Unterstützer und Förderer

...aus den Städten & Kreisen im Rheinland

Aachen (AC) - Ahrweiler (AW) - Rhein-Erft (BM) - Bonn (BN) - Düren-Jülich (DN/JÜL) - Euskirchen (EU) - Rhein-Berg (GL) - Oberberg (GM) - Heinsberg (HS) - Köln (K) - Leverkusen (LEV) Neuss (NE) - Rhein-Wied Kreis (NR) - Rhein-Sieg (SU lrh. & rrh.)

Besucher seit November 2005:

Buch-Tipp: Laufen in Bonn und Umgebung
Laufen-im-Rheinland präsentiert das Buch vom Läufer für Läufer

Knapp 300 Seiten Laufgeschichte und Laufgeschichten aus der Region. Vom ersten Bonner Volkslauf bis zum Deutsche Post Marathon 2017. Das Buch gibt einen Einblick in die Entwicklung der Laufbewegung von rund 100 Veranstaltungen die es in fünf Jahrzehnten gab und gibt. Portraits herausragender Athleten von Uhlemann bis Klosterhalfen. Siegerlisten aller Volksläufe und vieles mehr. Eine Zusammenstellung die es in der Form noch nie gab, nicht nur für (Lauf)Nostalgiker.

Veranstaltungs-Vorschau:

Aktuelle Meldungen aus dem Rheinland

04.08. Trotz Coronavirus - Veranstalter kämpft um den Deutsche Post Marathon Bonn
BONN. Mehr als 10.000 Läufer sind auf den Bonner Straßen unterwegs – tausende Besucher am Straßenrand feiern die Ausdauersportler. Ein gewohntes Bild im Bonner Frühjahr – traditionell eröffnet der Bonn-Marathon das Sportjahr in der Bundesstadt.

Doch dieses Jahr ist alles anders. Die Corona-Pandemie machte den Veranstaltern im April einen Strich durch die Rechnung. Der Marathon wurde wegen des nahenden Lockdowns auf den 18. Oktober verschoben – und der Termin steht weiterhin. „Wir befinden uns noch in Gesprächen mit der Stadt und unseren Partnern und prüfen Konzepte unter Beachtung aller Vorgaben, wie und ob eine Veranstaltung grundsätzlich umsetzbar ist. Näheres können wir dazu hoffentlich in den nächsten sechs bis sieben Tagen sagen", so Kai Meesters vom Veranstalter MMP Event auf EXPRESS-Anfrage.

Marathon von April auf Oktober verschoben
Schon im Frühjahr verhandelten Veranstalter und Stadt wochenlang, bis sie endgültig die Entscheidung zur Verschiebung des Marathons trafen. Fakt ist: Der Köln Marathon wurde zum Beispiel bereits vor einigen Monaten abgesagt. Großveranstaltungen in diesem Umfang sind bislang noch bis zum 31. Oktober verboten.

Bonner Großveranstaltung: Stadt verweist an Veranstalter
Die Stadt Bonn, die die Veranstaltung genehmigen muss, verwies am letzten Freitag auf den Veranstalter und wollte sich nicht äußern. Zurzeit ist es schwer vorstellbar, wie ein Konzept zur Umsetzung eines Großevents mit mehreren zehntausend Beteiligten umsetzbar ist. Zumal Stadtordnungsdienst und Polizei seit Wochen regelmäßig größere Ansammlungen aufgrund der Corona-Maßnahmen am Rhein auflösen und die Zahl der Infizierten auch in Bonn wieder steigt.
(Quelle: Express)

03.08. Stadionlauf Köln für 2020 endgültig abgesagt
KÖLN.
Nachdem zu Beginn der Corona-Krise entschieden wurde den Stadionlauf 2020 auf den 6. September zu verschieben, ist er nun komplett abgesagt worden. "In den letzten Wochen haben wir unser Hygiene- und Veranstaltungskonzept immer wieder den aktuellen Verordnungen entsprechend angepasst, um eine Durchführung noch möglich zu machen. Die aktuelle Lage lässt aber leider keine sinnvolle Durchführung zu. Daher haben wir uns schweren Herzens dazu entschlossen den Stadionlauf für dieses Jahr abzusagen", teilt der Veranstalter auf seiner Internetseite mit.

Der neue Termin für das nächste Jahr steht schon fest. Es ist der 27. Juni 2021. Ab dem 15. August 2020 können sich Teilnehmer für die Ausgabe 2021 anmelden.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

02.08. Laufen im Rheinland - TV-Tipp für Sonntag
17:10 - 17:55    ZDF    ZDF-SPORTreportage: mit Vorbericht zur Leichtathletik-DM in Braunschweig
18:30 - 19:20    ARD    Sportschau – Geheimnisvolles Tokio
20:15 - 21:45    MDR    Legenden – ein Abend für Waldemar Cierpinski

01.08. Bonner Drei Brücken Lauf (fast) ausgebucht
BONN.
Nur noch wenige Startplätze stehen für den 37. Bonner Drei-Brücken-Lauf am 11. Oktober 2020 zur Verfügung. Während der 15- und 30-Kilometer-Lauf bereits ausgebucht sind, können lediglich für den 10-Kilometer-Lauf noch Anmeldungen vorgenommen werden. Der Traditionslauf findet unter Berücksichtigung der Hygienemaßnahmen statt, bei der es der Mithilfe der Teilnehmer bedarf. Geplant ist, bei dem Rennen am Rheinufer insgesamt 550 Läufer/-innen auf die Strecke zu lassen (10 km 300, 15 km 200, 30 km 50 Teilnehmende). Dabei werden elf Startgruppen gebildet, die jeweils 50 Läufer umfassen. Die Gruppen werden in Zweierreihen zum Startbereich geführt. Die Zweierstarts erfolgen alle 10 Sekunden (=ca. 30 m Abstand) ab 09.00 Uhr bis ca. 10.00 Uhr.
www.drei-bruecken-lauf.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

31.07. Sechsmal um die ganze Welt: Waldemar Cierpinski wird 70
Sein erster Gegner war ein Schulbus, er holte zweimal Olympia-Gold – und auf den berühmten „Waldemar“ wird der Marathonläufer heute noch sehr oft angesprochen. Schuld daran ist Kultreporter Heinz Florian Oertel. Am Montag feiert Waldemar Cierpinski seinen 70. Geburtstag.

Die berühmtesten drei Sätze seiner langen Reporterkarriere schickte Heinz Florian Oertel dem Jubilar als Geburtstagsgruß von Berlin nach Halle – und wünschte Waldemar Cierpinski dann noch „alles Gute, Gesundheit und Wohlergehen“. Selbst kann der 92-Jährige nicht zur Party des zweimaligen Marathon-Olympiasiegers in die Saalestadt kommen. Aber Heinz Florian Oertel wird am kommenden Montag an seinen jungen Freund denken, der seinen 70. feiert. „Und ich würde es noch einmal sagen: Liebe junge Väter oder angehende – haben Sie Mut! Nennen Sie Ihre Neuankömmlinge des heutigen Tages Waldemar! Waldemar ist da!“

Ganz klar: Oertel muss im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur beim Stichwort „Waldemar“ sofort an seine Kultstatus-Reportage der Olympischen Spiele in Moskau denken. Mit drei prägnanten Sätzen in neun Sekunden hatte er Cierpinski und sich selbst am 1. August 1980 ein kleines Denkmal gesetzt. Auch das erste Goldrennen des drahtigen Dauerläufers – 1976 in Montreal – hatte Oertel kommentiert.

MDR-Dokumentation über Deutschland-Tour
„O weh, dachte ich – schon 70?“, schreibt Cierpinski im Vorwort seines Buchs „Nennt Eure Söhne Waldemar“. Auf 64 reich bebilderten Seiten schildert er seine beiden Goldläufe – und die Begegnungen mit 19 Wegbegleitern, DDR-Olympioniken der Sommer- und Winterspiele 1976 und 1980. Eine berührende Widmung kommt von Äthiopiens Wunderläufer Haile Gebrselassie. Der MDR drehte eine Dokumentation („Legenden“) über Cierpinskis Deutschland-Tour: Der Film läuft zur besten Sendezeit: am 2. August um 20.15 Uhr.

„Diese Begegnungen haben mich sehr berührt“, sagt Cierpinski im dpa-Gespräch über seine Tour durch den Osten der Republik, die ihn bis auf die Insel Rügen zu Bob-Olympiasieger Meinhard Nehmer führte. „Da hat sich gezeigt, dass Menschen, die im Sport groß geworden sind, auch heute noch ihren Mann oder ihre Frau stehen.“

Sechsmal um die ganze Welt
Die geplante ganz große Party mit rund 150 Gästen in der Hallenser Kulturinsel muss wegen Corona ausfallen. Jetzt erst recht, dachte Cierpinski wohl – und feiert nun gleich mehrfach: Montagvormittag in seinem Hallenser Sportgeschäft mit Bekannten und Geschäftsfreunden, abends dann im erweiterten Familienkreis, am Mittwochabend mit seiner Fußballtruppe. „Das wird ganz gemütlich mit 20 Leuten. Ich gebe auch einen aus – aber erst nach dem Training“, meint der Marathon-Mann, der seit 40 Jahren „zwei- bis dreimal in der Woche“ Fußball spielt.

Nach der Tour von Erfurt bis zum Kap Arkona hat Cierpinski noch einmal nachgerechnet. „Mit diesem Lauf hat mein Tacho jetzt die 250 000 gelaufenen Kilometer überschritten. Und auch diesmal fielen mir nicht alle Kilometer leicht“, schreibt er in seinem Buch. Mehr als 250 000 Kilometer, das sind 6000 Marathonläufe. Sechsmal um die ganze Welt! Und die Taschen (frei nach Karel Gott) voller Geld?

„Darüber heul' ich aber auch nicht“
Nein. Und das ist für Cierpinski, der gespart hat, ein Haus hat und dem es gut geht, auch nicht so wichtig. Stolz und glücklich spricht er von seinen drei großen Söhnen und den drei „Enkelchen“, die alle in Halle sind, „und das ist schön. Das macht Spaß.“ Mit 1000 D-Mark waren Cierpinski Senior und Sohn Falk 1990 als mutige Selfmade-Unternehmer gestartet. Junior Falk ist Geschäftsführer, er hat das Sportgeschäft in der Hallenser City im Frühjahr, so gut es ging, durch die Corona-Krise gesteuert.

„Ich kriege jetzt 430 Euro Rente, an Sozialabgaben zahle ich 490 Euro“, erzählt Cierpinski ohne Groll. „Die Lebensversicherung musste ich in den allerschlechtesten Zeiten, als mein Laden fast krachen gegangen war, auflösen und in mein Geschäft reinstecken“, schildert er. „Darüber heul' ich aber auch nicht. Ich komme klar – und alles andere ist nicht so wichtig.“

Im Wettkampf gegen den Schulbus
Wie fing damals eigentlich alles an? Cierpinski muss lachen. „Als Kind habe ich geboxt, geturnt und war leidenschaftlicher Angler. Ich konnte aber auch ganz schnell laufen“, erzählt er. „Dann sagte mein Vater: Jetzt ist Schluss mit lustig – entscheide dich für eins!“ Der Junge wählt das Laufen, die Leichtathletik – der stille Startschuss für seine erfolgreiche Sportkarriere.

Schon mit 14 feiert Cierpinski seine ersten Siege – im Drei-Kilometer-Ehrgeizrennen gegen den Schulbus. „Ich war meist vor dem Bus zu Hause!“ Auch viele 500-Meter-Läufe zum Eismann, der am Ende des Dorfes lautstark läutete, hat er damals gewonnen. Der süße Lohn: eine Kugel Eis.

Bis heute Nummer sechs der DLV-Bestenliste
Bis heute ist der Ostblock-Boykott von 1984 das Negativ-Erlebnis seines Sportlerlebens. „Ich wollte zum dritten Mal nach den Sternen greifen!“, verrät Cierpinski, der in seiner Wettkampfkarriere „27 oder 28“ Marathonläufe à 42,195 Kilometer absolviert hat. Unglaublich: Mit seinen 2:09:55 Stunden von Montreal ist der Hallenser bis heute die Nummer sechs der DLV-Bestenliste.

Ehefrau Maritta hatte ihren Mann einst zum Wechsel von der Hindernis- auf die Marathonstrecke „überredet“, seit 47 Jahren sind die beiden nun schon ein Paar. Stolz ist der Vater auch auf Sohn Falk, der selbst ein Top-Marathonläufer und guter Triathlet war. „Wir halten immer noch den inoffiziellen Familien-Weltrekord im Marathon“, erzählt Cierpinski Senior. Ihre Bestzeiten addiert: 4:23:25 Stunden.

„Positiv war, dass man gerade auch nach der Wende beweisen konnte, dass ein Sportler nicht nur laufen kann, sondern dass man auch ein paar ordentliche Dinge aufbauen konnte wie den Mitteldeutschen Marathon, und mein Geschäft natürlich“, schildert er. „Und dass ich nach wie vor eine Unmenge von sympathischen Fans und Freunden habe. Und das ist vielleicht wichtiger, als eine hohe Rente zu kriegen.“

30.07. Noch viele freie Startplätze beim Nippeser Stundenlauf
KÖLN.
Beim traditionellen Nippeser Stundenlauf des TFG Nippes wird es unter den aktuellen Hygiene- und Abstandsbestimmungen am Wochenende 8./9. August ein Lauf auf der Kunststoffbahn geben. Wer mitmachen möchte, weil ihm/ ihr die wettkampflose Zeit schon Leid ist, der kann sich ab sofort unter https://time-and-voice.com/de/running/stundenlauf-koeln-2020 anmelden. Pro Zeitfenster können maximal 30 Läuferinnen und Läufer versetzt und mit Abstand an den Start gehen. In der Startaufstellung ist ein Mund- Nasenschutz zu tragen. Kurz vor dem Start kann dieser abgelegt werden. Wir bitte alle Teilnehmer auf ihr Hygiene selbst zu achten. Für die Verpflegung muss selbst gesorgt werden. Diese können im Verpflegungsbereich vor dem Start abgelegt/abgestellt werden. Dieser Verpflegungsbereich ist gehend zu betreten und die Verpflegung ist mit Abstand und stehend aufzunehmen.Die Veranstaltung wird auch ein Versuch sein wie weitere Laufveranstaltungen durchgeführt werden können. So auch der OH- Lauf im September. Auch dieser ist mit einem ähnlichen Konzept vom 4. bis 6. September geplant. Wir warten lediglich noch auf ein OK der Stadt.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

29.07. Absage des 14. Bickendorfer Büdchenlauf präsentiert von der Itting GmbH
KÖLN.
Eigentlich sollte im Jahr 2020 der beliebte und traditionsreiche Büdchenlauf bereits zum 14. Mal im Kölner Veedel Bickendorf wie geplant am 27. September stattfinden. Der Straßen- und Volkslauf, der von der Bickendorfer Interessengemeinschaft e.V. und König Event Marketing veranstaltet wird, muss allerdings schweren Herzens in diesem Jahr abgesagt werden. Im Zuge der grassierenden Bedrohung durch das COVID-19-Virus und den damit in Verbindung stehenden strengen Reglementierungen, was die Schutzmaßnahmen bei Sportgroßveranstaltungen betrifft, ist es nicht möglich umfassende Sicherheit für alle Beteiligten des Bickendorfer Büdchenlaufs zu gewährleisten.

Im Detail geht es vor allem um Sicherheitsbedenken bezüglich einer Gesamtkontrolle und -registrierung aller Zuschauer*innen entlang der Laufstrecke, da Einlasskontrollen und Sperrungen aufgrund der städtischen Gegebenheit nicht umsetzbar sind. Außerdem kann wegen der engen Streckenpassagen der Laufstrecke der vorgeschriebene Sicherheitsabstand zwischen den Läufer*innen bei eventuellen Überholmanövern nicht überall garantiert werden und die Teilnehmer*innenanzahl müsste auf die Hälfte im Vergleich zu den Vorjahren reduziert werden. Weiterhin könnten weder das besondere Veedel-Gefühl noch die einzigartige Stimmung des Bickendorfer Büdchenlaufs aufgrund der Sicherheitsmaßnahmen vollständig entstehen und die kleinen, privaten Straßenfeste am Rande der Venloer Straße wären demnach ebenso verboten. Hans Johnen von der Bickendorfer Interessensgemeinschaft (BIG) zur Absage der diesjährigen Laufveranstaltung:

„Wir sind sehr traurig den Bickendorfer Büdchenlauf in diesem Jahr ausfallen zu lassen. Allerdings würde die diesjährige Auflage den tollen Charakter, welcher der Lauf normalerweise hat, nie aufnehmen können, sodass wir uns nun schon auf eine neue Auflage im kommenden Jahr vorbereiten.“

Bei allen Läufer*innen, die bereits für den 27. September 2020 gemeldet waren, wurde die anfallende Startgebühr noch nicht von den angegebenen Konten eingezogen. Dies wird aufgrund der Absage natürlich auch weiterhin nicht passieren und alle bisherigen Anmeldungen sind damit annulliert. Am 26. September 2021 ist die 14. Edition des Bickendorfer Büdchenlaufs nun terminiert und wird nach dem Ausfall in diesem Jahr umso größer gefeiert. 
www.bickendorf-lauf.de
(Autor & Copyright: Sven Frese für Laufen im Rheinland)

28.07. #CoronAthletics in Siegburg - Bahnlaufserie und Sommermeeting
RHEIN-SIEG.
Für viele Monate mussten Athleten des Landesverbands Nordrhein gezwungenermaßen die Füße still halten. Diese Zeit ist nun zu Ende, denn das LAZ Puma Rhein-Sieg richtet in diesem Jahr unter dem Motto #CoronAthletics noch ganze drei Veranstaltungen aus.
 
Nach der Absage der traditionellen Bergisch-Gladbacher Bahnlaufserie ist das LAZ Puma in Rücksprache mit dem TV Herkenrath in diesem Jahr als Ausrichter eingesprungen und wird die beliebte Veranstaltung in diesem Jahr in Siegburg im Walter-Mundorf-Stadion durchführen.
 
Am 13.08., 22.08 und am 27.08. werden gemäß des bekannten Prozedere auf der schnellen Regupol-Laufbahn Wettbewerbe über 800, 1000, 2000, 3000, 5000 und 10000 Meter ausgerichtet.
 
Leichte Veränderungen im geläufigen Zeitplan werden Qualifikationen über 1500 Meter für die verschobenen Deutschen Jugendmeisterschaften in Heilbronn ermöglichen. Zudem werden im Rahmen der Serie auch die Sprinterinnen und Sprinter auf ihre Kosten kommen. Am 13.08. stehen die 100 Meter auf dem Programm, am 27.08. geht es dann über die 200-Meter-Distanz. Das Herz der Veranstaltungsserie wird jedoch der 22.08. sein. Beim großen #CoronAthletics-Sommermeeting wird an diesem Tag nicht nur die Bahnlaufserie fortgeführt, sondern auch diverse andere Disziplinen für Groß und Klein angeboten. Unter anderem können Trainer, Betreuer und Athleten Leichtathletik der Extraklasse über 100 Meter, 200 Meter, 400 Meter, 400 Meter Hürden, im Weitsprung, Hochsprung, Stabhochsprung, Speerwurf und Kugelstoßen erleben.
 
Aufgrund der Corona-Pandemie muss das LAZ als Veranstalter einige Änderungen im Bereich Hygiene und Meldeablauf einhalten.
(Mitteilung: LAZ Puma Rhein-Sieg für Laufen im Rheinland)

27.07. Ausfall von Garmin-Diensten und -Support: Firma wohl Opfer von 'WastedLocker'
Die Ransomware 'WastedLocker' soll im Garmin-Netzwerk wüten, weshalb die IT-Abteilung die Systeme abschaltete. Der Ausfall von Diensten und Support dauert an.

Seit Donnerstag sind die Dienste des Unternehmens Garmin weitgehend ausgefallen, Geräte wie Fitnesstracker und Navigationscomputer können sich nicht mehr mit ihrem Server verbinden und Daten synchronisieren. Zunächst hatte das Unternehmen kurz auf Twitter bestätigt, dass es einen größeren Ausfall gebe, nun gibt es auch auf der Firmenwebsite eine offizielle Aussage zu den Vorfällen. Eine Bestätigung für einen Ransomware-Angriff gibt das Unternehmen selbst nicht, die Website BleepingComputer will jedoch erfahren haben, dass Garmin Opfer der Malware WastedLocker wurde.

Bestätigung der Ausfälle und eine Status-Webseite
Auf einer eigens eingerichteten englischsprachigen Webseite bestätigt Garmin, dass die Dienste der Firma einschließlich Garmin Connect und flyGarmin nicht verfügbar sind und daher Geräte diese Plattformen nicht vollständig nutzen können. Außerdem sei der komplette Support ausgefallen, man erhalte derzeit weder Anrufe noch E-Mails und Chat-Nachrichten.

In einer kurzen FAQ-Sektion beruhigt Garmin die Anwender, dass trotz des GarminConnect-Ausfalls betroffene Geräte ihre erhobenen Daten zunächst lokal speichern und später hochgeladen würden, sobald der Dienst wieder verfügbar ist. Die Notruffunktion über den Dienst inReach sei vom Ausfall übrigens nicht beeinträchtigt. Derzeit sieht Garmin auch keine Anzeichen dafür, dass Kundendaten (Aktivitätsdaten der Geräte sowie Zahlungs- und persönliche Informationen) von dem Vorfall betroffen sind. Auf einer separaten Status-Webseite können sich Nutzer informieren, welche Dienste wieder online sind.

Ransomware 'WastedLocker' soll gewütet habe
Die Website BleepingComputer meldet, es sei inzwischen bestätigt, dass Garmin von der Ransomware 'WastedLocker' heimgesucht wurde, die alle lokal und im Netz erreichbaren Dateien verschlüsselt und Lösegeld fürs Entschlüsseln verlangt. Der am Donnerstag gemeldete Ausfall sei darauf zurückzuführen, dass das Unternehmen seine Dienste und Callcenter im Zuge des Ransomware-Angriffs abgeschaltet habe. BleepingComputer veröffentlicht Screenshots von Computern bei Garmin, die das Werk von 'WastedLocker' zeigen sollen und beruft sich auf zwei anonyme Quellen, einen Garmin-Mitarbeiter und eine Person, die mit den Vorgängen vertraut sei.

Laut dem Bericht sei die Malware am Donnerstagmorgen bemerkt worden und die IT-Abteilung habe noch versucht, möglichst viele Systeme aus der Ferne abzuschalten, um sie vor einer Infektion zu bewahren – dies habe dann den Ausfall der Dienste für Benutzer weltweit verursacht. Auch per VPN verbundene Computer der Mitarbeiter sollen betroffen gewesen sein. Die Angreifer sollen laut einer Quelle von BleepingComputer 10 Millionen Dollar Lösegeld fürs Entschlüsseln der Daten verlangen, was jedoch nicht bestätigt sei.

Die neue aufgetauchte Ransomware 'WastedLocker' wird der russischen Gruppe 'Evil Corp" zugeschrieben, die auch für die Malware 'Dridex' verantwortlich ist.

26.07. Bonner Läufer ganz vorne
#ZeroHungerRun Challenge 2020

BONN. 3.446 Laufbegeisterte aus ganz Deutschland nahmen vom 09. – 12. Juli 2020 am virtuellen Benefizlauf "#ZeroHungerRun – Challenge 2020" der Welthungerhilfe teil. Die schnellsten „Local-Runners“ wurden am Dienstagabend im Bonner Laufladen geehrt. Bei der Challenge, die unter dem Motto #WirGegenHunger stand, kamen Spenden in Höhe von 69.541 Euro für Menschen in Not zusammen. Mit den in wahlweise 30 oder 60 Minuten zurückgelegten Laufmetern setzten die sportlich Engagierten im Rahmen der Challenge nicht nur ein Zeichen gegen den Hunger, sondern sammelten auch Spenden für die Arbeit der Welthungerhilfe im Kampf gegen Corona. Innerhalb von 30 Minuten rannten mit Julien Jeandrée (Absolute Run Crew, 9,46 km) und Stefanie Richters (LT Ennert, 7,61 km) gleich zwei Bonner am Weitesten. Auf den Plätzen Zwei und Drei landeten Timothy Engel (LT Ennert, 9,000 Km) und Luca Wesel (GII, 8,750 km). Die ehemalige Olympiateilnehmerin Susanne Hahn (Meckenheimer SV) lief bei der 60-Minuten-Challenge starke 15,46 Kilometer und wurde schnellste Frau, vor Friederike Schöps (LT Ennert, 14,050 km) und Britta van Zweeden (LAV Bad Godesberg, 13,920 km). Auch bei den Männern konnte sich ein lokaler Athlet im Vorderfeld platzieren. Als Gesamt-Sechster lief der DHL-Mitarbeiter Markus Nett 16,2 Kilometer und damit 830 Meter mehr als Felix Jungstädt. Dritter wurde Sascha Scholz (14,930 km).
(Autor & Copyright & Foto: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

25.07. 2:06,09 Minuten: Tabea Marie Kempe stürmt in Trier zu Stadionrekord und Bestzeit
Tabea Marie Kempe hat am Donnerstag beim Abendsportfest in Trier den Stadionrekord über 800 Meter auf schnelle 2:06,09 Minuten gesteigert. Ihre persönliche Bestzeit wertete die 23-Jährige vom TSV Bayer 04 Leverkusen um 1,41 Sekunden auf. In ihrem Sog war auch Klubkollegin Debora Diawuoh so schnell wie nie.

Tabea Marie Kempe rangiert national nun an sechster Position – nicht unwesentlich für die Deutschen Meisterschaften am zweiten August-Wochenende in Braunschweig. Debora Diawuoh durchbrach zum ersten Mal die magische Marke von 2:10 Minuten. Sie kam nach 2:08,67 Minuten ins Ziel – eine Verbesserung um fast zwei Sekunden. „Beide haben sich an die taktischen Vorgaben gehalten und die geplanten Zwischenzeiten exakt getroffen“, analysierte Coach Tobias Kofferschläger. „Nun gilt es, das neue Leistungsniveau am Sonntag in Regensburg zu bestätigen.“

Eine deutliche Leistungssteigerung gelang auch Marsha Anica Dunkel, die sich über 400 Meter in 56,10 Sekunden durchsetzte – im Vergleich zum Saisoneinstieg zwei Wochen zuvor knapp eine Sekunde schneller. Judith Franzen lief als Zweite in 56,49 Sekunden Bestzeit, gefolgt von Karen Rückert (57,39 sec). Eine prima Premiere gelang Fabiana Pütz (58,68 sec). Über 100 Meter erkämpften Marcel Kirstges (11,08 sec) und Jonas Klein (alle TSV Bayer 04 Leverkusen; 11,18 sec) Silber und Bronze.
(Autor & Copyright: Harald Koken für Laufen im Rheinland)

24.07. Bonner Drei-Brücken-Lauf kann stattfinden!
Behörden erteilen Genehmigung unter Hygiene-Sonderkonzept
BONN.
Nach zahlreichen Absagen, gibt es jetzt auch eine positive Nachricht zu verkünden. Der 37. Bonner Drei-Brücken-Lauf kann am 11. Oktober 2020 stattfinden. "Mit unserem Hygienekonzept konnten wir das Gesundheitsamt überzeugen", dankte Organisator Dieter Stein der Stadt Bonn. Damit der Traditionslauf unter Berücksichtigung der Hygienemaßnahmen durchgeführt werden kann, bedarf es der Mithilfe der Teilnehmer. Geplant ist, bei dem Rennen am Rheinufer insgesamt 550 Läufer/-innen auf die Strecke zu lassen (10 km 300, 15 km 200, 30 km 50 Teilnehmende). Dabei werden elf Startgruppen gebildet, die jeweils 50 Läufer umfassen. Die Gruppen werden in Zweierreihen zum Startbereich geführt. Die Zweierstarts erfolgen alle 10 Sekunden (=ca. 30 m Abstand) ab 09.00 Uhr bis ca. 10.00 Uhr. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.
www.drei-bruecken-lauf.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

23.07. Siegburger Citylauf abgesagt
RHEIN-SIEG.
Trotz guten Konzepts, muss der diesjähre Siegburger Citylauf am 13. September wegen der COVID-19-Pandemie ausfallen. Die Stadt Siegburg erteilte dem Veranstalter nicht die nötigen Genehmigungen durch die Innenstadt zu laufen. "Wir als der veranstaltende Verein können die Sorgen und Bedenken der Stadt Siegburg um die Gesundheit der Zuschauen und Bürger durchaus verstehen", sagte Thomas Eickmann vom LAZ Puma Rhein-Sieg. Der Sportliche Leiter des LAZ hatte vor knapp drei Wochen eigens als Probelauf ein Zehn-Kilometer-Einladungsrennen außerhalb von Siegburg auf die Beine gestellt und hoffte das dieses Konzept auch im größeren Rahmen greifen könnte. Ein Lauf mit rund 60 Teilnehmern unter Ausschluss der Öffentlichkeit ist jedoch etwas anderes, als ein Rennen mit mehreren Hundert Läufern auf einen Vier-Runden-Kurs durch die gut besuchte Fußgängerzone der Kreisstadt. Somit bleibt die Hoffnung, den Citylauf im kommenden Jahr wieder unter normalen Bedingungen durchführen zu können. Termin ist der 12. September 2021.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

22.07. Positives Signal für SPORTDEUTSCHLAND
Sportdeutschland freut sich über das Signal der Sportminister*innen, den bundesweiten Wettkampfbetrieb möglicherweise ab September wieder aufnehmen zu wollen.


Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und seine Mitgliedsorganisationen freuen sich über das positive Signal, das die Sportminister*innen der Länder in ihrer Telefonkonferenz am Montag und dem nachfolgenden Umlaufbeschluss für eine mögliche Wiederaufnahme des bundesweiten Wettkampfbetriebes ab September in SPORTDEUTSCHLAND gegeben haben.

Der Beschluss der Sportminister*innen sieht für den möglichen Wiedereinstieg ein kontrolliertes, stufenweises Vorgehen zur vollumfänglichen Wiederaufnahme des Sportbetriebes vor, natürlich im Einklang mit den Zielen zum Gesundheitsschutz und unter Berücksichtigung der übergeordneten Maßgaben des Infektionsschutzes. Die Wiederaufnahme des Sport- und Trainingsbetriebs soll bundesweit harmonisiert werden, damit Mannschaften und Vereine aus allen Bundesländern gleiche Voraussetzungen für die Wettkämpfe haben. Dabei sollen, soweit das jeweilige Infektionsgeschehen das zulässt, auch Zuschauer*innen unter Vorlage eines entsprechenden Hygienekonzepts wieder zu den Wettbewerben zugelassen werden.

„Wir danken den Sportminister*innen und Sportreferent*innen der Länder für ihren Beschluss, nun zeitnah bundesweit den Wiedereinstieg in den Wettkampfsport zu ermöglichen“, sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann. „Der DOSB und seine Mitgliedsorganisationen haben mit den neuen Leitplanken und den erweiterten sportartspezifischen Regelungen die Grundlagen für die Zustimmung zu einem verantwortungsvoll betriebenen Wettkampfsport unter Corona-Bedingungen gelegt. Mit dem heutigen Beschluss sehen wir eine wichtige Grundlage für einen bundesweiten verantwortungsvollen Wiedereinstieg in den Wettkampfsport, den die Bundeskanzlerin und die Regierungschefs der Länder hoffentlich bestätigen. Für unsere Athlet*innen, unsere Vereine und Verbände wäre dies eine wichtige, existenzsichernde Maßnahme.“

Auf Initiative des DOSB wurde Mitte Juni eine Ad hoc Arbeitsgemeinschaft der Sportreferenten-Konferenz eingerichtet, die kurzfristig die Beschlussvorlage für die bundesweite Wiedereinführung des Wettkampfbetriebs erarbeitet hat. Der Beschluss der SMK wird nun der Ministerpräsidentenkonferenz zur endgültigen Entscheidung vorgelegt.
(Quelle: DOSB)

21.07. Versuchsballon geplatzt: Stadt untersagt Hamburg Marathon am 13. September
Gleich fünf Hamburger Groß-Veranstaltungen, darunter auch der Marathon, sind am Montag aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt worden. Die Stadt Hamburg verwies in ihrer Begründung dafür, keine Genehmigung erteilen zu können, vor allem auf das hohe Infektionsrisiko für Zuschauer.

Der Hamburg Marathon wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Dies gaben am Montag die Stadt Hamburg und die Veranstalter des Rennens bekannt. Der größte deutsche Frühjahrs-Marathon war für den 19. April geplant und aufgrund der Coronavirus-Pandemie auf den 13. September verschoben worden. Mit einem aufwendig ausgearbeiteten Hygiene-Konzept wollten die Organisatoren den Lauf starten. Doch die Stadt stoppte nun das Vorhaben. Ausschlaggebend dafür war die Befürchtung, dass sich Zuschauertrauben an der Strecke bilden könnten. Die Stadt gab parallel auch die Absage eines Triathlons, der Hamburger Ironsmans, einer Reit-Veranstaltung und eines Radrennens bekannt.

„Diese Entscheidung ist für uns alle schmerzhaft, aber leider unumgänglich“, sagte Hamburgs Sportsenator Andy Grote. Er sei beeindruckt von der Energie der Veranstalter bei der Erarbeitung modifizierter Konzepte. "Im Ergebnis mussten wir aber feststellen, dass der rechtliche Rahmen für die Durchführung von größeren Veranstaltungen noch mindestens bis zum 31. Oktober sehr stark eingeschränkt bleiben wird. Die in jedem Fall geltenden Hygieneregelungen und die notwendige Kontakt-Nachverfolgung wären bei Veranstaltungen mit vielen tausend Zuschauern nicht sicherzustellen gewesen, so dass uns keine andere Wahl blieb. Umso mehr setzen wir gemeinsam mit den Veranstaltern jetzt alles daran, dass die großen Hamburger Sportformate nächstes Jahr wieder wie gewohnt stattfinden können.“

„Es tut mir in erster Linie für unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer leid, die uns bis zuletzt mit ihrem klaren Bekenntnis zur Teilnahme im September nicht nur moralisch unterstützt haben. Aber die Entscheidung zur weiteren Verschiebung auf das kommende Jahr ist eine, die wir partnerschaftlich mit der Stadt getroffen haben und damit auch als richtiges und wichtiges Signal vertreten. Daneben war und ist unsere konzeptionelle Arbeit nicht vergebens. Wir werden vieles davon in die Planung für das Frühjahr mitnehmen“, sagte Frank Thaleiser, der Cheforganisator des Rennens, in einem offiziellen Statement. Er plant nun den nächsten Hamburg-Marathon für den 25. April 2021.
(Quelle: Leichtathletik.de)

20.07. Erfolgreiche LAZ´ler beim Sonsbecker Track Meeting
Bei Temperaturen um 29°C und drückender Schwüle konnten sich die Athleten um Trainer Lucas Hemkes gut behaupten und stellten zahlreiche neuen Bestleistungen auf.

Den Angang machte die 18 jährige Tamika Vomberg (LAZ Puma Rhein-Sieg) über 800 m mit Platz 2 (2:26,67 min.) in der U20 und neuer persönlicher Bestzeit.

Im Männer Rennen belegte der 20 jährige Jannis Kohl (LAZ) in seinem ersten 800 m Lauf gleich Platz 2 in 2:05,23 min. In einem sehr mutigen Rennen mußte es am Ende Tribut für sein schnelles Anfangstempo zahlen, aber nur wer soviel Mut hat, kann seine Grenzen verschieben!

Seinen ersten 1500 m Lauf bestritt das Lauftalent Leander Ihle (LAZ) und wurde in 4:14,86 min. 4. in der U18. Läufer und Trainer Lucas Hemkes (LAZ) stellte im 1500 m Lauf der Männer in 4:00,51 min. eine neuen persönliche Bestzeit auf und wurde Achter.  Beachtlich sind die letzten 500 m von Lucas Hemkes, nach 2:45 min. für die ersten 1000 m beschleunigte er die Pace und spurte die letzten 500 m in  75 sec.!

Fazit: Die Läufer des LAZ Puma Rhein-Sieg sind in bestechende Form und rufen diese Woche für Woche ab.
(Mitteilung: LAZ Puma Rhein-Sieg für Laufen im Rheinland)

19.07. 2: 37,05 Minuten: Konstanze Klosterhalfen verbessert fast 46 Jahre alten Vereinsrekord
Konstanze Klosterhalfen hat am Wochenende in Portland (USA) ihre persönliche Bestzeit über 1.000 Meter auf 2: 37,05 Minuten gesteigert. Die 23-Jährige vom TSV Bayer 04 Leverkusen hatte im Ziel knapp eine Sekunde Vorsprung auf Lokalmatadorin Rebecca Mehra, die auf den zweieinhalb Stadionrunden in 2: 38,02 Minuten auch so schnell war wie nie. Den nun geknackten Vereinsrekord des TSV Bayer 04 Leverkusen hielt Gisela Klein, die am 21. August 1974 – also vor fast 46 Jahren - 2:37,9 Minuten gelaufen war.
(Autor & Copyright: Harald Koken für Laufen im Rheinland)

18.07. Wo laufen sie denn?
Auch der Obstmeilenlauf ist abgesagt
BONN/RHEIN-SIEG.
Laufveranstaltungen werder immer weniger, wie ein Blick in den Veranstaltungskalender der Region zeigt. Diese Tage wurde auch der für den 31. Oktober geplante Obstmeilenlauf in Altendorf-Ersdorf abgesagt. "Wir, als kleiner Verein, können die Corona-bedingten Auflagen nicht erfüllen und auch das Risiko nicht tragen", sagt Lauftreff-Leiter Georg Jacoby zur Absage der 26. Auflage. Bereits zuvor wurden zahlreiche, vor allem kleinere, Laufveranstaltungen abgesagt. Nach Ausbruch der Pandemie im März, fand erst Anfang Juli mit dem Siegburger Mittsommerlauf wieder ein Wettkampf statt. Bei dem Einladungsrennen des LAZ Puma Rhein-Sieg waren jedoch lediglich 60 Läufer zugelassen.

In einem größeren Rahmen und mit Starts in mehreren Wellen will das LAZ am 13. September seinen 14. Siegburger Citylauf durchführen. Teilnehmermäßig limitiert soll auch vier Wochen später der 37. Drei-Brücken-Lauf in Bonn stattfinden. Geplant ist, bei dem traditionellen Rennen am Rheinufer insgesamt 550 Läufer/-innen auf die Strecke zu lassen (10 km 300, 15 km 200, 30 km 50 Teilnehmende). Dabei werden elf Startgruppen gebildet, die jeweils 50 Teilnehmende umfassen. Die Gruppen werden in Zweierreihen zum Startbereich geführt. Die Zweierstarts erfolgen alle 10 Sekunden (=ca. 30 m Abstand) ab 09.00 Uhr bis ca. 10.00 Uhr. Ob die Veranstaltung auf Bonns beliebtester Laufrunde als Generalprobe für den 20. Deutsche Post Marathon Bonn dient, steht weiter in den Sternen. Als Termin für das größte Bonner Lauf-Event mit zuletzt mehr als 12.000 Teilnehmern, steht weiterhin der 18. Oktober im Kalender.

Weitere Volksläufe in der Region warten noch ab und haben ihre Anmeldung noch nicht geöffnet. In Planung bleiben für dieses Jahr noch: 17. Drachenlauf in Königswinter (25. Oktober), 7. Platinman in Hennef (8. November), 43. Bonner Herbsthalbmarathon (14. November), 26. Mondorfer Weihnachtslauf (29. November), 57. Nikolauslauf in Erpel (6. Dezember), 3. Bonner Nikolauslauf, 21. Siebengebirgsmarathon in Bad Honnef (beide 13. Dezember) und der Bonner Silvesterlauf (31. Dezember).
(Autor & Coypright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

17.07. Leider kein innogy Essen Marathon 2020
Marathon mit Corona-Auflagen nicht sinnvoll umsetzbar

Mit sehr schwerem Herzen - und nach Abwägung aller behördlichen und organisatorischen Einschätzungen - müssen die Organisatoren des innogy Marathon "Rund um den Baldeneysee" leider eine Entscheidung bekanntgeben: Es wird am 11. Oktober 2020 leider keinen Marathon in Essen geben können.
 
Wir haben bis zuletzt äußerst genau untersucht, ob eine Austragung des Marathon irgendwie doch noch in Frage kommt: Gänzlich ohne Zuschauer, ohne Moderation, ohne Siegerehrung, ohne Duschen, ohne Stimmung - ohne alles, was uns in Essen ausmacht. Viele Zuschriften und Anrufe haben uns darin bestärkt, wirklich alles zu versuchen.
 
Leider müssen wir aber zur Kenntnis nehmen, dass wir auf der 42,2 km langen Streckenführung als Ehrenamtler vom TUSEM Essen unmöglich die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln bei sämtlichen Beteiligten (Läufer, Zuschauer, Spaziergänger, Ordner, ?) garantieren können. Die Starts am Baldeneysee auseinander zu ziehen würde im Essener Süden extrem lange Straßensperrungen nötig machen. Wir könnten es nicht verantworten, unsere LäuferInnen nach dem Marathon ungeduscht, ohne Zuwendung und ohne Massage ins Auto setzen zu müssen. Veranstaltungs-Konzepte mit Auflagen und unter Ausschluss der Öffentlichkeit halten wir für den Marathon am Baldeneysee leider nicht für übertragbar. Wir danken den Behörden der Stadt Essen, die uns in dieser Entscheidungsfindung beratend zur Seite gestanden hat.
 
"Wir wussten, dass die Voraussetzungen unter Corona-Bedingungen sehr schwierig sind. Leider bleibt uns keine andere Alternative, als den Essener Marathon 2020 abzusagen. Alle Anmeldungen sind ohne Aufpreis 2021 weiter gültig." - sagt Orga-Leiter Gerd Zachäus vom TUSEM Essen. "Wir bedauern die Absage im Sinne aller Sportler, Helfer, dem großen Team rund um den innogy Marathon - und der Bevölkerung im Essener Süden."
 
Betroffen von der Absage sind auch der BKK Walking Day, die innogy Seerunde und der Allbau Staffelmarathon. Alle gemeldeten TeilnehmerInnen werden bald per Mail angeschrieben. Sie können ihre Anmeldung einfach am 10. Oktober 2021 nutzen - oder die Startgebühr zurück bekommen.
 
Wir danken für Ihr Verständnis - und versichern als Orga-Team, dass die Entscheidung am heutigen Tag auch für uns sehr bitter ist. Wir werden jetzt mit vollem Einsatz in die Vorbereitung des Marathon 2021 einsteigen - und freuen uns dann wieder auf ein Sportfest unter besseren Voraussetzungen.
www.innogy-marathon.de
(Autor & Copyright: Martin Kels für Laufen im Rheinland)

16.07. Sengbach-Talsperrenlauf als virtuelle Challenge
RHEIN-BERG.
Aufgrund der Corona-Einschränkungen wird der diesjährige Sengbach-Talsperrenlauf als virtueller Lauf angeboten. Der Verein möchte alle Läuferinnen und Läufer sowie Walkerinnen und Walker motivieren, das Training nicht zu vernachlässigen.

Im Zeitraum vom 15.08. bis 31.08.2020 gibt es die Gelegenheit, einen persönlichen Sengbachlauf zu absolvieren.

Die Streckenlänge ist frei wählbar: Lieblings-Hausstrecke, um den Häuserblock, im Park oder Forstwald, am Fluss entlang oder vielleicht doch die Sengbachrunde? Es wäre super, wenn die Streckenangebote von 3 km, 11,3 km, Halbmarathon oder ¾ Marathon (30,9 km) erreicht werden. Natürlich werden auch frei gewählte Distanzen oder Kilometer auf dem Laufband gewertet. Gelaufen/gewalkt wird allein oder im Rahmen der gültigen Corona-Bestimmungen mit dem nötigen Sicherheitsabstand.

Die Teilnehmergebühr beträgt mindestens 6,50 €. Zur Belohnung gibt es unsere schöne Medaille und eine Online-Urkunde.

Es liegen bereits 190 Anmeldungen zum virtuellen Lauf vor. Aus diesem Grund hat sich das Orga-Team dazu entschieden, entlang der Strecke Hinweisschilder zum Streckenverlauf anzubringen. Wer also die Originalstrecke laufen möchte, muss nur den Schildern folgen, Start und Ziel wird gut gekennzeichnet

Anmeldungen und weitere Infos über unsere Website www.sengbachlauf.de
(Autor & Copyright: Margret Knigge für Laufen im Rheinland)

15.07. Neue Corona Regeln in NRW
"Die nach wie vor positive landesweite Entwicklung der Zahlen eröffnet uns kleinere Spielräume, die wir für mehr Freiheiten verantwortungsvoll nutzen wollen", so Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. "Wir dürfen aber nicht vergessen: Die Pandemie ist nicht vorbei und wir müssen weiter sehr wachsam und verantwortungsvoll sein. Das zeigen gerade die "Hotspots" in bestimmten Regionen. Neben den allgemeinen Hygieneregeln sind daher die drei Grundregeln weiterhin unerlässlich: das Abstandsgebot, das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung und die Sicherstellung der Nachverfolgbarkeit der Infektionsketten."
 
Mehr Möglichkeiten im Sport
In der Coronaschutzverordnung werden durch die aktuellen Änderungen die Personengrenzen für Veranstaltungen erhöht. Bei Kultur- und sonstigen Veranstaltungen wird der Schwellenwert, ab dem ein Hygienekonzept vorgelegt werden muss, von 100 auf 300 Personen angehoben. Die Personenbegrenzung beim Kontaktsport in der Halle wird von zehn auf 30 Personen erhöht. Auch die zulässige Zuschauerzahl wird von 100 auf 300 erhöht.
 
Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung - CoronaSchVO) in der ab 15. Juli 2020 gültigen Fassung §9 im Sportbereich:
 
(1)     Beim Sport- und Trainingsbetrieb sowie bei Wettkämpfen auf und in öffentlichen oder privaten Sportanlagen sowie im sonstigen öffentlichen Raum sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern (auch in Dusch- und Waschräumen, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstigen Gemeinschaftsräumen sowie in Warteschlangen) zwischen Personen, die nicht zu den in § 1 Absatz 2 genannten Gruppen gehören, sicherzustellen. Beim Sport in geschlossenen Räumen ist zudem eine gute Durchlüftung sicherzustellen.
(2)     Die nicht-kontaktfreie Ausübung des Sport-, Trainings- und Wettbewerbsbetriebs ohne Mindestabstand während der Sportausübung ist nur mit bis zu 30 Personen zulässig, wobei die Rückverfolgbarkeit nach § 2a Absatz 1 sichergestellt sein muss.
(3)     Das Betreten der Sportanlage durch Zuschauer ist nur bis zu 300 Personen und bei sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit nach § 2a Absatz 1 zulässig.
(4)     Beim Betrieb von Fitnessstudios sind die in der Anlage zu dieser Verordnung festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards zu beachten.
(5)     Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen sind bis mindestens zum 31. August 2020 untersagt.
(6)     Abweichend von Absatz 1 gilt:
 
1.     Wettbewerbe in Profiligen, soweit die Vereine bzw. die Lizenzspielerabteilungen der Vereine sich neben der Erfüllung ihrer arbeitsschutzrechtlichen Hygiene- und Schutzpflichten auch verantwortlich für die Reduzierung von Infektionsrisiken im Sinne des Infektionsschutzgesetzes zeigen und die für die Ausrichtung der Wettbewerbe verantwortlichen Stellen den nach dem Landesrecht für Schutzmaßnahmen nach § 28 Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes zuständigen Behörden vor Durchführung der Wettbewerbe geeignete Infektionsschutzkonzepte vorlegen,
2.     Wettbewerbe im Berufsreitsport und Pferderennen, wenn auf der Anlage die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz und zur Gewährleistung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern zwischen Personen sichergestellt sind.
Das Betreten der Wettbewerbsanlage durch bis zu 300 Zuschauer ist zulässig, wenn geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern (auch in Warteschlangen) zwischen Personen, die nicht zu den in § 1 Absatz 2 genannten Gruppen gehören, und zur Rückverfolgbarkeit nach § 2a sichergestellt sind. Es ist zu gewährleisten, dass durch die Austragung des Wettbewerbs im unmittelbaren Umfeld der Wettbewerbsanlage keine Ansammlungen verursacht werden. Im Rahmen des Wettbewerbs sind Rundfunk-Produktionen (TV, Radio, Internet) und dazu auch der Zutritt zu der Wettbewerbsanlage gestattet.
(7)     Ausgenommen von den vorstehenden Vorschriften sind der Sportunterricht (einschließlich Schwimmunterricht) der Schulen und die Vorbereitung auf oder die Durchführung von schulischen Prüfungen, sportpraktische Übungen im Rahmen von Studiengängen, das Training an den nordrhein-westfälischen Bundesstützpunkten und Landesleistungsstützpunkten mit besonderem Landesinteresse sowie das Training von Berufssportlern auf und in den von ihrem Arbeitgeber bereitgestellten Trainingseinrichtungen.
 
Die neuen Verordnungen gelten ab dem 15. Juli 2020, hier der Links zur Coronaschutzverordnung https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2020-07-12_fassung_coronaschvo_ab_15.07.2020_lesefassung.pdf

Jan Fitschen (links) gab am 9. Juli um 18 Uhr den Startschuss zur Challenge

14.07. #ZeroHungerRun Challenge 2020
20.650 KILOMETER FÜR EINE WELT OHNE HUNGER

3.446 Laufbegeisterte aus ganz Deutschland nahmen vom 09. – 12. Juli 2020 am virtuellen Benefizlauf "#ZeroHungerRun – Challenge 2020" der Welthungerhilfe teil. Frei nach dem Motto #WirGegenHunger kamen Spenden in Höhe von 69.541 Euro für Menschen in Not zusammen

BONN. Vom 09.-12. Juli 2020 rief die Welthungerhilfe bundesweit Läufer*innen auf, sich der virtuellen Sport-Challenge dieses Sommers zu stellen. Da aufgrund der Covid-19-Pandemie auf die diesjährigen #ZeroHungerRun-Spendenläufe in Bonn, Köln und Düsseldorf verzichtet werden muss, galt es nun, individuelle Sporteinheiten zu absolvieren. Mit den in wahlweise 30 oder 60 Minuten zurückgelegten Laufmetern setzten die sportlich Engagierten im Rahmen der #ZeroHungerRun-Challenge 2020 nicht nur ein Zeichen gegen den Hunger, sondern sammelten auch Spenden für die Arbeit der Welthungerhilfe im Kampf gegen Corona. Denn in Folge der Pandemie ist der Hunger weltweit wieder auf dem Vormarsch.

Von Berlin bis München, von Köln bis Leipzig, von Klagenfurt bis Paris und sogar aus Malawi schnürten 3.446 Freizeit-Sportler*innen und ambitionierte Läufer*innen ihre Sportschuhe und begaben sich auf ihre private Laufrunde. Nach dem Zusammenrechnen aller getrackten Laufstrecken kamen dabei stolze 20.650 Kilometer und 2095 Laufstunden zusammen. Jeder einzelne Meter unterstreicht, dass die Leitidee dieses Benefizlaufs aufgegangen ist: In diesen besonderen Zeiten gemeinsam etwas erreichen, wenn auch nicht unmittelbar zusammen. Doch nicht nur die sportlichen Leistungen drücken Solidarität mit den Menschen aus, die tagtäglich mit Hunger zu kämpfen haben, auch die großzügigen Spenden der Teilnehmer*innen zur #ZeroHungerRun Challenge sowie der Unternehmen REWE Group und Engels – Der Maler tragen zu einem bemerkenswerten Finale des Laufs bei. 69.541 Euro sind für die aktuellen Projekte der Welthungerhilfe im Rahmen des Benefizlaufs zusammengekommen. Seit Beginn der Aktion #ZeroHungerRun im Jahr 2016 konnten insgesamt bereits 280.000 Euro Spenden für Menschen in Not gesammelt werden.

Die Sieger heißen Susanne Hahn, Sascha van Staa, Stefanie Richters und Julien Jeandrée
Die meisten Spendenläufer sind mit viel Spaß und Freude für die gute Sache gerannt. Doch das Konzept mit vielen Sonderwertungen ist zusätzlich auch für ambitionierte Läufer*innen und Vereine interessant mit einem Anreiz schnell und weit zu laufen. Innerhalb von 30 min rannten Julien Jeandrée (Absolute Run Crew) mit 9,46 km und Stefanie Richters LT Ennert zwei Bonner am Weitesten. Zwei Mütter mit kleinen Kindern hatten beim Stundenlauf die Nase vorn: Susanne Hahn vom Meckenheimer SV, 2008 und 2012 Marathon-Olympiateilnehmerin, lief starke 15,46 km und damit 250 Meter weiter als die Belgische Meisterin Ferahiwat Gamachu (Königs runners). Auch bei den Männern belegte ein schneller Belgier Rang Zwei: Marathonläufer Daniel Hilfers (16,78 km) wurde nur vom Dortmunder Sascha van Staa (LC Rapid) mit gelaufenen 17,06 km geschlagen. In den Teamwertungen belegten die Mannschaften #GeneralibewegtDeutschland (60 min) und das TV Refrath running team (30 min) jeweils Platz eins. Über fast vier Tage bot Zeitnehmer cologne timing Live-Ergebnislisten für Gesamt-, Tages- und AK-Wertungen sowie für die besten Local Heroes ausgesuchter Städte. Ein echtes Wettkampfgefühl war da nicht weit weg.

Starke Leistungen der Bonner Local Heroes
Für vier Westdeutsche Städte gab es eine besondere Local Hero Wertung. Absolute Run Bonn sponsert für die Top 3 der beiden Wertungen Einkaufsgutscheine. Freuen dürfen sich die nicht nur die schnellen Sieger*innen Stefanie Richters (LT Ennert), Julien Jeandrée (Absolute Run Crew), Susanne Hahn (Meckenheimer SV) und Markus Nett (PSV Bonn Triathlon).

Prominente dokumentieren ihre Teilnahme und animierten zum Mitmachen
Auch professionelle Sportler*innen und prominente Hobby-Läufer*innen aus der Show- und Sportbranche nutzten die zurückliegenden Sommertage und setzten sich gegen den Hunger in der Welt in Bewegung. Ihr schweißtreibendes Engagement teilten sie dabei über ihre Social-Media-Kanäle. Darunter Model und Influencerin Stefanie Giesinger, die Schauspielerinnen Liz Baffoe und Nina Ensmann, Gesine Cukrowski und Pia-Micaela Barucki, die TV-Moderatoren Florian Ambrosius, Amiaz Habtu, Wolf-Dieter-Poschmann oder Knacki Deuser, Bestseller-Autor Franz Schätzing oder auch Sport-Stars wie Jan Fitschen, Frank Busemann, Simon Rolfes oder Marko Rehmer. Comedian, Autor und Moderator Eckart von Hirschhausen absolvierte seinen Lauf während seines Österreich-Urlaubs und fand für die #ZeroHungerRunChallenge folgende Worte: „Wir befinden uns alle in einem Wettlauf um das Überleben dieser Erde, dieses Planeten, aber auch ganz konkret von vielen Menschen, denen es deutlich schlechter geht als uns in diesen Corona-Zeiten. An sie zu denken und für sie mitzulaufen – ich bin dabei!“

Ergebnisse:
30 Minuten: 1. Julien Jeandree (Bonn) 9,460 km, 2. Timothy Engel (LT Ennert) 9,000 km, 3. Luca Wesel (GIZ) 8,750 km, 4. Jens Seggewiß 8,490 km, 5. Erik Alt 8,444 km, 6. Berno Hildebrand (Bonn) 8,320 km, 7. Florian Falkenthal (Deutsche Post DHL) 8,310 km, 8. Norbert Schneider (TV Scheven) 8,290, 9. Lukas Kley (TV Refrath) 8,200 km, 10. Daniel Harzbecker (Düsseldorf) 8,190 km.

60 Minuten: 1. Sascha van Staa (LC Rapid Dortmund) 17,060 km, 2. Kai Merten, Daniel Hilgers beide 16,780 km, 4. Christian Jonen (Erftstadt) 16,610 km, 5. Simon Friedrich 16,500 km, 6. Markus Nett (beide Deutsche Post DHL), 7. Sebastian Gerhards (Düsseldorf) 16,070 km, 8. Norbert Schneider (TV Scheven) 16,020 km, 9. Andy Bruckschloegl 15,950 km, 10. Susanne Hahn (Meckenheimer SV) 15,460 km.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

13.07. Leander Ihle bricht 15 Jahre alten LAZ Rekord
RHEIN-SIEG.
Nach monatelanger Wettkampfabstinenz aufgrund der Corona-Pandemie veranstaltete die LG Olympia Dortmund vergangenen Samstag unter dem Motto #backontrack-Meeting ein großes Leichtatheltikmeeting mit über 750 Teilnehmern. Auch die Leichtathleten des LAZ Puma Rhein-Sieg ließen sich unter dem Motto ‚#back on track nicht lange bitten und traten die Reise nach Dortmund ins Stadion Rote Erde an.

Im 3000 m Lauf überstrahlte der 16-jährige Leander Ihle (LAZ Puma) in 9:00,73 min. alles. Mit dieser Leistung verbesserte das junge Langstreckennachwuchstalent den 15 Jahre alten LAZ Rekord von Philipp Spindler um über 9 Sekunden und siegte in der U18. Sein Trainer, der Langstreckler Lucas Hemkes, lief im gleichen Rennen wie Leander und machte sich in weiten Teilen des Rennens für das Tempo verdient, was er am Ende auch zu spüren bekam. Dennoch reichte es auch für ihn mit Platz 8 in der Männerwertung zu einer 8:57,67 min.

Die Sprinter des LAZ Puma standen aber den Langstrecklern in Nichts nach. Der 17 Jahre alte Maurice Grahl überzeugte nur eine Woche nach seinem leicht vom Winde begünstigtem 100 m Lauf von Aschaffenburg (11,11 sec.) in Dortmund erneut. Im 100 m Lauf lief er in 11,22 sec. als 2. nur eine Hundertstel hinter dem Sieger Mateusz Lewandowski (Schalke 04) in Ziel. Mit dieser Leistung hat er, genau wie Leander, die Norm zu den Deutschen Jugendmeisterschaften unterboten. Im 200 m Lauf belegte Maurice Grahl Platz 4 in 23,06 sec. Hürden-Spezialist Emad Najafzadeh konnte über 100 m in 11,77 sec. eine neue persönliche Bestzeit verbuchen. Im 400 m Lauf belegte er anschließend in 53,85 sec. Platz 18.
Weitere Ergebnisse:
    MU20: 200 m: Sven Scheilz 25,16 sec. Platz 10;
    M 14: 100 m: Janek Rosenthal 13:45 sec. Platz 7;
    WU20: 800 m: Tamika Vomberg 2:28,18 min. Platz 6
    Frauen: 400 m Olivia  Himmel 58,11 sec. Platz 11
(Autor & Copyright: Thomas Eickmann für Laufen im Rheinland)

12.07. Nippeser Stundenlauf findet am 8./9. August statt
KÖLN.
Der Wiedereinstieg in die Wettkampfsaison läuft langsam wieder an. Nachdem letzte Woche in Siegburg bereits ein Wettkampf für Startpassbesitzer stattgefunden hat, wird es am Wochenende 8./9. August im Stadion (Bezirkssportanlage) an der Merheimer Str. in Köln Nippes wieder um Runden auf Zeit für Jedermann/frau gehen. Beim traditionellen Nippeser Stundenlauf des TFG Nippes wird unter den aktuellen Hygiene- und Abstandsbestimmungen ein Lauf auf der Kunststoffbahn geben. Wer mitmachen möchte, weil ihm/ ihr die wettkampflose Zeit schon Leid ist, der kann sich ab sofort unter www.time-and-voice.de anmelden. Die Veranstaltung wird auch ein Versuch sein wie weitere Laufveranstaltungen durchgeführt werden können. So auch der OH- Lauf im September. Auch dieser ist mit einem ähnlichen Konzept vom 4. bis 6. September geplant. Wir warten lediglich noch auf ein OK der Stadt.

11.07. 21. Malberglauf 2020 abgesagt!
Gemeinderat setzt sich gegen die Laufveranstaltung durch
RHEIN-WIED.
Geplant, gehofft, geplatzt - Der für den 7. August geplante 21. Malberglauf ist abgesagt. Die Verantwortlichen des ausrichtenden VfL Waldbreitbach hatten die Entwicklung der Corona-Pandemie seit ihrem Ausbruch intensiv beobachtet. Dabei wurden auch das Für und Wider einer Durchführung der Veranstaltung, insbesondere unter dem Aspekt des Gesundheitsschutzes, ständig sorgfältig gegeneinander abgewogen.

"Erst am 20. Juni hatten wir uns dafür entschieden und das der Verbandsgemeindeverwaltung am 22. Juni mitgeteilt. Diese erhob keine Einwände. Die einschlägigen Landesverordnungen ließen und lassen dies nämlich uneingeschränkt zu: Zehnte Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz (10. CoBeLVO) vom 19. Juni 2020, Hygienekonzept für den Sport auf Außenanlagen, sowie Hygienekonzept für Veranstaltungen Außen", benennt Josef Hoß die Gründe für eine Durchführung des Malberglauf. "Beabsichtigt war eine völlig veränderte Form als Einzelzeitrennen mit Teilnehmerbegrenzung und strengem Corona-Schutzkonzept. Weil wir sämtliche Auflagen erfüllen konnten und können, fühlten wir uns sicher", sagt der Organsiationsleiter.

Am 7. Juli fand auf Wunsch der Ortsbürgermeisterin von Hausen/Wied, auf dessen Gebiet der Malberglauf seit 20 Jahren stattfindet, ein Gespräch statt. "Wir waren völlig überrascht zu erfahren, dass sich der Gemeinderat von Hausen/Wied geschlossen gegen die Austragung des 21. Malberglaufs am Freitag, 7. August 2020, ausgesprochen habe. Die Ängste in der Dorfbevölkerung und bei den ortsansässigen Sozialeinrichtungen seien extrem hoch, begründete die Bürgermeisterin die Ablehnung", erklärt Hoß.

Der Vorschlag, die Laufstrecke zu verlegen, damit der Ort Hausen nicht durchlaufen werden muss, um so den Ängsten angemessen Rechnung zu tragen, fand keine Zustimmung. Abschließend wurde dem VfL mitgeteilt, dass die Ortsgemeinde im Falle der Nichtabsage mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln die Austragung zu verhindern suchen würde.

Es versteht sich von selbst, dass verantwortungsvolle Entscheidungsträger Bedenken ernst nehmen. Ebenso selbstverständlich kann keine Veranstaltung gegen den erklärten Widerstand der politisch Verantwortlichen vor Ort stattfinden. Und genauso muss alles unterlassen werden, was auch nur den Anschein erweckt, zu einer Gefährdung der Bevölkerung führen zu können. Daher blieb dem VfL Waldbreitbach trotz zweiwöchiger intensiver Vorbereitung und einer sehr starken Nachfrage (218 Anmeldungen am 7. Juli) keine andere Wahl, als den Malberglauf 2020 abzusagen.

"Ob und wie es mit dem Malberglauf generell weitergeht, haben wir noch nicht abschließend entschieden. Ohne den Rückhalt der Ortsbevölkerung und der politischen Gremien ist der Versuch einer Durchführung jedenfalls sinnlos", ergänzt Hoß. Damit dürfte auch der Siebengebirgscup ausfallen. Nach der Absage des Europalauf (Hennef), Malberglauf und Löwenburglauf (Königswinter) bleiben lediglich der Drachenlauf und Siebengebirgsmarathon in der Serie.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

10.07. Verbot von Großveranstaltungen verlängert
Firmenlauf Köln 2020 doch abgesagt
KÖLN.
Die Rechnung ohne den Wirt gemacht: Noch im Juni verständigten sich die Stadt Köln und die Landesregierung mit dem Veranstalter Weis Events, den beliebten Firmenlauf Köln wie geplant am 17. September 2020 unter Auflagen stattfinden zu lassen. Wenig später haben sich Bund und Länder jedoch auf die Verlängerung des bundesweiten Verbots von Großveranstaltungen bis 31. Oktober 2020 geeinigt. Das Land NRW hat dies mit der neuen, am 7. Juli 2020 veröffentlichten Coronaschutzverordnung bestätigt. Veranstalter Burkhard Weis: "Die Regelung lässt zwar Ausnahmen zu, aber wir haben uns jetzt gegen eine Austragung entschieden. Unter den neuen Umständen würde der Charakter unseres Events zu sehr leiden. Zudem steht die Gesundheit der Teilnehmer*innen und Mitarbeiter*innen an erster Stelle. Wir hoffen, dass es dafür 2021 umso besser wird!" Für bereits angemeldete Teams entstehen keine Kosten.
(Autor & Copyright: Heino Schütten für Laufen im Rheinland)

08.07. #ZeroHungerRun Challenge 2020 vom 9. - 12. Juli
Unglaublich: bisher 2200 Meldungen für den #ZeroHungerRun

Diese Woche Donnerstag fällt um 18.00 Uhr der virtuelle Startschuss für einen ganz besonderen Spendenlauf: Deutschland läuft bis Sonntagabend fast vier Tage für eine Welt ohne Hunger. Um 17.59 h wird kein geringerer als der vielfache Deutsche Meister und frühere 10000 m Europameister Jan Fitschen über die Social Media Kanäle den virtuellen aber lautstarken Startschuss abgeben. Das Orgateam der Welthungerhilfe ist überwältigt von den Meldezahlen: 2150 wollen bisher dabei sein, und jeden Tag kommen rund 100 Meldungen dazu. Jeder kann sich auch noch während der Challenge bis Sonntagabend für den #ZeroHungerRun anmelden. Neben Jan Fitschen sind bekannte Namen wie Liz Baffoe, Frank Busemann, Simon Rolfes, Susanne Hahn, Knacki Deuser, Marko Rehmer, Frank Schätzing und viele weitere „Edel-Botschafter*innen“ aktiv dabei.

Alle Botschafter*innen sind hier zu finden: www.welthungerhilfe.de/zerohungerrun-botschafter

Alle Teilnehmer*innen  laufen im Zeitraum von Donnertag 18.00 bis Sonntagabend innerhalb von 30 min und / oder 60 Minuten im Wohlfühl- oder Wettkampftempo und sammeln Laufmeter. Diese werden einfach zeitnah über den Bestätigungslink eingegeben, spätestens jedoch am 12.07. um 23.59 Uhr.

Der #ZeroHungerRun ist ein reiner Spendenlauf, sogar mit internationaler Beteiligung. Die Erlöse kommen zu 100% der aktuellen Corona-Arbeit der Welthungerhilfe Afrika und Asien zugute.
Infos zur #ZHR-Challenge 2020 in Kurzform:
► Start: Donnerstag, 9. Juli um 18:00 Uhr – Ende: Sonntag, 12. Juli 23:59 Uhr.
► Einzelwertungen:  30 min / 60 min gesamt nach Laufmeter.
► Daily Hero - an jedem Tag vom 9.-12. Juli gibt es eine Tageswertung für beide Formate.
► Team-Wertungen 30/60 min: Laufmeter von 3 Läufer*innen werden addiert
► Das ist NEU: alle Leistungen werden mit dem Age-graded-Calculator und dem Jahrgang für eine besondere Form der Altersklassenwertung in „fiktive Laufmeter“ der Hauptklasse umgerechnet
► Doppelstarts sind erlaubt (jeweils mit neuer Anmeldung).
► Die Teilnahme ist kostenfrei, Spenden sind natürlich erwünscht.
► Neben den Einzel- und Teamwertungen gibt es Sonderpreise für die besten Fotos / Selfies
https://www.welthungerhilfe.de/zerohungerrun-challenge-2020/

06.07. Test unter Wettkampfbedingungen: Konstanze Klosterhalfen siegt lockeren Fußes über 800 Meter
Die Weltmeisterschafts-Dritte über 5.000 Meter Konstanze Klosterhalfen ist am Wochenende in Portland (USA) bei einem Test unter Wettkampfbedingungen in die Saison gestartet. Dabei gewann die 23-Jährige vom TSV Bayer 04 Leverkusen lockeren Fußes über 800 Meter in 2:04,00 Minuten.

Nach 59,0 Sekunden für die Auftaktrunde fügte Konstanze Klosterhalfen 65,0 Sekunden für die zweite Rennhälfte hinzu. Bei den teilnehmenden Athletinnen und Athleten wurde zweimal die Körpertemperatur gemessen, bevor sie an den Start gingen. Der Ort wurde geheim gehalten, um Zuschauer zu verhindern.
(Autor & Copyright: Harald Koken für Laufen im Rheinland)

05.07. Endlich wieder wettkampfmäßig Laufen
1. Mittsommerlauf in Siegburg lockte 63 Athleten an
RHEIN-SIEG.
"Auf die Plätze, los" - zumindest im kleinen Rahmen fand am Sonntagfrüh zwischen Siegburg und Kaldauen der erste offizielle Straßenlauf nach dem COVID-19 Ausbruch statt. Der Lauf, an dem 56 der 63 gemeldeten Athleten aus ganz Deutschland teilnahmen, richtete sich vorwiegend an ambitionierte Läuferinnen und Läufer mit Startpass.
 
Ganz ohne Einschränkungen lief die Veranstaltung allerdings nichtab. Der Lauf fand weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt und der genaue Austragungsort wurde erst kurzfristig bekanntgegeben, um größere Menschenansammlungen durch Schaulustige zu vermeiden. Bekannt war im Vorfeld lediglich, dass der Lauf frühmorgens um 8 Uhr startet, 10 Km lang ist und vor den Toren von Siegburg stattfinden würde. Die Strecke war DLV-Vermessen, bestenlistenfähig und fand unter Verbandsaufsicht statt. Zudem sollten beim Abholen der Startnummer die Abstände eingehalten werden und bis kurz vor dem Start ein Mund-Nasenschutz getragen werden.

In drei Wellen mit bis zu 30 Läufern pro Startgruppe schickte Thomas Eickmann um Punkt 8 Uhr die insgesamt 70 Athleten auf den rund 3,5-Kilometerlangen flachen Rundkurs. Zusammen mit einem kleinen Helferteam organisierte der Sportliche Leiter des LAZ Puma Rhein-Sieg, diesen "Testlauf", den er nach ähnlichem Konzept am 13. September beim 15. Siegburger Citylauf in größerer Form wiederholen möchte.
 
Trotz der frühen Startzeit, zeigte das Thermometer bereits 21 Grad und eine Lauffeuchtigkeit von 70 Prozent an. Neben der schwülwarmen Luft setzte ein teils böiger Wind den Läuferinnen und Läufern zu. An der Spitze lief Jonathan Dahlke zu einem Start-Ziel-Sieg, weil sein ärgster Verfolger bereits nach wenigen Kilometern aufgab. Am Ende gewann der Athlet vom TSV Bayer 04 Leverkusen in der Zeit von 30 Minuten und 43 Sekunden. Zweiter wurde Jonas Hoffmann (SG Wenden, 31:21), vor Philipp Stuckhardt (Laufteam Kassel, 31:26).

Spannender entwickelte sich zumindest anfangs das Frauen-Rennen. Die schnellsten Athletinnen liefen in der zweiten Startgruppe, die 60 Sekunden nach den männlichen Topläufern auf die Strecke geschickt wurden. Auch hier gewann mit Linda Wrede eine Läuferin aus Leverkusen in 36 Minuten und 49 Sekunden. Dahinter finishten die vereinslose Melanie Linder (37:59) und Dioni Gorla (LAZ, 38:24).

Ergebnisse:
Männer, 10 km: 1. Jonathan Dahlke (TSV Bayer 04 Leverkusen) 30:43 Minuten, 2. Jonas Hoffmann (SG Wenden) 31:21, 3. Philipp Stuckhardt (Laufteam Kassel) 31:26, 4. Michael Majewski (BV Garrel) 32:17, 5. Jan Stratmann (LAZ Puma Rhein-Sieg) 32:22, 6. Dominik Fabianowski (ASV Köln) 32:41, 7. Volker Goineau (LG Braunschweig) 32:42, 8. Felix Weber (Köln) 33:38, 9. Lucas Hemkes (LAZ) 33:55, 10. Sven Aßing (FC Straberg) 34:50,...11. Rene Spanier (LAZ/1. M40) 35:01, 13. Timothy Engel (LT Ennert/1. M35) 35:20, 15. Hakim El Makrini (LT DSHS Köln/1. M45) 35:26, 21. Norbert Schneider (Rhein-Berg-Runners/1. M50) 36:54.

Frauen, 10 km: 1. Linda Wrede (TSV Bayer 04 Leverkusen) 36:49 Minuten, 2. Melanie Linder (1. W45) 37:59, 3. Dioni Gorla (LAZ) 38:24, 4. Nicole Warmer (Bayer Leverkusen) 38:35, 5. Verena Cerna (1. W40), 6. Kerstin Haarmann 39:31, 7. Franziska Espeter (LG Wittgenstein) 39:40, 8. Adele Blaise-Sohnius (LAZ) 40:45, 9. Britta van Zweeden (LAV Bad Godesberg/1. W50) 42:05, 10. Doris Remshagen (TV Refrath) 43:48.

Alle Ergebnisse: https://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/a2586a7f9aedc02fd8097b1e5eb8e6cd164190/ergebnisliste.pdf
(Autor & Copyright & Fotos: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

04.07. Läufer haben ein Recht auf Erstattung von Startgebühren
Aktueller denn je, ist in Corona-Zeiten für Läufer das Thema: „Rückerstattung von Startgebühren“. Vielen regelmäßigen Teilnehmern an Laufveranstaltungen sollte bekannt sein, dass die meisten
Vereine oder Agenturen die Rückerstattung der Teilnehmergebühr im Falle von höherer Gewalt wie Unwetter ausschließen. Auch aktuell, wo viele Sportveranstaltungen nicht stattfinden dürfen, gibt es vereinzelt Anbieter die einfach die Startgebühren einbehalten möchten. Doch ist das überhaupt Rechtens?

Beispiel Tobias G.: Lauf "Rund um das Bayerkreuz" in Leverkusen 2019
Hier wurde ein solcher Fall vom Amtsgericht Leverkusen überprüft, dass zu folgenden Urteil kam:
Der Beklagte wird verurteilt, an den Kläger 15 Euro zu zahlen. Die Kosten des Rechtsstreits trägt der Beklagte. Begründung: Die Klage ist zulässig und begründet. Der Kläger hat gegen den Beklagten einen Anspruch auf Rückerstattung der 15 Euro für den Straßenlauf vom März 2019 aus §§326 Abs. 2, 4, 5, 346 ff., 275 Abs. 1 BGB.

Der Kläger sagte dazu: „Ich hatte schon seit längerer Zeit - also auch schon vor 2019 – daran gezweifelt ob der Ausschluss der Rückerstattung von Startgebühren bei höherer Gewalt rechtens ist. Die meisten Vereine oder Veranstalter bieten bei Absage aufgrund von Unwetter in der Regel eine Ersatzveranstaltung oder einen Freistart für das Folgejahr an. Bayer Leverkusen tat das in dem Fall nicht sondern bot nur 20% Rabatt für das Folgejahr. Mein Angebot eines Freistartes statt einer Klage wurde abgelehnt und damit bot sich die Chance das Ganze mal an das AG Leverkusen zu schicken. Natürlich sollte klar sein, dass sich wegen 15 Euro der Aufwand vor dem Amtsgericht nicht lohnt. Das Ziel war allerdings, eine generelle Aussage über diesen Sachverhalt zu erhalten. Die Verteidigungsstrategie der Gegenseite war vor allem, aufgrund der durchgeführten vier ersten Läufe die Pflicht des Vereins an der Durchführung als erfüllt anzusehen. Allerdings ist zu erwähnen, dass in den Teilnahmebedingungen nur der Satz auftaucht "Änderungen im Ablauf der Veranstaltung - insbesondere bei organisatorischer oder witterungsbedingter Art - behält sich der Veranstalter vor." Es war nicht der Satz abgedruckt wie z.B. "Keine Startgeldrückerstattung im Falle von höherer Gewalt". Aufgrund der Urteilsbegründung (und anderen im Internet einsehbaren Rechtseinschätzungen) gehe ich zwar davon aus, dass auch in so einem Fall mit einem Klageerfolg zu rechnen wäre – ein genereller Präzedenzfall ist dies aber vielleicht nicht. Das Gericht hat
dennoch einige wichtige Sachen hervorgehoben.“
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

03.07. #ZeroHungerRun – Challenge 2020
Deutschland läuft für eine Welt ohne Hunger

Vom 09.–12. Juli 2020 ruft die Welthungerhilfe Laufbegeisterte quer durch die Nation auf, sich der virtuellen Sport-Challenge des Sommers zu stellen und ein Zeichen gegen den Hunger zu setzen. Mit den in wahlweise 30 oder 60 Minuten absolvierten Laufmetern können auch Spenden für die Arbeit der Welthungerhilfe im Kampf gegen Corona gesammelt werden. Prominente Läufer*innen wie Stefanie Giesinger und Frank Schätzing sowie Sportstars wie Jan Fitschen, Frank Buse-mann, Simon Rolfes und Marko Rehmer unterstützen den virtuellen Benefizlauf unter dem Motto #ZeroHungerRun und rufen auf allen Ka-nälen zum Mitmachen auf.

Mit jeweils bis zu 2.500 Teilnehmer*innen haben sich die #ZeroHungerRuns in Bonn und Köln in den vergangenen Jahren als beliebte Spenden-läufe im Rheinland etablieren können. Dank der Idee, die Freude am Sport mit ei-nem gemeinschaftlichen Engagement gegen den Hunger in der Welt zu verbinden, wurden bereits 211.000 Euro gespendet. Aufgrund der Einschränkungen und Aufla-gen für Großveranstaltungen während der Covid-19-Pandemie sind in diesem Jahr neue Wege gefordert. Gemeinsam, wenn auch nicht unmittelbar zusammen: So lässt sich das Motto der virtuellen #ZeroHungerRun - Challenge zusammenfassen.

Vom 09. – 12. Juli 2020 kann sich jede*r mit einer ganz individuellen Sporteinheit über 30 oder 60 Minuten engagieren. Alle Teilnehmer*innen absolvieren ihre per-sönliche Lieblingsstrecke: unmittelbar am Wohnort um den Häuserblock, im Park, im Wald, am Rhein, am Main, an der Isar oder der Spree. Ob im gemütlichen Tempo oder im Wettkampfmodus, unter Einhaltung des gebotenen Abstandes ist alles möglich. Ziel ist es, möglichst viele Läufer*innen zu begeistern, innerhalb der vor-gegebenen Zeitspannen zu joggen oder zu walken und mit ihrer freiwilligen Spende den Hunger in der Welt zu stoppen.
Der Erlös der #ZeroHungerRun Challenge kommt der aktuellen Projektarbeit der Welthungerhilfe im Kampf gegen das Coronavirus zugute. In Folge der Covid-19-Pandemie ist der Hunger weltweit wieder auf dem Vormarsch.

Prominente Läufer*innen machen es vor: Laufschuhe an und los
Unterstützung erfährt die #ZeroHungerRun - Challenge von prominenten Hobby-Läufern sowie professionellen Sportlern.

Erfahrene Athleten wie der Europameister im 10.000-Meter-Lauf Jan Fitschen, der mit olympischem Silber ausgezeichnete Zehnkämpfer Frank Busemann, Simon Rolfes, ehemaliger Fußballnationalspieler und heutiger Direktor Sport bei Bayer 04 Leverkusen sowie Prominente wie Model und Influencerin Stefanie Giesinger, Sport-TV-Experte Wolf-Dieter Poschmann, der ehemalige Fußballnationalspieler Marko Rehmer, Moderator Knacki Deuser oder Bestseller-Autor Frank Schätzing bringen sich mit ihren persönlichen Laufmetern für die Arbeit der Welthungerhilfe ein und fordern ihre Community zum Mitmachen auf:

„Man muss kein Laufprofi sein, um sich der #ZeroHungerRun - Challenge der Welthungerhilfe zu stellen. Menschlichkeit und Solidarität sind die Fähigkeiten, auf die es bei den Läufern dieses Wettbewerbs ankommt. Egal mit welchem Tempo, egal mit welcher Streckenleistung. In diesem außergewöhnlichen Jahr 2020 zählt das Dabeisein und die Bereitschaft, mit einer persönlichen Spende Gutes zu tun, mehr denn je“, erläutert Simon Rolfes.

Werde #ZeroHungerRun-Botschafter*in 2020
Da in diesem Jahr die Teilnehmer*innen auf das gemeinschaftliche Lauferlebnis verzichten müssen, können sie ihre Ergebnisse und ihre Freude am Laufen für den guten Zweck über die Social-Media-Kanäle der Welthungerhilfe miteinander teilen und mit Fotos dokumentieren. Die „Wall of Fame“ auf der Homepage der Welthungerhilfe bringt die Sportler*innen als #ZeroHungerRun-Botschafter 2020 zumindest virtuell zusammen und würdigt jeden absolvierten Laufmeter.
Doch natürlich sollen auch ambitionierte Läufer auf ihre sportlichen Kosten kommen: Alle Teilnehmer*innen können die Distanz ihrer in 30 oder 60 Minuten gelau-fenen Strecke über eine App tracken, das Ergebnis hochladen und sich auf diese Weise mit Sportlern aus ganz Deutschland messen. Während der Laufzeit der Challenge wird mit dem „Daily Hero“ täglich ein/e Tagessieger*in gekürt, der „Local Hero“ ehrt die Besten einer Region, zum Finale werden die Gesamtsieger*innen der bundesweiten Konkurrenz ausgezeichnet.

Alle detaillierten Informationen zum Ablauf der Challenge, zur Zeitabnahme, zu Team- und Alterswertungen, den möglichen Spendenpaketen, der begleitenden Social Media Kampagne, wertvolle Tipps zur Streckenauswahl sowie die Online-Anmeldung zur #ZeroHungerRun - Challenge 2020 finden sich unter:
https://www.welthungerhilfe.de/zerohungerrun-challenge-2020/

02.07. Bonner LaufCup fällt 2020 aus
Drei defintive Absagen und drei Fragezeichen
BONN.
Der Bonner Laufcup fällt 2020 aus. Dazu entschlossen sich am Dienstag einmündig alle sechs teilnehmenden Veranstalter. Nach den endgültigen Ausfällen des verschobenen Nachtlaufs und Beueler10er sowie der frühzeitigen Absage des ZeroHungerRun, verblieben im Cup lediglich drei Veranstaltungen: Drei-Brücken-Lauf (11. Oktober), Nikolauslauf (13. Dezember) und Silvesterlauf (31. Dezember). Vor allem die Durchführung des Drei-Brücken-Lauf ist noch ungewiss. " Wir sind noch gewillt den Lauf durchzuführen, allerdings in reduzierter Form. Wir erarbeiten zurzeit ein Konzept, dass die coronabedingten Einschränkungen und Vorgaben berücksichtigt und stehen diesbezüglich noch mit der Stadt Bonn im Gespräch", erklärt DBL-Organisator Dieter Stein. Auch für die Veranstaltungen im Dezember können noch keine zuverlässigen Aussagen getroffen werden. "Von daher war es nur logisch den Cup für dieses Jahr ausfallen zu lassen", sagt Cup-Koordinator Joe Körbs von Laufen im Rheinland. 2021 soll der Bonner-Laufcup am 8. April mit dem Beueler10er starten.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

01.07. Beueler10er, Löwenburglauf und Sechtemer Burgenlauf abgesagt!
Auswirkungen auf Bonner LaufCup und Siebengebirgscup
BONN/RHEIN-SIEG.
„Leider müssen wir jetzt alle unsere Volksläufe absagen“, ist auf der Homepage des Beueler10er zu lesen. Lange hatte der Veranstalter des gleichnamigen Laufes in der Beueler Rheinaue, sowie des Löwenburglaufs mit der Entscheidung gewartet. Letztlich blieb dem kleinen Verein keine Wahl und sieht sich 2020 somit zu einer Zwangspause gezwungen. „Die Ausgangslage ist weiterhin, für einen Verein wie wir es sind, nicht stabil genug und kann von uns nicht verantwortet werden“, lautet die Begründung. Bereits frühzeitig wurde der für den 18. Juni geplante Beueler Teamlauf gestrichen. Der Ausfall des Beueler10er, bislang traditioneller Testlauf für den Deutsche Post Marathon Bonn, hat auch Auswirkungen auf den diesjährigen Bonner LaufCup. Nach der Absage des Nachtlauf und ZeroHungerRun, verbleiben im Cup lediglich drei Veranstaltungen: Drei-Brücken-Lauf (11. Oktober), Nikolauslauf (13. Dezember) und Silvesterlauf (31. Dezember). Gefährdet ist nach dem Ausfall des Löwenburglauf auch der Siebengebirgscup. Zu dieser Serie gehören der abgesagte Europalauf in Hennef (20. Juni), sowie der Malberglauf (7. August), Drachenlauf (25. Oktober) und Siebengebirgsmarathon (13. Dezember). Abgesagt wurde am Dienstag auch der Sechtemer Burgenlauf. Die achte Auflage des Familienevent soll im kommenden Jahr am 5. September nachgeholt werden.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

30.06. Das Jubiläum muss bis 2021 warten
Kein Panoramalauf rund um die Burg Are in Altenahr
AHR-KREIS.
Neunmal fand bislang in Altenahr der "Panoramalauf rund um die Burg Are" statt. Am letzten Samstag im August sollte nun das zehnjährige Jubiläum stattfinden, bekanntlich kam jedoch alles ganz anders, so dass auch diese Veranstaltung abgesagt werden musste. Der Panoramalauf oberhalb der Ahr gilt in Läuferkreisen als Insidertipp. Auch wenn der Lauf nicht unter die Rubrik "Großveranstaltung" zählt, müssen doch aber an Auflagen erfüllt werden, die den gewohnten Ablauf der Veranstaltung stark einschränken würden. "Möglichst spät anreisen, mit Mund-Nase Maske bis kurz vor dem Start, laufen um dann möglichst schnell wieder zu verschwinden, keine Siegerehrung, und kein geselliges Beisammensein. Leider folgen wir notgedrungen dem Beispiel der vielen abgesagten Laufveranstaltungen und freuen uns auf den "10. Panoramalauf rund um die Burg Are" am 28. August 2021", bedauert Organisationsleiter Eule Frings die Entscheidung. Bereits gezahlte Startgelder können automatisch für das kommende Jahr übernommen, oder bis zum 30. September zurückerstattet werden.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

29.06. Absage Rheinhöhenlauf / RUN50 2020
RHEIN-WIED.
Angesichts der aktuellen, offenen Gesamtsituation in der Corona-Pandemie haben wir leider keine andere Wahl, als den Rheinhöhenlauf 2020 abzusagen. Diese Entscheidung ist uns bestimmt nicht leicht gefallen, aber es bleibt uns keine andere Wahl. Unsere Veranstaltung lebt von der ganz besonderen, persönlichen Atmosphäre. Unter Einhaltung der vorgeschriebenen Hygienevorschriften, ganz besonders bei Laufveranstaltungen, können wir das nicht bieten. Unter den gegebenen Umständen können und wollen wir unsere Veranstaltung nicht durchführen. Wir könnten unseren eigenen Ansprüchen nicht gerecht werden! Und eine sterile Veranstaltung kommt für uns nicht in Frage. Folglich geht der Blick nach vorne auf den Rheinhöhenlauf 2021 vom 24.09. 26.09.2021. Unsere ehrenamtlichen Helfer und unser Orgateam trifft diese Absage ebenso hart wie alle Läuferinnen und Läufer. Allen an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön.

Alle angemeldeten Läuferinnen und Läufer werden in den nächsten Tagen per mail zum Thema "Was passiert mit meiner Anmeldung" ausführlich informiert.
(Mitteilung: Rheinhöhenlauf)

28.06. Absage des beliebten Volkslaufs 2020 Rund um den Hangelarer Flughafen
RHEIN-SIEG.
Aufgrund widersprüchlicher Aussagen des Bundes (Verbot bis Ende Oktober) und des Landes (vorerst Verbot bis Ende August) und der Notwendigkeit, jetzt Verträge abschließen zu müssen, entscheidet der Vorstand des TV Hangelar e.V., dass der 39.Volkslauf in das nächste Jahr verschoben wird. Aufgrund der bisher bekannten Anforderungen an Laufveranstaltungen (Start in Intervallen, Regelung für das Überholen während des Laufs, keine Dusche-/ Umkleidemöglichkeiten, großer Abstand bei der Annahme der Anmeldungen und vieles mehr) kann dies durch den TV Hangelar nicht sichergestellt werden. Auch der überwiegende Teil der Helfer und Helferinnen gehört zur Risikogruppe.

Geplant ist jedoch, im Herbst 2021 diesen unter Sportlern sehr beliebten Lauf wieder in gewohnter Weise durchzuführen.
(Mitteilung: TV Hangelar für Laufen im Rheinland)

27.06. Generali Köln Marathon abgesagt
KÖLN.
Der für den 4. Oktober 2020 geplante Generali Köln Marathon wird nicht stattfinden. Eine Verschiebung auf einen späteren Termin in diesem Jahr ist nicht geplant.
 
Grund für die Absage ist das kürzlich durch die Bundesregierung verlängerte Verbot von Großveranstaltungen. Unter Berücksichtigung der notwendigen Maßnahmen der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW ist die Durchführung des Köln Marathon nicht möglich. Insbesondere die Einhaltung der Abstandsregelung, der Maskenpflicht und der Kontaktverfolgung für Läufer und Zuschauer ist im Rahmen der größten Breitensportveranstaltung in Nordrhein-Westfalen in einer Stadt mit über einer Millionen Einwohnern nicht zu gewährleisten.
 
"Das ist ein sehr bitterer Moment für uns und unsere Partner. Wir hatten bis zuletzt gehofft, irgendwie eine Lösung zu finden", sagt Markus Frisch, Geschäftsführer der Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH. Im letzten Jahr nahmen rund 28.000 Läufer vor zehntausenden Zuschauern am Event teil.
 
Die mögliche Umsetzung eines "Corona-Marathons? hätte bedeutet: Mundschutzpflicht im Start- und Zielbereich, Wellen-Starts in Kleingruppen, Sicherheitsabstand beim Start, auf der Strecke und im Ziel, keine Marathonmesse, keine Zuschauer, keine Hotspots, kein Verpflegungsdorf, keine After-Run-Party.
 
"Mit diesem Maßnahmen-Paket hätten wir dem Köln Marathon das Herz herausgerissen?, so Frisch weiter. "Das Laufevent steht wie kaum ein anderes für Emotion, Erlebnis und Begeisterung. Auf der Strecke ebenso wie bei den vielen Unterstützern im Zuschauerbereich. Diese Atmosphäre hat in den letzten Jahren die Läufer angelockt und ins Ziel getragen.?
 
Berthold Schmitt, 1. Vorsitzender des Kölner Verein für Marathon e.V. weist auch auf die gesamtgesellschaftliche Verantwortung der Veranstalter hin. "Wir müssen nicht nur die Risiken von Teilnehmern, Zuschauern und Helfern bewerten, sondern auch mögliche Auswirkungen für die gesamte Kölner Bevölkerung. Nichts wäre so unnötig wie ein marathon-bedingtes Aufflammen der Infektionszahlen und ein daraus folgender Lockdown. Nichts wünschen wir allen Beteiligten mehr als Gesundheit ? und ein Wiedersehen im nächsten Jahr!?
 
Alle angemeldeten Teilnehmer erhalten eine E-Mail, in denen die Details zur Erstattung des gezahlten Startgeldes erklärt werden.
 
Der nächste Generali Köln Marathon findet am 3. Oktober 2021 statt.  www.koeln-marathon.de
(Autor & Copyright: Jan Broniecki für Laufen im Rheinland)

26.06. So können Marathonläufe trotz Corona stattfinden
BONN.
Immer mehr Marathonveranstaltungen werden abgesagt. Ob der Bonner Lauf im Oktober stattfinden kann, ist unklar. DLV und German Road Races arbeiten an einem alternativen Konzept.

„Abgesagt“ – fast hinter jedem Termin im Kalender der German Road Races (GRR) steht das Wort in Großbuchstaben. Von Woche zu Woche müssen Profiläufer und Hobbyathleten mehr und mehr Marathonveranstaltungen aus ihrer Saisonplanung streichen. Seit Mittwoch steht auch hinter dem Traditionslauf Berlin-Marathon der Vermerk.

Damit bleibt eine der schnellsten Marathonstrecken der Welt in diesem Jahr leer. Kein neuer Weltrekordversuch von Eliud Kipchoge, der 2018 in der Hauptstadt die aktuelle Bestmarke von 2:01:39 Stunden aufgestellt hatte. Keine 40 000 Läufer, die stolz die Ziellinie überqueren. „So sehr wir uns bemühen, es ist derzeit nicht möglich, den BMW Berlin-Marathon mit seinem gewohnt berlinerischen Charme zu veranstalten“, teilten die Organisatoren mit. Zunächst sollte für die Läufe am 26. und 27. September ein Ersatztermin gefunden werden – aber „nach reichlicher Prüfung und diversen Gesprächen, auch mit den Behörden“ sei auch eine Verschiebung auf einen späteren Termin nicht möglich.

Die Absage hängt mit der Erklärung der Bundesregierung aus der vergangenen Woche zusammen, die das Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31. Oktober verlängert hat. Bislang galt der 31. August als Stichtag. Damit fallen auch der Generali Köln Marathon (4. Oktober) und der Deutsche Post Marathon in Bonn (18. Oktober) unter die neue Vorgabe. „Die Gesundheit aller Beteiligten hat in unseren Überlegungen stets oberste Priorität.

Derzeit stehen noch einige Gespräche aus, wonach wir dann entscheiden und die Teilnehmer entsprechend informieren werden“, sagte Kai Meesters von MMP Event, die den Bonn-Marathon veranstalten. Die Organisatoren hatten das größte Sportevent in der Bundesstadt wegen der Corona-Pandemie bereits vom 26. April in den Herbst verlegt. Auch in Köln ist noch nicht über eine Absage entschieden: „Aber auf der anderen Seite sind wir der Überzeugung, dass eine Laufveranstaltung durchaus mit entsprechenden Maßnahmen umsetzbar ist.

Die Veranstaltung würde zwar ein ganz anderes Gesicht haben als bisher, aber sie könnte ein Weg zurück in die Normalität sein, ein Ziel und Motivation für die Menschen, die jetzt gerade alle laufen gehen – und das sind deutlich mehr als sonst“, schrieb der Veranstalter des Kölner Laufevents kurz nach Bekanntwerden der neuen Corona-Vorgaben auf seiner Internetseite.

Aber es gibt auch Hoffnung für den Laufkalender. Gemeinsam mit dem Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) arbeitet German Road Races an Alternativkonzepten für Lauf- und Leichtathletikwettkämpfe im Stadion und auf der Straße. Denn: Die Bundesregierung hat sich Ausnahmen vorbehalten – sofern Ausrichter ein stimmiges Sicherheits- und Hygienekonzept vorlegen.

DLV und GRR schlagen unter anderem einen Zonenplan für das gesamte Renngelände vor, festgelegte Laufwege zum Start- und Zielbereich sowie mehrere Startwellen mit kleinen Gruppen, um das Teilnehmerfeld zu entzerren. Zudem soll auf Umkleide- und Duschmöglichkeiten sowie physiotherapeutische Behandlungen verzichtet werden.

„Sicherlich wird das Konzept für die Veranstalter von großen Marathon-Events mit vielen Tausenden Zuschauern wenig zielführend sein. Für die Vielzahl der Breitensport- und Volkslaufveranstaltungen, die weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, dürfte mit dem Konzept aber der Knoten geplatzt und deren Durchführung damit auch möglich sein“, erklärte GRR-Vorstandsmitglied Michael Brinkmann.

Hamburg wagt sich mit einer solchen Alternativplanung auf die Strecke. Der Marathon soll am 13. September stattfinden – mit Abstrichen: Keine Staffeln, kein Massenstart, keine Zuschauertribünen. Stattdessen Mindestabstand und Startwellen, die auf mehr als zwei Stunden gestreckt werden. 40 Seiten umfasst das Sicherheitspapier, das das Laufspektakel trotz Corona möglich machen soll.
(Quelle: GA)

25.06. Berlin- und New-York-Marathon finden nicht statt
Sowohl der Berlin-Marathon als auch der New-York-City-Marathon gaben endgültige Absagen für dieses Jahr bekannt

Was sich im April schon abzeichnete, wurde nun zur Gewissheit: der BMW Berlin-Marathon wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Vor rund zweieinhalb Monaten hatte der Berliner Senat überraschend bis zum 24. Oktober alle Veranstaltungen mit mehr als 5.000 Teilnehmern untersagt. Für die Organisatoren der SCC Events GmbH war es nicht möglich, die Veranstaltung an einem Ersatztermin zu realisieren. Daher gaben die Organisatoren heute schließlich die Absage für den spektakulärsten und hochklassigsten deutschen Straßenlauf bekannt. Der Lauf war für den 27. September geplant. Im nächsten Jahr soll der BMW Berlin-Marathon am 26. September stattfinden.

Fast zeitgleich meldeten auch die Veranstalter des New York City-Marathons, dass das für den 1. November geplante Rennen abgesagt wird. Der weltweit größte Lauf über die klassischen 42,195 km, der 2019 die Rekordzahl von 53.640 Läufern im Ziel registrierte, hätte in diesem Jahr sein 50. Jubiläum gefeiert. Der nächste New York-Marathon ist nun für den 7. November 2021 geplant.

Berlin und New York gehören zur Serie der World-Marathon-Majors-Rennen. Beide Läufe haben daher einen sehr hohen Anteil ausländischer Teilnehmer. Während auch der Boston-Marathon in diesem Jahr nicht stattfinden kann, gibt es bezüglich der zwei weiteren noch ausstehenden WMM-Rennen, Chicago und London, bisher noch keine Entscheidung.

Berlin: Absage nach ausführlicher Prüfung der komplexen Situation
„In den letzten Wochen haben wir mit viel Engagement und Ausdauer alle Optionen zur Durchführung des BMW Berlin-Marathon 2020 unter den gegebenen Voraussetzungen geprüft. Die Erarbeitung eines Hygienekonzepts sowie unzählige Gespräche unter anderem mit unseren Fachleuten, den zuständigen Behörden und Dienstleistern liegen hinter uns. Die Prüfung verschiedener Optionen in dieser komplexen Situation kostete sehr viel Zeit. Eine umfassende Machbarkeitsanalyse ergab, dass eine Veranstaltung wie der BMW Berlin-Marathon unter den aktuellen Vorgaben auch nach dem 24. Oktober in diesem Jahr nicht durchzuführen ist; insbesondere nicht mit dem Anspruch, den wir alle an dieses Event haben. Selbstverständlich unterstützen wir die Eindämmungsmaßnahmen, denn die Gesundheit aller ist uns am Wichtigsten“, heißt es in einer Erklärung der Berliner Veranstalter.
(Quelle: Runners World)

24.06. Trotz Corona: Hamburg plant Marathon mit Abstand
Die Organisatoren des Hamburg-Marathons haben am Dienstag ihr Hygiene-Konzept vorgestellt und sind optimistisch, dass die Stadt die Erlaubnis für die Veranstaltung am 13. September gibt. "Es ist möglich, weil die Infrastruktur da ist", sagte Marathon-Chef Frank Thaleiser. Er verwies unter anderem darauf, dass für Start und Ziel der gesamte Messebereich statt der bisher nur drei Hallen zur Verfügung stehen werden. Der Start der maximal zugelassenen 10.000 Teilnehmer wird auf nahezu zwei Stunden ausgedehnt. Im Halbmarathon dürfen maximal 4.000 Läufer auf die Strecke, die am Heiligengeistfeld beginnt. Die beliebten Staffelläufe sowie der Schülerlauf "Das Zehntel" entfallen.

Keine Zuschauertribünen an der Messe
In den Hallen werden Abstands-Markierungen auf den Boden gemalt, während das Windschattenlaufen auf der Strecke untersagt ist.
Zudem sollen die Wasserstellen verlängert werden. Mit Blick auf die Zuschauer sagte Thaleiser: "Wir werden an der Messe keine Tribünen aufbauen und auf der Strecke auch keine Hotspots einrichten."

Wie groß ist das Restrisiko durch Corona? "Ich bin kein Virologe. Und wenn ich drei Virologen frage, werde ich drei unterschiedliche Aussagen bekommen. Aber dadurch, dass wir nur 92 Teilnehmer pro Minute auf die Strecke lassen, gibt es einen Mindestabstand in jede Richtung von 4 m, den wir garantieren können. Ich denke, dass das ausreichend sein sollte", sagte Marathon-Chef Frank Thaleiser dem NDR.

"Der Teilnehmer muss sein Verhalten ändern"
Auf die Marathonis kommt indes nicht nur die sportliche Herausforderung zu. Unterschiedliche Startzeiten, unterschiedliche Zeiten, in denen das Gelände betreten werden darf - "Der Teilnehmer muss sein Verhalten ändern. Das Hygienekonzept funktioniert, wenn er sich dran hält", so Thaleiser: "Wir können das Konzept zur Verfügung stellen, aber bei der Umsetzung auf der Strecke muss der Teilnehmer extrem mitarbeiten." Die Organisatoren hoffen, dass die Stadt sechs bis acht Wochen vor dem Veranstaltungstermin die Entscheidung fällt, ob der Marathon tatsächlich stattfinden darf.
(Quelle: NDR)

23.06. Frechener Frühlingslauf und Run Köln mit neuen Termin
RHEIN-ERFT/KÖLN.
Eigentlich fallen der Voba-Frühlingslauf in Frechen (23. August) und der SportScheck RUN in Köln (24. Juli) auf Tage die noch von der Veranstaltungssperre betroffen sind (bis 31. August). Für beide Veranstaltungen wurden nun neue Termine gefunden.

Der Frühlinglauf wird zur Advents-Edition
Klingt komisch, ist aber so. Der Herbertskaul wird dieses Jahr am ersten Advent erklommen. Frühlingshaftes Wetter werden wir dir am 29. November nicht versprechen können, dafür aber ein auf die Vorweihnachtszeit abgestimmtes Programm.

Und auch am Veranstaltungsablauf verändert sich für dich erst einmal nichts. Wir küren den Stadt- und Bergmeister und werden erstmals eine Doppelwertung über 5 km und 10 km durchführen.

www.frechener-fruehlingslauf.de

Nachtlauf im Herbst
Auch für den SportScheck Run Köln gibt es einen Ersatztermin. Der RUN Köln wird diesmal ein wenig herbstlicher. Bleibt aber ein Nachtlauf.

Wir starten am 23. Oktober. Freu dich auf Start und Ziel am Rheinboulevard, laufen durch die Altstadt, das Flair des Rheins am Abend und ein Laufangebot für alle Alters- und Leistungsklassen.

www.sportscheck.com
(Mitteilung: Pulsschlag)

22.06. Absage ist nicht geplant – Run of Colours soll stattfinden
KÖLN.
Die Lebenshaus-Stiftung, die zugunsten der Aidshilfe Köln jedes Jahr im September den Run of Colours durchführt, hofft trotz der aktuellen Corona-Bestimmungen, am 26. September 2020 wie geplant den Benefizlauf im Rheinauhafen Köln durchführen zu können. Nachdem zwischenzeitlich über eine mögliche Absage intern gesprochen wurde, ist man mittlerweile wieder optimistisch, dass der Lauf stattfinden kann. Vor dem Hintergrund, dass immer mehr Beschränkungen zurückgenommen werden und es anscheinend keine negativen Auswirkungen gibt, ist es durchaus möglich, dass nach dem 31. August wieder Sportveranstaltungen erlaubt werden. Sicherlich wird es Auflagen geben und der Lauf bzw. das Drumherum wird nicht so sein wie in den Vorjahren.Deswegen plant die Lebenshaus-Stiftung mehrgleisig. „Wir spielen mehrere Optionen durch, um für die jeweilige Situation gewappnet zu sein. Von einem begrenzten Starterfeld mit mehreren Starts bis zu Zeitblöcken über den Tag verteilt, ist alles denkbar. Wir hoffen, in den nächsten Wochen mehr Klarheit zu haben. Aber am Termin halten wir fest“, so Pressesprecher Erik Sauer.

Durch den Lockdown und die teilweisen Einschränkungen der Angebote der Aidshilfe Köln ist der Verein auch mehr denn je auf die Erlöse des Laufs angewiesen. Aktuell sind alle Sponsoren an Bord und werden ihren Verpflichtungen nachkommen. Bei einer Absage des Laufs wäre dies natürlich nicht der Fall. Bereits jetzt fehlen der Aidshilfe Köln etwa 35.000 Euro im Haushalt, die durch die unvorhersehbaren Schutzmaßnahmen und neue Hygienevorschriften angefallen sind. Darüber hinaus können nur noch wenige Menschen pro Abend das Test- und Beratungsangebot im Checkpoint Köln in Anspruch nehmen, so dass bei gleichbleibenden Kosten die Einnahmen gesunken sind. „Der Run of Colours ist ein wichtiger Finanzierungsbaustein unserer Eigenmittel. Aufgrund der Corona-Pandemie liegen wir deutlich hinter den Anmelde-Zahlen aus dem Vorjahr. Ich hoffe aber, dass sich dennoch Läufer*innen anmelden und sich solidarisch zeigen“, so Sauer weiter.

Unterstütze die Aidshilfe als Spendenläufer*in
Wer nicht laufen kann oder will, kann dennoch die Aidshilfe Köln unterstützen. Einfach als Spendenläufer*in anmelden und Geld sammeln. Bei einer Mindestspendensumme von 25 Euro, erhält jede*r Spenderläufer*in einen kostenlosen Startplatz. Je mehr Leute als Spendenläufer*in aktiv sind, umso mehr hilft das der Aidshilfe Köln, auch in Zukunft die Angebote nach der Corona-Pandemie in der gewohnten Qualität und Vielfalt aufrechterhalten zu können.

Außerdem wird die Aidshilfe für den Fall, dass der Lauf wirklich komplett ausfallen wird, ausnahmsweise auf den Passus in den Teilnahmebedingungen verzichten und den Läufer*innen, die es wollen, die Teilnahmegebühr erstatten. „Natürlich wäre es super, wenn möglichst viele ihr Startgeld spenden, aber das steht jedem offen. Und wir sind Kölner*innen durch und durch. Deswegen sind wir optimistisch und denken, der Lauf steigt auf jeden Fall, wie auch immer das dann konkret aussehen wird“, so ein zuversichtlicher Sauer.

Event-Shirts werden auf jeden Fall produziert
Unabhängig davon, ob der Run of Colours stattfinden wird oder nicht, werden alle bestellten Event-Shirts produziert. Wer ein mögliches Unikat von einem Lauf, der dann gar nicht real stattgefunden hat, haben möchte, kann noch bis zum 15. August 2020 ein Shirt für 16 Euro bei der Anmeldung bestellen. Mehr Informationen zum Run of Colours, zur Anmeldung und sonstigen Voraussetzungen, um am Lauf zugunsten der Aidshilfe teilnehmen zu können findet ihr unter: Run of Colours; Facebook oder Instagram.
(Autor & Copyright: Erik Sauer für Laufen im Rheinland)

21.06. Laufend gruseln im Forstbotanischen Garten: Köln bekommt seinen ersten Halloween Run!
Veranstalter pulsschlag reagiert auf Corona-Krise: Aus „Rodenkirchen LÄUFT“ wird der „Halloween-Run Köln“ +++ Premieren-Event mit 4 Läufen: Halloween-Run über 5 und 10 Kilometer und Little & Big Candy-Run +++ Stimmungsvoll-schaurig beleuchtete Strecke und gruseliges Rahmenprogramm für Groß & Klein
KÖLN.
Die Corona-Auswirkungen sind allgegenwärtig und das Veranstaltungskarussell dreht sich weiter. Nach der Absage von „Rodenkirchen LÄUFT“ im März hat sich die Kölner Laufsport-Agentur pulsschlag gemeinsam mit den Triathleten des TV Rodenkirchen dazu entschieden, den Lauf nicht ausfallen zu lassen, sondern zu verschieben. Der traditionsreiche Laufklassiker im Forstbotanischen Garten erhält ein völlig neues Gesicht. Aus "Rodenkirchen LÄUFT" wird der "Halloween-Run Köln". Der Startschuss zu Kölns erstem Halloween-Lauf fällt, wann soll es anders sein, am späten Samstagnachmittag; 31. Oktober 2020!

Beim „1. Halloween-Run Köln“ treffen sich sportbegeisterte Geister und Spukgespenster, um sich mit Gleichgesinnten auf einer 5 Kilometer langen und abgesperrten Strecke im Forstbotanischen Garten laufend zu gruseln. Aber Achtung! Der Halloween-Run Köln ist kein Hindernislauf und es gibt keine Zombies, die die Teilnehmer jagen. Der Halloween-Run Köln ist ein Event für alle, die gerne laufen und die Spaß am Verkleiden haben!

„Alle Teilnehmer, die gerne mit ihren Kids und Freunden etwas unternehmen und die Lust auf ein gruseliges Rahmenprogramm haben, dürfen sich auf eine Laufstrecke mit besonderer Atmosphäre freuen“, verspricht Veranstalter Holger Wesseln, der mit seiner Sportagentur pulsschlag unter anderem den Stadionlauf oder den Altstadtlauf in Köln organisiert. „Im ersten Jahr bieten wir neben den beiden Hauptläufen auch einen Big Candy-Run für Schüler und einen Little Candy-Run für Bambini an. Dabei sind gruselige Kostüme absolut erwünscht!“

Schaurig-schöne Premiere im Forstbotanischen Garten
Die altbekannte Strecke des Kölner Laufklassikers durch den Forstbotanischen Garten wird eigens für die Premiere auf Teilen stimmungsvoll-schaurig beleuchtet. Teilnehmerinnen und Teilnehmer laufen mit Stirnlampen. Und im Umfeld erwartet die Starterinnen und Starter mit ihren Freunden und Familien zahlreiche Aktionen rund um das Thema Halloween. Geplant sind Kürbisschnitzen und Gruselschminken, ein Kostümwettbewerb sowie jede Menge Süßes oder Saures...

Angeboten werden beim einzigen Lauf durch den Forstbotanischen Garten zwei verschiedene Streckenlängen über 5 und 10 Kilometer sowie ein Little Candy Run für Bambini und der Big Candy Run für Schüler. Das große Highlight bildet, wie auch in den letzten Jahren im März bei Rodenkirchen LÄUFT, die Doppelwertung für ambitionierte Starterinnen und Starter bei der beide Ergebnisse über 5 und 10 Kilometer in eine Gesamtwertung einfließen. Interessierte können sich ab sofort online über die Homepage www.halloweenrun-koeln.de einen Startplatz sichern.

Alle Infos zur Veranstaltung: www.halloweenrun-koeln.de
(Mitteilung: Pulsschlag für Laufen im Rheinland)

Neue Datenschutz-Grundverordnung der EU
Haftung für Inhalte
Die Inhalte unserer Seiten wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen.

Als Diensteanbieter sind wir gemäß § 6 Abs.1 MDStV und § 8 Abs.1 TDG für eigene Inhalte auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Diensteanbieter sind jedoch nicht verpflichtet, die von ihnen übermittelten oder gespeicherten fremden Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen. Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben hiervon unberührt. Eine diesbezügliche Haftung ist jedoch erst ab dem Zeitpunkt der Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung möglich. Bei bekannt werden von entsprechenden Rechtsverletzungen werden wir diese Inhalte umgehend entfernen.

Haftung für Links
Unser Angebot enthält Links zu externen Webseiten Dritter, auf deren Inhalte wir keinen Einfluss haben. Deshalb können wir für diese fremden Inhalte auch keine Gewähr übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei bekannt werden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Links umgehend entfernen.

Urheberrecht
Der Betreiber der Seite ist bemüht, stets die Urheberrechte anderer zu beachten bzw. auf selbst erstellte sowie lizenzfreie Werke zurückzugreifen.

Die durch den Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Beiträge Dritter sind als solche gekennzeichnet. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Erstellers. Downloads und Kopien dieser Seite sind nur für den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch gestattet.

Datenschutz
Soweit auf unseren Seiten personenbezogene Daten (beispielsweise Name, Anschrift oder eMail-Adressen) erhoben werden, erfolgt dies soweit möglich stets auf freiwilliger Basis. Die Nutzung der Angebote und Dienste ist, soweit möglich, stets ohne Angabe personenbezogener Daten möglich.

Der Nutzung von im Rahmen der Impressumspflicht veröffentlichten Kontaktdaten durch Dritte zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderter Werbung und Informationsmaterialien wird hiermit ausdrücklich widersprochen. Die Betreiber der Seiten behalten sich ausdrücklich rechtliche Schritte im Falle der unverlangten Zusendung von Werbeinformationen, etwa durch Spam-Mails, vor.

Erhebung und Verarbeitung von personenbezogenen Daten
Sie können im Regelfall alle Internetseiten von laufen-im-rheinland.de aufrufen, ohne personenbezogene Angaben zu machen. Wenn Sie die Webseiten von laufen-im-rheinland.de besuchen, werden vom Webserver standardmäßig zum Zweck der Systemsicherheit temporär die Verbindungsdaten des anfragenden Rechners, die Webseiten, die besucht, das Datum und die Dauer des Besuches, die Erkennungsdaten des verwendeten Browser- und Betriebssystem-Typs sowie die Webseite, von der aus Sie die Webseiten von laufen-im-rheinland.de besuchen, gespeichert. Laufen-im-Rheinland.de behält sich vor, diese anonymisierten Daten auszuwerten, um das Nutzerverhalten kennen zu lernen und Statistiken darüber aufzustellen. Darüber hinausgehende personenbezogene Angaben wie Ihr Name, Ihre Anschrift, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse werden nicht erfasst, es sei denn, diese Angaben werden von Ihnen freiwillig gemacht, z.B. im Rahmen einer Registrierung, einer Umfrage, eines Preisausschreibens, zur Durchführung eines Vertrages oder einer Informationsanfrage.
(Mitteilung: Laufen-im-Rheinland)