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Joe Körbs

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Seit 2005 DAS unabhängige ONLINE-LAUF-MAGAZIN vom LÄUFER für LÄUFER
aus den Städten & Kreisen im Rheinland

Aachen (AC) Ahrweiler (AW) Rhein-Erft (BM) Bonn (BN) Düren-Jülich (DN/JÜL) Euskirchen (EU) Rhein-Berg (GL) Oberberg (GM) Heinsberg (HS/GV) Köln (K) Leverkusen (LEV) Neuss (NE) Rhein-Wied Kreis (NR) Rhein-Sieg (SU lrh. & rrh.)

Du bist Besucher:

Veranstaltungs-Vorschau:

20.09.-22.09. Rheinhöhenlauf NR
Strecken: 3-Etappenlauf 50 km
https://www.rheinhoehenlauf.de/

21.09. 18. GVG Citylauf Bedburg - 14.30 Uhr BM
Strecken: 4 / 10 km - 5. Lauf zum GVG-LaufCup AK; 2 km U20/18/16/14; 0,5 km U12
www.bedburger-citylauf.de

22.09.
17. AggerEnergie- und Sparkassenlauf Gummersbach - 10.30 Uhr BM
Strecken: 0,6 / 2 / 5 / 10 km
www.lg-gummersbach.de

"Laufend" aktuelle Meldungen aus dem Rheinland, täglich frisch...

Buch-Tipp: Laufen in Bonn und Umgebung
Laufen-im-Rheinland präsentiert das Buch vom Läufer für Läufer

Knapp 300 Seiten Laufgeschichte und Laufgeschichten aus der Region. Vom ersten Bonner Volkslauf bis zum Deutsche Post Marathon 2017. Das Buch gibt einen Einblick in die Entwicklung der Laufbewegung von rund 100 Veranstaltungen die es in fünf Jahrzehnten gab und gibt. Portraits herausragender Athleten von Uhlemann bis Klosterhalfen. Siegerlisten aller Volksläufe und vieles mehr. Eine Zusammenstellung die es in der Form noch nie gab, nicht nur für (Lauf)Nostalgiker.

Erhältlich in:
Bad Honnef: 7g Runergy
Bonn: Laufladen (Bonngasse), Intersport (Friedrichstraße), Sport Olzem (Duisdorf), Buchhandlung Witsch + Behrendt (Innenstadt), Thalia (Markt), Buchladen 46 (Südstadt), Buchhandlung Jost (Kessenich), Buchhandlung Koeplin (Endenich), Poppelsdorfer Bücherladen
Bad Godesberg: Sport Christel, Bücher Bosch
Beuel: Bücher Bartz
Rheinbach: Achims Sportshop, Sport Mager
Meckenheim: Sport Reichwein
Sankt Augustin: Intersport Voswinkel
Siegburg: Bunert der Laufladen, Thalia
Troisdorf: Sport-Center Linden, Sport Polster, Buchhandlung Kirschner
Bornheim: Bornheimer Bücherstube
Heimerzheim: Book Company
sowie auf Laufveranstaltungen am WuS-Stand von Udo Lohrengel
oder per Email an info@laufen-im-rheinland.de zum Preis für nur 5,- € und versandkostenfrei !

21.09. 46. Königsforst-Marathon 2020 - Gewinnspiel
RHEIN-BERG.
Wie heißt der höchste „Berg“ von Köln Die Antwort ist eine typisch Kölsche: Monte Troodelöh mit stolzen 118,04 Höhenmetern. An diesem „Gipfel“ laufen die Halb- und Marathonläufer zwischen km 7 und 8 bzw. 28 und 29 vorbei. Es soll auch schon Spaßläufer aus ganz Deutschland gegeben haben, die sich während des Königsforst-Marathon ins ausliegende Gipfelbuch eingetragen haben. Das ist sicher einmalig ... !  Aus den vielen richtigen Antworten wurden vier Gewinner ausgesucht undbenachrichtigt.

Gewonnen haben je einen Freistart für den 22. März 2020:
42,2 km  -  Robert Dömlang aus Bad Honnef
21,1 km  -  Elisabeth Angerer aus Nesselwang / Allgäu  
10 km  -  Andrea Schriever aus Solingen    
5 km  -  Lars Krüger aus Bonn

Als Trostpreise wird Orgachef Jochen Baumhof allen Einsendern einen Gutschein-Code mit einem Startgeldrabatt in Höhe von 50% für den 46. Königsforst-Marathon zumailen. 

► wer noch beim Lausanne-Marathon (oder HM) am 27. Oktober umsonst starten möchte, sendet eine Mail bis zum 29. September an: info@tvr-running.de 
► wer zuerst kommt .....Herzlichen dank für eure Teilnahme – wir sehen uns am 20. März 2020  in der grünen Lunge von Köln !!
(Mitteilung: Jochen Baumhof für Laufen im Rheinland)

20.09. Großes Jubiläum: 20. Deutsche Post Marathon Bonn im Zeichen von 250 Jahre Ludwig van Beethoven: Sport- und Musikfest am 26. April 2020
Online-Anmeldung gestartet – Deutsche Post pflanzt für jeden Finisher einen neuen Baum - Zahlreiche Aktionen rund um Ludwig van Beethoven geplant - 200.000ster Teilnehmer in der Geschichte des Deutsche Post Marathon erwartet: Toller Preis winkt – Marathonläufer erhalten einen hochwertigen Rucksack als Starterbeutel
BONN.
Zum 20. Mal findet am 26. April 2020 der Deutsche Post Marathon Bonn statt. Ganz Bonn wird an diesem Tag ein großes Laufsportjubiläum feiern. Über 200.000 Sportlerinnen und Sportler werden dann seit der Erstauflage des Frühjahrsklassikers im Jahr 2001 an den Start in der Bundesstadt gegangen sein. Doch das Jahr 2020 ist für die Laufveranstaltung noch aus anderer Sicht besonders. Die Stadt Bonn feiert den 250sten Geburtstag von Ludwig van Beethoven, der ganz in der Nähe des historischen Rathauses, dem Zieleinlauf des Deutsche Post Marathon Bonn, geboren wurde.

Klar, dass sich die Veranstalter von MMP Event GmbH, Master Logistics GmbH sowie Titelpartner und Mitinitiator Deutsche Post einiges werden einfallen lassen, um diese zwei besonderen Jubiläen mit den Sportlern und den Bonner Bürgerinnen und Bürgern gebührend zu feiern. Die Teilnehmer dürfen sich darauf freuen, dass Ludwig van Beethoven in vielerlei Hinsicht im Rahmen der Veranstaltung eingebunden sein wird. „Der Deutsche Post Marathon Bonn 2020 wird ein besonderes Sport- und Musikfest für alle Beteiligten werden. Wir danken der Deutschen Post für ihr Vertrauen und langjähriges Engagement als Titelsponsor. Sie haben maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Veranstaltung auf hohem Niveau stets weiterentwickeln konnte“, sagt Christian Okon, Geschäftsführer von MMP.

200.000ster Teilnehmer in der Geschichte des Deutsche Post Marathon erwartet: Toller Preis winkt
Im 20. Jahr des Bestehens der Veranstaltung werden zum ersten Mal über 14.000 Teilnehmer auf der Strecke erwartet. In wenigen Wochen wird sich der 200.000 Teilnehmer in der Historie des Laufevents anmelden. Der- oder Diejenige darf sich über ein tolles Überraschungspaket freuen. Neben einem dauerhaften Freistart für den Deutsche Post Marathon auf der Strecke seiner Wahl winken dem Glücklichen Gewinner unter anderem Eintrittskarten für das Beethoven-Festival im Post Tower.

Titelsponsor Deutsche Post pflanzt für jeden Finisher einen neuen Baum
Wie auch im Vorjahr wird Titelsponsor Deutsche Post für jeden Sportler, der die Ziellinie überquert, einen neuen Baum pflanzen. Die Baumpflanzaktion ist Teil der Null-Emissionen-Strategie, mit der sich Deutsche Post DHL Group zum Ziel gesetzt hat, bis zum Jahr 2050 alle logistikbezogenen Emissionen auf netto null zu reduzieren. Neben Maßnahmen wie der in Bonn bereits eingeführten C02-freien Zustellung, hat sich Deutsche Post DHL Group verpflichtet, gemeinsam mit Partnern jedes Jahr weltweit eine Million Bäume zu pflanzen. „Wir freuen uns auf eine tolle Jubiläumsveranstaltung und ganz besonders auf jeden Finisher, der am 26. April die Ziellinie des Deutsche Post Marathon Bonn überquert und somit unsere Mission 2050 unterstützt“, so Monika Schaller, Leiterin Konzernkommunikation und Unternehmensverantwortung, Deutsche Post DHL Group. Die Deutsche Post wird auch auf der Stecke mit über 1.000 Mitarbeitern aktiv vertreten sein.

Online-Anmeldung gestartet
Die Online-Anmeldung ist ab sofort freigeschaltet. Ein Start über die Marathondistanz kostet in der ersten Preisstufe bis zum 30. September 53,- Euro, für den Halbmarathon zahlt man 39,- Euro. Das Leistungspaket umfasst eine qualitativ hochwertige Strecken- und Zielverpflegung, Massage, Duschen, Online-Urkunde, Finisher-Medaille und -shirt sowie vieles mehr. Erstmals erhalten alle Marathonstarter einen hochwertigen Rucksack als Starterbeutel. Ein zusätzlicher Anreiz, sich für die volle Distanz anzumelden. Die Halbmarathonläufer erhalten einen größeren Startbeutel als im Vorjahr, damit alle Kleidungsstücke gut verstaut werden können. Viele Utensilien des 20. Deutsche Post Marathon Bonn werden mit dem Konterfei Ludwig van Beethovens geschmückt sein. Darunter natürlich auch die Finisher-Medaille.

Anmelden für den großen Jubiläumsmarathon kann man sich ab sofort online unter: www.deutschepost-marathonbonn.de
(Autor & Copyright: Kai Meesters für Laufen im Rheinland)

19.09. 3 Tage, 3 Etappen, 50 Kilometer
Run50-Lauf in Linz von Freitag bis Sonntag
RHEIN-WIED.
3 Tage, 3 Etappen, 50 Kilometer, 1000 Höhenmeter, persönlich und familiär – das ist der Rheinhöhenlauf RUN50 der am Freitag um 17.15 Uhr auf dem Marktplatz in Linz startet. Die erste Etappe führt die 200 Läufer hinauf nach Vettelschoss. Dabei müssen auf 14 Kilometern 550 Höhenmeter bewältigt werden. Am Samstag (13 Uhr) folgt in Vettelschoss der 21 Kilometer-Lauf mit 270 Höhenmetern, ehe zum Abschluss am Sonntag (11 Uhr) 15 Kilometer bergab zurück nach Linz gelaufen werden. Die Kombination der drei Läufe ist für alle Teilnehmer eine echte Herausforderung. Innerhalb von wenigen Jahren hat sich der Lauf zu einem Sportereignis der besonderen Art entwickelt. Vielleicht liegt es an den schönen Strecken, vielleicht an der guten Organisation, vielleicht an den Zuschauern, vielleicht an dem schönen Rahmenprogramm. Und ganz bestimmt auch an den Teilnehmer/-innen. Wahrscheinlich aber ist es die Mischung aus all diesen Punkten, die den RUN50 so attraktiv und beliebt machen. Die drei Laufstrecken liegen alle im Grenzgebiet zwischen Westerwald und Siebengebirge. Die Organisation erstreckt sich vom Kleidertransport, über die Streckenverpflegung, Shirt, Sonderfahrt mit dem historischen Schienenbus, Fingerfood-Buffet "das fängt ja gut an", Medaille und vieles mehr. Wie in jedem Jahr geht der komplette Erlös an den Förderverein des Franziskus Krankenhaus in Linz am Rhein.
https://www.rheinhoehenlauf.de/
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

18.09. Mit Wut im Bauch zum Titel : Siegburger City-Lauf-Sieger verpasst WM-Norm knapp
RHEIN-SIEG.
So ganz kann er sich leider nicht über seinen Sieg beim City-Lauf in Siegburg freuen. Einen Tag bevor er dort als Erster die Ziellinie überquerte, bekam er die Nachricht, die WM-Qualifikation verpasst zu haben - um zwei Hundertstelsekunden.

Amanal Petros war glücklich - und dann doch wieder nicht. Einerseits freute sich der 24-Jährige vom TV Wattenscheid in Siegburg über den Gewinn der Deutschen Meisterschaft im Straßenlauf über zehn Kilometer. Aber da war auch noch die negative Nachricht, die er kaum 24 Stunden zuvor bekommen hatte. Um zwei Hundertstelsekunden hatte Petros die 5000-Meter-Norm für die Weltmeisterschaften Ende des Monats in Doha (Katar) verpasst.

Und auch im Nachrückverfahren bekam der Schützling von Tono Kirschbaum keinen Startplatz. "Ich bin sehr enttäuscht. Ich hatte riesengroße Hoffnungen, dass ich mitgenommen werde. Dass ich nicht nominiert wurde, war ein Schock. Ich habe mich dann am Samstagabend um 18 Uhr entschieden, die DM in Siegburg zu laufen", erzählte Petros.

Ergebnisse Deutsche Meisterschaft
Herren 10 Kilometer: 1. Amanal Petros (TV Wattenscheid 01) 0:28:54, 2. Simon Boch (LG TELIS FINANZ Regensburg) 0:28:56, 3. Dominik Notz (LG TELIS FINANZ Regensburg) 0:28:58, 4. Samuel Fitwi Sibhatu (LG Vulkaneifel) 0:29:16, 5. Simon Stützel (LG Region Karlsruhe) 0:29:26, 6. Thorben Dietz (LG Filstal) 0:29:30, 7. Konstantin Wedel ( LG TELIS FINANZ Regensburg) 0:29:36, 8. Florian Orth (LG TELIS FINANZ Regensburg) 0:29:41

Damen 10 Kilometer: 1. Miriam Dattke (LG TELIS FINANZ Regensburg) 0:32:43, 2. Katharina Steinruck (LG Eintracht Frankfurt) 0:32:47, 3. Anja Scherl (LG TELIS FINANZ Regensburg) 0:33:06, 4. Deborah Schöneborn (LG Nord Berlin) 0:33:15, 5. Fabienne Königstein (MTG Mannheim) 0:33:20, 6. Lisa Oed (SSC Hanau-Rodenbach ) 0:34:58, 7 Vera Coutellier (ASV Köln) 0:35:10, 8. Melina Wolf Melina (LG Region Karlsruhe ) 0:35:11

Eine gute Entscheidung! Bei optimalen äußeren Bedingungen ging das Hauptlauffeld vor dem Siegburger Amtsgericht auf den viermal zu durchlaufenden 2,5-Kilometer-Parcours. "Es hat Spaß gemacht. Die Atmosphäre war toll und die Strecke gut", lobte Petros die DM-Organisatoren des LAZ Puma Rhein-Sieg.

Schon nach der Hälfte der Distanz führte Petros eine nur noch vierköpfige Führungsgruppe an. Den Endspurt entschied er mit der Endzeit von 28:54 Minuten vor den beiden Regensburgern Simon Boch (28:56) und Dominik Notz (28:56) für sich. "Die letzten 700, 800 Meter habe ich mich entschieden, noch ein bisschen schneller zu laufen", erklärte Petros seine Taktik.

Bei den Frauen feierte Favoritin Miriam Dattke (ebenfalls LG Telis Finanz Regensburg) einen Start-Ziel-Sieg vor Katharina Steinruck-Heinig. Allerdings wusste die 21-Jährige wie Petros, dass sie die Konkurrenz nicht unterschätzen durfte. "Ich habe mir die ganze letzte Runde gedacht: Miri, du darfst jetzt nicht rausnehmen. Du musst die ganze Zeit durchdrücken. Nicht, dass hintenraus noch irgendjemand kommt", erzählte Dattke. Das Resultat bestätigte, dass sie nicht übervorsichtig war. Steinruck-Heinig machte auf den letzten 2500 Metern noch neun Sekunden gut. Die Tochter der Marathon-Olympiadritten von Seoul 1988, Katrin Dörre-Heinig, jubelte nur vier Sekunden hinter ihr über eine neue persönliche Bestzeit von 32:47 Minuten.

Hinter der Regensburgerin Anja Scherl (33:06) belegte die aus Niederkassel stammende Deborah Schöneborn in 33:15 Minuten den vierten Platz. Mit ihrem Team der LG Nord Berlin wurde sie hinter dem deutschen Rekord laufenden Regensburgern (1:41:02 Stunden) Vizemeisterin. Beste Teilnehmerin aus einem Verein des ehemaligen Leichtathletikkreises Bonn/Rhein-Sieg war Maike Schön (LAZ) als 18. in 35:51 Minuten.

Im kurz vor elf Uhr bei schon sommerlicheren Temperaturen gestarteten Seniorenlauf holte Susanne Hahn den Titel bei den über 40-Jährigen nach Meckenheim. Die zweimalige Marathon-Olympiateilnehmerin, die sich als dreifache Mutter nur noch als Freizeitläuferin sieht, lief in 37:16 Minuten die zweitbeste Zeit der regionalen Teilnehmerinnen. Sie gewann den Titel mit 20 Sekunden Vorsprung vor Christel Dörschel (SG Wenden). Dioni Gkorla (LAZ) belegte in 38:12 Minuten den achten Platz in der Wertung der Altersklasse U 23.

Das M-35-Seniorenteam des LAZ mit Christian Gemke, Jens Röskens und Thaddäus Cuypers wurde Vizemeister. Die M-40-Mannschaft mit Dirk Breunung, Daniel Weiser und Dennis Klusmann Dritte. Norbert Tesch (41:05 Minuten), Bernd Nitsche (41:07) und Herbert Engels (45:07) von der LLG St. Augustin wurden mit der Mannschaft der 60- bis 69-Jährigen deutscher Vizemeister. In der Altersklasse M 55 schrammte Norbert Müller in 37:31 Minuten sowohl in der Einzelwertung als auch mit dem M-50/55-Team des SSG Königswinter an der Bronzemedaille vorbei. Sie teilten dieses Schicksal mit den 50- bis 59-jährigen SSG-Seniorinnen.

Apropos Medaillen: Die gab es diesmal nicht. Die Einfuhr wurde vom Berliner Hauptzollamt derart verzögert, dass die speziellen, vom Siegburger Künstler Volker Bremer entworfenen Plaketten nicht rechtzeitig am Rhein eintrafen und nachgeschickt werden müssen.

Einzig Miriam Dattke durfte sich mit zwei Jahren Verspätung über U-20-EM-Gold freuen. Die vor zwei Jahren eigentlich als Europameisterin geehrte Italienerin wurde nachträglich wegen Dopings disqualifiziert.
(Autor & Copyright: Holger Teusch für Laufen im Rheinland)

17.09. 13. Bickendorfer Büdchenlauf am 29. September
KÖLN.
Auch in diesem Jahr findet der beliebte Büdchenlauf im Kölner Veedel Bickendorf statt. Am 29. September wird der Straßen- und Volkslauf bereits zum 13. Mal von der Bickendorfer Interessengemeinschaft veranstaltet. Seit Jahren kommen Läuferinnen und Läufer in den Kölner Nordwesten, um die einzigartige Stimmung auf der Strecke entlang der Venloer Straße sowie im Start- und Zielbereich mitzuerleben. Die Vorbereitungen für die 13. Auflage laufen bereits auf Hochtouren und die Online-Anmeldung ist geöffnet.

Folgende Distanzen werden für Jung und Alt angeboten:
Bambinilauf | 500 m
Gut gelaunt und voller Ehrgeiz eröffnen die Bambini traditionell den Büdchenlauf. Als Belohnung gibt es im Ziel eine Finisher-Medaille für jeden!

Schülerlauf | 2,5 km
Mit den Schülern gehen die ersten Läufer auf die 2,5 km-Runde durch das Veedel. Bereits hier wird die Laufzeit individuell brutto und netto gemessen.

Walking- und Nordic Walking-Lauf | 5 km
Die wahrscheinlich geselligste Disziplin beim Büdchenlauf. Der Sport bleibt hierbei aber nicht auf der Strecke.

Volkslauf | 5 km
Zwei volle Runden die Stimmung genießen und das Letzte aus sich rausholen - und anschließend noch die Läufer anfeuern, die ihr Rennen noch vor sich haben.

Mannschaftslauf | 5 km
Eure Mannschaft kann aus drei, vier oder fünf Läufern bestehen! Gewertet werden jeweils die drei besten Zeiten, wobei bei einer Mixed-Mannschaft mindestens eine Damen-Zeit mitgewertet wird.

Hauptlauf | 10 km
Egal, ob es der erste "10er" ist, oder ob die vier Runden die letzte Vorbereitung auf den Marathon sind. Die Strecke ist für alle gleich - und den Applaus der Zuschauer haben sich alle Läufer gleichermaßen verdient!
 
Allgemeiner Anmeldeschluss ist der 22. September 2019, danach sind Neu- und Ummeldungen noch direkt vor Ort (Concertkasse Johnen) am Tag des Laufs bis ca. 30 Minuten vor Start des jeweiligen Rennens möglich.
 
Traditionell wird auch die Bickendorfer Rochus-Musikschule erneut das musikalische Programm beim Veedelslauf mitgestalten. Die schuleigene Big Band, die schon in den vergangenen Jahren für besondere Stimmung auf der Hauptbühne sorgte, ist auch in diesem Jahr mit von der Partie. Außerdem tritt der Band-Nachwuchs der Musikschule sowie das Junior Orchester auf. In der Rochusstrasse, der Heimat der Musikschule, steht vor dem BiOs Inn eine der Bickendorfer Büdchen, wo die Blues-Rock-Band „Daddies Best“ neben anderen Acts den Läufern/-innen musikalisch einheizen. Weiterhin belebt die mobile Trommel-Einsatz-Gruppe aus der Schlagwerkstatt den Laufstreckenabschnitt im Rochuspark, um die Teilnehmer/-innen zu motivieren.
 
Auch der neugewonnene Sponsor RE/MAX Immobilien Köln unterstützt in diesem Jahr den Bickendorfer Büdchenlauf. Als weltweit tätiges Immobilienmaklernetzwerk hat sich RE/MAX Immobilien in der Domstadt in den letzten acht Jahren als professioneller Ansprechpartner für den Verkauf und die Vermietung von Immobilien vor Ort etabliert. Eine Möglichkeit die Experten/-innen im Veedel kennenzulernen gibt es beim Büdchenlauf direkt an der Hüpfburg oder am Glücksrad. Die RE/MAX Kontaktdaten sind zudem auf den Startbeuteln zu finden, die in diesem Jahr an jede/n Läufer/-in ausgehändigt werden.
 
Für Entertainment und den passenden Kommentar zu den spannenden Laufduellen sorgt in Bickendorf Sportmoderator Hartwig Thöne (sport1). Mit seinem Fachwissen wird er vor, während und nach den Rennen nicht nur für die Sportler/-innen gute Laune und top Motivation im Veedel garantieren, sondern auch die Zuschauer/-innen am Streckenrand zum Mitjubeln und Anfeuern bewegen:
 
„Es ist für mich eine große Ehre, mit meiner Stimme, für die angemessene Stimmung sorgen zu dürfen. Mit dem Herzen eines Läufers wird jeder Teilnehmer von mir, mit dem ihm gebührenden Respekt, ins Ziel gebracht“.
 
Ob es erneut Teilnehmerrekorde und Bestzeiten beim Bickendorfer Büdchenlauf geben wird, kann man nicht voraussehen. Eins steht allerdings schon jetzt fest: Wie in den vergangenen zwölf Jahren wird auch dieses Mal beim Bickendorfer Büdchenlauf die Sonne scheinen und allen Läufer/-innen ein wunderbares Sporterlebnis ermöglichen.
 
Zeitplan:
09:30     500 m Bambinilauf (M/W U8 & jünger)
10:00     2,5 Km Schülerlauf
10:30     5 km Walking- / Nordic Walking-Lauf
11:30     5 km Volkslauf (M/W U12 - M/W 80)
11:30     5 km Mannschaftslauf
12:30     10 km Hauptlauf (M/W U16 - M/W 80)
12:40     Siegerehrung Schüler 1,5 Km
14:00     Siegerehrung
www.bickendorf-lauf.de
(Autor & Copyright: Sven Frese für Laufen im Rheinland)

16.09. Geoffrey Kamworor pulverisiert Halbmarathon-Weltrekord, Gabius auf Platz 24
Der dreimalige Einzel-Weltmeister dieser Strecke Geoffrey Kamworor (Kenia) hat am Sonntag in Kopenhagen den Halbmarathon-Weltrekord um 17 Sekunden auf 58:01 Minuten verbessert. Deutschlands Marathon-Rekordhalter Arne Gabius kam auf Platz 24 ins Ziel.

Der Kenianer Geoffrey Kamworor steigerte am Sonntag den Weltrekord beim Kopenhagen-Halbmarathon in Dänemark als Sieger um 17 Sekunden. Die neue Bestmarke steht nun bei 58:01 Minuten, vorbehaltlich der Ratifizierung durch den Leichtathletik-Weltverband IAAF.

Damit unterbot der 26-Jährige die Bestmarke seines Landsmannes Abraham Kiptum, der vor knapp einem Jahr in Valencia 58:18 Minuten (Spanien) gelaufen war, deutlich. Mit großem Abstand folgte als zweiter Kenianer Benard Ngeno in 59:16 Minuten, Dritter wurde der Äthiopier Berehanu Tsegu mit 59:22 Minuten. Auch die folgenden drei Kenianer liefen noch Zeiten von unter einer Stunde: Edwin Kiptoo wurde Vierter mit 59:27 Minuten, gefolgt von Amos Kurgat (59:37 min) und Philemon Kiplimo (59:57 min). Bester Europäer war Sondre Moen (Norwegen) als Neunter in 60:20 Minuten.
Arne Gabius läuft 64:05 Minuten

Auch der Deutsche Rekordhalter im Marathon war in dem pfeilschnellen Rennen und hochklassig besetzten Feld. Arne Gabius (Therapie Reha Bottwartal) kam nach 64:05 Minuten auf Platz 24 ins Ziel. Für ihn war es ein Test vor seinem Start beim New York Marathon (USA) am 3. November.

Geoffrey Kamworor, der zuletzt dreimal in Folge den Halbmarathon-WM-Titel gewonnen hatte (2014, 2016 und 2018), erreichte den 10-Kilometer-Punkt in Kopenhagen nach 27:32 Minuten und lag damit auf Kurs für den Weltrekord. In der Folge musste der Kenianer, der mit einer Bestzeit von 58:54 Minuten ins Rennen gegangen war, zwar alleine an der Spitze laufen, doch das stoppte ihn bei seiner Rekordjagd ebensowenig wie die nicht idealen Wetterbedingungen mit etwas Regen und Wind.

An der 15-Kilometer-Marke lag er mit 41:05 Minuten deutlich unter dem bisherigen Rekord und schien auf dem Weg zur ersten Halbmarathonzeit von unter 58 Minuten zu sein. Doch auf dem folgenden 5-Kilometer-Abschnitt lief Kamworor dann etwas langsamer (13:56 min), so dass es nicht ganz für ein solches Ergebnis reichte.
New York statt Doha

„Den Weltrekord gebrochen zu haben, ist ein sehr emotionales Ereignis für mich“, sagte Geoffrey Kamworor, der in Kopenhagen 2014 auch seinen ersten Halbmarathon-WM-Titel gewonnen hatte. Er wird sich nun weiter auf seinen Start beim New York-Marathon vorbereiten. Dafür verzichtet er sogar auf das 10.000-Meter-Rennen bei den Weltmeisterschaften in Doha, für das er sich qualifiziert hatte.

Nach einem guten Beginn mit einer 5-Kilometer-Durchgangszeit von 14:56 Minuten und einer 10-Kilometer-Zwischenzeit von 29:59 Minuten konnte Arne Gabius das Tempo auf dem folgenden 5-Kilometer-Abschnitt nicht halten. Diesen lief er in 15:39 Minuten. „Es lief zunächst gut, aber nach rund fünf Kilometern bekam ich aufgrund des Windes Atemprobleme. Das ging einigen anderen Läufern heute auch so. Zwischen Kilometer 15 und 16 waren die Probleme dann plötzlich verschwunden“, erzählte Arne Gabius, der in dieser Phase das Tempo noch einmal etwas forcieren konnte.
Rennen mit vielen Ups und Downs

„Es gab in diesem Rennen viele Ups und Downs, es war also wie bei einem Marathon und in dieser Hinsicht eine gute Vorbereitung. Natürlich hatte ich mir etwas mehr erhofft“, sagte der Deutsche Marathon-Rekordhalter (2:08:33 min), der ebenso wie Geoffrey Kamworor den New York-Marathon laufen wird. „Im Training läuft es von Woche zu Woche besser. Aber ich konnte die Trainingsleistung noch nicht im Wettkampf umsetzen. Da fehlt mir noch etwas die Stabilität“, sagte Arne Gabius, der in der nächsten Woche noch in ein elftägiges Höhentrainingslager nach Pontresina (Schweiz) fahren wird.

Nicht so spektakulär, aber trotzdem sehr schnell war das Rennen der Frauen in Kopenhagen. Über die genau 21,0975 Kilometer lange Distanz war die Äthiopierin Birhane Dibaba die schnellste Frau. Sie triumphierte in der Weltklassezeit von 65:57 Minuten vor den Kenianerinnen Evaline Chirchir (66:22 min) und Dorcas Jepchirchir (66:36 min).
(Quelle: DLV)

15.09. Amanal Petros und Miriam Dattke gewinnen DM-Titel im Straßenlauf
RHEIN-SIEG.
Die neuen Deutschen Meister im 10-Kilometer-Straßenlauf heißen Amanal Petros und Miriam Dattke. Der Läufer des TV Wattenscheid und die Langstrecklerin aus Regensburg setzten sich am Sonntag auf einer anspruchsvollen Strecke in Siegburg durch.

Bei den Deutschen Meisterschaften im 10-Kilometer-Straßenlauf in Siegburg mussten die Läufer vier Runden zurücklegen. Viele Zuschauer waren gekommen, um die Athleten bei der Bewältigung der schwierigen Strecke zu unterstützen. Es gab auf der Runde einen 900 Meter langen Abschnitt, bei dem es bergauf ging und an dessen Ende Kopfsteinpflaster wartete.

"Die Strecke war sehr profiliert, aber bei einem Meisterschaftsrennen geht es nicht um Zeiten, sondern um Titel und Platzierungen", berichtete Marathon-Bundestrainerin Katrin Dörre-Heinig, die von dem gut organisierten Rennen und der positiven Stimmung rund um den Kurs begeistert war.

Große Spitzengruppe bei den Männern
Bei für die Zuschauer kühlen, für die Läufer optimalen Temperaturen gingen Männer und Frauen um 10:00 Uhr gemeinsam an den Start. Bei den Männern lief eine sehr große Gruppe die ersten beiden Runden zusammen. Dann konnte der junge Marathonläufer Tobias Blum (LC Rehlingen) als Erster das Tempo nicht mehr mitgehen, das an der Spitze unter anderen EM-Teilnehmer Amanal Petros (TV Wattenscheid) und der Regensburger Simon Boch bestimmten.

Erst auf der letzten Runde fiel in der eng zusammenliegenden Spitzengruppe die Entscheidung. Amanal Petros verschärfte das Tempo und konnte sich in 28:54 Minuten* nach 2017 seinen zweiten DM-Titel auf dieser Strecke holen. Seine Bestzeit verpasste der 24-Jährige nur um fünf Sekunden. Mit jeweils zwei Sekunden Abstand folgten Simon Boch (28:54 min) und Dominik Notz (28:56 min) von der LG Telis Finanz Regensburg.

Als Erster über 29 Minuten blieb auf Platz vier der Jahresschnellste Samuel Fitwi Sibhatu (LG Vulkaneifel; 29:16 min), der mit einer Medaille geliebäugelt hatte. Die U23-Wertung gewann Lukas Eisele (LG Filder), der nach 30:20 Minuten als Gesamt-16. im Ziel war. Für Tobias Blum (Rang neun; 29:45 min) war es auf dem Weg zu seinem Herbst-Marathon ein gelungener Test.
Favoritensieg und guter Marathon-Test bei den Frauen

Auch für Deutschlands schnellste Marathonläuferinnen war der Start bei der 10-Kilometer-DM eine wichtige Station vor ihrem nächsten Marathon. Das Rennen machte aber mit Miriam Dattke (LG Telis Finanz Regensburg) die Läuferin, die nur auf den kürzeren Strecken unterwegs ist. Mit der stärksten Bestzeit ausgestattet wurde die 21-Jährige ihrer Favoritenrolle gerecht und lief in 32:43 Minuten nach dem Sieg bei der Halbmarathon-DM zu ihrem zweiten deutschen Meistertitel in diesem Jahr. Ihre persönliche Bestzeit steigerte die U23-EM-Zweite um rund eine halbe Minute.

Nachdem in der ersten Runde die fünf stärksten Läuferinnen noch zusammengelaufen waren, forcierte Miriam Dattke in der zweiten Runde das Tempo. An zweiter und dritter Stelle lagen dahinter zunächst Fabienne Königstein (MTG Mannheim) und Katharina Steinruck (LG Eintracht Frankfurt). Die besten Reserven unter den Marathonis hatte die Frankfurterin, die sich mit nur zwei Sekunden Rückstand auf die Meisterin in deutlicher neuer Bestzeit von 32:45 Minuten Silber holte. Auf Rang drei kam Anja Scherl (LG Telis Finanz Regensburg) ins Ziel, für sie wurden 33:06 Minuten gestoppt, ebenfalls eine neue Bestmarke.
"Schöne Meisterschaftsrennen" auf dem Weg nach Tokio

Noch vor Fabienne Königstein, die in 33:20 Minuten Fünfte wurde, reihte sich als Vierte Deborah Schöneborn (LG Nord Berlin; 33:11 min) ein. Auch die Berlinerin, die in einem Monat in Köln ihr Marathon-Debüt plant, war schnell wie nie. Damit stimmt bei allen Vieren die Form für die anstehenden Rennen über die Königs-Distanz von 42,195 Kilometer.

"Das waren richtig schöne Meisterschaftsrennen, sehr spannend und interessant zum Zuschauen", bilanzierte Katrin Dörre-Heinig, die sich auch über das starke Resultat ihrer Tochter Katharina Steinruck freute. Diese wird beim Frankfurt Marathon (27. Oktober) einen Angriff auf die Olympia-Norm starten und gehört wie Fabienne Königstein und Anja Scherl zu den ersten Anwärterinnen auf einen Marathon-Startplatz bei den Olympischen Spielen in Tokio (Japan).

Ergebnisse: https://www.leichtathletik.de/ergebnisse/wettkampf-resultate/wettkampf-resultat/detail/dm-10-km-strassenlauf-2/
(Quelle: Leichtathletik)

14.09. Offene Meisterschaftsrennen über 10 Kilometer
RHEIN-SIEG.
Die Titelverteidiger – sie sind beide in diesem Jahr nicht am Start. So werden am Samstag bei den Deutschen Meisterschaften über 10 Kilometer auf der Straße neue Meister gesucht. Während bei den Männern zwei Europacup-Teilnehmer im Fokus stehen, ist bei den Frauen das Rennen offen, nutzen einige der großen Namen den Wettkampf in Siegburg doch im Zuge der Vorbereitungen auf ihren Herbst-Marathon.

Der Name Alina Reh fehlt erwartungsgemäß in den Startlisten der Deutschen 10-Kilometer-Meisterschaften am kommenden Sonntag in Siegburg. Für die Titelverteidigerin aus Ulm stehen in zwei Wochen die Weltmeisterschaften in Doha (Katar; 27. September bis 6. Oktober) an. Doch dem Feld der Frauen fehlt es nicht an namhaften Athletinnen.

Stark, vielleicht gar am stärksten einzuschätzen ist die Regensburgerin Miriam Dattke. Bei der U23-EM in Gävle (Schweden) holte sie in diesem Sommer zuletzt Silber über die 10.000 Meter. Ihre ärgste Widersacherin ist die Mannheimerin Fabienne Königstein, die unter ihrem Mädchennamen Amrhein im vergangenen Jahr DM-Gold über die Marathondistanz holte und nun nach einem Ermüdungsbruch wieder zurück im Wettkampfgeschäft ist. Auch die amtierende Marathonmeisterin Anja Scherl (LG Telis Finanz Regensburg) ist eine Kandidatin für die vordersten Plätze, genau wie ihre Vereinskollegin Thea Heim, die sich ähnlich wie Fabienne Königstein auch auf einen Marathonstart im Herbst vorbereitet.

Sabrina Mockenhaupt-Gregor gemeldet
Auf dem Weg zum Marathon nehmen auch Katharina Steinruck (LG Eintracht Frankfurt) und die Berlinerinnen Deborah und Rabea Schöneborn dieses Rennen mit und sind für schnelle Zeiten und damit vordere Platzierungen gut. „Als Überraschungskandidatin habe ich auch Vera Coutellier auf dem Zettel“, sagt Thomas Dreißigacker, der Leitende Bundestrainer Lauf. Die Kölnerin hatte zuletzt bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin über 1.500 Meter Silber gewonnen. Für alle der bislang erwähnten Athletinnen wäre es der erste Deutsche Meistertitel auf dieser Strecke.

Mehr Erfahrung und vor allem mehr Medaillen bringt dafür eine gute alte Bekannte mit nach Siegburg. Sabrina Mockenhaupt-Gregor (Lauf Team Haspa Marathon Hamburg), erstmals seit ihrer Hochzeit im August unter diesem Doppelnamen gemeldet, konnte allein diese Meisterschaften fünf Mal gewinnen, zuletzt im Jahr 2017. „Schwer einzuschätzen, was sie in den Beinen hat“, sagt Thomas Dreißigacker.
Start von Amanal Petros noch unklar

Bei den Männern sorgte Jannik Arbogast (LG Region Karlsruhe) im vergangenen Jahr in Bremen mit seinem Sieg für eine große Überraschung. In diesem Jahr ist er nicht am Start. Der Liste nach wäre Amanal Petros (TV Wattenscheid 01) der heißeste Kandidat auf seine Nachfolge. Ob der 24-Jährige, der die WM-Quali nur haarscharf verpasst hatte, aber seinen Startplatz wahrnimmt, war am Freitagnachmittag noch nicht klar.

So könnte es auf ein spannendes Duell zwischen den beiden Europacup-Teilnehmerin Simon Boch (LG Telis Finanz Regensburg) und Samuel Fitwi (LG Vulkaneifel) herauslaufen. „Auch einen Florian Orth muss man immer auf der Liste haben“, sagt Thomas Dreißigacker. Der Regensburger konnte die Meisterschaft zuletzt 2016 für sich entscheiden und bringt die größte Erfahrung mit. Kandidaten für vordere Plätze sind auch Tobias Blum (LC Rehlingen) und Moritz Beinlich (LG Telis Finanz Regensburg).

Während es im Rennen der weiblichen U23 mit der bereits erwähnten Miriam Dattke eine klare Favoritin gibt, ist der Wettkampf in der männlichen U23-Klasse sehr offen. Die schnellste Vorleistung bietet Lukas Eisele (LG Filder) an, der im April in Paderborn seine Bestzeit auf der Straße auf 29:27 Minuten steigern konnte.

Starterliste: https://www.leichtathletik.de/termine/wettkampf-kalender/veranstaltung/detail/dm-10-km-strassenlauf-2/
(Quelle: DLV)

13.09. 11.500 Teilnehmer beim 13. Bonner Firmenlauf
BONN.
11.500 Menschen haben am 13. Bonner Firmenlauf am Donnerstagabend in den Rheinauen teilgenommen. Insgesamt wurden 21.000 Euro für wohltätige Zwecke gesammelt.

Die ersten Läufer waren längst im Ziel, als die letzten noch nicht die Startlinie überquert hatten: Laut Veranstalter Weis Events haben 11.500 Menschen aus 419 Unternehmen in Bonn und Umgebung am Donnerstagabend am 13. Firmenlauf in den Rheinauen teilgenommen, nicht ganz Rekord, aber nahe dran. Alle Teilnehmer mussten durch das Nadelöhr am Start, und das dauerte. Aber die zum Teil als Schafe, Superhelden, Bananen und Bienchen kostümierten Leute wurden mit lauter Stimmungsmusik unterhalten, und irgendwie ist das Laufen ja ohnehin für die meisten zweitrangig: Wichtiger sind der Spaß, die Geselligkeit und die Party nach dem Lauf.

Die Temperaturbedingungen waren bestens, auch ein Grund für die rege Teilnahme. Den Startschuss gab Speerwerferin Christina Obergföll, unter anderem Weltmeisterin und mehrfache deutsche Meisterin im Speerwerfen. Das hatte in der Vergangenheit auch schon Oberbürgermeister Ashok Sridharan gemacht, aber der wollte dieses Mal lieber mitlaufen. Er war einer der ersten, die nach dem Aufwärmen vor der Bühne die Startlinie überquerten und die 5,7 Kilometer lange Strecke durch die Rheinauen vorbei an einigen Musikgruppen lief.

Essensstände und kostenlose Massagen
In den Rheinauen waren neben der Bühne auch viele Stände aufgebaut, man konnte sich verköstigen und sich kostenlos massieren lassen. Die Leute waren gut aufgelegt und hatten Lust aufs Laufen.

Im Falle von Mario vom deutschen Akademischen Austauschdienst überwog diese Lust sogar den Drang, das angeschlagene Bein zu schonen. „Die Wade ist leicht lädiert.“ Er wollte trotzdem mitlaufen, „weil es einfach Spaß macht, im Team zu laufen und neue Leute kennenzulernen“. Der DAAD war mit 62 Personen angetreten.
Viele waren mit Autos gekommen, was zu Gedränge auf den Straßen vor den Rheinaue führte. Man hatte nicht alle verfügbaren Parkflächen auf den Straßen genutzt. Das führte dazu, dass sich die Teilnehmer Parkplätze in den Seitenstraßen suchten. Die Lehrerinnen der Lyngsbergschule in Bad Godesberg waren nicht darunter: Sie hatten sich mit Fahrrädern in die Rheinauen begeben, ganz sportlich. Zum dritten Mal nahm die Grundschule teil. „Wir trainieren das ganze Jahr über nur für heute“, scherzte Organisatorin Judith Samadi. „Wir machen mit, weil wir gerne etwas zusammen machen wollen, als Team“, erklärte Conny Büsch-Dutz. „Und wir wollen ein gutes Vorbild für die Schüler sein.“ Mit elf Läuferinnen war die Gemeinschaft vergleichsweise klein.

Die größte Gruppe bildete die Stadt Bonn mit 542 Teilnehmern. Die höchste Teamspende belief sich auf fast 1600 Euro. Denn natürlich ging es wieder um einen guten Zweck: Für den Verein Muskoviszidose und Care Deutschland-Luxemburg kamen rund 21.000 Euro zusammen. Organisator Burkhard Weis war zufrieden, auch weil es wieder keine größeren Verletzungen gab.
(Quelle: GA)

12.09. 100 Jahre Straßenlauf in Siegburg
RHEIN-SIEG.
Wenn am 15. September 2019 in Siegburg die deutschen Straßenlauf-Meisterschaften stattfinden, so ist dieser Termin für die Stadt Siegburg ein besonderes Jubiläumsjahr. Fast genau 100 Jahre vorher, am 8. August 1919, erfolgte hier der Startschuss zur 1. Straßenstaffel. "Rund um den Michaelsberg", einer der größten Straßenstaffeln Westdeutschlands zwischen den beiden Weltkriegen. Das Besondere war zunächst einmal der Termin. Der 1. Weltkrieg war erst 9 Monate vorher beendet worden, Siegburg war französisch besetzt, und so konnten auch nur Mannschaften aus dem besetzten Teil des Rheinlands (Köln, Koblenz, Krefeld) starten. Für den späteren Seriensieger Düsseldorf war die Besatzungsgrenze unpassierbar. Da eine Pistole für den Startschuss als Waffe verboten war, erfolgte der 1. Start mit einer Startklappe.
 
Initiator war der Kölner Langstreckler Hans Kastenholz, der sich nach Siegburg eingeheiratet hatte und hier gleich die Geschicke im Siegburger Turnverein übernommen hatte. Im letzten Kriegsjahr war er für den Kölner BC deutscher Meister über die deutsche Meile (7500 m) geworden, und folglich hätte man erwarten können, dass er einen Straßenlauf nach heutigem Muster veranstalten wollte. Das Problem damals waren aber die fehlenden Langstreckler. In den Turnvereinen, die damals das Gros der deutschen Vereine ausmachten, war Leichtathletik ein Teil der gemischten Mehrkämpfe. Für Turner waren daher lange Läufe eher kontraproduktiv. Lediglich in den Spielvereinen hatte man begonnen, auch die Ausdauer zu trainieren.
 
Die deutsche Bestenliste für 1919 weist über 10.000 m lediglich 21 Läufer unter 40 min aus. Nur in 7 Städten gehörten die 10.000 m zum Wettkampfprogramm. Sprinter aber gab es jede Menge. Wenn man also viele Teilnehmer haben wollte, mussten die Sprinter eingesetzt werden. Und so wurde die 3.350 m lange Strecke rund um den Michaelsberg für 10 Läufer aufgeteilt in 400 - 300 - 500 - 250 - 200 - 200 - 350 - 600 - 350 - 200 m, eine Aufteilung, die bis zum Beginn des 2. Weltkriegs Bestand hatte.
 
1964 wurde der Michaelsberglauf dann vom STV-Sprinter Günther Ley reaktiviert und fand 10 Jahre hintereinander statt. Inzwischen hatte sich die Laufszene vollkommen geändert, die Langstreckler drängten in die Städte. Als 2. Veranstalter in Deutschland öffnete der Siegburger TV den Lauf auch für Nichtvereinsmitglieder, für die ein eigener Volkslauf stattfand. Sieger des Jugendrennens von 1969, also vor 50 Jahren, war Wolf-Dieter Poschmann (TV Bensberg), der spätere ZDF-Sportchef. Das Besondere dieser Laufserie war, dass der Reinerlös regelmäßig der Aktion Sorgenkind zur Verfügung gestellt wurde.
(Autor & Copyright: Wolfgang Rehmer für Laufen im Rheinland)
(Foto: Stadtarchiv Siegburg)

11.09. #ZeroHungerRun am 29. September in Bonn
Lauf mit für eine Welt ohne Hunger
BONN.
Der #ZeroHungerRun geht in die nächste Runde! Nachdem im letzten Jahr über 2.100 Läufer*innen für eine Welt ohne Hunger geschwitzt haben, fällt am 29. September bereits zum vierten Mal der Startschuss für den großen Spendenlauf der Welthungerhilfe. Die sportlichen Helfer*innen können zwischen einer 5- oder 10 Kilometer-Runde durch die Bonner Rheinaue wählen und dabei die Arbeit der Welthungerhilfe unterstützen. Denn: Jeder Cent der Startgebühr ist eine Spende an die Organisation.

Der Startschuss für 5 km fällt am Japanischen Garten um 11 Uhr, der für 10 km um 12.30 Uhr. Und die jüngsten Frühaufsteher bis 7 Jahre dürfen bereits um 10 Uhr einen 400-Meter-Parcours absolvieren und sich ihre Finisher-Medaille abholen.

Wasser, Läuferhäppchen und ein alkoholfreies Finisher-Bier gibt es gratis, darüber hinaus bieten Snackbuden noch ein paar zusätzliche Leckereien an. Das Original Bootcamp gestaltet das Warming Up und lässt Interessierte am Stand praktisch ins Outdoor-Zirkeltraining hineinschnuppern.

Schirmherr Ashok Sridharan, der Bonner Oberbürgermeister, lässt es sich nicht nehmen, selbst 5 km mitzulaufen. Welthungerhilfe-Generalsekretär Mathias Mogge eröffnet als Gastgeber den Lauf, und wie in den letzten Jahren werden auch prominente Gäste wie die Schauspielerinnen Gesine Cukrowski und Liz Baffoe und Sänger Robert Redweik mit am Start sein. Als Kooperationspartner sorgt der Laufladen Bonn für die Streckenführung und gute sportliche Rahmenbedingungen.

Die Online-Anmeldung endet am 24. September, doch mit 3 € Zusatzspende kann man sich auch vor Ort spontan nachmelden. Die Startspende für 5 km beträgt 10 €, für 10 km 15 €.
www.zero-hunger-run.de
(Mitteilung: Welthungerhilfe für Laufen im Rheinland)

10.09. 34. Refrather Herbstlauf startet am 20. Oktober
DLV-vermessene Strecken über Halbmarathon – 10 km – 5 km
RHEIN-BERG.
Am zweiten Sonntag der Herbstferien richtet das TV Refrath running team am 20. Oktober den Traditionslauf im herbstlichen Königsforst mit viel Liebe von Läufer für Läufer aus. Kein Hüttenzauber, keine Animation oder laute Beschallung. Eine wohltuende Abwechslung zu den zahlreichen Stadtläufen zeichnet diesen Waldlauf in seiner Ursprünglichkeit aus. Auf breiten und wetterfesten Naturwegen vor den Toren Kölns heißt es einfach den die Herbst genießen. Die goldene Oktobersonne lässt sich nach dem Regentag im Vorjahr hoffentlich wieder blicken.

Start und Ziel befinden sich an der Schutzhütte „Am dicken Stock“ in der Nähe der Lützerathstraße auf Kölner Gebiet. Mit dem Auto ist man flott über die A4 oder A3 an der langen Straße zwischen Köln-Rath und Bergisch Gladbach-Refrath. Alternativ bietet sich die KVB-Linie 1 bis Refrath an.

Seit 1986 werden drei Distanzen angeboten: 5 km (Start 10 Uhr) und 10 km (10.50 Uhr) sind gut zu laufende Wendepunktstrecken, der Halbmarathon (12.10 Uhr) ist ein 3-Rundenkurs mit drei Verpflegungspunkten. Der Lauf ist beim Landesverband angemeldet, alle Strecken DLV vermessen und kilometriert und alle Ergebnisse Bestenlisten fähig. Für alle Läufe gibt es eine professionelle Zeitnahme von cologne timing mit Brutto- und Nettozeit mit Live-Ergebnisdienst. Eine schnelle Siegerehrung, frischen Kaffee und selbstgebackene Kuchen in der Schutzhütte, Umkleidezelt, mobile Toiletten und eine tolle Stimmung prägen den Refrather Herbstlauf seit vielen Jahren. Das TVR running team freut sich wieder auf rund 800 Ausdauersportler aus ganz NRW. Streckenpläne, Anreise, alle weiteren Infos und online-Anmeldung www.refrather-herbstlauf.de
(Mitteilung: TV Refrath für Laufen im Rheinland)

09.09. Sprint-Entscheidung beim Löwenburglauf
Sieg mit zwei Sekunden - Spannung im Siebengebirgscup
RHEIN-SIEG.
Spannender kann ein Rennen nicht enden, wie am Sonntag beim 18. Löwenburglauf in Königswinter. Nach 15,2 Kilometer und 428 Höhenmeter liefen die ersten beiden fast gleichauf ins Ziel. Am Ende entschieden zwei Sekunden für Martin Worring von der SG Tri Power Rhein-Sieg.

Völlig durchnässt und abgekämpft liefen die 175 Teilnehmer ins Ziel am Lemmerz-Bad. Während es nach Angaben von Organisationsleiter Arne Pöppel im Start- und Zielbereich über die gesamte Renndauer trocken blieb, schüttete es ein paar Kilometer weiter bergauf rund um die Löwenburg wie aus Kübeln. Dennoch war die überwiegend befestigte Strecke gut zu laufen, so dass alle Teilnehmer unbeschadet ankamen.

Nach der wilden Startphase, in der einige Athleten zu schnell angingen, setzten sich zwei Läufer bis zum Löwenburger Hof deutlich vom Rest des Feldes ab. Dahinter bildete sich eine Dreier-Gruppe, ehe ab Platz sechs die Abstände deutlich wurden. Während sich vorne Martin Worring (SG Tri Power Rhein-Sieg, 55:55) und Gero Pietsch (Aachener TG, 55:57) ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten, das erst im Zielkanal zugunsten von Worring entschieden wurde, blieb auch der Kampf um Platz Drei spannend. Hier setzte sich Tim Peiter (LG Gummersbach, 58:05) knapp vor Vincent Richrath (PSV Bonn, 58:19) durch.

Noch interessanter wurde der Kampf um den Siebengebirgscup. Der bislang führende Andreas Knopp trat nicht an und fiel somit aus der Wertung der vier Pflichtläufe. Lange Zeit liefen die Zweit- bis Siebtplatzierten Männer des Cups in kurzen Abständen hintereinander her. Im Ziel trennte den Tagesbesten Jens Grohmann (9. in 1:02:40) gerade mal Zwei Minuten und 28 Sekunden von Christian Böhning (19. in 1:04:58), dem bisherigen Cup-Gesamt-Zweiten. In der Addition aller erreichten Laufzeiten vom Hennefer Europalauf (21,1 km), Malberglauf (5,8 km) und Löwenburglauf liegen die ersten Fünf nun innerhalb von vier Minuten. Die Entscheidung über den Cup-Gesamtsieg fällt somit erst am 9. Dezember beim Siebengebirgs-Marathon.

Spannend bleibt auch der Kampf in der Frauen-Wertung. Im dritten Rennen konnte Franziska Schneider (VfL Waldbreitbach, 1:07:53) ihren ersten Gesamtsieg feiern und rückt damit näher an Marlen Günther (LAZ Puma Rhein-Sieg, 1:09:25), die Zweite wurde. Das Podium komplettierte Gina Purschke (1:10:00) vor der Cup-Dritten Joanna Tallmann (1:11:11).

Ergebnisse:
Männer, 15,2 km: 1. Martin Worring (SG Tri Power Rhein-Sieg) 55:55 Minuten, 2. Gero Pietsch (Aachener TG) 55:57, 3. Tim Peiter (LG Gummersbach) 58:05, 4. Vincent Richrath (PSV Bonn) 58:19, 5. Andreas Jeschke (SRL Triathlon Koblenz) 59:08, 6. Carsten von Kuk (LT DSHS Köln/1. M50) 1:02:24, 7. Gordon Rüdinger 1:02:26, 8. Matt Rivers 1:02:31, 9. Jens Grohmann 1:02:40, 10. Jan Kozak 1:02:59, 11. Matthias Land (LAZ Puma Rhein-Sieg) 1:03:04, 12. Jan Patterer 1:03:51, 13. Thomas Dasch (SSF Bonn) 1:03:58, 14. Jörg Hackhausen (1. M40) 1:04:01, 15. Martin Issel (LG Heimerzheim) 1:04:12, 16. Joe Körbs (Bonn) 1:04:20, 17. Sven Dietrich 1:04:39, 18. Nick Heller (SSG Königswinter) 1:04:49, 19. Christian Böhning (SSF Bonn) 1:04:58, 20. Hajo Büsching 1:05:34.

Frauen, 15,2 km: 1. Franziska Schneider (VfL Waldbreitbach) 1:07:53 Stunde, 2. Marlen Günther (LAZ Puma Rhein-Sieg) 1:09:25, 3. Gina Purschke 1:10:00, 4. Joanna Tallmann 1:11:11, 5. Catherina Schneider (LT Venusberg/1. W45) 1:11:57, 6. Karin Janz (TV Refrath/1. W50) 1:14:34, 7. Maren Hamann 1:15:42, 8. Charlotte Ulrich 1:15:47, 9. Antje Wietscher (TV Refrath/1. W60) 1:16:15, 10. Barbara Jedras (Tusem Essen) 1:17:05.

Cup-Wertung (nach Zeit):
Männer: 1. Jens Grohmann 3:01:20 Stunden, 2. Joe Körbs 3:03:40, 3. Matthias Land 3:04:24, 4. Martin Issel 3:04:57, 5. Christian Böhning 3:05:28, 6. Jan Patterer 3:08:01.

Frauen: 1. Marlen Günther 3:10:18 Stunden, 2. Franziska Schneider 3:11:26, 3. Joanna Tallmann 3:34:16.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

08.09. Bonner Nikolauslauf 2019
Noch 3 Monate bis zur 2. Auflage am 8. Dezember in der Bonner Rheinaue
BONN.
Am 8. Dezember 2019 startet in der Bonner Rheinaue der 2. Bonner Nikolauslauf. Unter dem Motto „Ein Lauf. Drei Rennen.“ können alle Läufer/innen auf einem Rundkurs Strecken von 3,4 km, 6,7 km oder 10 km durch die Bonner Rheinaue zurücklegen.
 
Neu ist in diesem Jahr der „SpeedRun“, der sich an alle jene Läufer/innen wendet, die fix 10 km laufen wollen und es gerne etwas schneller angehen lassen. Der „Sprint“ über 3 Runden startet als erstes Rennen um 13:00 Uhr.
 
Noch bevor um 15:00 Uhr der FunRun an den Start geht, haben um 14:30 Uhr erneut alle Grundschulkinder der Jahrgänge 2010 bis 2013 die Chance im „Nikoläuschenlauf“ auf einer verkürzten Runde von 0,98 km an den Start zu gehen. Alle Kids erwartet im Ziel eine Medaille und ein Schoko-Nikolaus als Belohnung.
 
Um Punkt 15 Uhr erfolgt bei weihnachtlichen Klängen dann der Start zum „FunRun“. Alle Teilnehmer/innen gehen gemeinsam auf den 3,3 km langen Rundkurs. Dort können sie noch unterwegs entscheiden, welche Strecke sie in Angriff nehmen wollen und ob sie nach einer Runde (3,4 km), zwei Runden (6,7 km) oder nach drei Runden (10 km) ins Ziel laufen. Motivierte Teilnehmer/innen laufen einfach weiter und hängen nach der ersten oder zweiten Runde noch eine Runde dran.
 
Auch in diesem Jahr läuft der gute Zweck beim Bonner Nikolauslauf mit. Pro Teilnehmer/in spendet Bonn läuft! e.V. zwei Euro an Bunter Kreis Rheinland e.V., der mit großem Engagement chronisch-, krebs- und schwerkranke Kinder und Jugendliche sowie Frühgeborene und ihre Familien unterstützt.
 
„Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Dezember mit fast 1.400 angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern, hoffen wir erneut auf viele Läuferinnen und Läufer. Der 2. Bonner Nikolauslauf ist sicherlich „das Sportlichste, das der Advent zu bieten hat“, erklärt Vereinspräsident Holger Schwan mit einem Augenzwinkern.
www.bonner-nikolauslauf.de
(Autor & Copyright: Lars Gomann für Laufen im Rheinland)

07.09. Konstanze Klosterhalfen Dritte in Brüssel
Konstanze Klosterhalfen sorgte beim Diamond League Finale im belgischen Brüssel für ein weiteres Top-Ergebnis. Über 5.000 Meter
blieb die 22-Jährige erneut unter 14:30 Minuten und musste nur zwei
Läuferinnen den Vortritt lassen. Taktisch präsentierte „Koko“ Klosterhalfen ein Rennen auf weltklasse Niveau. Die Sportjournalismus-Studentin, die seit dem letzten Herbst in den USA lebt, hielt sich während des Rennens im vorderen Mittelfeld und arbeitete sich gegen Ende der 12,5 Runden immer weiter nach vorne. In der   Endabrechnung musste sie sich in 14:29,89 Minuten nur der
Niederländerin Sifan Hassan (14:26,26 Minuten) und Letesenbet Gidey
aus Äthiopien (14:29,54 Minuten) geschlagen geben. Mit ihrer Leistung blieb Konstanze Klosterhalfen nur rund drei Sekunden über ihrem deutschen Rekord, den sie erst Anfang August im Rahmen der
nationalen Titelkämpfe in Berlin aufstellte. Für die Weltmeisterschaften in Doha (Katar; 27.09. bis 06.10.2019) wurde Konstanze   Klosterhalfen bereits für die 5.000 Meter und 1.500 Meter nominiert.
(Autor & Copyright: Mareike Brischke für Laufen im Rheinland)

06.09. Einmalige Aktion: Exklusive Freistarts zu gewinnen:
für den Lausanne Marathon in der Schweiz und zum 46. Königsforst-Marathon

RHEIN-BERG. Der Königsforst-Marathon ist seit vielen Jahren Mitglied der German Road Races (GRR), einer Gemeinschaft vieler Laufveranstalter auch dem ganzen deutschsprachigen Raum. Dazu zählt auch der Lausanne Marathon in der Schweiz. Wenn ihr einen der Freistarts für den Lausanne Marathon 2019 oder den Königsforst-Marathon 2020 gewinnen möchtet, müsst ihr nur zwei Fragen beantworten:

1)     wie heißt der höchste Erhebung Kölns ?   

2)     und wie hoch ist dieser Punkt genau ?

Beim Lausanne Marathon www.lausanne-marathon.com habt die Wahl zwischen der Königsdisziplin über 42,2 km, der Halbmarathon- oder 10 km Distanz. Der Gutschein ist einzulösen bis spätestens 5. Oktober. Der Veranstalter TV Refrath setzt aber noch vier Freistarts für den 46. Königsforst-Marathon am Sonntag, 22. März 2020 oben drauf:
jeweils einen Freistart über 42,2 km, 21,1 km, 10 km und 5 km.
Alle Infos, die ihr braucht, findet ihr auf der Webseite www.koenigsforst-marathon.de
Unter allen werden wir die 5 ausgelobten Freistarts korrekt verlosen.
Einsendeschluss mit Adresse und Wunschstrecke(n) ist Dienstag, 10.09.2019, bitte per Mail an info@tvr-running.de
(Mitteilung: Jochen Baumhof für Laufen im Rheinland)

05.09. Zwei Rennen in einem Lauf
Beim Löwenburglauf geht’s um den Siebengebirgscup
RHEIN-SIEG.
Wenn am kommenden Sonntag um 11 Uhr der 18. Löwenburglauf gestartet wird, finden quasi Zwei Rennen in einem statt. Für die einen geht es um den Tagessieg und für die anderen um den Siebengebirgscup. Start und Ziel befinden sich am Lemmerzbad in Königswinter. Die Rettungsaktion im Vorjahr, mit der Rückkehr zur alten Strecke, hat sich aus Sicht des neuen Orga-Teams gelohnt. Die Strecke ist schöner, profilierter und mit dem Start und Ziel am Lemmerzbad, dass von den Teilnehmern nach dem Lauf genutzt werden kann, auch vom Ambiente her attraktiver. Auf einer Länge von 15,5 Kilometer sind dabei 428 Höhenmeter zu überwinden. Nach den ersten fünf Kilometern bergauf, verläuft die Strecke wellig, rund um die Löwenburg herum und wieder fünf Kilometer hinab zum Ziel. Als Favoriten gemeldet sind Gero Pietsch (Aachener TG) und Vincent Richrath (PSV Bonn) sowie die Cup-Führenden Frauen Marlen Günther (LAZ Puma Rhein-Sieg) und Franziska Schneider (VfL Waldbreitbach). Nach dem bereits durchgeführten Europalauf in Hennef und dem Malberglauf, ist der Löwenburglauf der dritte Wertungslauf für den Siebengebirgscup. Abschluss der Serie ist wie immer der Siebengebirgsmarathon (8. Dezember). Nachmeldungen sind am Veranstaltungstag bis 30 Minuten vor dem Start noch möglich.
http://www.beueler10er.de/loewenburglauf-2/ausschreibung-loewenburglauf/
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

04.09. Risiken bei Erkältungen im Sport – sinnvoll und gesund trainieren
RHEIN-SIEG.
100 Jahre Siegburger Citylauf nehmen die Sportambulanz Bonn und das LAZ Puma Rhein-Sieg zum Anlass im Vorfeld zu einer Infoveranstaltung einzuladen.

„Risiken bei Erkältungen im Sport – sinnvoll und gesund trainieren“

Anlässlich des am 15.09.19 in Siegburg stattfindenden Citylaufes mit der DM im 10 km Straßenlauf lädt die Sportambulanz der Uniklinik Bonn am Samstag, den 07.09.19 um 10 Uhr zu einer etwa einstündigen Infoveranstaltung für leistungsorientierte (Ausdauer-)Sportler ein.

Der Vortrag findet statt im Hörsaal der Kinderklinik, Adenauerallee 119, 53113 Bonn. Anschließend steht Ihnen Frau Dr. Ursula Manunzio, Leiterin der Sportambulanz Bonn, noch persönlich für Fragen zur Verfügung.

Es wird u.a. um den richtigen Umgang mit Erkältungen im Sport (insbesondere Risiken wie eine Herzmuskelentzündung) gehen, aber auch um die Vorstellung der Sportambulanz als solche, die auch zu Vorsorgeuntersuchungen genutzt werden kann.

Lassen sich noch weitere Aspekte des Vortrages erwähnen, um ggf. ein Interesse zu wecken?

Gerne lässt sich im Anschluss ein Dauerlauf über etwa 10 bis 12 km anschließen, der selbstverständlich allen und nicht nur LAZ-Athleten offensteht. Ausgebildete Lauftrainer des LAZ Puma stehen den Aktiven dann mit Rat und Tat zu Seite.

Da die Teilnehmer Zahl auf 250 Teilnehmer begrenzt ist bitten wir um eine kurze Anmeldung unter thomas.eickmann@laz-sport.de oder über das Kontaktformular des LAZ Puma Rhein-Sieg. www.laz-sport.de
(Mitteilung: LAZ)

03.09. Trautmann gewinnt Sechtemer Burgenlauf
Streckenrekorde purzeln bei den Frauen – 338 Teilnehmer bei 7. Auflage
RHEIN-SIEG.
Mit 338 Läufern und Walkern startete am Sonntag der 7. Burgenlauf in Bornheim-Sechtem. Bei optimalen Laufbedingungen gab es auf dem 2,5-Kilometer-Rundkurs erneut einen Streckenrekord. Genau 106 Läuferinnen und Läufer gingen an den Start des Zehn-Kilometer-Hauptlaufs über insgesamt vier Runden.

Vom Start weg jagte Uli Trautmann dem Rest des Feldes davon, um seine persönliche Bestzeit zu knacken. Nach 33:33 Minuten blieb die Uhr für den Sieger des Jahres 2017 stehen. Diese Zeit reichte zwar locker zum Gesamtsieg, nicht jedoch zur Betsmarke. „Am Ende ging mir etwas die Luft aus“, sagte der amtierende Bonner Marathon Stadtmeister der sich aktuell auf die 42 Kilometer im Oktober in Köln vorbereitet. Ein einsames Rennen lief auch der Zweitplatzierte Hakim El Makrini. Der Sieger von 2013 zählt ebenso wie Trautmann, seit Jahren zu den Stammläufern in Sechtem und benötigte diesmal 34:57 Min. Das Podest vervollständigte Simon Elshorst (37:16). Gleich zwei Rekorde gab es im Rennen der Frauen. Hier gewann Sonja Vernikov (39:11) vor Caterina Schneider (40:42). Beide Athletinnen blieben unter der bisherigen Bestmarke von 41:35 Min. die Vernikov vor zwei Jahren aufstellte. Gegen die 18-Jährige vom LAZ Puma Rhein-Sieg hatte die amtierende Bonner Marathon Stadtmeisterin vom LT Venusberg letztlich keine Chance. Mit deutlichem Abstand erreichte Stefanie Nitzsche vom ausrichtenden Verein „Die Grauen Burggeister“ das Ziel am Krausplatz.

Ihre gute Form bewies Vernikov zuvor beim Jedermann-Lauf auf der Fünf-Kilometer-Strecke mit 110 Teilnehmern. Auch hier lief die LAZ-Athletin in 18:00 Min. einen neuen Streckenrekord. Spannender gestaltete sich hier das Männer-Rennen, wo die beiden Erstplatzierten lediglich zehn Sekunden auseinander lagen. Am Ende hatte El Makrini (LT DSHS Köln, 16:42) auch hier das Nachsehen gegenüber seinem jüngeren Konkurrenten Gianluca Weßling (SSF Bonn, 16:32). Die schnellen Laufzeiten bei dem „Dorf-Event“ sind sicherlich der tollen Stimmung entlang der Strecke mit lauten Samba-Klängen geschuldet.

Ergebnisse:
Männer, 10 km: 1. Uli Trautmann (Racing Team Da Peng) 33:33 Minuten, 2. Hakim El Makrini (LT DSHS Köln/1. M40) 34:57, 3. Simon Elshorst 37:16, 4. Rainer Herberg (Bergfrösche) 37:22, 5. Arne Pöppel (Beueler10er/1. M45) 37:43, 6. Wiktor Vernikov (LAZ/1. MJ U18) 38:57, 7. Frank Peschke (LT Hersel) 39:12, 8. Lukas Hiller 39:25, 9 Jörg Darscheid (Sportlich-Team Bornheim) 39:36, 10. Heiko Deckert (Kirche für Bonn) 39:43.
Frauen, 10 km: 1. Sonja Vernikov (LAZ Puma Rhein-Sieg/1. WJ U20) 39:11 Minuten, 2. Caterina Schneider (LT Venusberg/1. W45) 40:42 Minuten, 3. Stefanie Nitzsche (Die Grauen Burggeister) 45:16, 4. Mathilda Recht (1. WJ U23) 47:53, 5. Karin Becker (1. W40) 49:10.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

02.09. Tim Dally mit Streckenrekord rund um die Burg Are
Berglauf oberhalb der Ahr zog erneut über 300 Läufer an
AHR-KREIS.
Eine echte Alternative zu den asphaltierten Stadtläufen bot wieder einmal der Verein der Selbstläufer des SV Altenahr beim 9. Panoramalauf rund um die Burg Are in Altenahr. Trotz der im Laufe des Tages hochsommerlichen Temperaturen gingen wieder 324 Teilnehmer an den Start des Landschaftslaufs. Auf der 33-Kilometer-Strecke gab es zudem zwei neue Streckenrekorde.

Die Ultra-Langdistanz über 52 Kilometer mit 1650 Höhenmetern nahmen immerhin 58 Athleten in Angriff. Vorjahressieger Markus Meinke (LG Ultralauf), der im Vorjahr mit 4:42:05 Std. die Streckenbestzeit aufstellte, wurde Opfer der hohen Temperaturen und brach am Ende völlig ein. 5:14:30 Stunden bedeuteten Platz Zwei hinter dem Sieger Patric Gilles (5:01:36), der im Vorjahr Zweiter wurde. Insgesamt blieben sechs Läufer unter der Sechs-Stunden-Marke, darunter auch die Gesamt-Sechste und erste Frau Rebecca Langer in 5:53:14 Stunden. Die Zielzeit von 8,5 Stunden wurde vom Veranstalter diesmal außer Acht gelassen.
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109 Läufer und Läuferinnen absolvierten den 33 Kilometer-Lauf mit 1100 Höhenmeter. Bei dem „gefühlten Marathon“ gab es gleich zwei neue Streckenrekorde. Männersieger Tim Dally war schon nach kurzer Zeit dem Rest des gemeinsamen Starterfelds über alle Distanzen enteilt. Der Siegerländer benötigte lediglich 2:34:20 Stunden und pulverisierte die Streckenbestzeit aus dem Vorjahr um knapp zehn Minuten. Hinter dem Zweitplatzierten Jan Kozak (2:54:34) erreichte mit Franziska Schneider bereits die erste Frau das Ziel. Die Läuferin vom VfL Waldbreitbach unterbot in 2:56:49 Std. ihre eigene Bestzeit aus dem Vorjahr um genau drei Minuten und wurde Gesamt-Dritte. Auch die Viert- bis Sechstplatzierten blieben noch unter der magischen Drei-Stunden-Marke bei dem Lauf, der über weite Teile des Rotweinwanderwegs bis Dernau führte.

Weniger hoch (520 Höhenmeter) und einiges kürzer (16 Kilometer) lief der Großteil der Teilnehmer (141). In der Zeit von 1:12:55 Stunde gewann Julien Jeandrée mit über sieben Minuten Vorsprung. Der Lokalmatador verpasste den Streckenrekord aus dem Vorjahr lediglich um drei Sekunden. Spannend war der Kampf um Platz Zwei, den Andreas Joswig (Schwelmer Jungs, 1:19:58) erst am letzten Anstieg für sich entschied. Dritter wurde der Bonner Joe Körbs (1:21:22), vor dem ehemaligen Radprofi Björn Glasner (Sinzig, 1:21:42). Unangefochtene Siegerin bei den Frauen wurde Sabine Duck (FSV Düsseldorf, 1:24:29). Die Vorjahressiegerin lag zwar diesmal fünf Minuten über ihrer Rekordzeit von 1:19:02 h, gewann jedoch deutlich vor Thurid Buch (Alfterer SC, 1:29:32) und Silke Schneider (Bonn, 1:32:18). Am Nachmittag wurde auch den jungen Teilnehmern etwas geboten. Im Wettstreit ermittelten die Kinder und Jugendlichen die Sieger über 700 bzw. 1400 Meter.

Ergebnisse:
Männer, 52 km: 1. Patric Gilles 5:01:36 Stunden, 2. Markus Meinke (LG Ultralauf/1. M40) 5:14:30, 3. Paul Nouaille (Frankreich) 5:20:03, 4. Stephan Peters (AC Eifel/Belgien) 5:45:36, 5. Sven Winkelmann (1. M45) 5:53:00.
Frauen, 52 km: 1. Rebecca Lenger (Selbstläufer SV Altenahr) 5:53:14 Stunden, 2. Eva Simonse (Niederlande) 6:05:53, 3. Claudia Lederer (LG Ultralauf/1. W40) 6:12:38, 4. Petra Kath (LT SV Westum/1. W50) 6:21:19, 5. Manuela Hohmeister (LG Mörfelden-Walldorf) 6:24:41.

Männer, 33 km:  1. Tim Dally (TuS Deuz) 2:34:20 Stunden, 2. Jan Kozak (Königswinter) 2:54:34, 3. Gunnar Mitzner (Athletik Waldniel/1. M55) 2:58:48, 4. Edgar Thelen (SV Pellingen/1. M45) 2:59:41, 5. Chris Fröhlich (Bad Ems/1. M60) 2:59:58.
Frauen, 33 km: 1. Franziska Schneider (VfL Waldbreitbach) 2:56:49 Stunden, 2. Gina Purschke (Selbstläufer SV Altenahr) 3:14:16, 3. Ascelina Hasber 3:34:19, 4. Ilse Schmitz (LLG St. Augustin/1. W55) 3:39:29, 5. Diana Seer (LT SV Westum/1. W45) 3:54:28.

Männer, 16 km: 1. Julien Jeandrée (Altenahr) 1:12:55 Stunde, 2. Andreas Joswig (Schwelmer Jungs/1. M50) 1:19:58, 3. Joe Körbs (Bonn) 1:21:22, 4. Björn Glasner (Sinzig) 1:21:42, 5. Marco Schwanke (Bonn) 1:25:28.
Frauen, 16 km: 1. Sabine Duck (FSV Düsseldorf) 1:24:29 Stunde, 2. Thurid Buch (Alfterer SC/1. W45) 1:29:32, 3. Silke Schneider (Bonn/1. W40) 1:32:18, 4. Carina Jochum (Bonn) 1:37:44, 5. Ulrike Krieg (Alfterer SC) 1:42:08.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

01.09. Achtung: Noch 300 freie Halbmarathon-Startplätze!
KÖLN.
Am kommenden Dienstag, 3. September, werden wir um 11:11 Uhr noch einmal 300 Halbmarathon-Startplätze freischalten!

Das Kontingent beinhaltet reservierte, aber nicht abgerufene Startplätze, etwa für Reiseveranstalter.

Wenn Du also noch teilnehmen möchtest, trag Dir diesen Termin dick und fett in den Kalender ein! Wir gehen davon aus, dass diese Startplätze schnell vergriffen sein werden!

Oder kennst Du jemanden, der es verpasst hat, sich rechtzeitig anzumelden? Dann ist nächsten Dienstag die absolut letzte Möglichkeit, einen Startplatz für den 13. Oktober zu ergattern!
(Mitteilung: Köln Marathon)

31.08. Abendläufer starten in Sonnenuntergang
GVG-Abendlauf Bergheim lockt fast 1.000 Hobbysportler in die Kreisstadt
RHEIN-ERFT.
Gemeinsam mit den Teilnehmern und Zuschauern feierten am Freitagabend die Partner und Veranstalter nach dem Motto „Laufend den Sonnenuntergang genießen“ in der Kreisstadt Bergheim die vierte Auflage des GVG-Abendlaufs. 970 Hobbysportler und Topstarter, darunter wieder 250 Bambini- und Schüler-Läufer, schnürten bei besten Bedingungen die Laufschuhe und sorgten für eine tolle Stimmung am Aachener Tor. An der Spitze der Hobbyläufer stand Bergheims Bürgermeister Volker Mießeler, der den Lauf durch seine Stadt gemeinsam mit Werner Abromeit, Geschäftsführer Titelpartner GVG Rhein-Erft, in Angriff nahm. Gemeinsam mit Geschäftsführer Dr.-Ing. Matthias Betsch von den Stadtwerken Bergheim gaben die beiden den Startschuss in den Bergheimer Fußgängerzone und schickten die Laufbegeisterten Richtung Sonnenuntergang auf die Strecke.

„Der GVG-Abendlauf Bergheim hat sein ganz besonderes Flair. Die Strecke ist einmalig und führt entlang der Erft durch die Bergheimer City“, freut sich Holger Wesseln, der unter anderem mit seiner Agentur den GVG-Staffelmarathon Pulheim, den Raiba-Frühlingslauf Frechen und den Computacenter Martinslauf Sindorf im Rhein-Erft-Kreis veranstaltet. „Danke an alle Teilnehmer und Zuschauer, die am Freitagabend gemeinsam mit unseren Partnern und Sponsoren ein Event für die ganze Familie erlebten. Hier möchte ich mich ganz besonders bei der GVG Rhein-Erft und den Stadtwerken Bergheim für die großzügige Unterstützung bedanken.“

Der Sieg beim 10-Kilometer-Hauptrennen ging an Freddy Ortmann in der Zeit von 34:32 Minuten. Der Starter vom Team LAZ Puma Rhein Sieg verwies Martin Worring (34:50 Min.) auf den zweiten Rang. Dritter wurde Manuel Skopnik (Rhein-Berg Runners / 36:27 Min.). Bei den Frauen wiederholte Claudia Schneider vom Team Bunert - Der Kölner Laufladen ihren Sieg aus dem Premierenjahr. Die Favoritin hatte nach einem ungefährdeten Sololauf durch die Kreisstadt in der Zeit von 38:43 Minuten die Nase vorn. Auf Rang zwei lief Tessa Mertens (42:50 Min.) und Julia Marx (46:27 Min.) belegte den dritten Platz.

Die GVG Rhein-Erft übernahm bei der vierten Auflage wieder das Titelpatronat für den Bergheimer Abendlauf. Am Start standen 47 Teilnehmer des GVG-Laufteams, das mit seinem Start Spendengelder für die gemeinnützige CuraCon Rhein-Erft sammelte. Der erlaufene Spendenbetrag wurde von den Stadtwerken Bergheim verdoppelt. Die größte Kindergruppe stellte die KiTa St. Pankratius beim Bambinilauf. Als Belohnung erhält jeder Schüler- oder Bambini-Finisher eine Kugel Eis vom Titelpartner GVG Rhein-Erft.

Organisator Holger Wesseln von der Kölner Agentur pulsschlag setzte wieder auf das erfolgreiche Konzept aus den Vorjahren. Ein „3 Läufe – 1 Start“- Event mit einer Mischung aus klassischem Straßenlauf und Laufevent für Jedermann sollte wieder Jung und Alt zum kollektiven Laufschuhschnüren animieren. Die drei Hauptläufe fanden auf einem 3,3 Kilometer langen Rundkurs statt. Teilnehmer konnten spontan entscheiden, wie viele Runden sie laufen möchten und wahlweise nach 3,3, 6,6 oder zehn Kilometern ins Ziel laufen. Am Ende gab es für jede Streckenlänge eine separate Wertung. Dabei war die 10-Kilometer-Distanz offiziell vermessen.
(Mitteilung: Pulsschlag)

30.08. Konstanze Klosterhalfen 2. beim Diamond League-Finale
Konstanze Klosterhalfen hat am Donnerstagabend beim Diamond League-Finale in Zürich über 1.500 Meter in einem absoluten Weltklasse-Feld den zweiten Platz erspurtet. Die 22-Jährige vom TSV Bayer 04 Leverkusen steigerte ihre Saisonbestleistung um 1,41 Sekunden auf 3:59,02 Minuten und verpasste den Hausrekord nur um eine winzige Zehntelsekunde.

Mit einer Schlussrunde von 59 Sekunden übertrumpfte Konstanze Klosterhalfen auf dem legendären Zürcher Letzigrund sogar Weltrekordlerin Genzebe Dibaba (Äthiopien) - vor mit 25.000 Zuschauern ausverkauftem Haus und bei gigantischer Stimmung. Im mit absoluter Weltklasse besetzten Feld musste die Leverkusenerin nur ihrer niederländischen Trainingspartnerin Sifan Hassan Vortritt gewähren. Das brachte eine 30.000-Dollar-Prämie.

„Ich weiß nicht, wie ich das geschafft habe. Ich fühlte mich einfach so gut. Die Atmosphäre ist super hier und das Publikum ist einfach so toll“, erklärte Konstanze Klosterhalfen. „Ich habe die gleichen Trainingsprogramme wie Sifan. Es gibt mir viel Kraft, mit ihr in der gleichen Gruppe zu trainieren“, so die sechsfache deutsche Rekordlerin, die in der 1.500-Meter-Weltbestenliste nun an sechster Stelle steht.
(Mitteilung: TSV Bayer 04 Leverkusen)

29.08. 3. Auflage des Schülerlaufs: Laufen wie die Großen!
KÖLN.
Am 13. Oktober 2019 findet im Rahmen des Köln Marathon die 3. Auflage des RheinEnergie Schülerlauf statt. Die rund vier Kilometer lange Strecke ist das von zahlreichen Zuschauern gesäumte Herzstück der Marathonstrecke. Gestartet wird um 11:25 Uhr in Deutz vor dem Ottoplatz. Die Schülerinnen und Schüler laufen über die Deutzer Brücke, um den Neumarkt herum zum Zieleinlauf auf der Komödienstraße am Kölner Dom. Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 2000 bis 2009, das Teilnehmerlimit liegt bei 2.500.

Gewertet werden neben den Einzelstartern (nach Alter und Geschlecht) auch die schnellsten Schulteams, die sich aus den jeweils fünf schnellsten Schülerinnen und Schüler zusammensetzen. Zusätzlich bekommt die Schule mit den meisten Finishern einen Preis in Höhe von 500 Euro für Sportmaterial. Ende des Jahres werden alle Siegerinnen und Sieger bei einem Eishockeyspiel der Kölner Haie in der LANXESS arena geehrt.
(Autor & Copyright: Jan Broniecki für Laufen im Rheinland)

28.08. Sechtemer Burgenlauf lockt mit toller Stimmung
Siebte Auflage der Grauen Burggeister verspricht Bestzeiten
RHEIN-SIEG.
Am kommenden Sonntag startet der Sechtemer Burgenlauf in seine siebte Auflage. Der Lauf wird durch die Dorfgemeinschaft Sechtem und die Laufgruppe "Die Grauen Burggeister" organisiert und durchgeführt. Los geht’s um 12:30 Uhr mit dem Bambini-Lauf (jünger als Jahrgang 2012) über 400m, gefolgt vom 900 Meter Schülerlauf (13 Uhr, Jahrgang 2007-2012) und dem 2,5 Kilometer Jugendlauf (13:30 Uhr) für die Altersklasse der Jahrgänge 2001 bis 2008. Die recht flache Strecke führt vorbei an der Weißen Burg und an der Grauen Burg und hat den Start und Ziel am Krausplatz in Bornheim-Sechtem. Wie bei den zurückliegenden Läufen gehen die Veranstalter davon aus, dass den Teilnehmern wieder eine tolle Stimmung, sowohl im Start-/Zielbereich als auch entlang des 2,5 km langen Rundkurses geboten wird, inklusive Samba Klängen durch die Band "Sambastico Bornheim". Vor dem Zehn-Kilometer-Hauptlauf (16 Uhr) gibt es noch einen Jedermann Lauf über Fünf Kilometer (14:45 Uhr) und Walking (13:30 Uhr). Nachmeldungen sind am Samstag zwischen 11 und 13 Uhr sowie am Veranstaltungstag bis zu 45 Minuten vor dem jeweiligen Start möglich.
www.graue-burggeister.de/Sechtemer-Burgenlauf
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

27.08. Das Dritte Geschlecht im Laufsport
KÖLN.
Seit dem 1. Januar gibt es neben männlich und weiblich "divers" als offizielles drittes Geschlecht. Ab 01. September 2019 setzt der Oswald- Hirschfeld- Erinnerungslauf als erste Laufveranstaltung in Köln, vielleicht auch bundesweit oder sogar weltweit, die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Intersexualität um. Beim DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund), dem obersten deutschen Sportfachverband und dem IOC (Internationales Olympisches Komitee) sind dazu auch schon positive Beschlüsse gefasst worden. Das bekräftigt uns auch den Weg in die intersexuelle und transidentitäre Zukunft zu gehen. Mit diesem Schritt betreten wir Neuland und es ist abzuwarten wie dieses angenommen wird, so Jürgen Cremer Race Direktor der Veranstaltung im Blücherpark.  
 
In diesem Jahr und nur Vorort kann man sich erstmalig auch unter "divers" anmelden Es wird auch eine eigenständige Auswertung dazu geben. Neben der Gesamtwertung Alle, Männlich und Weiblich wird es auch eine gesonderte Wertung des „Dritten Geschlechts“ geben. Wermutstropfen des ganzen ist, dass diese Wertung weder vom Fachverband noch für den Lauf Cup anerkannt wird.  Das bedeutet, dass diese Athletinnen und Athleten sich wie bisher anmelden müssen um in die Bestenlisten bzw. Cupauswertung mit aufgenommen zu werden.  
 
Für 2019 wird es ein Versuch sein. Wir werden sehen, ob dieses am 06.09..2020 nicht direkt von Beginn an bei der Onlineanmeldung möglich ist und es auch zu einer entsprechenden Anerkennung beim Fachverband kommt. Beim Lauf Cup wird darüber nachgedacht. Von Seiten Time and Voice, dem Zeitmesspartner der Veranstaltung, ist es kein Problem. Abzuwarten ist auch, wie der regionale Leichathletikverband reagiert, denn das „Dritte Geschlecht“ ist dort in den Veranstaltungsberichten noch nicht vorgesehen.  
 
Von Seiten der Köln SPD und dem veranstaltenden Ortsverein Köln- Bilderstöckchen ist das ein notwendiger Schritt zu mehr Gleichberechtigung im Sport. Somit wird die Ausrichtung zu mehr Intersexualität sowie Transindentät positiv begleitet und als Alleinstellungsmerkmal der Traditionsveranstaltung verstanden. Wir freuen uns auf Euren Besuch am kommenden Sonntag.

WICHTIGE ZUSATZINFO
Bei der Anmeldung der Teilnehmer, die sich für das verfassungsrechtlich legitimierte "Dritte Geschlecht" entscheiden, ist darauf zu achten, dass sie auch das bisherige bei der Geburt und im Pass eingetragene Geschlecht mit angeben. Wer dort bereits das Dritte Geschlecht eingetragen hat, der läuft leider außerhalb der Konkurenz. Der Grund ist, dass die Deutsche Leichtathletik Ordnung (DLO) und weitere übergeordnete internationele Regeln ein Drittes Gschlecht nicht vorsehen bzw. zulassen. Für den Veranstaltungsbericht ist aber eine Einteilung in Männlich oder Weiblich notwendig. Durch die zusätzliche Option "Diverses" wird lediglich eine Sonderwertung aktiv, welche rein intern und nur für diesen Personenkreis vorgesehen ist (Solidäritatsbekundung).
(Mitteilung: Jürgen Cremer für Laufen im Rheinland)

26.08. 4. GVG-Abendlauf Bergheim: Laufend dem Sonnenuntergang entgegen
Nachmeldemöglichkeit am Freitag vor Ort +++ „3 Läufe – 1 Start“-Konzept lockt über 1.000 Starterinnen und Starter in die Kreisstadt
RHEIN-ERFT.
Am kommenden Freitag trifft sich die regionale Running-Community in Bergheim, um bei der vierten Auflage des „GVG-Abendlauf Bergheim“ gemeinsam dem Sonnenuntergang entgegen zu laufen. Beim Run durch die Heimatstadt von Fußballstar Lukas Podolski durch die Fußgängerzone und Bergheims Wahrzeichen Aachener Tor, am Kreishaus vorbei entlang der Erft und wieder zurück Start- und Zielbereich am Medio.Rhein-Erft, werden wieder über 1.000 Hobbyläufer und Topstars der Szene erwartet.

An der Spitze der Hobbyläufer steht Bergheims Bürgermeister Volker Mießeler, der den Lauf durch seine Stadt gemeinsam mit Werner Abromeit, Geschäftsführer Titelpartner GVG Rhein-Erft, in Angriff nimmt. Die Riege der ambitionierten Sportler führt Topstarterin Claudia Schneider an, die den Premierenlauf im Jahr 2016 gewinnen konnte.

Kurzentschlossene können am Freitag bis eine Stunde vor dem Start im Medio.Rhein.Erft nachmelden. Im Zielbereich erwartet die Läuferinnen und Läufer zudem ein Rahmenprogramm mit Catering und Ausstellern. Auf der Internetseite des Veranstalters www.abendlauf-bergheim.de findet der interessierte Sportler alle wichtigen Infos zur Anmeldung und Strecke.

Die GVG Rhein-Erft übernimmt bei der vierten Auflage wieder das Titelpatronat für den Bergheimer Abendlauf. Am Start werden aktuell 47 Teilnehmer des GVG-Laufteams sein, das mit seinen Starts Spendengelder für die gemeinnützige CuraCon Rhein-Erft sammelt. Die größte Kindergruppe stellt die KiTa St. Pankratius beim Bambinilauf. Als Belohnung erhält jeder Schüler- oder Bambini-Finisher eine Kugel Eis vom Titelpartner GVG Rhein-Erft.

Organisator Holger Wesseln von der Kölner Agentur pulsschlag setzt dabei auf das erfolgreiche Konzept aus den Vorjahren. Ein „3 Läufe – 1 Start“- Event mit einer Mischung aus klassischem Straßenlauf und Laufevent für Jedermann soll wieder Jung und Alt zum kollektiven Laufschuhschnüren animieren. Die drei Hauptläufe finden auf einem 3,3 Kilometer langen Rundkurs statt. Teilnehmer können spontan entscheiden, wie viele Runden sie laufen möchten und wahlweise nach 3,3, 6,6 oder zehn Kilometern ins Ziel laufen. Am Ende gibt es für jede Streckenlänge eine separate Wertung. Dabei ist die 10-Kilometer-Distanz offiziell vermessen.

Der Startschuss des „GVG-Abendlauf Bergheim“ fällt beim 600 Meter langen Bambini-Lauf um 18.00 Uhr im Start- und Zielbereich vor dem Medio.Rhein-Erft in der Fußgängerzone. Rechtzeitig zum Beginn des neuen Schuljahres gehen um 18:30 Uhr auch die Schüler in den 1,5 Kilometer langen TK-Schülerlauf, der von der Techniker Krankenkasse unterstützt wird. Um 19.00 Uhr gehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die drei Distanzen des Hauptrennens.

Zeitplan
17:00 Uhr: Ausgabe der Startunterlagen
18:00 Uhr: Start 600 m Bambinilauf (bis einschließlich Jahrgang 2012)
18:30 Uhr: Start 1,5 km TK-Schülerlauf (bis einschl. 2004)
19:00 Uhr: Start 10 km Lauf (inklusive 3,3 km und 6,6 km)
19:05 Uhr: Siegerehrung Schülerlauf
20:30 Uhr: Siegerehrung 10 km-Lauf
www.abendlauf-bergheim.de
(Mitteilung: Pulsschlag für Laufen im Rheinland)

25.08. Sonnige Bilanz nach dem 21. Kölner Halbmarathon
KÖLN.
Eine sonnige Bilanz konnte das Leichtathletik-Team Deutsche Sporthochschule Köln nach seinem 21. Kölner Halbmarathon am vergangenen Sonntag ziehen. Über 2.100 Meldungen und 1.765 der gestarteten Läufer schließlich im Ziel über die vier angebotenen Distanzen von sieben bis 28 Kilometer. Also fast alle, die tatsächlich dann losgelaufen waren.„Trotz der Temperaturen lief es wie am Schnürchen, die Läufer sind heil und zufrieden im Ziel angekommen. Das macht uns alle sehr glücklich“, schwärmte Claudia Schneider als LT-Verantwortliche nach dem stimmungsvollen Tag im NetCologne-Stadion, dass die Teilnehmer nach jeder Runde entweder durchliefen für die nächste sieben Kilometer oder als Ziel und Ende ihres Laufes nutzten.

Marokkander Abid Zamzami dominiert Wettbewerb
Bei den Männern dominierte Abid Zamzami das Geschehen über die Halbmarathon-Strecke. Wie ein Uhrwerk absolvierte der frühere marokkanische Jugend-Rekordhalter über 3.000 Meter und Teilnehmer von Jugend-Weltmeisterschaften seine drei 7KM-Runden und lief in 1:08.35h knapp fünf Minuten vor dem Zweitplazierten ins Ziel. Bei den Frauen gewann Andrea Diethers von den ASICS Frontrunners in 1:27:15h ebenso deutlich das von NetCologne und der Techniker Krankenkasse unterstützte Event.
(Autor & Copyright: Jens Koralewski für Laufen im Rheinland)

24.08. Mehr als 500 Teilnehmer beim Monte-Sophia-Lauf in Niederzier
Auf der „Blutstrecke“ am Römerturm vorbei
DÜREN.
Kleiner Hügel im platten Land? Der Monte-Sophia-Lauf hat es in sich. 28 Kilometer und 370 Höhenmeter machen die Strecke zu einer sportlichen Herausforderung. Temperaturen von 30 Grad wie am Samstag verschärfen die Schwierigkeit noch einmal. Doch wer klangvolle Wegpunkte wie die "Rodelbahn", die "Blutstrecke" und den "Römerturm" am höchsten Punkt zurückgelassen hat, kann sich auf den Weg bergab ein wenig erholen - und die Blicke schweifen lassen: vom Kölner Dom bis zum Siebengebirge. In der Szene gilt der Monte-Sophia-Lauf des TV 1885 Huchem-Stammeln als einer der schönsten Volksläufe Deutschlands.

Zum 18. Mal fand der Lauf am Samstag statt. Start und Ziel war die Sportanlage des SV Niederzier am Weihberg. Die Organisatoren begrüßten rund 500 Sportler jedweder Altersklassen, die sich angemeldet hatten. Zur Auswahl standen sieben Strecken, vom 500-Meter-Sprint für Kinder über den 10-Kilometer langen Heinrich-Antons-Gedächtnislauf (Montelino-Lauf) bis zum 28-Kilometer langen Monte-Sophia-Lauf. Am Startpunkt hatte Georg Klein vom Organisatorenteam dieses Mal besondere Unterstützung. Brigitte von Ameln, die Schwester des verstorbenen Namensgebers Heinrich Antons, betätigte den Abzug der Startpistole. Die 71-Jährige ist seit mehr als 65 Jahren Mitglied des Sportvereins und gehörte Ende der 50er Jahre zu den ersten Frauen im TV Huchem-Stammeln. Ihr Bruder war ein begeisterter Langstreckenläufer, der seine Sportart und den Verein vorangebracht hat.

Die schnellsten drei Läufer des 18 Monte-Sophia-Laufs waren Kenny Johnen (LG RWE Power), Patrick Vonderhagen (SV Germania Dürwiß) und Manfred Schultes (DJK Herzogenrath). Sieger des 10-Kilometer-Laufs war Simon Dahl.
(Quelle: AZ)

23.08. Berichte vom 2. Tag der Bergisch Gladbacher Bahnlaufserie
RHEIN-BERG.
Viele Läufer nutzten die Gunst der Stunde mit perfekten Wetterbedingungen bei der 37. Bahnlaufserie in Bergisch Gladbach für neue Bestzeiten. Auch die gut besetzten Felder mit starker Konkurrenz sind wichtig für schnelle Zeiten. Im Toplauf über 5000 m hielt sich Lukas Kley vom TV Refrath running team die ersten drei Kilometer an die Marschroute von 74er-75er Runden. Dann legte er mit einem langen Endspurt ein Schüppchen drauf und schaffte es tatsächlich in seinem ersten 5000 m Bahnrennen unter die erhoffte Marke von 15:30 min zu
bleiben: 7. Platz in 15.29,49 min. Seine bisher Bestmarke auf der Straße liegt bei 16:21 min. „Ich bin gespannt, wie sich Lukas nächste Woche über die 10000 m schlägt“ schaut sein Trainer Jochen Baumhof bereits nach vorne. Auch Niklas von der Assen als 5. der M35 mit 17:35,01 min, Heiko Wilmes (M50/18:49,06), Gebeyehu Zemedkun (M30/19:06,56) in seinem zweiten Rennen im TVR-Trikot, Markus Heisig (M55/20:37,96), Stephan Kruse (M45/20:57,71) und Dirk-Hennig Lotz (M45/22:54,77) liefen alle flotte Zeiten. Bei den TVR-Damen überzeugten Antje Wietscher (1.W60) in 21:24,73 min und Carola Rentergent (1W55), die mit 21:48,05 min Jahresbestzeit lief.

Jan Dittrich vom TSV Bayer 04 Leverkusen war am Donnerstag in Bergisch-Gladbach bester Läufer der U18 über 1.000 Meter. Seine persönliche Bestzeit steigerte der Athlet von René Giesen auf 2:36,04 Minuten. Damit hatte er über drei Sekunden Vorsprung. Simon Bong steigerte sich im 5.000-Meter-Lauf der Männer auf 15:46,23 Minuten.
(Mitteilung: TV Refrath & TSV Bayer 04 Leverkusen)

22.08. Bonner fährt zur Berglauf-WM
DLV nominiert Moritz auf der Heide für das Langstrecken-Team

Der Bundesausschuss (BA) Laufen des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) hat das deutsche Team für die am 16. November in Villa la Angostura (Argentinien) stattfindenden Berglauf-Weltmeisterschaft der Langdistanz nominiert.

Vier Starter werden Deutschland am 16. November in Villa la Angostura (Argentinien) bei der Berglauf-Weltmeisterschaft der Langdistanz vertreten. Neben bekannten Namen der vergangenen internationalen Berglauf-Meisterschaften ist Moritz auf der Heide (LAZ Puma Rhein-Sieg) nach 2017 wieder in das deutsche Team aufgenommen worden, da er durch seine dies- und letztjährigen Leistungen überzeugen konnte.

Als einzige Frau wurde Stefanie Doll nominiert, die bei der Berglauf-EM 2019 in Zermatt (Schweiz) den sechsten Platz belegte.

Harald Rösch, Vorsitzender des BA Laufen, blickt den Weltmeisterschaften zuversichtlich entgegen: „Kurt König hat ein kleines und leistungsstarkes Team zusammengestellt. Seine Nominierungsvorschläge unterstützen wir sowie die Berglaufkommission voll und ganz und wünschen allen deutschen Athletinnen und Athleten viel Erfolg in Argentinien.“
(Quelle: DLV)

21.08. 36. Drei-Brücken-Lauf zugunsten der Deutschen KinderKrebshilfe in Bonn-Beuel
BONN.
Traditionell findet am 3. Sonntag im Oktober der Drei-Brücken-Lauf zugunsten der Deutschen KinderKrebshilfe statt. In diesem Jahr startet die 36. Auflage des Benefizlaufs am 20. Oktober am Hans-Steger-Ufer in Bonn-Beuel. Die Anmeldung ist bereits jetzt über die Internetseite www.drei-bruecken-lauf.de möglich, dort gibt es auch weitere Informationen zum Lauf.

Entlang der Beueler und Bonner Rheinpromenade folgt die Strecke der “Brückenrunde”, Bonns beliebtester Jogging-Strecke. Angeboten werden die Strecken über 10 km, 15 km und 30 km. Im Start-/Zielbereich und zweimal auf der Strecke werden Getränke angeboten.

Nach dem Lauf besteht für alle Aktiven und die Zuschauer die Möglichkeit, sich auf dem Schulhof der Josefschule an der Kuchentheke zu stärken.

Neben dem sportlichen Aspekt spielt beim Drei-Brücken-Lauf der Benefizgedanke eine große Rolle. Im Rahmen des Benefizlaufes werden die Läuferinnen und Läufer um eine Spende zugunsten der Deutschen KinderKrebshilfe gebeten. Im vergangenen Jahr spendeten die Läufer*innen sehr großzügig. Der Stiftung Deutsche KinderKrebshilfe konnten rund 13.700 Euro zur Verfügung gestellt werden, zur Unterstützung ihrer wichtigen Aufgabe im Kampf gegen den Krebs bei Kindern und Jugendlichen.
(Mitteilung: Dieter Stein für Laufen im Rheinland)

20.08. 4. GVG-Abendlauf Bergheim: Meldeschluss am Sonntag!
3 Läufe – 1 Start“-Konzept lockt über 1.000 Starterinnen und Starter in die Kreisstadt +++ 600 Meter, 1,5, 3,3, 6,6 oder 10 Kilometer – Laufbegeisterte starten mit den letzten Sonnenstrahlen in das Wochenende
RHEIN-ERFT.
„Gemeinsam dem Sonnenuntergang entgegen“ – unter diesem Motto trifft sich am 30. August 2019 zum vierten Mal die regionale Laufgemeinde beim „GVG-Abendlauf Bergheim“. Beim Run durch die Heimatstadt von Fußballstar Lukas Podolski durch die Fußgängerzone und Bergheims Wahrzeichen Aachener Tor, am Kreishaus vorbei entlang der Erft und wieder zurück Start- und Zielbereich am Medio.Rhein-Erft, werden wieder über 1.000 Hobbyläufer und Topstars der Szene erwartet.

Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann sich das persönliche Lauferlebnis in der Kreisstadt bis zum kommenden Sonntag, 25. August 2019, um Mitternacht online auf der offiziellen Webseite www.abendlauf-bergheim.de sichern.

Organisator Holger Wesseln von der Kölner Agentur pulsschlag setzt dabei auf das erfolgreiche Konzept aus den Vorjahren. Ein „3 Läufe – 1 Start“- Event mit einer Mischung aus klassischem Straßenlauf und Laufevent für Jedermann soll wieder Jung und Alt zum kollektiven Laufschuhschnüren animieren. „Wir laden wieder alle laufbegeisterten Hobbysportler ein, mit uns die letzten Sonnenstrahlen laufend zu genießen. Die Strecke ist einmalig und führt entlang der Erft durch die Bergheimer City“, freut sich Holger Wesseln, der unter anderem mit seiner Agentur erfolgreich den GVG-Staffelmarathon Pulheim, den Raiba-Frühlingslauf Frechen und den Computacenter Martinslauf Sindorf im Rhein-Erft-Kreis veranstaltet. „Darüber hinaus bieten wir allen Teilnehmern und Zuschauern an diesem Freitagabend im September mithilfe unserer Partner und Sponsoren ein Event für die ganze Familie. Hier möchte ich mich ganz besonders bei der GVG Rhein-Erft und den Stadtwerken Bergheim für die großzügige Unterstützung bedanken.“

Die drei Hauptläufe finden auf einem 3,3 Kilometer langen Rundkurs statt. Teilnehmer können spontan entscheiden, wie viele Runden sie laufen möchten und wahlweise nach 3,3, 6,6 oder zehn Kilometern ins Ziel laufen. Am Ende gibt es für jede Streckenlänge eine separate Wertung. Dabei ist die 10-Kilometer-Distanz offiziell vermessen.

Der Startschuss des „GVG-Abendlauf Bergheim“ fällt beim 600 Meter langen Bambini-Lauf um 18.00 Uhr im Start- und Zielbereich vor dem Medio.Rhein-Erft in der Fußgängerzone. Rechtzeitig zum Beginn des neuen Schuljahres gehen um 18:30 Uhr auch die Schüler in den 1,5 Kilometer langen TK-Schülerlauf, der von der Techniker Krankenkasse unterstützt wird. Um 19.00 Uhr gehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die drei Distanzen des Hauptrennens.

Zeitplan
17:00 Uhr: Ausgabe der Startunterlagen
18:00 Uhr: Start 600 m Bambinilauf (bis einschließlich Jahrgang 2012)
18:30 Uhr: Start 1,5 km TK-Schülerlauf (bis einschl. 2004)
19:00 Uhr: Start 10 km Lauf (inklusive 3,3 km und 6,6 km)
19:05 Uhr: Siegerehrung Schülerlauf
20:30 Uhr: Siegerehrung 10 km-Lauf

www.abendlauf-bergheim.de
(Mitteilung: Holger Wesseln für Laufen im Rheinland)

19.08. 756 Läufer trotzen dem Regen beim Sengbachlauf
Tim Dally und Franziska Schneider gewinnen Halbmarathon
RHEIN-BERG.
Es war sicher alles andere als ein Vergnügen für die insgesamt 756 Läufer am Sonntag um die Sengbachtalsperre zu laufen. Erschöpft und verdreckt liefen die Teilnehmer bei der 44. Auflage des Sengbachlaufs die teilweise bergige Strecke in sechs Distanzen. Die meisten (311) hatten sich dabei zugetraut, eine Runde durch den Wald, am Gewässer vorbei und die Berge hinauf und wieder herab zu absolvieren. Der Landschaftslauf ist als einer der schönsten in der Region bekannt, hat einen ausgezeichneten Ruf weit über eben diese hinaus. So reisen Läufer extra an, um den berüchtigten Berg am Ende der Strecke vor Start und Ziel zu bewältigen.

Stark besetzt war auch das Rennen über die Halbmarathon-Distanz. Hier gewannen mit Tim Dally und Franziska Schneider zwei echte Bergspezialisten. Der Sauerländer Dally hatte im Ziel über zwei Minuten Vorsprung und finishte nach 1:18:12 Stunde. Einen noch deutlicheren Sieg erlief sich Schneider. Die junge Ärztin aus Waldbreitbach absolvierte die zwei Runden, begleitet von ihrem Joe Körbs, in 1:34:34 Stunde.

Ihr Pacemaker hatte allerdings für den 3/4-Marathon gemeldet und musste noch eine Runde alleine laufen. Ein kurzer Erlebnisbericht:
"Nachdem ich Franziska erfolgreich bis Kilometer 20,2 gebracht habe, im sicheren Gefühl das sie das Rennen gewinnt, musste ich noch eine dritte Runde drehen. Ich wußte, jetzt wirds hart. Zumal der Regen wieder zunahm. Kurz vor der ersten von zwei Verpflegungsstationen lief der spätere Sechstplatzierte an mir vorbei und wollte mich motivieren mit ihm zu laufen. Doch bei mir schwanden langsam die Kräfte. Ich wusste, dass mindestens vier Läufer vor mir waren und hatte das Rennen von vorneherein als Trainingslauf unter Wettkampfbedingungen angesehen. Als noch ein weiterer Läufer mich regelrecht stehen ließ, versuchte ich zu retten, was noch zu retten war. Die Anfeuerungsrufe der ausharrenden Streckenposten und das Überrunden zahlreicher Läufer, die teilweise gingen, motivierte mich auch den letzten Berg hoch zu laufen. Die meisten grünen Startnummern (Halbmarathon) verfielen hier ins Walking. Unauffällig schleppte ich mich ins Ziel, ohne dass mich der Streckensprecher (war gerade im angeregten Plausch, ohne Mikro) erkannt hätte. Immerhin rief mir ein älterer Herr zu: Bravo, gut gemacht! Als Belohnung für die Strapazen gabs eine schöne Finisher-Medaille. Nach der Analyse mit Thomas Sambale, der in starken 2:12:54 Stunden Gesamt-Zweiter wurde, konnte ich in etwa einordnen, wo ich gelandet war. Platz Sieben und Altersklassen-Dritter in 2:23:31 Stunden stimmte mich zufrieden. Unerklärlich, wie ich hier vor drei Jahren mal 2:15h gelaufen bin. Diese Zeit hätte heute fürs Podium gereicht. Ganz vorne landete mit Andrej Bullach ein Langstrecken-Berg-Spezialist in sagenhaften 2:08:57. Die erste Frau unter den 125 Finishern erreichte nach 2:35:01 das Ziel. Erfreulich auch, dass meine Garmin-Uhr mit der gelaufenen Distanz übereinstimmte. 30,84 Kilometer und 742 Höhenmeter waren zum Dritten Male einen Ausflug ins Bergische Land nach Witzhelden wert. Ich Danke Margret Knigge und ihren Team für die tolle Organisation. Schade, dass das Wetter auch mich veranlassten schnell nach Hause zu fahren.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

18.08. Diamond League-Sieg und nächster Rekord für
Konstanze Klosterhalfen

Es war absehbar, dennoch sorgt „Koko“ Klosterhalfen immer wieder für Furore. Beim Diamond League-Meeting in Birmingham (Großbritannien) lief die 22-Jährige über eine Meile einen neuen deutschen Rekord und ließ dabei ein internationales Top-Feld hinter sich. Nur zwei Wochen nach ihrem geschichtsträchtigen 5.000-Meter-Rennen im Rahmen der nationalen Titelkämpfe trägt sich Konstanze Klosterhalfen auch über eine Meile in die Rekordbücher ein. In Birmingham lief die Studentin die 1.609 Meter lange Distanz in 4:21,11 Minuten und blieb damit unter
dem deutschen Rekord (4:21,59 Minuten) von Ulrike Bruns, der sich in drei Tagen zum 34. Mal gejährt hätte. Außerdem lief bei einem Diamond League-Meetings noch nie eine Athletin schneller als Konstanze Klosterhalfen. Die bisherige Bestzeit hielt Sonia O’Sullivan (Irland; 4:24,27 Minuten) - gelaufen im Jahr 1992!  
(Autor & Copyright: Mareike Brischke für Laufen-im-Rheinland)

17.08. Berichte vom 1. Lauf der Bergisch Gladbacher Bahnlaufserie
RHEIN-BERG.
Bei der 37. Bergisch Gladbacher Bahnlaufserie hat Lukas Kley bei seinem allerersten Bahnwettkampf gezeigt, welches Potential der Läufer vom TV Refrath running team hat. Die defensive Renneinteilung ging voll auf. Das beweisen die 1000 m Splits von 3:02-3:00-2:55 min. Mit einer fulminanten 69er Schlussrunde lief der 26jährige nach siebeneinhalb Runden nach 8:56,84 min als 7. der Männerklasse ins Ziel. Ein starkes Bahndebut lief auch Niklas von der Assen als 5. der M35 mit 10:07,29 min. Gute Zeiten liefen auf der Langstrecke liefen auch Ramsi Mekkioui (7.M45/11:12,87), Björn Opitz (8.M45/11:18,19), Dirk Henning Lotz (9.M45/13:37,61), Heiko Wilmes (3.M50/10:48,80), Carola Rentergent (2.W55/12:44,95) und Antje Wietscher (1.W60/12:34,96).
Schnelle Zeiten über 800 m – Frank Weber mit Turbo – Kalle König unter 2:40 min Er hat ihn wieder gezündet: der vielfache Deutsche Meister in der M50 Klasse hat sein Verletzungspech überwunden und hat auf den letzten 200 m wieder seinen gefürchteten „Lucky Punch“ ausgepackt. Mit 2:10,24 min war Frank Weber gut zwei Sekunden schneller als bei der DM. „Ich hätte früher anziehen müssen, dann hätte ich die 2:10 auch noch gepackt“ ist sich der ehrgeizige Mittelstreckenspezialist sicher. Altmeister Karl-Heinz König hat es wieder geschafft. mit 2:39,18 min blieb der fast 72jährige wieder unter der 2:40er Marke und ist wieder Deutschlands Schnellster in seiner Altersklasse. Der 17jährige Nachwuchsläufer Marc Bischof verbesserte seinen Hausrekord gleich um 8 Sekunden auf 2:20,14 min. Schnell unterwegs waren auch Damian Zehnpfennig (14.M20/2:32,98) und Martin Groos (1.M65/2:46,99).

Ein neuer LAZ Rekord und viele neuen persönliche Bestzeiten bei der 37. Bahnlaufserie des TV Herkenrath waren die Ausbeute der Puma´s in Bergisch Gladbach! Über die 800 m lief Nils Hasselberg als 5. der Männer die 800 m in 2:02,51 min.. In der U18 wurde Sven Scheilz in 2:13.86 vierter und Alex Schmidt mit neuer P.B. 2:16.75 fünfter.
Über die 3000 m trumpften dann die Puma´s richtig auf. Lucas Hemkes lief von Anfang an ein beherztes Rennen und leis kein Zweifel auf kommen, dass er heute Bestzeit laufen wollte. Als gesamt 2. und Gestalter des 3000 m blieben die Uhren bei 8:41,73 min. stehen. Seine bisherige PB: 8:43,89 min. aus dem Jahre 2017 verbesserte er um über 2 Sekunden.
Aber auch die Schützlinge von Trainer Lucas Hemkes standen dem Trainer in keiner Weise nach. Allen voran Eliah Rieck der in Florian Herr einer erfahren Tempomacher an seiner Seite hatte sorgte für Aufsehen. Das 15 jährige Nachwuchstalent des LAZ Puma steigerte den LAZ-Schülerrekord auf 9:17.04 min.! Dies Zeit bedeutet Platz 2 in der DLV Bestenliste und einer Verbesserung seiner 3000 m Leistung aus dem letzten Jahr (11:41,56 min) um mehr als 2:30 Minuten! Neuzugang Jannis Kohl konnte sich in der U20 als 3. in neuer P.B. (9:30.53 min.) behaupten. Dioni Gorla (LAZ Puma) lief als 6. 10:41.26 min. , Sarah Valder als 7. 11:03.00 min. Benedikt Nolte lief in der Vorbereitung auf die 20 Kampf WM nächste Woche in Helsinki die 800 m und die 3000 m (2:11,03 & 10:14,66 min).
(Mitteilung: Jochen Baumhof und Thomas Eickmann)

14.08. Hinter dem Zielhang warten Torten
44. Sengbachlauf am Sonntag in Leichlingen-Witzhelden
RHEIN-BERG.
Dass Sportskanonen am 18. August ihre Ups und Downs haben werden, ist sicher. Denn das Höhenprofil des bergigen und mit einem anspruchsvollen Schlussanstieg gesegneten Sengbach-Talsperrenlaufs ist eine Herausforderung. Ein anderer Anreiz für Jogger, Walker und Marathonis ist die familiäre Atmosphäre der Großveranstaltung. Deren Cafeteria mit meterweise hausgemachten Kuchen und Torten, die Waffelbude und frische Erbsensuppe sind in der Läufer-Community legendär. Das Buffet wird in der Zeltstadt unter Bäumen in einer Woche wieder aufgebaut: Am Sonntag, 18. August, wird der 44. Sengbachlauf gestartet.

Der Lauftreff des TV Witzhelden organisiert das Ereignis komplett ehrenamtlich. Rund 100 Helfer des Turnvereins sind am Sonntag auf den Beinen – keiner, um mitzulaufen, sondern alle, um Athleten und Zuschauer zu betreuen, Autofahrer auf den Parkplätzen an der L 294 in Neuenhof einzuweisen und Sportlern Duschmöglichkeiten in der Schule Kuhle zu zeigen.

Zwei Dutzend Aktive waren aber schon vergangene Woche auf der Strecke aktiv, sprichwörtlich um den Wald zu fegen. Die Wege wurden von Ästen und Tannenzapfen, zugewucherte Passagen von Brombeerzweigen und Brennnesseln befreit und der Start- und Zielbereich für die Budenstadt mit Laufkleidung, Imbiss- und Getränkeständen, Bühne und Mobil-Toiletten vorbereitet.
Transponder am Shirt

Jochen Baumhof wird das Rennen wieder über eine Lautsprecheranlage am Waldrand moderieren. Online haben bis zum Ablauf der Frist rund 350 Starter die Möglichkeit der Voranmeldung genutzt – ähnlich viele wie im Vorjahr. Am Sonntag rechnet das Orgateam um Margret Knigge und Bernd Munk daher erneut mit mehr als 700 Läuferinnen und Läufern. Zu den Hochzeiten des Sengbachlaufs waren es mal bis zu 1500. Aber die Konkurrenz ist im Zuge des Laufbooms immer größer geworden, es gibt kaum noch ein Wochenende ohne Terminüberschneidungen.

Neu geregelt ist dieses Jahr die elektronische Zeitmessung. Statt der teuren und aufwendigen Champion Chips kommen erstmals Transponder zum Einsatz, die an der Startnummer kleben. Neu entworfen worden sind die Medaillen aus polnischer Produktion, die alle erfolgreichen Starter bekommen.

Der 44. Sengbach-Talsperrenlauf wird vom Lauftreff des TV Witzhelden am Sonntag, 18. August, ausgerichtet – bei jedem Wetter. Start und Ziel sind im Wald nahe der Ortschaft Brachhausen an der L 294 zwischen Witzhelden und Hilgen, Parkplätze auf den Wiesen bei Neuenhof.

Anmeldungen sind für Teilnehmer, die sich vorab noch nicht online über die Homepage des Sengbachlaufs angemeldet haben, am Wochenende der Veranstaltung im Infozelt möglich, das am Wanderparkplatz Neuenhof stehen wird: Am Samstag, 17. August, von 14 bis 16 Uhr, und am Sonntag, 18. August, ab 7.30 Uhr.

Die Startzeiten der sechs Laufdistanzen am 18. August:
9 Uhr Dreiviertel-Marathon (30,9 Kilometer) und Halbmarathon (21,1 km)
9.10 Uhr Jedermannlauf (3 km)
9.35 Uhr Sengbachmeile (1,6 km)
9.55 Uhr Sengbachrunde und Walking (11,3 km)
www.sengbachlauf.de
(Quelle: KStA)

13.08. DLV vergibt Deutsche Meisterschaften 2021 nach Kassel
Die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften 2021 finden in Kassel statt. Das hat das Präsidium des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) in dieser Woche einstimmig beschlossen.

Die besten deutschen Leichtathleten kehren zurück ins Auestadion: Im Jahr 2021 werden die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Kassel ausgetragen. Diese Entscheidung traf in dieser Woche einstimmig das Präsidium des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV). Der genaue Termin wird noch bekanntgegeben.

„Wir freuen uns auf die Deutschen Meisterschaften 2021 in Kassel“, sagt DLV-Präsident Jürgen Kessing, „Kassel war bisher immer ein guter Gastgeber.“ Zuletzt hatten die nationalen Titelkämpfe der Leichtathleten im Jahr 2016 in der hessischen Metropole stattgefunden. Damals waren sie der entscheidende Qualifikations-Wettkampf für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro (Brasilien) gewesen. 2021 sollen sie den Weg zu den Weltmeisterschaften in Portland, Oregon (USA) weisen.
(Quelle: DLV)

12.08. Markus Mey feiert ersten Sieg beim Monschau-Marathon
KREIS AACHEN.
Markus Mey hat den 43. Monschau-Marathon gewonnen. Nach 2:53:04 Stunden kam er vor Manuel Skopnik (Rhein-Berg Runners) und Wesley Soors ins Ziel. Die schnellste Frau war Tanja Schmitz mit 3:07:22 Stunden.
Bei frischen Temperaturen machte sich ab 6 Uhr in der Früh ein stattliches Läuferfeld auf, den wunderschönen Rundkurs durch das Monschauer Land zu erleben. Anwohner, Begleiter und Fans sorgten wieder einmal für eine einmalige Stimmung entlang der Strecke. Nach dem Zieleinlauf wurde während der großen After-Run-Party mit Lauffreunden samt Familien und Freunden gefeiert.
(Quelle: Aachener Zeitung)

11.08. 9. Panoramalauf rund um die Burg Are am 31. August
Selbstläufer des SV Altenahr freuen sich auf viele begeisterte Teilnehmer beim Landschaftserlebnislauf
AHR-KREIS.
An der oberhalb von Altenahr gelegenen Martinshütte heißt es am Samstag, 31. August wieder: Landschaft laufend erleben, dort wo sich das Ahrtal von seiner schönsten, seiner wildesten Seite zeigt. Beim Panoramalauf rund um die Burg Are gilt es den idyllisch gelegenen Weinort mit seiner eindrucksvollen Burgruine auf verschieden langen Strecken zu umrunden.

Am Morgen werden die Langstreckler auf die Reise geschickt; gemeinsam starten um 9:30 Uhr die Läufer zu einem anspruchsvollen Rundkurs über 16 km mit ca. 520 Höhenmetern, über 33 km mit 1100 Höhenmetern, und zu der einzigen Ultralaufstrecke im Kreis Ahrweiler, die mit stolzen 1650 Höhenmetern auf einer Distanz von 52 km einen fast schon alpinen Schwierigkeitsgrad aufweist.

Die Veranstaltung hat sich in der Laufszene längst einen Namen gemacht und lockt Sportler aus ganz Deutschland und den angrenzenden Ländern an den Start. Immer stark vertreten dabei die BeNeLux Länder, aber auch Teilnehmer aus dem hohen Norden, aus Hamburg und Northeim sind diesmal mit dabei. Viele kommen immer wieder und gerne zum Panoramalauf, wie z. B. Dirk-Manuel Gehle, der bereits zum 7. Mal aus dem münsterländischen Wadersloh für ein Wochenende zum Landschaftslauferlebnis ins Ahrtal reist.

Alle Langdistanzen warten auf mit längeren Bergauf- und Bergab-Passagen, kurzen, knackigen Anstiegen, aber auch längeren flachen Abschnitten, führen vorbei an den landschaftlichen Highlights in der Umgebung von Altenahr, nutzen Teile des bekannten Rotweinwanderweges, des Ahruferwanderweges, führen über den Schwedenkopf bis oberhalb von Dernau (K 33 / K 52), machen eine Schleife zur Saffenburg (K 52) und erklimmen das Dach des Ahrgebirges, den Steinerberg (K 52). Es geht nicht nur über herrliche Wanderwege, auch längere, anspruchsvolle Single-Trails sind integriert.

Die Landschaft im mittleren Ahrtal bietet somit eine echte Alternative zu den asphaltierten Stadtläufen, geht es hier doch weniger um die Jagd nach neuen Bestzeiten, als vielmehr um das Laufen in seiner schönsten Form im Kreise Gleichgesinnter.

Im Anschluss daran gibt es an der Hütte bei Grillwürstchen und einem kühlen Getränk, bzw. bei Kaffee und Kuchen sicher ausreichend Gelegenheit, Erlebtes noch einmal Revue passieren zu lassen, mit den Mitläufern zu fachsimpeln, oder die Teilnehmer des Supersprint 5 3/4 km anzufeuern, die am Nachmittag um 17 Uhr auf die Strecke geschickt werden. Diese Laufstrecke ist für alle Läufer gedacht denen die Distanzen am Morgen effektiv zu lang und anspruchsvoll sind, für die " jungen Sprinter " (Jahrgang 2000 und jünger) erfolgt dabei eine separate Jugendwertung. Die Strecke ist kurz aber selektiv, ein Teil davon wird als Wendepunktstrecke gelaufen, rund 125 Höhenmeter sind zu bewältigen.

Auch für die Schüler wird etwas geboten; um 16 Uhr starten die Jahrgänge 2008 und jünger zu einer leicht welligen und aussichtsreichen 700 m Runde um die Martinshütte, und um 16:25 Uhr geht es für die Jahrgänge 2004 - 2007 auf die doppelte Distanz.

Geehrt werden nicht nur die drei schnellsten Teilnehmer (m/w) einer jeden Strecke, es gibt auch einige Sonderpreise, u. a. für die größte teilnehmende Gruppe (Verein), und auch neue Streckenrekorde werden Dank der Unterstützung durch die Kreissparkasse Ahrweiler prämiert.

Die Vorbereitungen für die Veranstaltung laufen auf vollen Touren, die Selbstläufer Altenahr hoffen nun noch auf angenehme Wetterbedingungen und eine Vielzahl motivierter Läufer aus nah und fern. Es ist sicher für jeden eine Strecke dabei, und gerade auch Freizeitläufer, Schüler und " Premierenläufer ", sowie interessierte Zuschauer und Familienangehörige sind angesprochen den Panoramalauf durch ihre Teilnahme, bzw. ihr Erscheinen zu unterstützen.

Anmeldungen sind online über die Homepage www.selbstlaeufer-altenahr.npage.de möglich, dort findet man auch nähere Informationen zum Lauf und den Selbstläufern Altenahr. Weitere Anmeldemöglichkeiten; per E-Mail an annette.frings@gmx.de , oder telefonisch unter 02643/2314, bzw. 01735436199, Nachmeldungen werden an der Martinshütte bis zu einer halben Stunde vor dem jeweiligen Start entgegengenommen.  
(Mitteilung: Selbstläufer SV Altenahr für Laufen im Rheinland)

10.08. Malberglauf-Jubiläum im Dauerregen
Debütanten-Siege für Martin Müller und Dioni Gorla
RHEIN-WIED.
Es war kein Zuckerschlecken für die 346 Läufer/-innen und 19 Nordic Walker am Freitagabend beim 20. Malberglauf an den Start zu gehen. Die ersten Tropfen beim Warmlaufen entwickelten sich zu einem Dauerregen, der mit zunehmender Zeit immer heftiger wurde und den oberen Abschnitt, hinauf zur Malberghütte zu einer Rutschpartie machte. Völlig abgekämpft und durchnässt, aber voller Stolz, erreichten alle Teilnehmer nach knapp 6 Kilometern und 370 Höhenmetern das Ziel unter dem warmen Applaus der ausharrenden Zuschauer.

Besonders eilig hatten es der spätere Sieger Martin Müller (LG Meulenwald Föhren) und Ahferom Teame (LG Rhein-Wied). Beide Läufer setzten sich bereits am ersten Anstieg vom Rest des Feldes ab und bekamen erst im späteren Verlauf Gesellschaft von Daniel Weiser. Der dreimalige Gesamtsieger vom LAZ Puma Rhein-Sieg kam jedoch nur noch an Teame heran und lag am Ende lediglich sechs Sekunden hinter dem Zweitplatzierten. Müller, der zum ersten Mal am Start war, hatte sich auf den Schlussanstieg leicht absetzen können und hatte im Ziel einen Vorsprung von 29 Sekunden. Auf einer Kurzstrecke wie dieser, ein Riesenvorsprung. Der Trierer Müller (28) hatte als amtierender Rheinlandmeister im Zehn-Kilometer-Straßenlauf kurzfristig nachgemeldet.

Noch deutlicher fiel der Sieg von Frauen-Siegerin Diona Gorla aus. Die für das LAZ startende Düsseldorferin gewann ihre Malberg-Premiere in 28:30 Minuten. Erst 53 Sekunden später erreichte Viola Pulvermacher, die diesjährige Rheinlandmeisterin im Zehn-Kilometer Straßenlauf das Ziel (29:23). Knapp dahinter folgte Annika Peiler (SSF Bonn, 29:34). Marlen Günther, die Siegerin von 2013 und 2014, musste sich mit Platz Vier (29:48) zufrieden geben. Vorjahressiegerin Sabine Duck (FSV Düsseldorf) wurde nur Sechste in 30:29 Min.

Im Siebengebirgscup, einer Serie von vier Veranstaltungen, führt nach zwei Läufen Andreas Knopp (Ruderverein Bad Ems). Die beiden Bonner Christian Böhning (SSF) und Joe Körbs (LT Ennert) folgen auf Platz Zwei und Drei. Bei den Damen konnte Günther ihren Vorsprung auf Franziska Schneider leicht ausbauen und hat nun beste Chancen auf den Gesamtsieg. Die weiteren Läufe zum Cup: 8. September Löwenburglauf, 9. Dezember Siebengebirgsmarathon.

Ergebnisse:
Männer, 6 km: 1. Martin Müller (LG Meulenwald Föhren) 24:18 Min., 2. Ahferom Teame (LG Rhein-Wied) 24:47, 3. Daniel Weiser (7G runergy Laufteam/1. M40) 24:53, 4. Vincent Richrath (PSV Bonn) 25:29, 5. Sören Plag (LC Mengerskirchen) 25:44, 6. Alexander Löhr (7G runergy Laufteam) 25:47, 7. Sören Braun (Physio Athletics) 26:09, 8. Ruben Auer (LG Klottengasse) 26:18, 9. René Göldner (LAZ Puma Rhein-Sieg/1. M45) 26:25, 10. Andreas Jeschke (SRL Triathlon Koblenz) 27:12.

Frauen, 6 km: 1. Dioni Gorla (LAZ Puma Rhein-Sieg) 28:30 Min., 2. Viola Pulvermacher (LG Laacher See) 29:23, 3. Annika Peiler (SSF Bonn) 29:34, 4. Marlen Günther (LAZ) 29:48, 5. Franziska Schneider (VfL Waldbreitbach) 30:12, 6. Sabine Duck (FSV Düsseldorf) 30:29, 7. Victoria Otten (Uni Bonn) 30:43, 8. Asteria Wagner (1. W45) 31:46, 9. Caterina Schneider (beide LT Venusberg) 32:52, 10. Joanna Tallmann 33:05.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen-im-Rheinland)

v.l.n.r.: Wolfgang Rehmer, Franz Huhn, Gabriele Weitz-Geyer, Thomas Eickmann, Volker Bremer.

09.08. 100 Jahre Straßenlauf in Siegburg
Deutsche Meistershaften locken Laufelite an den Michaelsberg - Sabrina Mockenhaupt will an den Start gehen
RHEIN-SIEG.
Straßenlauf in Siegburg hat eine lange Tradition. "Vor genau 100 Jahren gabe s hier in Siegburg den ersten Straßenlauf", berichtet die Vorsitzende des TV Kaldauen, Gabriele Weitz-Geyer. Am 8. August 1919, kurz nachd em Ende des Ersten Weltkrieg, wurde erstmals über die Straßen der Kreisstadt gerannt. Das hat Leichtathletik-Historiker Wolfgang Rehmer herausgefunden. Genau 100 Jahre später stellen die Organisatoren des Hit-Citylaufs zusammen mit Siegburgs Bürgermeister Franz Huhn ihre 13. Veranstaltung mit den darin integrierten Deutschen Meisterschaften auf dem Michaelsberg vor.

Zwischen 1919 und 2019 gibt es Parallelen: Wie heute wurde (mit Unterbrechung durch den Zweiten Weltkrieg) bis 1953 der Michaelsberg umrundet. Vor 100 Jahren und in der Folgezeit teilten sich zehn Läufer die gut drei Kilometer lange Strecke allerdings als Staffel unter sich auf.

Am 15. September wird ein flacher, 2412 Meter langer Rundkurs von jedem DM-Teilnehmer viermal durchlaufen. Zusätzlich zum Zieleinlauf auf dem Siegburger Marktplatz ergeben sich so zehn Kilometer.

War in den 1920er Jahren mit dem nach Siegburg eingeheirateten Hans (Jean) Kastenholz ein Deutscher Meister Star, aber auch Motor der Siegburger Läufe, darf sich das Publikum diesmal sogar auf eine 45-malige nationale Titelträgerin freuen. "Sabrina Mockenhaupt will unbedingt laufen", erzählte Thomas Eickmann. Der Sportliche Leiter des LAZ Puma Rhein-Sieg, zu dem auch der TV Kaldauen gehört, hat mit "Mocki" am Rande der Finals in Berlin gesprochen.

Außederm habe sich der zurzeit stärkste deutsche Langstreckler-Verein, die LG Telis Finanz Regensburg, um Marathon-Olympiateilnehmer Philipp Pflieger angekündigt. Die Bayern kommen unter anderem mit Moritz Beinlich, der im Frühjahr den Deutschen Meistertitel im Halbmarathonlauf gewonnen hat.

Während die beiden DM-Rennen nur für Vereinsmitglieder mit Startpass offen sind, kann beim Citylauf jeder mitmachen. Auch das hat Tradition in Siegburg. In Bobingen bei Augsburg fand 1963 der erste sogenannte Volkslauf in Deutschland statt (nachzulesen im Buch: Laufen in Bonn und Umgebung). Danach öffnete nach Rehmers Recherche der Siegburger TV den Lauf um den Michaelsberg auch für Nicht-Vereinsmitglieder.

"Bewegung ist Leben. Deshalb bin ich dankbar, dass das in solcher Weise bei uns in Siegburg gelebt wird", lobte Bürgermeister Huhn das Engagement von Eickmann, seinem etwa 50-köpfigen Kernteam und weiteren rund 100 ehrenamtlichen Helfern. Beim Citylauf will man wieder alle in Bewegung bringen, vom Bambino bis zum Senior - egal wie schnell.

"Wir freuen uns über jeden, der mitläuft", sagt Eickmann. Die Strecke des Zehn-Kilometer-Rennens (Start: 12.10 Uhr) ist identisch mit der DM-Strecke. Auch Fünf-Kilometer-Läufer (13.30 Uhr) und der Nachwuchs der Jahrgänge 2004-2010 (14.10 Uhr) rennt zwei- beziehungsweise einmal um den Michaelsberg. Außederm gibt es noch Bambiniläufe. Diese gehen über 500 Meter und sind nach Jungen und Mädchen getrennt.

Etwas bleibt allerdings den Meisterschaftsteilnehmern vorbehalten: die vom Siegburger Künstler Volker Bremer entworfenen Medaillen und Urkunden wird es nur bei der DM geben. "Das sind Unikate. Wir werden die kein zweites Mal verwenden. Egal, ob wir noch mal Deutsche Meisterschaft machen", betont Eickmann.
(Autor & Copyright: Holger Teusch für Laufen im Rheinland)

08.08. Stundenlauf weiterhin mit zwei Starts
KÖLN.
Auf vielfachen Wunsch aus der Läufergemeinschaft bleibt es, entgegen des in der Ausschreibung angekündigten Formats, bei zwei Starts des Stundenlaufs am 13.8.2019. Die Veranstaltungsorganisatoren der TFG Nippes entschieden sich für die bewährte Praxis mit zwei Rennen. Diese Beibehaltung des bewertem Formats bedeutet, dass um 18 Uhr der erste Start gemeinsam mit dem Kinder- Jugendlauf erfolgt. Mit einer Verschiebung um 15 Minuten wird dann um 19.15 Uhr der zweite Start erfolgen. Somit kann jeder Stunfenläufer und Stundenläuferin entscheiden wann er startet. Beide Läufe werden also getrennt erfasst aber gemeinsamen ausgewertet. Getrennte Ergebnislisten erfolgen nicht. Außerdem möchten wir damit sicherstellen, dass die Rundenzählerproblematik gemindert wird, weil eine gemeinsame Teamanmeldung bei unterschiedlichen Starts zur gegenseitiger Rundenzählung auch weiterhin genutzt werden kann und somit der Rabatt auf das Startgeld beider Teilnehmer genutzt werden kann. Jener Startgeldnachlass wird auch anerkannt, wenn ein Teilnehmer/eine Teilnehmerin eine weitere Person mitbringt, der sich nur als Rundenzähler zu Verfügung stellt.
Weitere Infos zum Ablauf und Orgsnisation entnehme der Ausschreibung oder schreibe uns per E- Mail unter den in der Ausschreibung vermerkten Adressen. Es erfolgen jedoch auch am Veranstaltungstag noch Ablaufinformationen. Wir freuen uns auf Euren Besuch und heißen Euch jetzt schon herzlich willkommen.
www.tfg-koeln.de
(Mitteilung: TFG Köln)

07.08. Frühere Malberglaufsieger beim Jubiläumslauf am Start
330 Meldungen – Zweiter Lauf zum Siebengebirgscup
RHEIN-WIED.
Weit über 300 Voranmeldungen verzeichnet das Organisationsteam des VfL Waldbreitbach für den 20. Malberglauf am Freitag. Zum Jubiläumslauf wurden alle früheren Malberglaufsieger(innen) eingeladen.

Der dreimalige Malberglaufsieger (2007, 2011, 2012) Daniel Weiser (7G runergy Laufteam) steht ebenso auf der Starterliste wie die Siegerin von 2013 und 2014, Marlen Günther vom LAZ Puma Rhein-Sieg. Die dreimalige Malberglaufsiegerin (2004, 2007, 2008) Birgit Lennartz von der LLG St. Augustin gehört fast schon zum Stammpersonal. Die Siegerin des Siebengebirgscups der beiden letzten Jahre, Franziska Schneider vom ausrichtenden VfL Waldbreitbach, möchte am Malberg auch wieder wichtige Cuppunkte sammeln, trifft jedoch auf harte Konkurrenz. Auf der Starterliste ist neben der Vorjahressiegerin Sabine Duck (FSV Düsseldorf) auch die amtierende Rheinlandmeisterin im 10 km-Straßenlauf Viola Pulvermacher (36:56 Min) von der LG Laacher See zu finden.

Zu bewältigen sind auf 6 km 370 Höhenmeter bergauf und 100 Höhenmeter bergab. Dieser Herausforderung stellen sich wieder zahlreiche Bergläufer und Nordic Walker. Darunter befinden sich auch die Aspiranten auf den Siebengebirgscup 2019, wozu drei weitere Läufe bis zur Marathondistanz zählen. Am Veranstaltungstag sind für Kurzentschlossene von 16:00 bis 17:30 Uhr noch Nachmeldungen an der Malberghütte möglich. Dort, also am Ziel, befindet sich die Startnummernausgabe. Um 17.30 Uhr und 18.00 Uhr können die Starter mit einem Shuttlebus vom Malberg-Parkplatz aus nach Hausen fahren. Der verkürzte Laufweg zum Start ist aber auch ausgeschildert und wird von dem meisten zum Einlaufen genutzt. Der Start erfolgt am Klärwerk in Hausen/Wied um 18.30 Uhr für die Bergläufer und um 18.31 Uhr für die Nordic Walker.
www.malberglauf.de
www.7g-cup.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

06.08. Experte hat keine Zweifel nach Klosterhalfens Rekordlauf
BERLIN.
Anti-Doping-Experte Wilhelm Schänzer sieht im 5000-Meter-Rekord von Läuferin Konstanze Klosterhalfen in Berlin kein Indiz für den Einsatz unerlaubter Mittel.

"Natürlich sind ungewöhnliche Leistungen auch ohne Doping möglich", sagte der frühere Leiter des Instituts für Biochemie an der Deutschen Sporthochschule Köln dem Internet-Portal "Sport1". In 14:26,76 Minuten hatte die 22-Jährige aus Königswinter-Bockeroth am vorigen Samstag den bisherigen deutschen Rekord um mehr als 15 Sekunden unterboten.

Zweifel hatten sich bereits breit gemacht, nachdem sich Klosterhalfen im November vorigen Jahres dem Oregon Project in den USA angeschlossen hatte, das vom umstrittenen Coach Alberto Salazar geleitet wird. Er sieht sich schon längere Zeit mit Doping-Vorwürfen konfrontiert.
Auch Bundestrainer Sebastian Weiß stellte sich vor seine Athletin. "Wie ich Konstanze kenne, kann ich die Hand für sie ins Feuer legen, aber ich stehe jetzt natürlich nicht mehr täglich neben ihr", sagte er. Die Zweifel am Oregon Project kann Weiß verstehen, da "es ein schwebendes Verfahren dazu gibt. Solange jedoch nichts bewiesen ist, muss davon ausgegangen werden, dass alles sauber ist."

Im Leipziger Institut für angewandte Trainingswissenschaft (IAT), wo Klosterhalfen mehrmals auf Herz und Nieren untersucht wurde, sieht man in dem Rekord eine logische Fortsetzung ihrer früheren Auftritte. "Wie in den Ergebnisdatenbanken der Leichtathletik ersichtlich wird, ist die Leistungsentwicklung von Konstanze Klosterhalfen ein Prozess, der sich bereits im Schüler- und Jugendalter angedeutet hat", hieß es auf "Sport1"-Nachfrage aus dem IAT.
(dpa)

05.08. Dritter Teilnehmerrekord in Folge am KölnTurm!
„AusverkauftesTreppenhaus“: 1.200 Treppenläufer kämpften sich 39 Etagen, 714 Stufen und 132 Höhenmeter hinauf auf Kölns höchstes Bürogebäude
KÖLN.
Mit dem dritten Teilnehmerrekord in Folge ging am Sonntag der KölnTurm Treppenlauf in die siebte Runde. 1.200 motivierte Starterinnen und Starter konnten die Agentur pulsschlag und der Feuerwehr-Sportverein Köln e.V. in den MediaPark locken. Dort bietet Kölns höchstes Bürogebäude eine sportliche Herausforderung der besonderen Art: 39 Stockwerke, 714 Stufen und 132 Höhenmeter bezwingen die Läuferinnen und Läufer während des vertikalen Wettkampfs.

Nicht nur ambitionierte Extremsportler durften sich nach den letzten Stufen über den einzigartigen Blick auf die Domstadt freuen – das Teilnehmerfeld hatte ein sehr unterschiedliches Leistungsniveau. Vom Treppenlauf-Neuling bis zum Weltranglisten-Starter war alles dabei.

„Treppenläufe werden immer beliebter. Mit 1.200 Teilnehmern in diesem Jahr war der KölnTurm komplett ausverkauft und wir konnten den dritten Teilnehmerrekord in Folge verbuchen. Das unterstreicht den hohen Stellenwert dieser Veranstaltung und wir freuen uns schon jetzt auf nächstes Jahr!", berichtet Veranstalter Holger Wesseln stolz. Gemeinsam mit seiner Kölner Agentur pulsschlag und dem Feuerwehr-Sportverein Köln e.V. veranstaltet er den KölnTurm Treppenlauf.

Der Event ist sowohl Teil des Deutschen Towerrunning Cups als auch der internationalen Serie. Dort werden über die gesamte Saison die besten Treppenläufer ermittelt. Neben den Rennen für Einzelstarter und 2er-Teams bieten die Veranstalter einen Wettbewerb für Feuerwehr-Teams an. Bei diesem speziellen Einsatz gehen die Teams in voller Schutzausrüstung mit oder ohne angeschlossenem Atemschutzgerät an den Start. 2019 war der KölnTurm Treppenlauf wieder Austragungsort der Landessportmeisterschaften NRW.

Die Feuerwehr-Wertung mit Atemschutzgerät stellten Rick Steffen und Joachim Krißmer (Ratingen/München) den Streckenrekord aus dem letzten Jahr ein. Das Duo benötigte für die 39 Etagen und 714 Stufen 6:03 Minuten und setzte sich gegen Oliver Kischlat und Oliver Moj (FireSports Dortmund 1 / 6:40 Min.) durch. Dritte wurden Nils Lorbach / Ingo Hansen (FSV Düsseldorf 1 / 7:00 Min.). Bei den Frauen siegten Martina Müller und Stefanie Thon (Frauenpower Niestetal / 12:55 Min.) vor Jasmin und Diana Bösel (Feuerteufel / 14:28 Min.). Dritte wurden Nicole Meyne und Rebea Sonnenberg (Firefighters Peine – Ladies / 15:21 Min.)

Auch den Wettbewerb ohne Atemschutzgeräte konnten Rick Steffen und Joachim Krißmer in 6:06 Minuten den KölnTurm bezwingen. Im packenden Kampf um den zweiten Platz zählte jede Sekunde: nach 7:30 Minuten erreichten Frederik Gebbeken und Lukas Weißelberg (Löschzug Weidenau) die die 714. Stufe, knapp vor Nils Wienstroer und Kai Tauchert (FF Werne Team 1 / 7:37 Min.). Den Wettbewerb der Frauen entschieden Anna Massing und Annette Stoll (FFG 02 / 12:47 Min.) für sich. Zweite wurden Julia Masson und Laura Weber (FSV Köln - Stair Wars / 13:21 Min.) vor Andrea Decker mit Cathrina Moscelli  (Werkfeuerwehr Pfalz Klinikum / 13:33 Min.).

Im Kampf um die Wertungspunkte der Deutschen Towerrunning Serie setzten sich bei den Männern die Favoriten durch. Den vertikalen Sprint im KölnTurm gewann Görge Heimann (Towerrunning Germany e.V.) in 3.28 Minuten. Der zweifache Sieger Christian Riedl (Towerrunning Germany e.V.) sicherte sich in 3:28 Minuten den zweiten Patz vor dem Franzosen Mickaël Pourcelot (Team Towerruning France / 3:33 Min.). Bei den Frauen gewann Lokalmatadorin Claudia Karl vom ASV Köln in 4:41 Minuten in einem eindrucksvollen Endspurt vor der Vorjahreszweiten Anna Lena Böckel (Towerrunning Germany e.V. / 5:09 Min.). Birgit Lennartz (LLG St. Augustin / 5:33 Min.) erkletterte sich den dritten Rang.
(Mitteilung: Pulsschlag für Laufen im Rheinland)

04.08. 14:26,76 Minuten: Konstanze Klosterhalfen pulverisiert deutschen 5.000-Meter-Rekord
BERLIN/LEVERKUSEN.
Welch ein Solo! Konstanze Klosterhalfen hat mit einer Lauf-Gala einen neuen deutschen 5.000-Meter-Rekord aufgestellt. Die Leverkusenerin steigerte bei der DM in Berlin Irina Mikitenkos 20 Jahre alte Bestleistung gleich um 15 Sekunden auf 14:26,76 Minuten.

Es war ein Rekord-Lauf in zwölfeinhalb Runden: Konstanze Klosterhalfen (TSV Bayer 04 Leverkusen) brannte am Samstagabend im Berliner Olympiastadion ein regelrechtes Lauffeuerwerk ab. Die 22-Jährige steigerte bei den Deutschen Meisterschaften im Alleingang den 20 Jahre alten deutschen 5.000-Meter-Rekord von Irina Mikitenko, der 1999 an selber Stelle gelaufen wurde, unter dem ohrenbetäubenden Jubel der Fans gleich um 15 Sekunden auf 14:26,76 Minuten.

Während des Rennens hielt es das Publikum nicht mehr auf ihren Sitzen. Es peitschte die Leverkusenerin nach vorn, die bis auf die zweitplatzierte Alina Reh (SSV Ulm; 15:19,42 min) alle Läuferinnen überrundete. Bronze ging an Miriam Dattke (LG Telis Finanz Regensburg; 15:41,71 min). Den letzten Kilometer legte Konstanze Klosterhalfen in 2:49 Minuten zurück – absolute Weltklasse. Weltweit waren jemals nur zwölf Läuferinnen schneller, in Europa lediglich drei.

„Im Vergleich zu Konstanzes Weltklasse-Vorstellung war meine Leistung heute eher Regionalliga“, sagte Alina Reh nach dem Rennen. Die deutsche Rekordlerin hatte sich sofort von ihrer stärksten Konkurrentin abgesetzt und ein einsames Rennen in die Rekordlisten hingelegt.
(Quelle: DLV)

03.08. Charity-Aktion "LAUFEN für KÖLN"
KÖLN.
In dem Charity-Projekt „Laufen für Köln“ haben bis zu fünf Vereine die Möglichkeit, sich und ihre Initiativen im Rahmen des RheinEnergieMarathon Köln Marathon am 13. Oktober 2019 zu präsentieren und sich die Erlöse der Spendenmatte zu teilen.
Das waren im letzten Jahr rund 15.000 Euro.

Das Ganze ist auch mit etwas Arbeit verbunden, denn die Läuferinnen und Läufer sollen von den Vereinsmitgliedern mit kreativen Ideen zum Überlaufen der Matte am Aachener Weiher animiert werden.

Gesucht werden Institutionen, die Sport als ein wichtiges verbindendes Element bei Integration und Inklusion nutzen und Kindern und Jugendlichen den Spaß am Sport vermitteln.

Interessierte Vereine können eine Bewerbung mit Beschreibung ihres sozialen Engagements, den möglichen Verwendungszweck des Geldes und der geplanten Aktion an info@koeln-marathon.de schicken.
(Autor & Copyright: Jan Broniecki für Laufen im Rheinland)

02.08. 7. KölnTurm Treppenlauf steigt am Sonntag
1.200 Starterinnen und Starter sorgen für ausverkauftes „Treppenhaus“-Event +++ 39 Etagen - 714 Stufen – 132 Höhenmeter: 100 Prozent Spaß für Anfänger und Profis in Kölns höchstem Bürogebäude
KÖLN.
Am jetzigen Wochenende steigt ein absolutes Highlight im Kölner Laufjahr! Denn am Sonntag (4. August) lockt die siebte Auflage des „KölnTurm Treppenlaufs“ die internationale Tower-Running-Szene in den MediaPark. 1.200 Anfänger und ambitionierte Läufer mit Kletterqualitäten haben dann die Möglichkeit sich mit Gleichgesinnten 39 Etagen hoch über 714 Stufen im KölnTurm vertikal zu messen und sorgen für einen ausverkauften Event.

„Wir freuen uns auf ein ausverkauftes „Treppenhaus“! Egal, ob blutiger Anfänger oder gestandener Wettkampfsportler, ob Sportler oder Feuerwehrmann – hier kommt jeder auf seine Kosten“, verspricht Veranstalter Holger Wesseln, der den KölnTurm Treppenlauf gemeinsam mit seiner Kölner Agentur pulsschlag und dem Feuerwehr-Sportverein Köln e.V. veranstaltet. „In Kölns höchstem Bürogebäude geht es hinauf bis über die Dächer der Domstadt. In den letzten Jahren hatten wir eine Finisherquote von 99 Prozent. Das zeigt, dass der KölnTurm Treppenlauf nicht nur etwas für harte Feuerwehrleute ist - im Gegenteil, jeder kann den KölnTurm bezwingen

Das Teilnehmerfeld hat ein sehr unterschiedliches Leistungsniveau – während die Anfänger sich über das Erreichen des Ziels freuen, gehen die ambitionierten Sportler auf knallharte Zeitenjagd. Vom Neuling bis zu Topläufern aus der Weltrangliste ist alles dabei! Das Event ist sowohl Teil des Deutschen Towerrunning Cups .als auch der internationalen Serie. Dort werden über die gesamte Saison die besten Treppenläufer ermittelt. Neben dem Wettbewerb für Feuerwehr-Teams bieten die Veranstalter Rennen für Einzelstarter und 2er-Teams an. Die Feuerwehr-Teams starten in kompletter Schutzausrüstung. 2019 ist der KölnTurm Treppenlauf wieder Austragungsort der Landessportmeisterschaften NRW. Diese sind offen für alle Teams der Berufsfeuerwehren aus Nordrhein-Westfalen.

Im Startgeld inbegriffen sind eine elektronische Zeitmessung, eine umfangreiche Zielverpflegung und ein erfrischendes Früh Sport, eine Gratis-Ausgabe der aktuellen Laufzeitschrift LÄUFT., sowie ein Online-Urkunden-Service mit persönlicher Laufzeit. Die Sieger erhalten hochwertige Sachpreise aus recyceltem Feuerwehrschlauch von Feuerwear. Die Catering-Stände für Freunde und Familien runden das sportliche Geschehen im MediaPark ab. Von 10 bis 17 Uhr ist für die ganze Familie etwas geboten.

ZEITPLAN
09:00 : Startunterlagenausgabe, sowie Ummeldungen im Orga-Zelt
09:00 : Öffnung Garderobe im Orga-Zelt
10:00 : Starts Einzel-Elite
10:10 : Starts Einzel-Läufer
11:10 : Starts Teams
11:25 : Starts Feuerwehr-Elite (mit angeschlossenem PA)
11:35 : Starts Feuerwehr-Teams mit angeschlossenem PA
12:00 : Siegerehrung Einzel und Teams
15:15 : Starts Feuerwehr-Teams ohne angeschlossenem PA
17:30 : Siegerehrung Feuerwehr-Wertungen
17:40 : Schließung Garderobe

www.koelner-treppenlauf.de
(Autor & Copyright: Holger Wesseln für Laufen im Rheinland)

01.08. Women`s Run macht am Samstag in Köln Station
KÖLN.
Der Women's Run bietet motivierten Frauen einen Tag lang Sport, Wellness, Shopping und Beauty. Im Vordergrund steht bei dem gemeinsamen Laufevent vor allem der Spaß und ein entspannter Tag unter Freundinnen. Egal ob mit der Mutter oder den besten Freundinnen, egal ob Sportmuffel oder Laufass - beim Women's Run ist jede Frau eingeladen, einen Tag mit Sport und vor allem Spaß und Entspannung zu verbringen. Jede Teilnehmerin hat die Wahl zwischen einer fünf oder einer acht Kilometer langen Strecke.

Jeder der Strecken kann gelaufen oder gewalkt werdern. Beide Strecken starten am Rhein auf der Höhe des Tanzbrunnens und führen entlang des Rheinufers, über die Deutzer Brücke sowie die Hohenzollernbrücke. Ganz Motivierte drehen noch eine Runde durch den Jugendpark. Das Ziel für beide Strecken befindet sich am Tanzbrunnen.

Startzeiten:
Walk: 5 Kilometer     13:30 Uhr
Lauf: 5 Kilometer     15:00 Uhr
Lauf/Walk: 8 Kilometer     17:00 Uhr
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

31.07. Die Gewinner der Laufen im Rheinland und Carboo4U-Sommeraktion
Freistarts zum Essen Marathon/Seerunde haben gewonnen:

Marathon:
Nils Wiemer aus Sankt Augustin
Diana Seer aus Remagen
Caterina Schneider aus Bonn
Markus Altmann aus Dorsten

Seerunde:
Brigitte Rychter aus Herne
Willi Baron aus Herne

Die Gewinner werden per Email informiert und an den Veranstalter weitergeleitet. Viel Spaß am 13. Oktober am Baldeneysee.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

30.07. Laufen im Rheinland - TV-Tipp fürs Wochenende
"Die Finals – Berlin 2019" mit Leichtathletik satt im TV und im Livestream

Von Freitag bis Sonntag steigt in Berlin die Premiere des Multisport-Events "Die Finals": In zehn Sportarten werden die Deutschen Meister 2019 gesucht. Im Mittelpunkt steht die Leichtathletik – mit umfangreicher Live-Berichterstattung von ARD und ZDF im TV und in Livestreams.

Die umfangreichen Vorbereitungen sind fast abgeschlossen, es geht an die letzten Details – und ab Freitag geht's rund in Deutschlands "Sporthauptstadt" Berlin! Im Bahnradfahren, Bogensport und Boxen, im Kanufahren, Modernen Fünfkampf und Schwimmen, im Mountainbike-Trial, Triathlon und Turnen und natürlich in der Leichtathletik werden im Rahmen von "Die Finals – Berlin 2019" die Deutschen Meister ermittelt.

Das Zugpferd des neuen Formats ist die Leichtathletik. Sie wird ein Jahr nach den stimmungsvollen Europameisterschaften ein weiteres Mal im Olympiastadion von Berlin zu Gast sein und wohl die größte Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Sowohl hinsichtlich der Zuschauermengen vor Ort als auch hinsichtlich der TV-Übertragung von ARD und ZDF.

Die beiden öffentlich-rechtlichen Sender haben sich ähnlich wie bei Olympischen Spielen oder zuletzt 2018 bei der Erst-Ausgabe der European Championships in Berlin und Glasgow (Großbritannien) für eine umfangreiche Berichterstattung zusammengetan und die Konzeption des neuen Event-Formats maßgeblich vorangetrieben. Nutznießer sollen die TV-Zuschauer sein, die am Wochenende Sportvielfalt non-stop auf allen Kanälen vorfinden werden.
Leichtathletik im TV und in zwei Livestreams

Am Samstag (3. August) liegt die TV-Berichterstattung bei der ARD: Von 10:15 bis 17:25 Uhr zeigt das Erste im Wechsel alle Entscheidungen der zehn Sportarten, darunter auch das Hammerwurf-Finale der Männer und das Stabhochsprung-Finale der Frauen. Ab ca. 17:55 bis 19:50 Uhr liegt die Aufmerksamkeit der TV-Übertragung dann komplett auf der Leichtathletik.

Am Sonntag (4. August) wechselt die TV-Berichterstattung zum ZDF: Von 10:15 Uhr bis 17:30 Uhr wird der Sporttag mit allen zehn Sportarten der "Finals" gestaltet, zum Beispiel gegen 13:50 Uhr mit den 200-Meter-Halbfinals und dem Stabhochsprung der Männer. Ab ca. 17:30 Uhr gibt es dann wieder Leichtathletik pur mit allen Final-Entscheidungen des Abends.

Die genauen TV-Sendezeiten können sich aus aktuellem Anlass noch verschieben. Fest steht: In mehreren Livestreams kommen Leichtathletik-Fans auch darüber hinaus voll auf ihre Kosten. Die Vormittags-Sessions werden jeweils komplett in einem Livestream zu sehen sein, die Abend-Sessions sogar jeweils in zwei Livestreams, mit unterschiedlichen Disziplin-Schwerpunkten. Diese Streams produzieren ARD/ZDF in einem Gemeinschaftsprojekt, sie werden daher im Netz sowohl bei zdf.de als auch bei sportschau.de zu sehen sein.
(Quelle: Leichtathletik)

29.07. Die 10 Kilometer von Dürwiß“: Ein Volkslauf, der gleichzeitig Volksfest ist - 36. Auflage am 3. August
KREIS AACHEN.
Die Leichtathletik-Abteilung des SV Germania Dürwiß e.V. veranstaltet alljährlich am 1. Samstag im August seinen 10 km Straßenlauf. Im Teilnehmerfeld findet man sowohl Masse als auch Klasse. Mehr als 500 Läuferinnen und Läufer aus dem In- und Ausland melden sich Jahr für Jahr an. Die Siegerzeiten liegen meistens bei 30 Minuten.

Außerdem bieten wir an:
ab 15.15 Uhr Bambini-Lauf über 200 m
ab 15.45 Uhr Kinder-Lauf über 400 m
ab 16.15 Uhr Schüler-Lauf über 1000 m
17 Uhr Jugendlauf über 4000 m
18 Uhr Inliner-Rennen über 10.000 m
19.30 Uhr Hauptlauf über 10 km

Das Außergewöhnliche bei dem Dürwisser Kultlauf sind die großen Zuschauermassen im Start- und Zielbereich, sowie die zahlreichen Strecken-Partys am Straßenrand. Die absolut autofreien Straßen sind mit Kreide bemalt und die Häuser sind extra für die Läufer geschmückt. Es geht überall stimmungsvoll zu und man wird mit Musik verwöhnt.

Abgerundet wird das Läuferfest mit einer After-Run-Party, wo der DJ Charly für den guten Ton sorgt und an den Verpflegungsständen keine Wünsche offen bleiben. Wer einmal an dieser Veranstaltung teilgenommen hat, egal ob als Aktiver oder als Zuschauer, der kommt immer wieder zu uns.
http://die-10-km-von-duerwiss.de/
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

Freuen sich über die großartige Spende: Bernd Fuchs, Stefan Mittmann, Regionalleiter der Sparda-Bank West eG in Köln, Daniel Buder, Darwin Herbrüggen, Kai Noll, Yvonne de Bark und Veranstalter Holger Wesseln (v.l.n.r.)

28.07. 10. Altstadtlauf Köln: Sparda-Bank West spendet erneut 50.000 Euro
Partner bedankt sich bei 2.500 Teilnehmern und überreicht Scheck für „RTL-Stiftung - Wir helfen Kindern“ +++ Zuschauer sehen schweißtreibende Wettbewerbe in der Hitze der Altstadt
KÖLN.
Mit schweißtreibenden Wettbewerben und einer großartigen Spendenübergabe endete am Freitagabend (26. Juli) die zehnte Auflage des Kölner Altstadtlaufs, präsentiert von KARSTADT SPORT und der AOK. Rund 2.500 Starterinnen und Starter, darunter viele Prominente und Topläufer, folgten mit ihrer Teilnahme dem Aufruf von Partner Sparda-Bank West und hatten sich zum „Heldenlaufen“ in der Altstadt angemeldet. Denn der langjährige Partner des beliebten Kölner Running-Events ließ pro Läufer, egal ob Erwachsener oder Kind, wieder zehn Euro für die „RTL-Stiftung - Wir helfen Kindern e. V.“ springen. Schon vor dem Startschuss des 10. Geburtstages rundete die Sparda-Bank West die Spendensumme großzügig auf und überreichte der RTL-Stiftung einen Scheck über 50.000 Euro.

Gemeinsam mit den zahlreichen Läufern und Zuschauern fand zum fünften Mal parallel zum Altstadtlauf Köln die große Spendenübergabe unter dem Motto „Running 4 Kids“ auf dem Heumarkt statt. Für die richtige Partystimmung sorgten dabei die Kölsch-Musiker „Planschemalöör“. Für die einzigartige Spendenlauf-Aktion mobilisierte RTL wieder seine Promis. Angeführt wurde die Riege der Promis von „Dauerheldin“ Yvonne de Bark. Die mehrfache Teilnehmerin, bekannt unter anderem aus „Unter uns“ und „Alarm für Cobra 11“, ging gemeinsam mit dem aktuellen DSDS-Sieger Darwin Herbrüggen, Schauspieler Daniel Buder (u.a. „Das Traumschiff“, „Sturm der Liebe“, „Alarm für Cobra 11“, „Alles was zählt“) und RTL-'Guten Morgen Deutschland'-Moderator Bernd Fuchs an den Start.

Im Hause der veranstaltenden Kölner Sportagentur pulsschlag, die den Altstadtlauf gemeinsam mit dem Polizei Sportverein Köln ausrichtet, freute man sich über den Erfolg. „Wir bedanken uns wieder bei allen Sponsoren und Partnern, allen voran bei dem Polizei Sportverein Köln. Danke an alle Helfer, die ebenso wie die Teilnehmer und RTL-Promis bei den heißen Bedingungen Großartiges geleistet haben“, zog Veranstalter Holger Wesseln ein positives Fazit. „Mit der großartigen Spendenaktion „Running4Kids“ konnten wir erneut auf dem Heumarkt ein abschließendes Highlight setzen.“

Doch nicht nur Promis und Heldenläufer bestimmten das Rennen entlang der Strecke. In den Rennen lieferten sich die Topläufer trotz der brütenden Hitze spannende Duelle in der Altstadt.

Im 10-Kilometer-Lauf der Männer konnte Nikki Johnstone seiner Favoritenrolle gerecht werden. Der Schotte gewann in der Zeit von 32:45 Minuten. Zweiter wurde der Schwede Olof Simann (35:18Min.) vor dem Australier Ben Look (36:28 Min.). Schnellste Top-Läuferin war die Griechin Dioni Gorla (39:27 Min.) vor Caprice Löhr (41:40 Min.) und Tina Meyerhof (42:13Min.).

Im 5-Kilometer-Lauf siegte Sonja Vernikov (20:37 Min.) in einem spannenden Dreikampf vor den beiden Bunert-Läuferinnen Lisa Jaschke (20:43 Min.) und Nadja Gaus (21:01 Min.). Bei den Männern hatte Lucas Hemkes die besten Beine und siegte in 17:07 Minuten. Zweiter auf der kürzeren Distanz wurde wie schon im Vorjahr Patrick Schoenball (17:24Min.) und auf den dritten Rang lief Simon Dahl (17:49 Min.).
(Autor & Copyright: Holger Wesseln/Foto: Axel Kohring für Laufen im Rheinland)

27.07. Frühere Malberglaufsieger beim Jubiläumslauf am Start
RHEIN-WIED.
Zufrieden zeigt sich das Organisationsteam des VfL Waldbreitbach mit dem Stand der Voranmeldungen für den 20. Malberglauf am Freitag, 9. August. Zum Jubiläumslauf wurden alle früheren Malberglaufsieger(innen) eingeladen.

Der dreimalige Malberglaufsieger (2007, 2011, 2012) Daniel Weiser (7G runergy Laufteam) steht ebenso auf der Starterliste wie die Siegerin von 2013 und 2014, Marlen Günther vom LAZ Puma Rhein-Sieg. Die dreimalige Malberglaufsiegerin (2004, 2007, 2008) Birgit Lennartz von der LLG St. Augustin gehört fast schon zum Stammpersonal. Die Siegerin des Siebengebirgscups der beiden letzten Jahre, Franziska Schneider vom ausrichtenden VfL Waldbreitbach, möchte am Malberg auch wieder wichtige Cuppunkte sammeln ebenso der Cupsieger der beiden letzten Jahre Alexander Löhr vom 7G runergy Laufteam. Auf der Starterliste ist auch die amtierende Rheinlandmeisterin im 10 km-Straßenlauf Viola Pulvermacher (36:56 Min) von der LG Laacher See. Der Rheinlandmeister im 10 km-Straßenlauf Martin Müller (32:29 Min) von der LG Meulenwald-Föhren hat ebenso sein Interesse bekundet wie der Bonn-Marathonsieger 2019 Nikki Johnstone (2:23:06 Std.) vom LAZ Puma Rhein-Sieg.

Zu bewältigen sind auf 6 km 370 Höhenmeter bergauf und 100 Höhenmeter bergab. Dieser Herausforderung stellen sich wieder zahlreiche Bergläufer und Nordic Walker. Darunter befinden sich auch die Aspiranten auf den Siebengebirgscup 2019, wozu drei weitere Läufe bis zur Marathondistanz zählen.

Am Veranstaltungstag sind für Kurzentschlossene von 16:00 bis 17:30 Uhr noch Nachmeldungen an der Malberghütte möglich. Dort, also am Ziel, befindet sich die Startnummernausgabe. Um 17.30 Uhr und 18.00 Uhr können die Starter mit einem Shuttlebus vom Malberg-Parkplatz aus nach Hausen fahren. Der verkürzte Laufweg zum Start ist aber auch ausgeschildert und wird von dem meisten zum Einlaufen genutzt.

Der Start erfolgt am Klärwerk in Hausen/Wied um 18.30 Uhr für die Bergläufer und um 18.31 Uhr für die Nordic Walker.

Spannend ist die Frage, ob die Streckenrekorde von 22:52 Min. bei den Männern und 26:10 Min. in diesem Jahr in Gefahr sind. Alle Informationen zum Lauf unter www.malberglauf.de.
(Autor & Copyright: Josef Hoß für Laufen im Rheinland)

26.07. Anmeldung für den 13. Siegburger Citylauf Hit Citylauf
RHEIN-SIEG.
Ab sofort sind Anmeldungen zum 13. Siegburger Hit Citylauf möglich. Wenn am 15. September um 10 Uhr der erste Startschuss fällt, heißt es dieses Mal nicht nur "wie fit ist die Region", sondern die Läufer feiern 100 Jahre Citylauf in Siegburg. Zudem erleben die Zuschauer in der Innenstadt nach 2004 wieder eine Deutsche Straßenlaufmeisterschaft. Wenn sich in Siegburg die Deutsche Lauf-Elite ein Stelldichein gibt, kann jeder Spitzensport zum anfassen erleben.
Teilnehmen kann jeder der Lust an Bewegung hat und dies ob groß oder klein!
http://www.hit-citylauf.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

25.07. Nach Tod eines Läufers in Heimerzheim
Wie Veranstalter das Risiko gering halten können
BONN/RHEIN-SIEG.
Ein tragischer Todesfall hat am vergangenen Samstag den Sechs-Stundenlauf in Heimerzheim überschattet. Auch beim Kölner RheinEnergie-Marathon war 2017 ein Läufer verstorben. Veranstalter versuchen, das gesundheitliche Risiko möglichst gering zu halten.

Bei Sportveranstaltungen sollen vor allem die Freude über die eigene Leistung, das Ergebnis des monatelangen Trainings oder einfach nur der Spaß an der Bewegung im Vordergrund stehen. Umso tragischer ist es, wenn solche Events von Todesfällen überschattet werden, wie am Wochenende in Heimerzheim. Dort war beim 2. Sechs-Stundenlauf der Heimerzheimer LG am Samstag ein Teilnehmer im Zielbereich zusammengebrochen. Der 58-Jährige wurde vor Ort notärztlich versorgt, verstarb jedoch wenig später im Krankenhaus.

Auch beim Kölner RheinEnergie-Marathon war 2017 ein Läufer auf der Halbmarathondistanz nach elf Kilometern zusammengebrochen und später im Krankenhaus gestorben. In Bonn kam es beim Marathon 2005 zu einem Todesfall. Damals war ein 38-Jähriger auf der Halbmarathondistanz kollabiert und trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen durch das Deutsche Rote Kreuz verstorben.

„Wir weisen die Teilnehmer im Vorfeld auf die gesundheitlichen Risiken hin“, erklärt Kai Meesters, Pressesprecher von der Agentur MMP Event, die den Deutsche Post Marathon in Bonn veranstaltet. Wer sich an den Start begibt – dabei sei es egal, ob für einen Halbmarathon, Marathon oder eine Staffel –, sollte ausreichend trainiert und gesund sein und sich das auch von einem Arzt attestieren lassen, so Meesters.

Bei der Anmeldung zum Bonner Marathon können Teilnehmer über einen anonymen und freiwilligen Onlinefragebogen eine Einschätzung dazu erhalten, ob bei ihnen ein gesundheitliches Risiko vorliegen könnte, das untersucht werden sollte. Die Organisatoren bieten dafür einen Test an, den die Vereinigung German-Road-Races – ein bundesweiter Zusammenschluss von Laufveranstaltungen – gemeinsam mit der Deutschen Sporthochschule Köln und der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention konzipiert hat.
„Niemand weiß, ob er gefährdet ist"

Innerhalb weniger Minuten klicken sich die Teilnehmer durch die Seiten und beantworten dabei Fragen zu Vorerkrankungen sowie Trainings- und Ernährungsgewohnheiten. Unter anderem sollen die Teilnehmer angeben, ob sie übergewichtig, Raucher oder Diabetiker sind. Am Ende gibt das System eine Empfehlung ab, welche gesundheitlichen Risiken die Teilnehmer vorher untersuchen lassen sollten. Das Ergebnis kann ausgedruckt zu einer sportärztlichen Untersuchung mitgebracht werden.

„Niemand weiß, ob er gefährdet ist. Umso wichtiger ist es, sich durchchecken zu lassen“, sagt Meesters. Auch verschleppte Erkältungen oder versteckte Entzündungen im Körper könnten bei der ungewohnten Wettkampfbelastung zu Problemen führen.
Der Veranstalter des Bonn Triathlons weist auf seiner Homepage darauf hin, dass „jeder auf eigene Gefahr und eigenes Risiko startet und der Trainings- und Gesundheitszustand den Anforderungen des Wettkampfes entspricht“. Die Organisatoren kleinerer Veranstaltungen sichern sich mit einer standardisierten Formulierung ab: „Haftung erfolgt lediglich im Rahmen der Sporthilfe NRW. Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko. Der Veranstalter übernimmt keinerlei Haftung für Unfälle, Diebstähle und sonstige Schadensfälle.“

Sonderregelungen zum Fitnesszustand gibt es im Prinzip nur bei Marathon- oder Ultraläufen. Auch die Organisatoren des Kölner Marathons bietet einen solchen Online-Selbsttest an. Neben der Anmeldung finden Läufer auf der Internetseite den „Persönlichen Aktivitäts- und Präventions-Screening-Test“ – kurz Paps-Test. Beide Fragebögen basieren im Kern auf dem Physical Activity Readiness Questionnaires, kurz PAR-Q, den kanadische Wissenschaftler entwickelt haben, und der den allgemeinen Gesundheitszustand analysieren sollen. „Wir raten jedem Teilnehmer, gesund an den Start zu gehen“, sagt auch Jan Broniecki, Pressesprecher des RheinEnergie Marathons.

Wie die medizinische Betreuung während der Veranstaltung aussehen soll, ist hingegen klar geregelt. So stehen in Köln im Abstand von zwei bis drei Kilometern Rettungswagen und mobile Einheiten, die sich mit Fahrrädern den Weg zu Verletzten bahnen können. Zusätzlich gibt es im Zielbereich ein Versorgungszelt mit 20 bis 30 Betten und einer kleinen Intensivstation. „Wir haben ein engmaschiges Netz über die Stadt gelegt“, erklärt Broniecki. Auch in Bonn werden bei Laufveranstaltungen Sanitäter in regelmäßigen Abständen entlang der Strecke postiert. Der Sechs-Stundenlauf in Heimerzheim war vom Rhein-Sieg-Kreis und der Gemeinde Swisttal genehmigt und die Rettungsstation in Heimerzheim über das Event informiert worden.

Dass es trotz dieser Vorkehrungen immer wieder zu Zwischenfällen bei Sportveranstaltungen kommt, hat viele Gründe. Neben versteckten gesundheitlichen Risiken überschätzen manche Läufer – motiviert durch die anderen Läufer und die jubelnden Zuschauer – auch ihr Können. Letztlich läuft jeder auf eigenes Risiko. „Es ist eine Breitensportveranstaltung, jeder sollte gesund ins Ziel kommen“, sagt Meesters.
(Quelle: GA)

24.07. Achte Auflage der gastRUNomie bereitet sich auf den Start vor
KÖLN.
"Auf die Plätze, los", heißt es am 28. Juli 2019 im Club Astoria, für alle Läuferinnen und Läufer beim achten gastRUNomie-Lauf. Gemeinsam werden wieder einige hundert Läufer Seite an Seite, für den guten Zweck laufen. Auch in diesem Jahr stehen wieder Kinder im Fokus der Veranstaltung und somit gehen sämtliche Erlöse an den Förderverein für krebskranke Kinder Köln. Neu in diesem Jahr ist, dass auch an die Gemeinnützige Organisation Sack e.V. (Helfen durch Geben) gespendet wird.

Ursprünglich war der gastRUNomie Lauf für Mitarbeiter aus der Gastronomie und Hotellerie gedacht. Viele Gruppen laufen in diesem Jahr daher von bekannten Kölner Hotels mit. Doch wo gelaufen wird, will natürlich jeder mitmachen. Daher ist der Lauf mittlerweile offen für jedermann. Abgerundet wird die Veranstaltung durch ein tolles Rahmenprogramm für die ganze Familie. Darüber hinaus gibt es eine Tombola, gefüllt mit Preisen, die von der Kölner Hotellerie zur Verfügung gestellt werden - Hotelübernachtungen, Dinnergutscheine.

Der gastRUNomie-Lauf ist zwar nicht der größte Lauf Kölns, aber sicherlich mit einer der Herzlichsten.
www.gastrunomie.de
(Mitteilung: gastrunomie-Run)

23.07. Helden gesucht: RTL-Stars und Hobbyläufer starten in der Altstadt für guten Zweck
Sparda-Bank West spendet 10 Euro pro Teilnehmer zugunsten der „RTL-Stiftung - Wir helfen Kindern“ +++ Nachmeldungen auf dem Heumarkt bis kurz vor dem Start möglich +++ „Running 4 Kids“-Spendenparty mit Kölscher Musik von „Planschemalöör“
KÖLN.
Wenn am kommenden Freitag, 26. Juli 2019 der Startschuss zum Altstadtlauf Köln, präsentiert von KARSTADT SPORT und der AOK, fällt, geht es dieses Mal um wahre Heldentaten. Denn unter dem neuen Motto „Heldenlauf“ steigt rund um den Heumarkt der zehnte Geburtstag des Kölner Altstadtlaufs mit der großen Spendenparty „Running4Kids“. Dabei geht es nicht nur um den Kampf gegen die Uhr oder gegen die Konkurrenz. Egal, ob Papa oder Mama mit dem Kind, beim Lauf gegen den inneren Schweinehund und für den guten Zweck oder beim beliebten Kinderlauf - jeder überquert als kleiner oder großer Held die Ziellinie. Denn die Sparda-Bank West eG spendet für jeden teilnehmenden Erwachsenen und jedes Kind 10 Euro für die „Stiftung RTL - Wir helfen Kindern e. V.“.

Für die einzigartige Spendenlauf-Aktion mobilisiert RTL wieder seine Promis. Angeführt wird die Riege der Promis von „Dauerheldin“ Yvonne de Bark. Die mehrfache Teilnehmerin, bekannt unter anderem aus „Unter uns“ und „Alarm für Cobra 11“, geht gemeinsam mit dem aktuellen DSDS-Sieger Darwin Herbrüggen, Schauspieler Daniel Buder (u.a. „Das Traumschiff“, „Sturm der Liebe“, „Alarm für Cobra 11“, „Alles was zählt“) und RTL-'Guten Morgen Deutschland'-Moderator Bernd Fuchs an den Start.

Aktuell haben sich schon über 2.200 Teilnehmer für den Lauf entlang des Kölschen Stadtpanoramas zwischen Altstadt und Rheinauhafen angemeldet. Nachmeldungen sind am Freitag bis kurz vor den Starts im Orga-Zelt auf dem Heumarkt möglich. Infos: www.altstadtlauf-koeln.de

Ob Groß oder Klein - Sparda-Bank West spendet 10 Euro pro Starter
Im Rahmen Altstadtlaufs spendet die Sparda-Bank West für jeden Teilnehmer, egal ob Erwachsener oder Schüler, zehn Euro an die „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e. V.“. In 2018 rundete das Finanzunternehmen die Spendensumme großzügig auf und überreichte im Beisein vieler Prominenter bei der Spendenparty Running4Kids auf dem Heumarkt einen Scheck über 50.000 Euro. Gemeinsam mit den zahlreichen Läufern und Zuschauern findet auf dem benachbarten Heumarkt die große „Running 4 Kids“-Spendenübergabe bei Kölscher Musik von „Planschemalöör“ statt.

Im Angebot bei der zehnten Auflage des „Altstadtlaufs“ stehen wieder zwei Wettbewerbe über die 10-Kilometer-Distanz mit unterschiedlichen Leistungsanforderungen (Lauf 1: der schnellere Lauf bis zu einer Zielzeit von 54 Minuten / Lauf 2: der langsamere Lauf bei einer Zielzeit von über 54 Minuten) sowie ein 5-Kilometer-Lauf und ein Kinderlauf über 1,5 Kilometer.

Zeitplan
•    14:00 Uhr: Ausgabe der Startunterlagen
•    16:00 Uhr: Öffnung der Garderobe
•    16:20 Uhr Fototermin mit RTL-Promis am Start
•    16:30 Uhr: 1,5 km Kinderlauf (bis einschl. 2004 und jünger)
•    17:00 Uhr: 5 km Volkslauf
•    18:00 Uhr: 10 km Lauf 1 (Zielzeit unter 54 Min.)
•    18:15 Uhr: Siegerehrung 5 km-Lauf
•    19:00 Uhr: 10 km Lauf 2 (Zielzeit über 54 Min.)
•    19:30 Uhr: Siegerehrung 10 km-Lauf
•    20:00 Uhr: Live-Musik auf unserer Eventbühne
•    21:00 Uhr: Schließung der Garderobe

www.altstadtlauf-koeln.de
(Autor & Copyright: Stephan Flock für Laufen im Rheinland)

22.07. Entscheidung in der letzten Runde
Stephan Stranz gewinnt Heimerzheimer 6h-Lauf
RHEIN-SIEG.
Denkbar knapp fiel am Samstag die Entscheidung beim 2. Heimerzheimer Sechs-Stunden-Lauf aus. Als einziger Läufer schaffte Stephan Stranz (Brühler TV 1879) 21 Runden und gewann damit vor Gunnar Mitzner (Athletik Waldniel/20 Runden). In der Summe bedeuteten das 73,5 Kilometer für den Sieger. Alle Einzelläufer (47) und die jeweiligen ersten Läufer der Staffeln (17) starteten gleichzeitig um 12 Uhr auf dem Sportplatz auf die 3,5 Kilometer-Runde. Die Strecke führte auf befestigten Waldwegen und asphaltierten Straßen durch den nahegelegenen Kottenforst. Bei den Frauen gewann Dehen Isman (100 Marathon Club) mit 15 Runden und 52,5 Kilometern. Neu im Programm war der Drei-Stunden-Lauf, der um 15 Uhr startete und gemeinsam mit den Sechs-Stunden-Läufern endete. Von insgesamt elf Einzelstartern waren Oliver Stübner (11 Runden) und Natalie Hoffmann-Lenz (9 Runden) die schnellsten.

Ergebnisse:
Männer, 6-Stunden: 1. Stephan Stranz (Brühler TV 1879) 73,5 km/21 Runden, 2. Gunnar Mitzner (Athletik Waldniel) 70 km/20 Runden, 3. Johannes Jeworrek (LG Heimerzheim) 56 km/16 Runden.
Frauen, 6-Stunden: 1. Dehen Isman (100 Marathon Club) 52,5 km/15 Runden, 2. Michaela Schürig (LC Euskirchen) 49 km/14 Runden, 3. Sandra Kleinjans (TriCologne) 49 km/14 Runden.

Rennen nach Todesfall abgebrochen
Zu einem tragischen Zwischenfall ist es am Samstagabend bei einer Veranstaltung gekommen, zu der die Laufgemeinschaft Heimerzheim eingeladen hatte. Beim Lauf zum 50. Geburtstag der Gemeinde Swisttal war gegen 18 Uhr ein 58 Jahre alter Teilnehmer auf dem Sportgelände Höhenring zusammengebrochen. Nach Auskunft von Stefan Schumacher, Leiter der Swisttaler Feuerwehr, musste der Mann vor Ort an Ort vom Rettungsdienst reanimiert werden. Wenig später starb der Mann allerdings in einem Krankenhaus, wie ein Beamter der Leitstelle der Bonner Polizei auf Anfrage bestätigte.

Nach Aussage von Michael Heinen, Vorsitzender der Laufgemeinschaft, handelte es sich bei dem Verstorbenen um einen Staffelläufer, der aus der Region kam. Mit seinem Team hatte er an einem mehrstündigen Lauf teilgenommen. Genaueres ließ sich am Sonntag noch nicht klären. Angeboten hatten die Veranstalter einen 6- und einen 3-Stunden Lauf. Nach dem Zusammenbruch des Läufers habe man die Veranstaltung abgebrochen, musste aber laut Heinen noch abwarten, bis alle der insgesamt 150 Läufer wieder im Ziel waren. „Das ist schon ein höchst tragisches Ereignis für so eine kleine Veranstaltung wie die unsere“, sagte Heinen betroffen.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen-im-Rheinland)

21.07. Konstanze Klosterhalfen kratzt an vier Minuten
Konstanze Klosterhalfen vom TSV Bayer 04 Leverkusen hat am Samstag in London ihre nationale Jahresbestzeit über 1.500 Meter um 2,9 Sekunden auf 4:00,43 Minuten verbessert. Damit belegte die 22-Jährige in einem Weltklasse-Feld den fünften Platz. 400 Meter vor Schluss zog Konstanze Klosterhalfen den Spurt an, auf der Zielgeraden konnte sie das Tempo aber nicht mehr halten. Ihre Bestzeit steht bei 3:58,92 Minuten.
(Mitteilung: TSV Bayer 04 Leverkusen für Laufen im Rheinland)

v.l.n.r.: Welthungerhilfe-Programmdirektorin Bettina Iseli, Florian Ambrosius, Liz Baffoe und Knacki Deuser präsentieren die Spendensumme des #ZeroHungerRuns 2019. © David Klammer / Welthungerhilfe

20.07. #ZeroHungerRun Köln: 1.771 Teilnehmer/innen erlaufen 42.000 Euro
Egal wie fit: Engagierte Rheinländerinnen und Rheinländer folgten am gestri-gen Donnerstagabend dem Aufruf der Welthungerhilfe, für eine Welt ohne Hunger zu laufen. Tempo machten entlang des Rheinauhafens auch Promi-nente: Schauspielerin Liz Baffoe, Comedian Klaus-Jürgen „Knacki“ Deuser und RTL-Moderator Florian Ambrosius nutzen ebenfalls die Chance, sportlich etwas zu bewegen.
KÖLN.
Gemütlicher Dauerlauf oder beeindruckendes Tempo: Für die Teilnehmenden des zweiten Kölner #ZeroHungerRun zählten nicht die sportlichen Leistungen, sondern jeder Schritt. Denn alle, die sich nach dem Startschuss auf die wahlweise 5 Km oder 10 Km lange Strecke wagten, unterstützen mit ihrer Startspende den Kampf gegen den Hunger in der Welt.

Das gemeinsame Ziel lautete: „Zero Hunger bis 2030“
Der Lauf mit Blick auf den Rhein endete für die Teilnehmenden unter dem Zielbogen, der Abend mit einem tollen Spendenergebnis: Neben der Mindest-Startspende von 10 bzw. 15 Euro (je nach Länge der zurückgelegten Laufstrecke) rundeten zahlreiche Läufer ihre persönliche Startspende auf. Insgesamt kamen 42.000 Euro für die Welthungerhilfe zusammen.

Bettina Iseli, Programmdirektorin der Welthungerhilfe, bedankte sich bei allen, die so tatkräftig zum Erfolg des zweiten ZeroHungerRun in Köln beigetragen haben: „Ich freue mich sehr, dass wir nach der gelungenen Premiere im letzten Jahr das Spendenergebnis in diesem Jahr sogar verdoppeln konnten. Damit haben alle Läuferinnen und Läufer erneut unter Beweis gestellt, dass wir viel erreichen können, wenn wir uns in Bewegung setzen. Eine Welt ohne Hunger ist möglich, wenn wir alle gemeinsam unsere Kräfte mobilisieren. Jeder Euro zählt auf dem Weg in eine Welt ohne Hunger!“

Großer Dank gilt auch den Sponsoren und Partnern der Veranstaltung: Die REWE Group unterstützte den Lauf als GOLD-Sponsor. Krombacher o,0% erfrischte mit seinen natürlichen Durstlöschern die Sportler im Zieleinlauf, die RheinEnergie-Wassertheke bot ausreichend Wasser für Erfrischung während und nach dem Lauf, und auch die AOK trug als Sponsor zum Gelingen des ZeroHungerRun bei. Das Original Bootcamp sorgte mit einem Warm-Up vor dem Lauf dafür, dass alle gesund ans Ziel kommen und steuerte ebenso wie der Laufladen Bunert großzügige Gewinnerpreise bei.

Die Erlöse der Veranstaltung fließen zu 100 Prozent in Ernährungsprojekte der Welthungerhilfe. Mit dem Lauf ruft die Hilfsorganisation zur Unterstützung des von den Vereinten Nationen erklärten Nachhaltigkeitsziels „Zero Hunger bis 2030“ auf.

Interessierte und Laufbegeisterte haben schon bald wieder die Möglichkeit, die Welthungerhilfe aktiv zu unterstützen: Am Sonntag, 29. September 2019, fällt der Startschuss zum vierten #ZeroHungerRun in Bonn.
(Mitteilung: Welthungerhilfe für Laufen im Rheinland)

19.07. 2. Basteilauf Köln am 29. März 2020
Zusätzliche Wettbewerbe im Portfolio
KÖLN.
Nach der diesjährigen erfolgreichen Premiere im Frühjahr mit über 1.000 Teilnehmern kommt es am Sonntag, 29. März 2020, zur zweiten Auflage des Basteilaufs Köln.

Neu ist die Unterteilung des 10 Kilometer-Laufs in eine Top- und eine Fitness-Kategorie. Wer beim Top-Lauf mitlaufen möchte, muss die Strecke in unter 50 Minuten bewältigen.
Die Fitness-Läufer haben bis zu 1:30 Stunden Zeit für diese Distanz.

Das Portfolio umfasst jetzt auch zwei Schülerläufe: einen 1.000 Meter-Lauf für das Alter zwischen 6 und 9 Jahren und einen 2.200 Meter-Lauf für das Alter zwischen 10 und 13 Jahren.

Gestartet werden alle Wettbewerbe unterhalb der Bastei am Rheinufer.

Die Strecke ist ein 5km-Rundkurs und führt am Rheinufer entlang erst Richtung Süden, dreht vor der Hohenzollernbrücke auf das Konrad-Adenauer-Ufer bis zum Colonia-Haus im Norden, wo es nach einem weiteren großen U-Turn wieder zurück zum Rheinufer und schließlich zum Ziel an der Bastei geht. Für den 10km-Lauf werden zwei Runden gelaufen.
(Autor & Copyright: Jan Broniecki für Laufen im Rheinland)

18.07. Altstadtlauf Köln: Helden gesucht zum 10. Jubiläum
KARSTADT SPORTS und AOK neue Presenting-Partner des Altstadtlaufs +++ Meldeschluss am Sonntag (21. Juli) +++ Running4Kids: Ob Groß oder Klein - Sparda-Bank West spendet 10 Euro pro Starter für „RTL-Stiftung - Wir helfen Kindern“
KÖLN.
Mit zwei neuen Presenting-Partnern und einem neuen Motto startet der Altstadtlauf Köln seine 10. Auflage. Knapp zwei Wochen vor dem Startschuss haben mit KARSTADT SPORTS und der AOK zwei namhafte Unternehmen ihre Unterstützung zugesagt und sorgen für einen Paukenschlag in der Laufszene. Unter dem neuen Motto „Heldenlauf“ steigt am Freitag, 26. Juli 2019, rund um den Heumarkt der zehnte Geburtstag des Kölner Altstadtlaufs mit der großen Spendenparty „Running4Kids“.

„Wir freuen uns, kurz vor dem Startschuss mit KARSTADT SPORTS und der AOK zwei große Unternehmen im Kreise unserer Partner begrüßen zu dürfen“, bedankt sich Veranstalter Holger Wesseln bei den beiden neuen Presenting-Partnern. „Unter dem neuen Motto suchen wir echte Helden. Dabei geht es nicht um den Kampf gegen die Uhr oder gegen die Konkurrenz. Egal, ob Papa oder Mama mit dem Kind, beim Lauf gegen den inneren Schweinehund und für den guten Zweck oder beim beliebten Kinderlauf, jeder überquert als kleiner oder großer Held die Ziellinie.“

Der Run auf die Startplätze ist weiter ungebrochen. Aktuell haben sich schon mehr als 2.000 Heldinnen und Helden für den Lauf entlang des Kölschen Stadtpanoramas zwischen Altstadt und Rheinauhafen angemeldet und sich ihr Startticket samt offiziellem Geburtstagslaufshirt bereits gesichert. Wer sich noch einen der begehrten Online-Startplätze sichern will, der kann sich bis zum kommenden Sonntag (21. Juli) um Mitternacht anmelden. Danach steigt der Preis! Infos: www.altstadtlauf-koeln.de

Ob Groß oder Klein - Sparda-Bank West spendet 10 Euro pro Starter
Im Rahmen Altstadtlaufs spendet die Sparda-Bank West für jeden Teilnehmer, egal ob Erwachsener oder Schüler, zehn Euro an die „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e. V.“. In 2018 rundete das Finanzunternehmen die Spendensumme großzügig auf und überreichte im Beisein vieler Prominenter bei der Spendenparty Running4Kids auf dem Heumarkt einen Scheck über 50.000 Euro. Für die einzigartige Spendenlauf-Aktion mobilisiert RTL wieder  seine Promis. Gemeinsam mit den zahlreichen Läufern und Zuschauern findet auf dem benachbarten Heumarkt die große „Running 4 Kids“-Spendenübergabe bei Kölscher Musik von „Planschemalöör“ statt.

Im Angebot bei der zehnten Auflage des „Altstadtlaufs“ stehen wieder zwei Wettbewerbe über die 10-Kilometer-Distanz mit unterschiedlichen Leistungsanforderungen (Lauf 1: der schnellere Lauf bis zu einer Zielzeit von 52 Minuten / Lauf 2: der langsamere Lauf bei einer Zielzeit von über 52 Minuten) sowie ein 5-Kilometer-Lauf und ein Kinderlauf über 1,5 Kilometer.
www.altstadtlauf-koeln.de
(Autor & Copyright: Holger Wesseln für Laufen im Rheinland)

17.07. Sechs-Stunden-Lauf in Heimerzheim
Rundkurs durch den Kottenforst jetzt auch in 3 Stunden möglich
RHEIN-SIEG.
Am Samstag bietet die LG Heimerzheim wieder einen Sechs-Stunden-Lauf an. Alle Einzelläufer und die jeweiligen ersten Läufer der Staffeln starten gleichzeitig um 12 Uhr auf dem Sportplatz in die 3,5 Kilometer-Runde. Die Strecke besteht aus befestigten Waldwegen und asphaltierten Straßen und führt durch den nahegelegenen Kottenforst. Zielschluss für alle Läufer ist um 20 Uhr. Wer bis zum Abpfiff der letzten Runde die Ziellinie noch überquert, darf die damit begonnene Runde noch beenden. Bei Rundengleichstand zwischen zwei oder mehr Teams zählt am Ende die Einlaufzeit des jeweils letzten Läufers. Zu diesem Zweck findet in der letzten Runde eine Zeitmessung per Stoppuhr statt, die Einlaufzeiten werden notiert. Eine Staffel besteht aus zwei bis vier Läufern. Gewertet werden Frauen und Männer (Einzel und Staffel) sowie im Mixed (mind. 1 Frau). Neu im Programm ist diesmal ein Drei-Stunden-Lauf, der um 15 Uhr startet und gemeinsam mit den Sechs-Stunden-Läufern endet. 
www.lg-heimerzheim.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

16.07. Laufen-im-Rheinland und Carboo4U - Sommeraktion
Fünf Startplätze zum 57. Innogy Marathon "Rund um den Baldeneysee" und zur Seerunde zu gewinnen - Schnell sein, dabei sein – Werde First Mover für unsere FIT-YS Sportsocken

Zum 57. Mal gibt es am 13. Oktober 2019 den Marathon „Rund um den Baldeneysee“. Wie schon seit den Anfängen im Jahr 1963 liegt die Organisation der Veranstaltung mit fast 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in den bewährten Händen der Leichtathletik-Abteilung des TUSEM Essen. Deutschlands ältester, kontinuierlich durchgeführter Marathon. Und wir von Carboo4U sind seit mehr als 10 Jahren als Sporternährungspartner dabei.

In diesem Jahr haben wir etwas ganz Besonders vor…

Wer zuerst kommt … der kommt in den Genuss unserer FIT-YS Sportsocken!

Denn FIT-YS sind genau richtig für Sportler, die keine Lust mehr auf einheitlich schwarze, weiße und graue Sportsocken haben und trotzdem nicht auf Qualität und Funktion verzichten wollen. FIT-YS bieten einen vielfältigen Mix aus Strickmustern und Materialien, polstern und unterstützten die Füße und halten sie trocken. Und dann noch das Design…

Entdecke Deinen perfekten Sportsocken !
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- Hochwertige Textil-Verarbeitung, ist atmungsaktiv und hautsymphatisch
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- Ein vielfältiger Mix aus Strickmustern und Materialien polstert und unterstützt den Fuß und hält ihn trocken

Die ersten drei Damen und die ersten drei Herren Herren, die ihre Startunterlagen für die Seerunde oder den Marathon Rund um den Baldeneysee abgeholt haben, erhalten 1 Paar FIT-YS Sportsocken dann dort vor Ort in Essen. Abholung am Messestand, der am Samstag, 12. Oktober 2019 ab 13 Uhr in Essen für Euch am Baldeneysee aufgebaut ist.

Laufen im Rheinland und Carboo4U verlosen fünf Startplätze für den Marathon bzw. die Seerunde. Wer dabei sein möchte und mit den FIT-YS Sportsocken am Start sein will, sollte sich bis 31. Juli unter Angabe von Name, Vorname, Adresse, Geburtsdatum, Chipnummer und Wunschstrecke mit dem Stichwort "Schnell mit FIT-YS" per Email an info@laufen-im-rheinland.de melden.
(Autor & Copyright: Erbil Kurt & Joe Körbs, Laufen-im-Rheinland)

15.07. Viele Kinder am Start: Rund 3000 Teilnehmer beim siebten Zoolauf
KÖLN.
Kinder gehen nicht nur gerne in den Zoo, sie laufen genauso gerne durch den Zoo, selbst wenn sie dabei nicht in aller Ruhe an den Gehegen stehen bleiben und die Tiere bestaunen können. Beim 7. Kölner Zoolauf war der Ansturm am Freitag riesig. Mehr als 3000 große und kleine Läufer hatten sich für die vier Rennen angemeldet, wie Organisations-Chefin Claudia Schneider von der Sporthochschule mitteilte. Allein 130 Bambini bis sieben Jahre sausten – teils in Elternbegleitung – an den Erdmännchen vorbei und um das Flamingo-Gehege herum. Doppelt so viele Kinder waren es sogar beim 1,1 Kilometer langen Schülerlauf. Für die kleinen Teilnehmer war die sportliche Herausforderung offenbar der perfekte Start in die Sommerferien.

Den Massenandrang schlechthin gab es beim namensgebenden Zoolauf über zehn Kilometer mit 1700 Teilnehmern. Gelaufen wurde die größtmögliche Zoorunde von gut 1630 Metern inklusive des „Affenhügels“. Die Starter konnten unterwegs entscheiden, ob sie eine, zwei oder alle sechs Runden laufen wollen. Dieses Privileg hatten die Teilnehmer des Toplaufs nicht. Die mussten nach spätestens sechzig Minuten im Ziel sein, damit das nachfolgende Rennen pünktlich starten konnte.

Schnellster Mann war wie im Vorjahr Patrick Schoenball in 33:47 Minuten; flotteste Frau wurde die Vorjahresdritte Alice Lüchtefeld (42:50 Minuten), beide von Bunert, dem Kölner Laufladen. Glück hatten die Organisatoren mit dem Wetter, denn der große Regen setzte erst später ein. Der Erlös der Veranstaltung geht je zur Hälfte an die Jugendabteilung des LT DSHS und an den Zoo.
(Quelle: Rundschau)

14.07. Senioren-DM: Wietscher und König vom TVR gewinnen Gold und Silber
RHEIN-BERG.
Schauplatz der Deutschen Senioren Stadion-Meisterschaften 2019 war der beschauliche Ort Leinefelde in Thüringen. Rund 1000 Aktive aus allen Bundesländern waren in allen leichtathletischen Disziplinen über drei Tage verteilt am Start. Aus der Läufergarde des TV Refrath running teams waren sechs Aktive für insgesamt 10 Starts über 400m, 800m, 1500m und 5000m gemeldet. Die Voraussetzungen waren wettertechnisch aber auch verletzungsbedingt suboptimal. Daher war es auch für TVR Lauftrainer Jochen Baumhof eine Herausforderung, seine Athleten jeweils auf die harte Konkurrenz einzustellen. Gleich zum Auftakt kämpfte Karl-Heinz König in einem spannenden Finale über 800 m der M70 um den DM-Titel. Den gewann der Favorit Peter Schulz aus Pforzheim in 2:41,27 min knapp vor Kalle König (2:42,54) und Detlev Wickmann (2:43,39) vom LAV Zeven. Der Bergisch Gladbacher war mit der Silbermedaille jedoch sehr zufrieden. Doch sollte die Revanche bereits am nächsten Tag folgen. Dabei hatte „Kalle“ endlich mal im 400 m Lauf auf Bahn 3 startend den Vorteil, den Mitfavoriten, eine Bahn vor sich laufend, zu kontrollieren. Doch bereits nach gut 100 m hatte „Silberlocke“ den Pforzheimer überholt und gab den Vorsprung nicht mehr her. König gewann wiederum den DM-Titel und die Goldmedaille über 400 m in sehr starken 69,70 s vor Peter Schulz (71,21) und Ulrich Becker (72,23) aus Potsdam.

Auch ohne spezielle Vorbereitung wird Antje Wietscher 2 x Vizemeisterin
Die Leichlingerin ist schon ein Phänomen. Die passionierte Trailläuferin und erfolgreiche Triathletin räumt auf kurzen Bahndistanzen jedes Jahr ab, obwohl die kaum Zeit hat, sich mit notwendigem Spezialtraining vorzubereiten. Mit 3-4 Tempoeinheiten, ihrem Kämpferherz und mit einem hervorragenden taktischem Renngefühl hat sich Antje seit Jahren einen Stammplatz in der Deutschen Spitzenklasse der Seniorinnen erarbeitet. In Leinefelde wurde die 62jährige zwei Mal Deutsche Vizemeisterin und holte damit das bestmögliche Ergebnis. Denn die weltbeste W55 Läuferin Silke Schmidt ist in ihre Altersklasse gewechselt und unschlagbar. Die in Holland lebende Ausnahmeläuferin gewann die 5000 m klar in 19:12,73 min vor Antje Wietscher, die sich im Endspurt nach 21:17,70 min gegen Anne Holtkötter (21:23,11) vom LSF Münster durchsetzte.

Im 1500 m Lauf am nächsten Tag hatten gleich vier Läuferinnen Treppchen-Ambitionen. Die taktische Marschroute von Coach Jochen Baumhof war für Antje eine große Herausforderung. Denn liebt ein gleichmäßig hohes Tempo und nicht den „Bummelzug“. Doch Disziplin zahlt sich meistens aus und so auch in diesem Rennen. Nach 850 m, etwas früher als geplant, zog sie das Feld der Titelaspiranten mit einem sehr frühen und energischen Endspurt auseinander. Zwei Konkurrenten konnten nicht mehr folgen, nur die amtierende Meisterin Conny Wagener von der LC Eschenburg. Diese überholte die TVRlerin auf der Zielgerade und gewann in 5:54,63 min vor Antje Wietscher, die zwar nicht mir ihrer Zielzeit von 5:56,22 min aber mit der Silbermedaille sehr glücklich ist.

Frank Weber hatte nicht genug Kraft für seinen gefürchteten Endspurt
150 m vor dem Ziel war er sich sicher, als Titelverteidiger wieder auf dem Treppchen zu stehen. Doch auf der Zielgeraden verließen Frank Weber die Kräfte im sehr schnellen 800 m Finale der M50. „Es war, als würde mir der Stecker gezogen“ haderte der sieggewohnte Topathlet. Doch sein großer Trainingsrückstand aufgrund einer Knöchelverletzung konnte er mit reiner Willenskraft nicht ausgleichen. So blieb dem TVRler am Ende diesmal in guten 2:12,36 min nur der 6. Platz. In einem couragierten Rennen über 800 m der W40 belegte Tanja Causemann in 2:43,70 min den 8. Rang. Am nächsten Tag lief es über 1500 aber überhaupt nicht für die Wipperfürtherin. Einen schlechten Tag erwischten auch Karin Meuser und Martin Groos. Sie konnten leider ihr Potential auf den Mittelstrecken nicht wie gewohnt abrufen und waren natürlich enttäuscht. Doch als Wiedergutmachung sehen die Bergisch Gladbacher Bahnlaufserien-Termine im August schon fest.
(Autor & Copyright: Jochen Baumhof für Laufen-im-Rheinland)

13.07. 12. Bonner Benefizlauf am 25.08.2019
BONN.
Er ist wieder zurück! Der Bonner Benefizlauf gibt am 25. August 2019 nach über 5 Jahren sein Comeback.

Wir haben bei den Bonn Capitals eine neue Heimat gefunden. Unser Rundkurs führt nicht mehr durch die Bonner Innenstadt sondern durch den wunderschönen Bonner Rheinauenpark mit Start und Ziel auf dem Gelände der Bonn Capitals, dem aktuellen Deutschen Baseball Meister.

Der Bonner Benefizlauf wird auch in diesem Jahr wieder 100 % der Startgelder spenden. Wir sind glücklich und sehr stolz darauf, dass wir weiterhin zu den wenigen Laufveranstaltungen in Deutschland zählen, die zu 100 % karitativ veranstalten.

Der Bonner Benefizlauf bleibt die perfekte Gelegenheit zu einem sportlich aktiven Sonntag mit der Familie, Freunden und Kollegen. Bei welchem Event können Eltern und Großeltern gemeinsam mit ihren Kindern und Enkelkindern laufen? Anmelden, Spass haben, Sport treiben, gut versorgt werden und dabei Gutes tun… das ist der Bonner Benefizlauf.

Der Bonner Benefizlauf bietet für einen Volkslauf ein sehr attraktives Leistungspaket.
- Personalisierte Startnummer (alle Anmeldungen bis zum 14.08.2019)
- Streckenverpflegung
- Zielverpflegung (Bananen, Äpfel, belegte Brötchen, Gebäck, alkoholfreie Getränke)
- Kostenlose Teilnahme an der Benefizlauf Tombola
- Dein Startgeld geht zu 100 % an Beta Humanitarian Help e.V.
(Autor & Copyright: Frank Tolksdorf für Laufen-im-Rheinland)

12.07. U23-EM: Alina Reh und Miriam Dattke dominieren die 10.000 Meter
Es war das erhoffte Ergebnis und doch ein Rennen, das sprachlos machte: Alina Reh mit neuem Meisterschaftsrekord und Miriam Dattke haben am Freitag mit riesigem Vorsprung Gold und Silber über 10.000 Meter bei der U23-EM in Gävle gewonnen. Als Achte machte Leah Hanle das starke Team-Ergebnis perfekt.

Alina Reh (SSV Ulm 1846) machte über 10.000 Meter der U23-EM in Gävle (Schweden) vom ersten Schritt an das, was sie am besten kann: Tempo! Die Schwäbin mit dem Lockenkopf ist eine Läuferin, die am liebsten von der Spitze weg ihr Rennen gestaltet und mit ihrem langen Schritt gleichmäßig von einer Topzeit zur nächsten rennt. Und genau das gelang ihr auch am Freitag: In neuem Meisterschaftsrekord von 31:39,34 Minuten holte sie sich in beeindruckender Manier die Goldmedaille. Im Übrigen die erste für Deutschland überhaupt auf dieser Strecke bei diesen Titelkämpfen.

Ihr Vorsprung war riesig: Mit fast 50 Sekunden Abstand folgte die Zweitplatzierte, und auch die trug das deutsche Trikot. Miriam Dattke (LG Telis Finanz Regensburg) hatte das schnelle Anfangstempo genutzt, um sich eine Weile an den Fersen von Alina Reh vom Rest des Feldes abzusetzen. Nachdem auch sie eine ganze Runde Vorsprung auf die Konkurrenz erkämpft hatte, brachte sie an der Spitze einer kleinen Gruppe das Rennen souverän auf dem Silberrang zu Ende. Ihre Zeit: 32:29,45 Minuten – Bestzeit! Und ebenso wie die Leistung von Alina Reh ein Versprechen für die Zukunft, denn Miriam Dattke ist noch ein Jahr jünger als die Ulmerin.

Dass Leah Hanle (TSV Holzelfingen) noch nicht in diesen Regionen mitlaufen kann – wie im Übrigen keine der restlichen Athletinnen im Feld – war im Vorfeld klar. Doch auch sie machte ein gutes Rennen. Als Achte der Meldelisten war sie angetreten, als Achte kam sie nach 34:02,54 Minuten ins Ziel. Dabei war sie der Drittplatzierten Jasmijn Lau (Niederlande; 33:35,66 min) näher als diese der Zweitplatzierten aus Regensburg. Auch das: Ein Zeichen der absoluten Klasse der Top Zwei.
(Quelle: Leichtathletik)

11.07. Ein Jubiläumslauf am Rhein
Am Sonntag findet am Riehler Rheinufer zwischen Zoobrücke und Niehler Hafen wieder der Kölner Friedenslauf statt
KÖLN.
Diesmal zum 30 mal. Der Jubiläumslauf beginnt um 9 Uhr mit der Eröffnung in der Parkanlage zwischen dem Zirkus- und Artistikzentrum Köln (ZAK), dem AXA Hochhaus und dem Biergarten, der früher zum Riehler Freibad gehörte.

Um 10 Uhr starten die Kleinsten. Beim 500 Meter Bambinilauf können Kinder bis 7 Jahre teilnehmen. Sie laufen vom Start aus in Richtung Rheindamm und auf diesem nach Norden bis zum Caravanparkplatz hinter der Jugendherberge. Hier befindet sich auch der Wendepunkt. Nach gleicher Strecke zurück empfangen dann hoffentlich viele Eltern ihre Kleineren am Ziel. Sie dürfen die Kinder natürlich auch begleiten.

Beim 1km Kinder- und Schülerlauf um 10:30 Uhr ist das nicht möglich. Die 6 bis 9 Jährigen starten wie alle anderen auch an der gleichen Stelle. Auch die Strecke ist die gleiche wie beim Bambinilauf und den nachfolgenden 2,5 km Schüler- sowie 5km Jugend- und Jedermannlauf. Lediglich die Wendepunkte verschieben sich. Der des 1km Laufs befindet sich noch vor der Mülheimer Brücke. Dort befand sich früher mal ein Vergnügungspark, also ein Vorgänger vom Phantasialand.

Die Läuferinnen und Läufer der 2,5 km für 8  bis 10 Jährigen (Start 11:00 Uhr) müssen jedoch noch etwas weiter nach Norden. Ihr Wendepunkt befindet sich hinter der Mülheimer Brücke in Höhe der Sportanlage vom KKHT. Dieses ist ein Überbleibsel des ehem. Sport- und Freizeitgelände Mülheimer Heide, die einst größte Sportanlage von Köln. Damals gab es das Müngersdorfer Stadion noch gar nicht. Hier betrieben damals schon organisierte Gruppen und Vereine die Leibesertüchtigung, so nannte man den Sport damals, für Menschen dieser Stadt. Später legte man hier den Hafen und eine große Kaserne, heute das SBK Seniorenzentrum (vmdl. Riehler Heimstätten), an und die Sportstätte geriet bis auf kleine noch heute bestehende Bereiche in den Schatten des Müngersdorfer Sportparks. Zum Hafengelände ist es nicht mehr weit. Dort wird auf dem Rheindamm in Höhe des Containerterminals der 5er wenden (Start 11:30 Uhr). Ab 12 Jahre kann man daran teilnehmen.

Charakteristisch an diesem Streckenteil ist die Alleeatmosphäre, also ein schattenspendender Streckenabschnitt, die Ufernähe und Aussicht auf das rechtsrheinische Köln und die sehr flache Streckenführung, welche Bestzeiten ermöglicht. Dieser Streckenabschnitt wird auch von den 10 km Läuferinnen und Läufer (Start 12:30 Uhr) gelaufen. Gleich zweimal werden sie dort um Bestzeiten rennen. Allerdings wird zuvor noch ein weiterer attraktiver Streckenabschnitt belaufen. Vom Start geht es zunächst hinunter über eine Rampe auf den Rheinuferweg und dann dem Kölner Dom entgegen. Vor der Zoobrücke wird gewendet. Dieser Teil der Strecke ist zwar der breiteste und sonnenanfälligste Streckenabschnitt, aber auch ein sehr schneller. Nach Norden und unter der Allee hindurch erreicht man den nördlichen Wendepunkt am Cranachwäldschen. Beide Wendepunkte müssen zweimal umlaufen werden bevor das Ziel am ZAK erreicht wird. 

Unter leichtathletik-in-nippes@gmx.de kann man sich noch bis Samstag 18 Uhr anmelden um die Nachmeldegebühr zu sparen. Das ist ein Angebot an Euch zum Jubiläumslauf. Bitte gebt dazu Euren vollständigen Namen, Geburtsdatum, ggf. Verein und gewünschte Strecke mit an. Wir bereiten dann Eure Startnummern vor und ihr müsst lediglich den vorgefertigten Anmeldezettel ausfüllen und unterschreiben. Wir freuen uns auf Euren Besuch.
(Autor & Copyright: Jürgen Cremer für Laufen-im-Rheinland)

10.07. Köln Marathon - Sport trifft Kunst
Grundschüler gestalten den Zielbogen für den RheinEnergie Kinderlauf Köln
KÖLN.
Die regelmäßigen Teilnahmen am Kinderlauf und Schulwaldlauf zahlen sich aus: Die Viertklässler der Ildefons-Herwegen-Grundschule aus Junkersdorf durften den neuen Start- und Zielbogen für den RheinEnergie Kinderlauf Köln gestalten.

"Der bemalte Torbogen ist ein Symbol für die Zusammengehörigkeit von Kreativität und Sport. Er soll auf die notwendige Unterstützung von Kreativität und Bewegung bei Kindern und Jugendlichen hinweisen.", so Dr. Jens Enneper, selbst Künstler, Gründer der Stiftung "mal bewegen" und Vorstandsmitglied des Kölner Vereins für Marathon.

Auch die Schüler waren mit Begeisterung dabei und malten unter der Leitung von Lehrerin Jessica Sellmeier zahlreiche kleine Kunstwerke.
Die einzige Vorgabe war, dass die Bilder etwas mit Laufen oder Stadt Köln zu tun haben sollten. Aus insgesamt 50 kreativen Entwürfen wurden die zwölf schönsten ausgewählt und zum finalen Design des Torbogens zusammengestellt.

Heute wurde dann das vollendete Kunstwerk den kleinen Künstlern in der Schule vorgestellt. Ihnen blieb es vorbehalten, als Erste durch den Zielbogen zu laufen.

Viele der Kinder werden dann auch am 12. Oktober 2019 beim Kinderlauf rund um den Kölner Dom im Rahmen des RheinEnergieMarathon Köln an den Start gehen. Dort wird der Torbogen dann erstmalig offiziell zu bewundern sein.

Schüler der Ildefons-Herwegen-Schule nehmen schon seit Jahren regelmäßig am Waldlauf der Kölner Schulen am Adenauer Weiher im Frühsommer sowie am RheinEnergie Kinderlauf Köln im Oktober teil. Beide Events werden von der Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH organisiert.
(Autor & Copyright & Foto: Jan Broniecki für Laufen-im-Rheinland)

09.07. 10. Altstadtlauf Köln: „Laufe op kölsche Art“ feiert zehnten Geburtstag
Am 26. Juli 2019 starten bis zu 3.000 Laufbegeisterte in der Kölner Altstadt zugunsten der „RTL-Stiftung - Wir helfen Kindern“ +++ Running4Kids: Ob Groß oder Klein - Sparda-Bank West spendet 10 Euro pro Starter
KÖLN.
Die Kölner Laufsaison ist in vollem Gange, viele Highlights im Kalender sind schon „gelaufen“, doch jetzt hat die Running-Community der Region ihre Augen auf einen der wohl attraktivsten Volksläufe der Domstadt gerichtet. Denn unter dem Motto „Laufe op kölsche Art!“ steigt am Freitag, 26. Juli 2019, rund um den Heumarkt der zehnte Geburtstag des Kölner Altstadtlaufs mit der großen Spendenparty „Running4Kids“. Der Run auf die Startplätze ist ungebrochen. Zahlreiche Teilnehmer haben sich ihr Startticket samt offiziellem Geburtstagslaufshirt bereits gesichert.

„Unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich auf eine urkölsche Strecke, kölsche Live-Musik, kölsches Kölsch und „janz viel kölsches Jeföhl“ freuen…“, verspricht Veranstalter Holger Wesseln, der zum Jubiläum mit bis zu 3.000 Startern rechnet. „Die einzigartige Kombination aus historischem und modernem Köln entlang des weltbekannten Stadtpanoramas zwischen Altstadt und Rheinauhafen verleiht dem Lauf sein spezielles Flair. Wir laden alle Laufbegeisterten ein, die großartige Atmosphäre direkt im Herzen der Stadt zu erleben und ganz nebenbei aktiv für einen guten Zweck zu spenden!“

Ob Groß oder Klein - Sparda-Bank West spendet 10 Euro pro Starter
Im Rahmen Altstadtlaufs spendet die Sparda-Bank West für jeden Teilnehmer, egal ob Erwachsener oder Schüler, zehn Euro an die „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e. V.“. In 2018 rundete das Finanzunternehmen die Spendensumme großzügig auf und überreichte im Beisein vieler Prominenter bei der Spendenparty Running4Kids auf dem Heumarkt einen Scheck über 50.000 Euro. Für die einzigartige Spendenlauf-Aktion mobilisiert RTL wieder  seine Promis. Gemeinsam mit den zahlreichen Läufern und Zuschauern findet nach dem Lauf auf dem benachbarten Heumarkt die große „Running 4 Kids“-Spendenübergabe bei Kölscher Musik von „Planschemalöör“ statt.

Im Angebot bei der zehnten Auflage des „Altstadtlaufs“ stehen wieder zwei Wettbewerbe über die 10-Kilometer-Distanz mit unterschiedlichen Leistungsanforderungen (Lauf 1: der schnellere Lauf bis zu einer Zielzeit von 52 Minuten / Lauf 2: der langsamere Lauf bei einer Zielzeit von über 52 Minuten) sowie ein 5-Kilometer-Lauf und ein Kinderlauf über 1,5 Kilometer. Der Run auf die Startplätze ist ungebrochen. Zahlreiche Teilnehmer haben sich ihr Startticket samt offiziellem Geburtstagslaufshirt bereits gesichert.
www.altstadtlauf-koeln.de
(Autor & Copyright: Holger Wesseln für Laufen-im-Rheinland)

08.07. Dominik Fabianowski das Maß aller Dinge
Kölner gewinnt 10-Meilen-Sommerlauf des LSV Porz
KÖLN.
Rund 300 Teilnehmer verzeichnete der 29. Sommerlauf des LSV Porz am Sonntag im Naherholungsgebiet Leidenhausen. Genau 57 Läufer/-innen absolvierten die selten gelaufene 10-Meilen-Distanz. Schnellster war wieder einmal Dominik Fabianowski (ASV Köln). In der Zeit von 55 Minuten und 26 Sekunden dominierte er das Rennen und gewann mit über sieben Minuten Vorsprung. Eine Überraschung gelang Frauensiegerin Sabine Singer vom TV Refrath running team in 1:15:30 Std. knapp mit 22 Sekunden Vorsprung vor Carina Jochum aus Bonn.

Mit einem Vierkampf endete das Rennen über die 10-km-Distanz (113 Finisher). Hier gewann Sebastian Zens (35:05) vor Sören Plag (35:16) und den beiden LAZ-Athleten Jens Röskens (35:37) und der ersten Frau Maike Schön (35:57).

Ganz vorne war das LAZ Puma Rhein-Sieg im 5-Km-Rennen (72 Finisher). Mit Dirk Breunung (16:55), Wiktor Vernikov (17:18) und Frauensiegerin Sonja Vernikov (18:16) liefen gleich drei Athleten von Trainer Thomas Eickmann auf das Podest.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen-im-Rheinland)

07.07. Caterina Schneider läuft zum Triplesieg in Geislar
156 Teilnehmer beim Volkslauf im Rahmen der Sportwoche
BONN. Im Rahmen der 45. Geislarer Sportwoche fand am Freitagabend der 18. Volkslauf statt. Über 100 Teilnehmer starteten um 19 Uhr auf dem Sportplatz Liestraße und liefen die erste Runde gemeinsam rund um den nordöstlichen Stadtteils Bonns. Knapp 50 Läufer wählten die kürzere Distanz und liefen nach einer Runde bzw. fünf Kilometern ins Ziel. Als die beiden Sieger Kim Oppermann (19:41) und Birgit Lennartz (LLG St. Augustin, 22:16) finishten waren die schnellsten Zehner bereits auf der zweiten Runde. Bei Kilometer Acht konnte sich der vereinslose Martin Worring von seinen Mitläufern lösen und den Sieg in 36:42 Minuten für sich entscheiden. Mit 49 Sekunden Rückstand lief Christina Böhning (SSF Bonn, 37:31) auf Platz Zwei. Dritter wurde, wie im Vorjahr, René Göldner (LAZ Puma Rhein-Sieg, 38:03).

Schnellste Frau war erneut Caterina Schneider in 40:50 Minuten. Die amtierende Bonner Marathon Stadtmeisterin gewann das Rennen zum dritten Mal in Folge deutlich vor ihrer Trainingskameradin Uta Peiler (LT Venusberg, 45:12). Beim zuvor gestarteten 2,3-Kilometer Kinderlauf gingen 49 Mädchen und Jungen an den Start. Der Abend endete wieder mit einer lauen Sommernacht und vielen isotonischen Getränken biologischer Herkunft.

Ergebnisse:
Männer, 10 km: 1. Martin Worring 36:42 Minuten, 2. Chris Böhning (SSF Bonn) 37:31, 3. René Göldner (LAZ Puma Rhein-Sieg) 38:03, 4. Markus Rosellen (SSG Königswinter) 38:21, 5. Thorsten Pütz (SSF) 39:12, 6. Thomas Schneider 39:25, 7. Robin Janowitz (beide SSG) 40:51, 8. Timur Trinks (LLG St. Augustin) 41:08, 9. Herbert Dreesbach 42:37, 10. Manfred Kohnen (Sieglar) 43:42.

Frauen, 10 km: 1. Caterina Schneider 40:50 Minuten, 2. Uta Peiler (beide LT Venusberg) 45:12, 3. Susanne Metzen-Seifert 47:12, 4. Irmi Görgen 47:20, 5. Luisa Köhn (ASV St. Augustin) 47:54.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen-im-Rheinland)

06.07. 29. Sommerlauf des LSV Porz am Sonntag
KÖLN.
Der LSV Porz und das Haus des Waldes veranstalten am Sonntag gemeinsam den 29. Sommerlauf im Gut Leidenhausen. Die Starts erfolgen am Sonntag ab 9 Uhr auf flachen und DLV-Vermessenen Strecken über einen, fünf, zehn Kilometer und die 10 Meilen mit 16,093 Kilometern. Die Walker und Nordic-Walker starten als erstes. Im Ziel bekommt jeder Finisher eine Medaille überreicht.
Startzeiten:
• 09:00 Uhr 5 km Nordic / Walking
• 09:10 Uhr 1 km Schüler/innen
• 09:40 Uhr 5 km Schüler/innen
• 10:00 Uhr 10 km
• 11:00 Uhr 10 Meilen
Die Veranstaltung gilt gleichzeitig als "Ingeborg Urbach Gedächtnislauf". 1 Euro pro Teilnehmer gehen als Spende jeweils an die Brustkrebshilfe Deutschland e.V. Köln Holweideund an die Waldschule Leidenhausen.  Nachmeldungen sind bis kurz vor dem Start noch möglich.
www.helmuturbach.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen-im-Rheinland)

05.07. Doris Remshagen gewinnt den Vilkerather Viertelmarathon
RHEIN-BERG.
Was für eine Hitzeschlacht: die 9. Auflage der Laufveranstaltung der krummen Strecken im Overather Stadtteil Vilkerath war eine echte Herausforderung für die Organisatorenren des SC Vilkerath mit vielen motivierten Helfern und natürlich für alle Läufer. Wasser war ein sehr gefragtes Gut während der Läufer. Der Wasserschlauch mit feiner Sprühdüse das Highlight des Tages. Auf Achtelmarathon-Distanz über 5274 m finishte Antje Wietscher als Zweite in 23.05 min, knapp hinter der Tagessiegerin Natalie Hoffmann-Lenz. Bei den Männern pulverisierte der Triathlon Topathlet Justus Nieschlag vom team gicom den Streckenrekord von Arthur Ralenovsky um fast eine Minute auf 16:42 min. Damian Zehnpfennig lief als Zwölfter 25:55 min.

Die Viertelmarathon-Läufer-innen litten unter der unbarmherzigen Sommerhitze besonders. Daher hat die Siegerzeit von 37:05 min von Marathon-Ass Dominik Fabianowski / ASV Köln keine Aussagekraft. Gut zwei Minuten später lief der TVRler Lukas Kley nach 39:24 min ins Ziel. Es folgten Irek Meyer (1. M45/46:19), Klaus Lieth (1.M50/50:48) du Christoph Fieberg (3.M55/56:01). Doris Remshagen hatte doppelten Grund zur Freude. Neben ihrer Ehrung als  Gesamtsiegerin gewann sie auch vom IT-Unternehmen gicom gesponserte Acrylstele als neue Overather Stadtmeisterin.
(Autor & Copyright: Jochen Baumhof für Laufen-im-Rheinland)

04.07. Treppenlauf in Bonn
Sieger bei Post Tower Run läuft 828 Stufen in 4:43 Minuten
Bonn.
192 Teilnehmer sind beim Treppenlauf im Bonner Post Tower an den Start gegangen. Unter ihnen waren auch zehn Feuerwehrleute in kompletter Ausrüstung. Der Post Tower Run ist hart. 41 Etagen mit 828 Stufen und 147 Höhenmeter gilt es zu erklimmen. Wenn dann aber noch 25 Kilogramm Zusatzgewicht in Form von der beruflichen Ausrüstung mitgeschleppt werden, steigt die Anstrengung noch einmal um das Vielfache. Klingt unvorstellbar, doch genau diese Bürde haben sich neun Feuerwehrmänner und eine Feuerwehrfrau auferlegt. Und das mit Bravour: Zwischen acht und 14 Minuten benötigten die beladenen Feuerwehrleute für den Treppenlauf – der Schnellste davon war Thilo Wüstenberg in 8:07 Minuten.

41 Etagen, 828 Stufen
Aber auch ohne „feuerwehrliche“ Vollmontur stellt der Post Tower Run eine große Challenge dar, die in diesem Jahr insgesamt 192 Starter in Angriff nahmen. „Wir haben uns natürlich über die große Teilnehmeranzahl gefreut. Dadurch entsteht immer eine besondere Atmosphäre“, sagte Pressesprecherin Hannah Braselmann.

Den Großteil der Teilnehmer stellte dabei die Deutsche Post DHL Group mit 132 Mitarbeitern, die bei Temperaturen von weit über 30 Grad freiwillig die Stufen ihres Arbeitsplatzes empor liefen. Das Teilnehmerfeld komplettierten elf Polizisten, 23 Feuerwehrmänner und 22 Starter vom Verein Tower Running Germany. Dieser stellte mit Andreas Fruhmann, der in starken 4:43 Minuten den Turm am schnellsten bezwang, den Tagesbesten. Von den Mitarbeitern der Deutschen Post erreichte Konstantin Ulrich in 5:11 als Schnellster die Ziellinie.

Diese befand sich auf der Dachterrasse des Post Towers. Der ersehnte Zieleinlauf und der damit verbundene Ausblick über das Siebengebirge und bis rüber nach Köln zählten dabei für den Großteil der Teilnehmer sowieso mehr als Zeit und Platzierung: „Die Sicht vom Turm aus entschädigt schon sehr für die Qualen der letzten Minuten“, sagte Braselmann. „Und mit einem kühlen Getränk geht es den Läufern dann schnell wieder besser.“ Nach einer verdienten Regenerationspause unter den Sonnenstrahlen ging es für die Läufer danach wieder runter ins Foyer – diesmal ganz entspannt mit dem Aufzug.
(Quelle: GA)

03.07. Hitzeschlacht beim 9. Windecker Sommerlauf
350 Teilnehmer überquerten glücklich und erschöpft die Ziellinie
RHEIN-SIEG.
So heiß wie am Sonntag, war es beim Windecker-Sommerlauf noch nie und dennoch gingen rund 360 Teilnehmer bei der Neunten Auflage an den Start. Den Sieg beim 7-km-Lauf holten sich Thomas Hering (TV 1888 Ruppichteroth) und Katharina Stinner aus Wissen. Die 11er-Distanz-Wertung der Herren gewann Freddy Ortmann (Rückenzentrum Windeck), die schnellste Dame war Julia Kohl aus Berg in Rheinland-Pfalz. Den Sieg auf der 7km Walk-Distanz fuhr Christan Beyenburg (Landesdirektion Beyenburg und Kollegen) ein.

Mit 200 Finishern (122 männlich / 78 weiblich) sowie zwei Staffeln war die 7km-Distanz auch in diesem Jahr wieder die gefragteste Disziplin. In einer für diese Temperaturen Top-Zeit von 25:51 Minuten lief Thomas Hering (TV 1888 Ruppichteroth) erstmals als Sieger beim Windecker-Sommerlauf über die Ziellinie. Auch der zweitplatzierte Jonas Land (Waldbröl) stand mit 27:27 Minuten erstmals auf dem Siegerpodest. Der Dritte auf dem Podest, André Labonde (Eitorf läuft…und rollt) war mit 28:33 Minuten hingegen ein Altbekannter in Windeck, da er u.a. 2015 den 7km-Lauf gewann.

Die Damensiegerin Katharina Stinner (Wissen) konnte ihren Erfolg aus 2018 wiederholen und überquerte die Ziellinie in 32:43 Minuten. Monika Meyer (TV 1888 Ruppichteroth) – die 7km Siegerin des 1. Windecker-Sommerlaufs 2011 - folgte als zweitplatzierte mit 37:44 Minuten. Eine starke Leistung zeigte die 13jährige Windeckerin Jantje Sommer (TV Rosbach Abt. Turnen) in 38:25 Minuten und holte sich damit verdient den 3. Platz.   

Beim 11km-Lauf (101 Teilnehmer) siegte der ebenfalls aus Windeck stammende Frederik Ortmann (Rückenzentrum Windeck) in einer Zeit von 41:42 Minuten. Freddy Ortmann hatte in den letzten drei Jahren den „Abo-Sieg“ beim 7km-Lauf und wiederholte nun auf der 11km-Distanz seinen Erfolg aus dem Jahr 2011 als Erstplatzierter. Erstmals dabei und direkt auf dem zweiten Platz landete Krzysztof Kaszper (Troisdorf) in 45:25 Minuten. Der Drittplatzierte Sebastian Löhe (Team T&E) aus Hennef komplettierte das Sieger-Trio mit 45:52 Minuten auf dem dritten Platz.

Bei den Damen siegte Julia Kohl (Berg) aus Rheinland-Pfalz mit einer Zielzeit von 57:36 Minuten. Den zweiten Platz holte sich Victoria Hein (Team Gerstaecker) aus Eitorf mit 1:01:09 Stunden. Auch im 11km-Lauf konnte eine 13jährige Windeckerin den dritten Platz erobern. Macarena Nagera (KB Fitness) aus Rosbach holte mit 1:01:52 Stunden einen sensationellen dritten Platz.

Auch die 7km Walking-Distanz erfreut sich zunehmender Beliebtheit. So schafften es insgesamt 48 Teilnehmer (14 männlich / 34 weiblich) ins Ziel. Den Gesamtsieg im 7-km Walk holte sich Christian Beyenburg (Landesdirektion Beyenburg und Kollegen) mit starken 54:21 Minuten.
 
Im Rahmen des vor den Hauptläufen stattfindenden ca. 200m langen Bambinilaufs nahmen darüber hinaus rund 80 begeisterte Kinder im Alter von zwei-sechs Jahren teil. Erneut gab es bei den Hauptläufen zudem eine große Bandbreite in den Jahrgängen: die jüngsten Teilnehmer waren gerade einmal sieben Jahre, der älteste Teilnehmer im Feld war 79 Jahre alt und absolvierte die 11km Distanz. Insgesamt hatten sich im Vorfeld 498 Teilnehmer für den Lauf angemeldet, so dass über hundert Teilnehmer auf Grund der Hitze gar nicht den Start angetreten sind.

Mit viel Wasser und guter Stimmung gegen die Hitze
Wie laut Wetterprognosen zu erwarten war, zeigte das Thermometer schon am frühen Morgen des Lauftages ungewohnt heiße Temperaturen von über 30 Grad an. Doch das Organisationsteam – die Windecker Laufsportfreunde - waren vorbereitet. Mit enormem Einsatz hatten man kurzfristig noch eine weitere Getränkestation auf der Strecke eingerichtet. In Dattenfeld halfen sogar Anwohner und schmissen ihren Rasensprenger an. An den Getränkestationen floss das Wasser Literweise und im Zielbereich standen die Wasserschläuche nicht still. Entlang der Strecke wurden die Läufer von vielen Zuschauern und den beiden Samba-Formationen „Samba Cocada“ und „Samba Pur“ angefeuert.

Wachsames Auge auf die Läufer
Das Deutsche Rote Kreuz vom Ortsverein Windeck aus Roth war wie jedes Jahr mit dabei und hatte vorsorglich mehr Sanitäter eingeplant. Insbesondere die Sanitäter aber auch Zuschauer, Helfer und die Bikescouts auf der Strecke hatten ein wachsames Auge auf die Läufer. Vier Athleten mussten während des Laufes kurzzeitig behandelt werden und eine Teilnehmerin mit Kreislaufschwäche ins Krankenhaus transportiert werden.

Positives Fazit des Organisationsteams
„Wir standen permanent in Kontakt mit den Sanitätern und alle Teilnehmer sind wohlauf. Auch von der Teilnehmerin, die vorsorglich ins Krankenhaus transportiert werden, musste haben wir die Info erhalten, dass sie sich bereits erholt hat und sich auf die Teilnahme im kommenden Jahr freut. Wir danken den Sanitätern und allen Helfern und Zuschauern, die spontan geholfen haben. Zusammenfassend sind wir sehr erleichtert, dass unsere Teilnehmer so besonnen waren und sich den äußeren Bedingungen entsprechend angepasst haben. Die vielen glücklichen Gesichter der Läufer im Zielbereich und der enorme Zuspruch mit 350 Finishern bestätigen uns darin, dass es die richtige Entscheidung war den Lauf durchzuführen“, so ein Sprecher der Organisatoren.  

„Über 60 Helfer und Helferinnen – darunter auch die Löschgruppe Dattenfeld der freiwilligen Feuerwehr - packten mit an, so dass die 9. Ausgabe der Veranstaltung ein voller Erfolg war. Mittlerweile sind alle ein eingespieltes Team. Auch der Bauhof und das Ordnungsamt der Gemeinde Windeck sowie die Polizei sind zuverlässige Partner und ohne unsere Haupt- und die vielen weiteren Partner & Sponsoren könnten wir diesen Lauf nicht auf die Beine stellen.“, bilanzierten zufrieden aber auch erschöpft die Organisatoren.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen-im-Rheinland)

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(Mitteilung: Laufen-im-Rheinland)