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Buch-Tipp: Laufen in Bonn und Umgebung
Laufen-im-Rheinland präsentiert das Buch vom Läufer für Läufer

Knapp 300 Seiten Laufgeschichte und Laufgeschichten aus der Region. Vom ersten Bonner Volkslauf bis zum Deutsche Post Marathon 2017. Das Buch gibt einen Einblick in die Entwicklung der Laufbewegung von rund 100 Veranstaltungen die es in fünf Jahrzehnten gab und gibt. Portraits herausragender Athleten von Uhlemann bis Klosterhalfen. Siegerlisten aller Volksläufe und vieles mehr. Eine Zusammenstellung die es in der Form noch nie gab, nicht nur für (Lauf)Nostalgiker.

Veranstaltungs-Vorschau:

Aktuelle Meldungen aus dem Rheinland

15 Jahre www.Laufen-im-Rheinland.de - laufend aktuell

17.11. Anja Seidel vom ASV Köln gewinnt beim Alb Marathon
Um die Teilnehmer, die sich bereits auf den Alb Marathon Schwäbisch Gmünd 2020 gefreut und dafür trainiert hatten, auch in Corona-Zeiten zu motivieren, organisierte das Veranstaltungsteam der DJK Schwäbisch Gmünd eine virtuelle Version des Alb Marathons Schwäbisch Gmünd. So konnte zwischen 24.10.2020 und 15.11.2020 auf der ausgeschilderten Originalstrecke gelaufen werden. Hierfür war es lediglich notwendig, sich anzumelden und seine Startnummer abzuholen. Teilnehmen konnte jeder, der sich die gewählte Strecke zutraut und gesundheitlich fit ist. Nicht vergessen sollte man jedoch, dass es beim 50-Kilometer-Lauf auch deutlich über 1.100 Höhenmeter zu bewältigen galt.

Anja Seidel beeindruckend schnell unterwegs
Bereits während der ersten Veranstaltungswoche gingen vier der schnellsten fünf 50-Kilometer-Läufer an den Start. Schnellster Läufer des virtuellen Rennens war Paul Schiele (DJK Schwäbisch Gmünd, 3:58:51 Stunden), der als einziger Läufer unter vier Stunden bleiben konnte. Zweiter wurde Thorsten Leverenz (ToNi, 4:09:32 Stunden), Dritter Peter Carle (SGX Uhingen, 4:17:08 Stunden). Unglaublich schnell unterwegs war jedoch auch Anja Seidel vom ASV Köln Triathlon. Sie musste nur Paul Schiele den Vortritt lassen und war bereits nach 4:02:03 Stunden im Ziel. Mit deutlichem Abstand folgten Gerlinde Herr (DJK Schwäbisch Gmünd, 4:47:56 Stunden) und Raphaela Kwidzinski aus Ostfildern (4:48:49 Stunden). Insgesamt finishten 79 Läufer die 50-Kilometer-Distanz.
(Quelle: Runnersworld)

16.11. Anmeldung für den Generali Köln Marathon 2021
Köln.
Ab sofort ist die Online-Anmeldung für die Wettbewerbe des Generali Köln Marathon geöffnet. Termin für die 24. Auflage des Marathon-Klassikers ist der 3. Oktober 2021.
 
"Wir sind optimistisch, dass wir im nächsten Herbst in Köln laufen werden, wie auch immer das im Detail aussehen wird. Laufen ist der einzige Sport, der auch unter Corona-Bedingungen funktioniert. Man kann jetzt mit der Vorbereitung beginnen - mit dem Ziel am 3. Oktober am Kölner Dom zu finishen. Unsere Profession ist es, den Menschen ein emotionales Lauferlebnis zu bieten. Wir hören nicht auf zu organisieren, und die Läuferinnen und die Läufer sollen nicht aufhören zu trainieren!", sagt Markus Frisch, Geschäftsführer der Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH.
 
"Mit der Übersetzung des Generali Köln Marathon auf eine digitale Plattform haben wir 2020 ein ganz neues, virtuelles Erlebnis für alle Teilnehmer geschaffen. 'Echt. Nah. Sicher:' hat sich in dieser herausfordernden Zeit, in der Sicherheit an erster Stelle steht, bewährt. Bis zur nächsten Austragung wird noch einige Zeit vergehen, und wir unterstützen das Team von Markus Frisch darin, dass es 2021 wieder einen echten und auf jeden Fall sicheren Generali Köln Marathon 2021 geben kann", sagt Stefan Göbel, Leiter Externe Kommunikation & Corporate Identity der Generali Deutschland AG.
 
Es lohnt es sich, früh zu buchen: Der Marathon-Startplatz kostet im ersten Kontingent 80 Euro, der Halbmarathon 50 Euro und der Staffelmarathon, bei dem sich 4 Läufer die 42 Kilometer teilen, 150 Euro.
www.koeln-marathon.de
(Autor & Copyright: Jan Broniecki für Laufen im Rheinland)

15.11. Run of Colours - Anmeldung öffnet am 1. Dezember
Köln.
Traditionell soll zum 1. Dezember, am Welt-Aids-Tag die Anmeldung für den nächsten Run of Colours am 18. September 2021 gestartet werden. Es wird eine neue Wertung und einen zusätzlichen Lauf geben. Ab 2021 gibt es erstmals beim Run of Colours einen Staffellauf. Dafür wird die Strecke für die Wertung leicht angepasst. Die Startgebühr für die Staffel liegt bei 45 Euro; die sonstigen Preise bleiben gleich.
Tipp: Am Welt-Aids-Tag kostet die Anmeldung nur 12 statt 18 Euro. Für Gruppen gibt es gesonderte Tarife.
www.run-of-colours.de
(Autor & Copyright: Erik Sauer für Laufen im Rheinland)

14.11. Jetzt kommt der Bärenkopplauf
Malberglauf findet nicht mehr statt
Rhein-Wied.
Der Malberglauf ist Geschichte. Genau 20 Mal fand der beliebte Berglauf in Hausen/Wied statt. In diesem Jahr sollte er am 7. August unter Sonderbedingungen als Einzelzeitrennen ausgetragen werden. Der Startbereich und der Zielbereich sollte entsprechend gestaltet werden. Es wurde ein Corona-Schutzkonzept erstellt. Alle Teilnehmer waren aufgefordert, sich an die besonderen Verhaltensregeln zu halten. Der Lauf musste leider dennoch abgesagt werden. Das OrgaTeam des VfL Waldbreitbach möchte künftig der Läuferschar mit dem Bärenkopplauf einen neuen Erlebnisberglauf anbieten. Dieser soll am 6. August 2021 erstmalig im Naturpark Rhein-Westerwald auf der „WällerTour Bärenkopp“ über 11 km mit + 360/- 260 Höhenmetern durchgeführt werden. Gestartet wird an einem Freitagabend ab 18.00 Uhr in Blockstarts.

Die Laufstrecke verläuft nach ca. 750 m auf der Originalroute des Premiumwanderwegs  „WällerTour Bärenkopp“ im Uhrzeigersinn von Waldbreitbach zum Klosterberg Marienhaus. Auf der ersten Hälfte bis ca. 6,5 km hat die Strecke den Charakter eines Trail- bzw. Berglaufs. Sie ist sehr anspruchsvoll, weil die meisten Höhenmeter zu bewältigen und erhöhte Aufmerksamkeit sowie Trittsicherheit gefordert sind. Entsprechend profilierte Laufschuhe werden empfohlen. Die zweite Hälfte entspricht eher einem Landschaftslauf und führt vorwiegend bergab. Wer die Strecke erkunden möchte, findet auf dem Marktplatz Waldbreitbach (Parkplatz) eine entsprechende Informationstafel.

Laufen im Rheinland ist die anspruchsvolle, aber landschaftlich schöne Strecke abgelaufen. In knapp einer Stunde mit Foto-Zwischenstopps, ohne allzu schwere Beine kann ich der Beschreibung des Veranstalters voll zustimmen. Vor allem bei herbstlichen Verhältnissen, mit nassen Laub und rutschigen Wurzeln oder Steinen, ist bergauf und bergab volle Konzentration gefragt. Trailschuhe sind nicht unbedingt notwenig, da die zweite Streckenhälfte eher flach und asphaltiert verläuft. Dafür absolut sehenswert, mit tollen Ausblicken. Laufen und Genießen!
https://vfl-waldbreitbach.de/veranstaltungen/baerenkopplauf/
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

13.11. GA-Sportlerwahl : Julien Jeandrée wird Sportler des Monats Oktober
Bonn.
Für Julien Jeandrée läuft es zurzeit richtig gut – im wahrsten Sinne des Wortes. Bei den Rheinlandmeisterschaften krönte sich der Langstreckenläufer der LG Kreis Ahrweiler beim Zehn-Kilometer-Straßenlauf und beim Halbmarathon zum Sieger. Hinzu kommt der Triumph beim Bonner Drei-Brücken-Lauf, bei dem er sogar einen neuen Streckenrekord aufstellte.

Zur Belohnung wurde Jeandrée nun von den Lesern und der Jury zum GA-Sportler des Monats Oktober gewählt. Dabei ließ er vier Konkurrenten aus der Region hinter sich: die Basketballerin der BG Bonn, Greta Kröger, und ihre Zwillingsschwester, die Schwimmerin Lina Kröger (SG Wago Bonn), seine Vereinskollegin Majtie Kolberg und Boris Schirmer, den Kapitän des Fußball-Landesligisten SC Rheinbach. „Ich war noch nie für die Wahl aufgestellt, deswegen ist diese Auszeichnung natürlich etwas Besonderes für mich. Allein nominiert gewesen zu sein und jetzt zu gewinnen, ist noch mal ein Bonus, sagt Jeandrée.

Sein Training leidet unter der Corona-Krise nicht. „Dadurch, dass jetzt in der Saison hauptsächlich Dauerläufe und Krafttraining auf dem Programm stehen, hat die Pandemie keinen großen Einfluss. Das Training ist individueller geworden, der Team-Aspekt fehlt“, meint Jeandrée. Der 26-Jährige trainiert hauptsächlich allein oder mit einem Partner. Das beweist er regelmäßig seinen knapp 1700 Abonnenten auf Instagram, die er an seinen Läufen teilhaben lässt.

Was die Wettkämpfe angeht, lief es bis März noch einigermaßen normal. Doch dann kam die Absagen-Flut – auch für die deutschen Meisterschaften über 10 000 Meter. „Das war sehr schade, weil ich gerne gestartet wäre“, sagt Jeandrée. Bei den Rheinlandmeisterschaften siegte er beim Zehn-Kilometer-Straßenlauf und beim Halbmarathon. Auch wenn diese Titelkämpfe sicherlich nicht zu den größten Wettbewerben gehören, freut sich Jeandrée dennoch sehr über die Auszeichnung. „Es ist schon etwas Besonderes, das zum ersten Mal bei den Männern zu schaffen, weil ich lange Zeit dachte, ich hätte den Anschluss verloren. Für mich persönlich ist es ein besonderer Sieg.“ Über die 21,1 Kilometer stellte er mit einer Zeit von 1:09:23 Stunden sogar eine neue Bestleistung auf – und das, obwohl er seit 2013 keinen Halbmarathon mehr absolviert hat.

Allerdings sieht er in sich noch mehr Potenzial. „Ich glaube schon, dass ich in einem Feld drei Minuten schneller sein kann, als wenn ich allein laufe“, erklärt Jeandrée. Geplant hingegen war der neue Streckenrekord beim Drei-Brücken-Lauf, bei dem er die alte Bestmarke um 53 Sekunden unterbot. „Ich habe gezielt darauf hintrainiert, um zu zeigen, dass ich hier bin und Lust habe, schnell zu laufen“, sagt Jeandrée.

Der Master-Student der Sportpolitik arbeitet im Laufladen Bonn als Berater und Schuhverkäufer. Mit dem Laden hat er auch einen Sponsoring-Vertrag, der ihm dabei hilft, Laufschuhe und Materialien zu bekommen. „Also Mitarbeiter auf der einen Seite und Athlet auf der anderen“, meint Jeandrée.

Der nächste große Wettkampf sind die deutschen Meisterschaften über 10 000 Meter in der kommenden Saison. Durch seine Zeit in diesem Jahr ist er dafür bereits qualifiziert. Doch auch die 5000 Meter hat er im Blick. „Ich hoffe, dass ich mich dafür qualifizieren und mich auch auf nationalem Niveau etablieren kann“, sagt Jeandrée.
(Quelle: GA)

12.11. Ahrathon-Winter bereits frühzeitig abgesagt
Bad Neuenahr.
Der für den 9. Januar 2021 geplante Ahrathon-Winter wurde bereits jetzt abgesagt. Neben der traditionellen Veranstaltung im Juni wollten die Organsiatoren, auch als Ersatz für das ausgefallene Event in 2020, den Läufern eine zusätzliche Möglichkeit im Winter anbieten. "Die Perspektive für die kommenden Monate geben uns weder Planungssicherheit, noch eine realistische Aussicht auf die Genehmigung der Veranstaltung", bedauert das Orga-Team die Absage in einer Mitteilung an die bereits gemeldeten Läufer. Am 19. Juni 2021 soll dann hoffentlich bei wärmeren Temperaturen beim ursprünglichen Ahrathon wieder alles nach Plan laufen.
www.ahrathon.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland) 

v.l.n.r.: Norbert Nikelowski, Dieter Zeller, Otto Hörmann

11.11. Norbert Nikelowski vom LSV Porz holt EM-Silbermedaille
Bei den Senioren Europameisterschaften über 10 Km Straßenlauf auf der Insel Madeira/Portugal gab es weitere Medaillen für einen Läufer aus dem Rheinland. Norbert Nikelowski vom LSV Porz gewann mit der Deutschen Mannschaft in der Altersklasse M60 die Silbermedaille. Einen Tag später gewann das Team in der Besetzung Nikelowski, Dieter Zeller und Otto Hörmann die Bronzemedaille über 3 x2 Km Cross Relay.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

10.11. Sonja Vernikov läuft Kreisrekord in Dresden
Dresden/Siegburg.
Beim „Invitational Run“ am Sonntag in Dresden trumpfte Sonja Vernikov mit einer starken Leistung auf. Bei dem reinen 10-Kilometer-Eliterennen lief die Läuferin des LAZ Puma Rhein-Sieg erstmals unter 36 Minuten. Von Beginn an befand sich die 19-Jährige in einer starken Gruppe und konnte sich dank des gleichmäßigen Tempos auf dem 2,5 Kilometer langen Rundkurs durch den Großen Garten auf 35 Minuten und 56 Sekunden steigern. Im Gesamteinlauf wurde Vernikov 7. Frau und in der Klasse U20 Zweite. Mit dieser Leistung lief sie zu einem neuen Kreisrekord und belegt Platz 4 in der Deutschen Bestenliste der U20. Ihr Vater und Trainer Vitalij Vernikov nach dem Rennen: „ Ich habe Sonja gesagt, dass sie diesmal nicht so schnell anlaufen soll. Dies hat sie auch so gemacht und es hat sich ausgezahlt. Ich freue mich riesig, dass sich der Aufwand nach Dresden zu fahren gelohnt hat und Sonja so eine super Leistung abgerufen hat“.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

09.11. Wer wird GA-Sportler des Monats Oktober
Zwei Läufer aus dem Ahr-Kreis stehen zur Wahl

Leichtathletin Majtie Kolberg ist nach einem Sichtungslehrgang vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) für die Saison 2020/2021 in den Perspektivkader berufen worden. Ausschlaggebend war ihre Bestzeit von 2:02,58 Minuten über 800 Meter im Juli. Bei den Rheinlandmeisterschaften im Oktober ließ die 20-Jährige Läuferin von der LG Kreis Ahrweiler im 10-Kilometer-Straßenlauf ebenfalls alle Verfolgerinnen hinter sich und sicherte sich den Titel. Doch nicht nur das – mit einer Zeit von 37:00 Minuten pulverisierte sie den bisherigen Kreisrekord von 39:49 Minuten.

Auch ihr Vereinskollege Julien Jeandrée war erfolgreich: Zuerst krönte er sich zum Rheinlandmeister im 10-Kilometer-Straßenlauf sowie über die Halbmarathon-Distanz. Den Halbmarathon gewann er sogar mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 1:09:23 Stunden. Beim Bonner Drei-Brücken-Lauf erreichte er über die Zehn-Kilometer-Distanz ebenfalls den ersten Platz und stellte mit 30:50 Minuten einen neuen Streckenrekord auf – die alte Bestmarke unterbot er dabei um 53 Sekunden.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

08.11. Keine Laufveranstaltungen mehr in 2020?
Nordrhein/Rheinland.
Das Laufjahr 2020 dürfte Geschichte sein. Fast täglich werden Veranstaltungen abgesagt, so dass der Laufkalender wenig Hoffnung gibt, dass in diesem Jahr noch irgendetwas stattfinden könnte. Im November darf laut Beschluss der Bundesregierung vom 28. Oktober 2020 ohnehin kein gemeinsamer Sport mehr durchgeführt werden. Damit wurden auch sämtliche Laufveranstaltungen gestrichen. Für Dezember sind lediglich noch vier Läufe geplant, alle jedoch mit einem dicken Fragezeichen:
06.12. 46. Königsforst-Halbmarathon - 3. Lauf - 10.00 Uhr GL
Strecke: 21,1 km
www.koenigsforst-marathon.de
12.12. 51. Winterlaufserie der SG Bockenberg - 1. Lauf - 14.00 Uhr GL

Strecken: 6,3/10,1 km AK/U20/18/16
www.sg-bockenberg.de  
20.12. 4. Osterlauf in Köln K (vorher 11.04.)
Strecken: 3,3 / 6,6 / 10 km
www.osterlauf-koeln.de
31.12. 43. Aachener Sylvesterlauf - 14.00 Uhr AC

Strecken: 4,8/10 km AK, 4,8 km U20/18; 2,5 km U16/14/12
https://sylvesterlauf.dlc-aachen.de/sylvesterlauf
31.12. 45. Kölner Silvesterlauf - 11.15 Uhr K
Strecken: 10 km alle Klassen/ 3 x 3,33 km Mixed Staffel - Lauf-Cup Köln
www.tuskoeln.de  

Weitere Läufe werden/sollen virtuell durchgeführt werden:
bis 13.12. 46. Königsforst-Halbmarathon GL
Strecke: 21,1 km
www.koenigsforst-marathon.de
29.11-24.12.
26. Mondorfer REWE Weihnachtslauf SU rrh.
Strecken: 5/10 km/ 10 km Walking/Nordic Walking AK/U20/18; 1,2/5 km U16/14
www.lauftreff-mondorf.de
01.-20.12. 57. Nikolaus Waldlauf auf der Erpeler Ley
Strecken: 410 / 965 Meter / 1,575 / 3,150 / 9,450 km
www.tus-erpel.de
06.12.
24. Kölner Nikolauslauf (geplant)
Strecken: 3,2/6,5/10 km AK/U20/18/16/14
http://www.koelner-nikolauslauf.de/wordpress/
27.12.-04.01. 33. Silvesterlauf "Rund um die Steinbachtalsperre" EU
Strecken: 3/9 km AK/U20/18; 1 km U16/14/12
www.lc-euskirchen.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

07.11. Medaillenregen bei Senioren-EM auf Madeira
Unter strengen Auflagen fanden in der ersten November-Woche in Funchal auf Madeira die 16. Senioren-Europameisterschaften statt. Nach einen negativen Corona-Test, ein paar Tage vorsorglicher Quarantäne und Fiebermessen vor jedem Start waren auch Norbert Schneider (TV Scheven) und Heiko Wilmes (TV Refrath) dabei.

Vier Rennen in neun Tagen
Auf dem 2-Rundenkurs am Hafen entlang und durch die malerische Altstadt liefen Schneider und Wilmes in die Top Ten und gewannen mit dem Team Deutschland (mit Eugen Vetter) die Bronzemedaille hinter Portugal und Spanien. In der gleichen Reihenfolge standen die beiden M50er-Athleten nur einen Tag später in der 3x2 km Cross Relay erneut auf dem Treppchen.

Auch im dritten Rennen war es wieder warm, für einen Halbmarathon aber deutlich zu warm. Dazu hatten alle Teilnehmer das Gefühl, dass die gelaufene Strecke länger als 21,1 km lang war. Es wurde vermutet, dass ein Wendepunkt falsch gesetzt wurde. Am Ende des Tages hing die dritte Team-Bronzemedaille um den Hals von Schneider und Wilmes.

Den Schlusspunkt setzte das Trio am Freitag. Zum Abschluss der EM stand ein 8,5-Kilometer langer Berglauf mit knapp 1000 Höhenmeter auf dem Programm. Als Gesamt-10. verpasste Schneider in 58:17 Minuten lediglich um 16 Sekunden den Bronze-Rang im Einzel. Die Belohnung folgte jedoch mit dem Team. Dort erreichten Ulrich Morgen (58:01) und Heiko Wilmes (1.06:48 Std ) die erste Goldmedaille.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

06.11. Königsforst-Marathon Halbmarathon-Finale der RUN HAPPY DAYS für 6.12. geplant
Bergisch Gladbach.
Den dritten Tag der RUN HAPPY DAYS vom Königsforst-Marathon mit dem finalen Halbmarathon, muss der Veranstalter aufgrund der jüngsten Coronaverordnungen vom 8. November auf den 6. Dezember 2020 verschieben. Die Behörden erteilten hierzu die Genehmigungen, wenn die Bundes- und Landesregierung den aktuellen Lockdown nicht über den 30.11.2020 hinaus verlängern. Somit bleibt die Unsicherheit für alle Melder und natürlich auch für den Veranstalter.

Jetzt risikofrei anmelden - Teilnehmerlimit: 325 Halbmarathon-Startplätze
Interessierte Läuferinnen und Läufer können sich bis zum Teilnehmer-Limit anmelden - bis das Limit von 325 Startplätzen vergeben ist. "Wir buchen Euer Startgeld erst ab, wenn der 3. Tag wirklich am 6.12.2020 gestartet ist. Zur Wahl stehen Slots mit jeweils 25 Starterinnen und Startern maximal, die alle 10 Minuten auf die 21,1 km lange und DLV-vermessenen Königsforst-Runde gehen. Ausgebuchte Slots werden nicht mehr angezeigt.", erklärt Organisationsleiter Jochen Baumhof.

Königsforst-Marathon hybrid: RUN VIRTUAL wird bis zum 13. Dezember verlängert
Wer nicht so lange auf die begehrte Finisher-Medaille warten kann oder zusätzlich gerne noch 10 km, 21,1 km oder gar 42,2 km virtuell laufen möchte, hat die Möglichkeit, sich für nur 12,- Euro beim RUN GREEN - RUN VIRTUAL anzumelden.
 
Neben einer Startnummer, der Urkunde und der separaten Ergebnisliste gibt es auch eine besondere Altersklassenwertung mit dem Age Grades Calculator. Auf die Sieger warten, wie beim realen Lauf, schöne Sachpreise. Wer sich noch zusätzlich belohnen möchte, bestellt das schicke Waldmotiv-Multifunktionstuch mit Uhu Momo als echten Eyecatcher gleich mit.
www.koenigsforst-marathon.de
(Mitteilung: Königsforst Marathon)

05.11. Absage 24. Kölner Nikolauslauf am 6. Dezember 2020
Köln.
Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,
nachdem wir schweren Herzens den Ersatztermin des Kölner Frühlingslaufs abgesagt hatten, trifft es jetzt auch, wie teilweise schon befürchtet, den 24. Kölner Nikolauslauf. In einer Zeit, die geprägt ist von steigenden Fallzahlen, Lockdown-Vorkehrungen und Kontaktbeschränkungen, erscheint eine Durchführung des Nikolauslaufs am Anfang Dezember mehr als unrealistisch. Deshalb haben wir uns als Leichtathletik-Team Deutsche Sporthochschule Köln entschieden, diesen Lauf abzusagen – auch, da uns die Gesundheit unserer Teilnehmer und aller Menschen im Raum Köln sehr wichtig ist.

Uns ist unsere Verantwortung als Veranstalter einer solchen Großveranstaltung bewusst. Laufen und Sporttreiben sind zwar sehr wichtig, besonders in einer Zeit, die durch eine Pandemie sowieso schon auf allen Ebenen eingeschränkt ist. Aber die Durchführung eines Laufes, sei er auch noch so wichtig für die Existenz unseres Vereins, ist unter den steigenden Zahlen in Köln nicht zu verantworten.

Wir sind natürlich sehr enttäuscht – möchten hiermit aber auch ein Zeichen setzen, weiterhin mit Verantwortungsbewusstsein und Vorsicht durch diese Krise zu gehen.

Da das Startgeld bisher noch nicht eingezogen wurde, werden die Anmeldungen storniert. Es entstehen also keine Kosten für die angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Ummeldungen auf andere Läufe von uns sind nicht möglich.

Jedoch sind wir ein gemeinnütziger Verein, der wie viele andere auch in dieser Krise um seine Existenz kämpft. Denn wir wollen auch weiterhin Läufe für Euch anbieten und natürlich Leichtathletik machen. Wenn Ihr Eure Startgebühr spenden möchtet, freuen wir uns sehr. Schickt dann bitte eine E-Mail an Claudia Schneider c.schneider@lt-dshs-koeln.de.

Nichtsdestotrotz wird am 6. Dezember Nikolaustag sein und wenn schon keinen Lauf veranstaltet werden kann, haben wir uns stattdessen etwas anderes ausgedacht, bei dem IHR mitmachen könnt. Mehr dürfen wir aber momentan noch nicht verraten. Die Infos dazu folgen aber sehr bald!

Folgt uns gerne auf Facebook (facebook.com/nikolauslauf) und Instagram (instagram.com/koelnerlaeufe), um auf dem aktuellsten Stand zu bleiben.

Bei Fragen stehen wir Euch gerne zur Verfügung.

Wir bedanken uns für Euer Verständnis.
Bleibt gesund! Und ganz bestimmt bis 2021.

Eurer
Leichtathletik-Team Deutsche Sporthochschule Köln

04.11. Majtie Kolberg für den Perspektivkader nominiert
Bundeskadersichtung in Leipzig mit Corona-, Kraft- und Laktattests
Ahrweiler.
Nun ist es amtlich! Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler wurde über 800 m zusammen mit Christina Hering und Katharina Trost (beide LG Stadtwerke München) für den „Perspektivkader“ des  Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) nominiert. Dieser Kader soll auf die internationalen Großereignisse der nächsten Jahre (Olympische Spiele 2021 und 2024 in Tokyo bzw. Paris) vorbereiten. Der Kaderstatus ist auch deshalb von großer Bedeutung, da sie damit auch während der Corona-Einschränkungen in Bundesleistungsstützpunkten trainieren darf.

Vorausgegangen war ein Sichtungslehrgang in Leipzig im  „Institut für Angewandte Trainingswissenschaft“ (IAT). Neben den „Etablierten“ Christina Hering, Katharina Trost und Caterina Granz waren auch Majtie Kolberg und ihr Heimtrainer Leo Monz-Dietz dabei. Mit ihrer Bestzeit von 2:02,58 min war Kolberg über 800 m in diesem Jahr die schnellste U23-Läuferin Deutschlands.

Unter den besonderen Corona-Bedingungen stand für die Athletin und ihren Heimtrainer zunächst ein Corona-Schnelltest auf dem Ablaufplan.
Nach dem „Negativ-Befund“ wurden Beweglichkeit und Maximalkraftfähigkeiten in den Bereichen Hüfte, Knie und Rumpf (Bauch, Rücken) mit modernsten, elektronischen gesteuerten Geräten getestet. Neben den absoluten Kraftwerten wurden dem „Links-Rechts-Vergleich“ und dem „Beuger/Strecker-Verhältnis“ besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Oft sind muskuläre Ungleichgewichte die Ursache von Verletzungen. Häufig ist beispielsweise die Oberschenkelvorderseite deutlich stärker ausgebildet als die Oberschenkelrückseite. Daraus resultieren viele „Beuger“-Zerrung bei schnellen Läufen, sowohl bei den leichtathletischen Sprintern als auch in den Spielsportarten.

Bei Majtie Kolberg wurden ausgeglichene Werte festgestellt. Besonders positiv fiel bei ihr auf, dass sie hohe Maximalkraftwerte auch bei maximalen Geschwindigkeiten umsetzen konnte. Nach einem regenerativen Dauerlauf über 9 km standen am nächsten Tag sportmedizinische Untersuchungen und ein Laktat-Stufentest (4 x 2000 m) auf dem Programm. Dabei wurde ein VL3 (Geschwindigkeit bei 3 mmol Laktat) von 4,35 m/sec. festgestellt. Das sind 3:49 Minuten pro Kilometer, die einen guten Trainingsfortschritt gegenüber dem Vorjahr dokumentierten.

Zum Abschluss des Lehrgangs fand ein Kontrolltest statt. Majtie Kolberg musste mit 90 % ihrer Schwellengeschwindigkeit 8 Kilometer laufen, um damit die bei dem Laktattest gewonnenen Ergebnisse abzusichern. Neben den sportpraktischen Tests gab es genügend Gelegenheit zu Gesprächen zwischen den verschiedenen Trainern. Alle sahen die Corona bedingte unsichere Planungssituation. Im September war Majtie Kolberg noch in St. Moritz im Höhentraining. Das wird sich möglicherweise nicht wiederholen lassen.

So schlug Andreas Knauer (Heimtrainer der Münchnerinnen Christina Hering und Katherina Trost) vor, dass man sich abwechselnd in Köln (Studienort von Majtie Kolberg), München oder Berlin (Wohnort der 1500-m-Spezialistin Caterina Granz) zu gemeinsamen Kurztrainingslagern treffen könnte. Das würde sicher allen bei der Vorbereitung auf die Saison 2021 helfen. Während für die „Etablierten“ die Olympischen Spiele in Tokio den Jahreshöhepunkt bilden sollen, sind für Majtie Kolberg die U23-Europameisterschaften in Bergen (Norwegen) und möglicherweise die Studentenweltmeisterschaften in China das Ziel. In einer bereinigten Europäischen Bestenliste, die nur die im nächsten Jahr startberechtigten U23-Jahrgänge beinhaltet, liegt Kolberg über 800 m auf Platz vier.

03.11. 424 Teilnehmer starten beim Drachenlauf "Just for Run"

02.11. Sonja Vernikov läuft LAZ Rekord und auf Platz 4 der Deutschen U20 Bestenliste
Siegburg.
Zwei Tage von dem zweiten Shutdown im Deutschen Sport konnte Sonja Vernikov beim Halloween Track Meeting im Bielefelder Rußheide  Stadion über 5000 m mehr als überzeugen. Sie fand von beginn an ihren Rhythmus und konnte als Siegerin der W U20 in 17:17,16 min. nicht nur einen neuen LAZ Rekord für die U20 aufstellen, sondern lief auch auf Platz 4 der Deutschen Bestenliste vor. Mit dieser Leistung wird sich Sonja auch im nächsten Jahr in der U 23 gut behaupten können. Das Langstreckentalent hat damit den Sprung in die Nationale Spitze vollzogen.
(Mitteilung: LAZ Puma Rhein-Sieg für Laufen im Rheinland)

01.11. 51. Winterlauserie der SG Bockenberg 2020/2021
Aus Drei mach Zwei
Bergisch Gladbach.
Durch die am 30. Oktober 2020 veröffentlichte Verordnung der Landesregierung NRW für den Monat November 2020, muss der 1. Lauf unserer Winterlaufserie leider ausfallen. Aufgrund der neuen Entwicklung haben wir uns überlegt, die Serie aus den beiden noch ausstehenden Läufen zu bilden und hoffen, dass die zusätzlichen Beschränkungen wie von der Bundesregierung angekündigt, nach einem Monat auslaufen.

Da bis zum nächsten Lauf (12. Dezember 2020) noch einiges an Zeit besteht, verlängern wir die Anmeldefrist bis zum 22. November 2020. Die dann zu zahlende Beträge müssen am 25. November 2020 auf unserem Konto eingegangen sein.
www.sg-bockenberg.de

31.10. Auch Platinman ist abgesagt
Hennef.
Mit der Absage des Platinman steht nun fest, dass es in diesem Jahr keine Laufveranstaltung mehr in der Region geben wird. "Nach den zuletzt durch die Bundesregierungen beschlossenen Maßnahmen, ist es für uns medizinisch und gesellschaftlich nicht mehr vertretbar, den Platinman 2020 zu veranstalten", sagt Axel Gerlach. Der Organisator des anspruchsvollen Landschaftslauf bedankt sich bei den knapp 400 angemeldeten Läufern für das entgegengebrachte Vertrauen und die Treue. In den nächsten Tagen bekommen alle Teilnehmer eine Mail mit einem Link zu einer Webseite und einem Passwort. Hier kann jeder Läufer inerhalb von zwei Wochen entscheiden, was mit dem gezahlten Startgeld passieren soll (Zurückerstattung, Startgeld für 2021 oder Spende an den Verein).
www.platinman.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

30.10. Mondorfer Weihnachtslauf virtuell
Läuferangebot vom 29. November bis 24. Dezember 2020
Mondorf.
Virtuell statt real wird in diesem Jahr der 26. Mondorfer Weihnachtslauf durchgeführt. Aufgrund der Corona Pandemie und den damit verbundenen Hygiene-Auflagen sehen sich die Organisatoren leider nicht in der Lage die traditionelle Veranstaltung am ersten Advent in seiner bisherigen Form durchzuführen. Um den Läufern dennoch etwas anzubieten und dabei Spenden zu sammeln, bittet der Lauftreff Mondorf die Aktiven sich zum virtuellen Weihnachtslauf anzumelden. Nach der Online-Registrierung kann im Zeitraum vom 29. November bis 24. Dezember eine Strecke von 5 oder 10 Km vor der eigenen Haustür oder einer anderen beliebigen Laufstrecke absolviert werden. Die Aufzeichnung des Laufs mit einer App, Smartphone oder Tracking- Uhr auf erfolgt dann über die Homepage des Veranstalters wo die Daten in einem Ranking erfasst werden und anschließend die Teilnehmer ihre Urkunde ausdrucken können. Das Startgeld beträgt 14 Euro (Jugendliche 8,00 Euro). Natürlich kann man auch einen beliebigen Betrag spenden oder auch mehrfach laufen. Die ersten drei Plätze erhalten neben den Urkunden auch eine Medaille und es werden interessante Preise ausgegeben. Der Reinerlös des virtuellen Laufes kommt der Elterninitiative krebskranker Kinder e.V. (EKKK e.V.) in St. Augustin zu Gute. Diese unterstützt damit die Kinder in der Onkologischen Abteilung der Kinderklinik in Sankt Augustin.
www.lauftreff-mondorf.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

29.10. Bonner Silvesterlauf abgesagt
Bonn.
Mit dem Bonner Silvesterlauf wurde jetzt auch der letzte Volkslauf des Jahres in der Region abgesagt. Der traditionelle Ausklang zum Jahresende hätte am 31. Dezember zur Mittagszeit am Rheinufer stattfinden sollen, wurde jedoch wegen der unsicheren Planung ganz verworfen. Zuvor wurden bereits der Bonner Herbsthalbmarathon (14. November), die Nikolausläufe in Erpel (6. Dezember) und in Bonn (13 Dezember) sowie der Siebengebirgsmarathon (13. Dezember) abgesagt.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

28.10. Mister LC Bonn ist tot
Ein Nachruf auf Martin Block (1936 – 2020)
Bonn.
Nach kurzer schwerer Krankheit ist am 26.10.2020 im Alter von 84 Jahren Martin Block verstorben. Er war 1969 Mitgründer des LC Bonn und im weiteren Verlauf über Jahrzehnte sein Vorsitzender, vor allem aber der Motor zahlreicher Aktivitäten, mit denen der junge Verein in den Siebziger und auch noch in den Achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts zu einer der ersten Adressen in der bundesdeutschen Leichtathletik wurde.

Mit ihm als Vorsitzendem errangen Bonner Leichtathleten zahlreiche deutsche Meistertitel, der Verein war auf der Kunststoffbahn des Sportpark Nord ab 1970 Ausrichter vieler Deutscher aber auch Internationaler Meisterschaften: 1973 fand etwa die Premiere im Mehrkampf-Europacup in Bonn statt, 1970 und 1974 die Deutschen Juniorenmeisterschaften, 1975 im Godesberger Pennenfeld die Meisterschaften in den Langstaffeln und auf der Langstrecke der Männer und Frauen.

Der „Bonner Langstreckentag“ am letzten Sonntag im April war über viele Jahre Pflichttermin und Saisoneröffnung für die Bundesdeutsche Elite der Bahnläufer/innen auf den Langstrecken. Bis zu drei 10.000m-Läufe mit annähernd 100 Teilnehmern wurden manchmal erst nach Einbruch der Dunkelheit beendet; die Konkurrenz war so stark, dass viele Bestzeiten auch am Ende der Saison noch Bestand hatten.
Dass der LC Bonn sich ab 1975 mit der LG Troisdorf zur LG Bonn-Troisdorf zusammentat, war  ebenfalls wesentlich Martin Blocks Verdienst: Gemeinsam wollte man die Erfolgsaussichten in Staffeln und Mannschaften steigern Das gelang auch gleich im Startjahr mit dem Meistertitel in der 4x100m-Staffel der Frauen, zu dem neben den Bonner Sprinterinnen Marlies Kühn, Brigitte Richterund Elvira Possekel auch Birgit Wilkes aus Troisdorf beitrug.

Martin Blocks Hartnäckigkeit war auch zu verdanken, dass die LG sich ab 1976 LG „Jägermeister“ Bonn-Troisdorf nennen konnte. Gegen den erbitterten Widerstand des DLV setzte er durch, dass nicht länger nur die sogenannten „Firmenclubs“ (wie Bayer Leverkusen) ihren Sponsor im Vereinsnamen nennen durften, sondern auch alle anderen Vereine auf diese Weise die Finanzierung des Sportbetriebs und damit auch die Unterstützungsmöglichkeiten für ihre Aktiven aufbessern konnten:
Als 1976 der DLV damit drohte, wegen „verbotener Werbung“ Detlef Uhlemann und Elvira Possekel nicht an den Olympischen Spielen in Montreal teilnehmen zu lassen, wenn sie zuvor bei Wettkämpfen den Jägermeister-Hirsch auf der Brust zeigten, wurde auf deren Trikot der Hirsch kurzerhand durch eine Tomate ersetzt.

Die Chancengleichheit, mit der alle Leichtathleten sich heute der Unterstützung durch ihre Sponsoren versichern und auch darauf hinweisen dürfen, wäre ohne Martin Block sicher erst sehr viel später in die Leichtathletik eingezogen.

Nicht nur als Vereinsfunktionär hatte Martin Block immer auch solche grundlegenden Werte des gesellschaftlichen Zusammenlebens im Blick und konnte dabei auf seinen beruflichen Hintergrund als kenntnisreicher Verwaltungsjurist im Verteidigungsministerium zurückgreifen. Dort war er bei seinen Kollegen bekannt dafür, dass er auch beim Ministervortrag zu seinen Überzeugungen stand und sich davon auch durch das vermeintlich Erwartete nicht abbringen ließ.

Als Trainer von Mittelstrecklern der bundesdeutschen Spitzenklasse war er manchem Athleten ein zweiter Vater und mit seinen Wertvorstellungen auch neben der Laufbahn prägend. Nach seiner Pensionierung hat er seine juristischen Fähigkeiten bis zuletzt als Rechtsanwalt eingesetzt, meist als Anwalt „kleiner Leute“ und nie um lukrativer Mandate willen.

27.10. Königsforst-Marathon - RUN HAPPY DAYS
Patrick Schönball gewinnt den 2. Halbmarathon-Tag
Bergisch Gladbach.
„Die letzten Kilometer waren ziemlich bis sehr hart“ für diesen kurzen Satz brauchte Patrick Schönball doch ein paar Minuten. Der frühere 800 m Spezialist läuft für das Team Bunert - der Kölner Lauflaufen und ist weder das bergische Streckenprofil noch die lange 21,1 km Distanz gewöhnt. Doch sein Sieg war am zweiten Tag der statt Komplettabsage kurzfristig ins Leben gerufenen RUN HAPPY DAYS mit 1:17:54 h nicht gefährdet. Die weiteren Plätze waren da schon umkämpfter: Adrian Lück (1:23:45), Robbie Mutiria (1:24:09), Joe Körbs (1.M50/1:24:12) und Marc Schneider (1.M40/1:25:37) folgten auf den Plätzen zwei bis fünf. Bei den Damen wurde Lena Enthofer in 1:33:54 h Tagessiegerin. Ihr folgten knapp dahinter Sandra Sachs (1:34:05) vom SSF Bonn, Gina Purschke (1:37:44) von der Cologne Running Crew, Claudia Jäkel (1:39:02) vom TuS Lintorf und Andras Höller (1:39:58) von der TSV Bayer Leverkusen.

HM-Finale am 8. November – Meldung bis kurz vor Start nur online möglich
Noch sind rund 100 Startplätze für den letzten Tag der RUN HAPPY DAYS frei, vermeldet Jochen Baumhof, Organisationsleiter vom Ausrichter TV Refrath. Einige der 25er Slots sind jedoch bereits ausgebucht. Die 325 Startplätze für den 3. Tag sind begehrt, weil es ja leider kaum reale Läufe in Corona Krise gibt. Das Hygienekonzept ist einfach wie genial. Die Läufer sind sehr diszipliniert und halten immer ausreichend Abstand. Das Areal rund um das Albertus-Magnus-Gymnasium in Bensberg ist perfekt, auch für eine großzügige Zielverpflegung. So lassen sich alle Auflagen sehr gut umsetzen. Auch im Königsforst auf der großen 21,1 km langen Waldschleife bauen die fleißigen Helfer vom TVR running team zwei Verpflegungspunkte auf. Die edle Finisher-Medaille ist so begehrt, dass einige Läufer gleich zwei oder gar drei Mal teilnehmen. Das großzügige Starterpaket mit vollem Service bietet der TVR für nur 15,- Euro an.

Tritt Streckenrekordler Dominik Fabianowski noch einmal an?
Das ist die spannende Frage, die sich auch die Konkurrenz für die HM-Gesamtwertung stellt. Wenn er nur so schnell rennt, wie im finalen Testlauf mit 1:10 h zwei Wochen vor seinem 2:24 h Marathonritt am 18.10., dürfte das Lauf-Ass vom ASV Köln kaum zu schlagen sein. Noch führt Patric Starosta (1:15:17) vor Chrisian Johnen (1:15:47) von der neuen Laufgruppe Milers Colonia und Fabian Pieters (1:16:32/TuS Köln rrh). Schnellste HM-Läuferin ist bisher Silke Schneider vom Bunert – Der Kölner Laufladen mit 1:29:37 Stunden.
(Autor & Copyright: Jochen Baumhof für Laufen im Rheinland)

26.10. „Permanenter Kottenforstlauf des Alfterer SC“
Ein Angebot zur ausgefallenen Winterlaufserie 2020
Alfter.
Aufgrund der Corona-Pandemie kann die beliebte Winterlaufserie des Alfterer SC in diesem Winter nicht in der gewohnten Form stattfinden. Um den zahlreichen Aktiven der vergangenen Jahre dennoch eine Möglichkeit zum Laufen zu geben, wurde ein Ersatzangebot geschaffen. Von November 2020 bis Januar 2021 ist eine allen Läufern bekannte 10 km-Strecke im Kottenforst markiert und beschildert, die dann allerdings ohne Organisation in Eigenregie zu jeder Zeit gelaufen, gewalkt oder gewandert werden kann. Für diesen „Permanenten Kottenforstlauf wird kein Startgeld erhoben und findet keine Registrierung statt. Start und Ziel befinden sich wie gewohnt am Strangheidgesweg 100 vor dem Eingangstor des Sportheims, wo auch ein Streckenplan angebracht ist.
www.alfterer-sc.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

25.10. Freddy Ortmann und Lucas Hemkes siegten mit deutlichem Vorsprung beim Herbstlauf des LSV Porz
Köln.
Auch unter Corona-Bedingungen zeigten die Starter des LAZ Puma Rhein-Sieg hervorragende Leistungen beim Porzer Herbstlauf. Der Start erfolgte unter Einhaltung von Mindestabständen in 30er Blöcken in einem Abstand von 5 Minuten. So gelang es dem Veranstalter das Teilnehmerfeld auseinanderzuziehen und so alle Auflagen des örtlichen Gesundheitsamtes zu gewährleisten. Bei optimalen äußeren Bedingungen von 15 Grad und nahezu trockener Strecke waren die Bedingen top.

Der erste Start für die Puma´s war der 5 km Lauf. Trainer und Läufer Lucas Hemkes konnte von Beginn an dem Rennen seinen Stempel aufdrücken und siegte in 16:01 min. vor Vereinskamerad Wiktor Vernikov, der als gesamt 2. und Sieger und in der U 20 in 17:21 min. über die Ziellinie lief. Marvin Rohde als 4. (17:24 min) und der erst 14 jährige Marcel Böttcher als gesamt 10. und Sieger in der U16 in 18:19 min. rundeten das gute Bild der LAZ´ler ab.

Im 10 km Lauf konnte Wilke Rohde mit Platz 2. in 35:12 min. überzeugen. Die Schwestern Katharina Kermelk und Johanna Jacobs auf der 10 km Strecke an den Start. Katharina Kermelk als 2. in der W30 in 47:00 min. und Ihre Schwester auf Rang 3 in 47:57 Minuten zeigten aufsteigende Form.

Die Männerriege des TV 1888 Ruppichteroth, die unter der Flagge des LAZ Puma Rhein-Sieg starteten, entschieden sich alle gemeinsam für die Halbmarathonstrecke. Freddy Ortmann, das Aushängeschild der Ruppichterother, lief einen Start-Ziel-Sieg ein und beendete in persönlicher Bestzeit von 1:13:30 Std. das Rennen. Mit einem Vorsprung von fast vier Minuten auf den zweiten Rang lief er seinen nächsten Sieg ein. Das Siegertreppchen wurde ihm allerdings nur virtuell zugesprochen und so hofft der Windecker im nächsten Jahr auf seine Titelverteidigung, bei der er hoffentlich wieder eine Siegerehrung vor Ort wahrnehmen kann. Einen weiteren Sieg der MJU20 und den 5. Gesamtplatz schaffte der erst 18-jährige Waldbröler Jonas Land, der ebenfalls in persönlicher Bestzeit in 1:19:37 Stunden die Ziellinie überquerte.
(Mitteilung: LAZ für Laufen im Rheinland)

24.10. Computacenter Martinslauf - Ein Lauf unter besonderen Bedinungen
Kerpen-Sindorf.
In diesem Jahr wird der Martinslauf kein Lauf sein wie jeder andere. An allererster Stelle steht für die Organisatoren die Sicherheit und Gesundheit aller Teilnehmer und Helfer. Daher wurden im Vorfeld alle Fakten zusammengestellt die für die Durchführung wichtig sind.

Alle umfangreichen Maßnahmen zum Infektionsschutz die einen Start möglich machen, werden vom Veranstalter vor dem Lauf noch einmal gesondert zugesendet.

Konzept: Aus dem ursprünglichen Laufkonzept - Ein Start mit drei Läufen, bei dem man sich während des Laufs entscheiden kann, ob  eine, zwei oder drei Runden läuft - werden in diesem Jahr einmalig auf zwei Rennen verteilt. Das bedeutet, dass die 3,3 km- und 6,6 km-Läufer gemeinsam an den Start gehen und sich während des Rennens entscheiden können ob sie eine oder zwei Runden laufen. Das 10 km-Rennen ist dann ein Lauf über drei Runden durch Sindorf.

Martinsumzug mal anders: GVG-Schülerlauf
Der Martinslauf für den Laufnachwuchs: Der GVG-Schülerlauf führt  zweimal um die Ulrichschule. Im Ziel gibt es einen Weckmann als Belohnung. Teilnehmen können Kinder der Jahrgänge 2005 bis 2012. Leider muss in diesem Jahr auf den Bambinilauf verzichtet werden.

Teilnehmerlimit: Pro Lauf können maximal 350 Läufer starten.

Teilnehmersoll: Aufgrund der erhöhten Kosten durch die weitreichenden Maßnahmen zum Infektionsschutz, ist eine Anmeldung bis zum 8. November von mindestens 450 Teilnehmern erforderlich.

www.martinslauf-sindorf.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

23.10. Absage des 15. GVG-Abteilaufs Brauweiler – Halloween Edition 2020
Pulheim.
Eigentlich sollte im Jahr 2020 der beliebte und traditionsreiche GVG-Abteilauf zum 15. Mal rundum den historischen Stadtkern wie geplant am 21. Juni stattfinden. Der Straßen- und Volkslauf, der vom TuS Brauweiler und König Event Marketing veranstaltet wird, musste allerdings im Zuge der grassierenden Bedrohung durch das COVID-19-Virus verschoben werden, da keine umfassende Sicherheit für alle Beteiligten zu dieser Zeit gewährleistet werden konnte. Als adäquaten Ersatztermin konnte sich mit dem 31. Oktober ein Datum herauskristallisieren, welches zum einen eine besondere und gruselige Halloween-Edition des Laufevents im beleuchteten Abteipark versprach und die Hoffnung bei den Organisatoren weckte, dass die Pandemie zu diesem späten Zeitpunkt des Jahres unter Kontrolle wäre. Doch angesichts der momentan erneut stark ansteigenden Infektionszahlen im Rhein-Erft-Kreis muss nun als Reaktion darauf der GVG-Abteilauf Brauweiler gänzlich abgesagt werden. Eine offizielle Genehmigung für die Halloween-Edition wäre auch unter strengen Hygienevorschriften am Veranstaltungstag fraglich gewesen, da in den nächsten Tagen mit weiteren steigenden Infektionszahlen zu rechnen ist. Unabhängig davon ist das Stattfinden des Sportevents im Sinne der Verantwortung als Veranstalter für König Event Marketing und als ausrichtender Verein für den TuS Brauweiler nicht vertretbar.

Die endgültige Absage beruht schwerpunktmäßig auf der erneut rasanten Ausbreitung des COVID-19-Virus. Außerdem müssten die Teilnehmer*innenanzahl auf ca. die Hälfte im Vergleich zu den Vorjahren reduziert werden. Weiterhin könnten weder das besondere Flair rundum die Abtei, noch die einzigartige Stimmung des Laufs aufgrund der Sicherheitsmaßnahmen entstehen und das angeschlossene Kinderfest sowie die traditionelle Sieger*innenehrung wären ebenso nicht möglich.

Sven Frese von König Event Marketing und Bernd Schwabe (Laufkoordinator) vom TuS SW Brauweiler zur Absage der diesjährigen Laufveranstaltung:

„Natürlich sind wir sehr enttäuscht und traurig den GVG-Abteilauf Brauweiler nun wirklich vollständig absagen zu müssen. Gerne hätten wir die aus der Not geborene Halloween-Edition in diesem Jahr gestartet. Im Hinblick auf die Gesundheit aller Beteiligter ist der Ausfall der diesjährigen Auflage allerdings die einzig verantwortungsvolle Entscheidung, auch wenn es schwerfällt. Wir bereiten uns jetzt auf die Laufveranstaltung im nächsten Jahr vor und hoffen, dass wir dann alle wieder ohne Einschränkungen und Gefahr gemeinsam Sport treiben können.“

Bei allen Läufer*innen, die bereits gemeldet waren, wurde die anfallende Startgebühr noch nicht von den abgegebenen Konten eingezogen. Dies wird aufgrund der Absage natürlich auch weiterhin nicht passieren und alle bisherigen Anmeldungen sind damit annulliert. Nach momentanem Stand steht noch kein offizieller Termin für den GVG-Abteilauf Brauweiler im kommenden Jahr fest, dieser wird aber in Kürze bekannt gegeben und nach dem Ausfall in 2020 größer denn je zelebriert:

„Die Einschränkungen des gewohnten Lebens sowie alle anderen Auswirkungen der Coronapandemie betreffen bereits seit dem Frühjahr jeden von uns.
Die Existenz der gesamten Veranstaltungskultur steht durch den Ausbruch der zweiten Infektionswelle nun noch mehr auf dem Spiel. In dieser herausfordernden Zeit ist ein partnerschaftliches und solidarisches Miteinander wichtiger denn je. Wir als Agentur tun unser Möglichstes, um sobald die Krisenzeit bewältigt ist, wieder Events voller Lebensfreude, Geselligkeit und sportlichem Miteinander zu ermöglichen. Nur gemeinsam können wir dieses große Ziel erreichen“, so Rudolf König.
(Mitteilung: Sven Frese für Laufen im Rheinland)

22.10. Trauer um Leichtathletik-Experte Harald Koken
Leverkusen.
Im Alter von 61 Jahren ist in der vergangenen Woche viel zu früh der Ex-Hindernisläufer und Leichtathletik-Journalist Harald Koken verstorben. Nicht nur im Team von leichtathletik.de war er seit vielen Jahren eine feste Größe.

Noch Ende August versicherte er uns: „Einen Eingriff muss ich noch über mich ergehen lassen, dann könnt ihr Mitte September wieder mit mir planen!“ Dieser Optimismus und Kampfgeist und zugleich diese Bereitschaft, für das, was er liebte, alles zu geben – das zeichnete Harald Koken aus. Eine schwere Krankheit setzte seiner Leidenschaft und seinem Tatendrang viel zu früh ein Ende: Am vergangenen Donnerstag ist der Leichtathletik-Experte im Alter von 61 Jahren gestorben.

Als Mittel- und Langstreckler begann im Kreis Heinsberg beim TV Hückelhoven-Ratheim die eigene Leichtathletik-Karriere von Harald Koken. Später wechselte er auf die Hindernis-Strecke und zum TSV 04 Bayer Leverkusen, schaffte auch den Sprung in den Nationalkader und mit der Mannschaft Leverkusens dreimal ganz oben aufs Treppchen von Deutschen Meisterschaften.

Ein Leben für die Leichtathletik
Seine Leidenschaft für die Leichtathletik begleitete Harald Koken fortan auch im Berufsleben. Als Journalist berichtete er im Kleinen wie im Großen von „seiner“ Sportart, sowohl im Haupt- als auch im Ehrenamt. Immer ging es ihm um die Sache, nie darum, sich selbst in den Vordergrund zu drängen.

Den LV Nordrhein unterstützte er zum Beispiel in der AG Öffentlichkeitsarbeit, dieser verlieh ihm für sein Engagement die LVN-Ehrennadel in Silber und in Gold. Zuletzt war er auch für die Leichtathleten des TSV Bayer 04 Leverkusen als Pressesprecher tätig.
Feste Größe im Team von leichtathletik.de

Im Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV), dessen Ehrennadel in Silber er nicht mehr persönlich entgegennehmen konnte, war Harald Koken seit vielen Jahren als freier Mitarbeiter von leichtathletik.de eine feste Größe. Kompetent und bestens informiert, zuverlässig und akribisch, motiviert und unkompliziert – und auch menschlich eine Bereicherung, mit seinem Optimismus, seiner Euphorie, seiner Offenheit und seinem herzlichen, aufgeschlossenen Wesen.

Viele dieser Eigenschaften und zugleich seine Leidenschaft für die Leichtathletik hat er seinem Sohn Ivo mitgegeben – und dazu den Namen seines Idols Ivo van Damme, der 1976 auf den Mittelstrecken für Belgien zwei olympische Silbermedaillen gewann und ebenfalls viel zu früh verstarb. Ivo Koken hat sich längst selbst in der Leichtathletik unter anderem als Mitarbeiter von leichtathletik.de und „Weltklasse Zürich“ einen Namen gemacht. Unser Mitgefühl gilt ihm, seiner Familie sowie allen, die Harald Koken nahestanden. Er wird uns sehr fehlen.
(Quelle: Leichtathletik.de)

21.10. Dominik Fabianowski gewinnt Königsforst-Marathon in 2:24:39 h
Bergisch Gladbach.
Der frühere Deutsche Vize-Marathonmeister Dominik Fabianowski vom ASV Köln lief letzten Sonntag beim 46. Königsforst-Marathon in Bensberg auf dem anspruchsvollen, DLV-vermessenen 2-Rundenkurs als Sieger einen neuen Streckenrekord. Der 31jährige unterbot den 47 Jahre alten Uraltrekord, der bei der Erstauflage von Ultralauf-Legende Helmut Urbach 1973 aufgestellt wurde, um 70 Sekunden. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Max Kreitner (Bunert - Der Kölner Laufladen) in 2:38:12 h und der Deutsche M45-Marathonmeister Markus Mey (Peters Sportteam) in 2:43:35 h. Thomas Eller (GTSV Essen) unterbot mit 2:48:45 h die Norm für die Gehörlosen WM Deaflymplics 2021. Bei den Damen hatte die vielfache Deutsche 100 km Meisterin Nele Alder-Baerens vom USC Marburg als Siegerin in 3:08:10 h vor Steffi Jansen (PTSV Aachen) einen deutlich knapperen Vorsprung. Die Tagessiege auf der Halbmarathon-Distanz gingen an Silke Schneider (Bunert - Der Kölner Laufladen) in 1:29:37 h und Patric Starosta (P.S.running) in 1:15:17 h. Trotz der wochenlanger Zitterpartie schaffte es das TV Refrath running team mit Orgachef Jochen Baumhof für die 450 Teilnehmer ein perfektes Laufevent mit allen Corona-Regeln zu organisieren.

Noch Plätze frei für zwei weitere reale Halbmarathon-Termine

Für Halbmarathonläufer gibt es noch zwei weitere reale Termine mit jeweils 325 Startplätzen: Sonntag 25.10. und 08.11. mit Slots zwischen 10 und 12 Uhr.

Anmeldung und Infos unter www.koenigsforst-marathon.de
(Mitteilung: Jochen Baumhof für Laufen im Rheinland)

20.10. Julien Jeandrée und Maite Kolberg laufen in Trier zur Rheinlandmeisterschaft über Zehn Kilometer
Gleich 30 Läufer blieben am Sonntag beim 8. IRT-Läufermeeting in Trier-Föhren im 10-Kilometer-Straßenlauf unter 35 Minuten. Weitere 46 unter 40. Der in Berlin lebende Belgier Filip Vercruysse in 29:56 Minuten und der in Tübingen trainierende US-Amerikaner Anthony Tomsich in 29:59 Minuten blieben unter der 30-Minuten-Schallmauer, die Jan Lukas Becker (Karlsruhe) als bester Deutscher exakt traf.

Als Fünftplatzierter verpasste Julien Jeandrée den Meisterschaftsrekord der integrierten Rheinlandtitelkämpfe in 30:55 Minuten klar um 32 Sekunden. „Heute hieß es alles oder nichts. Ich bin am Anfang mitgegangen, aber nach fünf Kilometer waren die Beine leer“, erzählte der 26-Jährige von der LG Kreis Ahrweiler, der nur eine Woche zuvor in Bonn beim Dreibrückenlauf Streckenrekord (30:50) gelaufen war.

Wie Vercruysse lief auch die Tübinger Medizinerin Katja Fischer in 34:34 Minuten Streckenrekord. Bei ihrem ersten ernsthaften Zehn-Kilometer-Lauf erzielte die Hallen-DM-Dritte über 800 Meter, Majtie Kolberg, auf Anhieb 36:58 Minuten. Die 20-Jährigen von der LG Kreis Ahrweiler sicherte sich damit den Titel der Rheinlandmeisterin.

Erstmals seit März wurde ein Straßenlauf das Zehn-Kilometer-Rennen als Massenstart mit rund 200 Teilnehmern durchgeführt. Bis zum Auflösen des Startpulks bestand Maskenpflicht.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

19.10. Drei Athleten schließen sich wieder dem LAZ Puma Rhein-Sieg an
Siegburg.
Unter der Motto "Back to the Roots" kommt Langstreckler Justus Kaufmann (19 Jahre) Fünfter der diesjährigen Deutschen Crossmeisterschaften nach einem Jahr beim MTV Ingolstadt wieder zum LAZ Puma und zu Trainer Thomas Eickmann zurück. "Ich habe in Absprache mit Thomas in Ingolstadt versucht Fuß zu fassen, leider kam ich aber mit dem Training dort nicht so klar wie wir uns dies vorgestellt haben. Um an die Erfolge der vergangen Jahre wieder Anschluss zu bekommen, habe ich mich dazu entschlossen wieder unter Thomas zu trainieren und die Gruppendynamik des LAZ zu nutzten." so Kaufmann.
 
Ronan Behrend (17 Jahre), als Schüler schon im LAZ Puma erfolgreicher Nachwuchssprinter hat sich entschlossen nach zwei Jahren wieder von der Troisdorfer LG zum LAZ Puma Rhein-Sieg zu wechseln.

Christian von Wrede (Heimann) (29 Jahre), einer der erfolgreichen LAZ Sprinter der vergangen Jahre hat sich entschlossen nach drei Jahren wieder vom TSV Bayer 04 Leverkusen ins LAZ Puma zu wechseln.
Sowohl Behrend wie von Wrede werden sich der Trainingsgruppe von Sprinttrainer Jonas Jochem anschließen und diese verstärken.
 
Christian von Wrede. "Ich möchte noch einmal an meine Grenzen kommen und angreifen. Die Trainingsvoraussetzungen in Siegburg sind hervorragend und geben mir die Möglichkeiten wieder zur alten Stärke zurück zu finden."
(Mitteilung: LAZ Puma)

18.10. Halbmarathon-WM
Außenseiterin Kejeta gewinnt Silber - zwei Sekunden fehlen zu Gold

Bei der Halbmarathon-WM sorgt Melat Yisak Kejeta für eine Sensation. Die 28-Jährige aus Kassel pulverisierte eine alte deutsche Bestmarke regelrecht.

Melat Yisak Kejeta ist bei perfekten Bedingungen an der Ostseeküste zu Silber gestürmt und hat den deutschen Leichtathleten damit eine sensationelle Medaille bei der Halbmarathon-WM beschert. Die 28-Jährige aus Kassel lief die knapp 21,1 Kilometer am Samstag in der nationalen Rekordzeit von 1:05:18 Stunden und pulverisierte damit auch ihre eigene Bestmarke um mehr als drei Minuten. Der bisherige deutsche Rekord von Uta Pippig war nicht nur über 25 Jahre alt (März 1995), sondern auch mehr als zweieinhalb Minuten langsamer (1:07:58 Stunden).

Schneller war in dem extrem schnellen Rennen im polnischen Gdynia (Gdingen) nur Peres Jepchirchir aus Kenia, die in 1:05:16 Stunden eine Weltrekordzeit für reine Frauenrennen über diese Distanz aufstellte.

Marathon-Bundestrainerin Katrin Dörre-Heinig war geradezu begeistert von Kejetas Lauf in die Weltelite: "Das ist eine Hausnummer und absolute Weltspitze. Besser hätte es gar nicht laufen können. Ich fand vor allem den Mut beeindruckend, von Anfang an dieses hohe Tempo mitzugehen. Hut ab, sie hat alles richtig gemacht."

Kejeta hatte das Aufgebot des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) zwar angeführt, galt aber mit Blick auf die Medaillen eher als Außenseiterin. Die Deutsche gehörte während des Rennens stets zur Spitzengruppe und setzte sich auf den finalen Kilometern mit Titelgewinnerin Jepchirchir und der Äthiopierin Yalemzerf Yehualaw vom restlichen Feld ab. Yehualaw wurde im Sprintfinale auf den letzten Metern Dritte.

Bei den Männern verpasste Joshua Cheptegei (Uganda) die Fortsetzung seiner Weltrekordserie und blieb unerwartet sogar ohne Medaille. Der 24-Jährige kam in 59:21 Minuten als Vierter 42 Sekunden nach seinem siegreichen Landsmann Jacob Kiplimo ins Ziel und verfehlte die angestrebte Verbesserung des zwei Jahre alten Weltrekordes von Abraham Kiptum (Kenia/58:19) um mehr als eine Minute.

Vor Cheptegei, der in seinen drei bisherigen Rennen in diesem Jahr Weltrekorde über 5000 m auf der Bahn, 5 km auf der Straße und zuletzt auch über 10.000 m aufgestellt hatte, reihten sich auch noch Kibiwott Kandie (Kenia) und Amedework Walelegn (Äthiopien) ein.

17.10. Markus Frisch (Köln) wirbt für politische (Lauf) Lobby
Köln.
Markus Frisch ist seit vielen Jahren der Race-Direktor des Generali Köln-Marathons. Neben diesem Rennen organisiert er mit seinem Team eine Reihe von weiteren Laufveranstaltungen. Auch ein Triathlon läuft unter seiner Regie. Zudem haben die Kölner den Radsport-Klassiker „Rund um Köln“ übernommen.

„Die Laufsaison ist jetzt fast vorbei und kaum ein Lauf hat stattgefunden. Und wann die ersten Läufe, vor allem die großen City-Marathons, wieder stattfinden können, steht in den Sternen. Über die verheerenden wirtschaftlichen Folgen für alle Laufveranstalter – angefangen vom kleinen Laufverein bis hin zum Berlin-Marathon – ist schon ausführlich berichtet worden.

Aber nicht nur die Veranstalter sind betroffen, sondern auch die vielen großen und kleinen Dienstleister, die für die Durchführung eines großen Stadtmarathons unerlässlich sind, sind existentiell bedroht. Ohne Sie wäre ein Groß-Event wie der Generali Köln Marathon nicht umsetzbar. Denn nicht alles kann über uns als ausführendes Unternehmen abgewickelt werden.

Wir haben über 100 externe Unternehmen, die u.a. die Technik aufbauen, die Stromanschlüsse legen, das Branding produzieren und aufbauen, Toiletten bereitstellen, die Duschen aufbauen, das Verpflegungsdorf aufbauen, Catering bereitstellen und noch vieles mehr. Allen fehlen nun die Aufträge von den Laufveranstaltern und somit die Einnahmen.

Es ist noch nicht abzusehen, wer von den Dienstleistern diese Krise am Ende überstehen wird, wenn auch im kommenden Jahr alles abgesagt werden wird. Selbst wenn wir im Oktober in Köln wieder laufen könnten, wer kann uns noch in der Organisation unterstützen? Mit vielen unserer Dienstleister sind wir schon über Jahre hinweg eng verbunden und haben gemeinsam viele Erfahrungswerte angesammelt. All das ist in Gefahr! Es geht nicht nur um uns Laufveranstalter sondern um die gesamte Event-Branche.

Der Kern unserer Profession ist es, dass wir Events organisieren, bei denen viele Menschen gemeinsam Sport treiben. Wirtschaftlich tragbar sind diese Events aber auch nur, wenn viele Menschen kommen. Viele Menschen eben. Aber genau das ist in der augenblicklichen Situation das Problem. Viele Menschen dürfen nicht zusammenkommen.

Aber wie kann es jetzt weitergehen? Im Grunde wissen wir momentan nicht mehr als zu Beginn der Pandemie im März dieses Jahres. Eigentlich ist es unter diesen Umständen unmöglich, eine solide und kaufmännisch sinnvolle Planung zu erstellen. Daher werden wir bei Fortdauer des „Event-Lockdowns“ auf öffentliche Zuschüsse angewiesen sein. Eine differenzierte Betrachtung von Laufveranstaltungen durch die Politik ist zwingend erforderlich. Hygienekonzepte und Auflagen für die Veranstalter müssten mit Augenmaß und Fachwissen und unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit gemeinsam mit der Politik erarbeitet werden. Zudem muss eine Verhältnismäßigkeit zu anderen Branchen/Bereichen gewahrt werden.

Wir brauchen eine politische Lobby.

Spannend wird es auch sein, wie die Läufer mit der Pandemie umgehen und ob es Veränderungen im Verhalten der Läufer geben wird. Wird der Läufer zukünftig auf das Lauferlebnis bei einem Wettkampf verzichten und das gemeinschaftliche Laufen vermeiden? Ist ein virtuelles Rennen, wie wir es Sonntag bei unserer Veranstaltung umgesetzt haben, die Lösung aller Probleme? Welche neuen gesellschaftlichen Herausforderungen und Veränderungen wird uns die Pandemie noch bringen?

Viele Fragen, die wir heute nicht beantworten können. Aber was wir können, ist optimistisch in die Zukunft schauen und für unsere Leidenschaft, den Laufsport, kämpfen. Wir können uns zusammenschließen zu einer gemeinsamen Stimme. 25 Millionen Jogger soll es in Deutschland geben. Mehr als ein Viertel der Bevölkerung! Das könnte eine laute Stimme werden.

Wir vermissen das gemeinsame Laufen. Das gemeinsame Radfahren. Das gemeinsame Schwimmen. Für uns ist ein Event nicht nur ein Job, es ist unsere Leidenschaft! Und ich gehe davon aus, Euch geht es nicht anders mit dem Laufen. Dem Radfahren. Dem Schwimmen.

Daher macht es, wie die Kölner sagen: „Arsch huh!“ – und gebt Eure Stimme ab.

16.10. Anmeldung zur 51. Winterlaufserie der SG-Bockenberg gestartet
Rhein-Berg.
Wir wissen, dass die Durchführung unserer Winterlaufserie aufgrund der aktuellen Coronasituation mit einem Risiko behaftet ist. So können sich die Auflagen verschärfen, oder die Behörden erteilen gänzlich eine Absage. Aber wir versuchen es:

Wir haben die Genehmigung unsere 51. Winterlaufserie durchzuführen. Grundlage für die Durchführung ist neben den behördlichen Genehmigungen unser Hygiene-Konzept. Dies einzuhalten ist oberstes Gebot. Im Zuge der Anmeldung erfolgt dazu ihre Zustimmung

Auflagen:
Die wichtigsten Ausführungen aus dem Hygiene-Konzept:
Die Läufe werden voneinander getrennt. Die neuen Startzeiten sind:
Kurze Strecken ab 13:00 Uhr; Lange Strecken ab 14:15 Uhr.
Es kann nur für die Serie gemeldet werden. Einzelläufe und Nachmeldungen entfallen. Die Startnummern und angefragte Chips werden per Post zugestellt. Mit der Anmeldung muss die derzeitig persönliche 5 Km-Zeit angegeben werden. Sie dient der Zuordnung bei der Startnummerneinteilung. Sollte festgestellt werden, dass die angesagte Zeit weit von der Wirklichkeit entfernt ist, wird das Startrecht für die folgenden Läufe entzogen. Das Tragen von Schutzmasken beginnt spätestens beim Betreten des Stadions. Bei Zuwiderhandlungen kann das Startrecht aufgehoben werden. Kontrollen sind angesagt. Es gibt getrennte Ein- und Ausgänge für die Aktiven. Helfer, Trainer, Reporter o.ä. haben andere Wege.
Die Aktiven müssen sich mit ihrer Startnummer ausweisen. Zuschauer haben keinen Zutritt zum Stadion. Start und Ziel liegen auf einer Linie. Erstmals wird eine Netto-Zeiterfassung durchgeführt. Durch die Veränderungen bei Start und Ziel sind die Einzelstrecken jeweils um etwa 200m länger. Nach dem Zieldurchlauf muss das Stadion umgehend verlassen werden. Der bei uns übliche Teeausschank erfolgt sofort hinter dem Ausgangstor.

Auch bei der Startaufstellung gilt: Abstand nach allen Seiten 1,50 m. Gestartet wird Blockweise (30 Personen) im Abstand von 1 Minute. Die Siegerehrung nach dem 3. Lauf muss bei dieser Serie leider ausfallen. Ehrenpreise werden per Post zugestellt. Im Falle einer Absage werden die Medaillen (wenn schon gefertigt), gleichfalls per Post zugestellt.

Termine:
15.10.2020 Freischaltung Anmeldung
08.11.2020 Anmeldeschluss
11.11.2020 Letzter Termin Einzahlung Startgeld und evtl. für den Chip.
Bei Überschreitung des Termins entfällt das Startrecht.
21.11.2020 Versand Startnummern und Chip.
28.11.2020 Start 1. Lauf

Ausfall:
Im Falle einer Absage der kompletten Veranstaltung durch das Gesundheitsamt o.ä. zahlen wir die eingegangenen Geldbeträge abzüglich einer Aufwandsentschädigung in Höhe von 5,00€ zurück. Dazu müssen aber die ausgegebenen Chips zurückgegeben werden, es sei denn, der Teilnehmer will seinen erwerben.
www.sg-bockenberg.de
(Mitteilung: SG Bockenberg)

15.10. Königsforst-Marathon jetzt an drei Sonntagen
Kurzfristige Änderung aufgrund der steigenden Risikogebiete
Bergisch Gladbach.
Wir waren glücklich, genau wie ihr, dass unser Schutzkonzept von allen Behörden genehmigt wurde. Doch leider hat uns die zweite Infektionswelle erwischt, auch wenn uns das Corona-Virus glücklicherweise nicht persönlich, sondern nur indirekt getroffen hat. Durch die steigenden Infektionszahlen gibt es immer mehr Risikogebiete in Deutschland. Aus denen dürfen wir laut behördlichen Vorgaben, und dazu zählt z. B. auch Köln, keine Läufer starten lassen. Dazu kommt die Prognose des Gesundheitsamtes, dass auch in Bergisch Gladbach die Inzidenzzahl von 50 in dieser Woche überschritten werden könnte. Doch wir wollen trotz der Restriktionen alles dafür tun, dass ihr doch noch auf der Original-Strecke laufen könnt und ihr euch eure Finisher-Medaille 2020 verdienen könnt. Daher haben wir uns innerhalb weniger Stunden aus der Not einen neuen Modus ausgedacht: Ihr sucht euch einen Slot an einem der drei angebotenen Sonntage aus und lauft wie geplant euren halben oder vollen Marathon, nur mit abgespeckten Rahmen.

Termine: Sonntag, 18.10. - Sonntag, 25.10. - Sonntag, 08.11.
Startzeiten: 9 - 10 Uhr, Marathon - 10 - 12 Uhr, Halbmarathon
Slots: Es dürfen max. 25 Läufer alle 10 min auf die nicht abgesperrte Strecke. Es sind die Regeln des Straßenverkehrs unbedingt einzuhalten.
Ist ein Slot ausgebucht, muss ein anderes freies Zeitfenster ausgewählt werden.
Sollzeiten: Marathon: 5:00 Std - Halbmarathon: 3:00 Std
Startgeld: Marathon: 20,- Euro - Halbmarathon: 15,- Euro
Laufstrecke: Gelaufen wird auf der Original-Halbmarathon Strecke durch den Königsforst. Die Marathonläufer am 18.10. laufen die Strecke zwei Mal.
Zeitmessung: cologne timing – Live-Ergebnisse / Start-Nrn. mit Einwegtransponder
Startnummer: Die Ausgabe wird vor oder neben dem Albertus-Magnus-Gymnasium (AMG) sein. Nachmeldungen sind nur Online bis kurz vor Start an allen HAPPY DAYS möglich.
Medaille: Im Ziel nehmt ihr euch eure verdiente Finisher-Medaille einfach vom Tisch.
Verpflegung: Bringt bitte eure Eigenverpflegung mit. Im Ziel wird es eine kleine Theke geben. Leider können wir euch weder auf der Strecke noch im Ziel verpflegen.
Ergebnisse: Es gibt ein Tagesranking für alle drei RUN HAPPY DAYS und ein finales Ranking.
Urkunde: Die Urkunde könnt ihr euch am Lauftag ab 16 Uhr herunterladen und ausdrucken.
Altersklassen: In der Ergebnisliste wird es wie gewohnt eine AK-Wertung geben.
Siegerehrung: Eine Ehrung kann an den Lauftagen leider nicht erfolgen. Wir benachrichtigen alle Sieger*innen und Platzierten, top 6 in der Gesamtwertung. Pokale und Sachpreise senden wir per Post zu.
Teilnehmer-Shirt 2020 Edition: aus recyceltem PET-Flaschen gefertigte Funktions-Shirt (Damen + Herrengrößen) kostet 18,- Euro inklusive Versand - solange der Vorrat reicht. Ältere Königsforst-Marathon-Shirts sind ebenfalls noch für 15,- € inkl. Porto verfügbar. Bestellung und Anfrage bitte per Mail an jochen.baumhof@lauf-lauf.com
Multifunktions-Schlauchtuch: Das Multifunktionstuch kann für 10,- Euro bei der Online-Anmeldung mitbestellt werden und wird mit der Startnummer ausgegeben.
https://koenigsforst-marathon.de/
(Mitteilung: Königsforst Marathon)

14.10. Siebengebirgsmarathon 2020 fällt aus!
Bad Honnef.
Lange wurde diese Entscheidung hergeschoben, jetzt ist es amtlich: Der 21. Siebengebirgsmarathon ist abgesagt. Frühzeitig wurde dem Orga-Team klar, dass die Veranstaltung nicht wie gewohnt am 13. Dezember stattfinden würde. Daher wurde an einem Plan B in Form einer Miniveranstaltung gearbeitet, der sich jedoch aufgrund der aktuellen Coronasituation nicht umsetzen ließ. Die aktuellste Entwicklung hat uns aber vor Augen geführt, dass eine verlässliche Planung und Durchführung einer solchen Veranstaltung für uns nicht machbar ist. Die Behörden können uns zur Zeit verständlicherweise keine Genehmigung aussprechen und selbst wenn, würde diese bis zum Startschuss am seidenen Faden hängen. Und auch wir als Orga Team hätten kein gutes Gefühl, da für uns die Gesundheit unserer Teilnehmer und Helfer an erster Stelle steht", begründen die Organisatoren die Absage. Die 21. Auflage des Wintermarathon findet somit erst am 12. Dezember 2021 statt.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

13.10. 2.251 Finisher beim Virtual Run des Deutsche Post Marathon Bonn 2020 - Deutsche Post spendet 9.004,- Euro an den Bonner Sport
Bonn.
Insgesamt 2.251 Finisher sind in die Ergebnislisten der verschiedenen Wettbewerbe beim „Virtual Run“ des Deutsche Post Marathon Bonn gelaufen, der aufgrund des Ausfalls des regulären Events als Ersatz vom 2.-11. Oktober stattgefunden hat. Zusammengerechnet sind die Sportler 35.942km gelaufen, was in etwa der Strecke Bonn-Sydney-Bonn entspricht. „Wir freuen uns, dass der virtuelle Deutsche Post Marathon Bonn so gut angenommen wurde. Dass so viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Deutsche Post Marathon individuell absolviert haben, zeigt, dass es richtig war den Sportlern die Möglichkeit eines virtuellen Wettbewerbs in Corona-Zeiten anzubieten“, sagt Christian Okon, Geschäftsführer des Veranstalters MMP Event GmbH. Die meisten Finisher finden sich -wie bei der regulären Veranstaltung- in der Wertung des Halbmarathons wieder. Über 1.000 Läuferinnen und Läufer haben die 21,1km erfolgreich in Angriff genommen. Gut angenommen wurden auch die extra für den Virtual Run in das Programm neu aufgenommenen Strecken über 5km und 10km, bei denen jeweils über 500 Finisher zu verzeichnen sind. 114 Sportler haben sich über die volle Marathondistanz aufgemacht. Über die sozialen Medien wurden zahlreiche Fotos und Videos aus ganz Deutschland gepostet.

Deutsche Post spendet 9.004,- Euro an den Bonner Sport
Schon vor dem Virtual Run war klar: Für jeden Finisher spendet Titelsponsor Deutsche Post zwei Euro an den Bonner Sport. Die erlaufene Summe von 4.502,- Euro hat die Deutsche Post nun noch einmal verdoppelt. Insgesamt dürfen sich Bonner Sportvereine damit über Spendengelder in Höhe von 9.004,- Euro freuen. Der nächste reguläre Deutsche Post Marathon Bonn findet am 18. April 2021 statt. Auf der Homepage www.deutschepost-marathonbonn.de können sich die Sportlerinnen und Sportler stets auf dem Laufenden halten. Die Anmeldung für den Deutsche Post Marathon Bonn 2021 wird zu gegebener Zeit freigeschaltet und die SportlerInnen umgehend darüber informiert.
(Autor & Copyright: Kai Meesters für Laufen im Rheinland)

12.10. Jeandree mit Streckenrekord beim Drei-Brücken-Lauf
550 Teilnehmer laufen ein (fast) normales Rennen, Dank guter Organisation
Bonn.
Am Ende waren es lediglich 369 Aktive die am Sonntag beim 37. Drei-Brücken-Lauf mitliefen. Im Vorfeld war die erste Bonner Laufveranstaltung seit März zwar mit 550 Teilnehmern ausgebucht, viele Läuferinnen und Läufer schreckte vielleicht doch die jüngste Entwicklung der Covid19-Pandemie von einem Start ab. Dabei hatten die Organisatoren des TuS Pützchen alles unternommen, um eine den aktuellen Hygienevorschriften entsprechenden Durchführung des Laufs zu gewährleisten. Ab 9 Uhr wurden jeweils bis zu 50 Läufer in elf Startgruppen auf die 30, 15 und 10-Kilometer-Strecke geschickt. Die Gruppen wurden in Zweierreihen zum Startbereich geführt am Hans-Steger-Ufer geführt, wo alle zehn Sekunden je zwei Läufer starteten. Bis unmittelbar vor dem Start und nach dem Zieldurchlauf mussten die Teilnehmer einen Mund-Nase-Schutz tragen.

Bei guten äußeren Bedingungen wurden teils gute Zeiten gelaufen. Für Julien Jeandree wurde gar ein neuer Streckenrekord über die Zehn-Kilometer notiert. Der Bonner benötigte lediglich 30 Minuten und 50 Sekunden und unterbot die alte Bestmarke um genau 53 Sekunden. Schnell unterwegs war auch 15-Kilometer-Sieger Alexander Löhr. Der 46-Jährige aus Linz absolvierte die große Brückenrunde über Süd- und Nordbrücke in 50:42 Minuten. Äußerst knapp endete der Zieleinlauf bei den Frauen. Über Zehn Kilometer gewann Monika Rausch um zwei Sekunden gegen Hannah Stegmaier und beim 15-Kilometer-Rennen siegte Susanne Hahn mit 19 Sekunden Vorsprung. Eindeutiger fielen die Gesamtsiege über 30-Kilometer aus. Berno Hildebrand (1:48:13) und Sabine Burgdorf (1:55:58) waren fünf bzw. 18 Minuten schneller als ihre Konkurrenz.

Ergebnisse:
Männer, 10 km: 1. Julien Jeandree (Laufladen Bonn) 30:50 Min., 2. Uli Trautmann (Bonn) 32:58, 3. Lars Arzdorf (Team Flott) 33:39.
Frauen, 10 km: 1. Monika Rausch (Laufladen Bonn) 38:03 Min., 2. Hannah Stegmaier (SSF Bonn) 38:05, 3. Stefanie Richters (LT Ennert) 39:01.
Männer, 15 km: 1. Alexander Löhr (TV Eiche Bad Honnef) 50:42 Min., 2. Tobias Esselborn (LC Euskirchen) 53:52, 3. Christian Böhning (SSF Bonn) 54:39.
Frauen, 15 km: 1. Susanne Hahn (Meckenheimer SV) 56:57 Min., 2. Klara Koppe (LG Münster) 57:16, 3. Silke Schneider (Bonn) 1:02:06.
Männer, 30 km: 1. Berno Hildebrand (Bonn) 1:48:13 Std., 2. Timothy Engel (LT Ennert) 1:53:05, 3. Christian Beelitz (LAZ Puma Rhein-Sieg) 1:54:32.
Frauen, 30 km: 1. Sabine Burgdorf (ASV Köln) 1:55:58 Std., 2. Milena Tieves (PSV Bonn Triathlon) 2:13:53, 3. Elisabeth Linares Dumchen (ASV Köln) 2:21:46.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

11.10. Das Teilnehmerfeld für die 46. Auflage des Königsforst-Marathons ist komplett - Keine Ummeldung mehr möglich
Bergisch Gladbach.
In den letzten Tagen wurde hinter den Kulissen noch kräftig Startplätze getauscht. Nun aber ist die Möglichkeit nicht mehr möglich, das Teilnehmerfeld ist komplett. Allen Teilnehmern am realen Königsforst-Marathon werden an diesem Wochenende die kompletten Infos, mit Ablauf und Hygieneregeln zugemailt. Der TV Refrath arbeitet weiterhin mit Hochdruck daran, dass trotz der steigenden Infektionszahlen der Traditionslauf am 18.10. um 10 Uhr starten kann. ?Eine finale Garantie können wir natürlich heute nicht abgeben? so Organisationsleiter Jochen Baumhof, Abt.leiter und Trainer des TVR running teams. Wir hoffen aber, dass sich die Lage in den kommenden Tagen beruhigt.
 
Starts in vier Blöcken zwischen 10.00 und 10.45 Uhr
Alle 15 Minuten starten maximal 250 Läufer je Block. Innerhalb der Startblöcke werden Gruppe mit rund 25 Läufern gebildet, die alle 60 Sekunden auf die große Waldschleife geschickt werden. Da von allen die Zielzeit abgefragt wurde, werden die Schnellsten vorne starten und die Genussläufer ab 10:45 Uhr. Jeder kann in den aktualisierten Teilnehmerlisten einsehen, wann er starten wird und seine Anreise entsprechend planen.
 
Zuschauerfrei Zone mit Checkpoints und Einlasskontrollen
Rund um das Albertus-Magnus-Gymnasium / AMG wird eine zuschauerfreie Zone mit Check Points eingerichtet. Nur wer das Kontrollband vorzeigen kann, wird am Lauftag vom Wachpersonal Richtung Startblöcke A-B-C-D reingelassen. Zuschauer und Begleiter sollten diesmal nicht anreisen. Diese Zone gewährleistet die Rückverfolgbarkeit und ist das Herzstück des Durchführungskonzeptes, das vom Gesundheitsamt den Ordnungsbehörden genehmigt wurde.
 
Geänderte Start-Nrn-Ausgabe mit Abgabe der Fragebögen
Die Ausgabezeitraum der Startnummern wird am Samstag in der Aula des AMG von 10 h bis 18 h erweitert. Am Sonntag gibt es ab 8 h zwei neue Ausgabestellen: die Schulhöfe der Ev. Grundschule EGS (nur Marathon) und der Kath. Grundschule KGS (nur HM). Mit der Start-Nr. erhält jeder Starter ein grünes Einlassbändchen für den Startblock. Beides wird aber nur ausgehändigt, wenn der Fragebogen und die Erklärung (wird allen TN zugemailt) vor Ort persönlich abgegeben wird. Auf jeder St-Nr. steht der persönliche Startblock und Gruppe. Nachmeldungen sind weder am Samstag noch am Sonntag möglich.
 
Mund-Nase-Schutz Pflicht bis zum Start
Auf den Schulhöfen der EGS und KGS als auch in der abgeriegelten Zone um das AMG besteht für Läufer, Helfer und Dienstleister eine Pflicht, wie beim Einkaufen einen Mund-Nase-Schutz zu tragen. Dieser darf erst mit dem Start abgenommen werden. Das TVR-Orgateam schlägt vor, ein praktisches Multifunktions-Schlauchtuch zu nutzen. Bei Abholung kann sich jeder TN vor Ort ein Buff im neuen Köfo-Marathon Design für 10,- Euro erwerben. Es wird gewünscht, das Geld passend mitzubringen.
 
Übersichtspläne

Übersicht Anreise, Start-Nrn, Checkpoints

 
Übersicht Startaufstellung
 
Übersicht Zieleinlauf

 (Mitteilung: Jochen Baumhof für Laufen im Rheinland)

10.10. Virtuelle Läufe sind auch Läufe
Zahlreiche Athleten liefen den Deutsche Post (Halb)-Marathon Bonn
Bonn.
Mit virtuellen Läufen ist es so eine Sache. Die einen mögen sie, für andere fehlt dabei jeglicher Reitz. Nach der endgültigen Absage des Deutsche Post Marathon Bonn konnten Läuferinnen und Läufer aus ganz Deutschland vom 2.-11. Oktober am virtuellen Lauf über eine Tracking-App des Veranstalters in verschiedenen Disziplinen teilnehmen und sich in eine offizielle Ergebnisliste eintragen lassen. Vom 5-Kilometer-Lauf über 10 Kilometern, den Halbmarathon bis hin zur vollen Marathondistanz.

Für sportlich herausragende Leistungen sorgten Timothy Engel, Caterina Schneider und Chris Schlich. Während die beiden erstgenannten Athleten aus Bonn den Marathon virtuell absolvierten, lief der Rheinbacher Schlich den Halbmarathon. Alle drei traf die Absage der Veranstaltung zwar hart, sahen darin aber auch die einzig richtige Entscheidung. Die Situation mit Corona wäre für das Trio nicht einzuschätzen und eine Durchführung einfach nur unverantwortlich gewesen.

Schneider, die amtierende Bonner Marathon-Stadtmeisterin, lief am Samstag im strömenden Regen alleine die 42,2 Kilometer durch den Kottenforst. Auf der Wendepunktstrecke des Melpomene-Volkslauf erreichte die 49-Jährige ihre Wunschzielzeit in Drei Stunden, 28 Minuten und 14 Sekunden. Einen Tag später machte es ihr Vereinskollege vom LT Ennert nach auf derselben Pendelstrecke zwischen Ippendorf und Villiprott nach. Engel benötigte lediglich Zwei Stunden, 45 Minuten und 51 Sekunden für die Langdistanz und stellte damit eine neue persönliche Bestzeit auf. „In einem echten Rennen, mit Konkurrenz, wäre vielleicht noch mehr möglich gewesen“, mutmaßte der 35-Jährige. Mit einer Zielzeit von 1:40 Stunde startete Schlich sein Vorhaben „Virtueller Halbmarathon“ erreichen. „Eine virtuelle Durchführung ist eine kurzfristige Übergangslösung damit Veranstalter überleben und Läufer wenigstens einen kleinen Anreiz haben“, sagte der Rheinbacher, der sich für eine Ausweichstrecke in seiner Umgebung entschieden hatte. Von Flamersheim über Stotzheim und Euskirchen wählte auch der Lauf- und Yogatrainer eine flache Variante seines Laufs. Nach 1 Stunde, 36 Minuten und 25 Sekunden unterbot Schlich seine Vorgabe um mehr als drei Minuten in neuer persönlicher Bestzeit.

Mehr als 1.000 Teilnehmer stellten sich der Herausforderung. Am 18. April 2021 sollen es nach Wunsch des Veranstalters bei der realen 20. Auflage von Bonns größtem Laufevent die zehn- bis zwölffache Anzahl an Läuferinnen und Läufer sein.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

09.10. Absage 10. Kölner Frühlingslauf am 11. Oktober 2020
Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,
wie sicher auch ihr, so hatten auch wir uns sehr auf den 10. Kölner Frühlingslauf am 11.10.2020 gefreut. Obwohl wir bereits alles vorbereitet hatten, um euch am Sonntag ein tolles Lauferlebnis zu ermöglichen, mussten wir heute – schweren Herzens – den Frühlingslauf nach enger Absprache mit der Stadt Köln absagen.

Die Absage ist eine Reaktion auf die stark ansteigenden Infektionszahlen im Raum Köln in den letzten Tagen. Obwohl der in den Oktober verschobene Lauf unter strengen Hygienevorschriften vom Gesundheitsamt genehmigt wurde, haben wir uns für diesen Schritt entschieden, da uns die Gesundheit unserer Teilnehmer und aller Menschen im Raum Köln sehr wichtig ist.

Uns ist unsere Verantwortung als Veranstalter einer solchen Großveranstaltung bewusst. Laufen und Sporttreiben sind zwar sehr wichtig, besonders in einer Zeit, die durch eine Pandemie sowieso schon auf allen Ebenen eingeschränkt ist. Aber die Durchführung eines Laufes, sei er auch noch so wichtig für die Existenz unseres Vereins, ist unter den steigenden Zahlen in Köln nicht zu verantworten.

Wir sind natürlich sehr enttäuscht – möchten hiermit aber auch ein Zeichen setzen, weiterhin mit Verantwortungsbewusstsein und Vorsicht durch diese Krise zu gehen.

Alle angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekommen ihr Startgeld natürlich erstattet, bitte habt diesbezüglich ein wenig Geduld. Ummeldungen auf andere Läufe von uns sind nicht möglich.

Trotz allem: wir bleiben dran. Die Vorbereitungen für den Kölner Nikolauslauf laufen weiter –  in der Hoffnung, dass sich bis dahin die Lage gebessert habt. Folgt uns gerne auf Facebook (facebook.com/nikolauslauf) und Instagram (instagram.com/koelnerlaeufe), um auf dem aktuellsten Stand zu bleiben und meldet Euch an.

Wir sind ein gemeinnütziger Verein. Wie viele in dieser Krise kämpfen auch wir um unsere Existenz. Denn wir wollen auch weiterhin Läufe für Euch anbieten und natürlich Leichtathletik machen.

Wenn Ihr Eure Startgebühr spenden möchtet, freuen wir uns sehr. Schickt dann bitte eine Email an Claudia Schneider c.schneider@lt-dshs-koeln.de.

Bei Fragen stehen wir Euch gerne zur Verfügung.

Wir bedanken uns für Euer Verständnis.
Bleibt gesund!

Eurer
Leichtathletik-Team Deutsche Sporthochschule Köln

08.10. Joshua Cheptegei und Letesenbet Gidey brechen in Valencia zwei Weltrekorde
Das Event trug den Titel "World Record Day". Und am Ende purzelten gleich zwei Weltrekorde: Joshua Cheptegei und Letesenbet Gidey haben am Mittwoch in Valencia über 10.000 und 5.000 Meter die schnellsten Rennen der Geschichte abgeliefert.

Es war erst sein drittes Rennen des Jahres. Und das dritte, das er mit einem neuem Weltrekord beendete: Joshua Cheptegei (Uganda) hat am Mittwoch in einem Rekordrennen mit Ansage die Weltbestmarke von Lauf-Legende Kenenisa Bekele (Äthiopien) über 10.000 Meter auf 26:11,00 Minuten geschraubt. Bekele war vor nunmehr 15 Jahren in Brüssel (Belgien) 26:17,53 Minuten gerannt. Bis Mittwoch war er einer von nur drei Läufern, die je unter 26:30 Minuten geblieben waren – dann flog 10.000 Meter-Weltmeister Cheptegei in Valencia (Spanien) an ihnen allen vorbei und verbesserte seinen eigenen Hausrekord um sage und schreibe 37 Sekunden.

Dass sich der Mann aus Uganda den Weltrekord dennoch im Vorfeld zugetraut hatte, liegt an den Leistungen, die er in diesem Jahr abgeliefert hat und die ihm auch in Valencia Flügel verliehen: Joshua Cheptegei hatte im Februar den Weltrekord über 5 Kilometer auf der Straße auf 12:51 Minuten geschraubt, bevor er sich im August in Monaco in 12:35,36 Minuten den Weltrekord über 5.000 Meter auf der Bahn schnappte. Auch diese Rekordmarke war zuvor im Besitz von Kenenisa Bekele gewesen.

In Valencia schaffte es Cheptegei, 4.000 Meter lang ohne Tempomacher wie ein Uhrwerk die Pace hochzuhalten. Nach konstanten 63er Runden gab er auf den letzten 400 Metern noch mal Gas und spulte sie in 60 Sekunden ab, dann war der Weltrekord perfekt.

Letesenbet Gidey schneller als Tirunesh Dibaba
Den Auftakt der Rekordjagd hatte nur wenige Minuten zuvor Letesenbet Gidey gemacht. Die Äthiopierin hatte die 5.000-Meter-Bestmarke von Tirunesh Dibaba im Visier, die bei 14:11,15 Minuten lag. Auf den ersten Kilometern begleitet von zwei Tempomacherinnen drehte die 22-Jährige ihre Runden, immer auch mit einem Blick auf die Umrandung des Innenraums, denn dort lief in blauen und grünen LED-Lichtern das Weltrekord-Tempo mit, was nach IWR-Regel 144.4h eine zulässige Unterstützung ist. Am Ende konnte sie sogar noch zulegen und war nach 14:06,62 Minuten im Ziel. Ihre zwei Jahre alte Bestmarke steigerte Gidey um 17 Sekunden.

Die Vize-Weltmeisterin über 10.000 Meter sorgte dafür, dass in der ewigen Weltbestenliste jetzt die ersten fünf Positionen von Läuferinnen aus Äthiopien belegt sind: Neben ihr selbst und Tirunesh Dibaba finden sich ganze vorne auch Almaz Ayana, Meseret Defar und Genzebe Dibaba. Letesenbet Gidey aber ist jünger als alle anderen zu dem Zeitpunkt, an dem sie ihre Bestzeiten aufgestellt haben. Gut möglich also, dass auch sie noch nicht am Ende ist mit ihrer Rekordjagd.
(Quelle: Leichtathletik.de)

07.10. Club der Ü10-Läufer
Fünf Aktive waren beim Bonn-Marathon immer dabei
Bonn.
Erst verschoben, dann abgesagt und nun virtuell, findet der 20. Deutsche Post Marathon Bonn derzeit statt. Vergangenen Freitag fiel auf dem Bonner Münsterplatz der Startschuss zum „Virtual Run“. Bis zum 11. Oktober können Läuferinnen und Läufer aus ganz Deutschland am virtuellen Lauf über die kostenlose Tracking-App des Deutsche Post Marathon Bonn in verschiedenen Disziplinen teilnehmen und sich in eine offizielle Ergebnisliste eintragen lassen: Vom 5-Kilometer-Lauf über 10 Kilometer, den Halbmarathon bis hin zur vollen Marathondistanz.

Für fünf Athleten wurde die Absage der Jubiläumsveranstaltung zu einer traurigen Angelegenheit. Als vor zehn Jahren für die treuesten der Treuen Marathonläufer der Ü10-Club eingeführt wurde, bestand der elitäre Kreis aus 28 Marathonis. Hier finden alle Läuferinnen und Läufer zusammen, die mindestens zehn Mal in Bonn die 42 Kilometer gefinisht haben. Mittlerweile ist der Club auf über 60 Athleten angewachsen. Diverse Gründe, wie Verletzungen oder das Alter, führten dazu, dass der Kreis der „All-Time-Finisher“ auf fünf Läufer schrumpfte. Das Quintett besteht aus Jürgen Freiberg, Michael Knepper, Joe Körbs, Stefan Löhr und Volker Rojik. Jeder von ihnen hat seine eigene Geschichte, aber eins verbindet alle, die Liebe und Treue zum Bonn-Marathon.

„Ich war natürlich sehr traurig, dass der Marathon verschoben wurde und bin bereits am 26. April auch virtuell, aber nicht auf der Originalstrecke, sondern am Rhein entlang nach Widdig und zurück nach Mehlem zur Haustür gelaufen“, berichtet Stefan Löhr. Der 50-Jährige ist allerdings ein Vielläufer und absolviert fast jede zweite Woche einen Marathon. In diesem Jahr hat es der Bonner bereits auf 28 Rennen gebracht. Elf davon fanden als „richtige“ kleinere Läufe statt, wie der Ahrufer Marathon, Wupperwiesen Marathon oder Vorgebirgsmarathon. Bei den anderen 17 Veranstaltungen lief der Mitarbeiter der Stadtwerke Bonn virtuell (u.a. Bonner Community Run, Vivawest, Bienwald, Corona Run, Athen Pheidippides Marathon). „Die Hoffnung, dass 2021 wieder ein echter Marathon in Bonn stattfindet ist zwar da, aber solange kein entsprechender Impfstoff gefunden ist, wird es wohl bei der Hoffnung bleiben“, blickt Löhr eher pessimistisch in die Zukunft. Falls die Veranstaltung 2021 tatsächlich stattfinden sollte, muss sie „20.Deutsche Post Marathon Bonn“ heißen, zählen für ihn nur richtige und keine virtuellen Läufe.

Der gleichen Meinung ist auch Michael Knepper. Der 57-Jährige hatte im Vorjahr alles gegeben, um zu den Jubilaren zu gehören. „Wegen einer Oberschenkelzerrung konnte ich ab Kilometer 16 nur noch gehen, um nach etwas über 5 Stunden noch in die Wertung zu kommen. Unter normalen Umständen und nicht die 20 vor Augen, wäre ich 2019 ausgestiegen“, erzählt der Läufer aus dem Ruhrgebiet. Aus seiner Sicht war die Verschiebung der Veranstaltung richtig: „Ein Lauf mit gutem Gewissen wäre für mich nicht möglich gewesen.“ Seine Motivation für einen virtuellen Lauf gestaltete sich schwierig. Zumal solche Rennen für ihn kein richtiger Ersatz sind. Am letzten Wochenende lief er den ebenfalls virtuell stattfindenden Kölner Halbmarathon in Duisburg und empfand das „sehr merkwürdig“. Ob er auch den Bonner Lauf virtuell absolviert, macht der Langstreckenläufer vom Wetter und der Laune abhängig. „Die gute Stimmung an der Strecke, die After-Run Party auf der Verpflegungsmeile und das obligatorische Bier am Alten Zoll fehlen einfach“, denkt Knepper wehmütig an die warme Frühlingsluft.

Virtuell gelaufen ist Jürgen Freiberg. Von seinem Wohnort Kasbach (bei Linz) lief der 58-Jährige am Feiertag die volle Distanz am Rhein entlang nach Bonn, über die Nordbrücke, Richtung Plittersdorf und die letzten 12 km auf der Originalstrecke bis zum Münsterplatz wo er finishte und sich seine Medaille abholte. „Es war nicht nur die Hoffnung, ich war absolut davon überzeugt, dass der Marathon im Oktober stattfinden könne und habe zehn Wochen vorher die Vorbereitung aufgenommen“, berichtet Freiberg stolz. Bereits im April war der Langstreckenläufer topfit und reagierte enttäuscht über die Absage: „Ich hatte mir zur Jubiläumsveranstaltung eine Zeit von unter drei Stunden vorgenommen. Immerhin war der Bonn-Marathon 2001 auch mein erster Marathon überhaupt“, erinnert er sich gerne zurück. In seiner Geburtsstadt wollte Freiberg seinen 25. Marathon laufen.

Schöne Erinnerungen kamen auch bei Joe Körbs auf, als er am eigentlich geplanten Termin (26. April) gemeinsam mit einem Trainingspartner die 42,195 Kilometer absolvierte (der GA berichtete). Früh um 9 Uhr startete der 52-Jährige am Belderberg und lief die Originalstrecke aus den Jahren 2001-2007. Damals führte der Marathon über eine Runde beinahe durch das gesamte Bonner Stadtgebiet und gilt in Läuferkreisen als die schönere Strecke. Nach drei Stunden und 15 Minuten blieb die Uhr für den Stadtmeister von 2016 (2:52:34h) stehen, der sich gezielt auf den „Solo-Wettkampf“ vorbereitete. Damals hoffte Körbs noch, dass der verschobene Marathon im Oktober tatsächlich stattfinden könnte. Für ein erneutes virtuelles Rennen konnte sich der Gründer des Ü10-Clubs nicht begeistern.

Zu den Genussläufern zählt Volker Rojik. Der 60-Jährige lief in den vergangenen Jahren immer knapp vor dem Besenwagen. Für ihn zählte stets der olympische Gedanke - Dabei sein ist alles. Auch er absolvierte am Wochenende ein virtuelles Rennen für sich alleine und ließ sich Shirt und Medaille nach Hause schicken. Der Gladbecker glaubt erst 2022 wieder an normale Wettkampf-Verhältnisse.

Die Hoffnung, dass der Deutsche Post Marathon Bonn am 18. April 2021 stattfindet, ist den fünf Läufern nicht zu nehmen. Anmelden und vorbereiten werden sich alle wie gewohnt um dabei zu sein, wenn um 10.30 Uhr der Startschuss für ihre Strecke fällt.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

06.10. Und sie laufen doch!
Bonner Drei-Brücken-Lauf findet am Sonntag statt
Bonn.
Nach siebenmonatiger Coronapause findet am Sonntag in Bonn mit dem Drei-Brücken-Lauf wieder ein echter Laufwettkampf statt. Zuvor gab es im September bereits an drei Sonntagen die Gelegenheit die Brückenrunde über 10 oder 15 km in Kleingruppen mit Wettkampfcharakter und Zeitnahme zu laufen. Dem Test folgt nun der traditionelle Hauptlauf, den der TuS Pützchen bereits zum 37. Male veranstaltet. Ein ausgeklügeltes Hygienekonzept sorgt dafür, dass der Lauf beinahe unter normalen Umständen durchgeführt werden kann. Zugelassen sind lediglich 550 Teilnehmer, die ab 9 Uhr in elf Startgruppen, die jeweils 50 Läufer umfassen auf die 30, 15 und 10-Kilometer-Strecke geschickt werden. Die Gruppen werden in Zweierreihen zum Startbereich geführt. Die Zweierstarts erfolgen alle 10 Sekunden (=ca. 30 m Abstand). Bis 10.15 Uhr sind alle Läufer auf der Strecke die entlang des Rheinufers und durch die Rheinaue führt. Start und Ziel befinden sich in Bonn-Beuel am Hans-Steger-Ufer, Nähe Kennedybrücke. Der Veranstalter weist darauf hin, dass bis unmittelbar vor dem Start und nach dem Zieldurchlauf ein Mund-Nase-Schutz zu tragen ist. Da der Lauf bereits seit Wochen ausgebucht ist, können auch keine Um- oder Nachmeldungen vorgenommen werden.
www.drei-bruecken-lauf.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

05.10. Wo laufen sie denn...? - im Oktober 2020
Folgende ECHTE Läufe finden (mit Einschränkungen) statt:
11.10. 10. Kölner Frühlingslauf - 10.00 Uhr K (Ausgebucht!)
Strecken: 3,2 / 6,5 / 10 km
www.koelner-fruehlingslauf.de

11.10. 37. Drei-Brücken-Lauf in Bonn - 09.00 Uhr BN (Ausgebucht!)
Strecken: 10 / 15 / 30 km
www.drei-bruecken-lauf.de

18.10. 46. Königsforst Marathon - 09.30 Uhr GL (Ausgebucht!)
Strecken: 5/10/21,1/42,195 km AK/U20/18; 1/5/10 km U16/14; 1/5 km U12
www.koenigsforst-marathon.de

24.10. 48. Herbstlauf des LSV Porz - 10.30 Uhr K
Strecken: 1 / 5 / 10 / 21,1 km
www.helmuturbach.de

31.10.
15. GVG-Abteilauf in Pulheim-Brauweiler - 10.30 Uhr BM
Strecken: 0,5 / 1,5 / 5 / 10 km
www.abteilauf.de

31.10.
1. Halloween-Run Köln - 18.00 Uhr K
Strecken: 0,5 / 1,5 / 5 / 10 km
https://www.halloweenrun-koeln.de/

31.10. 51. VL in Herzogenrath - 12.00 Uhr AC
Strecken: 10 km
http://www.djk-herzogenrath.de

(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

04.10. Eliud Kipchoge überraschend geschlagen, Arne Gabius verpasst Olympia-Norm
Die Sieger des reinen Elite-Marathons in London 2020 heißen Shura Kitata und Brigid Kosgei und kommen aus Äthiopien und Kenia. Während die Weltrekordlerin der Frauen einen souveränen Auftritt ablieferte, musste der Weltrekordler der Männer Eliud Kipchoge überraschend rund fünf Kilometer vor dem Ziel abreißen lassen. Arne Gabius konnte nach einer vielversprechenden Halbmarathon-Durchgangszeit das hohe Tempo nicht halten und verpasste die anvisierte Olympia-Norm.

In diesem Jahr läuft nichts normal, auch nicht bei der 40. Auflage des London-Marathons. Das Regen-Rennen endete mit einer großen Überraschung und einem Schock für Kenia: Eliud Kipchoge hat zum ersten Mal seit sieben Jahren einen Lauf über die 42,195-Kilometer-Distanz nicht gewonnen. Der kenianische Superstar musste sich am Sonntag bei dem reinen Eliterennen in der britischen Hauptstadt mit Platz acht in 2:06:49 Stunden geschlagen geben.

Rund fünf Kilometer vor dem Ziel fiel Eliud Kipchoge bei Regen, nassen Straßen und kühlen Temperaturen aus der Führungsgruppe. Vor zwei Jahren war der 35-Jährige in Berlin den aktuellen Weltrekord von 2:01:39 Stunden gelaufen, vor zwölf Monaten stürmte er im Wiener Prater (Österreich) zur ersten, allerdings nicht rekordkonformen Zeit von unter zwei Stunden (1:59:40,2 h).

Am Ende triumphierte der 24-jährige Shura Kitata in 2:05:41 Stunden. Der Äthiopier, der vor zwei Jahren in London hinter Eliud Kipchoge Platz zwei belegt und 2017 den Frankfurt-Marathon gewonnen hatte, war nach einem Sprint-Finish mit nur einer Sekunde Vorsprung vor dem Kenianer Vincent Kipchumba (2:05:42 h) im Ziel am Buckingham Palast. Platz drei belegte Sisay Lemma (Äthiopien) mit 2:05:45 Stunden.

Probleme mit Ohr, Hüfte und Muskulatur
Später erklärte Eliud Kipchoge, was ihm passiert war: „Bei Kilometer 25 ging mein rechtes Ohr zu und die Blockade löste sich nicht mehr. Danach bekam ich Probleme in der rechten Hüfte und die Muskulatur im Bein verkrampfte. Aber so ist der Sport. Du musst die Niederlage akzeptieren und dich darauf konzentrieren, das nächste Rennen zu gewinnen. Ich werde mich jetzt erholen und dann 2021 wieder starten. Ich habe sicherlich noch einige starke Marathonrennen in den Beinen.“

„Ich habe mich zuvor immer zurückgehalten und wollte erst am Ende angreifen. Ich freue mich sehr, dieses sehr stark besetzte Rennen gewonnen zu haben. Das gibt mir viel Zuversicht“, erklärte Sieger Shura Kitata, der sich vor dem Rennen Tipps von Landsmann Kenenisa Bekele geholt hatte, welcher verletzt seinen Start absagen musste: „Kenenisa hat mir geholfen, denn er erklärte mir, wie ich taktisch laufen sollte“, erzählte Shura Kitata, der für den Sieg ebenso wie Frauen-Siegerin Brigid Kosgei 30.000 US-Dollar erhält.

Arne Gabius 35 Kilometer auf Kurs
Arne Gabius (TherapieReha Bottwartal) brach auf den letzten Kilometern des Rennens ein und verpasste dadurch am Ende die Olympia-Norm von 2:11:30 Stunden deutlich. Der 39 Jahre alte Deutsche Marathon-Rekordler (2:08:33 h) lief nach 2:14:25 Stunden auf Platz 22 ins Ziel. Bis Kilometer 35 war er zuvor noch im Zeitplan für die Olympia-Norm gelaufen, den Halbmarathon passierte er nach 1:05:19 Stunden. Eine starke Leistung zeigte dagegen bis ins Ziel Peter Herzog. Der Österreicher erreichte als Zwölfter eine persönliche Bestzeit von 2:10:06 Stunden und blieb damit ein zweites Mal unter der Olympia-Norm.

„Meine Bauchmuskulatur wurde aufgrund der kalten Bedingungen fest und ich bekam dann auch Probleme mit dem Oberschenkel“, erklärte Arne Gabius später. „Bei Kilometer 37 musste ich sogar kurz stehen bleiben, weil das Atmen schwierig wurde. Ich wollte aber unbedingt das Rennen zu Ende laufen. Wenigsten habe ich jetzt in London das Ziel erreicht.“ 2016 hatte er noch verletzungsbedingt aufgeben müssen.

„Das war Pech, dass wir heute dieses Wetter hatten. Kälte und Wind, Regen und Pfützen sowie die rutschigen Kurven auf dem Rundkurs haben es sehr schwer gemacht. Es ist sehr schade, dass es nicht geklappt hat. Ich werde mich jetzt erst einmal ausruhen und dann im Training bleiben und schauen, ob es noch einen Marathon gibt im nächsten Jahr bei dem ich noch einmal die Olympia-Norm angreifen kann.“

Brigid Kosgei souverän
Im drei Stunden vor den Männern gestarteten Rennen der Frauen setzte sich die Favoritin durch: Brigid Kosgei (Kenia) lief nach 2:18:58 Stunden ins Ziel und erzielte trotz der widrigen Bedingungen eine Weltklassezeit. Die 26 Jahre alte Marathon-Weltrekordlerin, die die Bestzeit vor einem Jahr auf 2:14:04 Stunden verbessert hatte, siegte mit deutlichem Vorsprung vor Sara Hall. Die US-Amerikanerin fing mit einer beeindruckenden Schlussphase und einem starken Spurt überraschend kurz vor dem Ziel noch die Weltmeisterin Ruth Chepngetich (Kenia) ab und erreichte als Zweite mit 2:22:01 Stunden eine persönliche Bestzeit. Chepngetich folgte als Dritte in 2:22:05 Stunden. Deutsche Läuferinnen waren nicht am Start.

„Ich habe mein Bestes gegeben. Aber das Wetter hat uns alle beeinträchtigt. Wind und Regen machten unsere Muskulatur kalt. Wir wurden nie richtig warm, so dass es schwer war, überhaupt das Ziel zu erreichen. Auch die Vorbereitung war natürlich nicht so gut“, sagte Brigid Kosgei. „Es war aber trotzdem schön, dass wir bei diesem Rennen starten konnten.“

Der London-Marathon ist das einzige internationale Top-Rennen über die 42,195 km, das seit Beginn der Coronavirus-Pandemie gestartet wurde. Der Lauf fand unter strikten Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen statt. Gelaufen wurde auf einem gut zwei Kilometer langen Rundkurs am Londoner St. James’ Park, der für Zuschauer nicht zugänglich war. Das Männerrennen wurde separat drei Stunden nach den Frauen gestartet.
(Quelle: Leichtathletik.de)

v.l.n.r.: Dr. Birgit Schneider-Bönninger (Sport- und Kulturdezernentin der Stadt Bonn), Philipp Weber (Veranstalter MMP), Thomas Eickmann (Athletenbeauftragter Deutsche Post Marathon Bonn), Axel Breme (Deutsche Post) sowie Lukas Hennes und Luke Kelly (Top

03.10. Startschuss zum "Virtual Run" des Deutsche Post Marathon Bonn
Bonn.
Am Freitag fand auf dem Bonner Münsterplatz der Startschuss zum „Virtual Run“ des Deutsche Post Marathon Bonn statt. Bis zum 11. Oktober können Läuferinnen und Läufer aus ganz Deutschland am virtuellen Lauf über die kostenlose Tracking-App des Deutsche Post Marathon Bonn in verschiedenen Disziplinen teilnehmen und sich in eine offizielle Ergebnisliste eintragen lassen: Vom 5km-Lauf über 10km, den Halbmarathon bis hin zur vollen Marathondistanz. Innerhalb der ersten beiden Tage wurde die App bereits über 1000 mal heruntergeladen. Der Download ist weiterhin bin zum 11. Oktober möglich unter

https://apps.apple.com/de/app/id1528945695?l=de&ls=1

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.spooorts.postbonn

Wo der Lauf für den virtuellen Deutsche Post Marathon Bonn absolviert wird, ist dabei nicht relevant. Die Teilnahme kann mit einem Foto oder Video festgehalten und mit der Lauf-Community über die App geteilt werden und als Finisher winkt ein digitaler Pokal.

Spenden für Bonner Sport
Mit der Teilnahme leistet jeder Finisher auch Gutes für den Bonner Sport. Denn für jeden Finisher beim virtuellen Lauf spendet die Deutsche Post zwei Euro für den Bonner Sport. In den letzten sechs Jahren kamen beim Deutsche Post Marathon Bonn bereits über 210.000 Euro an Spendengeldern für die Bonner Sportlandschaft zusammen. Eine gute Sache. Das Motto des virtuellen Deutsche Post Marathon Bonn lautet also: Laufschuhe schnüren, für Spenden sorgen und viel Spaß haben! „Wir freuen uns, mit dem Angebot des Virtual Runs vielen Läuferinnen und Läufern in ganz Deutschland eine Plattform zu bieten, auf der sie sich in dieser außergewöhnlichen Zeit miteinander messen können. Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Freude und Erfolg und hoffen auf viele Finisher ganz im Sinne der Förderung des Bonner Sports“, sagte Axel Breme, Vice-President Markenmanagement Deutsche Post, beim heutigen Pressetermin. Die Deutsche Post hatte jüngst ihr Titelsponsoring-Engagement um drei weitere Jahre verlängert.
(Autor & Copyright: Kai Meesters für Laufen im Rheinland)

02.10. Königsforst-Marathon    
10.-25. Oktober        
RUN GREEN – RUN VIRTUAL

Köfo-M 2020 Hybrid: real am 18.10. und virtuell 16 Tage in den Ferien
Rhein-Berg.
Wir sind glücklich, genau wie ihr, dass unser Schutzkonzept von allen Behörden genehmigt wurde. Leider ist die maximale Teilnehmerzahl  des realen Laufes am 18. Oktober auf 999 Läufer begrenzt und seit Wochen ausgebucht. Wir wissen aber, dass noch viel mehr Ausdauersportler beim Königsforst-Marathon teilnehmen möchten. Daher bieten wir allen, die keinen Startplatz mehr bekommen haben oder am 18.10. nicht starten können oder wollen, eine Chance, die begehrte Finisher-Medaille doch noch zu erlaufen.

Wir „exportieren“ in diesem Jahr den Köfo-M zusätzlich und bieten euch zusätzlich den Laufklassiker im Rheinland als RUN GREEN - RUN VIRTUAL an. Lauft eure Distanz über 10 km, 21,1 km oder gar den kompletten Marathon über 42,2 km in der Heimat, im Urlaub, auf der Geschäftsreise solo oder mit Freunden. Am liebsten natürlich RUN GREEN RUN HAPPY in der Natur. Für die virtuelle Variante habt ihr in den Herbstferien (NRW) satte 16 Tage Zeit. Ihr könnt euch bis zum letzten Tag am 25.10. online registrieren und eure Daten eingeben.

Eure Leistung ermittelt ihr mit eure GPS-Uhr oder eurer Laufapp. Auch eine normale Stoppuhr reicht, wenn ihr z.B. auf einem vermessenen Kurs lauft. Eure Laufdistanz und -zeit tragt ihr über einen persönlichen Zugang, den ihr mit eurer Meldebestätigung bekommt, ein und ladet eure GPS- oder App-Daten hoch. Alternativ ist auch ein manueller Eintrag ohne Datentransfer möglich. Auch per Mail an support@cologne-timing können Laufdaten übermittelt werden.
 
Sammlerstück: die Finisher-Medaille
Für 12,- Euro Startgeld gibt es für alle Sammler und Jäger die hochwertige Königsforst-Marathon
Medaille, in diesem Jahr mit Aris dem Wüstenbussard, per Post zugesandt. Zusätzlich dürft ihr euch über eine pdf-Start-Nr., eine schmucke  Urkunde und eine separate Ergebnisliste freuen. Von eurem Startgeld spenden wir 1,- Euro pro Meldung an die Bergische Greifvogelhilfe.

NEU: Multifunktions-Schlauchtuch
Ihr könnt zusätzlich auch das neue attraktive Köfo-Multifunktionstuch (perfekt als Mund-Nase-Schutz) aus recyceltem PET bestellen. Auf der Vorderseite schaut unsere Uhu-Dame Momo alle an. Leider kann sie euch in diesem Jahr nicht persönlich begrüßen. Im Preis von 10,- € ist der Versand, wegen der Lieferzeit leider erst ab der 43. KW, bereits enthalten.  
                                
Teilnehmer-Funktionsshirt 2020 noch vorrätig
Es sind aktuell noch 60 Köfo-M-Shirts in allen Damen- und Herrengrößen (außer XXL) von 2020 zu haben. Mit einer Mail an jochen.baumhof@lauf-lauf.com könnt ihr dieses Schmuckstück ebenfalls aus recyceltem PET für 18,- Euro inkl. Versandkosten ab sofort bestellen und beim RUN VIRTUAL anziehen. Den hochwertigen Sublimationsdruck ziert in diesem Jahr die Eule Momo. Auch ältere Finishershirts könnt ihr noch für 15,- Euro inklusive Porto (Größe bitte anfragen) bestellen. Die Shirts werden euch umgehend zugesandt.
(Autor & Copyright: Jochen Baumhof für Laufen im Rheinland)

01.10. Deutsche Post Marathon Bonn 2020 startet virtuell: Holt euch die „Virtual Run“-App!
Gute Nachrichten für alle Laufbegeisterten: Zwischen dem 2. und 11. Oktober per Tracking-App mitmachen und in der offiziellen Ergebnisliste des Deutsche Post Marathon Bonn erscheinen!

„Virtual Run“-App steht zum Download bereit

Bonn. Zwischen dem 2. und 11. Oktober startet erstmals der virtuelle Deutsche Post Marathon Bonn. Die für April geplante Veranstaltung musste wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Doch die Veranstalter haben gemeinsam mit Deutsche Post DHL Group eine virtuelle Laufalternative entwickelt: Zwischen dem 2. und 11. Oktober besteht die Möglichkeit, mit einem individuellen Lauf auf den regulären Distanzen sowie zusätzlich auf einer 5 km und 10 km langen Strecke über die kostenlose Tracking-App „Deutsche Post Marathon Bonn“ Corona-sicher am Marathon teilzunehmen. Die App steht fortan über die bekannten App-Stores oder auf der Homepage www.deutschepost-marathonbonn.de zum Download bereit.

Medaille und Shirt für die Finisher
Wo der Lauf für den Deutsche Post Marathon Bonn absolviert wird, ist dabei nicht wichtig. Die Teilnahme kann mit einem Foto oder Video festgehalten und mit der Lauf-Community über die App geteilt werden und als Finisher winkt ein digitaler Pokal. Für alle Teilnehmer*innen des Deutsche Post Marathon Bonn gibt es zudem die originale Finisher-Medaille und das Finisher-Shirt des 20. Deutsche Post Marathons. Dazu wird am 2. Oktober von 11-20 Uhr und am 3. Oktober von 10-18 Uhr auf dem Bonner Münsterplatz ein Stand errichtet, wo man unter Berücksichtigung der geltenden Corona-Bestimmungen die Shirts und Medaillen erhält. Hier fällt am 2. Oktober auch der offizielle Startschuss im Rahmen eines Pressetermins.

Zwei Euro Spende für jeden Finisher
Mit der Teilnahme leistet jeder Finisher auch Gutes für den Bonner Sport. Denn für jeden Finisher beim virtuellen Lauf spendet die Deutsche Post zwei Euro für den Bonner Sport. In den letzten sechs Jahren kamen beim Deutsche Post Marathon Bonn bereits über 210.000 Euro an Spendengeldern für die Bonner Sportlandschaft zusammen. Eine gute Sache. Das Motto des virtuellen Deutsche Post Marathon Bonn lautet also: Laufschuhe schnüren, für Spenden sorgen und viel Spaß haben!

Das gilt natürlich auch für alle Starterinnen und Starter des FC Deutsche Post: Seit Beginn der Corona-Pandemie setzt der FC Deutsche Post verstärkt auf digitale Angebote. Die virtuelle Laufserie „FC Virtual Run“ hat gezeigt, wie gut das Angebot von den Mitarbeiter*innen angenommen wurde: Insgesamt kamen 3.100 Euro für eine Baumpflanzaktion in NRW zusammen. Man darf gespannt sein, wie viele Mitarbeiter*innen in den Ergebnislisten des Deutsche Post Marathon Bonn zu finden sein werden.

Links zum Download der App:
https://apps.apple.com/de/app/id1528945695?l=de&ls=1
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.spooorts.postbonn
(Autor & Copyright: Kai Meesters für Laufen im Rheinland)

30.09. Tracking-App für den "Generali Köln Marathon 2020 Virtuell" verfügbar
Köln.
Am Sonntag, 4. Oktober 2020, startet um 8:00 Uhr der Generali Köln Marathon 2020 virtuell. Bisher haben sich rund 2.850 Teilnehmerinnen und Teilnehmer für Marathon, Halbmarathon oder den 10 Kilometer-Lauf angemeldet.
 
"Echt. Nah. Sicher. Virtuell auf kölsche Art."
 
Wo immer man auch ist, kann man in echt laufen, nah an den Mitläufern sein und sicher die Abstandsregeln einhalten. Virtuell verbunden durch die Social Wall des Köln Marathon können alle Teilnehmer ihre Erlebnisse des Tages posten und Teil der kölschen Lauf-Community sein.
 
Die Tracking App steht in den Stores zum Download bereit, deren Nutzung bei Teilnahme verpflichtend ist.
 
Apple/iOS
 
Google/Android
 
Die App trackt nicht nur die gelaufene Strecke, Zwischenzeiten und Zielzeit, sondern ist auch ein Motivationskünstler. Mit dem zusätzlichen Download der Audio Experiences bekommt man die Radio Köln-Playlist und motivierende Ansagen von Tom Bartels auf die Kopfhörer.
 
Auch auf der original Köln Marathon-Laufstrecke kann "gelaufen" werden, um 'das kölsche Jeföhl' zu erleben. In der Tracking-App gibt es eine Funktion, die die tatsächliche GPS-Position virtuell auf die Marathon- oder Halbmarathonstrecke legt. Beim 10km-Lauf werden die letzten 10 Kilometer der Marathon-Strecke genutzt. Man kann also überall auf der Welt laufen und ist doch in Köln.
(Autor & Copyright: Jan Broniecki für Laufen im Rheinland)

29.09. Uli Trautmann gewinnt die September Running Sundays Über 140 Teilnehmer liefen auf der Bonner Brückenrunde
Bonn.
Nach insgesamt 185 Meldungen und 141 Finishern endeten am Sonntag die September Running Sundays in Bonn. Die kurzfristig organisierte Laufserie von Joe Körbs (Laufen im Rheinland) und dem Sportamt der Stadt Bonn lockte in den letzten drei Wochen mehr und mehr Läuferinnen und Läufer an. Zur Auswahl standen Strecken über 10- und 15-Kilometer, die auf der Bonner Brückenrunde gelaufen wurden. Die Teilnahme war kostenlos, die Strecke ausreichend markiert und mit Streckenposten versehen. In einem Zeitfenster von 8 bis 10 Uhr starteten die Athleten in kleinen Gruppen am Bonner Rheinufer an der Kennedybrücke. Zielschluss für alle Läufe war um 11 Uhr. Neben den Tageswertungen erfolgte zum Abschluss eine Gesamt- und Kombiwertung (10+15 km).

Ergebnisse:
Männer, 10 km: 1. Uli Trautmann (Bonn) 34:00 Minuten, 2. Alexander Löhr (TV Eiche Bad Honnef) 34:24, 3. Ghebsha Ghebrengus (LAV Bad Godesberg) 34:56, 4. Christian Böhning (SSF Bonn) 36:22, 3. Markus Nett (PSV Bonn Triathlon) 36:28.
Frauen, 10 km: 1. Charlotte Bös 41:31 Minuten, 2. Inga Radtke 42:29 3. Caterina Schneider (LT Ennert) 42:59, 4. Milena Tieves (PSV Bonn Triathlon) 43:59, 5. Lilo Hellenbrand (DJK Gillrath) 46:25

Männer, 15 km: 1. Uli Trautmann 51:08 Minuten, 2. Berno Hildebrand (Bonn) 52:35, 3. Alexander Löhr 52:43, 4. Ghebsha Ghebrengus 53:27, 5. Christian Böhning 56:45.
Frauen, 15 km: 1. Caterina Schneider 1:05:50 Stunde, 2. Milena Tieves 1:08:41, 3. Christiane Knippling 1:14:59, 4. Maike Grün 1:17:36, 5. Mareike Schäfer (FC Deutsche Post) 1:20:28.

Kombi-Wertung (10+15 km):
Männer: 1. Uli Trautmann 1:25:08 Stunde, 2. Alexander Löhr 1:27:07, 3. Ghebsha Ghebrengus 1:28:23.
Frauen: 1. Caterina Schneider 1:48:49 Std., 2. Milena Tieves 1:52:40.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

28.09. Streckenrekorde nach dem Corona-Neustart
Über 500 Laufbegeisterte starteten in der Kreisstadt Bergheim +++ Hygienekonzept voll aufgegangen und positives Beispiel für kommende Läufe
Bergheim.
Mit neuen Streckenrekorden und vielen zufriedenen und erleichterten Gesichtern endete am Freitagabend der GVG-Abendlauf Bergheim. Bei der ersten offiziellen Laufveranstaltung im Kreis Bergheim / Rhein-Erft-Kreis nach dem Corona-Lock down im März nutzen über 500 Hobbysportler und Topstarter die neue Freiheit und liefen gemeinsam In den Sonnenuntergang. Sehr zur Freude der Veranstalter und Partner der 5. Auflage des beliebten Volkslaufs, die im Vorfeld mit einem durchdachten Hygienekonzept für die nötigen Sicherheitsmaßnahmen sorgten.

„Wir bedanken uns bei der großartigen Unterstützung der Kreisstadt Bergheim mit ihrem Ordnungsamt, das uns in dieser schwierigen Zeit ein verlässlicher Partner in der Vorbereitung war. Unsere Sponsoren GVG Rhein-Erft und die Stadtwerke Bergheim haben alles dafür getan, um diesen schönen Lauf möglich zu machen“, zeigte sich Veranstalter Holger Wesseln von der Agentur pulsschlag gleichzeitig zufrieden und erleichtert. „Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sehr diszipliniert und haben uns in unserer arbeitsintensiven Organisation mit ihrem vorbildlichen Verhalten unterstützt. Unser Hygienekonzept ist voll aufgegangen und ist ein positives Beispiel für die Durchführung anderer Läufe.“

Denn im Terminkalender 2020 stehen für das Team von Holger Wesseln im Rhein-Erft-Kreis noch zwei Läufe. Der „Voba-Frühlingslauf Frechen“ wurde im Mai ebenfalls verschoben und findet als „Advent Edition“ am 29. November statt. Rund zwei Wochen vorher steigt am 13. November planmäßig der „Computacenter Martinslauf“ in Sindorf.

Zu was Mann und Frau nach der langen Zeit der Wettkampfabstinenz fähig sein können, zeigten die Topstarterinnen und -starter beim 10-Kilometer-Lauf. Bereits nach dem Startschuss durch Dr. Matthias Betsch, dem Geschäftsführer der Stadtwerke Bergheim, lieferten sich die angereisten Favoritinnen und Favoriten ein schnelles Rennen. Insgesamt sechs Männer waren in der Endabrechnung des Hauptlaufs schneller als die Bestzeit Hakim El Makrini, der im Jahr 2018 nach 34:23 Minuten ins Ziel lief. Am Freitagabend siegte Dominik Fabianowski vom ASV Köln in der neuen Streckenrekordzeit von 31:41 Minuten. Auf Platz zwei lief Timo Küpper (LC Euskirchen / 33:07 Min.) vor Freddy Ortmann (LAZ Puma Rhein-Sieg / 33:37 Min.). Bei den Frauen gewann Nicole Scholz TV Refrath ebenfalls in neuer Bestzeit von 36:26 Minuten und verwies Claudia Schneider Bunert – der Kölner Laufladen / 38:13 Min.) und die Düsseldorferin Malanie Lindner (38:16 Min.) auf die Podiumsplätze. Titelsponsor GVG Rhein-Erft schickte insgesamt 70 Aktive seines Laufteams an den Start.

Damit alle Corona-Maßnahmen gewissenhaft umgesetzt werden können, wurde der GVG-Abendlauf auf den 25. September verschoben. Aus dem ursprünglichen Laufkonzept – ein Start mit drei Läufen, bei dem sich die Starterinnen und Starter während des Laufs entscheiden konnten, ob sie eine, zwei oder drei Runden laufen – wird in diesem Jahr einmalig auf drei Distanzen einzeln gestartet: 3,3, 6,6 oder 10 Kilometer. Es galten strenge Abstandsregeln auch beim Überholen und auf das sonst übliche Abklatschen oder Umarmen wurde verzichtet. Außerdem galt auf dem gesamten Veranstaltungsgelände und im Start- und Zielbereich eine Maskenpflicht. Auf den Start der Schüler und Bambini mussten die Veranstalter dieses Jahr schweren Herzens verzichten.
(Mitteilung: Pulsschlag für Laufen im Rheinland)

27.09. Run of Colours - Rund 24.000 Euro Erlöse für die Aidshilfe
Köln.
Trotz überwiegend regnerischen Wetters sah man auf dem Harry-Blum-Platz nur strahlende Gesichter beim Veranstalter des Run of Colours, als alle 700 gemeldeten Läufer*innen im Ziel gegen 19 Uhr eingetroffen waren. Endeten damit doch unsichere und kräftezehrende Wochen und Monate, in denen man nicht wusste, ob der Lauf überhaupt stattfinden kann oder das Gesundheitsamt aufgrund von steigenden Corona-Infektions-Zahlen doch noch die Genehmigung kurzfristig zurückziehen würde. Doch diese Sorge erwies am Ende glücklicherweise als unnötig.

Durch ein umfangreiches Schutz- und Hygienekonzept hatte die Lebenshaus- Stiftung, die den Lauf seit 2008 zugunsten der Aidshilfe Köln veranstaltet, alle Vorkehrungen getroffen, so dass 700 Läufer*innen an den Start gehen konnten. Als eine der ersten Laufveranstaltungen überhaupt in Köln hatte das Gesundheitsamt den Lauf wieder genehmigt. Aufgrund der Corona-Schutzbestimmungen gab es bei der 12. Auflage keine Massenstarts, sondern das begrenzte Teilnehmer*innen-Feld, musste in der Zeit von 12 - 18 Uhr fliegend starten, um entweder 5 oder 10 km im Rheinauhafen Köln zu laufen.

Auch wenn es bei den ersten Läufer*innen noch etwas ungewohnt wirkte, sah die Sache im Ziel bei den meisten Läufer*innen dann anders aus. Sie waren froh, endlich mal wieder bei einem offiziellen Wettkampf starten zu können und haben dafür die eine oder andere Einschränkung gerne in Kauf genommen. Unter anderem konnten keine Umkleide oder Garderobe und Dusche angeboten werden. Die Läufer*innen mussten fertig angezogen fünf Minuten vor ihrer Startzeit ankommen, laufen und dann wieder schnell das Veranstaltungsgelände verlassen.

Mit 36:10 Minuten und 35:09 Minuten überquerten Sabine Burgdorf (ASV Köln) und Enrico Zenzen (LG Vulkaneifel) als Erste bei den Frauen und Männern die Ziellinie des 10-km-Laufs. Auf Platz zwei und drei folgten bei den Damen Denise Hellwig ( Aachener TG) und Katrin Stöcker (LAZ Puma Rhein-Sieg) und bei den Herren belegte Platz zwei Benjamin Penschinski vor Patrick Müller (Paceläufer Deutschland). Über die 5-km-Distanz waren Ilonka Fischer ( Pulheimer SC) und Alexander Klak (Cologne Running Crew) die Schnellsten in 23:52 Minuten und 17:49 Minuten vor Kerstin Buchwald und Tatjana Wippenfeld (Run of Colours Promoteam) bei den Damen und bei den Männern belegte Niklas Schenk und Patrick Dietrich (OCRPanda) die Plätze zwei und drei.  Nils_Séline Schächtele (Bosch Rainbow-Runners)  gewann in der Kategorie Divers sowohl über 5 km ( 25:04 Minuten) als auch 10 km ( 1:01:33 Minuten). Vor Ort hat es keine Siegerehrung gegeben, die Preise für die Erstplatzierten werden nun zugeschickt. Alle Ergebnisse finden Sie hier.

Trotz des geringeren Starterfeldes kann sich die Aidshilfe Köln über Erlöse in Höhe von rund 24.000 Euro freuen. Geld, das auch dringend benötigt wird, weil dem Verein im Eigenmittel-Haushalt bis Jahresende 100.000 Euro fehlen. Da hilft natürlich jeder Euro.
(Autor & Copyright: Erik Sauer für Laufen im Rheinland)

26.09. Absage Nikolauslauf und Silvesterlauf des TV Bedburg
RHEIN-ERFT.
Leider muss die TV Bedburg den diesjährigen Nikolauslauf und Silvesterlauf absagen.Die Coronaschutzmaßnahmen erschweren eine Durchführung der beliebten Läufe zum Jahresende. Im Hinblick auf die wieder steigenden Coronazahlen und die bevorstehende Grippesaison hat der Vorstand einstimmig beschlossen, auf eine Ausrichtung der Läufe zu verzichten, zumal die Urkundenausgabe mit Weckmann und Silvesterbrezel ein integraler Bestandteil und Highlight dieser Veranstaltungen sind. Die Coronaschutzmaßnamen würden eine Verleihung der Urkunden unmöglich machen. Der Vorstand bedauert diesen Schritt, aber im Rahmen der gesellschaftlichen Verantwortung der TV Bedburg ist eine Durchführung der Läufe nicht angebracht.
(Mitteilung: TV Bedburg für Laufen im Rheinland)

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(Mitteilung: Laufen-im-Rheinland)