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Buch-Tipp: Laufen in Bonn und Umgebung
Laufen-im-Rheinland präsentiert das Buch vom Läufer für Läufer

Knapp 300 Seiten Laufgeschichte und Laufgeschichten aus der Region. Vom ersten Bonner Volkslauf bis zum Deutsche Post Marathon 2017. Das Buch gibt einen Einblick in die Entwicklung der Laufbewegung von rund 100 Veranstaltungen die es in fünf Jahrzehnten gab und gibt. Portraits herausragender Athleten von Uhlemann bis Klosterhalfen. Siegerlisten aller Volksläufe und vieles mehr. Eine Zusammenstellung die es in der Form noch nie gab, nicht nur für (Lauf)Nostalgiker.

Veranstaltungs-Vorschau:

09.10. 4. Rheinbacher Bürgerlauf - 12.25 Uhr SU lrh.
Strecken: 6,4 km
https://www.wir-fuer-rheinbach.de/

15.10. Lichterlauf in Steckenborn - 19.00 Uhr AC
Strecken: 10 km
http://komet-steckenborn.de

16.10. 44. Geilenkirchener VL & 31. HM - 10.00 Uhr HS
Strecken: 2,5 / 4 / 10 / 21,1 km
www.djk-gillrath.de

Aktuelle Meldungen aus dem Rheinland

07.10. Laufen im Rheinland - TV-Tipp am Wochenende
Triathlon-Ironman-WM auf Hawaii

Frauen: ZDF, 07.10.2022, 00:45 - 03:30 Uhr
Männer: ZDF, 09.10.2022, 00:25 - 03:00 Uhr
jeweils ab 18:15 Uhr im Livestream
Übertragung aus Hawaii/USA
Reporter: Martin Schneider
Moderation: Florian Zschiedrich
Experte: Daniel Unger

Chicago-Marathon
Eurosport 2, 09.10.2022, 14:15 - 17:00 Uhr Live
Eurosport, 09.10.2022, 18:30 - 19:30 Uhr Zusammenfassung
(Quelle: ZDF)

06.10. Der Westenergie Marathon wird 60
In Essen steht ein Tag voller emotionaler Höhepunkte bevor. Am 9. Oktober 2022 startet des Tusem Essen am Baldeneysee die 60ste Auflage des traditionsreichsten Landschaftsmarathons in Deutschland. Am 9. Oktober 2022 starten hunderte Athleten auf ihren Strecken - auf der Westenergie Seerunde, bei der Allbau Staffel oder beim Westenergie Marathon über 42,195 Kilometer - und am 9. Oktober 2022 wird Orgaleiter Gerd Zachäus zum letzten Mal verantwortlich den großen Wettkampf starten.
 
Tiefgreifende Entwicklung bei der Organisation des Essener Events
Der 82jährige blickt auf viele Jahre bewegte und emotionale Marathon-Geschichte zurück: "Ich bin selbst 2:40 Stunden im Marathon gelaufen. Seit 1991 arbeite ich beim Tusem Marathon ohne Unterbrechung mit. Ich freue mich auf die 60ste Auflage - aber dann müssen Jüngere ran" - sagt Gerd Zachäus im Rückblick auf seine Zeit als Chef im Ring. "Wir arbeiten jetzt dafür, dass unseren hunderten Sportlern ihre Startnummern, Chips, genug Becher, Bananen und Getränke bekommen. Das ist jetzt das Wichtigste."
 
Gerd hat über die Jahre so ziemlich alles am Start und am Ziel erlebt: Triumph, Freude über Bestzeiten. Aber auch bittere Enttäuschung und Erschöpfung. Alles das ist der Essener Marathon! Der 9. Oktober 2022 bringt aber noch so viel mehr Emotion mit: hunderte Menschen sind auf der vollen Marathon-Distanz am Start. Weit über 1.000 Menschen bestreiten die "Seerunde". Und viele Teams teilen sich die volle Marathon-Distanz untereinander auf. Jeder einzelne geht an eine Leistungs-Grenze - und jeder einzelne bringt eine ganz eigene Essener Marathon-Geschichte mit ins Ziel.
 
Was gehört noch dazu? Am 9. Oktober wechseln bergeweise Bananen den Besitzer. Über die 60 Jahre Marathon ist 1/5 des gesamten Rüttenscheider Grugabades von den Teilnehmenden ausgetrunken worden - und hochgerechnet haben alle zehntausenden Teilnehmer rund 85x den Erdball komplett umrundet.
https://www.westenergie.de/westenergie-marathon
(Autor & Copyright: Gerd Zachäus für Laufen im Rheinland)

05.10. Kölner Marathon-Läufer verursachen Müllberge
Köln.
Der Marathon in Köln sollte nachhaltiger werden. So zumindest der Plan der Veranstalter. Doch Berge von Plastikmüll bleiben nach dem Lauf liegen. Etwa 18.000 Läufer sind am Wochenende in Köln an den Start gegangen, um am Marathon in der Domstadt teilzunehmen. Das hat nicht nur für sportliche Highlights und Fan-Jubel gesorgt, sondern auch für enorm viel Müll, wie Bilder in den sozialen Medien beweisen.
"Traurig, traurig", so der Kommentar einer Nutzerin bei Facebook. "Plastikeinweg sollte gar nicht erst verwendet werden, das ist absolut unnötig...", kommentiert eine andere. Dabei war der Plan der Veranstalter ein anderer. "Alle Becher in die Netze", so die Ansage und Bitte vor dem Lauf. "Gemeinsam können wir es schaffen, den Generali Köln Marathon Stück für Stück nachhaltiger zu gestalten!"
Eigentlich sollten die Trinkbecher von RheinEnergie in großen Körben eingesammelt, gespült und wiederverwendet werden, die Einwegbecher ebenfalls gesammelt und recycelt werden. Die Bilder bei Facebook zeigen jedoch ein anderes Szenario. Seitens der Veranstalter gab es dennoch einen Dank an die Läufer, die sich an die Bitte gehalten und ihre Becher in die Sammelkörbe geworfen haben.

Panne verhindert Streckenrekord
Der Halbmarathon der Männer war hochkarätig besetzt und ein Quartett um Tom Förster (LG Vogtland), Samuel Fitwi (LG Vulkaneifel), Filmon Teklebhran (LAC Freiburg) und Jonathan Dahlke (TSV Bayer 04 Leverkusen) war auf gutem Weg, den Streckenrekord von 1:03:00 Stunden zu knacken, als durch eine Fehlleitung in Ehrenfeld das Feld komplett durcheinander gewürfelt wurde, so dass Förster in 1:04:50 Stunden vor Fitwi (1:04:53 Stunden) und Teklebrhan (1:05:17 Stunden) das Rennen für sich entscheiden konnte.

04.10. Teilnehmerzahlen Köln-Marathon 2022 - 2019
Meldungen - Finisher 2022           Meldungen - Finisher 2019
Marathon              4.158      2.846           6.417      4.380
Halbmarathon     10.660      7.527         16.347    11.850
Staffeln                 1.868      1.668           4.324      4.056
Schulmarathon         150         147              959         811
Kinderlauf              1.218      1.218              515         515
Gesamt             18.054   13.406        28.562   21.612

03.10. Thurid Buch und Markus Mey Deutsche Berglauf-Meister
Die deutschen Meistertitel im Berglauf gingen am Sonntag in Schönau am Königssee an Julius Ott und Laura Hottenrott. Während der Weinheimer überraschend höher gewettete Konkurrenz hinter sich ließ, stürmte die Läuferin aus Kassel bei ihrer Titelverteidigung eindrucksvoll zu einem neuen Streckenrekord.

Trittsicherheit, Kälte-Resistenz, Mut – und natürlich Speed auf 8,4 Kilometern und 1.190 Höhenmetern von Schönau hoch zur Jenneralm waren am Sonntag bei den Deutschen Meisterschaften im Berglauf am Königssee gefordert. "Am Ende war es eine Mischung aus Berg- und Crosslauf, mit dem Schlamm und dem Regen", stellte Siegerin Laura Hottenrott (GSV Grün-Weiß Baunatal) fest, nachdem sie in 54:19 Minuten mit neuem Streckenrekord ihren Vorjahres-Titel verteidigt hatte. Und befand trotz empfindlicher zwei Grad oben am Berg: "Es hat super Spaß gemacht!"

Die 30-Jährige durfte damit bereits zum zweiten Mal innerhalb von sieben Tagen ganz oben auf ein DM-Podium klettern, denn sie hatte am Sonntag zuvor schon in Ulm im Halbmarathon triumphiert und sich anschließend erst kurzfristig für den Start bei der Berglauf-DM entschieden. "Wahnsinn, der zweite DM-Titel in einer Woche!" strahlte sie zufrieden.

Aus Rheinländer Sicht überzeugten Thurid Buch und Markuy Mey. Die beiden 51-Jährigen vom Alfterer SC und TV Konzen gewannen jeweils ihre Altersklasse in 1:07:58 bzw. 53:51.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

02.10. Köln-Marathon Tobias Blum gewinnt und verabschiedet sich
Köln.
Tobias Blum hat den ersten Köln-Marathon nach der Corona-Pause gewonnen. Der 27-Jährige vom LC Rehlingen setzte sich im Ziel mit einer Zeit von 2:16:25 Stunden nur eine Sekunde vor Hendrik Pfeiffer (TV Wattenscheid) durch. Pfeiffer, der im April in Hannover die Deutsche Meisterschaft gewonnen hatte, war ursprünglich als Blums Tempomacher an den Start gegangen.

Nach 30 Kilometern hatte der 29-jährige Olympiateilnehmer jedoch spontan beschlossen, das Rennen bis ins Ziel zu laufen. Auf der Zielgeraden ließ er dann seinem Kollegen Blum den Vortritt, es war Blums letztes Rennen als Profi. „Wir hatten einen unvergesslichen Moment auf der Zielgeraden“, sagte Pfeiffer im Ziel.

Pfeiffer und Blum hatten sich vom Rest des Feldes abgesetzt und den Sieg unter sich ausgemacht. Dritter wurde der Australier Russel Dessax-Chin, der mit einer Zeit von 2:26:35 zehn Minuten nach dem Siegerduo ins Ziel kam. Blum war am Sonntag 32 Sekunden schneller als bei seinem Köln-Sieg im Oktober 2018. Der deutsche Halbmarathon-Vizemeister hatte vor dem Rennen angekündigt, seine persönliche Bestzeit zu unterbieten und unter 2:15 Stunden zu bleiben. Doch zum Abschluss seiner Profikarriere ging dieser Teil des Plans nicht auf.

Bei den Frauen setzte sich Sabine Burgdorf (ASV Köln) in einer Zeit von 2:40:40 Stunden vor Anna-Lina Dahlbeck (TuS Xanten) und Nina Voelckel (Laufteam Kassel) durch. Burgdorf hatte fast zwölf Minuten Vorsprung auf Dahlbeck, es ist ihr erster Sieg in Köln. Die Kölnerin, Jahrgang 1981, verbesserte ihre Persönliche Bestleistung dabei um 39 Sekunden.

Esther Jacobitz (ASV Köln) gewann den Halbmarathon der Frauen in 1:15,52 Stunden, bei den Männern siegte Tom Förster (LG Vogtland) in 1:04,49 Stunden. Im September hatte Förster in Saarbrücken die deutsche Straßenlauf-Meisterschaft über 10 Kilometer gewonnen.

Ein Teilnehmer des Halbmarathons im Rahmen des Köln-Marathons ist am Sonntagvormittag in Höhe des Mediaparks zusammengebrochen, er musste wohl reanimiert werden. Ein Sprecher des Köln-Marathons bestätigte den Rettungseinsatz grundsätzlich, kannte aber noch keine Details.

Zeugen kümmerten sich um den Verunglückten

Ein anderer Teilnehmer des Halbmarathons berichtete dem „Kölner Stadt-Anzeiger", der Mann sei auf der Erftstraße ungefähr bei Kilometer 18 plötzlich umgekippt. Ein weiterer Läufer sowie eine Läuferin, die sich als Ärztin zu erkennen gab, hätten sofort angehalten und sich um den Mann gekümmert. Ein Anwohner brachte eine Jacke und eine Decke.

Mehrere Minuten später seien dann ein Rettungswagen und ein Notarzt hinzugekommen. Der Zeuge half dabei, das Teilnehmerfeld über den Gehweg um den Unglücksort herum zu lotsen. Wie es dem Läufer geht, ist derzeit noch unklar.
(Quelle: KStA)

01.10. Teilnehmerzahlen Köln-Marathon 2022
Meldezahlen        2022     2019
Marathon              4.158     6.417
Halbmarathon     10.660   16.347
Staffeln                 1.868     4.324
Schulmarathon         150        959
Kinderlauf              1.218        515
Gesamt             18.054  28.562
 
Marathon
Meldungen     4.158 (2019: 6.417)
Frauenanteil     24,1% (1.001)
Durchschnittsalter     40,7 Jahre (42,1 in 2019)
Ältester Teilnehmer     1943 (79 Jahre)
Älteste Teilnehmerin     1948 (74 Jahre)
Nationen     63 Nationen
  
Halbmarathon
Meldungen     10.660 (2019: 16.347, ausgebucht)
Frauenanteil     40,3% (4.301)
Durchschnittsalter     38,9 Jahre (38,0 in 2019)
Ältester Teilnehmer     1939 (83 Jahre)
Älteste Teilnehmerin     1947 (75 Jahre)
Nationen     69 Nationen
 
Staffelmarathon
Meldungen     467 Teams (1.868 Teilnehmer, 2019: 1.081 Teams)
Ältester Teilnehmer     1942 (80 Jahre)
Nationen     34 Nationen

Elitefeld Marathon
Frauen

No.  Name     Vorname     NAT     Jahrgang     Verein     PB     PB/HM
2 Burgdorf    Sabine  GER     1981  ASV Köln 02:41:11     01:16:21
4 Voelckel     Nina     GER     1999  Laufteam Kassel Debut 01:23:51
6 Dahlbeck    Anna-Lina   GER 1981 TuS Xanten 02:51:34 01:20:14
 
Männer
No.     Name     Vorname     NAT     Jahrgang     Verein     PB     PB/HM
1 Blum     Tobias     GER     1995     LC Rehlingen  02:16:57 01:03:18
5 Gillen     Philippe   GER     1989     CSL/Run Squad CGN     02:25:52
7 Dessaix-Chin    Russel     AUS     1978           02:23:12     01:05:32
30 Bock Alexander  GER     1992     LC Rehlingen 02:23:55  01:05:59
32 Pfeiffer Hendrik  GER    1993  TV Wattenscheid 02:10:18 01:02:05

Elitefeld Halbmarathon
Frauen

No.     Name     Vorname     NAT     Jahrgang     Verein  PB     PB/10km
10001 Gehring     Anna     GER     1996     ASV Köln     Debut     33:43
10003 Vernikov, Sonja 2001 LAZ Puma Rhein-Sieg  1:20:00     35:47
10007 Börner, Annika GER  1989 Ayyo Team Essen 01:23:55    36:31
10009 Scholz, Nicole GER 1999     TV Refrath        01:20:50     35:18
10011 Schneider, Claudia GER 1978 LT DSHS Köln eV 01:22:00 37:10

Männer
No.     Name     Vorname     NAT     Jahrgang     Verein  PB     PB/10km
10002 Fitwi, Samuel GER   1996     LG Vulkaneifel  01:01:56     28:00
10004 Förster, Tom  GER   2001     LG Vogtland     Debut     29:53
10006 Dahlke, Jonathan GER 1995 Bayer 04 Leverkusen 01:02:29   
10008 Grommisch, Till  1999 Bayer 04 Leverkusen 01:07:00    30:00
10010 Schröder, Alexander 1990 Bayer 04 Leverkusen 01:06:40     29:51
10012 Söylemz, Üzeyir 1988 Ayyo Team Essen 01:06:58     32:29
10014 Jeandree, Julien 1994 Bayer 04 Leverkusen 01:08:30   30:19
10016 Junghannß, Karl 1996 Erfurter LAC   01:03:42     30:10
10018 Teklebrhan, Filmon 1996 LAC Freiburg     01:03:30     28:33

30.09. 36. Refrather Herbstlauf am 16. Oktober im Königsforst
Bergisch Gladbach.
Die letzten Tage waren ungewohnt kühl und es hat viel geregnet im September. Auch wenn der Fröstelfaktor für den einen oder anderen etwas hoch war, sollten wir über den Regen für die Natur und die immer noch viel zu trockenen Böden freuen. Das hält uns aber nicht ab, gemeinsam mit euch auf einen goldenen Oktobersonntag am 16.10. zu hoffen. Denn an diesem Tag findet die älteste Laufveranstaltung des TV Refrath running teams statt.

Schnelle und windgeschützte Strecken
Auf den schnellen Wendepunktstrecken des Klassikers im Königsforst werden bereits seit über 50 Jahren Wettkämpfe ausgetragen. Während beim Königsforst-Marathon Mitte März seit 1973 die langen Distanzen ab Halbmarathon angeboten werden, könnt ihr euch beim Refrather Herbstlauf auf die beliebten 5 km und 10 km austoben. Beide Strecken sind leicht wellig, DLV-vermessen und bestenlistenfähig. Der feste Naturboden ist bei jedem Wetter bestens präpariert und der Rennweg frisch asphaltiert. Also die beste Gelegenheit, eure persönliche Jahres-Bestzeit anzugreifen.

Neu im Programm: die 1,6 km lange Waldmeile für alle Altersklassen
Statt eines reinen Schülerlaufes dürfen Schüler, Jugendliche und Erwachsene Läufer sich erstmals auf der klassischen Meile über 1609 Meter messen. Eine Gelegenheit für die ganze Familie gleichzeitig am Start zu stehen und zusammen die Refrather Waldmeile zu laufen.
 
Startzeiten: 10.00 Uhr - 5 km | 11:00 Uhr - 10 km | 11.11 Uhr ? 1,6 km Waldmeile
 
Meldungen sind bis zum Lauftag ONLINE möglich
Zusätzliche Nachmeldegebühren werden nicht erhoben. Start und Ziel befinden sich an der Schutzhütte ?Am dicken Stock? nähe des Kinderdorfes Bethanien / Lützerathstraße an der Stadtgrenze zwischen Bergisch Gladbach und Köln mit schneller Anbindung an die A1/A3/A4.

Nachhaltige Siegerstelen aus Holz - Freibier dank Sponsor Krombacher 0,0%
Exklusiv: Die ersten drei im Gesamteinlauf m/w über 5 km und 10 km erhalten eine Holzstele mit ihrem Namen und ihrer Laufzeit per Post nach dem Lauftag zugesandt. Zusätzlich werden bei der Siegerehrung hochwertige Sachpreise ausgegeben. Der ASB stellt zwei offene Zelte zur Taschenablage auf. Und zur Belohnung für alle Teilnehmer spendiert die Krombacher Brauerei aus Kreuztal für alle Finisher die 0,0% Sorten Weizen, Pils und Radler im Ziel.
www.refrather-herbstlauf.de

29.09. Glückliche Läufer beim Aachener Herbstlauf
Aachen.
Beim 7. Herbstlauf der Aachener TG freuten sich die Teilnehmenden am vergangenen Sonntag über eine anspruchsvolle Strecke durch den Aachener Stadtwald und ließen sich nach der Zielankunft die Nobis-Finisher-Printe schmecken. Nachmittags war der Sportplatz Am Chorusberg fest in Kinderhand. Bei den Intersport Drucks Kinder- und Jugendläufen rannten die Sechs- bis Fünfzehnjährigen im Stadioncross um die Wette.
 
In den Hauptläufen, die sich nach dem Anstieg zum ehemaligen Pelzerturm trennten, gehörten die Aktiven der Aachener TG zu den Schnellsten: den Nobis-Printen 7er gewannen Annika Niederau und Jonas Patri, beim Photo Preim 10er liefen Denise Hellwig und Lothar Wyrwoll auf den ersten Platz.
 
Eher sorgenvoll blickte das Orga-Team auf ein geringes Interesse der erwachsenen Läuferinnen und Läufer aus der Region, ein Trend der bundesweit viele Vereine erreicht hat und auch in Aachener Region zu Absagen oder der weiteren Aussetzung von Veranstaltungen führt.
 
Anmeldestart zum 59. Winterlauf am 4. Dezember
Seit Montag, 26. September 2022, ist die Anmeldung zur 59. Auflage des ATG-Winterlaufs möglich. Zu diesem lädt die Leichtathletik-Abteilung der Aachener TG alle Läuferinnen und Läufer am zweiten Advent, 4. Dezember, auf die 16 Kilometer lange Punkt-zu-Punkt-Strecke ein.
 
Weil am traditionellen Startpunkt im Vichtbachtal, dort wo einst das Jugendheim des Vereins als zweite Sport- und Freizeitanlage genutzt wurde, noch nicht alle Schäden der Flutkatstrophe beseitigt sind, wird der Start in Stolberg-Venwegen erfolgen und der bekannten Route über Kornelimünster, die Vennbahntrasse sowie durch das Brander Feld und den Stadtwald zum Chorusberg folgen.
 
Neu in diesem Jahr ist ein gestaffeltes Anmeldeverfahren. Für Anmeldungen innerhalb der ersten Woche beträgt das Startgeld 24 Euro, ab dem 4. Oktober klettert die Teilnehmergebühr auf 26 Euro. Wie in den vergangenen Jahren spendet die Aachener TG einen Euro jeder Anmeldung an die Lebenshilfe Aachen e.V., die mit dieser Förderung ihre Bewegungs- und Sportangebote erweitern kann. Im Dezember werden wieder Bewohner der Lebenshilfe-Einrichtungen als Staffel am Winterlauf teilnehmen.
www.winterlauf-aachen.de

28.09. Van Riesen und Tallmann dominieren Rheinhöhenlauf
Linz/Vettelschoss.
Drei Tage, drei Etappen und 50 Kilometer mussten die 80 Teilnehmer des Rheinhöhenlauf von Freitag bis Sonntag absolvieren. Nach dem Start in Linz mit 14 Kilometern überwiegend bergauf, ging es am Samstag mit einem welligen Halbmarathon in Vettelschoss weiter, ehe zum Abschluss 13 Kilometer bergab nach Linz zurückgelaufen wurden. Die Sieger des Etappenlaufs waren Thierry van Riesen (3:25:03 Std.) und Joanna Tallmann (3:52:49). Sowohl der Läufer vom TuS Horhausen aus dem Westerwald, als auch die Waldbreitbacherin, die für die Selbstläufer SV Altenahr startete, hatten am Ende einen großen Vorsprung auf ihre Verfolger. Großes Lob gab es von allen Finishern an das Orga-Team, das den Lauf im Grenzgebiet zwischen Westerwald und Siebengebirge gewohnt perfekt organisierte. Neben dem Kleidertransport, Streckenverpflegung, Shirt und Medaille, konnten die Teilnehmer den Shuttle mit der historischen Kasbachbahn nutzen. Wie in jedem Jahr ging der komplette Erlös der Veranstaltung an den Förderverein des Franziskus Krankenhaus in Linz.

Ergebnisse:
Männer: 1. Thierry van Riesen (TuS Horhausen) 3:25:03 Std., 2. Steffen Birnbaum 3:39:27, 3. Willi Schauff 3:54:29.
Frauen: 1. Joanna Tallmann (Selbstläufer SV Altenahr) 3:52:49 Std., 2. Susanne Beisenherz (SSF Bonn) 4:17:43, 3. Maren Hamann (Köln) 4:19:25.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

27.09. 1327 Teilnehmer laufen gegen den Hunger
Bonn.
Nach zweijähriger Pause fand am Sonntag in der Bonner Rheinaue der 5. #ZeroHungerRun statt. Insgesamt 1327 Teilnehmer liefen bei dem Spendenlauf, der von der Welthungerhilfe organisiert wird, gegen Hunger und Dürre in Ostafrika. Dabei konnten die Läufer frei entscheiden, ob und wieviel sie spenden wollten. Rund 26.000 Euro kamen am Ende zusammen. „Wir haben ein Ausrufezeichen gegen den Hunger in der Welt gesetzt und den Lauf zu einem unvergesslichen Event gemacht“, dankte Irene Sunnus allen Läufern. Aus sportlicher Sicht konnten vor allem die lokalen Athleten vom LT Ennert und SSF Bonn glänzen. Drei bzw. zwei Podestplätze gingen auf das Konto der beiden großen Bonner Laufvereine. Angeboten wurden neben einem Fünf- und Zehn-Kilometer-Rennen, auch ein Bambinilauf über 400 Meter sowie ein Staffellauf. Schnellste Teams waren das Siebengebirgsgymnasium über Fünf- sowie das GIZ (Gesellschaft für technische Zusammenarbeit) aus Bonn über Zehn-Kilometer.

Ergebnisse:
Männer, 10 km: 1. Yuxiao He (GIZ) 35:24 Min., 2. Patrick Klein (TuS Oberkassel) 35:37, 3. Benjamin Wulf (DSIK) 36:38, 4. Sven Schneider 37:04, 5. Liviu Tihi 37:22.
Frauen, 10 km: 1. Caterina Schneider (LT Ennert) 40:24 Min., 2. Lea Orthen (SSF Bonn) 41:07, 3. Elisa Milz (Laufladen Bonn) 41:08, 4. Alexandra Tiegel (TV Refrath) 42:50, 5. Gina Purschke 43:21.
Männer, 5 km: 1. Jonathan Trebst (SSF Bonn) 15:12 Min., 2. Jakob Nowicki-Koth 16:31, 3. Noah Gutjahr (LT Ennert) 17:22.
Frauen, 5 km: 1. Marike Schneehagen (SSF Bonn) 18:07 Min., 2. Alexandra Tiegel (TV Refrath) 18:27, 3. Luisa Köhn (ASV Sankt Augustin) 19:50.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

26.09. 14. Bickendorfer Büdchenlauf
Vera Coutellier gewinnt erneut über 10 KM und 5 KM – Meter  / Phillippe Gillen über die 10 KM und Hagen Miller über 5KM-Distanz erfolgreich – Daria Funke und Lennet Spelthann gewinnen den Schüler-Lauf. Knapp 1.000 Läuferinnen und Läufer starten im „Veedel“ nach zwei Jahren Pause
Köln.
Zwei Jahre war es am letzten Septemberwochenende im Veedel Bickendorf in Köln sehr leise. Die Corona-Pandemie ließ die Durchführung der beliebten Volkslauf-veranstaltung nicht zu. Umso größer war die Freude als am Sonntag viele Läuferinnen und Läufer von klein bis groß endlich wieder an den Start gehen konnten.

Der Bickendorfer Büdchenlauf bot traditionell bestes Wetter und eine ausgelassene Lauf- und Straßenfeststimmung. Veranstaltet wurde der beliebte Volkslauf von der Bickendorfer Interessensgemeinschaft e.V. und König Event Marketing – und dies bereits zum 14. Mal statt.

Viele Laufbegeisterte aus der Region waren wieder auf der abwechslungsreichen Strecke im Kölner Veedel entlang der Venloer Straße unterwegs und viele Zuschauer feuerten das bunt gemischte Läuferfeld auf dem Rundkurs an. Insgesamt nahmen 937 Sportbegeisterte am kölschen Laufspektakel op d’r Eck in familiärer Atmosphäre teil.

Für Entertainment und den passenden Kommentar zu den spannenden Laufduellen sorgte neben der Laufstrecke erneut Sportmoderator Dirk Froberg, der bei der ARD (Hessischer Rundfunk) zu Hause ist. Vor, während und nach den Rennen garantierte Froberg nicht nur für die Sportlerinnen und Sportler gute Laune und top Motivation im Bickendorfer Veedelskern am Parkplatz der Volksbank Köln Bonn, sondern bewegte auch die Zuschauerinnen und Zuschauer am Streckenrand zum Mitjubeln und Anfeuern.

Den Auftakt machten um 09:30 Uhr die Kleinsten. Beim Bambinilauf gingen 114 kleine Nachwuchsathletinnen und Nachwuchsathleten an den Start, um die 500 Meter Laufstrecke zu bewältigen und sich die goldene Siegermedaille und ein tolles Präsent der Sparkasse Köln/Bonn zu sichern. Im Ziel strahlten dann nicht nur die Kleinen, sondern auch die stolzen Eltern.

Schon im Vorfeld bekam jeder Bambini ein T-Shirt für den Wettkampftag und natürlich auch als Erinnerungsstück für die Teilnahme am 14. Bickendorfer Büdchenlauf.
 
Nach dem Bambinilauf startete um 10:00 Uhr der 2,5 Kilometer Schülerlauf. Hier nahmen 183 Schülerinnen und Schüler teil. Bei den Jungen gewann der Zweitplatzierte aus dem Jahr der letzten Veranstaltungsdurchführung 2019 Lennet Spelthann vom (LT DSHS Köln) in der Zeit von 9:36 Minuten. Damit verbesserte Lennet seine Zeit aus 2019 um ganze 12 Sekunden. Zweiter wurde Lennet‘s Bruder Enno Spelthann vom DJK Roland West (Fußball) in der Zeit von 9:50 Minuten. Auf dem dritten Platz folgte Henri Schöllmann vom ASV Köln (9:57 Minuten). Bei den Mädchen stand  Daria Funke oben auf dem Treppchen. Sie gewann in der starken Zeit von 10:47 Minuten. Auf den zweiten und dritten Platz folgten Nia Sophie Goedecke (10:58 Minuten – LT DSHS Köln) und Paula van Offern (11:14 Min.- TuS Ehrenfeld).

Im Anschluss an den Schülerlauf fand der neue „6-Pfoten-Lauf“. Hier konnten Mensch und Hund auf die Strecke gehen und gemeinsam über 2,5 Kilometer „Sporteln“. Die Zuschauer dankten mit Jubel für Tier und Homo sapiens. Im Ziel warteten dann ein leckerer Knochen, eine goldene Medaille sowie frisches Wasser auf die Vierbeiner, was sie mehr als verdient hatten.

Weiter im Sportprogramm ging es mit dem 5-Kilometer-Volkslauf mit 345 Starter/-innen auf dem Tagesprogramm. Hier konnte sich im Frauenfeld die Favoritin und Lokalmatadorin Vera Coutellier (ASV Köln) in einem beherzten Lauf und mit einer starken Zeit von 18:28 Minuten erneut durchsetzen. Gerade genesen von einer Coronainfektion war Vera trotz einer langsameren Zeit im Vergleich zum Jahr 2019 sehr zufrieden. „Es war wieder ein toller Lauf in meinem Veedel und ich bin überglücklich, dass ich mich erneut hier durchsetzen konnten. Das war mir im Vorfeld nicht so klar, da ich erst wieder seit kurzem wieder im Training bin“, so die Bickendorferin.

Nach dem ersten Streich beim diesjährigen Büdchenlauf sollte knapp eine Stunde später der zweite Streich, die Teilnahme als Favoritin im 10-Kilometer-Lauf, folgen.

Acht Sekunden hinter der Siegerin überquerte Alice Lüchtefeld (18:36 Minuten - Bunnert- der Köln Laufladen) nach absolvierten 5 Kilometern die. Dritte wurde Claudia Schneider aus Brauweiler in 19:08 Minuten.

In der Männerkonkurrenz über die 5-Kilometer-Strecke gab es mit Hagen Miller einen glücklichen Gewinner in der Zeit von 17:37 Minuten zu verzeichnen. Nils Limberg (TriathlonSteckelCologne) erreichte nach 17:44 Minuten als Zweitplatzierter das Ziel. Dritter wurde dahinter sein Teamkollege Leonard Dierckx in 17:58 Minuten.

Über die 5-Kilometer-Distanz gingen neben den Einzelstarterinnen und  Einzelstarter und Nordic Walker/-innen (ohne Zeitwertung) auch zahlreiche Teams bestehend aus drei bis fünf Läuferinnen und Läufern auf die Strecke. Hierbei wurden die Einzelzeiten der Teammitglieder gewertet und zu einer Gesamtzeit addiert. Schnellstes Mixed-Team an diesem Tag war die TriCologne & Friends in einer Gesamtzeit von 1:13:25 Stunden. Im Duell der besten Frauenteams konnte das Team Bunnert- der Köln Laufladen um Vera Coutellier in 56:10 Minuten das Rennen für sich entscheiden.
Zum Titel der besten Männermannschaft liefen die (TriathlonSteckelCologne) in 54:11 Minuten.
 
Um 12:30 Uhr startete dann das letzte Highlight des Tages, der 10-Kilometer-Hauptlauf mit 275 Läuferinnen und Läufer. In einer grandiosen Zeit von 33:32 Minuten lief Philippe Gillen (Rund Squad CGN) als erster  ins Ziel. 10 Sekunden später folgte dann Oskar Pablo Thies (33:42 Min. – Milers Colonia 2020) vor Martin Schumacher Bunnert- der Köln Laufladen - 33:45 Min). An den Abständen zwischen den drei Erstplatzierten sieht man, wie knapp es in diesem Jahr in der Spitze bei den Männern zu ging. Das Rennen lebte von ein, zwei Führungswechseln, was für große Spannung bei den Zuschauerinnen und Zuschauern an der Strecke führte.

Im Rennen der Frauen war es nicht so ganz spannend. Auch hier lief Lokalmatadorin und Titelverteidigerin Vera Coutellier (ASV Köln) zum Sieg. Die aktive Leichtathletin präsentierte sich ebenso über die längere Distanz in Bickendorf in guter Form und lieferte nach ihrem Sieg im 5-Kilometer-Lauf zuvor mit einer Zeit von 37:20 Minuten eine herausragende Performance ab, die ihr mit einem deutlichen Vorsprung den abermaligen Triumph bescherte. Auf Platz zwei im Hauptlauf folgte Melanie Lindner- aus Düsseldorf in genau 39:00 Minuten, Dritte wurde Claudia Schneider (41:32 Min. / Brauweiler)

„Obwohl die Wettervorhersage eher schlecht gewesen ist, war uns auch in diesem Jahr die Sonne treu. Wir haben eine Begeisterung bei Teilnehmern und Teilnehmerinnen ausgelöst. Das Veedel hat die Rückkehr des Büdchenlauf aus meiner Sicht direkt wieder angenommen und der Event war ein voller Erfolg. Danke an die vielen Aktiven und Helfern, die dieses Event ermöglicht haben,“ so Hans Johnen, der Initiator des Laufs von der Bickendorfer Interessengemeinschaft.

Die vielen Helferinnen und Helfer aus dem Veedel sowie von den Verkehrssicherungs-Teams (Verkehrsdienst Köln e.V. / der Firma Cineblock) sorgten für einen rundum reibungslosen Ablauf.

Die Rochus-Musikschule sorgte für tolle Musik auf der Strecke und auf der Bühne vor den Siegerehrungen. Moderator Dirk Froberg ehrte im Anschluss fleißig alle Siegerinnen und Sieger. Spätestens danach hatte der 14. Bickendorfer Büdchenlauf nur noch strahlende Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu verzeichnen. Mit der Siegerehrung endete der sportliche Teil der Veranstaltung, aber nicht der Tag, im „Veedel“. Denn in Bickendorf gab es bei leckerer Bratwurst von Feuerstein’s und einem leckeren Gaffel Kölsch noch viel zu feiern.
(Autor & Copyright: Sven Frese für Laufen im Rheinland)

25.09. 2:01:09 Stunden! Eliud Kipchoge schreibt mit Weltrekord erneut Marathon-Geschichte
Berlin.
Der Ausnahmeläufer hat einen weiteren fantastischen Weltrekord aufgestelt: Eliud Kipchoge steigerte am Sonntag in Berlin seinen eigenen Weltrekord auf 2:01:09 Stunden. Dabei lag er sogar lange auf einem Kurs unter zwei Stunden. Bei den Frauen glänzte Tigist Assefa mit drittschnellster Zeit der Geschichte, während Haftom Welday als Elfter mit 2:09:06 Stunden zum sechstschnellsten deutschen Marathonläufer wurde.

Der beste Marathonläufer aller Zeiten hat die Leistungsgrenzen weiter verschoben. Eliud Kipchoge verbesserte am Sonntag beim BMW Berlin-Marathon seinen eigenen Weltrekord um 30 Sekunden auf 2:01:09 Stunden. Seine Bestmarke hatte der Kenianer vor vier Jahren ebenfalls auf den Straßen Berlins aufgestellt. Der 37-Jährige schlug zusammen mit seinen drei Tempomachern von Beginn an ein extrem schnelles Tempo an und passierte die Halbmarathonmarke in knapp unter einer Stunde (59:51 min). „Ich bin überglücklich, den Weltrekord in Berlin gebrochen zu haben. Ich wollte die erste Hälfte so schnell laufen“, sagte Eliud Kipchoge, der in Berlin den zwölften Weltrekord der Veranstaltungsgeschichte aufstellte. Bei keinem anderen Marathonlauf weltweit wurden mehr Weltrekorde aufgestellt.

Zwar konnte Eliud Kipchoge auf der zweiten Streckenhälfte das Tempo von unter zwei Stunden nicht ganz halten. Zudem waren die Tempomacher bereits kurz nach der Halbmarathonmarle ausgestiegen. Doch nutzte er die optimalen Bedingungen zum Weltrekord. Für den Ausnahmeläufer war es der 17. Sieg beim 19. Marathon. Seine einmalige Marathon-Karriere hatte der zweimalige Olympiasieger mit 2:05:30 Stunden vor neun Jahren in Hamburg eingeläutet. Die neue Top-Marke ist ebenfalls ein erneuter Beweis für die schnelle Strecke in Berlin. Denn alle Männer-Weltrekorde seit 2003 von Paul Tergat (Kenia; 2:04:55 h) wurden in der deutschen Hauptstadt erzielt (siehe Statistik unten).

Tigist Assefa brilliert mit drittschnellster Zeit der Geschichte
Vor drei Jahren war der zweimalige Olympiasieger in Wien als erster Mensch unter zwei Stunden über die klassische Distanz geblieben. Da dieser Lauf allerdings unter nicht-rekordkonformen Bedingungen ausgetragen wurde, gilt die Zeit von 1:59:40 Stunden nicht als Weltrekord. „Ich bin so froh über meine Vorbereitung, das Team um mich herum, und auch das neue Material hat funktioniert“, sagte Kipchoge nach seinem Rekordlauf in der ARD. Auf die Frage, ob er nach Berlin zurückkehren wolle, um die Grenze von zwei Stunden anzugreifen, bat er, das an einem anderen Tag zu besprechen. „Ich muss erst einmal realisieren, was passiert ist, dann sehen wir weiter“, sagte der Weltrekordler. Neben der Siegprämie von 30.000 Euro erhielt Eliud Kipchoge einen Bonus von 50.000 Euro für den Weltrekord.

Auch die Frauen sorgten in Berlin für herausragende Ergebnisse. Mit 2:15:37 Stunden lief Tigist Assefa (Äthiopien) auf Platz drei der ewigen Marathon-Bestenliste. Den Streckenrekord von Gladys Cherono verbesserte die ehemalige Mittelstrecklerin dabei gleich um zweieinhalb Minuten. Hinter der 28-Jährigen blieben mit Rosemary Wanjiru (Kenia; 2:18:00 h), Tigist Abayechew (2:18:03 h) und Workenesh Edesa (beide Äthiopien; 2:18:51 h) unter der prestigeträchtigen 2:20-Stunden-Marke. Erst einmal, in Tokio in diesem Jahr, gab es ein Marathonrennen, in dem vier Läuferinnen Zeiten von unter 2:19 Stunden erreichten. In Abwesenheit der deutschen Topläuferinnen war Florentine Beese (Hannover Athletics) auf Platz 55 mit 2:46:41 Stunden die schnellste nationale Läuferin. 
 
Haftom Welday mit starker Bestzeit schnellster Deutscher
Bei den Männern war die Breite in der Spitze im Weltrekordlauf von Eliud Kipchoge nicht ganz so stark. Rang zwei sicherte sich der Kenianer Mark Korir mit 2:05:58 Stunden. 30 Sekunden dahinter folgte Tadu Abate (Äthiopien) als Dritter. Sein viertplatzierter Landsmann Adamlak Belihu (2:06:40 h) hatte die Halbmarathonmarke zusammen mit Eliud Kipchoge durchlaufen, verlor aber ab Kilometer 30 deutlich an Boden.

Als bester deutscher Läufer belegte Haftom Welday mit 2:09:06 Stunden Rang elf. Der Hamburger verbesserte sich damit um mehr als vier Minuten und wurde damit zum sechstschnellsten Deutschen aller Zeiten. Der 32-Jährige stammt aus Eritrea und erhielt erst vor wenigen Tagen seine inbürgerungsurkunde. „Ich bin sehr zufrieden. Ich hatte mir eine Zeit unter 2:10 Stunden vorgenommen. Am Ende konnte ich noch zulegen. Mein großes Ziel bleiben die Olympischen Spiele in Paris 2024“, sagte Haftom Welday, der mit seiner Zeit unter der WM-Norm für Budapest blieb.

Frank Schauer knapp vor Johannes Motschmann und Erik Hille
„Das war eine außergewöhnliche, tolle Leistung. Das Rennen so mutig anzugehen, seine persönliche Bestzeit so zu verbessern und in diesem Weltklasse-Feld Elfter zu werden, spricht für seine Qualität“, sagte Bundestrainer Tono Kirschbaum. Haftom Welday war 2014 als Flüchtling nach Deutschland gekommen und begann erst in seiner neuen Heimat mit dem Laufen. Auf den Plätzen 23, 24 und 26 kamen Frank Schauer (Tangermünder Elbdeichmarathon; 2:13:41 h), Johannes Motschmann (SCC Berlin; 2:14:02 h) und der Deutsche Meister Erik Hille (LG Telis Finanz Regensburg; 2:14:18 h) ins Ziel.

Der Berlin-Marathon war hinsichtlich der beiden Siegerzeiten der hochklassigste Marathonlauf aller Zeiten. Die beiden Siegzeiten ergeben insgesamt 4:16:46 Stunden. Für die 48. Auflage des Marathons - einem Rennen der Abbott World Marathon Majors-Serie - hatten 45.527 Läufer aus 157 Nationen gemeldet.
Entwicklung Marathon-Weltrekord

2:05:42  Khalid Khannouchi (MAR), 24.10.1999, Chicago
2:05:38  Khalid Khannouchi (USA), 14.04.2002, London
2:04:55  Paul Tergat (KEN), 28.09.2003, Berlin
2:04:26  Haile Gebrselassie (ETH) 30.09.2007, Berlin
2:03:59  Haile Gebrselassie (ETH), 28.09.2008, Berlin
2:03:38  Patrick Makau (KEN), 25.09.2011, Berlin
2:03:23  Wilson Kipsang (KEN), 29.09.2013, Berlin
2:02:57  Dennis Kimetto (KEN), 28.09.2014, Berlin
2:01:39  Eliud Kipchoge (KEN), 16.09.2018, Berlin
2:01:09  Eliud Kipchoge (KEN), 25.09.2022, Berlin
(Quelle: Leichtathletik.de)

24.09. Laufen im Rheinland - TV-Tipp für Sonntag
Live-Übertragung des 48. Berlin-Marathon 2022

9:00-12:00 Uhr ARD
9:00-14:00 Uhr RBB

23.09. 14. Bickendorfer Büdchenlauf am 25. September
Köln.
Zwei Jahre musste man jeweils am letzten September-Wochenende auf der Venloer Straße in Köln-Bickendorf vergebens nach ausgelassen Läufern Ausschau halten. Der beliebte Büdchenlauf im Kölner Veedel Bickendorf musste wegen der Corona-Pandemie zwangsläufig pausieren. So ist die Vorfreude in diesem Jahr besonders hoch. Am kommenden Sonntag wird der Straßen- und Volkslauf endlich wieder stattfinden können, und dies zum mittlerweile 14. Mal. Die Traditionsveranstaltung wird von der Bickendorfer Interessengemeinschaft und König Event Marketing veranstaltet. Seit Jahren kommen Läufer in den Kölner Nordwesten, um die einzigartige Stimmung auf der Strecke entlang der Venloer Straße sowie im Start- und Zielbereich mitzuerleben. Nicht nur für Sportler ist die Veranstaltung ein kölsches Laufspektakel der besonderen Art, sondern auch die Anwohner, Familien und Freunde der Läufer sowie die Besucher, die op d'r Eck vorbeischauen.

Einziger Wermutstropfen ist der aktuelle abnehmende Teilnehmertrend in der allgemeinen Laufszene. „Sehr viele Laufveranstaltungen haben nur noch die Hälfte der Teilnehmerzahlen im Vergleich zum Vor-Corona Jahr 2019 – einige Veranstaltungen mussten dieses Jahr aufgrund von geringen Meldezahlen bereits abgesagt werden. Wir sind froh, dass es in Bickendorf möglich sein wird, endlich wieder ein schönes Lauffest veranstalten zu können“, so Hans Johnen von der Bickendorfer Interessengemeinschaft.

Beim Bickendorfer Büdchenlauf sind bisher 700 Läufer gemeldet. Die Zahl kann sich in Betracht auf die allgemeinen niedrigen Teilnehmerzahlen in der Laufszene durchaus sehen lassen. „750 Teilnehmer sind in diesem Jahr unser Ziel. Wir freuen uns über jede zusätzliche Person an der Startlinie“, so Rudolf König von der Agentur König Event Marketing. Der Teilnehmerrekord in Bickendorf liegt bei 1.500 Läufer. Auch wenn das in diesem Jahr nicht möglich sein wird, kann man schon jetzt mit Gewissheit sagen, dass die Veranstaltung am kommenden Sonntag wieder ein tolles Erlebnis für alle Beteiligten in Bickendorf werden wird.

Nachmeldung für die Läufe sind aktuell online unter www.bickendorf-lauf.de möglich sowie am Samstag in der Concertkasse Johnen (Venloer Straße 654). Am Veranstaltungstag kann noch bis ca. 30 Minuten vor Start des jeweiligen Laufs nach- oder umgemeldet werden.

In diesem Jahr werden sich nicht nur Zweibeiner über den 2,5 Kilometer langen Rundkurs messen. Neu beim Bickendorfer Büdchenlauf ist der „6-Pfoten-Lauf“, bei dem Hundebesitzer mit ihren „besten Freunden und Freundinnen“ an den Start gehen. Im Ziel warten ein leckerer Kauknochen und frisches Wasser sowie ein kleines Präsent auf die Vierbeiner. Start des „6-Pfoten-Lauf“ ist am Sonntag um 10:30 Uhr.

Neben dem „Hunde/Menschen-Team-Lauf“ werden zahlreiche weitere Distanzen für Jung und Alt angeboten:
Bambinilauf | 500 m
Gut gelaunt und voller Ehrgeiz eröffnen die Bambini traditionell den Büdchenlauf. Als Belohnung gibt es im Ziel eine Finisher-Medaille für jeden!
Schülerlauf | 2,5 km
Mit den Schülern gehen die ersten Läufer auf die 2,5 km-Runde durch das Veedel. Bereits hier wird die Laufzeit individuell brutto und netto gemessen.
Walking- und Nordic Walking-Lauf | 5 km
Die wahrscheinlich geselligste Disziplin beim Büdchenlauf. Der Sport bleibt hierbei aber nicht auf der Strecke.
Volkslauf | 5 km
Zwei volle Runden die Stimmung genießen und das Letzte aus sich herausholen - und anschließend noch die Läufer anfeuern, die ihr Rennen noch vor sich haben.
Mannschaftslauf | 5 km
Eine Mannschaft kann aus drei, vier oder fünf Läufern bestehen! Gewertet werden jeweils die drei besten Zeiten, wobei bei einer Mixed-Mannschaft mindestens eine Damen-Zeit mitgewertet wird.
Hauptlauf | 10 km

Egal, ob es der erste "10er" ist, oder ob die vier Runden die letzte Vorbereitung auf den Marathon sind. Die Strecke ist für alle gleich - und den Applaus der Zuschauer haben sich alle Läufer gleichermaßen verdient.

Bei den Rennen wird neben bester Stimmung auch Spannung garantiert sein. Beim 10km-Hauptlauf der Frauen tritt die Titelverteidigerin und original Bickendorfer Mädchen Vera Coutellier (ASV Köln) zum zwölften Mal an. Die Bickendorferin hat im Jahr 2018 und 2019 über die 10km-Distanz gewonnen und hält aktuell den Streckenrekord von 36:33 Minuten. Eine der stärksten Konkurrentinnen wird sicherlich Claudia Schneider sein, die auch schon mehrfach den Büdchenlauf gewinnen konnte. Beide werden sich aber nicht nur über die 10km- Distanz messen, sondern auch über die 5km-Distanz. Auch hier hält Vera Coutellier den aktuellen Streckenrekord von 17:52 Minuten. Man darf gespannt sein, wer in diesem Jahr von den beiden die Nase vorn hat.
(Autor & Copyright: Sven Frese für Laufen im Rheinland)

22.09. 3 Tage, 3 Etappen, 50 Kilometer
Run50-Lauf in Linz von Freitag bis Sonntag
Rhein-Wied.
3 Tage, 3 Etappen, 50 Kilometer, 1000 Höhenmeter, persönlich und familiär – das ist der Rheinhöhenlauf RUN50 der am Freitag um 17.15 Uhr auf dem Marktplatz in Linz startet. Die erste Etappe führt die 200 Läufer hinauf nach Vettelschoss. Dabei müssen auf 14 Kilometern 550 Höhenmeter bewältigt werden. Am Samstag (13 Uhr) folgt in Vettelschoss der 21 Kilometer-Lauf mit 350 Höhenmetern, ehe zum Abschluss am Sonntag (11 Uhr) 15 Kilometer bergab zurück nach Linz gelaufen werden. Die Kombination der drei Läufe ist für alle Teilnehmer eine echte Herausforderung. Innerhalb von wenigen Jahren hat sich der Lauf zu einem Sportereignis der besonderen Art entwickelt. Vielleicht liegt es an den schönen Strecken, vielleicht an der guten Organisation, vielleicht an den Zuschauern, vielleicht an dem schönen Rahmenprogramm. Und ganz bestimmt auch an den Teilnehmern. Wahrscheinlich aber ist es die Mischung aus all diesen Punkten, die den RUN50 so attraktiv und beliebt machen. Die drei Laufstrecken liegen alle im Grenzgebiet zwischen Westerwald und Siebengebirge. Die Organisation erstreckt sich vom Kleidertransport, über die Streckenverpflegung, Shirt, Sonderfahrt mit dem historischen Schienenbus, Fingerfood-Buffet "das fängt ja gut an", Medaille und vieles mehr. Wie in jedem Jahr geht der komplette Erlös an den Förderverein des Franziskus Krankenhaus in Linz am Rhein.
https://www.rheinhoehenlauf.de/
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

21.09. Köln-Marathon: Volunteers gesucht
Köln.
Beim Generali Köln Marathon sorgen jedes Jahr tausende ehrenamtliche Helfer für ein unvergessliches sportliches Erlebnis und einen reibungslosen Ablauf auf und an der Strecke. Für den 2. Oktober werden noch Menschen mit großem sportlichem Herz gesucht – vor allem für die Streckensperrungen.

Als Dankeschön gibt es ein Shirt, eine Kappe und eine Regenjacke von PUMA sowie ein Ticket für das DEL Wintergame der Kölner Haie gegen die Adler Mannheim am 3. Dezember im RheinEnergie Stadion.

Werdet Teil des Generali Köln Marathon-Helferteams und unterstützt uns bei der Durchführung!

Eine Großveranstaltung wie der Köln Marathon kann nur durch den hervorragenden Einsatz einer Vielzahl von freiwilligen Helfern organisiert werden, die uns als Orgateam tatkräftig unterstützen und gemeinsam mit uns auf dieses Ziel hinarbeiten. Egal ob bei der Startunterlagenausgabe, bei der Streckensicherung, an den Verpflegungsstationen, an den Wechselzonen der Staffeln, bei den Siegerehrungen etc. – wir freuen uns auf Eure Hilfe als Volunteers.

Gut 2.500 Gleichgesinnte stehen uns Jahr für Jahr zur Seite und leisten Großartiges. Ohne das unermüdliche Engagement dieser Helfervereine könnte so eine Großveranstaltung wie der Köln Marathon nicht stattfinden. Wenn Ihr auch zum Gelingen beitragen wollt, meldet Euch bitte bei uns. Herzlich Willkommen sind Vereine ab zehn Personen, die Einzelbereiche auch in Eigenregie umsetzen möchten.

Übrigens: Wir nehmen auch gern Oberstufen- und Abiklassen (Mindestalter 16). Bei uns könnt Ihr Euch etwas für den Abiball dazuverdienen.

Füllt einfach das nachfolgende Formular aus und wir setzen uns unverzüglich mit Euch in Verbindung. Vielen Dank.
https://koeln-marathon.de/volunteers/
(Mitteilung: Köln Marathon für Laufen im Rheinland)

20.09. Spurt-Entscheidung beim Löwenburglauf
Daniel Mannweiler und Emilia Mayer gewinnen Jubiläums-Rennen
Königswinter.
Daniel Mannweiler ist der Sieger des 20. Löwenburglauf, der am Sonntag in Königswinter stattfand. Der Triathlet des PSV Bonn setzte sich im Endspurt mit 18 Sekunden Vorsprung gegen den Bonner Daniel Blumentrath durch und gewann das Jubiläums-Rennen in 58:31 Minuten. Schnellste Frau wurde Phyllis Emilia Mayer, die sich ebenfalls knapp gegen Joanna Tallmann behauptete. Insgesamt nahmen 167 Läufer bei nasskaltem Wetter die Strecken über 8,8 und 15 Kilometer unter die Beine. Neben der klassischen Strecke mit 430 Höhenmetern rund um die Löwenburg, wurde zum ersten Mal eine „Kurzdistanz“ über 8,8 Kilometer bis zur Margarethenhöhe und wieder zurück angeboten. Hier waren Thomas Meyke (SSF Bonn, 36:30) und Anke Brenner (LT SV Hönningen, 40:27) die schnellsten Athleten.

Ergebnisse:
Männer, 15 km: 1. Daniel Mannweiler (PSV Bonn) 58:31 Min., 2. Daniel Blumentrath (Bonn) 58:49, 3. Patrick Klein (TuS Oberkassel) 1:00:25, 4. Jörg Hackhausen 1:02:09, 5. Reyk Buch (Alfterer SC) 1:02:32, 6. Fabian Bornheim (TV Eiche Bad Honnef) 1:03:51.
Frauen, 15 km: 1. Phyllis Emilia Mayer 1:04:10 Std., 2. Joanna Tallmann (Selbstläufer SV Altenahr) 1:04:38, 3. Adele Blaise-Sohnius (LAZ Puma Rhein-Sieg) 1:05:01, 4. Thurid Buch (Alfterer SC) 1:08:27, 5. Lara Belke (Bonn) 1:08:49, 6. Franziska Schneider (Selbstläufer SV Altenahr) 1:08:57.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

19.09. Deutsche Meisterschaften 10-Kilometer Straße
Tom Förster sorgt für große Überraschung, Eva Dieterich und Sara Benfares teilen sich Gold

Der 20-jährige Tom Förster hat sich bei der Straßenlauf-DM über zehn Kilometer in Saarbrücken überraschend vor Titelverteidiger Nils Voigt durchgesetzt. Bei den Frauen gab es in einem toten Rennen mit Eva Dieterich und Sara Benfares zwei Siegerinnen.

Im Vorfeld wurden vor allem Titelverteidiger Nils Voigt (TV Wattenscheid 01) und Samuel Fitwi Sibhatu (LG Vulkaneifel) als Favoriten auf den DM-Titel gehandelt. Beide waren am Sonntag in Saarbrücken auch von Beginn an in der Führungsgruppe vertreten, mussten sich am Ende aber überraschend Tom Förster (LG Vogtland) geschlagen geben, der in 28:52 Minuten nur knapp über seiner Bestzeit blieb.

In der ersten Rennhälfte sorgte vor allem Filmon Teklebrhan (LAC Freiburg) für das Tempo und führte eine elfköpfige Spitzengruppe in 14:36 Minuten bis zur 5-Kilometer-Marke. Bei der Medaillenvergabe spielte er letztlich aber keine Rolle mehr. Gegen Ende der dritten von vier Laufrunden übernahm Nils Voigt die Führung. Wenig später forcierte Samuel Fitwi Sibhatu weiter das Tempo, sodass nach acht Kilometern nur noch sechs Läufer gemeinsam an der Spitze lagen.

Immer noch mit dabei war auch Tom Förster, den die Favoriten nicht auf der Rechnung hatten, wie sie später selbst erzählten. „Ich hatte eigentlich nur Samuel im Kopf, und dann kam Tom. Der hat einen richtigen Sprung nach vorne gemacht. Seine Tempoverschärfung war wie eine Explosion“, berichtete Nils Voigt.

Tom Förster mit den meisten Reserven am Ende
„Besonders auf dem letzten Kilometer wurde es richtig schnell, aber ich habe mich 500 Meter vor dem Ziel noch richtig gut gefühlt und angegriffen“, beschrieb Tom Förster die Schlussphase. Dieser Attacke konnte zunächst niemand folgen. Auf den letzten 200 Metern hatte der Deutsche U23-Meister über 10.000 Meister auf der Bahn noch einmal zu kämpfen. So konnte Nils Voigt den Rückstand auf der Zielgeraden zwar noch einmal Meter um Meter verkürzen, Tom Förster rettete sich aber als Führender mit einer Sekunde Vorsprung ins Ziel. Damit holte er sich sowohl den Titel bei den Männern als auch in der U23.

„Ich wollte es unbedingt ins Ziel bringen und bin jetzt einfach nur überwältigt“, verriet er anschließend am Mikrofon beim Siegerinterview. „Ich wollte eigentlich nur vorne mitlaufen und schauen, wie lange ich dranbleiben kann. Außerdem war ich vorher noch erkältet. Das ist jetzt mein größter Erfolg bei den Männern“, freute er sich. Seine Saison ist aber noch nicht beendet. In zwei Wochen plant er in Köln sein Debüt auf der Halbmarathondistanz.

Nils Voigt verabschiedet sich in Saisonpause
„Mit dem zweiten Platz bin ich natürlich nicht zufrieden, aber es war trotzdem ein gutes Rennen“, bilanzierte der geschlagene Titelverteidiger, der alles versucht habe, um Tom Förster noch einzuholen. Mit der Straßenlauf-DM hat er nun seine „ganz ordentliche Saison“ ausklingen lassen und will nach einer zweiwöchigen Pause den Fokus auf das Training für die neue Saison richten. Hinter dem Drittplatzierten Samuel Fitwi Sibhatu (29:01 min) belegte Lokalmatador Jan Lukas Becker (LSG Saarbrücken-Sulzbachtal) in neuer Straßenbestzeit von 29:04 Minuten Rang vier und war damit „total zufrieden“.

Der Mannschaftstitel ging mit Jonathan Dahlke (29:11 min), Alexander Schröder (30:19 min) und Till Grommisch (30:26 min) an den TSV Bayer 04 Leverkusen. Beim Nachwuchs sicherte sich Tristan Kaufhold (SSC Hanau-Rodenbach) in 30:19 Minuten den U18-Titel und war dabei sogar etwas schneller unterwegs als U20-Sieger Lukas Ehrle (LG Brandenkopf; 30:36 min).

Eva Dieterich und Sara Benfares teilen sich den Sieg
Noch spannender als bei den Männern war der Zieleinlauf bei den Frauen. Hier lieferten sich Eva Dieterich (Laufteam Kassel) und Sara Benfares (LC Rehlingen) ein totes Rennen und wurden gemeinsam in 32:29 Minuten als Erstplatzierte gewertet. „Das war eine gute Entscheidung“, sagte Eva Dieterich nach dem Zieleinlauf, Sara Benfares ergänzte: „Zwei Titel sind eine schöne Sache. Ein zweiter Platz wäre so schon extrem bitter gewesen.“

Sara Benfares war es auch, die bei ihrem Heimspiel in Saarbrücken, wo sie wohnt und studiert, zu Beginn für ein hohes Tempo sorgte. Schon nach der ersten Runde lag sie gemeinsam mit Eva Dieterich und Hindernisspezialistin Elena Burkard (LG farbtex Nordschwarzwald) an der Spitze.

„Dann war Sara sogar schon einige Meter weg, ehe ich wieder heranlaufen konnte“, beschrieb Eva Dieterich die Rennsituation. Gemeinsam passierten beide Athletinnen die 5-Kilometer-Marke in 16:15 Minuten. Auf der dritten Runde ging Eva Dieterich schließlich nach vorne und behielt die Führung bis einen Kilometer vor dem Ziel. Dann attackierte Sara Benfares erneut und legte bis 500 Meter vor Rennende gute 15 Meter zwischen sich und ihre Verfolgerin. Sie bog auch mit Vorsprung auf die Zielgerade ein, doch Eva Dieterich gab nicht auf und spurtete letztlich zeitgleich mit Sara Benfares ins Ziel.

DM-Titel ohne spezielle Vorbereitung – Mannschaftsgold für Benfares-Schwestern
Anschließend folgten für beide fünf lange Minuten, ehe feststand, dass sie gemeinsam als Erstplatzierte gewertet wurden. „Ich bin sehr glücklich. Vor allem weil es für mich ein Heimspiel war“, strahlte Sara Benfares. Speziell nach der EM in München sei sie richtig müde gewesen und habe sich gegen eine Late-Season entschieden. „Stattdessen haben wir nur locker trainiert zur Regeneration.“ Die Renntaktik sei ursprünglich gewesen, zunächst abzuwarten. „Da war ich aber zu ungeduldig. Ich versuche immer jedes Rennen zu gewinnen, das ich mein Charakter“, verriet sie.

Nach U23-Gold im Vorjahr ist der DM-Titel bei den Frauen der bisher größte Erfolg für Eva Dieterich. „Dabei hatten wir schon überlegt die Saison zu beenden, nachdem ich nicht bei der EM starten konnte“, sagte sie. „Das war mental schon ziemlich hart.“ Da die Form im Sommer aber sehr gut gewesen sei, habe sie versucht, diese im Training aufrechtzuerhalten – ohne sich dabei speziell auf die Straße vorzubereiten. „Jetzt ist klar, es war die richtige Entscheidung“. Den dritten Platz belegte in Saarbrücken die letztjährige U20-Siegerin Blanka Dörfel (SCC Berlin) in 33:29 Minuten.

Neben dem Titel für Sara gab es für die Familie Benfares am Sonntag noch weitere Gründe zum Feiern. Sara Benfares sicherte sich neben dem Einzeltitel nämlich zusammen mit ihren Schwestern Selma (34:45 min) und Sophia (34:46 min) auch den Titel mit der Mannschaft des LC Rehlingen. In der U20-Einzelwertung konnte sich die 18-jährige Sofia Benfares zudem über die Silbermedaille freuen. Der Sieg ging hier in 34:19 Minuten an Johanna Pulte (SG Wenden). U18-Siegerin wurde Fanziska Drexler (LG Telis Finanz Regensburg) in 34:41 Minuten.
Ergebnisse: https://my.meisterchip.de/204933.html

Medaillen-Festival in Saarbrücken für TVR running team
„Es fühlte sich sehr sehr locker an“. beschrieb Johannes Ritter, einer der Favoriten in der AK M55, seinen Rennverlauf. In einer großen Gruppe mit starken M50 und M55 Läufer war die Zwischenzeit bei Kilometer 5 mit 18:08 min noch ziemlich verhalten. Als der 57-Jährige jedoch in der zweiten Hälfte nach vorne ging, sortierten sich die Konkurrenten hinter dem Refrather ein. Er war sich ziemlich sicher, dass die mit TVR- Coach Jochen Baumhof zurechtgelegte Taktik funktionieren wird. Auf den letzten 500 Meter zog Johannes Ritter seinen harten und unwiderstehlichen Endspurt an und gewann nach seinem ersten Streich über 10000m auf der Bahn im Mai nun auch DM-Titel Nummer zwei in genau 36:00 min. Fast im Sekundentakt finishte hinter ihm die Konkurrenten Carsten Schmidt (36:03/LG Haßberge), Ingo Wissmann (36:04/ SV Brackwede, Marcus Imbsweiler (36:10/TSG Heidelberg) und Robert Jäkel (36:14/TuS  Lintorf.
 
Hinter dem Shootingstar Johannes Ritter lief Oliver Kalmes nach vorsichtiger erster Runde zur Hochform auf. „Wenn ich gewusst hätte, dass ich trotz fehlender Trainingskilometer so schnell bin, hätte ich mehr riskiert“ resümierte der Bergisch Gladbacher nach seinem 5. Platz in der M50 mit 36:53 min trotzdem zufrieden. Zusammen mit dem wie immer kämpfenden Heiko Wilmes als 14. Mit 38:08 min holten sich die drei Refrather erstmals die Goldmedaille in der Mannschaftswertung. Leider konnte Manuel Skopnik seine realistischen Medaillenambitionen aufgrund einer Corona-Infektion nicht einlösen.

Noch nie hatte der TV Refrath eine M60-Mannschaft gemeldet. Doch Marathon-Mann Dieter Pütz legte den Grundstein als 7. in der Einzelwertung nach starken 39:39 min den Grundstein für die das erste Edelmetall für den TVR. Zusammen mit Mittelstreckler Ulrich Buchmüller (9./40:28) und Markus Heisig (11./44:26) holten sich die drei Seniorenläufer die Silbermedaille hinter der LAV Tübingen und der SVG Ruhstorf-Rott.

Im Hauptlauf der Männer zeigte sich Marvin Jesinghaus nach seinem Sturz beim Bergisch Gladbacher Stadtlauf zwar noch nicht ganz erholt, lieferte aber mit 36:25 min eine neue Jahresbestzeit ab.

Bereits bei der Recherche vor der DM hielt TVR-Trainer Jochen Baumhof eine neue Deutsche Bestzeit in der Mannschaftswertung der W55-Frauen für möglich, wenn die starken Konkurrentinnen der Spiridon Frankfurt „mitspielen“. Diese gewannen zwar wie erwartet auch den Mannschaftstitel W50-W55, aber mit einer W50-Läuferin. So war der Weg frei für die drei W55-Läuferinnen Cornelia Türk mit einem starken 4. Platz in der Einzelwertung mit 42:09 min, Karin Janz, 11. mit 44:35 und Cornelia Rentergent, 14. mit 45:25 min. Die TVR-Damen verbesserten den bisherigen Deutschen 10 km-Mannschaftsrekord der LG Brandenkopf aus dem Jahre 2013 von 2:13:14 Stunden als Vizemeisterinnen auf nun 2:12:09 Stunden.

LAZ Puma Rhein-Sieg mit Silber und Bronze
Insgesamt traten zehn Athleten aus verschiedenen Altersklassen für das LAZ an, unter welchen sich Sonja Vernikov (WJ U23), zusammen mit ihrer Mannschaft, bestehend aus Nele Siebert und Celine Schneider befand. Sonja erreichte die Ziellinie in einer hervorragenden Zeit von 35:49 min, was für sie eine persönliche Bestleistung darstellt. Unterstützt wurde die Mannschaftszeit durch Nele´s rasante PB von 38:17 min und Celine Schneiders Endzeit von 38:29 Min. Auch Celine´s Zeit stellt eine neue PB dar. Alle drei Athletinnen konnten sich nach dem Startschuss schnell einordnen, sich ihrem Erfolg nähern und dabei einige Plätze sichern. Die Mannschaft erzielte in einer Zeit von 1:52:35 eine hart erarbeitete Bronzemedaille.

Ebenso spektakulär verlief das Mannschaftsrennen der Männer in der Altersklasse M40/45 bestehend aus René Spanier, Dirk Breunung und Rolf Hollain. Direkt zu Beginn konnte René Spanier einen guten Start absolvieren, hielt das ambitionierte Tempo durch, bis er nach 33:59 min die Ziellinie überlief. Nur wenig später traf bereits Dirk Breunung mit einer ebenfalls schnellen Zeit von 35:19 min im Zielbereich ein. Abgeschlossen wurde die Mannschaftszeit der Männer in hervorragenden 1:45:48 durch Rolf Hollain in schnellen 36:30 min. Dies bedeutete eine hervorragende Silbermedaille für die Mannschaft. Neben den Mannschaften des LAZ konnten viele Einzelläufer besondere Leistungen erbringen.

Torsten Graw überzeugte dabei mit einer rasanten Endzeit von 33:26 min über die 10km. Dies bedeutete eine große Verbesserung zur Laufbahnserie in Bergisch Gladbach (33:51 min). Zusätzlich zeigte Jonas Land (MJU 23) sein Können mit einer Laufzeit von nur 33:53 min. Ähnlich wie Torsten konnte sich auch Jonas zu Beginn des Rennens sogleich gut einordnen und ein beachtliches Rennen absolvieren. Für Frederik Ortmann blieb die Uhr bei 33:34 min nach einem taktischen klugen Rennen stehen, da er besonders in der letzten Runde das Tempo einmal mehr stark anzog.
(Quelle: Leichtathletik.de)

18.09. 757 Läufer trotzen dem Wetter beim Run of Colours
Köln.
Um Punkt 13 Uhr schickte 1LIVE-Morningshow-Moderator Benni Bauerdick die Läufer des 5-km-Laufs auf die Strecke, bevor sich um 14:30 Uhr die Staffeln und 10-km-Läufer auf den Weg machten. Während die Fünfer alle trocken ins Ziel kamen, wurden es bei dem 10 km - und Staffellauf leider sehr nass. Zeitweise zog ein Gewitter über die Veranstaltungsfläche. Kurz vor dem Startschuss musste sogar der Torbogen aus Sicherheitsgründen abgebaut werden. Bereits am Morgen brachte eine starke Sturmböe die Zelte für die Umkleide und Taschenablage zum Einsturz. Leider waren die Zelte so beschädigt, dass sie nicht mehr einsatzfähig waren.

Mit 35:11 Minuten und 42:53 Minuten überquerten Philippe Gillen (Run Squad CGN) und Gina Purschke als Erste bei den Männern und Frauen die Ziellinie des 10-km-Laufs. Auf Platz zwei und drei folgten Sven Mettner (Co(o)L-Runnings) und Till von Bracht sowie Ines Marquardt (Microsoft GLEAM & Friends) und Alex Klein (TPSK 1925 e.V.). Über die 5-km-Distanz waren Alexander Klak (Milers Colonia/17:44 min) und Katherina Deutzmann (Southern Oregon Runners/20:44 min) die Schnellsten vor Till Bracht (17:59 min) und Michael Bartz (18:39 min) sowie Kerstin Buchwald (21:34 min) und Tatjana Armbruster (Userlike/ 21:45 min). Beste Staffel war die BaUtsch-Staffel von der FC Stiftung, sie brauchte für die 15 km nur 59:56 Minuten. Insgesamt trotzten 757 Läufer dem Wetter.

Noch vor knapp vier Wochen fragten die Organisatoren die Läufer: Wo seid ihr? Letztendlich haten sich 1147 Menschen für die 14. Ausgabe des Run of Colours angemeldet. Eine Zahl, die auch aufgrund der Erfahrungen von zahlreichen anderen Laufveranstaltungen so nicht zu erwarten war. Hat der komplette Laufbereich doch mit erheblichen Einbußen bei den Anmeldungen zu kämpfen. Teilweise bis zu 80 Prozent weniger Läufer zwingen immer mehr Veranstalter zur Absage ihres Volkslaufs. Auch wenn beim Run of Colours die Zahlen aus 2019 in weiter Ferne liegen, damals waren es 1.911, ist man mit dem diesjährigen Anmeldestand mehr als zufrieden. „Wir haben in den letzten Wochen noch einmal ordentlich die Werbetrommel gerührt und anscheinend hat das gefruchtet. Es freut mich, dass sich doch noch mehr Leute angemeldet haben als im Vorjahr. Vor allem, da wir so die zahlreichen gestiegenen Kosten abfedern können und noch ein schöner Batzen für die Aidshilfe übrigbleiben wird“, so ein zufriedener Erik Sauer, Pressesprecher Run of Colours.

Aidshilfe freut sich über 28.500 Euro 
Nachdem im Vorjahr erstmals 30.000 Euro durch den Run of Colours zugunsten der Aidshilfe Köln zusammengekommen sind, ist es in diesem Jahr etwas weniger. Rund 28.500 Euro wird der Veranstalter Lebenshaus-Stiftung der Aidshilfe überweisen können. „Die letzten Wochen waren wirklich ein Höllenritt. In diesem Jahr hatten wir nur sechs Wochen Zeit, alles auf die Beine zu stellen. Ohne meine hauptamtliche Kollegin Gül Cassagnères und die 60 Ehrenamtler hätten wir das nicht geschafft. Jetzt heißt es erst einmal durchatmen, ein wenig sammeln, bevor wir dann mit der Sponsorensuche für 2023 starten“, so ein sichtlich erschöpfter Erik Sauer.

Richard-Riemerschmid-Berufskolleg stellt wieder größte Laufgruppe
Erfreulich ist auch, dass in diesem Jahr wieder zahlreiche Gruppen, Schulen, Vereine, Organisationen und Firmen am Lauf teilgenommen haben. Viele davon sogar zum allerersten Mal. Neben den Klassikern Rewe Group, AWO Köln, Kreissparkasse Köln, UPS, Karate Do Overath e.V. und Projekton war erstmals das Land- und Amtsgericht Köln dabei sowie die Stiftung 1. FC Köln, die Grünen Köln, die Redaktion von First Dates, Microsoft, das Max-Planck-Institut, Rimowa, der SC Janus, SPD Queer, Stattgarde Colonia Ahoij, TELIS Finanz Kanzlei Köln Mitte und der TÜV Rheinland. Die Anzahl aus dem Vorjahr konnte das Richard-Riemerschmid-Berufskolleg mit 77 Teilnehmenden nicht ganz erreichen, dennoch bildete die Schule wieder die größte Laufgruppe.

Virtueller Run of Colours endet erst morgen
Von Donnerstag bis Sonntag konnten weltweit wieder Menschen virtuell am Run of Colours teilnehmen. Nachdem im letzten Jahr die Möglichkeit so gut angenommen wurde, hatten die Organisatoren auch in diesem Jahr die digitale Variante angeboten. Alle, die am 17. September verhindert waren oder eben nicht in Köln wohnen, konnten sich beim Lauf für die gute Sache beteiligen. So gingen weitere knapp 100 Läufer:innen aus den Niederlanden, Sachsen, Berlin, ganz NRW, Baden-Württemberg und Bayern sowie Cornwall / England an den Start. Sie liefen dort 5 km, 10 km oder fuhren 20 km Rad zugunsten der Aidshilfe Köln.

Run of Colours feiert 2023 Jubiläum
Was 2009 klein angefangen hat, findet nächstes Jahr zum 15. Mal statt. Der Termin für die Jubiläumsauflage 2023 steht schon fest. Der Lauf startet am 16. September 2023. Am Welt-Aids-Tag, dem 1. Dezember, wird wieder die Anmeldung geöffnet. Nur an diesem Tag kostet ein Startplatz 14 Euro statt 19,50 Euro.

Der Run of Colours:
Der Run of Colours gehört zu den Top-10-Laufveranstaltungen in der Kölner Region und ist aus dem Sportkalender nicht mehr wegzudenken. Seit 2009 wird der Lauf unter dem Motto „Ich lauf‘ mir die Füße bunt“ von der Lebenshaus-Stiftung zugunsten der Aidshilfe Köln veranstaltet. Der Slogan steht für Vielfalt und Akzeptanz. Jedes Jahr starten über 1.000 Läufer:innen im Rheinauhafen Köln für den guten Zweck. Sie alle setzen ein Zeichen für mehr Akzeptanz für Menschen mit HIV und Aids. Die Erlöse der Veranstaltung kommen den Angeboten der Aidshilfe Köln zugute.
(Autor & Copyright: Erik Sauer für Laufen im Rheinland)

17.09. 32. Lauf um den Fühlinger See am Sonntag  
Köln.
Die LLG 80 freut sich mit allen Läufern auf ein schönes Lauffest rund um den Fühlinger See. Hier noch ein paar Tipps für alle Aktiven:

- Mit dem Auto kostenlos auf Parkplatz 1 parken
- Startunterlagen ab 9.00 Uhr hinter dem Bootshaus
- Nachmeldungen ab 9.00 Uhr möglich
- Umkleiden, Duschen und Toiletten im Bootshaus

Startzeiten:
10.00 Uhr 10 Kilometer
11.00 Uhr 1 Kilometer-Kinderlauf
11.05 Uhr 5 Kilometer
11.30 Uhr Halbmarathon

Nach dem Lauf:  Kuchenbuffet, Brötchentheke, Erfrischungsgetränke
http://www.llg80.de/
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

16.09. Laufen im Rheinland - TV-Tipp Freitag und Sonntag
Freitag, 16.09. 18:00-18:30 Uhr Sport 1 - Münster-Marathon
Sonntag, 18.09. 12:00-13:30 Uhr Eurosport - Sydney-Marathon

15.09. 36. Refrather Herbstlauf startet am 16. Oktober
DLV-vermessene Wendepunkt-Strecken über 5 km und 10 km
Bergisch Gladbach-Refrath.
Am 16. Oktober richtet das TV Refrath running team den 36. Refrather Herbstlauf im herbstlichen Königsforst mit viel Liebe von Läufern für Läufer aus. Kein Hüttenzauber, keine Animation oder laute Beschallung. Eine wohltuende Abwechslung zu den Cityläufen zeichnet diesen Waldlauf in seiner Ursprünglichkeit aus. Auf breiten und wetterfesten Naturwegen vor den Toren Kölns heißt es einfach den Herbst genießen bei hoffentlich goldener  Oktobersonne.

Start und Ziel befinden sich an der Schutzhütte „Am dicken Stock“ in der Nähe der Lützerathstraße auf der Stadtgrenze zwischen Bergisch Gladbach und Köln. Anreise mit dem Auto über die A4 oder A3 an der langen Straße zwischen Köln-Rath und Bergisch Gladbach-Refrath. ÖPNV: KVB-Linie 1 bis zur Haltestelle Refrath.

Seit 1986 werden 5 km (Start um 10.00 h) und 10 km (Start um 11.00 h) auf den sehr gut befestigten Wendepunktstrecken gelaufen. Ein neues und familienfreundliches Angebot ist die 1609 Meter lange Waldmeile für Schüler, Jugendliche und Erwachsene. Der Startschuss für die Waldmeile fällt um 11.11 Uhr.

Der Lauf ist beim Landesverband Nordrhein angemeldet. Die 5 km und 10 km Distanzen sind DLV vermessen und kilometriert und somit alle Ergebnisse bestenlistenfähig. Für alle Läufe gibt es eine professionelle Zeitnahme von cologne timing mit Brutto- und Nettozeit mit Live-Ergebnisdienst. Eine schnelle Siegerehrung, Kaffee und Kuchen in der Schutzhütte, Umkleidezelt, mobile Toiletten und eine tolle Stimmung prägen den Refrather Herbstlauf seit vielen Jahren. Das TVR running team freut sich wieder auf viele Ausdauersportler aus ganz NRW. Streckenpläne, Anreise, alle weiteren Infos und die online-Anmeldung findet ihr auf der aktualisierten Webseite:  
www.refrather-herbstlauf.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

14.09. 20 Jahre Löwenburglauf
Königswinter.
Am 18. September fällt um 11 Uhr direkt vor dem Lemmerzbad in Königswinter der Startschuss zur 20. Auflage des Löwenburglaufs. Zu diesem Jubiläum wird es. neben der klassischen Strecke über 15 Kilometer und 430 Höhenmetern rund um die Löwenburg, auch zum ersten Mal eine „Kurzdistanz“ geben, die vom Lemmerzbad startend über 8,8 Kilometer bis zur Margarethenhöhe und wieder zurückführt. Der Löwenburglauf, der seit vielen Jahren zu den Klassikern im Siebengebirge zählt, wird zum vierten Mal vom Team des Beueler10er ausgerichtet, die den Lauf 2018 von Bad Honnef wieder zurück auf die originale Strecke geholt hatten. Anlässlich dieses Jubiläums haben die Organisatoren auch das erste Orga-Team aus dem Jahre 2001 eingeladen. „Wir sind sehr froh und fühlen uns geehrt, dass die Väter des Laufs am 18. September vor Ort sein werden. Es wird im Startbereich eine Fotogalerie und die ewige Bestenliste des Löwenburglaufs geben“, so Arne Pöppel vom Team des Beueler10er. Neben vielen kleinen Besonderheiten wie einer Finisher-Medaille und der Sambagruppe Piranhas op Jück auf der Strecke bietet der Löwenburglauf in diesem Jahr auch ein Finisher-Shirt. Sabine Osterholt vom Team Beueler10er dazu: „Wir haben auf dem Shirt beide Logos des Laufs aufgenommen. So verbinden wir den Beginn vor 21 Jahren mit dem heutigen Lauf.“. Anmeldungen für beide Läufe sind noch bis Donnerstag online oder am Sonntag vor Ort möglich.
www.beueler10er.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

13.09. 60 Jahre Marathon in Essen – 60 Jahre Leistung, Laufliebe und Leidenschaft
Der Westenergie Marathon „Rund um den Baldeneysee“ feiert am 09. Oktober 2022 sein Jubiläum: 1963 ist das Event zum ersten Mal ausgetragen worden. 2022 wird mit der 60sten Auflage der runde Geburtstag ganz groß gefeiert. Das Team um Organisationschef Gerd Zachäus ist seit Monaten mit vielen Ideen und neuen Konzepten dabei, das Jubiläum auf die Beine zu stellen. „Wir wollen einen Geburtstags-Marathon veranstalten, an den sich jede Läuferin und jeder Läufer noch lange erinnern wird”, sagt Gerd Zachäus.

Bis zum Event sind es nur noch wenige Wochen – und die wichtigsten Vorbereitungen sind auf der Zielgeraden. „Für den Marathon, die Staffel und die Seerunde ist vielen Teilnehmer*innen sehr wichtig, dass ihr Name deutlich sichtbar auf der Startnummer steht. Das machen wir möglich – für alle, die sich bis zum 18. September für unsere Veranstaltung anmelden”, so der Organisationschef.

Der Name auf der Startnummer ist ein kostenfreier Service – und sorgt dafür, dass viele Zuschauer am Streckenrand ganz gezielt die Sportler mit ihrem Vornamen anfeuern können.

Bergauf gehe es bei der Zahl der Meldungen, sagt Gerd Zachäus vom Ausrichter TUSEM Essen: „Bei den meisten Laufevents kommen die Zahlen erst langsam wieder in Schwung. Wir haben aber ein sehr gutes Konzept und freuen uns darauf, dass der Westenergie Marathon dieses Jahr wieder für ordentlich Betrieb sorgen wird.“

Start beim Westenergie Marathon 2022 ist am 09. Oktober ab 10 Uhr am Baldeneysee/ Nähe S-Bahn-Halt Hügel.
https://www.westenergie.de/de/fuer-kommunen/regionales-engagement/sport/westenergie-marathon.html

12.09. 32. Korschenbroicher Citylauf : Asse sorgen für Spannung bis zum Schluss
Korschenbroich.
Beim Comeback nach der langen Corona-Pause hat das Laufspektakel in der Innenstadt wieder mit seiner Vielseitigkeit überzeugt. Die Topläufer waren bis zum Schluss eng beisammen, darunter auch Vize-Europameister Hendrik Pfeiffer.

Es ist kurz vor 11.30 Uhr am Sonntagvormittag, als sich Kristina Clemens mit ihrer Tochter Matilda an der Hand auf dem Weg zum Start- und Zielbereich des Korschenbroicher Citylaufs befindet. Für die Erstklässlerin wird es das erste Mal sein, dass sie sich alleine auf den Rundkurs in der Innenstadt macht. Als der Citylauf vor der Corona-Pause das letzte Mal über die Bühne ging, besuchte sie noch den Kindergarten und war mit Begleitung im Familienlauf dabei.

Rund fünf Stunden später startet Hendrik Pfeiffer, in München mit der deutschen Marathon-Mannschaft Vize-Europameister, mit 25 weiteren Topathleten in den Lauf der Asse, der den Zuschauern an der Strecke mit einem spannenden Verlauf viel Freude bereitet. Zwei Pole und dazwischen noch ganz viele Nuancen, die seit jeher den Reiz des Citylaufs ausmachen. Auch bei der 32. Auflage, die nach dreieinhalb Jahren Pause am Sonntag an einem ungewöhnlichen Termin im Spätsommer endlich steigen konnte.

Da konnte es die Stimmung auch nicht trüben, dass die Teilnehmer- und Zuschauerzahlen wenig überraschend nicht an die Werte von vor der Pandemie anknüpfen konnten. Da gingen regelmäßig über 4000 Meldungen ein, kamen knapp unter 4000 Aktive ins Ziel und säumten bis 17.000 Menschen die Strecke. Beim Comeback der Veranstaltung gingen vorab „nur“ 2415 Meldungen ein, Finisher waren es letztlich 2246 und Menschen gab es in der City und an der Strecke beim sportlichen Volksfest folgerichtig auch deutlich weniger. „Das ist aber auch gar nicht so wichtig. Wichtig ist, dass der Lauf nach so langer Zeit wieder ein deutliches Lebenszeichen von sich gegeben hat“, meinte Hans-Peter Walther, Geschäftsführer der mit Ausrichtung des Laufs betrauten Citylauf GmbH.

Und auch Markus Bresser, der vor zwei Jahren neben Walther in die Geschäftsführung einstieg und dessen Nachfolge antreten soll, war mit seiner Citylauf-Premiere in neuer Funktion zufrieden. „Natürlich hakt es nach so langer Zeit an der einen oder anderen Stelle, aber letztlich haben wir alles hinbekommen“, sagte der 27-Jährige, der am Samstag bei Dauerregen noch große Sorge gehabt hatte, dass es tags darauf so weitergehen würde.

Doch wie so oft meinte es das Wetter gut mit dem Citylauf, kein Regentropfen kam herunter. Im Gegenteil, je mehr es auf den Nachmittag zuging, desto häufiger kam die Sonne heraus. So kamen vor allem die Erwachsenen mächtig ins Schwitzen. Zum Beispiel im Volkslauf über zehn Kilometer, den Richard Wilke dominierte. Dass er noch für die Aachener TG startet, rührt aus seiner Studienzeit her, eigentlich kommt er aber von der TG Neuss, für die er bald auch wieder antreten möchte.

Letztlich hatte er mit seiner Siegerzeit von 34:06 Minuten über eine Minuten Vorsprung auf Mirko Krebs aus Düsseldorf (35:09) und über zwei Minuten auf den drittplatzierten Alexander Giozis aus Büttgen (36:49). „Für einen Neustart war das eine echt gute Atmosphäre. Mit meiner Zeit bin ich sehr zufrieden“, meinte Wilke, dessen Mutter Belinda übrigens im selben Lauf dabei war. Die Läuferin von der TG Neuss (Jahrgang 1960) kam nach 47:24 Minuten ins Ziel und belegte bei den Frauen Rang 49. Siegerin wurde ihre Vereinskameradin Doreen Floß (43:41).

Deutlich schneller unterwegs waren naturgemäß die Elite-Frauen über fünf Kilometer. Wobei Favoritin Viktoriya Kolchyk aus der Ukraine letztlich nichts mit dem Sieg zu tun hatte, sie kam in 17:00 Minuten abgeschlagen als Vierte ins Ziel. Zur Dominatorin schwang sich die Deutsche Eva Dietrich (Laufteam Kassel) auf, die mit ihrer Siegerzeit von 15:44 Minuten allen davonlief und sogar dem Streckenrekord der Polin Karolina Jarzynska aus dem Jahr 2013 (15:33) ziemlich nah kam. Die Belgierin Juliette Thomas kam über eine Minute später als Zweite ins Ziel (16:46).

Sehr viel spannender verlief das Rennen der männlichen Asse, das bis zur letzten Runde offen war. Erst auf der Zielgeraden setzte sich der Belgier Dorian Boulvin in 29:26 Minuten gegen Karl Junghannß (Erfurter LC, 29:28) und den Ukrainer Vitaly Shafar (29:30), der 2009 schon mal in Korschenbroich gewonnen hatte, durch. Lange in der Spitzengruppe hielt sich Marathon-Spezialist Hendrik Pfeiffer, der am Ende in 29:41 Minuten Sechster wurde. Nach seinem erfolgreichen Auftritt bei der EM in München bestritt er in Korschenbroich nach seinem Urlaub wieder den ersten Lauf. „Dafür bin ich sehr zufrieden. Mir hat’s in Korschenbroich sehr gut gefallen. Wenn es in meinen Plan passt, bin ich beim nächsten Mal gerne wieder dabei.“
(Quelle: NGZ)

11.09. Ein Beethovenfest für alle Läufer
Deutsche Post Marathon Bonn Beethoven-Lauf bringt Sport und Musik zusammen – Rund 3.000 Sportler laufen zu den Klängen des berühmten Bonner Künstlers
Bonn.
Unter dem Applaus der Zuschauer auf den Bonner Markt einzubiegen und vor dem Alten Rathaus über die Ziellinie zu laufen, darauf hatten die Bonner Läufer:innen lange gewartet. Beim Beethoven-Lauf hatten heute 2.912 Athleten wieder die Chance dazu. 1.396 Halbmarathon-Läufer und 1.286 10-Kilometer-Läufer wollten sich auf die schöne Strecke entlang des Rheins, über Süd- und Kennedybrücke, in die Bonner Innenstadt machen. Hinzu kamen rund 230 Schüler, die als 2er Teams starteten.

Der erste Läufer, der die einzigartige Atmosphäre im Zielbereich wieder genießen konnte, war Julien Jeandree (Running Experts), der seinen Halbmarathon in 1:12:24 h absolvierte und souverän siegte. Auch bei den Frauen hatte eine Bonnerin die Nase vorne: Lisa Memouna Kerp (SSF Bonn) siegte in 1:25:35 h.

Bei den 10-Kilometer-Läufern siegte Alexander Löhr (TV Eiche Bad Honnef) in 0:33:46 h. Bei  den Frauen war Sabine Burgdorf (ASV Köln) in 0:36:25 h die schnellste.

Doch nicht nur die Sieger wurden gebührend gefeiert – unter großem Applaus waren viele glückliche Gesichter auf dem Markt zu sehen. Als besonderes Highlight wurden alle Läufer dort auch erstmalig mit Live-Musik-Auftritten von Künstlern des Beethovenfestes empfangen. Drei ca. 30-minütige Auftritte von Pianist Kai Schumacher, dem Marcus Schinkel Trio und dem norwegischen Pianisten Mathias Halvorsen untermalten die Zieleinläufe. Das Beethovenfestes hatte dies zusammen mit der Deutschen Post ermöglicht.

„Endlich wieder gemeinsam laufen“, Pedro Munoz, Konzernkommunikation, Nachhaltigkeit & Marke, Deutsche Post DHL Group fasst zusammen, was vielfach im Laufe des Tages geäußert wurde. „Ein tolles Gefühl, wieder zusammen im Startblock zu stehen und vor dieser herrlichen Kulisse und zu den Klängen von Beethoven, Bonn laufend zu erleben. Laufen und Musik verbinden die Menschen und es fühlt sich gut an, Sport und Kultur im Rahmen des Beethoven-Laufs auf so großartige Weise zusammen zu bringen.“

Der Beethoven-Lauf war bereits die zweite Laufveranstaltung des Deutsche Post Marathon Bonn in diesem Jahr. Der nächste Deutsche Post Marathon Bonn ist für den 23. April 2023 geplant.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

10.09. Halbmarathon trifft Jubiläumsklassikfest
Bonn.
Am 11. September findet in der Bonner Innenstadt wieder ein Laufevent statt. Die Strecke des neuen Beethoven-Laufs führt am Rhein entlang, über Süd- und Kennedybrücke bis zum Marktplatz. Im Ziel gibt es eine besondere Überraschung.

Normalerweise dröhnt in den frühen Morgenstunden eines Aprilsonntages „I came for you“ von The Disco Boys aus den Boxen im Startbereich am Belderberg. Es ist das Lied zum Countdown des Bonn-Marathons. Während das Lied mehrmals hintereinander läuft, stehen mehrere Tausend Läufer dicht gedrängt in ihren Startblöcken.

Einige hüpfen nervös auf und ab, trippeln auf der Stelle, um den Körper warm zu halten. Aber sie alle warten darauf, mit ihrer Gruppe endlich an die Startlinie vorgelassen zu werden und auf die 21,0975 Kilometer lange Runde quer durch Bonn geschickt zu werden. Drei Jahre gab es diese Bilder nicht. Und auch in diesem Jahr wird es keinen klassischen Marathon geben – dafür aber eine Alternativ-Laufveranstaltung mit einer besonderen musikalischen Überraschung im Ziel als Teil des Beethovenfestes.

An diesem Sonntag, 11. September, findet erstmals und einmalig der Beethoven-Lauf mit einer neuen Streckenführung statt – mit einem Zehn-Kilometer-Lauf, Halbmarathon und einer Schülerstaffel. Organisiert wird das Laufevent vom Veranstalter des Bonn-Marathons. „Das Laufevent ist für uns ein wichtiger und in diesem Umfeld besonders schöner Zwischenschritt zum nächsten Marathon“, sagt Christian Okon, Geschäftsführer der veranstaltenden Agentur MMP.

Die neue Strecke ist zehn Kilometer lang
Während der Zieleinlauf wie beim traditionellen Marathon vor dem Alten Rathaus auf dem Bonner Marktplatz stattfinden wird, wurde der Startbereich vom Belderberg ans Bonner Rheinufer verlegt – auf Höhe der Schaumburg-Lippe-Straße, zwischen Erster und Zweiter Fährgasse. Von dort aus führt die zehn Kilometer lange Runde zunächst am Rheinufer entlang Richtung Süden, über die Südbrücke, weiter am Beueler Rheinfer entlang, über die Kennedybrücke zurück auf die Bonner Seite und anschließend durch die Innenstadt zum Ziel auf dem Marktplatz. „Das klassische Finish auf dem Marktplatz – das war uns wichtig“, sagt Pedro Munoz, zuständig für Konzernkommunikation, Nachhaltigkeit und Marke bei der Deutsche Post DHL Group, Sponsor des Beethoven-Laufs und des Beethovenfestes.

Aus den vertrauten Disco-Klängen werden in diesem Jahr klassischere Töne: Drei Künstler, die für das Beethovenfest in der Stadt sind, werden auf dem Marktplatz ein Live-Konzert geben und die Teilnehmer beim Endspurt musikalisch ins Ziel begleiten.

Drei Künstler des Beethovenfestes treten auf dem Marktplatz auf
Von 10 bis 10.30 Uhr tritt Jazz-Pianist Marcus Schinkel mit seinem Jazz-Trio auf. Von 11 Uhr bis 11.30 Uhr spielt der norwegische Pianist Mathias Halvorsen unter anderem minimalistische Klassiker von John Adams. Von 12 Uhr bis 12.30 Uhr präsentiert Kai Schumacher einen Auszug aus seinem „Rausch“-Programm auf dem Flügel. „Über 750 Kompositionen und Schaffenskraft bis ins hohe Alter – auch Beethoven war ein Meister der Langstrecke! Wir sind froh, Teil des Beethoven-Laufs zu sein und unser diesjähriges Festivalmotto »Alle Menschen« auch auf diese Weise zu zelebrieren“, erklärt Steven Walter, Intendant des Beethovenfestes.

„Sportler gehen in Konzerte. Musikfans laufen am Rhein“, sagt Monika Schaller, Leiterin Konzernkommunikation, Nachhaltigkeit und Marke der Deutsche Post DHL Group. „Wir fördern begeistert beides. Und nun bringen wir Sport und Kultur an einem Tag zusammen: Erst wird in der Stadt zu Musik gelaufen, am Abend dann im Post Tower bei ‚Post Klassik Vertikal‘ laufend Musik auf den Stockwerken entdeckt.“ Ab 18 Uhr ist der Post Tower Spielort für das Musik-Projekt „Post Klassik Vertikal“, das sich auf verschiedene Ebenen des Gebäudes verteilt. Eintrittskarten sind über die Internetseite des Beethovenfestes auf www.beethovenfest.de erhältlich.

Der Startschuss für den Halbmarathon erfolgt um 8.30 Uhr
Der Startschuss für den Halbmarathon erfolgt am Sonntag um 8.30 Uhr. Die Halbmarathonläufer müssen die Runde zweimal absolvieren. Die Teilnehmer des Zehn-Kilometer-Rennens werden ab 10.30 Uhr auf die Strecke geschickt. Startzeit für die Schülerstaffeln ist 11 Uhr.

Die Startunterlagen können am Samstag, 10. September, sowie am Wettkampftag selbst an der Ausgabe an der Hofgartenwiese Ecke Stockenstraße/Koblenzer Tor abgeholt werden. Die Ausgabe ist am Samstag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, am Sonntag ab 7 Uhr. An beiden Tagen sind ebenfalls Nachmeldungen vor Ort möglich. Die Startgebühr für den Halbmarathon beträgt dann 30 Euro, für die Zehn-Kilometer-Distanz 20 Euro. Darin enthalten sind die Startnummer inklusive Zeitmessung, ein Laufshirt, eine Medaille sowie eine Online-Urkunde. Wie schon bei der Oktober- und April-Challenge in der Bonner Rheinaue erfolgt die Zeitmessung über einen Chip, der in die Startnummer integriert ist. Ein zusätzlicher Messchip muss nicht ausgeliehen oder mitgebracht werden.

Entlang der Strecke gibt es mehrere Verpflegungsstationen
Zusammen mit den Startunterlagen erhalten die Teilnehmer zudem einen Garderobenbeutel mit der eigenen Startnummer, der am Veranstaltungstag ab 7 Uhr im Garderobenzelt abgegeben und bis 13 Uhr dort wieder abgeholt werden kann.

Entlang der Strecke werden auch mehrere Verpflegungsstationen eingerichtet: für den Zehn-Kilometer-Lauf bei Kilometer sechs, für den Halbmarathon jeweils bei Kilometer fünf, zehn und 15. Außerdem wird es eine umfangreiche Verpflegung im Zielbereich geben.

Der nächste reguläre Deutsche Post Marathon Bonn ist für den 23. April 2023 geplant.
https://postmarathonbonn.de/

09.09. 39. Drei-Brücken-Lauf am 16. Oktober
Bonn.
Bereits seit 39 Jahren findet am dritten Wochenende im Oktober der Drei-Brücken-Lauf in Bonn statt. Seit 25 Jahren werden die Spenden des Benefizlaufs der Deutschen KinderKrebshilfe zur Verfügung gestellt. Am 16. Oktober erfolgt der erste Start um 9.00 Uhr am Hans-Steger-Ufer in Bonn-Beuel. Entlang der Beueler und Bonner Rheinpromenade folgt die Strecke der “Brückenrunde”, Bonns beliebtester Jogging-Runde. Angeboten werden Strecken über 10 km, 15 km und 30 km. Neben dem sportlichen Aspekt spielt beim Drei-Brücken-Lauf der Benefizgedanke eine große Rolle. Daher werden auch in diesem Jahr wieder mindestens 50 Prozent des Startgeldes der Deutschen KinderKrebshilfe zur Verfügung gestellt. Als einer der wenigen Läufe fand der Drei-Brücken-Lauf auch in den letzten beiden Pandemie-Jahren statt. Ein ausgereiftes Organisations- und Hygienekonzept machte dies möglich. Die Organisatoren sind daher zuversichtlich, auch in diesem Jahr den Lauf durchführen zu können.
www.drei-bruecken-lauf.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

08.09. 14. Bickendorfer Büdchenlauf am 25. September
Köln.
In diesem Jahr findet nach zweijähriger Coronapause endlich wieder der beliebte Büdchenlauf im Kölner Veedel Bickendorf statt. Am 25. September wird der Straßen- und Volkslauf bereits zum 14. Mal von der Bickendorfer Interessengemeinschaft veranstaltet. Seit Jahren kommen Läuferinnen und Läufer in den Kölner Nordwesten, um die einzigartige Stimmung auf der Strecke entlang der Venloer Straße, in den Veedelsgassen sowie im Start- und Zielbereich mitzuerleben. Die Vorbereitungen für die 14. Auflage laufen bereits auf Hochtouren und die Online-Anmeldung ist geöffnet.

Folgende Distanzen werden für Jung und Alt angeboten:
Bambinilauf | 500 m
Gut gelaunt und voller Ehrgeiz eröffnen die Bambini traditionell den Büdchenlauf. Als Belohnung gibt es im Ziel eine Finisher-Medaille für jeden!
Schülerlauf | 2,5 km
Mit den Schülern gehen die ersten Läufer auf die 2,5 km-Runde durch das Veedel. Bereits hier wird die Laufzeit individuell brutto und netto gemessen.
6-Pfoten-Lauf | 2,5 km
Dieses Jahr bietet der Büdchenlauf erstmals den 6-Pfoten-Lauf an. Hier besteht die Möglichkeit mit seinem Hund gemeinsam die 2,5 Kilometerrunde zu absolvieren.
Walking- und Nordic Walking-Lauf | 5 km
Die wahrscheinlich geselligste Disziplin beim Büdchenlauf. Der Sport bleibt hierbei aber nicht auf der Strecke.
Volkslauf | 5 km
Zwei volle Runden die Stimmung genießen und das Letzte aus sich rausholen - und anschließend noch die Läufer anfeuern, die ihr Rennen noch vor sich haben.
Mannschaftslauf | 5 km
Eure Mannschaft kann aus drei, vier oder fünf Läufern bestehen! Gewertet werden jeweils die drei besten Zeiten, wobei bei einer Mixed-Mannschaft mindestens eine Damen-Zeit mitgewertet wird.
Hauptlauf | 10 km
Egal, ob es der erste "10er" ist, oder ob die vier Runden die letzte Vorbereitung auf den Marathon sind. Die Strecke ist für alle gleich - und den Applaus der Zuschauer haben sich alle Läufer gleichermaßen verdient!

Allgemeiner Anmeldeschluss ist der 18. September 2022, danach sind Neu- und Ummeldungen noch direkt vor Ort (Concertkasse Johnen) oder am Tag des Laufs bis ca. 30 Minuten vor Start des jeweiligen Rennens im Wettkampfbüro möglich.

Die begehrten Funktionsshirts mit dem Logo des Bickendorfer Büdchenlaufs in der diesjährigen Farbe können direkt bei der Anmeldung in allen gängigen Größen für 16,50 Euro mitbestellt werden. Kindershirts sind ebenfalls online vorbestellbar für 13,50 Euro und bei den Bambinis sogar in der Startgebühr enthalten. Hinweis: Bestellung nur bis zum 04. September 2022 möglich.

Für Entertainment und den passenden Kommentar zu den spannenden Laufduellen sorgt in Bickendorf erneut Sportmoderator Dirk Froberg, der beim Hessischen Rundfunk in Frankfurt zu Hause ist und vor allem mit seinem Triathlon- und Leichtathletik-Fachwissen glänzen kann. Vor, während und nach den Rennen wird er nicht nur für die Sportler/-innen gute Laune und top Motivation im Veedel garantieren, sondern auch die Zuschauer/-innen am Streckenrand zum Mitjubeln und Anfeuern bewegen: „Es ist für mich wieder eine große Ehre, mit meiner Stimme, für die angemessene Stimmung sorgen zu dürfen. Mit dem Herzen eines Läufers wird jeder Teilnehmer von mir, mit dem ihm gebührenden Respekt, ins Ziel gebracht“.

Ob es erneut Teilnehmerrekorde und Bestzeiten beim Bickendorfer Büdchenlauf geben wird, kann man nicht voraussehen. Eins steht allerdings schon jetzt fest: Wie in den vergangenen zwölf Jahren wird auch dieses Mal beim Bickendorfer Büdchenlauf die Sonne scheinen und allen Läufer ein wunderbares Sporterlebnis ermöglichen.

Wer schon einmal auf der original Büdchenlauf-Strecke trainieren möchte, der kann dies jeden Montag um 19:00 Uhr gemeinsam mit der Bickendorfer Interessengemeinschaft tun. Treffpunkt ist auf der Venloer Straße neben dem Geschäft Sehbegleiter Bruckmann Augenoptik.

Zeitplan
09:30 Uhr: 500 m Bambinilauf (M/W U8 & jünger)
10:00 Uhr: 2,5 km Schülerlauf (M/W U10 - M/W U16)
10:30 Uhr: 5 km Walking-/Nordic Walking-Lauf
11:30 Uhr: 5 km Volkslauf (M/W U12 - M/W 80)
11:30 Uhr: 5 km Mannschaftslauf
12:30 Uhr: 10 km Hauptlauf (M/W U16 - M/W 80)
12:40 Uhr: Siegerehrung Schüler 1,5 km
14:00 Uhr: Siegerehrung

Anmeldung und weitere Informationen unter https://www.bickendorf-lauf.de/
(Autor & Copyright: Sven Frese für Laufen im Rheinland)

07.09. Rhein-Westerwald-10km-Laufcup
Am Samstag fand mit dem Bahndammlauf in Buchholz die letzte Veranstaltung des diesjährigen Rhein-Westerwald-10km-Laufcup statt.
Die 2019 ins Leben gerufene Laufserie konnte in diesem Jahr erstmals live durchgeführt werden. Die Pandemie erwischte die Organisatoren eiskalt, Ende März war für den Osterlauf in Erpel keine Alternative möglich, virtuelle Veranstaltung waren noch fremd. Somit wurde der Cup für 2020 ersatzlos gestrichen. 2021 fanden alle drei Läufe im virtuellen Modus, ohne Wertung statt. Die Corona-Handbremse war Anfang 2022 noch angezogen, damit war die erste Veranstaltung zwar live, aber zurückhaltend. Dieses alles führt leider zu einer geringen Finisherzahl bei der ersten Livedurchführung.

Hier die Ergebnisse (Zeiten=Summe aller drei Läufe):
Frauen
1. Anna Spitz, LT Siebengebirge,  02:43:33
2. Sarah Bergmann, Höchstenbach,  03:03:00
Männer
1. Thierry van Riesen, LG Rhein-Wied         01:50:39
2. Peer Rymus, LT Siebengebirge 02:43:33
3. Achim Dühsdorf, Lauftreff Windhagen 03:00:24
4. Wilhelm Jungheim, Windhagen 03:07:07

"Wir Veranstalter wollen dem Cup noch eine Chance geben und gehen wieder an den Start. Das Überleben können jedoch nur die Läufer sichern. Helft uns Ehrenamtlern und seid dabei, damit unsere investierte Zeit auch Früchte trägt", appelliert Mario Höß. Der Osterlauf in Erpel findet nicht mehr statt, als Ersatz kommt der Nikolauslauf (auch Erpel) dazu.

Termine 2023:
- 04.12.2022 59. Nikolauslauf Erpel
- 14.05.2023 16. Windhagen-Marathon
- 02.09.2023 23. Bahndammlauf Buchholz
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

06.09. Tobias Drachler triumphiert beim Carglass Köln Triathlon
Köln.
Bei 3:30:44 Stunden blieb die Uhr für Tobias Drachler stehen. Der Sieger der Mitteldistanz absolvierte 1,9 Kilometer Schwimmen im Rhein, 81,2 Kilometer Radfahren am Rheinufer und auf der Autobahn und 19 Kilometer Laufen. In einem spannenden und knappen Rennen war der für das KTT 01 startende Drachler nur 13 Sekunden vor Maximilian Rohde und 38 Sekunden vor Julian Großkopf vom VFL Waiblingen im Ziel. Der Sieger war überglücklich die Premiere des Carglass Köln Triathlon gewonnen zu haben.
 
Deutlicher war die Angelegenheit für Julia Skala vom OMNI-BIOTIC POWER-Team, die als Erste in 3:54:20 Stunden finishte, satte 4:51 Minuten vor Katharina Grohmann vom SV Fun Ball Dortelweil und 17:35 Minuten vor Michaela Melsa vom TRC Essen 84.
 
Olympische Distanz
1. Mira Hippe 2:14:10 Stunden
2. Isabell Gewehr SRL Triathlon Koblenz 2:15:24 Stunden
3. Anna Moskala 2:24:56 Stunden

1. Tim Meyer KTT 01 1:52:28 Stunden
2. Sven Wies Duisburger SV98 Triathlon Team 1:59:54 Stunden
3. Maximilian Kirmeier Team Run Puma 2:01:02 Stunden

Jedermann-Distanz
1. Milena Vogel KTT 01 1:09:22 Stunden
2. Angelina Lucienne Kürten TriTeam Hallein 1:09:46 Stunden
3. Janina Meyer KTT 01 1:10:06 Stunden

1. Bilal Sirch KTT 01 1:03:29 Stunden
2. Florian Kürner TV Riegel TriTeam 1:05:48 Stunden
3. Chris Breitbarth Mach3 Köln 1:07:14 Stunden

Auch Triathlon-Neuling Ilona Schaffrath kam glücklich ins Ziel. Die 44-Jährige finishte nach 1:31:51 Stunden die Jedermann-Distanz. "Das war mein emotionalster Zieleinlauf in meiner Sportlerkarriere", sagte die sympathische Euskirchenerin. Ihre Allroundstärken zeigten sich insbesondere auf dem Rad. Mit 28,8 km/h bewältigte sie die knapp 25 Kilometer. Zuvor kam die Brustschwimmerin nach 8:28 Minuten aus dem Wasser und beim 4,6-Kilometer-Lauf standen 27:37 Minuten zu Buche. Eine Wiederholung wollte Schaffrath nicht ausschließen.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

05.09. Luca Brang gewinnt 34. Volkslauf in Scheven
Kall-Scheven.
Er kam, sah und siegte - Luca Brang gewann am Samstag Nachmittag den 34. Volkslauf in Scheven. Der 20-Jährige von der LG Kreis Ahrweiler war zum ersten Mal im kleinen Eifelörtchen am Start und finishte nach 36:07 Minuten als Erster von 70 Läufern auf der 10,2-Kilometer-Distanz. Auf Platz Zwei lief Markus Seidenfaden mit 31 Sekunden Rückstand ins Ziel am Sportplatz. Der Athlet vom LC Euskirchen verteidigte damit seine Führung im Eifelcup. Gesamt-Dritte wurde Sonja Vernikov in 38:49 Minuten. Organisatorin Christine Becker vom ausrichtenden TV Scheven verzeichnete insgesamt 103 Läufer auf der kleinen, aber feinen Laufveranstaltung.

Ergebnisse:
Männer, 10,2 km: 1. Luca Brang (LG Kreis Ahrweiler) 36:07 Minuten, 2. Markus Seidenfaden (LC Euskirchen) 36:38, 3. Jens Diblik (SG Sportfreunde 69 Marmagen) 39:11, 4. Norbert Schneider (TV Scheven) 39:54, 5. Joe Körbs (Bunert - Der Kölner Laufladen) 41:11.
Frauen, 10,2 km: 1. Sonja Vernikov (Ski-Keller Kaulard & Schroiff) 38:49 Minuten, 2. Nora Schmitz (LC Euskirchen) 41:26, 3. Laura Laschke (Euskirchen) 47:36.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

04.09. Erneut Klasseleistungen beim 3. Abend der Bahnlaufserie
Am 3. Abend der Bahnlauf-Serie gab es erneut Klasseleistungen
Bergisch Gladbach.
Auch am letzten Tag der 39. Bergisch Gladbacher Bahnlaufserie waren die Laufbedingungen wieder perfekt und der Zuspruch zu der Traditionsveranstaltung ungebrochen. Über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich alleine über die 1.500m gemeldet. Sie sorgten für spannende Rennen und dichte Teilnehmerfelder, die man in Deutschland so selten findet. Gerade bei Nachwuchsläufern hat sich das inzwischen weit herumgesprochen.

Beispiel 1500 Meter Lauf: Hier siegte Sven Wagner vom LG Königsstein aus Hessen in persönlicher Saisonbestzeit von 3:45,20. Dabei setzte sich der deutsche U20- Meister aus dem Jahr 2020 mit einer engagierten Schlussrunde am Ende gegen den amtierenden belgischen U18 Meister Regis Thibert auf Platz 2 und den amtierenden luxemburgischen Meister über 800 Meter Mathis Espagnet auf Platz 3 durch.

Weniger international dafür aber umso schneller waren kurz danach die Frauen unterwegs. Wie schon letzte Woche über 1.000 Meter so gab es auch über 1.500 Meter ein ganzes Feuerwerk an neuen Bestleistungen. Allen voran die Siegerin Leonie Borchers aus Münster, die ihren Hausrekord um ganze zehn Sekunden nach unten schraubte und in 4:27,27 auf Platz Sechs der aktuellen deutschen Bestenliste in der U20 lief. Noch größer waren die Leistungsverbesserungen bei Hannah Odendahl (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen) und Finia Kretschmann (LG Troisdorf) auf Platz Zwei und Drei, die mit neuen persönlichen Bestleistungen nun in den Top10 der unter 18-Jährigen in Deutschland zu finden sind.

Auch über 10.000 Meter siegte ein Nachwuchsläufer. Ab der ersten Stadionrunde machte der 19-jährige Constantin Carls vom ASV klar, dass er sich ein Ziel gesetzt hatte: Im ersten 10.000m-Rennen seiner Sportlaufbahn unter 30 Minuten bleiben. Auch dank der Tempohilfe von Jonathan Dahlke vom TSV Bayer 04 Leverkusen war das am Ende Maßarbeit: 29:59,04 bedeuten im Ziel deutsche Jahresbestzeit bei den unter 20-jährigen und Platz 23 in Deutschland in der Männerhauptklasse. Zweiter wurde David Valentin (LG Haspa Marathon Hamburg), der sich in 30:31,19 den inoffiziellen Titel des Seriensiegers (beste addierte Zeit aus allen drei Läufen) sicherte.

Auch bei den Altersklassen war die Leistungsdichte enorm. Wie bereits über 800 Meter konnte Vizeweltmeistern Monika Gippert vom TV Herkenrath auch im 1.500m Lauf ihre Zeit von der Senioren-WM in Tampere noch einmal deutlich unterbieten. Mit 5:15,38 führt sie nun in der aktuellen deutschen W60-Bestenliste mit über 50 Sekunden Vorsprung.

Überzeugend war auch der Auftritt von Seniorenweltmeister Hans Smeets aus den Niederlanden. Auch er lief in Bergisch Gladbach einige Sekunden schneller als bei seinem Titelgewinn und erzielte in 5:22,97 eine Weltklassezeit in der Altersklasse M75. Diesmal ganz offiziell: Denn während bei Smeets‘ Titelgewinn in Tampere die Zeitmessanlage gestreikt hatte, konnte das Zielgericht in Bergisch Gladbach alle Läufer zweifelsfrei ihren Zeiten zuordnen.

Überhaupt war der Verlauf der Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder ein großer Erfolg für den ausrichtenden TV Herkenrath. Fast alle Mitglieder der Leichtathletik-abteilung waren geschlossen als freiwillige Helfer im Einsatz und sorgten für reibungslose und stimmungsvolle Wettkämpfe. Und das macht am Ende auch den Erfolg der Bergisch Gladbacher Bahnlaufserie aus: Das Feedback der Sportlerinnen und Sportler, die sich am Ende mit den Worten verabschiedeten: Wir kommen wieder. Im nächsten Jahr.
(Mitteilung: TV Herkenrath)

03.09. Laufen im Rheinland - TV-Tipp für Sonntag
Internationales Stadionfest ISTAF in Berlin

ab 14:20 Uhr Livestream sportschau.de
https://www.sportschau.de/leichtathletik/istaf-berlin-100.html
15:30-17 Uhr Das Erste Live

(v.l.n.r.): Jens Krees (Pressesprecher Carglass), Tobias Drachler (Profi-Triathlet), Galina Herzig (Director Sales & Marketing Carglass) und Markus Frisch (Geschäftsführer Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH)

02.09. Carglass Köln Triathlon mit über 2.200 Sportlern
Köln.
Großen Zuspruch vermeldet der Carglass Köln Triathlon für seine Premiere am Sonntag, 4. September. Insgesamt haben sich bisher 2.227 Triathletinnen und Triathleten für die unterschiedlichen Wettbewerbe angemeldet.
 
"Das Wetter ist perfekt, der Rheinpegel ist rechtzeitig wieder gestiegen und die Strecke ist hergerichtet. Am Sonntag erwartet uns ein toller Triathlontag im Herzen von Köln," sagt Markus Frisch, Geschäftsführer der Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH.
 
Für die Mitteldistanz haben sich 414, für die Olympische Distanz 737, für die Jedermann-Distanz 904 Einzelstarter und für die Olympische Distanz 57 Staffeln gemeldet.
 
Carglass ist nicht nur Titelpartner der Veranstaltung und mit rund 40 Mitarbeitern am Start, sondern sammelt im Rahmen des Carglass Köln Triathlon auch Spenden für die unternehmenseigene Stiftung GIVING BACK. Carglass hat die Stiftung 2011 gegründet, um dem sozialen Engagement einen Rahmen zu geben und seiner unternehmerischen Verantwortung gerecht zu werden.
 
"Wir sind als Unternehmen in Köln verwurzelt, daher ist es uns wichtig ein lokales Projekt zu unterstützen. Aus diesem Grund fördern wir das RTL-Kinderhaus am Kölnberg der "Stiftung RTL ? Wir helfen Kindern e. V.", sagt Galina Herzig, Director Sales & Marketing von Carglass, und Vorsitzende der Carglass-Stiftung GIVING BACK, die als Radfahrerin an der Olympischen Staffel teilnimmt.
 
In den RTL-Kinderhäusern werden sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche im Rahmen eines strukturierten Freizeit- und Bildungsangebotes unterstützt und gefördert. Bildungslotsinnen und -losten bieten unter anderem regelmäßige Hausaufgabenbetreuung an.
 
Profi-Triathlet Tobias Drachler geht mit der Startnummer 1 auf die Mitteldistanz und freut sich auf den Start in seiner Heimatstadt: "Ich werde natürlich versuchen bei der Premiere zu gewinnen. Mir ist es aber genauso wichtig, dass es in Köln endlich wieder einen top organisierten Triathlon gibt."

Mit der Startnummer 3099 ist Ilona Schaffrath dabei. Die 44-Jährige sportliche Allroundtalent ist ein absoluter Neuling beim Triathlon. "Ich fange mal mit der Smart-Distanz an. Eigentlich laufe ich nur und fahre zum Ausgleich viel Fahrrad. Das Schwimmen im Rhein habe ich vorher ausgiebig geprobt", sagt die sympathische Euskirchenerin. Aus Ihrer Nevosität machte die Marathonläuferin keinen Hehl und checkte bereits am Samstag ein, um sich in Ruhe vor Ort umzusehen und mental auf ihren ersten Triathlon vorzubereiten. Laufen im Rheinland wünscht viel Erfolg und wird das Rennen am Sonntag vor Ort verfolgen.
 
Auf der Internetseite zur Veranstaltung stehen alle Grafiken zu den Strecken, Schwimmeinstiegen im Deutzer Hafen und am Messeturm, Wechselzone im Rheinpark und Zielbereich im Tanzbrunnen zum Download bereit. Informationen zu den Straßensperrungen finden Sie ebenfalls hier.
www.koeln-city-triathlon.de
(Autor & Copyright: Jan Broniecki für Laufen im Rheinland)

01.09. #ZeroHungerRun Bonn am 25. September
Großer Charity-Lauf gegen Hunger und Dürre in Ostafrika: An den Start für eine Welt ohne Hunger!  
Bonn.
Am letzten Septembersonntag dieses Jahres lädt die Welthungerhilfe ab 11 Uhr in die Rheinaue zum 5. #ZeroHungerRun Bonn ein. Der Spendenlauf verspricht Lauf-Interessierten, Ungeübten wie ambitionierten Teilnehmenden ein stimmungsvolles, sportliches Erlebnis unter freiem Himmel über eine 5-km oder wahlweise auch eine 10-km-Strecke direkt am Rhein. Doch die Freude der Anwesenden, an der Bewegung und gemeinsamen Lauferlebnis bewirkt noch mehr: Der #ZeroHungerRun Bonn ruft zu Solidarität auf und schenkt Menschen in dringlichster Not am Horn von Afrika Hoffnung.
 
Ein Leben ohne Hunger ist ein Menschenrecht und doch hungern immer noch bis zu 828 Millionen Menschen. Der Ukraine-Krieg und die Klimakrise verschärfen die ohnehin schon dramatische Ernährungslage weltweit. Am Beispiel der Dürre- und Hungerkatastrophe in Ostafrika lässt sich ablesen, dass auch weiterhin mit steigenden Zahlen und noch mehr Hungertoten zu rechnen ist, wenn keine schnelle Hilfe erfolgt. Ein unhaltbarer Zustand, gegen den man aufstehen muss – oder eben laufen!  

In Zusammenarbeit mit der Stadt Bonn, unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeisterin Katja Dörner und anlässlich des Auftakts der Bonner SDG-Tage (Sustainable Development Goals) lenkt die Welthungerhilfe die öffentliche Aufmerksamkeit zum #ZeroHungerRun auf die Auswirkungen von Klimakrise und Kriegen auf den weltweiten Hunger. Die private Hilfsorganisation wird in diesem Jahr 60 und blickt auf sechs Jahrzehnte Erfahrung und Erfolge zurück. Mit ihrer Arbeit leistet sie einen wichtigen Beitrag zum zweiten Nachhaltigkeitsziel (SDG 2) der Vereinten Nationen, das fordert, Hunger und Mangelernährung bis 2030 zu überwinden. Und alle Teilnehmenden können mit ihrem Engagement, egal in welchem Tempo sie durch die Rheinauen laufen, ihren persönlichen Beitrag leisten. Die Teilnahme am Lauf ist kostenfrei. Mit einer freiwilligen Spende unterstützen alle Läufer die Bekämpfung von Hunger und Armut in den Projektländern der Welthungerhilfe.  

Ganz konkret fließen die Spenden in diesem Jahr nach Ostafrika. In Äthiopien, Kenia und Somalia/Somaliland leiden aufgrund der aktuellen Dürre knapp 17 Millionen Menschen Hunger. In der Region am Horn von Afrika verteilt die Welthungerhilfe Trinkwasser, Nahrungsmittel und/oder Bargeld an bedürftige Familien, setzt Wasserstellen instand und gibt Müttern nahrhaften Brei für ihre unterernährten Kinder.

Die Überwindung des Hungers ist eine gigantische Herausforderung, die nur ge-meinsam gemeistert werden kann und ein schnelles Eingreifen erfordert. Um dies zu ermöglichen, bittet die Welthungerhilfe alle bewegungsfreudigen Bonner an den Start. Denn: Je mehr Läufer, desto mehr Spenden für die notleidenden Familien in Ostafrika und desto mehr Aufmerksamkeit für das Nachhaltigkeitsziel #Zero Hunger. Trotz aller Krisen und Rückschläge ist die Welthungerhilfe davon überzeugt, dass der Hunger überwunden werden kann. Über gute Laufergebnisse werden sich die ehrgeizigen Starter sicherlich freuen, doch im Mittelpunkt steht als großer Sieg des Tages das gemeinsam erreichte Spenden-Ergebnis für eine Welt ohne Hunger.

So kann jeder einfach und unkompliziert zum Nachhaltigkeitsziel #ZeroHunger beitragen: Anmelden und am 25.9.22 die Laufschuhe schnüren. Allein oder beim 10-km-Lauf auch als 4er Staffel, für die Jüngsten bis 7 Jahre gibt es zudem einen Kids-Lauf über 400 m. Alle weiteren Informationen zum Ablauf und zur Anmeldung zum #ZeroHungerRun Bonn unter: https://www.welthungerhilfe.de/zerohungerrun-der-spendenlauf-gegen-hunger/zerohungerrun-bonn-spendenlauf/
(Mitteilung: #ZeroHungerRun für Laufen im Rheinland)

31.08. Haruki Okayama kratzt am Weltrekord, André Collet läuft M50-Weltrekord
Viele Spitzenzeiten legten die Läufer bei der 100-Kilometer-WM am Samstag in Bernau/Berlin hin. Beim deutlichen Sieg des Japaners Haruki Okayama überzeugten die deutschen Läufer mit drei Bestzeiten.

Bei den Weltmeisterschaften im 100-Kilometer-Lauf lag am Samstag in Bernau/Berlin bis zur letzten 7,5-Kilometer-Runde ein Weltrekord in der Luft. Extrem schnell waren die Spitzenläufer gestartet, gleich ein halbes Dutzend absolvierte dabei die ersten 50 Kilometer zum Teil deutlich unter drei Stunden. So schien die erste 100-Kilometer-Zeit unter sechs Stunden durchaus im Bereich des Möglichen.

Doch bei am Vormittag steigenden Temperaturen und enormer Luftfeuchtigkeit nahm das Tempo auf der zweiten Streckenhälfte ab. Trotzdem stürmte Haruki Okayama bereits nach 6:12:09 Stunden als Weltmeister ins Ziel. Damit verpasste der Japaner den offiziellen Weltrekord seines Landsmann Nao Kazami (6:09:14 h), der mit 6:21:43 Stunden Rang sechs belegte, nur um knapp drei Minuten. Die Zeit ist gleichbedeutend mit einem Durchschnittstempo von 3:44 Minuten pro Kilometer. Allerdings war Aleksandr Sorokin (Litauen) im Mai in Bedford (Großbritannien) auf der Bahn bereits 6:05:41 Stunden gelaufen. Die mögliche neue Bestmarke ist bisher noch nicht ratifiziert worden.

Alexander Bock läuft in die Top 10
Als Zweitplatzierter machte Jumpei Yamaguchi nach 6:17:19 Stunden den Doppelsieg für die japanischen Ultraläufer perfekt, Bronze sicherte sich Piet Wiersma (Niederlande) mit 6:18:47 Stunden. Den Team-Sieg der Japaner sicherte Weltrekordler Nao Kazami als Sechster mit 6:21:43 Stunden. Das schnelle Trio hatte mit 18:51:12 Stunden mehr als eine Stunde Vorsprung auf Frankreich (19:55:10 h) und Südafrika (20:05:58 h).

Als bester Deutscher lief Alexander Bock (LC Rehlingen) in neuer Bestzeit von 6:34:40 Stunden auf Rang zehn. Der Deutsche Meister arbeitete sich im Rennverlauf immer weiter nach vorn und sicherte sich so den Top-10-Platz. Dabei sammelte er sogar Läufer ein, die zwischenzeitlich mehr als 15 Minuten Vorsprung hatten.
André Collet als M50-Weltrekordler schneller als je zuvor

Nur vier Plätze dahinter kam André Collet ins Ziel. Der Aachener, gleichzeitig Team-Manager der deutschen 100-Kilometer-Läufer, jubelte nicht nur über eine neue Bestzeit von 6:38:51 Stunden, sondern auch über einen neuen Masters-Weltrekord in der M50-Klasse. Als dritter deutscher Läufer komplettierte Johannes Arens (TG Kitzingen) als 31. mit 6:54:46 Stunden, ebenfalls Bestzeit, die Team-Wertung. Zum Bronzeplatz fehlte dem deutschen Trio nur zweieinhalb Minuten.

„Es ist natürlich schade, dass es mit der Team-Medaille knapp nicht geklappt hat. Aber die Konkurrenz war extrem stark. Man darf nicht vergessen, dass wir alle drei Bestzeit gelaufen sind“, sagte André Collet nach dem Rennen. Trösten durfte sich der Ultralauf-Veteran mit dem M50-Weltrekord. „Der hatte seit 1995 Bestand. Darum bin ich glücklich, diesen unterboten zu haben.“

Doppelsieg aber kein Team-Gold für französische Läuferinnen
Wie bei den Männern gab es auch bei den Frauen am Samstag einen Doppelsieg. Diesmal jubelten zwei Französinnen über Gold und Silber. Floriane Hot stürmte mit der Tricolore um den Schultern nach 7:04:03 Stunden (Durchschnittstempo 4:15 min pro Kilometer) durchs Zielband. Ihre Teamkameradin Camille Chaigneau folgte zweieinhalb Minuten später als Zweite und hielt die Irin Caitriona Jennings mit 45 Sekunden Vorsprung knapp auf Distanz.

Trotz der zwei Top-Platzierungen reichte es für die Französinnen nicht zum Team-Erfolg. Den sicherten sich die US-Läuferinnen mit 22:14:56 Stunden dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Das französische Trio brauchte addiert exakt zwei Minuten länger. Bronze ging an Japan mit 22:56:59 Stunden.

Die deutschen Läuferinnen konnten weder im Einzel noch in der Mannschaft an die Ergebnisse ihrer männlichen Ultralauf-Kollegen anschließen. Als 51. in 8:38:44 Stunden sorgte Pia Winkelblech (TSV Kandel) für das beste Ergebnis. Jennifer Honek (LG Karlsruhe; 9:00:05 h) und Katrin Gottschalk (LG Ultralauf; 9:30:42 h) folgten auf den Plätzen 65 und 75. In der Team-Wertung reichten die addierten 27:09:31 h zu Platz 15.
(Quelle: Leichtathletik.de)

30.08. 10. KölnTurm Treppenlauf: Deutsche Treppenlauf-Szene kürte ihre Meisterinnen und Meister
Über 800 Treppenläufer kämpften sich 39 Etagen, 714 Stufen und 132 Höhenmeter hinauf auf Kölns höchstes Bürogebäude +++ Topläufer der Towerrunning Germany Serie dominieren nationale Meisterschaften +++ Weltranglisten-Erster Wai Ching Soh aus Malaysia bricht Männer-Streckenrekord
Köln.
Mit einem neuen Streckenrekord und der Ehrung der deutschen Meisterinnen und Meistern im Treppenlauf endete am Sonntag die zehnte Auflage des KölnTurm Treppenlaufs. Über 800 Starterinnen und Starter folgten dem Aufruf der Agentur pulsschlag und des Feuerwehr-Sportvereins Köln e.V. und stellten sich im Mediapark der vertikalen Herausforderung in Kölns höchstem Bürogebäude. Dabei ging es für die zivilen Starter und Feuerwehrleute im wahrsten Sinne des Wortes hoch her: 39 Stockwerke und 714 Stufen und 132 Höhenmeter galt es zu überwinden.

Zum zweiten Mal in Folge beherbergte der Mediapark die Deutschen Treppenlaufmeisterschaften. Jeder „KölnTurm-Bezwinger“ mit deutscher Staatsbürgerschaft nahm automatisch an den nationalen Titelkämpfen teil und kann sich offiziell DM-Starter nennen. „Treppenläufe haben einen ganz besonderen Reiz, denn so können Neulinge und Quereinsteiger, die über ungeahnte Kletterfähigkeiten verfügen, für die eine oder andere sportliche Überraschung sorgen“, sagt pulsschlag-Projektleiter Christian Dillschnitter. „Das beweist die Silbermedaille von Claudia Maria Henneken bei den Frauen.“ Die Kölnerin hatte zuvor die beiden Treppenläufe in Köln-Chorweiler und in Bonn gewonnen. Jetzt lief die Newcomerin, die auf beachtliche Erfolge im Triathlon, Inline-Skating und bei den Ninja Warrior-Events zurückblicken kann, auf Anhieb auf das Podium.

39 Etagen - 714 Stufen – 132 Höhenmeter – das bedeutete 100 Prozent Spaß für alle Starterinnen und Starter in Kölns höchstem Bürogebäude.
Das Teilnehmerfeld hatte ein sehr unterschiedliches Leistungsniveau – vom Anfänger bis zum mehrfachen nationalen Meister und internationalem Topstar war alles dabei. In den Mediapark reisten Teilnehmer aus 13 Nationen, darunter Malaysia und die USA. Die jüngste KölnTurm-Bezwingerin ist erst acht Jahre und der älteste DM-Teilnehmer meisterte den KölnTurm mit stolzen 83 Jahren.

Neben dem Wettbewerb für Feuerwehr-Teams boten die Veranstalter Rennen für zivile Einzelstarter und 2er-Teams im Rahmen der nationalen Titelkämpfe an. Zwei Drittel der 800 Starter im KölnTurm nahmen an den Feuerwehr-Wettbewerben teil. Die Teilnehmer aus den Reihen der Feuerwehren gingen in voller Schutzausrüstung an den Start. Die meisten davon mit angeschlossenen Atemschutzgeräten und einem Gesamtgewicht an Ausrüstung von 25 Kilogramm.

Die Feuerwehr-Wertung mit Atemschutzgerät gewannen Jens Lüdecke und Hans-Christian Marwendel. Das Duo benötigte für die 714 Stufen 6:17 Minuten. Bei den Frauen siegte Pia Rimpel mit Elisa Nestler in 12:08 Minuten. Bei dem Wettbewerb ohne Atemschutzgeräte hatten Simon Schoog-Döring und Mario Hansen in einer Zeit von 7:22 Minuten die besten Beine. Die Frauen-Konkurrenz gewannen die Lokalmatadorinnen Julia Masson und Jana Blank vom Ausrichter Feuerwehr-Sportvereins Köln in einem neuen Streckenrekord für sich (10:12 Min.).

Deutsche Treppenlaufmeister wurden gekürt – neuer KölnTurm-Streckenrekord bei den Männern
Spannung versprach der Kampf um die Titel der Deutschen Treppenlaufmeisterschaften, die bereits zum zweiten Mal in Folge im KölnTurm ausgetragen wurden. Hier setzen sich bei den Männern und Frauen die Favoriten durch. Den vertikalen Sprint der Männer im KölnTurm gewann der Kölner Görge Heimman (Towerrunning Germany e.V.) in 3:35 Minuten. Auf die weiteren Podestplätze kletterten Heimanns Teamkollegen Andreas Fruhmann (3:37 Min.) und Matthias Gall (3:52 Min.). Bei den Frauen gewann Verena Schmitz (Towerrunning Germany e.V.) in 4:36 Minuten den Titel vor der Kölner Newcomerin Claudia Maria Henneken (4:55 Min. / DauerLaufVerein). Dritte wurde Claudia Karl (5:05 Min. / ASV Köln Triathlon).

Das Highlight des Tages war der Auftritt des malaysischen Treppenlaufprofis Wai Ching Soh. Der 29-jährige Weltranglisten-Erste unterbot die Bestzeit von Christian Riedel aus dem Jahr 2017 um ganze sechs Sekunden und kletterte die 39 Etagen in einer neuen Bestzeit von 3:17 Minuten empor.
(Mitteilung: Pulsschlag für Laufen im Rheinland)

Das Siegerpodest des 33-Kilometer-Lauf mit dem Gesamtsieger Tim Dally (Mitte)

29.08. Neue und längere Strecken beim Lauf um die Burg Are
Altenahr.
Mit zwei Jahren Verspätung fand am Samstag die zehnte Jubiläumsveranstaltung des Panoramalauf rund um die Burg Are in Altenahr statt. Dabei sorgte die Flutkatastrophe im Vorjahr für einige Streckenänderungen. So war die Kurzdistanz über 16 Kilometer gut drei und die 33-Kilometer-Runde etwa zwei Kilometer länger. Zudem gab es eine Ultralaufstrecke von 52 km. Auf allen Distanzen gab es längere Bergauf- und Bergab-Passagen, kurze und knackige Anstiege, aber auch längeren flachen Abschnitte. Die Höhenmeter-Strecken führten über Teile des Rotweinwanderweges.

Über 200 Teilnehmer starteten um 9.30 Uhr gemeinsam an der oberhalb von Altenahr gelegenen Martinshütte. Nach einigen Kilometern trennten sich die Wege für die drei Distanzen. Den Ultralauf (1.750 Höhenmeter) gewann Rudi Döhnert nach fünf Stunden, 20 Minuten und 58 Sekunden. Dabei stürtzte der 53-Jährige Läufer aus Alfter und kam blutverschmiert ins Ziel. Ausdauernste Frau war Susanne Beisenherz aus Bonn in knapp über sechs Stunden. Beim K33-Rennen war Tim Dally der Schnellste. Der Berglaufspezialist aus dem Siegerland benötigte genau zwei Stunden und 40 Minuten für die 1.100 Höhenmeter. Mit großen Vorsprung gewann Joanna Tallmann vom vernastaltenden Verein Selbstläufer SV Altenahr die Frauenkonkurrenz. Auf der K-19-Kurzdistanz waren Arvid Hage und Daniela Drose jeweils mit mehr als drei Minuten Vorsprung als Erste im Ziel.

Ergebnisse:
Männer, K52: 1. Rudi Döhnert (Alfter) 5:20:58 Std., 2. Maximilian Hunold 5:26:16, 3. Christian Braun 5:31:54.
Frauen, K52: 1. Susanne Beisenherz (SSF Bonn) 6:04:32 Std., 2. Jasmin Schmerfeld 6:54:49, 3. Marion Konradt 7:15:26.
Männer, K33: 1. Tim Dally (TuS Deuz) 2:40:00 Std., 2. Leon Schenke (TuS Ahrweiler) 2:41:46, 3. Timothy Engel (LT Ennert) 2:49:25.
Frauen, K33: 1. Joanna Tallmann (Selbstläufer SV Altenahr) 3:19:13 Std., 2. Caterina Schneider (LT Ennert) 3:36:41, 3. Johanna Meyer-Hamme 3:38:12.
Männer, K19: 1. Arvid Hage (DJK Herzogenrath) 1:31:33 Std., 2. Reyk Buch (Alfterer SC) 1:35:14, 3. Nico Marchlewski (LT Siebengebirge) 1:49:17.
Frauen, K19: 1. Daniela Drose (LLG St. Augustin) 1:57:13 Std., 2. Corinna Hönscheid (Selbstläufer SV Altenahr) 2:00:29, 3. Gabi Paul (LT SV Westum) 2:08:09.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

28.08. Zweiter Tag der Bahnlaufserie in Bergisch Gladbach
Perfekte Bedingungen für Läuferinnen und Läufer. Das zeichnete auch den zweiten Tag der Bergisch Gladbacher Bahnlaufserie aus. Während tagsüber sommerliche Hitze von über 30 Grad das Wetter bestimmte, bot der laue, windstille Sommerabend danach die ideale Grundlage für zahlreiche Bestzeiten.

Besonders bei den Damen war die Dichte an persönlichen Bestleistungen enorm. So fuhren nicht nur die Siegerinnen Leonie Borchers (TSV Bayer 04 Leverkusen, 1000m in 2:55,96) und Linda Wrede (TSV Bayer 04 Leverkusen 50000 m in 16:27,13) mit neuen Bestleistungen nach Hause. Im schnellsten 5000 Meter-Lauf der Frauen verbesserten gleich alle fünf Starterinnen ihre Hausrekorde deutlich.

Für ein sportliches Ausrufezeichen sorgte dann Ararso Negasa aus Äthiopien. Der 18-jährige Läufer, der zurzeit in den Niederlanden lebt, hatte von der Bahnlaufserie erfahren und sich kurzfristig angemeldet. In seinem allerersten 5000 Meter-Rennen enttäuschte der mit einer exzellenten 3000 Meter-Bestzeit angereiste Sportler die Zuschauer nicht. Einsam zog er dem gesamten Feld davon und konnte am Ende mit 14:08,51 eine der schnellsten jemals in Bergisch Gladbach gelaufenen Zeiten erzielen.

Überhaupt erwies sich die Bahnlaufserie wieder einmal Schaufenster für Nachwuchsläufer. Besonders aufsehenerregend war der Sieg der erst 13-jährigen Nina Brüggen (LAV Habbelrath-Grefrath), die einem gemischten Jungen- und Mädchenrennen über eine halbe Minute Vorsprung vor allen anderen Teilnehmern herauslief und trotz zu diesem Zeitpunkt noch sehr heißer Temperaturen in 7:03,75 in den Bereich ihrer persönlichen Bestzeit lief, mit der sie in ihrer Altersklasse in Deutschland zurzeit ganz vorne ist.

Aber auch bei den Altersklassen war die Leistungsdichte enorm.  Gleich vier amtierende deutsche Seniorenmeister waren am Start. Besonders überzeugend war dabei der Auftritt von Vizeweltmeisterin Monika Gippert (TV Herkenrath), die sich in 3:22,67 ,wie bereits letzte Woche über 800m, nun auch über 1000 Meter an die Spitze der deutschen Jahresbestenliste in ihrer Altersklasse setzte.

Wieder einmal freuten sich die Veranstalter vom TV Herkenrath über eine rundum gelungene Veranstaltung. Am kommenden Donnerstag geht die Serie mit den Läufen über 1.500m und 10.000m zu Ende.
(Mitteilung: TV Herkenrath)

27.08. Absage GVG-Abendlauf Bergheim
Niedrige Anmeldezahlen zwingen Veranstalter zur Absage des beliebten Volkslaufs in der Kreisstadt Bergheim
Bergheim.
Der GVG-Abendlauf Bergheim kann nicht wie geplant am 2. September 2022 stattfinden. Die Veranstaltungsagentur pulsschlag reagiert nach Absprache mit den Sponsoren und Partnern mit der Absage auf die aktuelle Lage im Hinblick auf sehr niedrige Anmeldungen.

„Die letzten Wochen und Monate haben uns richtig Spaß gemacht, da wir nach der coronabedingten Pause wieder Läufe organisieren können und durch unseren Titelpartner GVG Rhein-Erft, die Stadtwerke Bergheim und die Kreisstadt Bergheim eine tolle Unterstützung erfahren haben“, erläutert Holger Wesseln, der mit der Agentur pulsschlag neben dem Abendlauf in Bergheim im Rhein-Erft-Kreis den GVG-Frühlingslauf Frechen, den Computacenter Martinslauf in Sindorf und die GVG-Winterstaffel in Pulheim organisiert.

„In Bergheim zeigt sich aber auch der bundesweite Trend der geringen Teilnehmerzahlen“, erläutert Veranstalter Holger Wesseln. „Bis zum Wochenbeginn haben sich leider deutlich weniger Aktive angemeldet als in den Vorjahren. Das macht die Durchführung eines Abendlaufs in der für die Teilnehmer gewohnten Qualität nicht möglich. Deshalb müssen wir schweren Herzens den für den 2. September geplanten Abendlauf in Bergheim absagen.“

Lediglich 130 Starterinnen und Starter hatten sich bis Wochenbeginn angemeldet. In den Jahren vor der Pandemie lagen die Meldezahlen zwischen 800 und 1.000 Läufern. Bereits für den GVG-Abendlauf angemeldete Läuferinnen und Läufer wurden direkt per E-Mail angeschrieben. Wesseln hofft auf das Verständnis der Laufszene: „Bei allen treuen Teilnehmern, die sich bereits angemeldet haben, bedanken wir uns für das Vertrauen. Bereits gezahlte Startgelder erstatten wir selbstverständlich zu 100 Prozent zurück. Es entstehen also keine Kosten“.
(Mitteilung: Pulsschlag für Laufen im Rheinland)

26.08. 10. KölnTurm Treppenlauf: Hochkarätiges Teilnehmerfeld startet bei Deutschen Meisterschaften im KölnTurm
Nationale Towerrun-Titelkämpfe finden am Sonntag (28.8.) im Mediapark statt +++ 39 Etagen - 714 Stufen – 132 Höhenmeter: 100 Prozent Spaß für Anfänger, Profis und Feuerwehrleute in Kölns höchstem Bürogebäude +++ Nachmeldungen bis kurz vor den Starts am Sonntag möglich
Köln.
Wenn am Sonntag die zehnte Auflage des KölnTurm Treppenlauf im Mediapark steigt, können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum runden Geburtstag auf ein besonderes Highlight freuen. Denn zum zweiten Mal in Folge beheimatet Kölns höchstes Bürogebäude die Deutschen Treppenlaufmeisterschaften. Rund 800 Hobbysportler und ambitionierte Läufer mit Kletterqualitäten haben sich aktuell angemeldet, um sich kommenden Sonntag 39 Etagen hoch über 714 Stufen den KölnTurm hinaufkämpfen.

Jeder „KölnTurm-Bezwinger“ mit deutscher Staatsbürgerschaft nimmt mit seiner Anmeldung automatisch an den nationalen Titelkämpfen teil und kann sich offiziell DM-Starter nennen. „Diese Regelung hat einen ganz besonderen Reiz, denn so können Treppenlauf-Neulinge und Quereinsteiger, die über ungeahnte Kletterfähigkeiten verfügen, für die eine oder andere Überraschung beim Kampf um die Top Ten-Plätze sorgen“, weiß pulsschlag-Projektleiter Christian Dillschnitter. „Dass Überraschungen möglich sind, hat man bei den beiden Treppenläufen in Köln-Chorweiler und in Bonn am letzten Wochenende gesehen. Da stand mit der Kölnerin Claudia Maria Henneken ein Neuling der Szene bei den Frauen ganz oben auf den Podiumsplätzen.“

Zwei echte Kölner und viele deutsche Topstars starten bei Deutscher Meisterschaft
Beim KölnTurm Treppenlauf startet mit Claudia Maria Henneken ein Neuling der Szene. Das Multisporttalent aus Köln, das bereits auf beachtliche Erfolge im Triathlon, Inline-Skating und bei den Ninja Warrior-Events zurückblicken kann, hat am vergangenen Wochenende den Hochhausmarathon in Köln-Chorweiler und den Deutsche Post Tower Run in Bonn für sich entschieden und damit für eine Überraschung gesorgt. Neben der 36-jährigen Newcomerin startet bei der Männerkonkurrenz aus Kölner Sicht der international erfahrene Lokalmatador Görge Heimann. Der 53-jährige Lehrer ist amtierender Verbandspräsident beim Towerrunning Germany e.V. und belegte im vergangenen Jahr den dritten Meisterschaftsrang in Köln.

Neben den beiden Kölnern stehen zahlreiche Topathleten aus Deutschland an der Startlinie am Fuß des KölnTurms. So stellt sich unter anderem die Deutsche Meisterin und Vorjahressiegerin Verena Schmitz der Frauen-Konkurrenz und bei den Männern startet mit Matthias Gall der Vorjahressechste und aktuell Führende der deutschen Rangliste.

Weltspitze startet im Kölner Mediapark
Freuen können sich alle Treppenlauf-Fans und Zuschauer auf Wai Ching Soh aus Malaysia. Der 28-jährige Treppenlauf-Profi reist als Weltranglisten-Erster an den Rhein und will seinen Vorjahressieg im Mediapark wiederholen. Vor Jahreswende hatte der Malaie mit der Siegerzeit von 3:24 Minuten den Streckenrekord des deutschen Topstarters Christian Riedl aus dem Jahr 2017 (3:23 Min.) um nur eine Sekunde knapp verpasst. Die Riege der internationalen Frauenkonkurrenz führt die starke Vorjahreszweite Kamila Chomanicova an. Die Slowakin belegt in der Weltrangliste der Frauen aktuell Gesamtrang zwei und zählt zu den Favoritinnen im KölnTurm.

„Wir freuen uns auf die Deutschen Treppenlaufmeisterschaften zum 10-jährigen Jubiläum. Die erneute Vergabe in die Sportstadt Köln ist die Belohnung für unsere erfolgreichen Events der letzten Jahre im KölnTurm“, freut sich Projektleiter Christian Dillschnitter von der Kölner Sportagentur pulsschlag, die den KölnTurm Treppenlauf gemeinsam mit dem Feuerwehr-Sportverein Köln e.V. veranstaltet. „Egal, ob Treppenlauf-Neulinge, gestandene Wettkampfsportler oder Feuerwehrfrauen und -männer – im KölnTurm kommen alle auf ihre Kosten.“

Kurzentschlossene können sich noch bis kurz vor den Starts am Sonntag online oder vor Ort im Orga-Zelt anmelden. Infos finden Interessierte auf der Event-Homepage www.koelner-treppenlauf.de . Das begehrte „KölnTurm-Bezwinger-Shirt“ und die exklusive Finisher-Medaille können bei der Anmeldung mitbestellt werden.

In Kölns höchstem Bürogebäude geht es hinauf bis über die Dächer der Domstadt. In den letzten Jahren lag die Finisherquote bei 99 Prozent. Das zeigt, dass der KölnTurm Treppenlauf nicht nur etwas für internationale Topathleten und harte Feuerwehrleute ist - im Gegenteil, jeder kann den KölnTurm bezwingen. Das Teilnehmerfeld hat ein sehr unterschiedliches Leistungsniveau – während die Anfänger sich über das Erreichen des Ziels in der 39. Etage freuen, gehen in diesem Jahr die ambitionierten Towerrunner auf knallharte Zeitenjagd um die Deutsche Treppenlaufmeisterschaft. Der Event ist sowohl Teil des „Deutschen Towerrunning Cups“ und internationale Athleten sammeln im KölnTurm Punkte für die Weltrangliste.

ZEITPLAN (vorläufig)
09:00 – 16:00 Uhr Beginn Startunterlagenausgabe, sowie Nach- und Ummeldungen
09:00 Uhr Öffnung Garderobe im Orga-Zelt
10:00 Uhr Starts Einzel-Elite
10:10 Uhr Starts Einzel-Läufer
11:00 Uhr Starts Teams
11:15 Uhr Starts Feuerwehr-Elite (mit angeschlossenem PA)
11:40 Uhr Starts Feuerwehr-Wertung mit angeschlossenem PA
12:00 Uhr Siegerehrung
14:20 Uhr Starts Feuerwehr-Wertung ohne angeschlossenem PA
15:30 Uhr Siegerehrung Feuerwehr-Wertungen
15:30 Uhr Schließung Garderobe
(Mitteilung: Pulsschlag für Laufen im Rheinland)

25.08. 10. Panoramalauf rund um die Burg Are
Selbstläufer des SV Altenahr freuen sich auf viele begeisterte Teilnehmer beim Landschaftserlebnislauf im wiederaufstrebenden Ahrtal
Altenahr.
Mit zwei Jahren Verspätung findet am Samstag die zehnte Jubiläumsveranstaltung des Panoramalauf rund um die Burg Are in Altenahr statt. Erst machte die Corona-Pandemie eine Durchführung unmöglich, ehe im Vorjahr die Flutkatastrophe tiefe Narben in der Landschaft, der Urbanisation, und auch in den Menschen hinterlassen hatte. Die Selbstläufer SV Altenahr möchten einen kleinen Beitrag zurück zur Normalität leisten und fiebern gemeinsam mit der Läuferszene dem Samstag, 27. August entgegen. Dann starten um 9:30 Uhr an der oberhalb von Altenahr gelegenen Martinshütte wieder mehrere Hundert Läufer gemeinsam zu einem anspruchsvollen Rundkurs über 16 km mit ca. 520 Höhenmetern, 33 km mit 1100 Höhenmetern und zu der einzigen Ultralaufstrecke im Kreis Ahrweiler, die mit stolzen 1650 Höhenmetern auf einer Distanz von 52 km einen fast schon alpinen Schwierigkeitsgrad aufweist. Alle Distanzen warten auf mit längeren Bergauf- und Bergab-Passagen, kurzen, knackigen Anstiegen, aber auch längeren flachen Abschnitten, führen vorbei an den landschaftlichen Highlights in der Umgebung von Altenahr, nutzen Teile des bekannten Rotweinwanderweges, führen über den Schwedenkopf bis oberhalb von Dernau (K 33/K 52), machen eine Schleife zur Saffenburg (K 52) und erklimmen das Dach des Ahrgebirges, den Steinerberg (K 52). Es geht nicht nur über herrliche Wanderwege, auch längere, anspruchsvolle Single-Trails sind integriert. Anmeldungen sind online über die Homepage www.selbstlaeufer-altenahr.npage.de möglich, per E-Mail an annette.frings@gmx.de , oder telefonisch unter 01735436199, Nachmeldungen werden an der Martinshütte bis zu einer halben Stunde vor dem jeweiligen Start entgegengenommen.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

24.08. Erster Tag der Bahnlaufserie Bergisch Gladbach
Die Bergisch Gladbacher Bahnlaufserie lebt. Zum 39. Mal findet die traditionelle Laufveranstaltung dieses Jahr statt und der Zuspruch der teilnehmenden Läuferinnen und Läufer ist ungebrochen.

Über 250 Teilnehmer waren am ersten Tag am Start. Insbesondere bei den jüngsten Teilnehmern gab es so viele Meldungen, dass die Starter auf zwei Läufer aufgeteilt werden mussten: für den Nachwuchs und damit für die Zukunft der Veranstaltung ist also gesorgt.

Insgesamt zehn Zeitläufe über 800 Meter sorgten für dichte Felder, packende Wettkämpfe und gute Endzeiten. Ganz vorne bei den Männern: Yassin Mohumed von der LG Olympia Dortmund vor Jan Austerschmidt aus Paderborn. Der Silbermedaillengewinner der U-20 EM im letzten Jahr über 3000 Meter setzte sich gleich zu Beginn des Rennens an die Spitze und gewann am Ende souverän in 1:55,84 Min.

Bei den Damen, die dieses Jahr das erste Mal in konsequent von den Herren getrennt starteten, war der Sieg ähnlich klar: Verena Meisl (LG Olympia Dortmund), aktuell Elfte der deutschen Jahresbestenliste, siegte in 2:06,54 mit über sechs Sekunden Vorsprung vor Hannah Odendahl von der LAV Bayer Uerdingen/Dormagen.

Über 3000 Meter dominierten zwei Geschwister, die extra aus Hannover angereist waren. Zunächst gewann Sebastian Pingpank den Spitzenlauf bei den Männern mit einem fulminanten Finish in 8:24,42 Min. Etwa eine viertel Stunde später siegte seine Schwester Svenja Pingpank im Frauenlauf über dieselbe Distanz in 9:31,71. Für Beide bedeutete das jeweils eine neue Saisonbestzeit und einen Platz unter den Top 20 in der aktuellen deutschen Jahresbestenliste.

Ganz besonders schön zu sehen: Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ob alt oder jung, waren mit vollem Einsatz dabei. Insbesondere auch im Jugendbereich, wo sich beispielsweise die Leverkusenerin Milana Lutz und die Dormagenerin Lina Juchems ein spannendes Duell auf der Zielgerade lieferten, bei dem Milana Lutz am Ende die Nase vorn hatte.

Und so schauten alle zum Abschluss der Veranstaltung viele Sportlerinnen und Sportler noch gerne auf den bereitgestellten Fernseher, wo die  parallel stattfindenden EM in München gezeigt wurde. Dort gewann gerade Konstanze Klosterhalfen den Titel über 5000 Meter – eine Athletin, die noch vor ein paar Jahren bei der Bahnlaufserie gestartet ist.

Die Bahnlaufserie in Bergisch Gladbach bleibt also ein gutes Pflaster für Bestzeiten und den Beginn von großen Laufkarrieren. Infos zum nächsten Tag der Bahnlaufserie gibt es hier:

https://www.leichtathletik.de/termine/wettkampf-kalender/veranstaltung/detail/Bahnlaufserie-zweiter-Tag-21V10003006204202

23.08. Köln-Marathon: 14.000 Anmeldungen liegen vor
Köln.
Nach fast drei Jahren ohne Marathon steht Köln am 2. Oktober wieder im Zeichen des Laufsports. Bisher haben sich schon über 14.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die unterschiedlichen Distanzen des Generali Köln Marathon angemeldet. Das entspricht 55% der Anmeldungen von 2019 zum selben Zeitpunkt.
 
"Egal ob 14.000 oder 20.000, am 2. Oktober wird gelaufen! Und jeder, der noch mitmachen möchte, ist herzlich willkommen", freut sich Markus Frisch, Geschäftsführer der Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH auf den Startschuss für die größte Breitensportveranstaltung Nordrhein-Westfalens.
 
Für den Marathon liegen 3.670 Meldungen vor, für den Halbmarathon 9.150 und für den Staffelmarathon, bei dem sich vier Läuferinnen und Läufer die 42 Kilometer teilen, sind es 1.180.
 
Für alle Wettbewerbe kann man sich noch bis zum 1. Oktober anmelden.
www.koeln-marathon.de
(Autor & Copyright: Jan Broniecki für Laufen im Rheinland)

22.08. Königsforst-Marathon virtuell - RUN GREEN virtual Edition vom 28. Oktober bis 06. November 2022
Die Gelegenheit für alle Medaillen-Jäger

Die Gussmedaillen mit immer neuen Vogelmotiven werden von vielen tausend Fans des Königsforst-Marathons seit 2016 gelobt und sind ein begehrtes Sammelobjekt. Daher wird oft die Frage gestellt: Wie komme ich an historische Medaillen, denn ich möchte meine Sammlung gerne komplettieren? Bisher gab es nur bei den wenigen Probeläufen im Frühjahr in Bensberg eine Gelegenheit. Doch nun bietet das TV Refrath running team für alle eine zusätzliche Möglichkeit durch eine Teilnahme an der virtuellen Köfo-Marathon Variante.

von Freitag, 28.10. bis Sonntag, 06.11.2022 heißt es: RUN GREEN virtual
Und nach neun virtuellen Lauftagen dürfen sich die Teilnehmer am finalen Sonntag am 6. November gerne auf den Weg nach Bensberg machen. Um 10 Uhr starten alle gemeinsam in großen Gruppen, geführt von sechs bis sieben Tempo-Guides, beim run together Probelauf. Gelaufen wird die offizielle 21,1 Kilometer lange Köfo-M Runde durch den Königsforst. Anschließend bietet das TVR running team neben der Medaillen-Auswahl auch wieder eine Zielverpflegung mit Krombacher 0,0% und ein paar Leckereien als Stärkung an mit einem gemeinsames Fotoshooting mit Schloss Bensberg im Hintergrund.

Was kostet die Teilnahme?
Für eine kleine Startgebühr in Höhe von nur 6,- Euro ist man dabei. Da ist eine Medaille nach Wahl inkl. Versand schon drin. Die Teilnahme am finalen run together Probelauf am 6. November ist kostenfrei.
 
Alle, die sich für eine Teilnahme am 49. Königsforst-Marathon am 19. März 2023 anmelden, ist die virtuelle Edition schon mit dabei - natürlich mit Wahl einer der historischen Köfo-Marathon Medaillen - solange der Vorrat reicht!
 
Die Distanzen beim Run Virtual: 5km - 10km - 21,1km - 42,2km
Anders als beim realen Königsforst-Marathon werden bei der virtuellen Ausgabe bereits Distanzen ab 5 Kilometer angeboten! Es gibt sogar wieder die Kilometersammler-Sonderwertung für die Teilnehmer, die alle vier Distanzen innerhalb der zehn Tage abspulen und hochladen - dies sind in Summe respektable 78,3 km! Die Ausschreibung zur RUN GREEN Edition und eine Galerie aller Königsforst-Marathon Medaillen ab 2016 findet man auf der Veranstaltungs-Webseite.       www.koenigsforst-marathon.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

Freuen sich über die großzügige Spende (v.l.n.r.): Till Lüchtefeld (Bunert - Der Kölner Laufladen), Stefan Mittmann (Sparda-Bank West), Jana Azizi (RTL), Andreas von Thien (RTL), Kim-Lara Hegemann (Sparda-Bank West), Johann Ackermann und Holger Wesseln (p

21.08. 12.Sparda-Bank Altstadtlauf Köln
Sparda-Bank West spendet erneut 50.000 Euro

Titelpartner bedankt sich bei 1.400 Teilnehmern und überreicht Scheck für „RTL-Stiftung - Wir helfen Kindern“ +++ Zuschauer sehen schweißtreibende Wettbewerbe in der Altstadt
Köln.
Mit schweißtreibenden Wettbewerben und einer großartigen Spendenübergabe endete am Freitagabend (19. August) die zwölfte Auflage des Sparda-Bank Altstadtlauf in Köln. 1.400 Starter, darunter viele Prominente und Topläufer, folgten mit ihrer Teilnahme dem Aufruf von Titelpartner Sparda-Bank West und hatten sich zum „Spendenlauf“ in der Altstadt angemeldet. Denn der langjährige Partner des beliebten Kölner Running-Events ließ pro Läufer, egal ob Erwachsener oder Kind, in diesem Jahr 25 Euro für die „RTL-Stiftung - Wir helfen Kindern e. V.“ springen. Schon vor dem Altstadtlauf rundete die Sparda-Bank West die Spendensumme großzügig auf. Und vor dem Startschuss überreichte der Kölner Filialleiter Stefan Mittmann RTL-Sportchef Andreas von Thien und dessen Kommentatoren-Kollegin Jana Azizi einen Scheck über 50.000 Euro.

Gemeinsam mit den zahlreichen Läufern und Zuschauern fand zum sechsten Mal parallel zum Sparda-Bank Altstadtlauf die große Spendenübergabe unter dem Motto „Running4Kids“ auf dem Heumarkt statt. Für die richtige Partystimmung sorgten dabei die Kölsch-Rocker „Kempes Feinest und für die einzigartige Spendenlauf-Aktion mobilisierte RTL wieder seine Promis. Angeführt wurde die Riege der Promis von RTL-Sportchef Andreas von Thien. Der 55-Jährige brachte seine Moderatoren-Kollegin Jana Azizi mit. Die 33-jährige trainiert aktuell für einen Triathlon und startete gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten und ehemaligen Triathlon-Profi Johann Ackermann.

Im Hause der veranstaltenden Kölner Sportagentur pulsschlag, die den Altstadtlauf gemeinsam mit dem Polizei Sportverein Köln ausrichtet, freute man sich über den Erfolg. „Wir bedanken uns wieder bei der Sparda-Bank West und Bunert – Der Kölner Laufladen für die große Unterstützung. Danke auch an alle Helfer, die ebenso wie die Teilnehmer und RTL-Promis bei den warmen Bedingungen Großartiges geleistet haben“, zog Veranstalter Holger Wesseln ein positives Fazit. „Mit der großartigen Spendenaktion „Running4Kids“ konnten wir erneut auf dem Heumarkt ein abschließendes Highlight setzen.“ Seit 2014 spendete die Sparda-Bank West insgesamt 383.333 Euro im Rahmen des Altstadtlaufs.

Doch nicht nur Promis und Hobbyläufer bestimmten das Geschehen entlang der Strecke. In den Rennen lieferten sich die Topläufer trotz der Hitze spannende Duelle in der Altstadt. Im 5-Kilometer-Lauf wiederholte Sonja Vernikov (LAZ Puma Rhein-Sieg) in einer Zeit von 18:29 Minuten ihren Sieg aus dem Jahr 2019. In einem spannenden Zweikampf um Platz zwei hatte Elisa Herold (19:42 Min. / Kölner Triathlon Team 01) die Nase vorn vor Melanie Linder (19:57 Min.). Bei den Männern hatte der Belgier Sebastiene Mahia die besten Beine und siegte in 16:51 Minuten. Zweiter auf der kürzeren Distanz wurde Tim Waldstädt (16.55 Min. / LG Rhein-Wied) und auf den dritten Rang lief Lokalmatador Hakim El Makrini (17:32 Min. / Milers Colonia).

Beim 10-Kilometer-Lauf der Männer konnte Jonathan Dahlke seiner Favoritenrolle gerecht werden. Der Läufer vom TSV Bayer 04 Leverkusen gewann in der Zeit von 32:02 Minuten vor seinem Teamkollegen Alexander Schröder (33:16 Min.). Dritter wurde Simon Dahl (34:18 Min. / Bunert – Der Kölner Laufladen). Schnellste Top-Läuferin war Michelle Bauer (39:10 Min. / LT Schweich) vor Alice Lüchtefeld (41:55 Min. / Bunert – Der Kölner Laufladen) und der Französin Laura Zandronis (43:30 Min. / AC Cellois).
(Mitteilung: Pulsschlag für Laufen im Rheinland)

20.08. 14. Firmenlauf Bonn mit 6.680 Teilnehmern und 9.657 Euro Spenden - Viel Vergnügen bei der Teamarbeit
Bonn.
Nach den coronabedingten Absagen 2020 und 2021 hatten Laufteams aus der Region endlich wieder die Gelegenheit, gemeinsam Sport zu treiben und Spaß dabei zu haben: Zum 14. Firmenlauf Bonn kamen am 18. August 6.680 Teilnehmer aus 241 Laufteams in die Rheinauen. Statt Wettkampf mit Zeitmessung gab es ein launiges Warm-up, ein entspanntes Joggen im Kostüm und zur Belohnung eine Party. Freuen durften sich auch die Bonner Hilfsorganisationen Care e.V. und Mukoviszidose e.V., für die 9.657 Euro Spenden gesammelt wurden.

Preise gab es wie immer auch zu gewinnen. Für das originellste Outfit wurde DWA e.V. ausgezeichnet, dazu erhielten Unternehmen in vier Größen-Kategorien Preise, die die relativ meisten Mitarbeiter rekrutieren konnten: GTK Wirtschaftsprüfer Steuerberater Rechtsanwälte in der Kategorie bis 50 Mitarbeiter, QS Qualität und Sicherheit GmbH in der Kategorie bis 200 Mitarbeiter, Hohenhonnef GmbH in der Kategorie bis 500 Mitarbeiter sowie Aldi DE & Co.KG St. Augustin in der Kategorie über 500 Mitarbeiter.

Burkhard Weis vom Veranstalter WEIS EVENTS GmbH: "Endlich konnten wir unser so beliebtes Event wieder durchführen. Wir freuen uns riesig, dass so viele Teams mitgemacht haben und die Stimmung so ausgelassen war. Und dass auch wieder fast 10.000 Euro an Spenden zusammengekommen sind. Ich glaube, der Firmenlauf 2022 hat allen gut getan.“
(Autor & Copyright: Heino Schütten für Laufen im Rheinland)

19.08. Konstanze Klosterhalfen schreibt Gold-Geschichte
Konstanze Klosterhalfen erobert die Lauf-Spitze Europas. Die 25-jährige Leverkusenerin ist am Donnerstagabend im Finale der Europameisterschaften in München über 5.000 Meter in 14:50,47 Minuten zur Goldmedaille geflogen. Es ist die erste EM-Medaille einer Deutschen über die 5.000 Meter überhaupt.

Das Olympiastadion bebte. Und mitten drin hüpfte Konstanze Klosterhalfen (TSV Bayer 04 Leverkusen) auf der Kunststoffbahn auf und ab, umarmte gefühlt jeden, der unten an der Bande stand und tanzte mit der Deutschlandfahne. Die 25-Jährige hatte sich soeben einen ihrer größten Träume erfüllt. Gold bei einer großen internationalen Veranstaltung. Und nebenbei hatte sie auch deutsche Geschichte geschrieben, denn nie zuvor hat eine deutsche Frau über 5.000 Meter bei einer EM eine Medaille gewonnen. „Ich kann es nicht fassen, mir fehlen die Worte“, sprudelte die Leverkusenerin kurz darauf ins TV-Mikrofon. Ein deutsches Lauf-Märchen.

Dabei war bis kurz vor dem Rennen nicht klar, ob Konstanze Klosterhalfen überhaupt an den Start gehen würde. Die Saison war hart gewesen, eine Corona-Infektion hatte sie zusätzlich geschwächt, über 10.000 Meter hatte sie sich bei dieser EM dennoch einiges ausgerechnet, war aber nicht über Platz vier hinaus gekommen. „Ich wollte für mich und die Leute hier laufen“, sagte sie.

Und wie sie lief. Der erste Kilometer des Rennens, er war meisterschaftswürdig und bummelig. Doch dann suchte die 10.000-Meter-Europameisterin Yasemin Can eine frühe Entscheidung mit dem Wissen, dass sie die Konkurrenz nicht im Spurt schlagen würde. Die Taktik der Türkin schien erst aufzugehen. Sie zog das Feld auseinander, das Tempo nach und nach an, die jahresschnellste Europäerin Karoline Bjerkeli Grovdal (Norwegen) stieg gar aus, doch Eilish McColgan (Großbritannien) und Konstanze Klosterhalfen ließen sich nicht abschütteln.

Das Publikum feierte jeden Schritt, der Geräuschpegel stieg von Meter zu Meter. Ein magischer Moment - auf der Weitsprunganlage versuchte Malaika Mihambo (LG Kurpfalz) sich zu sammeln, an der Hochsprungmatte hatte Tobias Potye (LG Stadtwerke München) seine erste internationale Medaille vor Augen und auf der Laufbahn schloss Konstanze Klosterhalfen auf zu Can und zog zwei Runden vor Schluss an dieser starken Läuferin vorbei. Getragen von einer Welle der Emotionen, die durch das Stadion wogte. Klarer Blick, starker Schritt – so löste sich Konstanze Klosterhalfen Meter um Meter von der großen Favoritin. In Berlin vor vier Jahren war sie noch Vierte geworden, in München lief sie als Siegerin in 14:50,47 Minuten über die Ziellinie und schlug dort fassungslos die Hände über dem Kopf zusammen. „Ich bin heute nicht alleine gelaufen. Ich wurde getragen. Das Publikum hat so einen großen Anteil an dieser Medaille“, sagte sie im Anschluss.

Yasemin Can blieb in 14:56,91 Minuten Silber vor der Britin Eilish McColgan (14:59,34 min). Auf Platz elf einlaufend stellte die Rehlingerin Sara Benfares in 15:20,94 Minuten eine neue Bestleistung auf. Die Ulmerin Alina Reh konnte das Rennen leider aufgrund von Magenproblemen nicht beenden, die sie bereits im Finale über 10.000 Meter zu gequält hatten.
(Quelle: Leichtathletik.de)

18.08. Sparda-Bank Altstadtlauf Köln startet am Freitag
Sparda-Bank West erhöht Spende auf 25 Euro pro Starter zugunsten der „Stiftung RTL - Wir helfen Kindern“ +++ Nachmeldungen am Donnerstag bei „Bunert – Der Kölner Laufladen“ oder auf dem Heumarkt bis kurz vor dem Start möglich +++ „Running 4 Kids“-Spendenparty mit Kölscher Musik von „Kempes Feinest“ auf dem Heumarkt
Köln.
Wenn am kommenden Freitag, 19. August 2022 zum zwölften Mal unter dem Motto „Laufe op Kölsche Art“ der Startschuss zum Altstadtlauf Köln fällt, geht es nicht nur um sportliche Höchstleistungen. Die Starterinnen und Starter sammeln mit ihrem Lauf entlang des Kölschen Stadtpanoramas zwischen Altstadt und Rheinauhafen fleißig Spenden für einen guten Zweck. Denn der Titelpartner Sparda-Bank West eG spendet für jeden teilnehmenden Erwachsenen und jedes Kind 25 Euro für die „Stiftung RTL - Wir helfen Kindern e.V.“.

„Unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich auf eine urkölsche Strecke, kölsche Live-Musik, kölsches Kölsch und „janz viel kölsches Jeföhl“ freuen…“, verspricht Veranstalter Holger Wesseln. „Die einzigartige Kombination aus historischem und modernem Köln entlang des weltbekannten Stadtpanoramas zwischen Altstadt und Rheinauhafen verleiht dem Lauf sein spezielles Flair. Wir laden alle Laufsportler ein, die großartige Atmosphäre direkt im Herzen der Stadt zu erleben und ganz nebenbei aktiv für einen guten Zweck zu laufen!“

Im Angebot bei der 2022er-Auflage des „Altstadtlaufs“ stehen wieder zwei Wettbewerbe über die 5- und 10-Kilometer-Distanz. Und für den Laufnachwuchs gibt es einen Kids-Run über 1,5 Kilometer. Aktuell haben sich schon über 1.300 Teilnehmer für den Lauf mit urkölschem Jeföhl angemeldet. Nachmeldungen sind bis kurz vor den Starts im Orga-Zelt auf dem Heumarkt möglich. Bereits Donnerstag öffnet die Startnummerausgabe zwischen 15:00 und 19:00 Uhr bei Bunert – Der Kölner Laufladen an der Aachener Str. 233-237, 50931 Köln. Infos: www.altstadtlauf-koeln.de

Für die einzigartige Spendenlauf-Aktion mobilisiert RTL wieder seine Promis. Angeführt wird die Riege der Promis von Sportchef Andreas von Thien. Der 55-Jährige bringt seine RTL-Kollegin Jana Azizi mit. Die 33-jährige trainiert aktuell für einen Triathlon und startet gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten und ehemaligen Triathlon-Profi Johann Ackermann.

Sportlich bekommen die Zuschauer am Freitagabend viel geboten. Denn das Team Bunert – Der Kölner Laufladen schickt mit Nadja Gaus, Lisa Jaschke, Claudia Schneider, Simon Dahl und Martin Schumacher seine Topathleten an den Start.

Ob Groß oder Klein - Sparda-Bank West erhöht die Spende pro Starter auf 25 Euro
Im Rahmen Altstadtlaufs spendet die Sparda-Bank West für jeden Teilnehmer, egal ob Erwachsener oder Schüler, 25 Euro an die „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.“. In den letzten Jahren wurden durch die kleinen und großen Laufsportler beim Altstadtlauf insgesamt 333.333 Euro an Spenden „erlaufen“. Gemeinsam mit den zahlreichen Läufern und Zuschauern findet um 20:00 Uhr auf dem benachbarten Heumarkt die große „Running 4 Kids“- Spendenübergabe statt. Die Kölsch-Rocker von „Kempes Feinest“ treten ab 20:30 Uhr auf.

Zeitplan:
Donnerstag, 18. August 2022
15:00-19:00 Uhr: Ausgabe der Startunterlagen bei Bunert – Der Kölner Laufladen, Aachener Str. 233-237, 50931 Köln

Freitag, 19. August 2022
16:00 Uhr: Ausgabe der Startunterlagen auf dem Heumarkt
17:00 Uhr: Öffnung der Garderobe auf dem Heumarkt
17:30 Uhr: Start 1,5 km Kids-Run
17:50 Uhr: Fototermin mit RTL-Promis an der Startlinie
18:15 Uhr: Start 5 km-Lauf
19:30 Uhr: Start 10 km-Lauf
19:45 Uhr: Siegerehrung 5 km-Lauf
20:00 Uhr: Spendenscheck-Übergabe Bühne Heumarkt
20:30 Uhr: Live-Auftritt "Kempes Feinest"
21:00 Uhr: Siegerehrung 10 km-Lauf
21:00 Uhr: Schließung der Garderobe
(Mitteilung: Pulsschlag für Laufen im Rheinland)

17.08. 39. Bahnlaufserie in Bergisch Gladbach startet am 18. August
Bergisch Gladbach.
Alljährlich Mitte August startet am 18. August die Bahnlaufserie des TV Herkenrath. Die zum 39. Mal durchgeführte Serie findet an drei aufeinander folgenden, späten Donnerstagnachmittagen in der BELKAW-Arena statt. Die Distanzen steigern sich von 800 bis zu 10.000 Meter. Zudem gibt es an den drei Tagen auch Schülerläufe. An der Bahnlaufserie können alle Läufer teilnehmen, die im Besitz eines DLV-Startpasses sind.
 
18. August 2022     
800m Schüler
800m Zeitläufe
3.000 m
      
25. August 2022     
800m Schüler
2.000 Schüler
1.000m Zeitläufe
5.000 m
      
01. September 2022     
800m Schüler
1.500m Zeitläufe
10.000 m
http://www.karlfleschen.de/Bahnlaufserie/AusschreibungBLS.html
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

16.08. Gold: Richard Ringer gelingt Überraschungs-Coup
Positive Überraschung aus deutscher Sicht gleich zu Beginn des ersten EM-Wettkampf-Tages. Richard Ringer hat sich in der Münchener Innenstadt zum Europameister gekrönt und dabei auf den letzten Metern die fittesten Beine bewiesen. Amanal Petros lief auf Rang vier. Auch in der Mannschaftswertung durfte sich Deutschland über eine Medaille freuen, der DLV räumte Silber ab.

Sie kommt unverhofft und sie kommt bereits am ersten Tag der Europameisterschaften: Richard Ringer (LC Rehlingen) hat am Montagvormittag für einen Überraschungs-Coup gesorgt und die erste Goldmedaille des deutschen Team bei der diesjährigen EM gewonnen. Der 33-Jährige setzte sich im Schlussspurt in 2:10:21 Stunden durch und ist damit erster deutscher Marathon-Europameister überhaupt. Amanal Petros (TV Wattenscheid 01), der vorab mit einer Medaille geliebäugelt hatte, wurde Vierter.

Richard Ringer war das Rennen clever angegangen und bewies auf den entscheidenden Metern die besten Reserven. Der Israeli Maru Teferi musste sich in 2:10:23 Stunden knapp geschlagen geben. Bronze ging an seinen Landsmann Gashau Ayale in 2:10:29 Stunden. Amanal Petros landete lediglich zehn Sekunden dahinter.
DLV-Team mit Silber in der Mannschaftswertung

Drittbester Deutscher wurde auf Rang 16 Johannes Motschmann (SSC Berlin) in 2:14:52 Stunden. Hendrik Pfeiffer (TV Wattenscheid 01; 2:16:04 h) und Konstantin Wedel (LG Telis Finanz Regensburg; 2:16:09 h) kamen auf den Plätzen 24 und 25 ins Ziel. Der Regensburger Simon Boch platzierte sich bei seinem Heimspiel in 2:21:39 Stunden auf Rang 50.

In der Mannschafts-Wertung konnte Deutschland damit das nächste Podium einfahren. Bereits zuvor hatten die Frauen Gold gewonnen, an die Männer ging nun Silber. Die besten drei Läufer einer Nation werden hierbei gewertet. Israel holte sich den Sieg, Spanien durfte sich über Bronze freuen.

Miriam Dattke führt deutsche Marathonis zu Mannschafts-Gold
Mit einem bärenstarken Team-Ergebnis haben sich die deutschen Marathonläuferinnen in der ersten Entscheidung der Europameisterschaften in München Gold im Mannschafts-Europa-Cup erkämpft. Die Regensburgerin Miriam Dattke verpasste am Montag als Vierte auch die Einzelmedaille nur hauchdünn.

Am Ende wurde es ganz spannend: Drei Marathonläuferinnen kämpften um Silber und Bronze. Eine davon: Miriam Dattke (LG Telis Finanz Regensburg)! Die Polin Aleksandra Lisowska hatte sich etwas früher bereits Luft zu den Verfolgerinnen geschafft und holte sich am Montagmittag in München das erste EM-Gold in 2:28:36 Stunden ab. Dahinter erkämpfte sich Matea Pavlov Kostro (Kroatien; 2:28:42 h) Silber. Miriam Dattke unterlag im Kampf um Bronze hauchdünn der Niederländerin Nienke Brinkman: Beide kamen nach 2:28:52 Stunden ins Ziel.

Doch grämen musste sich die Regensburgerin nicht. Denn als starke Vierte führte sie das sechsköpfige deutsche Team zu Gold im in die EM integrierten Marathon-Europacup. In die Mannschaftswertung gingen die drei besten Resultate einer Nation ein. Für Dattke war es nach dem Rennen in Sevilla (Spanien) im Februar, das sie in 2:26:50 Stunden beendet hatte, erst der zweite komplette Marathon.
Fünf in den besten 15, alle in den Top 20

Vereinskollegin Domenika Mayer jubelte nach 2:29:21 Stunden über Platz sechs, Deborah Schöneborn (SCC Berlin; 2:30:35 h) machte  auf Platz zehn als drittbeste Deutsche den Mannschaftserfolg klar. Ihre Zwillingsschwester Rabea folgte in 2:31:36 Stunden auf Platz zwölf, auch die Frankfurterin Katharina Steinruck schaffte es mit 2:32:41 Stunden noch in die Top 15. Bei ihrem ersten Start im DLV-Trikot lief Kristina Hendel (LG Braunschweig; 2:35:14 h) auf Platz 20 ins Ziel ein.

Mit knapp über 20 Grad und leichter Bewölkung hatten die Marathonläuferinnen bei der ersten Medaillenentscheidung der Europameisterschaften zunächst gute Bedingungen vorgefunden, bevor die Temperaturen zur Mittagszeit deutlich stiegen und sich der Marathon zum Hitzerennen entwickelte. Die Laufstrecke, deren Start und Ziel sich am Münchner Odeonsplatz befand, führte sie am Montag vorbei am Marienplatz, Viktualienmarkt, Gärtnerplatz, Isartor, der Eisbachwelle und dem Friedensengel durch die Innenstadt bis zum Englischen Garten, der viermal durchlaufen werden musste.

Mannschafts-Gold wie 2002
Vor allem die beiden Regensburgerinnen konnten den Schwung, den ihnen die Zuschauer an der Strecke sowie auf den Tribünen am Odeonsplatz gaben, voll und ganz für sich nutzen. Hatten sich anfangs noch alle sechs deutschen Starterinnen in der Führungsgruppe aufgehalten, mussten die Schöneborn-Schwestern, Steinruck und Hendel nach und nach abreißen lassen. Doch auch als sich das Feld ab der Hälfte des Rennens immer weiter auseinanderzog, konnten die bayerischen Lokalmatadorinnen mithalten: Miriam Dattke führte das Rennen bis zum Antritt der Polin sogar an, Domenika Mayer hatte in ihrem ebenfalls erst zweiten Marathon lange Tuchfühlung zur Spitze.

Mit dem Mannschaftserfolg wandelte das deutsche Team in den Fußstapfen der Stars von 2002: Bereits bei den letzten Europameisterschaften in München hatte die deutsche Frauen-Mannschaft, bestehend aus Luminita Zaituc, Sonja Oberem und Ulrike Maisch, den European Marathon Cup gewonnen, der damals nicht in den offiziellen Medaillenspiegel eingeflossen war. 7:28:48 Stunden bescherten der deutschen Marathon-Auswahl die Goldmedaille vor Spanien (7:39:25 h) und Polen (7:40:54 h).
(Quelle: Leichtathletik)

André Collet (Mitte) gewann den 44. Monschau-Marathon knapp vor seinem Vorgänger Markus Mey (re.) und Markus Werker vom TV Konzen.

15.08. Der Routinier siegt auf den letzten Metern
Konzen.
André Collet von der Aachener TG hat den 44. Monschau-Marathon gewonnen. Der 50-jährige überholte kurz vor dem Ziel den lange Zeit führenden Sieger des Laufs 2019, Markus Mey, und feierte damit bereits seinen neunten Sieg im Hauptlauf über 42 Kilometer.

Es ist ein bisschen so, als hätte es die beiden vergangenen Jahre einfach nicht gegeben. Zwei Tage lang bevölkert die riesige Läuferfamilie aus Nah und Fern und aller Generationen das Gelände rund um den Konzener Dorfplatz, welches der TV Konzen mit seinen rund 300 Helferinnen und Helfern für das sportliche Großereignis herausgeputzt hat. Im Zelt auf dem Dorfplatz wird samstags bei der Nudelparty Pasta im Akkord auf die Teller geschaufelt, der Rasenplatz im Sportpark wird zum Großcampingplatz, im Start- und Zielbereich erklingen die vertrauten Stimmen der Sprecher Udo Schmitz und Dominik Huppertz, und sogar das Wetter präsentiert sich, wie so oft am zweiten Augustwochenende in den 43 Jahren bis 2019, sonnig und für Bestzeiten viel zu heiß.

Letzteres gilt aber noch nicht, als um 5.15 Uhr, in aller Herrgottsfrühe, die rund 50 Starter des neuen Ultramarathons K70, also über 70 Kilometer, auf die wunderbare Naturstrecke gehen. Auch die „normalen“ Ultraläufer genießen wenig später und nach Sonnenaufgang noch angenehme Temperaturen, als sie sich erst mal auf den Weg zum Steling bei Mützenich machen, dem höchsten Punkt in der Städteregion. Punkt 8 Uhr bricht dann der große Tross der 42-Kilometer-Läufer gemeinsam mit den Staffel-Startläufern in Richtung Mutterkirche auf, begleitet von der pompösen Vangelis-Hymne „Conquest of Paradise“. Wie passend! Fast jede Läuferin und jeden Läufer antwortet auf die Frage nach dem Beweggrund für einen Start bei diesem anspruchsvollen Lauf: Spaß haben - oder musikalisch ausgedrückt: das Paradies in Form der Monschauer Natur erobern! Hier ruft keiner den Läufern hinterher, dass sie schnell wiederkommen oder eine neue Bestzeit erreichen mögen, hier hört man immer nur: „Viel Spaß!“ oder „Genießt es!“

Bestzeitwetter ist am Sonntag schon mal gar nicht. Während die Läufertraube am Morgen bei angenehmen 12 Grad durch die noch schattige Monschauer Altstadt trabt, hat das Quecksilber in Widdau, bei Kilometer 10,5 und dem ersten Wechselpunkt der Staffeln, längst die 20-Grad-Marke geknackt. Und schon als die Spitze des Feldes das gefürchtete Holderbachtal hinter sich gelassen hat und in Richtung Marathon-Halbzeit am Brather Hof klettert, nähert man sich auf den staubigen Schotterwegen gar den 30 Grad.

Von ehemaligen Bundeswehrdepot bei Höfen, dem höchsten Punkt des 42-km-Laufes, geht es durch Perlen- und Fuhrtsbachtal und vorbei am Gut Heistert nach Kalterherberg, wo die Läuferschar mit schmissigen Klängen des TPK auf die letzten zwölf Kilometer entsandt wird. Noch einmal geht es runter ins Rurtal bei Reichenstein, wo kaum noch Schatten spendende Bäume stehen und der Anstieg nach Mützenich wartet. Das dortige Honigzelt der LG Mützenich ist eine der stimmungsvollsten Stationen der Strecke, nicht nur weil es ab hier nur noch gut drei Kilometer bis zum Ziel in Konzen sind. Und es – neben Honig für den letzten Kick – auf Wunsch auch Els oder ein Stubbi gibt.

Von Beginn des Hauptlaufs an lässt das spätere Siegertrio keine Zweifel aufkommen, wer hier heute feiern wird. Die Frage ist nur: in welcher Reihenfolge? In Kalterherberg scheint sich eine Vorentscheidung anzubahnen, als Markus Mey 100 Meter vor André Collet und der wiederum 100 Meter vor Markus Werker liegt. Doch Eva Offermann, Siegerin 2016 und mittlerweile eine feste Säule im Orga-Team, beweist hellseherische Fähigkeiten: „André hat am Ende noch unglaubliche Qualitäten“, ist sie sicher und behält Recht: Während Markus Werker etwas hat abreißen lassen müssen, liegen Mey und Collet bei Kilometer 41, schon im Angesicht von Sankt Peter und Pankratius, gleichauf. „Ich wollte es nicht auf einen Endspurt ankommen lassen und hab deswegen angezogen“, erzählt André Collet (50) hinterher. Markus Mey kann nicht mehr folgen, kommt schließlich 16 Sekunden nach Sieger Collet, aber immer noch zum „Final Countdown“ in Ziel.

2:51,39 Stunden hat der nunmehr neunfache Hauptlauf-Sieger benötigt – angesichts der Hitze eine gute Zeit. „Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, bei exakt 3:00 ins Ziel zu laufen und dann zu sehen, welcher Platz dabei herauskommt“, erzählt Collet, und als Organisationschef Oli Krings ihm gratuliert, entschuldigt der Sieger sich förmlich: „Sorry, dass ich schon wieder gewonnen habe“, sagt der Aachener, doch Krings stellt fest: „Du hast den Monschau-Marathon geprägt und heute einfach ein weiteres, tolles Kapitel geschrieben“, sagt er.

Fünf Minuten später kommt dann auch Lokalmatador Markus Werker auf dem Dorfplatz in Konzen unter großem Jubel ins Ziel, von Krämpfen geplagt. „Ich habe maximal 28 Kilometer trainiert – dafür war das heute ganz ordentlich“, untertreibt der junge Familienvater.

Auch die schnellste Frau, die nach gut dreieinhalb Stunden ins Ziel kommt, startet für den TV Konzen: Hendrike Hatzmann siegt in 3:36 Stunden vor der Niederländerin Urdter Herrebout und Siegrid Hoffmann von der LG Westerwald.

Eine Sensation gibt es zwischendurch beim erstmals ausgetragenen Ultramarathon K70, also über 70 Kilometer. Hier siegt die in Konzen noch unbekannte Niederländerin Mirthe Nieuwstraten in unfassbaren 5:52 Stunden mit mehr als zehn Minuten Vorsprung vor dem schnellsten männlichen Teilnehmer, Andreas Imgrund aus Aschaffenburg.

Zwei erfreuliche Resultate liefert die Nordeifeler Lauffamilie schließlich beim Ultramarathon über 56 Kilometer ab: Bei den Männern siegt Thomas Rubel vom TV Konzen in starken 4:16 Stunden, bei den Frauen läuft Marion Braun von Germania Eicherscheid auf Platz zwei.
(Quelle: AZ)

14.08. Spannende Entscheidung beim Monschau-Marathon
Andre Collet holt neunten Sieg im Zielsprint gegen Markus Mey
Monschau-Konzen.
Um sage und schreibe 17 Sekunden gewann Andre Collet am Sonntag den 44. Monschau-Marathon. 200 Meter vor dem Ziel sah Markus Mey vom veranstaltenden TV Konzen noch wie der sichere Sieger aus, ehe der Läufer von der Aachener TG am Titelverteidiger vorbeizog und seinen neunten Erfolg feierte. Die Zeit von 2:51:39 Stunden war angesichts der hohen Temperaturen eher nebensächlich. Das Männer-Podest über die 42,2 Kilometer komplettierte Markus Werker (TV Konzen), der Sieger von 2012, 2013 und 2016.

Bei den Frauen gewann Lokalmatadorin Hendrike Hatzmann (TV Konzen) in 3:36:16 Stunden, deutlich vor Urdter Herrebout (3:42:32) und Sigrid Hoffmann (LG Westerwald, 3:46:28).

Neben dem Marathon mit genau 297 Finishern, fanden noch der Ultra-Marathon über 56 Kilometer (78 Finisher) und der erstmals durchgeführte Monschau-Ultra K70 (48 Finisher statt). Bereits um 6.15 Uhr gingen mehrere Hundert Marathon-Genuss-Läufer auf die Strecke mit den rund 750 Höhenmetern.

"Insgesamt hatten wir knapp 700 Meldungen weniger als vor drei Jahren, beim der letzten realen Veranstaltung", stellte Helmut Hoff mit Bedauern fest. Der Chef-Organisator blickt jedoch bereits nach vorne, wenn am 13. August 2023 die 45. Auflage stattfindet.
(Autor & Copyright & Foto: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

13.08. 44. Monschau Marathon startet am Wochenende
Monschau.
Der Marathon führt durch die Monschauer Altstadt und die Landschaften rund um die Eifel-Stadt. Am Freitagabend ging es mit einem Fun-Run los. Am Samstag gibt es auch verschiedene Läufe über kürzere Strecken, Kinderläufe, Nordic-Walking-Wettbewerbe und eine Mountain-Bike-Tour. Die ambitionierten Läufer messen sich nicht nur beim normalen Marathon, sondern auch beim Ultra-Marathon. Mit Rahmenprogramm.

Wettbewerbe und Startzeiten       
Samstag, 13.08.22 - Konrad-Adenauer-Str. 2 Konzen, Dorfplatz
ab 13:00 Uhr Sportartikelpräsentation, MoMa-Infostand, Cafeteria, Ausgabe der Startnummern nur für die Wettbewerbe am Samstag und Nachmeldungen für die Wettbewerbe am Samstag
14:30 Uhr Mountainbike-Tour auf der Originalstrecke
14:35 Uhr Eifel-Panorama- Nordic/Walking 12,4 km
14:40 Uhr Bambinilauf 400m
14:45 Uhr Schülerlauf 1,5 km
15:00 Uhr BARMER Mini-Marathon 4.2 km Jedermannlauf, Freistart für alle gemeldeten Marathon-und Ultraläufer
15:05 Uhr Nordic/Walking 4.2 km
15:15 Uhr Eifel-Panorama-Lauf 10 km
16:00 Uhr große Nudelparty und Siegerehrungen/Prämierungen im Festzelt
16:00-19:00 Uhr Ausgabe der Startunterlagen: Marathon, Genuss-Marathon, Staffeln, K 56, K 70 sowie Nachmeldungen
        
Sonntag, 14.08.22 - Konrad-Adenauer-Str. 2 Konzen, Dorfplatz
ab 04:15 Uhr Ausgabe der Startunterlagen und Nachmeldungen
05:15 Uhr 1. Monschau-Ultra K70
06:00 Uhr 9. Monschau-Ultra K56
06:15 Uhr Genuss Marathon
08:00 Uhr Marathon
08:00 Uhr Marathon-Jugendstaffel
08:00 Uhr Marathon-Staffellauf Erwachsene (4 Teilnehmer)
08:00 Uhr Marathon-Staffellauf Erwachsene (3 Teilnehmer)
08:00 Uhr Marathon-Staffellauf Erwachsene (2 Teilnehmer)
10:00 Uhr Große After-Run-Party im Zielbereich
12:30 Uhr Siegerehrungen und Prämierungen
https://www.monschau-marathon.de

12.08. Volkslauf des FC Straberg wegen Hitze abgesagt
Straberg.
Die 40. Auflage der Traditionslaufveranstaltung lässt weiter auf sich warten. Nach zwei Jahren Corona-Pause erfolgte jetzt die kurfristige Absage wegen der hohen Temperaturen, die für Samstag angekündigt sind.

Eigentlich hatten die Verantwortlichen der Leichtathletik-Abteilung des FC Straberg mit großer Vorfreude auf Samstag geschaut, denn dann sollte nach zwei Jahren Corona-Pause endlich die 40. Auflage ihres traditionellen Volkslaufs über die Bühne gehen. Doch daraus wird nun doch nichts. Am Freitagvormittag traf sich das Organisationsteam im Walddorfstadion und entschied mit Blick auf die angekündigte Hitze schweren Herzens, den Lauf erneut abzusagen. „Das ist uns natürlich extrem schwer gefallen. Aber bei den angekündigten Temperaturen hätten wir eine solche Sportveranstaltung einfach nicht verantworten können“, erklärte Berthold Mertes, Geschäftsführer des Vereins. Als die Entscheidung stand, ging es sogleich daran, die 125 Voranmelder über die Absage in Kenntnis zu setzen. Doch Mertes ist auch klar, dass die Information nicht bei allen rechtzeitig ankommt. Zumal es auch etliche Aktive gegeben haben dürfte, die sich einen Start bis zum Schluss offenhalten wollten und sich kurzfristig auf den Weg nach Straberg gemacht hätten. Deswegen wird das Walddorfstadion am Samstag auch nicht völlig verwaist sein, wenn der Lauf über die Bühne hätte gehen sollen. „Essen und Trinken hatten wir ja ohnehin schon besorgt. Alle Läufer, die trotzdem kommen, laden wir auf ein Getränk und Kaffee und Kuchen ein“, sagte Berthold Mertes.
(Quelle: NGZ)

11.08. #ZeroHungerRun Bonn - Laufen für eine Welt ohne Hunger
Bonn.
Am Sonntag, den 25. September ist es endlich wieder so weit: Der #ZeroHungerRun in Bonn geht in die 5. Runde.

Der Ukraine-Krieg lässt die Lebensmittelpreise explodieren und verschärft Hunger und Armut auf der Welt massiv. Die ohnehin unter den Auswirkungen der Klimakrise, Naturkatastrophen und lokalen Konflikten leidenden Menschen im globalen Süden haben keine Reserven, um diese Krise auch noch zu schultern. Deshalb gehen die Startspenden des diesjährigen #ZeroHungerRun in Bonn direkt an die Menschen in unserer Projektregion Ostafrika, denn durch die aktuelle Dürre leiden in Äthiopien, Kenia und Somalia/Somaliland mehr als 15 Millionen Menschen Hunger.

Egal ob 5 oder 10 km, Staffel oder Bambini-Lauf, bei uns kann sich jeder für den guten Zweck in Bewegung setzen. Wie gewohnt startet unser Charity-Lauf in der Bonner Rheinaue um 11 Uhr, ab 10 Uhr können sich wie immer auch die Kleinsten auf einer Strecke über 400m messen.
https://www.welthungerhilfe.de/zerohungerrun-der-spendenlauf-gegen-hunger/zerohungerrun-bonn-spendenlauf/

Der Straberger Volkslauf, hier der neue Geschäftsführer Berthold Mertes (2.v.l.) beim Start des Halbmarathons 2014, feiert am Samstag nach den coronabedingten Absagen 2020 und 2021 sein Comeback.

10.08. Immer auf dem Laufenden
Im Frühjahr trat beim FC Straberg Berthold Mertes die Nachfolge von Josef Schoos als Geschäftsführer an. Der Journalist und ehemalige Sprecher der Nationalen Anti-Doping-Agentur ist seit Jahren im Walddorf zu Hause.
Straberg.
Am Samstag war Berthold Mertes mal wieder im Moselstadion, berauschte sich gemeinsam mit rund 2700 Zuschauern in Blau-Schwarz-Weiß am 3:0-Sieg der gerade erst in die Regionalliga Südwest zurückgekehrten Fußballer von Eintracht Trier über den FC Astoria Walldorf. Die von den Römern im Jahre 16 vor Christus gegründet „Stadt des Augustus im Land der Treverer“ trägt er im Herzen. Doch zu Hause ist der ehemalige Kreisligakicker mit seiner Familie schon seit mehr als einem Vierteljahrhundert im Rheinland – im Walddorf Straberg, um genau zu sein.

Und auch das hat ganz ursächlich mit seiner umfassenden Leidenschaft für den Sport zu tun. Die Laufrunde des damals noch als Chef vom Dienst beim bis 2010 in Neuss ansässigen Sport-Informations-Dienst (SID) beschäftigten Journalisten führte nämlich von seinem Wohnort Rosellen durch den Mühlenbusch ins nur sieben Kilometer entfernte Straberg. „Durchs Laufen habe ich den Ort erst kennengelernt“, bestätigt der Ausdauerathlet, für den Bestzeiten von 2:22,14 Stunden (Marathon) und 30:13 Minuten (10.000 Meter) zu Buche stehen. „Und 2001 haben wir da dann gebaut.“ Eine ziemlich kluge Entscheidung. Denn obwohl als Reporter bei elf Leichtathletik-Weltmeisterschaften, fünf Olympischen Spielen und der Fußball-WM 2014 an Auftritte auf ganz großen Bühnen gewöhnt, fühlt sich der 59-Jährige im nur rund 2800 Einwohner zählenden Idyll am Knechtstedener Busch „sauwohl.“ Und weil er dem rund 1100 Mitglieder starken FC Straberg eh seit mehr als zwei Jahrzehnten eng verbunden ist, musste er nicht lange überlegen, als ihm dessen Vorstand mit Frank Hofer und Christian Ehlert an der Spitze das Amt des Geschäftsführers antrug. „Die Entscheidung ist mir nicht schwergefallen. Das ist einfach ein toller Verein!“ Ende April nahm er auf der Jahreshauptversammlung das Votum der Mitglieder als Nachfolger von Josef Schoos an. Dass der für seine Verdienste um den Verein mit der Goldenen Ehrennadel der Stadt Dormagen ausgezeichnete Funktionär den FC Straberg in 33 Vorstands-Jahren in jeder nur erdenklichen Art und Weise geprägt hat – Highlight seiner zwölf Jahre als Vorsitzender war der Bau des Kunstrasenplatzes mit Kunststoff-Laufbahn 2014 –, ließ Berthold Mertes mit großer Demut in sein neues Ehrenamt starten.

Den Klub, dem es im Jugendfußball tatsächlich gelungen ist, über alle Rivalitäten hinweg eine Spielgemeinschaft mit dem benachbarten FC Delhoven zu etablieren, sieht er gut aufgestellt. Daran wirkt auch sein Sohn Paul sehr aktiv mit. Dem 19-Jährigen gelangen in der vergangenen Saison der Kreisliga B satte 18 Tore in 19 Einsätzen. Der so treffsichere Sohnemann könne sich jedoch nicht vorstellen, „für einen anderen Verein als den FC Straberg zu spielen“, beruhigt der Papa. Den beschäftigt aktuell freilich vor allem der Straberger Volkslauf, der am Samstag (13. August) mit der 40. Auflage Jubiläum feiert. Und das in schwierigen Zeiten. „Die Laufszene hat sich drastisch verändert“, weiß er. „Auch der Termin so kurz nach den Sommerferien ist tendenziell nicht ideal. Ist so ein bisschen ein Versuchsballon, eine Wundertüte, wie es im nächsten Jahr weitergehen könnte.“ Obgleich ihm bewusst ist, dass die vorangegangenen Läufe beim Restart durch die Bank im Schnitt 30 bis 40 Prozent weniger Anmeldungen vorweisen konnten, stand eine abermalige Absage nie zur Debatte. „Man kann ja nicht einfach aufhören.“

Als einer der Väter des Trierer Silvesterlaufs weiß der dem Sport als Berater, Organisator & Moderator auch nach seinem Ausscheiden als Sportchef beim Bonner General-Anzeiger weiterhin untrennbar verbundene Wahl-Dormagener genau, wo die Probleme liegen. Aber der Organisator des Firmenlaufs (25. Mai), des Frauenlaufs (28. August) und des Flutlichtmeetings am 9. September (alle in Trier), bei dem im Vorjahr Konstanze Klosterhalfen deutschen Rekord und Gesa Krause Weltjahresbestzeit gelaufen waren, stellt sich ihnen. Frei nach dem Motto: Sport ist nicht alles, aber ohne Sport ist alles nichts.
(Quelle: NGZ)

09.08. GVG-Abendlauf Bergheim - Laufend den Sonnenuntergang genießen
„3 Läufe – 1 Start“-Konzept lockt Laufszene in die Kreisstadt +++ 600 Meter, 1,5, 3,3, 6,6 oder 10 Kilometer – Laufbegeisterte starten mit den letzten Sonnenstrahlen in das Wochenende
Bergheim.
„Gemeinsam dem Sonnenuntergang entgegen“ – unter diesem Motto trifft sich am Freitag, 2. September 2022, die regionale Laufszene beim „GVG-Abendlauf Bergheim“. Beim Run durch die Fußgängerzone und Bergheims Wahrzeichen Aachener Tor, am Kreishaus vorbei entlang der Erft und wieder zurück zum Start- und Zielbereich am Medio.Rhein-Erft, werden wieder zahlreiche Hobbyläufer und Topstars der Szene erwartet.

Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann sich das persönliche Lauferlebnis in der Kreisstadt auf der offiziellen Webseite www.abendlauf-bergheim.de sichern.

Organisator Holger Wesseln von der Kölner Agentur pulsschlag setzt wieder auf das erfolgreiche Konzept aus den Vorjahren. Ein „3 Läufe – 1 Start“- Event mit einer Mischung aus klassischem Straßenlauf und Laufevent für Jedermann soll wieder Jung und Alt zum kollektiven Laufschuhschnüren animieren. „Wir laden alle laufbegeisterten Hobbysportler ein, mit uns die letzten Sonnenstrahlen laufend zu genießen. Die Strecke ist einmalig und führt entlang der Erft durch die Bergheimer City“, freut sich Holger Wesseln, der unter anderem mit seiner Agentur pulsschlag im Rhein-Erft-Kreis den GVG-Staffelmarathon Pulheim, den GVG-Frühlingslauf Frechen und den Computacenter Martinslauf Sindorf veranstaltet. „Darüber hinaus bieten wir allen Teilnehmern und Zuschauern an diesem Freitagabend im September mithilfe unserer Partner und Sponsoren ein Event für die ganze Familie. Hier möchte ich mich ganz besonders bei der GVG-Rhein-Erft, der Kreisstadt Bergheim und den Stadtwerken Bergheim für die großzügige Unterstützung bedanken.“

Die drei Hauptläufe finden auf einem 3,3 Kilometer langen Rundkurs statt. Teilnehmer können spontan entscheiden, wie viele Runden sie laufen möchten und wahlweise nach 3,3, 6,6 oder zehn Kilometern ins Ziel laufen. Am Ende gibt es für jede Streckenlänge eine separate Wertung. Dabei ist die 10-Kilometer-Distanz offiziell vermessen.

Der Startschuss des „GVG-Abendlauf Bergheim“ fällt beim 600 Meter langen Bambini-Lauf um 18.00 Uhr im Start- und Zielbereich vor dem Medio.Rhein-Erft in der Fußgängerzone. Um 18:30 Uhr laufen die Schüler den 1,5 Kilometer langen Schülerlauf bevor um 19.00 Uhr die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die drei Distanzen des Hauptrennens gehen.

Zeitplan: Freitag, 2. September 2022
17:00 Uhr: Ausgabe der Startunterlagen
18:00 Uhr: Start 600 m Bambinilauf (bis einschließlich Jahrgang 2015)
18:30 Uhr: Start 1,5 km Schülerlauf (bis einschl. 2007)
19:00 Uhr: Start 10 km Lauf – inklusive 3,3 km und 6,6 km
19:05 Uhr: Siegerehrung Schülerlauf
20:30 Uhr: Siegerehrung 10-km-Lauf
(Mitteilung: Pulsschlag für Laufen im Rheinland)

08.08. Bericht aus der Rhein-Zeitung zum Bärenkopplauf

Frauen-Podest: Kathrin von Eichel-Streiber, Joanna Tallmann, Thurid Buch (v.l.n.r.)

07.08. Joanna Tallmann mit Streckenrekord beim Bärenkopplauf
Waldbreitbach.
Knapp 200 Teilnehmer stellten sich am Freitagabend in Waldbreitbach der Herausforderung zum 2. Bärenkopplauf. Nach der gelungenen Premiere im Vorjahr, wurde der Start erneut in Gruppen durchgeführt. In getrennten Startblöcken, die nach Leistungsklassen eingeteilt waren, wurden die Teilnehmer auf die anspruchsvolle Strecke über 11 Kilometer und 350 Höhenmeter geschickt. Nach knapp einem Kilometer ging es oberhalb der Wied auf wundervolle Trails, Feld- und Wiesenwege wo echte Trittfestigkeit gefragt war.
In der Spitzengruppe hatte Vorjahressieger Fabian Jenne mit Richard Weise einen hartnäckigen Verfolger. Dennoch gelang dem 32-Jährigen Athleten aus dem Siegerland in 45:29 Minuten die Titelverteidigung. Zwanzig Sekunden später finihste Weise, der wiederum 90 Sekunden Vorsprung auf den Drittplatzierten Sören Plag (47:19) hatte.
Bei den schnellsten Frauen, die in einer Extra-Gruppe liefen, gab es im Ziel die umgekehrte Reihenfolge zum Vorjahr. Siegerin wurde Joanna Tallmann in neuer Streckenrekordzeit von 53:25 Minuten. Damit verbesserte sich die 31-Jährige Lokalmatadorin um knapp zwei Minuten und verwies Vorjahressiegerin Kathrin von Eichel-Streiber (54:12) auf Platz Zwei. Dritte wurde Thurid Buch (55:55), die mit Caterina Schneider und Uta Peiler auch die Mannschaftswertung bei den Frauen gewann. Schnellstes Männer-Team war erneut das LAZ Puma Rhein-Sieg (René Göldner, Rene Spanier, Björn Ulbricht).

Ergebnisse:
Männer, 11 km: 1. Fabian Jenne (SG Wenden) 45:29 Min., 2. Richard Weise (SRL Koblenz) 45:49, 3. Sören Plag (LG Mengerskirchen) 47:19, 4. Alexander Löhr (Linz) 47:30, 5. Manuel Knie 47:50, 6. René Göldner 48:39, 7. Rene Spanier (beide LAZ Puma Rhein-Sieg) 49:13, 8. Andreas Schütz (TuS Wallmerod) 50:15, 9. Reyk Buch (LT Venusberg) 52:10, 10. Manuel Becker (LG Rhein-Wied) 52:15.
Frauen, 11 km: 1. Joanna Tallmann (Selbstläufer SV Altenahr) 53:25 Min., 2. Kathrin von Eichel-Streiber (Koblenz) 54:12, 3. Thurid Buch (LT Vensuberg) 55:55, 4. Franziska Schneider (VfL Waldbreitbach) 56:59, 5. Caterina Schneider (LT Venusberg) 59:12.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

06.08. Der August-Laufklassiker im Bergischen Land
47. Sengbach-Talsperrenlauf in Leichlingen-Witzhelden am 21. August
Leichlingen.
Nach zwei Corona-Jahren freuen sich die Organisatoren des Lauftreffs TV Witzhelden, dass der Sengbach-Talsperrenlauf wieder real stattfinden kann. Angeboten wird wieder eine 11,3 km Runde für Läufer und Walker an, weiterhin der Halbmarathon, mit zwei Runden um die Talsperre und die 30,9 km Strecke (3/4 Marathon), die dreimal um die Talsperre führt. Die langen Läufe bieten eine gute Vorbereitung auf die Herbst-Marathons.

Dank der Stadtwerke Solingen wurde für Familien mit Kinder der Familienlauf eingerichtet, wobei ein Erwachsener mit bis zu zwei Kinder über eine Strecke von 1,5 km gemeinsam läuft. Das Startgeld beträgt hierbei nur 12 €.

Der Startschuss für den ¾ Marathon ist bereits um 8:30 Uhr, 9:00 Uhr Halbmarathon, um 9:45 Uhr Läufer und Walker über 11,3 km. Die Familien gehen um 10:00 an den Start.

Medaillen sind in diesem Jahr nur in begrenzter Zahl vorhanden. Die Online-Registrierung endet am 15.08. unter www.sengbachlauf.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

05.08. Oberpleiser Hügellauf für einen guten Zweck

04.08. Noch zwei Monate bis zum Köln Marathon
Marathon, Halbmarathon, Staffelmarathon - Für jeden ist was dabei!
Köln.
Am 2. Oktober 2022 startet der 26. Generali Köln Marathon. Die kürzeste Distanz sind 6 Kilometer für die StaffelTeilnehmer. Die längste mit 42,2 Kilometern ist natürlich der Marathon. Dazwischen gibt es noch die restlichen Staffelsplits mit 11,5; 12 und 12,7 Kilometern und die goldene Mitte mit dem Halbmarathon. Als Zeitfenster ist für den Halbmarathon 2:45 Stunden netto vorgesehen. Beim Marathon sind es 6 Stunden. Viel Zeit also, um mit dem inneren Schweinhund zu plaudern, mit den Zuschauern zu feiern oder die Strecke durch die kölschen Veedel zu genießen.
https://koeln-marathon.de/
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

03.08. 3. Bonner Nikolauslauf am 11. Dezember 2022 - Anmeldung gestartet
Bonn.
Am 11. Dezember findet in der Bonner Rheinaue das Comeback des Bonner Nikolauslauf statt. Unter dem Motto "Ein Lauf. Drei Rennen." können alle Läufer auf einem Rundkurs Strecken von 3,4 km, 6,7 km oder 10 km durch die Bonner Rheinaue zurücklegen. Für Grundschulkinder gibt es zusätzlich einen Lauf über 1 km.
 
Der "SpeedRun" wendet sich an alle jene Läufer die fix 10 km laufen wollen und es gerne etwas schneller angehen lassen. Der "Sprint" über 3 Runden startet als erstes Rennen um 13:00 Uhr.
 
Um 14:30 Uhr startet der Nikoläuschenlauf für Grundschulkinder der Jahrgänge 2012 bis 2016. Auf einer verkürzten Runde können die Kids Ihr Können unter Beweis stellen.
 
Um 15:00 Uhr fällt dann der Startschuss zum "FunRun". Alle Teilnehmer gehen zu weihnachtlichen Klängen gemeinsam auf den 3,3 km langen Rundkurs. Dort können sie noch unterwegs entscheiden, welche Strecke sie in Angriff nehmen wollen und ob sie nach einer Runde (3,4 km), zwei Runden (6,7 km) oder nach drei Runden (10 km) ins Ziel laufen. Motivierte Teilnehmer laufen einfach weiter und hängen nach der ersten oder zweiten Runde noch eine Runde dran.
 
Auch in diesem Jahr läuft der gute Zweck beim Bonner Nikolauslauf mit. Pro Teilnehmer spendet Bonn läuft! e.V. zwei Euro an Bunter Kreis Rheinland e.V., der mit großem Engagement chronisch-, krebs- und schwerkranke Kinder und Jugendliche sowie Frühgeborene und ihre Familien unterstützt.
www.bonner-nikolauslauf.de
(Autor & Copyright: Lars Gomann für Laufen im Rheinland)

02.08. Voranmeldeschluss für den 2. Bärenkopplauf am 5. August
Waldbreitbach.
Am Freitag, 5. August organisiert der VfL Waldbreitbach den zweiten Bärenkopplauf. Er ist in diesem Jahr Wertungslauf im Wäller-Lauf-Cup und findet auf dem beliebten und ganzjährig ausgeschilderten Premiumwanderweg „Wäller Tour Bärenkopp“ im Naturpark Rhein-Westerwald statt.

Mit Fabian Jenne (SG Wenden), Kathrin von Eichel-Streiber (Meddys Lauftreff Koblenz) und Joanna Tallmann (Selbstläufer SV Altenahr) haben die Schnellsten des letzten Jahres bereits gemeldet. Die Voranmeldung schließt am 2. August.

Der Start befindet sich im Schul- und Sportzentrum Waldbreitbach. Die Zielankunft wird wieder an den Klosterbergterrassen auf dem Klosterberg Waldbreitbach sein. Zu bewältigen sind ca. 11 km mit + 360 und - 260 Höhenmetern. Besonders auf der ersten Streckenhälfte wird überwiegend auf schmalen Pfaden, über kleine Brücken und Treppen sowie ständig bergauf und bergab gelaufen.

Damit es nach dem Start auf den engen Waldpfaden nicht zu Gedränge kommt, wird der Start ab 18 Uhr wieder als Blockstart in Gruppen durchgeführt. Diese sind gemäß den gemeldeten individuellen 10 km-Zeiten zusammengesetzt. Die 20 schnellsten Männer starten zuerst und die 20 schnellsten Frauen im zweiten Block. Jede Minute werden 20 Läuferinnen und Läufer auf die Strecke gelassen. Zielschluss ist um 20.30 Uhr. Nach dem Lauf kann man vom Biergarten der Klosterbergterrassen aus den Blick ins Wiedtal genießen. Ab 21 Uhr steht ein Busshuttle runter zum Startort zur Verfügung.

Die drei Erstplatzierten in allen Altersklassen und Teamwertungen können sich wieder über kleine Kuhglocken freuen. Große Kuhglocken sind ausgelobt für die Verbesserung der Streckenrekorde (Männer 44:34 min, Frauen 54:38 min).

Anmeldung, Teilnehmerliste und Informationen zum Bärenkopplauf findet man auf der Veranstaltungsseite www.baerenkopplauf.de
(Autor & Copyright: Josef Hoß für Laufen im Rheinland)

01.08. Wo laufen sie denn? Veranstaltungskalender für August

05.08. 2. Bärenkopplauf in Waldbreitbach - 18.00 Uhr NR
Strecken: 11 km
https://baerenkopplauf.de/

06.08. Die 10km von Dürwiß - 15.15 Uhr AC
Strecken: 0,2 / 0,4 /1 / 4 / 10 km
http://www.die-10-km-von-duerwiss.de

06.08. 41. Nippeser Stundenlauf in Köln-Nippes - 17.00 Uhr K
https://time-and-voice.com/de/running/stundenlauf-koeln-2022/anmeldung

13.08. 40. Straberger Volkslauf - 14.00 Uhr NE
Strecken: 0,4 / 0,8 / 1,5 / 5 / 10 km
www.fc-straberg.de

14.08. 44. Monschau-Marathon - 06.00 Uhr AC
Strecken: 42 / 56 km
www.monschau-marathon.de

18.08.
14. Firmenlauf in Bonn - 18.00 Uhr BN
Strecken: 5,7 km
www.fila-bonn.de

19.08.
Sparda-Bank Altstadtlauf Köln - 17.30 Uhr K
Strecken: 1,5 / 5 / 10 km
https://www.altstadtlauf-koeln.de/

21.08. 47. Sengbachtalsperrenlauf in Leichlingen-Witzhelden GL
Strecken: 11,3 / 21,1 / 30,9 km
https://sengbachlauf.de/

27.08. 61. Heinrich-Antons-Gedächtnislauf - 14.15 Uhr DN
Strecken: 0,5 / 1 / 5,3 / 10 km
https://www.tv-huchem-stammeln.de/

27.08. 10. Panoramalauf rund um die Burg Are - 09.30 Uhr AW
Strecken: 5,75 / 16 / 33 / 53 km
https://selbstlaeufer-altenahr.hpage.com/home.html

27.08. 23. Kölner Halbmarathon - Die Generalprobe - 10.00 Uhr K
Strecken: 21,1 km
https://koelner-halbmarathon.de/

28.07. Mit Spenderherz beim Citylauf
Korschenbroich.
Zur 32. Auflage des internationalen Events kehrt Elmar Sprink (50) am 11. September nach Korschenbroich zurück. Vor zehn Jahren wurde ihm ein neues Herz eingesetzt.

Sein Ziel, den Elitelauf über zehn Kilometer in einer Zeit um oder bestenefalls sogar unter 40 Minuten zu beenden, hatte Elmar Sprink vor drei Jahren bei seinem Start in Korschenbroich in 41:07 Minuten zwar verfehlt, doch weil ihm der Citylauf mit bleibenden Erinnerungen versorgt hat, kehrt er am 11. September zu dessen Comeback nach coronabedinger Zwangspause zurück.

Diesmal nimmt der inzwischen 50-Jährige, vor fast genau einem Jahrzehnt nach seiner Herztransplantation quasi zum zweiten Mal geboren, „just for fun“ nur die fünf Kilometer lange Distanz in Angriff. Denn der Ausnahmesportler, dem am 9. Juni 2012 am Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen mit 41 ein neues Herz eingesetzt worden war, startet am 28. August beim Ironman in Kanada. „Den bin ich damals schon mal mit meinem alten Herzen gelaufen und möchte die Herausforderung nun ein zweites Mal annehmen.“

Am 10. September nimmt er an einer Wohltätigkeits-Radtour in Köln teil und hält einen Vortrag, denn auch als Coach ist er gefragt. Seine Themen liegen auf der Hand: Motivation, Willensstärke, Durchhaltevermögen, Ziele setzen und erreichen, Umgang mit Rückschlägen, Veränderung, Gesundheit. Mit seiner Geschichte – Elmar Sprink hat darüber ein Buch geschrieben (Herzrasen 2.0 – mit Spenderherz zum Ironman, Verlag Delius Klasing) – möchte er anderen Menschen Mut machen. Und er möchte deutlich machen, wie wichtig Organspenden sind. Schon 2017 stand er mit seinem Buch bei der Korschenbroicher Sportlerehrung als Ehrengast auf der Bühne. Ein bewegender Auftritt. Fast intime Momente, die er nie vergisst: „Ich habe den Ort und die Runden – immer wieder am Kirchturm vorbei – genau vor Augen. Ich war sehr überrascht, wie viel insgesamt in Korschenbroich los war. Eine tolle Atmosphäre! Und krass fand ich auch, woher die Läuferinnen und Läufer alle kamen und welche Leistungen sie an den Tag gelegt haben. Das ist schon sehr spannend für einen vergleichsweise kleinen Ort – der Lauf ist in der Szene echt bekannt.“

Seiner Leidenschaft für den Ausdauersport, dem er schon vor seinen insgesamt drei Herzstillständen im Jahre 2010 geradezu verfallen war, hat die Transplantation nichts anhaben können. Bereits ein halbes Jahr nach dem Eingriff begann er vorsichtig mit ersten Laufeinheiten – drei Mal 500 Meter pro Woche standen auf dem Programm. Es dauerte gar nicht lange, da war er auf Hawaii beim legendären Ironman, meisterte den Ötztaler Radmarathon über 238 Kilometer und 5500 Höhenmeter und schloss den Transalpine Run über 250 Kilometer ab. Er sagt: „Ich bin wohl der fitteste Mensch auf der Welt mit neuem Herzen.“
(Quelle: NGZ)

27.07. Jetzt für den Monschau-Marathon anmelden
Testlauf am 31. Juli auf Original-Strecke in Monschau-Konzen
Monschau.
Der 44. MONSCHAU-MARATHON nähert sich mit großen Schritten. Viele Läufer stehen bereits in den Starterlisten und befinden sich in der Vorbereitung auf die verschiedenen Events. Wer noch nicht angemeldet ist, findet jetzt einen guten Zeitpunkt, denn am Sonntag, 31. Juli 2022 ist Meldeschluss. Nachmeldungen sind danach nur noch am 13. und 14. August im Rahmen der Startnummernausgabe vor Ort möglich. Ausnahme: Die Voranmeldung für die Wettbewerbe des Samstags schließt am 7. August 2022

Das Laufangebot beim 44. MONSCHAU-MARATHON ist reichhaltig:
Beginnend mit den Kinderläufen, Walking, Mini Marathon, 10 km, Marathonstaffel, bis hin zum Marathon und Ultraläufen – für alle Laufbegeisterten ist bestimmt eine passende Disziplin dabei.

Zweiter Testlauf am 31. Juli
Teffpunkt 8:30 Uhr ab Startlinie Monschau-Marathon in Konzen bis Parkplatz Reichenstein Kloster (Einstieg Ravelweg)
Streckenlänge: ca. 33,5 Km
Verpflegung: Getränke, Riegel usw.
Widdau (nach ca.10 Km)
Gut Heistert (nach ca. 26 Km)
Der Parkplatz Norbertuskapelle ist zurzeit nicht anfahrbar. Bitte stattdessen den Parkplatz direkt hinter dem Kloster Reichenstein 100 m weiter rechts „Einstieg Vennbahnroute“nutzen. Navi zum Start: 52156 Monschau, Konrad-Adenauer-Str. 2. Rücktransport nach Konzen ist in begrenztem Umfang möglich. Teilnehmer melden sich bitte unter info@monschau-marathon.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

26.07. Run of Colours fordert Kölner Firmen heraus - Zeichen setzen beim Run of Colours
Köln.
Am 17. September sucht der Run of Colours Kölns schnellste Firma im Rheinauhafen Köln. Vor allem beim Staffellauf sind die Unternehmen aus der Region aufgerufen mitzumachen. Die Distanz von 15 Kilometern teilen sich drei Läufer zu gleichen Teilen auf. Jeweils eine Runde à 5 km im Rheinauhafen. Die schnellste Staffel bekommt den inoffiziellen Titel "Schnellstes Unternehmen Kölns". Anders als im Vorjahr starten die Staffeln zeitgleich mit dem 10-km-Lauf. Allerdings können die Firmen auch interne Wettkämpfe ausrufen, um ihre schnellste Abteilung zu küren.
 
Der Run of Colours gehört zu den Top-10-Laufveranstaltungen in der Kölner Region und ist aus dem Sportkalender nicht mehr wegzudenken. Seit 2009 wird der Lauf unter dem Motto "Ich lauf? mir die Füße bunt" von der Lebenshaus-Stiftung zugunsten der Aidshilfe Köln veranstaltet. Der Slogan steht für Vielfalt und Akzeptanz. Alle Teilnehmenden setzen nicht nur ein Zeichen für mehr Akzeptanz für Menschen mit HIV und Aids, sondern für einen generell vorurteilsfreien Umgang.
 
Freie Wahl - 5 km, 10 km, 15-km-Staffel oder virtuell
Die Teilnehmer können neben der 15-km-Staffeldistanz wieder zwischen der 5-km- und 10-km-Strecke im Rheinauhafen wählen. Der 5-km-Lauf ist für Walker offen und wird zudem als Inklusionslauf durchgeführt. Startschuss für den 5-km-Lauf ist 13 Uhr. Um 14:30 Uhr werden die restlichen Läufer:innen auf die Strecke geschickt. Wer am 17. September 2022 nicht vor Ort sein kann, hat auch wieder die Chance, den Lauf virtuell zu unterstützen. Startplätze gibt es ab zehn Euro.
www.runofcolours.de
(Autor & Copyright: Erik Sauer für Laufen im Rheinland)

21.07. Sparda-Bank Altstadtlauf Köln
„Laufe op Kölsche Art“ im Herzen der Domstadt
Am 19. August fällt in der Kölner Altstadt der Startschuss zugunsten der „RTL-Stiftung - Wir helfen Kindern“ +++ Running4Kids: Ob Groß oder Klein - Sparda-Bank West spendet 10 Euro pro Starter
Köln.
Die Kölner Laufsaison ist in vollem Gange, viele Highlights im Kalender sind schon „gelaufen“, doch jetzt hat die Running-Community der Region ihre Augen auf einen der wohl attraktivsten Volksläufe der Domstadt gerichtet. Denn unter dem Motto „Laufe op kölsche Art!“ steigt am Freitag, 19. August 2022, rund um den Heumarkt eine neue Auflage des Kölner Altstadtlaufs mit der großen Spendenparty „Running4Kids“.
 
Der Run auf die Startplätze ist ungebrochen. Im Angebot bei der 2022er-Auflage des „Altstadtlaufs“ stehen wieder zwei Wettbewerbe über die 5- und 10-Kilometer-Distanz. Und für den Laufnachwuchs gibt es einen Kids-Run über 1,5 Kilometer. Über 600 Laufbegeisterte haben sich ihr Startticket bereits gesichert. Interessierte können sich auf der offiziellen Homepage www.altstadtlauf-koeln.de informieren und anmelden.

„Unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich auf eine urkölsche Strecke, kölsche Live-Musik, kölsches Kölsch und „janz viel kölsches Jeföhl“ freuen…“, verspricht Veranstalter Holger Wesseln, der mit bis zu 1.500 Startern rechnet. „Die einzigartige Kombination aus historischem und modernem Köln entlang des weltbekannten Stadtpanoramas zwischen Altstadt und Rheinauhafen verleiht dem Lauf sein spezielles Flair. Wir laden alle Laufsportler ein, die großartige Atmosphäre direkt im Herzen der Stadt zu erleben und ganz nebenbei aktiv für einen guten Zweck zu spenden!“

Ob Groß oder Klein - Sparda-Bank West spendet 10 Euro pro Starter
Im Rahmen des Altstadtlaufs spendet die Sparda-Bank West für jeden Teilnehmer, egal ob Erwachsener oder Schüler, zehn Euro an die „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e. V.“. In den letzten Jahren wurden durch die kleinen und großen Laufsportler beim Altstadtlauf insgesamt 350.000 Euro an Spenden „erlaufen“. Für die einzigartige Spendenlauf-Aktion mobilisiert RTL an diesem Freitagabend wieder seine Promis. Gemeinsam mit den zahlreichen Läufern und Zuschauern findet auf dem benachbarten Heumarkt die große „Running 4 Kids“-Spendenübergabe bei Kölscher Musik statt.

Zeitplan: Freitag, 19. August 2022
16:00 Uhr: Ausgabe der Startunterlagen auf dem Heumarkt
17:00 Uhr: Öffnung der Garderobe auf dem Heumarkt
17:30 Uhr: Start 1,5 km Kids-Run
18:15 Uhr: Start 5 km-Lauf
19:30 Uhr: Start 10 km-Lauf
19:45 Uhr: Siegerehrung 5 km-Lauf
20:45 Uhr: Siegerehrung 10 km-Lauf
21:00 Uhr: Schließung der Garderobe
(Mitteilung: Pulsschlag für Laufen im Rheinland)

19.07. Markus Mingo und Anna Hahner siegen bei Deutschen Meisterschaften im Ultratrail
Die Favoriten setzen sich durch: Markus Mingo und Anna Hahner haben am Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften im Ultratrail triumphiert.

Am vergangenen Wochenende wurden im Rahmen des Zugspitz Ultratrails (ZUT) auf der Distanz des Supertrails XL die Deutschen Meisterschaften im Ultratrail ausgetragen. Hierbei mussten die Läuferinnen und Läufer auf einer sehr anspruchsvollen 82 Kilometer langen Strecke 3.680 Höhenmeter überwinden. Gestartet wurde der Lauf in Grainau auf 750 Meter Höhe. Der Zieleinlauf erfolgte in Garmisch-Partenkirchen in einer Höhe von 730 Metern.

Bei sehr warmen Bedingungen waren bereits auf den ersten 16 Kilometern 1.000 Höhenmeter zu überwinden, bevor es zum Wannigsattel auf knapp 2.200 Höhenmeter hinaufging. Nach einem zweiten sehr langen Aufstieg auf das Scharnitzjoch (2.048 Höhenmeter) war die Hälfte der Strecke erreicht und es folgte der steile 1.000-Meter-Abstieg zur Leutascher Ache, wo ein etwas weniger steiler Abschnitt über Mittenwald und das Schloss Elmau führte. Die letzten 14 Kilometer brachten einen Anstieg über den Wamberg (1.304 Höhenmeter) und den Eckbauer und eine 500 Höhenmeter steile Rampe, die dann nach Garmisch-Partenkirchen hinabführte.

Die beiden Favoriten Markus Mingo (TV Bad Kötzing) und Anna Hahner (SCC Berlin) meisterten souverän die herausfordernde Strecke und erliefen sich die Titel. Beide führten von Anfang an die Teilnehmerfelder an und konnten ihren Abstand zu den nachfolgenden Platzierungen im Laufe des Rennens ausbauen.

Deutliche Siege für Markus Mingo und Anna Hahner
Markus Mingo siegte in 8:34:37 Stunden vor Matthias Reichart (TSV Penzberg; 9:08:18 h) und Markus Brennauer (TSV Penzberg; 9:24:33 h). Anna Hahner (9:59:06 h) gewann vor Anna Jansen (LG90 Ebersberg Grafing; 10:31:36 h) und Ultra-Urgestein Pamela Veith (TSV Kusterdingen; 12:15:06 h), die sich damit in den vergangenen zehn Jahren sechs Mal im Ultratrail einen Podestplatz erlief.

Die Herrenmannschaft LG Allgäu mit Thomas Miksch, Torsten Reichelt und Gerald Blumrich holte unangefochten Gold in der Mannschaftswertung und in der Besetzung Miksch, Blumrich, Brittain die Senioren-Mannschaftswertung.
(Quelle: Leichtathletik.de)

17.07. Tom Gröschel beendet Marathon als 43. – Tamirat Tola siegt mit Meisterschaftsrekord
Beim schnellsten Marathon der WM-Geschichte ist Tom Gröschel auf Platz 43 gelaufen. Der einzige deutsche Starter wählte eine defensive Taktik und überholte zum Ende noch einige Läufer, während an der Spitze Tamirat Tola eine Weltklasseleistung zeigte und mit 2:05:37 Stunden triumphierte.

Bei optimalen Bedingungen und Temperaturen von rund 13 Grad wurden die Marathonläufer um 6:15 Uhr Ortszeit von Lauf-Legende Frank Shorter – dem Olympiasieger von München – auf den WM-Kurs zwischen den Städten Eugene und Springfield geschickt. Drei Runden mussten die 62 Starter bewältigen, größtenteils durch den Alton Baker Park, einem beliebten Ausflugsziel mit zahlreichen Laufstrecken.

Die guten äußeren Bedingungen nutzten die von den Vorleistungen schnellsten Läufer und schlugen ein flottes Tempo an. Bei Rennhälfte (64:08 min) zählten trotzdem noch mehr als 30 Läufer zur Spitzengruppe. Tom Gröschel (TC Fiko Rostock) wählte hingegen ein defensivere Variante. Der EM-Elfte aus Berlin durchlief die Halbmarathonmarke als 54. nach 66:13 Minuten und war damit auf den angepeilten Kurs Richtung 2:12 Stunden.

Tom Gröschel macht auf der zweiten Hälfte elf Plätze gut
Auf der zweiten Streckenhälfte konnte der in Bochum lebende Langstreckler das Tempo nicht mehr ganz halten, trotzdem hatte sich Tom Gröschel das Rennen gut eingeteilt und konnte auf der dritten und letzten Runde einige Läufer überholen und beendete seinen siebten Marathon nach 2:14:57 Stunden auf Platz 43. Damit war er bei der WM der sechstbeste europäische Läufer.

„Das war heute ein hartes Stück Arbeit, wahrscheinlich das härteste Rennen, was ich je mitgemacht habe. Ich bin froh und stolz, es geschafft zu haben und freue mich nun auf ein paar ruhige Tage ohne Laufen“, sagte Tom Gröschel, der auf den letzten zehn Kilometern mit muskulären Problemen zu kämpfen hatte. „Das war eine solide Leistung von Tom. Leider hatte er keine Gruppe und musste viel allein laufen. In der letzten Runde fehlt ihm die Kraft. Aber sein Auftritt ist aller Ehren wert“, so Trainer Wolfgang Heinig, der Tom Gröschel an der Strecke betreute.

An der Spitze verlor als erster Favorit Titelverteidiger Lelisa Desisa kurz nach der Halbmarathonmarke den Anschluss. Der Äthiopier hatte den Hitze-Marathon 2019 in Doha gewonnen, er kam danach aber nicht mehr an diese Form heran. Kurz nach der 30-Kilometer-Marke konnte auch US-Star Galen Rupp das von Shumi Dechasa (Bahrain) hoch gehaltene Tempo nicht mehr halten.

Weltmeister Tamirat Tola läuft zweite Hälfte in 61:29 Minuten
Einen entscheidenden Vorstoß wagte kurz nach der 33-Kilometer-Marke Tamirat Tola. Der Äthiopier zählte mit einer Bestzeit von 2:03:39 Stunden natürlich zu den Favoriten. Doch dass der 30-Jährige binnen weniger Kilometer mit einem Tempo von knapp unter drei Minuten pro Kilometer einen großen Vorsprung herauslaufen konnte, war schon überraschend.

Die Lücke konnten die Konkurrenten nicht mehr schließen. So lief Tamirat Tola vor dem Autzen Stadion nach 2:05:37 Stunden als souveräner Sieger ins Ziel und sicherte sich das Preisgeld von 70.000 US-Dollar. Auf der Zielgeraden auf dem Martin Luther King Boulevard winkte der Sieger ausgiebig den vielen Tausend Zuschauern zu, die in Viererreihen den Läufern zujubelten. Den Meisterschaftsrekord von Abel Kirui (Kenia), aufgestellt bei der WM 2009 in Berlin, steigerte der Weltmeister bei seinem Triumphlauf um 77 Sekunden. Die zweite Streckenhälfte legte Tamirat Tola in 61:29 Minuten zurück.
Mosinet Geremew macht Doppelsieg für Äthiopien perfekt, Bashir Abdi erneut Dritter

Das Rennen um die verbleibenden zwei Medaillen entschied sich knapp zwei Kilometer vor dem Ziel. Zuerst waren aus der Vierergruppe Geoffrey Kamworor (Kenia) und der überraschend starke Kanadier Cameron Levins zurückgefallen. Kurze Zeit später setzte Mosinet Geremew die entscheidende Beschleunigung und machte nach 2:06:45 Stunden wie 2019 in Doha den Doppelsieg für Äthiopien perfekt.

Bronze sicherte sich wie bei den Olympischen Spielen 2021 in Sapporo der Belgier Bashir Abdi (2:06:49 h). Cameron Levins fing als Vierter in 2:07:10 Stunden Geoffrey Kamworor noch um fünf Sekunden ab. In seiner Heimat lief Galen Rupp als 19. nach 2:09:37 Stunden ins Ziel.

Stimme zum Wettbewerb:
Tom Gröschel:
Die Strecke war sehr selektiv mit einigen Anstiegen und Kurven. Ich brauchte die erste Runde um reinzukommen. Da ging es bei der Verpflegung etwas drunter und drüber, weil wir noch in einer so großen Gruppe waren. Anders als bei City-Marathons hat man keine Tempomacher und muss sich zusammentun. Das hat mit dem Dänen Thijs Nijhuis, mit dem ich schon oft gelaufen bin, auch gut geklappt. Wir hatten uns schon vorher abgesprochen und haben gesagt, dass dann jeder auf der letzten Runde sein eigenes Rennen läuft. Bei einer Weltmeisterschaft läuft man nicht auf eine bestimmte Zeit, sondern auf eine Platzierung. Ich habe gehofft, dass mir, je länger das Rennen dauert, die Leute entgegenkommen und ich Plätze gutmachen kann. So kam es dann ja auch. Das zeigt für mich, dass ich ein gutes und cleveres Rennen gemacht habe. Vor der WM wollte ich unter die Top 50 kommen, das hat geklappt. Auch wenn es hinten raus sehr schwer war. Ich hatte ab etwa Kilometer 32 Probleme mit dem Beuger. Da kann man dann nur noch eine Schrittlänge ziehen, sonst gibt’s einen Krampf. Bei der EM in München werde ich vor Ort sein und die deutschen Läufer unterstützen.
(Quelle: Leichtathletik.de)

16.07. Volkslauf Oberpleis spendet für Jugendarbeit
(Quelle: Extrablatt)

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(Mitteilung: Laufen-im-Rheinland)