-Team Berlin) sowie Deborah und Rabea Schöneborn (LG Nord Berlin). Für einige von ihnen könnte es nun heißen, umzuplanen und auf einen Winter-Marathon zu setzen. Dies wiederum wäre auch ein Nachteil für die deutschen Top-Rennen im Herbst, die natürlich nationale Eliteläufer präsentieren möchten.

Alle hochklassigen internationalen Marathonrennen in dieser Zeit verlieren den sportlichen Wert eines Olympia-Qualifikationslaufes. In Deutschland zählt neben Berlin und Frankfurt in diesem Herbst auch Hamburg dazu, denn der Lauf wurde in den September verschoben. Aber auch in Chicago, New York, London oder Boston – also der kompletten World Marathon-Majors-Serie im Herbst – ist nach dem Beschluss von WA keine Olympia-Qualifikation möglich.

Begrenzte Teilnehmerzahl beim olympischen Marathon könnte Hintergrund sein
Hintergrund dürfte auch sein, dass das Internationale Olympische Komitee (IOC) die olympischen Startplätze in der Leichtathletik deutlich reduziert hat. Dadurch können nach dem aktuellen Stand im Marathon nur jeweils 80 Männer und Frauen teilnehmen. Schon jetzt ist die Situation so, dass bei den Männern über 80 Athleten die internationale Olympia-Norm von 2:11:30 Stunden unterboten haben und startberechtigt wären. Nach der Olympia-Verschiebung hatte das IOC sehr schnell angekündigt, dass die Qualifikationsleistungen der einzelnen Athleten bestehen bleiben und auch für die Spiele in 2021 zählen. Von einer entsprechenden Erhöhung der Teilnehmerzahlen war jedoch nicht die Rede.

08.04. Mit Daten von Fitnessarmbändern und Smartwatches mehr über die Verbreitung des Coronavirus erfahren
Das Robert Koch-Institut stellt ab sofort eine App zur Verfügung, die ergänzende Informationen dazu liefern soll, wo und wie schnell sich das Coronavirus (SARS-CoV-2) in Deutschland ausbreitet. Die App ist unter dem Namen „Corona-Datenspende“ für iOS und Android-Geräte verfügbar. Sie funktioniert in Kombination mit Fitnessarmbändern und Smartwatches verschiedener Hersteller. Die Nutzung der App ist freiwillig und pseudonymisiert – das RKI hat zu keiner Zeit Kenntnis über persönliche Informationen wie Name oder Anschrift der App-Nutzer.

Die von den Nutzern der Corona-Datenspende-App freiwillig zur Verfügung gestellten Daten ermöglichen den Wissenschaftlern des Robert Koch-Instituts genauere Einblicke in die Verbreitung des Coronavirus. Die App dient nicht der Nachverfolgung von Kontaktpersonen, sondern kann – ergänzend zu weiteren Datenquellen, z.B. den offiziellen Meldedaten – dabei helfen, Infektionsschwerpunkte besser zu erkennen und dazu beitragen, ein genaueres Bild über die Wirksamkeit der Maßnahmen zur Bekämpfung von COVID-19 zu gewinnen.

Die der Corona-Datenspende-App zugrundeliegende Idee ist einfach: Viele Menschen in Deutschland zeichnen regelmäßig mit Smartwatches oder Fitnessarmbändern ihre Vitaldaten auf. Dazu zählen der Ruhepuls, Schlaf und das Aktivitätsniveau. Bei einer akuten Atemwegserkrankung ändern sich diese Vitalzeichen in den meisten Fällen deutlich. Daher können auch typische COVID-19-Symptome wie Fieber durch die App erkannt werden.

Mit Hilfe der Corona-Datenspende-App kann der Nutzer des Fitnessarmbands bzw. der Smartwatch diese Daten dem Robert Koch-Institut zur Verfügung stellen. Die Corona-Datenspende-App benötigt zudem die Postleitzahl des Nutzers. Alle Daten werden wissenschaftlich aufbereitet und fließen im Anschluss in eine Karte ein. Diese zeigt die regionale Verbreitung potenziell Infizierter bis auf Ebene der Postleitzahl. Die Karte soll regelmäßig aktualisiert und unter www.corona-datenspende.de veröffentlicht werden.

„Wenn in einer ausreichend großen Stichprobe die Anzahl der symptomatischen Patienten erfasst werden kann, könnte uns das dabei helfen, früher Rückschlüsse auf Infektionsgeschehen, Verbreitung und auch auf die Wirksamkeit der bisherigen Maßnahmen zu ziehen“, sagt Prof. Lothar H. Wieler, der Präsident des Robert Koch-Instituts. In den USA haben sich ähnliche Fallschätzungen auf Basis von Smartwatch- und Fitnessarmband-Daten in Grippewellen als sehr treffgenau erwiesen.

Das Robert Koch-Institut hat die App gemeinsam mit dem e-Health-Unternehmen Thryve und unter Einbeziehung des Bundesdatenschutz­beauftragten entwickelt. Die Corona-Datenspende ist keine Anwendung, um COVID-19 im Einzelfall zuverlässig zu diagnostizieren. Sie ersetzt keinesfalls die regulären Tests auf das Virus. Ebenso wenig ersetzt sie den öffentlichen Meldeweg zur Erfassung der Infektionszahlen.

Prof. Lothar H. Wieler weiter: „Digitale Anwendungen können die bisherigen Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 sinnvoll ergänzen. Wir wünschen uns, dass sich viele Menschen beteiligen. Denn je mehr Menschen ihre Daten für eine Auswertung zur Verfügung stellen, desto genauer werden unsere Erkenntnisse zur Verbreitung des Coronavirus.“

Welche Daten werden mit der Corona-Datenspende-App erfasst?

Postleitzahl des Nutzers: Der Nutzer wird einmalig gebeten, seine Postleitzahl einzugeben. Es werden keine weitere Ortungs- oder Standortdaten abgefragt.

Körperdaten: Die Corona-Datenspende-App fragt einmalig Geschlecht, Alter, Größe und Gewicht ab. Die Daten werden in groben Schritten (+/- 5 kg bzw. 5 cm) erfasst.

Vitaldaten: Aktivitäts- und Schlafdaten, Pulsschlag, Körpertemperatur (sofern vom jeweiligen Modell der Fitnessuhr bzw. des Fitnessarmbands unterstützt)

Wie kann der Nutzer seine Daten teilen?
- Corona-Datenspende-App installieren: Die App ist für iOs und Android in den jeweiligen App-Stores kostenlos zum Download verfügbar.
- Datenspende zustimmen: Nach Installation der Corona-Datenspende-App wird der Nutzer um Zustimmung zur Weitergabe der Daten an das Robert Koch-Institut gebeten.
- Postleitzahl eingeben: Der Nutzer wird gebeten, einmalig die Postleitzahl einzugeben.
- Fitnessuhr/Fitnessarmband verbinden: Der Nutzer wird gebeten, sein jeweiliges Gerät mit der Corona-Datenspende-App zu verbinden.

Die Nutzung der App ist freiwillig und sicher. Alle Daten werden pseudonymisiert übertragen, d.h. das RKI kann einzelne Nutzer nicht identifizieren.
(Pressemitteilung des Robert Koch-Instituts)

07.04. Corona, Sport und das Immunsystem:
Begünstigt körperliche Fitness mildere Krankheitsverläufe?

Vonseiten der Politik werden umfangreiche Maßnahmen getroffen, um die Erkrankung, die durch das neuartige Coronavirus ausgelöst wird, einzudämmen. Laut Fachleuten bleibt das Risiko einer Infektion für einen Großteil der Bevölkerung dennoch bestehen. Wie Sport das Immunsystem beeinflusst und damit zu einem möglicherweise milderen Verlauf der Krankheit beiträgt, erklärt Prof. Dr. Dr. Claus Reinsberger, Neurologe und Leiter des Sportmedizinischen Instituts der Universität Paderborn.
 
"Wenn es zu einer Infektion kommt, ist es vorteilhaft, gesundheitlich und in Bezug auf die eigene Fitness bestmöglich aufgestellt zu sein", sagt Reinsberger, der sich in seiner Forschung mit klinisch-wissenschaftlicher Leistungs- und Gesundheitsdiagnostik befasst. Der Mediziner ruft zum Handeln auf: "Die körperliche Leistungsfähigkeit und das Immunsystem zu stärken, ist essentiell - in Zeiten von Corona mehr denn je. Auch bislang nicht oder wenig Aktive sollten jetzt trainieren, wenn sie nicht an Krankheitssymptomen leiden. Sport erhält nicht nur die Fitness, sondern hilft dem Körper durch seine Wirkung auf die Abwehrkräfte dabei, mit Infektionen besser fertig zu werden". Gleichzeitig macht er deutlich: "Das Infektionsrisiko als solches wird nicht verringert. Das Virus betrifft fitte und weniger fitte Menschen gleichermaßen ? aber die Verläufe sind vermutlich unterschiedlich."
 
Eine zentrale Bedeutung kommt Reinsberger zufolge vor allem der Eigenregulation des Immunsystems zu: "Neue Erreger provozieren Immunreaktionen, die in erster Linie dazu dienen, die Viren zu bekämpfen. Im Normalfall wird durch die Mechanismen der Eigenregulation sichergestellt, dass diese Reaktion nicht überschießt. Tut sie das doch, ist der komplette Organismus überlastet. Studien haben belegt, dass durch eine Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit auch die Prozesse der Eigenregulation optimiert werden. Das Ergebnis: Der Körper kann besser auf Infektionen reagieren."
 
Sport trägt dazu bei, die körpereigenen Abwehrkräfte nachhaltig zu stärken. Der Wissenschaftler rät u. a. zu Ausdaueraktivitäten wie Joggen: "Eine moderate Intensität ist besonders zu empfehlen. Dabei wird das Immunsystem vermutlich am besten aktiviert. Von Extrembelastungen rate ich allerdings ab". Positive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System und verschiedene Organe wie insbesondere die Lunge seien ebenfalls durch die medizinische Forschung bestätigt, so Reinsberger, der in diesem Zusammenhang auch auf die positive Wirkung von Sport auf Gehirn und Psyche verweist. Darüber hinaus sei der Zusammenhang zwischen körperlicher Fitness und dem Verlauf schwerer Erkrankungen in der Medizin zunehmend in den in den Fokus gerückt.
(Quelle: Universität Paderborn)

06.04. Laufgeschichte: Heute vor 17 Jahren 06. April 2003
3. Rheinenergie Marathon Bonn (heute Deutsche Post Marathon Bonn)

Seit dem 3. Rheinenergie Marathon Bonn wird auf dem Münsterplatz eine dreitägige Marathon-Messe von Donnerstag bis Samstag angeboten. Dort werden nicht nur die Startunterlagen abgeholt, sie dient auch als Präsentationsplattform für die Sponsoren mit ihren vielen Verkaufs- und Beratungsständen. Die Teilnehmerzahlen bei Läufern, Rollis und Skatern stagnieren jedoch. Michail Minuchin (Russland) wiederholt seinen Vorjahressieg und verbessert seinen eigenen Streckenrekord um genau eine Minute. Auf Platz Vier finisht Lokalmatador Maximilian Bahn als bester Deutscher in 2:17:12 Stunden. Bonner Stadtmeister werden Gregor Althaus (2:37:28) und Thurid Buch (Alfterer SC, 3:07:08).

Veranstaltung

gemeldet

gestartet

im Ziel

Bonn Marathon Läufer (M)

3342

2825

2687

Bonn Marathon Läufer (W)

604

506

479

Bonn Marathon Läufer

3946

3331

3166

 

 

 

 

Bonn Marathon Rollis (M)

13

11

11

Bonn Marathon Rollis (W)

0

0

0

Bonn Marathon Rollis

13

11

11

 

 

 

 

Bonn Marathon Skater (M)

1056

932

924

Bonn Marathon Skater (W)

368

307

302

Bonn Marathon Skater

1424

1239

1226

 

 

 

 

Total

5383

4581

4403

(Quelle: Joe Körbs, aus dem Buch: Laufen in Bonn und Umgebung)

05.04. Erstmals im September: Hamburg Marathon gibt neuen Termin bekannt
Der Haspa Marathon Hamburg 2020 hat einen neuen Termin: Als einziger international bedeutender deutscher Frühjahrs-Marathon wurde er nicht abgesagt, sondern rückt aufgrund der Corona-Pandemie in den Herbst. Am 13. September soll der Startschuss fallen.

Am 13. September soll in diesem Jahr der Hamburg-Marathon stattfinden. Dies gaben die Veranstalter am Dienstag bekannt. Damit wird Deutschlands größter Frühjahrs-Marathon zum ersten Mal nicht im Frühling stattfinden. Die vor gut zwei Wochen auf Grund der Coronavirus-Pandemie ausgesetzte 35. Ausgabe des Rennens war ursprünglich für den 19. April geplant.

Der Haspa Marathon Hamburg ist der einzige international bedeutende deutsche Frühjahrs-Marathon, der in die Herbst-Saison verschoben wurde. Die Läufe in Hannover und Düsseldorf fallen in diesem Jahr aus, ebenso auch der Vienna City Marathon. Der Lauf in Hamburg wurde vom internationalen Leichtathletik-Verband World Athletics als „Gold Label Road Race“ eingestuft und gehört damit zu den hochklassigsten Rennen über die 42,195-Kilometer-Distanz.

"Optimistisch stimmendes Signal"
„Wir sind der festen Überzeugung, dass eine Durchführung der Veranstaltung zu diesem neuen Zeitpunkt realistisch ist, auch wenn wesentliche organisatorischen Rahmenbedingungen, insbesondere bedingt durch die Corona-Epidemie und durch bis dahin zu erwartende neue Erkenntnisse zum Gesundheitsschutz von Teilnehmerinnen und Teilnehmern andere als die bislang üblichen sein werden“, erklärte Chef-Organisator Frank Thaleiser.

„Der neue Termin für den Haspa-Marathon ist auch ein optimistisch stimmendes Signal: Mit guter Kooperation ist auch in schwierigen Zeiten vieles im Sport machbar. Der Sport ist hier Vorbild. Ich danke dem Veranstalter, der Polizei und allen anderen Beteiligten für ihre professionelle Arbeit“, sagte der Hamburger Sportsenator Andy Grote.

„Nach der Terminfindung läuft nun die klassische Organisationssystematik wieder an, in der sich zahlreiche zusätzliche Themenfelder und Aufgaben, insbesondere in Hinblick auf Präventionsmaßnahmen und Hygienevorschriften, eröffnen“, heißt es in der Hamburger Pressemitteilung. Unklar ist noch, ob der Jugend- und Kinderlauf im Rahmen des neuen Veranstaltungsdatums oder an einem gesonderten Termin organisiert werden kann.
(Quelle: Leichtathletik)

04.04. Firmenlauf Köln auf 17. September verlegt
Anmeldungen ab 6. April 2020 möglich
KÖLN.
Der für den 7. Mai 2020 geplante Firmenlauf Köln wird wegen der Corona-Pandemie auf Donnerstag, 17. September verlegt. Darauf haben sich die Stadt Köln und der Veranstalter Weis Events geeinigt. Alle bereits geleisteten Startgelder und Zahlungen, etwa für Zelte, werden ohne Abzug erstattet. Die Zugangsdaten und eingetragenen Teammitglieder bleiben als „nicht angemeldet“ im System, damit die Daten bei einer erneuten Anmeldung für den Nachholtermin nicht wieder eingegeben werden müssen. Die eingetragenen Teammitglieder, die im September nicht mitlaufen, können einfach gelöscht werden. Wieder- oder Neuanmeldungen sind ab Montag, 6. April 2020 möglich.

Unter dem Motto „Loof wie de bess" heißt es auch in der 13. Ausgabe des Firmenlauf Köln am Fühlinger See wieder: Spaß und Bewegung in entspannter Atmosphäre, Live-Bands an der Laufstrecke, ein buntes Rahmenprogramm, eine launische Siegerehrung sowie ein Euro Spende durch den Veranstalter pro LäuferIn für die Hilfsorganisationen Care Deutschland e.V. und Aktion Lichtblicke e.V. Das Rahmenprogramm beliebten Firmenevents beginnt um 16 Uhr, der Lauf über den 5,7 Kilometer langen, verkehrsfreien Weg startet um 18 Uhr. Um 19.45 Uhr werden die Sieger ausgezeichnet: Preise gibt es für die größten Teams im Verhältnis zur Unternehmensgröße und die originellsten Verkleidungen. Die anschließende Party geht bis 23 Uhr. Teilnehmen können alle Laufteams von Unternehmen, Verbänden, Vereinen und Behörden. Eine Zeitmessung erfolgt nicht. Die Teilnahme kostet bis 31. Mai pro Person nur 17 Euro, bis 31. Juli 19 Euro und bis 4. September 21 Euro. Die Nachmeldegebühr am Lauftag beträgt 25 Euro.
www.fila-koeln.de
(Autor & Copyright: Heino Schütten für Laufen im Rheinland)

03.04. Bonn-Triathlon ist abgesagt
BONN.
Der Polizei-Sportverein Bonn hat den Bonn-Triathlon abgesagt. Ein Ausweichtermin noch in diesem Jahr konnte nicht gefunden werden.

Es ist eine weitere Großveranstaltung im Bonner Sportkalender, die aufgrund der aktuellen Corona-Krise abgesagt werden muss: der SWB Energie und Wasser Bonn-Triathlon. Am 14. Juni sollten wieder rund 1600 Athleten in Gruppen von einer Fähre in den Rhein springen und die 3,8 Kilometer lange Schwimmstrecke absolvieren, um anschließend in Höhe des China-Schiffs kurz vor der Kennedybrücke wieder an Land zu gehen. 60 Kilometer Radfahren quer durchs Siebengebirge und eine 15-Kilometer-Laufstrecke hätten den traditionellen Wettkampf komplettiert. Aber Neoprenanzug und Laufschuhe müssen in diesem Jahr im Schrank bleiben.

Der Vorstand des Polizei-Sportvereins (PSV) Bonn Triathlon hat das Sportevent am Donnerstag abgesagt. Im Gegensatz zum Bonn-Marathon, der wegen des Coronavirus von Ende April auf Mitte Oktober verlegt worden ist, wird es keinen Alternativtermin geben. „Eine ansteckungssichere Durchführung einer solchen Großveranstaltung wäre nicht zu gewährleisten“, teilte der Verein mit. „Hinzu kommt, dass nach Einschätzung des PSV-Vorstandes viele Helfer des Bonn-Triathlons in wichtigen Bereichen arbeiten und durch die Corona-Krise ohnehin stark belastet sind“, hieß es weiter. Mehr als 300 Helfer sind jedes Jahr bei dem Sportevent entlang der Strecke im Einsatz, reichen Wasserbecher oder helfen den Athleten beim Ausstieg aus dem Rhein.

Viele Sportler haben nun monatelang auf den 14. Juni hin trainiert – schließlich hätte der Bonn-Triathlon in diesem Jahr zum 30. Mal stattgefunden. Die Veranstaltung war bereits im Frühjahr komplett ausgebucht. Aufgrund der großen Nachfrage hatten die Organisatoren Anfang März die Onlineanmeldungen sogar erneut geöffnet und weitere 60 Startplätze freigegeben.

Eine Verschiebung in den Spätsommer war nach Auskunft des Veranstalters allerdings nicht möglich – auch weil man nicht in Konkurrenz zu dem neuen Triathlon-Format in Köln treten wollte. In der Domstadt wird erstmals der „Köln City Triathlon“ angeboten: Neben der Mitteldistanz können die Teilnehmer über olympische und eine Jedermann-Distanz ins Rennen gehen. Zudem gibt es eine Staffelvariante. Das Kölner Sportevent ist bislang für das erste Wochenende im September terminiert.

Wer für den Bonn-Triathlon angemeldet ist, soll nun einen Teil der Startgebühren zurückerstattet bekommen. „Von den Startgeldern werden wir nur so viel einbehalten, wie es erforderlich ist, um die Rechnungen unserer – teils existenzbedrohten – Lieferanten und Partner begleichen zu können“, teilte der PSV mit. Die Startplätze können jedoch nicht auf das kommende Jahr übertragen werden.

Auch wenn der Neoprenanzug am 14. Juni trocken bleiben muss, sollen die Teilnehmer eine Erinnerung an das Jubiläumsdatum erhalten: Jeder Starter bekommt sein Finisher-Shirt.
(Quelle: GA)

02.04. Laufen? Jetzt erst recht
Wenn es Laufen nicht gäbe, man hätte es für die Corona-Krise erfinden müssen. Und das Beste ist: Wer jetzt anfängt, der kann sich selbst beim Besserwerden zuschauen.
Neulich ist Elisha Nochomovitz auf seiner Terrasse einen Marathon gelaufen. Sieben Meter hin, sieben Meter zurück. Mehr als 3.000 Mal hintereinander. Zwischendurch reichte ihm seine Freundin aus dem Wohnzimmer Getränke und Süßigkeiten. Der Franzose brauchte 6 Stunden und 48 Minuten. Er hätte zwar auch um den Block laufen können, wollte aber zu Hause bleiben.

So sind sie die Läufer, ein wenig wundersam. Ohne können sie nicht, auch nicht in diesen Tagen, vor allem nicht in diesen Tagen. Die Fitnessstudios sind geschlossen, alle Fußballtrainings abgesagt, Laufen aber geht noch. In den Parks dieses Landes ist das kaum zu übersehen. Wer nun auf seine Runde geht, dem kommen mehr Läuferinnen entgegen als gewöhnlich. Viele scheinen ihr Homeffice in Laufschuhen abzuspulen. Etliche mit unrunden Laufstilen und schlabbrigen Klamotten – Anfänger und Wiedereinsteiger auf der kurzen Flucht aus der Selbstisolation.

Wissenschaftler sind überzeugt, dass es sehr unwahrscheinlich ist, sich beim Laufen anzustecken. Zwar kann es auf den beliebtesten Strecken des Landes derzeit beängstigend voll werden. Wer die empfohlenen 1,5 Mindestabstand zu anderen Sportlern einhalten will, wird da schnell zum Hindernisläufer. Aber Deutschland ist groß genug. Es gibt Abertausende Routen in Parks und Wäldern, an Flüssen und um Seen, auf denen sich furchtlos atmen lässt.

Wer den Massen aus dem Weg läuft, wird merken, dass es kaum eine bessere Zeit fürs Laufen gibt als jetzt. Gäbe es das Laufen nicht, man hätte es für die Corona-Krise erfinden müssen. Der einfachste Sport der Welt. Ohne Mitspieler, bei denen man sich anstecken könnte oder umgekehrt. Ohne Spielfelder oder Hallen, die derzeit eh geschlossen sind. Ohne aufwendiges Equipment, das man sich gerade nur sehr umständlich zulegen kann. Ohne Vorkenntnisse, ohne Regelbuch, es braucht nur ein paar ordentliche Schuhe, und manchmal noch nicht mal die. Ein Bein vors andere, so schnell es eben geht. "Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Mensch läuft", sagte die Lauflegende Emil Zátopek mal. Gab es je ein treffenderes Sportlerzitat?

Was in normalen Zeiten gilt, gilt während einer Pandemie erst recht: Laufen stabilisiert das Immunsystem, trainiert das Herz-Kreislauf-System, stärkt die Abwehrkräfte und hilft beim Stressabbau. Sich draußen zu bewegen, ist das Beste, was man derzeit machen kann. #stayathome ist gar kein so gutes Hashtag, #gorunbutstayawayfromothers wäre besser. Leider ist es zu lang.

Es hat schon seinen Grund, warum selbst in Staaten, in denen Ausgangssperren verhängt wurden, das Laufen noch erlaubt, ja sogar empfohlen wird. Auch der zum Star gewordene Virologe Christian Drosten erzählt im NDR-Podcast von seinen Joggingrunden. Und was Drosten macht, kann unmöglich falsch sein.

In den großstädtischen Parks ist derweil ein interessantes Schauspiel zu beobachten. Einige Läufer scheren sich nicht um den Mindestabstand, rauschen schnaufend an einem vorbei oder laufen zu zweit nebeneinander, was es unmöglich macht, sie virologenempfehlungskonform zu passieren. Viele aber machen höflich Platz, manche warten sogar vorausschauend vor einer Engstelle (die normalerweise gar keine Engstelle wäre), bis man passiert hat, obwohl jeder Läufer weiß, dass es kaum Ärgerlicheres gibt, als aus dem Rhythmus zu kommen.

Laufen ist schon seit Langem der beliebteste Sport der Deutschen. Wir rennen überall. Im Park, auf der Tartanbahn, durch den Wald, manche auch querfeldein, durch Wüsten, über Berge, den Polarkreis entlang, Wolkenkratzer hinauf, vorwärts und rückwärts. Zahlen zu finden, ist schwierig, weil viele Läufer ihre Schuhe ganz ohne Vereinsmeierei schnüren, wann es ihnen passt, aber laut Statista sollen 23 Millionen Deutsche regelmäßig oder zumindest ab und zu laufen. Fast jeder Dritte also.

Das Coronavirus könnte noch mehr Menschen zum Laufen bringen. Zu einem Sport, in dem Glück und Qual, Rausch und Schmerz so nahe beieinanderliegen. Laufen, das ist das sagenhafte Runner's High, noch nicht vollständig erforscht, aber existent, bei dem sich der Körper an Drogen berauscht, die er selbst produziert. Laufen ist aber auch das Dauerzwiegespräch mit sich selbst:

"Geht's noch?" – "Mmh."

"Wollen wir schneller?" – "Bist du verrückt?"

"Eine halbe Stunde noch!" – "Herrje!"

Laufen macht lebendig und wach. Viele berichten, dass ihnen beim Laufen die besten Ideen kommen. Andere wollen einfach an nichts denken. Der Schriftsteller Haruki Murakami beschreibt in Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede, dass ihm Schreiben gar nicht möglich wäre, ohne täglich mindestens zehn Kilometer zu rennen. "Wenn ich laufe, laufe ich einfach. Normalerweise in einer Leere. Oder vielleicht sollte ich es umgekehrt ausdrücken: Ich laufe, um Leere zu erlangen." Laufen als große Waschmaschine fürs Hirn.

Wer jetzt anfängt, der kann sich selbst beim Besserwerden zuschauen. Wie es leichter wird, man länger durchhält, schneller wird. Wie rasch sich Erfolge einstellen, wie geschwind die Stimmung steigt. Wer jetzt anfängt, lernt, wie befriedigend es ist, anzukommen. Aufzuhören, ist für viele das Schönste am Laufen. Ein Paradox, ja. Aber der Puls erholt sich, der Schweiß trocknet, der Atem flacht ab. Selten fühlt man sich besser, wacher, stolzer.

Vor ein paar Jahrzehnten wurden Läufer noch belächelt, sie galten als Spinner. Im Wald wurden ihnen oft mal ein flottes "Eins, zwo, drei" hinterhergerufen. Das war einmal. Lola rennt, Forrest Gump auch, der Marathonmann ebenso. Mit Büchern, in denen strauchelnde Protagonisten durchs Laufen wieder Lebenssinn gefunden haben, lassen sich sicher 42,195 Kilometer lange Regelwände füllen.
Mittlerweile laufen viele. Der Volksläufer, der sich mit Freunden pro Monat ein Rennen herauspickt und sich im Ziel das Bier schmecken lässt, weil es so isotonisch ist. Der Parkläufer, der in einem Zustand meditativer Versenkung seine Runden dreht, weil es die einzige Zeit des Tages ist, in der er für sich sein kann. Und die vielen Läuferinnen, die in den vergangenen Jahren das Laufen in Gruppen entdeckt haben. Unzählige dieser sogenannten Running Crews hetzten zuletzt durch die Kieze der Großstädte, der letzte Lauftrend, dann kam Corona.

Nun sind wir wieder jeder für uns unterwegs. Und nicken uns stumm zu, wenn wir einander passieren. Dieses Läufernicken, das auch immer etwas Verschwörerisches hat. Als ob man ein gemeinsames Geheimnis hätte. Wobei, man hat ja auch eins: Man weiß um die Schönheit des Laufens.
(Quelle: Zeit.de)

01.04. Laufgeschichte: Heute vor 19 Jahren 01. April 2001
1. Bonner Stadt-Marathon (heute Deutsche Post Marathon Bonn)

Was viele, die die Bonner Sponsorenlandschaft kennen, erst für einen Aprilscherz gehalten hatten, wird zum großen Erfolg und war ein Geschenk für die Stadt. Denn mehr als personelle und materielle Hilfe konnte Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann den Organisatoren nicht zusagen. Doch mit der Erfahrung von vier Köln-Marathons gehen die neuen Veranstalter, die Agenturen Event-Pool mit Sitz in Bergisch Gladbach und MM Promotion mit Sitz in Köln, mit breiter Brust in das Abenteuer Bonn-Marathon. Nicht einmal bei ihren "Vorläufern“ hören die beiden Eventmanager Klaus Malorny und Michael Mronz nach. Der damalige Marathon-Mann Helmut Thillmann hätte ihnen nicht gerade Mut gemacht. Doch die neuen Männer, die der Marathon in Bonn gebraucht hatte, lassen sich nicht abschrecken. Ausschreibungen werden verteilt, als die Finanzierung noch lange nicht feststand, die Strecke vermessen, als noch kein Helfer angesprochen war. Am 1. April sind 1.300 Helfer aus zahlreichen Bonner Vereinen auf den Beinen, und der Marathon findet allen Unkenrufen zum Trotz statt.

2001 beginnt alles noch auf kleiner Flamme. So unterstützt die Stadt Bonn mit Hilfe des Sport- und Bäderamtes, das neue Laufevent und stellt hierfür Anfangs die Räumlichkeiten in der Pestalozzi Schule und im Alten Rathaus zur Verfügung. Der ursprüngliche Etat muß von 1,6 Millionen auf eine Million reduziert werden. Am Ende bleibt immer noch ein Minus von 300.000 D-Mark an den Veranstaltern hängen. Doch 3.700 Läufer, fast 1.300 Inlineskater, geschätzte 230.000 Zuschauer und die Sieger Simon Mutangili Mbithuka (Kenia, 2:18,49) und Birgit Lennartz (St. Augustin, 2:46,34) haben bei frühlingshaften Temperaturen um die 20 Grad ihren Spaß.

Die Streckenführung (damals noch eine Runde) ist fast analog zum heutigen Kurs, bis Kilometer 15 in Höhe der Rheinaue. Wo heute der Wendepunkt eingerichtet ist, ging es lange Jahre durch das gesamte Bonner Stadtgebiet. Plittersdorf, Rüngsdorf, Mehlem, Pennenfeld, Godesberg Innenstadt, Friesdorf, Dottendorf, Kessenich, Poppelsdorf, Weststadt, Nordstadt, Auerberg und Castell hießen die weiteren Stationen. Nicht wenige Läufer behaupten noch heute, dass die alte Strecke ein schöneres Flair hatte. In den einzelnen Ortsteilen herrschte Volksfeststimmung und viele Teilnehmer liefen direkt an ihrer Haustür und ihren Nachbarn vorbei.

Bonner Stadtmeister werden Reyk Buch (LT Venusberg, 2:39:53) und Hiltrud Kalfe (PSV Bonn, 3:05:56).

Ergebnisse 2001:
Simon Mbetukha (KEN) 2:18:49
Birgit Lennartz 2:46:34

Veranstaltung gemeldet gestartet im Ziel
Bonn Marathon Läufer (M) 3150 2744 2579
Bonn Marathon Läufer (W) 539 479 438
Bonn Marathon Läufer 3691 3223 3017

Bonn Marathon Rollis (M) 11 8 8
Bonn Marathon Rollis 11 8 8

Bonn Marathon Skater (M) 955 831 804
Bonn Marathon Skater (W) 402 338 330
Bonn Marathon Skater 1357 1169 1134

Total 5059 4400 4159
(Quelle: Laufen in Bonn und Umgebung, Joe Körbs)

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(Mitteilung: Laufen-im-Rheinland)