Unterstützer und Förderer

...aus den Städten & Kreisen im Rheinland

Aachen (AC/MON) - Ahrweiler (AW) - Rhein-Erft (BM) - Bonn (BN) - Düren (DN/JÜL/MON/SLE) - Euskirchen (EU/SLE) - Rhein-Berg (GL) - Oberberg/Gummersbach (GM) - Heinsberg (HS/ERK/GK) - Köln (K) - Leverkusen (LEV/OP) - Neuss (NE/GV) - Rhein-Wied Kreis (NR) - Rhein-Sieg (SU lrh. & rrh.)

Besucher seit November 2005:

Veranstaltungs-Vorschau:

10.12. 53. Winterlaufserie der SG Bockenberg - 14.00 Uhr 2. Lauf GL
Strecken: 6,3 / 10,1 km
www.sg-bockenberg.de

Aktuelle Meldungen aus dem Rheinland

10.12. Bonner Nikolauslauf erwartet 1.500 Teilnehmer
Bonn.
Wenn am Sonntag um 13 Uhr der Startschuss zum 3. Bonner Nikolauslauf in der Rheinaue fällt, werden rund 1.500 Teilnehmer erwartet. Start und Ziel befinden sich in der Bonner Rheinaue unterhalb des Parkrestaurants Rheinaue. Die Strecke ist ein DLV-vermessener 3,3 km-Rundkurs und damit bestenlistenfähig. Während beim SpeedRun ausschließlich Zehn Kilometer gelaufen werden, können die Teilnehmer des FunRun um 15 Uhr unterwegs entscheiden, ob sie 3,4, 6,7 oder 10 Kilometer laufen wollen. Dazwischen startet um 14.30 Uhr der Nikoläuschenlauf über ein Kilometer für Grundschulkinder. Auch in diesem Jahr unterstützen die Läufer mit ihren Startgeldern den Bunten Kreis Rheinland. Die bisherige Spendensumme liegt - nach zwei Bonner Nikolausläufen – bei 6.176,- Euro. Meldungen sind online bis Freitag oder im Rahmen der Startnummernausgabe im Laufladen Bonn am Samstag von 10 bis 18 Uhr möglich. Kurzentschlossene können am Lauftag vor Ort bis 12 Uhr nachmelden. Die Gewinner der Teamwertung stehen bereits fest. Die teilnehmerstärksten Teams sind der SV Bergisch Gladbach (23), die Stadtsprinter (18) und die Bonn International School (15).
https://www.bonner-nikolauslauf.de/
(Autor & Coypright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

09.12. Siebengebirgsmarathon findet wieder statt
Bad Honnef-Aegidienberg.
Der letzte Marathon des Jahres startet traditionell im Siebengebirge. Am Sonntag findet die 22. Auflage des Siebengebirgsmarathon in Bad Honnef-Aegidienberg statt. Nach dem coronabedingten Ausfall 2020 und dem der Teillösung über 21,1 Kilometer im Vorjahr, werden in diesem Jahr wieder die Langdistanz über 42,2 Kilometer und der Halbmarathon angeboten. Das Organisationsteam vom ausrichtenden Verein Tri Power Rhein-Sieg hat alle Vorbereitungen getroffen und erwartet bis zu 1.000 Teilnehmer. Der Siebengebirgsmarathon ist mit seiner landschaftlichen Schönheit, dem Rundkurs mit 650 Höhenmetern und dem Zieleinlauf im Bürgerhaus Aegidienberg in Läuferkreisen sehr beliebt. Zu den Top-Favoriten zählt Lokalmatador Daniel Weiser, der in diesem Jahr bereits den Drachenlauf gewann und als Berglauf-Spezialist gilt. Vor dem Marathon um 10 Uhr startet der Halbmarathon mit 320 Höhenmetern um 9 Uhr.
http://www.tripower-rs.de/7g-marathon/
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

08.12. 24. GVG-Winterstaffel: Countdown für das erste Laufspektakel der neuen Saison läuft
Online-Anmeldung für das große Staffel-Highlight in Pulheim am 29. Januar ist geöffnet +++ Im Angebot: Marathon, Halbmarathon,  5 & 10 Kilometer, 42 km Marathonstaffel & 42 km Schülerstaffel +++ Teams können gratis ihre Zelte an der Wechselzone aufbauen
Pulheim.
Der Countdown läuft! Am 29. Januar steigt mit der 24. GVG-Winterstaffel das erste große Highlight des neuen Laufjahres. Gemeinsam mit Titelpartner GVG Rhein-Erft und Bunert – Der Kölner Laufladen lädt die Kölner Agentur pulsschlag Ende Januar, die regionale Lauf-Community vor den Toren Kölns in Pulheim zum größten Staffellauf im Rheinland.

Das Anmeldeportal ist seit Ende November geöffnet und die ersten 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich bereits mit guten Vorsätzen für die bevorstehende Saison angemeldet. Interessierte Breitensportler und Topathleten finden alle wichtigen Infos auf der Webseite www.winterstaffel.de

Die Traditionsveranstaltung hat sich im Laufe der Jahre zu einem absoluten Höhepunkt für Team-Runner und Einzelstarter entwickelt. Alljährlich lockt die GVG-Winterstaffel Fun- und Freizeit-Teams sowie ambitionierte Vereinsstaffeln mit einem breiten Angebot. Dabei wird nicht nur Hobby-Laufsport geboten. Zahlreiche eingefleischte Marathonläufer, Triathleten und Topläufer zieht es seit fast 25 Jahren vor die westlichen Tore Kölns.

Aktuell haben sich schon 32 Halbmarathon- und 23 Marathon-Läufer in die Startlisten eingetragen. Die Teilnehmer über die 42,195 Kilometer-Distanz sind für Organisator Holger Wesseln die „wahren Helden“ des Events. „Wer sich schon so früh im Jahr an einen Marathon heranwagt, der verdient allergrößten Respekt“, weiß Wesseln, der den Laufbegeisterten wieder einen vermessenen Fünf-Kilometer-Rundkurs mit einem zuschauerfreundlichen Start-Zielbereich präsentiert. „Das absolute Highlight ist die Stimmung in der Wechselzone im Start-Zielbereich. Denn hier holen sich alle Teilnehmer die Motivation durch die Anfeuerungsrufe der Freunde und Zuschauer bei jedem Zieldurchlauf!“

Neben den sechs Mann starken Marathonstaffeln der Erwachsenen, den 9er-Marathonstaffeln der Schüler sowie dem Einzel- und Halbmarathon findet als Ergänzung des Streckenangebots wieder ein 10-Kilometer-Lauf für Einzelstarter statt. Die 5-Kilometer-Distanz ist wie in den Vorjahren ebenfalls im Angebot. Gestartet wird die Winterstaffel am Sonntagmorgen am Geschwister-Scholl-Gymnasium Pulheim. Nach einer Auftaktrunde kommen die Teilnehmer alle fünf Kilometer am Start- und Zielbereich vorbei – Verpflegung, Gänsehaut-Feelng und Anfeuerungsrufe der Zuschauer, Familie und Freunde inklusive. Das Highlight für die Teamstarter: die Staffeln dürfen ihr eigenes Zelt mitbringen und ihr „Basislager“ für die einzelnen Wettläufe auf dem Schulhof des Geschwister-Scholl-Gymnasiums aufstellen.

Namhafte Sponsoren und Partner sichern die beliebte Laufsportveranstaltung alljährlich mit ihrem Engagement. Allen voran unterstützt die GVG Rhein-Erft GmbH den Staffelmarathon zum elften Mal in Folge als Titelsponsor. Neu im Pool der Partner ist Bunert – Der Kölner Laufladen, der wieder seine starken Athleten in die Staffelwettwerbe schickt.

Die Veranstaltung im Überblick:
Termin: Sonntag, 29. Januar 2023
Veranstaltungsort: 50259 Pulheim
Start/Ziel: Geschwister-Scholl-Gymnasium Pulheim (Hackenbroicher Straße 66b)
Veranstalter: pulsschlag

Zeitplan:
09:00 Uhr: Öffnung des Orga-Büros
10:10 Uhr: Start 5 km und 10 km Volkslauf
10:15 Uhr: Start alle Marathon-Distanzen (Einzel und Staffeln)
10:15 Uhr: Start Halbmarathon
11:30 Uhr: Siegerehrung 5 km und 10 km
12:15 Uhr: Siegerehrung Halbmarathon
13:45 Uhr: Siegerehrung Staffelläufe
14:45 Uhr: Siegerehrung Einzelmarathon
15:15 Uhr: Zielschluss

https://www.winterstaffel.de/
(Mitteilung: Pulsschlag für Laufen im Rheinland)

07.12. 59. Winterlauf – das war los am 2. Advent auf dem Chorusberg
Aachen.
Am Sonntag hat nach drei Jahren und einer langen Zeit, in welcher viele Laufveranstaltungen aus unterschiedlichsten Gründen abgesagt werden mussten, endlich wieder der Aachener Winterlauf am gewohnten Termin, traditionell dem ersten Dezemberwochenende, stattgefunden. Auch wenn die Zahl der Anmeldungen noch nicht wieder das Niveau der vergangenen Jahre erreicht hat, hatten sich rund 1.600 Läuferinnen und Läufer gemeldet, um sich auf den 16 km langen Weg von Venwegen zum Aachener Chorusberg zu machen. Bei der Streckenlänge konnten wir noch nicht wieder auf alte Traditionen zurückgreifen, denn leider konnte die Zufahrtsbrücke zum Parkplatz Mulartshütte im Startbereich, welche bei dem verheerenden Hochwasser im Sommer 2021 zerstört wurde, bis heute  nicht wieder hergerichtet werden. Und so startete das Feld (wie schon bei der auch nicht ganz traditionellen 58. Ausgabe des Aachener Winterlaufs Anfang des Jahres – März 2022) am Bürgerhaus in Venwegen.

Bereits morgens um 8:00 Uhr fanden sich die ersten Läuferinnen und Läufer auf dem Chorusberg ein, um sich ihre Startnummer abzuholen und mit einem der ersten Busse zum Startpunkt zu fahren. Trotz der winterlichen Temperaturen füllte sich der Sportplatz schnell und es wurde sich in den Gemeinschaftsräumen noch etwas aufgewärmt oder auch noch der ein oder andere Kaffee getrunken, ehe dann auch um 10:15 Uhr der letzte Bus in Richtung Startbereich abfuhr. Auch in Venwegen im Bürgerhaus standen bis zum Start noch warme Räumlichkeiten und warmer Tee für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Verfügung. Fast pünktlich um kurz nach 11:00 Uhr erfolgte dann der Startschuss zum 59. Aachener Winterlauf.

Nach schnellen 52:06 min. konnte dann schon der erste Läufer zurück am Chorusberg begrüßt werden. Alex Paulien (TV Waldstraße Wiesbaden) konnte sich vom Feld absetzen und wurde im Ziel als Sieger der 59. Auflage des Aachener Winterlaufs gefeiert. Nicht allzu weit hinter ihm kam auch der zweite Läufer Lothar Wyrwoll (Aachener TG) mit einer hervorragenden Zeit von 52:25 min ins Ziel. Auf den dritten Platz lief Jonas Patri (Aachener TG) bei seiner Winterlaufpremiere in sehr guten 52:35 min.

Auch die Damen waren schnell unterwegs. Mit einer Laufzeit von deutlich unter einer Stunde (58:50 min.) wurde Sonja Vernikov (Ski-Keller Kaulard & Schroiff) Siegerin des 59. Aachener Winterlaufs. Mit etwas Abstand, aber dennoch verdient zufrieden mit dem zweiten Platz, kam Leah Giesen (Aachener TG) nach 1:02:36 h ins Ziel. Den dritten Podestplatz bei den Frauen sicherte sich Olivia Peel (DLC Aachen), die nach 1:03:26 h das Ziel auf dem Chorusberg erreichte.

Die Tagessiegerinnen und -sieger konnten sich bei der Siegerehrung über Gutscheine von Intersport Drucks und  gut gefüllte Printenboxen von Nobis Printen freuen. Zudem erhielten Leah und Lothar als schnellste Aachenerin bzw. schnellster Aachener des Tages den Klaus-Wintgens-Gedächtnispreis, in Form einer riesigen Printenfrau bzw, eines riesigen Printenmannes.

Auch alle weiteren erfolgreichen Läuferinnen und Läufer konnten sich im Ziel über eine Printenmedaille von Nobis Printen freuen und wurden mit warmem Tee, Wasser und leckerem Obst (gesponsort von Alnatura und Gold of Naples) versorgt.

Besonderes Augenmerk wurde zudem auf die Zielankunft von André Collet und seiner Laufgruppe gelegt. Im Vorfeld des Winterlaufs hatte die Aachener TG für alle Teilnehmenden die Möglichkeit einer besonderen Winterlauf-Vorbereitung angeboten, bei der im Rahmen einer Winterlauf-Schnuppermitgliedschaft verschiedene Trainingseinheiten u. a. mit dem Weltmeister und Weltrekordler im 100 km Ultralauf André Collet zusammen absolviert werden konnten. Dank dieser großartigen gemeinschaftlichen Vorbereitung hat die Gruppe in der Zielzeit von 1:45 h den Chorusberg erreicht.

Wir gratulieren den fast 1.200 Finisherinnen und Finishern und bedanken uns für die Teilnahme. Wir hoffen, euch auch nächstes Jahr bei unserer Jubiläumsausgabe, dem 60. Aachener Winterlauf, auf dem Chorusberg begrüßen zu können. Nun wünschen wir euch erst mal gute Erholung und eine schöne Adventszeit. Bleibt gesund und sportlich!

Zum Schluss möchten wir uns nochmals herzlich bei all den fleißigen Helferinnen und Helfern der Aachener TG, der Lebenshilfe Aachen, des DRK und unseren Sponsoren, sowie allen nicht einzeln aufgeführten Unterstützern, bedanken. Ohne Eure großartige Unterstützung wäre der Aachener Winterlauf nicht möglich.
(Mitteilung: Aachener TG für Laufen im Rheinland)

06.12. LAZ-Erfolge beim Nikolauslauf auf der Erpeler Ley
Erpel.
Die 59. Auflage des Nikolauslauf auf der Erpeler Ley stand ganz im Zeichen der Läufer des LAZ Puma Rhein-Sieg. Allen voran stand die Doppelsiegerin Nele Siebert, die nicht nur nach einem packenden Schlussspurt zeitgleich mit Sandra Teller (DJK Ochtendung) die Mittelstrecke über 3.150 Meter in 11:19 Minuten gewann, sondern wenige Minuten später auch noch die Langstrecke der Frauen. Sieger auf der Kurzstrecke wurde Julius Kölbach (LG Sieg, 10:34) vor Germano Corazza (Linz, 11:09).

Auf der Langstrecke der Männer machten Lucas Hemkes und Eliah Rieck von Anfang an klar, dass der Sieg nur über die beiden LAZ-Athleten ging. Von Runde zu Runde bauten die beiden ihren Vorsprung auf den drittplatzierten Vinzent Klaus (LC Wolkersdorf) aus. In der vorletzten von sechs Runden konnte sich dann Rieck von seinem Trainer absetzten und siegte in 30:51 Minuten. Hemkes kam als Zweiter (31:55) und Daniel Weiser (LAZ) als Vierter (33:39) ins Ziel. Bei den Frauen belegten Celine Schneider (LAZ, 38:13) und Franziska Schneider (Selbstläufer SV Altenahr, 38:56) die Plätze zwei und drei hinter der Siegerin Siebert.

Insgesamt nahmen 172 Läufer am traditionellen Nikolauslauf auf der Erpeler Ley teil, einer liebevoll und familiären Veranstaltung.

Ergebnisse: https://my.raceresult.com/226041/
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

Mitte: Jonathan Dahlke und Anna Gehring

05.12. Jonathan Dahlke gewinnt Kölner Nikolauslauf
Köln.
Einen schnellen Trainingslauf kündigte Jonathan Dahlke vor dem Rennen an. Am Ende stand eine Zeit von 30:13 Minuten für den Gesamtsieger des 25. Kölner Nikolauslauf. Damit gewann der Athlet vom TSV Bayer 04 Leverkusen knapp vor seinem Vereinskameraden Jonas Humke (30:38) und Linus Korsmeier (Milers Colonia, 31:31). Auch bei den Frauen lag eine Kölnerin ganz vorne. Anna Gehring (ASV Köln, 36:32) siegte vor Linda Wrede (TSV Bayer 04 Leverkusen, 36:44) und Tina Zeinlinger (37:55).

Knapp 2.000 Teilnehmer liefen bei der Jubiläumsauflage des Kölner Klassikers mit und spendeten zugleich einen großen Betrag für den Tierpark Lindenthal. Nach dem Zehn-Kilometer-Toplauf konnten die Teilnehmer des Fun-Run wahlweise eine (3,3 km), zwei (6,7) oder drei Runden (10 km) laufen.

Im Rahmen des Nikolauslauf fanden zugleich die LVN-Regio Südost Straßenlaufmeisterschaften über zehn Kilometer statt. Auch hier siegten die beiden Gesamtsieger.
https://www.frielingsdorf-datenservice.de/anmeldung/2022/nikolauslauf/index.php?page=results
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland - Foto: Claudia Schneider, LT DSHS Köln)

Die Preisträger in Trier (v.li.): Christina Kämmerer von den „Laufmützen Usedom“, Nachwuchs-Preisträgerin Jolanda Kallabis, Lifetime-Award-Preisträger Manfred Steffny, „Läufer des Jahres“ Richard Ringer, Heiko Nadler von den „Laufmützen Usedom“ und Armin

04.12. Konstanze Klosterhalfen und Richard Ringer als „Läuferin und Läufer des Jahres“ ausgezeichnet
Zwei Europameister von München haben das Rennen gemacht: Konstanze Klosterhalfen und Richard Ringer wurden am Freitagabend in Trier im feierlichen Rahmen als „Läuferin und Läufer des Jahres“ geehrt.

Konstanze Klosterhalfen und Richard Ringer sind „Deutschlands Läuferin und Läufer des Jahres 2022". Die beiden Europameister von München erhielten die Auszeichnungen am Freitagabend im Rahmen einer vom Silvesterlauf Trier e.V. ausgerichteten feierlichen Gala in der alten Römerstadt. Neben den Auszeichnungen für Richard Ringer (LC Rehlingen) und Konstanze Klosterhalfen (TSV Bayer 04 Leverkusen) wurden bei der vom Silvesterlauf Trier e.V. ausgerichteten feierlichen Gala in der alten Römerstadt weitere Preise in den Kategorien Nachwuchs, Trainertätigkeit und soziales Engagement sowie der Award für das sportliche Lebenswerk verliehen. Zum Abschluss der Veranstaltung wurde mit Horst Milde der „Erfinder“ des Berlin-Marathons dank seiner riesigen Verdienste für den Laufsport und für die Interessengemeinschaft der Straßenlaufveranstalter (GRR) zum Ehrenvorsitzenden von German Road Races ernannt. Weitere Informationen zu Horst Milde.

2022 wurden erstmals die „Läuferinnen und Läufer des Jahres“ von der laufen.de-Community und den fast 100 unter dem Dach von German Road Races (GRR) zusammengeschlossenen Organisatoren großer Laufveranstaltungen gemeinsam gewählt. Unterstützt wurde die Wahl vom Deutschen Leichtathletik-Verband und der Softwarefirma DATEV. Insgesamt wurden bei den Wahlen in den verschiedenen Kategorien mehr als 10.000 Stimmen von den auf laufen.de registrierten Userinnen und User sowie von den GRR-Mitgliedern abgegeben.
Gesa Krause hält Laudatio auf Konstanze Klosterhalfen

Emotionaler Höhepunkt der von Berthold Mertes moderierten Veranstaltung war die Laudatio der zweimaligen Europameisterin Gesa Krause, die für den Verein Silvesterlauf Trier startet und kurz vor Beginn der Gala verkündet hatte, dass sie im Frühsommer 2023 ihr erstes Kind erwartet. Sie sagte über Konstanze Klosterhalfen: „Unsere Wege haben sich auf der Laufbahn noch nicht gekreuzt, die Hindernisse ist sie noch nicht gelaufen, den Marathon auch nicht, aber auf fast allen anderen Strecken ging es oft um Rekorde, sobald sie angetreten ist. Schnell und von vorn laufen ist ihr Ding. Damit hat sie die Menschen für den Laufsport begeistert. Dieses Jahr hat sie jetzt auch noch eine taktische Meisterleistung hinzugefügt, mit der sie Europameisterin über 5000 Meter geworden ist. Das Rennen zum Sieg vor heimischem Publikum war Gänsehaut pur“, blickte die Hindernisläuferin auf den Sensationslauf von Konstanze Klosterhalfen zurück, die bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in München Gold geholt hatte, nachdem sie bei den Weltmeisterschaften in Eugene noch von einem Infekt geschwächt im Vorlauf ausgeschieden war.

Und dann ließ die 25-Jährige vom TSV Bayer 04 Leverkusen im Oktober auch noch ihr Halbmarathon-Debüt mit einem Sieg in Valencia und der zweitschnellsten Zeit einer Deutschen überhaupt (1:05:41 h) folgen. „Danke liebe Gesa für die Worte und danke an die laufen.de-Community und German Road Races für die Wahl. Es ist eine große Ehre, und ich freue mich sehr“, sagte Konstanze Klosterhalfen, die genau wie die in der Abstimmung zweitplatzierte EM-Silbermedaillengewinnerin Lea Meyer (ASV Köln) per Videokonferenz aus dem Trainingslager im südafrikanischen Dullstroom zugeschaltet war. Weitere Informationen zu Konstanze Klosterhalfen.
Trainerpreis für Armin Beyer

Die 25 Jahre alte Lea Meyer, die bei der EM in München sensationell auf Platz zwei über 3000 Meter Hindernis gestürmt ist und seit 2021 für den ASV Köln startet, war überraschend erste Gratulantin ihres ehemaligen Trainers und Entdeckers Armin Beyer, der in Trier mit dem GRR-Trainerpreis ausgezeichnet wurde. „Herzlichen Glückwunsch, du hast den Preis wirklich verdient“, sagte Lea Meyer mit Blick auf ihre Zeit beim VfL Löningen im Cloppenburger Land, wo Armin Beyer seit vielen Jahren nicht nur Trainer, Abteilungsleiter, Sport- und Pressewart ist, sondern vor allem Organisator, Motivator und Initiator. Weitere Informationen zu Armin Beyer.

Lea Meyer hatte im Sommer bei der EM eine Glanzleistung nach einem ganz schweren Jahr gezeigt, in dem zunächst mit Henning von Papen der Trainer verstorben war, wegen dem sie nach Köln gewechselt ist. Bei der WM in Eugene wurde sie dann noch zum Sinnbild für das schwache WM-Abschneiden der deutschen Leichtathleten, als sie in den Wassergraben stürzte. In München trumpfte Lea Meyer dann aber trotz zwischenzeitlicher Corona-Infektion mit EM-Silber sensationell groß auf.

Lifetime-Award für Manfred und Herbert Steffny
Genau wie Richard Ringer, der nach seinem Sensations-Coup von München, bei dem er als erster deutscher Marathonläufer EM-Gold gewann, jetzt auch zum Läufer des Jahres gewählt wurde. „Es war sehr rührselig, und ich musste sogar eine Träne verdrücken“, sagte Ringer, nachdem mit Manfred Steffny ein Mann die Laudatio auf ihn gehalten hatte, der als Nestor der deutschen Marathonszene gilt. Weitere Informationen zu Richard Ringer. Der 81-jährige Steffny wurde in Trier auch selbst ausgezeichnet: Zusammen mit seinem zwölf Jahre jüngeren Bruder Herbert, der nicht in Trier sein konnte, weil er aktuell eine Laufreise zum Honolulu-Marathon auf Hawaii betreut, erhielt er den Award für das sportliche Lebenswerk. Die beiden gebürtigen Trierer wurden mit ihren Leistungen in den 60er, 70er und 80er-Jahren zu deutschen Marathon-Legenden und halfen später als Journalisten und Buchautoren dem Laufsport, den Weg in die Mitte der Gesellschaft zu finden.

Manfred Steffny lief 1968 bei Olympia in Mexiko-City den Marathon und gründete das Laufmagazin „Spiridon“, das der 81-Jährige bis heute betreibt. Herbert Steffny schrieb mit dem „Großen Laufbuch“ eins der meistverkauften Standardwerke zum Laufen im deutschsprachigen Raum. Als Athlet gewann er 1986 bei den Europameisterschaften in Stuttgart Marathon-Bronze, zwei Jahre zuvor war er auch beim New York-Marathon auf Rang drei gelaufen. Noch heute ist der 69-Jährige jedes Jahr in New York dabei und betreut Laufgruppen aus Deutschland. Weitere Informationen zu Manfred und Herbert Steffny.
Nachwuchspreise gehen an Jolanda Kallabis und Lukas Ehrle

Traditionell vergibt German Road Races jedes Jahr auch Preise an vielversprechende Lauftalente in Deutschland. In diesem Jahr wurden die Nachwuchsläuferin und der Nachwuchsläufers des Jahres erstmals gemeinsam von den GRR-Mitgliedsveranstaltungen und der laufen.de-Community unterstützt vom DLV gekürt. Die Preise gingen in Trier an Jolanda Kallabis vom FT 1844 Freiburg und an Lukas Ehrle von der LG Brandenkopf. Die beiden wurden durch Hans Tilly, Vorstandssprecher des Silvesterlauf Trier e.V., ausgezeichnet.

Die 17 Jahre alte Jolanda Kallabis wurde im Sommer in Jerusalem Europameisterin und ist außerdem Nummer eins der Welt über 2.000 Meter Hindernis bei den unter 18-Jährigen. World Athletics führte vorher die 6:11,83 Minuten der Äthiopierin Korohubish als Weltbestleistung, erzielt bei den U18-Weltmeisterschaften 2009. Das Hindernislaufen liegt bei Jolanda Kallabis in den Genen: Ihr Vater Damian Kallabis hält seit 8:09,48 Minuten den deutschen Rekord über 3.000 Meter Hindernis und war 1998 Europameister. Weitere Informationen zu Jolanda Kallabis.

Lukas Ehrle, der per Video zugeschaltet war, war bereits 2021 „Nachwuchsläufer des Jahres“ und bewies auch dieses Jahr sein Allroundtalent: Im Juli triumphierte der 17-Jährige aus dem Schwarzwald-Ort Villingen, der vom Berglaufspezialisten Timo Zeiler und trainiert wird, bei der Berglauf-EM. Mitte September holte er sich dann den nationalen U20-Titel über zehn Kilometer auf der Straße. In 30:34 Minuten rannte er in Saarbrücken auch auf Rang drei der deutschen U20-Bestenliste 2022. Weitere Informationen zu Lukas Ehrle.

Neuer #gemeinsammehrbewegen-Preis für soziales Engagement „Laufmützen Usedom“
Mit dem neuen #gemeinsammehrbewegen-Preis integrierten laufen.de, DLV und DATEV aber auch das Laufen ganz ohne Leistungsgedanken in die Award-Zeremonie: Mit der Preisverleihung werden Initiativen in den Mittelpunkt gerückt, die in Sachen Nachhaltigkeit, Diversität, Integration, sozialem Engagement oder Umweltschutz überzeugt haben. In Trier wurden die „Laufmützen Usedom“ als erste Gewinner des mit 1.000 Euro dotierten Preises ausgezeichnet. Von sieben nominierten Initiativen haben die Laufmützen die meisten Stimmen der Userinnen und User von laufen.de erhalten. „Damit setzen wir die Aktion #gemeinsammehrbewegen fort, die am 1. Juni 2022 mit dem Tag des Laufens gestartet ist und die das Laufen in all‘ seinen Facetten über das ganze Jahr erlebbar macht“, erklärte Petra Pillipp von DATEV bei der Preisübergabe an Christina Kämmerer, die vor acht Jahren die Laufmützen auf Usedom ins Leben gerufen hat.

Seitdem hat die Initiative mehr als 120.000 Euro erlaufen, um sie für Kinder zu spenden, die eine sehr begrenzte Lebenserwartung haben. Die Läuferinnen und Läufer in ihren grünen Shirts sind von der Insel Usedom nicht mehr wegzudenken. Sie planen eigene Laufevents, starten überall auf der Welt und verfolgen dabei immer zwei Ziele: Spaß haben und andere Menschen ermutigen, für den Förderverein Kinder- und Jugendhospiz Leuchtturm e.V. Greifswald zu spenden. Der Verein ist für Familien da, deren ständiger Begleiter die Angst vor dem Tod und dem Verlust des Kindes ist. Weitere Informationen zum #gemeinsammehrbewegen-Preis und den nominierten Initiativen.
(Quelle: Leichtathletik.de)

03.12. Laufen im Rheinland - TV-Tipp für Sonntag/Montag
4. Dezember 8.00-10.45 Uhr Eurosport Valencia Marathon LIVE
5. Dezember 0.35-1.30 Uhr Eurosport Valencia Marathon Aufz.

02.12. 25. Kölner Nikolauslauf - Ein Lauf – drei Rennen
Köln.
Wir bieten in diesem Jahr drei Läufe im Rahmen des 25. Kölner Nikolauslauf an:

TopLauf
Der Lauf für ambitionierte Läufer (ab Jahrgang 2008) mit einer geplanten Zielzeit unter 50min auf 10km. Start um 10.00 Uhr

KidsRun
Zum zweiten Mal bieten wir für Kinder der Jahrgänge 2014 – 2007 einen Kids Run an. Dabei flitzen die Kids ähnlich wie unsere Großen durch den schönen Kölner Stadtwald und absolvieren eine Runde von 3,4 KM. Als Belohnung winken ein Schoko-Nikolaus und eine schicke Nikolaus-Mütze. Start: 11:30 Uhr. Startgebühr: 10,00 EUR

FunRun
Der Lauf für Jedermann (ab Jahrgang 2014) mit einer geplanten Zielzeit über 50min auf 10km. Start um 11.35 Uhr

Startgebühr für den Top und FunRun:
16,00 EUR bis 29.10.2022
18,00 EUR bis 27.11.2022
Nachmeldegebühr vor Ort: 5,00 €

In der Teilnahmegebühr ist bereits 1,00 € Spende an den Lindenthaler Tierpark enthalten.

Firmen und Gruppen
Bezüglich der Anmeldung für Firmen und Gruppen (5 oder mehr Läufer/innen) wenden Sie sich bitte an Claudia Schneider (c.schneider@lt-dshs-koeln.de), Geschäftsführerin Bereich Events & Marketing Leichtathletik-Team DSHS Köln e.V.
https://koelner-nikolauslauf.de/

01.12. Nikolauslauf auf der Erpeler Ley
Erpel.
Am Sonntag veranstaltet der TuS Erpel auf dem Hochplateau der Erpeler Ley den 59. Nikolaus Waldlauf. Beginn ist um 12 Uhr mit dem Lauf für die Kleinsten (6 Jahre und jünger) über 320 Meter, gefolgt von den Kinderläufen über 965 Meter (12.15 Uhr) und 1.575 Meter (12.35 Uhr). Nach dem Lauf über die Kurzstrecke (3,150 Kilometer) um 13 Uhr folgt der Hauptlauf über 9,450 Kilometer (13.30 Uhr). Dieser ist zugleich Wertungslauf für den Rhein-Westerwald 10km-Laufcup (2022/2023). Nachmeldungen sind bis spätestens 30 Minuten vor dem jeweiligen Start möglich.
www.tus-erpel.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

30.11. Jubiläum des 25. Generali Köln Marathon
Köln.
Am 1. Oktober 2023 feiert der Generali Köln Marathon seine 25. Auflage und eine bewährte Mischung aus Spitzensport und Breitensport, rheinischem Frohsinn und läuferischen Ambitionen, Karnevalskostümen und Funktionskleidung findet wieder einen würdigen Abschluss mit dem Zieleinlauf am Kölner Dom.
 
Seit 1997 haben 194.907 Menschen die Ziellinie nach 42 Kilometern überquert. Auf der 2006 hinzugekommenen Halbmarathondistanz sind es bisher 148.500 Finisher. Eine kleine Gruppe sticht dabei besonders hervor. 50 Jubilare haben bisher an allen 24 Marathons teilgenommen und sind damit unglaubliche 1.012,68 Kilometer durch Köln gelaufen.
 
"Für das Jubiläum haben wir uns einige schöne Überraschungen ausgedacht. Unter anderem wird es einen Jubiläumsschuh von Puma in weiß-rot in limitierter Auflage geben," verrät Markus Frisch, Geschäftsführer der Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH.
 
Der Schuh kann im Rahmen der Anmeldung mitgebucht werden, die ab sofort frei geschaltet ist. Das Startgeld für den Marathon beträgt 95 Euro, für den Halbmarathon 60 Euro und für die Marathonstaffel - bei der sich 4 Läufer die 42 Kilometer aufteilen - 155 Euro.
www.koeln-marathon.de
(Autor & Copyright: Jan Broniecki für Laufen im Rheinland)

29.11. Wilhelm Ehlers vom Alfterer SC wird wieder Deutscher Meister der M 85 im Cross Lauf
Im zweiten Lauf der Deutschen Crossmeisterschaften in Löningen startete Wilhelm Ehlers vom Alfterer SC in der Altersklasse M85. Nach 29:53 Minuten errang er eine weitere Deutsche Meisterschaft. Die beiden Nächstplatzierten in seiner Altersklasse kamen zwei Minuten nach ihm ins Ziel.
(Mitteilung: Alfterer SC für Laufen im Rheinland)

28.11. Goldener November: TV Refrath gewinnt 4 DM-Titel und 2 x Silber
Antje Wietscher und Johannes Ritter gewinnen Doppel-Gold

Die Deutschen Crosslauf-Meisterschaften, die bereits zum vierten Mal im niedersächsischen Löningen ausgetragen wurden, waren auch in diesem Jahr eine wahre Goldgrube für die ambitionierten Läufer vom TV Refrath. Zehn Aktive hatte TVR-Chefcoach Jochen Baumhof in den Altersklassen m/w 50 bis 65 gemeldet. Gleich im ersten DM-Rennen standen sieben Refrather an der Startlinie. Drei Runden waren auf dem flachen Rasen-Rundkurs von 1,3 km zu absolvieren. Unterwegs musste zudem ein Sandfeld, mehrere Strohballen und einige kurze, aber giftige Anstiege und Gefällstücke gemeistert werden.

Antje Wietscher und die Frauen-Mannschaft verteidigen ihren Titel
Die einzige ernsthafte Konkurrentin, Lilo Hellebrand vom DJK Gillrath, hatte gegen die vielfache Deutsche Meisterin und Crosslauf-Spezialistin Antje Wietscher keine Chance. Vom Start an ging die Refratherin forsch an und hatte nach 4,12 km und 18:54 min einen satten Vorsprung von über eine Minute. Antje Wietscher war so schnell, dass sie nicht nur Gold in der W65, sondern sogar in der W60 gewonnen hätte.
Schnellster TVR-Läuferin an diesem nasskalten Herbsttag war Cornelia Türk, die sich in 18:12 min die Silbermedaille in der W55 hinter der starken Ulrike Wefers (17:26) von der Mönchengladbacher LG sicherte. Zusammen mit einer glänzend aufgelegten Karin Janz (18:38) als W55-fünfte verteidigten die TVR-Damen den Mannschaftstitel mit 28 Punkten souverän vor der DJK Lowick (52) und der LC Solbad Ravensburg (72). Eine aufsteigende Form bewies auch Doris Remshagen als 10. W55 mit 19:42 min.

M60 AK-Läufer gewinnen überraschend die Silbermedaille
Die Nervosität der TVR-Crossnovizen in der M60-Klasse vor dem Wettkampf greifbar. Doch die verflog spätestens mit dem Startschuss. Gleich zu Beginn reihten sich Dieter Pütz und der Neu-Refrather Wilhelm Wölfel im Vorderfeld ein. Gegen die starke Konkurrenz aus Bayern Thüringen und Württemberg lief Pütz in seinem ersten Crossrennen als guter Neunter nach 18:01 min ins Ziel. Acht Sekunden später schon finishte Willi Wölfel als 11. Das TVR-Trio komplettierte Markus Heisig, der sich trotz einer Erkältung tapfer als 13. ins Ziel kämpfte. Eine Team-Medaille war das Ziel, aber sicher kein Selbstläufer. Daher war es eine schöne Überraschung, dass die Refrather hinter der SVG Ruhstorf-Rott aus Bayern mit nur 7 Punkten Vorsprung vor der LG Nordheide als Vizemeister der M60-M65 Mannschaften geehrt wurden.  

Überragender Johannes Ritter gewinnt in diesem Jahr seinen vierten Deutschen Meistertitel
Natürlich war der Kölner Bühnenbildner im TVR-Trikot nach seinen bereits drei Deutschen Meistertiteln in diesem Jahr über 10.000m Bahn, 10 km und Halbmarathon auf der Straße einer der Topfavoriten auch bei der Crosslauf-DM am letzten Wochenende. Doch können gerade im Crosslauf zu hohen Erwartungen schnell enttäuscht werden. Ein glänzend aufgelegter Johannes Ritter enteilte schon nach wenigen hundert Metern und ließ keinen Zweifel an seinem Siegeswillen aufkommen. Der 57jährge baute seinen Vorsprung von Runde zu Runde aus. Nur der Bayer Hardy Flum (2./15:14) von der LG Hohenfels blieb dem Refrather auf den Fersen. Doch mit einem fulminanten Endspurt holte sich Johannes Ritter nach 15:08 min auch seine vierte DM-Goldmedaille 2022, hinter zwei M50-Läufer als Dritter des Gesamtfeldes. Das Manuel Skopnik ein „Wühler“ ist und den Crosslauf liebt, hat er oft bewiesen. Auch diesmal rockte der Bergisch Gladbacher in nur 15:29 min den Parcour und lief in der AK M50 auf einen starken 5. Rang.

Unglaubliche 16 Mannschaften waren in der AK M50-M55 gemeldet, 14 Teams standen final in der Ergebnisliste. Dass das TV Refrath running team bei dieser extrem starken Konkurrenz und den Ausfällen von gleich zwei Leistungsträgern (Frank Schröder und Oliver Kalmes) dank dem Kampfgeist von Heiko Wilmes und den Top-Platzierungen von Johannes Ritter und Manuel Skopnik dann wie im Vorjahr ganz oben auf dem Treppchen stand, war dann doch eine fette Überraschung. Mit nur 4 Punkten Vorsprung vor den Hamburgern und der SCC Hanau-Rodenbach gewann der TV Refrath erneut den DM- Mannschaftstitel. Fazit: Das ganze TVR-Team um Lauftrainer Jochen Baumhof sind mit der maximalen Ausbeute von 4 x Gold und 2 x Silber mehr als zufrieden.
(Mitteilung: TV Refrath für Laufen im Rheinland)

27.11. LAZ-Athleten dominieren Mondorfer Weihnachtslauf
Niederkassel-Mondorf.
Über 1.000 Teilnehmer waren am Sonntag beim 28. Mondorfer Weihnachstlauf auf den Beinen. Nach zwei Jahren corona-bedingter Pause waren alle Läufer glücklich wieder an dem traditionellen 1. Advent-Event teilzunehmen. Entgegen zahlreicher anderer Laufveranstaltungen konnte sich der LT TuS Mondorf über stabile Meldezahlen wie vor der Pandemie freuen. "Die Anmeldeflut kam erst in den letzten zwei Wochen", zeigte sich Chef-Organisator Michael Schoring erstaunt.

Auf der gewohnten Strecke durch Mondorf, am Rhein entlang und mit der Runde an der Siegmündung, hatten die Läufer zeitweise mit einem ordentlichen Gegenwind zu kämpfen. Die sechsköpfige Führungsgruppe fiel schnell in alle Einzelteile, so dass die Abstände bis zum Ziel am Marktplatz anwuchsen. Vorne lief Jonas Land einem ungefährdeten Sieg entgegen. In 35:13 Minuten gewann der LAZ Puma Rhein-Sieg-Athlet mit einer Minute Vorsprung vor seinem Vereinskameraden Daniel Weiser (36:14). Auf Platz Drei finishte mit Lisa Schreiner bereits die erste Frau. Nach Babypause feierte die LAZ-Läuferin in 37:31 Minuten ein gelungenes Comeback. Knapp dahinter komplettierte Nele Siebert (37:45) den Vierfach-Erfolg des LAZ. 

Vor dem Hauptlauf starteten die Bambinis über 200 Meter, Kinder- und Jugendliche über 1.200 Meter und die Jedermannläufer über Fünf Kilometer. Der Reinerlös der Laufveranstaltung kommt wieder der Elterninitiative Krebskranker Kinder in Sankt Augustin zugute.

Ergebnisse:
Männer, 10 km: 1. Jonas Land 35:13 Min., 2. Daniel Weiser (beide LAZ Puma Rhein-Sieg) 36:14, 3. Fabian Köhn (LT Siebengebirge) 37:46, 4. Joe Körbs (LT Ennert) 38:34, 5. Sven Ebert 39:20.
Frauen, 10 km: 1. Lisa Schreiner 37:31 Min., 2. Nele Siebert (beide LAZ Puma Rhein-Sieg) 37:45, 3. Gina Purschke (Selbstläufer SV Altenahr) 42:31, 4. Caterina Schneider (LT Ennert) 43:30, 5. Franziska Burgert (Kopernikus-Gymnasium Niederkassel) 43:48.
Männer, 5 km: 1. Lennart Müller (SSF Bonn) 17:05 Min., 2. Nils Bues (Aachener TG) 17:19, 3. Marvin Rohde 17:41.
Frauen, 5 km: 1. Silke Schneider (Triathlon-Werkstatt Bonn) 18:55 Min., 2. Imke Bosch (SSF Bonn) 19:08, 3. Luisa Köhn (Bonn) 21:00.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

26.11. Laufen im Rheinland - Streaming-Tipp für Samstag
ab 10.00 Uhr Cross-DM in Löningen LIVE

https://www.leichtathletik.de/termine/top-events/cross-dm-loeningen-2022-live

25.11. Mondorfer Weihnachtslauf erwartet 1.000 Teilnehmer
Niederkassel-Mondorf.
Nach zwei Jahren Pandemie-bedingter Pause findet am ersten Advent der 28. Mondorfer Weihnachtslauf statt. Die traditionelle Laufveranstaltung an der Siegmündung erfreut sich Dank der schönen Strecke am Rhein und der Siegmündung, der guten Stimmung im Start- und Zielbereich und der Atmosphäre des Weihnachtsmarktes großer Beliebtheit. Für zusätzliche Stimmung sorgen auf der Strecke eine Samba Gruppe und der Dudelsackspieler Björn Grube.

Um 10 Uhr startet der Bambinilauf über 200 m (MK/WK Kinder U8, Jahrgang 2015 bis 2020), gefolgt vom Kinder- und Jugendlauf über 1.200 m (M/W Kinder/Jugendliche U10/U16, Jg. 2014-2007) um 10.10 Uhr und dem Jedermannlauf über 5 km (10.25 Uhr). Ab 10.30 Uhr stehen die Walking/Nordic Walking-Wettbewerbe auf dem Programm, ehe um 11.30 Uhr  der Hauptlauf über 10 km startet.

Der Reinerlös der Laufveranstaltung kommt wieder karitativen Zwecken zugute, wie zum Beispiel der EKKK e.V. , der Elterninitiative Krebskranker Kinder in Sankt Augustin. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde die Online-Anmeldung bis Freitag verlängert. Nachmeldungen sind auch am Samstag (12-14.30 Uhr) und Sonntag ab 8 Uhr vor Ort im Wettkampfbüro im katholischen Pfarrheim St. Laurentius am Adenauerplatz in Mondorf möglich. Eine Abholung der Startnummern ist zudem am Donnerstag und Freitag von 11-18 Uhr im Bonner Laufladen in der Bonngasse möglich.
http://www.lauftreff-mondorf.de/
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

24.11. 49. Königsforst-Marathon am 19. März 2023
RUN GREEN - RUN HAPPY – günstige Anmeldung bis zum 30.11.
Bergisch Gladbach.
Der Countdown für die günstigste Stargeldstufe des 49. Königsforst-Marathons endet am 30.November um 23.59 Uhr. Wer sich bis dahin online anmeldet, spart jeweils fünf Euro und zahlt nur 25,- (HM) nur 35,- (Marathon) und beim Köfo-Ultra über 63,3 km nur 40,- Euro. Zusätzlich bietet der TV Refrath erstmals einen Gruppenrabatt mit mindestens drei Teilnehmer. Neu ist der Family & Friends Cup als interessante Zusatzwertung für Familien und Lauf-Freunde.

Vor dem großen Jubiläumsjahr in 2024 freut euch erst einmal auf die 49. Auflage des Köfo-Marathons in Bensberg am 19. März 2023. Das TV Refrath running team punktet als Veranstalter seit vielen Jahren mit dem Nachhaltigkeitskonzept RUN REEN - RUN HAPPY und einer tollen Strecke inklusive dem 118,04 Meter „hohen“ Monte Troodelöh, dem höchsten „Berg“ in die grüne Lunge von Köln.  

Der Eichelhäher ist das neue Vogelmotiv
Der intelligente Eichelhäher wird diesmal die Finishershirts und die edlen und begehrten Medaillen zieren.  Der Königsforst-Marathon ist seit 2017 klimaneutral. Auch diesmal kann jeder Teilnehmer aktiven Umweltschutz leisten und die Anreise umweltfreundlich organisieren oder die Anfahrt bei der Anmeldung freiwillig CO2-neutral stellen. Schirmherr Frank Stein, laufender Bürgermeister von Bergisch Gladbach, und der TV Refrath freuen sich, am 19. März 2023 Landschaftsläufer aus ganz Deutschland und vielen Nachbarländern zu begrüßen.
www.koenigsforst-marathon.de
(Mitteilung: TV Refrath für Laufen im Rheinland)

23.11. LAZ Puma Langstreckler Jonas Land schnellster Polizist in NRW
Am 19. November fiel der Startschuss für die 20. Deutschen Polizeimeisterschaften (DPM) im Crosslauf in Potsdam, die der OSC Postdam ausrichtete. Etwa 300 Polizistinnen und Polizisten aus allen Bundesländern und dem Bund stellten sich am Samstag an die Startlinie und kämpften um einen Platz auf dem Siegertreppchen. Als Austragungsort zeigten sich die Potsdamer "Ravensberge" mit seinem profilreichen Waldgebiet und anspruchsvollen Laufstrecke als echte Herausforderung. Von den Aktiven wurde auf dem Rundkurs, der es mit Anstiegen und Gefällstücken sowie sandigem und gefrorenem Untergrund in sich hatte alles abverlangt. Auf dem ca.9 km langen und mit 150 Höhenmetern Kurs der Männerlangstrecke zeigte der erst 20 Jahre junge Jonas Land (LAZ Puma) als gesamt 13. und schnellster Polizist aus NRW sein können.
(Mitteilung: LAZ Puma Rhein-Sieg für Laufen im Rheinland)

22.11. Das Ende des Champion-Chip bei Mika-Timing
Bergisch Gladbach.
Wer kennt ihn nicht, den kleinen gelben Chip, der vor allen bei Lauf-Großveranstaltungen Verwendung findet. Die Nutzung des ChampionChips vermittelt stets eine zuverlässige und präzise Zeitmessung. Zudem leistet die Wiederverwendung des Transponders einen Beitrag zu nachhaltigem Handeln.

Nun neigt sich die Ära der ChampionChip-Technologie dem Ende zu. Im Markt der Zeitmessung sind in den letzten Jahren verstärkt Entwicklungen in andere Technologien getätigt worden. Die Weiterentwicklung in die ChampionChip-Technologie wurde im gleichen Zug vom Hersteller in der jüngsten Vergangenheit eingestellt.

Weltweit sehr stark vertreten ist inzwischen die UHF-Technologie, die es erlaubt, einen dünnen Transponder auf der Rückseite der Startnummer zu befestigen und dem Veranstalter sowie Teilnehmern eine Reihe von Vorteilen bietet.

Aufgrund dieser globalen Entwicklungen im Bereich der Zeitmessung hat sich mika:timing entschieden mit Ablauf des Jahres 2023 die ChampionChip-Technologie nicht mehr zur Zeitmessung einzusetzen. Damit ist die Nutzung des ChampionChips auf einer von mika:timing betreuten Veranstaltung ab 2024 nicht mehr möglich. Wer den Chip noch ein letztes Mal nutzen will, findet auf der Homepage www.mikatiming.de eine Übersicht der Veranstaltungen, die die ChampionChip-Technologie in 2023 noch einsetzen.

Die fachgerechte Entsorgung des ChampionChips ist gewährleistet, wenn er per Post zurückgeschickt wird oder eine Rückgabestation für Elektromüll im Einzelhandel oder im Wertstoffhof genutzt wird. Bedenken wegen des Datenschutzes sind unbegründet. Auf dem Elektronikchip ist nur die 7-stellige ID gespeichert, die auch auf der Kunststoffhülle aufgedruckt ist. Es sind keine persönlichen Daten gespeichert.

"Mit Wehmut blicken wir dem Ende dieser Ära entgegen. Wir freuen uns aber auch auf die Zukunft und die Entwicklungen, die noch kommen werden. Zuverlässige Zeitmessung ist eben inzwischen auch mit anderen Technologien möglich", sagt Geschäftsführer Harald Mika.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

20.11. Von der großen Anziehungskraft des Erftlaufs
Neuss.
Bei der 49. Auflage der Traditionsveranstaltung freute sich die DJK Novesia am Samstag über viele Teilnehmer. Und die kamen auch von weiter her. Die Strahlkraft geht über die Grenzen der Region hinaus.

Als städtischer Sportamtsleiter stattete Uwe Talke der 49. Auflage des Neusser Erftlaufs einen Besuch ab und war angetan von dem, was er auf der Ludwig-Wolker-Anlage zu sehen bekam: „Der Erftlauf ist einfach eine wunderschöne Veranstaltung. Er ist über die Jahre immer größer und professioneller geworden und hat trotzdem noch eine familiäre Atmosphäre.“ Ein positives Fazit zog auch Raija Schmidt. Die Münsteranerin war die Schnellste im Hauptlauf über 15 Kilometer und zum ersten Mal beim Erftlauf dabei. „Die Strecke war anspruchsvoll, aber abwechslungsreich und landschaftlich schön und die gesamte Veranstaltung liebevoll organisiert. Ich komme gerne wieder.“

Und Raija Schmidt war beileibe nicht die Einzige, die am Samstag ihre Erftlauf-Premiere feierte. „Es waren viele neu, aus ganz Nordrhein-Westfalen“, sagte Henri Käsbach, Abteilungsleiter der veranstaltenden DJK Novesia. „Es freut uns, dass der Lauf mittlerweile nicht nur Läuferinnen und Läufer aus der Umgebung anzieht.“ Wohlbekannt hingegen waren die beiden schnellsten Männer über die lange Strecke: Guesch Hagos von der TG Neuss siegte vor Richard Wilke, der bald ebenfalls wieder für die TG startet. Unter den Augen von Trainer-Legende Adi Rosenbaum und einigen Top-Langläufern der 1970er und 1980er Jahre begeisterten aber besonders die Zeiten über fünf Kilometer. Dort siegte Lennart Müller vom SSF Bonn Triathlon (U18) in 16:51 Minuten. Auf Platz vier kam schon die schnellste Frau ins Ziel: Sonja Vernikov gewann deutlich in 17:25 Minuten. Zweitschnellste Frau wurde Ulrike Wefers (W55) von der Mönchengladbacher LG in 19:48 Minuten. „Das war eine tolle Atmosphäre, unter 20 Minuten bin ich glaub ich seit 25 Jahren nicht mehr gelaufen. Schöne, schnelle Strecke“, sagte sie.

Ergebnisse aus dem Lauf über 15 Kilometer
Männer: 1. Guesch Hagos (TG Neuss, M40) 51:04 Minuten; 2. Richard Wilke (Aachener TG, M30) 52:21; 3. Bodo Reinhardt (FAKOKO, M40) 55:39; 4. Sebastian Minke (Preussen Krefeld Leichtathletik, M45) 56:11; 5. Daniel Kieselbach (Triathlon Team Düsseldorf, HK) 56:29

Frauen: 1. Raija Schmidt (LSF Münster, W45) 1:00:49; 2. Luisa Christa (HK) 1:01:35; 3. Mirja Zink (LG Landkreis Aschaffenburg, HK) 1:04:41; 4. Doreen Floß (TG Neuss, W40) 1:04:56; 5. Carola Rentergent (TV Refrath, W55) 1:08:28

Eine nicht ganz so abwechslungsreiche Strecke wie die Erwachsenen hatten die jüngsten Läuferinnen und Läufer – dafür gab es für alle Bambini direkt eine Medaille im Ziel, nach geschaffter Stadionrunde. 800 und 1000 Meter mussten die Schülerinnen und Schüler zurücklegen. Auf Grund der hohen Meldezahlen wurden die Läufe nochmals getrennt. Bei den Mädchen war Valentina De Simone (DJK Novesia Neuss, W7) die Schnellste über 800 Meter, nicht einmal eine Sekunde vor Trainingspartnerin Karla Mosch (W6). Bei den Jungs siegte Anton Floß von der TG Neuss (M7). Die Schulwertung – über alle Läufe hinweg – gewann die Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule vor dem Alexander-von-Humboldt-Gymnasium und der Gesamtschule an der Erft. „Im Kinder- und Jugendalter hatten wir wieder große Teilnehmerfelder“, sagte Maximilian Rhine-Gritz, Trainer bei der Novesia. „Aus unserer Vereinssicht war es super, dass wir fast in jeder Altersklasse auch Läuferinnen und Läufer vorne mit dabei hatten.“ Nicht nur bei den Kindern und Jugendlichen waren die Zahlen zufriedenstellend. Das Rekordergebnis des Vorjahres wollten sich die Verantwortlichen nicht als Maßstab nehmen, weil damals nach der Corona-Zeit eine Ausnahmesituation herrschte. Ziel war es, das Niveau von 2019 zu erreichen. Das klappte fast mit einer Punktlandung: „Mit 970 Meldungen haben wir genau eine weniger als vor drei Jahren“, sagte Norbert Ritterbach. „Aber mit knapp 800 Finishern können wir zufrieden sein.“ Und auch der Vereinsvorstand hatte nichts zu meckern: „Es hat alles geklappt. Es war eine gelungene Generalprobe für das große Jubiläum nächstes Jahr“, sagte Uwe Bünzel, 2. Vorsitzender der DJK Novesia.
(Quelle: NGZ)

18.11. Wechselbörse 2022
Langstrecken-Kaderathleten der Jahre 2021 bis 2023

Name                          bisheriger Verein    künftiger Verein

Carls, Constantin         ASV Köln               TSV Bayer 04 Leverkusen
Dahl, Simon                 ASV Köln               TV Refrath
Fabianowski, Dominik   ASV Köln               TV Refrath
Jacobitz, Esther           ASV Köln               TK Hannover
Jaschke, Lisa               ASV Köln               TV Refrath
Nores, Max                 LGO Dortmund       TSV Bayer 04 Leverkusen
(Quelle: DLV)

17.11. 49. Erftlauf der DJK Novesia : Generalprobe fürs Jubiläum im nächsten Jahr
Neuss. Start in die Winterlaufsaison: Der Erftlauf der DJK Novesia am Samstag auf der Ludwig-Wolker-Anlage findet bereits zum 49. Mal statt.

Eigentlich sollte es das große Jubiläum werden, aber aufgrund des pandemiebedingten Ausfalls 2020 muss sich die DJK Novesia erst einmal mit der 49. Auflage des Erftlaufes zufriedengeben.

Wie immer hat für das eingespielte Orga-Team ein reibungsloser Ablauf oberste Priorität: „Der Traditionslauf steht bei uns immer an oberster Stelle, auch wenn wir dieses Jahr einen ziemlich vollen Veranstaltungskalender hatten“, sagt Abteilungsleiter Henri Käsbach. „Es macht jedes Jahr aufs Neue Spaß, in die glücklichen Gesichter hinter der Ziellinie zu schauen.“ Das geht natürlich nicht ohne fleißige Helfer. Diese sind schon am Freitag unterwegs, um die Strecken rund um die Ludwig-Wolker-Anlage zu markieren, Start und Zieleinlauf „abzuflattern“ sowie Zelte und Pavillons aufzubauen. Los geht es am Samstag etwas später als in den Vorjahren: Um 11.30 Uhr starten die Bambini auf ihre 400 Meter Runde. Im Anschluss folgen die Läufe der Schülerinnen und Schüler, der Fünf-Kilometer-Lauf – diesen startet Bürgermeister Reiner Breuer höchstpersönlich – und abschließend der Lauf über 15 Kilometer. Zielschluss ist um 15.45 Uhr. Die altbekannten Strecken bleiben bestehen, auch sonst ändert sich nichts Grundlegend. Alle Bambini bekommen im Ziel eine Medaille, Urkunden liegen am Infostand aus. Bei allen anderen Läufen werden die drei Erstplatzierten geehrt, alle weiteren Teilnehmenden können sich ihre Urkunden auf der Webseite herunterladen und ausdrucken.

„Unser Ziel sind die Meldezahlen von 2019“, sagt Uwe Seedorf, einer der Haupt-Organisatoren. 2021 seien nach Ende des Lockdowns alle Rekorde geknackt worden. „Das schaffen wir dieses Jahr nicht noch mal, aber wenn das Wetter einigermaßen mitspielt, sind wir wieder auf dem Niveau wie vor der Pandemie.“

Besonders hohe Anmeldezahlen gibt es wie gewohnt bei den Schülerinnen und Schülern: „Vermutlich trennen wir die Läufe nochmals und lassen Jungs und Mädchen getrennt laufen, damit es nicht zu voll wird“, sagt Norbert Ritterbach, der für Meldungen, Ergebnisse und die reibungslose Zeitnahme verantwortlich ist. Über 650 Voranmeldungen waren es bis Montag, „aber da kann noch was kommen“, weiß Norbert Ritterbach. „Alleine am Tag darauf  waren es 116 Anmeldungen.“
„Ganz schnelle Beine und Favoriten auf den Sieg habe ich noch keine entdeckt“, sagt Seedorf. Dafür ist in Jochen Adomeit (M80) eine echte Lauflegende aus der Region gemeldet. Wen spontan das Lauffieber packt, kann sich aber auch am Samstag noch anmelden: Bis 60 Minuten vor dem Start des jeweiligen Laufes sind Nachmeldungen möglich. Seedorf: „Wir freuen uns über jeden Läufer und jede Läuferin in jeder Altersklasse und auf eine schöne Veranstaltung.“
(Quelle: NGZ)

16.11. Läuferin und Läufer des Jahres 2022: Jetzt abstimmen und gewinnen!
Die Wahl zu den Läuferinnen und Läufern des Jahres geht in die nächste Runde: Erstmals sucht das Portal laufen.de, powered vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV), die Besten der Besten zusammen mit den German Road Races (GRR), der Vereinigung der großen Laufveranstaltungen im deutschsprachigen Raum.

Nachdem die Laufsaison mit dem Frankfurt- und dem New York-Marathon weitgehend abgeschlossen ist, hat die Redaktion von laufen.de gemeinsam mit dem GRR-Vorstand und den DLV-Verantwortlichen fürs Laufen in vier Kategorien insgesamt 28 Athletinnen und Athleten nominiert, die sie für preiswürdig halten.
Abstimmung von Community und Laufveranstaltern

Die Bandbreite der Nominierten ist dabei groß: Sie laufen zwischen 800 Metern und 42,195 Kilometern. Sie sind Europameister, Deutsche Meister, Deutschlands Schnellste. Oder haben eine besondere Leistung erbracht, die sich nicht allein in einer Platzierung oder in Stunden, Minuten, Sekunden beschreiben lässt. Alle haben auf ihre Art und Weise in diesem Jahr beeindruckt. Wichtig dabei: Für die Bewertung zählt nicht allein das Kalenderjahr 2022, sondern der Zeitraum seit der letzten Vergabe der Preise Ende November 2021.

Und jetzt sind Sie zusammen mit der laufen.de-Community dran: Sie stimmen ab, wer die Preise 2022 erhalten wird. Begleitet wird die Wahl von einem Votum unter den fast 100 Laufveranstaltern, deren Events unter dem Dach von German Road Races stattfinden. Nach Auswertung der beiden Abstimmungen steht dann fest, wer die Läuferinnen und Läufer des Jahres sind. Die Sieger und Siegerinnen werden am 2. Dezember bei der großen laufen.de-Laufgala in Trier verkündet und ausgezeichnet.

Kandidaten kennenlernen und auf laufen.de abstimmen
Eine Übersicht über die nominierten Läuferinnen und Läufer mit Kurzporträts finden Sie hier auf laufen.de. Nach einem Login können Sie dort auch Ihre Stimmen für Ihre Favoriten abgeben. Wer gewonnen hat, wird am 2. Dezember ab 19:30 Uhr in Trier verkündet. Fans können die Auszeichnung live per Livestream mitverfolgen. Und sogar selbst gewinnen: Unter den Teilnehmenden an der Abstimmung werden zahlreiche Preise verlost:

- 1 Polar Pacer Pro Trainingscomputer im Wert von fast 300 Euro
- 1 Jahresvorrat Warsteiner o,0 %
- 1 Original-Outfit der deutschen Leichtathletik-Nationalmannschaftsoutfit inklusive Laufschuhen von Nike
- 3 speziell fürs Laufen entwickelte Kopfhörer von Shokz im Gesamtwert von fast 600 Euro
- 10 Jahresabos von LÄUFT., das Magazin von laufen.de
https://www.laufen.de/d/hier-waehlst-du-die-laeuferinnen-und-laeufer-des-jahres-2022

15.11. Sonja Vernikov und Eliah Rieck überzeugen bei Cross-EM Ausscheidung in Pforzheim
Für die am 11. Dezember in Turin stattfindende Cross-EM werden vom DLV zwei Qualifizierungswettkämpfe angeboten, bei denen sich je Altersklasse bis zu sechs Athleten qualifizieren können. Der erste Wettkampf fand am Samstag in Pforzheim statt wo mit Sonja Vernikov (WU23) und Eliah Rieck (MU20) auch zwei LAZ-Athleten auf einem schwierigen 6.600 m Kurs vertreten, die sich stark in Szene setzen konnten.

Insgesamt Fünfte der U23 und einen tollen dritten Platz unter den Deutschen Läuferinnen belegte Sonja Vernikov, die bereits schon ein Mal im Nationaltrikot bei einer Cross EM dabei war. Eliah Rieck im ersten U20-Jahr erkämpfte in einem taktisch hervorragenden Rennen bis zum letzten Meter einen insgesamt Elften Platz und damit Platz Sechs unter allen Deutschen U20-Startern. Beide Athleten können am 26. November auf einem etwas leichteren Kurs in Löningen bei der DM noch einmal im Cross zeigen was die können. Dort werden schließlich auch die EM-Tickets vergeben.
(Mitteilung: LAZ Puma Rhein-Sieg für Laufen im Rheinland)

14.11. Kathrin Stöcker gewinnt Jecken-Marathon
Köln.
Als am 11.11. der Startschuß zum Karneval-Marathon in Köln-Pesch fiel war auch eine Läuferin vom LAZ Puma Rhein-Sieg dabei. Wie es sich gehört natürlich im Jeckenkostüm! Aber auch sportlich kann sich die Langstrecklerin des LAZ Puma Rhein-Sieg sehen lassen. Bei herrlichem Sonnenschein siegte sie in 3:33:34 Stunden.
(Mitteilung: LAZ Puma Rhein-Sieg für Laufen im Rheinland)

13.11. Markus Mey ist neuer Platinman
Ruppichteroth-Winterscheid.
Hart, härter, Platinman - hieß es am Sonntag bei der achten Auflage des wohl härtesten Traillaufs in der Region. Knapp 250 Teilnehmer machten sich wahlweise auf die 26,6- Kilometer mit 1.141 Höhenmeter oder 13,3-Kilometer mit 478 Höhenmeter durch das hügelige Hennefer Hinterland. Die überwiegend trockenen Wege boten anspruchsvolle Trail-Abschnitte und wechselnde Temperaturen von 2 bis 12 Grad. Neben der Wahl der richtigen Kleidung war vor allem die Schuhwahl wichtig, um den nötigen Gripp zu haben. Die Langstreckler starteten um 10.30 Uhr in Ruppichteroth-Winterscheid, entlang des Siegsteigs, durch das Derenbachtal, nach Oberhalberg und Niederhalberg. Beim steilen Aufstieg zur Stachelhardt mit etwa 52 Prozent Steigung fiel die Renn-Entscheidung. Markus Mey zog am bis dahin führenden Seriensieger Tim Dally vorbei und siegte am Ende mit mehr als drei Minuten Vorsprung. Dally, der den Lauf bereits sechsmal gewann, lief gemeinsam mit Daniel Weiser ins Ziel. Die schnellsten Frauen kamen von den Selbstläufern SV Altenahr. Joanna Tallmann siegte vor ihrer Vereinskameradin Franziska Schneider. "Wir hatten erhebliche Teilnehmer-Einbußen und schreiben gerade mal eine schwarze Null", sagt Orga-Leiter Axel Gerlach, der überlegt im nächsten Jahr zu pausieren.

Ergebnisse:
Männer, 26,6 km: 1. Markus Mey (Milers Colonia) 1:57:40 Std., 2. Tim Dally (Siegen) 2:00:53, 3. Daniel Weiser (LAZ Puma Rhein-Sieg) 2:00:54, 4. René Spanier (SV Hellas Siegburg) 2:06:00, 5. Idriss Oubaha und Manuel Skopnik (TV Refrath) beide 2:07:17.
Frauen, 26,6 km: 1. Joanna Tallmann 2:14:11 Std., 2. Franziska Schneider (beide Selbstläufer SV Altenahr) 2:20:23, 3. Rebecca Bein 2:32:55, 4. Claudia Maria Henneken (Köln) 2:36:41, 5. Gina Purschke (Selbstläufer SV Altenahr) 2:40:23, 6. Kira Vordermark (LT Ennert) 2:40:41.

Männer, 13,3 km: 1. Germano Corazza (Linz) 59:03 Min., 2. Thomas Roche (Meckenheimer SV) 1:01:02 Std., 3. Adrian Lück 1:07:08.
Frauen, 13,3 km: 1. Adele Blaise-Sohnius (LAZ Puma Rhein-Sieg) 1:00:20 Std., 2. Phyllis Emilia Mayer (Köln) 1:02:58, 3. Camilla Alfaro-Solano (SV Hellas Siegburg) 1:08:58.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

12.11. BONNER KOTTENFORST-LAUF
Nachtigallenweg 68, 53127 Bonn
Strecke: 21,1 km (markiert)
Danke an alle Teilnehmer!
Der Herbst-Halbmarathon lebt!

Ergebnisse
Ergebnisse Kottenforst-Lauf.xlsx
Microsoft Excel-Dokument [10.8 KB]
Urkunde Kottenforstlauf
zum selber ausdrucken
Urkunde Kottenforst-Lauf.docx
Microsoft Word-Dokument [71.1 KB]

11.11. Nele Siebert gewinnt Martinslauf in Sindorf
Kerpen-Sindorf.
Am frühen Donnerstagabend wurde der Startschuß zum Martinslauf in Sindorf geben. Mehr als 500 Läufer und Läuferinnen schickte der Starter auf die Strecke. Die LAZ Puma Rhein-Sieg Aktiven ließen keinen Zweifel daran auf kommen, das sie um den Sieg über die 10 km ein Wörtchen mitreden wollen. Nele Siebert lief als erste Frau in 38:21 min. über die Ziellinie. Vereinskamerad Luke Kelly konnte in 35:44 min. als 3. das Ziel erreichen. Neuzugang Maya Langhammer die bis zum Jahresende noch für den LV Bad Honnef startet siegte über die 6,6 km in 28:01 min.
(Mitteilung: LAZ Puma Rhein-Sieg für Laufen im Rheinland)

10.11. Platinman startet am Sonntag
Ruppichteroth.
Einer der, wenn nicht sogar der härteste Traillauf in der Region, findet am Sonntag in Ruppichteroth-Winterscheid statt. Die achte Auflage des „Platinman“ bietet 26,6 Kilometer mit 1.141 Höhenmeter durch das hügelige Hennefer Hinterland. Start und Ziel befinden sich am Sportplatz (Hauptstraße 4). Die Sportler können bei zwei Läufen starten: "Die lange Runde ist extrem hart und erfordert eine sehr ordentliche Fitness", sagt Orga-Leiter Axel Gerlach. Start ist um 10:30 Uhr.  Vom Start weg erfolgt zunächst ein Abstieg von Winterscheid zur Winterscheider Mühle, von dort geht es entlang des Siegsteigs zur Platinman-Kernrunde. Es folgt ein mehrfacher Wechsel zwischen Römerstraße und Derenbachtal, Oberhalberg, Niederhalberg und der krönende steile Aufstieg zur Stachelhardt mit etwa 52 Prozent Steigung. Läufer die erst einmal reinschnuppern wollen, können sich um 11 Uhr beim Platinman „light“ messen, der 13,2 Kilometer lang ist und 478 Höhenmeter aufweist. Dieser ist für Trailrun-Einsteiger geeignet. "Gleichwohl ist er nicht für Laufanfänger geeignet, denn es geht auch hier ordentlich rauf und runter", sagt Gerlach. Die Startgelder bleiben unverändert bei 25 Euro und zwölf Euro für die Einsteigerversion. Nachmeldungen sind am Veranstaltungstag noch möglich.
www.platinman.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

09.11. Bonner Kottenforst-Lauf am 12. November über 21,1 Km
Bonn.
Bonner Kottenforst-Lauf statt Bonner Herbsthalbmarathon heißt es am 12. November 2022 um 9.30 Uhr beim Start über 21,1 Kilometer. Nach der erneuten Absage des BHM durch den Veranstalter, übernimmt Joe Körbs von Laufen im Rheinland die Durchführung des beliebten Laufs durch den herbstlich schönen Kottenforst. Start und Ziel ist auf dem Unisportgelände am Venusberg, Nachtigallenweg 68. Die mit Richtungspfeilen markierte Strecke führt über den Haager Weg in den Wald vorbei am Annaberger Hof bis zum Achtsamkeitspfad in Bad Godesberg, weiter auf der Venner Straße, Schmale Allee, Villiper Allee bis Villiprott, wo eine Wasserstation eingerichtet ist. Von dort rechts ab über Neues Alleechen, Communicationsweg bis Jägerhäuschen, dann rechts über Merler Bahn bis Röttgen, rechts auf Rulandsweg, halblinks Venner Allee, links Kreuzberger Allee bis Ippendorf, dann rechts auf Annaberger Weg, links am Gieveningsbach entlang bis Gieveningsweg und zurück zum Ziel. Da es sich um eine Privatveranstaltung handelt, läuft jeder Teilnehmer auf eigene Gefahr unter Berücksichtigung der StVO und im Rahmen seiner gesundheitlichen Verantwortung. Der Lauf findet bei jedem Wetter, mit Startnummer, Zeitnahme, Urkunde und Ergebnisliste statt. Ein Startgeld wird nicht erhoben. Spenden für den Organisationsaufwand werden gerne entgegengenommen. Zur Planungssicherheit ist eine Anmeldung per Email an info@laufen-im-rheinland.de erwünscht. Nachmeldungen sind am Samstag bis 9.15 Uhr vor Ort noch möglich. Keine Duschmöglichkeiten!
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland) 

08.11. Konstanze Klosterhalfen dominiert die Deutsche Langstrecke
Es war ein intensives Jahr für die Leichtathletik. Weltmeisterschaften in den USA. Europameisterschaften im eigenen Land. Und auch der Nachwuchs war international gefordert. Was bleibt in Erinnerung? Wir werfen einen Blick zurück auf dieses besondere Jahr 2022. Heute: Langstrecke der Frauen.

Über Jahre lief sie als größtes DLV-Talent auf den Langstrecken von Bestzeit zu Bestzeit, von Rekord zu Rekord bis hin zu WM-Bronze 2019 über 5.000 Meter. Für ihre Laufleidenschaft verlagerte die heimatverbundene Konstanze Klosterhalfen (TSV Bayer 04 Leverkusen) ihren Lebensmittelpunkt sogar in die USA. Nur noch unbeschwert nach oben ging die Entwicklung dann aber nicht mehr. Und auch 2022 wurde die 25-Jährige zuerst von einem Sturz beim Aufwärmen für ein Hallenrennen und später von einer Corona-Infektion ausgebremst. Bei der Heim-EM in München reichte es über 10.000 Meter nicht zur erhofften Medaille sondern nur zu Rang vier, so dass Trainer Pete Julian seiner Athletin davon abriet, drei Tage später auch noch über 5.000 Meter an den Start zu gehen.

Doch Konstanze Klosterhalfen wollte die Gelegenheit nicht verstreichen lassen, bei einer internationalen Meisterschaft vor eigenem Publikum zu laufen. Und was dann im Rennen passierte war das, womit die Leverkusenerin sich selbst und die Fans verzauberte. Der DLV-Athletin wuchsen in der Schlussphase regelrecht Flügel, sie setzte sich an die Spitze und lief allen Konkurrentinnen auf und davon zum ersten EM-Gold einer deutschen Läuferin über diese Strecke überhaupt (14:50,47 min). Ein Moment für die Geschichtsbücher, der auch die Enttäuschung der WM in Eugene, Oregon (USA) wettmachte, wo Klosterhalfen ebenso wie die weiteren beiden DLV-Teilnehmerinnen im 5.000 Meter-Vorlauf ausschied.

Ebenfalls ein schwieriges Jahr inklusive Wechselbad der Gefühle hat Alina Reh (SCC Berlin) hinter sich. Nach einer leichten Herzmuskelentzündung fand die 25-Jährige überraschend schnell wieder zurück zu ihrer gewohnten Stärke und lief unter anderem auf Platz zwei beim 10.000-Meter-Europacup (31:39,86 min). Bei der EM in München kam dann mit Rang acht (32:14,02 min) nicht ganz das erhoffte Resultat heraus, ihr EM-Rennen über 5.000 Meter konnte sie nicht beenden.

Hanna Klein (LAV Stadtwerke Tübingen) war vor allem im Sommer hauptsächlich über 1.500 Meter unterwegs, bewies als Deutsche Hallenmeisterin und Elfte der Hallen-WM über 3.000 Meter sowie mit ihrer ersten 5.000-Meter-Zeit unter 15 Minuten (14:51,71 min) aber auch ihre Qualität auf der Langstrecke. Sara Benfarès (LC Rehlingen) feierte mit 5.000-Meter-Bestzeit (15:20,94 min) als EM-Elfte ihren bisher größten internationalen Erfolg, nachdem sie sich trotz eines Hitzeschlags im WM-Vorlauf ins Ziel gequält hatte. Marathon-Spezialistin Katharina Steinruck (Eintracht Frankfurt; 32:03,88 min) und die Deutsche Meisterin über 10 Kilometer Eva Dieterich (Laufteam Kassel; 32:25,70 min) waren auch auf der Bahn über 10.000 Meter schnell unterwegs.

Bei den internationalen Nachwuchs-Meisterschaften des Sommers kratzte Franziska Drexler (LG Telis Finanz Regensburg) an einer Medaille. Die 16-Jährige belegte bei der U18-EM in Jerusalem (Israel; 9:39,99 min) Rang vier über 3.000 Meter. Mit US-Studentin Emma Heckel machte ein weiteres Regensburger Talent den nächsten Entwicklungsschritt: In 15:41,07 Minuten war die 20-Jährige in der Halle über 5.000 Meter sogar schneller als später im Freien (15:52,78 min) – auf deutschem Boden war sie nach der US-College-Saison dann jedoch nicht mehr ganz so schnell unterwegs.

5.000 Meter
Zeit    Name    Jahrgang    Verein
14:37,94 min    Konstanze Klosterhalfen    1997    TSV Bayer 04 Leverkusen
14:51,71 min    Hanna Klein    1993    LAV Stadtwerke Tübingen
15:06,29 min    Alina Reh    1997    SCC Berlin
15:20,94 min    Sara Benfarès    2001    LC Rehlingen
15:31,32 min    Lea Meyer    1997    ASV Köln
15:36,89 min    Elena Burkard    1992    LG farbtex Nordschwarzwald
15:40,16 min    Eva Dieterich    1999    Laufteam Kassel
15:52,78 min    Emma Heckel    2002    LG Telis Finanz Regensburg
16:02,67 min    Svenja Pingpank    1996    Hannover Athletics
16:04,04 min    Carolin Kirtzel    1995    SV Werder Bremen

10.000 Meter  
Zeit    Name    Jahrgang    Verein
31:05,21 min    Konstanze Klosterhalfen    1997    TSV Bayer 04 Leverkusen
31:39,86 min    Alina Reh    1997    SCC Berlin
32:03,88 min    Katharina Steinruck    1989    Eintracht Frankfurt
32:25,70 min    Eva Dieterich    1999    Laufteam Kassel
32:43,82 min    Domenika Mayer    1990    LG Telis Finanz Regensburg
32:58,65 min    Maria Brand    1996    LG Telis Finanz Regensburg
33:05,02 min    Emma Heckel    2002    LG Telis Finanz Regensburg
33:08,72 min    Svenja Pingpank    1996    Hannover Athletics
33:14,32 min    Deborah Schöneborn    1994    SCC Berlin
33:30,88 min    Lisa Oed    1999    Königsteiner LV
(Quelle: Leichtathletik.de)

07.11. Streckenrekorde und eine Überraschung beim Rursee-Marathon
Einruhr. Vorjahressieger Markus Mey gilt vielen als großer Favorit am Rursee. Erst kurz vor dem Ziel muss er sich diesmal geschlagen geben.

Das beschauliche Einruhr erlebte am Sonntagmorgen einen Riesenansturm von mehr als 1000 Laufsportlern und ihren Begleitern. Die Blechlawine an den Straßenrändern reichte bis weit aus dem Ort hinaus, doch wenn das Auto nicht gerade Rettungswege versperrte, drückten Ordnungsamt und Polizei an diesem besonderen Tag schon mal ein oder zwei Augen zu. Die Startschüsse für die beiden großen Läufe gaben Simmeraths Bürgermeister Bernd Goffart für den Marathon und Einruhrs Ortsvorsteher Christoph Poschen für den 16,5-km-Lauf.

Eine wunderbare Stimmung herrschte bei Kilometer 11 auf dem Oberseedamm in Rurberg, wo sich Marathonlauf und 16,5-km-Lauf trennen. Eine Trommelgruppe aus dem Raum Nideggen feuerte unentwegt die Läuferschar an, auch viel Publikum versammelt sich hier traditionell. Spendenläufer Peter Borsdorff fotografierte und flachste hier fleißig: „Seid ihr gut drauf?“, rief er einer Läufergruppe entgegen, um gleich hinterher zu schicken: „Dann sagt das mal Euren Gesichtern und schenkt mir ein Lächeln fürs Foto!“

Nach etwa einem Viertel der Marathonstrecke kam an dieser Stelle Vorjahressieger Markus Mey zusammen mit fünf weiteren Läufern als Erster an. Der Morsbacher konnte die Spitzenposition aber nicht ins Ziel retten. Erst kurz vor dem Ziel hatte sich Xavier Schneider aus Eupen die Führung gesichert, die er sich bis zum Zieleinlauf in Einruhr nicht mehr nehmen ließ. Den dritten Rang belegte Markus Wolff aus Schweich. Bei den Damen siegte Steffi Jansen aus Aachen vor Katrin Esefeld von der LG Mettenheim. Karin Janz belegte den dritten Platz, während Lokalmatadorin Tamara Fischer das Podium nur knapp verpasste.

35 fröhliche Kids, die ältesten sieben, die jüngsten gerade mal drei Jahre jung, stürmten auf den 600-Meter-Rundkurs, nachdem Nicole Karbig und Steffi Esch vom Orgateam das Startbanner beiseite gezogen hatten.

Beim Lauf über 16,5 Kilometer sorgten die Teilnehmer für Streckenrekorde sowohl bei den Herren wie auch den Damen: Yannick Reihs (LC Euskirchen) unterbot die bisherige Bestleistung von Martin Heuschen aus dem Jahr 2017, Sonja Vernikov (Ski-Keller Kaulard&Schroiff) den von Kristina Ziemons aus dem Jahr 2016.

Begonnen hatte das sportliche Wochenende in Einruhr wie immer mit dem samstäglichen „Warm-Up“ rund um das gemütliche Festzelt direkt am See. Schon am Vormittag machte sich eine stattliche Zahl von Wanderern auf eine vom Ranger geführte Tour durch die herbstliche Landschaft. Punkt 12 Uhr brach ein großes Feld von Mountainbikern bei besten trockenen Bedingungen zum Ritt in die Eifelhöhen auf, die in diesem Falle über Dedenborn, Huppenbroich, Eicherscheid und Hammer führten. So wie mancher Läufer nutzen auch viele MTB’ler diese Fahrt ab und nach Einruhr als runden Saisonabschluss.Auf die beliebte 16,5-km-Strecke inklusive Überquerung der Urftstaumauer begaben sich eine weitere halbe Stunde nach den Mountainbikern auch die Walker und Nordic Walker. Auch wenn es hier am Ende kein Ranking nach gewalkter Zeit gab, sollte nicht unerwähnt bleiben, dass einzig Christoph Braun von der Rohrener Bergwacht unter der Zwei-Stunden-Marke blieb.

Am frühen Nachmittag wurde es dann noch lauter und bunter im Startbereich auf der Rurstraße. 35 fröhliche Kids, die ältesten sieben, die jüngsten gerade mal drei Jahre jung, stürmten auf den 600-Meter-Rundkurs, nachdem Nicole Karbig und Steffi Esch vom Orgateam das Startbanner beiseite gezogen hatten. Um Sieg, Platzierungen und Bestzeiten geht es hier noch nicht, „hier zählt nur der Spaß“, meinte der gut gelaunte Moderator Uwe Ziesowsky bei der Verteilung der Urkunden im Zelt, die es natürlich für jedes Kind gab.

Etwas leistungsorientierter traten da schon die meisten der 34 Starterinnen und Starter (Jahrgänge 2011 bis 2014) der Zwei-Kilometer-Runde durch Einruhr an die Startlinie. Dabei gab es einen überlegenen Sieger: Frederic Schmittkamp (10), der für den TV Konzen und den LAC Eupen startet, kam nach nur 8:15 Minuten wieder zurück zu Start und Ziel. Auch das schnellste Mädchen, Romy Graff (11) vom stark vertretenen SSV Vogelsang, blieb noch unter neun Minuten.
Sonja Vernikov siegt

Ein erstklassiges Mittelstrecken-Rennen lieferten sich zum Abschluss von Tag eins stolze 123 Teilnehmer beim 5-km-Lauf in Richtung Dedenborn. Die sieben Topläufer blieben auf der durchaus anspruchsvollen Strecke allesamt unter 20 Minuten, doch eine junge Frau hängte die gesamte Konkurrenz – nicht ganz unerwartet – ab: Sonja Vernikov schaffte den Fünfer in bärenstarken 17:58 Minuten. Zweiter und schnellster männlicher Athlet wurde der erst 15-jährige Max Dolkemeyer vom Brander Schwimmverein in 18:38 Minuten vor dem „kleinen Bruder“ der Siegerin, Jan Vernikov (18:45 Minuten), der sogar erst 14 Lenze zählt. Rang vier heimste besonders viel Beifall im Zielbereich ein: Triathlet Dominik Neumann aus Woffelsbach, der vor nicht einmal einem Monat beim legendären Ironman auf Hawaii am Start war und dort nach 3,8 Kilometer Schwimmen im Pazifischen Ozean und 180 Kilometer Radfahren noch 42 Laufkilometer in der Gluthitze der Lavafelder absolvierte, benötigte für die fünf Kilometer nur 18:56 Minuten.
(Quelle: Aachener Zeitung)

Arne Pöppel ganz rechts im Bild mit der Urkunde für sein Ehrenamt

06.11. Arne Pöppel für Drachenstarkes Ehrenamt ausgezeichnet
Königswinter.
Beim Ehrenamtstag der Stadt Königswinter am Samstagabend, wurde Arne Pöppel für sein Drachenstarkes Ehrenamt ausgezeichnet. Der "Dauerläufer" begann 1987 beim LV Nordrhein als Jugendsprecher. Heute ist er Veranstalter des Beueler10er, Beueler Teamlauf und Löwenburglauf. Bei seinem Einsatz sammelte er immer wieder Spendengelder für soziale Einrichtungen oder mit dem Team Magenta von der Deutschen Telekom auch für Flutopfer, wo 166.000 Euro zusammenkamen. Pöppel ist seit mehr als 20 Jahren Sprecher bei regionalen Sportveranstaltungen und Laufgruppenleiter des "Team Magenta". Seit 2011 hat er insgesamt 46 Laufveranstaltungen in Leitungsfunktion organisiert. "Ich danke der Jury für diesen Preis. Wir Ehrenamtler machen unsere Arbeit, weil wir das tun wollen", betonte der 52-Jährige in seiner Dankesrede.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

05.11. Laufen im Rheinland - TV-Tipp am Sonntag 6. November
TCS New York City Marathon
14:30-17:15 Uhr Eurosport 2 LIVE
18:35-20:30 Uhr Eurosport 1 Zusammenfassung
21:00-22:00 Uhr Eurosport 2 Zusammenfassung
23:50-01:30 Uhr Eurosport 1 Zusammenfassung
https://www.nyrr.org/tcsnycmarathon

04.11. Bonner Kottenforst-Lauf am 12. November über 21,1 Km
Bonn.
Bonner Kottenforst-Lauf statt Bonner Herbsthalbmarathon heißt es am 12. November 2022 um 9.30 Uhr beim Start über 21,1 Kilometer. Nach der erneuten Absage des BHM durch den Veranstalter, übernimmt Joe Körbs von Laufen im Rheinland die Durchführung des beliebten Laufs durch den herbstlich schönen Kottenforst. Start und Ziel ist auf dem Unisportgelände am Venusberg, Nachtigallenweg 68. Die mit Richtungspfeilen markierte Strecke führt über den Haager Weg in den Wald vorbei am Annaberger Hof bis zum Achtsamkeitspfad in Bad Godesberg, weiter auf der Venner Straße, Schmale Allee, Villiper Allee bis Villiprott, wo eine Wasserstation eingerichtet ist. Von dort rechts ab über Neues Alleechen, Communicationsweg bis Jägerhäuschen, dann rechts über Merler Bahn bis Röttgen, rechts auf Rulandsweg, halblinks Venner Allee, links Kreuzberger Allee bis Ippendorf, dann rechts auf Annaberger Weg, links am Gieveningsbach entlang bis Gieveningsweg und zurück zum Ziel. Da es sich um eine Privatveranstaltung handelt, läuft jeder Teilnehmer auf eigene Gefahr unter Berücksichtigung der StVO und im Rahmen seiner gesundheitlichen Verantwortung. Der Lauf findet bei jedem Wetter, mit offizieller Zeitnahme und Ergebnisliste statt. Ein Startgeld wird nicht erhoben. Spenden für den Organisations-aufwand werden gerne entgegengenommen. Zur Planungssicherheit ist eine Anmeldung per Email an info@laufen-im-rheinland.de erwünscht.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland) 

03.11. 4. Computacenter Martinslauf Sindorf: bis Sonntag anmelden und sparen
„3 Läufe – 1 Start“: VfL Sindorf und pulsschlag locken Laufbegeisterte in den Rhein-Erft-Kreis +++ Schüler und Bambini laufen um die Ulrichschule +++ leckere Weckmänner warten als Belohnung auf alle kleinen und großen Martinsläufer
Kerpen-Sindorf.
Der Countdown läuft! In einer Woche steigt im Rhein-Erft-Kreis ein ganz besonderer Saisonabschluss. Denn am Donnerstagabend, 10. November 2022, fällt in Kerpen-Sindorf der Startschuss zum 4. Computacenter Martinslauf powered by GVG Rhein-Erft. Möglichmacher und treibende Kraft des beliebten Events ist der VfL Sindorf, der durch sein tatkräftiges Engagement in der Organisation die Veranstaltung unterstützt und mit seinen vielen Helfern für die Absicherung der Strecke sorgt. Während die Großen sich auf eine schnelle Strecke freuen können, startet der Nachwuchs beim GVG-Schüler- und Bambinilauf rund um die Ulrichschule, die in diesem Jahr wieder als Gastgeberin den Start- und Zielbereich an der Hegelstraße beheimatet. Als Belohnung wartet im Ziel auf alle kleinen und großen Martinsläufer ein leckerer Weckmann!

Bis kommenden Sonntag (6. November) um Mitternacht können sich Erwachsene noch zum Normalpreis von 16 Euro anmelden. Spätentschlossene haben die Möglichkeit sich bis kurz vor den Starts am 10. November online oder im Orgabüro vor Ort in der Ulrichschule nachzumelden. Im Startgeld inbegriffen ist eine vermessene Strecke mit Transponder-Zeitmessung, ein Online-Urkunden-Service, eine reichhaltige Strecken- und Zielverpflegung und ein kostenfreies Exemplar der Laufzeitschrift „LÄUFT“.

3 Läufe – 1 Start plus GVG-Schülerlauf und Bambinilauf
Der VfL Sindorf setzt gemeinsam mit Veranstalter Holger Wesseln von der Kölner Agentur pulsschlag auf ein „3 Läufe – 1 Start“-Event mit einer Mischung aus klassischem Straßenlauf und Volkslauf für Jedermann, der Jung und Alt zum kollektiven Laufschuhschnüren animieren soll. Die drei Läufe finden auf einem 3,3 Kilometer langen Rundkurs durch Sindorf mit Start und Ziel an der Ulrichschule statt. Teilnehmer können spontan entscheiden, wie viele Runden sie laufen möchten und wahlweise nach 3,3, 6,6 oder zehn Kilometern ins Ziel laufen. Am Ende gibt es für jede Streckenlänge eine separate Wertung. Dabei ist die 10-Kilometer-Distanz offiziell vermessen.

„Rechtzeitig vor Ende des Laufjahres präsentieren wir mit tatkräftiger Unterstützung der Computacenter AG, der GVG Rhein-Erft und des VfL Sindorf der regionalen Laufgemeinde einen tollen Event und laden alle Sportbegeisterten zu einem außergewöhnlichen Laufabend ein“, freut sich Wesseln, der unter anderem mit seiner Agentur erfolgreich die GVG-Winterstaffel Pulheim und den GVG-Frühlingslauf Frechen veranstaltet.

Der Startschuss fällt donnerstagabends mit dem 650-Meter langen Bambini-Lauf um 17:45 Uhr im Start- und Zielbereich an der Ulrichschule. Neben einem Weckmann können die ganz Kleinen nach dem Lauf um die Sindorfer Grundschule ihre verdiente Medaille entgegennehmen. Beim GVG-Schülerlauf geht es im Anschluss zwei Mal um die Ulrichschule (2 km) und im Ziel winkt allen, wie bei den Großen, ein leckerer Martinsweckmann.

Zeitplan
16:30 Uhr: Beginn der Startunterlagenausgabe
17:30 Uhr: Öffnung Taschenabgabe
17:45 Uhr: 650 Meter-Bambinilauf
18:15 Uhr: 2 km-GVG-Schülerlauf
18:45 Uhr: Computacenter Martinslauf – 3,3 km | 6,6 km | 10 km
19:00 Uhr: Siegerehrung Schülerlauf
20:00 Uhr: Siegerehrung 10 km
https://www.martinslauf-sindorf.de/
(Mitteilung: Pulsschlag für Laufen im Rheinland)

02.11. Klosterhalfen, Coutellier und Kolberg
Mittelstrecken-Frauen aus dem Rheinland mischen in der Deutschen Spitze mit

Es war ein intensives Jahr für die Leichtathletik. Weltmeisterschaften in den USA. Europameisterschaften im eigenen Land. Und auch der Nachwuchs war international gefordert. Was bleibt in Erinnerung? Wir werfen einen Blick zurück auf dieses besondere Jahr 2022. Heute: die Mittelstrecke der Frauen.

Das ist 2022 passiert
Für Christina Hering (LG Stadtwerke München) ging im August ein Traum in Erfüllung: Ausgerechnet bei den Europameisterschaften in ihrer Heimatstadt stürmte die frühere Universiade-Zweite in ihr erstes großes Finale. Angetrieben vom Jubel „ihres“ Publikums, führte sie das Feld im Endlauf zeitweise an, bevor sie der internationalen Konkurrenz dann doch noch den Vortritt lassen musste und sich auf dem siebten Platz einsortierte – immer noch die beste EM-Platzierung einer deutschen 800-Meter-Läuferin seit dem Jahr 2002.

Gleich zwei deutsche Läuferinnen überzeugten im Finale von München über 1.500 Meter: Die erfahrene Hanna Klein (LAV Stadtwerke Tübingen) erreichte trotz eines für sie nicht optimalen Rennverlaufes mit Rang fünf die beste deutsche EM-Platzierung seit zehn Jahren. Die zweite Lokalmatadorin Katharina Trost, in diesem Jahr erstmals international über 1.500 Meter statt über zwei Stadionrunden unterwegs, komplettierte das gute Team-Ergebnis mit einer Top-Ten-Platzierung.

Beinahe hätte sich noch eine weitere DLV-Mittelstrecklerin in die Riege der EM-Finalistinnen einreihen können: Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler) schrammte im 800-Meter-Halbfinale als Neunte nur um einen einzigen Platz am Endlauf vorbei. Einzig für die Deutsche Hallenmeisterin von 2021 Tanja Spill (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen) war in München bereits nach dem 800-Meter-Vorlauf Endstation.

Gute Leistungen gezeigt hatten die 800- und 1.500-Meter-Spezialistinnen indes bereits vor den Europameisterschaften. In Berlin machte Christina Hering ihren achten deutschen Meistertitel klar, ehe sie gemeinsam mit Majtie Kolberg in Eugene (USA) ins WM-Halbfinale einzog. Die Deutsche 1.500-Meter-Meisterin Hanna Klein und Katharina Trost standen ebenfalls geschlossen im Semifinale der Welt-Titelkämpfe. Der Münchnerin gelang im Vorlauf gar eine persönliche Bestleistung, während Hanna Klein den Finaleinzug nur um einen Platz verfehlte.

Die U20-Athletinnen hingegen fanden keinen Anschluss an die internationale Spitze. Bei der U20-WM in Cali (Kolumbien) schied 800-Meter-Läuferin Cosima Ermert (TSV Schott Mainz) bereits in der ersten Runde aus, während die über 1.500 Meter nominierte Deutsche Jugendmeisterin Carolin Hinrichs (VfL Löningen) der Hindernisstrecke den Vorzug gab.

Umso mehr begeisterten die Läuferinnen der U18: In Jerusalem (Israel) lief Jana Becker (LG Wettenberg) mit einem starken Endspurt zur EM-Silbermedaille über 800 Meter, auf der längeren Strecke belegte Emie Lotta Berger (noch mettmann-sport, ab kommendem Jahr TSV Bayer 04 Leverkusen) einen ausgezeichneten fünften Rang – beide Talente gehören auch im kommenden Jahr noch der U18 an.

Noch schneller als die beiden vielversprechenden Youngster war jedoch Jolanda Kallabis (FT 1844 Freiburg), die in diesem Jahr vor allem über die Hindernisse für Furore sorgte. Ab 2023 startet die Tochter des Deutschen Hindernis-Rekordlers Damian Kallabis in der U20 und hat bereits angekündigt, sich dann verstärkt der Mittelstrecke zuzuwenden.

Die deutschen Top Ten 2022
800 Meter
Zeit    Athletin    Jahrgang    Verein
1:59,51 min    Christina Hering    1994    LG Stadtwerke München
2:00,80 min    Katharina Trost    1995    LG Stadtwerke München
2:01,20 min    Majtie Kolberg    1999    LG Kreis Ahrweiler
2:01,70 min    Hanna Klein    1993    LAV Stadtwerke Tübingen
2:01,98 min    Tanja Spill    1995    LAV Bayer Uerdingen/Dormagen
2:02,59 min    Lucia Sturm    2002    TSV Moselfeuer Lehmen
2:02,94 min    Jennifer C. Hauke    1993    SCC Berlin
2:04,65 min    Jolanda Kallabis    2005    FT 1844 Freiburg
2:04,66 min    Alina Ammann    1998    TuS Esingen
2:04,95 min    Jana Becker    2006    LG Wettenberg

1.500 Meter
Zeit    Athletin    Jahrgang    Verein
4:03,46 min    Hanna Klein    1993    LAV Stadtwerke Tübingen
4:03,53 min    Katharina Trost    1995    LG Stadtwerke München
4:04,60 min    Konstanze Klosterhalfen   1997   TSV Bayer 04 Leverkusen
4:10,06 min    Lea Meyer    1997    ASV Köln
4:10,77 min    Vera Coutellier    1995    ASV Köln
4:11,00 min    Caterina Granz    1994    LG Nord Berlin
4:11,17 min    Sara Benfares    2001    LG Rehlingen
4:11,47 min    Elena Burkard    1992    LG farbtex Nordschwarzwald
4:13,64 min    Fabiane Meyer    2002    TV Westfalia Epe
4:13,86 min    Verena Meisl    2001    LG Olympia Dortmund
(Quelle: Leichtathletik.de)

01.11. Probelauf zum Königsforst-Marathon am 6. November
Bergisch Gladbach.
Das TV Refrath running team lädt am Sonntag, 6. November zum gemeinsamen Probelaufen auf der original 21 km langen Runde des Königsforst-Marathons ein. Treffpunkt ist ab 9.30 Uhr am Start und Ziel in Bensberg auf dem Lehrerparkplatz neben dem Albertus-Magnus-Gymnasium, Kaule 3-15. Ab 10 Uhr werden die Gruppen nacheinander auf die Runde geschickt. Läufer und Radfahrer vom TV Refrath stellen sich als Guides für verschiedene Tempis von 4:30 min/km bis zu einem 7:00er Tempo zur Verfügung.

Finaler Tag der RUN GREEN virtual Edition 2022
Wer noch dabei sein möchte und noch nicht gemeldet ist, kann sich für 6,- Euro bis Sonntag früh für die virtuellen Läufe über 5 km – 10 km – 21,1 km und Marathon anmelden. Zur Belohnung gibt es eine der edlen Finisher-Medaillen der letzten Jahre.
Track:  https://www.veedelrun.de/gpx-koefo
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

31.10. Daniel Weiser gewinnt Drachenlauf zum vierten Mal
Königswinter.
Er hat es wieder getan. Zum vierten Mal gewann Daniel Weiser am Sonntag "seinen" Drachenlauf. Der Chef-Organisator des anspruchsvollen Siebengebirgslauf über 26 Kilometer und mehr als 1.000 Höhenmetern triumphierte nach 2009, 2011 und 2019 erneut. Erstmals jedoch auf dem neuen Kurs, der im letzten Jahr mit Start und Ziel am Heinrich-Imbusch-Haus an der Rosenau leicht verändert wurde. Die Renn-Entscheidung fiel, wie so oft, am Bittweg. Der langgezogene Schlussanstieg zum Petersberg verlangte den 500 Teilnehmern alles ab. Nur wenige Athleten liefen das Teilstück, auf der eine Extra Challenge eingerichtet wurde, komplett durch. Zuvor ging es über den Ölberg und Lohrberg hinauf zur Löwenburg, weiter zum Drachenfels und durch den Park von Schloss Drachenburg.

Weiser ließ die Konkurrenz bei Kilometer 23 stehen und setzte sich am Ende in 1:58:12 Stunde mit gerade mal 23 Sekunden gegen Vincent Richrath (PSV Bonn, 1:58:35) durch. Knapp dahinter verfollständigte Björn Timmermann (SSF Bonn, 1:59:17) das Männer-Podest.

Eine Überraschung gab es bei den Frauen. Tatjana Schulte vom ASV Köln ist eher eine Bahn-Läuferin und gewann mit über fünf Minuten Vorsprung. In 2:07:44 Stunden gewann die 25-Jährige souverän vor Joanna Tallmann (Selbstläufer SV Altenahr, 2:12:48) und Phyllis Emilia Mayer (Köln, 2:14:22).

Ergebnisse:
Männer, 26 km: 1. Daniel Weiser (Team Sensemann 1000) 1:58:12 Std., 2. Vincent Richrath (PSV Bonn) 1:58:35, 3. Björn Timmermann (SSF Bonn) 1:59:17, 4. Sebastian Rupprecht (LG Klottengasse) 2:00:56, 5. Simon Nolte (SSF Bonn) 2:01:14, 6. Tim Waldstädt (LG Rhein-Wied) 2:02:51.
Frauen, 26 km: 1. Tatjana Schulte (ASV Köln) 2:07:44 Std., 2. Joanna Tallmann (Selbstläufer SV Altenahr) 2:12:48, 3. Phyllis Emilia Mayer (Köln) 2:14:22, 4. Anika Fels (Münster) 2:16:31, 5. Thurid Buch (Alfterer SC) 2:21:19, 6. Maire Görgens (Niederkassel) 2:23:48.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

30.10. Kenianischer Doppelsieg in Frankfurt, Hendrik Pfeiffer läuft auf starken siebten Rang
Mit Brimin Misoi und Selly Kaptich hat es am Sonntag einen kenianischen Doppelsieg beim Frankfurt-Marathon gegeben. Hendrik Pfeiffer wurde als bester Deutscher in 2:11:28 Stunden Siebter.

Die Kenianer Brimin Misoi und Selly Kaptich haben den 39. Frankfurt-Marathon gewonnen. Während dem 33-Jährigen ein Überraschungssieg mit einer persönlichen Bestzeit von 2:06:11 Stunden gelang, setzte sich mit die 37-jährige Selly Kaptich als eine der Top-Favoritinnen in 2:23:11 Stunden durch. Eine hervorragende Platzierung erreichte Hendrik Pfeiffer (TV Wattenscheid 01), der als Siebter ins Ziel lief, jedoch mit 2:11:28 Stunden die angestrebte Zeit unter 2:10 Stunden verpasste. Bessere deutsche Platzierungen im Frankfurter Männerrennen erreichte in diesem Jahrtausend lediglich Arne Gabius, der 2015 auf Rang vier und zwei Jahre später auf Platz sechs lief.

Wie Misoi, Kaptich und Pfeiffer konnten fast alle Eliteläufer ihr Tempo im letzten Viertel des Rennens aufgrund von Temperaturen von über 20 Grad nicht mehr halten und verloren deutlich Zeit. Nicht ins Ziel kamen Filimon Abraham und Thea Heim (beide LG Telis Finanz Regensburg). Laura Hottenrott (PSV Grün-Weiß Kassel) hatte zuvor krankheitsbedingt kurzfristig passen müssen.

Nach der zweijährigen coronabedingten Zwangspause meldete sich der Frankfurt-Marathon mit vielen Zuschauern an der Strecke und insgesamt 20.551 Läufern zurück. 11.708 von ihnen waren für den Marathon gemeldet, sodass Frankfurt seine Position als zweitgrößter deutscher Marathonlauf bestätigte.

Brimin Misoi wird ab Kilometer 37 langsamer
Die Temperaturen waren am Sonntag eindeutig zu hoch, um als ideal gelten zu können. Umso bemerkenswerter war, dass die drei Erstplatzierten der Männer dennoch persönliche Bestleistungen erzielen konnten. Lange Zeit lief eine große Spitzengruppe ein Tempo für eine Zeit um 2:06 Stunden. Kurz nach Kilometer 25 übernahm Brimin Misoi gemeinsam mit Samuel Mailu (Kenia) die Initiative. Dieser Tempoverschärfung konnte niemand folgen. Es schien sogar eine Endzeit von 2:04 Stunden möglich.

Die steigenden Temperaturen bremsten Brimin Misoi jedoch ab Kilometer 37, er lief aber ungefährdet als umjubelter Sieger nach 2:06:11 Stunden in der Festhalle ins Ziel. „Ich habe erwartet, dass ich gewinnen werde. Meine Form war gut. Die Strecke ist hervorragend, ich kann hier sicher noch schneller laufen“, sagte er. Seine bisherige persönliche Bestzeit von 2:08:41 Stunden, die er in diesem Jahr beim Marathon in der Höhenlage von Nairobi (Kenia) erzielte, konnte er um zweieinhalb Minuten verbessern.

Misois Vorsprung auf den zweitplatzierten Samuel Mailu war deutlich. Dieser jubelte nach 2:07:19 Stunden über ein glänzendes Marathondebüt. Mehr als 30 Kilometer weit hatte er für Brimin Misoi und die Spitzengruppe perfekte Arbeit als Tempomacher geleistet. Ab dann lief er sein eigenes Rennen und brachte ein starkes Ergebnis ins Ziel. Der Äthiopier Derese Ulfata komplettierte an dritter Stelle in 2:07:30 Stunden das Siegespodest mit einer Bestzeit.

Hendrik Pfeiffer mit kontrolliertem Auftritt
Hendrik Pfeiffer lief ein gutes und kontrolliertes Rennen, in dem er lange auf Kurs für eine Zeit unter 2:10 Stunden lag. Nach einer Halbmarathon-Zwischenzeit von 64:46 Minuten deutete auch seine 30-Kilometer-Zeit (1:32:18 h) noch auf ein solches Ergebnis hin. Doch obwohl er noch etliche Athleten überholte – nach 10 Kilometern hatte er auf Rang 22 gelegen –, konnte auch er sein Tempo bei den hohen Temperaturen nicht halten.  Als Siebter lief Hendrik Pfeiffer nach 2:11:28 Stunden ins Ziel.

„Ich bin megaglücklich und zufrieden. Es war ein tolles Erlebnis. Das rundet ein schönes Marathon-Jahr ab“, sagte Hendrik Pfeiffer, der bei den Europameisterschaften in München im August Platz 24 belegte und dabei mit dem deutschen Team die Silbermedaille in der Europa-Cup-Wertung gewann. „Auf der zweiten Hälfte habe ich Zeit verloren, aber ich habe nicht resigniert, weil ich immer wieder Läufer überholt habe. Das hat mich motiviert. Es wurde von Kilometer zu Kilometer wärmer. Da kann man nichts dagegen tun. Die letzten 10 Kilometer haben sehr weh getan. Über den siebten Platz in diesem starken Feld freue ich mich sehr. Die Form für 2:09 Stunden war da, leider hat das Wetter heute nicht mitgespielt. Aber die 2:11 Stunden sind immer noch gut und meine drittbeste Zeit.“

Filimon Abraham war zunächst gemeinsam mit Hendrik Pfeiffer auf Kurs zu einer Zeit unter 2:10 Stunden. Er verlor jedoch in der zweiten Rennhälfte den Anschluss an Pfeiffer und musste nach der 30-Kilometer-Marke aufgeben.

Frauenrennen zunächst auf Streckenrekord-Kurs
Die Frauen liefen lange Zeit ein sehr hohes Tempo, sodass sich die Zwischenzeiten zeitweise im Bereich des Streckenrekordes und sogar auch deutlich darunter bewegten. Die Kenianerin Valary Aiyabei hatte die Kursbestzeit von 2:19:10 Stunden vor drei Jahren aufgestellt und damit die nach wie vor einzige Zeit unter 2:20 Stunden in Frankfurt erreicht. Selly Kaptich, die mit einer Bestzeit von 2:21:06 die Läuferin mit der schnellsten Bestzeit im Feld war, lief von Beginn an unmittelbar hinter den drei Tempomachern und erreichte die Halbmarathonmarke nach 69:40 Minuten. Zu diesem Zeitpunkt hielten noch die Äthiopierinnen Atalel Anmut Dargie und Yoshi Chekole mit.

Doch schon wenige Kilometer später änderte sich das Bild an der Spitze und es gab eine Vorentscheidung. Zunächst konnte Dargie nicht mehr Schritt halten und als dann Kaptich das Tempo ab der 25-Kilometer-Marke (1:22:27 h) erhöhte, war auch Chekole geschlagen. Den folgenden 5-Kilometer-Abschnitt lief Selly Kaptich in schnellen 16:18 Minuten – ein Tempo das gut wäre für eine Zeit von unter 2:18 Stunden.

Doch kurz darauf sah es so aus, als hätte man Selly Kaptich den Stecker gezogen. Sie konnte ihr Tempo nicht mehr halten und wurde immer langsamer. Da sie jedoch einen großen Vorsprung hatte und auch ihre Verfolgerinnen bei den nun hohen Temperaturen Schwierigkeiten bekamen, rettete sie den Vorsprung trotz Kilometerzeiten am Ende nahe von vier Minuten noch ins Ziel. Hinter ihr hatte sich auf den letzten Kilometern noch Helah Kiprop auf Rang zwei geschoben. Die Kenianerin lief am Ende nach 2:24:40 Stunden vor ihrer drittplatzierten Landsfrau Jackline Chepngeno (2:25:14 h) ins Ziel.

Corinna Coenning beste Deutsche
„Es war ein großer Tag für mich. Die Stimmung an der Strecke war hervorragend. Ich denke, ich könnte hier den Streckenrekord brechen, wenn ich im nächsten Jahr noch einmal starten könnte und das Wetter etwas kühler ist“, sagte Selly Kaptich.

Nach den Ausfällen von Laura Hottenrott kurz vor dem Rennen und Thea Heim während des Laufes – sie gab das Rennen bei Kilometer 30 aufgrund eines Schwindelanfalls auf – wurde überraschend Corinna Coenning (TSV Glems) auf Rang zehn mit einer persönlichen Bestzeit von 2:40:48 Stunden beste Deutsche. „Ich hätte natürlich nie erwartet, dass ich hier beste deutsche Läuferin sein würde. Ich bin super zufrieden und freue mich über meine Bestzeit“, sagte die 31-Jährige, die als Lehrerin in Vollzeit arbeitet und nun erst ihren dritten Marathon lief.
(Quelle: Leichtathletik.de)

29.10. Laufen im Rheinland - TV-Tipp für Sonntag
Frankfurt Marathon 2022 – Heimspiel extra live

Frankfurt läuft, der Hessische Rundfunk überträgt. So ist es vor den Corona-Jahren und der damit verbundenen Marathon-Pause gewesen, so ist es auch in diesem Jahr wieder. Ob im Fernsehen, im Radio oder online: Wer den Marathon lieber verfolgt als mitläuft, wird beim Angebot des hr-sport sicher fündig.
Das hr-fernsehen steigt am Sonntag um 9.55 Uhr mit einem heimspiel! extra in die Übertragung ein, damit Sie auf keinen Fall etwas verpassen. Der Startschuss erfolgt dann fünf Minuten später.
Moderiert wird das Event von Ralf Scholt. Ihm zur Seite sitzt mit dem ehemaligen Langstreckenläufer Jan Fitschen auch in diesem Jahr wieder ein fachkundiger Experte. Die Übertragung endet um 14 Uhr.

28.10. Frankfurt will sich schnell zurückmelden
Der Frankfurt-Marathon ist zurück: Rund 20.000 Teilnehmer werden am Sonntag erstmals seit 2019 wieder in der Finanz-Metropole an den Start gehen. Mit dabei werden unter anderem Laura Hottenrott, Thea Heim, Hendrik Pfeiffer und Filimon Abraham sein.

Als letztes der großen deutschen Marathonrennen kehrt nun auch der Frankfurt-Marathon nach der coronabedingten Zwangspause wieder zurück: Am Sonntag (30. Oktober) wird die 39. Auflage des Klassikers gestartet, nachdem der Lauf sowohl 2020 als auch 2021 ausfallen musste. Sowohl die Favoriten als auch die besten deutschen Läufer könnten die schnelle Frankfurter Strecke und die voraussichtlich guten Wetterbedingungen nutzen, um Bestzeiten anzugreifen.

Der Äthiopier Gebru Redahgne und die Kenianerin Selly Kaptich führen mit Bestzeiten von 2:05:58 Stunden beziehungsweise 2:21:09 Stunden die Startlisten an. Die 37-Jährige plant dabei einen Angriff auf den hochklassigen Streckenrekord von 2:19:10 Stunden. Hendrik Pfeiffer (TV Wattenscheid 01), Filimon Abraham (LG Telis Finanz Regensburg), Laura Hottenrott (PSV Grün-Weiß Kassel) und Thea Heim (LG Telis Finanz Regensburg) sind die deutschen Topathleten, die am Sonntag persönliche Bestzeiten anstreben.

Rennen über kürzere Distanzen hinzugerechnet, erwarten die Veranstalter am Wochenende über 20.000 Teilnehmer aus 111 Nationen. Von ihnen laufen gut 11.500 über die klassischen 42,195 Kilometer. Das Rennen, das am Sonntag um 10 Uhr beginnt, wird live vom Hessischen Rundfunk übertragen.

Erneut Zeit unter 2:20 Stunden?
2019 war es eine Frau, die beim Frankfurt-Marathon für das spitzensportliche Highlight sorgte: Die Kenianerin Valary Aiyabei stellte mit 2:19:10 Stunden einen hochkarätigen Streckenrekord auf und erzielte die erste Zeit unter 2:20 Stunden in der Geschichte des Rennens. Manches spricht dafür, dass am Sonntag wieder eine Frau für die Haupt-Schlagzeile sorgen könnte. Denn Selly Kaptich ist bereit für ein schnelles Rennen: „Ich bin zuversichtlich, dass ich eine Zeit von unter 2:20 Stunden laufen kann und möchte auch den Streckenrekord angreifen“, sagte sie.

Mit einer Bestzeit von 2:21:27 Stunden reist Helah Kiprop nach Frankfurt. Die Vize-Weltmeisterin im Marathon von 2015 lief ihren persönlichen Rekord in Tokio (Japan) 2016. In diesem Jahr meldete sich Helah Kiprop mit einem Sieg beim Kopenhagen-Marathon (Dänemark) in 2:24:10 Stunden zurück. Die 37-Jährige lief übrigens schon einmal beim Frankfurt-Marathon und stellte dabei ihre damalige persönliche Bestzeit auf: 2014 wurde sie Fünfte in 2:27:14 Stunden.

Die dritte Läuferin, die bereits unter 2:22 Stunden gelaufen ist, ist Yeshi Chekole. Die Äthiopierin steigerte sich im Februar beim Sevilla-Marathon (Spanien) auf 2:21:17 Stunden und belegte damit Rang drei. „Ich möchte eine persönliche Bestleistung laufen und eine gute Platzierung erreichen“, sagte sie. Chekole bereitete sich vier Monate auf Frankfurt vor und fühlt sich in guter Form.
Laura Hottenrott und Thea Heim am Start

Zu beachten sein wird auch Gladys Chepkurui. Die Kenianerin lief in Paris im Frühling 2:28:55 Stunden. Ihre in diesem Jahr erzielten Bestzeiten von 30:48 Minuten über 10 Kilometer und 68:09 Minuten im Halbmarathon deuten aber darauf hin, dass sie Zeitbereiche um 2:22 Stunden erreichen kann.

Mit Laura Hottenrott steht eine deutsche Topläuferin auf der Startliste. Die 30-Jährige, die eine Bestzeit von 2:28:02 Stunden aufweist, konnte im Sommer aufgrund einer Corona-Infektion nicht bei der WM starten. Da sie im September den Jungfrau-Marathon und somit ein anspruchsvolles Bergrennen gelaufen ist, muss man abgewartet werden, in welcher Form sie in Frankfurt sein wird.

Zur erweiterten deutschen Spitze zählt Thea Heim, die in Frankfurt versuchen wird, ihre Bestzeit von 2:36:10 Stunden aus Hamburg 2019 zu unterbieten. Die 30-Jährige ist eine Ausnahmeerscheinung im Elitefeld, da sie Vollzeit als IT-Spezialistin in einem Versicherungsunternehmen arbeitet. 38 Stunden pro Woche arbeitet sie an der Programmierung von Web-Applikationen. Ihr Training absolviert sie meist abends – genauso wie viele Tausende Hobbyläufer: „Die Tage sind manchmal sehr vollgepackt in einer Marathonvorbereitung, aber für drei Monate ist das möglich“, sagte sie. „Nur Laufen ist nicht mein Ding. Ich habe das bewusst so entschieden. Die Kombination Beruf und Laufen ist gut für mich.“

„Mister Frankfurt“ kehrt zurück
Gebru Redahgne ist noch ein Newcomer im internationalen Laufsport. 2021 lief der Äthiopier erstmals außerhalb seines Heimatlandes, in diesem Frühjahr steigerte er sich in seinem zweiten Marathon in Barcelona (Spanien) auf 2:05:58 Stunden. Gebru Redahgne will nun die schnelle Frankfurter Strecke nutzen, um sich weiter zu verbessern. „Ich habe gut trainiert und möchte meine Bestzeit unterbieten“, gab er sich zuversichtlich. Die erste Rennhälfte soll im Bereich von 62:45 Minuten mit Tempomachern angelaufen werden.

Aus Kenia kommt ein Läufer zurück, der im aktuellen Elitefeld als „Mister Frankfurt“ gelten muss: Martin Kosgey startete schon vier Mal in der Finanz-Metropole und zeigte enorm konstante Leistungen. Zweimal war er in der Festhalle bereits Zweiter (2016 und 2018) sowie zweimal Vierter (2017 und 2019). Der 33-Jährige stellte dabei 2018 auch seine persönliche Bestzeit von 2:06:41 Stunden auf. „Ich werde sicher in der ersten Gruppe laufen. Eine neue Bestzeit und auch der Sieg sind möglich für mich“, zeigte sich der dreifache Familienvater zuversichtlich. „Frankfurt ist für mich wie ein Zuhause. Ich fühle mich wohl hier.“

Hendrik Pfeiffer: Frankfurt statt New York
Hendrik Pfeiffer will seine aktuell gute Form auf der flachen Frankfurter Strecke nutzen, um seinen persönlichen Rekord von 2:10:18 Stunden zu unterbieten. „Ich traue mir eine Bestzeit zu und möchte natürlich gerne die 2:10-Stunden-Marke knacken“, sagte der 29-Jährige, der in dieser Woche seinen Wechsel vom TV Wattenscheid 01 zur TK Hannover verkündete. „Es geht um eine gute Zeit für mich. Ich habe mich entsprechend vorbereitet. New York wollte mich nicht im Elitefeld haben. Darum freue ich mich jetzt umso mehr, mein Rennen vor deutschem Publikum zeigen zu können", sagte er zu seiner alternativen Saisonplanung.

Filimon Abraham will ebenfalls 2:10 Stunden unterbieten und zu den deutschen Top-Marathonläufern aufschließen. Nachdem er im Frühjahr bei seinem Debüt in Hamburg nicht ins Ziel kam, wird der 29-Jährige, der bei der EM in München im August Platz 19 im 10.000-Meter-Finale belegte, nun einen zweiten Anlauf nehmen. „Ich bin in guter Form. Mein Ziel ist es, unter 2:10 Stunden ins Ziel zu kommen“, sagte der aus Eritrea stammende Filimon Abraham, der sich über sieben Wochen hinweg in Addis Abeba (Äthiopien) auf den Frankfurt Marathon vorbereitet hat. Dort hatte er sich der hochkarätig besetzten Gruppe des äthiopischen Trainers Tessema Abshero angeschlossen.

Wenn Hendrik Pfeiffer und Filimon Abraham ihre Ziele erreichen, könnten beide die Norm von 2:09:40 Stunden für die WM 2023 in Budapest (Ungarn) erfüllen.
(Quelle: Leichtathletik.de)

27.10. Drachenlauf startet am Sonntag
Königswinter.
Wenn der Drachenlauf ruft, stehen die Läufer Schlange. Mit 500 Meldungen ist die 18. Auflage des beliebten Berglaufs durch das Siebengebirge längst ausgebucht. „Wir haben im Internet eine Startplatz-Tausch-Börse eingerichtet, damit Nicht-Starter die kurzfristig ausfallen ihr Startrecht auf Suchende übertragen können“, sagte Orga-Leiter Daniel Weiser. Nachdem sich der neue Start- und Zielort am Heinrich-Imbusch-Haus an der Rosenau bewährt hat, wurde diesmal die Startzeit auf 10 Uhr vorverlegt. Aufgrund der Zeitverschiebung in der Nacht zu Sonntag sollte den Teilnehmern die eine Stunde früher nichts ausmachen. Weil der Drachenlauf durch eines der ältesten Naturschutzgebiete Deutschlands führt, soll die Veranstaltung noch nachhaltiger werden. So wird an den Verpflegungsstationen weitgehend auf Einwegbecher verzichtet. Dafür bekommt jeder Läufer einen leichten und handlichen Mehrwegbecher zur Verfügung gestellt bekommen, der beispielsweise mit einer Sicherheitsnadel am Laufshirt oder einem Karabiner am Laufgürtel befestigt werden kann und von den Helfern an den Verpflegungsstationen aufgefüllt wird. Trinken wird bei der Anstrengung über 26 Kilometer mit 1.000 Höhenmetern und den zu erwartenden warmen Temperaturen dringend notwendig sein. Wie immer geht es zuerst auf den Ölberg, ehe die Strecke im weiteren Verlauf über den Lohrberg, die Löwenburg, den Drachenfels und zum Abschluss hinauf zum Petersberg führt.
http://www.drachenlauf.net/
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

26.10. Virtuelle Köfo-Marathon Edition RUN GREEN startet am Freitag
Bergisch Gladbach.
Ob 5 oder 10 Kilometer, Halb- oder Marathon, alles ist möglich vom 28. Oktober bis 6. November 2022 beim virtuellen Königsforst-Marathon in der RUN GREEN Edition. Für 6 Euro kann zehn Tage lang eine Medaille erlaufen werden. Am finalen Tag bietet der TV Refrath einen realen „run together – Probelauf“ in Bergisch Gladbach Bensberg an. Dort wird in sieben Tempogruppen von 4:30 bis 7:00er Pace die 21,1 km lange Original-Strecke durch den Königsforst gelaufen.
www.koenigsforst-marathon.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

25.10. Das Original ist zurück – Anmeldung für den Deutsche Post Marathon Bonn 2023 geöffnet
Größtes Bonner Sportevent am 23.04.2023 zurück in der Bundesstadt
20. Ausgabe mit den Disziplinen Marathon, Halbmarathon, Walken, Handbiken, Inlinen, Staffeln
Bonn.
Über drei Jahre ist es her, dass der Deutsche Post Marathon Bonn in seiner gewohnten Form stattfinden konnte. Nach erfolgreichen Alternativen wie den Challenge-Läufen im Frühjahr und Herbst sowie jüngst dem Beethoven-Lauf im Rahmen des Beethovenfests kommt das Original nun endlich zurück in die Bundesstadt. Der traditionelle Deutsche Post Marathon Bonn startet am 23.04.2023 und wird erneut eine Großzahl an lauf- und sportbegeisterten Menschen auf die Strecke bringen. Die Anmeldung für die 20. Ausgabe des größten Bonner Sportevents ist ab sofort unter www.postmarathonbonn.de freigeschaltet.

Die Vorfreude ist bei Veranstaltern und Partnern des Deutsche Post Marathon Bonn bereits zu spüren: „Wir haben unser Ziel erreicht, in keinem Corona-Jahr den Marathon ersatzlos streichen zu müssen. Im Gegenteil, mit den Challenges, der App und dem Beethovenlauf, haben wir Läufer:innen ansprechen können, die vorher noch nie an Laufevents teilgenommen haben“, so Monika Schaller, Leiterin Konzernkommunikation, Nachhaltigkeit und Marke. „Aber die Vorfreude jetzt wieder ‚das Original‘ planen zu können, ist natürlich riesig“.

Frühbucherrabatt bis zum 30.11. sichern
Läufer können bis zum 30. November vom Frühbucherrabatt profitieren. Für den Marathon beläuft sich das Startgeld auf 66 Euro, für den Halbmarathon auf 44 Euro. Enthalten ist selbstverständlich wieder ein umfangreiches Leistungspaket mit Finisher-Medaille, Funktions-Laufshirt, Zeitmessung, Online-Urkunde und umfangreicher Zielverpflegung. Staffel-Teams starten bei Anmeldung bis zum 30. November für 140 Euro. Auch eine kostenlose Schülerstaffel wird wie gewohnt angeboten.

Alle Informationen zu den Disziplinen sowie die Anmeldung unter www.postmarathonbonn.de
(Autor & Copyright: Sarah Schmitz für Laufen im Rheinland)

24.10. Bonner Kottenforst-Lauf am 12. November über 21,1 Km
Bonn.
Bonner Kottenforst-Lauf statt Bonner Herbsthalbmarathon heißt es am 12. November 2022 um 9.30 Uhr beim Start über 21,1 Kilometer. Nach der erneuten Absage des BHM durch den Veranstalter, übernimmt Joe Körbs von Laufen im Rheinland die Durchführung des beliebten Laufs durch den herbstlich schönen Kottenforst. Start und Ziel ist auf dem Unisportgelände am Venusberg, Nachtigallenweg 68. Die mit Richtungspfeilen markierte Strecke führt über den Haager Weg in den Wald vorbei am Annaberger Hof bis zum Achtsamkeitspfad in Bad Godesberg, weiter auf der Venner Straße, Schmale Allee, Villiper Allee bis Villiprott, wo eine Wasserstation eingerichtet ist. Von dort rechts ab über Neues Alleechen, Communicationsweg bis Jägerhäuschen, dann rechts über Merler Bahn bis Röttgen, rechts auf Rulandsweg, halblinks Venner Allee, links Kreuzberger Allee bis Ippendorf, dann rechts auf Annaberger Weg, links am Gieveningsbach entlang bis Gieveningsweg und zurück zum Ziel. Da es sich um eine Privatveranstaltung handelt, läuft jeder Teilnehmer auf eigene Gefahr unter Berücksichtigung der StVO und im Rahmen seiner gesundheitlichen Verantwortung. Der Lauf findet bei jedem Wetter, mit offizieller Zeitnahme und Ergebnisliste statt. Ein Startgeld wird nicht erhoben. Spenden für den Organisations-aufwand werden gerne entgegengenommen. Zur Planungssicherheit ist eine Anmeldung per Email an info@laufen-im-rheinland.de erwünscht.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland) 

23.10. Konstanze Klosterhalfen feiert siegreiches Halbmarathon-Debüt
Konstanze Klosterhalfen hat am Sonntag im ersten Halbmarathon ihrer Karriere einen überzeugenden Sieg eingefahren. Im spanischen Valencia katapultierte sich die Leverkusenerin in 1:05:41 Stunden auf Anhieb auf Rang zwei der ewigen deutschen Bestenliste.

Es war der erste Halbmarathon in der Karriere und erst der vierte Auftritt auf der Straße von Konstanze Klosterhalfen. Doch am Sonntagmorgen bewies die 5.000-Meter-Europameisterin, dass sie auch auf der 21,0975 Kilometer langen Strecke glänzende Leistungen abrufen kann. In Valencia (Spanien) gewann die Leverkusenerin den Halbmarathon in 1:05:41 Stunden.

Hinter der Deutschen Rekordlerin Melat Kejeta (Laufteam Kassel; 1:05:18 h) und vor der Berlinerin Uta Pippig (1:07:58 h) reihte sie sich bei ihrem Debüt direkt auf Rang zwei der ewigen deutschen Bestenliste ein. Nach Europarekordlerin Sifan Hassan (Niederlande; 1:05:15 h) und Kejeta wurde Klosterhalfen damit zudem zur drittschnellsten europäischen Halbmarathon-Läuferin der Geschichte.

Die 25-Jährige schlug ein gleichmäßiges Tempo (15:26 Minuten für die ersten fünf Kilometer) an und konnte ihren flotten Schritt gut durchziehen. Einzig die Äthiopierin Tsigie Gebreselama, die schlussendlich fünf Sekunden hinter der Deutschen Platz zwei belegte, ließ sich nicht abschütteln. Dritte wurde deren Landsfrau Hawi Feysa (1:06:00 h).

Kibiwott Kandie verpasst World Lead
"Ich bin sehr überrascht und begeistert von dem, was ich heute erreicht habe", sagte Klosterhalfen gegenüber Eurosport. Auf den letzten drei Kilometern habe sie etwas Zeit liegen gelassen. "Daran werde ich im nächsten Rennen arbeiten und hoffentlich kann ich dann den deutschen Rekord brechen."

Ihr erstes Höhentrainingslager in Kenia hat sich für Konstanze Klosterhalfen somit bezahlt gemacht. "Der neue Reiz tut mir gut", hatte sie im Vorfeld über das bisher ungewohnte Halbmarathon-Training gesagt. Valencia bleibt ein gutes Pflaster für deutsche Läuferinnen und Läufer, hatte doch Amanal Petros (TV Wattenscheid 01) im vergangenen Jahr in der spanischen Stadt deutsche Rekorde im Marathon und Halbmarathon aufgestellt.

Bei den Männern gab es einen Favoritensieg durch Kibiwott Kandie, der nach 58:11 Minuten über die Ziellinie lief. Der Kenianer setzte sich gegen Äthiopiens Yomif Kejelcha (58:32 min) und Daniel Mateiko (Kenia; 58:40 min) durch, verfehlte aber die Weltjahresbestzeit von Ugandas Weltrekordler Jacob Kiplimo (57:56 min).
(Quelle: Leichtathletik.de)

22.10. Halloween-Run Köln - bis Sonntag anmelden und sparen!
Grusel-Event mit 4 Läufen: Halloween-Run über 5 und 10 Kilometer und Little & Big Candy-Run - Stimmungsvoll beleuchtete Strecke und Rahmenprogramm für Groß & Klein
Köln.
Wenn am 31. Oktober im Forstbotanischen Garten der Start zum Halloween-Run fällt, stehen nicht nur die Laufleistungen im Vordergrund. Denn passend zum Motto treffen sich sportbegeisterte Geister und Spukgespenster, um sich mit Gleichgesinnten auf einer Fünf Kilometer langen und abgesperrten Strecke im Forstbotanischen Garten laufend zu gruseln. Aber Achtung! Der Halloween-Run Köln von der Triathlonabteilung des TV Rodenkirchen 1898 e.V. ist kein Hindernislauf und es gibt keine Zombies, die die Teilnehmer jagen. Der Halloween-Run Köln ist ein Event für alle, die gerne laufen und die Spaß am Verkleiden haben!

Aktuell haben sich schon 600 Halloween-Runner angemeldet. Interessierte können sich online über die Homepage www.halloweenrun-koeln.de einen Startplatz sichern. Bis Sonntag um Mitternacht zahlen Erwachsene noch den Normalpreis von 17 Euro und sparen bares Geld. Denn danach wird eine Nachmeldegebühr von 4 Euro fällig. Eine Stirnlampe ist unbedingt erforderlich und kann bei der Anmeldung mitbestellt werden.

„Alle Teilnehmer, die gerne mit ihren Kids und Freunden etwas unternehmen und die Lust auf ein gruseliges Rahmenprogramm haben, dürfen sich auf eine Laufstrecke mit besonderer Atmosphäre freuen“, verspricht Veranstalter Holger Wesseln. „An Halloween bieten wir neben den beiden Hauptläufen auch einen Big Candy-Run für Schüler und einen Little Candy-Run für Bambini an. Dabei sind gruselige Kostüme absolut erwünscht!“

Schaurig-schöner Event im Forstbotanischen Garten
Die altbekannte Strecke des Kölner Laufklassikers „Rodenkirchen LÄUFT“ durch den Forstbotanischen Garten wird eigens für Halloween auf Teilen stimmungsvoll-schaurig beleuchtet und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer laufen mit Stirnlampen. Angeboten werden beim einzigen Nacht-Lauf durch den Forstbotanischen Garten zwei verschiedene Streckenlängen über 5 und 10 Kilometer sowie ein Little Candy-Run für Bambini und der Big Candy-Run für Schüler. Das große Highlight bildet, wie auch in den letzten Jahren im März bei Rodenkirchen LÄUFT, die Doppelwertung für ambitionierte Starterinnen und Starter bei der beide Ergebnisse über 5 und 10 Kilometer in eine Gesamtwertung einfließen.

Zeitplan
15:30 Uhr: Ausgabe der Startunterlagen
17:00 Uhr: Start Little Candy-Run (500m Bambinilauf bis einschl. Jahrgang 2015)
17:30 Uhr: Start Big Candy-Run (Jahrgänge 2007 bis 2014)
18:00 Uhr: Start Halloween-Run 5km (Zielschluss: 50 Minuten Nettolaufzeit)
19:00 Uhr: Start Halloween-Run 10km (Zielschluss: 90 Minuten Nettolaufzeit)
20:10 Uhr: Siegerehrung Halloween-Runs
(Autor & Copyright: Stephan Flock für Laufen im Rheinland)

21.10. Ilona Schaffrath aus Euskirchen gehört zur Sechser-Gruppe der Mainova Frankfurt Marathongirls
Kaum zu glauben, dass bis vor etwa 50 Jahren das Thema „Frauen und Marathonlaufen“ keine gesellschaftliche Rolle spielten. Frauen waren lediglich auf der Kurz- und Mittelstrecke unterwegs – längere Distanzen waren verpönt, galten als unweiblich und gesundheitsschädigend für Frauen. Heute steht fest: Marathon ist keine Männerdomäne mehr. Der Frauenanteil bei Laufveranstaltungen steigt jährlich - auch beim Mainova Frankfurt Marathon.

Eine der sechs #marathongirls beim Mainova Frankfurt Marathon ist Ilona Schaffrath aus Euskirchen-Kuchenheim
Ilona war lange Zeit hinsichtlich ihres Körpergewichts weit vom Ideal einer Läuferin entfernt. Doch durch eiserne Disziplin gelang es ihr, über 30 Kilogramm abzunehmen. Vor lauter Sorge dem Jo-Jo-Effekt zum Opfer zu fallen, begann sie mit dem Laufen. Was im Jahr 2016 als reine Verzweiflungstat begann, entwickelte sich sehr schnell zu ihrer absoluten Leidenschaft, die nun ihre komplette Freizeit bestimmt.
Mittlerweile blickt sie stolz auf ihre sieben erfolgreichen Marathons und unzählige Halbmarathons zurück. Wenn sie für das CEP Pacermakerteam im Einsatz ist, steckt sie andere mit ihrer Motivation an. Außerdem brennt sie seit mehr als zwei Jahren nun darauf, beim legendären Frankfurt Marathon starten und über den roten Teppich in die Festhalle einlaufen zu dürfen.
(Quelle: Mainova Frankfurt Marathon)

20.10. Herbstlauf-Jubiläum des LSV Porz am Samstag
Köln.
Eine Traditionsveranstaltung feiert am 22. Oktober sein Jubiläum. Der Herbstlauf des LSV Porz / Köln in Leidenhausen startet zum 50. Mal und ist somit der älteste Kölner Straßenlauf. Im Angebot stehen Strecken von 1, 5 und 10 Kilometer sowie Halbmarathon. Gelaufen wird auf der bekannt schnellen Runde durch das Naherholungsgebiet Leidenhausen. Los geht es ab 11 Uhr auf den DLV-vermessenen und bestenlistenfähigen Strecke. Nachmeldungen sind am Samstag noch vor Ort möglich. Der LSV Porz freut sich als Veranstalter über hohe Meldezahlen und spannende Rennen.
 
Startzeiten:
11:00 Uhr     5 Km Nordic / Walking
11:15 Uhr     1 Km Schülerlauf
11:30 Uhr     5 Km
11:50 Uhr     10 Km
12:50 Uhr     21,1 Km
www.helmuturbach.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

19.10. Die Anmeldung für den Carglass® Köln Triathlon ist geöffnet
Am 3. September 2023 findet der Carglass® Köln Triathlon statt, und ab sofort ist die Anmeldung für die 2. Auflage geöffnet.
 
Schwimmen im Rhein, Radfahren am Rheinufer und auf der Autobahn sowie Laufen über die Hohenzollernbrücke zum Kölner Dom werden wieder die herausragenden Merkmale der Veranstaltung sein.

"Nach der tollen Premiere bei bestem Wetter und ausreichend Wasser im Rhein wollen wir die schönen Momente und die Begeisterung der Sportler mit ins nächste Jahr nehmen. Die vielen positiven Rückmeldungen von allen Seiten haben uns überzeugt, den Triathlon wieder in diesem Format auszurichten", sagt Markus Frisch, Geschäftsführer der Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH.
 
Davon ist auch der Titelpartner Carglass® überzeugt und hat den Vertrag um zwei weitere Jahre verlängert.
 
"Wir haben uns sehr gefreut, dass wir an dem emotionalen und erfolgreichen Start-Event in diesem Jahr teilnehmen konnten", sagt Galina Herzig, Director Sales & Marketing und Vorsitzende der Carglass®-Stiftung GIVING BACK. "Daher möchten wir auch in den nächsten Jahren den Triathlon weiter unterstützen."
 
Am 3. September 2023 werden wieder eine Mitteldistanz (1,9 km Schwimmen - 81,2 km Radfahren - 19 km Laufen), eine Olympische Distanz (1,5 - 43,2 - 9,5), eine Sprint-Distanz (0,5 - 24,2 - 4,8) sowie ein Staffelwettbewerb bei der Olympischen Distanz angeboten.
 
Neu ist in 2023 zusätzlich die Sprint-Staffel.
www.koeln-city-triathlon.de
(Autor & Copyright: Jan Broniecki für Laufen im Rheinland)

18.10. Platinman startet wieder durch
Hennef.
Am 13.November findet mit dem 8. Platinman einer der landschaftlich schönsten und zugleich einer der härtesten Trailruns in NRW statt. Der Anmeldeschluss ist am 31.10. - also in etwa 2 Wochen. Nutzt die Zeit und meldet euch schnell noch online an unter www.platinman.de. Trotz der schon wieder steigenden Coronazahlen sieht es so aus, dass ein ganz normaler Lauf möglich ist. Es wird also wie gewohnt einen Startschuss je Lauf geben.

Startzeiten:
Platinman: 10:30 Uhr
Platinman light: 11 Uhr

Anfahrt und Parken: 53809 Ruppichteroth, Hauptstraße 4
Geparkt wird gemäß Genehmigung auf der Hauptstraße zwischen Sportplatz und Hatterscheid und zwar einseitig auf der Seite in Fahrtrichtung von Winterscheid nach Hatterscheid!! Idealerweise fahrt ihr also alle über Winterscheid an. Dann seid ihr zum Parken gleich auf der richtigen Seite. Bitte folgt den Anweisungen unserer Helfer. Achtet darauf, nicht die gekennzeichneten Lücken zuzuparken. Diese sind für den öffentlichen Linienverkehr vorgesehen. Das Ordnungsamt hat angekündigt, hier genau hinzusehen.

Ausschilderung der Strecke: Der Platinman hat rote Startnummern (bis auf wenige Ausnahmen auch rote Armbänder), der Platinman Light hat blaue Startnummern und blaue Armbänder. Dementsprechend folgt ihr auf der Strecke auch den roten oder blauen Pfeilen. Die Streckenposten erkennen an der Farbe eurer Startnummer, wo sie euch an wichtigen Verzweigungen hinschicken müssen.

Während der Veranstaltung ist KEINE einzige Straße für den Verkehr gesperrt. Grundsätzlich handelt ihr eigenverantwortlich, wenn ihr in Berührung mit dem Straßenverkehr kommt. Beachtet, dass ihr gegenüber dem fliessenden Verkehr keine Privilegien habt. An besonders gefährlichen Stellen, wie z.B. der Straßenquerung an der Winterscheider Mühle, setzen wir besonders viele Helfer und sogar die Feuerwehr ein, um euch eine sichere Querung zu ermöglichen. Aber auch unsere Helfer haben keine Rechte, in den Verkehr einzugreifen. Sie dürfen keine Autos anhalten.

Zieleinlauf: Wichtig - beim Zieleinlauf das Handgelenk mit dem Chip an den Leser halten, um die Endzeit zu messen. Die Zeit ist in Echtzeit im Internet ersichtlich. Im Zieleinlauf gebt ihr den Chip ab und erhaltet eure Medaille.

Hunde: Da immer wieder wegen Hunden nachgefragt wird: Ja, Hunde sind erlaubt. Die Hundeführer sind aber gehalten, beim Start sich aus Sicherheitsgründen im Feld hinten anzustellen und den Hund an der kurzen Leine zu halten.

Stöcke: Die Verwendung von Stöcken ist grundsätzlich verboten.

In diesem Jahr wird es wieder wie gewohnt Duschen und auch die Sportgepäckaufbewahrung geben.
(Mitteilung: Platinman)

17.10. Traumwetter beim 36. Refrather Herbstlauf im Königsforst
Bergisch Gladbach.
Die Stimmung an diesem goldenen Oktobersonntag war einfach prächtig. Das TV Refrath running team hatte zu seinem traditionellen Herbstklassiker eingeladen. „Wir sind sehr zufrieden, die 300er Meldemarke doch noch überschritten zu haben. Das „trommeln“ hat sich gelohnt“, freute sich auch René Grass, der sich im TVR-Team für die Social Media Aktivitäten auszeichnet . Final waren 240 Läuferinnen und Läufer aus dem ganzen Rheinland gekommen und haben es nicht bereut. „Es ist so locker und sehr familiär hier. Allein für das tolle Kuchenbuffet in der Schutzhütte „Am dicken Stock“ hat es sich gelohnt zu kommen“ bekamen die vielen Helfer vom TV Refrath immer wieder zu hören.  

Nicole Scholz rennt über 5 km allen Männern davon
Das sieht man auch nicht alle Tage: die schnellste Läuferin im TV Refrath läuft auf dem 5 km Wendepunktkurs nach genau 17:30 min einen neuen Vereinsrekord und lässt alle männlichen Konkurrenten hinter sich. Sie siegt, ohne sich zu komplett verausgaben, vor Vereinskollege Marc Schneider (18:02), Norbert Schneider (18:12) und Frederik Dönch (18:18).

Refrather Frauen verbessert den Deutschen Rekord in der 5 km Mannschaftswertung
Hinter der Gesamtsiegerin Nicole Scholz finishen gleich vier weitere TVR-Läuferinnen auf den Plätzen zwei bis vier. Hinter der 23jährigen Nicole Scholz laufen Alexandra Tiegel (18:50/1.W35), die Bestzeit laufende junge Evrim Sevgin (19:11) und die 24jährige Carola Riethausen, die als Vierte ebenfalls mit 19:54 Minuten noch unter der 20-Minuten-Marke blieb. Vom TVR-Coach Jochen Baumhof erhofft und auch prognostiziert: Das Refrather Frauenteam in der Besetzung Nicole Scholz, Alexandra Tiegel und Evrim Sevgin verbessern den Deutschen Rekord in der 5 km Mannschaftwertung in der Frauenhauptklasse auf 55:31 Minuten um 1:36 min. Die bisherige Bestmarke in der neuen DLV-Wertung wurde in diesem Jahr von der Aachener TG mit 57:07 min beim ersten 5k Race Day in Refrath aufgestellt. “Dies ist nun schon unser dritte Deutsche Rekord in dieser außergewöhnlichen Laufsaison, unglaublich„ freuen sich alle im, inzwischen auf 110 Mitglieder angewachsenen, TVR running team über den außergewöhnlichen Erfolg der TVR-Damen.

Till von Bracht gewinnt die 10 km knapp vor Johannes Ritter
Nach einer beruflich anstrengenden Woche waren die Beine von Johannes Ritter nicht ganz so frisch wie erhofft. Aber der 57jährigige lief trotzdem mit 35:45 min eine neue Jahresbestzeit und gratulierte dem 20 Jahre jüngeren Tagessieger Till von Bracht, der in 35:34 Minuten nach 10 km elf Sekunden vor dem Refrather die Ziellinie überquerte. Dritter in 37:59 min wurde Deniz Gündüz. Hinter den ersten Beiden Frauen Carolin Götze (42:20) und Katharina Deutzmann (43:24) lief der Herkenratherin Monika Gippert mit starken 43:57 min auf Platz eins der DLV-Bestenliste in der AK W60. Eine außergewöhnlich schnelle Zeit lief ein erst 14 Jahre alter Triathlet der SV Bergisch Gladbach: Felix Stieffenhofer rannte in seinem ersten 10 km Lauf nach nur 38:56 min ins Ziel – herzlichen Glückwunsch !

Die erste Refrather Waldmeile kam an
Genau 30 Teilnehmer standen bei der ersten Waldmeile über knapp 1,7 Kilometer am Start. Während vorne die Siegerinnen Luise Reisinger (6:05) von der LG Stadtwerke Hilden und Yara Zimmermann (6:31) von der DSHS Köln sowie Norbert Schneider (5:35) und Timofey Klyuev (5:39) von der LAZ Puma Rhein-Sieg um die vordersten Platzierungen kämpften, liefen einige Mütter und Väter mit ihren Kindern und dem Olympischen Gedanken: Spaß haben, einfach dabei sein und die Stimmung genießen.
(Autor & Copyright: Jochen Baumhof für Laufen im Rheinland)

16.10. Knapp 1.000 Teilnehmer beim Drei-Brücken-Lauf
SSF Bonn- und LT Ennert-Athleten dominieren die Rennen
Bonn-Beuel.
Endlich wieder ein Massenstart-Rennen beim 39. Drei-Brücken-Lauf in Bonn-Beuel. Genau 964 Meldungen verzeichnete die Tradidtionsveranstaltung auf Bonns beliebtester Laufrunde. Nach zwei Jahren, mit einem ausgeklügelten Corona-Konzept, konnte der TuS Pützchen alle Läufer zusammen in den drei Rennen im Zwanzig-Minuten-Takt am Rondell am Hans-Steger-Ufer auf die Strecke schicken. Wie immer ging es am Beueler Rheinufer, über die Südbrücke, durch die Rheinaue, auf der Bonner Uferpromenade und über die Nordbrücke zum Ziel nahe der Kennedybrücke.

Zum Auftakt startete um 9 Uhr der 30-Kilometer-Lauf über die zweimal zu durchlaufende Runde. Sieger waren Max Komes (SSF Bonn, 1:53:06) und Geburtstagskind Julia Kümpers (LAC Kronshagen). Die frühere Bonnerin benötigte Zwei Stunden und acht Minuten für die Langdistanz und war damit konkurrenzlos.

Um 9.20 Uhr folgte über Zehn-Kilometer der teilnehmerstärkste Lauf. Von den 385 Finishern erreichte Miguel Risco Bermejo als Erster von allen Teilnehmern das Ziel. Der SSF-Athlet hatte in der Zeit von 31:44 Minuten einen Vorsprung von rund zweieinhalb Minuten. Schnellste Frau wurde Caterina Schneider vom LT Ennert. Eine Woche nach ihrem Marathon in Essen (3:21 Std.) konnte die 51-Jährige mit der Zeit von 42 Minuten und einer Sekunde zufrieden sein.

Den Abschluss bildete der 15-Kilometer-Lauf. Hier konnte Alexander Löhr seinen Vorjahressieg wiederholen. Der Läufer aus Linz finishte mit mehr als drei Minuten Vorsprung in 52:04 Min. Auf Gesamtplatz Drei lief Susanne Hahn vom Meckenheimer SV. Die ehemalige Top-Läuferin und zweifache Olympia-Teilnehmerin im Marathon war in 57:30 Minuten unschlagbar.

Ein Jubiläum feierte der Spendenzweck der Veranstaltung. Zum 25. Male wurden mindestens 50% des Startgeldes an die Deutsche KinderKrebshilfe abgeführt. "In den zurückliegenden 25 Jahren konnte dank der Spendenfreudigkeit der Teilnehmer ein Betrag in Höhe von mehr als 230.000 Euro überwiesen werden", sagte Orga-Leiter Dieter Stein.

Ergebnisse:
Männer, 10 km: 1. Miguel Risco Bermejo (SSF Bonn) 31:44 Min., 2. Markus Seidenfaden (LC Euskirchen) 34:21, 3. Björn Timmermann (SSF Bonn) 35:06.
Frauen, 10 km: 1. Caterina Schneider (LT Ennert) 42:01 Min., 2. Luisa Köhn (Bonn) 43:35, 3. Vivien Maas (DZNE Brain Runner) 43:47.
Männer, 15 km: 1. Alexander Löhr (TV Eiche Bad Honnef) 52:04 Min., 2. Manuel Reuter (PSV Bonn) 55:42, 3. Joe Körbs (LT Ennert) 57:45.
Frauen, 15 km: 1. Susanne Hahn (Meckenheimer SV) 57:30 Min., 2. Thurid Buch (Alfterer SC) 1:04:35, 3. Grit Baedecker (Bonn) 1:07:11.
Männer, 30 km: 1. Max Komes (SSF Bonn) 1:53:06 Std., 2. Gero Kümpers (LAC Kronshagen) 1:55:10, 3. Timothy Engel (LT Ennert) 1:59:01.
Frauen, 30 km: 1. Julia Kümpers (LAC Kronshagen) 2:08:51 Std., 2. Phyllis Emilia Mayer 2:19:31, 3. Kira Vordermark (LT Ennert) 2:30:02.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

15.10. Laufen im Rheinland - TV-Tipp für Sonntag
Amsterdam-Marathon (Niederlande)

08:45-11:30 Uhr Eurosport LIVE

14.10. 25 Jahre laufen für die Deutsche KinderKrebshilfe
Drei-Brücken-Lauf startet am Sonntag zum 39. Mal in Beuel
Beuel.
Es war am 6. November 1983, als der Drei-Brücken-Lauf am Hans-Steger-Ufer in Beuel zum ersten Mal startete. Am kommenden Sonntag erlebt die beliebte Veranstaltung ab 9 Uhr mit rund 1.000 Teilnehmern ihre 39. Auflage. Lediglich einmal (1988) musste der Lauf ausfallen. Veranstalter ist seit jeher der TuS Pützchen 05 e.V. für den der Lauf auch zur Außendarstellung dient.

Im Rahmen eines Stammtisches der Abteilung Freizeitsport trug der damalige Abteilungsleiter Bernhard Mertens (+2015) im Verein die Idee eines Volkslaufes vor, der zudem einem guten Zweck dienen sollte, der Aktion Sorgenkind (heute: Aktion Mensch). Aufgrund der Streckenführung über die drei Brücken Bonns, lag nichts näher als die Bezeichnung „Drei-Brücken-Lauf“ zu wählen.

Nach gründlicher Vorbereitung erfolgte an jenem Novembertag um 10 Uhr der Startschuss zum 1. Drei-Brücken-Lauf. Insgesamt 75 Teilnehmer konnten damals zwischen zwei Laufstrecken (10 km und 15 km) und einer Wanderstrecke über 7 km wählen und erliefen einen Spendenerlös von 539,- DM.

1985 wurde erstmals die Strecke über 30 km (entspricht zwei großen Brückenrunden) ins Programm genommen. In den folgenden Jahren erfreute sich der Drei-Brücken-Lauf wachsender Beliebtheit und so konnte von 1983 bis 1996 der Aktion Sorgenkind insgesamt ein Spendenerlös von rund 10.500 Euro zur Verfügung gestellt werden.
Natürlich ging auch Corona nicht spurlos am Drei-Brücken-Lauf vorbei. Das Orga-Team ist aber stolz, dass es mit einem ausgeklügelten Hygienekonzept bei einem limitierten Starterfeld gelungen ist, den Benefizlauf auch in den Pandemie-Jahren 2020 und 2021 zur Freude der Teilnehmer durchzuführen. In diesem Jahr findet der Lauf ohne Einschränkungen statt: Der Start erfolgt am Rondell am Hans-Steger-Ufer. Das Wettkampfbüro befindet in der nahegelegenen Josefschule.

„Für unsere rund 60 Helfer sowie den Aktiven, mitgereisten Fans und Familienangehörigen ist der Ort, auch dank der reichhaltigen Kuchentheke zur Stärkung nach dem Lauf, die Anlaufstelle“, betont Dieter Stein. Für den Organisations-Leiter ist der Lauf mehr oder weniger das Ganze Jahr präsent. „Die eigentliche Vorbereitung beginnt vier Wochen vor dem Termin und ist dann fast ein Vollzeitjob“, so Stein, der den Lauf zusammen mit seinem Sohn Christian gestaltet.

Der Drei-Brücken-Lauf gehört zu den ältesten Volksläufen im Bonner Raum und ist auch für Florian Stader ein wichtiger Termin. „Die Streckenauswahl ist reizvoll und allein schon wegen des guten Zwecks muss der Lauf unterstützt werden“, sagt der 65-Jährige Bonner, der bereits in den 90er Jahren mitgelaufen ist und am Sonntag über 15 Kilometer am Start ist.

„Der Charakter eines Spendenlaufs war und ist es uns wichtig und steht für uns im Vordergrund. Daher haben wir das Startgeld niedrig gehalten und geben mindestens 50% des Startgeldes als Spende an die Deutsche KinderKrebshilfe“, so Dieter Stein. In den zurückliegenden 25 Jahren konnte so dank der Spendenfreudigkeit der Teilnehmer ein Betrag in Höhe von rund 226.500 Euro überwiesen werden.

Nachmeldungen sind bei Abholung der Startunterlagen am Freitag von 14 bis 18.30 Uhr im Bonner Laufladen und am Samstag von 10 bis 17.30 Uhr in der Josefschule möglich.
www.drei-bruecken-lauf.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

13.10. 36. Refrather Herbstlauf startet am 16. Oktober
Refrath.
Der Countdown läuft! Am kommenden Sonntag fällt im Königsforst der Startschuss bei der ältesten Laufveranstaltung des TV Refrath. Auf den schnellen Wendepunktstrecken könnt ihr eure Jahresbestzeit angreifen oder genussvoll durch den Herbstwald laufen. Ihr habt die Wahl: 1,6 km Waldmeile, die 5km oder den Hauptlauf über 10km. Der feste Naturboden ist bei jedem Wetter bestens präpariert und der Rennweg frisch asphaltiert. Der Herbstklassiker, organisiert von Läufern für Läufer. Das Meldeportal ist bis zum Lauftag auch für Kurzentschlossene offen. www.refrather-herbstlauf.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

12.10. Vorfreude bei den Kometen vor dem 14. Steckenborner Lichterlauf
https://komet-steckenborn.de/

11.10. Konstanze Klosterhalfen vor Halbmarathon-Debüt
Die Veranstalter haben am Freitag hochkarätige Felder für den Halbmarathon Ende Oktober in Valencia präsentiert. Unter den angekündigten Läuferinnen: 5.000-Meter-Europameisterin Konstanze Klosterhalfen.

Die Strecke ist schnell, das Feld jährlich hochkarätig. Und in diesem Jahr aus deutscher Sicht noch einmal von besonderem Interesse: Der Halbmarathon von Valencia (Spanien) am 23. Oktober findet mit Konstanze Klosterhalfen (TSV Bayer 04 Leverkusen) statt. Das geht aus einer Teilnehmerliste hervor, die die Veranstalter am Freitag auf ihrer Webseite veröffentlicht haben. Die 5.000-Meter-Europameisterin wird in Valencia ihr Debüt auf der 21,0975 Kilometer langen Strecke feiern und bereitet sich darauf zurzeit erstmals in einem Höhentrainingslager in Kenia vor.

"Ich bin schon ein bisschen aufgeregt, aber ich freue mich auch!" blickt Konstanze Klosterhalfen voraus. Die Vorbereitung laufe gut und es sei sehr inspirierend, im Läuferland Kenia zu trainieren und zu sehen, wie es die Besten der Welt machen: "Die ganze Atmosphäre und das einfache Leben hier ermöglichen noch einmal einen ganz anderen Fokus. Daher konzentriere ich mich zunächst ganz auf die Zeit in Kenia. Dann weiß ich, dass ich gut vorbereitet bin, und möchte einfach laufen und schauen, was in Valencia geht."

Konstanze Klosterhalfen hält die deutschen Bahn-Rekorde auf Strecken von der Meile bis zu den 10.000 Metern. Auf der Straße ist sie bisher seltener in Aktion getreten, konkret seit 2017 nur dreimal, je einmal über die Meile, über 5 Kilometer und zuletzt im Dezember 2021 über 10 Kilometer mit Bestzeit von 31:10 Minuten. Mit ihrem großen läuferischen Potenzial ist der 25-Jährigen jedoch ganz sicher in Zukunft auch auf der Straße Großes zuzutrauen. Und: "Ein Halbmarathon wird mir auch für die Bahn eine andere Stärke geben."

Kibiwott Kandie zurück auf der Weltrekord-Strecke
Für ein schnelles Tempo wird in Valencia in jedem Fall die hochkarätige Konkurrenz sorgen: Vicoty Chepngeno (Kenia; PB: 1:05:03 h) führt ein Feld an, in dem vier Athletinnen schon unter 1:06 Stunden geblieben sind, gefolgt von der besten Europäerin,10.000 Meter-Europameisterin Yasemin Can (Türkei; 1:06:20 h). Zum Vergleich: Bis Melat Kejeta (Laufteam Kassel) im Jahr 2020 beim Gewinn des Vize-Weltmeistertitels den deutschen Halbmarathon-Rekord auf 1:05:18 Stunden und damit in neue Dimensionen geschraubt hat, war mit Ex-Rekordlerin Uta Pippig (1:07:58 h) nur eine Deutsche je unter 1:08 Stunden gelaufen.

Sogar noch höher einzuschätzen ist das Feld der Männer, in dem Kibiwott Kandie (Kenia; PB: 57:32 min) an die Stätte seines Halbmarathon-Weltrekords zurückkehrt. Er wird unter anderem herausgefordert von seinem Landsmann Sebastian Sawe, der sich 2022 auf 58:02 Minuten steigern konnte.
(Quelle: Leichtathletik.de)

10.10. 4. Computacenter Martinslauf Sindorf steigt am 10. November: leckere Weckmänner warten im Ziel
„3 Läufe – 1 Start“: VfL Sindorf und pulsschlag locken Laufbegeisterte in den Rhein-Erft-Kreis +++ Schüler und Bambini laufen um die Ulrichschule
Kerpen.
Rechtzeitig vor Ende des Laufjahres steigt im Rhein-Erft-Kreis ein ganz besonderer Saisonabschluss. Denn am Donnerstagabend, 10. November 2022, fällt in Kerpen-Sindorf der Startschuss zum 4. Computacenter Martinslauf powered by GVG Rhein-Erft. Möglichmacher und treibende Kraft des beliebten Events ist der VfL Sindorf, der durch sein tatkräftiges Engagement in der Organisation die Veranstaltung unterstützt und mit seinen vielen Helfern für die Absicherung der Strecke sorgt. Während die Großen sich auf eine schnelle Strecke freuen können, startet der Nachwuchs beim GVG-Schüler- und Bambinilauf rund um die Ulrichschule, die in diesem Jahr wieder als Gastgeberin den Start- und Zielbereich an der Hegelstraße stellt. Und als Belohnung wartet im Ziel auf alle kleinen und großen Martinsläufer ein leckerer Weckmann!

3 Läufe – 1 Start plus GVG-Schülerlauf und Bambinilauf
Der VfL Sindorf setzt gemeinsam mit Veranstalter Holger Wesseln von der Kölner Agentur pulsschlag auf ein „3 Läufe – 1 Start“-Event mit einer Mischung aus klassischem Straßenlauf und Volkslauf für Jedermann, der Jung und Alt zum kollektiven Laufschuhschnüren animieren soll. Die drei Läufe finden auf einem 3,3 Kilometer langen Rundkurs durch Sindorf mit Start und Ziel an der Ulrichschule statt. Teilnehmer können spontan entscheiden, wie viele Runden sie laufen möchten und wahlweise nach 3,3, 6,6 oder zehn Kilometern ins Ziel laufen. Am Ende gibt es für jede Streckenlänge eine separate Wertung. Dabei ist die 10-Kilometer-Distanz offiziell vermessen.

„Rechtzeitig vor Ende des Laufjahres präsentieren wir mit tatkräftiger Unterstützung der Computacenter AG, der GVG Rhein-Erft und des VfL Sindorf der regionalen Laufgemeinde einen tollen Event und laden alle Sportbegeisterten zu einem außergewöhnlichen Laufabend ein“, freut sich Wesseln, der unter anderem mit seiner Agentur erfolgreich die GVG-Winterstaffel Pulheim und den GVG-Frühlingslauf Frechen veranstaltet.

Der Startschuss fällt donnerstagabends mit dem 650-Meter langen Bambini-Lauf um 17:45 Uhr im Start- und Zielbereich an der Ulrichschule. Neben einem Weckmann können die ganz Kleinen nach dem Lauf um die Sindorfer Grundschule ihre verdiente Medaille entgegennehmen. Beim GVG-Schülerlauf geht es im Anschluss zwei Mal um die Ulrichschule (2 km) und im Ziel winkt allen, wie bei den Großen, ein leckerer Martinsweckmann.

Läuferinnen und Läufer können sich auf der Homepage des Veranstalters www.martinslauf-sindorf.de anmelden. Im Startgeld inbegriffen ist eine vermessene Strecke mit Transponder-Zeitmessung, ein Online-Urkunden-Service, eine reichhaltige Strecken- und Zielverpflegung und ein kostenfreies Exemplar der Laufzeitschrift „LÄUFT“. Interessierte können noch bis zum 31. Oktober das Martinslauf-Funktionsshirt bei der Anmeldung bestellen.

Zeitplan
16:30 Uhr: Beginn der Startunterlagenausgabe
17:30 Uhr: Öffnung Taschenabgabe
17:45 Uhr: 650 Meter-Bambinilauf
18:15 Uhr: 2 km-GVG-Schülerlauf
18:45 Uhr: Computacenter Martinslauf – 3,3 km | 6,6 km | 10 km
19:00 Uhr: Siegerehrung Schülerlauf
20:00 Uhr: Siegerehrung 10 km
(Mitteilung: Pulsschlag für Laufen im Rheinland)

09.10. Geglücktes Marathon-Jubiläum in Essen
1.279 Laufbegeisterte finishten den Marathon Essen Rund um den Baldeneysee 2022. Das beliebte Event feierte seinen 60. Geburtstag

Bereits zum 60. Mal ging der Marathon Essen Rund um den Baldeneysee 2022 über die Bühne. Beim Jubiläum gewannen der Berliner Tobias Singer sowie die Hamburgerin Hanna Tempelhagen über die vollen 42,195 Kilometer. Gut 400 Läufer finishten über die Marathondistanz. Auf der 16,7 Kilometer langen Seerunde hatten derweil Andreas Sprott und Marit Bergmann die Nase vorn.
401 glückliche Läufer kamen bei perfekten Laufbedingungen beim wieder einmal bestens organisierten Marathon Essen Rund um den Baldeneysee 2022 nach 42,195 Kilometern ins Ziel. Hinzu kamen über 700 Finisher der Seerunde, die als Einsteigerdistanz angeboten wurde. Ebenfalls dabei waren 175 Teilnehmer des Marathonstaffel-Wettbewerbs. Allesamt nahmen sie die attraktive Strecke rund um den Baldeneysee in Angriff.

Für die schnellste Marathonzeit des Tages sorgte dieses Mal Tobias Singer vom Berlin Marathon Team. Singer, der zu Beginn von seinen Teamkollegen Johannes Motschmann und Fabian Clarkson begleitet wurde, benötigte 2:20:27 Stunden und war so 18 Sekunden schneller als Üzeyir Söylemez vom Ayyo Team Essen. Dritter wurde Elias Sansar (TuS Eintracht Bielefeld, 2:25:54 Stunden). Bei den Frauen setzte sich hingegen Hanna Tempelhagen vom Turnerbund Hamburg Eilbeck durch. In 2:52:23 Stunden war sie die einzige Läuferin des Tages, die unter drei Stunden bleiben konnte. Komplettiert wurde das Marathon-Podest durch Lisa Stollenwerk (USC Bochum, 3:03:01 Stunden) sowie Franziska Schneider (Selbstläufer SV Altenahr, 3:11:57 Stunden).
703 Läufer finishen die Seerunde

Zumindest mit Blick auf die Finisherzahl noch beliebter als der Marathon war die Seerunde. Ganz 703 Sportler kamen nach einer Runde um den Baldeneysee ins Ziel. In einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen setzte sich am Ende Andreas Sprott (Provinzial Schutzengel Team) in 57:30 Minuten vor dem Franzosen Fred Delannoy (57:36 Minuten) durch. Noch knapper war das Rennen um Platz drei. Diesen sicherte sich Timo Gauselmann in 59:11 Minuten vor Murat Celik (Ayyo Team Essen, 59:12 Minuten). Mit dem Niederländer Mark Saathof (LAAC Enschede, 59:37 Minuten) blieb auch der fünfte Finisher noch unter einer Stunde. Rund fünfeinhalb Minuten später folgte mit Marit Bergman (Lauf Team Unna) nach 1:05:17 Stunden bereits die erste Frau. Dahinter sicherten sich Anastasiia Yasyr (Starlight Team Essen, 1:09:46 Stunden) und Sandra Sachs (LG Wuppertal, 1:10:05 Stunden) die Plätze zwei und drei.

Altersklassensieg für Jonas Land und Caterina Schneider
Mit seinem ersten Marathon in einer Zeit von 2:36:40 Stunden schiebt sich Jonas Land vom LAZ Puma Rhein-Sieg auf Platz 1 der deutschen Bestenliste in der U23 vor. Einen Altersklassensieg verbuchte auch Caterina Schneider. Die Athletin des LT Ennert wurde in 3:21:34 Std. Gesamt-5. und 1. der W50.
(Quelle. Runners World)

08.10. Laufend gruseln im Forstbotanischen Garten: Halloween-Run steigt am 31. Oktober
Grusel-Event mit 4 Läufen: Halloween-Run über 5 und 10 Kilometer und Little & Big Candy-Run - Stimmungsvoll-schaurig beleuchtete Strecke und gruseliges Rahmenprogramm für Groß & Klein
Köln.
Wenn am 31. Oktober im Forstbotanischen Garten der Startschuss zum Halloween-Run fällt, stehen nicht nur die Laufleistungen im Vordergrund. Denn passend zum Motto treffen sich sportbegeisterte Geister und Spukgespenster, um sich mit Gleichgesinnten auf einer Fünf-Kilometer langen und abgesperrten Strecke im Forstbotanischen Garten laufend zu gruseln. Aber Achtung! Der Halloween-Run Köln von der Triathlonabteilung des TV Rodenkirchen 1898 e.V. ist kein Hindernislauf und es gibt keine Zombies, die die Teilnehmer jagen. Der Halloween-Run Köln ist ein Event für alle, die gerne laufen und die Spaß am Verkleiden haben!

„Alle Teilnehmer, die gerne mit ihren Kids und Freunden etwas unternehmen und die Lust auf ein gruseliges Rahmenprogramm haben, dürfen sich auf eine Laufstrecke mit besonderer Atmosphäre freuen“, verspricht Veranstalter Holger Wesseln. „An Halloween bieten wir neben den beiden Hauptläufen auch einen Big Candy-Run für Schüler und einen Little Candy-Run für Bambini an. Dabei sind gruselige Kostüme absolut erwünscht!“

Schaurig-schöner Event im Forstbotanischen Garten
Die altbekannte Strecke des Kölner Laufklassikers „Rodenkirchen LÄUFT“ durch den Forstbotanischen Garten wird eigens für Halloween auf Teilen stimmungsvoll-schaurig beleuchtet und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer laufen mit Stirnlampen. Angeboten werden beim einzigen Nacht-Lauf durch den Forstbotanischen Garten zwei verschiedene Streckenlängen über 5 und 10 Kilometer sowie ein Little Candy-Run für Bambini und der Big Candy-Run für Schüler. Das große Highlight bildet, wie auch in den letzten Jahren im März bei Rodenkirchen LÄUFT, die Doppelwertung für ambitionierte Starterinnen und Starter bei der beide Ergebnisse über 5 und 10 Kilometer in eine Gesamtwertung einfließen. Bisher haben sich schon über 250 Halloween-Runner angemeldet. Interessierte können sich online über die Homepage www.halloweenrun-koeln.de einen Startplatz sichern. Eine Stirnlampe ist unbedingt erforderlich und kann bei der Anmeldung mitbestellt werden. Und auch das beliebte und auffällige Laufshirt zum Halloween-Run kann man sich bei der Anmeldung bis zum 17. Oktober sichern.

Zeitplan
15:30 Uhr: Ausgabe der Startunterlagen
17:00 Uhr: Start Little Candy-Run (500m Bambinilauf bis einschl. Jahrgang 2015)
17:30 Uhr: Start Big Candy-Run (Jahrgänge 2007 bis 2014)
18:00 Uhr: Start Halloween-Run 5km (Zielschluss: 50 Minuten Nettolaufzeit)
19:00 Uhr: Start Halloween-Run 10km (Zielschluss: 90 Minuten Nettolaufzeit)
20:10 Uhr: Siegerehrung Halloween-Runs
(Mitteilung: Pulsschlag für Laufen im Rheinland)

07.10. Laufen im Rheinland - TV-Tipp am Wochenende
Triathlon-Ironman-WM auf Hawaii

Frauen: ZDF, 07.10.2022, 00:45 - 03:30 Uhr
Männer: ZDF, 09.10.2022, 00:25 - 03:00 Uhr
jeweils ab 18:15 Uhr im Livestream
Übertragung aus Hawaii/USA
Reporter: Martin Schneider
Moderation: Florian Zschiedrich
Experte: Daniel Unger

Chicago-Marathon
Eurosport 2, 09.10.2022, 14:15 - 17:00 Uhr Live
Eurosport, 09.10.2022, 18:30 - 19:30 Uhr Zusammenfassung
(Quelle: ZDF)

06.10. Der Westenergie Marathon wird 60
In Essen steht ein Tag voller emotionaler Höhepunkte bevor. Am 9. Oktober 2022 startet des Tusem Essen am Baldeneysee die 60ste Auflage des traditionsreichsten Landschaftsmarathons in Deutschland. Am 9. Oktober 2022 starten hunderte Athleten auf ihren Strecken - auf der Westenergie Seerunde, bei der Allbau Staffel oder beim Westenergie Marathon über 42,195 Kilometer - und am 9. Oktober 2022 wird Orgaleiter Gerd Zachäus zum letzten Mal verantwortlich den großen Wettkampf starten.
 
Tiefgreifende Entwicklung bei der Organisation des Essener Events
Der 82jährige blickt auf viele Jahre bewegte und emotionale Marathon-Geschichte zurück: "Ich bin selbst 2:40 Stunden im Marathon gelaufen. Seit 1991 arbeite ich beim Tusem Marathon ohne Unterbrechung mit. Ich freue mich auf die 60ste Auflage - aber dann müssen Jüngere ran" - sagt Gerd Zachäus im Rückblick auf seine Zeit als Chef im Ring. "Wir arbeiten jetzt dafür, dass unseren hunderten Sportlern ihre Startnummern, Chips, genug Becher, Bananen und Getränke bekommen. Das ist jetzt das Wichtigste."
 
Gerd hat über die Jahre so ziemlich alles am Start und am Ziel erlebt: Triumph, Freude über Bestzeiten. Aber auch bittere Enttäuschung und Erschöpfung. Alles das ist der Essener Marathon! Der 9. Oktober 2022 bringt aber noch so viel mehr Emotion mit: hunderte Menschen sind auf der vollen Marathon-Distanz am Start. Weit über 1.000 Menschen bestreiten die "Seerunde". Und viele Teams teilen sich die volle Marathon-Distanz untereinander auf. Jeder einzelne geht an eine Leistungs-Grenze - und jeder einzelne bringt eine ganz eigene Essener Marathon-Geschichte mit ins Ziel.
 
Was gehört noch dazu? Am 9. Oktober wechseln bergeweise Bananen den Besitzer. Über die 60 Jahre Marathon ist 1/5 des gesamten Rüttenscheider Grugabades von den Teilnehmenden ausgetrunken worden - und hochgerechnet haben alle zehntausenden Teilnehmer rund 85x den Erdball komplett umrundet.
https://www.westenergie.de/westenergie-marathon
(Autor & Copyright: Gerd Zachäus für Laufen im Rheinland)

05.10. Kölner Marathon-Läufer verursachen Müllberge
Köln.
Der Marathon in Köln sollte nachhaltiger werden. So zumindest der Plan der Veranstalter. Doch Berge von Plastikmüll bleiben nach dem Lauf liegen. Etwa 18.000 Läufer sind am Wochenende in Köln an den Start gegangen, um am Marathon in der Domstadt teilzunehmen. Das hat nicht nur für sportliche Highlights und Fan-Jubel gesorgt, sondern auch für enorm viel Müll, wie Bilder in den sozialen Medien beweisen.
"Traurig, traurig", so der Kommentar einer Nutzerin bei Facebook. "Plastikeinweg sollte gar nicht erst verwendet werden, das ist absolut unnötig...", kommentiert eine andere. Dabei war der Plan der Veranstalter ein anderer. "Alle Becher in die Netze", so die Ansage und Bitte vor dem Lauf. "Gemeinsam können wir es schaffen, den Generali Köln Marathon Stück für Stück nachhaltiger zu gestalten!"
Eigentlich sollten die Trinkbecher von RheinEnergie in großen Körben eingesammelt, gespült und wiederverwendet werden, die Einwegbecher ebenfalls gesammelt und recycelt werden. Die Bilder bei Facebook zeigen jedoch ein anderes Szenario. Seitens der Veranstalter gab es dennoch einen Dank an die Läufer, die sich an die Bitte gehalten und ihre Becher in die Sammelkörbe geworfen haben.

Panne verhindert Streckenrekord
Der Halbmarathon der Männer war hochkarätig besetzt und ein Quartett um Tom Förster (LG Vogtland), Samuel Fitwi (LG Vulkaneifel), Filmon Teklebhran (LAC Freiburg) und Jonathan Dahlke (TSV Bayer 04 Leverkusen) war auf gutem Weg, den Streckenrekord von 1:03:00 Stunden zu knacken, als durch eine Fehlleitung in Ehrenfeld das Feld komplett durcheinander gewürfelt wurde, so dass Förster in 1:04:50 Stunden vor Fitwi (1:04:53 Stunden) und Teklebrhan (1:05:17 Stunden) das Rennen für sich entscheiden konnte.

04.10. Teilnehmerzahlen Köln-Marathon 2022 - 2019
Meldungen - Finisher 2022           Meldungen - Finisher 2019
Marathon              4.158      2.846           6.417      4.380
Halbmarathon     10.660      7.527         16.347    11.850
Staffeln                 1.868      1.668           4.324      4.056
Schulmarathon         150         147              959         811
Kinderlauf              1.218      1.218              515         515
Gesamt             18.054   13.406        28.562   21.612

03.10. Thurid Buch und Markus Mey Deutsche Berglauf-Meister
Die deutschen Meistertitel im Berglauf gingen am Sonntag in Schönau am Königssee an Julius Ott und Laura Hottenrott. Während der Weinheimer überraschend höher gewettete Konkurrenz hinter sich ließ, stürmte die Läuferin aus Kassel bei ihrer Titelverteidigung eindrucksvoll zu einem neuen Streckenrekord.

Trittsicherheit, Kälte-Resistenz, Mut – und natürlich Speed auf 8,4 Kilometern und 1.190 Höhenmetern von Schönau hoch zur Jenneralm waren am Sonntag bei den Deutschen Meisterschaften im Berglauf am Königssee gefordert. "Am Ende war es eine Mischung aus Berg- und Crosslauf, mit dem Schlamm und dem Regen", stellte Siegerin Laura Hottenrott (GSV Grün-Weiß Baunatal) fest, nachdem sie in 54:19 Minuten mit neuem Streckenrekord ihren Vorjahres-Titel verteidigt hatte. Und befand trotz empfindlicher zwei Grad oben am Berg: "Es hat super Spaß gemacht!"

Die 30-Jährige durfte damit bereits zum zweiten Mal innerhalb von sieben Tagen ganz oben auf ein DM-Podium klettern, denn sie hatte am Sonntag zuvor schon in Ulm im Halbmarathon triumphiert und sich anschließend erst kurzfristig für den Start bei der Berglauf-DM entschieden. "Wahnsinn, der zweite DM-Titel in einer Woche!" strahlte sie zufrieden.

Aus Rheinländer Sicht überzeugten Thurid Buch und Markuy Mey. Die beiden 51-Jährigen vom Alfterer SC und TV Konzen gewannen jeweils ihre Altersklasse in 1:07:58 bzw. 53:51.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

02.10. Köln-Marathon Tobias Blum gewinnt und verabschiedet sich
Köln.
Tobias Blum hat den ersten Köln-Marathon nach der Corona-Pause gewonnen. Der 27-Jährige vom LC Rehlingen setzte sich im Ziel mit einer Zeit von 2:16:25 Stunden nur eine Sekunde vor Hendrik Pfeiffer (TV Wattenscheid) durch. Pfeiffer, der im April in Hannover die Deutsche Meisterschaft gewonnen hatte, war ursprünglich als Blums Tempomacher an den Start gegangen.

Nach 30 Kilometern hatte der 29-jährige Olympiateilnehmer jedoch spontan beschlossen, das Rennen bis ins Ziel zu laufen. Auf der Zielgeraden ließ er dann seinem Kollegen Blum den Vortritt, es war Blums letztes Rennen als Profi. „Wir hatten einen unvergesslichen Moment auf der Zielgeraden“, sagte Pfeiffer im Ziel.

Pfeiffer und Blum hatten sich vom Rest des Feldes abgesetzt und den Sieg unter sich ausgemacht. Dritter wurde der Australier Russel Dessax-Chin, der mit einer Zeit von 2:26:35 zehn Minuten nach dem Siegerduo ins Ziel kam. Blum war am Sonntag 32 Sekunden schneller als bei seinem Köln-Sieg im Oktober 2018. Der deutsche Halbmarathon-Vizemeister hatte vor dem Rennen angekündigt, seine persönliche Bestzeit zu unterbieten und unter 2:15 Stunden zu bleiben. Doch zum Abschluss seiner Profikarriere ging dieser Teil des Plans nicht auf.

Bei den Frauen setzte sich Sabine Burgdorf (ASV Köln) in einer Zeit von 2:40:40 Stunden vor Anna-Lina Dahlbeck (TuS Xanten) und Nina Voelckel (Laufteam Kassel) durch. Burgdorf hatte fast zwölf Minuten Vorsprung auf Dahlbeck, es ist ihr erster Sieg in Köln. Die Kölnerin, Jahrgang 1981, verbesserte ihre Persönliche Bestleistung dabei um 39 Sekunden.

Esther Jacobitz (ASV Köln) gewann den Halbmarathon der Frauen in 1:15,52 Stunden, bei den Männern siegte Tom Förster (LG Vogtland) in 1:04,49 Stunden. Im September hatte Förster in Saarbrücken die deutsche Straßenlauf-Meisterschaft über 10 Kilometer gewonnen.

Ein Teilnehmer des Halbmarathons im Rahmen des Köln-Marathons ist am Sonntagvormittag in Höhe des Mediaparks zusammengebrochen, er musste wohl reanimiert werden. Ein Sprecher des Köln-Marathons bestätigte den Rettungseinsatz grundsätzlich, kannte aber noch keine Details.

Zeugen kümmerten sich um den Verunglückten

Ein anderer Teilnehmer des Halbmarathons berichtete dem „Kölner Stadt-Anzeiger", der Mann sei auf der Erftstraße ungefähr bei Kilometer 18 plötzlich umgekippt. Ein weiterer Läufer sowie eine Läuferin, die sich als Ärztin zu erkennen gab, hätten sofort angehalten und sich um den Mann gekümmert. Ein Anwohner brachte eine Jacke und eine Decke.

Mehrere Minuten später seien dann ein Rettungswagen und ein Notarzt hinzugekommen. Der Zeuge half dabei, das Teilnehmerfeld über den Gehweg um den Unglücksort herum zu lotsen. Wie es dem Läufer geht, ist derzeit noch unklar.
(Quelle: KStA)

01.10. Teilnehmerzahlen Köln-Marathon 2022
Meldezahlen        2022     2019
Marathon              4.158     6.417
Halbmarathon     10.660   16.347
Staffeln                 1.868     4.324
Schulmarathon         150        959
Kinderlauf              1.218        515
Gesamt             18.054  28.562
 
Marathon
Meldungen     4.158 (2019: 6.417)
Frauenanteil     24,1% (1.001)
Durchschnittsalter     40,7 Jahre (42,1 in 2019)
Ältester Teilnehmer     1943 (79 Jahre)
Älteste Teilnehmerin     1948 (74 Jahre)
Nationen     63 Nationen
  
Halbmarathon
Meldungen     10.660 (2019: 16.347, ausgebucht)
Frauenanteil     40,3% (4.301)
Durchschnittsalter     38,9 Jahre (38,0 in 2019)
Ältester Teilnehmer     1939 (83 Jahre)
Älteste Teilnehmerin     1947 (75 Jahre)
Nationen     69 Nationen
 
Staffelmarathon
Meldungen     467 Teams (1.868 Teilnehmer, 2019: 1.081 Teams)
Ältester Teilnehmer     1942 (80 Jahre)
Nationen     34 Nationen

Elitefeld Marathon
Frauen

No.  Name     Vorname     NAT     Jahrgang     Verein     PB     PB/HM
2 Burgdorf    Sabine  GER     1981  ASV Köln 02:41:11     01:16:21
4 Voelckel     Nina     GER     1999  Laufteam Kassel Debut 01:23:51
6 Dahlbeck    Anna-Lina   GER 1981 TuS Xanten 02:51:34 01:20:14
 
Männer
No.     Name     Vorname     NAT     Jahrgang     Verein     PB     PB/HM
1 Blum     Tobias     GER     1995     LC Rehlingen  02:16:57 01:03:18
5 Gillen     Philippe   GER     1989     CSL/Run Squad CGN     02:25:52
7 Dessaix-Chin    Russel     AUS     1978           02:23:12     01:05:32
30 Bock Alexander  GER     1992     LC Rehlingen 02:23:55  01:05:59
32 Pfeiffer Hendrik  GER    1993  TV Wattenscheid 02:10:18 01:02:05

Elitefeld Halbmarathon
Frauen

No.     Name     Vorname     NAT     Jahrgang     Verein  PB     PB/10km
10001 Gehring     Anna     GER     1996     ASV Köln     Debut     33:43
10003 Vernikov, Sonja 2001 LAZ Puma Rhein-Sieg  1:20:00     35:47
10007 Börner, Annika GER  1989 Ayyo Team Essen 01:23:55    36:31
10009 Scholz, Nicole GER 1999     TV Refrath        01:20:50     35:18
10011 Schneider, Claudia GER 1978 LT DSHS Köln eV 01:22:00 37:10

Männer
No.     Name     Vorname     NAT     Jahrgang     Verein  PB     PB/10km
10002 Fitwi, Samuel GER   1996     LG Vulkaneifel  01:01:56     28:00
10004 Förster, Tom  GER   2001     LG Vogtland     Debut     29:53
10006 Dahlke, Jonathan GER 1995 Bayer 04 Leverkusen 01:02:29   
10008 Grommisch, Till  1999 Bayer 04 Leverkusen 01:07:00    30:00
10010 Schröder, Alexander 1990 Bayer 04 Leverkusen 01:06:40     29:51
10012 Söylemz, Üzeyir 1988 Ayyo Team Essen 01:06:58     32:29
10014 Jeandree, Julien 1994 Bayer 04 Leverkusen 01:08:30   30:19
10016 Junghannß, Karl 1996 Erfurter LAC   01:03:42     30:10
10018 Teklebrhan, Filmon 1996 LAC Freiburg     01:03:30     28:33

30.09. 36. Refrather Herbstlauf am 16. Oktober im Königsforst
Bergisch Gladbach.
Die letzten Tage waren ungewohnt kühl und es hat viel geregnet im September. Auch wenn der Fröstelfaktor für den einen oder anderen etwas hoch war, sollten wir über den Regen für die Natur und die immer noch viel zu trockenen Böden freuen. Das hält uns aber nicht ab, gemeinsam mit euch auf einen goldenen Oktobersonntag am 16.10. zu hoffen. Denn an diesem Tag findet die älteste Laufveranstaltung des TV Refrath running teams statt.

Schnelle und windgeschützte Strecken
Auf den schnellen Wendepunktstrecken des Klassikers im Königsforst werden bereits seit über 50 Jahren Wettkämpfe ausgetragen. Während beim Königsforst-Marathon Mitte März seit 1973 die langen Distanzen ab Halbmarathon angeboten werden, könnt ihr euch beim Refrather Herbstlauf auf die beliebten 5 km und 10 km austoben. Beide Strecken sind leicht wellig, DLV-vermessen und bestenlistenfähig. Der feste Naturboden ist bei jedem Wetter bestens präpariert und der Rennweg frisch asphaltiert. Also die beste Gelegenheit, eure persönliche Jahres-Bestzeit anzugreifen.

Neu im Programm: die 1,6 km lange Waldmeile für alle Altersklassen
Statt eines reinen Schülerlaufes dürfen Schüler, Jugendliche und Erwachsene Läufer sich erstmals auf der klassischen Meile über 1609 Meter messen. Eine Gelegenheit für die ganze Familie gleichzeitig am Start zu stehen und zusammen die Refrather Waldmeile zu laufen.
 
Startzeiten: 10.00 Uhr - 5 km | 11:00 Uhr - 10 km | 11.11 Uhr ? 1,6 km Waldmeile
 
Meldungen sind bis zum Lauftag ONLINE möglich
Zusätzliche Nachmeldegebühren werden nicht erhoben. Start und Ziel befinden sich an der Schutzhütte ?Am dicken Stock? nähe des Kinderdorfes Bethanien / Lützerathstraße an der Stadtgrenze zwischen Bergisch Gladbach und Köln mit schneller Anbindung an die A1/A3/A4.

Nachhaltige Siegerstelen aus Holz - Freibier dank Sponsor Krombacher 0,0%
Exklusiv: Die ersten drei im Gesamteinlauf m/w über 5 km und 10 km erhalten eine Holzstele mit ihrem Namen und ihrer Laufzeit per Post nach dem Lauftag zugesandt. Zusätzlich werden bei der Siegerehrung hochwertige Sachpreise ausgegeben. Der ASB stellt zwei offene Zelte zur Taschenablage auf. Und zur Belohnung für alle Teilnehmer spendiert die Krombacher Brauerei aus Kreuztal für alle Finisher die 0,0% Sorten Weizen, Pils und Radler im Ziel.
www.refrather-herbstlauf.de

29.09. Glückliche Läufer beim Aachener Herbstlauf
Aachen.
Beim 7. Herbstlauf der Aachener TG freuten sich die Teilnehmenden am vergangenen Sonntag über eine anspruchsvolle Strecke durch den Aachener Stadtwald und ließen sich nach der Zielankunft die Nobis-Finisher-Printe schmecken. Nachmittags war der Sportplatz Am Chorusberg fest in Kinderhand. Bei den Intersport Drucks Kinder- und Jugendläufen rannten die Sechs- bis Fünfzehnjährigen im Stadioncross um die Wette.
 
In den Hauptläufen, die sich nach dem Anstieg zum ehemaligen Pelzerturm trennten, gehörten die Aktiven der Aachener TG zu den Schnellsten: den Nobis-Printen 7er gewannen Annika Niederau und Jonas Patri, beim Photo Preim 10er liefen Denise Hellwig und Lothar Wyrwoll auf den ersten Platz.
 
Eher sorgenvoll blickte das Orga-Team auf ein geringes Interesse der erwachsenen Läuferinnen und Läufer aus der Region, ein Trend der bundesweit viele Vereine erreicht hat und auch in Aachener Region zu Absagen oder der weiteren Aussetzung von Veranstaltungen führt.
 
Anmeldestart zum 59. Winterlauf am 4. Dezember
Seit Montag, 26. September 2022, ist die Anmeldung zur 59. Auflage des ATG-Winterlaufs möglich. Zu diesem lädt die Leichtathletik-Abteilung der Aachener TG alle Läuferinnen und Läufer am zweiten Advent, 4. Dezember, auf die 16 Kilometer lange Punkt-zu-Punkt-Strecke ein.
 
Weil am traditionellen Startpunkt im Vichtbachtal, dort wo einst das Jugendheim des Vereins als zweite Sport- und Freizeitanlage genutzt wurde, noch nicht alle Schäden der Flutkatstrophe beseitigt sind, wird der Start in Stolberg-Venwegen erfolgen und der bekannten Route über Kornelimünster, die Vennbahntrasse sowie durch das Brander Feld und den Stadtwald zum Chorusberg folgen.
 
Neu in diesem Jahr ist ein gestaffeltes Anmeldeverfahren. Für Anmeldungen innerhalb der ersten Woche beträgt das Startgeld 24 Euro, ab dem 4. Oktober klettert die Teilnehmergebühr auf 26 Euro. Wie in den vergangenen Jahren spendet die Aachener TG einen Euro jeder Anmeldung an die Lebenshilfe Aachen e.V., die mit dieser Förderung ihre Bewegungs- und Sportangebote erweitern kann. Im Dezember werden wieder Bewohner der Lebenshilfe-Einrichtungen als Staffel am Winterlauf teilnehmen.
www.winterlauf-aachen.de

28.09. Van Riesen und Tallmann dominieren Rheinhöhenlauf
Linz/Vettelschoss.
Drei Tage, drei Etappen und 50 Kilometer mussten die 80 Teilnehmer des Rheinhöhenlauf von Freitag bis Sonntag absolvieren. Nach dem Start in Linz mit 14 Kilometern überwiegend bergauf, ging es am Samstag mit einem welligen Halbmarathon in Vettelschoss weiter, ehe zum Abschluss 13 Kilometer bergab nach Linz zurückgelaufen wurden. Die Sieger des Etappenlaufs waren Thierry van Riesen (3:25:03 Std.) und Joanna Tallmann (3:52:49). Sowohl der Läufer vom TuS Horhausen aus dem Westerwald, als auch die Waldbreitbacherin, die für die Selbstläufer SV Altenahr startete, hatten am Ende einen großen Vorsprung auf ihre Verfolger. Großes Lob gab es von allen Finishern an das Orga-Team, das den Lauf im Grenzgebiet zwischen Westerwald und Siebengebirge gewohnt perfekt organisierte. Neben dem Kleidertransport, Streckenverpflegung, Shirt und Medaille, konnten die Teilnehmer den Shuttle mit der historischen Kasbachbahn nutzen. Wie in jedem Jahr ging der komplette Erlös der Veranstaltung an den Förderverein des Franziskus Krankenhaus in Linz.

Ergebnisse:
Männer: 1. Thierry van Riesen (TuS Horhausen) 3:25:03 Std., 2. Steffen Birnbaum 3:39:27, 3. Willi Schauff 3:54:29.
Frauen: 1. Joanna Tallmann (Selbstläufer SV Altenahr) 3:52:49 Std., 2. Susanne Beisenherz (SSF Bonn) 4:17:43, 3. Maren Hamann (Köln) 4:19:25.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

27.09. 1327 Teilnehmer laufen gegen den Hunger
Bonn.
Nach zweijähriger Pause fand am Sonntag in der Bonner Rheinaue der 5. #ZeroHungerRun statt. Insgesamt 1327 Teilnehmer liefen bei dem Spendenlauf, der von der Welthungerhilfe organisiert wird, gegen Hunger und Dürre in Ostafrika. Dabei konnten die Läufer frei entscheiden, ob und wieviel sie spenden wollten. Rund 26.000 Euro kamen am Ende zusammen. „Wir haben ein Ausrufezeichen gegen den Hunger in der Welt gesetzt und den Lauf zu einem unvergesslichen Event gemacht“, dankte Irene Sunnus allen Läufern. Aus sportlicher Sicht konnten vor allem die lokalen Athleten vom LT Ennert und SSF Bonn glänzen. Drei bzw. zwei Podestplätze gingen auf das Konto der beiden großen Bonner Laufvereine. Angeboten wurden neben einem Fünf- und Zehn-Kilometer-Rennen, auch ein Bambinilauf über 400 Meter sowie ein Staffellauf. Schnellste Teams waren das Siebengebirgsgymnasium über Fünf- sowie das GIZ (Gesellschaft für technische Zusammenarbeit) aus Bonn über Zehn-Kilometer.

Ergebnisse:
Männer, 10 km: 1. Yuxiao He (GIZ) 35:24 Min., 2. Patrick Klein (TuS Oberkassel) 35:37, 3. Benjamin Wulf (DSIK) 36:38, 4. Sven Schneider 37:04, 5. Liviu Tihi 37:22.
Frauen, 10 km: 1. Caterina Schneider (LT Ennert) 40:24 Min., 2. Lea Orthen (SSF Bonn) 41:07, 3. Elisa Milz (Laufladen Bonn) 41:08, 4. Alexandra Tiegel (TV Refrath) 42:50, 5. Gina Purschke 43:21.
Männer, 5 km: 1. Jonathan Trebst (SSF Bonn) 15:12 Min., 2. Jakob Nowicki-Koth 16:31, 3. Noah Gutjahr (LT Ennert) 17:22.
Frauen, 5 km: 1. Marike Schneehagen (SSF Bonn) 18:07 Min., 2. Alexandra Tiegel (TV Refrath) 18:27, 3. Luisa Köhn (ASV Sankt Augustin) 19:50.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

26.09. 14. Bickendorfer Büdchenlauf
Vera Coutellier gewinnt erneut über 10 KM und 5 KM – Meter  / Phillippe Gillen über die 10 KM und Hagen Miller über 5KM-Distanz erfolgreich – Daria Funke und Lennet Spelthann gewinnen den Schüler-Lauf. Knapp 1.000 Läuferinnen und Läufer starten im „Veedel“ nach zwei Jahren Pause
Köln.
Zwei Jahre war es am letzten Septemberwochenende im Veedel Bickendorf in Köln sehr leise. Die Corona-Pandemie ließ die Durchführung der beliebten Volkslauf-veranstaltung nicht zu. Umso größer war die Freude als am Sonntag viele Läuferinnen und Läufer von klein bis groß endlich wieder an den Start gehen konnten.

Der Bickendorfer Büdchenlauf bot traditionell bestes Wetter und eine ausgelassene Lauf- und Straßenfeststimmung. Veranstaltet wurde der beliebte Volkslauf von der Bickendorfer Interessensgemeinschaft e.V. und König Event Marketing – und dies bereits zum 14. Mal statt.

Viele Laufbegeisterte aus der Region waren wieder auf der abwechslungsreichen Strecke im Kölner Veedel entlang der Venloer Straße unterwegs und viele Zuschauer feuerten das bunt gemischte Läuferfeld auf dem Rundkurs an. Insgesamt nahmen 937 Sportbegeisterte am kölschen Laufspektakel op d’r Eck in familiärer Atmosphäre teil.

Für Entertainment und den passenden Kommentar zu den spannenden Laufduellen sorgte neben der Laufstrecke erneut Sportmoderator Dirk Froberg, der bei der ARD (Hessischer Rundfunk) zu Hause ist. Vor, während und nach den Rennen garantierte Froberg nicht nur für die Sportlerinnen und Sportler gute Laune und top Motivation im Bickendorfer Veedelskern am Parkplatz der Volksbank Köln Bonn, sondern bewegte auch die Zuschauerinnen und Zuschauer am Streckenrand zum Mitjubeln und Anfeuern.

Den Auftakt machten um 09:30 Uhr die Kleinsten. Beim Bambinilauf gingen 114 kleine Nachwuchsathletinnen und Nachwuchsathleten an den Start, um die 500 Meter Laufstrecke zu bewältigen und sich die goldene Siegermedaille und ein tolles Präsent der Sparkasse Köln/Bonn zu sichern. Im Ziel strahlten dann nicht nur die Kleinen, sondern auch die stolzen Eltern.

Schon im Vorfeld bekam jeder Bambini ein T-Shirt für den Wettkampftag und natürlich auch als Erinnerungsstück für die Teilnahme am 14. Bickendorfer Büdchenlauf.
 
Nach dem Bambinilauf startete um 10:00 Uhr der 2,5 Kilometer Schülerlauf. Hier nahmen 183 Schülerinnen und Schüler teil. Bei den Jungen gewann der Zweitplatzierte aus dem Jahr der letzten Veranstaltungsdurchführung 2019 Lennet Spelthann vom (LT DSHS Köln) in der Zeit von 9:36 Minuten. Damit verbesserte Lennet seine Zeit aus 2019 um ganze 12 Sekunden. Zweiter wurde Lennet‘s Bruder Enno Spelthann vom DJK Roland West (Fußball) in der Zeit von 9:50 Minuten. Auf dem dritten Platz folgte Henri Schöllmann vom ASV Köln (9:57 Minuten). Bei den Mädchen stand  Daria Funke oben auf dem Treppchen. Sie gewann in der starken Zeit von 10:47 Minuten. Auf den zweiten und dritten Platz folgten Nia Sophie Goedecke (10:58 Minuten – LT DSHS Köln) und Paula van Offern (11:14 Min.- TuS Ehrenfeld).

Im Anschluss an den Schülerlauf fand der neue „6-Pfoten-Lauf“. Hier konnten Mensch und Hund auf die Strecke gehen und gemeinsam über 2,5 Kilometer „Sporteln“. Die Zuschauer dankten mit Jubel für Tier und Homo sapiens. Im Ziel warteten dann ein leckerer Knochen, eine goldene Medaille sowie frisches Wasser auf die Vierbeiner, was sie mehr als verdient hatten.

Weiter im Sportprogramm ging es mit dem 5-Kilometer-Volkslauf mit 345 Starter/-innen auf dem Tagesprogramm. Hier konnte sich im Frauenfeld die Favoritin und Lokalmatadorin Vera Coutellier (ASV Köln) in einem beherzten Lauf und mit einer starken Zeit von 18:28 Minuten erneut durchsetzen. Gerade genesen von einer Coronainfektion war Vera trotz einer langsameren Zeit im Vergleich zum Jahr 2019 sehr zufrieden. „Es war wieder ein toller Lauf in meinem Veedel und ich bin überglücklich, dass ich mich erneut hier durchsetzen konnten. Das war mir im Vorfeld nicht so klar, da ich erst wieder seit kurzem wieder im Training bin“, so die Bickendorferin.

Nach dem ersten Streich beim diesjährigen Büdchenlauf sollte knapp eine Stunde später der zweite Streich, die Teilnahme als Favoritin im 10-Kilometer-Lauf, folgen.

Acht Sekunden hinter der Siegerin überquerte Alice Lüchtefeld (18:36 Minuten - Bunnert- der Köln Laufladen) nach absolvierten 5 Kilometern die. Dritte wurde Claudia Schneider aus Brauweiler in 19:08 Minuten.

In der Männerkonkurrenz über die 5-Kilometer-Strecke gab es mit Hagen Miller einen glücklichen Gewinner in der Zeit von 17:37 Minuten zu verzeichnen. Nils Limberg (TriathlonSteckelCologne) erreichte nach 17:44 Minuten als Zweitplatzierter das Ziel. Dritter wurde dahinter sein Teamkollege Leonard Dierckx in 17:58 Minuten.

Über die 5-Kilometer-Distanz gingen neben den Einzelstarterinnen und  Einzelstarter und Nordic Walker/-innen (ohne Zeitwertung) auch zahlreiche Teams bestehend aus drei bis fünf Läuferinnen und Läufern auf die Strecke. Hierbei wurden die Einzelzeiten der Teammitglieder gewertet und zu einer Gesamtzeit addiert. Schnellstes Mixed-Team an diesem Tag war die TriCologne & Friends in einer Gesamtzeit von 1:13:25 Stunden. Im Duell der besten Frauenteams konnte das Team Bunnert- der Köln Laufladen um Vera Coutellier in 56:10 Minuten das Rennen für sich entscheiden.
Zum Titel der besten Männermannschaft liefen die (TriathlonSteckelCologne) in 54:11 Minuten.
 
Um 12:30 Uhr startete dann das letzte Highlight des Tages, der 10-Kilometer-Hauptlauf mit 275 Läuferinnen und Läufer. In einer grandiosen Zeit von 33:32 Minuten lief Philippe Gillen (Rund Squad CGN) als erster  ins Ziel. 10 Sekunden später folgte dann Oskar Pablo Thies (33:42 Min. – Milers Colonia 2020) vor Martin Schumacher Bunnert- der Köln Laufladen - 33:45 Min). An den Abständen zwischen den drei Erstplatzierten sieht man, wie knapp es in diesem Jahr in der Spitze bei den Männern zu ging. Das Rennen lebte von ein, zwei Führungswechseln, was für große Spannung bei den Zuschauerinnen und Zuschauern an der Strecke führte.

Im Rennen der Frauen war es nicht so ganz spannend. Auch hier lief Lokalmatadorin und Titelverteidigerin Vera Coutellier (ASV Köln) zum Sieg. Die aktive Leichtathletin präsentierte sich ebenso über die längere Distanz in Bickendorf in guter Form und lieferte nach ihrem Sieg im 5-Kilometer-Lauf zuvor mit einer Zeit von 37:20 Minuten eine herausragende Performance ab, die ihr mit einem deutlichen Vorsprung den abermaligen Triumph bescherte. Auf Platz zwei im Hauptlauf folgte Melanie Lindner- aus Düsseldorf in genau 39:00 Minuten, Dritte wurde Claudia Schneider (41:32 Min. / Brauweiler)

„Obwohl die Wettervorhersage eher schlecht gewesen ist, war uns auch in diesem Jahr die Sonne treu. Wir haben eine Begeisterung bei Teilnehmern und Teilnehmerinnen ausgelöst. Das Veedel hat die Rückkehr des Büdchenlauf aus meiner Sicht direkt wieder angenommen und der Event war ein voller Erfolg. Danke an die vielen Aktiven und Helfern, die dieses Event ermöglicht haben,“ so Hans Johnen, der Initiator des Laufs von der Bickendorfer Interessengemeinschaft.

Die vielen Helferinnen und Helfer aus dem Veedel sowie von den Verkehrssicherungs-Teams (Verkehrsdienst Köln e.V. / der Firma Cineblock) sorgten für einen rundum reibungslosen Ablauf.

Die Rochus-Musikschule sorgte für tolle Musik auf der Strecke und auf der Bühne vor den Siegerehrungen. Moderator Dirk Froberg ehrte im Anschluss fleißig alle Siegerinnen und Sieger. Spätestens danach hatte der 14. Bickendorfer Büdchenlauf nur noch strahlende Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu verzeichnen. Mit der Siegerehrung endete der sportliche Teil der Veranstaltung, aber nicht der Tag, im „Veedel“. Denn in Bickendorf gab es bei leckerer Bratwurst von Feuerstein’s und einem leckeren Gaffel Kölsch noch viel zu feiern.
(Autor & Copyright: Sven Frese für Laufen im Rheinland)

25.09. 2:01:09 Stunden! Eliud Kipchoge schreibt mit Weltrekord erneut Marathon-Geschichte
Berlin.
Der Ausnahmeläufer hat einen weiteren fantastischen Weltrekord aufgestelt: Eliud Kipchoge steigerte am Sonntag in Berlin seinen eigenen Weltrekord auf 2:01:09 Stunden. Dabei lag er sogar lange auf einem Kurs unter zwei Stunden. Bei den Frauen glänzte Tigist Assefa mit drittschnellster Zeit der Geschichte, während Haftom Welday als Elfter mit 2:09:06 Stunden zum sechstschnellsten deutschen Marathonläufer wurde.

Der beste Marathonläufer aller Zeiten hat die Leistungsgrenzen weiter verschoben. Eliud Kipchoge verbesserte am Sonntag beim BMW Berlin-Marathon seinen eigenen Weltrekord um 30 Sekunden auf 2:01:09 Stunden. Seine Bestmarke hatte der Kenianer vor vier Jahren ebenfalls auf den Straßen Berlins aufgestellt. Der 37-Jährige schlug zusammen mit seinen drei Tempomachern von Beginn an ein extrem schnelles Tempo an und passierte die Halbmarathonmarke in knapp unter einer Stunde (59:51 min). „Ich bin überglücklich, den Weltrekord in Berlin gebrochen zu haben. Ich wollte die erste Hälfte so schnell laufen“, sagte Eliud Kipchoge, der in Berlin den zwölften Weltrekord der Veranstaltungsgeschichte aufstellte. Bei keinem anderen Marathonlauf weltweit wurden mehr Weltrekorde aufgestellt.

Zwar konnte Eliud Kipchoge auf der zweiten Streckenhälfte das Tempo von unter zwei Stunden nicht ganz halten. Zudem waren die Tempomacher bereits kurz nach der Halbmarathonmarle ausgestiegen. Doch nutzte er die optimalen Bedingungen zum Weltrekord. Für den Ausnahmeläufer war es der 17. Sieg beim 19. Marathon. Seine einmalige Marathon-Karriere hatte der zweimalige Olympiasieger mit 2:05:30 Stunden vor neun Jahren in Hamburg eingeläutet. Die neue Top-Marke ist ebenfalls ein erneuter Beweis für die schnelle Strecke in Berlin. Denn alle Männer-Weltrekorde seit 2003 von Paul Tergat (Kenia; 2:04:55 h) wurden in der deutschen Hauptstadt erzielt (siehe Statistik unten).

Tigist Assefa brilliert mit drittschnellster Zeit der Geschichte
Vor drei Jahren war der zweimalige Olympiasieger in Wien als erster Mensch unter zwei Stunden über die klassische Distanz geblieben. Da dieser Lauf allerdings unter nicht-rekordkonformen Bedingungen ausgetragen wurde, gilt die Zeit von 1:59:40 Stunden nicht als Weltrekord. „Ich bin so froh über meine Vorbereitung, das Team um mich herum, und auch das neue Material hat funktioniert“, sagte Kipchoge nach seinem Rekordlauf in der ARD. Auf die Frage, ob er nach Berlin zurückkehren wolle, um die Grenze von zwei Stunden anzugreifen, bat er, das an einem anderen Tag zu besprechen. „Ich muss erst einmal realisieren, was passiert ist, dann sehen wir weiter“, sagte der Weltrekordler. Neben der Siegprämie von 30.000 Euro erhielt Eliud Kipchoge einen Bonus von 50.000 Euro für den Weltrekord.

Auch die Frauen sorgten in Berlin für herausragende Ergebnisse. Mit 2:15:37 Stunden lief Tigist Assefa (Äthiopien) auf Platz drei der ewigen Marathon-Bestenliste. Den Streckenrekord von Gladys Cherono verbesserte die ehemalige Mittelstrecklerin dabei gleich um zweieinhalb Minuten. Hinter der 28-Jährigen blieben mit Rosemary Wanjiru (Kenia; 2:18:00 h), Tigist Abayechew (2:18:03 h) und Workenesh Edesa (beide Äthiopien; 2:18:51 h) unter der prestigeträchtigen 2:20-Stunden-Marke. Erst einmal, in Tokio in diesem Jahr, gab es ein Marathonrennen, in dem vier Läuferinnen Zeiten von unter 2:19 Stunden erreichten. In Abwesenheit der deutschen Topläuferinnen war Florentine Beese (Hannover Athletics) auf Platz 55 mit 2:46:41 Stunden die schnellste nationale Läuferin. 
 
Haftom Welday mit starker Bestzeit schnellster Deutscher
Bei den Männern war die Breite in der Spitze im Weltrekordlauf von Eliud Kipchoge nicht ganz so stark. Rang zwei sicherte sich der Kenianer Mark Korir mit 2:05:58 Stunden. 30 Sekunden dahinter folgte Tadu Abate (Äthiopien) als Dritter. Sein viertplatzierter Landsmann Adamlak Belihu (2:06:40 h) hatte die Halbmarathonmarke zusammen mit Eliud Kipchoge durchlaufen, verlor aber ab Kilometer 30 deutlich an Boden.

Als bester deutscher Läufer belegte Haftom Welday mit 2:09:06 Stunden Rang elf. Der Hamburger verbesserte sich damit um mehr als vier Minuten und wurde damit zum sechstschnellsten Deutschen aller Zeiten. Der 32-Jährige stammt aus Eritrea und erhielt erst vor wenigen Tagen seine inbürgerungsurkunde. „Ich bin sehr zufrieden. Ich hatte mir eine Zeit unter 2:10 Stunden vorgenommen. Am Ende konnte ich noch zulegen. Mein großes Ziel bleiben die Olympischen Spiele in Paris 2024“, sagte Haftom Welday, der mit seiner Zeit unter der WM-Norm für Budapest blieb.

Frank Schauer knapp vor Johannes Motschmann und Erik Hille
„Das war eine außergewöhnliche, tolle Leistung. Das Rennen so mutig anzugehen, seine persönliche Bestzeit so zu verbessern und in diesem Weltklasse-Feld Elfter zu werden, spricht für seine Qualität“, sagte Bundestrainer Tono Kirschbaum. Haftom Welday war 2014 als Flüchtling nach Deutschland gekommen und begann erst in seiner neuen Heimat mit dem Laufen. Auf den Plätzen 23, 24 und 26 kamen Frank Schauer (Tangermünder Elbdeichmarathon; 2:13:41 h), Johannes Motschmann (SCC Berlin; 2:14:02 h) und der Deutsche Meister Erik Hille (LG Telis Finanz Regensburg; 2:14:18 h) ins Ziel.

Der Berlin-Marathon war hinsichtlich der beiden Siegerzeiten der hochklassigste Marathonlauf aller Zeiten. Die beiden Siegzeiten ergeben insgesamt 4:16:46 Stunden. Für die 48. Auflage des Marathons - einem Rennen der Abbott World Marathon Majors-Serie - hatten 45.527 Läufer aus 157 Nationen gemeldet.
Entwicklung Marathon-Weltrekord

2:05:42  Khalid Khannouchi (MAR), 24.10.1999, Chicago
2:05:38  Khalid Khannouchi (USA), 14.04.2002, London
2:04:55  Paul Tergat (KEN), 28.09.2003, Berlin
2:04:26  Haile Gebrselassie (ETH) 30.09.2007, Berlin
2:03:59  Haile Gebrselassie (ETH), 28.09.2008, Berlin
2:03:38  Patrick Makau (KEN), 25.09.2011, Berlin
2:03:23  Wilson Kipsang (KEN), 29.09.2013, Berlin
2:02:57  Dennis Kimetto (KEN), 28.09.2014, Berlin
2:01:39  Eliud Kipchoge (KEN), 16.09.2018, Berlin
2:01:09  Eliud Kipchoge (KEN), 25.09.2022, Berlin
(Quelle: Leichtathletik.de)

24.09. Laufen im Rheinland - TV-Tipp für Sonntag
Live-Übertragung des 48. Berlin-Marathon 2022

9:00-12:00 Uhr ARD
9:00-14:00 Uhr RBB

23.09. 14. Bickendorfer Büdchenlauf am 25. September
Köln.
Zwei Jahre musste man jeweils am letzten September-Wochenende auf der Venloer Straße in Köln-Bickendorf vergebens nach ausgelassen Läufern Ausschau halten. Der beliebte Büdchenlauf im Kölner Veedel Bickendorf musste wegen der Corona-Pandemie zwangsläufig pausieren. So ist die Vorfreude in diesem Jahr besonders hoch. Am kommenden Sonntag wird der Straßen- und Volkslauf endlich wieder stattfinden können, und dies zum mittlerweile 14. Mal. Die Traditionsveranstaltung wird von der Bickendorfer Interessengemeinschaft und König Event Marketing veranstaltet. Seit Jahren kommen Läufer in den Kölner Nordwesten, um die einzigartige Stimmung auf der Strecke entlang der Venloer Straße sowie im Start- und Zielbereich mitzuerleben. Nicht nur für Sportler ist die Veranstaltung ein kölsches Laufspektakel der besonderen Art, sondern auch die Anwohner, Familien und Freunde der Läufer sowie die Besucher, die op d'r Eck vorbeischauen.

Einziger Wermutstropfen ist der aktuelle abnehmende Teilnehmertrend in der allgemeinen Laufszene. „Sehr viele Laufveranstaltungen haben nur noch die Hälfte der Teilnehmerzahlen im Vergleich zum Vor-Corona Jahr 2019 – einige Veranstaltungen mussten dieses Jahr aufgrund von geringen Meldezahlen bereits abgesagt werden. Wir sind froh, dass es in Bickendorf möglich sein wird, endlich wieder ein schönes Lauffest veranstalten zu können“, so Hans Johnen von der Bickendorfer Interessengemeinschaft.

Beim Bickendorfer Büdchenlauf sind bisher 700 Läufer gemeldet. Die Zahl kann sich in Betracht auf die allgemeinen niedrigen Teilnehmerzahlen in der Laufszene durchaus sehen lassen. „750 Teilnehmer sind in diesem Jahr unser Ziel. Wir freuen uns über jede zusätzliche Person an der Startlinie“, so Rudolf König von der Agentur König Event Marketing. Der Teilnehmerrekord in Bickendorf liegt bei 1.500 Läufer. Auch wenn das in diesem Jahr nicht möglich sein wird, kann man schon jetzt mit Gewissheit sagen, dass die Veranstaltung am kommenden Sonntag wieder ein tolles Erlebnis für alle Beteiligten in Bickendorf werden wird.

Nachmeldung für die Läufe sind aktuell online unter www.bickendorf-lauf.de möglich sowie am Samstag in der Concertkasse Johnen (Venloer Straße 654). Am Veranstaltungstag kann noch bis ca. 30 Minuten vor Start des jeweiligen Laufs nach- oder umgemeldet werden.

In diesem Jahr werden sich nicht nur Zweibeiner über den 2,5 Kilometer langen Rundkurs messen. Neu beim Bickendorfer Büdchenlauf ist der „6-Pfoten-Lauf“, bei dem Hundebesitzer mit ihren „besten Freunden und Freundinnen“ an den Start gehen. Im Ziel warten ein leckerer Kauknochen und frisches Wasser sowie ein kleines Präsent auf die Vierbeiner. Start des „6-Pfoten-Lauf“ ist am Sonntag um 10:30 Uhr.

Neben dem „Hunde/Menschen-Team-Lauf“ werden zahlreiche weitere Distanzen für Jung und Alt angeboten:
Bambinilauf | 500 m
Gut gelaunt und voller Ehrgeiz eröffnen die Bambini traditionell den Büdchenlauf. Als Belohnung gibt es im Ziel eine Finisher-Medaille für jeden!
Schülerlauf | 2,5 km
Mit den Schülern gehen die ersten Läufer auf die 2,5 km-Runde durch das Veedel. Bereits hier wird die Laufzeit individuell brutto und netto gemessen.
Walking- und Nordic Walking-Lauf | 5 km
Die wahrscheinlich geselligste Disziplin beim Büdchenlauf. Der Sport bleibt hierbei aber nicht auf der Strecke.
Volkslauf | 5 km
Zwei volle Runden die Stimmung genießen und das Letzte aus sich herausholen - und anschließend noch die Läufer anfeuern, die ihr Rennen noch vor sich haben.
Mannschaftslauf | 5 km
Eine Mannschaft kann aus drei, vier oder fünf Läufern bestehen! Gewertet werden jeweils die drei besten Zeiten, wobei bei einer Mixed-Mannschaft mindestens eine Damen-Zeit mitgewertet wird.
Hauptlauf | 10 km

Egal, ob es der erste "10er" ist, oder ob die vier Runden die letzte Vorbereitung auf den Marathon sind. Die Strecke ist für alle gleich - und den Applaus der Zuschauer haben sich alle Läufer gleichermaßen verdient.

Bei den Rennen wird neben bester Stimmung auch Spannung garantiert sein. Beim 10km-Hauptlauf der Frauen tritt die Titelverteidigerin und original Bickendorfer Mädchen Vera Coutellier (ASV Köln) zum zwölften Mal an. Die Bickendorferin hat im Jahr 2018 und 2019 über die 10km-Distanz gewonnen und hält aktuell den Streckenrekord von 36:33 Minuten. Eine der stärksten Konkurrentinnen wird sicherlich Claudia Schneider sein, die auch schon mehrfach den Büdchenlauf gewinnen konnte. Beide werden sich aber nicht nur über die 10km- Distanz messen, sondern auch über die 5km-Distanz. Auch hier hält Vera Coutellier den aktuellen Streckenrekord von 17:52 Minuten. Man darf gespannt sein, wer in diesem Jahr von den beiden die Nase vorn hat.
(Autor & Copyright: Sven Frese für Laufen im Rheinland)

22.09. 3 Tage, 3 Etappen, 50 Kilometer
Run50-Lauf in Linz von Freitag bis Sonntag
Rhein-Wied.
3 Tage, 3 Etappen, 50 Kilometer, 1000 Höhenmeter, persönlich und familiär – das ist der Rheinhöhenlauf RUN50 der am Freitag um 17.15 Uhr auf dem Marktplatz in Linz startet. Die erste Etappe führt die 200 Läufer hinauf nach Vettelschoss. Dabei müssen auf 14 Kilometern 550 Höhenmeter bewältigt werden. Am Samstag (13 Uhr) folgt in Vettelschoss der 21 Kilometer-Lauf mit 350 Höhenmetern, ehe zum Abschluss am Sonntag (11 Uhr) 15 Kilometer bergab zurück nach Linz gelaufen werden. Die Kombination der drei Läufe ist für alle Teilnehmer eine echte Herausforderung. Innerhalb von wenigen Jahren hat sich der Lauf zu einem Sportereignis der besonderen Art entwickelt. Vielleicht liegt es an den schönen Strecken, vielleicht an der guten Organisation, vielleicht an den Zuschauern, vielleicht an dem schönen Rahmenprogramm. Und ganz bestimmt auch an den Teilnehmern. Wahrscheinlich aber ist es die Mischung aus all diesen Punkten, die den RUN50 so attraktiv und beliebt machen. Die drei Laufstrecken liegen alle im Grenzgebiet zwischen Westerwald und Siebengebirge. Die Organisation erstreckt sich vom Kleidertransport, über die Streckenverpflegung, Shirt, Sonderfahrt mit dem historischen Schienenbus, Fingerfood-Buffet "das fängt ja gut an", Medaille und vieles mehr. Wie in jedem Jahr geht der komplette Erlös an den Förderverein des Franziskus Krankenhaus in Linz am Rhein.
https://www.rheinhoehenlauf.de/
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

21.09. Köln-Marathon: Volunteers gesucht
Köln.
Beim Generali Köln Marathon sorgen jedes Jahr tausende ehrenamtliche Helfer für ein unvergessliches sportliches Erlebnis und einen reibungslosen Ablauf auf und an der Strecke. Für den 2. Oktober werden noch Menschen mit großem sportlichem Herz gesucht – vor allem für die Streckensperrungen.

Als Dankeschön gibt es ein Shirt, eine Kappe und eine Regenjacke von PUMA sowie ein Ticket für das DEL Wintergame der Kölner Haie gegen die Adler Mannheim am 3. Dezember im RheinEnergie Stadion.

Werdet Teil des Generali Köln Marathon-Helferteams und unterstützt uns bei der Durchführung!

Eine Großveranstaltung wie der Köln Marathon kann nur durch den hervorragenden Einsatz einer Vielzahl von freiwilligen Helfern organisiert werden, die uns als Orgateam tatkräftig unterstützen und gemeinsam mit uns auf dieses Ziel hinarbeiten. Egal ob bei der Startunterlagenausgabe, bei der Streckensicherung, an den Verpflegungsstationen, an den Wechselzonen der Staffeln, bei den Siegerehrungen etc. – wir freuen uns auf Eure Hilfe als Volunteers.

Gut 2.500 Gleichgesinnte stehen uns Jahr für Jahr zur Seite und leisten Großartiges. Ohne das unermüdliche Engagement dieser Helfervereine könnte so eine Großveranstaltung wie der Köln Marathon nicht stattfinden. Wenn Ihr auch zum Gelingen beitragen wollt, meldet Euch bitte bei uns. Herzlich Willkommen sind Vereine ab zehn Personen, die Einzelbereiche auch in Eigenregie umsetzen möchten.

Übrigens: Wir nehmen auch gern Oberstufen- und Abiklassen (Mindestalter 16). Bei uns könnt Ihr Euch etwas für den Abiball dazuverdienen.

Füllt einfach das nachfolgende Formular aus und wir setzen uns unverzüglich mit Euch in Verbindung. Vielen Dank.
https://koeln-marathon.de/volunteers/
(Mitteilung: Köln Marathon für Laufen im Rheinland)

20.09. Spurt-Entscheidung beim Löwenburglauf
Daniel Mannweiler und Emilia Mayer gewinnen Jubiläums-Rennen
Königswinter.
Daniel Mannweiler ist der Sieger des 20. Löwenburglauf, der am Sonntag in Königswinter stattfand. Der Triathlet des PSV Bonn setzte sich im Endspurt mit 18 Sekunden Vorsprung gegen den Bonner Daniel Blumentrath durch und gewann das Jubiläums-Rennen in 58:31 Minuten. Schnellste Frau wurde Phyllis Emilia Mayer, die sich ebenfalls knapp gegen Joanna Tallmann behauptete. Insgesamt nahmen 167 Läufer bei nasskaltem Wetter die Strecken über 8,8 und 15 Kilometer unter die Beine. Neben der klassischen Strecke mit 430 Höhenmetern rund um die Löwenburg, wurde zum ersten Mal eine „Kurzdistanz“ über 8,8 Kilometer bis zur Margarethenhöhe und wieder zurück angeboten. Hier waren Thomas Meyke (SSF Bonn, 36:30) und Anke Brenner (LT SV Hönningen, 40:27) die schnellsten Athleten.

Ergebnisse:
Männer, 15 km: 1. Daniel Mannweiler (PSV Bonn) 58:31 Min., 2. Daniel Blumentrath (Bonn) 58:49, 3. Patrick Klein (TuS Oberkassel) 1:00:25, 4. Jörg Hackhausen 1:02:09, 5. Reyk Buch (Alfterer SC) 1:02:32, 6. Fabian Bornheim (TV Eiche Bad Honnef) 1:03:51.
Frauen, 15 km: 1. Phyllis Emilia Mayer 1:04:10 Std., 2. Joanna Tallmann (Selbstläufer SV Altenahr) 1:04:38, 3. Adele Blaise-Sohnius (LAZ Puma Rhein-Sieg) 1:05:01, 4. Thurid Buch (Alfterer SC) 1:08:27, 5. Lara Belke (Bonn) 1:08:49, 6. Franziska Schneider (Selbstläufer SV Altenahr) 1:08:57.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

19.09. Deutsche Meisterschaften 10-Kilometer Straße
Tom Förster sorgt für große Überraschung, Eva Dieterich und Sara Benfares teilen sich Gold

Der 20-jährige Tom Förster hat sich bei der Straßenlauf-DM über zehn Kilometer in Saarbrücken überraschend vor Titelverteidiger Nils Voigt durchgesetzt. Bei den Frauen gab es in einem toten Rennen mit Eva Dieterich und Sara Benfares zwei Siegerinnen.

Im Vorfeld wurden vor allem Titelverteidiger Nils Voigt (TV Wattenscheid 01) und Samuel Fitwi Sibhatu (LG Vulkaneifel) als Favoriten auf den DM-Titel gehandelt. Beide waren am Sonntag in Saarbrücken auch von Beginn an in der Führungsgruppe vertreten, mussten sich am Ende aber überraschend Tom Förster (LG Vogtland) geschlagen geben, der in 28:52 Minuten nur knapp über seiner Bestzeit blieb.

In der ersten Rennhälfte sorgte vor allem Filmon Teklebrhan (LAC Freiburg) für das Tempo und führte eine elfköpfige Spitzengruppe in 14:36 Minuten bis zur 5-Kilometer-Marke. Bei der Medaillenvergabe spielte er letztlich aber keine Rolle mehr. Gegen Ende der dritten von vier Laufrunden übernahm Nils Voigt die Führung. Wenig später forcierte Samuel Fitwi Sibhatu weiter das Tempo, sodass nach acht Kilometern nur noch sechs Läufer gemeinsam an der Spitze lagen.

Immer noch mit dabei war auch Tom Förster, den die Favoriten nicht auf der Rechnung hatten, wie sie später selbst erzählten. „Ich hatte eigentlich nur Samuel im Kopf, und dann kam Tom. Der hat einen richtigen Sprung nach vorne gemacht. Seine Tempoverschärfung war wie eine Explosion“, berichtete Nils Voigt.

Tom Förster mit den meisten Reserven am Ende
„Besonders auf dem letzten Kilometer wurde es richtig schnell, aber ich habe mich 500 Meter vor dem Ziel noch richtig gut gefühlt und angegriffen“, beschrieb Tom Förster die Schlussphase. Dieser Attacke konnte zunächst niemand folgen. Auf den letzten 200 Metern hatte der Deutsche U23-Meister über 10.000 Meister auf der Bahn noch einmal zu kämpfen. So konnte Nils Voigt den Rückstand auf der Zielgeraden zwar noch einmal Meter um Meter verkürzen, Tom Förster rettete sich aber als Führender mit einer Sekunde Vorsprung ins Ziel. Damit holte er sich sowohl den Titel bei den Männern als auch in der U23.

„Ich wollte es unbedingt ins Ziel bringen und bin jetzt einfach nur überwältigt“, verriet er anschließend am Mikrofon beim Siegerinterview. „Ich wollte eigentlich nur vorne mitlaufen und schauen, wie lange ich dranbleiben kann. Außerdem war ich vorher noch erkältet. Das ist jetzt mein größter Erfolg bei den Männern“, freute er sich. Seine Saison ist aber noch nicht beendet. In zwei Wochen plant er in Köln sein Debüt auf der Halbmarathondistanz.

Nils Voigt verabschiedet sich in Saisonpause
„Mit dem zweiten Platz bin ich natürlich nicht zufrieden, aber es war trotzdem ein gutes Rennen“, bilanzierte der geschlagene Titelverteidiger, der alles versucht habe, um Tom Förster noch einzuholen. Mit der Straßenlauf-DM hat er nun seine „ganz ordentliche Saison“ ausklingen lassen und will nach einer zweiwöchigen Pause den Fokus auf das Training für die neue Saison richten. Hinter dem Drittplatzierten Samuel Fitwi Sibhatu (29:01 min) belegte Lokalmatador Jan Lukas Becker (LSG Saarbrücken-Sulzbachtal) in neuer Straßenbestzeit von 29:04 Minuten Rang vier und war damit „total zufrieden“.

Der Mannschaftstitel ging mit Jonathan Dahlke (29:11 min), Alexander Schröder (30:19 min) und Till Grommisch (30:26 min) an den TSV Bayer 04 Leverkusen. Beim Nachwuchs sicherte sich Tristan Kaufhold (SSC Hanau-Rodenbach) in 30:19 Minuten den U18-Titel und war dabei sogar etwas schneller unterwegs als U20-Sieger Lukas Ehrle (LG Brandenkopf; 30:36 min).

Eva Dieterich und Sara Benfares teilen sich den Sieg
Noch spannender als bei den Männern war der Zieleinlauf bei den Frauen. Hier lieferten sich Eva Dieterich (Laufteam Kassel) und Sara Benfares (LC Rehlingen) ein totes Rennen und wurden gemeinsam in 32:29 Minuten als Erstplatzierte gewertet. „Das war eine gute Entscheidung“, sagte Eva Dieterich nach dem Zieleinlauf, Sara Benfares ergänzte: „Zwei Titel sind eine schöne Sache. Ein zweiter Platz wäre so schon extrem bitter gewesen.“

Sara Benfares war es auch, die bei ihrem Heimspiel in Saarbrücken, wo sie wohnt und studiert, zu Beginn für ein hohes Tempo sorgte. Schon nach der ersten Runde lag sie gemeinsam mit Eva Dieterich und Hindernisspezialistin Elena Burkard (LG farbtex Nordschwarzwald) an der Spitze.

„Dann war Sara sogar schon einige Meter weg, ehe ich wieder heranlaufen konnte“, beschrieb Eva Dieterich die Rennsituation. Gemeinsam passierten beide Athletinnen die 5-Kilometer-Marke in 16:15 Minuten. Auf der dritten Runde ging Eva Dieterich schließlich nach vorne und behielt die Führung bis einen Kilometer vor dem Ziel. Dann attackierte Sara Benfares erneut und legte bis 500 Meter vor Rennende gute 15 Meter zwischen sich und ihre Verfolgerin. Sie bog auch mit Vorsprung auf die Zielgerade ein, doch Eva Dieterich gab nicht auf und spurtete letztlich zeitgleich mit Sara Benfares ins Ziel.

DM-Titel ohne spezielle Vorbereitung – Mannschaftsgold für Benfares-Schwestern
Anschließend folgten für beide fünf lange Minuten, ehe feststand, dass sie gemeinsam als Erstplatzierte gewertet wurden. „Ich bin sehr glücklich. Vor allem weil es für mich ein Heimspiel war“, strahlte Sara Benfares. Speziell nach der EM in München sei sie richtig müde gewesen und habe sich gegen eine Late-Season entschieden. „Stattdessen haben wir nur locker trainiert zur Regeneration.“ Die Renntaktik sei ursprünglich gewesen, zunächst abzuwarten. „Da war ich aber zu ungeduldig. Ich versuche immer jedes Rennen zu gewinnen, das ich mein Charakter“, verriet sie.

Nach U23-Gold im Vorjahr ist der DM-Titel bei den Frauen der bisher größte Erfolg für Eva Dieterich. „Dabei hatten wir schon überlegt die Saison zu beenden, nachdem ich nicht bei der EM starten konnte“, sagte sie. „Das war mental schon ziemlich hart.“ Da die Form im Sommer aber sehr gut gewesen sei, habe sie versucht, diese im Training aufrechtzuerhalten – ohne sich dabei speziell auf die Straße vorzubereiten. „Jetzt ist klar, es war die richtige Entscheidung“. Den dritten Platz belegte in Saarbrücken die letztjährige U20-Siegerin Blanka Dörfel (SCC Berlin) in 33:29 Minuten.

Neben dem Titel für Sara gab es für die Familie Benfares am Sonntag noch weitere Gründe zum Feiern. Sara Benfares sicherte sich neben dem Einzeltitel nämlich zusammen mit ihren Schwestern Selma (34:45 min) und Sophia (34:46 min) auch den Titel mit der Mannschaft des LC Rehlingen. In der U20-Einzelwertung konnte sich die 18-jährige Sofia Benfares zudem über die Silbermedaille freuen. Der Sieg ging hier in 34:19 Minuten an Johanna Pulte (SG Wenden). U18-Siegerin wurde Fanziska Drexler (LG Telis Finanz Regensburg) in 34:41 Minuten.
Ergebnisse: https://my.meisterchip.de/204933.html

Medaillen-Festival in Saarbrücken für TVR running team
„Es fühlte sich sehr sehr locker an“. beschrieb Johannes Ritter, einer der Favoriten in der AK M55, seinen Rennverlauf. In einer großen Gruppe mit starken M50 und M55 Läufer war die Zwischenzeit bei Kilometer 5 mit 18:08 min noch ziemlich verhalten. Als der 57-Jährige jedoch in der zweiten Hälfte nach vorne ging, sortierten sich die Konkurrenten hinter dem Refrather ein. Er war sich ziemlich sicher, dass die mit TVR- Coach Jochen Baumhof zurechtgelegte Taktik funktionieren wird. Auf den letzten 500 Meter zog Johannes Ritter seinen harten und unwiderstehlichen Endspurt an und gewann nach seinem ersten Streich über 10000m auf der Bahn im Mai nun auch DM-Titel Nummer zwei in genau 36:00 min. Fast im Sekundentakt finishte hinter ihm die Konkurrenten Carsten Schmidt (36:03/LG Haßberge), Ingo Wissmann (36:04/ SV Brackwede, Marcus Imbsweiler (36:10/TSG Heidelberg) und Robert Jäkel (36:14/TuS  Lintorf.
 
Hinter dem Shootingstar Johannes Ritter lief Oliver Kalmes nach vorsichtiger erster Runde zur Hochform auf. „Wenn ich gewusst hätte, dass ich trotz fehlender Trainingskilometer so schnell bin, hätte ich mehr riskiert“ resümierte der Bergisch Gladbacher nach seinem 5. Platz in der M50 mit 36:53 min trotzdem zufrieden. Zusammen mit dem wie immer kämpfenden Heiko Wilmes als 14. Mit 38:08 min holten sich die drei Refrather erstmals die Goldmedaille in der Mannschaftswertung. Leider konnte Manuel Skopnik seine realistischen Medaillenambitionen aufgrund einer Corona-Infektion nicht einlösen.

Noch nie hatte der TV Refrath eine M60-Mannschaft gemeldet. Doch Marathon-Mann Dieter Pütz legte den Grundstein als 7. in der Einzelwertung nach starken 39:39 min den Grundstein für die das erste Edelmetall für den TVR. Zusammen mit Mittelstreckler Ulrich Buchmüller (9./40:28) und Markus Heisig (11./44:26) holten sich die drei Seniorenläufer die Silbermedaille hinter der LAV Tübingen und der SVG Ruhstorf-Rott.

Im Hauptlauf der Männer zeigte sich Marvin Jesinghaus nach seinem Sturz beim Bergisch Gladbacher Stadtlauf zwar noch nicht ganz erholt, lieferte aber mit 36:25 min eine neue Jahresbestzeit ab.

Bereits bei der Recherche vor der DM hielt TVR-Trainer Jochen Baumhof eine neue Deutsche Bestzeit in der Mannschaftswertung der W55-Frauen für möglich, wenn die starken Konkurrentinnen der Spiridon Frankfurt „mitspielen“. Diese gewannen zwar wie erwartet auch den Mannschaftstitel W50-W55, aber mit einer W50-Läuferin. So war der Weg frei für die drei W55-Läuferinnen Cornelia Türk mit einem starken 4. Platz in der Einzelwertung mit 42:09 min, Karin Janz, 11. mit 44:35 und Cornelia Rentergent, 14. mit 45:25 min. Die TVR-Damen verbesserten den bisherigen Deutschen 10 km-Mannschaftsrekord der LG Brandenkopf aus dem Jahre 2013 von 2:13:14 Stunden als Vizemeisterinnen auf nun 2:12:09 Stunden.

LAZ Puma Rhein-Sieg mit Silber und Bronze
Insgesamt traten zehn Athleten aus verschiedenen Altersklassen für das LAZ an, unter welchen sich Sonja Vernikov (WJ U23), zusammen mit ihrer Mannschaft, bestehend aus Nele Siebert und Celine Schneider befand. Sonja erreichte die Ziellinie in einer hervorragenden Zeit von 35:49 min, was für sie eine persönliche Bestleistung darstellt. Unterstützt wurde die Mannschaftszeit durch Nele´s rasante PB von 38:17 min und Celine Schneiders Endzeit von 38:29 Min. Auch Celine´s Zeit stellt eine neue PB dar. Alle drei Athletinnen konnten sich nach dem Startschuss schnell einordnen, sich ihrem Erfolg nähern und dabei einige Plätze sichern. Die Mannschaft erzielte in einer Zeit von 1:52:35 eine hart erarbeitete Bronzemedaille.

Ebenso spektakulär verlief das Mannschaftsrennen der Männer in der Altersklasse M40/45 bestehend aus René Spanier, Dirk Breunung und Rolf Hollain. Direkt zu Beginn konnte René Spanier einen guten Start absolvieren, hielt das ambitionierte Tempo durch, bis er nach 33:59 min die Ziellinie überlief. Nur wenig später traf bereits Dirk Breunung mit einer ebenfalls schnellen Zeit von 35:19 min im Zielbereich ein. Abgeschlossen wurde die Mannschaftszeit der Männer in hervorragenden 1:45:48 durch Rolf Hollain in schnellen 36:30 min. Dies bedeutete eine hervorragende Silbermedaille für die Mannschaft. Neben den Mannschaften des LAZ konnten viele Einzelläufer besondere Leistungen erbringen.

Torsten Graw überzeugte dabei mit einer rasanten Endzeit von 33:26 min über die 10km. Dies bedeutete eine große Verbesserung zur Laufbahnserie in Bergisch Gladbach (33:51 min). Zusätzlich zeigte Jonas Land (MJU 23) sein Können mit einer Laufzeit von nur 33:53 min. Ähnlich wie Torsten konnte sich auch Jonas zu Beginn des Rennens sogleich gut einordnen und ein beachtliches Rennen absolvieren. Für Frederik Ortmann blieb die Uhr bei 33:34 min nach einem taktischen klugen Rennen stehen, da er besonders in der letzten Runde das Tempo einmal mehr stark anzog.
(Quelle: Leichtathletik.de)

18.09. 757 Läufer trotzen dem Wetter beim Run of Colours
Köln.
Um Punkt 13 Uhr schickte 1LIVE-Morningshow-Moderator Benni Bauerdick die Läufer des 5-km-Laufs auf die Strecke, bevor sich um 14:30 Uhr die Staffeln und 10-km-Läufer auf den Weg machten. Während die Fünfer alle trocken ins Ziel kamen, wurden es bei dem 10 km - und Staffellauf leider sehr nass. Zeitweise zog ein Gewitter über die Veranstaltungsfläche. Kurz vor dem Startschuss musste sogar der Torbogen aus Sicherheitsgründen abgebaut werden. Bereits am Morgen brachte eine starke Sturmböe die Zelte für die Umkleide und Taschenablage zum Einsturz. Leider waren die Zelte so beschädigt, dass sie nicht mehr einsatzfähig waren.

Mit 35:11 Minuten und 42:53 Minuten überquerten Philippe Gillen (Run Squad CGN) und Gina Purschke als Erste bei den Männern und Frauen die Ziellinie des 10-km-Laufs. Auf Platz zwei und drei folgten Sven Mettner (Co(o)L-Runnings) und Till von Bracht sowie Ines Marquardt (Microsoft GLEAM & Friends) und Alex Klein (TPSK 1925 e.V.). Über die 5-km-Distanz waren Alexander Klak (Milers Colonia/17:44 min) und Katherina Deutzmann (Southern Oregon Runners/20:44 min) die Schnellsten vor Till Bracht (17:59 min) und Michael Bartz (18:39 min) sowie Kerstin Buchwald (21:34 min) und Tatjana Armbruster (Userlike/ 21:45 min). Beste Staffel war die BaUtsch-Staffel von der FC Stiftung, sie brauchte für die 15 km nur 59:56 Minuten. Insgesamt trotzten 757 Läufer dem Wetter.

Noch vor knapp vier Wochen fragten die Organisatoren die Läufer: Wo seid ihr? Letztendlich haten sich 1147 Menschen für die 14. Ausgabe des Run of Colours angemeldet. Eine Zahl, die auch aufgrund der Erfahrungen von zahlreichen anderen Laufveranstaltungen so nicht zu erwarten war. Hat der komplette Laufbereich doch mit erheblichen Einbußen bei den Anmeldungen zu kämpfen. Teilweise bis zu 80 Prozent weniger Läufer zwingen immer mehr Veranstalter zur Absage ihres Volkslaufs. Auch wenn beim Run of Colours die Zahlen aus 2019 in weiter Ferne liegen, damals waren es 1.911, ist man mit dem diesjährigen Anmeldestand mehr als zufrieden. „Wir haben in den letzten Wochen noch einmal ordentlich die Werbetrommel gerührt und anscheinend hat das gefruchtet. Es freut mich, dass sich doch noch mehr Leute angemeldet haben als im Vorjahr. Vor allem, da wir so die zahlreichen gestiegenen Kosten abfedern können und noch ein schöner Batzen für die Aidshilfe übrigbleiben wird“, so ein zufriedener Erik Sauer, Pressesprecher Run of Colours.

Aidshilfe freut sich über 28.500 Euro 
Nachdem im Vorjahr erstmals 30.000 Euro durch den Run of Colours zugunsten der Aidshilfe Köln zusammengekommen sind, ist es in diesem Jahr etwas weniger. Rund 28.500 Euro wird der Veranstalter Lebenshaus-Stiftung der Aidshilfe überweisen können. „Die letzten Wochen waren wirklich ein Höllenritt. In diesem Jahr hatten wir nur sechs Wochen Zeit, alles auf die Beine zu stellen. Ohne meine hauptamtliche Kollegin Gül Cassagnères und die 60 Ehrenamtler hätten wir das nicht geschafft. Jetzt heißt es erst einmal durchatmen, ein wenig sammeln, bevor wir dann mit der Sponsorensuche für 2023 starten“, so ein sichtlich erschöpfter Erik Sauer.

Richard-Riemerschmid-Berufskolleg stellt wieder größte Laufgruppe
Erfreulich ist auch, dass in diesem Jahr wieder zahlreiche Gruppen, Schulen, Vereine, Organisationen und Firmen am Lauf teilgenommen haben. Viele davon sogar zum allerersten Mal. Neben den Klassikern Rewe Group, AWO Köln, Kreissparkasse Köln, UPS, Karate Do Overath e.V. und Projekton war erstmals das Land- und Amtsgericht Köln dabei sowie die Stiftung 1. FC Köln, die Grünen Köln, die Redaktion von First Dates, Microsoft, das Max-Planck-Institut, Rimowa, der SC Janus, SPD Queer, Stattgarde Colonia Ahoij, TELIS Finanz Kanzlei Köln Mitte und der TÜV Rheinland. Die Anzahl aus dem Vorjahr konnte das Richard-Riemerschmid-Berufskolleg mit 77 Teilnehmenden nicht ganz erreichen, dennoch bildete die Schule wieder die größte Laufgruppe.

Virtueller Run of Colours endet erst morgen
Von Donnerstag bis Sonntag konnten weltweit wieder Menschen virtuell am Run of Colours teilnehmen. Nachdem im letzten Jahr die Möglichkeit so gut angenommen wurde, hatten die Organisatoren auch in diesem Jahr die digitale Variante angeboten. Alle, die am 17. September verhindert waren oder eben nicht in Köln wohnen, konnten sich beim Lauf für die gute Sache beteiligen. So gingen weitere knapp 100 Läufer:innen aus den Niederlanden, Sachsen, Berlin, ganz NRW, Baden-Württemberg und Bayern sowie Cornwall / England an den Start. Sie liefen dort 5 km, 10 km oder fuhren 20 km Rad zugunsten der Aidshilfe Köln.

Run of Colours feiert 2023 Jubiläum
Was 2009 klein angefangen hat, findet nächstes Jahr zum 15. Mal statt. Der Termin für die Jubiläumsauflage 2023 steht schon fest. Der Lauf startet am 16. September 2023. Am Welt-Aids-Tag, dem 1. Dezember, wird wieder die Anmeldung geöffnet. Nur an diesem Tag kostet ein Startplatz 14 Euro statt 19,50 Euro.

Der Run of Colours:
Der Run of Colours gehört zu den Top-10-Laufveranstaltungen in der Kölner Region und ist aus dem Sportkalender nicht mehr wegzudenken. Seit 2009 wird der Lauf unter dem Motto „Ich lauf‘ mir die Füße bunt“ von der Lebenshaus-Stiftung zugunsten der Aidshilfe Köln veranstaltet. Der Slogan steht für Vielfalt und Akzeptanz. Jedes Jahr starten über 1.000 Läufer:innen im Rheinauhafen Köln für den guten Zweck. Sie alle setzen ein Zeichen für mehr Akzeptanz für Menschen mit HIV und Aids. Die Erlöse der Veranstaltung kommen den Angeboten der Aidshilfe Köln zugute.
(Autor & Copyright: Erik Sauer für Laufen im Rheinland)

17.09. 32. Lauf um den Fühlinger See am Sonntag  
Köln.
Die LLG 80 freut sich mit allen Läufern auf ein schönes Lauffest rund um den Fühlinger See. Hier noch ein paar Tipps für alle Aktiven:

- Mit dem Auto kostenlos auf Parkplatz 1 parken
- Startunterlagen ab 9.00 Uhr hinter dem Bootshaus
- Nachmeldungen ab 9.00 Uhr möglich
- Umkleiden, Duschen und Toiletten im Bootshaus

Startzeiten:
10.00 Uhr 10 Kilometer
11.00 Uhr 1 Kilometer-Kinderlauf
11.05 Uhr 5 Kilometer
11.30 Uhr Halbmarathon

Nach dem Lauf:  Kuchenbuffet, Brötchentheke, Erfrischungsgetränke
http://www.llg80.de/
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

16.09. Laufen im Rheinland - TV-Tipp Freitag und Sonntag
Freitag, 16.09. 18:00-18:30 Uhr Sport 1 - Münster-Marathon
Sonntag, 18.09. 12:00-13:30 Uhr Eurosport - Sydney-Marathon

15.09. 36. Refrather Herbstlauf startet am 16. Oktober
DLV-vermessene Wendepunkt-Strecken über 5 km und 10 km
Bergisch Gladbach-Refrath.
Am 16. Oktober richtet das TV Refrath running team den 36. Refrather Herbstlauf im herbstlichen Königsforst mit viel Liebe von Läufern für Läufer aus. Kein Hüttenzauber, keine Animation oder laute Beschallung. Eine wohltuende Abwechslung zu den Cityläufen zeichnet diesen Waldlauf in seiner Ursprünglichkeit aus. Auf breiten und wetterfesten Naturwegen vor den Toren Kölns heißt es einfach den Herbst genießen bei hoffentlich goldener  Oktobersonne.

Start und Ziel befinden sich an der Schutzhütte „Am dicken Stock“ in der Nähe der Lützerathstraße auf der Stadtgrenze zwischen Bergisch Gladbach und Köln. Anreise mit dem Auto über die A4 oder A3 an der langen Straße zwischen Köln-Rath und Bergisch Gladbach-Refrath. ÖPNV: KVB-Linie 1 bis zur Haltestelle Refrath.

Seit 1986 werden 5 km (Start um 10.00 h) und 10 km (Start um 11.00 h) auf den sehr gut befestigten Wendepunktstrecken gelaufen. Ein neues und familienfreundliches Angebot ist die 1609 Meter lange Waldmeile für Schüler, Jugendliche und Erwachsene. Der Startschuss für die Waldmeile fällt um 11.11 Uhr.

Der Lauf ist beim Landesverband Nordrhein angemeldet. Die 5 km und 10 km Distanzen sind DLV vermessen und kilometriert und somit alle Ergebnisse bestenlistenfähig. Für alle Läufe gibt es eine professionelle Zeitnahme von cologne timing mit Brutto- und Nettozeit mit Live-Ergebnisdienst. Eine schnelle Siegerehrung, Kaffee und Kuchen in der Schutzhütte, Umkleidezelt, mobile Toiletten und eine tolle Stimmung prägen den Refrather Herbstlauf seit vielen Jahren. Das TVR running team freut sich wieder auf viele Ausdauersportler aus ganz NRW. Streckenpläne, Anreise, alle weiteren Infos und die online-Anmeldung findet ihr auf der aktualisierten Webseite:  
www.refrather-herbstlauf.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

14.09. 20 Jahre Löwenburglauf
Königswinter.
Am 18. September fällt um 11 Uhr direkt vor dem Lemmerzbad in Königswinter der Startschuss zur 20. Auflage des Löwenburglaufs. Zu diesem Jubiläum wird es. neben der klassischen Strecke über 15 Kilometer und 430 Höhenmetern rund um die Löwenburg, auch zum ersten Mal eine „Kurzdistanz“ geben, die vom Lemmerzbad startend über 8,8 Kilometer bis zur Margarethenhöhe und wieder zurückführt. Der Löwenburglauf, der seit vielen Jahren zu den Klassikern im Siebengebirge zählt, wird zum vierten Mal vom Team des Beueler10er ausgerichtet, die den Lauf 2018 von Bad Honnef wieder zurück auf die originale Strecke geholt hatten. Anlässlich dieses Jubiläums haben die Organisatoren auch das erste Orga-Team aus dem Jahre 2001 eingeladen. „Wir sind sehr froh und fühlen uns geehrt, dass die Väter des Laufs am 18. September vor Ort sein werden. Es wird im Startbereich eine Fotogalerie und die ewige Bestenliste des Löwenburglaufs geben“, so Arne Pöppel vom Team des Beueler10er. Neben vielen kleinen Besonderheiten wie einer Finisher-Medaille und der Sambagruppe Piranhas op Jück auf der Strecke bietet der Löwenburglauf in diesem Jahr auch ein Finisher-Shirt. Sabine Osterholt vom Team Beueler10er dazu: „Wir haben auf dem Shirt beide Logos des Laufs aufgenommen. So verbinden wir den Beginn vor 21 Jahren mit dem heutigen Lauf.“. Anmeldungen für beide Läufe sind noch bis Donnerstag online oder am Sonntag vor Ort möglich.
www.beueler10er.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

13.09. 60 Jahre Marathon in Essen – 60 Jahre Leistung, Laufliebe und Leidenschaft
Der Westenergie Marathon „Rund um den Baldeneysee“ feiert am 09. Oktober 2022 sein Jubiläum: 1963 ist das Event zum ersten Mal ausgetragen worden. 2022 wird mit der 60sten Auflage der runde Geburtstag ganz groß gefeiert. Das Team um Organisationschef Gerd Zachäus ist seit Monaten mit vielen Ideen und neuen Konzepten dabei, das Jubiläum auf die Beine zu stellen. „Wir wollen einen Geburtstags-Marathon veranstalten, an den sich jede Läuferin und jeder Läufer noch lange erinnern wird”, sagt Gerd Zachäus.

Bis zum Event sind es nur noch wenige Wochen – und die wichtigsten Vorbereitungen sind auf der Zielgeraden. „Für den Marathon, die Staffel und die Seerunde ist vielen Teilnehmer*innen sehr wichtig, dass ihr Name deutlich sichtbar auf der Startnummer steht. Das machen wir möglich – für alle, die sich bis zum 18. September für unsere Veranstaltung anmelden”, so der Organisationschef.

Der Name auf der Startnummer ist ein kostenfreier Service – und sorgt dafür, dass viele Zuschauer am Streckenrand ganz gezielt die Sportler mit ihrem Vornamen anfeuern können.

Bergauf gehe es bei der Zahl der Meldungen, sagt Gerd Zachäus vom Ausrichter TUSEM Essen: „Bei den meisten Laufevents kommen die Zahlen erst langsam wieder in Schwung. Wir haben aber ein sehr gutes Konzept und freuen uns darauf, dass der Westenergie Marathon dieses Jahr wieder für ordentlich Betrieb sorgen wird.“

Start beim Westenergie Marathon 2022 ist am 09. Oktober ab 10 Uhr am Baldeneysee/ Nähe S-Bahn-Halt Hügel.
https://www.westenergie.de/de/fuer-kommunen/regionales-engagement/sport/westenergie-marathon.html

12.09. 32. Korschenbroicher Citylauf : Asse sorgen für Spannung bis zum Schluss
Korschenbroich.
Beim Comeback nach der langen Corona-Pause hat das Laufspektakel in der Innenstadt wieder mit seiner Vielseitigkeit überzeugt. Die Topläufer waren bis zum Schluss eng beisammen, darunter auch Vize-Europameister Hendrik Pfeiffer.

Es ist kurz vor 11.30 Uhr am Sonntagvormittag, als sich Kristina Clemens mit ihrer Tochter Matilda an der Hand auf dem Weg zum Start- und Zielbereich des Korschenbroicher Citylaufs befindet. Für die Erstklässlerin wird es das erste Mal sein, dass sie sich alleine auf den Rundkurs in der Innenstadt macht. Als der Citylauf vor der Corona-Pause das letzte Mal über die Bühne ging, besuchte sie noch den Kindergarten und war mit Begleitung im Familienlauf dabei.

Rund fünf Stunden später startet Hendrik Pfeiffer, in München mit der deutschen Marathon-Mannschaft Vize-Europameister, mit 25 weiteren Topathleten in den Lauf der Asse, der den Zuschauern an der Strecke mit einem spannenden Verlauf viel Freude bereitet. Zwei Pole und dazwischen noch ganz viele Nuancen, die seit jeher den Reiz des Citylaufs ausmachen. Auch bei der 32. Auflage, die nach dreieinhalb Jahren Pause am Sonntag an einem ungewöhnlichen Termin im Spätsommer endlich steigen konnte.

Da konnte es die Stimmung auch nicht trüben, dass die Teilnehmer- und Zuschauerzahlen wenig überraschend nicht an die Werte von vor der Pandemie anknüpfen konnten. Da gingen regelmäßig über 4000 Meldungen ein, kamen knapp unter 4000 Aktive ins Ziel und säumten bis 17.000 Menschen die Strecke. Beim Comeback der Veranstaltung gingen vorab „nur“ 2415 Meldungen ein, Finisher waren es letztlich 2246 und Menschen gab es in der City und an der Strecke beim sportlichen Volksfest folgerichtig auch deutlich weniger. „Das ist aber auch gar nicht so wichtig. Wichtig ist, dass der Lauf nach so langer Zeit wieder ein deutliches Lebenszeichen von sich gegeben hat“, meinte Hans-Peter Walther, Geschäftsführer der mit Ausrichtung des Laufs betrauten Citylauf GmbH.

Und auch Markus Bresser, der vor zwei Jahren neben Walther in die Geschäftsführung einstieg und dessen Nachfolge antreten soll, war mit seiner Citylauf-Premiere in neuer Funktion zufrieden. „Natürlich hakt es nach so langer Zeit an der einen oder anderen Stelle, aber letztlich haben wir alles hinbekommen“, sagte der 27-Jährige, der am Samstag bei Dauerregen noch große Sorge gehabt hatte, dass es tags darauf so weitergehen würde.

Doch wie so oft meinte es das Wetter gut mit dem Citylauf, kein Regentropfen kam herunter. Im Gegenteil, je mehr es auf den Nachmittag zuging, desto häufiger kam die Sonne heraus. So kamen vor allem die Erwachsenen mächtig ins Schwitzen. Zum Beispiel im Volkslauf über zehn Kilometer, den Richard Wilke dominierte. Dass er noch für die Aachener TG startet, rührt aus seiner Studienzeit her, eigentlich kommt er aber von der TG Neuss, für die er bald auch wieder antreten möchte.

Letztlich hatte er mit seiner Siegerzeit von 34:06 Minuten über eine Minuten Vorsprung auf Mirko Krebs aus Düsseldorf (35:09) und über zwei Minuten auf den drittplatzierten Alexander Giozis aus Büttgen (36:49). „Für einen Neustart war das eine echt gute Atmosphäre. Mit meiner Zeit bin ich sehr zufrieden“, meinte Wilke, dessen Mutter Belinda übrigens im selben Lauf dabei war. Die Läuferin von der TG Neuss (Jahrgang 1960) kam nach 47:24 Minuten ins Ziel und belegte bei den Frauen Rang 49. Siegerin wurde ihre Vereinskameradin Doreen Floß (43:41).

Deutlich schneller unterwegs waren naturgemäß die Elite-Frauen über fünf Kilometer. Wobei Favoritin Viktoriya Kolchyk aus der Ukraine letztlich nichts mit dem Sieg zu tun hatte, sie kam in 17:00 Minuten abgeschlagen als Vierte ins Ziel. Zur Dominatorin schwang sich die Deutsche Eva Dietrich (Laufteam Kassel) auf, die mit ihrer Siegerzeit von 15:44 Minuten allen davonlief und sogar dem Streckenrekord der Polin Karolina Jarzynska aus dem Jahr 2013 (15:33) ziemlich nah kam. Die Belgierin Juliette Thomas kam über eine Minute später als Zweite ins Ziel (16:46).

Sehr viel spannender verlief das Rennen der männlichen Asse, das bis zur letzten Runde offen war. Erst auf der Zielgeraden setzte sich der Belgier Dorian Boulvin in 29:26 Minuten gegen Karl Junghannß (Erfurter LC, 29:28) und den Ukrainer Vitaly Shafar (29:30), der 2009 schon mal in Korschenbroich gewonnen hatte, durch. Lange in der Spitzengruppe hielt sich Marathon-Spezialist Hendrik Pfeiffer, der am Ende in 29:41 Minuten Sechster wurde. Nach seinem erfolgreichen Auftritt bei der EM in München bestritt er in Korschenbroich nach seinem Urlaub wieder den ersten Lauf. „Dafür bin ich sehr zufrieden. Mir hat’s in Korschenbroich sehr gut gefallen. Wenn es in meinen Plan passt, bin ich beim nächsten Mal gerne wieder dabei.“
(Quelle: NGZ)

11.09. Ein Beethovenfest für alle Läufer
Deutsche Post Marathon Bonn Beethoven-Lauf bringt Sport und Musik zusammen – Rund 3.000 Sportler laufen zu den Klängen des berühmten Bonner Künstlers
Bonn.
Unter dem Applaus der Zuschauer auf den Bonner Markt einzubiegen und vor dem Alten Rathaus über die Ziellinie zu laufen, darauf hatten die Bonner Läufer:innen lange gewartet. Beim Beethoven-Lauf hatten heute 2.912 Athleten wieder die Chance dazu. 1.396 Halbmarathon-Läufer und 1.286 10-Kilometer-Läufer wollten sich auf die schöne Strecke entlang des Rheins, über Süd- und Kennedybrücke, in die Bonner Innenstadt machen. Hinzu kamen rund 230 Schüler, die als 2er Teams starteten.

Der erste Läufer, der die einzigartige Atmosphäre im Zielbereich wieder genießen konnte, war Julien Jeandree (Running Experts), der seinen Halbmarathon in 1:12:24 h absolvierte und souverän siegte. Auch bei den Frauen hatte eine Bonnerin die Nase vorne: Lisa Memouna Kerp (SSF Bonn) siegte in 1:25:35 h.

Bei den 10-Kilometer-Läufern siegte Alexander Löhr (TV Eiche Bad Honnef) in 0:33:46 h. Bei  den Frauen war Sabine Burgdorf (ASV Köln) in 0:36:25 h die schnellste.

Doch nicht nur die Sieger wurden gebührend gefeiert – unter großem Applaus waren viele glückliche Gesichter auf dem Markt zu sehen. Als besonderes Highlight wurden alle Läufer dort auch erstmalig mit Live-Musik-Auftritten von Künstlern des Beethovenfestes empfangen. Drei ca. 30-minütige Auftritte von Pianist Kai Schumacher, dem Marcus Schinkel Trio und dem norwegischen Pianisten Mathias Halvorsen untermalten die Zieleinläufe. Das Beethovenfestes hatte dies zusammen mit der Deutschen Post ermöglicht.

„Endlich wieder gemeinsam laufen“, Pedro Munoz, Konzernkommunikation, Nachhaltigkeit & Marke, Deutsche Post DHL Group fasst zusammen, was vielfach im Laufe des Tages geäußert wurde. „Ein tolles Gefühl, wieder zusammen im Startblock zu stehen und vor dieser herrlichen Kulisse und zu den Klängen von Beethoven, Bonn laufend zu erleben. Laufen und Musik verbinden die Menschen und es fühlt sich gut an, Sport und Kultur im Rahmen des Beethoven-Laufs auf so großartige Weise zusammen zu bringen.“

Der Beethoven-Lauf war bereits die zweite Laufveranstaltung des Deutsche Post Marathon Bonn in diesem Jahr. Der nächste Deutsche Post Marathon Bonn ist für den 23. April 2023 geplant.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

10.09. Halbmarathon trifft Jubiläumsklassikfest
Bonn.
Am 11. September findet in der Bonner Innenstadt wieder ein Laufevent statt. Die Strecke des neuen Beethoven-Laufs führt am Rhein entlang, über Süd- und Kennedybrücke bis zum Marktplatz. Im Ziel gibt es eine besondere Überraschung.

Normalerweise dröhnt in den frühen Morgenstunden eines Aprilsonntages „I came for you“ von The Disco Boys aus den Boxen im Startbereich am Belderberg. Es ist das Lied zum Countdown des Bonn-Marathons. Während das Lied mehrmals hintereinander läuft, stehen mehrere Tausend Läufer dicht gedrängt in ihren Startblöcken.

Einige hüpfen nervös auf und ab, trippeln auf der Stelle, um den Körper warm zu halten. Aber sie alle warten darauf, mit ihrer Gruppe endlich an die Startlinie vorgelassen zu werden und auf die 21,0975 Kilometer lange Runde quer durch Bonn geschickt zu werden. Drei Jahre gab es diese Bilder nicht. Und auch in diesem Jahr wird es keinen klassischen Marathon geben – dafür aber eine Alternativ-Laufveranstaltung mit einer besonderen musikalischen Überraschung im Ziel als Teil des Beethovenfestes.

An diesem Sonntag, 11. September, findet erstmals und einmalig der Beethoven-Lauf mit einer neuen Streckenführung statt – mit einem Zehn-Kilometer-Lauf, Halbmarathon und einer Schülerstaffel. Organisiert wird das Laufevent vom Veranstalter des Bonn-Marathons. „Das Laufevent ist für uns ein wichtiger und in diesem Umfeld besonders schöner Zwischenschritt zum nächsten Marathon“, sagt Christian Okon, Geschäftsführer der veranstaltenden Agentur MMP.

Die neue Strecke ist zehn Kilometer lang
Während der Zieleinlauf wie beim traditionellen Marathon vor dem Alten Rathaus auf dem Bonner Marktplatz stattfinden wird, wurde der Startbereich vom Belderberg ans Bonner Rheinufer verlegt – auf Höhe der Schaumburg-Lippe-Straße, zwischen Erster und Zweiter Fährgasse. Von dort aus führt die zehn Kilometer lange Runde zunächst am Rheinufer entlang Richtung Süden, über die Südbrücke, weiter am Beueler Rheinfer entlang, über die Kennedybrücke zurück auf die Bonner Seite und anschließend durch die Innenstadt zum Ziel auf dem Marktplatz. „Das klassische Finish auf dem Marktplatz – das war uns wichtig“, sagt Pedro Munoz, zuständig für Konzernkommunikation, Nachhaltigkeit und Marke bei der Deutsche Post DHL Group, Sponsor des Beethoven-Laufs und des Beethovenfestes.

Aus den vertrauten Disco-Klängen werden in diesem Jahr klassischere Töne: Drei Künstler, die für das Beethovenfest in der Stadt sind, werden auf dem Marktplatz ein Live-Konzert geben und die Teilnehmer beim Endspurt musikalisch ins Ziel begleiten.

Drei Künstler des Beethovenfestes treten auf dem Marktplatz auf
Von 10 bis 10.30 Uhr tritt Jazz-Pianist Marcus Schinkel mit seinem Jazz-Trio auf. Von 11 Uhr bis 11.30 Uhr spielt der norwegische Pianist Mathias Halvorsen unter anderem minimalistische Klassiker von John Adams. Von 12 Uhr bis 12.30 Uhr präsentiert Kai Schumacher einen Auszug aus seinem „Rausch“-Programm auf dem Flügel. „Über 750 Kompositionen und Schaffenskraft bis ins hohe Alter – auch Beethoven war ein Meister der Langstrecke! Wir sind froh, Teil des Beethoven-Laufs zu sein und unser diesjähriges Festivalmotto »Alle Menschen« auch auf diese Weise zu zelebrieren“, erklärt Steven Walter, Intendant des Beethovenfestes.

„Sportler gehen in Konzerte. Musikfans laufen am Rhein“, sagt Monika Schaller, Leiterin Konzernkommunikation, Nachhaltigkeit und Marke der Deutsche Post DHL Group. „Wir fördern begeistert beides. Und nun bringen wir Sport und Kultur an einem Tag zusammen: Erst wird in der Stadt zu Musik gelaufen, am Abend dann im Post Tower bei ‚Post Klassik Vertikal‘ laufend Musik auf den Stockwerken entdeckt.“ Ab 18 Uhr ist der Post Tower Spielort für das Musik-Projekt „Post Klassik Vertikal“, das sich auf verschiedene Ebenen des Gebäudes verteilt. Eintrittskarten sind über die Internetseite des Beethovenfestes auf www.beethovenfest.de erhältlich.

Der Startschuss für den Halbmarathon erfolgt um 8.30 Uhr
Der Startschuss für den Halbmarathon erfolgt am Sonntag um 8.30 Uhr. Die Halbmarathonläufer müssen die Runde zweimal absolvieren. Die Teilnehmer des Zehn-Kilometer-Rennens werden ab 10.30 Uhr auf die Strecke geschickt. Startzeit für die Schülerstaffeln ist 11 Uhr.

Die Startunterlagen können am Samstag, 10. September, sowie am Wettkampftag selbst an der Ausgabe an der Hofgartenwiese Ecke Stockenstraße/Koblenzer Tor abgeholt werden. Die Ausgabe ist am Samstag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, am Sonntag ab 7 Uhr. An beiden Tagen sind ebenfalls Nachmeldungen vor Ort möglich. Die Startgebühr für den Halbmarathon beträgt dann 30 Euro, für die Zehn-Kilometer-Distanz 20 Euro. Darin enthalten sind die Startnummer inklusive Zeitmessung, ein Laufshirt, eine Medaille sowie eine Online-Urkunde. Wie schon bei der Oktober- und April-Challenge in der Bonner Rheinaue erfolgt die Zeitmessung über einen Chip, der in die Startnummer integriert ist. Ein zusätzlicher Messchip muss nicht ausgeliehen oder mitgebracht werden.

Entlang der Strecke gibt es mehrere Verpflegungsstationen
Zusammen mit den Startunterlagen erhalten die Teilnehmer zudem einen Garderobenbeutel mit der eigenen Startnummer, der am Veranstaltungstag ab 7 Uhr im Garderobenzelt abgegeben und bis 13 Uhr dort wieder abgeholt werden kann.

Entlang der Strecke werden auch mehrere Verpflegungsstationen eingerichtet: für den Zehn-Kilometer-Lauf bei Kilometer sechs, für den Halbmarathon jeweils bei Kilometer fünf, zehn und 15. Außerdem wird es eine umfangreiche Verpflegung im Zielbereich geben.

Der nächste reguläre Deutsche Post Marathon Bonn ist für den 23. April 2023 geplant.
https://postmarathonbonn.de/

09.09. 39. Drei-Brücken-Lauf am 16. Oktober
Bonn.
Bereits seit 39 Jahren findet am dritten Wochenende im Oktober der Drei-Brücken-Lauf in Bonn statt. Seit 25 Jahren werden die Spenden des Benefizlaufs der Deutschen KinderKrebshilfe zur Verfügung gestellt. Am 16. Oktober erfolgt der erste Start um 9.00 Uhr am Hans-Steger-Ufer in Bonn-Beuel. Entlang der Beueler und Bonner Rheinpromenade folgt die Strecke der “Brückenrunde”, Bonns beliebtester Jogging-Runde. Angeboten werden Strecken über 10 km, 15 km und 30 km. Neben dem sportlichen Aspekt spielt beim Drei-Brücken-Lauf der Benefizgedanke eine große Rolle. Daher werden auch in diesem Jahr wieder mindestens 50 Prozent des Startgeldes der Deutschen KinderKrebshilfe zur Verfügung gestellt. Als einer der wenigen Läufe fand der Drei-Brücken-Lauf auch in den letzten beiden Pandemie-Jahren statt. Ein ausgereiftes Organisations- und Hygienekonzept machte dies möglich. Die Organisatoren sind daher zuversichtlich, auch in diesem Jahr den Lauf durchführen zu können.
www.drei-bruecken-lauf.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

08.09. 14. Bickendorfer Büdchenlauf am 25. September
Köln.
In diesem Jahr findet nach zweijähriger Coronapause endlich wieder der beliebte Büdchenlauf im Kölner Veedel Bickendorf statt. Am 25. September wird der Straßen- und Volkslauf bereits zum 14. Mal von der Bickendorfer Interessengemeinschaft veranstaltet. Seit Jahren kommen Läuferinnen und Läufer in den Kölner Nordwesten, um die einzigartige Stimmung auf der Strecke entlang der Venloer Straße, in den Veedelsgassen sowie im Start- und Zielbereich mitzuerleben. Die Vorbereitungen für die 14. Auflage laufen bereits auf Hochtouren und die Online-Anmeldung ist geöffnet.

Folgende Distanzen werden für Jung und Alt angeboten:
Bambinilauf | 500 m
Gut gelaunt und voller Ehrgeiz eröffnen die Bambini traditionell den Büdchenlauf. Als Belohnung gibt es im Ziel eine Finisher-Medaille für jeden!
Schülerlauf | 2,5 km
Mit den Schülern gehen die ersten Läufer auf die 2,5 km-Runde durch das Veedel. Bereits hier wird die Laufzeit individuell brutto und netto gemessen.
6-Pfoten-Lauf | 2,5 km
Dieses Jahr bietet der Büdchenlauf erstmals den 6-Pfoten-Lauf an. Hier besteht die Möglichkeit mit seinem Hund gemeinsam die 2,5 Kilometerrunde zu absolvieren.
Walking- und Nordic Walking-Lauf | 5 km
Die wahrscheinlich geselligste Disziplin beim Büdchenlauf. Der Sport bleibt hierbei aber nicht auf der Strecke.
Volkslauf | 5 km
Zwei volle Runden die Stimmung genießen und das Letzte aus sich rausholen - und anschließend noch die Läufer anfeuern, die ihr Rennen noch vor sich haben.
Mannschaftslauf | 5 km
Eure Mannschaft kann aus drei, vier oder fünf Läufern bestehen! Gewertet werden jeweils die drei besten Zeiten, wobei bei einer Mixed-Mannschaft mindestens eine Damen-Zeit mitgewertet wird.
Hauptlauf | 10 km
Egal, ob es der erste "10er" ist, oder ob die vier Runden die letzte Vorbereitung auf den Marathon sind. Die Strecke ist für alle gleich - und den Applaus der Zuschauer haben sich alle Läufer gleichermaßen verdient!

Allgemeiner Anmeldeschluss ist der 18. September 2022, danach sind Neu- und Ummeldungen noch direkt vor Ort (Concertkasse Johnen) oder am Tag des Laufs bis ca. 30 Minuten vor Start des jeweiligen Rennens im Wettkampfbüro möglich.

Die begehrten Funktionsshirts mit dem Logo des Bickendorfer Büdchenlaufs in der diesjährigen Farbe können direkt bei der Anmeldung in allen gängigen Größen für 16,50 Euro mitbestellt werden. Kindershirts sind ebenfalls online vorbestellbar für 13,50 Euro und bei den Bambinis sogar in der Startgebühr enthalten. Hinweis: Bestellung nur bis zum 04. September 2022 möglich.

Für Entertainment und den passenden Kommentar zu den spannenden Laufduellen sorgt in Bickendorf erneut Sportmoderator Dirk Froberg, der beim Hessischen Rundfunk in Frankfurt zu Hause ist und vor allem mit seinem Triathlon- und Leichtathletik-Fachwissen glänzen kann. Vor, während und nach den Rennen wird er nicht nur für die Sportler/-innen gute Laune und top Motivation im Veedel garantieren, sondern auch die Zuschauer/-innen am Streckenrand zum Mitjubeln und Anfeuern bewegen: „Es ist für mich wieder eine große Ehre, mit meiner Stimme, für die angemessene Stimmung sorgen zu dürfen. Mit dem Herzen eines Läufers wird jeder Teilnehmer von mir, mit dem ihm gebührenden Respekt, ins Ziel gebracht“.

Ob es erneut Teilnehmerrekorde und Bestzeiten beim Bickendorfer Büdchenlauf geben wird, kann man nicht voraussehen. Eins steht allerdings schon jetzt fest: Wie in den vergangenen zwölf Jahren wird auch dieses Mal beim Bickendorfer Büdchenlauf die Sonne scheinen und allen Läufer ein wunderbares Sporterlebnis ermöglichen.

Wer schon einmal auf der original Büdchenlauf-Strecke trainieren möchte, der kann dies jeden Montag um 19:00 Uhr gemeinsam mit der Bickendorfer Interessengemeinschaft tun. Treffpunkt ist auf der Venloer Straße neben dem Geschäft Sehbegleiter Bruckmann Augenoptik.

Zeitplan
09:30 Uhr: 500 m Bambinilauf (M/W U8 & jünger)
10:00 Uhr: 2,5 km Schülerlauf (M/W U10 - M/W U16)
10:30 Uhr: 5 km Walking-/Nordic Walking-Lauf
11:30 Uhr: 5 km Volkslauf (M/W U12 - M/W 80)
11:30 Uhr: 5 km Mannschaftslauf
12:30 Uhr: 10 km Hauptlauf (M/W U16 - M/W 80)
12:40 Uhr: Siegerehrung Schüler 1,5 km
14:00 Uhr: Siegerehrung

Anmeldung und weitere Informationen unter https://www.bickendorf-lauf.de/
(Autor & Copyright: Sven Frese für Laufen im Rheinland)

07.09. Rhein-Westerwald-10km-Laufcup
Am Samstag fand mit dem Bahndammlauf in Buchholz die letzte Veranstaltung des diesjährigen Rhein-Westerwald-10km-Laufcup statt.
Die 2019 ins Leben gerufene Laufserie konnte in diesem Jahr erstmals live durchgeführt werden. Die Pandemie erwischte die Organisatoren eiskalt, Ende März war für den Osterlauf in Erpel keine Alternative möglich, virtuelle Veranstaltung waren noch fremd. Somit wurde der Cup für 2020 ersatzlos gestrichen. 2021 fanden alle drei Läufe im virtuellen Modus, ohne Wertung statt. Die Corona-Handbremse war Anfang 2022 noch angezogen, damit war die erste Veranstaltung zwar live, aber zurückhaltend. Dieses alles führt leider zu einer geringen Finisherzahl bei der ersten Livedurchführung.

Hier die Ergebnisse (Zeiten=Summe aller drei Läufe):
Frauen
1. Anna Spitz, LT Siebengebirge,  02:43:33
2. Sarah Bergmann, Höchstenbach,  03:03:00
Männer
1. Thierry van Riesen, LG Rhein-Wied         01:50:39
2. Peer Rymus, LT Siebengebirge 02:43:33
3. Achim Dühsdorf, Lauftreff Windhagen 03:00:24
4. Wilhelm Jungheim, Windhagen 03:07:07

"Wir Veranstalter wollen dem Cup noch eine Chance geben und gehen wieder an den Start. Das Überleben können jedoch nur die Läufer sichern. Helft uns Ehrenamtlern und seid dabei, damit unsere investierte Zeit auch Früchte trägt", appelliert Mario Höß. Der Osterlauf in Erpel findet nicht mehr statt, als Ersatz kommt der Nikolauslauf (auch Erpel) dazu.

Termine 2023:
- 04.12.2022 59. Nikolauslauf Erpel
- 14.05.2023 16. Windhagen-Marathon
- 02.09.2023 23. Bahndammlauf Buchholz
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

06.09. Tobias Drachler triumphiert beim Carglass Köln Triathlon
Köln.
Bei 3:30:44 Stunden blieb die Uhr für Tobias Drachler stehen. Der Sieger der Mitteldistanz absolvierte 1,9 Kilometer Schwimmen im Rhein, 81,2 Kilometer Radfahren am Rheinufer und auf der Autobahn und 19 Kilometer Laufen. In einem spannenden und knappen Rennen war der für das KTT 01 startende Drachler nur 13 Sekunden vor Maximilian Rohde und 38 Sekunden vor Julian Großkopf vom VFL Waiblingen im Ziel. Der Sieger war überglücklich die Premiere des Carglass Köln Triathlon gewonnen zu haben.
 
Deutlicher war die Angelegenheit für Julia Skala vom OMNI-BIOTIC POWER-Team, die als Erste in 3:54:20 Stunden finishte, satte 4:51 Minuten vor Katharina Grohmann vom SV Fun Ball Dortelweil und 17:35 Minuten vor Michaela Melsa vom TRC Essen 84.
 
Olympische Distanz
1. Mira Hippe 2:14:10 Stunden
2. Isabell Gewehr SRL Triathlon Koblenz 2:15:24 Stunden
3. Anna Moskala 2:24:56 Stunden

1. Tim Meyer KTT 01 1:52:28 Stunden
2. Sven Wies Duisburger SV98 Triathlon Team 1:59:54 Stunden
3. Maximilian Kirmeier Team Run Puma 2:01:02 Stunden

Jedermann-Distanz
1. Milena Vogel KTT 01 1:09:22 Stunden
2. Angelina Lucienne Kürten TriTeam Hallein 1:09:46 Stunden
3. Janina Meyer KTT 01 1:10:06 Stunden

1. Bilal Sirch KTT 01 1:03:29 Stunden
2. Florian Kürner TV Riegel TriTeam 1:05:48 Stunden
3. Chris Breitbarth Mach3 Köln 1:07:14 Stunden

Auch Triathlon-Neuling Ilona Schaffrath kam glücklich ins Ziel. Die 44-Jährige finishte nach 1:31:51 Stunden die Jedermann-Distanz. "Das war mein emotionalster Zieleinlauf in meiner Sportlerkarriere", sagte die sympathische Euskirchenerin. Ihre Allroundstärken zeigten sich insbesondere auf dem Rad. Mit 28,8 km/h bewältigte sie die knapp 25 Kilometer. Zuvor kam die Brustschwimmerin nach 8:28 Minuten aus dem Wasser und beim 4,6-Kilometer-Lauf standen 27:37 Minuten zu Buche. Eine Wiederholung wollte Schaffrath nicht ausschließen.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

05.09. Luca Brang gewinnt 34. Volkslauf in Scheven
Kall-Scheven.
Er kam, sah und siegte - Luca Brang gewann am Samstag Nachmittag den 34. Volkslauf in Scheven. Der 20-Jährige von der LG Kreis Ahrweiler war zum ersten Mal im kleinen Eifelörtchen am Start und finishte nach 36:07 Minuten als Erster von 70 Läufern auf der 10,2-Kilometer-Distanz. Auf Platz Zwei lief Markus Seidenfaden mit 31 Sekunden Rückstand ins Ziel am Sportplatz. Der Athlet vom LC Euskirchen verteidigte damit seine Führung im Eifelcup. Gesamt-Dritte wurde Sonja Vernikov in 38:49 Minuten. Organisatorin Christine Becker vom ausrichtenden TV Scheven verzeichnete insgesamt 103 Läufer auf der kleinen, aber feinen Laufveranstaltung.

Ergebnisse:
Männer, 10,2 km: 1. Luca Brang (LG Kreis Ahrweiler) 36:07 Minuten, 2. Markus Seidenfaden (LC Euskirchen) 36:38, 3. Jens Diblik (SG Sportfreunde 69 Marmagen) 39:11, 4. Norbert Schneider (TV Scheven) 39:54, 5. Joe Körbs (Bunert - Der Kölner Laufladen) 41:11.
Frauen, 10,2 km: 1. Sonja Vernikov (Ski-Keller Kaulard & Schroiff) 38:49 Minuten, 2. Nora Schmitz (LC Euskirchen) 41:26, 3. Laura Laschke (Euskirchen) 47:36.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

Neue Datenschutz-Grundverordnung der EU
Haftung für Inhalte
Die Inhalte unserer Seiten wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen.

Als Diensteanbieter sind wir gemäß § 6 Abs.1 MDStV und § 8 Abs.1 TDG für eigene Inhalte auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Diensteanbieter sind jedoch nicht verpflichtet, die von ihnen übermittelten oder gespeicherten fremden Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen. Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben hiervon unberührt. Eine diesbezügliche Haftung ist jedoch erst ab dem Zeitpunkt der Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung möglich. Bei bekannt werden von entsprechenden Rechtsverletzungen werden wir diese Inhalte umgehend entfernen.

Haftung für Links
Unser Angebot enthält Links zu externen Webseiten Dritter, auf deren Inhalte wir keinen Einfluss haben. Deshalb können wir für diese fremden Inhalte auch keine Gewähr übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei bekannt werden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Links umgehend entfernen.

Urheberrecht
Der Betreiber der Seite ist bemüht, stets die Urheberrechte anderer zu beachten bzw. auf selbst erstellte sowie lizenzfreie Werke zurückzugreifen.

Die durch den Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Beiträge Dritter sind als solche gekennzeichnet. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Erstellers. Downloads und Kopien dieser Seite sind nur für den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch gestattet.

Datenschutz
Soweit auf unseren Seiten personenbezogene Daten (beispielsweise Name, Anschrift oder eMail-Adressen) erhoben werden, erfolgt dies soweit möglich stets auf freiwilliger Basis. Die Nutzung der Angebote und Dienste ist, soweit möglich, stets ohne Angabe personenbezogener Daten möglich.

Der Nutzung von im Rahmen der Impressumspflicht veröffentlichten Kontaktdaten durch Dritte zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderter Werbung und Informationsmaterialien wird hiermit ausdrücklich widersprochen. Die Betreiber der Seiten behalten sich ausdrücklich rechtliche Schritte im Falle der unverlangten Zusendung von Werbeinformationen, etwa durch Spam-Mails, vor.

Erhebung und Verarbeitung von personenbezogenen Daten
Sie können im Regelfall alle Internetseiten von laufen-im-rheinland.de aufrufen, ohne personenbezogene Angaben zu machen. Wenn Sie die Webseiten von laufen-im-rheinland.de besuchen, werden vom Webserver standardmäßig zum Zweck der Systemsicherheit temporär die Verbindungsdaten des anfragenden Rechners, die Webseiten, die besucht, das Datum und die Dauer des Besuches, die Erkennungsdaten des verwendeten Browser- und Betriebssystem-Typs sowie die Webseite, von der aus Sie die Webseiten von laufen-im-rheinland.de besuchen, gespeichert. Laufen-im-Rheinland.de behält sich vor, diese anonymisierten Daten auszuwerten, um das Nutzerverhalten kennen zu lernen und Statistiken darüber aufzustellen. Darüber hinausgehende personenbezogene Angaben wie Ihr Name, Ihre Anschrift, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse werden nicht erfasst, es sei denn, diese Angaben werden von Ihnen freiwillig gemacht, z.B. im Rahmen einer Registrierung, einer Umfrage, eines Preisausschreibens, zur Durchführung eines Vertrages oder einer Informationsanfrage.
(Mitteilung: Laufen-im-Rheinland)