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Joe Körbs

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Veranstaltungs-Vorschau auf die nächsten Läufe:

30.09. Stadtwerkelauf des TV Arnoldsweiler - 15.00 Uhr DN
Strecken: 1 / 2 / 5 / 10 km
www.atv1883.de

"Laufend" aktuelle Meldungen aus dem Rheinland:

Buch-Tipp: Laufen in Bonn und Umgebung
Laufen-im-Rheinland präsentiert das Buch vom Läufer für Läufer

Knapp 300 Seiten Laufgeschichte und Laufgeschichten aus der Region. Vom ersten Bonner Volkslauf bis zum Deutsche Post Marathon 2017. Das Buch gibt einen Einblick in die Entwicklung der Laufbewegung von rund 100 Veranstaltungen die es in fünf Jahrzehnten gab und gibt. Portraits herausragender Athleten von Uhlemann bis Klosterhalfen. Siegerlisten aller Volksläufe und vieles mehr. Eine Zusammenstellung die es in der Form noch nie gab, nicht nur für (Lauf)Nostalgiker.

Ab sofort erhältlich in:
Bad Honnef: 7g Runergy
Bonn: Laufladen, Intersport, Sport Olzem, Buchhandlung Witsch + Behrendt (Innenstadt), Thalia (Markt), Buchladen 46 (Südstadt), Buchhandlung Jost (Kessenich), Buchhandlung Koeplin (Endenich), Poppelsdorfer Bücherladen
Bad Godesberg: Sport Christel, Bücher Bosch
Beuel: Bücher Bartz
Rheinbach: Achims Sportshop, Sport Mager
Meckenheim: Sport Reichwein
Siegburg: Bunert der Laufladen, Thalia
Troisdorf: Sport-Center Linden, Sport Polster, Buchhandlung Kirschner
Bornheim: Bornheimer Bücherstube
Heimerzheim: Book Company
- auf Laufveranstaltungen am WuS-Stand von Udo Lohrengel
weitere folgen...

oder per Email an info@laufen-im-rheinland.de zum Preis für 9,90 € und versandkostenfrei !
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen-im-Rheinland)

Laufen-im-Rheinland Gewinnspiel zum Köln-Marathon
2 Marathon-Freistarts zu gewinnen

Name, Adresse, Geburtsdatum, Verein und Chip-Nummer bis zum 24. September, 24 Uhr an info@laufen-im-rheinland.de senden!
Teilnahmeberechtigt sind Personen, die im Sinne der Veranstaltung startberechtigt und bisher noch nicht angemeldet sind.

24.09. Run of Colours bringt Aidshilfe Köln über 22.000 Euro - 1.620 Läufer_innen laufen sich zugunsten der Aidshilfe Köln die Füße bunt
KÖLN.
Der Run of Colours ist auch in seiner neunten Ausgabe wieder ein voller Erfolg gewesen. Bei schönstem Herbstwetter Wetter sind insgesamt 1.620 Läufer_innen über die 5 und 10 km-Distanz an den Start gegangen.  Mit 35:38 Minuten und 41:24 Minuten überquerten Claudia Maria Henneken (Laufen-in-koeln.de) als Erste bei den Frauen und Sebastian Linden (Kreissparkasse Köln) als Erste bei den Männern und die Ziellinie des 10 km-Laufs. Auf Platz zwei und drei folgten Frauke Purschke und Barbara Vincentz (Laufen-in-koeln.de) bei den Frauen und Jonas Schneider und Thomas Nolan (St. George´s School Cologne). Über die 5 km-Distanz waren Sabine Burgdorf und Patrick Schönball die Schnellsten vor Berna Alanbay (Polizei Köln) und Alex-Adra Klein (Reha Nova Köln) bei den Frauen und Siegried Krischer (TSV Bayer 04 Leverkusen) und Ptrick Dietrich (Bunert Dormund). Den ersten Preis für das beste Kostüm gewann Carolin Krämer als Superwoman. Das beste Spendenergebnis erzielte Steffi Sczuka. Sie hatte in den letzten Wochen 1.177,77 Euro für die Aidshilfe Köln gesammelt und kann sich nun über zwei Flugtickets nach Paris von Air France freuen. Insgesamt sammelten die 19 Spendenläufer_innen 3.925,65 Euro für die Angebote der Aidshilfe.
(Autor & Copyright: Erik Sauer für Laufen-im-Rheinland)

23.09. Laufen-im-Rheinland - TV-Tipp am Sonntag
44. Berlin-Marathon
09.00-14.00 Uhr RBB
09.05-12.00 Uhr ARD

Kipchoge, Bekele, Kipsang bereit für eine große Weltrekordjagd
Olympiasieger Eliud Kipchoge, Titelverteidiger Kenenisa Bekele und der ehemalige Weltrekordler Wilson Kipsang sind bereit für die Jagd auf den Weltrekord beim Berlin-Marathon am Sonntag.
Die drei zurzeit stärksten Marathonläufer der Welt wollen die globale Bestmarke unterbieten, die der Kenianer Dennis Kimetto vor drei Jahren mit 2:02:57 Stunden in Berlin aufgestellt hat: Olympiasieger Eliud Kipchoge, Titelverteidiger Kenenisa Bekele und der ehemalige Weltrekordler Wilson Kipsang.

Mit gleich drei Athleten, die Bestzeiten von unter 2:03:30 Stunden aufweisen, hat der Berlin-Marathon eine außergewöhnliche Breite in der Spitze. Kenenisa Bekele (Äthiopien) triumphierte im vergangenen Jahr am Brandenburger Tor mit 2:03:03 Stunden, der zweitschnellsten Zeit aller Zeiten, der Kenianer Eliud Kipchoge rannte 2016 in London 2:03:05, und sein Landsmann Wilson Kipsang war vor einem Jahr in Berlin Zweiter mit 2:03:13. Das Trio hat eines gemeinsam: alle drei gewannen schon in Berlin.

In diesem einmaligen Feld startet Philipp Pflieger (LG Telis Finanz Regensburg) als stärkster deutscher LäuferHier geht's zu passenden Produkten bei RUNNERS POINT!. Er hatte vor zwei Jahren in Berlin eine Bestzeit von 2:12:50 Stunden aufgestellt, die er nun am Sonntag unterbieten möchte.

Bei voraussichtlich sehr guten Wetterbedingungen ist ein extrem schnelles Rennen geplant. „Die Zeitvorgaben für die Tempomacher sind noch nicht final festgelegt. Aber es wird sicherlich nicht langsamer als vor einem Jahr“, sagte Race Direktor Mark Milde. 2016 passierte die Spitzengruppe die Halbmarathonmarke nach 61:11 Minuten.

Eliud Kipchoge, der in Monza in einem nicht regelkonformen Rennen Anfang Mai eine Zeit von 2:00:25 Stunden erreicht hatte, sagte: „Für mich war der Marathon in Monza ein großer Erfolg und ich ziehe daraus viel Motivation. Am Sonntag möchte ich die erste Hälfte in 60:45 Minuten laufen.“ Seit vier Jahren ist Eliud Kipchoge im Marathon ungeschlagen. Ein Jahr vor seinem Olympiasieg hatte er in Berlin 2015 trotz erheblicher Probleme mit seinen Schuhen - damals lösten sich die Innensohlen und hingen halb aus den Schuhen heraus - in 2:04:00 Stunden gewonnen. „Ein Sieg alleine ist noch kein Erfolg - er ist aber notwendig. Wir sind zu Dritt und es gibt nur einen Sieger“, sagte Eliud Kipchoge mit Blick auf den Sonntag.

„Ich denke, ich kann besser laufen als vor einem Jahr“, erklärte Kenenisa Bekele, der in Berlin eine sporthistorische Leistung verbringen kann, wenn er mit einer Weltrekordzeit gewinnen sollte. Noch nie in der Leichtathletik-Geschichte hielt ein Läufer zeitgleich die Weltrekorde über 5.000 m, 10.000 m und im Marathon. Ein derart schnelles Anfangstempo wie Eliud Kipchoge will Kenenisa Bekele aber nicht mitgehen. „60:45 - das ist nicht mein Plan. Ich will der Spitze folgen, wenn ich kann. Dabei werde ich mich nicht unter Stress setzen sondern auf meinen Körper hören. Ich bin gut vorbereitet“, sagte Kenenisa Bekele.

Schneller als im vergangenen Jahr will auch Wilson Kipsang laufen. „Dieses Mal ist die Situation anders, denn wir sind zu Dritt“, sagte der Kenianer, der vor einem Jahr den Zweikampf gegen Kenenisa Bekele verlor. „Die Tempomacher sind stärker. Ich glaube, wir werden mehr Unterstützung haben. Für mich wäre ein Halbmarathonzeit zwischen 61:00 und 61:10 Minuten gut“, sagte Kipsang, der in Berlin 2013Hier geht's zu passenden Produkten auf Amazon.de! mit 2:03:23 Stunden einen Weltrekord aufgestellt hatte und aktuell mit seiner Siegzeit von Tokio (2:03:58) die Jahresweltbestenliste anführt. Kipsang ist mit seiner Frau und seiner jüngsten Tochter in Berlin, nachdem er im vergangenen Jahr seinen Sohn dabei hatte. „Dass sie in Berlin sind, ist eine zusätzliche Motivation für mich.“

Aufgrund von Knieproblemen musste der Kenianer Patrick Makau, der 2011 in Berlin in der damaligen Weltrekordzeit von 2:03:38 gewonnen hatte, auf seinen Start am Sonntag verzichten.

Eine persönliche Bestzeit ist auch das Ziel von Philipp Pflieger (LG Telis Finanz Regensburg) am Sonntag. Vor zwei Jahren war ihm beim Berlin-Marathon mit 2:12:50 Stunden ein Achtungserfolg gelungen. Mit dieser Leistung qualifizierte er sich für die Olympischen Spiele. Dort belegte er vor einem Jahr als bester deutscher Läufer Rang 55. Erstmals seit den Spielen wird Philipp Pflieger nun wieder bei einem Marathon an den Start gehen. „Natürlich will ich bezüglich der EM-Qualifikation eine Visitenkarte abgeben. Aber mit der Normzeit von 2:14:00 wäre ich nicht zufrieden“, sagte der 30-Jährige. „Ich will am Sonntag eine Zeit von unter 2:12 Stunden angehen.“

22.09. Siegburger Citylauf im neuen Gewand
NRW-Straßenlauf- und Deutsche Hochschulmeisterschaften
RHEIN-SIEG.
Am 24. September findet der 11. Citylauf in Siegburg im neuen Gewand statt. Dabei wurden alt bewährte Start- und Zielbereich auf dem großen Marktplatz im Zentrum mit teilweise neuen Streckenabschnitten miteinander verknüpft. Letzteres dürfte die Teilnehmer sicherlich am meisten freuen, denn der neue Rundkurs wurde auf Schnelligkeit geeicht und erfüllt die Vorgaben des DLV-Streckenzertifikates (Bestenlistenfähig). Darüber hinaus sind die Kilometerpunkte auf den Zentimeter genau vermessen und erlauben eine genaue Tempoüberprüfung nach jedem Kilometer.
 
Für ein Top-Starterfeld garantieren die NRW Straßenlaufmeisterschaften über 10 Kilometer, und die Deutschen Hochschulmeisterschaften, die im Rahmen des Citylaufes durchgeführt werden. Die idealen Bedingungen hierfür haben sich über die Grenzen von Siegburg herumgesprochen, "Wir haben weit mehr Anmeldungen für die Meisterschaften als es sie im Vorjahr gab", berichtet Organisationsleiter Thomas Eickmann vom ausrichtenden TV Kaldauen.
 
Aber auch der Freizeitläufer ist hier herzlich willkommen und wird auf seine Kosten kommen. Der abwechslungsreiche Streckenverlauf bietet viel fürs Auge, es geht über historische Plätze, vorbei an modernen Stadtbauten, mitten durch die gute Stube von Siegburg und rund um das Wahrzeichen der Kreisstadt, dem Michaelsberg. Lautstarke Anfeuerung des Publikums, besonders am Marktplatz garantieren für eine schöne Stimmung.
 
Wer es gerne etwas kürzer mag, kann beim Jedermannlauf über 5 Kilometer starten. Im Vergleich zum 10 Km-Lauf, wo vier Runden absolviert werden, wird hier nach bereits zwei Runden ins Ziel gelaufen. Meldungen für die einzelnen Läufe sind am Veranstaltungstag bis 60 Minuten vor dem jeweiligen Lauf möglich.
www.hit-citylauf.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen-im-Rheinland)

21.09. #ZeroHungerRun in der Bonner Rheinaue
Welthungerhilfe lädt zum Spendenlauf ein
BONN.
Buchstäblich etwas bewegen im Kampf gegen den Hunger – dazu gibt es am 24. September gleich zweifach die Möglichkeit. Der #ZeroHungerRun der Welthungerhilfe geht am Tag der Bundestagswahl in die zweite Runde. Schauspielerin und langjährige Unterstützerin der Welthungerhilfe, Gesine Cukrowski, gibt um 11.00 Uhr den Startschuss zum 5-Kilometer-Lauf in der Bonner Rheinaue beim Japanischen Garten. Oberbürgermeister Ashok Sridharan gibt als Schirmherr Vollgas für eine Welt ohne Hunger. Ebenfalls mit auf der Strecke sind die Sängerin Lucy Diakovska, die Schauspielerin Liz Baffoe und der Bonner Marathon Stadtmeister von 2016 Joe Körbs. Um 12.30 Uhr geht es über eine Distanz von zehn Kilometern. Stephan Unkelbach (Radio Bonn/Rhein-Sieg) moderiert beide Läufe in gewohnt charmanter Art. Schließlich gilt es nicht nur die Spitzenzeiten aus dem letzten Jahr, sondern auch die Teilnehmerzahl von 1300 Läuferinnen und Läufern sowie das Spendenergebnis von über 23.000 € zu übertreffen.

Startgebühren kommen der Projektarbeit der Welthungerhilfe zugute
Für die Teilnahme ist eine Startspende in Höhe von 10 Euro für den 5-Kilometer-Lauf bzw. 15 Euro für den 10-Kilometer-Lauf fällig. Die Erlöse der Veranstaltung fließen zu 100% in die Projekte der Welthungerhilfe. Eine Nachmeldung vor Ort ist am Veranstaltungstag bis 30 Minuten vor dem Start des jeweiligen Laufs gegen einen Aufpreis von 3 € möglich. Wer nicht laufen will oder nach dem Lauf noch überschüssige Energie hat, kann am Zirkeltraining des Original Bootcamp Bonn teilnehmen. Um eine sportlich-aktive Betreuung für Kinder ab 3 Jahren kümmert sich die Ballschule „Ballonis“, und der Laufladen Bonn sorgt für professionelle Rahmenbedingungen.
www.zero-hunger-run.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen-im-Rheinland)

20.09. Rheinhöhenlauf setzt Siebengebirgscup fort
RHEIN-WIED.
Am Samstag startet in Vettelschoß der 12. Rheinhöhenlauf, zu dem sich bereits über 500 Teilnehmer angemeldet haben. Der Halbmarathon verläuft über 363 Höhenmeter auf befestigten Waldwegen durch das Grenzgebiet zwischen Westerwald und Siebengebirge. Innerhalb von wenigen Jahren hat sich die Veranstaltung zu einem Sportereignis der besonderen Art entwickelt. Die schönen Strecken, die gute Organisation und das Rahmenprogramm machen den Rheinhöhenlauf attraktiv und beliebt. Die Organisation erstreckt sich von der Verpflegung, über den Kleidertransport, bis hin zur Live-Musik an der Stecke, eine Tombola mit tollen Hauptpreisen und noch vieles mehr. Das alles zusammen ergibt den Rheinhöhenlauf mit dem attraktivsten Verhältnis aus Preis und Leistung. Wie in jedem Jahr, geht der komplette Erlös wieder an den Förderverein des Franziskus-Krankenhauses in Linz. Zugleich ist der Rheinhöhenlauf auch wieder der dritte Wertungslauf im Siebengebirgscup. Neben dem Halbmarathon am Samstag, starten rund 150 Läufer beim dreitägigen Etappenlauf RUN50. Hier sind insgesamt 50 Kilometer von Freitag bis Sonntag zu absolvieren. Weiter im Programm ist ein 7,5 Kilometer Einzel- und Teamlauf bzw. Walking der zusammen mit dem Halbmarathon um 13 Uhr startet, sowie Kids- und Schülerläufe über 880 bzw. 1.320 Meter (13.10 Uhr). Nachmeldungen sind am Samstag bis 12 Uhr vor Ort noch möglich.
www.rheinhoehenlauf.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen-im-Rheinland)

19.09. Maciek Miereczko dominiert in Bedburg und im Rhein-Erft-Cup
RHEIN-ERFT.
Eine solche Siegesserie hat es in Bedburg auch noch nicht gegeben. Maciek Miereczko konnte nach 2012, 2014 und 2015 am vergangenen Samstag zum vierten Mal den traditionellen Citylauf für sich entscheiden. Und das in der sagenhaften Zeit von 31:52 Minuten und damit weit vor den Platzierten Daniel Jung (35:18) und Henrick Röhlich (35:34). Sein Triumph bedeutete im für ihn vierten Rennen der siebenteiligen Laufserie des Rhein-Erft Akademie-Cups natürlich wieder den Gesamtsieg – wie fast immer in den Jahren 2012, 2014, 2015 und 2016 mit der Maximalpunktzahl von 80. Und das alles sechs Tage nach einem 9. Platz gesamt beim Münster Marathon, den er in 2:25:53 Stunden finishen konnte (Ergebnisse). Damit ist und bleibt er einer der schnellsten und erfolgreichsten Läufer der Region. Die Plätze zwei und drei gingen in diesem Jahr an Markus Mey (76 Punkte) und Thomas Essmann (68).

Annette Reiser machte mit einem dritten Platz im letzten Rennen des Cups alles klar für den zweiten Gesamtsieg nach 2015 – damals noch im Parallelflug mit Martina Schwanke. Bemerkenswert ist dabei, dass sie alle sieben Läufe der Serie absolviert hat und mit ihren 77 Punkten dem Optimum auch ziemlich nahe kommt. Zwei Siege und drei Streichresultate brachten den ersten Platz vor der härtesten Konkurrentin Michaela Nicht, die mit ihren vier Podestplätzen – davon einem Sieg – immerhin 75 Zähler erreichen konnte. Wie gewohnt professionell und top organisiert lief die Abschluss-Veranstaltung in Bedburg ab. Diesmal sogar mit einem inoffiziellen Rekord für die schnellste Siegerehrung seit 2002.

Alle 4-maligen Finisher des Rhein-Erft Akademie-Cup 2017 werden am 9. November ab 17 Uhr auf der Abschlussveranstaltung geehrt. Ort: RWE Info-Center, Goldenbergstr. 2, 50354 Hürth. Beginn der Ehrungen ist um 17.30 Uhr mit den Schülern.
(Autor & Copyright: Kai Engelhardt für Laufen-im-Rheinland)

18.09. Beste Bedingungen bei Rund um den Fühlinger See
KÖLN.
Hatte es an den Vortagen noch sehr grau ausgesehen und heftig geregnet, so herrschte am Veranstaltungstag zum 29. Lauf Rund um den Fühlinger See von Beginn an super Laufwetter.
Sonnenschein und keine Windbewegung erfreuten die aktiven Läuferinnen und Läufer sowie alle mitgereisten Fans. Gut vorbereitete Helfer und die Verantwortlichen der LLG 80 Nordpark Köln konnten den laufenden Gästen alles bieten, was eine gelungene Veranstaltung ausmacht: schnelle und exakt vermessene Laufstrecken, Verpflegungsstände unterwegs und nach dem Zieleinlauf, warmes Duschwasser bis zum letzten Läufer und freundliche Hilfestellung in jedweder Hinsicht.
 
So war es dann auch kein Wunder, dass die Siegerzeiten entsprechend gut waren: Den 1 Kilometerlauf gewannen Jan Vernikov in 03:30 Minuten und Lara Schumacher in 04:52 Minuten.
 
Den 5 Kilometerlauf entschieden Christian Müller in 16:50 Minuten und Sonja Vernikov in 18:52 Minuten für sich.
 
Gary Wilberforce konnte nach 10 Kilometern auf eine schnelle Zeit von 33:08 Minuten zurück blicken, während Anna Schmitz mit 41:45 Minuten die Nase vorn hatte.
 
Beim abschließenden Halbmarathon hießen die Sieger Marian Bunte, für den die Uhr nach 1:13:40 Std. stehen blieb und Silke Schneider, die mit 1:27:36 Std. deutlich die Konkurrenz hinter sich ließ.
Besonders erwähnt werden muss noch der Kölner Manfred Classen, der den Halbmarathon als ältester Teilnehmer in der Altersklasse M 70 in einer absolut guten Zeit von 1:49:59 Std. absolvierte. Auch er hatte diesen Lauf als idealen Vorbereitungslauf für den anstehenden Köln Marathon gewählt. In seiner Heimatstadt will Manfred seinen 100. Marathon absolvieren. Wir halten ihm und auch Melanie Breitenbach sowie Sigfried Lihs die Daumen- die beiden konnten jeweils einen Freistart für die Veranstaltung am 1.Oktober 2017 gewinnen.
 
„Wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr so viele Gäste am Fühlinger See begrüßen und sie am Nachmittag zufrieden nach Hause entlassen konnten.“, so Heijo Fetten, Vorsitzender der LLG 80. „Jetzt starten wir mit Elan die Vorbereitung für den 30. Jubiläumslauf am 16.09.2018!“
(Autor & Copyright: Heijo Fetten für Laufen-im-Rheinland)

17.09. Martin Block übernimmt bei den Rhein-Berg Runners
Lothar Pöhlitz übergibt Traineramt an seinen Nachfolger  
RHEIN-BERG.
Drei Jahre nach der Gründung des bergischen Laufvereins beendet Trainer Lothar Pöhlitz seine erfolgreiche Trainertätigkeit bei den Rhein-Berg Runners und übergibt den Staffelstab an seinen Trainerkollegen Martin Block.
 
Lothar Pöhlitz hat den Verein bereits vor einiger Zeit informiert, dass er gerne zum Ende der  Saison 2017 nun auch auf Trainerebene in den Ruhestand gehen möchte um mehr Zeit für viele andere Dinge - wie z.B. Reisen - nutzen zu können, die durch seine umfangreiche Trainertätigkeit bisher immer eingeschränkt war. Der Verein freut sich mit Lothar Pöhlitz über die verdiente kommende Freizeit und ist sehr dankbar für seine geleistete wertvolle Arbeit. Dem Verein wird Pöhlitz gleichwohl weiter verbunden bleiben und als Mentor zur Verfügung stehen.     
 
Für Lothar Pöhlitz war allerdings klar, dass er diesen Schritt nur dann ruhigen Gewissens gehen kann, wenn sich eine gute Lösung für die Nachfolgeregelung abzeichnet. Nach der Bekanntgabe nutzte der Verein die Zeit um in dieser Hinsicht einen nahtlosen und qualifizierten Übergang vorzubereiten.  
 
Die Rhein–Berg Runners sind sehr froh und auch ein wenig stolz, dass die Suche nach der Nachfolge mit einer optimalen Lösung abgeschlossen werden konnte. Der gebürtige Bergisch Gladbacher Martin Block, der nicht nur große sportliche Erfolge aus seiner aktiven Zeit vorzuweisen hat, sondern auch bereits mehrjährige Erfahrung als Trainer mitbringt, wird zum Ende der Saison das Traineramt von Lothar Pöhlitz bei den Rhein-Berg Runners übernehmen. Lothar Pöhlitz kennt Martin Block seit vielen Jahren, nicht nur als Athlet, auch als Trainerkollege und beide wissen um die jeweilige Trainingsphilosophie des anderen.

Martin Blocks Vorstellung von Training basiert grundsätzlich auf der Entwicklung von mündigen (Jugendlichen) und selbstverantwortlichen Athleten. Das bedeutet, dass seine Athleten verstehen sollen warum sie eine bestimmte Trainingseinheit trainieren und welchen Einfluss diese auf das Wettkampfresultat haben kann und soll. Die Trainingsplanung liegt zukünftig alleinverantwortlich bei Martin Block, die Durchführung vor Ort aber auch unter Mitwirkung von seinem Trainerkollegen bei den Rhein Berg Runners, Thorsten Wienecke, sowie dem Co-Trainer und Team Manager Michael Möller. Insbesondere in der zukünftigen Zusammenarbeit mit Wienecke und Möller sieht Block seine Aufgaben und Kompetenzen im Bereich der Periodisierung und der Trainingsstruktur, mit der Einbettung von täglichen Trainingseinheiten sowie der wöchentlichen Trainingsarbeit.

Nach Durchlauf der Schülerabteilungen bei der LG Bayer Leverkusen erfolgte als Athlet eine Fokussierung auf Mittel- und Langstreckenlauf mit der Lieblingsdisziplin 5.000 Meter. Erfolge feierte Block u.a. als dreifacher Deutscher Meister im Crosslauf, in der Mannschaftswertung (u.a. mit Dieter Baumann) über die Langstrecke, sowie als Deutscher Meister Silber über 10.000 Meter und Deutscher Meister Bronze über 5.000 Meter. Mit einer Zeit von 22:43,9 Minuten hielt er 17 Jahre lang den inoffiziellen Rekord über 8 Km im Straßenlauf. Über 10 Km auf der Straße liegt er mit einer Zeit von 28:37 Minuten auf Platz 6 der ewigen deutschen Bestenlisten. Martin Block arbeitet seit dem Jahr 2000 bei ASICS, erst als Technischer Repräsentant und Trade Marketing Manager in Deutschland und seit 2011 bei ASICS Europe. Block ist regelmäßig in Köln, lebt und arbeitet derzeit noch unweit von Amsterdam, in der küstennahen Stadt Haarlem. Dort läuft er 4-6-mal die Woche durch Wälder und Dünen vor seiner Haustür.
 
Der Verein freut sich auf die kommende Zusammenarbeit!
(Autor & Copyright: Rene Grass für Laufen-im-Rheinland)

16.09. Mehr als 12.400 Teilnehmer aus über 450 Teams und 18.900 Euro Spenden - Großer Erfolg für Firmenlauf Bonn auf neuem Gelände
BONN.
Zum ersten Mal nach zehn Jahren musste der Firmenlauf Bonn sein angestammtes Areal in den Rheinauen verlassen – die Weltklimafonferenz brauchte den Platz. Doch auch einige hundert Meter weiter, direkt am Rhein, war die stimmungsvollste Betriebsfeier der Region ein riesen Erfolg: Die 12.430 Läufer und Walker aus mehr als 450 Teams verwandelten das Gelände nicht nur in eine sportliche Partymeile mit über 80 Zelten, sie sammelten zusammen mit dem Veranstalter Weis Events auch 18.900 Euro Spenden für die Bonner Hilfsorganisationen Care e.V. und Mukoviszidose e.V.

Schon auf der 5,7 Kilometer langen Strecke zeigten sich die Teilnehmer trotz schlechten Wetters in bester Stimmung. Dafür sorgten gemäß dem Motto des Firmenlaufs "Loof wie de bess" viele originelle Verkleidungen, ein ebenso atemberaubendes wie heiteres Warm-up, ein mehrstündiges Bühnenprogramm, viel Live-Musik und die gut organisierte Versorgung mit Flüssigkeit.

Preise gab es beim 11. Firmenlauf auch zu gewinnen: Ausgezeichnet wurden jeweils drei Unternehmen in vier Größen-Kategorien, die die relativ meisten Mitarbeiter rekrutierten: Es siegten die Zahnstrategen, die QS Qualität und Sicherheit GmbH, die Stadtwerke Troisdorf GmbH sowie Aldi Süd Sankt Augustin. Für das originellste Outfit durften DWA e.V., Form & Raum GmbH und und Actic Fitness GmbH auf das Treppchen. Zur Belohnung gab es bei der launischen Siegerehrung Pokale, Urkunden und Sachpreise.

Burkhard Weis vom Veranstalter Weis Events GmbH: „Erst haben wir die Umwelt gerettet, jetzt den Betriebsfrieden – wenn das kein Erfolg ist! Spaß beiseite, aber es ist schön zu sehen, dass der Umzug hervorragend funktioniert hat – ein großes Dankeschön auch an die Stadt – und so viele Unternehmen hier wieder so ausgelassen gefeiert haben. Der Firmenlauf ist eine Institution in der Region, darauf sind wie sehr stolz.“
(Autor & Copyright: Heino Schütten für Laufen-im-Rheinland)

15.09. Am 24. September startet der 11. Bickendorfer Büdchenlauf
Beliebter Veedelslauf geht in die elfte Runde - Musikschule sorgt für musikalischen Rahmenprogramm - Anmeldung noch möglich
KÖLN.
Nach dem großen Jubiläum im vergangenen Jahr werden bei einem der schönsten Kölner Laufsportveranstaltungen die Traditionen fortgesetzt. Der Bickendorfer Büdchenlauf präsentiert von der Itting GmbH wird am Sonntag, den 24. September zum elften Mal stattfinden. Dann geht es wieder mit den Laufschuhen durch das Veedel Köln-Bickendorf. Mittlerweile strömen Jahr für Jahr 1.500 Laufverrückte nach Bickendorf, um sich zu messen, ihre sportlichen Bestleistungen zu erbringen und die tolle Atmosphäre im Veedel zu erleben.

Die Vorbereitungen für den diesjährigen Bickendorfer Büdchenlauf präsentiert von der Itting GmbH laufen bereits auf Hochtouren. Das Wettkampfprogramm bietet wieder für jeden die Möglichkeit der Teilnahme. Der kostenlose Bambinilauf präsentiert von der Sparkasse KölnBonn beschert den „Kleinsten“ einen eigenen Lauf und gibt den Pänz die Möglichkeit das erste Mal Wettkampfluft zu schnuppern. Der Schülerlauf präsentiert von Sehbegleiter Bruckmann Augenoptik bietet den etwas älteren Kids auf 2,5 Kilometern schon die gleiche professionelle Zeitmessung wie bei den „Großen“. Hier bekommt jeder Finisher im Ziel eine Medaille. Dies ist auch beim Walking und Nordic Walking-Lauf präsentiert von Guett Dern über die 5 Kilometer-Distanz der Fall. Beim Mannschaftslauf präsentiert von RAFA können Teams aus drei bis fünf Läufern über die 5 Kilometer-Distanz gemeinsam an den Start gehen. Highlights der Veranstaltung sind für viele der 5 km-Volkslauf präsentiert von der Kölner Bank und der 10 km-Hauptlauf präsentiert von der KölnBäder GmbH.

Damit alle Zuschauer und auch die Teilnehmer bestens über die Zwischenstände und Zieleinläufe informiert werden, gibt es beim Bickendorfer Büdchenlauf professionelle Moderatoren. Dies werden in diesem Jahr erneut der ARD-Sportmoderator Dirk Froberg und Jochen Baumhof sein. Froberg arbeitet hauptberuflich beim Hessischen Rundfunk und moderiert u.a. den Triathlon der Olympischen Spiele und die Leichtathletik Weltmeisterschaften für das erste Deutsche Fernsehen. Er selbst ist bekennender Triathlet und freut sich auf seine Aufgabe im Veedel Bickendorf. Jochen Baumhof hat wie Froberg schon einige Male in Bickendorf moderiert. Seine Philosophie ist es, Menschen im Sport zu verbinden. Seit dem Jahr 2005 moderiert er professionell viele Lauf- und Triathlonveranstaltungen in der Region und wird auch beim Bickendorfer Büdchenlauf mit Dirk Froberg zusammen für beste Unterhaltung sorgen.

Neben der Tradition immer einen sehr guten Moderator in Bickendorf zu haben, halten die Veranstalter auch an der guten Tradition fest, mit Fritz Schramma einen prominenten und authentischen Schirmherren zu haben. Der ehemalige Oberbürger-meister der Stadt Köln war von Anfang bereit die Schirmherrschaft der Lauf-veranstaltung zu übernehmen und schickt die Läuferinnen und Läufer des 10 km – Hauptlaufes immer wieder auf die Wettkampfstrecke.

Für ein besonderes musikalisches Rahmenprogramm sorgt in diesem Jahr zum ersten Mal die Rochus-Musikschule aus Köln-Bickendorf. Auf der Veranstaltungs-bühne (Parkplatz Kölner Bank) läd die Big-Band der Rochus-Musikschule auf eine groovige Rundreise durch die Genres Jazz, Funk, Rock und Pop ein. Der musikalische Bogen spannt sich von klassischen Big-Band-Komponisten aus den 30er- und 40er Jahren  über Miles Davis bis zu aktuellen Künstlern wie Bruno Mars und verspricht Abwechslung und gute Laune. Das junge Ensemble trat 2008 in kleiner Besetzung zum ersten Mal auf und füllt heute mit ca. 20 Instrumentalisten auch große Bühnen und Säle. Unter der Leitung des Jazz-Trompeters Lennart Schnitzler und dem Saxophonisten Peter Junk spielen jugendliche und erwachsene Schüler der Rochus-Musikschule und echte Profis zusammen ein mitreißendes und abwechslungsreiches Programm für Zuhörer von Groß bis Klein. Diese spannende Mischung erzeugt große Spielfreude und musikalische Energie, der jeder erliegt. Fußwippen und Hüftswingen ist damit mit auf dem Eventplatz garantiert!

Am Rande der Laufstrecke auf dem BIOs-Platz gegenüber der Rochuskirche werden verschiedenen Rockbands im Wechsel die vielen vorbei laufenden Teilnehmer zusätzlich motivieren durchzuhalten und tolle Zeiten zu erzielen. „Wir freuen uns sehr mit der Rochus-Musikschule einen neuen Partner für unsere Laufveranstaltung gewinnen zu können und hoffen das diese Kooperation, wie so vieles bei uns, zur Tradition wird“, wünscht sich Initiator der Veranstaltung Hans Johnen von der Bickendorfer Interessengemeinschaft (big). Nach der Siegerehrung und dem Auftritt der Big-Band läd am Nachmittag das Straßenfest der Nagelschmiedgasse zum weiteren Feiern ein.

Damit gibt es am Sonntag, den 24. September wieder viel zu erleben beim Bickendorfer Büdchenlauf. Und eine Tradition soll natürlich auch weiter fortgeführt werden. „Seit 10 Jahren haben wir herrliches Wetter beim Büdchenlauf. Dies wollen wir  natürlich weiter so fortführen“, verspricht Hans Johnen. Die Online-Anmeldung zum 11. Bickendorfer Büdchenlauf präsentiert von der Itting GmbH ist noch bis zum 17. September geöffnet. So kann man sich online unter www.bickendorf-lauf.de für die verschiedenen Laufdisziplinen registrieren. Danach sind selbstverständlich noch manuelle Nachmeldungen möglich. Entweder von Mittwoch, den 20. September bis Samstag, den 23. September in der Concert Kasse Johnen (Venloer Str. 654 in Köln-Bickendorf) oder am Veranstaltungstag auf dem Parkplatz der Kölner Bank (Venloer Str. 674-678 in Köln-Bickendorf) bis ca. 45 Minuten vor dem jeweiligen Start.

Bei Fragen zum Bickendorfer Büdchenlauf hilft das Büdchenlauf-Team unter der Telefonnummer 0221 / 499 88 695 oder per Mail an wiechert@koenig-events.de gerne weiter.

Die Laufdisziplinen / Die Zeiten:
  9:30 Uhr     Bambinilauf (Jahrgang 2010 und jünger) | 500 m
präsentiert von der Sparkasse KölnBonn
10:00 Uhr      Schülerlauf ( Jahrgang 2002 und jünger) | 2,5 km
präsentiert von Sehbegleiter - Bruckmann Augenoptik
10:30 Uhr     Walking- und Nordic Walking-Lauf | 5 km
präsentiert von Guett-Dern
11.30 Uhr    Volkslauf | 5 km
präsentiert von der Kölner Bank
11:30 Uhr    Mannschaftslauf | 5 km
präsentiert von RAFA
12:30 Uhr    Hauptlauf | 10 km
präsentiert von KölnBäder
www.bickendorf-lauf.de
(Autor & Copyright: Sven Frese für Laufen-im-Rheinland)

14.09. Sonntag Anmeldeschluss für Run of Colours
400 Anmeldungen mehr als im Vorjahr zum gleichen Zeitpunkt
KÖLN.
Nur noch bis Sonntag ist die Anmeldung für den 9. Run of Colours offen. Wer sich jetzt noch schnell anmelden will, hat bis zum 17. September, 23:59:59 Uhr, Zeit. Danach schließt die Anmeldung, und es ist nur noch eine Vor-Ort-Nachmeldung am 23. September bis jeweils eine halbe Stunde vor dem Startschuss des jeweiligen Laufs möglich. Die Anmeldegebühr beträgt 15 Euro. Aktuell sieht es nach mehr Läufer_innen aus, die sich am 23. September die Füße bunt laufen wollen. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich aktuell 400 Leute mehr angemeldet. Damit ist die magische Marke von 2.000 Läufer_innen im Bereich des Möglichen.

Startunterlagenausgabe bereits am Freitag bei Laufsport Bunert
Die Startunterlagen können in diesem Jahr erstmals auch bei Laufsport Bunert in der Severinstr. 54b, 50678 Köln, am Freitag, den 22. September, abgeholt werden. Von 10 Uhr bis 19 Uhr liegen sie bereit.  Wer seine Startnummer erst am Event-Tag abholen will: kein Problem. Dann werden die Startnummern ab 12:00 Uhr auf dem Harry-Blum-Platz ausgegeben. Die Startnummernausgabe schließt 30 Minuten vor dem jeweiligen Startschuss.

Warm-up: Stöckellauf mit unserer Moderatorin Marcella Rockefeller
Da unsere Moderatorin Marcella Rockefeller am 23. September auch laufen will, haben wir für sie und andere High Heels-Liebhaber_innen den Stöckelschuhlauf ins Leben gerufen. Um 14:15 Uhr kann jede_r mit ihr ein paar Meter um die Wette laufen, vorausgesetzt die High Heels haben mindestens einen Absatz von 7 cm. Wer mitlaufen will: Einfach gegen 14 Uhr im Start-Ziel-Bereich auf dem Harry-Blum-Platz eintreffen. So werden wir am 23. September noch bunter und schriller. Die Teilnahme ist kostenlos. Wir freuen uns aber über eine kleine Spende für die Aidshilfe Köln.
(Autor & Copyright: Erik Sauer für Laufen-im-Rheinland)

13.09. 22.000 Anmeldungen sind erreicht
Am 13. September ist letzter Preissprung für den Köln Marathon
KÖLN.
Bis zum 13. September gilt noch die aktuelle Preisstufe, dann folgt der letzte Preissprung. Der Marathonstartplatz kostet jetzt noch 95 Euro statt 111 Euro. Der Halbmarathon ist für 56 Euro zu haben und steigt auf 60 Euro. Für den Generali Staffelmarathon, bei dem sich 4 Läufer die 42 Kilometer teilen, erhöht sich der Preis von 170 Euro auf 180 Euro.

Für die Wettbewerbe des RheinEnergieMarathon Köln am 1. Oktober haben sich bisher 22.000 Teilnehmer angemeldet. Der Marathon ist mit 5.600 Meldungen etwas unter dem Niveau des Jubiläumsmarathons. 13.800 Halbmarathonmeldungen bedeuten 3 Prozent mehr als im Vergleich zum Vorjahr und bedeuten einen Melderekord in dieser Disziplin. Auch der Generali Staffelmarathon ist mit 2.600 Läufern in 650 Staffeln auf Rekordkurs.
www.RheinEnergieMarathon-Koeln.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen-im-Rheinland)

v.l.n.r.: Rita Ochs, Petra Köster, Thierry van Riesen, Adele Blaise-Sohnius, Alexander Löhr, Vincent Richrath.

12.09. LAZ-Läuferinnen dominieren Löwenburglauf
Alexander Löhr holt Gesamtsieg und übernimmt Cup-Führung
RHEIN-SIEG.
Bei besten Laufwetter starteten am Sonntagvormittag rund 200 Teilnehmer zum 16. Löwenburglauf in Bad Honnef. Auf den knapp 14 Kilometern mit 428 Höhenmetern mussten die Athleten zunächst einen langen Anstieg hinauf zum Löwenburgrundweg und anschließenden Lohrberg in Angriff nehmen, ehe es auf gleichem Wege wieder hinab ins Annatal und zum Ziel am Reitersdorfer Park ging. Der Streckenrekord aus dem Vorjahr (49:06 Min.) geriet diesmal nicht in Gefahr. Dafür konnte der Gesamtsieger Alexander Löhr (Linz, 53:20) seine Zeit und Platzierung verbessern. Im Vorjahr war er knapp zwei Minuten langsamer und Zweiter. Mit seinem Sieg übernahm der 42-jährige auch die Führung im Siebengebirgs-Cup. Auf Platz Zwei lief Vincent Richrath (PSV Bonn) genau 63 Sekunden später ins Ziel. In Minuten-Abständen folgten Thierry van Riesen (TuS Horhausen, 55:15) und Patrick Bless (56:13).

Bei den Frauen konnte sich die Vorjahressiegerin Adele Blaise-Sohnius früh einen Vorsprung herauslaufen. Für die Berglaufspezialistin reichte es in 1:01:04 Stunde zwar nicht ganz zur gewünschten Zeit aus dem Vorjahr, dafür war der Sieg der LAZ-Athletin diesmal umso dominanter.  Sieben Minuten später finishte ihre Vereinskameradin Petra Köster als Zweite vor der vereinslosen Rita Ochs (1:09:15). Damit übernahm Köster auch die Führung in der Wertung des Siebengebirgscup.
Nächster Lauf der Serie ist in zwei Wochen mit dem Rheinhöhenlauf (23.9.). Den Abschluss bildet wie immer der Siebengebirgsmarathon (10.12.).

Ergebnisse:
Männer, 13,7 km: 1. Alexander Löhr (Linz/1. M40) 53:20 Minuten, 2. Vincent Richrath (PSV Bonn) 54:23, 3. Thierry van Riesen (TuS Horhausen) 55:15, 4. Patrick Bless (1. M45) 56:13, 5. Andreas Jeschke (SRL Triathlon Koblenz) 58:08, 6. Peter Adam (Bonn) 58:57, 7. Joe Körbs (LT Ennert) 58:59, 8. Andreas Mertesacker (Linz) 59:28, 9. Nils Klein 59:46, 10. Christoph Bartelt (Alfterer SC/1. M50) 59:55.
Frauen, 13,7 km: 1. Adele Blaise-Sohnius 1:01:04 Stunde, 2. Petra Köster (beide LAZ Puma Rhein-Sieg/1. W45) 1:08:10, 3. Rita Ochs 1:09:15, 4. Carina Jochum (Selbstläufer SV Altenahr/1. W40) 1:10:35, 5. Franziska Schneider 1:11:25, 6. Silke Kaliner 1:12:08, 7. Sandra Hecker (SC Oftersheim) 1:12:40, 8. Antje Ueberholz (Koblenz/1. W50) 1:16:08, 9. Susann Niedermeyer 1:16:25, 10. Birgit Frings-Salz (SV Windhagen) 1:17:35.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen-im-Rheinland)

11.09. Routiniers gewinnen in Wesseling
RHEIN-ERFT.
Weitgehend von Taktik geprägt und damit spannungsarm verlief der sechste Wertungslauf des Rhein-Erft Akademie Cups im Rahmen des Halbmarathons beim 3. Wesselinger Rheinuferlauf. Als Markus Mey aus seinem Auto ausstieg, stand der Sieger eigentlich schon fest. Der Rest war nur noch eine Frage der Zeit. So taxierte er seine Konkurrenten Stephan Stranz und Eyob Abrha vom Brühler TV sowie Ralf Teicher und Thomas Essmann auf den ersten Kilometern, um dann mit einer kurzen Tempoverschärfung einen beruhigenden Vorsprung für den Zieleinlauf herausarbeiten zu können. Die 1:21:30 Stunden war als Zeit eher nachrangig und der Sieg Formsache. Der bis auf den letzten Meter währende Kampf um Platz zwei war da schon spannender. Letztlich konnte Teicher aber seine Position in 1:22:40 Stunden gegen einen heranstürmenden Thomas Essmann (1:22:41) verteidigen.

Ein einsames Rennen gegen die Uhr – wie so viele Teilnehmer bei nur 94 Finishern auf der 5 km-Pendelstrecke – lief einmal mehr Annette Reiser, die sich in 1:33:45 Stunden souverän vor Daniela Zoll (1:40:18) und Caterina Schneider (1:41:57) behaupten konnte und ihr Pensum – so kennen wir sie bereits seit vielen Jahren – wie ein Uhrwerk abspulte. Damit ist sie wie schon in den vielen Saisons zuvor seit 2006 auch in 2017 eine der Aspirantinnen auf den Sieg im Cup.
(Autor & Copyright: Kai Engelhardt für Laufen-im-Rheinland)

10.09. Der ideale Testlauf für den Köln-Marathon
KÖLN.
Am 17. September organisieren die Aktiven der LLG 80 Nordpark Köln -”Apfel mit Biss”- den beliebten Lauf über die Distanzen 5 km, 10 km und Halbmarathon sowie 1 km speziell für Kinder bis 10 Jahre.

Seit 20 Jahren gilt ein Start am Fühlinger See für die ambitionierten Läuferinnen und Läufer zwei Wochen vor dem RheinEnergieMarathon als der ideale Testlauf vor dem Laufereignis. Deshalb möchten wir auch diese ambitionierten Läuferinnen und Läufer gerne zu dem Kooperationslauf einladen: Viele haben sich über Monate auf den Halbmarathon oder Marathon der Jubiläumsveranstaltung vorbereitet und möchten am 1. Oktober 2017 ihre Leistung auf den Kölner Innenstadtstraßen zeigen. Da bietet sich es geradezu an, zeitnah vorher noch einmal zu testen.

Wer für den Marathon oder Halbmarathon gut trainiert hat, kann am Fühlinger See auf den exakt kilometrierten Strecken auf der jeweils kürzeren Distanz vollkommen verkehrsfrei und eben laufen. Da alle Strecken exakt vermessenen sind, stellen sie so eine sehr gute Möglichkeit dar um die individuelle optimale Geschwindigkeit zu finden und kontrolliert laufen zu können.

Die Streckenführung folgt zumeist dem neu eingerichteten naturnahen Laufweg um die Seen und bietet allen Läuferinnen und Läufern schöne Aussichten auf die Freizeitanlage im Kölner Norden. Die  vom Verband anerkannten Strecken sind absolut bestzeitentauglich: So spricht die in 2012 erreichte Endzeit (01:07:42 Std.) über die Halbmarathonstrecke für die Qualität der Strecke!

Ebenso herzlich zur Veranstaltung eingeladen sind natürlich alle unsere treuen Lauffans und die neuen Läuferinnen und Läufer der bunten Laufszene!

Unsere Veranstaltung hat immer einen sehr familiären Charakter mit ausgezeichneter Organisation und Service für die Läufer und Begleiter. In der Betreuung vor, während und nach dem Lauf haben wir an wirklich alles gedacht: Jeder Finisher bekommt sofort beim Zieleinlauf einen leckeren „Apfel mit Biss“, anschließend Rosinen und andere vielfältige Erfrischungen. Warmes Wasser zum Duschen ist bis zum letzten Läufer garantiert! Bis zur zeitnahen Siegerehrung kann man die freundliche Atmosphäre bei Kuchen, Brötchen und Getränken am Bootshaus Fühlinger See genießen und dort mit Freunden laufsimpeln.
Für die Gesamtsieger gibt es hochwertige Pokale und Geschenke, alle  Altersklassensieger werden ebenfalls berücksichtigt.
www.llg80.de
(Autor & Copyright: Heijo Fetten für Laufen-im-Rheinland)

09.09. 18. Deutsche Post Marathon Bonn am 15. April 2018
Anmeldung zum großen Frühjahrsmarathon läuft – Frühbucherrabatt bis 30. September sichern – Organisationsbeiträge bleiben stabil
BONN.
Während sich der Laufsommer langsam dem Ende neigt, laufen bereits die Vorbereitungen für die 18. Auflage des Frühjahrsklassikers Deutsche Post Marathon Bonn am 15. April 2018. Mit über 13.000 Sportlern und knapp 200.000 Zuschauern gehört der Deutsche Post Marathon zu den größten Laufevents in Deutschland. Neben der klassischen Marathondistanz sowie einem der stärksten Halbmarathonfelder in Deutschland stehen auch 2018 erneut der kostenlose Schulmarathon sowie die Staffelwettbewerbe über die Marathonstrecke auf dem Programm. Traditionell führt die Strecke über ein Zweirundensystem mit abschließendem Zieleinlauf vor der stimmungsvollen Kulisse des Bonner Rathauses.

Bis zum 30. September Frühbucherrabatt sichern
Die Online-Anmeldung für Bonns größte Sportveranstaltung ist freigeschaltet. Bis Samstag, 30. September, können sich Sportler noch zum Vorzugspreis anmelden. Alle Wettbewerbe aus diesem Jahr werden auch 2018 angeboten, die Preise konnten auf dem diesjährigen Niveau gehalten werden. Ein Start über die Halbmarathondistanz kostet bis Ende September im Frühbuchertarif 36,- Euro, für die Königsdisziplin über 42,195km sind 49,- Euro zu entrichten. Ab dem 1. Oktober erhöhen sich die Anmeldegebühren für die Wettbewerbe. Staffeln profitieren noch bis zum 31. Dezember von der ersten Preisstufe, die bei 120,- Euro für ein 4er-Team liegt.

Das im Beitrag enthaltene bekannte Bonner „Qualitäts-Leistungspaket“ umfasst unter anderem eine Ziel-Massage, umfangreiche und hochwertige Zielverpflegung in einem modernen Nachzielbereich, eine Urkunde, Medaille, Finisher-Shirt, zwölf Verpflegungsstationen auf der Marathonstrecke und vieles mehr.

Auch das in den letzten zwei Jahren positiv aufgenommene Premium Food Festival wird im nächsten Jahr erneut im Rahmen des Deutsche Post Marathon Bonn stattfinden. Auf dem zentral gelegenen Münsterplatz mitten in der Bonner Innenstadt werden am Marathon-Wochenende von Freitag bis Sonntag ausgesuchte Premium-Caterer für kulinarische Köstlichkeiten während des gesamten Sportwochenendes sorgen. Für musikalische Stimmung entlang der Strecke sorgt erneut ein Band-Marathon.

Alle weiteren Informationen und die Anmeldung zum Deutsche Post Marathon Bonn unter: www.deutschepost-marathonbonn.de
(Autor & Copyright: Kai Meesters für Laufen-im-Rheinland)

08.09. Siebengebirgscup wird mit Löwenburglauf fortgesetzt
RHEIN-SIEG.
Am kommenden Sonntag startet um 11 Uhr der 16. Löwenburglauf in Bad Honnef. Knapp 200 Läuferinnen und Läufer haben bislang für den 14 Kilometer langen Lauf mit 428 Höhenmetern gemeldet. Start und Ziel befinden sich wieder am Meßbeuel gegenüber dem Reitersdorfer Park. Auf der anspruchsvollen Strecke geht es hinauf ins Siebengebirge, rund um die Löwenburg und über herrliche Waldwege wieder zurück nach Bad Honnef. Wer es etwas kürzer mag, für den wird fünf Minuten später eine „Lightversion“ über 6 Kilometer und 191 Höhenmeter angeboten. Zusätzlich findet für die kleinsten noch ein Bambinilauf über 500 Meter statt (11.15 Uhr). Nach dem bereits durchgeführten Malberglauf, ist der Löwenburglauf der zweite Wertungslauf für den Siebengebirgscup. Weitere Läufe sind der Rheinhöhenlauf (23.9.) und der Siebengebirgsmarathon (10.12.). Der Veranstalter TV Eiche Bad Honnef hofft auf gute Laufbedingungen und bietet am Sonntag bis 30 Minuten vor dem jeweiligen Start noch die Möglichkeit der Nachmeldung an.
www.loewenburglauf.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen-im-Rheinland)

07.09. Im Wettlauf mit den Rheinschiffen
Rheinuferlauf in Wesseling am 09. September
RHEIN-SIEG/RHEIN-ERFT.
Unter dem Motto von Läufern für Läufer findet am Samstag die dritte Auflage des Wesselinger Rheinuferlauf statt. Die Organisatoren vom ASV Wesseling führten die Strecke in früheren Jahren als 30-Kilometer städteverbindenden Laufs bis nach Bonn durch. Mittlerweile hat sich das neue Konzept mit einem Halbmarathon bewährt, der auch in diesem Jahr wieder für die Wertung im Rhein-Erft-Akademie-Cup zählt. Start zur 21,1 Kilometer Strecke ist um 15:00 Uhr am Rheinforum Wesseling. Die Wendepunkt-Strecke entlang des flachen Rheinufers ist schnell, DLV vermessen und Bestenlistenfähig. Die ganz schnellen Läufer können stromaufwärts mit den Rheinschiffen um die Wette laufen. Wesselings Bürgermeister Erwin Esser wird um 13:30 Uhr den Startschuss für die kürzeren Distanzen über Fünf- und Zehn-Kilometer geben. Für das leibliche Wohl der Läufer ist unterwegs und für die Zuschauer im Ziel ausreichend gesorgt.
www.asv-wesseling.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen-im-Rheinland)

06.09. Streckenrekord beim Burgenlauf in Sechtem
Trautmann verteidigt Titel auf spiegelverkehrten Kurs
RHEIN-SIEG.
Gut 370 Läufer starteten am Sonntag beim 5. Burgenlauf in Bornheim-Sechtem. Nach dem Hitzerennen im Vorjahr, hatten die Veranstalter von den Grauen Burggeistern diesmal mehr Wetterglück. Als Variation zu den Vorjahren, wurde die Laufrichtung umgedreht und entgegen dem Uhrzeigersinn gestartet. Die recht flache 2,5 Kilometer lange Strecke startete Am Krausplatz und führte vorbei an der Weißen Burg und an der Grauen Burg. Genau 102 Läuferinnen und Läufer gingen an den Start des Zehn-Kilometer-Hauptlaufs über insgesamt vier Runden.

Mit neuen Streckenrekord gewann Uli Trautmann (Racing Team Da Peng) in 33:57 Minuten mit deutlichen Vorsprung. Der amtierende Bonner Marathon Stadtmeister feierte nach längerer Wettkampfpause ein eindrucksvolles Comeback und konnte seinen Titel vor Markus Mey (34:43) verteidigen. Auf Platz Drei lief Hakim El Makrini (LT DSHS Köln, 36:02), der bereits eine Stunde vorher beim Fünf-Kilometer-Lauf Dritter wurde.

Bei den Frauen gewann die erst 17-jährige Sonja Vernikov (41:35) ebenso souverän vor der Bonner Marathon Stadtmeisterin von 2016 Caterina Schneider (44:54) und Sabine Korz (46:46). Auch Vernikov lief zuvor den Fünfer, musste sich dort jedoch Susanne Hahn geschlagen geben. Die ehemalige Olympionikin im Marathon gewann als Botschafterin der SOS-Kinderdörfer in 18:27 Minuten, deutlich vor der Nachwuchsathletin (19:17). Gesamtsieger über die Zwei-Runden-Distanz wurde mit Mattia Weßling ebenfalls ein erst 17-jähriger. Der Triathlet der SSF Bonn gewann in 16:18 Minuten vor Aaron Wagner (LT Ennert, 16:43).
   
Mit 128 Teilnehmer zog die kürzere Strecke vor allem viele Hobbyläufer aus Sechtem an, die von ihren Angehörigen an der Strecke lautstark unterstützt wurden. Die Teilnehmer lobten neben der guten Organisation, wieder die tolle Stimmung entlang der Strecke durch den Ort, die von Sambaklängen der Band "Sambastico Bornheim" unterstützt wurde.

Ergebnisse:
Männer, 10 km: 1. Uli Trautmann (Racing Team Da Peng) 33:57 Minuten, 2. Markus Mey (1. M45) 34:43, 3. Hakim El Makrini (LT DSHS Köln/1. M40) 36:02, 4. Reiner Herberg (MonAte) 37:37, 5. Torben Jacobs 38:35, 6. Heiko Heckert (Kirche für Bonn) 38:55, 7. Christoph Büsges (Racing Team da Peng) 38:58, 8. Peter Christian (Salia Sechtem) 39:11, 9. Thorsten Ink (Praxis Jennen) 39:51, 10. Michael Messner (Brühler TV 1879/1. M55) 39:57.
Frauen, 10 km: 1. Sonja Vernikov (1. WJU18) 41:35 Minuten, 2. Caterina Schneider (Bonn/1. W45) 44:54, 3. Sabine Korz (MonAte) 46:46, 4. Ines Birk (Brühler TV 1879/1. W40) 47:57, 5. Stefanie Nitzsche (Die Grauen Burggeister) 48:38.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen-im-Rheinland)

05.09. Bilderbuchwetter im Blücherpark
KÖLN.
Der Oswald Hirschfeld Erinnerungslauf erfreute sich auch in seiner 29. Auflage einer regen Beteiligung der Kölner sowie der Laufszene des Rheinlands. Die kleine und bewusst familiäre Veranstaltung wurde dieses Jahr erstmals im September statt im Juni durchgeführt und landete damit wettertechnisch einen Coup. Kaiserwetter am frühen Morgen mit herbstlich kühlen, zum Laufen jedoch idealen Temperaturen lockte viele Nachmelder in den Blücherpark im Kölner Nordwesten. Sie waren jedoch auch gespannt auf die Neukonzeption der Strecken, die zwar schon lange feststanden, jedoch erst kurz vor Toresschluss offiziell vermessen werden konnten.

Und diese Änderungen erwiesen sich ebenfalls als Volltreffer, laufen doch nun auch die Langstreckler meist innerhalb des wunderschönen Parks sowie der unmittelbar angrenzenden Areale auf meist schattigen und sehr gut zu meisternden Waldwegen – dafür allerdings mehrere Runden. Über die 10 km Distanz waren es drei mehr oder weniger gleich lange Schleifen, die zum ersten Mal immer wieder zum Start- und Zielbereich zurückführten und damit zudem äußerst zuschauerfreundlich ausfallen. Auch für die Kids und Jugendlichen waren von 0,5 (ohne Wertung) bis 2 km km wieder alle lt. DLV-Statut vorgesehenen Distanzen im Programm. Ebenso kamen die Walker über 5 km auf ihre Kosten.

Den Hauptlauf dominierte Sebastian Meurer in 34:21 min. locker und souverän vor Florian Gerhards (38:16) und Denis Rösler (38:20), der damit zum ersten Mal in einem Volkslauf auf das Podium rannte. Dementsprechend groß war die Freude im Ziel, konnte er doch den Cup-Führenden Marco Schneider auf Abstand halten. Bei den Damen führte kein Weg an Lokalmatadorin Claudia Maria Henneken (mittlerweile kurz CMH genannt) vorbei, die in 42:15 min. noch vor vielen Männern finishen konnte. Renate Möbus lief dahinter in 46:13 min. auf den zweiten Rang. Über 5 km meldete CMH nicht überraschend nach und konnte auch hier in 19:58 min. triumphieren. Michael Gollan gewann bei den Männern in 19:03 min. mit fast einer Minute Vorsprung. Auch Altmeister und Ex 100 km-Weltrekordler Helmut Urbach erreichte unter großem Beifall aller Anwesenden ebenfalls das Ziel.

Insgesamt 170 Teilnehmer auf allen Distanzen sorgten zum Teil mit Anhang wieder für eine schöne Atmosphäre im zur Mittagszeit sommerlich anmutenden Blücherpark, so dass alle Teilnehmer und Zuschauer bis zur großen Tombola zum Abschluss blieben.
(Autor & Copyright: Kai Engelhardt für Laufen-im-Rheinland)

04.09. „Mocki“ verblüfft mit Titel 45, DM-Revanche für Amanal Petros - Spannung bei DM 10km Straße in Bad Liebenzell
LAZ-Athleten Christian Schreiner und Lisa Heimann schnellste Rheinländer
BAD LIEBENZELL.
Mit einem spektakulären Schlenker kurz vor Ziel und nur einer Sekunde Vorsprung hat sich Amanal Petros am Sonntag in Bad Liebenzell gleich zwei Titel auf einmal erkämpft: Der 22-Jährige sicherte sich Gold im 10-Kilometer-Straßenlauf der Aktiven und der U23. Im Rennen der Frauen jubelte Sabrina Mockenhaupt nur wenige Wochen nach zwei Operationen über ihren 45. deutschen Meistertitel.
Bestes Läuferwetter bei Sonnenschein aber kühlen Temperaturen. Und eine wunderschöne Strecke rechts und links entlang der Nagold mit einem 2,5 Kilometer langen Rundkurs, den die Läuferinnen und Läufer viermal absolvieren mussten: Bei den Deutschen Meisterschaften im 10-Kilometer-Straßenlauf in Bad Liebenzell herrschten am Sonntag Top-Bedingungen. Die Athleten trugen mit packenden Entscheidungen ihren Teil zu einem gelungenen Lauf-Fest in Bad Liebenzell bei.

Hochspannung bot der Wettbewerb der Männer, in dem Marathon-Ass Philipp Pflieger (LG Telis Finanz Regensburg) lange das Tempo hoch hielt. Gegen Ende des Rennens hatte sich eine achtköpfige Spitzengruppe vom Rest des Feldes abgesetzt. Die entscheidende Attacke folgte rund 300 Meter vor Schluss. Und sie kam von Simon Boch. Mit der letzten Tempoverschärfung des Regensburgers sortierte sich das Feld noch einmal neu, und nur Amanal Petros (SV Brackwede) konnte gegenhalten.

Fast am Ziel vorbei gerannt
Was dann passierte, ließ nicht nur den Puls der Läufer höher schlagen: Die beiden Langstreckler stürmten in Richtung Ziel, Amanal Petros mit dem entscheidenden Vorteil. Und dann rannte er fast am Zieleinlauf vorbei! Erst in letzter Sekunde bekam er die entscheidende Kurve und rettete in 29:02 Minuten eine Sekunde Vorsprung auf Simon Boch über die Ziellinie.

Dritter wurde Philipp Pflieger (29:10 min), der ebenso Selbstvertrauen für den anstehenden Marathon tanken konnte wie mit einer neuen Bestzeit der viertplatzierte Hendrik Pfeiffer (TV Wattenscheid 01; 29:12 min). Bahn-Spezialist Florian Orth (LG Telis Finanz Regensburg; 29:19 min) mischte als Fünfter wieder einmal bei den Langstrecklern vorne mit – und trug seinen Teil zum überlegenen Regensburger Mannschaftssieg bei.

„Mein größter Erfolg“
Amanal Petros sprach anschließend von seinem größten Erfolg. „Ich bin total glücklich“, jubelte der Vize-Europameister der U23 über 10.000 Meter, der sich von einer „super Atmosphäre“ auf der Strecke tragen ließ. Nach der Silbermedaille von Bydgoszcz (Polen) hatte er drei Wochen Pause eingelegt und sich erst beim ISTAF in Berlin auf der Bahn zurückgemeldet. Dort war es über 5.000 Meter nicht gut gelaufen. Umso größer war die Freude über die Titel in Bad Liebenzell. „Ich war heute vom Kopf her sehr stark“, bilanzierte er. „Für mich ist es eine große Ehre, Deutscher Meister der Aktiven und der U23 zu werden.“

Auch der zweitplatzierte Simon Boch war bei seinem Quasi-Heimspiel – der Läufer der LG Telis Finanz Regensburg stammt aus St. Georgen im Schwarzwald – zufrieden mit seiner Leistung. „Es war ein sehr gutes Rennen, auch wenn ich vielleicht einen Tick zu früh in die Offensive gegangen bin“, erklärte der 24-Jährige. Im Mai hatte er auf der Bahn das letzte Wort gehabt und Amanal Petros bei der 10.000 Meter-DM knapp vor dem Ziel eingefangen. Diesmal drehte dieser zwar den Spieß um, für Simon Boch gab es dennoch eine neue Bestmarke. „Das war das erste Jahr, das ich gut durchgebracht habe“, freute er sich.

In der entscheidenden Phase des Rennens längst nicht mehr dabei war Arne Gabius (TherapieReha Bottwartal). Der Deutsche Marathon-Rekordler musste nach etwa einer Runde mit Magen-Darm-Problemen die Segel streichen. „In der Woche habe ich noch gut trainiert, schnelle Tempoläufe auf der Bahn mit Bernard Lagat [Ex-Weltmeister über 1.500 und 5.000 m aus den USA] absolviert“, erklärte er, „aber heute konnte ich keinen Druck machen.“ Für ihn geht es jetzt darum, in den kommenden Wochen vor dem Frankfurt Marathon (29. Oktober) noch einmal gut zu trainieren.

Sabrina Mockenhaupt nicht kleinzukriegen
Im Rennen der Frauen hieß die Siegerin einmal mehr Sabrina Mockenhaupt (LT Haspa Marathon Hamburg). Doch was viele Jahre zuvor stets ein Titelgewinn mit Ansage gewesen war, war dieses Mal ein bemerkenswerter Kraft- und Willensakt mit überraschendem Ausgang. Denn die kleine Siegerländerin, die mittlerweile für Hamburg startet, hatte zwei Monate Wettkampf-Pause hinter sich. Und zwei Operationen, in denen ihr ein Abzess am Gesäß entfernt worden war.

„Totegesagte leben länger“, lachte Sabrina Mockenhaupt und bilanzierte: „Mein 45. Titel ist ein sehr geiler Titel – der sehr hart war.“ Anderthalb Kilometer vor dem Ziel habe sie noch gedacht, sie schaffe es nicht. In einem Spitzen-Trio habe da jede Läuferin versucht, die anderen abzuschütteln. „Aber dann habe ich mich reingebissen.“ In 33:38 Minuten hatte sie am Sonntag ihr Tageswerk vollbracht, nach nur vier Wochen Vorbereitungszeit.

Tag der Rückkehrerinnen
Auch die zweitplatzierte Anna Hahner (run2sky.com) erkannte fast bewundernd an: „Mocki ist einfach ein Fuchs!“ Sie selbst war ebenfalls sehr zufrieden mit ihrer Leistung: Silber in 33:45 Minuten, nur 21 Sekunden über Bestzeit, sind ein Achtungszeichen in ihrem ersten großen Rennen seit dem Marathon in Rio und einem Sehnen-Anriss im rechten Oberschenkel. Der Formtest vor dem Berlin Marathon am 29. September ist gelungen. „Es war ein super Lauf“, sagte Anna Hahner, „ich hatte viel Spaß, die Strecke war super und die Stimmung auch.“

Das Spitzen-Trio, das sich deutlich vom Rest des Feldes absetzen konnte, komplettierte die Regensburgerin Corinna Harrer, die für ein flottes Tempo sorgte. Zwar brachte sie das am Ende nicht ganz nach vorne, mit der Bronzemedaille in 33:48 Minuten war sie dennoch „sehr zufrieden“. Hinter der 26-Jährigen liegen viele Verletzungen und schwere Jahre. Nun soll es weiter bergauf gehen, als nächstes beim Halbmarathon in Köln.

Es war insgesamt der „Tag der Comebacks“ für die deutschen Läuferinnen in Bad Liebenzell: Die EM-Teilnehmerin im Halbmarathon Franziska Reng (LG Telis Finanz Regensburg) meldete sich vier Monate nach einem Sturz mit Verletzungen im Beckenbereich und einer Fraktur am Wadenbein zurück und rannte in 34:07 Minuten als Vierte zum deutschen U23-Titel.

Kampfansage im Nachwuchsläufer-Cup
Mit ihrem Sieg hat sich Franziska Reng nun auch in der Wertung um den Deutschen Nachwuchsläufer-Cup 2017 zu Wort gemeldet – eine Initiative „powered by“ laufen.de unter der Schirmherrschaft des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) mit freundlicher Unterstützung von German Road Races (GRR). Für diesen gehen in der U23 zwei 10-Kilometer-Läufe in die Wertung ein. Die Regensburgerin hat in Bad Liebenzell die mit Abstand schnellste Zeit der bisherigen Wertungsrennen erzielt. Das letzte Wort wird am 8. Oktober beim Great 10K Run in Berlin gesprochen.

Auch Amanal Petros hinterließ seine erste Visitenkarte in der Cup-Wertung, für die sich hinter ihm auf den Rängen zwei und drei der U23-DM-Wertung zudem Sebastian Hendel (LG Vogtland; 29:26 min) und Leif Gunkel (LG Olympia Dortmund; 30:13 min) positioniert haben. U20-Athletin Miriam Dattke (LG Telis Finanz Regensburg) kann nach U23-Silber in 34:34 Minuten sogar in der U23-Wertung vorne mitmischen, die drittplatzierte Lena Knirsch (LG Region Karlsruhe; 36:52 min) hat vor der Endabrechnung in Berlin auch die drittbeste Zeit der U23-Wertungsläufe erzielt.
(Quelle: DLV)

03.09. Bergheim läuft! Gelungene Fortsetzung für GVG-Abendlauf
Fast 1.000 Teilnehmer starten bei zweiter Auflage +++ Bergheimer Zuschauer sehen Streckenrekorde in der Kreisstadt
RHEIN-ERFT.
Gemeinsam mit den Teilnehmern und Zuschauern feierten am Freitagabend die Partner und Veranstalter nach dem Motto „Laufend den Sonnenuntergang genießen“ in der Kreisstadt Bergheim die zweite Auflage des GVG-Abendlaufs. Fast 1.000 Starterinnen und Starter, darunter 250 Bambini- und Schüler-Läufer, hatten sich angemeldet, um bei der Fortsetzung des Volkslaufs in der Heimatstadt von Fußballstar Lukas Podolski an den Start zu gehen.

„Wir freuen uns über einen gelungenen Abendlauf mit fast 40 Prozent mehr Teilnehmern. Die Veranstaltung hat großes Entwicklungspotenzial. Zum einen bietet die Veranstaltung der Running-Community eine wunderschöne Strecke zum Genießen. Und zum anderen finden wir in Bergheim beste Bedingungen vor“, weiß Holger Wesseln, der unter anderem mit seiner Agentur pulsschlag in Köln erfolgreich City-Läufe, wie den Sparda Bank Altstadtlauf und den Pax Bank Stadionlauf ausrichtet. „Wir bedanken uns bei der Kreisstadt Bergheim und allen unseren Partnern und Helfern für die tatkräftige Unterstützung und sind schon jetzt gespannt auf die dritte Auflage in 2018.“

Der Sieg beim 10-Kilometer-Hauptrennen ging an Florian Jüsten in neuer Streckenrekordzeit von 35:13 Minuten. Der Titelverteidiger vom Team Bunert - Der Kölner Laufladen blieb ebenso wie der Zweitplatzierte Lars Naundorf (ASV Köln Triathlon/ 35:20 Min.) und der Dritte Torsten Trems (Central-Team.de / 36:09 Min.) unter der Bestzeit des Premierenjahres. Auch bei den Frauen gab es einen neuen Streckenrekord durch Melanie Linder vom Team Art Düsseldorf, die nach einem ungefährdeten Sololauf in der Zeit von 39:11 Minuten die Nase vorn hatte. Auf Rang zwei und drei liefen Sarah Schmitz (ASV Köln / 41:47 Min.) und Martina Schwanke (LG Donatus Erftstadt / 42:03 Min.).

Bei dem kollektiven Laufschuhschnüren der Topstarter und Hobbyläufer schickte Bergheims neuer Bürgermeister Volker Mießeler gemeinsam mit Werner Abromeit, Geschäftsführer beim Titelsponsor GVG Rhein-Erft, und Schauspielerin Yvonne de Bark die Running-Community auf die Strecke durch die Fußgängerzone und Bergheims Wahrzeichen Aachener Tor, am Kreishaus vorbei entlang der Erft und wieder zurück zum Start- und Zielbereich am Medio.Rhein.Erft.

Veranstalter Holger Wesseln setzte wie bei der Premiere im vergangenen Jahr auf ein „3 Läufe – 1 Start“- Konzept mit einer Mischung aus klassischem Straßenlauf und Volkslauf für Jedermann. Die drei Läufe fanden auf einem 3,3 Kilometer langen Rundkurs statt. Teilnehmer konnten spontan entscheiden, wie viele Runden sie absolvieren wollten und wahlweise nach 3,3, 6,6 oder zehn Kilometern ins Ziel laufen. Am Ende gab es für jede Streckenlänge eine separate Wertung.
(Autor & Copyright: Stephan Flock für Laufen-im-Rheinland)

02.09. Der ideale Testlauf für den Köln-Marathon
KÖLN.
Am 17. September lädt die LLG 80 Nordpark Köln zur 29. Auflage „Rund um den Fühlinger See“ ein: Läufe über 10 km, 5 km, Halbmarathon und ein Kinderlauf über 1 km stehen auf dem Programm der LLG 80 Nordpark Köln.
 
„Am Fühlinger See können sich unsere Gäste entspannt auf ihren Lauf konzentrieren, weil wir als Veranstalter sehr gut vorbereitet sind. Wir haben attraktive, vollkommen verkehrsfreie Strecken und versorgen unsere Laufgäste vor, während und nach dem Lauf. Unsere Veranstaltung ist von Läufern für Läufer ausgelegt- wir sind selbst wettkampferfahren und wissen, was der Aktive wünscht und braucht. Zudem sind die Startgebühren schon immer auf sehr niedrigem Niveau gewesen und sie werden auch niedrig bleiben, weil wir alle Ehrenamtler sind. Selbst die Nachmeldegebühr am Veranstaltungstag beträgt nur 2 Euro für Erwachsene, Schüler und Jugend sind kostenfrei. Nur für das Meldewesen, die Zeitmessung und Ergebnisauswertung bezahlen wir die Profis von Mikatiming, denn der Läufer hat zu Recht einen hohen Anspruch auf die exakte Erfassung seiner individuellen Leistung“ so Heijo Fetten, Vorsitzender der LLG 80 und verantwortlicher Organisator.
 
Im Ziel erwartet die Finisher des 5 Kilometer- und 10 Kilometerlaufs sowie die Halbmarathonis neben dem schon legendären „Apfel mit Biss“ auch diesmal die Erfrischungsstation „Krombacher ALKOHOLFREI“ und Krombacher „FASSBRAUSE“, später gibt warmes Duschwasser auch für die letzte Läuferin und den letzten Läufer.
 
Erwartet werden in diesem Jahr wieder viele Starter, die zwei Wochen später am 1.Oktober den Halbmarathon oder sogar den Marathon in Köln laufen werden. Für sie ist der Start am Fühlinger See der ideale Testlauf. Bis zum 11.09.2017 können Interessenten sich bequem online anmelden unter www.llg80.de
(Autor & Copyright: Heijo Fetten für Laufen-im-Rheinland)

01.09. GVG-Abendlauf Bergheim geht in die 2. Runde
Promis, Topstarter und Hobbyläufer starten in der Kreisstadt +++ Nachmeldungen sind bis kurz vor dem Start möglich
RHEIN-ERFT.
Wenn am heutigen Freitag der Startschuss zum zweiten GVG-Abendlauf Bergheim fällt, wird nicht nur Breitensport geboten. Denn unter die erwarteten Teilnehmerinnen und Teilnehmer mischen sich bei der auch bekannte Bergheimer und Topläufer der Running-Community. An der Spitze der Hobbyläufer steht Bergheims neuer Bürgermeister Volker Mießeler, der den Lauf durch seine Stadt gemeinsam mit der Schauspielerin und Autorin Yvonne de Bark (u.a. Die Wache, Alarm für Cobra 11) ebenso in Angriff nimmt wie Stefan Holzporz. Der Geschäftsführer des Medio.Rhein.Erft schickt unter dem Motto „Vielfalt macht bunt“ ein 30-köpfiges Laufteam mit elf Flüchtlingen an den Start. Mit einem Herz für Vielfalt auf dem Trikotärmel will das Team ein Zeichen für offene und tolerante Gesellschaft setzen.

Die Riege der ambitionierten Sportler führt Vorjahressieger Florian Jüsten vom „Team Bunert – der Kölner Laufladen“ an. Und mit dem blinden Lokalmatador Felix Michalski geht der dreifache Deutsche Meister der sehbehinderten Skater gemeinsam mit seinem Begleitläufer Josef Riefert an den Start.

Kurzentschlossene können sich am Freitag bis kurz vor dem Start im Medio.Rhein.Erft nachmelden. Im Startpreis inbegriffen ist eine elektronische Zeitmessung auf einer offiziell vermessenen und autofreien Strecke, eine hochwertige Zielverpflegung u.a. mit Früh Sport. Im Zielbereich erwartet die Läuferinnen und Läufer ein Rahmenprogramm mit Partner-Aktionen, Catering und Ausstellern.

Auf der Internetseite des Veranstalters www.abendlauf-bergheim.de findet der interessierte Sportler alle wichtigen Infos zur Anmeldung und Strecke.

Titelsponsor GVG Rhein-Erft und der neue Partner TK Techniker Krankenkasse bieten tolle Aktionen
Die GVG Rhein-Erft übernimmt bei der zweiten Auflage wieder das Titelpatronat für den Bergheimer Abendlauf. Am Start werden wieder zahlreiche Teilnehmer des GVG-Laufteams sein, das mit seinen Starts Spendengelder für regionale Projekte sammelt. Denn die GVG Rhein-Erft spendet 50 Cent pro gelaufene Minute ihres GVG-Laufteams an eine soziale, caritative oder gemeinnützige Einrichtung im Rhein-Erft-Kreis. Mit der erlaufenen Summe wird ein Tagesausflug der Firma CuraCon, ein gemeinnütziger Anbieter von ambulant betreuten Wohnformen für Menschen mit geistiger und/oder psychischer Behinderung in Bergheim, unterstützt. So trägt das GVG-Laufteam dazu bei, dass ca. 70 Personen einen erlebnisreichen Tag im Freizeitpark „Efteling“ erleben können. Außerdem wird die CuraCon mit einigen Bewohnern und Mitarbeitern für das GVG-Laufteam an den Start gehen. Auch in diesem Jahr unterstützen die Stadtwerke Bergheim die Aktion und verdoppeln die beim Abendlauf erlaufene Spendensumme. Das GVG-Laufteam ist auch beim Abendlauf offen für alle Interessierten und völlig kostenfrei. Infos zur GRATIS-Anmeldung beim GVG-Laufteam: www.gvg.de

Darüber hinaus spendiert die GVG Rhein-Erft jedem Bambini und Schüler, der beim Abendlauf an den Start geht, einen Gutschein für eine Kugel Eis in der benachbarten Eisdiele.

Nach dem Abendlauf können alle Teilnehmer ihre Startnummer gegen eine Sonnenblume eintauschen und sich bis zu 200 Euro Energiebonus sichern. Läufer müssen hierzu bis 21 Uhr am Veranstaltungsabend in den NetCologne-Shop, Hauptstraße 29, 50126 Bergheim gehen und sich ihren persönlichen Blumengruß abholen. Bei Abschluss eines erftflamme19 und/oder erftpower18-Vertrages im Bergheimer NetCologne Shop im Zeitraum 1. bis 8. September 2017 winkt ein 100 Euro Energiebonus.

Neuer Partner in Bergheim ist die Techniker Krankenkasse. Die mit 9,9 Millionen Versicherten größte Krankenkasse Deutschlands präsentiert sich mit einem eigenen Stand im Start- und Zielbereich in Bergheims Fußgängerzone. Besucher können an einer so genannten T-Wall, die an das bekannte „Senso“-Spiel erinnert, ihre Reaktionsfähigkeit unter Beweis stellen. Darüber hinaus können sich Interessierte erhalten darüber hinaus Informationen zu den vorteilhaften Angeboten der Techniker Krankenkasse. Infos: www.tk-berater-svengrass.de

3 Läufe – 1 Start plus Premiere Schülerlauf
Die drei Läufe finden auf einem 3,3 Kilometer langen Rundkurs statt. Teilnehmer können spontan entscheiden, wie viele Runden sie laufen möchten und wahlweise nach 3,3, 6,6 oder zehn Kilometern ins Ziel laufen. Am Ende gibt es für jede Streckenlänge eine separate Wertung. Dabei ist die 10-Kilometer-Distanz offiziell vermessen.

Der Startschuss des „GVG-Abendlauf Bergheim“ fällt beim 600 Meter langen Bambini-Lauf um 18.00 Uhr im Start- und Zielbereich vor dem Medio Bergheim in der Fußgängerzone. Rechtzeitig zum Beginn des neuen Schuljahres gehen um 18:30 Uhr erstmalig die Schüler in das neue und 1,5 Kilometer lange Rennen für Kinder der Jahrgänge 2002 und jünger. Um 19.00 Uhr gehen die Teilnehmer auf die drei Distanzen des Hauptrennens.
(Autor & Copyright: Stephan Flock für Laufen-im-Rheinland)

31.08. 3. GVG Rheinuferlauf in Wesseling am 09. September
RHEIN-ERFT.
Von Läufern für Läufer – unter diesem Motto findet am Samstag, den 09.09.2017 die 3. Auflage des GVG Rheinuferlaufs, organisiert und veranstaltet durch den ASV Wesseling 1985 e.V., statt.
 
Neben dem Halbmarathon, der auch in diesem Jahr wieder für die Wertung im Rhein-Erft-Akademie-Cup zählt, kommen auch Laufspezialisten über kürzere Distanzen von 5 km und 10 km voll auf ihre Kosten. Wesselings Bürgermeister Erwin Esser wird um 13:30 Uhr den Startschuss geben. Der Halbmarathon startet dann um 15:00 Uhr.
 
Start und Ziel und der Ort für die Siegerehrungen ist das Rheinforum Wesseling. Alle Wendepunkt-Strecken entlang des schönen flachen Rheinufers sind schnell, DLV vermessen und bestenlistenfähig.
 
Für das leibliche Wohl der Läufer und Zuschauer ist ebenfalls ausreichend gesorgt.
 
Der ASV Wesseling erwartet viele Laufbegeisterte und bietet eine Veranstaltung mit Unterstützung der Stadt Wesseling, dem Rheinforum und des Sponsors GVG von Läufern für Läufer.
www.asv-wesseling.de
(Autor & Copyright: Birgit Paulsen für Laufen-im-Rheinland)

30.08. Sechtemer Burgenlauf lockt mit toller Stimmung
RHEIN-SIEG.
Am kommenden Sonntag startet der Sechtemer Burgenlauf in seine fünfte Auflage. Der Lauf wird durch die Dorfgemeinschaft Sechtem und die Laufgruppe "Die Grauen Burggeister" organisiert und durchgeführt. In diesem Jahr gibt es erstmalig einen Bambini Lauf über 400m (13 Uhr) sowie einen 2,5 Kilometer Jugendlauf für die Altersklasse der Jahrgänge 2000 bis 2008 (14 Uhr). Als Variation zu den Vorjahren, wird die Laufrichtung umgedreht und entgegen dem Uhrzeigersinn gestartet. Die recht flache Strecke führt vorbei an der Weißen Burg und an der Grauen Burg und hat den Start und Ziel am Krausplatz in Bornheim-Sechtem. Wie bei den zurückliegenden Läufen gehen die Veranstalter davon aus, dass den Teilnehmern wieder eine tolle Stimmung, sowohl im Start-/Zielbereich als auch entlang des 2,5 km langen Rundkurses geboten wird, inklusive Samba Klängen durch die Band "Sambastico Bornheim". Vor dem Zehn-Kilometer-Hauptlauf (16:30 Uhr) gibt es noch Läufe über Fünf Kilometer (14:30 Uhr) und 900 Meter für Schüler 2006-2011 (13:30 Uhr). Nachmeldungen sind am Samstag zwischen 11 und 13 Uhr sowie am Veranstaltungstag bis zu 45 Minuten vor dem jeweiligen Start möglich.
www.graue-burggeister.de/Sechtemer-Burgenlauf
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen-im-Rheinland)

29.08. DLV Laufabzeichen beim LT Ennert
Ein Lauftermin für Jedermann am 2. September
BONN.
Einen Lauftermin für Jedermann bietet der Lauftreff Ennert Bonn am Samstag, 2. September. Alle interessierten Mitglieder, aber vor allem auch Nichtmitglieder, sowie Kinder und Jugendliche, können dann das Laufabzeichen (Stufe 1 bis 5 entsprechend 15 Minuten bis 2 Stunden) des Deutschen Leichtathletik-Verbandes zu erwerben. Gelaufen wird auf einen kleinen Rundkurs am Rheinufer auf der "Schäl Sick". Der Startschuss erfolgt pünktlich um 16:00 Uhr unterhalb der Rohmühle. Der LT Ennert stellt für alle Teilnehmer die passenden Getränke zur Verfügung. Nähere Informationen zum DLV-Laufabzeichen, das von den Krankenkassen zur Erlangung von Bonuspunkten akzeptiert wird, gibt es auf der Homepage des Vereins.
http://www.lt-ennert.de/startseite/archiv/dlv-laufabzeichen/
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen-im-Rheinland)

28.08. ISTAF: Konstanze Klosterhalfen läuft nächsten Rekord
BERLIN/LEVERKUSEN.
Beim ISTAF in Berlin lief Konstanze Klosterhalfen am späten Sonntagnachmittag den nächsten deutschen Rekord. Über 1.500 Meter verbesserte sie die von ihr gehaltene deutsche U23-Bestmarke auf 3:58,92 Minuten und wurde in einem international hochklassigen Feld Erste.

Die Saison war lang und von zahlreichen Höhepunkten gespickt. Doch Müdigkeit scheint „Koko“ Klosterhalfen keine zu verspüren. Im Gegenteil – die Athletin von Sebastian Weiß wird immer schneller! Nur wenige Tage nachdem sie den deutschen Rekord über 3.000 Meter (8:29,89 Minuten) verbesserte, lief die U23-Europameisterin in der deutschen Hauptstadt die nächste Bestmarke. Über die halbe Distanz stoppten die Uhren in Berlin nach  3:58,92 Minuten – knapp vier Zehntel schneller als bei ihren bisherigen Hausrekord. Vor allem mit ihrer letzten Runde, als sie ihrer Konkurrenz unaufhaltsam enteilte, beeindruckte Konstanze Klosterhalfen wieder einmal das Fachpublikum.
(Autor & Copyright: Mareike Brischke für Laufen-im-Rheinland)

27.08. Laufen-im-Rheinland - TV-Tipp am Sonntag
ZDF 17:40-19:00 Uhr ISTAF Berlin

Die 76. Auflage des ISTAF am kommenden Sonntag (27. August 2017) hat wieder viel zu bieten. Beim Internationalen Stadionfest werden im Berliner Olympiastadion 180 Spitzensportler an den Start gehen. Darunter sind acht Weltmeister aus London sowie zahlreiche deutsche Spitzen-Leichtathleten, für die das traditionsreichste Meeting der Welt zur Generalprobe für die Heim-EM im kommenden Jahr an gleicher Stelle wird.
(Quelle: ZDF)

26.08. Streckenrekorde beim Burg Are Lauf
Berglauf oberhalb der Ahr zog über 300 Läufer an
AHR-KREIS.
Eine echte Alternative zu den asphaltierten Stadtläufen bot wieder einmal der Verein der Selbstläufer des SV Altenahr beim 7. Panoramalauf rund um die Burg Are in Altenahr. Bei schwülwarmen Temperaturen liefen am Samstag genau 324 Teilnehmer die Landschaftslauf Strecken über 16, 33 und 52 Kilometer. Bergauf und bergab-Passagen mit kurzen, aber knackigen Anstiegen, wechselten sich mit längeren, flachen Abschnitten ab und führten auch über den Rotweinwanderweg.

Die Ultra-Langdistanz über 52 Kilometer mit 1650 Höhenmetern nahmen rekordverdächtige 73 Läufer/-innen in Angriff. Mit neuen Streckenrekord gewann Jürgen Ley in 4:55:53 Stunden und blieb damit als Erster Läufer über diese Distanz unter der 5h-Marke. Als bester Läufer aus der Region erreichte der Bonner Thomas Dogen auf Platz Fünf in 5:21:00h das Ziel. Bereits als Gesamt-Siebte und erste Frau finishte Birthe Hilmes (LG Meulenwald Föhren) in 5:27:07 Stunden und unterbot damit die alte Bestmarke von Birgit Lennartz (5:31:12).

Auch über die 33 Kilometer und 1100 Höhenmeter gab es neue Streckenrekorde. Bei den Männern siegte Henning Vengels in 2:48:49 und war damit über zehn Minuten schneller als bei der Bestzeit des Vorjahressiegers (2:59:01). Hier konnte Birgit Lennartz mit Unterstützung ihres Bruders Burkhard in 3:09:19h eine neue Bestmarke setzen. Beide Gesamtsieger gewannen ihre Läufe jeweils mit großen Vorsprung auf die Zweitplatzierten. Insgesamt 106 Teilnehmer waren bei dem Lauf, der bis Dernau führte, unterwegs.

Weniger hoch (520 Höhenmeter) und einiges kürzer (16 Kilometer) lief der Großteil der Teilnehmer (113). In der Zeit von 1:18:43 Stunde gewann Reyk Buch vom Alfterer SC mit knapp zwei Minuten Vorsprung. Seine Ehefrau und Vereinskameradin Thurid lief als Frauen-Siegerin nach 1:25:24 Stunde als Gesamt-Sechste ins Ziel. Zweite Frau wurde die Bonnerin Astéria Wagner (1:30:17) vor Ulrike Krieg (ASC, 1:38:28).

Am Nachmittag wurde auch den jungen Teilnehmern etwas geboten. Im Wettstreit ermittelten die Kinder und Jugendlichen die Sieger über 700 bzw. 1400 Meter.

Ergebnisse:
Männer, 52 km: 1. Jürgen Ley (1. M45) 4:55:53 Stunden, 2. Stephan Peters (Belgien) 5:00:24 Stunden, 3. Paul Kohnen (Niederlande) 5:16:27, 4. Gunnar Henkel (MTV Vorsfelde) 5:20:59, 5. Thomas Dogen (Bonn) 5:21:00.
Frauen, 52 km: 1. Birthe Hilmes (LG Meulenwald Föhren/1. W40) 5:27:07 Stunden, 2. Sabrina Wojahn (MTV Vorsfelde) 5:55:21, 3. Xiabingqing Wu (China) 6:04:38, 4. Britta Hübner (1. W50) 6:09:36, 5. Nadia Schüler 6:35:05.
Männer, 33 km:  1. Henning Vengels 2:48:49 Stunden, 2. Oliver Kovalovsky (1. M45) 2:55:25, 3. Gunnar Mitzner (Atheltik Waldniel/1. M55) 2:56:16, 4. Andreas Mertesacker (7G runergy) 3:00:12, 5. Torsten Ink (Brühler TV 1879/1. M40) 3:05:37.
Frauen, 33 km: 1. Birgit Lennartz (LLG St. Augustin/1. W50) 3:09:19 Stunden, 2. Monika Rabenstein (LT Decksteiner Weiher) 3:18:01, 3. Jennifer Weber (Koblenz) 3:20:50, 4. Natalie Hoffmann-Lenz (TV Refrath/1. W45) 3:29:33, 5. Sabine Korz (Selbstläufer SV Altenahr) 3:34:44.
Männer, 16 km: 1. Reyk Buch (Alfterer SC/1. M50) 1:18:43 Stunde, 2. Abrha Eyub (Brühler TV 1879) 1:20:35, 3. Rainer Herberg (ASV Duisburg) 1:20:57, 4. Richard Höfer 1:23:06, 5. André Schlichting 1:24:55.
Frauen, 16 km: 1. Thurid Buch (Alfterer SC/1. W45) 1:25:24 Stunde, 2. Astéria Wagner (Bonn/1. W40) 1:30:17, 3. Ulrike Krieg (Alfterer SC) 1:38:28, 4. Joana Rumpel 1:45:15, 5. Hiltrud Trippe (SV 47 Mutscheid/1. W60) 1:47:11.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen-im-Rheinland)

25.08. 28. Hambacher Volks- und Straßenlauf abgesagt
Hallo liebe Sportfreunde,
wir bedauern euch mitteilen zu müssen, dass wir uns in Absprache mit den Behörden dazu entschlossen haben den Strassenlauf am kommenden Samstag aus Sicherheitsbedenken ausfallen zu lassen.Wi r hoffen auf euer Verständnis. Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen aber das Wohl jedes einzelnen liegt uns am Herzen.
Euer DJk Löwe Hambach Team

24.08. 2. GVG-Abendlauf Bergheim: Meldeschluss am Sonntag
Titelsponsor GVG Rhein-Erft und der neue Premium-Partner TK Techniker Krankenkasse bieten tolle Aktionen
„3 Läufe – 1 Start“: Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr fällt der Startschuss am 1. September wieder in der Kreisstadt +++ Neu im Programm: Schülerlauf über 1,5 Kilometer
RHEIN-ERFT.
In einer Woche trifft sich die regionale Running-Community in Bergheim, um unter dem Motto „Gemeinsam in das Wochenende starten und den Sonnenuntergang genießen“ die zweite Auflage des „GVG-Abendlauf Bergheim“ (1. September 2017) zu feiern. Beim Run durch die Heimatstadt von Fußballstar Lukas Podolski durch die Fußgängerzone und Bergheims Wahrzeichen Aachener Tor, am Kreishaus vorbei entlang der Erft und wieder zurück Start- und Zielbereich am Medio.Rhein-Erft, werden wieder zahlreiche Hobbyläufer und Topstars der Szene erwartet.

Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann sich das persönliche Lauferlebnis in der Kreisstadt bis zum kommenden Sonntag, 27. August. 2017, um Mitternacht online sichern. Im Startpreis inbegriffen ist eine elektronische Zeitmessung auf einer offiziell vermessenen und autofreien Strecke, eine hochwertige Zielverpflegung u.a. mit Früh Sport. Im Zielbereich erwartet die Läuferinnen und Läufer ein Rahmenprogramm mit Partner-Aktionen, Catering und Ausstellern.

Auf der Internetseite des Veranstalters www.abendlauf-bergheim.de findet der interessierte Sportler alle wichtigen Infos zur Anmeldung und Strecke. Bei Gruppenanmeldungen mit mindestens acht Teilnehmern erhalten Teams einen Rabatt von 20 Prozent.

Titelsponsor GVG Rhein-Erft und der neue Premium-Partner TK Techniker Krankenkasse bieten tolle Aktionen
Die GVG Rhein-Erft übernimmt bei der zweiten Auflage wieder das Titelpatronat für den Bergheimer Abendlauf und Werner Abromeit, Geschäftsführer der GVG Rhein-Erft, gibt den offiziellen Startschuss für den Rundkurs. Dieses Mal laufen die Teilnehmer des GVG-Laufteams für den guten Zweck, denn die GVG Rhein-Erft spendet 50 Cent pro gelaufene Minute ihres GVG-Laufteams an die Firma CuraCon. Mit der erlaufenen Summe wird ein Tagesausflug des gemeinnützigen Anbieters von ambulant betreuten Wohnformen für Menschen mit geistiger und/oder psychischer Behinderung in Bergheim unterstützt. So trägt das GVG-Laufteam dazu bei, dass ca. 70 Personen einen erlebnisreichen Tag im Freizeitpark „Efteling“ erleben können. Außerdem wird die CuraCon mit einigen Bewohnern und Mitarbeitern für das GVG-Laufteam an den Start gehen. Auch in diesem Jahr unterstützen die Stadtwerke Bergheim die Aktion und verdoppeln die beim Abendlauf erlaufene Spendensumme. Das GVG-Laufteam ist auch beim Abendlauf offen für alle Interessierten und völlig kostenfrei. Infos zur GRATIS-Anmeldung beim GVG-Laufteam: www.gvg.de

Darüber hinaus spendiert die GVG Rhein-Erft jedem Bambini und Schüler, der beim Abendlauf an den Start geht, einen Gutschein für eine Kugel Eis in der benachbarten Eisdiele.

Nach dem Abendlauf können alle Teilnehmer ihre Startnummer gegen eine Sonnenblume eintauschen und sich bis zu 200 Euro Energiebonus sichern. Läufer müssen hierzu bis 21.00 Uhr am Veranstaltungsabend in den NetCologne-Shop, Hauptstraße 29, 50126 Bergheim gehen und sich ihren persönlichen Blumengruß abholen. Bei Abschluss eines erftflamme19- und/oder erftpower18-Vertrages im Bergheimer NetCologne Shop im Zeitraum 1. bis 8. September 2017 winken je 100 Euro Energiebonus.

Neuer Premiumpartner in Bergheim ist die Techniker Krankenkasse. Die mit 9,9 Millionen Versicherten größte Krankenkasse Deutschlands präsentiert sich mit einem eigenen Stand im Start- und Zielbereich in Bergheims Fußgängerzone. Besucher können an einer so genannten T-Wall, die an das bekannte „Senso“-Spiel erinnert, ihre Reaktionsfähig unter Beweis stellen. Darüber hinaus können sich Interessierte erhalten darüber hinaus Informationen zu den vorteilhaften Angeboten der Techniker Krankenkasse. Infos: www.tk-berater-svengrass.de

3 Läufe – 1 Start plus Premiere Schülerlauf
Die drei Läufe finden auf einem 3,3 Kilometer langen Rundkurs statt. Teilnehmer können spontan entscheiden, wie viele Runden sie laufen möchten und wahlweise nach 3,3, 6,6 oder zehn Kilometern ins Ziel laufen. Am Ende gibt es für jede Streckenlänge eine separate Wertung. Dabei ist die 10-Kilometer-Distanz offiziell vermessen.

Der Startschuss des „GVG-Abendlauf Bergheim“ fällt beim 600 Meter langen Bambini-Lauf um 18.00 Uhr im Start- und Zielbereich vor dem Medio Bergheim in der Fußgängerzone. Rechtzeitig zum Beginn des neuen Schuljahres gehen um 18:30 Uhr erstmalig die Schüler in das neue und 1,5 Kilometer lange Rennen für Kinder der Jahrgänge 2002 und jünger. Um 19.00 Uhr gehen die Teilnehmer auf die drei Distanzen des Hauptrennens.

www.abendlauf-bergheim.de
(Autor & Copyright: Stephan Flock für Laufen-im-Rheinland)

23.08. Online-Anmeldung für Firmenlauf Bonn endet am 28.8.
Betriebsfeier mit Rheinblick
BONN.
Wer noch beim Firmenlauf Bonn am 14. September 2017 in den Rheinauen mitmachen möchte, sollte bald mit den Kolleginnen und Kollegen sprechen. Denn nach dem 28. August ist nur noch die Nachmeldung am Veranstaltungstag möglich, die vier Euro pro Person teurer ist. Zur 11. Ausgabe des größten Business-Fun-Events der Region unter dem Motto "Loof wie de bess" haben sich bereits über 350 Teams mit insgesamt mehr als 11.000 Teilnehmern angemeldet. Entlang der Laufstrecke sorgen fünf Bands und vier DJ für den passenden Rhythmus. Die Spendensumme für die Hilfsorganisationen Care und Mukoviszidose e.V. liegt bereits bei fast 14.000 Euro.

Mitmachen beim Firmenlauf Bonn können alle, die ohne Wettkampfstress und mit viel Teamgeist laufen oder walken wollen. Auf auto- und barrierefreien Wegen geht es ab 18 Uhr über 5,7 Kilometer. Das Gelände liegt in diesem Jahr wegen der Weltklimakonferenz etwa 500 Meter vom angestammten Areal entfernt direkt am Rhein. Das Rahmenprogramm und die Versorgung mit Essen und Trinken starten bereits um 16 Uhr, das Ende der Veranstaltung ist um 23 Uhr. Für die größten Teams im Verhältnis zur Unternehmensgröße und die originellsten Verkleidungen gibt es Preise und Pokale. Der Veranstalter Weis Events spendet pro Teilnehmer ein Euro an die beiden Hilfsorganisationen CARE und Mukoviszidose e.V.

Alle Informationen und die Anmeldung unter www.fila-bonn.de
(Autor & Copyright: Burkhard Weis für Laufen-im-Rheinland)

22.08. 5. Sechtemer Burgenlauf am 3. September 2017
RHEIN-SIEG.
Am Sonntag, 3. September 2017 startet der Sechtemer Burgenlauf in seine 5. Auflage. In diesem Jahr gibt es erstmalig einen Bambini Lauf über 400m sowie einen 2,5 KM Jugendlauf für die Altersklasse der Jahrgänge 2000 bis 2008. Als Variation zu den Vorjahren, wird die Laufrichtung umgedreht und entgegen dem Uhrzeigersinn gestartet. Die recht flache Strecke führt vorbei an der Weißen Burg und an der Grauen Burg und hat den Start und Ziel am Krausplatz in Bornheim-Sechtem. Wie bei den zurückliegenden Läufen gehen die Veranstaltenden "Grauen Burggeister" davon aus, daß den Teilnehmern wieder eine tolle Stimmung, sowohl im Start-/Zielbereich als auch entlang des 2,5 km langen Rundkurses geboten wird, inklusive Samba Klängen durch die Band "Sambastico Bornheim".

     13:00 Uhr  400m Bambini-Lauf  (jünger als Jg. 2011)  
     13:30 Uhr  900m Schülerlauf  (Jahrgänge 2011 - 2006)
     14:00 Uhr  2,5km Jugendlauf (Jahrgänge 2008 - 2000)
     14:30 Uhr  5km Jedermann Lauf  (Jahrgang 2003 und älter)
     15:30 Uhr  5km Walking  (Jahrgang 2006 und älter)
     16:30 Uhr  10km Hauptlauf  (Jahrgang 2001 und älter)

Die Online Anmeldung ist noch bis 29. August 2017 möglich, Nachmeldungen sind am Samstag, 2.9. zwischen 11:00 und 13:00 Uhr sowie am Veranstaltungstag bis zu 45 Minuten vor dem jeweiligen Start. Weitere Infos, Ausschreibung sowie Anmeldung unter:
www.graue-burggeister.de
(Autor & Copyright: Ralph Schneider für Laufen-im-Rheinland)

21.08. Landschaftserlebnislauf Rund um die Burg Are
AHR-KREIS.
An der oberhalb von Altenahr gelegenen Martinshütte heißt es am Samstag, 26. August wieder: Landschaft laufend erleben, dort wo sich das Ahrtal von seiner schönsten, seiner wildesten Seite zeigt. Beim 7. Panoramalauf rund um die Burg Are gilt es den idyllisch gelegenen Weinort mit seiner eindrucksvollen Burgruine auf verschieden langen Strecken zu umrunden. Gemeinsam starten um 9:30 Uhr die Läufer zu einem anspruchsvollen Rundkurs über 16 km mit ca. 520 Höhenmetern, über 33 km mit 1100 Höhenmetern, und zu der einzigen Ultralaufstrecke im Kreis Ahrweiler, die mit stolzen 1650 Höhenmetern auf einer Distanz von 52 km einen fast schon alpinen Schwierigkeitsgrad aufweist.

Alle Langdistanzen warten auf mit längeren Bergauf- und Bergab-Passagen, kurzen, knackigen Anstiegen, aber auch längeren flachen Abschnitten, führen vorbei an den landschaftlichen Highlights in der Umgebung von Altenahr, nutzen Teile des bekannten Rotweinwanderweges, des Ahruferwanderweges, führen über den Schwedenkopf bis oberhalb von Dernau (K 33 / K 52), machen eine Schleife zur Saffenburg (K 52) und erklimmen das Dach des Ahrgebirges, den Steinerberg (K 52). Es geht nicht nur über herrliche Wanderwege, auch längere, anspruchsvolle Single-Trails sind integriert.

Auch für die Schüler wird etwas geboten; um 16 Uhr starten die Jahrgänge 2005 und jünger zu einer leicht welligen und aussichtsreichen 700 m Runde um die Martinshütte, und um 16:25 Uhr geht es für die Jahrgänge 2001 - 2004 auf die doppelte Distanz.
www.selbstlaeufer-altenahr.npage.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen-im-Rheinland)

20.08. Konstanze Klosterhalfen läuft deutschen Rekord
LEVERKUSEN.
Konstanze Klosterhalfen hat am Sonntag in Birmingham (Großbritannien) den deutschen Rekord über 3.000 Meter auf 8:29,89 Minuten verbessert. Damit belegte die 20-Jährige vom TSV Bayer 04 Leverkusen in einem absoluten Weltklasse-Feld den zweiten Platz. Hochspringer Mateusz Przybylko holte als Fünfter die Qualifikation für das Saisonfinale in der Diamond League am Donnerstag (24. August) in Zürich (Schweiz).

Konstanze Klosterhalfen schwamm in der Auftaktphase umsichtig und couragiert in der Mitte des Feldes mit. 71 Sekunden für die Auftaktrunde 800 Metern ließ sie 2:55 Minuten bei 1.000 Metern und 5:42 Minuten bei 2.000 Metern folgen. Dann zog die Athletin von Sebastian Weiß das Tempo an, schob sich bei 2.300 Metern an die zweite Position und verteidigte diese vehement. Am Ende musste die U23-Europameisterin nur der spurtstarken WM-Dritten Sifan Hassan (Niederlande) Vortritt gewähren. 5.000-Meter-Weltmeisterin Hellen Obiri (Kenia; 8:30,21 min) wurde Vierte.

Konstanze Klosterhalfen blieb als erste Deutsche über diese Strecke unter der Marke von 8:30 Minuten. Den seit 17 Jahren von Irina Mikitenko (Frankfurt) gehaltenen deutschen Rekord steigerte die Studentin um fünf Zehntelsekunden. Den seit 1982 bestehenden deutschen U23-Rekord verbesserte sie um 3,76 Sekunden, den seit 1983 von Brigitte Kraus (Köln) gehaltenen Nordrhein-Rekord um 5,22 Sekunden und ihre persönliche Bestzeit gar um 6,85 Sekunden.
(Autor & Copyright: Harald Koken für Laufen-im-Rheinland)

19.08. Zum 36. Mal: Stundenlauf in Nippes
KÖLN.
Das Wetter hatte ja wider erwarten am Dienstag, dem 15. August 2017 mitgespielt und der große Regen kam gegen 23.00 Uhr, während der Siegesfeier im Vereinsheim der TFG 1878 Köln-Nippes.

Für seine Leidenschaft ist Dieter Grote schon verdammt weit gereist. Auf Hawaii, Puerto Rico, New York und bei vielen Meisterschaften war er bereits. Überall nahm er an Marathonläufen teil. Leuchtende Augen bekommt der passionierte Langstreckenläufer aus Nippes jedoch, wenn es um eine kleine Veranstaltung im Veedel geht. Seit über 30 Jahren organisiert Grote als Vorstandsmitglied der Turn- und Fechtgemeinde 1878 Köln-Nippes e.V. den „Stundenlauf“.

Die Idee kam damals 1981 von Josef Kurpiers und Dieter Grote. Bei den vielen Laufveranstaltungen, die in Köln durchgeführt wurden, gab es keinen Stundenlauf. Zum 36. Mal lud die Leichtathletikabteilung des Vereins nun zu dieser traditionsreichen Laufveranstaltung auf der Bezirkssportanlage an der Merheimer Straße. Vor allem wegen der langen Historie ist Grote stolz auf die Leistung des Vereins. „Unser Stundenlauf ist der mit der längsten Tradition deutschlandweit“, und das auf einer 400-Meter-Kunststoffbahn, erklärt Grote den Anwesenden bei der Siegesfeier. Lediglich einmal musste der Lauf ausfallen, als vor neun Jahren der Start wegen vereinsinterner Probleme abgesagt wurde.

Ein Stundenlauf ist im Prinzip eine einfache Sache. Es geht darum, in 60 Minuten eine möglichst weite Distanz zurückzulegen. Dabei steht die Leistung im Mittelpunkt. Im Gegensatz zu Marathonrunden und Volksläufen rennen die Stundenläufer nicht von Zuschauern gesäumte Straßen entlang und werden dabei von Musik beschallt, sondern drehen auf der Stadionbahn ihre Runden. Meditativ reihen sie ein 400-Meter-Oval an das nächste. Grote erklärt: „Dieses puristische Element zieht Läufer an, die der „Spaß-Faktor“ der großen Lauf-Events abschreckt“.

Dieser Meinung war auch eine Läuferin: „Wenn neben mir im Marathon einer als Clown verkleidet durchs Ziel rennt, komme ich mir schon veralbert vor. Ein weiterer Grund, der die Läufer auf die Kunststoffbahn lockt, ist die Überschaubarkeit der Veranstaltung. Die Stimmung unter den 38 Läufer/innen, die in diesem Jahr teilnahmen, war schon heimelig, fast familiär. Lokalmatador Claus Bräutigam, TFG 1878, hat als 4. den Lauf mit einer Distanz von 13.655 Metern abgeschlossen. Dritte bei den Frauen wurde Steffi Machnik von der TFG 1878 mit einer einer Strecke von 9.665 Metern.

Hier kommen sehr gute Ergebnisse zustande, gab sich Dieter Grote zufrieden. Und nach dem Sport kommen alle im Vereinsheim zusammen und warten gemeinsam auf die Siegerehrung. Jedem wird dann die Medaille und eine Urkunde gereicht. Die ersten drei erhalten je einen Pokal bei den Frauen sowie bei den Männern. Das ist einfach Klasse, so die Meinung aller Finisher. Auch gab es viele Sachpreise für die einzelnen Läufer/innen.

Der Titel der Männerkonkurrenz ging an Christian Jonen vom VfB Erftstadt mit einer Leistung von 16.250 Meter. Zweiter wurde Denis Rösler von 25MINUTES mit gut 14.935 Meten und Dritter Timo Hellebusch, ebenfalls von 25MINUTES, mit 14.750 Metern. Bei den Frauen siegte Katerina Keunecke von TPSK 1925 e.V., Zweite wurde Ursula John von FCSD 05 mit 10.440 Meter. Der Mannschaftspokal, gestiftet von Dieter Grote ging wie immer an die Mannschaft von FCSD 05 mit 13 Läufern. Der älteste Teilnehmer war Manfred Schoss von der LLG80 Nordpark mit 77 Jahren, der beachtliche 7.340 Meter lief.
(Autor & Copyright: Dieter Grote für Laufen-im-Rheinland)

17.08. Beste Spendenläufer_in beim Run of Colours startet mit Startnummer 1
KÖLN.
Bei Laufveranstaltungen bekommt normalerweise der oder die Vorjahressieger_in die Startnummer 1 zugeteilt, nicht so beim 9. Run of Colours am 23. September im Rheinauhafen Köln. In diesem Jahr vergibt der Veranstalter Lebenshaus-Stiftung die heißbegehrte Nummer an die oder den erfolgreichste_n Spendenläufer_in, die/der am 13. September die höchste Spendensumme aufweist. „Unsere Spendenläufer_innen sind nicht zwangsläufig ambitionierte Läufer_innen und kämen sicherlich nicht in den Genuss, mal mit der 1 auf der Brust starten zu können. Deswegen haben wir uns überlegt, das Engagement dieser Menschen zu belohnen“, so Pressesprecher Erik Sauer.

Wer scharf auf die Startnummer 1 und noch nicht angemeldet ist, kann hier als Spendenläufer_in eine Spendenkampagne starten. Mindestens 25 Euro müssen gesammelt werden, dann entfällt die Startgebühr. Einfach jeden und jede motivieren, einen kleinen Betrag auf dem Spendenportal für den jeweilige_n Läufer_in zu spenden. Sei es aus deinem Kolleg_innen-, Freund_innen-Kreis oder alle, die einen kennen.  Noch ist die aktuell Führende einzuholen.

Hier die Top drei:

    Steffi Sczuka                -  321 Euro
    Eva Moser                   – 185 Euro
    Reinhard E. Wagner     – 185 Euro

Jetzt noch schnell das Run of Colours-Shirt sichern
Nur noch zwei Wochen ist neben dem Startplatz das knallig neongelbe Run of Colours-Funktionsshirt bestellbar, um damit am 23. September auf die Strecke gehen zu können. Nach dem 31. August ist es nicht mehr möglich, ein Shirt für 12 Euro zu kaufen. Anders als in den Vorjahren ist das Eventshirt nicht mehr automatisch in der Anmeldegebühr von 15 Euro enthalten. Bei der Anmeldung einfach ein Häkchen setzen und schon kann das Shirt bis Ende August bestellt werden. Jetzt also schnell unter www.runofcolours.de einen Startplatz und das Shirt sichern.
(Autor & Copyright: Erik Sauer für Laufen-im-Rheinland)

16.08. Der Leichtathletik-Kalender 2018: Jetzt zugreifen!
Die Deutsche Leichtathletik-Jugend hat sich erneut Gedanken gemacht, was sie Neues für alle Leichtathletik-Interessierten anbieten kann. Herausgekommen ist ein gut aussehender, interessanter, informativer und vor allem praktischer Kalender, der jeden Fan der Leichtathletik optimal durch das kommende Jahr 2018 begleitet.

Der Leichtathletik-Kalender 2018 bietet Tipps und Tricks rund um die Leichtathletik und eignet sich bestens auch als Trainingstagebuch und Wettkampfplaner. Alle wichtigen Termine rund um die Leichtathletik sind vermerkt und auch auf die Ausschreibungen und Workshops der Deutschen Leichtathletik-Jugend wird zum entsprechenden Zeitpunkt hingewiesen. Das „must have“ also für das kommende Jahr!
 
Bereits jetzt an Weihnachten und Ehrungen denken und Athleten und Trainer sowie die zahlreichen weiteren Engagierten mit dem Leichtathletik-Kalender 2018 glücklich machen! Ab sofort steht der Leichtathletik-Kalender 2018 im Leichtathletik.de-Shop für 6 Euro zzgl. Versandkosten zur Verfügung.
(Quelle: DLV)

15.08. Collet gelingt der achte Triumph - Seriensieger schlägt bei Monschau Marathon wieder zu
KREIS AACHEN.
"Ich komme wieder, aber um den Sieg kämpfe ich nicht mehr." Der achte Triumph beim Monschau Marathon hat André Collet eine Menge abverlangt. In 2:43:09 Stunden lief er durchs Ziel und hielt damit Vorjahressieger Markus Werker und Markus Mey in Schacht.
Zum Start war endlich die Sonne herausgekommen und dennoch war es schwierig für die nahezu 1000 Einzelstartern sowie 115 Staffeln, auf weichem Untergrund einen der schönsten Landschaftsläufe Deutschlands zu meistern. Und so sah man nicht nur dem späteren Marathonsieger die Strapazen an.

Lokalmatador Markus Werker, der als noch junger Familienvater sein Trainingspensum eingedämpft hatte, strahlte ähnlich wie fünf Minuten vor ihm Collet, als er das Ziel in Konzen erreichte und vom Publikum bejubelt wurde.

Bei den Damen gewann Hendrike Hatzmann - den Ultra entschieden Leonie Ton und Kai-Uwe Müller für sich.

14.08. TVR gewinnt die Ultra-Mannschaftswertung in Monschau
RHEIN-BERG/AACHEN.
Gleich fünf Läuferinnen und Läufer vom TVR running team standen letzten Sonntag morgen um 6 Uhr mit in der Eifel an der Startlinie, um 56 anspruchsvolle Kilometer beim 41. Monschau Marathon zu sammeln. 174 Männer und 54 Frauen schafften diesen Utralauf. Die komplette Distanz, nach den vielen Regentagen an vielen Passagen aufgeweicht und rutschig, liefen die beiden Langstreckenspezialisten Moritz Ehm und Manuel Skopnik einträchtig vom Start bis zum Ziel zusammen in 4:12:20 Stunden als 7. und 8. des Gesamtfeldes ins Ziel. In der Einzelwertung wurde Moritz Ehm Dritter in der M35 und Manuel Skopnik gewann die AK M45.

Mit Frederik Hartmann (9. M45/5:21:14) als Drittem im Bunde gewann der TV Refrath in 13:45:47 Stunden die Mannschaftswertung deutlich vor dem TV Konzen und der LG Mützenich. Doris Remshagen und Natalie Hoffmann-Lenz vertraten in der Frauenwertung die TVR-Farben. Doris finishte nach 5:09:36 Stunden als Gesamt Sechste. Und gewann zudem die Altersklasse W50. Natalie bekam Fußprobleme und beendete den Lauf vorsichtshalber bei km 22. Den klassischen Marathon beendete Stefan Wörsdörfer (M55) nach 5:00:36 Stunden.
(Autor & Copyright: Jochen Baumhof für Laufen-im-Rheinland)

13.08. Knapp 8.750 Motivationswunder feiern am Tanzbrunnen ihren perfekten Tag
KÖLN.
Beim BARMER Women’s Run – der größten deutschen Frauenlaufserie – feierten gestern 8.733 glückliche Läuferinnen und Walkerinnen einen perfekten Tag in Brombeer. Olympiasiegerin Heike Drechsler und Model und Moderatorin Jana Ina Zarrella ließen sich von der kölschen Stimmung anstecken und schickten die Motivationswunder auf die Strecke.

Am Kölner Tanzbrunnen feierte die größte deutsche Frauenlaufserie ihr zehnjähriges Jubiläum am Rhein und wurde von den jecken Kölner Motivationswundern - so das diesjährige Motto der Serie – in sämtliche Töne der rosaroten Farbpalette getaucht. Selbst der Wettergott wurde von diesem leuchtenden vorherrschenden Brombeer überzeugt, so dass am Nachmittag bei perfekten Laufbedingungen ein großartiger Tag mit den besten Freundinnen, der geliebten Schwester, der Mutti oder den Kolleginnen gefeiert werden konnte.
 
Der BARMER Women’s Run ist zwar ein RUN, der Tag hat aber außer Laufen, Lachen und Relaxen noch so viel mehr zu bieten. „Hier ist einen Tag lang so viel Energie in der Luft! Die Teilnehmerinnen bereiten sich nicht nur auf den 5 oder 8km langen Lauf oder Walk vor, sie planen das gemeinsame Outfit, proben Choreografien für den Zieleinlauf und verabreden sich zum Picknick und Prosecco. Die Stimmung ist wie Karneval, Weihnachten und Geburtstag zusammen!“, schwärmt Stephanie Fahnemann vom Veranstalter RUNNER’S WORLD.
Jana Ina Zarrella - die derzeit in der Jury der Casting-Show Curvy Models zu sehen ist – gab mit glänzenden Augen den Startschuss für die 8km lange Strecke. „Mit der Begeisterung, die all diese Mädels ausstrahlen, sieht jede einzelne so schön und glücklich aus. Das steckt an und motiviert!“ Jana Ina selbst hatte kurz vor dem Start auf der Bühne mit dem Brazilian Body Workout motiviert und gezeigt, wie man sich zusätzlich zum Laufen auch fit halten kann.

Für Heike Drechsler, Olympiasiegerin und Gesundheitsbotschafterin der BARMER, ist es auch genau diese Energie, die den BARMER Women’s Run ausmacht. „Hier geht es um den Spaß, das Dabeisein und in Köln ganz besonders um das perfekte Outfit in brombeer. Die Leistung ist nebensächlich. Gemeinsam Sport zu treiben und dabei eine schöne Zeit zu haben, das motiviert zum Weitermachen und bildet so eine perfekte Grundlage für ein gesundes Leben und einen stressigen Alltag. Darum passt die BARMER auch so perfekt als Titel-Partner zum Women’s Run.“

Etwas mehr als 5.700 Läuferinnen und Walkerinnen gingen über 5km an den Start. Die allermeisten von ihnen hatten nur ein Ziel: Die wunderbare Strecke direkt am Rhein zu genießen und gemeinsam mit der besten Freundin ins Ziel einzulaufen! Nora Schmitz siegte mit 18:15 Minuten vor Tina Schneider und Alice Lüchtefeld in 18:38 und 19:40 Minuten. Über 8km führte Emilie Bodenant aus Frankreich die gut 3.000 Läuferinnen mit 29:56 Minuten an. Ingalena Schömburg-Heuck wurde mit Sohn Frederik im Baby-Jogger in 31:55 Zweite und Claudia Maria Hennken lief auf Platz drei und holte sich als schnellste Kölnerin den Titel "Stadtmeisterin".

Im Rahmen der Siegerehrungen am Abend war die Ehrung der heiß umworbenen Sonderkategorien das Highlight. Beste Motivationswunder Freundinnen wurden Heike Jax und Nina Reuter aus der Eifel. Elke Schulz aus Solingen wurde als Glücklichstes Motivationswunder geehrt und hörte auch auf der Bühne nicht mehr auf zu Strahlen.

Für das Schönste brombeer Outfit waren in diesem Jahr mehr als 30 Nominierungs-Kärtchen vergeben worden – mehr als je zuvor. Einhörner von Brombeerpink bis Regenbogenfarben, Golden-Girls, rosa Knall-Bonbons, pinke Sporty-Girls mit Konfetti und Sirenen und rosabunte Schmetterlinge beeindruckten die namhafte Jury um Heike Drechsler und Jana Ina Zarrella durch Kostüm und perfekter Performance auf der Bühne. Anna Händel, Katharina Schüller und Linda Emmert aus Würzburg erhielten 29 Punkte und gewannen die begehrte Kategorie.
(Autor & Copyright: Stephanie Fahnemann für Laufen-im-Rheinland)

12.08. LAZ-Rekorde in Hamburg von Lisa Heimann und Christian Schreiner - Joe Körbs gewinnt Wyker Stadtlauf auf Föhr
BONN/RHEIN-SIEG.
In bestechender Form haben sich zwei Athleten des LAZ Puma Rhein-Sieg bei der Premiere der Nacht der Zehner in Hamburg am Freitag gezeigt. Im Hammer Park legte Lisa Heimann die Zehn Kilometer in überragenden 34:34,9 min zurück und wurde damit Gesamt-Erste. Die Zeit bedeutete eine neue persönliche Bestleistung sowie LAZ Rekord und zugleich Platz sechs der DLV Bestenliste über 10.000 m. Für den Höhepunkt des Abends sorgten Christian Schreiner und Yannick Stubbe (TV Waldstrasse Wiesbaden). Nach einem Fotofinish zwischen diesen beiden Athleten blieb die Zeitmessung für Stubbe nach 30:28,20min stehen und für Schreiner bei 30:28,40min – persönliche Bestleistung und LAZ-Rekord. Mit dieser Zeit rückt der LAZ-Athlet auf Platz 19 in der DLV-Bestenliste vor.

Beim Wyker Stadtlauf auf Föhr gewann Joe Körbs den Hauptlauf über Zehn Kilometer. Der 49-jährige Bonner benötigte 39:07 Minuten auf dem windigen Insel-Rundkurs und wiederholte seinen Gesamtsieg von 2015.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen-im-Rheinland)

11.08. 7. Panoramalauf rund um die Burg Are
Selbstläufer des SV Altenahr freuen sich auf viele begeisterte Teilnehmer beim Landschaftserlebnislauf
AHR-KREIS.
An der oberhalb von Altenahr gelegenen Martinshütte heißt es am Samstag, 26. August wieder: Landschaft laufend erleben, dort wo sich das Ahrtal von seiner schönsten, seiner wildesten Seite zeigt. Beim Panoramalauf rund um die Burg Are gilt es den idyllisch gelegenen Weinort mit seiner eindrucksvollen Burgruine auf verschieden langen Strecken zu umrunden.

Am Morgen werden die Langstreckler auf die Reise geschickt; gemeinsam starten um 9:30 Uhr die Läufer zu einem anspruchsvollen Rundkurs über 16 km mit ca. 520 Höhenmetern, über 33 km mit 1100 Höhenmetern, und zu der einzigen Ultralaufstrecke im Kreis Ahrweiler, die mit stolzen 1650 Höhenmetern auf einer Distanz von 52 km einen fast schon alpinen Schwierigkeitsgrad aufweist.

Die Veranstaltung hat sich in der Laufszene längst einen Namen gemacht und lockt Sportler aus ganz Deutschland und den angrenzenden Ländern an den Start. Immer stark vertreten dabei die BeNeLux Länder, aber auch eine Läuferin aus dem eidgenössischen Bern findet sich in der vorläufigen Starterliste, und aus New Mills in Großbritannien reist Nadine Müller an, um erstmals an einem Traillauf in Deutschland teilzunehmen.

Viele kommen immer wieder und gerne zum Panoramalauf an die Ahr; Detlef Knöfel und Andrea Zange reisen zum fünften Mal aus Meißen an, ein Jubiläum das auch für Dieter Ehrenberger aus Hemsbach an der Bergstraße ansteht, der sich wieder mal für die herausfordernde 52er Distanz entschieden hat. Aber es finden sich auch immer wieder neue Gesichter zum Landschaftslauferlebnis im Ahrtal ein, wie z. B. Jürgen Schlusnus aus Sottrum bei Bremen, der gleich seine  beiden Söhne mit an den Start bringt.
 
Alle Langdistanzen warten auf mit längeren Bergauf- und Bergab-Passagen, kurzen, knackigen Anstiegen, aber auch längeren flachen Abschnitten, führen vorbei an den landschaftlichen Highlights in der Umgebung von Altenahr, nutzen Teile des bekannten Rotweinwanderweges, des Ahruferwanderweges, führen über den Schwedenkopf bis oberhalb von Dernau (K 33 / K 52), machen eine Schleife zur Saffenburg (K 52) und erklimmen das Dach des Ahrgebirges, den Steinerberg (K 52). Es geht nicht nur über herrliche Wanderwege, auch längere, anspruchsvolle Single-Trails sind integriert.
Die Landschaft im mittleren Ahrtal bietet somit eine echte Alternative zu den asphaltierten Stadtläufen, geht es hier doch weniger um die Jagd nach neuen Bestzeiten, als vielmehr um das Laufen in seiner schönsten Form im Kreise Gleichgesinnter.

Im Anschluss daran gibt es an der Hütte bei Grillwürstchen und einem kühlen Getränk, bzw. bei Kaffee und Kuchen sicher ausreichend Gelegenheit, Erlebtes noch einmal Revue passieren zu lassen, mit den Mitläufern zu fachsimpeln, oder die Teilnehmer des Supersprint 5 3/4 km anzufeuern, die am Nachmittag um 17 Uhr auf die Strecke geschickt werden. Diese Laufstrecke ist für alle Läufer gedacht denen die Distanzen am Morgen effektiv zu lang und anspruchsvoll sind, bzw. denen die Startzeit am Nachmittag günstiger gelegen ist. Die Strecke ist kurz aber selektiv, ein Teil davon wird als Wendepunktstrecke gelaufen, rund 125 Höhenmeter sind zu bewältigen. Er könnte auch als Jedermannlauf bezeichnet werden, da aber für die " jungen Schnellen " (Jahrgang 1998 und jünger) eine separate Jugendwertung erfolgt und das Gelände durchaus einen anspruchsvollen Charakter aufweist, ist die Bezeichnung Supersprint  wohl angebrachter.

Auch für die Schüler wird etwas geboten; um 16 Uhr starten die Jahrgänge 2006 und jünger zu einer leicht welligen und aussichtsreichen 700 m Runde um die Martinshütte, und um 16:25 Uhr geht es für die Jahrgänge 2002 - 2005 auf die doppelte Distanz.
Geehrt werden nicht nur die drei schnellsten Teilnehmer (m/w) einer jeden Strecke, es gibt auch einige Sonderpreise, u. a. für die größte teilnehmende Gruppe (Verein), und auch neue Streckenrekorde werden Dank der Unterstützung durch die Kreissparkasse Ahrweiler prämiert.
Die Vorbereitungen für die Veranstaltung laufen auf vollen Touren, die Selbstläufer Altenahr hoffen nun noch auf angenehme Wetterbedingungen und eine Vielzahl motivierter Läufer aus nah und fern. Es ist sicher für jeden eine Strecke dabei, und gerade auch Freizeitläufer, Schüler und " Premierenläufer ", sowie interessierte Zuschauer und Familienangehörige sind angesprochen den Panoramalauf durch ihre Teilnahme, bzw. ihr Erscheinen zu unterstützen.

Anmeldungen sind online über die Hompage www.selbstlaeufer-altenahr.npage.de möglich, dort findet man auch nähere Informationen zum Lauf und den Selbstläufern Altenahr. Weitere Anmeldemöglichkeiten; per E-Mail an annette.frings@gmx.de , oder telefonisch unter 02643/2314, bzw. 01735436199, Nachmeldungen werden an der Martinshütte bis zu einer halben Stunde vor dem jeweiligen Start entgegengenommen.
(Autor & Copyright: Klaus Frings für Laufen-im-Rheinland)

10.08. Monschau Marathon - Der Kult-Lauf in der Eifel
KREIS AACHEN.
Von Freitag bis Sonntag, 11. bis 13. August wird die Eifel rund um Monschau zum Mekka für Lauffreunde. Der TV Konzen veranstaltet dann den 41. Monschau Marathon.
Es ist wieder soweit, dass sich zahlreiche Athleten ihre Laufschuhe anziehen und sich  auf den wunderschönen   Rundlauf durch die Eifel begeben.   »Der Monschau Marathon gehört zu meinen liebsten Strecken«, erzählte Andre Collet, deutscher Langstreckenläufer und mit sieben Siegen Rekordsieger des Monschau Marathons. »Die schöne Landschaft und das super Publikum am Wegrand machen den Lauf besonders«.

Die Voranmeldezahlen mit rund 1150 Teilnehmern, darunter allein 500 für den Marathon am Sonntag, liegen auf dem Niveau der Vorjahre. Die Läufer kommen nicht nur aus der Region, sondern es sind auch Sportler aus  15 weitere Nationen vertreten.  »Wir sind sehr zufrieden mit den Teilnehmerzahlen«, bestätigt Oliver Krings, Mitglied des Organisationteams. Auch viele »Dauergäste« sind dabei. Der »MoMa Club 10+« hat mittlerweile mehr als 140 Mitglieder zu verzeichnen. Dazu gehört, wer  schon mindestens zehn Mal den Marathon mitgelaufen oder gewalkt ist.  Stolz sind die Organisatoren auch über das Umfrageergebnis der Sporthochschule Köln aus dem letzten Jahr. »Die Auswertung bestätigt die guten Ergebnisse der Umfrage von vor zehn Jahren. Wir gehören damit zu den bestbenotetsten Marathonveranstaltungen Deutschlands«, freut sich Krings.

Nicht zuletzt ist dies auch dank der vielen ehrenamtlichen Helfer möglich, die schon eine Woche im voraus tatkräftig mit Aufbauarbeiten beginnen. Allein am Sonntag sind es 400 Helfer entlang der Strecke.
Eingeläutet wird das Wochenende am Freitag, 20 Uhr, mit der großen Summer Open-Air-Party auf dem Dorfplatz in Konzen mit der Live-Band »The Surprise«. Am Samstag findet dann für Jung und Alt der Barmer-Mini-Marathon über 4,2 Kilometer statt. Highlight wird hier der Endspurt über die Zielgerade des großen Marathons sein. Zusätzlich werden der Eifel-Panorama-Walk über 4,2 Kilometer oder 12,7 Kilometer, sowie die Mountainbiketour über die Marathonstrecke, angeboten. Im Anschluss gibt es im Festzelt eine kleine Marathonmesse mit buntem Rahmenprogramm, die sogenannte Nudelparty.

Am Sonntag geht es dann los um 8 Uhr für die Einzelläufer und Staffeln mit dem Monschau-Marathon über 42.195 Kilometer. Schon zwei Stunden vorher startet der Ultra-Marathon über 56 Kilometer, der dieses Jahr Teil des Europacups ist.  
Abgerundet wird das Wochenende mit der After-Run-Party auf dem Dorfplatz. Am Straßenrand feuern der Trommler- und Pfeifenchor aus Kalterherberg, sowie die LG Mützenich mit ihrem Honig für den letzen Kick die Läufer an. Last-Minute Anmeldungen sind noch möglich bis 15 Minuten vor dem Start.
www.monschau-marathon.de

09.08. Der August-Laufklassiker im Bergischen Land am 20. August: up and down um die Sengbachtalsperre
Jetzt vormelden – der Countdown läuft für Vormeldungen bis Montag
RHEIN-BERG
. Seit vier Jahrzehnten treffen sich ganze Läufergenerationen zur Vorbereitung ihres Herbst-Marathons und Halbmarathons in Leichlingen-Witzhelden. Das Höhendorf liegt im Bergischen Land zwischen Solingen-Remscheid-Burscheid-:Leichlingen und ist von der Autobahn A1, Ausfahrt Burscheid schnell zu erreichen. Der knapp 10 km lange Rundweg um die idyllische Sengbachtalsperre verläuft auf breiten und verkehrsfreien Naturwegen. Bei den vielen
Lichtblicken auf das dunkelgrün schimmernde Wasser fühlt man sich wie im Schwarzwald. Es ist bekannt, dass die Runde mit einigen Herausforderungen garniert ist. Nicht umsonst gilt der Landschaftslauf als einer der attraktivsten im Lande. Das wissen Naturfreunde und viele
Langstreckler zu schätzen, die sich für einen Herbst-Marathon oder –Halbmarathon vorbereiten und diesen Lauf in ihrem Plan als „langen Kanten“ einplanen. Vor drei Jahren hat der Lauftreff des TV Witzhelden als Ausrichter daher das Streckenangebot um eine dritte Talsperrenrunde über insgesamt 30,9 km erweitert. Wer sich unterwegs entscheidet, doch nur zwei Runden zu laufen, wird automatisch für den Halbmarathon gewertet. Der Startschuss für beide Distanzen zusammen fällt um 9.00 Uhr, wenn die Temperaturen noch angenehm sind. Kurze Zeit später werden der Jedermannlauf über 3 km (9:10 h), die Schülermeile (9:35 h) und die Sengbachrunde für Läufer und Walker über 11,3 km (9:55 h ) gestartet.

Die Kuchentheke ist legendär Im ganzen Rheinland ist der Sengbachlauf für seine besonders herzliche und familiäre Atmosphäre bekannt. Legendär ist die riesige Auswahl an selbstgebackenen Kuchen, dazu
Waffeln, die Gulaschkanone und der Bierwagen – alles mitten in der Natur. Wie im Vorjahr wird Laufmoderator Jochen Baumhof für gute Laune in seinem „Wohnzimmer“ an alter Lauf- und Wirkungsstätte sorgen. Der gebürtige Burscheider hat viele Jahre in Leichlingen gewohnt, war sieben Jahre als Läufer und Trainer im TVW aktiv und hat die Talsperre einige hundert Mal umrundet. Er und das gesamte Orgateam um Magret Knigge und Bernhard Munk hoffen auf
perfektes Laufwetter. Also seid dabei – das Höhendorf für Läufer ruft!
www.sengbachlauf.de
(Autor & Copyright: Jochen Baumhof für Laufen-im-Rheinland)

08.08. TV Refrath und Rhein-Berg Runners bei der Senioren-EM in Dänemark erfolgreich
Frank Weber gewinnt EM-Bronze über 800 m in Dänemark
Heiko Wilmes holt mit dem Nationalteam HM-Mannschafts-Gold

Aufregende Tage erlebten vier Läufer vom TV Refrath running team bei den Europameisterschaften der Seniorinnen und Senioren im dänischen Aarhus. Rund 3800 Aktive aus 40 Ländern kämpften in allen Leichtathletik-Disziplinen um Medaillen und Titel in den Altersklassen m/w 35 bis über 90 Jahre.

Auf besonders starke Konkurrenz traf der erfolgreichste TVRler in diesem Jahr, Frank Weber, im Feld der M50 über 800 m. Gleich im Vorlauf setzte der 51jährige ein großes Ausrufezeichen. Er gewann nicht nur seinen Lauf mit neuer persönlicher AK-Bestzeit von 2:07,41 min, sondern stand in der Summe von aller Ausscheidungsrunden an Position Eins. Doch am Tag des Endlaufes, zwei Tage später, zählte das nicht mehr. Wie erwartet wurde es dramatisch. Alle 12 Finalisten stürmten auf der letzten Geraden drei Bahnen nebeneinander dem Ziel entgegen. Frank Weber überspurtete auf den letzten 20-30 Metern gleich fünf Konkurrenten und lief als Dritter in 2:08:41 min durch die Lichtschranke, nur 15/100stel Sekunden vor dem Niederländer Marc van Gils (2:08:56), Per Bjorkmann/Schweden (2:08:73), Milan Serafin/Tschechien (2:08:83), dem Spanier Jordi Salvador (2:08,92) und dem Iren Cathal McLaughlin. Auch die Europian Champion, der Este Kirt Magnus (2:07:71) und Antonio Oliveira (2:08:19) aus Portugal waren nur knapp vor dem Refrather im „Germany-Trikot“. „Das war hart, sehr hart. Aber das gezielte Training in der Belkaw-Arena hat sich für diesen Moment gelohnt, erzählt freudestrahlend der erste Gewinner einer internationalen Einzelmedaille für den TV Refrath.

Einfach nur glücklich nach unglaublichen vier Starts war Vielstarter Heiko Wilmes nach seinem finalen Rennen am letzten Tag in Aarhus. Denn seine ersten beiden Wettkämpfe liefen nicht optimal: nach dem Ausstieg beim 10000 m Bahnlauf war auch der 4 km Crosslauf als 14. der M45 eher durchwachsen. Doch bereits der 5000 m Lauf zeigte, dass der 48jährige in Form ist. Er lief als 14. mit 17:46,62 min nur sieben Sekunden über seinem Hausrekord. Nach vielen vergeblichen Versuchen sollte es am letzten Tag klappen, über 21,1 km unter 1:20 std zu laufen. Das war sein großes Ziel. Und mit seinem unnachahmlichen Kampfgeist schaffte er es: 1:19:48 std und Platz 12 in der M45. Und dann folgte das goldene Sahnehäubchen: der EM-Titel und die Goldmedaille mit der M45-Mannschaft mit Frank Schröder (7./1:18:54) und vor allem dank der überragenden Leistung von Miguel Modero-Eichwein, der in 1:11:25 std Einzel-Europameister wurde.

Frank Schröder und Martin Koller werden Europameister und Vize-Europameister in Aarhus, DNK
Die beiden Rhein-Berg Runner Frank Schröder und Martin Koller durften sich jeweils über ein besonderes Souvenir von ihrer Reise nach Aarhus, Dänemark freuen. In Aarhus fanden in der Zeit vom 27. Juli bis zum 6. August die Austragungen der 20. Senioren-Europameisterschaften (EMAC–European Masters Athletic Championships) statt. Sowohl Schröder als auch Koller hatten bei der Rückreise eine Medaille im Gepäck.
 
Nachdem beide Läufer bereits im April Medaillen mit den Teams der Rhein-Berg Runners bei den Deutschen Halbmarathon-Meisterschaften in Hannover gewinnen konnten, gelang das bei den EMAC in Aarhus erneut, diesmal sogar in Form von Silber und Gold.
 
Am letzten Wettkampftag der EMAC stand die Austragung des Halbmarathon-Wettbewerbes an. Frank Schröder startete für das deutsche Team in der M45-Wertung und Martin Koller in der Wertungsklasse M50.
 
Nachdem es Frank Schröder bei der Halbmarathon-DM im April gelang eine Persönliche Halbmarathon-Bestzeit aufzustellen, setzte er das Training unter Anleitung seines Trainers Lothar Pöhlitz zielgerichtet fort um in Aarhus an die gute Leistung anzuknüpfen zu können. Leider machten zum einen die äußeren Bedingungen und zum anderen die Streckenbeschaffenheit in Aarhus ein ähnlich gutes Zeitergebnis wie in Hannover sehr unrealistisch.
 
Die Strecke bestand aus ständig wechselnden Oberflächen, wie Kies, Kopfsteinpflaster, Metallplatten in Baustellenbereichen und Asphalt. Der Kurs war zudem sehr hakelig, da viele 90 °-Kurven und zwei 180 °-Wenden zu absolvieren waren. Außerdem war das Streckenprofil alles andere als flach, mit ständigem leichtem Auf und Ab eher relativ wellig. Zusätzlich wurden die Bedingungen durch das Wetter erschwert,
mit starkem Wind auf vielen Streckenabschnitten.
 
Die Bedingungen waren jedoch für alle Läufer gleich und somit ging es für beide Läufer primär um gute Platzierungen. Für Martin Koller war eine erneut gute Zeit wie bei seinem Erfolg als Vizemeister in Hannover von vorneherein ohnehin kaum denkbar, denn Koller erlitt vor ca. 7 Wochen einen Zehenbruch und konnte vor Aarhus wochenlang überhaupt nicht laufen und sich lediglich größtenteils mit Alternativtraining vorbereiten.
 
Der Start erfolgte um 9:30 Uhr bei angenehmen 15 °C, aber starkem Wind. Bereits vor, aber auch unmittelbar nach dem Startschuss wurde es eng, denn im Gegensatz zu sonstigen gewohnten Rennen kämpften hier doch hunderte erfahrene Masters-Athleten im Alter zwischen 35 und 85 Jahren um eine gute Position. Zudem wurde zeitgleich ein offener Halbmarathon gestartet und die beiden Felder kurz nach dem Start zusammengeführt. Die Strecke führte dann durch die Innenstadt von und entlang der Küste von Aarhus, mit Zieleinlauf im Stadion Ceres Park.
 
Frank Schröder konnte sich zunächst auf den ersten 7 Km in einer Gruppe „verstecken, die restlichen 14 Km lief er jedoch alleine im Wind. Die Höchststrafe und für einen Läufer im Rennen Schwerstarbeit.
Martin Koller lief die ersten 10 km knapp über 36 Minuten an, die zweite Hälfte war aber wegen dem Wind und dem streckenweise schlechtem Untergrund schwieriger zu laufen. Koller konnte die Pace dann auch nicht mehr wie zu Anfang halten und merkte auf dem letzten Streckenabschnitt zudem auch den Trainingsrückstand. Koller musste dann auf den resztlichen 5 Km beißen, wurde aber dann ebenso wie sein Kollege Schröder, der 1:24 Minuten nach ihm im Ziel einlief, mit einem tollen Zieleinlauf belohnt. Die Läufer absolvierten die letzten Meter vor besetzten Zuschauer-Rängen im Ceres Park-Stadion.
 
Martin Koller beendete sein Rennen mit einer Zeit von 1:17:30 Stunden und belegte damit Platz 11 in seiner Wertungsklasse. Frank Schröder lief nach 1:18:54 Stunden über die Ziellinie und belegte Platz 7 in seiner Wertungsklasse. Beide Läufer wurden zweitbeste deutsche Teilnehmer und gehörten somit jeweils zu den Läufern die als bestes deutsches Team gewertet wurden. Zum erfolgreichen M45-Team gehörte auch der Läufer des TV Refrath, Heiko Wilmes, der mit einer neuen Persönlichen Bestzeit drittplatzierter Deutscher Teilnehmer wurde.
 
Die Freude bei Frank Schröder war riesengroß, denn nach der Auswertung konnte sein Team mit der schnellsten Gesamtzeit den Europameistertitel feiern. Nach Silber bei der HM-DM gab es nun für Schröder Gold bei der HM-EM. Lange warten musste Martin Koller, ehe feststand ob sein Team ebenfalls mit einer Medaille erfolgreich war. Die Auswertung dauerte deshalb so lange, da sich eine fast unglaubliche Konstellation ergab. Im Ziel hatte das deutsche und das dänische M50-Team in der Addition der drei schnellsten Zeiten auf die Sekunde genau eine identische (!) Gesamtzeit, 3:49:25 Stunden. Nach Zuhilfenahme des Regelwerks entschied dann der schnellere dritte Läufer die Team-Platzierung zugunsten der Dänen. Nach Bronze bei der HM-DM gab es für Martin Koller bei der HM-EM nun Silber. Gut sieben Wochen nach seinem Zehbruch und der völlig unzureichenden Vorbereitung mit wochenlanger Laufpause, ist Martin Koller sehr glücklich über den Gewinn der Silbermedaille. Die Leistung Kollers in Aarhus ist somit noch höher anzurechnen.
(Autor & Copyright: Jochen Baumhof & René Grass für Laufen-im-Rheinland)

07.08. Klosterhalfen: "Es war kontrollierter als bei Olympia"
London.
Konstanze Klosterhalfen wird den 1500-Meter-Endlauf der Leichtathletik-WM in London am Montag (22.50 Uhr, live in der ARD) nur als Zuschauerin erleben. Im Gespräch mit Berthold Mertes analysierte sie das Ausscheiden im Halbfinale als Achte ihres Laufs in 4:06,58 Minuten.

Frau Klosterhalfen, Ihr Mut, nach 700 Metern das Tempo so extrem zu verschärfen, ist leider nicht belohnt worden. Wie lautet Ihr Fazit?
Konstanze Klosterhalfen: Ich habe vielleicht ein bisschen zu stark beschleunigt, um die letzten 800 Meter voll laufen zu können. Es war einen Versuch wert. International ist das Niveau halt ein deutlich höheres als auf nationaler Ebene oder bei den Jugendlichen. Ich habe in London auf jeden Fall wieder eine Menge neuer Erfahrungen gesammelt.

Haben Sie sich an die Taktik von Trainer Sebastian Weiß gehalten?
Klosterhalfen: Es war der Plan,  einen Überraschungsmoment zu suchen. Es hat dann aber leider nur für 600 Meter gereicht. Wir wollten es nicht auf den Schlussspurt ankommen lassen. Und ich denke, es hat so besser ausgesehen, als wenn ich abgewartet hätte und auf den letzten 100 Metern stehen gelassen worden wäre.

Trotz des Ausscheidens lächeln Sie?
Klosterhalfen: Irgendwie hat es sich besser angefühlt als im Vorlauf, ich war weniger nervös. Ich habe Selbstbewusstsein gezeigt und bin auf jeden Fall zufriedener mit dem Rennen als nach der ersten Runde.

Im Ziel klopften Ihnen mehrere Konkurrentinnen auf die Schulter. Warum? Und was hat die Weltjahresbeste Sifan Hassan, die den Lauf gewann, zu Ihnen gesagt?
Klosterhalfen: Es haben sich nach dem Rennen viele bei mir bedankt, weil ich das Tempo hochgehalten habe. Hassan hat sofort gefragt, ob ich es geschafft habe. Es fühlt sich gut an, wenn die einen jetzt so kennen.

Wann waren Kopf und Beine leer?
Klosterhalfen: Der Kopf war nicht leer. Bis 10 Meter vor dem Ziel habe ich noch gesagt: Komm, jetzt lauf einfach. Deshalb bin ich zufrieden. Weil ich alles gegeben habe. Ich muss die Zeiten noch mit meinem Trainer besprechen, aber wahrscheinlich war die erste meiner beiden schnellen Runden dann doch etwas zu schnell.

Sie wirken erleichtert. Ist das so?
Klosterhalfen: Ich habe nie gesagt, dass ich das Finale erreichen muss. Das wurde eher so von außen zurechtgelegt. Ich habe immer gesagt: wir müssen von Runde zu Runde schauen. Das ist hier einfach ein anderer Wettbewerb, alle sind superstark auf einem ähnlichen Niveau.

Aber Sie sind Fünfte der Weltjahresbestenliste. War das Finale dennoch ein unerreichbares Ziel?
Klosterhalfen: Unerreichbar war es nicht. Sogar die Weltrekordlerin Genzebe Dibaba musste über die Zeit weiter. Daran sieht man einfach , dass in solchen Rennen alles möglich ist. Und die Bestenliste habe ich mir gar nicht angeguckt. Ich wusste, dass das hier nichts zu sagen hat, auch wenn man im Stadion als Unter-vier-Minuten-Läufer vorgestellt wird.

Die deutsche 5000-Meter-Vizemeisterin Hanna Klein hat im anderen Halbfinallauf im Spurt das Finale erreicht. Wäre das nicht doch auch für Sie die bessere Taktik gewesen?
Klosterhalfen: Für Hanna freue ich mich sehr. Sie ist hinten heraus super stark. Was mich angeht, bleibe ich dabei: Auf den letzten 800 Metern waren meine Chancen größer als auf den letzten 100, wenn alle noch dabei sind.

Nun sind Sie wie bei Olympia in Rio im Halbfinale ausgeschieden. Bedeutet das irgendwo auch Stagnation?
Klosterhalfen: Auf keinen Fall. Es war eine andere Situation und hat sich besser angefühlt als dort. Ich weiß jetzt, dass ich vorne mitlaufen kann, auch wenn es hier nicht gereicht hat. Das gibt mir weiteres Selbstvertrauen.
(Quelle: GA)

06.08. WM: Klosterhalfen zahlt Lehrgeld
Am zweiten Tag der globalen Titelkämpfe in London (Großbritannien) war mit Konstanze Klosterhalfen eine Leverkusenerin WM-Debütantin am Start. Sie musste allerdings Lehrgeld zahlen, für die Überfliegerin über die Mittelstrecken lief es nicht ganz nach Plan. Nachdem sie am Freitag mit 4:03,60 Minuten ins Halbfinale gelaufen war, ging es dort darum, sich für das Finale zu qualifizieren. Nach 750 Metern setzte sich die 19-jährige Athletin von Sebastian Weiß klar vom Feld ab, musste kurz vor dem Ziel allerdings sieben Konkurrentinnen vorbeiziehen lassen. 4:06,58 Minuten reichten auch über die Zeitregelung nicht für den Einzug in den Endlauf. „Ich glaube, es war am Anfang zu schnell, um dann die letzten 800 Meter voll zu laufen. International ist es nochmal etwas anderes als national oder bei den Jugendlichen. Ich habe auf jeden Fall etwas gelernt“, sagte „Koko“ Klosterhalfen anschließend.
(Autor & Copyright: Mareike Brischke für Laufen-im-Rheinland)

05.08. Teilnehmerrekord beim Malberglauf
388 Läufer sprinten die erste Etappe des Siebengebirgscup
RHEIN-WIED.
Mit 388 Läufern und Nordic Walkern erreichten beim 18. Malberglauf noch nie so viele das Ziel. Es muss wohl an dem besonderen Charme dieses Laufes liegen mit Jagdhornbläsern und Kuhglocken an der Strecke sowie Alphornbläsern bei der Zielankunft. Außerdem waren Wetter und Streckenbedingungen optimal. Die größte Laufgruppe stellte mit 19 Teilnehmern der LT Siebengebirge.

Sieger Semere Fsehatsion von der LG Rhein-Wied benötigte für die sechs Kilometer lange Berglaufstrecke mit 370 Höhenmetern nur 24:38 Minuten, konnte aber den selbst angestrebten Streckenrekord von 22:52 Minuten nicht gefährden. Lediglich elf Sekunden dahinter lief (24:47) der Bonner Gary Wilberforce auf Platz Zwei. Als Dritter finishte der Malberglaufsieger von 2013 Tim Dally in 24:56 min. Mit dem Malberglaufsieger von 2011 und 2012 Daniel Weiser (25:36) und Rene Göldner (25:42) kamen zwei Athleten des LAZ Puma Rhein-Sieg auf den Plätzen Vier und Fünf oben an.

Bei den Frauen gewann Sabine Duck vom LT Ennert mit 28:59 Minuten mit deutlichem Vorsprung. Zweieinhalb Minuten später Anna Schneider (TuS Deuz, 31:33) und Asteria Wagner (Alfterer SC, 31:57) ins Ziel.
Der Mannschaftsieg ging an das LAZ Puma Rhein-Sieg. Daniel Weiser, Rene Göldner und Justus Kaufmann erzielten mit 1:19:04 Stunden die beste Gesamtzeit. Auf Platz zwei das 7G runergy Laufteam mit Alexander Löhr, Torsten Schneider und John Achtendung (1:23:26 Stunden) vor SRL Triathlon Koblenz mit Andreas Jeschke, Alexander Ickenroth und Rolf Luck (1:26:42 Stunden).

Das schnellstes Frauenteam (1:15:39 Stunden) stellte der Alterer SC mit Asteria Wagner, Ulrike Krieg und Beate Thelen. Das 7G runergy Laufteam kam wie bei den Männern auf Platz 2 mit Heide Schneider, Sabine Korz und Sabine Wolber (1:54:30 Stunden) vor dem Team der Selbstläufer SV Altenahr (1:59:05 Stunden) mit Carina Jochum, Resi Zimmermann und Nicole Vanderschaeghe.

Ergebnisse:
Männer, 6 km: 1. Semere Fsehatsion (LG Rhein-Wied) 24:38 Minuten, 2. Gary Wilberforce (Bunert Siegburg) 24:47, 3. Tim Dally 24:56, 4. Daniel Weiser (1. M40) 25:36, 5. René Göldner (beide LAZ Puma Rhein-Sieg) 25:42, 6. Alexander Löhr (7G runergy Laufteam) 25:46, 7. Thierry van Riesen (LG Neschen/Kurtscheid) 26:44, 8. Werner Wawer (LC Euskirchen) 27:02, 9. Sebastian Leins 27:18, 10. Jakob Kube 27:22,...18. Winni Penno (SSG Königswinter/1. M45) 28:25, 25. Roland Dietrich (TuS Mayen/1. M50) 29:06.
Frauen, 6 km: 1. Sabine Duck (LT Ennert) 28:59 Minuten, 2. Anna Schneider (TuS Deuz) 31:33, 3. Asteria Wagner (Alfterer SC/1. W40) 31:57, 4. Silke Schneider (Siegburg) 32:26, 5. Birgit Lennartz (LLG St. Augustin/1. W50) 32:53, 6. Petra Köster (LAZ/1. W45) 33:35, 7. Jennifer Weber (Koblenz) 33:56, 8. Franziska Schneider 34:08, 9. Friederike Schöps (LT Ennert) 34:25, 10. Carina Jochum (Selbstläufer SV Altenahr) 35:31.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen-im-Rheinland)

04.08. 3. Studi-Werk Cup beim Köln Marathon
KÖLN.
Zum dritten Mal wird am 1. Oktober 2017 im Rahmen des RheinEnergieMarathon Köln der Studi-Werk-Cup ausgetragen, bei dem im letzten Jahr rund 1.200 Studentinnen und Studenten teilgenommen haben. Jeder, der an einer deutschen Hochschule eingeschrieben ist, kann mitmachen. Und es lohnt sich in zweifacher Hinsicht: Erstens gibt es für alle Studierenden einen Preisnachlass, und zweitens gibt es tolle Gewinne für die jeweils ersten drei Studentinnen und Studenten beim Marathon und Halbmarathon:
1. Platz: 250 Euro für den Semesterbeitrag vom RheinEnergieMarathon Köln
2. Platz: 150 Euro für die Mensa vom Kölner Studierendenwerk
3. Platz: 70 Euro-Gutschein von KölnTourismus für Konzertkarten oder ähnliches
Wer sich bis zum 13. September anmeldet, bekommt den Marathon-Startplatz für 86 Euro statt 95 Euro und den Halbmarathon-Startplatz für 52 statt 56 Euro.
(Autor & Copyright: Jan Broniecki für Laufen-im-Rheinland)

03.08. Laufend den Sonnenuntergang genießen!
„3 Läufe – 1 Start“: Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr fällt der Startschuss am 1. September wieder in der Kreisstadt +++ Neu im Programm: Schülerlauf über 1,5 Kilometer
RHEIN-ERFT.
„Gemeinsam in das Wochenende starten und den Sonnenuntergang genießen“ – unter diesem Motto trifft sich am 1. September 2017 zum zweiten Mal die regionale Laufgemeinde beim „GVG-Abendlauf Bergheim“. Beim Run durch die Heimatstadt von Fußballstar Lukas Podolski durch die Fußgängerzone und Bergheims Wahrzeichen Aachener Tor, am Kreishaus vorbei entlang der Erft und wieder zurück Start- und Zielbereich am Medio.Rhein-Erft, werden wieder zahlreiche Hobbyläufer und Topstars der Szene erwartet.

Organisator Holger Wesseln von der Kölner Agentur pulsschlag setzt dabei auf das erfolgreiche Konzept aus dem Premierenjahr. Ein „3 Läufe – 1 Start“- Event mit einer Mischung aus klassischem Straßenlauf und Laufevent für Jedermann soll wieder Jung und Alt zum kollektiven Laufschuhschnüren animieren. „Wir laden wieder alle laufbegeisterten Hobbysportler ein, mit uns in den Sonnenuntergang zu laufen. Die Strecke ist einmalig und führt entlang der Erft durch die Bergheimer City“, freut sich Holger Wesseln, der unter anderem mit seiner Agentur erfolgreich den GVG Staffelmarathon Pulheim und den Raiba-Frühlingslauf Frechen im Rhein-Erft-Kreis veranstaltet. „Darüber hinaus bieten wir allen Teilnehmern und Zuschauern an diesem Freitagabend im September mithilfe unserer Partner und Sponsoren ein Event für die ganze Familie.“

3 Läufe – 1 Start plus Premiere Schülerlauf
Die drei Läufe finden auf einem 3,3 Kilometer langen Rundkurs statt. Teilnehmer können spontan entscheiden, wie viele Runden sie laufen möchten und wahlweise nach 3,3, 6,6 oder zehn Kilometern ins Ziel laufen. Am Ende gibt es für jede Streckenlänge eine separate Wertung. Dabei ist die 10-Kilometer-Distanz offiziell vermessen.

Der Startschuss des „GVG-Abendlauf Bergheim“ fällt beim 600 Meter langen Bambini-Lauf um 18.00 Uhr im Start- und Zielbereich vor dem Medio Bergheim in der Fußgängerzone. Rechtzeitig zum Beginn des neuen Schuljahres gehen um 18:30 Uhr erstmalig die Schüler in das neue und 1,5 Kilometer lange Rennen für Kinder der Jahrgänge 2002 und jünger. Um 19.00 Uhr gehen die Teilnehmer auf die drei Distanzen des Hauptrennens.

Läuferinnen und Läufer können sich auf der Homepage des Veranstalters www.abendlauf-bergheim.de anmelden. Bei Gruppenanmeldungen mit mindestens acht Teilnehmern erhalten Teams einen Rabatt von 20 Prozent.

www.abendlauf-bergheim.de
(Autor & Copyright: Stephan Flock für Laufen-im-Rheinland)

02.08. Der (Mal)berg ruft zum Start des Siebengebirgscup
RHEIN-WIED.
Am 4. August fällt in Hausen/Wied bei Waldbreitbach um 18.30 Uhr der Startschuss für den 18. Malberglauf. Er ist auch in diesem Jahr wieder der erste Lauf im Siebengebirgscup, einem Zusammenschluss mit drei weiteren attraktiven Landschaftsläufen. Der anspruchsvolle Kurs im Naturpark Rhein-Westerwald auf den Malberg führt teilweise über den Westerwaldsteig. Auf ca. 6 Kilometer Länge müssen die Läufer insgesamt ca. 370 Bergauf-Meter bewältigen, wobei die Strecke auf zwei Teilstücken über insgesamt ca. 2 km auch leicht bergab führt. Das Ziel befindet sich an der Malberghütte im Ortsteil Hähnen. Kuhglocken an der Strecke und Alphornbläser im Ziel sorgen wieder für echte Berglaufatmosphäre. Die Finisher schätzen nach der Bergankunft den herrlichen Panoramablick auf den vorderen Westerwald. Die weiteren Läufe zum Siebengebirgscup: 10.09. Löwenburglauf (14 km); 23.09. Rheinhöhenlauf (21,1 km); 10.12. Siebengebirgsmarathon (42,2 km).
www.malberglauf.de
www.7g-cup.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen-im-Rheinland)

01.08. Köln-Marathon - Kostümwertung präsentiert von der Kölnischen Rundschau
KÖLN.
Dass am 1. Oktober 2017 in Köln viele Läufer verkleidet an den Start gehen, gehört zur DNA des RheinEnergieMarathon Köln. Pumuckl oder Hunne, Funkemariechen oder Krankenschwester: Alles, was an Karneval zu sehen ist, nimmt auch am Marathon teil.

Was eine ziemliche Leistung darstellt, denn 42 Kilometer in nicht unbedingt atmungsaktiver Bekleidung zu laufen, muss man erstmal schaffen. Um dies zu würdigen, wird die Kölnische Rundschau die schönsten Verkleidungen prämieren.

Wer dabei sein möchte, muss den Marathon finishen und sich vorher am Neumarkt bei Kilometer 14 von einem Rundschau-Fotografen ablichten lassen. Die Bilder werden noch während des Rennens von einer Jury ausgewertet, und die Sieger nach dem Zieleinlauf auf der Komödienstraße mit Preisen geehrt.

1. Preis: 1 Fahrt im Rundschau-Ballon, 1 Sessions-Mottoschal und 1 Deiters-Gutschein über 25 Euro

2. Preis: 4 Tickets für das Musical Cats, 1 Sessions-Mottoschal und 1 Deiters-Gutschein über 25 Euro

3. Preis: 4 Tickets für die Bläck Fööss Silvesternacht in der LANXESS arena, 1 Sessions-Mottoschal und 1 Deiters-Gutschein über 25 Euro
(Autor & Copyright: Jan Broniecki für Laufen-im-Rheinland)

31.07. LAZ Puma Rhein-Sieg Athleten mit Betszeiten bei der Adidas Runners CityNight 2017 in Berlin
RHEIN-SIEG.
Bei der Top-besetzten 26. adidas Runners City Night in Berlin am Samstagabend sorgten die beiden LAZ-Vorzeige-Athleten Lisa Heimann und Christian Schreiner für persönliche Bestzeiten. Heimann machte gar einen Quantensprung über Zehn Kilometer und steigerte ihre bisherige Bestzeit von 36:31 Minuten auf sage und schreibe 34:56 min. Die 30-jährige belegte im Rennen den Fünften Platz und rangiert nun in der aktuellen DLV Bestenliste auf Platz 13. Christian Schreiner stellte mit 30:41 Minuten ebenfalls eine persönliche Bestmarke auf und landete auf Platz Acht. Bei sommerlichen Temperaturen genossen 9.741 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die unvergleichliche Stimmung auf dem Kurfürstendamm.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen-im-Rheinland)

30.07. 8. Altstadtlauf Köln: Sparda-Bank West spendet 50.000 Euro
Titelsponsor bedankt sich bei 2.400 Teilnehmern und überreicht TV-Moderator Wolfram Kons Scheck für „RTL-Stiftung - Wir helfen Kindern“ +++ Zuschauer sehen spannenden Wettbewerbe in der Altstadt
KÖLN.
Mit einer beeindruckenden Spendenaktion endete am Freitag die achte Auflage des Kölner Altstadtlaufs. Rund 2.400 Starterinnen und Starter, darunter viele Prominente und Topläufer, folgten mit ihrer Teilnahme dem Aufruf von Titelsponsor Sparda-Bank West zum „Spendenlauf“ in der Altstadt. Denn der langjährige Partner des beliebten Kölner Running-Events ließ pro Läufer, egal ob Erwachsener oder Kind, zehn Euro für die „RTL-Stiftung - Wir helfen Kindern e. V.“ springen. Schon vor dem Startschuss durch Wolfram Kons rundete die Sparda-Bank West die Spendensumme großzügig auf und überreichte dem beliebten RTL-Moderator einen Scheck über 50.000 Euro.

Im Hause der veranstalteten Kölner Sportagentur pulsschlag, die den Altstadtlauf gemeinsam mit dem Polizei Sportverein Köln ausrichtet, freute man sich über den Erfolg. „Wir bedanken uns bei allen Sponsoren und Partnern, allen voran bei der Sparda-Bank West und dem Polizei Sportverein Köln. Danke auch an alle helfende Händen und Köpfe, den vielen Hobbysportlern und Topläufern, und natürlich den vielen Promis von RTL, die uns mit Ihrer Teilnahme tatkräftig unterstützt haben“, zog Veranstalter Holger Wesseln ein positives Fazit. „Mit der großartigen Spendenaktion „Running4Kids“ konnten wir erneut auf dem Heumarkt ein abschließendes Highlight setzen.“

Gemeinsam mit den zahlreichen Läufern und Zuschauern fand zum dritten Mal parallel zum Sparda-Bank Altstadtlauf die große Spendenübergabe unter dem Motto „Running 4 Kids“ auf dem Heumarkt statt. Für die richtige Partystimmung sorgten dabei die Kölsch-Rocker F!ASKO, deren Gitarrist Henning Becker beim 10 Kilometer-Lauf an den Start ging.

Für die einzigartige Spendenlauf-Aktion mobilisierte RTL extra seine Promis. Angeführt wurde das Starterfeld von Yvonne de Bark (u.a. „Unter uns“, „Alarm für Cobra 11“, „Promi Shopping Queen“) und Daniel Buder (u.a. „Das Traumschiff“, „Sturm der Liebe“, „Alarm für Cobra 11“, „Alles was zählt“) und Francisco Medina (u.a. „Alles was zählt“). RTL-Moderator Wolfram Kons schnürte in diesem Jahr nicht wie gewohnt die Laufschuhe, schickte aber die Läufer per Startschuss auf die Strecke.

Doch nicht nur Promis und Hobbysportler bestimmten das Rennen entlang der Strecke. In den Rennen lieferten sich die Topläufer spannende Duelle in der Altstadt. Im 10-Kilometer-Lauf der Männer konnte Noureddine Mansouri, Sieger und Streckenrekordhalter aus dem Jahr 2015, wieder einen beeindruckenden Sieg feiern. Der Marokkaner vom TUS Köln rrh. gewann in der Zeit von 32:31 Minuten vor David Ranftler (TV Refrath / 33:27 Min.) und Philippe Gillen (MACH 3 Köln / 34:25 Min.) Schnellste Starterin unter den Top-Läuferinnen war Maike Schön vom Team „Bunert – der Kölner Laufladen“ (37:36 Min.), die wie Mansourri im Jahr 2015 mit Streckenrekord gewinnen konnte. Auf Rang zwei lief die Langenfelderin Maureen Luginger (39:35 Min.) vor Maiko Rauschen (LG Olympia Dortmund / 41:10 Min.).

Im 5-Kilometer-Lauf sicherte sich Sarah Valder den Sieg in einem packenden Dreikampf des Team Bunert – Der Kölner Laufladen. Die Kölnerin gewann in der Zeit von 19:12 Minuten vor ihren beiden Teamkolleginnen Claudia Schneider (19:25 Min.) und Alice Lüchtefeld (19:58 Min.). Bei den Männern triumphierte auf der kürzeren Distanz Abid Zamzam mit neuem Streckenrekord in 15:34 Minuten. Zweiter wurde Maciek Miereczko (Team Sebamed / 15:40 Min.) vor Lucas Abel (Bunert – Der Kölner Laufladen / 15:57 Min.). Somit blieben die Top 3 alle unter dem alten Streckenrekord.

(Autor & Copyright: Stephan Flock für Laufen-im-Rheinland)

29.07. Interview: "Zu Hause komme ich wieder zu mir"
Konstanze Klosterhalfen aus Königswinter-Bockeroth gilt als Jahrhunderttalent des deutschen Mittelstreckenlaufs. Vor der WM in London erzählt die 20-Jährige, warum sie in Rennen immer vorneweg läuft, wer ihr Vorbild ist und was Heimat für sie bedeutet.

http://www.general-anzeiger-bonn.de/sport/%E2%80%9EZu-Hause-komme-ich-wieder-zu-mir%E2%80%9C-article3616592.html
(Quelle: GA)

28.07. Mit Anabolika groß geworden
Univ.-Prof. Dr. Wilhelm Schänzer, Leiter des Instituts für Biochemie und des WADA-akkreditierten Antidopinglabors, verabschiedet sich in den Ruhestand
KÖLN.
Univ.-Prof. Dr. Wilhelm Schänzer (65) ist einer der bekanntesten Antidopingforscher. Vor allem auf dem Gebiet der anabolen Steroide (Anabolika) leistete er Revolutionäres, indem er die wissenschaftliche Grundlage für deren Nachweis lieferte. Seit 1979 arbeitet er am Institut für Biochemie und war seit 1995 verantwortlich dafür, dass sich das Kölner Labor zu einem der weltweit führenden Dopingkontrolllabore entwickelt hat. Er war an der Aufklärung prominenter Dopingfälle und an der Einführung neuer Nachweismethoden beteiligt. In diesem Sommer geht Wilhelm Schänzer in den Ruhestand.

38 Jahre lang stand er im Dienste der Wissenschaft und der Antidopingforschung an der Deutschen Sporthochschule Köln. Nach dem Abitur 1972 in Duisburg begann er im Sommersemester 1973 sein Sportstudium an der Deutschen Sporthochschule Köln und einige Semester später parallel ein Lehramtsstudium im Fach Chemie. Von 1979 bis 1984 promovierte der gebürtige Niederrheiner am Institut für Biochemie unter dem damaligen Leiter Professor Manfred Donike. Nach Donikes plötzlichem Tod 1995 übernahm Schänzer dessen Leitungsfunktion zunächst kommissarisch. Im selben Jahr habilitierte er sich im Fachbereich Biochemie. Vor genau 20 Jahren, im Sommer 1997, wurde er dann auch offiziell zum Leiter des renommierten Antidopinglabors ernannt. Neben dem Antidopinglabor in Kreischa bei Dresden ist das Kölner Antidopinglabor das einzige von der Welt-Antidoping-Agentur (WADA) zugelassene Labor für Dopinganalytik in Deutschland und weltweit eine der führenden Institutionen im internationalen Antidopingkampf.

Erste Erfolge auf dem Gebiet der Dopinganalytik erzielte Schänzer, indem er die wissenschaftliche Grundlage für den Nachweis von Anabolika lieferte. In diesem Zusammenhang trug er einen maßgeblichen Anteil an der Überführung des Dopingsünders Ben Johnson 1988. Die Substanzgruppe der anabolen Steroide prägte Schänzers Laufbahn: Die Nachweismethoden, die er hier entwickelte, und die Synthese von Steroidmetaboliten waren hilfreich für alle Labore weltweit.

Schänzer wird das Institut weiterhin begleiten und unterstützen; insbesondere möchte er sich den neuesten analytischen Geräten widmen. „Andererseits freue ich mich darauf, die Verantwortung abgeben zu können. Das Labor nimmt teilweise mit seinen Analysen und vor allem den positiven Befunden eine exponierte Stellung ein. Man hat gelernt, mit diesem Druck, dass man sich nicht den allerkleinsten Fehler erlauben darf, umzugehen, aber es belastet schon“, sagt Schänzer. Als sein Nachfolger steht bereits Univ.-Prof. Dr. Mario Thevis fest, der selbst schon seit 20 Jahren mit Schänzer zusammen am Institut arbeitet. Thevis ist Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Deutschen Sporthochschule Köln und Sprecher des Zentrums für präventive Dopingforschung.

Bei einer hochschulinternen Feier wird sich Schänzer Ende Juli von seinen Kolleginnen und Kollegen verabschieden. Einen Teil seiner frei werdenden Zeit möchte der Bergliebhaber beim Wandern und Radfahren in den Alpen und auf seiner Lieblingsinsel Korsika verbringen.

Ein ausführliches Interview mit Prof. Schänzer über sein Wirken an der Deutschen Sporthochschule Köln, seine wissenschaftlichen Erfolge und den Antidopingkampf der Zukunft lesen Sie in der aktuellen Ausgabe unseres Forschungsnewsletters.

Hintergrund
Das Institut für Biochemie der Deutschen Sporthochschule Köln ist eines der ältesten Dopinglaboratorien der Welt. Der Gründer und erste Leiter des Instituts war Prof. Manfred Donike. Er stand dem Institut von 1977 bis 1995 vor. Heute ist das Institut durch die Welt-Antidoping-Agentur (WADA) akkreditiert. Arbeitsschwerpunkte des Instituts sind die Präventive Dopingforschung, die Forschung im Bereich der Sporternährung und die Dopinganalytik. Jedes Jahr werden im Institut zirka 16.000 humane und zirka 3.000 Pferde-Dopingproben analysiert. Das Institut verfügt über ein großes Spektrum neuester analytischer Techniken und steuert, besonders durch seine langjährige Erfahrung im Bereich der Massenspektrometrie, regelmäßige richtungsweisende Ergebnisse zur Entwicklung der Dopinganalytik bei.
(Autor & Copyright: Sabine Maas für Laufen-im-Rheinland)

27.07. RTL-Moderator Wolfram Kons läuft mit Promis für guten Zweck
Sparda-Bank West spendet 10 Euro pro Starter zugunsten der „RTL-Stiftung - Wir helfen Kindern“ +++ Running 4 Kids“ bei Kölsch-Rock von „F!ASKO“ auf dem Heumarkt
Nachmeldungen am Donnerstag bei „Bunert – der Kölner Laufladen“ oder auf dem Heumarkt bis kurz vor dem Start möglich
KÖLN.
Wenn am Freitag, 28. Juli 2017 zum achten Mal unter dem Motto „Laufe op Kölsche Art“ der Startschuss zum Sparda-Bank Altstadtlauf Köln fällt, geht es nicht nur um sportliche Höchstleistungen. Die Starterinnen und Starter sammeln mit ihrem Lauf entlang des Kölschen Stadtpanoramas zwischen Altstadt und Rheinauhafen fleißig Spenden für einen guten Zweck. Denn der Titelsponsor Sparda-Bank West eG spendet für jeden teilnehmenden Erwachsenen und jedes Kind 10 Euro für die „Stiftung RTL - Wir helfen Kindern e. V.“.

Angeführt wird das Starterfeld RTL-Moderator Wolfram Kons, der per Startschuss die Schauspieler Yvonne de Bark (u.a. „Unter uns“, „Alarm für Cobra 11“, „Promi Shopping Queen“) und Daniel Buder (u.a. „Das Traumschiff“, „Sturm der Liebe“, „Alarm für Cobra 11“, „Alles was zählt“) und Francisco Medina (u.a. „Alles was zählt“) auf die Strecke schickt.

Aktuell haben sich schon rund 2.200 Teilnehmer für den Lauf entlang des Kölschen Stadtpanoramas zwischen Altstadt und Rheinauhafen angemeldet. Nachmeldungen sind am Donnertag von 12.00 bis 18.00 Uhr bei „Bunert – der Kölner Laufladen“ an der Aachener Straße 233 und am Veranstaltungstag (Freitag) vor Ort möglich. Am Freitag befinden sich das Orga-Zelt und die Startunterlagenausgabe auf dem Heumarkt. Meldungen werden ab 14.00 Uhr bis kurz vor den einzelnen Wettkämpfen angenommen.

RTL Urgestein Wolfram Kons nahm im vergangenen Jahr nach dem Lauf die großzügig von der Sparda-Bank West auf 50.000 Euro aufgerundete Spendensumme im Beisein vieler Prominenter entgegen. Gemeinsam mit den zahlreichen Läufern und Zuschauern soll zum dritten Mal parallel zum Sparda-Bank Altstadtlauf die große Spendenübergabe unter dem Motto „Running 4 Kids“ auf dem Heumarkt gefeiert werden. Begleitet wird die Spendenübergabe musikalisch von dem Kölschrock-Quartett F!ASKO, dessen Gitarrist Henning Becker ebenfalls beim Sparda-Bank Altstadtlauf Köln die Laufschuhe schnüren wird.

Im Angebot bei der achten Auflage des „Altstadtlaufs“ stehen wieder zwei Wettbewerbe über die 10-Kilometer-Distanz mit unterschiedlichen Leistungsanforderungen (Lauf 1: der schnellere Lauf bis zu einer Zielzeit von 52 Minuten / Lauf 2: der langsamere Lauf bei einer Zielzeit von über 52 Minuten) sowie ein 5-Kilometer-Lauf und ein Kinderlauf über 1,5 Kilometer.

Zeitplan:
•    14:00 Uhr Ausgabe der Startunterlagen im Orga-Zelt auf dem Heumarkt
•    16:00 Uhr Öffnung der Garderobe auf dem Heumarkt
•    16:00 Uhr Fototermin mit Wolfram Kons und Promis am Start
•    16:30 Uhr Start 1,5 km Kinderlauf
•    17:00 Uhr Start 5 km Lauf
•    18:00 Uhr Start 10 km Lauf 1 (Zielzeit unter 52 Min.)
•    18:10 Uhr Scheckübergabe für RTL - Wir helfen Kindern
•    18:15 Uhr Siegerehrung 5 km Lauf
•    19:00 Uhr Start 10 km Lauf 2 (Zielzeit über 52 Min.)
•    19:30 Uhr Siegerehrung 10 km-Lauf
•    20:00 Uhr Live-Musik mit F!ASKO
•    21:00 Uhr Schließung der Garderobe

www.altstadtlauf-koeln.de
(Autor & Copyright: Stephan Flock für Laufen-im-Rheinland)

26.07. Stundenlauf soll am 15. August nachgeholt werden
KÖLN.
Das unbeständige Wetter, mit seinen ausgiebigen und teils heftigen Regenschauern, machte der Turn- und Fechtgemeinde 1878 Köln- Nippes e. V. gestern einen Strich durch die Rechnung. Der für Dienstag angesetzte Stundenlauf musste kurzfristig abgesagt werden. Einige Athleten kamen dennoch zur Bezirksanlage nach Nippes und konnten unter Wettkampfbedingungen laufen gehen. Die eigentliche Veranstaltung soll nun am 15. August nachgeholt werden. Um 17 Uhr startet die Jugend mit 30 Minuten Laufen, um 18 Uhr gehen dann die erwachsenen und U20/HK Stundenläufer auf die Bahn.
www.tfg-koeln.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen-im-Rheinland)

25.07. Jetzt zum 11. Hit-Citylauf anmelden
Im Rahmen des Siegburger Hit Citylauf, auf der neuen schnellen Strecke, werden die Deutschen Hochschulmeisterschaften und die NRW Meisterschaften über 10 km ausgetragen!
RHEIN-SIEG.
Am 24. September steht Laufen auf dem Programm. Unter dem Motto "wie fit ist die Region" bietet der TV Kaldauen und das LAZ Puma Rhein-Sieg auf Streckenlänge von 500 Metern bis zu 10 Kilometern rund um den Marktplatz und Michaelsberg eine super Sportveranstaltung an. Auf der von Deltev Ackermann amtlich vermessen 2,5 km langen flachen Runde um den Michaelsberg können die Läuferinnen und Läufer schnelle Zeit laufen. Neu ist das durch die amtliche Vermessung die Zeiten über 5 km bei den Schülern und 10 km bei allen anderen Teilnehmern in den Bestenlisten aufgenommen werden können.

Um 10.30 Uhr wird die Veranstaltung mit den Deutschen Hochschulmeisterschaften und die NRW Meisterschaften über 10 km eröffnet. Um 12.00 Uhr startet der 10 Kilometer Hauptlauf, der Jedermannlauf über 5 km wird um 13.20 gestartet, die Schülerläufe über 2,5 km sind um 14.00 Uhr. Mit den Bambinis um 14.20 und 14.20 findet der Citylauf mit den Kleinsten einen schönen Abschluss.

Mitmachen lohnt sich, wenn am 24.09. auf dem Siegburger Marktplatz die Startschüsse fallen. Der Gewinn der Veranstaltung ist zu Gunsten der Jugendarbeit in TV Kaldauen. Anmeldungen für die Läufe des Hit Citylaufes sind bis zum 20.09. online möglich und am Tag der Veranstaltung bis 60 min. vor dem jeweiligen Lauf mit ein Nachmeldegebühr von 2,-- € zusätzlich.

Anmeldung zu den Deutschen Hochschulmeisterschaften bis zum 11.09. über die jeweilige Hochschule
hier der Link: http://www.adh.de/meta/events/details.html?tx_cal_controller%5Bview%5D=event&tx_cal_controller%5Btype%5D=tx_cal_phpicalendar&tx_cal_controller%5Buid%5D=2277&tx_cal_controller%5Blastview%5D=view-list%7Cpage_id-345&tx_cal_controller%5Byear%5D=2017&tx_cal_controller%5Bmonth%5D=09&tx_cal_controller%5Bday%5D=24&cHash=1b289f1ae046e231e70eae4f59ce2824

Anmeldung zu den NRW Meisterschaften über den jeweiligen LV
hier der Link: www.lvnordrhein.de/images/stories/wettkaempfe/2017/NRW-10km/19_NRW-10km-Straenlauf.pdf

Das Organisationsteam wünscht allen Teilnehmern viel Spaß bei der Vorbereitung auf diesen Lauf und freut sich, viele Laufbegeisterte am 24. September auf dem Siegburger Marktplatz begrüßen zu dürfen.
www.hit-citylauf.de
(Autor & Copyright: Thomas Eickmann für Laufen-im-Rheinland)

24.07. Neuer Teilnehmerrekord am KölnTurm
750 Treppenläufer kämpften sich 39 Etagen, 714 Stufen und 132 Höhenmeter hinauf auf Kölns höchstes Bürogebäude +++ Topläufer der Towerrunning Germany Serie dominieren Rennen
KÖLN.
Mit einem neuen Teilnehmerrekord stieg am Sonntag die fünfte Auflage des KölnTurm Treppenlaufs. 750 Starterinnen und Starter folgten dem Aufruf der Agentur pulsschlag und des Feuerwehr-Sportvereins Köln e.V. und stellten sich im MediaPark der vertikalen Herausforderung in Kölns höchstem Bürogebäude. Dabei ging es im wahrsten Sinne des Wortes hoch her: 39 Stockwerke und 714 Stufen und 132 Höhenmeter galt es zu überwinden. Für einen stimmungsvollen Rahmen sorgte der „Tag der offenen Tür“ der Feuerwehr Köln mit vielen Vorführungen und Mitmachaktionen für die vielen Besucherinnen und Besucher.

„Der KölnTurm Treppenlauf ist eine klasse Veranstaltung. Jeder, egal ob Hobbystarter, Feuerwehr oder Profitreppenläufer, kann bei diesem einzigartigen Lauf teilnehmen und finishen. Im Gegensatz zum Vorjahr konnten wir daher die Teilnehmerzahl deutlich steigern“, freute sich Holger Wesseln von der Kölner Agentur pulsschlag über den erneuten Teilnehmerrekord. „Alle Starterinnen und Starter haben starke Leistungen gezeigt und die Stimmung im MediaPark war super. Wir freuen uns jetzt schon auf die nächste Auflage im Sommer 2018.“

39 Etagen - 714 Stufen – 132 Höhenmeter – das bedeutete 100 Prozent Spaß für alle Starterinnen und Starter in Kölns höchstem Bürogebäude. Das Teilnehmerfeld hatte ein sehr unterschiedliches Leistungsniveau – vom Anfänger bis zum mehrfachen nationalen Meister war alles dabei. Neben dem Wettbewerb für Feuerwehr-Teams boten die Veranstalter Rennen für Einzelstarter und 2er-Teams an. Zwei Drittel der Starter nahmen an den Feuerwehr-Wettbewerben teil. Die Teilnehmer aus den Reihen der Feuerwehren gingen in voller Schutzausrüstung an den Start. Die meisten davon mit angeschlossenen Atemschutzgeräten und einem Gesamtgewicht an Ausrüstung von 25 Kilogramm.

Die Feuerwehr-Wertung mit Atemschutzgerät gewannen Jens Lüdecke und Martin Brieden vom Team TFA Team Running Bulls. Das Duo benötigte für die 39 Etagen und 714 Stufen 6:15 Minuten und verwies Steffen Rick und Florian Kortüm (FW Ratingen/Mülheim / 6:43 Min.) auf den zweiten Platz. Dritte wurden Markus Walpuski und Dominik Frerich (Berufsfeuerwehr Gütersloh / 6:48 Min.)

Bei dem Wettbewerb ohne Atemschutzgeräte drehten Steffen Rick und Florian Kortüm den Spieß herum und gewann in 5:58 Minuten vor Jens Lüdecke und Martin Brieden (6:08 Min.). Auf den dritten Platz liefen Kevin Breddermann und Jan Hilbert (6:53 Min. / Feuerwehr Bergisch Gladbach)

Spannung versprach auch der Kampf um die Wertungspunkte der Deutschen Towerrunning Serie. Hier setzen sich bei den Männern und Frauen die Favoriten durch. Den vertikalen Sprint im KölnTurm gewann Vorjahressieger Christian Riedl (Towerrunning Germany e.V.) in 3:23 Minuten. Auf den zweiten und dritten Patz kletterten Riedls Teamkollegen Görge Heimann (3:36 Min.) und Ralf Hascher (3:43 Min.), der vor Jahreswende den zweiten Rang im KölnTurm belegte.

Bei den Frauen gewann Nadine Schmitz aus Kreuzau in 4:54 Minuten in einem packenden Finale vor Christine Seemann (5:00 Min. / OEC Frankfurt). Dritte wurde Gabi Hirsemann (5:25 Min. / Eintracht Hildesheim).
(Autor & Copyright: Stephan Flock für Laufen-im-Rheinland)

23.07. Laufspass beim 28. Kölner Friedenslauf
KÖLN.
Am Kölner Rheinufer fand am vergangenen Wochenende beim
28. Kölner Friedenslauf statt. Start und Ziel seit dem Jahr 2010 war wie immer am Zirkus- und Artistikzentrum Köln im Schatten des AXA-Hochhauses. Das sportliche Event konnte diesmal Außergewöhnliches anbieten. Eingebettet in ein langes Kulturwochenende wurde der Kölner Friedenslauf ein Teil eines sommerlichen Großevent. Samstag begann alles mit den Kölner Lichter. Am Sonntag war dann der Lauf um den Kölner Kinderkultursommer zu eröffnen. Dieser findet dann vom 17. bis 28. Juli in der Riehler Aue statt. Hier befand sich früher das Riehler Freibad. Der Kölner Friedenslauf selber hatte in diesem Jahr eine verkürzte Strecke. Die 10 km Distanz  wurde wie bisher zunächst stadteinwärts in Richtung Dom geführt. Er endet aber nun bereits vor der Zoobrücke, wo sich jetzt der neue südliche Wendepunkt befindet. Anschliessend geht es wieder in Richtung Kölner Norden entlang des Rheindamms bis zum Cranachwäldchen am Molenkopf. Hier wird beim Wendepunkt gewendet. In Richtung Innenstadt geht es wieder zur Zoobrücke und danach wieder hierhin zurück. Die letzten Kilometer führen dann wieder nach Süden in Richtung des Ziels. Somit sind nur 2 kurze Runden statt einer langen Pendelstrecke zu laufen.

Aber auch die anderen Distanzen (500 m-Bambinilauf, 1 km, 2 km und 5 km) sind neu. Sie führte vom Start zum Rheindamm und dann nach Norden in Richtung Niehler Hafen. Vor und nach der Mülheimer Brücke sind jetzt die Wendepunkte. Der weitest von ihnen (5 km) liegt nun in Höhe des Containerterminals, also zwischen dem diesjährigen 10 km Wendepunkt und dem letztjährigen 10 km Wendepunkt. Das Außergewöhnliche an dieser Streckenführung ist, dass er kaum Höhenmeter aufweist. Damit sind schnelle Zeiten möglich.

Der Kölner Friedenslauf begann pünktlich um 10.00 Uhr mit dem 500 m-Bambinilauf, anschließend um 10.30 Uhr mit dem 1 und 2 km-Lauf Kinder- und Schülerlauf. Da schon die Sommerferien begannen war die Teilnehmerschar überschaubar.

1 km:  1. MAUSBACH Louis Elias  Jahrg. 2011 Zeit: 04:38
           1. BERTHOLD, Maria          Jahrg. 2010 ESV Olypia Köln                Zeit: 04:56
2 km:  1. VAN UEM,   Sven            Jahrg  2007       TFG 1878 Köln-Nippes     Zeit: 08:48
            3. SCHRADER, Arvid           Jahrg. 2007       TFG 1878 Köln-Nippes    Zeit:  09:11

Um 11.00 Uhr dann der 5 km Schüler/Jugend- und Jedermannlauf ging auf die Strecke. Dieser Lauf wurde zum 2. Mal hier gestartet und als Kölner Nachwuchs Cup integriert. Hier die Siegerin in der Klasse W/U14 und der Sieger mit Streckenrekord.

5 km:  1. EL MAKRINI, Hakim   M40 LT DSHS Köln  16.53
            4. BRÄUTIGAM, Claus   M45 TFG 1878 Köln-Nippes   19:13
            1. THÜSING, Eva          W/U14  MTV Köln      21:07

Der 10 km Kölner Friedenslauf, zugleich auch Time&Voice Serienlauf Cup Köln hatte am Anfang eine schwache Anmeldungsquote, die durch verstärkte Nachmeldung dann ein Teilnehmerfeld mit 130 Läufern an den Start ging.

10 km: 1. Aßing, Sven        M/U18       Zeit: 34:57
             2. PIETERS, Fabian    M/20      TuS Köln rrh      35:02
             3. EL MAKRINI,  Hakim  M/40   LT DSHS Köln   35:35
             1. HENNEKEN, Claudia    W/30   DauerLaufVerein e.V. 40:40
             2. ROCHE, Liz             W/40     TV Refrath         41:04

Das Organisationsteam der Leichtathletikabteilung der TFG 1878 Köln-Nippes unter der Leitung von Jürgen Cremer und Dieter Grote waren mit der Veranstaltung sehr zufrieden. Später bei strahlendem Sonnenschein war es für die Abteilung ein in jeder Hinsicht gelungener Saisonabschluss. Was gibt es schöneres als bei einer schönen kleinen nicht kommerziellen Laufveranstaltung mit super schneller Strecke am Rhein entlang zulaufen und auch noch als erste Frau ins Ziel zu laufen, so der Kommentar von Claudia Maria Henneken.  Viele TeilnehmerInnen
sagten einstimmig: Nächstes Jahr beim 29. Kölner Friedenslauf sind wir wieder dabei!
(Autor & Copyright: Dieter Grote für Laufen-im-Rheinland)

22.07. Gezielter investieren in den Breitensport
KÖLN.
Eine Studie des Instituts für Sportökonomie und Sportmanagement zeigt detailliert, inwiefern staatliche Ausgaben den Sportalltag der Bevölkerung beeinflussen und welche Maßnahmen Sportaktivitäten fördern. Positive Effekte haben dabei nicht nur Gelder, die direkt in den Sport fließen.
 
Die geplante Spitzensportreform und ihre Ausgestaltung sind derzeit eines der dominierenden Themen der sportpolitischen Debatte. Es gibt zahllose Ideen und noch mehr Meinungen über die Pläne des Bundesinnenministeriums und des Deutschen Olympischen Sportbundes, die vorsehen, Gelder künftig anders zu verteilen und Strukturen zu straffen. Viel weniger präsent, aber keineswegs minder relevant, ist unterdessen die Frage nach der Wirkung von Investitionen in den Breitensport. Dieser sind Sören Dallmeyer, PD Dr. Pamela Wicker und Univ.-Prof. Dr. Christoph Breuer in einer Arbeit mit dem Titel “Public expenditure and sport participation: An examination of direct, spillover, and substitution effects” nachgegangen. Im August wird die Studie im International Journal of Sport Finance veröffentlicht.
 
Die Forscher vom Institut für Sportökonomie und Sportmanagement haben den Zusammenhang zwischen verschiedenen Arten öffentlicher Ausgaben und der Sportaktivität der Bevölkerung untersucht. Denn die Menschen zum Sporttreiben zu bewegen, ist nicht nur von Bedeutung für die Volksgesundheit, sondern forciert auch die Entwicklung von sozialer Kompetenz und schafft Arbeitsplätze, ist also ein wichtiges Staatsziel.
 
Um nun herauszubekommen, wie sich welche Investitionen auf den Sportalltag der Menschen auswirken, haben Dallmeyer, Wicker und Breuer zwei Datensätze zusammengeführt: Die öffentlichen Ausgaben der 16 Bundesländer in den Jahren zwischen 2002 und 2011 für den Sport wurden mit den Ergebnissen einer Panelbefragung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung unter rund 85.000 Menschen kombiniert.
 
Im Fokus stand die Frage, wie sich direkte Investitionen in Sportanlagen und Schwimmbäder auf die Sportaktivität auswirken. Zudem wurde ermittelt, welche Spillover-Effekte erkennbar sind, d.h. wie Investition in Bildung, Gesundheit, Straßen oder öffentliche Verkehrsmittel die Sportaktivität der Bevölkerung beeinflussen. Und zuletzt geht die Studie der Frage nach, ob auch Substitutionseffekte entstehen, d.h. ob Ausgaben für beispielsweise Fördermaßnahmen für Kultur ebenfalls Folgen für den Sport haben.
 
Mit großer Deutlichkeit zeigt sich in den Ergebnissen, dass „öffentliche Ausgaben für Sportanlagen und Schwimmbäder einen signifikanten positiven Effekt auf die Sportaktivität der Menschen“ haben, schreiben die AutorInnen, kommen zugleich aber zu einem recht erstaunlichen Befund: „Die allgemeine Sportförderung“, also Gelder, mit denen Vereine unterstützt werden, „wirkt dagegen kaum.“ Das könnte zum einen daran liegen, dass die Behörden nicht in der Lage sind, zu kontrollieren, wie die Sportvereine die ihnen zugewiesenen Mittel verwenden, und zum anderen daran, dass im Vereinssport überdurchschnittlich viele Jugendliche organisiert sind, die in der Befragung nicht auftauchen.
 
Überraschend positiv wirken sich hingegen Gelder aus, die in bestimmte Verkehrsprojekte fließen. „Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Regierungen die Sportbeteiligung durch Ausgaben für Verkehrsinfrastrukturen beeinflussen können, die zu einer besseren Erreichbarkeit von Sportanlagen führen“, lautet eine der zentralen Erkenntnisse der Studie. So kann der Ausbau eines Netzes an Radwegen einerseits die Radsportbeteiligung fördern und zugleich den Zugang zu Sportanlagen erleichtern.
 
Öffentliche Mittel, die in Grünanlagen und Parks fließen, wirken sich unterdessen vor allem positiv auf die Sportaktivität von Männern aus, was auf den ersten Blick überraschend ist, aber frühere Erkenntnisse bestätigt. Offenbar sind Männer eher bereit, hier Outdoorsport zu treiben. Die These, dass Ausgaben für kulturelle Angebote sich negativ auf die Sportaktivität auswirken, konnten die Forscher dagegen nicht untermauern.
 
Dafür zeigt die Studie deutlich, dass aus staatlicher Perspektive ein detailliertes Verständnis der Beziehung zwischen verschiedenen Arten von öffentlichen Ausgaben und individueller Sportbeteiligung erforderlich ist. Denn die Sportaktivität der Bevölkerung wird nicht alleine von direkten Investitionen in das Sportsystem beeinflusst, sondern auch von anderen Projekten wie der Optimierung öffentlicher Verkehrsangebote.
(Autor & Copyright: Daniel Theweleit für Laufen-im-Rheinland)

21.07. TV Refrath-Laufveranstaltungen mit neuem Web-Auftritt
RHEIN-BERG.
Ab diesem Sommer bis in den Herbst werden alle Webseiten des TV Refrath komplett neu gestaltet. Dies gilt für den Hauptverein, alle 18 Abteilungen und natürlich auch die vier Laufveranstaltungen des TVR running teams. Bereits fertig ist die brandneue Homepage für den 32. Refrather Herbstlauf am 22. Oktober, aber auch die Seite des Bensberger Martinilaufes am 5. November ist schon freigeschaltet. Für beide Läufe kann man sich ab sofort als Einzelläufer oder als Gruppe per Sammelmeldung online anmelden. Die Vorbereitungen für den 44. Königsforst-Marathon am 18. März 2018 laufen bereits auf Hochtouren. Webseite und Meldeportal werden bis Mitte August fertig sein.

Innerhalb von nur zwei Wochen organisiert das TVR running team im Herbst zwei im Bergischen Land und und ganzen Rheinland beliebte Läufe in Bergisch Gladbach mit unterschiedlichen Streckenprofilen und Distanzen.

22. Oktober – 32. Refrather Herbstlauf im Königsforst
Ohne viel Zauber drum herum geht es auch in diesem Jahr auf DLV-vermessenen Strecken in den hoffentlich goldenen Oktoberwald. Start und Ziellinie werden wie immer an der Schutzhütte „Am Dicken Stock“ gezogen. Das Sägemehl für alle Markierungen im größten Waldgebiet rund um Köln ist bereits gebunkert. Es werden Laufstrecken von 5 km und 10 km, jeweils mit Wendepunkt und mit Wertungen für die Kreismeisterschaften Oberberg, und ein Halbmarathon als 3-Rundenkurs angeboten. Alle Wege sind sehr gut zu laufen, windgeschützt und leicht wellig. Der erste Startschuss fällt um 10 Uhr für die 5 km Läufer. Die ersten drei bzw sechs Läufer/Innen im Zieleinlauf werden ohne lange Wartezeiten geehrt. Die Startgelder bleiben im Vergleich zu den Cityläufen sehr moderat. Online-Anmeldeschluss ist Sonntag, 15.10.2017.

5. November – 13. Bensberger Martinilauf – mit fürstlichem Ambiente
Deutlich anspruchsvoller ist die Laufstrecke des Martinilaufes, ebenfalls mit viel Natur, großartigen Schlössern und beschaulichen Ortschaften. Die Martiniläufer sind jedes Jahr über die abwechslungsreiche Strecke und das Ambiente begeistert. Start und Ziel befinden sich im Schlosspark des Grandhotels Schloss Bensberg.

Auch als 2er Teamstaffel
Der 10,1 km lange Rundkurs ist anstrengend-schön und vor allem nie langweilig. Nach der Einführungsrunde mit Bergwertung im Schlosspark mit anschließendem Blick in die Kölner Bucht führt die Strecke hinab ins Milchborntal und den Lerbacher Wald. Nach knapp 5 km kommt das Schlosshotel Lerbach ins Blickfeld. Ein Augenschmaus. Hier befinden sich auch Verpflegungspunkt und Wechselzone der 2er-Team-Staffeln. Weiter geht’s über den Schlossweg durch die idyllischen Ortschaften Oberlerbach und Kaltenbroich hoch zum Naturfreundehaus Hardt, runter zum romantischen Kadettenweiher und final noch einmal bergan nach Moitzfeld. Auf dem letzten Kilometer, die Schlosstürme im Blick, kann man es „rollen“ lassen und den Zieleinlauf genießen.

Klassisch-musikalischer Empfang, Weckmänner und Steintrophäen
Passend zum fürstlichen Ambiente werden am Anna-Maria Medici-Platz die Finisher mit klassischer Musik empfangen. Während sich die Bambinis über frische Weckmänner im Ziel freuen, werden die schnellsten Schüler und Martiniläufer in der Alten Preußischen Turnhalle traditionell mit einem rund 2 kg schweren Steinpokalen geehrt. Online-Meldeschluss ist Sonntag, der 29. Oktober. Nach den Schüler- und Kinderläufen ab 10:20 Uhr fällt der Startschuss für den Hauptlauf über 10,1 km um 10:40 Uhr im Schlosspark Bensberg.
www.bensberger-martinilauf.de
(Autor & Copyright: Jochen Baumhof für Laufen-im-Rheinland)