Unterstützer und Förderer

...aus den Städten & Kreisen im Rheinland

Aachen (AC/MON) - Ahrweiler (AW) - Rhein-Erft (BM) - Bonn (BN) - Düren (DN/JÜL/MON/SLE) - Euskirchen (EU/SLE) - Rhein-Berg (GL) - Oberberg/Gummersbach (GM) - Heinsberg (HS/ERK/GK) - Köln (K) - Leverkusen (LEV/OP) - Neuss (NE/GV) - Rhein-Wied Kreis (NR) - Rhein-Sieg (SU lrh. & rrh.)

Besucher seit November 2005:

Buch-Tipp: Laufen in Bonn und Umgebung
Laufen-im-Rheinland präsentiert das Buch vom Läufer für Läufer

Knapp 300 Seiten Laufgeschichte und Laufgeschichten aus der Region. Vom ersten Bonner Volkslauf bis zum Deutsche Post Marathon 2017. Das Buch gibt einen Einblick in die Entwicklung der Laufbewegung von rund 100 Veranstaltungen die es in fünf Jahrzehnten gab und gibt. Portraits herausragender Athleten von Uhlemann bis Klosterhalfen. Siegerlisten aller Volksläufe und vieles mehr. Eine Zusammenstellung die es in der Form noch nie gab, nicht nur für (Lauf)Nostalgiker.

Veranstaltungs-Vorschau:

23.01. 38. Winterlaufserie des LSV Porz 1. Lauf - 10.00 Uhr K
Strecken: 5/10 km AK/U20/18; 1/5/10 km Jugend; 5 km Walking
www.helmuturbach.de

Aktuelle Meldungen aus dem Rheinland

21.01. Winterlaufserie des LSV Porz kann stattfinden
Köln.
Am Sonntag startet, wie geplant, die 37. Winterlaufserie des LSV Porz im Naherholungsgebiet Gut Leidenhausen. Los gehts ab 10.20 Uhr mit Walken/Nordic und den Kurzstrecken. Letzter Start ist um 12 Uhr mit dem Zehn-Kilometer-Lauf. Die Strecken sind offiziell DLV-Vermessen und für Bestenlisten anerkannt. Die Teilnehmer können sich somit sicher sein, dass sie die absolvierten Distanz am Ende auch tatsächlich gelaufen sind. Und Startpassinhaber können sich die erbrachten Leistungen für die Bestenlisten anerkennen lassen. Für einen reibungslosen und geordneten Ablauf ist auch eine bestellte und beratende Verbandsaufsicht vor Ort. Die Läufe können einzeln, oder als Serie absolviert werden. Serienteilnehmer erhalten am Ende des 3. Laufes auf Wunsch ein Badetuch oder einen kleinen Pokal als Andenken.

Entsprechend der aktuell gültigen Corona-Schutzverordnung des Landes NRW darf die Veranstaltung nach der 2G-Regel nur von geimpften oder genesenen Personen besucht werden. Bei Kindern gelten Sonderregelungen. Darüber hinaus gilt die AHA-Formel. Laut Genehmigung der Stadt Köln ist bei Abholung der Startnummer 1,50 m Abstand einzuhalten, sowie eine Maske zu tragen. Während der Sportausübung (Lauf) muss kein Nasen- & Mundschutz getragen werden.
http://www.helmuturbach.de/
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

20.01. Donatuslauf fällt zum vierten Mal in Folge aus
Erftstadt-Liblar.
2018 war die Lauf-Welt noch in Ordnung. Es war das letzte Jahr, wo der Donatuslauf in Erftstadt-Liblar stattfinden konnte und den Auftakt zum GVG-LaufCup bildete. Was folgte war Sturm (2019) und Corona. "Leider wird in der aktuellen Situation der Donatuslauf in diesem Jahr wieder nicht in dem Rahmen möglich sein, den wir und für den Saisonauftakt 2022 gewünscht hätten. Wir vermissen unser tolles Gemeinschaftsevent und auch Euch sehr, jedoch ist unter den aktuellen Bedingungen nur ein nackter Wettkampf möglich. Das passt nicht zu unserer geselligen und fröhlichen Laufgemeinschaft. Daher haben wir uns entschieden, dass es leider noch nicht wieder an der Zeit ist, den Donatuslauf in einer für uns vertretbaren Form zu veranstalten. So bleibt uns nur die Hoffnung, dass wir Euch in 2023 wieder unter normalen Bedingungen bei uns am Start begrüßen dürfen. Wir machen uns ganz sicher startklar für den Donatuslauf 2023, wenn die Pandemie dann endlich überstanden sein sollte", teilte die LG Donatus auf ihrer Webseite mit. Ob die Absage auch den GVG-LaufCup betrifft ist noch offen. Eine Entscheidung soll spätestens im Frühjahr fallen, wenn abzusehen ist, ob weitere Läufe stattfinden dürfen.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

19.01. Mondscheinrun im Rhein-Kreis Neuss
Abwechslung durch immer neue Laufstrecken
Rhein-Kreis Neuss.
Schon seit 2014 gibt es die nicht kommerzielle Mondscheinrun-Laufserie. Mit 60 bis 100 Teilnehmern pro Veranstaltung ist die Resonanz groß und ein Ende nicht in Sicht.

Laufen ist als Fitnesstraining so beliebt, weil es so schön unkompliziert ist. Klamotten und Schuhe an, aus der Haustür raus und los. Zwei mittel- oder langfristige Motivationskiller kann es dabei aber doch geben: Es gibt Zeitgenossen, die scheuen auf Dauer die gedanklichen Selbstgespräche bei Sololäufen und/oder haben es alsbald satt, immer nur die zwei bis drei Strecken im eigenen Umfeld zu absolvieren. Abhilfe kann da der sogenannte Mondscheinrun schaffen. Dahinter verbergen sich regelmäßige Abendläufe, zu denen sich auch während der Corona-Pandemie, wenn es die Vorgaben zulassen, Laufbegeisterte aus der Region treffen. Jedes Mal wird eine andere Strecke im Rhein-Kreis Neuss ausgesucht.

Dahinter steckt Gernot Olschowsky aus Glehn, der Inhaber des Lauf-Fachgeschäfts Bunert in Neuss ist. Die Idee dazu hatte er Ende 2013, Anfang 2014 trafen sich dann die ersten zwölf Sportler am Reuschenberger See, um gemeinsam eine Runde zu drehen. „Der Grundgedanke war, mal in der Szene nachzuhören, wo man am besten im Winter laufen kann. Wir haben dann eine entsprechende Frage im Internet gestellt. Weil die Resonanz aber bescheiden war, haben wir uns selbst umgeschaut“, erinnert sich Olschowsky. Daraus entwickelte sich nach und nach die Veranstaltungsreihe Mondscheinrun, zu der regelmäßig zwischen 60 und 100 Menschen kommen, um in Gesellschaft in den schönsten Ecken des Rhein-Kreises ihrem Hobby nachzugehen. Wobei es Olschowsky wichtig ist zu betonen, dass es sich nicht um Laufveranstaltungen im klassischen Sinne handelt. Es wird also kein Startgeld fällig, es gibt keine Startnummern und eine Auswertung erfolgt auch nicht.

Aber gerade das scheint besonders attraktiv zu sein. Am 25. November 2021 hätte bereits die 74. Auflage auf der Bezirkssportanlage in Uedesheim starten sollen, doch kurz zuvor erfolgte die Absage, weil Gernot Olschowsky sich eine dicke Erkältung eingefangen hatte. Denn auch wenn es sich um Laufveranstaltungen mit inoffiziellem Charakter handelt, sind Olschowksy und sein Team die organisatorische Triebfeder dahinter. Zu tun gibt es im Vorfeld jedenfalls einiges. Jedes Mal muss eine neue Strecke erdacht werden, die Olschowsky abfährt und an den entscheidenden Abschnitten mit Kreide markiert, damit sich möglichst niemand verläuft. „Von uns läuft aber auch immer jemand ganz zum Schluss, so dass jemand, der unsicher ist, nur warten muss, bis er aufgegabelt wird“, erklärt Olschowsky.

Für alle, die technisch auf dem neuesten Stand sind und über eine entsprechende Laufuhr verfügen, wird die Möglichkeit geboten, sich die jeweilige Strecke herunterzuladen. Jedes Mal gibt es aber auch auf der Mondscheinrun-Facebookseite ein Satellitenbild, auf dem mit Linien der Weg markiert ist. Um möglichst viele Aktive unterschiedlicher Leistungsklassen anzusprechen, werden immer zwei Distanzen von rund sechs und zehn Kilometern ausgearbeitet. Und das Teilnehmerfeld ist in der Tat bunt gemischt. Vom Topsportler bis zum Hobbyläufer mit einer Kilometerzeit von 7:30 Minuten ist alles dabei. Als der Mondscheinrun mal Station in Zons machte, mischte sich sogar die Spitzenmittelstrecklerin Tanja Spill vom TSV Bayer Dormagen unters Volk.

Damit in etwa abgeschätzt werden kann, wie viele Menschen zum Laufen kommen, wird darum gebeten, sich über Facebook vorher anzumelden. „Weil viele über Mund-zu-Mund-Propaganda auch kurzfristig kommen, funktioniert das zwar nicht perfekt, aber die Erfahrung zeigt, dass es meist doppelt so viele sind, wie sich eingetragen haben“, erklärt Olschowsky. Ganz wichtig: Weil es sich nicht um eine nicht kommerzielle Veranstaltung handelt, ist jeder Teilnehmer für sich selbst verantwortlich und muss auch dementsprechend selbst die Verkehrsregeln beachten.

Was die Streckenauswahl anbelangt, gibt es Unterschiede je nach Jahreszeit. Im Winter geht es hauptsächlich nahe oder sogar in Stadtgebieten und Ortskernen zur Sache, um größtenteils auf beleuchteten Wegen laufen zu können. Im Frühjahr oder Sommer, wenn es lange hell ist, stehen eher landschaftliche Aspekte im Mittelpunkt. Vor großen Laufveranstaltungen wie etwa dem Korschenbroicher Citylauf oder dem Zonser Nachtlauf werden auch schon mal Teile der jeweiligen Strecken abgelaufen, um neugierig zu machen.

Angesichts der vielen Absagen wegen Corona war das in vergangenen beiden Jahren eher weniger der Fall. Zumal auch die Mondschein-Läufe nicht in der gewohnten Regelmäßigkeit stattfinden konnten. Vor der Pandemie ging es auf jeden Fall immer an einem Donnerstag im Monat um 19.30 Uhr auf die Strecke. Dahin wollen die Organisatoren auch gerne wieder kommen. „Es gibt bisher keinen Grund aufzuhören. Die Resonanz ist nach wie vor groß“, sagt Olschowsky. Wann es weitergeht, darüber will er frühestens im Februar entscheiden, wenn klarer ist, was in der aktuellen Corona-Lage möglich ist.
(Quelle: NGZ)

18.01. Klosterhalfen brilliert bei Meeting in den USABayers Spitzenläuferin gewinnt bei ihrem Saisoneinstieg in Texas über 800 und 3000 Meter
Zum Jahresbeginn war Konstanze Klosterhalfen nach einem Ausflug in die Heimat wieder in ihr Trainingsdomizil in den USA zurückgekehrt – schuften für Hallensaison und den Super-Sommer mit EM und WM. Ihre ersten Rennen absolvierte die 24 Jahre alte WM-Dritte über 5000 Meter nun am Wochenende aus dem vollen Training heraus in Texas bei den „Ted Nelson Invitational“ mit vollem Erfolg: Über 800 und 3000 Meter feierte sie zwei klare Siege innerhalb einer Stunde.

Die 800 Meter rannte sie in 2:07,47 Minuten, Dominique Mustin (2:09,40) und Steffi Jones (2:14,63) aus den USA distanzierte sie klar. Über die 3.000-Meter-Distanz ging es dann etwas knapper zu: In 8:39,36 Minuten setzte sich „Koko“ Klosterhalfen gegen die australischen Rekordhalterin Jessica Hull (8:39,79) durch. Ella Donaghu (8:48,79) aus den USA wurde Dritte. Ihren deutschen Rekord, aufgestellt 2019 in Leipzig, verpasste die Leverkusenerin nur um 6,94 Sekunden.

„Beim Silversterlauf in Köln hatte sich ja schon angedeutet, dass Koko in einer sehr guten Form ist“, sagte Tobias Kofferschläger, beim TSV verantwortlicher Trainer für den Laufbereich. Da hatte Klosterhalfen die zehn Kilometer in formidablen 31:10 Minuten absolviert. Und auch ihre Tempoläufe in Leverkusen vor dem Jahreswechsel seien „schon richtig gut“ gewesen. Nach dem Videostudium der Rennen in Texas befand der Leverkusener Coach: „Die 800 Meter waren ein sehr kontrollierter Steigerungslauf, eine Art Aufgalopp für die 3000 Meter knapp eine Stunde später.“ Auf der längeren Strecke unterbot sie dann die Norm für die Hallen-WM in Belgrad (8:49,00 Minuten). „Das war sehr, sehr ordentlich, ein wirklich gelungener Saisoneinstieg“, sagte Kofferschläger.

Klosterhalfen selbst befand: „Das waren zwei gute Rennen aus dem Training heraus. Ich bin sehr zufrieden damit und vor allem mit dem aktuellen Stand der Form. Aber wir stehen erst am Anfang der Saison und haben noch viel Arbeit vor uns.“ Weiter soll es am 29. Januar bei den „Millrose Games“ in New York gehen.
(Autor & Copyright: Mareike Brischke für Laufen im Rheinland)

17.01. 48. Königsforst-Marathon am 20.03. - Die 500er Marke ist geknackt
Bergisch Gladbach.
In zwei Monaten, am 20. März 2022, fällt der Startschuss beim 48. Königsforst-Marathon in Bensberg vor den Toren Kölns, einem der schönsten Landschaftsläufe in Deutschland. Mit dem erfahrenen Orgateam vom TV Refrath running team als Ausrichter freuen sich bisher bereits über 500 Teilnehmer, die sich für den Halbmarathon, Marathon oder gar für den Köfo-Ultra über 63,3 km angemeldet haben. „Wir sind schon ein bisschen stolz darauf, dass unser Laufklassiker in 2020 als auch in 2021 real stattgefunden hat“ so TVR-Orgaschef Jochen Baumhof. Insgesamt sind es in ganz Deutschland nur 15 HM- und Marathonläufe, die in beiden Jahren real gestartet wurden. Der Köfo-Marathon davon als zweitgrößter hinter dem Darßmarathon und als einziger in Westdeutschland.

Angekündigt hat sich für den 20. März auch Streckenrekordhalter Dominik Fabianowski, der in einem famosen Sololauf im Oktober 2020 den Uralt-Rekord von Helmut Urbach auf unglaubliche 2:24:39 Stunden verbesserte.

Nun seht auch das finale Layout für das neue Finisher-Shirt 2022 fest. Das weiße Marken-Funktionshirt kostet unverändert 18,- Euro und ist wie in den letzten Jahren wieder nachhaltig aus recyceltem PET-Flaschen hergestellt worden. Das Motiv des Shirts ziert in diesem Jahr ein fliegender Diamant: der Kingfisher, besser bekannt als Eisvogel. Dieser kleine heimische Vogel symbolisiert wie seine Vorgänger das Nachhaltigkeitskonzept RUN GREEN – RUN HAPPY. Denn zum Leben braucht er kleine Fische aus sauberen Gewässern und lehmige Uferwände für seine Bruthöhlen.

Also: Meldet euch bald an und trainiert fleißig mit Vorfreude auf euer persönliches Frühjahrs-Highlight: den 48. Königsforst-Marathon mit Halbmarathon und der 2. Auflage des Köfo-Ultras.

Erlebt die grüne Lunge des Rheinlandes und das Bergische Land vor den Toren Kölns und einen der schönsten Landschaftsläufe in Deutschland.
(Autor & Copyright: Jochen Baumhof für Laufen im Rheinland) 

16.01. 4x Gold, 2x Silber und 2x Bronze bei den Landes-Hallenmeisterschaften für das LAZ Puma Rhein-Sieg
Am letzten Wochenende zeigten die Athletinnen und Athleten des LAZ Puma Rhein-Sieg, dass sie bei den Landes-Hallenmeisterschaften (LVN) schon gut in Form sind. Es konnten eine ganze Reihe von Qualifikationen für die Deutschen Hallenmeisterschaften abgehakt und neue LAZ-Rekorde aufgestellt werden.

Am ersten Tag eröffneten die Sprinter die ersten Meisterschaften des Jahres 2022 in der Leverkusener Leichtathletikhalle. Emad Najafzadek belegte über die 60mH einen guten 5. Platz mit einer Zeit von 9,05sek. Kurz darauf holte sich Sonja Vernikov in ihrem ersten Hallenrennen überhaupt im 3000m Lauf mit einem Start-Ziel-Sieg die Goldmedaille. In 10:02,56min lies sie der Konkurrenz keine Chance. Über die 200m Strecke stellte das LAZ Puma Rhein-Sieg gleich zwei Medaillenkandidaten. Maurice Grahl sprintete ungefährdet in 22,42sek zum Sieg und gleichzeitig zur Qualifiaktion für die Deutschen Jugendmeisterschaften, welche dieses Jahr im Sindelfinger Glaspalast ausgetragen werden. Diese Zeit bedeutet gleichzeitig auch einen neuen LAZ-Rekord. Anna Rintelmann zeigte mit Bronze über die 200m, dass mit ihr wieder zu rechnen ist.

Auch der 2.Tag der Meisterschaften wurde wieder von den Sprintern eingeläutet. Nach der Goldmedaille über die 200m am Vortag, erkämpfte sich Maurice über 60m die Silbermedaille in einer Zeit von 6,95sek. Über die 1500m der weiblichen U20 stellte die 17-jährige Celine Schneider in 4:54,72min einen neuen LAZ-Rekord auf und wurde mit Silber belohnt. Den Abschluss der beiden Veranstaltungstage bildeten die Staffelläufe. Mit gleich zwei 3x1000m Staffeln der Männer war das LAZ Puma angetreten. Mit Gold und Bronze im Gepäck, kehrten die Läufer glücklich nach Siegburg zurück. In der Gold-Staffel liefen Nils Hasselberg, Florian Herr und Eliah Rieck in 8:03,75min einen klaren Sieg heraus. Die 2. Staffel sicherte sich in der Besetzung Lukas Hennes, Luke Kelly und Leo Wenzel in 9:05,84min die Bronze Medaille.
(Mitteilung. LAZ Puma Rhein-Sieg für Laufen im Rheinland)

13.01. Kein Insellauf im Januar/Februar
Königswinter.
Der ursprünglich für 30. Januar geplante Insellauf in Königswinter zur Insel Grafenwerth nach Bad Honnef fällt aus. "Der Insellauf im Januar/Feburar 2022 wird nicht stattfinden. Ob wir dieses Jahr einen erneuten Termin anbieten, kann ich momentan nicht sagen.  Im Moment möchte keiner was entscheiden oder etwas festlegen", sagte Christa Scheffler vom veranstaltenden SSF Bonn.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

07.01. Einmal mit der Marathon-Weltelite trainieren
Meckenheim.
Es ist ein großes Highlight für den Verein und seine Mitglieder - im Februar wird die Laufabteilung des Meckenheimer Sportvereins von dem kenianischen Spitzenläufer Joel Kiptoo Too bereichert, der mitten in seinen Vorbereitungen für den kommenden
Bonn Marathon steckt und gemeinsam mit den MSV-Läufern trainieren wird.

„Es ist mir eine besondere Herzensangelegenheit und für den Verein eine einmalige Chance, ein solches Konzept durchzuführen.“ betonte der Lauftrainer Thomas Huth, der das Projekt initiiert hat. Vor 5 Jahren gründet Joel Kiptoo Too eine Laufgruppe in Eldoret im Westen Kenias,
in ca. 2000 m Höhe, die sich auf Straßen- und Marathonrennen spezialisiert hat. Als Koordinator der Gruppe konnte er mit der Zeit immer mehr Interessierte für sein Projekt gewinnen. Dank seines Engagements und der Erstellung individueller Trainingspläne und Kon-
zepte, ermöglicht er jedem, ganz egal auf welcher Leistungsstufe, den Zugang zum Laufsport. Doch die anhaltende Corona-Krise und all die damit verbundenen Schwierigkeiten drohen den Erhalt des Projekts zu gefährden. Es fehlt schon an grundlegenden Dingen, wie Lebensmittel und Wasser, aber auch an erforderlicher Ausstattung, wie ein Paar Schuhen. Trotz all dieser Probleme möchte die Gruppe weitermachen
und den Spirit des Laufens verbreiten. So fördert das Projekt auch Kinder und Jugendliche, denen es durch die Schließung vieler Schulen aufgrund von Corona an Normalität und Perspektive fehlt. Wie gut das Konzept angenommen wird, zeigt sich im Eifer der jungen Nachwuchssportler, die es ihren großen Vorbildern gleichtun wollen, erfolgreiche Laufkarrieren zu starten und Weltrekorde aufzustellen.

Der MSV freut sich sehr darauf, den Elitesportler in den eigenen Reihen begrüßen zu dürfen und das gemeinsame Projekt zu starten. Dafür sucht Thomas Huth zusammen mit der MSV Geschäftsstelle Sponsoren und Förderer, die das Projekt mit einer Spende unterstützen. Informationen dazu erhalten Sie unter:  geschaeftsstelle@msv-meckenheim.de

Jeder, der gerne mit dem Laufen beginnen möchte, ist herzlich dazu eingeladen, an einem lockeren Probetraining teilzunehmen. Mehr Informationen auf der MSV Homepage www.msv-meckenheim.de   oder direkt per Mail unter: laufenundwalking@msv-meckenheim.de
(Mitteilung: Meckenheimer SV)

06.01. 40. Straßenlauf am 06. März 2022
Leverkusen.
Nachdem die 40. Auflage des Leverkusener Straßenlaufklassikers "Rund um das Bayer-Kreuz" im vergangenen Jahr pandemiebedingt ausfallen musste, freut sich der TSV, dass sich in diesem Jahr wieder alle laufbegeisterten Läuferinnen und Läufer am 06. März 2022 messen können. Die Anmeldung ist ab dem 10. Januar 2022 möglich. Weitere Informationen gibt es in den nächsten Tagen.
(Mitteilung: TSV Bayer 04 Leverkusen)

05.01. Absage Crosslauf 2022
Zum Zweiten mal muss der Cross am 22. Januar 2022 in Straberg abgesagt werden
Dormagen-Straberg.
Die aktuelle Entwicklung der Corona Inzidenzwerte führt unweigerlich zu einem Punkt an dem eine Veranstaltung unter Verantwortung der Vereinsführung und freiwilligen Helfer nicht mehr mit gutem Gewissen durchgeführt werden kann. Eine Absage zu diesem Zeitpunkt fällt den Verantwortlichen schwer, da eine Durchführung unter 2 G Bedingungen möglich wäre aber die weitere Entwicklung zum aktuellen Zeitpunkt nicht absehbar ist.

Mit dieser Absage wird der Crosslauf zum zweiten Mal abgesagt .

Mit großer Zuversicht baut der FC Straberg auf Die anstehenden Impfangebote, um durch eine ausreichende Immunisierung zukünftig auch kleineren Vereinen wieder die Möglichkeit zu geben mit vertretbaren Aufwand sportliche Veranstaltungen organisieren und ausrichten zu können.

Wir bitten um ihr Verständnis damit wir uns im Nächsten Jahr gesund bei der 25 Auflage wieder sehen können.
(Mitteilung: FC Straberg)

04.01. Rundschau Sportlerwahl des Jahres 2021 in Euskirchen
Euskirchen.
Die Rundschau sucht den Sportler/die Sportlerin und die Mannschaft des Jahres im Kreis Euskirchen 2021. Mit dabei sind zahlreiche Läufer wie Markus Mey, Sonja Vernikov und Celine Schneider sowie das Team des LC Euskirchen. Hier abstimmen:
https://lp.rundschau-online.de/umfrage/hvjsu?fbclid=IwAR0za9WxiAMdCDOqxtlgejBN4Z5zPdEeXp6k-vqCTv7ANORzTBBxwaK0lG4

03.01. Wo laufen sie denn...im Januar 2022

08.01. 2. Lauf der 38. Winterläufe 2021/22 mit der Kreissparkasse Mayen in Bell/Eifel
https://lglaachersee.de/wls.html

15.01. 52. Winterlaufserie der SG Bockenberg - 14.00 Uhr 3. Lauf GL
Strecken: 7,1 / 11,7 km
www.sg-bockenberg.de

23.01. 38. Winterlaufserie des LSV Porz 1. Lauf - 10.00 Uhr K
Strecken: 5/10 km AK/U20/18; 1/5/10 km Jugend; 5 km Walking
www.helmuturbach.de

30.01.
Insellauf zur Insel Grafenwerth - 09.30 Uhr SU rrh. ?
Strecken: 15/5 km AK/AB U16/14; 1 km U12
www.insellauf.de

02.01. Streckenrekord pulverisiert: Gala-Vorstellung von Konstanze Klosterhalfen beim Kölner Silvesterlauf
Köln.
Ein einsames Rennen von der Spitze weg: Konstanze Klosterhalfen hat am Freitag den Silvesterlauf auf dem Gelände des TuS Köln rrh überlegen gewonnen. Die Leverkusenerin dominierte das 10-Kilometer-Rennen und war in 31:10 Minuten die Schnellste des Tages – selbst die männlichen Teilnehmer des Silvesterlaufes konnten der 24-Jährigen nicht folgen. Auf einer ebenen Laufstrecke, die durch die Merheimer Heide führte und im Stadion des TuS Köln rrh endete, schraubte sie den Streckenrekord der Kölnerin Vera Coutellier aus dem Jahr 2018 (34:47 min) um mehr als dreieinhalb Minuten nach unten.

Die entthronte Lokalmatadorin zeigte ihrerseits ihr bislang schnellstes Rennen beim Kölner Silvesterlauf und belegte in 34:12 Minuten Rang zwei. Konstanze Klosterhalfen hat sich mit ihrer Siegzeit auf Rang drei der ewigen deutschen Bestenliste über 10 Kilometer geschoben. Lediglich Melat Yisak Kejeta (Laufteam Kassel; 30:47 min), die den deutschen Rekord im vergangenen Jahr auf dem Weg zu Halbmarathon-Silber aufstellte, und Irina Mikitenko (30:57 min) liegen noch vor der WM-Dritten über 5.000 Meter.

Klosterhalfen hatte in diesem Jahr auf der Bahn einen nationalen Rekord über 10.000 Meter (31:01,71 min) und eine deutsche Bestleistung über die international selten gelaufenen 2.000 Meter erzielt.
(Quelle: Leichtathletik.de)

01.01. Julien Jeandrée gewinnt Bonner Silvesterlauf
665 Teilnehmer beim Jahresausklang am Rheinufer
Bonn.
Mit genau 665 Finishern von gut 750 gemeldeten Teilnehmern endete am Freitagmittag das Bonner Sportjahr mit dem traditionellen Silvesterlauf. Die Veranstaltung, die erst wenige Tage vorher von den Ordnungsbehörden grünes Licht erhielt, fand unter 2G-Bestimmungen statt. Start und Ziel befanden sich wie immer am Brassertufer. Zur Auswahl standen ein Fünf- und Zehn-Kilometerlauf die gemeinsam um 11 Uhr gestartet wurden.

Schnellster Läufer war, wie schon 2019 bei der letzten Auflage, Julien Jeandrée. In 31 Minuten und sieben Sekunden triumphierte der Athlet, der 2022 für den TSV Bayer 04 Leverkusen startet, auf seiner alten Hausstrecke am Rheinufer mit einem Schlenker durch die Rheinaue, im Endspurt vor den beiden Bonner Triathleten Lasse Lührs (31:10) und Jan Stratmann (31:37). Knapp am Podium vorbei, liefen bei dem stark besetzten Rennen Ahferom Teame (LG Sieg, 31:52) und Nick Emde (SSF Bonn, 31:57).

Bei den Frauen lag erwartungsgemäß Sabine Burgdorf ganz vorne. Die 40-Jährige Läuferin vom ASV Köln gewann in 35 Minuten und 56 Sekunden deutlich vor Lea Wevelsiep (Tri-Power Rhein-Sieg, 37:12) und Joanna Tallman (Waldbreitbach, 39:44).

Der Sieg über die Fünf-Kilometer ging an Simon Nolte (SSF Bonn, 16:06) und die Bonnerin Silke Schneider (19:26).

Ergebnisse:
10 km, Männer: 1. Julien Jeandrée (Absolute Run Crew Bonn) 31:07 Min., 2. Lasse Lührs 31:10, 3. Jan Stratmann (beide SSF Bonn) 31:37, 4. Ahferom Teame (LG Sieg) 31:52, 5. Nick Emde (SSF) 31:57.
10 km, Frauen: 1. Sabine Burgdorf (ASV Köln, 1. W40) 35:56 Min., 2. Lea Wevelsiep (Tri-Power Rhein-Sieg) 37:12, 3. Joanna Tallmann (Waldbreitbach) 39:44, 4. Lisa Memouna Kerp (SSF) 39:46, 5. Luisa Köhn (Bonn) 41:21.
5 km, Männer: 1. Simon Nolte (SSF) 16:06 Min., 2. Niklas Iking 16:26, 3. Simon Bong 16:28.
5 km, Frauen: 1. Silke Schneider (Triathlon Werkstatt Bonn) 19:26 Min., 2. Marie Miroslaw (Köln) 19:57, 3. Klara Ivo (SSG Königswinter) 21:09.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

31.12. LAZ Puma Rhein-Sieg erfolgreich im Corona-Jahr 2021
Siegburg.
Das Jahr 2021 neigt sich dem Ende zu und das LAZ Puma Rhein-Sieg kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken.
Die Athletinnen und Athleten des LAZ stellten nicht nur reihenweise persönliche neue Bestleistungen auf, sondern auch neue Kreis- und Vereinsrekorde.

Nachdem alle Veranstaltungen des LAZ in Siegburg coronabedingt abgesagt werden mussten, konnte zum Jahresende der TV Neunkirchen als Mitgliedsverein des LAZ Puma erfolgreich den 1. Panorama-Cross mit den Landescrossmeisterschaften in Seelscheid durchführen.

Bereits im März sorgten die Langstreckler Christian Schreiner und Leander Ihle für ein Ausrufezeichen. Beim Int. Rennen in Dresden stellte Leander Ihle über die 10 km in 32:15 min. einen neuen Kreisrekord der U18 auf und Christian Schreiner überzeugte über die Marathonstrecke in 2:22:53 Std.

Die meisten Aktiven des LAZ starteten coronabedingt erst an Pfingsten in die Saison. Die 25 Trainer und Trainerinnen hatten bis dahin hervorragende Arbeit geleistet und alle Athleten konnten topfit in die ersten Wettkämpfe gehen. Bereits im Juli sorgte der erst 18-jährige Nachwuchssprinter Maurice Grahl mit der Bronzemedaille über 100m in der U20 in Rostock für Schlagzeilen. Mit 10,57 sec. stellte er einen neuen LAZ-Rekord auf.

Bei den Seniorenmeisterschaften auf der Bahn kehrten Irmgard Weiß mit Gold im Speerwurf der W65 und Annette Weiß mit Bronze über 1500 m der W50 nach Siegburg zurück. Bei den Deutschen Halbmarathon Meisterschaften sicherte sich Christian Schreiner den Titel in der M35. Den nächsten Paukenschlag gab es bei den Deutschen 10km Meisterschaften. In rasanten 32:27min sicherte sich Eliah Rieck die Bronzemedaille in der U18. Die Senioren der Altersklasse M35 wurden sogar in der Besetzung Christian Schreiner (zugleich Bronze im Einzel), Rene Spanier und Wilke Rohde Deutscher Meister. Die Sammlung an Medaillen komplettierten die Junioren der U23 bei den Deutschen Crossmeisterschaften im Dezember mit der Bronzemedaille in der Besetzung Luke Kelly, Lukas Hennes und Leo Wenzel auf der Langstrecke!

Sonja Vernikov schaffte in diesem Jahr sogar den Sprung ins Team der Cross-EM in Dublin und damit in die Nationalmannschaft. Zum Jahresende nominierte der Deutsche Leichtathletik Verband Sonja Vernikov, Eliah Rieck und Maurice Grahl in die Nationalmannschaft. Der Leichtathletik Verband Nordrhein holte Lenader Ihle, Luis Gonzalez-Dias und Marco Böttcher in den Landeskader.

Das LAZ Puma Rhein-Sieg, seine Trainer und Trainerinnen können mit Stolz auf die Leistungen ihrer Aktiven zurückblicken. Für das Jahr 2022 sieht man sich gut aufgestellt.
(Mitteilung: LAZ Puma Rhein-Sieg)

30.12. Die deutschen Männer Top Ten 2021
Halbmarathon

Zeit    Name    Jahrgang    Verein
1:00:09    Amanal Petros    1995    TV Wattenscheid 01
1:01:33    Richard Ringer    1989    LC Rehlingen
1:01:35    Nils Voigt    1997    TV Wattenscheid 01
1:01:56    Samuel Fitwi    1996    LG Vulkaneifel
1:02:05    Hendrik Pfeiffer    1993    TV Wattenscheid 01
1:02:24    Simon Boch    1994    LG Telis Finanz Regensburg
1:02:25    Sebastian Hendel    1995    LG Braunschweig
1:02:42    Johannes Motschmann    1994    SCC Berlin
1:03:00    Konstantin Wedel    1993    LG Telis Finanz Regensburg
1:03:03    Philipp Pflieger    1987    LT Haspa Marathon Hamburg

Marathon
Weite    Name    Jahrgang    Verein
2:06:27    Amanal Petros    1995    TV Wattenscheid 01
2:08:49    Richard Ringer    1989    LC Rehlingen
2:10:48    Simon Boch    1994    LG Telis Finanz Regensburg
2:11:02    Tom Gröschel    1991    TC Fiko Rostock
2:12:18    Johannes Motschmann    1994    SCC Berlin
2:14:39    Konstantin Wedel    1993    LG Telis Finanz Regensburg
2:15:01    Philipp Pflieger    1987    LT Haspa Marathon Hamburg
2:17:49    Nic Ihlow    1995    SC DHfK Leipzig
2:17:57    Frank Schauer    1989    Tangermünder Elbdeichmarathon
2:18:38    Alexander Hirschhäuser    1992    ASC 1990 Breidenbach

29.12. Die deutschen Frauen Top Ten 2021
Halbmarathon

Zeit    Name    Jahrgang    Verein
1:07:33    Melat Kejeta    1992    Laufteam Kassel
1:09:52    Domenika Mayer    1990    LG Telis Finanz Regensburg
1:09:59    Miriam Dattke    1998    LG Telis Finanz Regensburg
1:10:35    Rabea Schöneborn    1994    LG Nord Berlin
1:10:43    Katharina Steinruck    1989    Eintracht Frankfurt
1:11:34    Kristina Hendel    1996    LG Braunschweig
1:11:48    Laura Hottenrott    1992    PSV Grün-Weiß Kassel
1:11:51    Blanka Dörfel    2002    SCC Berlin
1:12:52    Deborah Schöneborn    1994    LG Nord Berlin
1:14:26    Hanna Gröber    1996    LAV Stadtwerke Tübingen

Marathon
Weite    Name    Jahrgang    Verein
2:25:59    Katharina Steinruck    1989    Eintracht Frankfurt
2:27:03    Rabea Schöneborn    1994    LG Nord Berlin
2:27:30    Kristina Hendel    1996    LG Braunschweig
2:28:02    Laura Hottenrott    1992    PSV Grün-Weiß Kassel
2:29:16    Melat Kejeta    1992    Laufteam Kassel
2:32:25    Anja Scherl    1986    LG Telis Finanz Regensburg
2:33:08    Deborah Schöneborn    1994    LG Nord Berlin
2:39:36    Sandra Morchner    1971    Laufteam Kassel
2:42:00    Johanna Rellensmann    1990    LSF Münster
2:42:31    Victoria Brandt    1989    LAC Olympia 88 Berlin

28.12. Bonner Silvesterlauf kann mit 2G stattfinden
Bonn.
Frohe Kunde verkündete der Veranstalter des Bonner Silvesterlauf allen Läufern an Weihnachten. Der sportliche Jahresabschluss kann wie geplant am 31. Dezember stattfinden. Die Genehmigung der Stadt Bonn liegt nun vor, so dass die bereits gut 600 gemeldeten Teilnehmer um 11 Uhr auf die 5 und 10-Kilometer-Strecke am Rhein gehen können. Start und Ziel befinden sich am Rathenauufer, von wo die Runde in die Rheinaue verläuft. Die Zehn-Kilometer-Läufer absolvieren die flache und schnelle Runde zweimal.
https://www.bonner-silvesterlauf.de/
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

27.12. Konstanze Klosterhalfen im Interview
Zum Abschluss des TSV-Adventskalenders präsentiert Bayers Spitzenläuferin in den Sozialen Medien des Klubs das Rezept für ihre Cocoa-Dattel-Bällchen – hier erzählt sie über lange Läufe, Essen und ihre Ziele. 

Konstanze, um erfolgreich in der Weltklasse mitlaufen zu können, musst Du nicht nur sehr viel rennen. Hast Du da für Dich einen guten Weg gefunden? 
Koko Klosterhalfen: Es ist sehr wichtig, dass der Körper genug hat, vor allem auch für die Regeneration. Die Ernährung gehört genauso zum Training dazu wie die Läufe an sich. Nach langen Läufen von über 20 Kilometern achte ich beispielsweise darauf, Eiweiß zu mir zu nehmen. Nach so einer Anstrengung hat man aber nicht direkt unbedingt Lust darauf, viel zu essen. Es ist aber dennoch wichtig und ich selber bin immer noch dabei, das ständig zu optimieren.  

Worauf achtest Du besonders?  
Auf die Eiweißzufuhr nach harten, langen Einheiten. Darauf, dass ich mich vielfältig ernähre, dass ich zum Beispiel die Gemüsesorten durchwechsele, um sicherzustellen, dass ich möglichst viele Nährstoffe abdecke. Dass ich gesunde Fette aus Nüssen oder Ölen zu mir nehme. Solche Dinge. 

Du präsentierst uns das Rezept für Deine Cocoa-Dattel-Bällchen. Woher hast Du es und zu welchen Gelegenheiten machst Du Dir diese Bällchen?
Ich liebe alle Art an natürlichen Riegeln mit nur wenigen und cleanen Zutaten. Meinen Lieblingsriegel gab es nicht in Amerika, da habe ich mit den Zutaten versucht einfach selbst einen zu mischen. Ich esse sie am liebsten vor dem Laufen aber auch zu jeder Tages- und Nachtzeit. Sie schmecken richtig gut.

Seit April hast Du Sonia O’Sullivan als Co-Trainerin an Deiner Seite, eine ehemalige Weltklasseläuferin aus Irland, Olympia-Zweite von 2000 über 5000 Meter. Nun wird orakelt, dass Du wohl künftig den Fokus auch auf die 5000 Meter legen wirst. Ist das so? 
Das werde ich immer wieder gefragt. Aber für mich ist das gar kein Thema. In der Jugend bin ich auch von 800 bis 10.000 Meter alles gelaufen. Das gehört für mich alles zusammen, das ist eben Mittelstrecke. 1500 und 3000 Meter sind immer noch meine Lieblingsdisziplinen. 5000 Meter gehört dazu, und eine schnelle 800 ist wichtig, um gut 5000 Meter laufen zu können. Man sieht das ja bei Sifan Hassen, sie läuft 1500 und 10.000 Meter im olympischen Finale (die Niederländerin gewann in Tokio Gold über 5000 und 10.000 Meter sowie Bronze über 1500 Meter, Anm. d. Red.). Auch Sonia O’Sullivan ist sowohl die 1500 als auch die 10.000 Meter superstark gelaufen. Die 10.000 Meter sind nicht unbedingt meine Lieblingsstrecke, die hätte ich mir nicht ausgesucht…

… warum bist Du sie dann in Tokio gelaufen? 
Das hat einfach am meisten Sinn gemacht. Für die kürzeren Strecken braucht man ein sehr aggressives Training, das war nach meiner Verletzung noch nicht in der Form möglich. Man kann die 10.000 Meter aus der Grundlage heraus einfacher vorbereiten. Dieses Tempohärteding ist dann noch mal etwas anderes. 

Du kannst jetzt also noch nicht sagen, was Du im nächsten Jahr bei der EM in Paris und der WM in Eugene laufen wirst? 
Mein Trainer hat da eher einen Plan im Kopf. Ich mache mir darüber nicht so viele Gedanken, sondern konzentriere mich lieber komplett auf das Training. Die 5000 Meter liegen mir in den Meisterschaftsrennen ganz gut. Ich bringe die Schnelligkeit von den 1500 Metern mit, habe aber halt auch die Ausdauer für die 10.000. Festlegen tun wir uns auf keinen Fall. Wir schauen einfach.

Und aus der Ferne studierst Du weiterhin in Köln Sport mit Schwerpunkt Journalismus? 
Ja, ich hatte das Glück, dass die mich sehr unterstützt haben. Das letzte Jahr war dann sogar einfacher für mich, weil ohnehin alles online stattgefunden hat. Jetzt habe ich gerade mit meiner Bachelor-Arbeit begonnen. Es ist echt wichtig, dass man beschäftigt ist. Neben ein oder zwei Trainingsläufen am Tag noch etwas für den Kopf zu haben, da bin ich sehr dankbar. 

Alle erwarten von Konstanze Klosterhalfen weitere internationale Medaillen. Was erwartest Du selbst von Dir?
Ich habe im letzten Jahr gelernt, dass es das Wichtigste ist, auf den Körper zu achten und gesund zu bleiben. Dann ist viel möglich. Und man muss sich den Spaß bewahren, den Druck nicht an sich heranlassen. Ich gebe jeden Tag mein Bestes und versuche, immer mit Freude an die Sache zu gehen.
(Interview: Mareike Brischke für Laufen im Rheinland)

Laufen im Rheinland wünscht Frohe Weihnachten

23.12. Königsforst-Marathon spendet 1000,- EUR an die Greifvogelhilfe
Bergisch Gladbach.
Die Greifvogelstation von Dirk Sindhu ist nun seit sechs Jahren Charitypartner des Königsforst-Marathons. Der Rösrather hatte auch am Lauftag am 7. November ein gut besuchtes Infozelt auf dem Schulhof des Gymnasiums aufgebaut. Dort sorgten zwei zahme Greife für Aufsehen. Zahlreiche Läuferinnen und Läufer ließen sich mit Frieda dem Turmfalken oder Aris den Wüstenbussard ablichten.
 
Als Unterstützung für die enorm gestiegenen Futterpreise für die vielen Greifvögel und die medizinische Versorgung verletzter Vögel spendete das TV Refrath running team vom Erlös des Königsforst-Marathons auch in diesem Jahr wieder 1000,- Euro an den Nabu-Verein, der über 400 verletzte und kranke Greifvögel im Jahr gesund pflegt und wieder in die Freiheit entlässt. ?Wir werden die Kooperation mit Dirk Sindhu, der seit 30 Jahren seine ganze Freizeit und viel Geld für seine wertvolle Arbeit investiert, fortsetzen? verkünden Doris Remshagen und Jochen Baumhof vom Orgateam.
 
Die beiden Refrather übergaben vor ein paar Tagen symbolisch den 1000,- Euro Scheck persönlich in der Auffangstation der Bergische Greifvogelhilfe am Rande des Königsforstes. Wer Interesse hat sich zu informieren oder zu spenden, findet alle Infos auf: www.bergischegreifvogelhilfe.de  

Bis 31.12. zum 48. Königsforst-Marathon für den 20. März 2022 anmelden
... und den günstigsten Startgeldtarif mitnehmen. Denn ab dem 1. Januar steigt das Startgeld für alle drei Distanzen 21.1 km, 42.2 km, 63.3 km jeweils um 5,- Euro. Hoffen wir, dass die vierte bzw. fünfte Corona-Welle spätestens bis Anfang März 2022 im Griff ist und wir uns alle wieder freuen auf "RUN GREEN - RUN HAPPY - Erlebe die grüne Lunge vor den Toren Kölns"
www.koenigsforst-marathon.de
(Autor & Copyright: Jochen Baumhof für Laufen im Rheinland)

21.12. TVR Läufer im Goldrausch – 4 Cross-DM-Titel
Mit einem Rekordaufgebot standen die Altersklassen-Läuferinnen und Läufer vom TV Refrath running team in den Meldelisten der Deutschen Crosslauf-Meisterschaften 2021 am letzten Wochenende vor Weihnachten. Der niederrheinische Leichtathletikverein SV Sonsbeck hatte zu seinem 50jährigen Vereinsjubiläum eingeladen und einen schnellen, aber eckigen 2 km langen Wiesenkurs ausgesteckt.
Im ersten Rennen räumen die TVR-Mädels mächtig ab: gleich drei Mal Gold

Gleich im ersten Rennen der W50 bzw. M60 und älter standen 124 Aktive am Start. Die Hoffnungen von TVR Lauftrainer Jochen Baumhof lagen wie so oft auf ein erfolgreiches Abschneiden der Damen in der Einzel- und Mannschaftswertung. Gleich vom Start weg sortierten sich die Felder. Cornelia Türk, Antje Wietscher und Doris Remshagen liefen mutig an. So konnten sie weitestgehend dem Gedrängel aus dem Wege gehen und schnell ihren Rhythmus finden. Nach der ersten Runde hatten sich Cornelia Türk in der W55 und Antje Wietscher in der W65 bereits als Führende in ihrer AK jeweils einen Vorsprung von 50-60 m herausgelaufen. Beide konnten ihren Schritt halten und nach 4,1 km nacheinander jubeln und die ersten beiden DM-Titel nach Refrath holen.

Für Cornelia Türk war es ein ganz besonderer Tag. Die Bensbergerin gewann ihren ersten DM-Titel überhaupt und siegte in 17:43 min  vor Martina Stück (18:02) von der GSV Baunatal und Marion Peters-Karbstein (18:04) vom TuS Griesheim. Antje Wietscher bewies wieder einmal, dass der Crosslauf ihre große Leidenschaft ist. In starken 18:29 min verwies die Leichlingerin wiederholt ihrer Dauerkonkurrentin Cornelia Wagner (18:51) von der LC Eschenburg auf den Silberrang.
Als Dritte TVR- Läuferin überraschte Doris Remshagen nach längerer Durststrecke wieder mit einem kraftvollen Auftritt und lief als 9. der W50 nach 19:06 min ins Ziel. Mit ihrer starken Leistung sicherte die Overatherin auch den DM-Titel und den goldenen Mannschaftserfolg für den TV Refrath mit 32 Punkten vor den Damen der Waldstraße Wiesbaden (65 P) und dem TSV Weeze (86 P). Erstmalig hatte der TVR sogar eine zweite Damenmannschaft am Start, die mit Carola Rentergent (10.W55/20:05), Eliza Zarl (15.W50) und Stefanie Richter (18.W50) als Vierter der Teamwertung nur knapp den Podestplatz verpasste. Als einziger in der AK M60 lief Markus Heisig mit defensiver Taktik in 18:21 min auf den 15. Rang

Das TVR-Team M50-M55 schockt die Konkurrenz und gewinnt überraschend den DM-Titel
Ein von vielen Positionskämpfen geprägtes Männerrennen der AK M50-M55, ebenfalls über 4,1 km, sorgte für extreme Spannung im gesamten zweiten Lauf des Tages. Gleich vier Refrather sortierten sich im Vorderfeld ein. Einen glänzenden Eindruck machte Frank Schröder vom Start an, lief taktisch geschickt in den vielen Kurven und teilte sich seine „Körner“ perfekt ein. Mit ihm Augenhöhe lief TVR-Neuzugang Johannes Ritter. Für den 56järhigen war es die erste Meisterschaft überhaupt. Während Oliver Kalmes anfangs eher defensiv anlief musst Joachim Zeidler seinem forschen Anfangstempo etwas Tribut zollen. In der finalen Phase des Rennverlaufs wurde klar, es geht um eine Medaille. Welche Farbe es werden sollte, war lange offen. Denn die Konkurrenz war ebenfalls stark besetzt. Noch lange nach dem Zieleinlauf wurde gezittert, weil der Zeitnehmer viel zu lange für seine Auswertung brauchte. Aber die Trainer haben schon vorab gerechnet und so stand schon bald fest: Das TV Refrath running team hat nicht nur die Team-Goldmedaille sicher, sondern völlig überraschend auch noch als Sahnehäubchen eine Einzel-Bronzemedaille in der M50 durch Frank Schröder mit seine Zielzeit von 15:29 min gewonnen.

Zusammen mit Johannes Ritter (15:31), der als 5. der  M55 nur 7 Sekunden das Treppchen verpasste, und Oliver Kalmes (15:41) als 10. der M50 im engen Zieleinlauf finishte, setzte sich das TV Refrath running team als neuer Deutscher Meister mit 31 Punkten gegen den starken TuS Deuz (43 P) aus Siegerland und der LG Allgäu (57 P) doch klarer durch, als dies zu erwarten war. Joachim Zeidler belegt am Ende in 16:17 min einen guten 10 Platz in der M55. Und auch M50-Läufer Klaus Lieth (17:08/31.) war mit seinem Wettkampf zufrieden.

Masterteam M40-M45 kämpft sich auf Rang sieben
Der dritte Lauf des Tages der AK M35-M45 ging über 3 Runden bzw. 6,1 km. Im Mittelfeld reihten sich Manuel Skopnik in seinem letzten Jahr als M45-Läufer, Oliver Bruns (M40) und René Grass ein, der für die Mannschaft von der 50 runtergemeldet hatte. Manuel Skopnik kam am Ende eines dichten Pulks nicht so richtig nach vorne wie geplant. In der letzten Runde machte er noch einige Plätze gut und lief nach 23:39 min als 12. der M45 ins Ziel. Ihm folgten Oliver Bruns (25:05) als 15. der M40 und René Grass (25:55) als 24. In der AK M45. Hinter der ATS Bremen und der LG Nordschwarzwald belegte das TVR-Team Platz 6.

Neu-Refrather Julius Zachow stürzt unglücklich auf der Mittelstrecke
Im Feld der 93 Mittelstreckler in der Männer- und U23-Klasse hatte Julius Zachow, der letztmalig das Trikot für seinen bisherigen Verein USC Bochum trug, einen schweren Stand. Er konnte nicht seinen gewohnten Schritt auf dem nun tiefgründigen Rasengeläuf ausspielen und knickte zudem noch unglücklich in einer Kurve. Der Neu-Refrather (ab 2022) war froh, dass er nach 15:03 min als 44. Im Mittelfeld die Zielline überquerte.
(Autor & Copyright: Jochen Baumhof für Laufen im Rheinland)

20.12. LAZ Puma Rhein-Sieg erfolgreich bei Cross-DM
Am Samstag wurden die Deutschen Crosslaufmeisterschaften in Sonsbeck ausgetragen. Auf dem tiefen und schwer zu laufenden 2 km langen Rundkurs schlugen sich die LAZ´ler wieder einmal im nationalen Vergleich hervorragend.

Den Anfang machte im Rahmenprogramm der DM die erst 13 Jahre junge Klara zur Nieden. Über die 2,1 km lange Strecke belegte das Nachwuchstalent von Trainerin Marlen Günther Platz 3 in 8:42 min. in der W13!

Den Auftakt bei den DM-Wettbewerben machten für das LAZ Puma Rhein-Sieg Annette und Irmgard Weiss. Annette Weiss wurde in 18:09 min. 5. in der W50 und Irmgard Weiss 6. in der W65 in 23:22 min. über die 4,1 km lange Crossstrecke.

Im nächsten Lauf, der männlichen U18 über die 4,1 km lange Strecke konnte der LVN Crossmeister Eliah Rieck (LAZ) in 14:21 min. Platz 6 belegen. Damit unterstrich das Nachwuchsathlet von Trainer Lukas Hemkes einmal mehr, das er zurecht in den Bundeskader nominiert wurde.

Im Lauf der weiblichen U18 zeigte die Nachwuchshoffnung Celine Schneider (LAZ) über die 4,1 km mit Platz 29. in 17:20 min. weiter starke Form.

Im Lauf der Frauen und der U23 Juniorinnen konnte die Cross EM Teilnehmerin Sonja Vernikov (LAZ) mit Platz 11 aufwarten. Auf der 6,1 km langen Strecke hatte Sonja noch mit den Strapazen der EM Reise vom letzten Wochenende zu kämpfen.

Den Abschluss der Crossmeisterschaften machten die Männer und Junioren der U23.

Auf dem jetzt von allen Teilnehmer aufgeweichten und tief gelaufen Crosskurs schaffte die Juniorenmannschaft der LAZ Puma Rhein-Sieg die beste Platzierung mit Bronze!

Ganz überraschend belegte das Team in der Besetzung Luke Kelly, Lukas Hennes und Leo Wenzel nach einer hervorragenden kämpferischen Leistung Platz 3.

Auf der 10,1 km langen mega schwer zu laufenden Strecke wurden die Jungs des LAZ Puma mit Luke Kelly und Platz 18. (39:21 min.), Lukas Hennes Platz 22. (41:48 min) und Leo Wenzel Platz 23 (42:48 min) mit der Bronzemedaille belohnt.

Fazit: Mit diesem Erfolg können die LAZ Puma Athleten und Athletinnen mit Stolz und zufrieden in die Weihnachtfeiertag gehen und sich auf ein weiteres erfolgreiches neues Jahr im Trikot des LAZ Puma Rhein-Sieg freuen.

Wilhelm Ehlers vom Alfterer SC wird Deutscher Meister der M 85 im Crosslauf 
Im ersten Lauf des Tages mit mehreren Altersklassen startete in einem Feld von 183 Teilnehmern Wilhelm Ehlers. Er gehört mit seinen 86! Jahren zur Altersklasse AK M 85 mit 3 Startern. Im Ziel war er schnellster in seiner Altersklasse und mit dem 1. Platz in 28:55 min errang er eine weitere Deutsche Meisterschaft. Die Nächstplatzierten brauchten 30:37 min und 37:27 min. Im 2. Lauf starteten vom ASC Dr. Thomas Otten in der AK 55 und errang den 13. Platz von 30 Teilnehmern insgesamt in 16:47 min.
(Mitteilung: LAZ & ASC für Laufen im Rheinland)

19.12. Bronze für Jonathan Dahlke bei Cross-DM
Berit Scheid, Annasophie Drees und Pia Stemski holen in der U 23 für den TSV Bayer 04 Leverkusen Silber in der Mannschaftswertung.  

Die Läufer des TSV Bayer 04 Leverkusen gehen mit zwei Medaillen in die Weihnachtspause: Jonathan Dahlke holte am Samstag bei den deutschen Cross-Meisterschaften in Sonsbeck auf der Langstrecke Bronze. Die weibliche U-23-Mannschaft mit Berit Scheid, Annasophie Drees und Pia Stemski gewann Silber. 

Nach einem Jahr Corona-Pause fand die Cross-DM zum ersten Mal seit 2019 wieder statt. Die Strecke: Eine Zwei-Kilometer-Runde auf dem matschigen Acker eines Bauern, ein kurviger Kurs mit Hindernissen aus Strohballen und dazu Nieselregen. „Der Veranstalter hatte Spikes mit 15 bis 18 Millimeter langen Dornen empfohlen“, erzählt René Giesen, Coach beim TSV und Nachwuchs-Landestrainer Lauf und Gehen in NRW. „Das sind schon halbe Waffen unter dem Schuh, aber die waren für den Kurs auch nötig.“ 

Jonathan Dahlke, beflügelt von seiner Teilnahme an der Cross-EM eine Woche zuvor, gab in Sonsbeck von Beginn an richtig Gas. „Er hat gut Druck gemacht“, berichtet Giesen: „Zwischenzeitlich hatte er auch mal zehn Meter Vorsprung, damit hat er das Feld gesprengt, nur zwei Läufer konnten folgen.“ Die drei machten die Medaillenplätze am Ende unter sich aus. Dahlke musste sich schließlich dem Titelverteidiger und 19. der Cross-EM, Samuel Fitwi Sibhatu (LG Vulkaneifel), und Davor Aaron Bienenfeld (SSC Hanau-Rodenbach) geschlagen geben. „Das war eine klasse Leistung, er hat das Rennen für sich passend gestaltet“, lobt Giesen Bayers Spitzenläufer Dahlke. 

Im größten Starterfeld des Tages behaupteten sich auch die Juniorinnen des TSV Bayer 04 bravourös. In einer starken Konkurrenz mit sechs EM-Starterinnen legte Berit Scheid mit ihrem guten zehnten Platz in der U 23 den Grundstein für das Mannschaftssilber. Annasophie Drees als 14. und Pia Anna Stemski als 19. steuerten weitere wichtige Punkte bei. „Beim Crosslauf treffen sich alle Läufer von allen Strecken, die sich sonst auf der Bahn aus dem Weg gehen“, sagt Giesen, „entsprechend hoch sind diese Erfolge zu bewerten“.   

Auch der weitere Bayer-Nachwuchs schlug sich in den Jugend-Klassen wacker. „Das haben alle mit Bravour gelöst“, sagt Giesen: „Nun geht es mit großen Schritten in Richtung Hallensaison.“ 
(Autor & Copyright: Mareike Brischke für Laufen im Rheinland)

18.12. Beeindruckende Start-Ziel-Siege für Reh und Motschmann, Fitwi auf der Langstrecke vorn
Die Cross-DM in Sonsbeck bildete am Samstag den Abschluss der Deutschen Meisterschaften 2021. Hier haben wir die Rennen der Männer, Frauen und U23-Klassen für Sie zusammengefasst.

Mittelstrecke Männer und U23 | 4,1 km
Johannes Motschmann als Solist zu Gold

Tiefer Wiesenboden, Rhythmuswechsel, Hindernisse aus Strohballen: Bei der Cross-DM am Samstag in Sonsbeck waren Kraftausdauer und Tempohärte gefragt. Trotz der schwierigen Bedingungen wählte auf der Männer-Mittelstrecke über 4,1 Kilometer Johannes Motschmann eine offensive Taktik. Er zog vom Start an das große Teilnehmerfeld mit seinem hohen Tempo auseinander und baute seinen Vorsprung schnell aus. Schon bei Rennhälfte hatte er 13 Sekunden Vorsprung auf das von Linus Vennemann (LG Osnabrück) und Konstantin Wedel (LG Telis Finanz Regensburg) angeführte Verfolgerfeld.

Auf der zweiten Runde hielt der Marathonspezialist seine Führung und lief nach Platz zwei im Vorjahr in unangefochtener Manier erstmals zum Cross-DM-Titel. Auch ein Strauchler mit anschließendem Sturz in der zweiten Runden konnte ihn dabei nicht stoppen. Mit 12:47 Minuten hatte der Berliner im Ziel zwölf Sekunden Vorsprung auf Konstantin Wedel. Über die unerwartete Bronzemedaille jubelte Brian Weisheit (LSC Höchstadt/Aisch; 13:02 min). Zwei Sekunden dahinter folgte Mittelstrecken-Spezialist Christoph Kessler (LG Region Karlsruhe).

„Ich habe heute die Mittelstrecke der Langstrecke vorgezogen und bin froh, dass es zum ersten DM-Titel bei den Männern greicht hat. Ich bin forsch angegangen, um das Feld auseinanderzuziehen und ein ehrliches Rennen zu laufen. Beim Runterlaufen vom Hügel bin ich leider mit den etwas längeren Spikes im Boden hängengeblieben und gestürzt. Da dachte ich, dass Konstantin vielleicht noch mal rankommt. Aber es hat gereicht“, beschrieb Johannes Motschmann sein Rennen.

Sein schnelles Anfangstempo konnte Linus Vennemann auf der zweiten Streckenhälfte nicht halten. So verpasste der 21-Jährige den Sieg in der U23-Klasse in 13:29 Minuten um elf Sekunden. Den Titel sicherte sich Benedikt Brem (LG Telis Finanz Regensburg), der auf Rang zehn ins Ziel kam. Zusammen mit Konstantin Wedel und dem neuntplatzierten Florian Orth sicherten sich die „Blauhemden“ aus Regensburg erneut den Mannschaftstitel.

Langstrecke Männer und U23 | 10,1 km
Samuel Fitwi Sibhatu setzt sich deutlich durch

Drei Runden lang lief Samuel Fitwi Sibhatu (LG Vulkaneifel) bei der Cross-DM in Sonsbeck bei der Männer-Langstrecke in der Spitzengruppe mit. In der vierten Runde beließ er es nicht mehr beim „Mitlaufen“, sondern setzte die entscheidende Attacke. Weder Davor Aaron Bienenfeld (SSC Hanau-Rodenbach) noch Jonathan Dahlke (TSV Bayer 04 Leverkusen) konnten folgen.

In glatten 33:00 Minuten absolvierte der 19. der Cross-EM in Dublin die 10,1 Kilometer. Damit hatte er am Ende 16 Sekunden Vorsprung auf Davor Aaron Bienenfeld, weitere 27 Sekunden dahinter folgte Jonathan Dahlke. Der Leverkusener legte – obwohl nicht gefordert – einen knackigen Endspurt hin und ballte im Ziel beide Fäuste als Zeichen der Freude. Schließlich hatte er sich auf dem schweren Kurs eine Medaille gesichert. „Nach den Plätzen zwei und drei bei Deutschen Meisterschaften in diesem Jahr wollte ich diesmal ganz vorn sein und meinen Titel verteidigen. Das hat geklappt. Darum bin ich super-happy mit dem Ergebnis. Es lief auch besser als vergangene Woche in Dublin“, so Samuel Fitwi Sibhatu.

Knapp am Podest vorbei schrammte Maximilian Thorwirth (SFD Düsseldorf-Süd) als Vierter in 34:07 Minuten. Als Fünfter folgte U23-Sieger Tobias Ulbrich (LG Region Landshut, 34:26 min), der seinen Gold-Coup bejubelte. Rang zwei in der U23-Wertung ging an den Gesamt-Achten Julius Hild (SSC Hanau-Rodenbach; 34:55 min), Bronze an Roman Freitag (Erfurter LAC; 35:42 min).

Mit seinem guten achten Platz sorgte Julius Hild außerdem dafür, dass er mit der SSC-Mannschaft zusammen mit Davor Aaron Bienenfeld und dem 21. Marius Abele den Team-Titel gewann. Nur zwei Punkte dahinter sicherte sich die LG Braunschweig, angeführt vom 39-jährigen Joseph Katib als Neunter, Silber. Zum Team zählten außerdem Karsten Meier (11.) und Sebastian Hendel (13.). Dass beim tiefen Wiesengelände wie in Sonsbeck andere läuferische Fähigkeiten als auf der Bahn oder Straße gefragt sind, musste Nils Voigt erfahren. Der Deutsche Meister über 10.000 Meter und 10 Kilometer kämpfte sich trotzdem durchs Rennen und beendete es nach 36:30 Minuten auf Platz 22.

Frauen und U23 | 6,1 km
Alina Reh läuft auf und davon, zweimal Bronze

Nur die ersten Meter ließ es Alina Reh (SCC Berlin) bei der Cross-DM über 6,1 Kilometer etwas lockerer angehen und lief im Feld mit. Dann löste sich die klare Favoritin eine Woche nach ihrem starken dritten Rang bei der Cross-EM in Dublin von den nationalen Konkurrentinnen und lief als Solistin einem ungefährdeten Sieg entgegen. Am Ende ihrer dritten Runde überrundere sie sogar Läuferinnen der Seniorenklasse.

Obwohl die Strecke den Läuferinnen alles abverlangte, absolvierte Alina Reh die Distanz äußerst ruhig im Oberkörper und dadurch kräftesparend. Gleichzeitig schaffte die 24-Jährige es, ihren frequenten Laufschritt bis zum Ziel durchzuziehen. Im Ziel hatte Alina Reh mit 21:44 Minuten 41 Sekunden Vorsprung auf die zweitplatzierte Lea Meyer (VfL Löningen). „Der Plan war, vom ersten Schritt an Druck zu machen. Nach dem Erfolg vergangene Woche in Dublin konnte ich das natürlich auch. Mein Trainer hat mich das ganze Rennen über angefeuert und bestärkt“, erklärte Alina Reh.

Die Hindernisspezialistin hatte sich etwa in der Mitte des Rennens von den weiteren Medaillenkandidatinnen gelöst und sicherte sich so die Silbermedaille. Acht Sekunden dahinter wurde das Rennen um Bronze zur Zentimeterentscheidung. Während Domenika Mayer (LG Telis Finanz Regensburg) auf dem Zielstrich schon jubelte, warf Eva Dieterich (Laufteam Kassel; beide 22:33 min) sich noch einmal nach vorn. Schlussendlich wurden beide mit Bronze belohnt.

Eva Dieterich konnte die Heimreise sogar mit zwei Medaillen antreten. Die 22-Jährige setzte sich bei ihrem letzten Start bei einer U23-Meisterchaft in dieser Wertung klar vor den Schwestern Sara (23:06 min) und Selma Benfares (23:09 min) auf den Plätzen acht und neun durch. Zusammen mit Miriam Marx als 19. gewannen die Rehlingerinnen damit auch die Teamwertung mit 36 Punkten ganz knapp vor dem Trio der LG Telis Finanz Regensburg (37 Punkte) mit Domenika Mayer, Emma Heckel (12.) und Kerstin Hirscher (22).
(Quelle: Leichtathletik)

17.12. Laufen im Rheinland - Streaming-Tipp am Samstag
Cross-DM in Sonsbeck

https://www.leichtathletik.de/termine/top-events/cross-dm-2021-live

16.12. Cross-DM: Familientreffen der Läufer zum Jahresabschluss
Weihnachtszeit – das ist ja traditionell die Zeit der Familientreffen. Wie passend also, dass sich am Samstag (18. Dezember) und damit kurz vor dem vierten Advent die nationale Läuferfamilie unter den bekannten coronabedingten Einschränkungen in Sonsbeck trifft. Die Deutschen Cross-Meisterschaften sind zwar eher keine besinnliche Angelegenheit, aber die Vorfreude auf Geschenke in Form von packenden Rennen und möglichen Medaillen ist dennoch groß. Erstmals werden alle Entscheidungen live auf leichtahletik.de übertragen.

„Nach der erfolgreichen Cross-EM ist die Cross-DM in Sonsbeck ein schöner Abschluss“, sagt Werner Klein, der Leitende Bundestrainer für den Lauf mit Blick auf die letzten Titelkämpfe des Jahres 2021, die noch nie zu so einem späten Zeitpunkt im Jahr stattfanden. Der ursprüngliche März-Termin konnte jedoch aufgrund der Pandemie nicht gehalten werden. „Umso schöner, dass wir einen Ausweichtermin finden konnten und die Meisterschaft doch stattfinden kann“, sagt Werner Klein.

Ein Termin, der diesen Titelkämpfen und den starteten Athleten und Athletinnen auch zugleich eine größere Aufmerksamkeit beschert, denn gleich acht DM-Starterinnen standen am vergangenen Wochenende auch bei der Cross-EM auf dem Podium.
Alina Reh mit EM-Rückenwind

Den größten Glanz wird am Samstag ganz sicher eine Athletin versprühen: Alina Reh (SCC Berlin), in Dublin kurz vor Wochenfrist noch hochdekoriert mit Bronze im Einzel und der Silbermedaille im Team. Die 24-Jährige hat im Willy-Lemkens-Sportpark die Chance, ihren ersten nationalen Titel in diesem Jahr zu gewinnen und mit ihrem aufgrund von Verletzungssorgen schwierigen Jahr endgültig versöhnlich abzuschließen. Gefordert wird die EM-Dritte über 10.000 Meter unter anderem von ihren Team-Kolleginnen Domenika Mayer (LG Telis Finanz Regensburg), Vera Coutellier (ASV Köln) und auch der Freiburgerin Celine Kaiser, mit denen Alina Reh in Dublin noch Silber in der Mannschaftswertung gewinnen konnte.

Nicht am Start ist die Fünfte der Cross-EM Konstanze Klosterhalfen (TSV Bayer 04 Leverkusen), die in Dublin schon angekündigt hatte, sich nun auf die Hallensaison vorzubereiten. In der U23 sind die EM-Zehnte Eva Dieterich (Laufteam Kassel) und die Cross-EM-Starterinnen Kim Bödi (VfL Sindelfingen) und Selma Benfares (LC Rehlingen), Lisa Oed (SSC Hanau Rodenbach) und Sonja Vernikov (LAZ Puma Rhein-Sieg) gemeldet.

Fünf Cross-Europameisterinnen in der U20
Gold von der Cross-EM bringt gar das U20-Quintett Emma Heckel, Anneke Vortmeier (ASV Duisburg), Mia Jurenka (VfL Sindelfingen), Johanna Pulte (SG Wenden) und Jasmina Stahl (Hannover 96) mit, wobei die Regensburgerin Heckel aufgrund ihrer Bronzemedaille in der Einzelwertung die leichte Favoritenbürde schultert.

Bei den Männern heißt der große Favorit auf der Langstrecke Samuel Fitwi (LG Vulkaneifel), der in Dublin auch um die Medaillen mitlaufen wollte, dann aber mit Problemen zu kämpfen hatte. Der schnellste DLV-Athlet in Dublin Filimon Abraham (LG Festina Rupertiwinkel) hat indes nicht gemeldet. Fitwi wird in Sonsbeck unter anderem von den weiteren Cross-EM-Startern Johannes Motschmann (SCC Berlin), Markus Görger (LG Region Karlsruhe) und Jonathan Dahlke (TSV Bayer 04 Leverkusen) gefordert, die jedoch teilweise auch Doppelmeldungen für die Mittelstrecke abgegeben haben. In der Klasse U23 sind unter anderem Julius Hild (SSC Hanau-Rodenbach) und Nick Jäger (TSV Penzberg) mit dabei.

Auf alle Starterinnen und Starter wartet ein schwieriges Geläuf und aller Voraussicht nach tiefer Boden. „Das ist halt Cross“, sagt Werner Klein. „Da kann man sich nie so richtig drauf einstellen.“ Doch genau diese Bereitschaft, sich dennoch der Herausforderung zu stellen, das zeichne gute Crossläufer und -läuferinnen aus. „Die Guten nehmen die Bedingen an, wie sie sind“, sagt Werner Klein. Und beim Familientreffen der Läufer in Sonsbeck sind nunmal die besten Crossläufer Deutschlands am Start.

Erstmals wird eine Deutsche Meisterschaft im Crosslauf auch im Livestream zu sehen sein: leichtathletik.de überträgt am Samstag in Kooperation mit dem ausrichtenden SV Sonsbeck die Cross-DM 2021 im Willy-Lemkens-Sportpark in Sonsbeck live. Am Samstag finden Sie auf leichtathletik.de ab 10:15 Uhr alle DM-Wettbewerbe von der U18 bis hin zu den Seniorinnen und Senioren in einem Livestream!
(Quelle: Leichtathletik.de)

15.12. Dreikönigen-Cross des TVJ Kapellen erneut abgesagt
Neuss-Kapellen.
Wie schon im Vorjahr hat der TV Jahn Kapellen die für den 9. Januar vorgesehene 28. Auflage des Dreikönigen-Crosslaufs gestrichen.

Ein Déjà-vu von der unangenehmen Art. Vor etwas mehr als einem Jahr hieß es in einer Pressemitteilung des TV Jahn Kapellen mit Blick auf die im Jupp-Breuer-Stadion geplante 28. Auflage des Dreikönigen-Crosslaufs: „Wir beugen uns Covid-19 und müssen den Umfang der abgesagten Sport-Veranstaltungen im Rhein-Kreis Neuss erweitern.“ Verbunden mit dem optimistischen Zusatz: „Bleibt gesund! Wir freuen uns auf Euch in 2022.“ Doch daraus wird nichts, denn der 1979 zum ersten Mal veranstaltete und im neuen Jahr für den 9. Januar vorgesehene Crosslauf des TV Jahn fällt wiederum aus. Diesmal schreibt der Verein: „Aufgrund der aktuellen Situation in Sachen Covid-19 und der unvorhersehbaren Entwicklung hat sich die Abteilung Leichtathletik zur erneuten Absage entschieden. Bleibt gesund & und auf ein Neues in 2023!“

Mehr Glück hatte vor knapp einem Monat die DJK Novesia mit ihrem 48. Erftlauf gehabt. Beim Comeback nach einjähriger Pause gab es mit 1042 Meldungen sogar einen neuen Rekord zu notieren. Die alte Marke (1001) datierte aus 2019.
(Quelle: NGZ)

v.l.n.r.: 2. Markus Mey, 1. Julien Jeandrée, 3. Philipp Keil

13.12. Julien Jeandrée gewinnt Siebengebirgs-Halbmarathon
Bad Honnef-Aegidienberg.
"Endlich wieder Laufen im Siebengebirge“. Auch das mäßige Wetter, mehr als 400 Höhenmeter und die scharfen Pandemiemaßnahmen (2G) konnten den 367 Teilnehmern den Spaß am Siebengebirgs-Halbmarathon nicht verderben. Aufgrund der strengen Auflagen bot der Veranstalter Tri Power Rhein-Sieg in diesem Jahr nur die halbe Distanz an. Start war wieder am Aegidienberger Gangpferdezentrum, Ziel im trockenen Bürgerhaus. Dort durften die Läufer jedoch nicht lange verweilen. Nach Erhalt der Finishermedaille ging es entlang der Zielverpflegung direkt wieder raus.

Gesamtsieger wurde Julien Jeandrée in der Zeit von 1 Stunde und 16 Minuten. Der Bonner hatte kurzfristig nachgemeldet und wurde seiner Favoritenrolle gerecht. "Spontan habe ich mich dazu entschlossen heute mal meine Kletterfähigkeiten zu testen. Meine Beine waren bei diesem nass kalten Dezembermorgen auch gut bedient am Ende", sagte der 27-Jährige, der im kommenden Jahr für den TSV Bayer 04 Leverkusen startet. Auch sein ärgster Verfolger Markus Mey tauchte unverhofft an der Startlinie auf. Der 51-Jährige aus der Eifel lief für seinen erkrankten Trainingskollegen Maciek Miereczko und blieb in 1:19:14 h zwei Minuten hinter dem Sieger. Knapp dahinter wurde Philipp Keil Dritter.

Bei den Frauen gewann Marlen Günther (LAZ Puma Rhein-Sieg) in 1 Stunde und 34 Minuten vor Joanna Tallmann (1:36:01) und Franziska Schneider (beide VfL Waldbreitbach, 1:38:01). Für 2022 wird wieder neben dem Halbmarathon auch die Durchführung der Volldistanz angepeilt.

Ergebnisse:
Männer: 1. Julien Jeandrée (Laufladen Bonn) 1:16:32 Stunde, 2. Markus Mey (Sebamed Team/1. M50) 1:19:14, 3. Philipp Keil (Laufsport Jäkel) 1:19:58, 4. Andreas Erdrich (SSF Bonn/1. M40) 1:23:03, 5. Marco Fuchs (Milers Colonia) 1:23:17.
Frauen: 1. Marlen Günther (LAZ) 1:34:22 Stunde, 2. Joanna Tallmann 1:36:01, 3. Franziska Schneider (beide VfL Waldbreitbach) 1:38:01, 4. Deike Glaeser (SSG Königswinter) 1:42:45, 5. Julia Respondek 1:43:58.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

12.12. Cross-EM: Alina Reh mit fulminanter Aufholjagd zu Bronze – Silber für DLV-Team
Es hatte zu Beginn nicht danach ausgesehen, als würde Alina Reh am Sonntag einen Medaillen-Erfolg bei der Cross-EM einfahren. Doch nach einer starken Aufholjagd belohnte sich die 24-Jährige überraschend mit Bronze und durfte zugleich mit der deutschen Mannschaft Silber in der Team-Wertung bejubeln. Konstanze Klosterhalfen lief auf den 5. Rang.

Paukenschlag von Alina Reh (SCC Berlin): Die 24-Jährige hat am Sonntag in Dublin (Irland) eine fulminante Aufholjagd hingelegt und sich bei den Cross-Europameisterschaften mit der Bronzemedaille belohnt. In 26:53 Minuten belegte die Athletin des SCC Berlin hinter Karoline Bjerkeli Grovdal (Norwegen; 26:34 min) und Meraf Bahta (Schweden; 26:44 min) den dritten Rang. Durch weitere vordere Platzierungen, unter anderem von Konstanze Klosterhalfen (TSV Bayer 04 Leverkusen), fuhr das DLV-Team in der Mannschafts-Wertung gar die Silbermedaille ein.

Dabei hatte es anfangs überhaupt nicht nach einem Medaillen-Erfolg von Alina Reh ausgesehen. Zwar hielt sich die Athletin des SCC Berlin zu Beginn des Rennens im vorderen Teil des Feldes auf, doch es war vor allem Konstanze Klosterhalfen, die die Hoffnungen auf einen deutschen Erfolg nährte. Die WM-Dritte über 5.000 Meter setzte sich zusammen mit sechs Athletinnen an der Spitze ab, während sich Alina Reh auf die Verfolgung konzentrierte.

Nach etwa 3.400 Metern hatte sich aus dem Sextett ein Trio gebildet: Konstanze Klosterhalfen führte das Rennen vor Meraf Bahta und Karoline Bjerkeli Grovdal an. Alina Reh sammelte derweil die aus der ursprünglichen Spitzengruppe fallenden Athletinnen ein und arbeitete sich sukzessive nach vorne. Nach gut 4.900 Metern konnte Konstanze Klosterhalfen das hohe Tempo nicht weiter mitgehen und musste ihre beiden Kontrahentinnen ziehen lassen. Alina Reh nutzte die Gunst der Stunde und überholte schließlich auch ihre Landsfrau, ehe sie wenig später die Bronzemedaille bejubeln durfte.

Alina Reh: Schwäbische Alb im Kopf als Geheimrezept
„Das Rennen war sehr gut für mich. Vorne ging es extrem schnell los. Da habe ich mir schon gedacht, dass ich versuchen werde, die Athletinnen später wieder einzusammeln. Das ist mir gut gelungen. Die letzte Runde war dann meine, gerade mit den letzten zwei Hügeln. Da habe ich mich an die vielen Trainingseinheiten auf der Schwäbischen Alb erinnert, das hat motiviert“, freute sich Alina Reh im Anschluss an das Rennen. Für die 24-Jährige endet das Jahr nach ihrem Erfolg damit versöhnlich, nachdem sie die Olympischen Spiele in Tokio (Japan) verletzungsbedingt verpasst hatte.

Konstanze Klosterhalfen beendete das Rennen schließlich in 27:12 Minuten auf dem fünften Rang. „Ich hatte mich super gefreut hier am Start zu stehen. Ich weiß noch nicht ganz genau, woran es gelegen hat. Aber es war ganz schön tough. Aber ich freue mich für das Team und über die Medaille für Alina. Jetzt kann ich es kaum erwarten in der Hallen-Saison zu zeigen, was ich draufhabe, denn ich bin eigentlich in guter Form“, sagte Konstanze Klosterhalfen. Noch vor zwei Wochen hatte sie beim Sparkassen-Cross in Pforzheim vor Alina Reh triumphiert.

Auch die weiteren deutschen Starterinnen trugen dazu bei, dass das DLV-Team schlussendlich in der Mannschafts-Wertung Silber belegte. Domenika Mayer (LG Telis Finanz Regensburg; 28:47 min) wurde 21., Vera Coutellier (ASV Köln; 28:55 min) 25., Celine Kaiser (LAC Freiburg) kam nach 29:28 Minuten ins Ziel.
(Quelle: Leichtathletik)

Manfred Habrunner, Geschäftsführer der Belkaw und Jochen Baumhof, Organisationsleiter TV Refrath, trafen sich zu Übergabe des Zertifikats.

11.12. Carbon Footprint für 47. Königsforst-Marathon
Der Königsforst-Marathon ist auch 2021 klimaneutral
Bergisch Gladbach.
RUN GREEN - RUN HAPPY ist nicht nur einfach ein Slogan, sondern gewachsener Anspruch für mehr Nachhaltigkeit eines der ältesten Landschaftsläufe Deutschlands. In enger Zusammenarbeit mit Institut IfaS vom Umweltcampus der Hochschule Trier wurde für den Königsforst-Marathon akribisch eine umfangreiche Datengrundlage für die gesamten CO2-Emmissionen in Höhe von jährlich bis zu 9,7 t ermittelt. Dies ist im Vergleich zu vergleichbaren Laufveranstaltungen ein sehr guter Wert. ?Auch wenn der CO2-Fußabdruck für einen einzelnen Fluggast von Köln nach Sydney höher ist, wollen wir noch besser werden?, weiß Jochen Baumhof um das Optimierungspotential. Das trifft vor allem auf Art der Anreise der Läufer zu. Der Anteil durch die Anfahrt der Teilnehmer zum Lauf beträgt immerhin bis zu 80%. ?Wir möchten mit Anreizen und Aufklärung die Wahl der Verkehrsmittel im Sinne von umweltfreundlicheren Alternativen empfehlen?, lautet die Botschaft von Daniel Oßwald vom IfaS. Gefördert wurde die Auswertung vom EU-Projekt ZENAPA mit dem Ziel, Sportgroßveranstaltungen in Schutzgebieten wie dem Naturpark Bergisches Land so nachhaltig wie möglich zu gestalten.
 
BELKAW übergibt Zertifikate zum Ausgleich der CO2 - Emissionen
Das Konzept RUN GREEN wird von mehreren Partnern getragen und gefördert. Dies sind der heimische Energieversorger Belkaw, der Bergische Abfallwirtschaftsverband BAV, das Energiekompetenzzentrum :metabolon und der Entsorger Reloga. Belkaw Geschäftsführer Manfred Habrunner übergab die Urkunde für die Minderung von CO2- Emissionen in Höhe von 20t für die Jahre 2020 und 2021. Somit ist der CO2-Minderungsausgleich in Höhe von insgesamt 45t für die vier letzten Jahre sogar überkompensiert. Mit dem CO2-Ausgleich werden in Ghana die Anschaffung CO2-effizienter neuer Kochöfen gefördert.

Teilnehmer kompensieren ihre Anreise freiwillig CO2-neutral
Seit drei Jahren wird bei der Online-Anmeldung zusätzlich abgefragt, wer wie woher zum Königsforst-Marathon anreist. Dies sind wichtige Daten für die Erhebung. Sehr erfreulich sind die Anzahl und die Summe der Teilnehmer, die freiwillig CO2-neutral anreisen möchten. Sie können ein paar Cent pro Kilometer als Ausgleich bei der Online-Anmeldung spenden. So werden Mitte Januar 2022 die ersten 500,- Euro mit dem Forsthaus Steinhaus Bäume im Königsforst mit einer Schulklasse gepflanzt. Weiter Aktionen werden folgen. Der TV Refrath als Ausrichter hofft, dass dieser Beitrag in den kommenden Jahren noch steigen wird.
 
Wenn in Zukunft noch mehr Läuferinnen und Läufer aus Nah und Fern mit der Bahn anreisen und die optimale Anbindung der Kölner Stadtbahn KVB mit der Linie 1 nutzen oder zumindest Fahrgemeinschaften bilden ... haben Umwelt und wir alle gewonnen.  
(Autor & Copyright: Jochen Baumhof für Laufen im Rheinland)

10.12. 5. Team MAGENTA Spendenlauf powered by Samsung
Bonn.
Die Anmeldung zum 24-Stunden-Spendenlauf ist offen!. Spendenzweck: Flutopfer im Ahrtal.

Es wird wieder 2 Optionen der Teilnahme geben.

a) 10.-16.12. -> bundesweit und jeder wie er mag und kann
b) 15.-16.12. -> auf Laufbändern in Teams am Bonner Landgrabenweg (Telekom Campus)

NEU wird sein, dass sich alle Teilnehmer einmalig registrieren müssen, um in unser Plattform ihre Sponsoren einzutragen. Nur wer hier #dabei! ist, ist auch Teil des Spendenlaufs. Mitmachen für das Ahrtal!
https://www.afterjobrun.de/

09.12. „Rodenkirchen LÄUFT“ steigt mit Frühlingsstaffel und Halbmarathon
Kölner Laufklassiker erweitert nach Absage der Winterstaffel Pulheim sein Angebot für Staffelliebhaber und ambitionierte Läufer
Köln.
Unter dem Motto „Rodenkirchen LÄUFT“ locken die Triathleten des TV Rodenkirchen die regionale Running-Community am 13. März 2022 in den Kölner Süden. Neu im Zeitplan des traditionsreichen Kölner Laufklassikers stehen im kommenden Jahr eine Frühlingsstaffel und ein Halbmarathon. Damit reagiert die Kölner Sportagentur pulsschlag auf die Corona-bedingte Absage der von ihr veranstalteten und für den Januar geplanten GVG-Winterstaffel Pulheim.

„Leider mussten wir die GVG-Winterstaffel Pulheim aufgrund der aktuell schwierigen pandemischen Lage in Köln absagen. Eine Laufsaison ohne Staffelwettbewerb wollen wir natürlich nicht einfach so hinnehmen und haben uns dazu entschieden, „Rodenkirchen LÄUFT“ im März um eine Frühlingsstaffel und einen Halbmarathon zu erweitern“, erläutert Holger Wesseln von der Agentur pulsschlag. „So müssen Staffelliebhaber nicht auf ihr Teamerlebnis verzichten und auch ambitionierte Läufer kommen beim Halbmarathon auf ihre Kosten.“

Starterinnen und Starter, die den Einstieg in die Kölner Laufsaison bei der Pulheimer Winterstaffel in Angriff nehmen wollten, finden in Rodenkirchen ein vielfältiges Streckenangebot. Teamstarter können bei der Frühlingsstaffel mit ihren Freunden an den Start gehen und für ambitionierte Läufer gibt es neben dem 5 und 10-Kilometer-Lauf mit dem neuen Halbmarathon über 21,1 Kilometer ein absolutes Highlight. Für den Laufnachwuchs bietet pulsschlag einen Schülerlauf und eine Juniorstaffel an. Dagegen entfallen im kommenden Jahr der Bambinilauf und die Doppelwertung aus 5 und 10 Kilometern.

Zeitplan

09:00 Uhr: Ausgabe der Startunterlagen
10:00 Uhr: Start 1,5 km Schülerlauf (bis einschl. 2007)
10:30 Uhr: Start 5 km Lauf und 10 km Lauf
10:40 Uhr: Start Staffeln 4 x 5 km (Zielschluss: 3:00 Stunden Nettolaufzeit)
10:40 Uhr: Start Halbmarathon
10:50 Uhr: Siegerehrung Schülerlauf
11:45 Uhr: Siegerehrung 5 km und 10 km
13:15 Uhr: Siegerehrung Staffeln und Halbmarathon
13:40 Uhr: Zielschluss

Alle Infos zur Veranstaltung: www.rodenkirchen-laeuft.de
(Mitteilung: Pulsschlag)

08.12. GVG-Winterstaffel ist abgesagt!
Pulheim.
Aufgrund der weiterhin schwierigen pandemischen Lage, der damit verbundenen Einschränkungen und der viel zu geringen Anmeldezahlen findet die Pulheimer Winterstaffel 2022 nicht statt!

Aber: Eine Laufsaison ohne Staffelwettbewerb wollen wir nicht hinnehmen. Wir erweitern deshalb den Frühjahrsklassiker Rodenkirchen Läuft um eine 4 x 5 km-Staffel und hoffen, dass wir euch zahlreich im Forstbotanischen Garten begrüßen können.

Lass euch euer Teamerlebnis nicht nehmen und kommt im März nach Rodenkirchen!

Alle Infos rund um die Staffel-Edition in Rodenkirchen findet ihr auf der Homepage von Rodenkirchen Läuft.

Alle bereits gemeldeten Teilnehmer erhalten von uns eine E-Mail mit den weiteren Optionen.

In diesem Sinne: Blicken wir optimistisch nach vorn und wünschen euch: bleibt gesund und achtet auf euch.

Euer pulsschlag-Team

07.12. Siebengebirgs-Halbmarathon findet statt
Bad Honnef-Aegidienberg.
Der Siebengebirgs-Halbmarathon kann am kommenden Sonntag stattfinden. Das gab der Veranstalter auf seiner Internetseite bekannt. Um die Durchführung der Veranstaltung so wahrscheinlich wie möglich zu halten, wird in diesem Jahr ausschließlich ein Halbmarathon unter Anwendung der 2G-Regeln angeboten. Ab 9 Uhr werden die 500 Teilnehmer (ausgebucht!) in Aegidienberg am Gangpferdezentrum auf die landschaftlich schöne Strecke gehen. 2020 fiel der von Marathon-Rhein Sieg/TRI POWER Rhein-Sieg ausgerichtete, beliebte Siebengebirgsmarathon der Pandemie zum Opfer. Im nächsten Jahr sollen wieder 1000 Teilnehmer auf beide Strecken (Marathon und HM) geschickt werden.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

06.12. Wieder deutscher Rekord: Amanal Petros brilliert im Marathon von Valencia
Zweiter deutscher Rekord innerhalb von sechs Wochen. Und die zweite deutsche Marathon-Bestmarke innerhalb eines Jahres in Valencia: Amanal Petros hat am Sonntag seine eigenen Rekord auf 2:06:27 Stunden geschraubt. Auch Tom Gröschel nimmt aus der selbsternannten "Ciudad del Running" eine Bestzeit mit nach Hause.

Die selbsternannte "Ciudad del Running" – Stadt des Laufens – hat ihrem Namen am Sonntag wieder einmal alle Ehre gemacht. Und das besonders aus deutscher Sicht: Amanal Petros (TV Wattenscheid 01) steigerte in Valencia auf der Strecke seiner Bestleistung seinen eigenen deutschen Rekord um weitere 51 Sekunden. Auf Platz elf eines Weltklasse-Feldes kam der 26-Jährige nach 2:06:27 Stunden ins Ziel. Im Vorjahr hatte er dort noch in 2:07:18 Stunden den deutschen Rekord von Arne Gabius geknackt.

Valencia liegt Amanal Petros. Das hatte er auch sechs Wochen zuvor unterstrichen. Denn da war in der spanischen Stadt auch der deutsche Halbmarathon-Rekord fällig gewesen: Mit einer Zeit von 1:00:09 Stunden hatte Amanal Petros dort nach 28 Jahren Carsten Eich an der Spitze der Rekordlisten abgelöst. Und schon angedeutet, dass er in blendender Verfassung ist.

"Relaxed und selbstbewusst"
„Das war wieder ein Superding, das Aman hier abgeliefert hat“, sagte sein Trainer Tono Kirschbaum, der seine Athleten vor Ort betreute, „und das, obwohl das heute bestimmt der windigste Tag des Jahres in Valencia gewesen ist. Das erinnerte schon an einen Lauf an der Nordsee.“ Amanal Petros hatte das Rennen eigentlich noch schneller angehen wollen, die nicht idealen Bedingungen verhinderten das allerdings.

„Bei dem Wind hat er das dann klug gemacht und sich eine großen Gruppe eingereiht“, sagt Tono Kirschbaum, „er war sehr fokussiert. Bei Kilometer 27 hatte ich einmal Sorgen, weil er da am Ende der Gruppe war – aber bei Kilometer 37 war schon klar, dass Aman hier mit einer guten Zeit durchkommt. Er ist das alles relaxed und selbstbewusst angegangen.“

Als zweitbester Deutscher kam auf Platz 26 Tom Gröschel ein. Der Läufer vom TC Fiko Rostock, der ebenfalls zur Wattenscheider Trainingsgruppe von Tono Kirschbaum zählt, verbesserte seinen Hausrekord deutlich um 1:42 Minuten auf 2:11:03 Stunden. Der Platz an der Spitze war heiß umkämpft. Nach mehreren Führungswechseln auf den letzten Kilometern hatte der Zweitplatzierte des Vorjahres Lawrence Cherono (Kenia; 2:05:12 h) knapp die Nase vorn vor Chalu Deso (Äthiopien; 2:05:16 h) und Philemon Kacheran (Kenia; 2:05:19 h).

Pfeiffer und Dattke müssen aufgeben
Mit einer Zeit unter 2:15 Stunden gab Konstantin Wedel (LG Telis Finanz Regensburg) sein Debüt auf der 42,195 Kilometer langen Strecke: Er belegte in 2:14:41 Stunden den 50. Platz, seine schnelle Durchgangszeit im Halbmarathon (1:05:38 h) konnte er dabei nicht ganz bis ins Ziel bringen. Olympia-Teilnehmer Hendrik Pfeiffer (TV Wattenscheid 01) war laut Informationen seines Vereins schon mit gesundheitlichen Problemen an den Start gegangen. Er hatte die Halbmarathon-Marke in 1:05:29 Stunden passiert – die 35-Kilometer-Marke erreichte er dann aber nicht mehr.

Ähnlich erging es auch Debütantin Miriam Dattke (LG Telis Finanz Regensburg), die mit einer ersten rasanten Streckenhälfte von 1:11:32 Stunden gestartet war. Begleitet von ihrem Vereinskollegen Tim Ramdane Cherif als Tempomacher konnte sie diesen vielversprechenden Kurs noch bis Kilometer 30 fortsetzen. Dann aber sind von der 23-Jährigen keine weiteren Zeiten mehr notiert.

Laura Hottenrott (PSV Grün-Weiß Kassel) war das Rennen ähnlich offensiv angegangen, auch bei ihr schwanden am Ende die Kräfte. Aber sie kämpfte sich durch: In 2:38:34 Stunden finishte sie ihren vierten Marathon auf Platz 111 der Frauen-Wertung. Im Frühjahr hatte sie in Enschede in 2:28:02 Stunden ihre Bestleistung aufgestellt. Schnellste Frau war in Valencia die 33 Jahre alte Kenianerin Nancy Jelagat Rotich, die nach 2:19:31 Stunden den größten Erfolg ihrer Karriere feiern konnte.
(Quelle: Leichtathletik.de)

05.12. Konstanze Klosterhalfen führt DLV-Team zur Cross-EM
Mit Vera Coutellier, Jonathan Dahlke, Sonja Vernikov und Hamza Hariri starten vier weitere Athleten aus dem Rheinland in Dublin

Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) präsentiert am Donnerstag sein Team für die Cross-Europameisterschaften in Dublin. Im DLV-Aufgebot für Irland stehen 30 Läufer und Läuferinnen. Damit gehen sechs vollbesetzte Mannschaften an den Start. Angeführt wird das starke Team von der WM-Dritten Konstanze Klosterhalfen.

Die Crossläufe in Darmstadt und besonders Pforzheim haben an den zurückliegenden Sonntagen die Weichen für die Nominierung gestellt. Jetzt steht das deutsche Team für die Cross-EM in Dublin (Irland; 12. Dezember): Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) schickt in sechs Wettbewerben insgesamt 30 Läuferinnen und Läufer an den Start.

"Selbstverständlich berücksichtigen wir bei unserer Reiseplanung auch die aktuellsten Entwicklungen in der Corona-Pandemie sowie die gesetzlichen Rahmenbedingungen und Sicherheitsvorkehrungen in Deutschland und Irland", erklärt DLV-Chefbundestrainerin Annett Stein und fügt hinzu, dass sich daher die Planung auch kurzfristig ändern könne. "Stand jetzt ist aber: Wir werden in allen sechs Wettbewerben sowohl im Einzel als auch mit den Mannschaften um vordere Platzierungen und Medaillen kämpfen!"

Mit ihrem furiosen Sieg von Pforzheim hat Konstanze Klosterhalfen (TSV Bayer 04 Leverkusen) sich nach vierjähriger Pause eindrucksvoll im Gelände zurückgemeldet. Die Olympia-Achte über 10.000 Meter führt als wohl aussichtsreichste deutsche Starterin das DLV-Team für Dublin an. Ganz sicher kann auch Alina Reh (SCC Berlin), die in Pforzheim gleich zu Beginn des Rennens gestürzt war, vorne mitlaufen und zugleich zu einem starken deutschen Mannschaftsresultat beitragen. Für dieses werden drei von fünf Läuferinnen und Läufern je Mannschaft gewertet.

Das DLV-Team für die Cross-EM 2021 Dublin:

FRAUEN
Athletin    Verein
Vera Coutellier    ASV Köln
Céline Kaiser    LAC Freiburg
Konstanze Klosterhalfen    TSV Bayer 04 Leverkusen
Domenika Mayer    LG Telis Finanz Regensburg
Alina Reh    SCC Berlin

MÄNNER
Athlet    Verein
Filimon Abraham    LG Festina Rupertiwinkel
Jonathan Dahlke    TSV Bayer 04 Leverkusen
Markus Görger    LG Region Karlsruhe
Johannes Motschmann    SCC Berlin
Samuel Fitwi Sibhatu    LG Vulkaneifel

WEIBLICHE U23
Athletin    Verein
Selma Benfares    LC Rehlingen
Kim Bödi    VfL Sindelfingen
Eva Dieterich    Laufteam Kassel
Lisa Oed    SSC Hanau-Rodenbach
Sonja Vernikov    LAZ Puma Rhein-Sieg

MÄNNLICHE U23
Athlet    Verein
Florian Bremm    TV 1862 Leutershausen
Julius Hild    SCC Hanau-Rodenbach
Nick Jäger    TSV Penzberg
Maximilian Pingpank    Hannover Athletics
Malte Propp    TC FIKO Rostock

WEIBLICHE U20
Athletin    Verein
Emma Heckel    LG Telis Finanz Regensburg
Mia Jurenka    VfL Sindelfingen
Johanna Pulte    SG Wenden
Jasmina Stahl    Hannover 96
Anneke Vortmeier    ASV Duisburg

MÄNNLICHE U20
Athlet    Verein
Benjamin Dern    LAZ Birkenfeld
Julian Gering    LG Vogtland
Hamza Hariri    LSG Eschweiler
Kurt Lauer    LAZ Ludwigsburg
Bastian Mrochen    LG Reinhardswald
(Quelle: Leichtathletik.de)

04.12. Silvesterlauf rund um die Steinbachtalsperre findet als virtueller Spendenlauf statt
Euskirchen.
Der diesjährige Silvesterlauf des Lauf Club Euskirchen wird als virtueller Spendenlauf für die Flutopfer der Region vom 19.12.2021 bis 16.01.2022 stattfinden.

Es werden die Distanzen 5km, 10km oder Halbmarathon als Run & Walk angeboten.

Die Flut im Juli hat immense Schäden angerichtet. Am Damm der Talsperre und auch an zahlreichen Sportstätten. Deswegen werden die Erlöse des Laufes komplett an den SG2009Ahrtal gespendet. Zusätzlich zum Startgeld kann freiwillig auch gespendet werden.

Dank unserer Sponsoren sind die Kosten für die Organisation schon gezahlt.

Vielen Dank für die Unterstützung der Unternehmen:
Raiffeisenbank Voreifel eG.- Axa Becker & Jonen-Lemm Werbeagentur

Laufen Sie mit! Helfen Sie mit! Jeder Euro wird gespendet!

Anmeldung unter:
http://www.taf-timing.de/?q=silversterlauf2021-euskirchen
(Mitteilung: LC Euskirchen)

03.12. Virtueller Sparda-Bank Silvesterlauf steigt zum Jahreswechsel
„Running4Kids“: Sparda-Bank West e.G. spendet für die ersten 1.000 Teilnehmer 25 Euro an „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.“ +++ 3 Strecken im Angebot: 5 km, 10 km oder Halbmarathon
Köln.
„Running4Kids“ - das war schon immer das Spenden-Motto des Altstadtlaufs, bei dem die Lauf-Community der Region alljährlich im Sommer mit zahlreichen Starterinnen und Startern laufend Geld für einen guten Zweck gesammelt hat. Insgesamt 333.000 Euro spendete die Sparda-Bank West e.G. in den letzten sieben Jahren beim Altstadtlauf zu Gunsten der „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.“. Für die einzigartige Spendenlauf-Aktion mobilisierte RTL in den letzten Jahren dabei immer wieder seine Promis um Moderator-Urgestein und Stiftung RTL – Wir helfen Kindern-Botschafter Wolfram Kons.

Damit das großartige Engagement des langjährigen Partners des Altstadtlaufs auch in der kalten Jahreszeit nicht endet, ruft die Sparda-Bank West e.G. gemeinsam mit der Kölner Sportagentur pulsschlag zum virtuellen Silvester-Lauf auf. Nach der erfolgreichen Premiere in 2020, bei der 50.000 Euro erlaufen wurden, steigt vom 30. Dezember bis 1. Januar wieder das virtuelle Saisonhighlight. Teilnehmen können alle, die mit ihrem eigenen Run die große Spendenaktion aktiv unterstützen möchten.

„Nach dem großen Erfolg bei der Premiere rufen wir die Laufcommunity auf gemeinsam mit uns die erfolgreiche Spendenaktion „Running4Kids weiterleben zu lassen. Die Sparda-Bank West e.G. spendet für die ersten 1.000 Anmeldungen pro Teilnehmer je 25 Euro an die Stiftung RTL - Wir helfen Kindern e.V.“, freut sich Veranstalter Holger Wesseln. „Unser ehrgeiziges Ziel ist es dabei erneut, alle 1.000 Plätze zu vergeben und die maximale Spendensumme von 25.000 Euro einzusammeln.“

Ab sofort können sich interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland ein Startticket für den virtuellen Kampf gegen die Zeit und den inneren Schweinehund auf der offiziellen Homepage www.dein-silvesterlauf.de sichern. Dort gibt es auch eine Social Wall auf der alle ihren persönlichen Beitrag posten können.

Gestartet werden kann der persönliche Lauf innerhalb der drei Tage (30. Dezember – 1. Januar) egal, wo man sich gerade befindet. Im Angebot gibt es drei verschiedene Laufstrecken über 5 und 10 Kilometer sowie den Halbmarathon (21,1 Kilometer.). Die Startgebühr für den „Run Basic“ beträgt 6 Euro, der „Run Classic“ kostet 9 Euro und das limitierte „Run Premium Paket“ mit exklusivem Inhalt ist für 21 Euro zu haben. Wenn man sich für „Run Classic“ oder „Run Premium-Paket“ entscheidet, hat man sogar die Möglichkeit bis zu drei Ergebnisse in das Ergebnis-Portal hochzuladen.

Infos zur Anmeldung sowie den aktuellen Spendenstand findet man auf der offiziellen Webseite: www.dein-silvesterlauf.de
(Mitteilung: Pulsschlag für Laufen im Rheinland)

02.12. Virtueller 58. Nikolauslauf auf der Erpeler Ley vom 1.-19. Dezember 2021
Erpel.
Liebe Läuferinnen und Läufer,
aufgrund der Coronakrise kann auch der diesjährige Nikolauslauf nur als   virtueller Lauf stattfinden. Das Konzept sieht wie folgt aus:

 - Gestartet werden kann im Zeitraum vom 01. - 19. Dezember  2021 (Streckenschilder rote Markierung)
- Start/Ziel wie bisher am Friedenskreuz auf dem Plateau der Erpeler Ley
- Wir bieten folgende Strecken an:
1.575 m – 1 große Waldrunde (M/W 8 bis M/W 11; Startgeld 1,00 Euro)
3.150 m – 2 große Waldrunden (Startgeld 4,00 Euro)
9.450 m – 6 große Waldrunden (Startgeld 4,00 Euro)
- Anmeldung zum Lauf unter www.tus-erpel.de (auf der Unterseite "Nikolauslauf" / "Anmeldung")
- Nach der Anmeldung erhaltet Ihr einen Link, mit dem Ihr nach dem Lauf  Eure Zielzeit online mitteilen könnt
- Es erfolgt keine Platzierung nach Gesamtwertung oder Altersklassen  - Das Startgeld von 1,00 EURO bzw. 4,00 EURO je Lauf und je Starter/in überweisen an:
Bank:                            Sparkasse Neuwied
Kontoinhaber:               TuS Erpel 1911 e.V.
IBAN:                            DE 16 5745 0120 0009 0150 90 BIC:                              MALADE51NWD
Verwendungszweck:   Vorname, Name, Verein/Ort.

- Infos unter Tel. 02644-7627 (ab 18 Uhr)
- Eine Urkunde kann  online ausgedruckt werden.

Viel Spaß beim virtuellen Nikolauslauf wünscht Euch der TuS Erpel
(Mitteilung: TuS Erpel für Laufen im Rheinland)

01.12. JETZT Anmelden zum 60. Westenergie Marathon „Rund um den Baldeneysee“ am 09. Oktober 2022 in Essen
In weniger als 10 Monaten ist es wieder so weit: ein guter Zeitpunkt, schon einmal kräftig die Werbetrommel zu rühren, denn auch eine Traditionsveranstaltung braucht in der Vorlaufzeit Ausdauer und Vorbereitung. Die mittlerweile 60. Auflage des Westenergie Marathons „Rund um den Baldeneysee“ startet am Sonntag, 09. Oktober 2022 um 10.00 Uhr. Damit ist das sportliche Großereignis aus dem Eventkalender der Stadt Essen einfach nicht mehr weg zu denken. Insgesamt werden am zweiten Oktoberwochenende wieder über 2000 Aktive aus weiten Teilen von Deutschland und aus dem Ausland erwartet.  

Der Westenergie Marathon am Baldeneysee bietet alles, damit dieser Tag in unvergesslicher Erinnerung bleibt. Kein anderer Marathon hat eine so schnelle Strecke in einer so reizvollen landschaftlichen Umgebung. Selbstverständlich sind die exakt 42,195 km, die sich auf zwei Runden um den Baldeneysee mit einer Wendeschleife in der ersten Runde aufteilen, nach internationalen Richtlinien vermessen.   
 
Aber auch die vielen Hobbyläufer, die den See umrunden, profitieren von dem flachen Profil, der sauerstoffreichen Luft und den Stimmungspunkten an der Strecke. Und wer sich die volle Marathondistanz noch nicht zutraut, kann die 16,7 km lange Seerunde laufen oder den Allbau-Staffelmarathon als 4er-Team.
 
Neben der einzigartigen Strecke versucht das Team um Organisationschef Gerd Zachäus alles, um den Teilnehmenden den bestmöglichen Service zu bieten. Bekannt und in der Szene überaus geschätzt ist die eingespielte, perfekte Organisation und die immer noch familiäre Atmosphäre. Man kennt sich.
 
Der Westenergie Marathon „Rund um den Baldeneysee“ gehört außerdem zu den wenigen Läufen dieser Größenordnung mit sehr günstigen Startgeldern, ohne qualitative Abstriche zu machen.
 
Nutzen Sie den Frühbucherrabatt von 35,- € (Marathon), 15,- € (Seerunde) und 60,- € (Staffelmarathon)!  
 
Eine Anmeldung ist nur online möglich. Alle weiteren Informationen finden Sie unter www.westenergie.de/marathon
(Mitteilung: Gerd Zachhäus für Laufen im Rheinland)

30.11. Berichte von den LVN-Crossmeisterschaften
Leverkusen.
Bayer-Läufer überzeugen beim LVN-Cross
Berit Scheid und Annasophie Drees gewinnen Titel bei den Frauen, Tom Klose schafft auf der Mittelstrecke der Männer Platz zwei. Auch der TSV-Nachwuchs zeigt sich in Topform. 

Ein Schönwetter-Lauf war das nicht am Sonntag in Neunkirchen-Seelscheid, aber die Lauf-Trainer des TSV Bayer 04 Leverkusen fanden das nicht weiter schlimm. Drei Grad, knöcheltiefer Schlamm, Spitzkehren und knackige Anstiege bei den LVN-Crosslauf-Meisterschaften bezeichneten Tim Husel und René Giesen als: „Ein perfekter Cross unter einer Meisterschaft würdigen Bedingungen.“ Und am Ende freuten sie sich über einige Titel und Podiumsplatzierungen für Bayer, ein ihrer Ansicht nach „durchaus ordentliches Ergebnis“.    

Gleich mehrere Podiumsplätze sicherten die TSV-Frauen auf der Mittelstrecke: Berit Scheid holte mit ihrem Sieg auch den LVN-Titel in der WU23. Pia Anna Stemski kam mit einem couragierten Rennen auf Rang drei. Den LVN-Mannschaftstitel eroberten die Leverkusener WJU18-Athletinnen Eva Leifeld, Anna Dittrich und Lara Christiansen.  

Auf der Langstrecke der Frauen (7,2 Kilometer) waren sechs große Runden à 1,2 Kilometer zu bewältigen. Annasophie Drees konnte sich direkt zu Beginn von ihren Mitstreiterinnen lösen und lief unangefochten zum LVN-Titel in der WU23. Auch Lotte Meyberg schaffte es mit einem dritten Platz in der Frauenwertung aufs Podium.  

Im Mittelstrecken-Rennen der Männer sicherte sich der 800-Meter-Spezialist Tom Klose auf der für ihn ungewohnt langen Strecke Platz zwei in der MU23. Die MJU18-Athleten Felix Wolber (5. Platz) und Max Powell (7. Platz) komplettieren das Ergebnis.   

Ein bis zum Ende spannendes Rennen gab es in der MJU20 ab: Erst in der letzten von fünf Runden konnte Kai Thomzik seine hartnäckigen Verfolger abhängen und nach langer Tempoarbeit auf Platz zwei laufen. „Am Berg habe ich gemerkt, dass die Lücke größer wird, da habe ich einfach nochmal mehr Gas gegeben“, erzählte er nach dem Rennen.   

Das Team der WJU16 mit Milana Lutz, Paulina Becker und Rona Schreier kam ebenfalls auf einen tollen Bronze-Rang, obwohl alle drei Läuferinnen noch der U14 angehören. Lutz wurde im Einzel zudem hervorragende Fünfte.  

Im Lauf der MJU16 lief der DM-Sechste über 800 Meter, Micha Frickenschmidt, ein mutiges Rennen und wurde mit Bronze belohnt. Bronze gab es auch für die Bayer-Mannschaft mit Frickenschmidt, Julian Mauer und Bo Lachnit. Mauer wurde zudem als M13er in der M14 Sechster. Ebenfalls überzeugt hat TSV-Neuzugang Fridtjof Motte (ASV Köln) als Vizemeister in der M14.  

Im Rahmenprogramm zeigten auch die jüngeren Bayer-Athlet*innen, dass ihnen das schwere Geläuf am Rande des LV Nordrhein nichts ausmacht. Im 1200-Meter-Cross der U14 siegte Anas Nzikou (M12) überlegen mit zehn Sekunden Vorsprung in 4:34 Minuten. Mona Brill (W12) kam bei den Mädchen auf den dritten Rang. Im Anschluss fand der gut besetzte 1000-Meter-Cross der U12 statt. Hier zeigten allen voran Ola Lachnit (M11) als Zweiter und Lilly Schüttelhöfer (W11) als Dritte bemerkenswerte Leistungen. Einzige TSV-Vertreterin in der U10 war Leonie Hübner, die über 500 Meter nach 2:15 Minuten als Vierte ins Ziel lief.

Das nächste Rennen der Leverkusener Cross Spezialisten findet am 4. Dezember beim Regio Cross in der Merheimer Heide statt. Es ist eine Neuauflage der Traditionsveranstaltung, die der TuS Köln rrh. und der TSV Bayer 04 Leverkusen gemeinsam ausrichten.

Rhein-Berg. 5 x Gold und je 1 x Silber und Bronze für TVR running team
Der Wiesenrundkurs bei den Landesmeisterschaften im Crosslauf in Neunkirchen-Seelscheid war ganz nach dem Geschmack der TVR-Crossspezialisten. Es war ein sehr erfolgreicher Auftakt der Saison vor
den Deutschen Crosslauf-Meisterschaften, die hoffentlich am 18.12. kurz vor Weihnachten im niederrheinischen Sonsbeck stattfinden. Die Strecke war ein tiefgründiges Wiesengeläuf, gespickt mit einigen kleinen aber giftigen Anstiegen und einigen Strohballen-Hindernissen.

Die vielfache Deutsche AK-Crosslaufmeisterin Antje Wietscher fühlte sich wie zu Hause, denn der Crosslauf ist  ihr Terrain. Für die schweren 3,6 km brauchte die Leichlingerin nur 17:30 min und ließ viele deutlich jüngere Konkurrentinnen als LVN-Meisterin der W65 hinter sich. Vereinskollegin Cornelia Türk musste in der W55 die Mönchengladbacherin Ulrike Wefers in Schach halten. Dies gelang der Bensberger mit 16:53 min zu 17:19 min auch nach der Doppelbelastung nach ihrem Sieg bei der Bockenberger Winterlaufserie am Vortag bravourös. Die dritte Goldmedaille holte sich überraschend Doris Remshagen in der W50. Für die Overatherin im TVR-Trikot war es ein schöner Erfolg nach langer Durststrecke. Dir drei Refratherinnen durften sich zudem über den Sieg in der Mannschaftswertung der Frauen-Altersklassen freuen. Zusätzlich gewann Carola Rentergent in der W55 noch die Bronzemedaille.

Das nennt man einen gelungenen Einstand: Marc Schneider trainiert erst seit wenigen Wochen unter den Fittichen von TVR-Coach Jochen Baumhof und holte gleich im ersten Rennen für das TV Refrath running team in seiner AK M40 den Landestitel. Der Mucher entschied nach 3,6 km und hartem Kampf im Endspurt gegen Sebastian Minke (Preussen Krefeld) in 14:43 zu 14:45 min das Rennen für sich. In der M50 freute sich Straßenläufer Frank Schröder (15:05 min) über seine Silbermedaille. René Grass war mit der Belastung vom Vortag in Bensberg noch nicht ganz locker und landete in 16:06 min auf den 4. Rang. Eine Muskelverletzung vom dritten TVR-Mann Liam Condon gleich in der Startphase verhinderte leider den möglichen Mannschaftstitel. Er musste den Wettkampf vorzeitig aufgeben. Auch wenn nicht alle TVR in der frühen Wintersaison am Start waren, kann sich die Ausbeute mit 5 Landestiteln sehen lassen.

Meckenheim. Der Meckenheimer SV nahm mit 16 Läuferinnen und Läufern teil, die sich auf dem matschigen Wiesengelände sehr beachtlich schlugen
Im Rahmenprogramm der Altersklassen U14, U12 und U10 gab es Medaillen und Schokonikoläuse für alle, die das Ziel erreichten. Vier Meckenheimer Nachwuchsathleten durften dann noch auf das Siegertreppchen klettern. Im Rennen der unter Zehnjährigen über 500 m holte sich mit einem couragierten Lauf Linda Nettersheim bei den Mädchen den Sieg, bei den Jungen lief Theo Dette ebenfalls beherzt auf Platz zwei. Den Lauf der Schüler unter zwölf Jahren über 1000 m gewann Michael Hahn, der Gewinner des LVN-Talentcrosses am 4.11. in Leverkusen, mit deutlichem Vorsprung, Ronja Schenkelberg erkämpfte sich Platz drei bei den Schülerinnen. Damit errang der MSV in den Nachwuchsrennen die meisten Podiumsplätze, sogar noch vor dem TSV Bayer 04 Leverkusen, der eine der Leichtahtletikhochburgen Deutschlands ist. Zwei vierte Plätze steuerten Max Offers in der U12 und Benjamin Groß in der U10 zu der tollen MSV-Bilanz bei. Insgesamt platzierten sich noch sechs weitere Schüler und Schülerinnen unter den Top Ten.

Über die Frauen-Langstrecke, dem ersten Rennen der Titelkämpfe, startete Susanne Hahn. Sechs Runden à 1200 m auf einem matschigen und überaus profilierten Wiesenparcours lagen vor ihr. Mit 29:14 Minuten über die 7,2 km holte sie sich mit fast 2 Minuten Vorsprung Sieg und Titel. Die Läuferin, die zu ihrer Zeit als Leistungssportlern sechsmal bei Crosslauf Weltmeisterschaften die deutschen Farben vertreten hat, hätte mit ihrer Zwischenzeit sogar die Frauen-Mittelstrecke gewonnen.
(Autor & Copyright: Mareike Brischke, Jochen Baumhof & Frank Hahn)

29.11. Bonner Nikolauslauf findet nicht statt
Bonn.
Zwei Wochen vor dem geplanten Termin am 12. Dezember wurde jetzt der Bonner Nikolauslauf abgesagt.
"Als wir im Sommer die Anmeldung für den Lauf unter 2G Bedingungen gestartet haben, waren wir zuversichtlich, dass bis zum Herbst genügend Menschen im Land geimpft sind und die Rahmenbedingungen sich so weit verbessert haben, dass wir mit dieser Entscheidung Planungssicherheit erhalten. Wie sich gerade zeigt, reicht selbst dieses Vorgehen nicht aus", sagte Veranstalter Lars Gomann, dem die Entscheidung sehr schwer gefallen ist. Den 800 bereits vorangemeldeten Läufern werden die Teilnahmegebühren erstattet. Die Planungen richten sich nun auf das kommende Jahr. Die Ausgabe des Laufs ist für den 11. Dezember 2022 geplant. Dann, wie immer, am Sonntag nach Nikolaus und wieder mit SpeedRun, FunRun und Nikoläuschenlauf.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

26.11. Laufen im Rheinland - Streaming-Tipp für Sonntag
LVN-Crossmeisterschaften in Breitscheit - ab 12.00 Uhr

https://www.youtube.com/channel/UCEMhCnMJztrDpUxB4sSjjeA

25.11. Absage Bedburger Nikolauslauf 2021  
Bedburg.
Leider müssen wir auch dieses Jahr den Bedburger Nikolauslauf ausfallen lassen. Der geschäftsführende Vorstand hat sich die letzten beide Abende intensiv mit der aktuellen Coronasituation und der neuen Coronaschutzverordnung auseinander gesetzt und alle Positionen und Argumente ausgiebig diskutiert.
 
Schweren Herzens haben wir dann einsehen müssen, dass wir als Verein 2G bei einer Veranstaltung nicht so umgesetzt bekommen, wie es der Ernst der Lage erfordert. Hinzu kommt unsere gesamtgesellschaftliche Verantwortung, wir wollen kein zusätzlicher Hot Spot sein.
 
Die Anmeldegebühr der bereits angemeldeten Sportlerinnen und Sportler werden wir selbstverständlich zurück erstatten. Bitte gebt uns hierfür etwas Zeit, wir müssen das Prozedere mit unserem Veranstaltungsdienstleister klären.
 
Der Bedburger Silvesterlauf steht aktuell noch zur Prüfung, hier wollen wir die Entwicklung der nächsten Wochen abwarten, allerdings haben wir die Online-Anmeldung erstmal geschlossen.
(Autor & Copyright: Stefan Dolfen für Laufen im Rheinland)

24.11. Puma wird neuer Ausrüster für den Köln Marathon
Anmeldung ab sofort möglich
Köln.
Gute Nachrichten für die Veranstalter des Generali Köln Marathon: Mit PUMA konnte ein neuer Ausrüster für die 24. Auflage der am 2. Oktober 2022 stattfindenden Veranstaltung gewonnen werden.

„Nach unserem erfolgreichen PUMA Running-Relaunch mit leistungsfähigen und läuferorientierten Produkten, freuen wir uns nun sehr darüber, in den kommenden Jahren Partner einer der bekanntesten Laufevents Europas zu sein. Der Köln Marathon bietet seit jeher eine Bühne für besondere Sportmomente, zu denen wir als Marke zukünftig mit unserer Sportexpertise und Leidenschaft beitragen möchten“, so Anja Egger, PUMA Head of Marketing Central Europe.

Die mehrjährige Partnerschaft beinhaltet die Ausstattung der über 2.000 ehrenamtlichen Helfer der Veranstaltung mit funktioneller Bekleidung. Außerdem stellt PUMA das offizielle Teilnehmershirt des Generali Köln Marathon.

Markus Frisch, Geschäftsführer der Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH: „PUMA ist eine innovative Marke mit weltweiter Strahlkraft. Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Neustart mit einem alten Partner, der uns schon von 2002 bis 2009 begleitet hat.“

Bereits Anfang 2021 hat PUMA erfolgreich seinen Wiedereintritt in den Running-Bereich gefeiert. Um im Running neue Standards zu setzen, hat PUMA seine Running-Produkte beeindruckend überarbeitet und neue Technologien entwickelt, um der Trägerin und dem Träger einen mühelosen Lauf zu ermöglichen.

Die neuen Key Styles Deviate, Velocity und Magnify Nitro sind das Ergebnis jahrelanger Forschung und zahlreicher Tests. Alle Modelle sind mit der innovativen Schaumtechnologie NITRO ausgestattet. Der PUMA NITRO-Schaum macht die Schuhe extrem leicht und reaktionsfreudig und unterstützt Läufer so dabei, besonders energieeffizient und komfortabel zu laufen.

Als eine der weltweit führenden Sportmarken für Schuhe, Textilien und Accessoires in unterschiedlichsten Produktkategorien will PUMA mit den schnellsten Sportlern der Welt auf dem Platz stehen. Darum basiert die Marke PUMA auf den Werten, die aus Sportlern Spitzenathleten machen. Mit über 70 Jahren Erfahrung stellt PUMA innovative Produkte für die schnellsten Sportler der Welt her mit dem ultimativen Ziel, die schnellste Sportmarke der Welt zu sein. Zu seinen Performance- und sportlich-inspirierten Lifestyle-Produktkategorien gehören u. a. Fußball, Handball, Running & Training, Basketball, Golf und Motorsport. Durch Kooperationen mit weltweit bekannten und geliebten Designer-Labels bringt PUMA innovative und dynamische Designkonzepte in die Welt des Sports.  

Die Online-Anmeldung für den Generali Köln Marathon ist ab sofort möglich. Bei der größten Breitensportveranstaltung Nordrhein-Westfalens mit den Wettbewerben Marathon, Halbmarathon und Staffelmarathon werden rund 28.000 Teilnehmer erwartet.

„Wir gehen fest davon aus, dass wir im nächsten Jahr wieder Vollgas geben und der Generali Köln Marathon wieder ohne Einschränkungen in alter Größe und Qualität stattfinden wird“, so Frisch weiter.
(Autor & Copyright: Jan Broniecki für Laufen im Rheinland)

23.11. Verschiebung des 58. Aachener Winterlaufs
Aachen.
Liebe Läuferinnen und Läufer,
wir haben uns dazu entschieden, den Winterlauf nicht am 5. Dezember durchzuführen, sondern auf Ende März 2022 zu verschieben.

Die Gründe sind in Zusammenhang mit der Pandemie vielfältig: Verschärfung auf die 2G-Regel für alle Teilnehmer, Helfer und Zuschauer im Zielbereich, steigende Inzidenzwerte und die Appelle nahezu aller Wissenschaftler und Mediziner. Dies führt bei uns zu allerlei Kopfzerbrechen, Bauchgrummeln und ständigen Anpassungen aller Detailplanungen.

Wir glauben leider nicht, dass sich die Lage in den kommenden Tagen verbessert, sondern eher kurzfristig noch Auflagen oder Beschränkungen für den Winterlauf hinzukommen. Deshalb möchten wir Euch schon zwei Wochen vor dem Termin die Klarheit geben, dass wir den Winterlauf auf den 27. März 2022 verschieben möchten.

Wir planen und organisieren den Winterlauf im Ehrenamt, aus Begeisterung Euch in Bewegung zu bringen und eine schöne Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Unsere Freude bei der Organisation leidet derzeit stark.

Mit 1.500 Teilnehmern aus der Städteregion Aachen, halb NRW und unseren Freunden aus Belgien und den Niederlanden fühlen wir uns als Großveranstaltung, die viele Menschen zusammenbringt. Im Unterschied zu anderen, sehr kommerziellen Veranstaltungen (Bundesliga im Fußball und anderen Profisportarten, Weihnachtsmärkten) ist der Laufsport Euer und unser Hobby, das in der derzeitigen Situation – mit einer kritischen Situation im Gesundheitswesen - wieder zurückstecken muss.

Unter Euch gibt's sicherlich Einige, die unsere Situation nachempfinden können, selber beruflich oder privat mit Auswirkungen der Pandemie beschäftigt sind, und andere, die sich nun verwundert die Augen reiben. Zur Ablenkung nach 1,5 Jahren Pandemie, zur Freude am Laufen hätten wir Euch gerne am 2. Advent einen Winterlauf angeboten, sehen die Rahmenbedingungen aber als ungünstig an.

Eure Startplätze übernehmen wir für den März-Termin. Wenn Ihr dann nicht teilnehmen könnt, auch für den Winterlauf im Dezember 2022.

Lauft weiter, bleibt gesund – in dieser seltsamen Zeit!
https://www.atg-aachen.de/winterlauf
(Mitteilung: ATG)

22.11. Erftlauf-Comeback bringt Rekordergebnis
Neuss.
So viele Aktive wie vor der 48. Auflage der Traditionsveranstaltung hatten noch nie gemeldet. Letztlich kamen auf der Wolker-Anlage knapp 900 ins Ziel. Organisatorisch lief bei der DJK Novesia Neuss trotz der Corona-Pause alles glatt.

Die Freude darüber, dass der Erftlauf nach Corona-bedingter Pause am Samstag zum 48. Mal über die Bühne gehen konnte, war kaum zu übersehen: 1042 Meldungen gingen ein, was nach den 1001 Teilnehmern 2019 wieder einen neuen Rekord bedeutete. Rund 882 Aktive gingen bei bestem Laufwetter auf der Ludwig-Wolker-Anlage an den Start und kamen ins Ziel.

„Wir sind sehr zufrieden mit den Zahlen und hatten überall große Starterfelder“, sagte Henri Käsbach, Leichtathletik-Abteilungsleiter der DJK Novesia. „Besonders in den Schüler-Läufen gab es einen großen Zuwachs, so dass die Läufe nochmals getrennt werden mussten“, ergänzte sein Stellvertreter Maximilian Rhine-Gritz. Pünktlich und bei strahlendem Sonnenschein gingen die Läuferinnen und Läufer auf ihre Strecken, beschallt von der neuen Soundanlage und einem gut gelaunten Moderator Klaus Gaspers in Topform. Bei den Schüler- und Jugendläufen ging es immer erwartet knapp zu, aber auch über die fünf Kilometer lange Novesia-Runde blieb es bis zum Ende spannend: Nur sechs Sekunden trennten die ersten drei Finisher Dmitrii Korneev, Lothar Wyrwoll und Alex Paulien. Bei den Frauen hingegen war die Sache eindeutig: Sonja Vernikov gewann mit großem Vorsprung vor Eva Henneke und Annika Niederau, aber die drei ersten Läuferinnen blieben unter der magischen 20-Minuten-Marke. Im Ziel gab es wie üblich warmen Tee und erstmals auch kaltes Wasser als Durstlöscher der Stadtwerke Neuss. Beim Lauf über 15 Kilometer setzte sich wie erwartet Volker Goineau von der LG Braunschweig bei seinem ersten Start in Neuss in einer Zeit von 51:52 Minuten durch – mit der Zeit war er nicht ganz zufrieden, mit Strecke und Veranstaltung schon. Habtom Tedros von der TG Neuss, der bei den vorigen Läufen in Neuss fast schon ein Abo auf den Sieg hatte, konnte aufgrund einer Erkältung nicht an den Start gehen, schaffte es aber auch nicht, komplett auf den Erftlauf zu verzichten. Er zeigte sich höchst kollegial und begleitete seinen Bekannten Goineau die gesamte Strecke über auf einem Tretroller und machte sich auch in der Rolle als Motivator und Tempomacher gut.

„Es hat alles reibungslos geklappt und es gab wieder viel Lob für die Organisation und die schöne Strecke rund um den Reuschenberger Wald“, sagte Maximilian Rhine-Gritz. Einziges Ärgernis aus Sicht der Organisatoren: Die Schilder, die die Strecke markierten, wurden zum Teil geklaut und zerstört – dank Streckenposten und Sperrung der Straßen durch die Polizei aber auch kein Problem. Auch hochrangiger Besuch kam auf die Ludwig-Wolker-Anlage. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Sportamtsleiter Uwe Talke und sein Vertreter Christian Stoffels sowie Peter Ott von der SPD schauten den Läuferinnen und Läufern zu. Landtagsabgeordneter Jörg Geerlings feuerte seine Frau Marie-Florence auf der Novesia-Runde an, Sascha Karbowiak (SPD) aus dem Stadtrat ging sogar selber an den Start.

„Alle Sponsoren sind auch über die Pause dabeigeblieben und unterstützen uns weiterhin, zum Teil sogar mit noch größerem Engagement als vorher – einen großen Dank an alle dafür!“, sagte der Novesia-Abteilungsleiter Henri Käsbach und ergänzte: „Es war eine runde und gelungene Veranstaltung und viele haben sich gefreut, dass der Lauf in der Form stattfinden konnte. Läuferinnen und Läufer, aber auch alle Zuschauer und Helfer hatten viel Spaß beim Erftlauf, das war schön zu sehen.“ Trotz Teilnehmerrekord bei der 48. Auflage war es nicht zu voll auf der Anlage und laut Maximilian Rhine-Gritz „so entspannt, wie lange nicht, es gab keinerlei Komplikationen“, sagte er. „Alle waren sehr diszipliniert und haben sich an die Regeln gehalten – Kuchen und Suppe gab es nur mit Maske. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr und dann das große Jubiläum.“
(Quelle: NGZ)

21.11. Jacob Kiplimo schnappt sich den Halbmarathon-Weltrekord
Es ist bereits der vierte neue Weltrekord im Halbmarathon binnen eines Jahres: Jacob Kiplimo aus Uganda hat am Sonntag in Lissabon die Welt-Bestmarke des Kenianers Kibiwott Kandie auf 57:31 Minuten geschraubt.

Jacob Kiplimo hat am Sonntag den Lissabon-Halbmarathon mit einer Weltrekord-Zeit gewonnen. Der 21-jährige Läufer aus Uganda, der vor einem Jahr auch Weltmeister über die genau 21,0975 Kilometer lange Distanz geworden war, erreichte eine Zeit von 57:31 Minuten. Damit unterbot der Youngster die bisherige Bestzeit von Kibiwott Kandie um eine Sekunde. Der Kenianer war vor einem Jahr in Valencia 57:32 Minuten gelaufen.

Bereits nach vier Kilometern konnten die Tempomacher nicht mehr mit Jacob Kiplimo Schritt halten, der fortan alleine an der Spitze lief. Mit Zwischenzeiten von 13:40 und 27:05 Minuten stürmte der Olympia-Dritte über 10.000 Meter, der vor zwei Jahren schon bei der Crosslauf-WM mit einer Silbermedaille überrascht hatte, durch die 5- beziehungsweise 10-Kilometer-Punkte. Seine folgende 15-Kilometer-Zwischenzeit von 40:27 Minuten ist die schnellste je gelaufene Zeit über diese Distanz. Sie kann jedoch nicht als Weltrekord anerkannt werden, da an diesem Punkt keine Kampfrichter postiert waren.

Zwischenzeitlich sah es so aus als ob Jacob Kiplimo den Weltrekord in Lissabon um fast 40 Sekunden unterbieten könnte. Doch bei Gegenwind auf den letzten drei Kilometern verlor der 21-Jährige noch einige Sekunden pro Kilometer. Am Ende hatte er dennoch einen riesigen Vorsprung vor zwei äthiopischen Läufern: Huseyidin Mohamed Esa wurde in 59:39 Minuten Zweiter vor dem zeitgleichen Gebre Beyata Dibaba.

Bestzeit für Junghannß, blutige Blasen für Pfeiffer
Eine neue Bestmarke stellte auf Platz 19 des Elite-Rennens der deutsche Geher Karl Junghannß (Top Team Thüringen) auf. Der 25-Jährige hatte schon in der Vergangenheit immer wieder Qualitäten im Straßenlauf unter Beweis gestellt. In Lissabon war er nach 63:42 Minuten im Ziel – 2021 Platz 14 in Deutschland. Keinen guten Tag hatte dagegen Hendrik Pfeiffer (TV Wattenscheid 01), der sich in einem neuen Schuhmodell laufend blutige Blasen an beiden Füßen zuzog und auf Platz 22 nach 65:17 im Ziel war.

Schnellste Frau war in Lissabon Tsehay Gemechu Beyan. Die Äthiopierin gewann in 66:06 Minuten vor den Kenianerinnen Daisy Cherotich und Joyce Chepkemoi, die nach 66:15 beziehungsweise 66:19 Minuten im Ziel waren. Hier blieb die Weltrekord-Zeit von Letesenbet Gidey (62:52 min) außer Reichweite. Die Äthiopierin hatte Ende Oktober Ruth Chepngetich (Kenia) an der Spitze der Rekordlisten abgelöst, welche wiederum im April in 64:02 Minuten einen neuen Weltrekord aufgestellt hatte.
(Quelle: Leichtathletik.de)

20.11. ASC Rosellen beschließt Auflösung
Neuss.
Der Ausdauer Sport Club von 1987 war mal eine große Nummer in Deutschland. Nachwuchsprobleme und die Corona-Krise bescheren dem Verein nun das Aus. „Zum 31.12.2021 löst sich der ASC Rosellen auf.“ Doch Heinz London, langjähriger Vorsitzender des Ausdauer Sport Clubs von 1987 und neben Wolfgang und Ute Jenke einziges im Verein verbliebenes Gründungsmitglied, weiß, wie viel Herzblut in diesem kleinen, aber stets besonderen Klub steckt. „Darum ist uns diese Entscheidung auch so schwergefallen.“

Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, zu der die Vorsitzende Dr. Tina Püthe mehr als die Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder begrüßen konnte, wurden Fakten geschaffen: Bis auf eine Gegenstimme stimmten alle Versammlungsteilnehmer dem Auflösungsbeschluss zu. London erläutert die Gründe: „Nachwuchsprobleme, Überalterung und letztlich auch die Auswirkungen des durch Corona verursachten Lockdowns. Übungsleiter und Leistungsträger haben entweder aufgehört oder sind nach einem Umzug in einen anderen Verein gewechselt.“

Rückblickend stellt er jedoch fest: „Wir können stolz auf das Erreichte sein. Uns Läufer und Läuferinnen fehlte damals die Wertschätzung auch für damals bereits errungene Meisterschaften auf Kreis- und Verbandsebene. Wir haben alles erreicht, was wir uns damals vorgenommen hatten. Wir wollten unabhängig sein und uns nicht in einem Großverein zerreiben lassen. Wir wollten eine eigene Kassenhoheit und eine eigene Vereinnahmung von Fördermittel; wir wollten keinen Kampf mehr um eine Ausschankkonzession führen. Auch wollten wir Leistungssport und Breitensport gleichberechtigt fördern und dazu geeignete Trainer beschäftigen. Wir wollten auch keinen Kampf mehr um die Verteilung der Hallen- und Platznutzungszeiten. Unser Ziel war die Teilnahme an Meisterschaften, und wir waren sehr erfolgreich. Unsere Damenteams haben im Marathon, Halbmarathon, Berglauf und Crosslauf Deutsche Meisterschaften errungen.“ Ihn schmerzt zudem das Aus für den seit 1986 überregional bekannten Abendlauf mit rund 1000 Teilnehmern. „Auch ein Magnet für viele Schulen und Kindergärten.“

Doch die Entscheidung steht: „Wir machen im Dezember noch ein großes Weihnachtsfest – und dann ist Schluss.“ Als Liquidator bestimmte die Versammlung den bisherigen Kassenwart Jürgen Rödingen.
(Quelle: NGZ)

19.11. Erftlauf der Novesia meldet sich zurück
Neuss.
Wegen Corona verzichtete die DJK Novesia Neuss im Vorjahr auf die Ausrichtung ihrer Traditionsveranstaltung. Trotz der steigenden Inzidenzen ist die Nachfrage der Aktiven nach der 48. Auflage hoch, die Starterlisten sind gut gefüllt.

In Zeiten der Corona-Pandemie sind Wettkämpfe schon fast zur Rarität geworden. Am Samstag kehrt ein bisschen Normalität und Tradition in den Sportherbst zurück: Die 48. Auflage des Neusser Erftlaufs rund um die Ludwig-Wolker-Anlage steht nach der Absage im vergangenen Jahr auf dem Plan und lockt Läuferinnen und Läufer aus dem gesamten Rhein-Kreis und weit darüber hinaus nach Neuss.

„Nach dem Jahr Pause freuen wir uns nun richtig, dass der Erftlauf wieder stattfinden kann und können es kaum erwarten“, sagt Henri Käsbach, Abteilungsleiter Leichtathletik bei der ausrichtenden DJK Novesia Neuss. „Mit den Anmeldezahlen sind wir zufrieden, die 1000 werden vermutlich noch geknackt und es könnte ein neuer Rekord werden.“ Uwe Bünzel, 2. Vorsitzender im Verein, lobt die Zusammenarbeit mit der Stadt Neuss, die auch sehr eine Normalisierung der Sportangebote begrüßt. Da der Großteil der Veranstaltung unter freiem Himmel stattfindet, ist keine Kontaktverfolgung nötig. Der Verein erklärt auf seiner Homepage, dass laut der aktuellen Corona-Schutzverordnung des Landes NRW für Freiluftveranstaltungen mit bis zu 2500 Teilnehmern/Besuchern die Zugangsbeschränkung nach der 2G/3G-Regel entfällt. Es gelten die üblichen AHA-Regeln und im Zelt sowie Umkleiden und Toiletten bleibt die Maskenpflicht bestehen. Wäre der Erftlauf eine Woche später terminiert gewesen, wäre der Aufwand wohl deutlich höher gewesen. Schließlich soll ab nächster Woche in Nordrhein-Westfalen auch im Freizeitbereich die 2G-Regel gelten.

Hauptlauf geht seit 1977 über 15 Kilometer
Anfang Beim ersten Erftlauf betrug die Streckenlänge noch zwölf Kilometer. Sieger waren damals Hans Holtz in 38:35 Minuten und Christa Kofferschläger in 46:17 Minuten.

Verlängerung 1977 wurde der Hauptlauf auf die noch heute gelaufenen 15 Kilometer verlängert. Männer-Sieger damals Bernd Kofferschläger in 48:27 Minuten.

Hattrick Der erste Läufer, der den Erftlauf dreimal in Folge gewann war bei den Männern zwischen 1991 und 1993 Martin Grüning. Bei den Frauen gelang das zwischen 2006 und 2008 Petra Maak.
(Quelle: NGZ)

18.11. Mondorfer Weihnachtslauf ist abgesagt
Niederkassel-Mondorf.
Kurzentschlossen hat der Lauftreff Mondorf seinen traditionellen Weihnachtslauf nun doch abgesagt. "Wir hatten lange gehofft, aber vor dem Hintergrund steigender Fallzahlen und der aktuellen Entwicklung ist es nicht darstellbar, mit aktuell fast 600 Anmeldungen eine entspannte und angenehme Laufveranstaltung durchzuführen", begründete Michael Schoring die Absage. Zusammen mit seinem Orga-Team wurde entschieden, den 27. Mondorfer REWE Weihnachtlauf am 28. November 2021 abzusagen.Für alle Angemeldeten Teilnehmer sind die Startgebühren bisher nicht eingezogen worden. Wer jedoch gerne für die EKKK eine Spende machen möchte, kann dieses unter www.ekkk.de tun. Im nächsten Jahr soll der Weihnachstlauf am 27. November stattfinden.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

17.11. Zum 6 x beim RTL Spendenmarathon dabei!
Siegburg.
Der RTL Spendenmarathon wir helfen Kindern wird dieses Jahr bei der  Kelly-Challenge wieder ein Team Luke und dem Team Lilly und Leon starten. Wie in den letzten Jahren wird es von Sportlern des Leichtathletik Zentrums, Lehrkräften und Schülern des Anno Gymnasiums unterstützt.

Die Veranstaltung  startet am Donnerstag um 18.00 Uhr bei RTL in Köln und endet am Freitag um 18.00 Uhr.

Alle Teilnehmer werden unter der 3G+ Regel teilnehmen um alle zu schützten und ihr Bestes geben um Kinder zu unterstützen.

Das Team Luke wurde vom Japanischen Sportartikel Hersteller MIZUNO ausgestattet.
(Autor & Copyright: Thomas Eickmann für Laufen im Rheinland)

15.11. Platinman Tim Dally eilt zum fünften Sieg in Folge
Hennef-Winterscheid.
Endlich wieder Platin(wo)man, freuten sich die insgesamt 248 Teilnehmer am Sonntag beim härtesten Traillauf in der Region, der unter Beachtung der 3G-Regel stattfand. Für die Läufer bedeutete das, kein gemeinsamer Start sowie keine Duschen und keine Siegerehrung. Mittels Chip-Zeitnahme wurden die Athleten zwischen 10 und 12 Uhr im Zehn-Sekunden-Takt auf die 26,6-Kilometer lange Strecke mit knapp 1000 Höhenmetern oder beim Platinman-Light über 13,2 Kilometer mit 454 Höhenmetern geschickt.
Schnellster war, wie bei den vorherigen vier Austragungen, Tim Dally. Der Siegener vom Sport Schneider Trail Team blieb in 1 Stunde, 58 Minuten und 40 Sekunden als einziger Läufer unter der Zwei-Stunden-Marke. Der Vorsprung des 35-Jährigen betrug stattliche zehn Minuten. Zweiter wurde Manuel Skopnik (TV Refrath, 2:08:47) vor Johannes Artz (Köln, 2:11:16). Bei den Frauen gewann Lise Dewits (2:26:13) ebenso deutlich vor Franziska Schneider (Waldbreitbach, 2:32:12) und Caterina Schneider (LT Ennert, 2:44:25). Den Platinman-Light gewannen Dierk Stenzel (1:07:24) und Phyllis Emiliah Mayer (1:08:03).

Ergebnisse:
Männer: 1. Tim Dally (Sport Schneider Trail Team) 1:58:40 Stunde, 2. Manuel Skopnik (TV Refrath/1. M45) 2:08:47, 3. Johannes Artz (Cologne Running Crew) 2:11:16, 4. Moritz Flader (LG Gummersbach) 2:16:07, 5. Arne von Schilling (VfL Waldbreitbach) 2:16:30.
Frauen: 1. Lise Dewits 2:26:13 Stunden, 2. Franziska Schneider (Selbstläufer SV Altenahr) 2:32:12, 3. Caterina Schneider (LT Ennert/1. W50) 2:44:25, 4. Corinna Hönscheid (1. W40) 2:44:32, 5. Daniela Zoll (LG Gummersbach) 2:53:18.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

14.11. Cross-Premiere ein voller Erfolg
Leverkusen.
Der 1. Talent- und Speedcross an der Kalkstraße wird von mehr als 200 Teilnehmern gut angenommen. Leverkusener Siege bei Frauen und Männern. 

Die Organisatoren waren schon zufrieden, bevor am Samstag der erste Startschuss gefallen war: Mehr als 200 Voranmeldungen zum 1. Talent- und Speedcross des TSV Bayer 04 Leverkusen hatte es gegeben, damit wurden die Erwartungen hinsichtlich der Teilnehmerzahl weit übertroffen. Viele Landeskaderathleten waren dem Aufruf von Landestrainer René Giesen gefolgt, sich auf dem Wiesengelände an der Kalkstraße einem ersten Härtetest in der noch jungen Cross-Saison zu unterziehen. Das freute den Coach sehr.

Pünktlich um 11:45 Uhr erfolgte dann der erste Start. Die Bedingungen: Typisch für einen Crosslauf. Heißt: Schön glitschig. Dauerregen in der Nacht hatte dafür gesorgt, dass der mit zahlreichen Richtungswechseln gespickte Parcours noch anspruchsvoller wurde. Besonders die eigens angeschüttete „Bayer-Rampe“, ein kurzer, aber giftiger Anstieg, verlangte den Aktiven höchste Konzentration ab.

In den Vorläufen des Speedcross ging es vom ersten Meter an ordentlich zur Sache. Aber schnell war klar, dass keiner der Favoriten das Risiko eingehen wollte, durch einen Sturz im Pulk das Finale zu verpassen. Am Ende gab es bei Frauen und Männern Leverkusener Siege durch Berit Scheid und Tom Klose. Platz zwei bei den Frauen holte Annasophie Drees, ebenfalls eine TSV-Läuferin. 

Bei den Schülern zeigte sich nach Ansicht von Landestrainer Giesen ebenfalls ein erfreulich hohes Leistungsniveau. Die Rennverläufe waren packend, teilweise wurden die Sieger im Fotofinish auf der Ziellinie ermittelt. 

Tim Husel, beim TSV der Nachwuchs-Koordinator, führte als Sprecher mit exzellenter fachlicher Expertise durch das straff getaktete Programm und zeigte einmal mehr, warum er zu den gefragtesten Moderatoren für Leichtathletikveranstaltungen in Deutschland zählt. Für die mitgereisten zahlreichen Betreuer hatte das TSV Cateringteam um Kerstin Scheid eine Vielzahl an leckeren Speisen im Angebot, sodass auch hier kein Wunsch unerfüllt blieb. 

Am Ende waren die Organisatoren um Tobias Kofferschläger, René Giesen und Till Grommisch hoch zufrieden und kündigten an, dass einer zweiten Auflage des Bayer Talent- und Speedcross im kommenden Jahr nichts im Wege steht.

Nachwuchs vom LAZ Puma und SV Hellas testet erfolgreich sein Crosslauf-Qualitäten 
Auf einem knapp 400m langen Rundkurs mit einem Hügel, mehreren Heuballen und engen Kurven, konnten sich einige Nachwuchsathleten des LAZ Puma Rhein-Sieg und SV Hellas Siegburg hervorragend in Szene setzen. Im Lauf der M12 und M11 belegte  Daniel Richard Brandt Platz 9 (M12/ SV Hellas e.V. Siegburg Triathlon) in einer Zeit von 4:56min über 1189m vor seinen Teamkollegen vom LAZ Puma Rhein Sieg Jan Stausberg (4. M12/ 4:57min) und Oskar Haury (5. M12/ 5:01min). In der Altersklasse M14 zeigte ein LAZ-Trio ein mutiges Rennen über 1586m. Allen voran Simon Betz als 5. der M14 in 6:07min vor seinen Trainingspartnern Marco Böttcher (6./ 6:12min) und Tim Ostrominski (9./ 6:27min).

Der Sieg in der M12 ging an den Meckenheimer Sportverein. Der erst 11-jährige Michael Hahn gewann deutlich und souverän in 4:33 min.
(Autor & Copyright: Mareike Brischke und Thomas Eickmann für Laufen im Rheinland)

13.11. Computacenter Martinslauf Sindorf: Über 600 Weckmänner warteten im Ziel
„3 Läufe – 1 Start“: Kerpens Bürgermeister Dieter Spürck schnürte mit Martinsläufern die Laufschuhe +++ Sarah Schmitz und Maciek Miereczko siegen über die 10 Kilometer
Kerpen-Sindorf.
Gemeinsam mit den Zuschauern feierten am Freitagabend die Teilnehmer die dritte Auflage des Computacenter Martinslauf Sindorf powered by GVG Rhein-Erft. 635 Aktive, darunter 150 Bambini und Schüler, hatten sich angemeldet, um gemeinsam mit Sankt Martin die Laufschuhe zu schnüren. Prominentester Martinsläufer an diesem Abend war Kerpens Bürgermeister Dieter Spürck. Auf dem Programm standen neben dem Hauptlauf für Erwachsene der GVG-Schülerlauf und der Bambinilauf. Die Ulrichschule fungierte erneut als Gastgeberin und beherbergte den Start- und Zielbereich an der Hegelstraße. Und im Ziel winkte jedem Finisher als Belohnung ein leckerer Weckmann.

„Nach einem Jahr Corona-bedingter Pause dürfen wir uns über eine erfolgreiche dritte Auflage freuen und bedanken uns ganz besonders beim VfL Sindorf und den Partnern Computacenter und GVG Rhein-Erft. Dank der tatkräftigen Unterstützung des Vereins ist es wieder gelungen einen echten Wettkampf zu organisieren“, freut sich Holger Wesseln, der unter anderem mit seiner Agentur pulsschlag im Rhein-Erft-Kreis den Abendlauf Bergheim, den Frühlingslauf Frechen oder die Winter-Staffel in Pulheim ausrichtet. „Der Computacenter Martinslauf bietet der Running-Community beim Abschluss des Laufjahres eine wunderschöne Atmosphäre. Wir freuen uns jetzt schon auf das kommende Jahr.“ Die vierte Auflage des Computacenter Martinslauf Sindorf powered by GVG Rhein-Erft ist für den 10. November 2022 geplant, aber noch nicht offiziell bestätigt.

Der Sieg über zehn Kilometer ging in einem spannenden Rennen der Topläufer an Maciek Miereczko vom Sebamed TEAM in der Zeit von 34:11 Minuten. Hakim El Makrini vom Team der Kolpingstadt Kerpen (34:35) wiederholte seinen zweiten Platz aus dem Jahr 2019 vor Jonas Land (LAZ Puma Rhein-Sieg/36:21). Bei den Frauen hatte Sarah Schmitz vom ASV Köln (38:05) nach einem dritten Rang in 2019 am Freitagabend die Nase vorn vor Alice Lüchtefeld (Bunert – der Kölner Laufladen/41:20). Dritte wurde Li-Luna Burdak (LAV Habbelrath-Grefrath/44:55).

3 Läufe – 1 Start plus GVG-Schülerlauf und Bambinilauf
Die Organisatoren setzten beim Computacenter Martinslauf Sindorf powered by GVG Rhein-Erft auf ein „3 Läufe – 1 Start“-Event mit einer Mischung aus klassischem Straßenlauf und Laufevent, der Jung und Alt zum kollektiven Laufschuhschnüren animieren soll. Die drei Läufe fanden auf einem 3,3 Kilometer langen Rundkurs durch Sindorf mit Start und Ziel an der Ulrichschule statt. Teilnehmer konnten spontan entscheiden, wie viele Runden sie laufen möchten und wahlweise nach 3,3, 6,6 oder zehn Kilometern ins Ziel laufen. Am Ende gab es für jede Streckenlänge eine separate Wertung. Dabei war die 10-Kilometer-Distanz offiziell vermessen.

Der Startschuss fiel vergangenen Freitagabend mit dem 650-Meter langen Bambini-Lauf im Start- und Zielbereich an der Ulrichschule. Neben einem Weckmann konnten die ganz Kleinen nach dem Lauf um die Sindorfer Grundschule ihre verdiente Medaille entgegennehmen. Beim GVG-Schülerlauf ging es im Anschluss zwei Mal um die Ulrichschule (2 km) und im Ziel winkte allen, wie bei den Großen, ein leckerer Martinsweckmann.
(Autor & Copyright: Holger Wesseln für Laufen im Rheinland)

12.11. Platinman startet am Sonntag mit 3G-Regel
Hennef-Winterscheid.
Nachdem der Platinman im Vorjahr abgesagt werden musste, findet der härteste Traillauf in der Region am Sonntag unter Beachtung der 3G-Regel statt. Für die 400 gemeldeten Teilnehmer bedeutet das, am Eingang einen Nachweis vorzuzeigen, es keine Nach- oder Ummeldung, Sportgepäckaufbewahrung und Endverpflegung, sowie keine Duschen, keine Siegerehrung und keinen gemeinsamen Start gibt. Dank der Chips und der programmierten Zeitmessung werden die Läufer zwischen 10 und 12 Uhr alle paar Sekunden auf die 26,6-Kilometerlange Strecke mit knapp 1000 Höhenmetern geschickt. Als Entschädigung für diese Einschränkungen erhält jeder Finisher mit dem Lunchpaket nicht nur seine Medaille, sondern auch eine original Platinman-Bandana. Die anspruchsvolle Strecke wurde in diesem Jahr teilweise abgeändert. Am vermeindlichen Ende vor Winterscheid führt eine 5-Kilometer-Schleife ins Bröltal runter. An der Burg des Grafen Nesselrode geht es dann wieder hoch Richtung Ziel. Davon betroffen, ist auch der Platinman-Light über 13,2 Kilometer mit 454 Höhenmetern. https://wp.platinman.de/
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

11.11. Premiere des Bayer Talent- und Speedcross
Der TSV will den Crosslauf in NRW neu beleben und lässt am 13. November den Nachwuchs und arrivierte Athleten über einen spannenden Parcours rennen.
Leverkusen.
Auf der Wiese der Leichtathletikanlage an der Kalkstraße wird extra ein Hügel aufgeschüttet, damit es beim 1. TSV Bayer 04 Talent- und Speedcross am 13. November ab 11.45 Uhr auch so richtig zur Sache geht. Es wird gerannt, auf und ab und querfeldein. „Leider ist der Crosslauf in den letzten Jahren etwas in Vergessenheit geraten und es gab kein vielfältiges attraktives Angebot. Das möchten wir ändern“, erklärt Tobias Kofferschläger, der seit diesem Jahr beim TSV die Hauptverantwortung für den Laufbereich trägt.

Gerannt wird auf einer 400-Meter-Runde, „wir haben einen interessanten Kurs abgeflaggt“, verspricht Kofferschläger. Allein aus dem eigenen Verein werden rund 70 Athleten am Start sein. Die Schüler müssen je nach Alter drei oder vier Runden bewältigen, also 1200 oder 1600 Meter. Für Frauen, Männer und Jugendliche steht ein Speedcross über zwei Runden (800 Meter) auf dem Programm. Die schnellsten Acht bestreiten nach dem Vorlauf das Finale, alle anderen bekommen im Rennen der „lucky loser“ einen zweiten Einsatz.

Landestrainer René Giesen wird die Nachwuchswettbewerbe genau beobachten und zu einer Talentsichtung innerhalb des Leichtathletik Verbandes Nordrhein nutzen. Der Grundgedanke ist nicht neu, ähnlich machte es Kofferschläge von 2002 bis 2005 in Hilden. Daran will das TSV-Trainer-Duo nun anknüpfen und gerade jungen Läufern eine attraktive Startmöglichkeit bieten. Denn: „Der Crosslauf ist ein wichtiger Baustein in der Leistungsentwicklung“, betont Kofferschläger. Bahnläufer nutzen ihn vor allem in Herbst und Winter, um in der Vorbereitung auf den Sommer vor dem Start der Hallensaison neue Reize zu setzen. 

Die Ausschreibung zur Veranstaltung mit der Möglichkeit zur Anmeldung findet sich auf der Homepage des TSV Bayer 04 Leverkusen unter:
https://www.tsvbayer04-leichtathletik.de/events/tsv-bayer-04-talent-und-speed-cross/

10.11. LAZ Puma Rhein-Sieg Langstreckler beim New York Marathon
Am vergangenen Sonntag fand nach einjähriger Covid-19 Pause der 50. New York City Marathon statt. Mit Torsten Schneider und Rene Spanier nahmen zwei LAZ Athleten teil, die aufgrund des generellen Einreiseverbotes nur durch eine Sondergenehmigung in die USA einreisen konnten. Da diese erst 10 Tage vor dem Marathon erteilt wurde, war die Vorfreude kurz, aber dafür umso größer. Nach mehrtägigem, ausgiebigen Sightseeingprogramm ging es am Renntag morgens um 4 Uhr Richtung Startdorf. Ein großes Sicherheitskonzept und überwältigende Gastfreundschaft am Big Apple der Helfer prägten das Rennen. Die Stimmung auf der anspruchsvollen Stecke empfanden die beiden Athleten als herausragend. Für die New Yorker war das Comeback des Marathon ein wichtiges Zeichen auf dem Weg raus aus der Pandemie zurück zum Alltag. Nach 2:53:16 Stunden und fünf Brückenüberquerungen erreichten die beiden Läufer das Ziel im Central Park und konnten mit Platzierung 337 und 338 von insgesamt rund 30.000 Startenden mehr als zufrieden sein. Für Marathonlaufende ist der New York Marathon sicherlich immer ein Highlight. Unter diesen Rahmenbedingungen bleibt es für die beiden ein unvergesslicher Moment.
(Text: Torsten Schneider und Rene Spanier für Laufen im Rheinland)

09.11. Glückliche Gesichter beim Königsforst-Marathon
Bergisch Gladbach.
Am letzten Wochenende starteten über 1000 Läufer bei der Herbst-Edition des 47. Königsforst-Marathons durch die grüne Lunge des Rheinlandes. Nach einer Regennacht wurde es überraschend trocken und sogar richtig sonnig. Das freute nicht nur die Teilnehmer aus ganz Deutschland und einigen Nachbarländern, sondern auch die rund 80 Helfer vom Ausrichter TV Refrath running team.

Erster Köfo-Ultra über 63,3 km war ein Erfolg
Trotz vieler Konkurrenzläufe in NRW hatten sich 73 Läufer/innen für den erstmalig angebotenen Köfo-Ultra über 63,3 km angemeldet. Von den 50 gestarteten Ultras haben 23 Teilnehmer nach zwei Runden die Möglichkeit gewählt, „nur“ als Marathoni(a) zu finishen. Als erster Sieger der Geschichte wurde der Deutsche AK45 Meister im Ultratrail gefeiert: Markus Meinke (Milers Colonia/Dynafit) lief nach drei Halbmarathonschleifen in großartigen 4:36:36 std über die Ziellinie am Albertus-Magnus-Gymnasium in Bensberg. Es folgten auf den Plätzen Steffen Hager (5:06:48) und Thomas Dogen (5:22:17). Bei den Damen ließ sich die „Selbstläuferin“ Carina Jochum aus Altenahr den Sieg nicht nehmen. Frohgelaunt finishte die W45-Läuferin nach 6:00:47 std vor Nina Ropertz (6:07:35) aus Essen und Antje Kreisel (6:46:39) von der LT Gruiten-Neandertal.

Doppelstartschuss von Frank Stein und Manfred Habrunner
Pünktlich um 10.00 h schickte Orgachef und Moderator Jochen Baumhof mit einem Doppelstartschuss, abgegeben von Bürgermeister und Schirmherr Frank Stein und Manfred Habrunner, Geschäftsführer des heimischen Energieversorgers Belkaw, 1000 HM- und Marathonläufer, die traditionell zusammen starten, auf die Piste. Das neue Konzept mit den vier „Zeitzonen“ ist voll aufgegangen. Nach 3 ½ Minuten waren alle auf der Strecke. Der alte Fuchs Maciek Mierecko ließ im Halbmarathon-Rennen seine jungen Konkurrenten sich auf ersten Hälfte erstmal austoben, bevor der Erftstädter vom Team Sebamed das Zepter selbst in die Hand nahm. Der Deutsch-Pole gewann bereits zum dritten Mal den HM, diesmal in starken 1:12:32 std vor Max Kreitner (Bunert – Der Kölner Laufladen) und Lucas Worth (Milers Colonia), die Hand in Hand zusammen nach 1:12:51 std die Ziellinie überquerten. Auch Silke Schneider, ebenfalls für das Bunert Team aus Köln am Start, siegte souverän zum dritte Male in 1:27:24 std vor Sandra Sachs (LG Wuppertal/1:37:53) und Katrin Ratzlaff (1:38:20)

Tom Peiter gewinnt erstmals einen Marathon
Masterläufer zeigen den Youngster auf den Langstrecken oft die Hacken. Das war auch beim 47. Königsforst-Marathon auf der Halbmarathon- und Köfo-Ultra-Distanz so. Doch in der Königsdisziplin trug sich Tom Peiter von der LG Gummersbach in die Siegerlegende ein. Der 26jährige Oberberger setzte sich auf den letzten Kilometern in 2:45:06 std gegen Moritz Rothstein (RXDGear/2:46:37) und Oliver Baumert/2.54:06) durch. Nach dem Sieg von Nele Alder-Baehrens im Vorjahr schaffte es Doris Marquardt von der LAV Bonn Bad-Godesberg diesmal auf das oberste Treppchen. Sie siegte auf dem bergisch-welligen Kurs durch das größte Naturschutzgebiet im Großraum Köln klar in 3:08:40 std vor der vielfachen Deutschen W55-Meisterin Alexandra Schwartze. Die Masterläuferin vom OSC-Waldniel finishte in großartigen 3:18:56 std vor Martina Ottes (3:23:45). Die lange Anreise vom TSV Tutzing am Starnberger See hatte sich für die 43jährige gelohnt.

Tausend Fotos sagen mehr als Worte
Wolfgang Nass und sein Team von Sportonline.de und Köfo-M Hoffotograf Nils Loudon haben über 32.000 Bilder geschossen. Unglaublich. Diese Bilder zeigen, was Läuferglück ist. Gerade in diesen Zeiten sind diese Emotionen und Dankbarkeit besonders wichtig. Hoffen wir, dass die vierte Corona- Welle bis zum 48. Königsforst-Marathon am 20. März 2022 im Griff ist.
(Autor & Copyright: Jochen Baumhof für Laufen im Rheinland)

Start zum 24. Rursee-Marathon: Ganz rechts Katrin Eisefeld, in der Bildmitte (ganz in Schwarz) Markus Mey, die beiden späteren Sieger.

08.11. Fast 1000 Teilnehmer beim Rursee-Marathon
Einruhr.
Die Seriensieger Markus Mey und Katrin Esefeld haben die Königsdisziplin beim 24. Rursee-Marathon gewonnen. Insgesamt 932 Sportler gingen an den Start. Es war fast alles wie immer, sogar die Siegerinnen und Sieger, die Platzierten und die vielen Gesichter, die man bis vor zwei Jahren stets bei solchen Anlässen traf. „Es war ein wunderbares Wochenende“, verkündet Spendenläufer Peter Borsdorff am Montag auf seiner Facebookseite, nicht nur wegen 1650 Euro Spenden, die die Läuferfamilie an beiden Tagen für Hochwasseropfer in seine Sammeldose gesteckt hatten.

„Es ist alles glatt gelaufen, wir haben keine negativen Rückmeldungen, sondern nur viel Lob von allen Beteiligten bekommen“, freut sich auch Gerd Hüpgen vom Organisationsteam am Montagmorgen.
Der Rursee Marathon e.V. hat Mut gezeigt, hat Mehrarbeit auf sich genommen und wurde am Ende mit reichlich Lob aus der Läuferszene und hohen Teilnehmerzahlen belohnt. 932 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von drei Dreijährigen beim Kinderlauf bis zum 82-jährigen Bütgenbacher Helmut Henz, der selbst immer noch begeisterter Organisator von Laufevents in Ostbelgien ist, erreichten am Samstag und Sonntag den großen Zielbogen auf dem Parkplatz am Ortseingang in Einruhr.„Das ist eine stolze Zahl, auch wenn wir bei 1168 Voranmeldungen von einer noch höheren Finisher-Zahl ausgehen konnten“, sagt Hüpgen.

Ein Grund dafür, dass 236 Läufer und Walker (davon allein 203 bei den beiden Sonntagsläufen) nicht gekommen waren, dürfte das trübe Wetter am frühen Sonntagmorgen gewesen sein, das sich aber pünktlich zum Start aufhellte. Auch die grassierende Erkältungswelle (ohne Corona!) und der strenger gefasste Haftungsausschluss dürften ein Wörtchen bei den vielen Abmeldungen mitgespielt haben.
Die vielen Sportlerinnen und Sportler, die die schönen Naturstrecken unter die Laufschuhe nahmen, dürften es aber nicht bereut haben, auch wenn die teils matschigen Wege und das bekannt stramme Streckenprofil keine Rekordzeiten hergaben, besonders nach der langen wettkampflosen Zeit.

Und so tummelten sich in den Siegerlisten viele „alte Bekannte“, die auch beim letzten Rursee-Marathon ganz vorne mit dabei waren. „Markus will es heute langsam angehen lassen“, sagte Cheforganisator Alfred Hüpgen vor dem Start über den Sieger 2017 bis 2019, den Morsbacher Markus Mey, der für den TV Konzen und diesmal für das Sportteam von Helmut Peters startete.

In den vergangenen fünf Wochen nahm der 50-jährige Mey an Wettkämpfen in Tirol, Garmisch-Partenkirchen, Kassel, Hamburg und München teil. Und das sehr erfolgreich. Bei der Berglauf-Weltmeisterschaft holte Mey in der Altersklasse M50 die Silbermedaille. Auch über 5000 Meter auf der Bahn reichte es zu Platz zwei. Bei den deutschen Berglaufmeisterschaften gewann Mey seine Altersklasse. Genau wie bei der Deutschen Marathonmeisterschaft in München und beim Halbmarathon in Hamburg. Dass er am Sonntag für die Rursee-Runde sieben Minuten mehr brauchte als 2019, tat dem Triumph keinen Abbruch. Zweieinhalb Minuten nahm er seinem ärgsten Verfolger Niclas Schmühl am Ende ab, obwohl der Mainzer sich gegenüber 2019, als er Dritter wurde, um fast zwei Minuten verbesserte. Von den folgenden fünf Läufern kannten deren vier die anspruchsvolle Eifelstrecke bestens, starteten sie doch für eine der vielen Laufgemeinschaften aus der Region.

Das gilt mittlerweile auch für Katrin Esefeld, obwohl sie aus der Nähe von München kommt. Die 39-jährige Spitzen-Langstreckenläuferin, Duathletin, Triathletin, mehrfache Altersklassen-Siegerin bei der Ironman World Championship auf Hawaii und zweifache Deutsche Meisterin auf der Duathlon-Langdistanz hat den Rursee-Marathon vor Jahren kennen und lieben gelernt und die 42 Kilometer seither sieben Mal in Folge gewonnen. Auch jetzt, nach der Coronavirus-Pause. Und obwohl sie diesmal vier Minuten mehr für ihre Lieblingsroute benötigte, distanzierte die Mettenheimerin die Zweitplatzierte Birgit Kommer-Ritzka aus Alsdorf um mehr als 15 Minuten und kam als Gesamt-Vierzehnte ins Ziel in Einruhr. Bravourös auch: Tamara Fischer von Hansa Simmerath war an diesem Tag die drittschnellste Frau über die 42 Kilometer.

Starke Leistungen auch beim herausfordernden Lauf über die 16,5 Kilometer. Ganze 29 Sekunden trennten nach der anspruchsvollen Berg- und Tal-Strecke Sieger Julien Jeandrée vom Laufladen Bonn von Gael Dethier, der für den Eicherscheider Skikeller Kaulard & Schroiff unterwegs war. Der Streckenrekord, 55:47 Minuten, 2017 von Martin Heuschen aufgestellt, kam an diesem Tag nicht in Gefahr. Gründe: siehe oben.

Ein klares Bild bei den Frauen: Nach gut einer Stunde war auf dem Weg entlang des Obersees bereits der lange, blonde Zopf von Leichtathletiktalent Sonja Vernikov aus Mechernich zu erkennen, bei 1:06,26 Stunden blieb die Digitaluhr im Ziel für die schnelle junge Frau stehen, die seit einiger Zeit ebenfalls für den Skikeller startet. Ihre Teamkollegin Gaby Andres lief als Vierte über die Ziellinie, auch Maike Greuel (25) vom SC Komet Steckenborn kam noch unter die Top Ten der Frauen.

Bemerkenswert noch beim „16,5er“: Marita Horn vom Simmerather „Team coolart!“ und Wilfried Schmitz vom Steckenborner Kometen, beide Jahrgang 1944, bewältigten die Herausforderung an diesem Morgen mit Bravour, wobei Schmitz am Vortag sogar noch beim 5-km-Lauf gestartet war. Bei diesem Lauf ging auch der schon genannte Peter Borsdorff für sein Projekt „Running for Kids“ an den Start. Wie kommentierte er doch so schön seinen Start und das gesamte Wochenende: „Die Zeit spielt keine Rolle. An diesem Wochenende gab es nur Gewinner.“
(Quelle: AZ)

07.11. Computacenter Martinslauf Sindorf: Nachmeldungen bis Freitag möglich
Kurzentschlossene können sich bis kurz vor den Starts der einzelnen Wettbewerbe vor Ort oder online die Teilnahme sichern +++ „3 Läufe – 1 Start“: nach dem Corona-bedingtem Ausfall in 2020 locken der VfL Sindorf und pulsschlag wieder Sportbegeisterte in den Rhein-Erft-Kreis +++ Schüler und Bambini laufen um die Ulrichschule
Kerpen.
Wenn am kommenden Freitagabend, 12. November 2021, in Kerpen-Sindorf der Startschuss zum 3. Computacenter Martinslauf powered by GVG Rhein-Erft fällt, trifft sich die regionale Laufgemeinschaft zu einem ganz besonderen Breitensportevent für die ganze Familie. Denn nach dem Corona-bedingtem Ausfall im Jahr 2020 laden der VfL Sindorf und die Kölner Sportagentur pulsschlag im Beisein von Sankt Martin zum kollektiven Laufschuhschnüren. Auf dem Programm stehen neben dem Hauptlauf für Erwachsene der GVG-Schülerlauf und der Bambinilauf. Die Ulrichschule fungiert erneut als Gastgeberin und beherbergt den Start- und Zielbereich an der Hegelstraße.

Bis zu 600 kleine und große Martinsläuferinnen und -läufer werden erwartet. Die Vorfreude steigt und allen Kurzentschlossenen bietet der Veranstalter pulsschlag die Möglichkeit, sich noch bis kurz vor den einzelnen Wettbewerben vor Ort im Start- und Zielbereich an der Ulrichstraße oder online ein Startticket sichern. Infos zum Lauf und zur Anmeldung findet man auf der Homepage des Veranstalters unter www.martinslauf-sindorf.de.

Die Startgebühr für den Hauptlauf (3,3 | 6,6 | 10 km) beträgt 15,50 Euro (Jugendtarif 11,50 Euro). Die Schüler zahlen 6,50 Euro und Bambini 3 Euro. Die Nachmeldegebühr beträgt 3 Euro. Im Startgeld inbegriffen ist eine vermessene Strecke mit Transponder-Zeitmessung, ein Online-Urkunden-Service, eine reichhaltige Strecken- und Zielverpflegung und ein kostenfreies Exemplar der Laufzeitschrift „LÄUFT“.

„Rechtzeitig vor Ende des Laufjahres laden wir mit tatkräftiger Unterstützung des VfL Sindorf, der Computacenter AG und der GVG Rhein-Erft die regionale Laufgemeinde und alle Sportbegeisterten zu einem außergewöhnlichen Laufabend ein und freuen uns auf viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer“, sagt Holger Wesseln, der mit seiner Agentur pulsschlag seit Jahren erfolgreich den GVG-Staffelmarathon Pulheim, den GVG-Frühlingslauf Frechen und den GVG-Abendlauf Bergheim im Rhein-Erft-Kreis veranstaltet. „Während die Großen sich auf eine schnelle Strecke freuen können, starten die Kleinsten im Beisein von Sankt Martin auf ihre Runde. Als Belohnung wartet im Ziel auf alle Finisher ein leckerer Weckmann!“
 
3 Läufe – 1 Start plus GVG-Schülerlauf und Bambinilauf
 
Die Organisatoren setzen beim Computacenter Martinslauf Sindorf auf ein „3 Läufe – 1 Start“-Event mit einer Mischung aus klassischem Straßenlauf und Laufevent, der Jung und Alt zum kollektiven Laufschuhschnüren animieren soll. Die drei Läufe finden auf einem 3,3 Kilometer langen Rundkurs durch Sindorf mit Start und Ziel an der Ulrichschule statt. Teilnehmer können spontan entscheiden, wie viele Runden sie laufen möchten und wahlweise nach 3,3, 6,6 oder zehn Kilometern ins Ziel laufen. Am Ende gibt es für jede Streckenlänge eine separate Wertung. Dabei ist die 10-Kilometer-Distanz offiziell vermessen.
 
Der Startschuss fällt freitagabends mit dem 650-Meter langen Bambini-Lauf um 17:45 Uhr im Start- und Zielbereich an der Ulrichschule. Neben einem Weckmann können die ganz Kleinen nach dem Lauf um die Sindorfer Grundschule ihre verdiente Medaille entgegennehmen. Beim GVG-Schülerlauf geht es im Anschluss zwei Mal um die Ulrichschule (2 km) und im Ziel winkt allen, wie bei den Großen, ein leckerer Martinsweckmann.
 
Startgebühren
Bambinilauf: 3,00 Euro, GVG-Schülerlauf; 6,50 Euro,
Computacenter Martinslauf 3,3 | 6,6 | 10 km: 15,50 Euro (Jugendtarif 11,50 Euro)
Nachmeldegebühr 3 Euro.
 
Zeitplan
16:30 Uhr: Beginn der Startunterlagenausgabe
17:45 Uhr: 650 Meter-Bambinilauf
18:15 Uhr: 2000 Meter-GVG-Schülerlauf
18:45 Uhr: Computacenter Martinslauf | 3 Runden – 1 Start
(Zielschluss: 80 Minuten Nettolaufzeit)
19:00 Uhr: Siegerehrung Schülerlauf
20:00 Uhr: Siegerehrung 10 km

Alle Infos unter: www.martinslauf-sindorf.de

06.11. Über 1000 Starter beim Rursee-Marathon
Einruhr.
Über 1.000 Läufer jeden Alters gehen am Wochenende bei den insgesamt sechs Wettbewerben des 24. Rursee-Marathons an den Start. Es ist die erste sportliche Großveranstaltung in der Eifel seit fast zwei Jahren.

Sie scheint groß zu sein, die Lust auf ein wenig Normalität und auf Sport mit anderen und an der frischen Luft. Anders ist der Ansturm auf die Voranmeldung des beliebten Herbstlaufes in Einruhr und am Rursee nicht zu erklären. „Wir sind selbst schon ziemlich überrascht über die große Zahl von Anmeldungen – aber natürlich auch sehr froh“, sagt Gerd Hüpgen vom Organisationsteam des ausrichtenden Rursee Marathon e.V., und sieht damit auch ein Stück weit den Mut der Veranstalter belohnt.

Denn während andere Vereine in den letzten Monaten den höheren Organisationsaufwand und die teils hohen Auflagen scheuten und ihre Veranstaltungen absagten oder in komplett anderer Form anboten, können die Laufwettbewerbe beim Rursee-Marathon weitgehend normal ablaufen. Dabei muss auch nicht in Gruppen gestartet werden, wie es die Corona-Schutzverordnung bis Ende August noch vorgeschrieben hatte.

„Es wird ganz normale Massenstarts geben, vielleicht gehen die Sportler ja von selbst ein bisschen mehr auf Abstand als sonst“, meint Hüpgen. Denn auch die Maskenpflicht gilt nur beim Abholen der Startnummer im Heilsteinhaus. „Auch eine Beschränkung der Teilnehmer auf Genesene, Geimpfte oder Getestete war nicht notwendig, da wir uns im Außenbereich befinden“, erläutert der Organisator.

Zeitplan und Nachmeldungen
Samstag, 6. November: 12.30 Uhr Walking/Nordic Walking 16,5 km, 13.30 Uhr Kinderlauf U8 600 Meter, 14.15 Uhr Kinderlauf U12 2 km, 15.30 Uhr 5-km-Lauf.

Sonntag, 7. November: 10.30 Uhr Marathon-Lauf 42,2 km, 11.00 Uhr: 16,5-km-Lauf.

Nachmeldungen sind bis eine Stunde vor dem jeweiligen Start nur online möglich unter www.rursee-marathon.de

Deutlich schärfer als sonst ist aber beim Rursee-Marathon 2021 der Haftungsausschluss, wo die Starter unter anderem ausdrücklich erklären müssen, dass sie gesund sind und einen ausreichenden Trainingsstand besitzen.

Bis Donnerstagmorgen waren starke 254 Starterinnen (40) und Starter (214) für den Marathon über 42,195 Kilometer angemeldet, sage und schreibe 618 Teilnehmer (236 Frauen und 382 Männer) nehmen den 16,5-Kilometer-Lauf über die Urftseestaumauer unter die Laufschuhe. Diese beiden Läufe werden am Sonntag, 7. November, gestartet.

Am Samstag gibt’s zunächst den Kinderlauf U8 über 600 Meter durch Einruhr (26 Voranmelder), danach den Kinderlauf U12 über 2000 Meter (21 Anmeldungen bisher) und die fünf Kilometer in Richtung Dedenborn, für die sich auch schon 76 Hobbyläuferinnen und -läufer angemeldet haben. 75 Voranmelder gibt es für den (Nordic) Walk über 16,5 Kilometer, der ebenfalls am Samstag startet.

Die Begeisterung für den ersten Rursee-Marathon seit November 2019 ist übrigens nicht nur in der Eifelregion spürbar, sondern quasi in der ganzen Welt. „Wir hatten selten ein so illustres und vielseitiges Starterfeld“, spricht Gerd Hüpgen von Teilnehmern aus 20 Nationen.
(Quelle: Aachener Zeitung)

05.11. 27. Mondorfer REWE Weihnachtslauf findet statt
Es wird gelaufen und gewalkt - der Spendenlauf am 1. Advent
Niederkassel-Mondorf.
Wir haben uns entschieden wieder wie in alten Zeiten unseren Weihnachtslauf durchzuführen. Die aktuelle Corona Situation lässt Veranstaltungen im Freien bis zu 2500 Personen zu. Je nach Situation behalten wir uns jedoch vor, Anpassungen vorzunehmen wie z.B. die Anwendung der 3G Regelung. Auch können wir in diesem Jahr keine Umkleiden zur Verfügung stellen.

Strecken- und Zeitplan:
10:00 Uhr Bambinilauf über 200 m (MK/WK Kinder U8, Jahrgang 2014 bis 2019)
10:10 Uhr Kinder- und Jugendlauf über 1.200 m (M/W Kinder/Jugendliche U10/U16, Jg. 2013-2006)
10:25 Uhr Jedermannlauf über 5 km (Jahrgänge 2013 u. älter)
10:28 Uhr REWE-Walking über 10 km (Jahrgänge 2003 und älter)
10:28 Uhr REWE-Nordic Walking 2. Startblock über 10 km (Jahrgänge 2003 u. älter). Separater Start wg. getrennter Zeitmessung erforderlich.
11:25 Uhr REWE-Weihnachtslauf über 10 km (Jahrgänge 2013 u. älter)
11:30 Uhr: REWE-Walking / Nordic Walking über 5 km (Jahrgänge 2003 und älter)

Auszeichnung: Alle Teilnehmer am Bambinilauf erhalten eine süße Überraschung. Im Kinder- und Jugendlauf erhalten die jeweils 1.-3. Plätze M/W nach AK eine Urkunde und eine Medaille. Die Erstplatzierten M/W aller anderen Läufe erhalten je AK in 5er Wertung gem. DLO bis M/W80 und älter eine Urkunde. Alle Teilnehmer der Hauptläufe erhalten einen 2:1 Gutschein des Saunapark Siebengebirge.
Sonderwertungen: Die größte vorangemeldete Gruppe erhält einen Sonderpreis.

Wertungssystem:
• Bambinilauf über 200 m: Für Jahrgänge 2014 bis 2019 keine Zeiterfassung.
• Kinder- und Jugendlauf über 1.200 m: Für Jahrgänge 2013-2006
• Jedermannlauf über 5 km: Für Jahrgänge 2013 u. älter
• REWE-Walking- und REWE-Nordic-Walkinglauf über 5 / 10 km: Für Jahrgänge 2003 u. älter
• REWE-Weihnachtslauf über 10 km: Für Jahrgänge 2013 u. älter

Startgeld:
• Bambinilauf 2,00 €
• Kinder- und Jugendlauf: 7,00 €

Alle anderen Läufe
• Jugendliche Jahrgang 2011-2004: 8,00 €
• Erwachsene Jahrgang 2003 und älter: 14,00 €

Nachmeldung:
Kinder 1,00 € und alle anderen Teilnehmer 2,00 €. Bambinis zahlen keine Nachmeldegebühr.
Nachmeldung nur am 27.11.2021 von 11:00 bis 14:30 Uhr im Wettkampfbüro im Kath. Pfarrheim, Adenauerplatz, 53859 Niederkassel-Mondorf Achtung: begrenzte Plätze und keine Nachmeldung am Wettkampftag!
www.lauftreff-mondorf.de
(Mitteilung: Mondorfer Weihnachtslauf für Laufen im Rheinland)

04.11. Computacenter Martinslauf Sindorf: Online-Meldeschluss am Sonntag!
„3 Läufe – 1 Start“: nach dem Corona-bedingtem Ausfall in 2020 locken der VfL Sindorf und pulsschlag wieder Sportbegeisterte in den Rhein-Erft-Kreis +++ Schüler und Bambini laufen um die Ulrichschule
Kerpen.
Wenn am Freitagabend, 12. November 2021, in Kerpen-Sindorf der Startschuss zum 3. Computacenter Martinslauf powered by GVG Rhein-Erft fällt, trifft sich die regionale Laufgemeinschaft zu einem ganz besonderen Breitensportevent für die ganze Familie. Denn nach dem Corona-bedingtem Ausfall im Jahr 2020 laden der VfL Sindorf und die Kölner Sportagentur pulsschlag im Beisein von Sankt Martin zum kollektiven Laufschuhschnüren. Auf dem Programm stehen neben dem Hauptlauf für Erwachsene der GVG-Schülerlauf und der Bambinilauf. Die Ulrichschule fungiert erneut als Gastgeberin und beherbergt den Start- und Zielbereich an der Hegelstraße.

Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann sich online bis kommenden Sonntag (7. November) auf der Homepage des Events www.martinslauf-sindorf.de das persönliche Startticket sichern. Die Startgebühr für den Hauptlauf (3,3 | 6,6 | 10 km) beträgt 15,50 Euro (Jugendtarif 11,50 Euro). Die Schüler zahlen 6,50 Euro und Bambini 3 Euro. Nachmeldungen sind am Freitagabend bis kurz vor den Starts möglich. Im Startgeld inbegriffen ist eine vermessene Strecke mit Transponder-Zeitmessung, ein Online-Urkunden-Service, eine reichhaltige Strecken- und Zielverpflegung und ein kostenfreies Exemplar der Laufzeitschrift „LÄUFT“.

„Rechtzeitig vor Ende des Laufjahres laden wir mit tatkräftiger Unterstützung des VfL Sindorf, der Computacenter AG und der GVG Rhein-Erft die regionale Laufgemeinde und alle Sportbegeisterten zu einem außergewöhnlichen Laufabend ein und freuen uns auf viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer“, sagt Holger Wesseln, der mit seiner Agentur pulsschlag seit Jahren erfolgreich den GVG-Staffelmarathon Pulheim, den GVG-Frühlingslauf Frechen und den GVG-Abendlauf Bergheim im Rhein-Erft-Kreis veranstaltet. „Während die Großen sich auf eine schnelle Strecke freuen können, starten die Kleinsten im Beisein von Sankt Martin auf ihre Runde. Als Belohnung wartet im Ziel auf alle Finisher ein leckerer Weckmann!“
 
3 Läufe – 1 Start plus GVG-Schülerlauf und Bambinilauf
Die Organisatoren setzen beim Computacenter Martinslauf Sindorf auf ein „3 Läufe – 1 Start“-Event mit einer Mischung aus klassischem Straßenlauf und Laufevent, der Jung und Alt zum kollektiven Laufschuhschnüren animieren soll. Die drei Läufe finden auf einem 3,3 Kilometer langen Rundkurs durch Sindorf mit Start und Ziel an der Ulrichschule statt. Teilnehmer können spontan entscheiden, wie viele Runden sie laufen möchten und wahlweise nach 3,3, 6,6 oder zehn Kilometern ins Ziel laufen. Am Ende gibt es für jede Streckenlänge eine separate Wertung. Dabei ist die 10-Kilometer-Distanz offiziell vermessen.
 
Der Startschuss fällt freitagabends mit dem 650-Meter langen Bambini-Lauf um 17:45 Uhr im Start- und Zielbereich an der Ulrichschule. Neben einem Weckmann können die ganz Kleinen nach dem Lauf um die Sindorfer Grundschule ihre verdiente Medaille entgegennehmen. Beim GVG-Schülerlauf geht es im Anschluss zwei Mal um die Ulrichschule (2 km) und im Ziel winkt allen, wie bei den Großen, ein leckerer Martinsweckmann.
 
Läuferinnen und Läufer können sich auf der Homepage des Veranstalters www.martinslauf-sindorf.de anmelden. Online-Meldeschluss ist der 7. November. Die Startgebühr für den Hauptlauf (3,3 | 6,6 | 10 km) beträgt 15,50 Euro (Jugendtarif 11,50 Euro). Die Schüler zahlen 6,50 Euro und Bambini 3 Euro. Nachmeldungen sind am Freitagabend bis kurz vor den Starts möglich. Im Startgeld inbegriffen ist eine vermessene Strecke mit Transponder-Zeitmessung, ein Online-Urkunden-Service, eine reichhaltige Strecken- und Zielverpflegung und ein kostenfreies Exemplar der Laufzeitschrift „LÄUFT“. Interessierte können noch bis zum 31. Oktober das Martinslauf-Premieren-Shirt bei der Anmeldung bestellen.
 
Startgebühren
Bambinilauf: 3,00 Euro, GVG-Schülerlauf; 6,50 Euro,
Computacenter Martinslauf 3,3 | 6,6 | 10 km: 15,50 Euro (Jugendtarif 11,50 Euro)
 
Zeitplan
16:30 Uhr: Beginn der Startunterlagenausgabe
17:45 Uhr: 650 Meter-Bambinilauf
18:15 Uhr: 2000 Meter-GVG-Schülerlauf
18:45 Uhr: Computacenter Martinslauf | 3 Runden – 1 Start
(Zielschluss: 80 Minuten Nettolaufzeit)
19:00 Uhr: Siegerehrung Schülerlauf
20:00 Uhr: Siegerehrung 10 km
(Autor & Copyright: Holger Wesseln für Laufen im Rheinland)

03.11. Spaß beim Cross trotz Schmuddelwetter
Neuss.
Vom goldenen Oktober war beim von Neusser Stadtsportverband ausgerichteten Jubiläums-Crosslauf auf dem Areal der Galopprennbahn am Samstag nichts übrig. Doch die, die gekommen waren, ließen sich die gute Laune nicht verderben.

Bei Crossläufen im Herbst ist das berühmte Schmuddelwetter von Ausrichtern und Teilnehmern zwar gefürchtet, doch bei Dauerregen und Kälte über Stock und Stein zu laufen, verleiht solchen Veranstaltungen auch ihr besonderes Flair. Insofern hatte das Cross-Comeback auf der Neusser Rennbahn anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Stadtsportverbandes Neuss (SSV) inklusive des 18. Schülercross am Samstag ganz viel Flair „Wir sind froh, dass wir im Jubiläumsjahr wenigstens einmal wirklich Sport machen konnten“, sagte SSV-Vorsitzende Meinolf Sprink, der selbst im Jedermannlauf startete. „Ich bewundere alle Schüler, Eltern und die Aktiven, die nicht aus Zucker sind und sich hier beteiligt oder an die Strecke gestellt haben.“

Dankbar zeigte er sich über die vielen ehrenamtlichen Helfer der Leichtathletik treibenden Vereine aus Neuss, die sich bei der Organisation eingebracht haben. Bürgermeister Reiner Breuer, der die Schirmherrschaft übernommen und zusammen mit Moderator Eiko Pate den Hauptlauf gestartet hatte, freute sich über die „besondere Atmosphäre im Regen und dass die Kids und alle Läufer Spaß hatten“. Lobend erwähnte er das Rennbahngelände, das sich als multifunktional nutzbar erwies und durch die zentrale Lage auch infrastrukturell mit vielen Parkplätzen und guter Erreichbarkeit punkten konnten. Mit Schotter, Wiese, Asche und Sand sowie Hindernissen aus Baumstämmen und Strohballen war die Strecke abwechslungsreich und herausfordernd, bereitete den meisten Aktiven aber sichtlich Freude. „Traumhaft“, fand Marie-Florence Geerlings. Sie war gemeinsam mit ihrem Mann, dem Neusser CDU-Landtagsabgeordneten Jörg Geerlings, auf die Strecke gegangen war. Stefan Hußmann, Hobbyläufer aus Hoisten ist eigentlich Fußballer und war begeistert von seiner Cross-Premiere. „Die Strecke war echt matschig und tief, aber es hat riesig Spaß gemacht und das Wetter passte doch perfekt dazu.“
(Quelle: NGZ)

Foto: Chris Harraß

02.11. Hindernislauf durchs Siebengebirge
366 Teilnehmer beim 17. Drachenlauf
Königswinter.
366 von 400 gemeldeten Teilnehmern erreichten am Sonntag das Ziel beim 17. Drachenlauf in Königswinter-Thomasberg. Zuvor mussten neben 26 Kilometern und 1.100 Höhenmetern auch einige Hindernisse im Siebengebirge überwunden werden. Der neue Startpunkt am Heinrich-Imbusch-Haus an der Rosenau in Königswinter bereitete den Ausdauerathleten noch die geringsten Probleme. Die erste echte Bewährungsprobe wartete bereits nach wenigen Kilometern beim Anstieg zum Ölberg. Dort lag seit Tagen ein Baum quer, der nicht mehr rechtzeitig entfernt werden konnte und für einen großen Rückstau im Läuferfeld sorgte. Die Rennspitze hatte sich an diesem Ort bereits abgesetzt. Allen voran Tim Dally vom TuS Deutz. Der 36-Jährige Siegerländer gewann den anspruchsvollen Lauf 2016 und war 2018 Zweiter. Diesmal stand er nach 1 Stunde, 57 Minuten und 17 Sekunden erneut ganz oben auf dem Siegerpodest. Lediglich 67 Sekunden später erreichte Vincent Richrath (PSV Bonn, 1:58:24) das Ziel, vor Titelverteidiger Daniel Weiser (SSG Königswinter, 2:00:58), dem Lokalmatador und Cheforganisator. Schnellste Frau wurde die extra aus Coesfeld angereiste Anika Fels in starken 2 Stunden, 16 Minuten und 43 Sekunden. Zweite wurde Marlen Günther (LAZ Puma Rhein-Sieg, 2:21:09) vor Sarah Valder aus Troisdorf (2:26:01). Nach rund Viereinhalb Stunden war der unter 3G-Regel stattfindende Lauf, der unterwegs noch die Löwenburg, den Drachenfels und Petersberg beinhaltete, auch für die lezten Läufer vorbei. Was blieb war der Baum.

Ergebnisse:
Männer:
1. Tim Dally (TuS Deuz) 1:57:17 Stunde, 2. Vincent Richrath (PSV Bonn) 1:58:24, 3. Daniel Weiser (SSG Königswinter/1. M45) 2:00:58, 4. Till Zimmermann 2:02:46, 5. Nelson Penedo (SSF Bonn) 2:07:28, 6. René Göldnder (LAZ Puma Rhein-Sieg) 2:09:13.
Frauen:
1. Anika Fels (Coesfeld) 2:16:43 Stunden, 2. Marlen Günther (LAZ) 2:21:09, 3. Sarah Valder (Bunert Der Siegburger Laufladen) 2:26:01, 4. Phyllis Emilia Mayer 2:27:04, 5. Franziska Schneider (Selbstläufer SV Altenahr) 2:27:31, 6. Franziska Burgert 2:29:50.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

01.11. Hanna Klein überrascht mit 10-Kilometer-Titel, Nils Voigt siegt mit Schlussspurt
Hanna Klein und Nils Voigt heißen die Deutschen Meister im 10-Kilometer-Straßenlauf 2021. In Uelzen überraschte die Athletin der LV Stadtwerke Tübingen mit der sechsschnellsten deutschen Zeit der Geschichte und verdrängte Alina Reh auf den zweiten Platz. Nils Voigt setzte sich dagegen mit starkem Schlussspurt gegen Samuel Fitwi und Richard Ringer durch.

Hanna Klein hat mit einem Sieg und einer starken persönlichen Bestzeit bei den Deutschen Straßenlauf-Meisterschaften über 10 Kilometer überrascht. Die 28-jährige Läuferin des LAV Stadtwerke Tübingen gewann das Rennen am Sonntag in 31:40 Minuten, schob sich damit in der Liste der schnellsten deutschen Läuferinnen aller Zeiten über 10 Kilometer auf Rang sechs nach vorne und verpasste die deutsche Jahresbestzeit nur um zwei Sekunden.

Auf der Strecke in Uelzen kämpften Alina Reh (SCC Berlin) und Hanna Klein um jeden Meter, um jede Sekunde. Im Ziel am Alten Rathaus lagen sich die beiden Läuferinnen in den Armen und gratulierten sich gegenseitig zu ihren starken Rennen. Neun Kilometer hatte sich Alina Reh als „Lokomotive“ betätigt, abschütteln konnte sie ihre Rivalin nicht. So zog Hanna Klein dank ihrer enormen Grundschnelligkeit auf dem letzten Kilometer der fünf Zwei-Kilometer-Runden vorbei. Alina Reh folgte drei Sekunden später. Zwei Top-Zeiten im Rahmen der 10-Kilometer-DM, die bei bei tollen Bedingungen mit 15 Grad, Sonnenschein und nur leichtem Wind ausgetragen wurde.

„Ich habe mich die ersten fünf, sechs Kilometer nicht so gut gefühlt. Darum bin ich nicht nach vorn gegangen. Erst am Ende des Rennens bin ich richtig ins Rollen gekommen“, sagte Hanna Klein, die in Uelzen ihre Bestzeit um 30 Sekunden steigerte. Insgeheim habe die 1.500- und 5.000-Meter-Spezialistin mit ihrer ersten Zeit unter 32 Minuten gerechnet. Schließlich hatte sich die Olympia-Starterin vor drei Wochen in München schon auf 32:10 Minuten verbessert.

Alina Reh nach Verletzung auf gutem Weg zu alter Stärke
Nicht ganz glücklich war Alina Reh mit dem Rennen. Schließlich wollte die EM-Dritte über 10.000 Meter in Uelzen den Titel gewinnen. „Mir war klar, dass ich Hanna vor dem letzten Kilometer abschütteln muss. Leider ist es mir nicht gelungen“, sagte die Frontrunnerin nach ihrem Silber-Lauf. Die 24-Jährige hatte von Beginn an aufs Tempo gedrückt, sodass schon nach drei Kilometern nur noch Hanna Klein folgen konnte.

„Auf der Zielgeraden bin ich noch mal etwas herangekommen. Vielleicht hätte ich zwischendurch noch die eine oder andere Tempospitze setzen sollen“, so Alina Reh. Ihre Zeit klar unter 32 Minuten zeigt aber, dass sie nach überstandener Verletzung auf dem besten Weg zurück ist. Nun stehen für die Laichingerin in den kommenden Wochen einige Cross-Rennen an. Höhepunkt soll die Cross-EM am 12. Dezember in Dublin werden.

Miriam Dattke (LG Telis Finanz Regensburg) konnte dem Tempo-Diktat des Spitzen-Duos nicht folgen. Die Führende der deutschen Bestenliste sicherte sich in 32:49 Minuten die Bronzemedaille. „Ich hatte ein paar muskuläre Probleme auf der Strecke“, sagte die Regensburgerin. Für sie war es das letzte Rennen vor ihrem Marathon-Debüt in fünf Wochen in Valencia (Spanien). Aufgrund der hohen Umfänge im Training fehlte daher die Spritzigkeit auf den „kurzen“ 10 Kilometern.
Blanka Dörfel gewinnt U20-Wertung

Als Vierte kam Kristina Hendel (LG Braunschweig) nach 33:08 Minuten ins Ziel. Sieben Sekunden später folgte Blanka Dörfel (SCC Berlin), die souverän die U20-Wertung vor Mia Jurenka (VfL Sindelfingen; 34:01 min) und Anneke Vortmeier (ASV Duisburg; 34:08 min) für sich entschied. „Meine Beine waren nicht so frisch wie beim Halbmarathon vor zwei Wochen. Trotzdem war es ein schönes Rennen bei toller Stimmung“, so Blanka Dörfel, die auch zum siegreichen Frauen-Team des SCC Berlin zählte.

Zusammen mit Alina Reh und Agnes Thurid Gers (34:32 min) setzte sich das SCC-Trio vor der lokalen Konkurrenz der LG Nord Berlin (1:42:00 h) mit Rabea Schöneborn (33:40 min), Luisa Boschan (34:08 min) und Deborah Schöneborn (34:12 min) durch. Bronze ging angeführt von Hanna Klein sowie Jule Vetter (34:51 min) und Katja Fischer (35:52 min) an die LAV Stadtwerke Tübingen (1:42:22h). Gold in der U18 sicherte sich Sofia Benfares (LC Rehlingen) mit 35:06 Minuten.

Nils Voigt schüttelt Konkurrenten ab
Eine knappe Stunde vor Frauen-Siegerin Hanna Klein war Nils Voigt als Männersieger ins Ziel gestürmt. Der Wattenscheider belohnte sich mit seinem offensiven Laufstil mit 28:46 Minuten und dem Titel. Der 24-Jährige hatte mit mehreren Tempoverschärfungen den Lauf durch die Uelzener City zu einem Ausscheidungsrennen gemacht. Auf der finalen Runde konnten nur noch Samuel Fitwi (LG Vulkaneifel) und Richard Ringer (LC Rehlingen) folgen.

Allerdings nur bis zu den letzten 500 Metern. Dem Antritt des Wattenscheiders hatte die Konkurrenz nichts mehr entgegenzusetzen. So hatte Nils Voigt Zeit, seinen ersten 10-Kilometer-Titel auf den letzten Metern gebührend zu feiern. Auf Rang zwei folgte Samuel Fitwi mit 28:52 Minuten, zwei Sekunden dahinter Richard Ringer. Für ihn war es das erste Rennen nach dem olympischen Marathon in Sapporo.

„Ich habe sehr viel ins Tempo investiert, weil ich wusste, dass mein Niveau wahrscheinlich besser ist als das der meisten anderen“, sagte ein glücklicher Nils Voigt nach dem erfolgreichen Rennen. Seiner Pace konnte die Konkurrenz auf der Zielgeraden nicht folgen. Gleichzeitig war es für ihn eine Wiedergutmachung nach dem verkorksten Halbmarathon vergangenen Sonntag in Valencia, bei dem sein Trainingspartner Amanal Petros den deutschen Rekord auf 60:09 Minuten verbessern konnte. „Ich hatte im Vorfeld schon mit muskulären Problemen zu kämpfen. Im Rennen war mir nach acht Kilometern klar, dass ich es nicht ins Ziel schaffen würde“, so der Titelträger.

Samuel Fitwi startet in die Cross-Saison
Gern hätte Samuel Fitwi als Führender der deutschen Bestenliste in Uelzen den Titel geholt. „Aber Nils war am Ende zu stark. Trotzdem war es ein tolles Rennen mit vielen Zuschauern. Das hat Spaß gemacht“, sagte der 24-Jährige. Nach der Straßenlauf-DM steigt der 24-Jährige kommendes Wochenende in Belgien in die Cross-Saison ein. Sein Ziel: die Cross-EM am 12. Dezember in Dublin.

Sichtlich zufrieden mit Bronze war Richard Ringer. Schließlich war der Rehlinger aus dem reinen Grundlagentraining in Uelzen an den Start gegangen. Nach dem Olympia-Marathon war der 32-Jährige zunächst seinem Job als Controller nachgegangen. „Heute war jeder einzelne Kilometer schneller als mein schnellster Kilometer im Training. Da war keiner unter 3:00 Minuten“, so Richard Ringer.

In den kommenden Wochen wird er das Training wieder intensivieren. Und zwar bei einem dreiwöchigen Trainingslager in Brüssel. Dort hat er sich der starken Marathon-Trainingsgruppe von Tim Moriau angeschlossen. „Ich möchte zum Ende der Karriere damit noch einmal neue Reize setzen“, sagte der EM-Dritte über 5.000 Meter von 2016. Sein nächstes großes sportliches Ziel: der EM-Marathon im August 2022 in München.

Velten Schneider schnellster U23-Läufer
Rang vier ging an Sebastian Hendel (LG Braunschweig), der mit 29:13 Minuten zwölf Sekunden Vorsprung auf Simon Boch hatte. Der Regensburger führte sein Team zum Mannschaftssieg in 1:28:35 Stunden, den Florian Orth (29:30 min) und Dominik Notz (29:42 min) komplettierten. Silber ging mit winzigen acht Sekunden Rückstand an den LC Rehlingen mit Richard Ringer, Tobias Blum (29:42 min) und Alexander Bock (30:07 min), Bronze an die LG Braunschweig (1:30:16 h) mit Sebastian Hendel, Joseph Katib (30:19 min) und Karsten Meier (30:45 min).

Schnellster U23-Läufer in Uelzen war Velten Schneider. Der Hindernisspezialist vom VfL Sindelfingen blieb mit 29:41 Minuten klar unter der 30-Minuten-Marke. U20-Gold sicherte sich Anas Belfqih (TV Waldstraße Wiesbaden) mit 31:21 Minuten. U18-Sieger Lukas Ehrle (LG Brandenkopf) war nur sechs Sekunden später im Ziel.

Ergebnisse aus dem Rheinland:
Männer
6. Jonathan Dahlke TSV Bayer 04 Leverkusen 29:27
40. Ralf Ulmer LC Euskirchen 30:46
44. Yannick Reihs LC Euskirchen 30:53
48. Christian Schreiner LAZ Puma Rhein-Sieg 31:01

Mannschaft
1. M35 LAZ Puma Rhein-Sieg (Schreiner, Spanier, Rohde) 1:38:36

Frauen
10. Vera Coutellier ASV Köln 34:01
18. Esther Jacobitz ASV Köln 34:34
26. Linda Wrede TSV Bayer 04 Leverkusen 34:58
38. Berit Scheid TSV Bayer 04 Leverkusen 35:40
(Quelle: Leichtathletik.de)

31.10. Teilnehmer der Deutsche Post Marathon Bonn Oktober Challenge laufen einmal um die ganze Welt
Läuferinnen und Läufer absolvieren im Oktober rund 42.000 km
Ein Monat Laufspaß in der Rheinaue geht zu Ende
Deutsche Post spendet über 7.000 Euro für den Bonner Sport
Bonn.
681 Stunden lang hatten die Läuferinnen und Läufer der Region die Gelegenheit, auf einer festinstallierten 5-Kilometer-Laufrunde in der Bonner Rheinaue gemeinsam und sicher zu laufen und sich mit anderen zu messen. Und diese Zeit haben die Teilnehmenden mehr als genutzt! Es gab insgesamt 3.747 Anmeldungen für die Deutsche Post Marathon Bonn Oktober Challenge. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten auch mehrfach an den Start gehen. Besonders genutzt haben dieses Angebot Siegfried Huntscha (Team SoloNdk) und Tobias Wilkat (PSV Bonn Triathlon), die insgesamt an 29 Tagen starteten. Bei den Frauen gingen Katharina Oetjen (Deutsche Post DHL) und Marita Gotschol insgesamt 26 Mal auf die Strecke. Oetjen absolvierte mit 270 km auch die meisten Kilometer im Zeitraum der Challenge. Bei den Herren drehte Thomas Dogan (LoComMedienAkademie Bonn) die meisten Runden rund um den Post Tower durch die Rheinaue und kam sogar auf 400 km. Insgesamt haben alle Sportlerinnen und Sportler eine Strecke von rund 42.000 km absolviert und sind damit gemeinsam einmal um die ganze Welt gelaufen.

„Die Ergebnisse der Deutsche Post Marathon Bonn Oktober Challenge haben unsere Erwartungen übertroffen. Es hat sich gezeigt, dass es das richtige Angebot zur richtigen Zeit war. Einen großen Dank an alle, die dazu beigetragen haben, den Laufsport den ganzen Oktober lang in Bonn zum Thema zu machen,“ sagt Christian Okon, Geschäftsführer des Veranstalters MMP.

Dem kann sich die Deutsche Post DHL Group als Mitinitiator der Oktober Challenge nur anschließen. „Es war ein großartiger Laufmonat! Vom Post Tower aus konnte ich jeden Tag und wirklich zu jeder Uhrzeit die Läuferinnen und Läufer sehen, die auf die Strecke gegangen sind und dazu beigetragen haben, dass über 7.000 Euro an Spendengeldern für den Bonner Sport zusammengekommen sind“, sagt Monika Schaller, Leiterin Konzernkommunikation, Nachhaltigkeit und Marke der Deutsche Post DHL Group. Die Deutsche Post DHL Group übernahm dieses Jahr die Spendenmatte und spendete 2 Euro für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer. Das Geld kommt wie jedes Jahr den Bonner Sportvereinen zugute. Einen ersten Scheck über 3.000 Euro holte sich der Verein Subculture Bonn e.V. am 30. Oktober direkt am Ziel der Challenge ab und hat damit die Finanzierung für die Renovierung des Skateparks in der Rheinaue gesichert. „Es ist toll, dass die Läuferinnen und Läufer in der Rheinaue für den Skatepark in der Rheinaue gelaufen sind“, so Monika Schaller.

Am Final-Wochenende der Oktober Challenge konnten die Teilnehmenden noch mal alles geben. Die Deutsche Post DHL lud dazu auch die schnellsten Kolleginnen und Kollegen, die in den letzten Wochen bei einer internen virtuellen Lauf-Challenge deutschlandweit mitgemacht haben, nach Bonn ein. Hier waren sie aufgefordert noch einmal eine Bestzeit aufzustellen.

Dies galt selbstverständlich auch für alle anderen Läuferinnen und Läufer, die nach einmaliger Anmeldung den ganzen Oktober lang einmal pro Tag starten konnten. Die Challenge endet am Sonntag, 31. Oktober, um 18 Uhr.

Der nächste Deutsche Post Marathon Bonn ist für den 3. April 2022 geplant. Die Anmeldung für den Lauf ist ab Anfang November 2021 möglich.
(Autor & Copyright: Sarah Schmitz für Laufen im Rheinland)

30.10. 10-Kilometer-DM: Lauf-Spektakel in der Zuckerstadt
Die 10-Kilometer-DM am Sonntag in Uelzen wird zum Kräftemessen zahlreicher deutscher Lauf-Asse. Auf einer schnellen Zwei-Kilometer-Runde sind die Rennen bei Männern wie Frauen völlig offen. Womöglich entscheidet erst der Zielspurt vor den Fachwerkhäusern und dem Alten Rathaus über die Titel.

Fragende Gesichter, gerümpfte Nasen: Gut möglich, dass man den einen oder anderen Starter bei den Deutschen 10-Kilometer-Meisterschaften am Sonntag in Uelzen mit solchen Gesichtsausdrücken antrifft. Denn traditionell wabert im Herbst ein ganz besonderer, leicht karamelliger – und für viele unbekannter – Duft durch die Kreisstadt in Ost-Niedersachsen.

Der Grund: Die Zuckerrüben-Kampagne ist in Uelzen im vollen Gange. In einer der größten und ältesten Zuckerfabriken Europas werden zwischen September und Januar pro Tag ca. 20.000 Tonnen Rüben aus Norddeutschland angeliefert und zu jährlich ca. 300.000 Tonnen Zucker verarbeitet. Stimmt die Windrichtung, werden die DM-Starter auf dem Stadtkurs dem Geruch nicht entgehen.

Schneller Zwei-Kilometer-Rundkurs
Schon 2020 sollten in Uelzen die Deutschen 10-Kilometer-Meister gekürt werden. Doch die Corona-Pandemie machte einen Strich durch die Rechnung. Für die DM 2021 hat der örtliche Ausrichter SV Rosche einen attraktiven und schnellen Zwei-Kilometer-Rundkurs mit minimaler Höhendifferenz geschaffen. Einzig der Wendepunkt auf einer mehrspurigen Straße und eine 90-Grad-Kurve etwa 300 Meter vor dem Ziel könnten das Tempo etwas drosseln. Vorteil für die Zuschauer: Sie können durch die Kursgestaltung die Läufer bis zu zehnmal an sich vorbeifliegen sehen.

Denn für Tempo wird in Uelzen mit Sicherheit gesorgt sein, schließlich sind die Felder hochkarätig besetzt. „Als ich die Meldeliste gesehen habe, war ich total begeistert“, sagte Dietmar Grote vom SV Rosche gegenüber der „Allgemeinen Zeitung Uelzen“. Den Anfang machen am Sonntag die Männer (Klassen U18 bis Senioren M45) um 11:25 Uhr. Gleich fünf Starter mit Saisonbestzeiten von unter 28:40 Minuten gehen ins Rennen.

Mehr als ein halbes Dutzend Titelkandidaten
Angeführt wird die Meldeliste von Samuel Fitwi (LG Vulkaneifel), der sich im März in Berlin mit deutscher Jahresbestzeit von 28:00 Minuten knapp vor Simon Boch (LG Telis Finanz Regensburg; 28:01 min) behauptete. Dahinter rangieren der Wattenscheider Nils Voigt (28:23 min), der vergangenen Sonntag in Valencia den Halbmarathon nicht beendete, Sebastian Hendel (LG Braunschweig; 28:23 min) und Jonathan Dahlke (TSV Bayer 04 Leverkusen; 28:37 min). Auch das Trio lief seine Top-Zeit in Berlin.

Simon Boch kommt mit den frischen Meriten des Deutschen Halbmarathonmeisters von Hamburg (62:24 min) nach Uelzen. Vor zwei Wochen setzte er sich in einem engen Rennen knapp vor Sebastian Hendel und Samuel Fitwi durch. Trainer Kurt Ring weist jedoch darauf hin, dass eine spezielle Formausprägung aufgrund des Saisonzeitpunkt noch nicht gegeben sei. Ebenfalls zu beachten sind der Düsseldorfer Maximilian Thorwirth und Marathon-Spezialist Hendrik Pfeiffer.

Marathon-Olympia-Starter Richard Ringer und Hendrik Pfeiffer gemeldet
Der Wattenscheider ist allerdings knapp drei Monate nach seinem Start beim Olympia-Marathon in Sapporo noch mitten in der Aufbauphase. Gleiches gilt für Richard Ringer. Der Rehlinger war beim Olympia-Marathon als 26. bester Deutscher und ist ebenfalls für die DM gemeldet. Obwohl die Regensburger den Ausfall von Konstantin Wedel, der sich auf den Valencia-Marathon Anfang Dezember vorbereitet, verkraften müssen, dürfte es beim Rennen um Team-Gold auf ein Duell zwischen den „Blauhemden“ aus Regensburg und Wattenscheid herauslaufen.

Noch stärker besetzt ist das Frauen-Rennen (U18 bis Seniorinnen W45) um 12:20 Uhr. Die Frauen sollten ursprünglich zusammen mit den Männern starten. Doch aufgrund der hohen Teilnehmerzahl und dem Rundkurs ergänzten die Veranstalter einen Lauf, sodass es zu deutlich weniger Überrundungen kommen wird. Im dritten Lauf um 13:25 Uhr sind die Seniorinnen und Senioren ab der Altersklasse 50 an der Reihe.

Machen Miriam Dattke und Alina Reh das Rennen schnell?
Mit Titelverteidigerin Miriam Dattke (LG Telis Finanz Regenburg), der 10.000-Meter-EM-Dritten Alina Reh (SCC Berlin) und Olympia-Starterin Hanna Klein (LAV Stadtwerke Tübingen) ist ein Trio am Start, das schon unter bzw. ganz dicht an die 32-Minuten-Marke herangelaufen ist. Gleiches gilt für Laura Hottenrott (PSV Grün-Weiß Kassel). Bei ihr muss man allerdings abwarten, ob sie nach Abstechern zum Berglauf schon wieder die nötige Grundschnelligkeit auf die Straße bringt.

Um einer Spurtentscheidung gegen die endschnelle Hanna Klein, die sich vor drei Wochen in München auf 32:10 Minuten steigerte, zu entgehen, werden Alina Reh und Miriam Dattke wohl für eine schnelle Pace sorgen. Schon im Vorfeld hatte Alina Reh klargestellt, dass sie nach dem verletzungsbedingten Verpassen der Olympischen Spiele „den 10-Kilometer-Titel in Uelzen gewinnen will“. Ihr Vorteil: Sie könnte ausgeruhter als Miriam Dattke ins Rennen gehen. Denn die „steht mitten in der Vorbereitung auf den Valencia-Marathon“, so Trainer Kurt Ring. Dass die Form trotzdem passt, bewies die 23-Jährige vor zwei Wochen bei ihrem Halbmarathon-DM-Sieg in Hamburg (69:59 min).

Zwei Berliner Vereine mit Chancen auf Team-Gold
Hinter dem favorisierten Trio machen sich drei Berlinerinnen Hoffnungen auf eine Top-Platzierung und schnelle Zeiten. Die „Marathon-Zwillinge“ Deborah und Rabea Schöneborn (beide LG Nord Berlin) und U20-Topfavoritin Blanka Dörfel (SCC Berlin) peilen Zeiten unter 33 Minuten an. Die beiden Hauptstadt-Klubs sind zusammen mit der LG Telis Finanz Regensburg erster Anwärter auf den Team-Titel, wobei bei den Ostbayern Domenika Mayer nach einer Oberschenkelverletzung noch Trainingsrückstand aufweist.

Fest steht: Man darf gespannt sein, bei wem sich am Sonntag in Uelzen der süße Duft der Zuckerstadt mit dem süßen Geschmack des Erfolgs vereint.
(Quelle: Leichtathletik.de)

29.10. 3. Computacenter Martinslauf Sindorf steigt am 12. November: Weckmänner warten im Ziel
„3 Läufe – 1 Start“: nach dem Corona-bedingtem Ausfall in 2020 locken der VfL Sindorf und pulsschlag wieder Sportbegeisterte in den Rhein-Erft-Kreis +++ Schüler und Bambini laufen um die Ulrichschule
Kerpen.
Nach dem Corona-bedingtem Ausfall im Jahr 2020 steigt Mitte November im Rhein-Erft-Kreis wieder ein ganz besonderer Saisonabschluss der regionalen Laufszene. Denn am Freitagabend, 12. November 2021, fällt in Kerpen-Sindorf der Startschuss zur dritten Auflage des Computacenter Martinslauf powered by GVG Rhein-Erft. Mit dabei sind der GVG-Schülerlauf und der Bambinilauf, die beide um die Ulrichschule, die in diesem Jahr wieder als Gastgeberin den Start- und Zielbereich an der Hegelstraße stellt, führen. Möglichmacher und treibende Kraft des beliebten Events ist der VfL Sindorf, der durch sein tatkräftiges Engagement in der Organisation die Veranstaltung unterstützt und mit seinen Helfern für die Absicherung der Strecke sorgt.
 
„Rechtzeitig vor Ende des Laufjahres laden wir mit tatkräftiger Unterstützung der Computacenter AG und der GVG Rhein-Erft die regionale Laufgemeinde und alle Sportbegeisterten zu einem außergewöhnlichen Laufabend ein und freuen uns auf viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer“, sagt Holger Wesseln, der mit seiner Agentur pulsschlag seit Jahren erfolgreich den GVG-Staffelmarathon Pulheim, den GVG-Frühlingslauf Frechen und den GVG-Abendlauf Bergheim im Rhein-Erft-Kreis veranstaltet. „Während die Großen sich auf eine schnelle Strecke freuen können, starten die Kleinsten im Beisein von Sankt Martin auf ihre Runde. Als Belohnung wartet im Ziel auf alle Finisher ein leckerer Weckmann!“
 
3 Läufe – 1 Start plus GVG-Schülerlauf und Bambinilauf
Die Organisatoren setzen beim Computacenter Martinslauf Sindorf auf ein „3 Läufe – 1 Start“-Event mit einer Mischung aus klassischem Straßenlauf und Laufevent, der Jung und Alt zum kollektiven Laufschuhschnüren animieren soll. Die drei Läufe finden auf einem 3,3 Kilometer langen Rundkurs durch Sindorf mit Start und Ziel an der Ulrichschule statt. Teilnehmer können spontan entscheiden, wie viele Runden sie laufen möchten und wahlweise nach 3,3, 6,6 oder zehn Kilometern ins Ziel laufen. Am Ende gibt es für jede Streckenlänge eine separate Wertung. Dabei ist die 10-Kilometer-Distanz offiziell vermessen.
 
Der Startschuss fällt freitagabends mit dem 650-Meter langen Bambini-Lauf um 17:45 Uhr im Start- und Zielbereich an der Ulrichschule. Neben einem Weckmann können die ganz Kleinen nach dem Lauf um die Sindorfer Grundschule ihre verdiente Medaille entgegennehmen. Beim GVG-Schülerlauf geht es im Anschluss zwei Mal um die Ulrichschule (2 km) und im Ziel winkt allen, wie bei den Großen, ein leckerer Martinsweckmann.
 
Läufer können sich auf der Homepage des Veranstalters www.martinslauf-sindorf.de anmelden. Online-Meldeschluss ist der 7. November. Die Startgebühr für den Hauptlauf (3,3 | 6,6 | 10 km) beträgt 15,50 Euro (Jugendtarif 11,50 Euro). Die Schüler zahlen 6,50 Euro und Bambini 3 Euro. Nachmeldungen sind am Freitagabend bis kurz vor den Starts möglich. Im Startgeld inbegriffen ist eine vermessene Strecke mit Transponder-Zeitmessung, ein Online-Urkunden-Service, eine reichhaltige Strecken- und Zielverpflegung und ein kostenfreies Exemplar der Laufzeitschrift „LÄUFT“. Interessierte können noch bis zum 31. Oktober das Martinslauf-Premieren-Shirt bei der Anmeldung bestellen.
 
Startgebühren
Bambinilauf: 3,00 Euro, GVG-Schülerlauf; 6,50 Euro,
Computacenter Martinslauf 3,3 | 6,6 | 10 km: 15,50 Euro (Jugendtarif 11,50 Euro)
 
Zeitplan
16:30 Uhr: Beginn der Startunterlagenausgabe
17:45 Uhr: 650 Meter-Bambinilauf*
18:15 Uhr: 2000 Meter-GVG-Schülerlauf*
18:45 Uhr: Computacenter Martinslauf | 3 Runden – 1 Start
(Zielschluss: 80 Minuten Nettolaufzeit)
19:00 Uhr: Siegerehrung Schülerlauf
20:00 Uhr: Siegerehrung 10 km
(Autor & Copyright: Holger Wesseln für Laufen im Rheinland)

28.10. Halloween-Run Köln: Nachmeldungen am Sonntag möglich
Kurzentschlossene können sich bis kurz vor den Starts der einzelnen Wettbewerbe vor Ort oder online die Teilnahme sichern +++ Stimmungsvoll-schaurig beleuchtete Strecke im Forstbotanischen Garten +++ Grusel-Event mit 4 Läufen: Halloween-Run über 5 und 10 Kilometer und Little & Big Candy-Run
Köln.
Wenn am kommenden Sonntag (31. Oktober) der Startschuss beim Halloween-Run Köln fällt, rückt der Wettkampfsport in den Hintergrund. Denn im Gegensatz zu den letzten pulsschlag-Events trifft sich die regionale Running-Community in Köln-Rodenkirchen, um sich beim Halloween-Run Köln mit sportbegeisterten Geistern und Spukgespenstern laufend zu gruseln. Der Lauf der Triathlonabteilung des TV Rodenkirchen 1898 e.V. auf einer 5 Kilometer langen und abgesperrten Strecke im Forstbotanischen Garten ist kein Hindernislauf und es gibt keine Zombies, die die Teilnehmer jagen. Der Halloween-Run Köln ist ein Event für alle, die gerne laufen und Spaß am Verkleiden haben!

Bis zu 600 kleine und große Starterinnen und Starter werden beim Halloween-Run Köln erwartet. Die Vorfreude steigt und allen Kurzentschlossenen bietet der Veranstalter pulsschlag die Möglichkeit, sich noch bis kurz vor den einzelnen Wettbewerben vor Ort im Start- und Zielbereich auf dem Parkplatz des Forstbotanischen Gartens oder online ein Startticket sichern. Eine Stirnlampe ist unbedingt erforderlich und kann bei der Anmeldung erworben werden. Infos zum Lauf und zur Anmeldung findet man auf der Homepage des Veranstalters unter www.halloweenrun-koeln.de

„Wir freuen uns über alle Teilnehmer, die an den Start gehen, denn mit einer Anmeldung sorgt man dafür, dass es auch in Zukunft unsere Läufe in der Region gibt“, sagt Veranstalter Holger Wesseln, der mit seiner Sportagentur pulsschlag trotz Corona in diesem Jahr den Stadionlauf und den Altstadtlauf in Köln sowie den GVG-Frühlingslauf in Frechen organisiert hat. „Alle, die gerne mit ihren Kids und Freunden etwas unternehmen und die Lust auf ein gruseliges Erlebnis haben, dürfen sich auf eine Laufstrecke mit besonderer Atmosphäre freuen!“

Die altbekannte Strecke des Kölner Laufklassikers „Rodenkirchen LÄUFT“ durch den Forstbotanischen Garten wird eigens für Halloween auf Teilen stimmungsvoll-schaurig beleuchtet. Teilnehmerinnen und Teilnehmer laufen mit Stirnlampen. Angeboten werden zwei verschiedene Streckenlängen über 5 und 10 Kilometer sowie ein Little Candy-Run für Bambini und der Big Candy-Run für Schüler. Das große Highlight bildet, wie auch in den letzten Jahren im März bei Rodenkirchen LÄUFT, die Doppelwertung für ambitionierte Starter bei der die Ergebnisse über 5 und 10 Kilometer in eine Gesamtwertung einfließen.

Zeitplan
15:30 Uhr: Ausgabe der Startunterlagen
16:30 Uhr: Start Little Candy-Run (500m Bambinilauf bis einschl. Jahrgang 2014)
17:00 Uhr: Start Big Candy-Run (Jahrgänge 2006 bis 2013)
17:30 Uhr: Start Halloween-Run 5km (Zielschluss: 50 Minuten Nettolaufzeit)
18:45 Uhr: Start Halloween-Run 10km (Zielschluss: 90 Minuten Nettolaufzeit)
19:50 Uhr: Siegerehrung Halloween-Runs
(Autor & Copyright: Holger Wesseln für Laufen im Rheinland)

27.10. Anmeldestart am Welt-Aids-Tag - 14. Run of Colours steigt am 17. September 2022
Köln.
Am 1. Dezember (Welt-Aids-Tag) öffnet traditionell die Anmeldung für den Benefizlauf zugunsten der Aidshilfe Köln. Im nächsten Jahr findet der Run of Colours bereits zum 14. Mal statt. Während in diesem Jahr rund 1.000 Läufer an den Start gegangen sind, hofft die Lebenshaus-Stiftung, die den Lauf zugunsten der Aidshilfe veranstaltet, wieder auf mehr Teilnehmer. Am 17. September 2022 soll endlich die 2.000er Marke fallen. „Corona hat uns bei dem Vorhaben jetzt zwei Jahre einen Strich durch die Rechnung gemacht, aber vielleicht haben die Menschen im Herbst 2022 wieder richtig Lust, so dass wir diesen Meilenstein endlich erreichen“, so Erik Sauer, Geschäftsführer Lebenshaus-Stiftung.

Wieder Kölner Staffelmeister gesucht
Nach der Premiere in diesem Jahr soll es auch im nächsten Jahr wieder eine Staffelwertung geben. Allerdings wird es einige Anpassungen geben. Die Staffelläufer:innen werden nicht mehr gesondert auf die Strecke geschickt, sondern mit dem 10-km-Lauf starten und 3x 5 km laufen. Die Startgebühr für die Staffel liegt bei 45 Euro. Die sonstigen Preise bleiben gleich. Am Welt-Aids-Tag kostet die Anmeldung nur 12 statt 18 Euro. Für Gruppen gibt es gesonderte Tarife: Bei 20 Starter:innen kostet der Startplatz pro Person 15 Euro und ab 50 Starter:innen 13 Euro. Vor allem Firmen sind herzlich willkommen, die ein Zeichen für ein vorurteilsfreies Miteinander setzen wollen und sich für eine vielfältige und bunte Gesellschaft einsetzen. Aber auch Schüler von Schulen aus dem Regierungsbezirk Köln sind wieder herzlich eingeladen. Es gilt die Bestmarke von 85 Läufer des Richard-Riemerschmid-Berufskollegs zu schlagen. Sie stellten in diesem Jahr die bisher höchste Anzahl an Schülern und Lehrern, die gemeinsam beim Run of Colours an den Start gegangen sind. Für Schulen kostet ein Startplatz bei Anmeldung über die Schule 10 Euro.

Freie Wahl – 5 km, 10 km, 15-km-Staffel oder virtuell
Die Teilnehmer können neben der 15-km-Staffeldistanz wieder zwischen der 5-km- und 10-km-Strecke im Rheinauhafen wählen. Der 5-km-Lauf ist für Walker offen und wird als Inklusionslauf durchgeführt. Wer am 17. September 2022 nicht vor Ort sein kann, wird auch wieder die Chance haben, den Lauf virtuell zu unterstützen. „Vor allem für Firmen, die bei uns starten und deutschlandweit aktiv sind, ist es ein schönes Tool, um die Mitarbeiter einzubinden. In diesem Jahr waren somit Menschen in Nord-, Süd- und Ostdeutschland unterwegs und haben sich die Füße bunt gelaufen. Das wollen wir gerne ausbauen“, so Erik Sauer. Die Anmeldung öffnet am 1. Dezember 2021 unter www.runofcolours.de
(Autor & Copyright: Erik Sauer für Laufen im Rheinland)

26.10. Drachenlauf ist ausgebucht
Königswinter.
Der 17. Drachenlauf am kommenden Sonntag ist ausgebucht. 450 Teilnehmer haben sich für den anspruchsvollen Landschaftslauf durch das Siebengebirge über 26 Kilometer und 1.100 Höhenmeter angemeldet. Neu ist in diesem Jahr der Startpunkt am Heinrich-Imbusch-Haus an der Rosenau in Königswinter. Bei Abholung der Startunterlagen am Starttag wird darauf geachtet, dass die 3G-Regel gilt. Als Favoriten gehen Lukas Kley (TV Refrath) und Timothy Engel (LT Ennert) an den Start um 11 Uhr. Die Läufer sollten bei der Anreise beachten, dass der nächstgelegene Parkplatz (Stenzelberg) nur Platz für wenige Autos bietet. Weitere Parkmöglichkeiten bieten das Haus Schlesien, Gut Buschhof und Kloster Heisterbach, die alle etwa 1,5 bis 2 Kilometer entfernt liegen.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

25.10. Top-Zeiten beim Porzer Herbstlauf
Über 400 Teilnehmer laufen bei Helmut Urbach
Köln.
Herbstläufe erfreuen sich in Coronazeiten großer Beliebtheit. Ein gutes Beispiel lieferte wieder einmal Helmut Urbach und sein Team vom LSV Porz bei ihrem 49. Herbstlauf im Naherholungsgebiet Köln-Porz-Leidenhausen. Mit 417 Meldungen erlebte die Veranstaltung, die ohne besondere Coronaregeln durchgeführt wurde, einen großen Zulauf. Dabei wurden insbesondere im Zehn-Kilometer-Rennen Top-Zeiten gelaufen. Bericht folgt...
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

24.10. 60:09 Minuten: Amanal Petros knackt deutschen Rekord, Letesenbet Gidey pulverisiert Weltrekord
Mehr als 28 Jahre hatte der deutsche Halbmarthon-Rekord von Carsten Eich Bestand. Nun ist die Bestmarke Geschichte. Amanal Petros hat in Valencia den Uralt-Rekord um 25 Sekunden auf 60:09 Minuten verbessert. Bei den Frauen stürmte Letesenbet Gidey mit dem neuen Weltrekord von 62:52 Minuten in eine neue Lauf-Dimension.

Valencia entwickelt sich für Amanal Petros zur „Rekord-Stadt“. Elf Monate nach seinem deutschen Marathon-Rekord (2:07:18 h) sicherte sich der Wattenscheider am Sonntagvormittag in Valencia (Spanien) auch die nationale Bestmarke im Halbmarathon. Beim 30. „Fundacion Trinidad Alfonso“ unterbot der 26-Jährige als Zwölfter in 60:09 Minuten den deutschen Uralt-Rekord von Carsten Eich aus dem Jahr 1993 um 25 Sekunden. Seine eigene Bestzeit steigerte Amanal Petros gleich um fast anderthalb Minuten.

Der Wattenscheider nutzte in Valencia die Top-Bedingungen von 13 Grad und Windstille sowie das extrem stark besetzte Feld, um sich in den Rekordlisten zu verewigen. Gleichzeitig war der Olympia-Starter von Tokio in Valencia schnellster Europäer. Amanal Petros lief dabei ein gleichmäßig schnelles Rennen. Seine Zeiten für die Fünf-Kilometer-Abschnitte betrugen 14:11, 14:20, 14:16 und 14:25 Minuten. „Deutscher Rekord mit 60:09 Minuten. Wie cool ist das denn?“, postete Amanal Petros, der im Ziel vor Glück immer wieder die Hände vors Gesicht schlug, nach dem Rennen auf seinem Instagram-Kanal. Und auch sein Trainer Tono Kirschbaum zeigte sich beeindruckt, war jedoch auch nicht überrascht. „Bereits im Frühjahr hat sich angedeutet, dass er den Deutschen Rekord auf der Halbmarathon-Distanz brechen könnte. Die Trainingsergebnisse waren beeindruckend.“
Carsten Eich gratuliert seinem Rekord-Nachfolger

„Der Rekord war einfach mal fällig. Amanal hat die guten Bedingungen und das schnelle Rennen genutzt“, sagte der entthronte Rekordhalter Carsten Eich. Und der 51-Jährige glaubt, dass die Entwicklung noch lange nicht zu Ende ist: „Das nächste Ziel ist es dann natürlich, unter einer Stunde zu bleiben. Das gilt nicht nur für Amanal, sondern auch für Läufer wie etwa Richard Ringer.“ Außerdem sieht er den Halbmarathon-Rekord als sehr gute Zubringerleistung für den nächsten Marathon. „Die Zeit beweist, dass Tempo und Qualität stimmen. Auf beides kann Amanal für den nächsten Marathon bauen“, so Carsten Eich. Den bestreitet der Wattenscheider am 5. Dezember in Valencia – seiner „Rekord-Stadt“.

Die Entscheidung um den Sieg im Männerrennen fiel erst auf den letzten 100 Metern. Auf der langen Zielgeraden in Valencia hatte Abel Kipchumba die meisten Reserven. In 58:07 Minuten setzte sich der Kenianer mit zwei Sekunden Vorsprung auf seinen lange führenden Landsmann Rhonex Kipruto durch. Dahinter blieben fünf weitere Läufer unter der 59-Minuten-Marke. Das gab’s noch nie in einem Halbmarathon. Nils Voigt, Vereinskamerad von Amanal Petros beim TV Wattenscheid 01, musste das Rennen in Valencia vorzeitig beenden.
Letesenbet Gidey pulverisiert Weltrekord

Bei den Frauen katapultierte Letesenbet Gidey den Halbmarathon-Weltrekord in Valencia in eine neue Dimension. Die 23-jährige Äthiopierin steigerte die Bestmarke der Kenianerin Ruth Chepngetich gleich um 1:10 Minuten auf 62:52 Minuten. Damit ist Letesenbet Gidey die erste Frau, die auf den 21,0975 Kilometern unter der prestigeträchtigen 3:00-Minuten-Marke pro Kilometer blieb. Das entspricht einer Geschwindigkeit von 20 km/h. „Das ist eine Wahnsinnszeit. Ich erinnere mich an Jahre, in denen ich mit vergleichbaren Zeiten Deutscher Meister geworden bin“, erklärt Carsten Eich.

Letesenbet Gidey lief den neuen Weltrekord bei ihrem allerersten Halbmarathon. Die Äthiopierin hatte schon vergangenes Jahr in Valencia starten wollen. Doch Visa-Probleme machten einen Start in Spanien unmöglich. Diesmal klappte es und die 23-Jährige nutzte bis zu den finalen Kilometern unterstützt von zwei Tempomachern ihre Rekord-Chance. Für den Sieg in Valencia erhielt die Äthiopierin ein Preisgeld von 35.000 Euro sowie einen Weltrekord-Bonus von 70.000 Euro.
Erstes Rekord-Triple seit Ingrid Kristiansen

Schon kurz nach der Rennhälfte hatte Letesenbet Gidey alle Konkurrentinnen deutlich distanziert. Dafür sorgte das extrem schnelle Anfangstempo. Bei 10 Kilometern wurde eine Zwischenzeit von 29:45 Minuten gestoppt. Die 15-Kilometer-Marke passierte die Äthiopierin in 44:29 Minuten. Für sie ist es der zweite Weltrekord in diesem Jahr nach ihrer 10.000-Meter-Bestmarke (29:01,03 min). „Ich wusste, dass ich diese Zeit laufen kann, da meine Trainingseinheiten in der Höhe von Addis Abeba sehr gut verlaufen sind“, jubelte die Äthiopierin nach dem Rekordrennen. Zwar war es ihr erst ihr erster Halbmarathon, doch die 23-Jährige liebäugelt schon mit dem Wechsel auf die Marathondistanz: „Ich bin mir aber noch nicht sicher, ob das vor den Olympischen Spielen 2024 in Paris oder später der Fall sein wird.“

Vor einem Jahr hatte Letesenbet Gidey bereits den 5.000-Meter-Weltrekord – ebenfalls in Valencia – auf 14:06,62 Minuten verbessert. Damit ist die Äthiopierin die erste Läuferin seit Ingrid Kristiansen (Norwegen), die gleichzeitig die Weltrekorde über 5.000 Meter, 10.000 Meter und im Halbmarathon innehat. Ebenfalls unter der alten Bestmarke blieb Yalemzerf Yehualaw (Äthiopien) als Zweite in 63:51 Minuten. Das Podest komplettierte als Dritte Sheila Chepkiriu (Kenia; 64:53 min).

Die Entwicklung des Halbmarathon-Weltrekords bei den Frauen seit 2007:

62:52    Letesenbet Gidey (ETH), Valencia/ESP, 24.10.2021
64:02    Ruth Chepngetich (KEN), Istanbul/TUR, 4.4.2021
64:31    Ababel Yeshaneh (ETH), Ras Al Khaimah/UAE, 21.2.2020
64:51    Joyciline Jepkosgei (KEN), Valencia/ESP, 22.10.2017
64:52    Joyciline Jepkosgei (KEN), Prag/CZE, 1.4.2017
65:06    Peres Jepchirchir (KEN), Ras Al Khaimah/UAE, 10.2.2017
65:09    Florence Kiplagat (KEN), Barcelona/ESP, 15.2.2015
65:12    Florence Kiplagat (KEN), Barcelona/ESP, 16.2.2014
65:50    Mary Keitany (KEN), Ras Al Khaimah/UAE, 18.2.2011
66:25    Lornah Kiplagat (NED), Udine /ITA, 14.10.2007
(Quelle: Leichtathletik.de)

23.10. Köfo-Marathon Fotoshooting an der neuen Startlinie
Bergisch Gladbach.
Bei herbstlichem Wetter trafen sich gut zwei Wochen vor dem 47. Königsforst-Marathon der neue Schirmherr und Bürgermeister der Kreisstadt Bergisch Gladbach, Frank Stein, die Sponsorenvertreter Manfred Habrunner (Belkaw Geschäftsführer), Jörg Engels (engels-der-maler.de), Esther Hartmann vom Charitypartner die Greifvogelhilfe und vom TV Refrath Orgateam, Doris Remshagen, René Grass und Jochen Baumhof an der verlegten Startlinie auf dem Lehrerparkplatz am Albertus-Magnus-Gymnasium in Bensberg. Bürgermeister Frank Stein wird als Langstreckenläufer nicht nur den Startschuss geben, sondern auch selbst die Laufschuhe schnüren. „Mein Amt lässt leider kein umfassendes Marathontraining zu, daher werden nach den 10 km beim Refrather Herbstlauf „nur“ den Halbmarathon laufen“. Star des Fotoshootings war wohl unbestritten Ehrengast Jac. Der seltene Adlerbussard ist vor allem im Kaukasus und im Nahen Osten beheimatet und wird mit seiner Partnerin Jil in den Gehegen von Dirk Sindhu in Rösrath versorgt.

Bisher 1250 Meldungen – nicht nur aus ganz Deutschland
Die erhoffte Marke von 1000 Meldungen ist längst überschritten. „Wir rechnen nun mit 1300-1400 Teilnehmern, vielleicht werden es sogar noch mehr“ so Orga-Chef Jochen Baumhof vom TVR running team. Die Naturschutzbehörde lässt maximal 1500 Starter am 7. November zu. Meldungen sind ausschließlich online möglich und dies bis kurz vor dem Startschuss.
www.koenigsforst-marathon.de

22.10. Halloween-Run Köln: Online-Meldeschluss am Sonntag!
Stimmungsvoll-schaurig beleuchtete Strecke und gruseliges Rahmenprogramm im Forstbotanischen Garten +++ Grusel-Event mit 4 Läufen: Halloween-Run über 5 und 10 Kilometer und Little & Big Candy-Run
Köln.
Am 31. Oktober trifft sich die regionale Running-Community in Köln-Rodenkirchen, um sich beim Halloween-Run Köln mit sportbegeisterten Geistern und Spukgespenstern auf einer 5 Kilometer langen und abgesperrten Strecke im Forstbotanischen Garten laufend zu gruseln. Der Lauf der Triathlonabteilung des TV Rodenkirchen 1898 e.V. ist kein Hindernislauf und es gibt keine Zombies, die die Teilnehmer jagen. Der Halloween-Run Köln ist ein Event für alle, die gerne laufen und Spaß am Verkleiden haben!

„Alle Teilnehmer, die gerne mit ihren Kids und Freunden etwas unternehmen und die Lust auf ein gruseliges Rahmenprogramm haben, dürfen sich auf eine Laufstrecke mit besonderer Atmosphäre freuen“, verspricht Veranstalter Holger Wesseln, der mit seiner Sportagentur pulsschlag trotz Corona in diesem Jahr den Stadionlauf oder den Altstadtlauf in Köln organisiert hat. „Ende Oktober bieten wir neben den beiden Hauptläufen auch einen Big Candy-Run für Schüler und einen Little Candy-Run für Bambini an. Dabei sind gruselige Kostüme absolut erwünscht!“

Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann sich das persönliche Gruselerlebnis bis zum kommenden Sonntag, 24. Oktober, um Mitternacht online auf der Homepage des Veranstalters www.halloweenrun-koeln.de sichern. Eine Stirnlampe ist unbedingt erforderlich und kann bei der Anmeldung mitbestellt werden.

Angeboten werden zwei verschiedene Streckenlängen über 5 und 10 Kilometer sowie ein Little Candy-Run für Bambini und der Big Candy-Run für Schüler. Das große Highlight bildet, wie auch in den letzten Jahren im März bei Rodenkirchen LÄUFT, die Doppelwertung für ambitionierte Starterinnen und Starter bei der die Ergebnisse über 5 und 10 Kilometer in eine Gesamtwertung einfließen.

Die altbekannte Strecke des Kölner Laufklassikers „Rodenkirchen LÄUFT“ durch den Forstbotanischen Garten wird eigens für Halloween auf Teilen stimmungsvoll-schaurig beleuchtet. Teilnehmerinnen und Teilnehmer laufen mit Stirnlampen.

Zeitplan
15:30 Uhr: Ausgabe der Startunterlagen
16:30 Uhr: Start Little Candy-Run (500m Bambinilauf bis einschl. Jahrgang 2014)
17:00 Uhr: Start Big Candy-Run (Jahrgänge 2006 bis 2013)
17:30 Uhr: Start Halloween-Run 5km (Zielschluss: 50 Minuten Nettolaufzeit)
18:45 Uhr: Start Halloween-Run 10km (Zielschluss: 90 Minuten Nettolaufzeit)
19:50 Uhr: Siegerehrung Halloween-Runs
(Autor & Copyright: Holger Wesseln für Laufen im Rheinland)

21.10. GVG-Frühlingslauf Frechen: Begeisterte Frechener feiern ihre „Herbst-Edition“
500 Aktive feiern bei bestem Laufwetter neben den Siegern auch die Gewinner der Berg- und Doppelwertung +++ Rennen sorgen für Spannung vor dem Rathaus
Frechen.
500 Laufbegeisterte verwandelten am vergangenen Sonntag die Innenstadt von Frechen in ein wahres Laufsportfest. Bei sonnigem Herbstwetter gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in verschiedenen Disziplinen in die 13. Ausgabe des GVG-Frühlingslaufs Frechen, der in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie als „Herbst-Edition“ stattfand. Bei der TS Frechen und der ausrichtenden Agentur pulsschlag zeigte man sich zufrieden nach dem Lauf. Vom Wetter bis hin zu der Stimmung vor dem Rathaus der Töpferstadt hat alles gepasst.

Absolutes Highlight für jeden Starter und jede Starterin war wieder die Bergwertung. Dabei wurden in jeder Runde die Teilnehmer ermittelt, die die Burgstraße hoch zum Herbertskaul in Bestzeit erkletterten. Am Ende wurden die Sieger mit der schnellsten Zeit zum Bergmeister des Frechener Frühlingslaufs gekürt. Erstmals wurde auch eine Doppelwertung über 5- und 10-Kilometerlauf ausgetragen. Ein Wettlauf für Schüler und der AOK Bambinilauf rundeten das Sportprogramm ab und lockten viele Familien in den Start- und Zielbreich.

Rennen sorgen für Spannung vor dem Rathaus
Beim 5-Kilometer-Lauf der Männer hatte Julien Jeandree (Milers Colonia 2020) in einer Zeit von 15:39 Minuten deutlich die Nase vorn vor Jonas Land (17:17 Min./LAZ Puma Rhein-Sieg). Dritter wurde Lokalmatador Ole Krott (17:32 Min.) von der LAV Habbelrath-Grefrath. Bei den Frauen verwies Sandra Sachs (20:58 Min.) von der LG Wuppertal ihre Konkurrentinnen Marianne Fronning (21:08 Min./KTT01) und Bianca Roos (22:03 Min./SC Oberlahn) auf die Plätze zwei und drei.

Den 10-Kilometer-Lauf der Männer gewann nach seinem Erfolg zuvor über die 5.000 Meter Julien Jeandree in einer Zeit von 32:18 Minuten vor Martin Schumacher (34:27 Min./Bunert – der Kölner Laufladen) und Jonas Land (34:48 Min.). Bei den Frauen tat es Favoritin Sandra Sachs (41:50 Min.) ihrem männlichen Laufkollegen Julien Jeandree gleich und gewann auch den Hauptlauf. Zweite wurde Katharina Deutzmann (45:27 Min./Southern Oregon Runners) vor Anna Köster (46:33 Min.).

Julien Jeandree und Sandra Sachs sicherten sich mit den ersten Plätzen in den beiden Disziplinen den Sieg in der erstmalig ausgetragenen Doppelwertung aus 5- und 10-Kilometerlauf.

Die Bergwertung sicherte sich bei den Frauen Bianca Roos. Die Dritte im 5-Kilometer-Lauf „kletterte“ die 200 Meter lange Steigung in der Burgstraße zum Herbertskaul in einer Zeit von 1:13 Minute hinauf. Bester Kletterer bei den Herren war Julien Jeandree (49 Sekunden), der alle Wertungen in Frechen eindrucksvoll für sich entscheiden konnte.

Der Termin für die nächste Auflage des Frühlingsklassikers steht mit dem 22. Mai 2022 bereits fest.
(Autor & Copyright: Holger Wesseln für Laufen im Rheinland)

20.10. Kaiserwetter im Königsforst beim 35. Refrather Herbstlauf
Bergisch Gladbach.
Die Temperaturen lagen am Lauftag früh am morgens nahe dem Gefrierpunkt. Doch die goldene Oktobersonne wärmte Helfer und Läufer so langsam ab dem späten Vormittag etwas. Für die 318 gemeldeten Teilnehmer konnten die Laufbedingungen bei der kleinen Jubiläumsausgabe des Refrather Herbstlaufes nicht besser sein. Daher waren nicht nur die ambitionierten Starter der LVN-Regio-Meisterschaften glücklich über ihre schnellen Zielzeiten, sondern auch Organisationsleiter Jochen Baumhof mit seinem fleißigen Helferteam vom TV Refrath.

Flotte Zeiten von Silke Schneider und Simon Dahl über 5 km
Bereits nach 16:11 min war Simon Dahl vom Team Bunert – Der Kölner Laufladen wieder zurück vom 5 km-Wendepunkt. Der Tagessieg vor Michael Schramm (16:57) vom ASV Duisburg, Christian Schmidt (17:16) aus Köln und Marvin Jesinghaus (17:23) vom TV Refrath war für den 34jährigen deutlich. Bei den Damen gewann Silke Schneider sogar mit persönlicher Bestzeit. Die 45jährige gewann in starken 18:44 min vor Lisa Jaschke (19:00), ebenfalls vom Team Bunert, und Tina Rietzschel (21:01) von der Triathlon-Werkstatt Bonn.

Marian Bunte und ein dreifacher Erfolg der LAZ-Damen
Der 10 km Klassiker wurde auch als LVN-Regio-Meisterschaften ausgetragen. In die Siegerlisten der Gesamt- und Meisterschaftswertung trugen sich gleich drei Läuferinnen der LAZ Puma Rhein-Sieg ein:
Die 20jährige Sonja Vernikov gewann in starken 36:49 min vor ihren Vereinskolleginnen Marlen Günther (39:06) und Sarah Valder, die nach 39:39 min im Ziel war. Eine 32er Zeit nur eine Woche nach seinem 3. Platz beim Mallorca Marathon in 2:35 std, das ist eine tolle Performance für Marian Bunte, Bunert – Der Kölner Laufladen. Und das, obwohl der Kölner nach seiner 25 km Anreise bei 2 Grad mit Rad ziemlich durchgefroren war. Zweiter und damit Regio-Meister wurde Torsten Graw von der LAZ in 33:20 min vor Tom Peter (33:20)von der LG Gummersbach.

Erstmals Holzpokale für die Besten
Für die stimmungsvolle Siegerehrungen hatte der heimische Förster drei Baumscheiben bereitgestellt, die kurzerhand mit Forstmarkierspray nummeriert wurden. Passend dazu erhielten die Top 3 im jeweiligen Gesamteinlauf eine gravierte Buchenholzstele als Pokal. Hochwertige Sachpreise von Schuhhersteller On und Sebamed sowie eine kostenfreie Bewirtung mit Krombacher o,0%, Kaffee und Kuchen rundeten die Traditionsveranstaltung ab.
(Autor & Copyright: Jochen Baumhof für Laufen im Rheinland)

19.10. Streckenrekorde in Amsterdam und Paris
Richtig schnelle Marathon-Rennen gab es am Sonntag sowohl in Amsterdam als auch in Paris. Während bei dem Rennen in der Niederlanden beiden Streckenrekorde fielen und sich die Frauen-Siegerin auf Platz zehn der ewigen Weltbestenliste schob, verlor in Frankreich Äthiopiens Superstar Kenenisa Bekele den Kursrekord an den Kenianer Elisha Rotich.

Tamirat Tola hat sich am Sonntag mit einer Weltklasse-Zeit und einem Streckenrekord beim Amsterdam-Marathon zurückgemeldet. Der 30-Jährige, der 2016 Olympia-Dritter über 10.000 Meter und 2017 Vize-Weltmeister im Marathon geworden war, triumphierte mit einer Steigerung auf 2:03:39 Stunden. Dies ist weltweit die zweitschnellste in diesem Jahr gelaufene Zeit. Tamirat Tola unterbot damit den bisherigen Kursrekord seines Landsmannes Lawrence Cherono (2:04:06 h) deutlich. Zweiter wurde Bernard Koch (Kenia) in 2:04:09 Stunden, Rang drei belegte Leul Gebresilase (Äthiopien) mit 2:04:12 Stunden.

Überraschend konnte in Amsterdam auch Angela Tanui über eine herausragende Zeit und einen Streckenrekord jubeln. Die Kenianerin siegte in 2:17:57 Stunden und wurde damit sogar zur zehntschnellsten Marathon-Läuferin der Geschichte. Auch die 29-jährige Tanui, die erstmals in ihrer Karriere ein Ergebnis unter 2:20 Stunden erreichte, lief die zweitschnellste Zeit weltweit in diesem Jahr. Den bisherigen Amsterdamer Streckenrekord hatte Degitu Azimeraw (Äthiopien) 2019 mit 2:19:26 Stunden aufgestellt.

Angela Tanui gewann mit deutlichem Vorsprung vor Maureen Chepkemoi (Kenia; 2:20:18 h) und Haven Hailu (Äthiopien; 2:20:19 h). Ihren Sieg widmete Tanui ihrer Landsfrau Agnes Tirop, die in dieser Woche tot  aufgefunden wurde – vermutlich erstochen von ihrem Ehemann.

Elisha Rotich bricht Kenenisa Bekeles Kursrekord in Paris
Fast zeitgleich gewann Elisha Rotich den Paris-Marathon mit einem Streckenrekord. Der Kenianer unterbot in hochklassigen 2:04:21 Stunden die sieben Jahre alte Bestzeit des äthiopischen Superstars Kenenisa Bekele, der bei seinem Marathon-Debüt 2014 auf Anhieb 2:05:04 Stunden gelaufen war. Bekele hat dadurch den einzigen Marathon-Streckenrekord verloren, den er in seiner Karriere aufgestellt hat. Elisha Rotich verbesserte bei seinem Triumph auch seine Bestzeit (2:05:18 h) deutlich. Der 31-Jährige lag in Paris noch bei 35 Kilometer zusammen mit zehn anderen Athleten in der Spitzengruppe und konnte sich dann auf dem nächsten 5-Kilometer-Abschnitt absetzen.

Hinter Elisha Rotich erreichten vier weitere Läufer Zeiten von unter 2:05 Stunden. Zweiter wurde Hailemaryam Kiros (Äthiopien) in 2:04:41 Stunden, Rang drei belegte Hillary Kipsambu (Kenia) mit 2:04:44 Stunden. Dahinter folgten Barselius Kipyego (Kenia; 2:04:48 h) und Abayneh Degu (Äthiopien; 2:04:53 h). Die Läufer aus Kenia und Äthiopien belegten die ersten 14 Plätze in Paris. Auf Rang 15 kam Yohan Durand (Frankreich) in 2:09:21 Stunden ins Ziel. 16 Athleten blieben unter 2:10 Stunden.

Nicht ganz so hochklassig waren im Vergleich die Ergebnisse bei den Frauen. Hier dominierten die Äthiopierinnen das Rennen und belegten die ersten vier Plätze. Tigist Memuye gewann in 2:26:11 Stunden knapp vor Yenenesh Dinkesa (2:26:14 h). Als Dritte folgte Fants Jimma mit 2:26:21 Stunden, als Vierte lief Waganesh Mekasha 2:26:36 Stunden.

18.10. Christian Schreiner Deutscher Halbmarathonmeister in der M35
Bei nicht grade guten äußeren Witterungsbedingungen lief Christian Schreiner (LAZ Puma Rhein-Sieg) in 1:07:53 Std. überlegen zum DM Titel. Trotz des Regens und dem Wind auf der Strecke setzte sich der erfahrende Langstreckler des LAZ Puma überlegen gegen Philipp Sprotte vom Hamburg Running mit fast zweieinhalb Minuten Vorsprung durch. Celine Schneider (LAZ Puma) lief in ihrem ersten Halbmarathon in 1:32:40 Std. gleich einen neuen LAZ Rekord für die U18 und U20. Damit zeigt das LAZ Langstrecken Nachwuchstalent das mit ihr in den nächsten Jahren in den Deutschen Spitze zu rechnen ist. In Hamburg war Celine Scheider im Einlauf der U20 Läuferinnen 3 und dies mit grade mal 16 Jahren.

Die Rhein-Berg Runners gingen in diesem Jahr mit zwei Teams an den Start. In der Altersklasse der M40/45 bildeten Martin Döhler, Dr. Marcel Frank und Lars Gronewold eine Mannschaft. Für die M50/55 standen Alexander Hörniss, Martin Koller und Norbert Schneider im Startblock. Für einige Runners war es der erste Wettkampf nach langer Corona-Pause. Frank gab zudem sein Debut im grünen Trikot. Koller fand nach zügigem Start eine gute Gruppe, die sich im Rennverlauf auflöste. Glücklicherweise konnte er den zweiten Streckenteil gemeinsam mit seinem langjährigen Lauffreund Manuel Skopnik (TV Refrath) absolvieren - am Ende sprang für Beide eine Zielzeit knapp unter 1h18 und jeweils Bronze in der Einzelwertung in Ihren Altersklassen heraus. Ebenfalls sehr erfolgreich lief es nach langer Wettkampfpause für  Gronewold, der in 1:15:40 eine persönliche Bestzeit und den 8. Platz in der AK M40 erringen konnte. Die starken Ergebnisse in der Einzelwertung wurden mit sehr erfreulichen Ergebnissen in den Mannschaftswertungen abgerundet. Auch in diesem Jahr konnten alle Starter der Rhein-Berg Runners in der Mannschaftswertung einen Podestplatz bzw. eine Medaille in Silber oder Bronze mit nach Hause bringen. M40/45 - Mannschaft Senioren Gesamtzeit: 3:58:43 - 2.Platz (Gronewold 1:15:40/Frank 1:21:00/Döhler 1:22:03)
M50/55 - Mannschaft Senioren Gesamtzeit: 4:02:08 - 3.Platz
Koller 1:17:59/Schneider 1:19:33/Hörniss 1:24:36)

Weitere Ergebnisse:
36. Ralf Ulmer (LC Euskirchen) 1:08:05
47. Jonathan Dahlke (TSV Bayer 04 Leverkusen) 1:09:25
Frauen:
27. Nora Schmitz (LC Euskirchen) 1:21:41
61. Inga Radtke (PSV Bonn/2. W45) 1:30:38
71. Cornelia Türk (TV Refrath/2. W55) 1:32:55
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

17.10. 1. Panorama Cross mit   Landes-Crosslaufmeisterschaften
Neunkirchen-Seelscheid.
Der TV Neunkirchen und das LAZ Puma Rhein-Sieg richten den 1. Panorama Cross mit den Landes-Crosslaufmeisterschaften aus. Am 28. November fällt um 11.00 Uhr der erste Startschuß auf dem weitläufigen Gelände am Sportplatz Breitscheit. Die Jungs uns Mädels der Klasse U 14 werden den 1200 m langen Rundkurs in Beschlag nehmen und auf Herz und Nieren testen.

Die Strecke, die der 1. Vorsitzende des TV Neunkirchen Benedikt Nolte ausgesucht hat, bietet alles was das Crossläuferherz begeht. Neben Steigungen werden auch künstliche Hindernisse in die Strecke eingebaut. Seit viele Jahren ist es das erst mal, das die Leichtathleten  TVN eine Landesmeisterschaft ausrichtet. "Ich freue mich, dass der LVN uns das Vertrauen gibt dies Meisterschaften im 1. Panorama Cross auszutragen", sagt Benedikt Nolte. "Mit so einem erfahrenden Team vom LAZ Puma sollte dieser Lauf ein Erfolg und Bereicherung für die Laufszene der Region sein", so Nolte weiter. Der Lauf ist für Jedermann offen, aber für Vereinsläufer mit Startpass eine echte Meisterschaft.

Weiter Infos unter www.https://www.tvneunkirchen.de/leichtathletik/ oder www.LAZ-Sport.de oder www.lvnordrhein.de

16.10. Obstmeile als Spendenlauf
Altendorf-Ersdorf.
Nachdem 2020 der Altendorf-Ersdorfer Obstmeilenlauf coronabedingt abgesagt wurde, wird die Veranstaltung in diesem Jahr als Spendenlauf für die Opfer der Flutkatastrophe durchgeführt. Das Orgateam des Obstmeilenlaufes vom TV Altendorf-Ersdorf veranstaltet am Samstag, den 30. Oktober 2021 diese Benefizveranstaltung. Auf markierten Strecken von 400 m, 5,3 km und 9,6 km können die Teilnehmer im Zeitraum von 10:00 bis 14:00 Uhr diese Strecken beliebig oft, ohne Zeitnahme, laufen, walken oder wandern. Jeder
erhält über die zurückgelegten Distanzen eine Urkunde. Ein Startgeld wird nicht erhoben. Stattdessen wird um eine Spende für die Opfer der Flutkatastrophe gebeten. Start und Ziel ist vor der Mehrzweckhalle Altendorf-Ersdorf, Kirchstraße 26. Anmeldungen erfolgen erst am Veranstaltungstag. Weitere Informationen sind über Georg Jacoby unter 02225-15722, per Mail info@obstmeilenlauf.de oder auf der Webseite www.obstmeilenlauf.de erhältlich.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

Walter Schäfer (r.) bereitet den Eilte-Lauf der Asics Cross-Challenge im Jahr 1996 auf den Start vor. Beim Cross-Comeback auf der Galopprennbahn ist er wieder mit von der Partie. Foto: Schäfer

15.10. Crosslauf-Comeback zum Jubiläum des Stadtsportverbands am 30. Oktober in Neuss
Neuss.
Crossläufe auf der Neusser Galopprennbahn haben eine große Tradition. Bis 2002 waren regelmäßig Topathleten wie Hobbyläufer am Start. Weil der Stadtsportverband 100 Jahre alt wird, gibt es Ende Oktober eine Neuauflage.

Es gab Zeiten, da lockten die in der Spitze mit exzellenten Athleten aus dem In- und Ausland besetzten Crossläufe auf der Galopprennbahn am Hessentor bis zu 5000 Zuschauer an. Bei der letzten Auflage der Asics Cross-Challenge im Jahr 2002 sorgte das Duell von Olympiasieger Dieter Baumann mit den schnellen Männern aus Afrika für Aufsehen. Dass Crossläufe auf dem Pferdesportareal in der Sportgeschichte der Qurinusstadt also eine prägende Rolle spielen, hat der Stadtsportverband Neuss (SSV) zum Anlass genommen, um im Jahr seines 100-jährigen Bestehens zusammen mit allen Vereinen im Stadtgebiet, die Leichtathletik anbieten, eine Neuauflage auf die Beine zu stellen. Die Vorbereitungen für die Veranstaltung am Samstag, 30. Oktober, laufen auf Hochtouren.

„Die Idee ist im Frühjahr entstanden. Wir sind dann auf die Vereine zugegangen und haben positive Reaktionen erhalten“, erklärt Gösta Müller in seiner Funktion als SSV-Geschäftsführer. Der Termin wurde zwar schnell beim Deutschen Leichtathletik-Verband angemeldet, doch wegen der ungewissen Corona-Lage köchelten die organisatorischen Arbeiten lange auf Sparflamme. Erst vor rund einem Monat fiel die endgültige Entscheidung, dass es nach 19 Jahren mal wieder eine Cross-Veranstaltung auf der Galopprennbahn geben soll. Wobei es für die meisten Läufe der Veranstaltung genau genommen nur ein Umzug ist, denn kurz nach dem Aus der Asics Cross-Challenge wurde in Neuss der sogenannte Schülercross ins Leben gerufen. Dessen 18. Auflage wird vom Stadtwald auf die Rennbahn verlegt und um einen Jedermann-Cross (ca. 3,8 Kilometer) sowie einen Cross-Hauptlauf (ca. 8,6 Kilometer) ergänzt.

Die Schülerläufe waren für Walter Schäfer von der Holzheimer SG ausschlaggebend, sich auch wieder bei einem Comeback auf der Rennbahn einzubringen. „Der Schülercross muss weitergehen und die Bedingungen im Stadtwald wären in Zukunft nicht leichter geworden“, sagt Schäfer, der in der Vergangenheit nicht nur bei der Organisation der Schülercrossläufe mitgeholfen hat, sondern auch schon bei der Asics Cross-Challenge für die Gestaltung der Strecke und als Kampfrichter für die Starts verantwortlich zeichnete. Dass der SSV-Geschäftsführer Gösta Müller die Jubiläumsveranstaltung als Testballon dafür sieht, ob es eventuell eine Fortsetzung gibt, findet Schäfer gut. „Die Rennbahn ist einfach eine tolle Location für eine solche Veranstaltung. Wir müssen jetzt einfach gucken, wie sie angenommen wird“, sagt Schäfer, betont aber: „Ein Verein alleine kann das nicht stemmen. Da müssten alle mitziehen.“

Was die bisherige Resonanz auf den Jubiläumscross anbelangt, gibt es bei den Schülerläufen keinen Grund zur Klage. Vor den Herbstferien sind schon rund 250 Meldungen eingegangen, Gösta Müller rechnet mit rund 400 Teilnehmern aus den Schulen. Noch nicht ausreichend herumgesprochen hat sich offenbar, dass es auch zwei Läufe für die Altersklassen ab U18 aufwärts gibt. „Wichtig ist, dass die Läufe nicht nur für Cross-Spezialisten gedacht sind. Jeder kann mitmachen, Spikes sind nicht nötig“, erklärt Gösta Müller. Dazu passt, dass es zwei Stände von Laufschuhanbietern geben soll. Wer sich also nicht sicher ist, kann sich dort nach geeignetem Schuhwerk umschauen und es auch ausprobieren. Angelockt werden sollen Läufer auch mit einem Crosslauf-typischen Ambiente. So soll es Strohballen und Baumstämme auf der von Walter Schäfer mit Flatterband abgesteckten Strecke geben. Das nächste Kapitel in der Neusser Cross-Geschichte kann geschrieben werden.

Schülerläufe U12 bis 16 über 1000 Meter Starts von 10 Uhr bis 11.15 Uhr; Kinderläufe M6 und W6 über 400 Meter Starts um 11.30 Uhr und 11.40 Uhr; Kinderläufe M7 und W7 über 600 Meter um 11.50 Uhr und 12 Uhr; Jedermann-Cross (Jahrgänge 1932 bis 2005) über ca. 3,8 Kilometer Start um 12.30 Uhr; Cross-Hauptlauf (Jahrgänge 1932 bis 2005) über ca. 8,6 Kilometer Start um 14 Uhr

Meldungen telefonisch beim Stadtsportverband unter 02131 24195 oder im Internet unter www.rennbahncross-neuss.de. Schüler zahlen keine Startgebühr, 5 Euro für den Jedermannlauf, 7 Euro für den Hauptlauf, Meldeschluss 27. Oktober, Nachmeldungen sind möglich.
(Quelle: NGZ)

14.10. GVG-Frühlingslauf Frechen: Nachmeldungen am Sonntag möglich!
Kurzentschlossene können sich bis kurz vor den Starts der einzelnen Wettbewerbe Teilnahme sichern +++ Bergwertung am Herbertskaul und Doppelwertung die Highlights der „Herbst-Edition“
Frechen.
Wenn am kommenden Sonntag (17. Oktober) der Startschuss beim GVG-Frühlingslauf fällt, wird endlich wieder echter Wettkampfsport geboten. Denn nach der Corona-bedingten Absage im Jahr 2020 lockt der Frechener Laufklassiker die Running Community mit einer „Herbst-Edition“ in die Töpferstadt, Bis zu 700 Starterinnen und Starter werden bei dem Lauf durch die Frechener Innenstadt erwartet. Die Vorfreude steigt und allen Kurzentschlossenen bieten der Veranstalter pulsschlag die Möglichkeit, sich im Start- und Zielbereich am Rathaus noch bis kurz vor den einzelnen Wettbewerben ein Startticket sichern.

„Der GVG-Frühlingslauf ist mit seinen verschiedenen Wettbewerben auf alle Läufer-Levels ausgerichtet. Nach der langen Durststrecke in der Pandemie kommt endlich wieder Leben in die Laufszene und wir bieten in Frechen eine sympathische Mischung aus Leistungs- und Breitensport“, verspricht Holger Wesseln von der Agentur pulsschlag, der den Volkslauf in der Töpferstadt gemeinsam mit der TS Frechen ausrichtet. „Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann sich das persönliche Lauberlebnis noch am Sonntag bis kurz vor den einzelnen Starts sichern.“

In diesem Jahr präsentieren Holger Wesseln & Co. wieder eine fünf Kilometer lange Laufrunde durch Frechen. Bei hoffentlich schönem Herbstwetter rechnen die Veranstalter wieder mit zahleichen Hobbyläufern und Topstartern, die gemeinsam mit der TS Frechen und vielen Zuschauern vor dem Rathaus ein tolles Laufsportfest feiern. Denn dank der besonderen Mischung mit Bambini, Schülern, Erwachsenen und Walkern erfreut sich der Frühlingslauf in der Töpferstadt immer größerer Beliebtheit.

Neben einer abwechslungsreichen Strecke mit einer 5 Kilometer langen Runde durch die Töpferstadt erwarten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwei sportliche Highlights. Bei der Bergwertung werden in jeder Runde die Teilnehmer ermittelt, die die Burgstraße hoch zum Herbertskaul in Bestzeit laufen. Am Ende werden die Siegerinnen und Sieger mit der schnellsten Kletterzeit gekürt. Ein weiterer Höhepunkt ist die neue Doppelwertung aus dem 5- und 10-Kilometerlauf. Für alle Kinder einschließlich Jahrgang 2006 steigt frühmorgens der Schülerlauf. Davor starten die Jüngsten beim AOK Bambinilauf.

Zeitplan
08:30 Uhr: Beginn Startunterlagenausgabe und Nachmeldungen
10:15 Uhr: 660 m AOK Bambinilauf (bis einschl. Jg. 2014)
10:30 Uhr: 1,8 km Schülerlauf (bis einschl. Jg. 2006)
11:00 Uhr: 10 km Volkslauf (Zielschluss: 75 Minuten Nettolaufzeit)
11:15 Uhr: Siegerehrung Schülerlauf
12:30 Uhr: 5 km Volkslauf (Zielschluss: 55 Minuten Nettolaufzeit)
12:30 Uhr: 5 km Walking und Nordic Walking (Zielschluss: 55 Minuten Nettolaufzeit)
13:15 Uhr: Siegerehrung 5 km-, 10 km-Läufe, Doppelwertung und Bergmeister
www.frechener-fruehlingslauf.de
(Mitteilung: Pulsschlag für Laufen im Rheinland)

13.10. Claudia Schneider gewinnt Halbmarathon auf Mallorca
Seit vielen Jahren organisiert Claudia Schneider, Geschäftsführerin des LT DSHS Köln, Laufveranstaltungen. Allen voran den Halbmarathon Ende August mit Start und Ziel im Netcologne Leichtathletikstadion.  Gemeinsam mit weit über 1500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ging die 43-Jährige im Rahmen des Palma Marathon auf Mallorca beim Halbmarathon an den Start. Im 4:03er Schnitt absolvierte sie souverän die wellige Strecke und führte dabei das komplette Frauenfeld an. Nach 01:25:33 Stunden erreichte sie als schnellste Frau und Siegerin die Ziellinie. "Der Mallorca Marathon ist immer eine Reise wert. Die Umgebung, das Wetter, aber jedes Mal vergesse ich die 242 Höhenmeter und auch wenn ich die letzten 12 km etwas Probleme mit meiner linken Achillessehne hatte, freue ich mich sehr über meinen Sieg.", so Claudia Schneider. 
Beim Marathon finishte der Kölner Marian Bunte als drittschnellster Mann und einer Zeit von 2:35:04 Stunden.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

Kristina Hendel (l.) - Orgaleiter Gerd Zachäus - und Rok Puhar

12.10. Sonnenschein, Streckenrekord, strahlende Läuferinnen und Läufer
Mit einem starken Hygiene-Konzept und mit 3G-Regeln ist die 59ste Auflage des Westenergie-Marathon "Rund um den Baldeneysee" in Essen über die Bühne gegangen. Bei den Läuferinnen und Läufern war die Begeisterung deutlich zu spüren, dass sich nach der langen Corona-Pause im Veranstaltungs-Bereich wieder etwas tut. Bei trockenem Wetter und Sonnenschein war die Stimmung ausgelassen - und auch die Leistungen auf der Strecke können sich sehen lassen:
 
Beim Marathon über 42,195 Kilometer und der Westenergie Seerunde über 16,7 Kilometer waren jeweils rund 700 Aktive am Start. Dazu kamen noch die Allbau-Staffeln, bei denen sich vier Sportler die volle Marathon-Distanz teilen.
 
Über die volle Distanz gibt es in diesem Jahr einen neuen Champion am See: Rok Puhar aus Essen (Laufsport Bunert) hat die Strecke in 2:2026 bezwungen. Platz 2 belegt Jan Hense vom TV Wattenscheid 01 in 2:20:48 - Platz 3 geht an Joseph Katib (Tempomacher, 2:27:50)
 
Bei den Frauen begeisterte Kristina Hendel (LG Braunschweig) mit einem neuen Strecken-Rekord: Sie war nach 2:27:30 im Ziel und belegt damit Rang 1. Im Ziel war sie euphorisch - und offensichtlich sehr glücklich über ihr Marathon-Debut. Ihr folgten Marit Bergmann (Hartmann Tri Team, 2:55:50) und Nele Alde-Baerens (Ultrasportclub Marburg, 2:58:21).
 
Die Aktion Lichtblicke von Radio Essen und den NRW-Lokalradios kann sich über 900 Euro Unterstützung freuen: Das Essener Wohnungsunternehmen Allbau spendet Geld für das Abschneiden der Lichtblicke-Staffel um den Essener Olympiasieger Max Hoff. Die Organisation unterstützt dann mit dem Geld Familien in NRW, die in Not geraten sind - beispielsweise durch die Flutkatastrophe im Sommer.
 
Schon am Samstagnachmittag gab es den BKK Walking Day am Baldeneysee, hier haben die Walkerinnen und Walker Strecken zwischen 4,5 und 15 Kilometer zurückgelegt und sind dabei durch die Krankenkasse BKK Nordwest unterstützt worden.
 
2022 wird der Westenergie-Marathon seine 60. Austragung feiern - mit großem Programm, vielen Überraschungen und frischen Ideen. Anmeldungen für den 9. Oktober 2022 sind ab Anfang Dezember möglich.
(Autor & Copyright: Martin Kels für Laufen im Rheinland)

11.10. Christian Schreiner und Vera Coutellier siegen beim ältesten Stadtlauf von Köln
Köln.
Genau um 12.00 Uhr wurde der Startschuß vor dem Severinstor in Köln zum 36. Netcologne Dauerlauf im Severinsviertel gegeben. Auf der 10 km langen Strecke machte Christian Schreiner (LAZ Puma Rhein-Sieg) sofort druck um beim letzten Test sieben Tage vor der Deutschen Halbmarathon Meisterschaft in Hamburg nächstes Wochenende seine Form zu testen. Mit einem Start-Ziel Sieg zog eine einsam seine Runden durchs Severinsviertel. Nach 31:05 min. blieben für den Siegburger die Uhren stehen und mit einem deutlichen Vorsprung vor Philippe Gillen (31:55 min). Nach dem Rennen sagte Christian Schreiner: "Ich bin diese Rennen aus dem vollen Training gelaufen und meine Beine waren noch nicht frisch, ich hoffe, dass ich nächste Woche bei dem DM noch eine Schippe drauflegen kann."

Die schnellsten Frauen liefen dicht hinter der Männerspitze. Vera Coutellier vom ASV Köln nahm von Anfang an eine Spitzenposition ein. Ihr folgte die Vereinskollegin Nadja Gaus. Christel Dörschel vom SG Wenden lief auf Platz 3. Bei der Siegerin Coutellier blieb die Uhr nach 35:58 Minuten stehen. Nadja Gaus schaffte die 10-Kilometer in 37:49 Minuten, vor Christel Dörschel (39:14).
(Mitteilung: LAZ Puma Rhein-Sieg für Laufen im Rheinland)

10.10. 600 Teilnehmer beim Drei-Brücken-Lauf
Bonn-Beuel.
Mit dem 38. Bonner Drei-Brücken-Lauf fand am Sonntag endlich wieder ein echtes Rennen in der Region statt. 600 Teilnehmer starteten auf Bonns beliebtester Laufstrecke über drei Brücken und entlang des Rheins. Es gab zwar keine neuen Rekorde, aber ein Hauch von Normalität in Pandemiezeiten. Die Veranstalter vom TuS Pützchen hatten alles gemacht, um ein Coronakonformes Event auf die Beine zu stellen. Die äußeren Bedingungen waren die Zugabe für alle Läufer, die ab 9 Uhr in insgesamt elf Startgruppen am Hans-Steger-Ufer losliefen.
Ganz vorne waren die üblichen (lokalen) Favoriten. Über 10-Kilometer gewannen Julien Jeandrée vom Bonner Laufladen in 31:35 Minuten und Inga Radtke (PSV Bonn, 41:16). Den Vorjahressieg wiederholen konnte auch Alexander Löhr (TV Eiche Bad Honnef, 52:04) über 15-Kilometer. Schnellste Frau war diesmal die Bonnerin Silke Schneider (59:29). Mit Uli Trautmann siegte über 30-Kilometer der immer noch amtierende Bonner Marathon Stadtmeister in 1 Stunde, 45 Minuten und 38 Sekunden. Frauensiegerin wurde Birte Bannert (2:21:43).

Ergebnisse:
10 km, Männer: 1. Julien Jeandrée (Laufladen Bonn) 31:35 Minuten, 2. Lars Arzdorf (Team Flott) 33:49, 3. Markus Seidenfaden 34:16.
10 km, Frauen: 1. Inga Radtke (PSV Bonn/1. W45) 41:16 Minuten, 2. Vera Paarhuis 41:21, 3. Britta van Zweeden (LAV Bad Godesberg/1. W50) 41:29.

15 km, Männer: 1. Alexander Löhr (TV Eiche Bad Honnef/1. M45) 52:04 Minuten, 2. Vincent Richrath (PSV Bonn) 52:32, 3. Anatoli Teljatnikov (Königswinter) 54:04.
15 km, Frauen: 1. Silke Schneider (Bonn/1. W45) 59:29 Minuten, 2. Lisa Kerp (Bonn) 1:03:02, 3. Friederike Schoeps (LT Ennert) 1:04:41.

30 km, Männer: Uli Trautmann (Bonn) 1:45:38 Stunde, 2. Alex Schmitt (SSF Bonn) 1:50:52, 3. Timothy Engel (LT Ennert) 1:53:24
30 km, Frauen: 1. Birte Bannert (1. W45) 2:21:43 Stunden, 2. Carolin Stäbler (1. W40) 2:22:31, 3. Yulia Litvinova 2:40:15.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

Neue Datenschutz-Grundverordnung der EU
Haftung für Inhalte
Die Inhalte unserer Seiten wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen.

Als Diensteanbieter sind wir gemäß § 6 Abs.1 MDStV und § 8 Abs.1 TDG für eigene Inhalte auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Diensteanbieter sind jedoch nicht verpflichtet, die von ihnen übermittelten oder gespeicherten fremden Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen. Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben hiervon unberührt. Eine diesbezügliche Haftung ist jedoch erst ab dem Zeitpunkt der Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung möglich. Bei bekannt werden von entsprechenden Rechtsverletzungen werden wir diese Inhalte umgehend entfernen.

Haftung für Links
Unser Angebot enthält Links zu externen Webseiten Dritter, auf deren Inhalte wir keinen Einfluss haben. Deshalb können wir für diese fremden Inhalte auch keine Gewähr übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei bekannt werden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Links umgehend entfernen.

Urheberrecht
Der Betreiber der Seite ist bemüht, stets die Urheberrechte anderer zu beachten bzw. auf selbst erstellte sowie lizenzfreie Werke zurückzugreifen.

Die durch den Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Beiträge Dritter sind als solche gekennzeichnet. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Erstellers. Downloads und Kopien dieser Seite sind nur für den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch gestattet.

Datenschutz
Soweit auf unseren Seiten personenbezogene Daten (beispielsweise Name, Anschrift oder eMail-Adressen) erhoben werden, erfolgt dies soweit möglich stets auf freiwilliger Basis. Die Nutzung der Angebote und Dienste ist, soweit möglich, stets ohne Angabe personenbezogener Daten möglich.

Der Nutzung von im Rahmen der Impressumspflicht veröffentlichten Kontaktdaten durch Dritte zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderter Werbung und Informationsmaterialien wird hiermit ausdrücklich widersprochen. Die Betreiber der Seiten behalten sich ausdrücklich rechtliche Schritte im Falle der unverlangten Zusendung von Werbeinformationen, etwa durch Spam-Mails, vor.

Erhebung und Verarbeitung von personenbezogenen Daten
Sie können im Regelfall alle Internetseiten von laufen-im-rheinland.de aufrufen, ohne personenbezogene Angaben zu machen. Wenn Sie die Webseiten von laufen-im-rheinland.de besuchen, werden vom Webserver standardmäßig zum Zweck der Systemsicherheit temporär die Verbindungsdaten des anfragenden Rechners, die Webseiten, die besucht, das Datum und die Dauer des Besuches, die Erkennungsdaten des verwendeten Browser- und Betriebssystem-Typs sowie die Webseite, von der aus Sie die Webseiten von laufen-im-rheinland.de besuchen, gespeichert. Laufen-im-Rheinland.de behält sich vor, diese anonymisierten Daten auszuwerten, um das Nutzerverhalten kennen zu lernen und Statistiken darüber aufzustellen. Darüber hinausgehende personenbezogene Angaben wie Ihr Name, Ihre Anschrift, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse werden nicht erfasst, es sei denn, diese Angaben werden von Ihnen freiwillig gemacht, z.B. im Rahmen einer Registrierung, einer Umfrage, eines Preisausschreibens, zur Durchführung eines Vertrages oder einer Informationsanfrage.
(Mitteilung: Laufen-im-Rheinland)