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Buch-Tipp: Laufen in Bonn und Umgebung
Laufen-im-Rheinland präsentiert das Buch vom Läufer für Läufer

Knapp 300 Seiten Laufgeschichte und Laufgeschichten aus der Region. Vom ersten Bonner Volkslauf bis zum Deutsche Post Marathon 2017. Das Buch gibt einen Einblick in die Entwicklung der Laufbewegung von rund 100 Veranstaltungen die es in fünf Jahrzehnten gab und gibt. Portraits herausragender Athleten von Uhlemann bis Klosterhalfen. Siegerlisten aller Volksläufe und vieles mehr. Eine Zusammenstellung die es in der Form noch nie gab, nicht nur für (Lauf)Nostalgiker.

Veranstaltungs-Vorschau:

01.-19.12. 58. Nikolaus Waldlauf auf der Erpeler Ley NR (Virtuell)
Strecken: 410 / 965 Meter / 1,575 / 3,150 / 9,450 km
www.tus-erpel.de

04.12.
1. Heide Cross Lauf in Köln - 13.00 Uhr K
Strecken: 1150 / 1650 / 2150 / 3650 / 5150 m
https://www.tuskoeln.de/veranstaltungen786e20e8

Aktuelle Meldungen aus dem Rheinland

26.11. Laufen im Rheinland - Streaming-Tipp für Sonntag
LVN-Crossmeisterschaften in Breitscheit - ab 12.00 Uhr

https://www.youtube.com/channel/UCEMhCnMJztrDpUxB4sSjjeA

25.11. Absage Bedburger Nikolauslauf 2021  
Bedburg.
Leider müssen wir auch dieses Jahr den Bedburger Nikolauslauf ausfallen lassen. Der geschäftsführende Vorstand hat sich die letzten beide Abende intensiv mit der aktuellen Coronasituation und der neuen Coronaschutzverordnung auseinander gesetzt und alle Positionen und Argumente ausgiebig diskutiert.
 
Schweren Herzens haben wir dann einsehen müssen, dass wir als Verein 2G bei einer Veranstaltung nicht so umgesetzt bekommen, wie es der Ernst der Lage erfordert. Hinzu kommt unsere gesamtgesellschaftliche Verantwortung, wir wollen kein zusätzlicher Hot Spot sein.
 
Die Anmeldegebühr der bereits angemeldeten Sportlerinnen und Sportler werden wir selbstverständlich zurück erstatten. Bitte gebt uns hierfür etwas Zeit, wir müssen das Prozedere mit unserem Veranstaltungsdienstleister klären.
 
Der Bedburger Silvesterlauf steht aktuell noch zur Prüfung, hier wollen wir die Entwicklung der nächsten Wochen abwarten, allerdings haben wir die Online-Anmeldung erstmal geschlossen.
(Autor & Copyright: Stefan Dolfen für Laufen im Rheinland)

24.11. Puma wird neuer Ausrüster für den Köln Marathon
Anmeldung ab sofort möglich
Köln.
Gute Nachrichten für die Veranstalter des Generali Köln Marathon: Mit PUMA konnte ein neuer Ausrüster für die 24. Auflage der am 2. Oktober 2022 stattfindenden Veranstaltung gewonnen werden.

„Nach unserem erfolgreichen PUMA Running-Relaunch mit leistungsfähigen und läuferorientierten Produkten, freuen wir uns nun sehr darüber, in den kommenden Jahren Partner einer der bekanntesten Laufevents Europas zu sein. Der Köln Marathon bietet seit jeher eine Bühne für besondere Sportmomente, zu denen wir als Marke zukünftig mit unserer Sportexpertise und Leidenschaft beitragen möchten“, so Anja Egger, PUMA Head of Marketing Central Europe.

Die mehrjährige Partnerschaft beinhaltet die Ausstattung der über 2.000 ehrenamtlichen Helfer der Veranstaltung mit funktioneller Bekleidung. Außerdem stellt PUMA das offizielle Teilnehmershirt des Generali Köln Marathon.

Markus Frisch, Geschäftsführer der Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH: „PUMA ist eine innovative Marke mit weltweiter Strahlkraft. Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Neustart mit einem alten Partner, der uns schon von 2002 bis 2009 begleitet hat.“

Bereits Anfang 2021 hat PUMA erfolgreich seinen Wiedereintritt in den Running-Bereich gefeiert. Um im Running neue Standards zu setzen, hat PUMA seine Running-Produkte beeindruckend überarbeitet und neue Technologien entwickelt, um der Trägerin und dem Träger einen mühelosen Lauf zu ermöglichen.

Die neuen Key Styles Deviate, Velocity und Magnify Nitro sind das Ergebnis jahrelanger Forschung und zahlreicher Tests. Alle Modelle sind mit der innovativen Schaumtechnologie NITRO ausgestattet. Der PUMA NITRO-Schaum macht die Schuhe extrem leicht und reaktionsfreudig und unterstützt Läufer so dabei, besonders energieeffizient und komfortabel zu laufen.

Als eine der weltweit führenden Sportmarken für Schuhe, Textilien und Accessoires in unterschiedlichsten Produktkategorien will PUMA mit den schnellsten Sportlern der Welt auf dem Platz stehen. Darum basiert die Marke PUMA auf den Werten, die aus Sportlern Spitzenathleten machen. Mit über 70 Jahren Erfahrung stellt PUMA innovative Produkte für die schnellsten Sportler der Welt her mit dem ultimativen Ziel, die schnellste Sportmarke der Welt zu sein. Zu seinen Performance- und sportlich-inspirierten Lifestyle-Produktkategorien gehören u. a. Fußball, Handball, Running & Training, Basketball, Golf und Motorsport. Durch Kooperationen mit weltweit bekannten und geliebten Designer-Labels bringt PUMA innovative und dynamische Designkonzepte in die Welt des Sports.  

Die Online-Anmeldung für den Generali Köln Marathon ist ab sofort möglich. Bei der größten Breitensportveranstaltung Nordrhein-Westfalens mit den Wettbewerben Marathon, Halbmarathon und Staffelmarathon werden rund 28.000 Teilnehmer erwartet.

„Wir gehen fest davon aus, dass wir im nächsten Jahr wieder Vollgas geben und der Generali Köln Marathon wieder ohne Einschränkungen in alter Größe und Qualität stattfinden wird“, so Frisch weiter.
(Autor & Copyright: Jan Broniecki für Laufen im Rheinland)

23.11. Verschiebung des 58. Aachener Winterlaufs
Aachen.
Liebe Läuferinnen und Läufer,
wir haben uns dazu entschieden, den Winterlauf nicht am 5. Dezember durchzuführen, sondern auf Ende März 2022 zu verschieben.

Die Gründe sind in Zusammenhang mit der Pandemie vielfältig: Verschärfung auf die 2G-Regel für alle Teilnehmer, Helfer und Zuschauer im Zielbereich, steigende Inzidenzwerte und die Appelle nahezu aller Wissenschaftler und Mediziner. Dies führt bei uns zu allerlei Kopfzerbrechen, Bauchgrummeln und ständigen Anpassungen aller Detailplanungen.

Wir glauben leider nicht, dass sich die Lage in den kommenden Tagen verbessert, sondern eher kurzfristig noch Auflagen oder Beschränkungen für den Winterlauf hinzukommen. Deshalb möchten wir Euch schon zwei Wochen vor dem Termin die Klarheit geben, dass wir den Winterlauf auf den 27. März 2022 verschieben möchten.

Wir planen und organisieren den Winterlauf im Ehrenamt, aus Begeisterung Euch in Bewegung zu bringen und eine schöne Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Unsere Freude bei der Organisation leidet derzeit stark.

Mit 1.500 Teilnehmern aus der Städteregion Aachen, halb NRW und unseren Freunden aus Belgien und den Niederlanden fühlen wir uns als Großveranstaltung, die viele Menschen zusammenbringt. Im Unterschied zu anderen, sehr kommerziellen Veranstaltungen (Bundesliga im Fußball und anderen Profisportarten, Weihnachtsmärkten) ist der Laufsport Euer und unser Hobby, das in der derzeitigen Situation – mit einer kritischen Situation im Gesundheitswesen - wieder zurückstecken muss.

Unter Euch gibt's sicherlich Einige, die unsere Situation nachempfinden können, selber beruflich oder privat mit Auswirkungen der Pandemie beschäftigt sind, und andere, die sich nun verwundert die Augen reiben. Zur Ablenkung nach 1,5 Jahren Pandemie, zur Freude am Laufen hätten wir Euch gerne am 2. Advent einen Winterlauf angeboten, sehen die Rahmenbedingungen aber als ungünstig an.

Eure Startplätze übernehmen wir für den März-Termin. Wenn Ihr dann nicht teilnehmen könnt, auch für den Winterlauf im Dezember 2022.

Lauft weiter, bleibt gesund – in dieser seltsamen Zeit!
https://www.atg-aachen.de/winterlauf
(Mitteilung: ATG)

22.11. Erftlauf-Comeback bringt Rekordergebnis
Neuss.
So viele Aktive wie vor der 48. Auflage der Traditionsveranstaltung hatten noch nie gemeldet. Letztlich kamen auf der Wolker-Anlage knapp 900 ins Ziel. Organisatorisch lief bei der DJK Novesia Neuss trotz der Corona-Pause alles glatt.

Die Freude darüber, dass der Erftlauf nach Corona-bedingter Pause am Samstag zum 48. Mal über die Bühne gehen konnte, war kaum zu übersehen: 1042 Meldungen gingen ein, was nach den 1001 Teilnehmern 2019 wieder einen neuen Rekord bedeutete. Rund 882 Aktive gingen bei bestem Laufwetter auf der Ludwig-Wolker-Anlage an den Start und kamen ins Ziel.

„Wir sind sehr zufrieden mit den Zahlen und hatten überall große Starterfelder“, sagte Henri Käsbach, Leichtathletik-Abteilungsleiter der DJK Novesia. „Besonders in den Schüler-Läufen gab es einen großen Zuwachs, so dass die Läufe nochmals getrennt werden mussten“, ergänzte sein Stellvertreter Maximilian Rhine-Gritz. Pünktlich und bei strahlendem Sonnenschein gingen die Läuferinnen und Läufer auf ihre Strecken, beschallt von der neuen Soundanlage und einem gut gelaunten Moderator Klaus Gaspers in Topform. Bei den Schüler- und Jugendläufen ging es immer erwartet knapp zu, aber auch über die fünf Kilometer lange Novesia-Runde blieb es bis zum Ende spannend: Nur sechs Sekunden trennten die ersten drei Finisher Dmitrii Korneev, Lothar Wyrwoll und Alex Paulien. Bei den Frauen hingegen war die Sache eindeutig: Sonja Vernikov gewann mit großem Vorsprung vor Eva Henneke und Annika Niederau, aber die drei ersten Läuferinnen blieben unter der magischen 20-Minuten-Marke. Im Ziel gab es wie üblich warmen Tee und erstmals auch kaltes Wasser als Durstlöscher der Stadtwerke Neuss. Beim Lauf über 15 Kilometer setzte sich wie erwartet Volker Goineau von der LG Braunschweig bei seinem ersten Start in Neuss in einer Zeit von 51:52 Minuten durch – mit der Zeit war er nicht ganz zufrieden, mit Strecke und Veranstaltung schon. Habtom Tedros von der TG Neuss, der bei den vorigen Läufen in Neuss fast schon ein Abo auf den Sieg hatte, konnte aufgrund einer Erkältung nicht an den Start gehen, schaffte es aber auch nicht, komplett auf den Erftlauf zu verzichten. Er zeigte sich höchst kollegial und begleitete seinen Bekannten Goineau die gesamte Strecke über auf einem Tretroller und machte sich auch in der Rolle als Motivator und Tempomacher gut.

„Es hat alles reibungslos geklappt und es gab wieder viel Lob für die Organisation und die schöne Strecke rund um den Reuschenberger Wald“, sagte Maximilian Rhine-Gritz. Einziges Ärgernis aus Sicht der Organisatoren: Die Schilder, die die Strecke markierten, wurden zum Teil geklaut und zerstört – dank Streckenposten und Sperrung der Straßen durch die Polizei aber auch kein Problem. Auch hochrangiger Besuch kam auf die Ludwig-Wolker-Anlage. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Sportamtsleiter Uwe Talke und sein Vertreter Christian Stoffels sowie Peter Ott von der SPD schauten den Läuferinnen und Läufern zu. Landtagsabgeordneter Jörg Geerlings feuerte seine Frau Marie-Florence auf der Novesia-Runde an, Sascha Karbowiak (SPD) aus dem Stadtrat ging sogar selber an den Start.

„Alle Sponsoren sind auch über die Pause dabeigeblieben und unterstützen uns weiterhin, zum Teil sogar mit noch größerem Engagement als vorher – einen großen Dank an alle dafür!“, sagte der Novesia-Abteilungsleiter Henri Käsbach und ergänzte: „Es war eine runde und gelungene Veranstaltung und viele haben sich gefreut, dass der Lauf in der Form stattfinden konnte. Läuferinnen und Läufer, aber auch alle Zuschauer und Helfer hatten viel Spaß beim Erftlauf, das war schön zu sehen.“ Trotz Teilnehmerrekord bei der 48. Auflage war es nicht zu voll auf der Anlage und laut Maximilian Rhine-Gritz „so entspannt, wie lange nicht, es gab keinerlei Komplikationen“, sagte er. „Alle waren sehr diszipliniert und haben sich an die Regeln gehalten – Kuchen und Suppe gab es nur mit Maske. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr und dann das große Jubiläum.“
(Quelle: NGZ)

21.11. Jacob Kiplimo schnappt sich den Halbmarathon-Weltrekord
Es ist bereits der vierte neue Weltrekord im Halbmarathon binnen eines Jahres: Jacob Kiplimo aus Uganda hat am Sonntag in Lissabon die Welt-Bestmarke des Kenianers Kibiwott Kandie auf 57:31 Minuten geschraubt.

Jacob Kiplimo hat am Sonntag den Lissabon-Halbmarathon mit einer Weltrekord-Zeit gewonnen. Der 21-jährige Läufer aus Uganda, der vor einem Jahr auch Weltmeister über die genau 21,0975 Kilometer lange Distanz geworden war, erreichte eine Zeit von 57:31 Minuten. Damit unterbot der Youngster die bisherige Bestzeit von Kibiwott Kandie um eine Sekunde. Der Kenianer war vor einem Jahr in Valencia 57:32 Minuten gelaufen.

Bereits nach vier Kilometern konnten die Tempomacher nicht mehr mit Jacob Kiplimo Schritt halten, der fortan alleine an der Spitze lief. Mit Zwischenzeiten von 13:40 und 27:05 Minuten stürmte der Olympia-Dritte über 10.000 Meter, der vor zwei Jahren schon bei der Crosslauf-WM mit einer Silbermedaille überrascht hatte, durch die 5- beziehungsweise 10-Kilometer-Punkte. Seine folgende 15-Kilometer-Zwischenzeit von 40:27 Minuten ist die schnellste je gelaufene Zeit über diese Distanz. Sie kann jedoch nicht als Weltrekord anerkannt werden, da an diesem Punkt keine Kampfrichter postiert waren.

Zwischenzeitlich sah es so aus als ob Jacob Kiplimo den Weltrekord in Lissabon um fast 40 Sekunden unterbieten könnte. Doch bei Gegenwind auf den letzten drei Kilometern verlor der 21-Jährige noch einige Sekunden pro Kilometer. Am Ende hatte er dennoch einen riesigen Vorsprung vor zwei äthiopischen Läufern: Huseyidin Mohamed Esa wurde in 59:39 Minuten Zweiter vor dem zeitgleichen Gebre Beyata Dibaba.

Bestzeit für Junghannß, blutige Blasen für Pfeiffer
Eine neue Bestmarke stellte auf Platz 19 des Elite-Rennens der deutsche Geher Karl Junghannß (Top Team Thüringen) auf. Der 25-Jährige hatte schon in der Vergangenheit immer wieder Qualitäten im Straßenlauf unter Beweis gestellt. In Lissabon war er nach 63:42 Minuten im Ziel – 2021 Platz 14 in Deutschland. Keinen guten Tag hatte dagegen Hendrik Pfeiffer (TV Wattenscheid 01), der sich in einem neuen Schuhmodell laufend blutige Blasen an beiden Füßen zuzog und auf Platz 22 nach 65:17 im Ziel war.

Schnellste Frau war in Lissabon Tsehay Gemechu Beyan. Die Äthiopierin gewann in 66:06 Minuten vor den Kenianerinnen Daisy Cherotich und Joyce Chepkemoi, die nach 66:15 beziehungsweise 66:19 Minuten im Ziel waren. Hier blieb die Weltrekord-Zeit von Letesenbet Gidey (62:52 min) außer Reichweite. Die Äthiopierin hatte Ende Oktober Ruth Chepngetich (Kenia) an der Spitze der Rekordlisten abgelöst, welche wiederum im April in 64:02 Minuten einen neuen Weltrekord aufgestellt hatte.
(Quelle: Leichtathletik.de)

20.11. ASC Rosellen beschließt Auflösung
Neuss.
Der Ausdauer Sport Club von 1987 war mal eine große Nummer in Deutschland. Nachwuchsprobleme und die Corona-Krise bescheren dem Verein nun das Aus. „Zum 31.12.2021 löst sich der ASC Rosellen auf.“ Doch Heinz London, langjähriger Vorsitzender des Ausdauer Sport Clubs von 1987 und neben Wolfgang und Ute Jenke einziges im Verein verbliebenes Gründungsmitglied, weiß, wie viel Herzblut in diesem kleinen, aber stets besonderen Klub steckt. „Darum ist uns diese Entscheidung auch so schwergefallen.“

Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, zu der die Vorsitzende Dr. Tina Püthe mehr als die Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder begrüßen konnte, wurden Fakten geschaffen: Bis auf eine Gegenstimme stimmten alle Versammlungsteilnehmer dem Auflösungsbeschluss zu. London erläutert die Gründe: „Nachwuchsprobleme, Überalterung und letztlich auch die Auswirkungen des durch Corona verursachten Lockdowns. Übungsleiter und Leistungsträger haben entweder aufgehört oder sind nach einem Umzug in einen anderen Verein gewechselt.“

Rückblickend stellt er jedoch fest: „Wir können stolz auf das Erreichte sein. Uns Läufer und Läuferinnen fehlte damals die Wertschätzung auch für damals bereits errungene Meisterschaften auf Kreis- und Verbandsebene. Wir haben alles erreicht, was wir uns damals vorgenommen hatten. Wir wollten unabhängig sein und uns nicht in einem Großverein zerreiben lassen. Wir wollten eine eigene Kassenhoheit und eine eigene Vereinnahmung von Fördermittel; wir wollten keinen Kampf mehr um eine Ausschankkonzession führen. Auch wollten wir Leistungssport und Breitensport gleichberechtigt fördern und dazu geeignete Trainer beschäftigen. Wir wollten auch keinen Kampf mehr um die Verteilung der Hallen- und Platznutzungszeiten. Unser Ziel war die Teilnahme an Meisterschaften, und wir waren sehr erfolgreich. Unsere Damenteams haben im Marathon, Halbmarathon, Berglauf und Crosslauf Deutsche Meisterschaften errungen.“ Ihn schmerzt zudem das Aus für den seit 1986 überregional bekannten Abendlauf mit rund 1000 Teilnehmern. „Auch ein Magnet für viele Schulen und Kindergärten.“

Doch die Entscheidung steht: „Wir machen im Dezember noch ein großes Weihnachtsfest – und dann ist Schluss.“ Als Liquidator bestimmte die Versammlung den bisherigen Kassenwart Jürgen Rödingen.
(Quelle: NGZ)

19.11. Erftlauf der Novesia meldet sich zurück
Neuss.
Wegen Corona verzichtete die DJK Novesia Neuss im Vorjahr auf die Ausrichtung ihrer Traditionsveranstaltung. Trotz der steigenden Inzidenzen ist die Nachfrage der Aktiven nach der 48. Auflage hoch, die Starterlisten sind gut gefüllt.

In Zeiten der Corona-Pandemie sind Wettkämpfe schon fast zur Rarität geworden. Am Samstag kehrt ein bisschen Normalität und Tradition in den Sportherbst zurück: Die 48. Auflage des Neusser Erftlaufs rund um die Ludwig-Wolker-Anlage steht nach der Absage im vergangenen Jahr auf dem Plan und lockt Läuferinnen und Läufer aus dem gesamten Rhein-Kreis und weit darüber hinaus nach Neuss.

„Nach dem Jahr Pause freuen wir uns nun richtig, dass der Erftlauf wieder stattfinden kann und können es kaum erwarten“, sagt Henri Käsbach, Abteilungsleiter Leichtathletik bei der ausrichtenden DJK Novesia Neuss. „Mit den Anmeldezahlen sind wir zufrieden, die 1000 werden vermutlich noch geknackt und es könnte ein neuer Rekord werden.“ Uwe Bünzel, 2. Vorsitzender im Verein, lobt die Zusammenarbeit mit der Stadt Neuss, die auch sehr eine Normalisierung der Sportangebote begrüßt. Da der Großteil der Veranstaltung unter freiem Himmel stattfindet, ist keine Kontaktverfolgung nötig. Der Verein erklärt auf seiner Homepage, dass laut der aktuellen Corona-Schutzverordnung des Landes NRW für Freiluftveranstaltungen mit bis zu 2500 Teilnehmern/Besuchern die Zugangsbeschränkung nach der 2G/3G-Regel entfällt. Es gelten die üblichen AHA-Regeln und im Zelt sowie Umkleiden und Toiletten bleibt die Maskenpflicht bestehen. Wäre der Erftlauf eine Woche später terminiert gewesen, wäre der Aufwand wohl deutlich höher gewesen. Schließlich soll ab nächster Woche in Nordrhein-Westfalen auch im Freizeitbereich die 2G-Regel gelten.

Hauptlauf geht seit 1977 über 15 Kilometer
Anfang Beim ersten Erftlauf betrug die Streckenlänge noch zwölf Kilometer. Sieger waren damals Hans Holtz in 38:35 Minuten und Christa Kofferschläger in 46:17 Minuten.

Verlängerung 1977 wurde der Hauptlauf auf die noch heute gelaufenen 15 Kilometer verlängert. Männer-Sieger damals Bernd Kofferschläger in 48:27 Minuten.

Hattrick Der erste Läufer, der den Erftlauf dreimal in Folge gewann war bei den Männern zwischen 1991 und 1993 Martin Grüning. Bei den Frauen gelang das zwischen 2006 und 2008 Petra Maak.
(Quelle: NGZ)

18.11. Mondorfer Weihnachtslauf ist abgesagt
Niederkassel-Mondorf.
Kurzentschlossen hat der Lauftreff Mondorf seinen traditionellen Weihnachtslauf nun doch abgesagt. "Wir hatten lange gehofft, aber vor dem Hintergrund steigender Fallzahlen und der aktuellen Entwicklung ist es nicht darstellbar, mit aktuell fast 600 Anmeldungen eine entspannte und angenehme Laufveranstaltung durchzuführen", begründete Michael Schoring die Absage. Zusammen mit seinem Orga-Team wurde entschieden, den 27. Mondorfer REWE Weihnachtlauf am 28. November 2021 abzusagen.Für alle Angemeldeten Teilnehmer sind die Startgebühren bisher nicht eingezogen worden. Wer jedoch gerne für die EKKK eine Spende machen möchte, kann dieses unter www.ekkk.de tun. Im nächsten Jahr soll der Weihnachstlauf am 27. November stattfinden.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

17.11. Zum 6 x beim RTL Spendenmarathon dabei!
Siegburg.
Der RTL Spendenmarathon wir helfen Kindern wird dieses Jahr bei der  Kelly-Challenge wieder ein Team Luke und dem Team Lilly und Leon starten. Wie in den letzten Jahren wird es von Sportlern des Leichtathletik Zentrums, Lehrkräften und Schülern des Anno Gymnasiums unterstützt.

Die Veranstaltung  startet am Donnerstag um 18.00 Uhr bei RTL in Köln und endet am Freitag um 18.00 Uhr.

Alle Teilnehmer werden unter der 3G+ Regel teilnehmen um alle zu schützten und ihr Bestes geben um Kinder zu unterstützen.

Das Team Luke wurde vom Japanischen Sportartikel Hersteller MIZUNO ausgestattet.
(Autor & Copyright: Thomas Eickmann für Laufen im Rheinland)

15.11. Platinman Tim Dally eilt zum fünften Sieg in Folge
Hennef-Winterscheid.
Endlich wieder Platin(wo)man, freuten sich die insgesamt 248 Teilnehmer am Sonntag beim härtesten Traillauf in der Region, der unter Beachtung der 3G-Regel stattfand. Für die Läufer bedeutete das, kein gemeinsamer Start sowie keine Duschen und keine Siegerehrung. Mittels Chip-Zeitnahme wurden die Athleten zwischen 10 und 12 Uhr im Zehn-Sekunden-Takt auf die 26,6-Kilometer lange Strecke mit knapp 1000 Höhenmetern oder beim Platinman-Light über 13,2 Kilometer mit 454 Höhenmetern geschickt.
Schnellster war, wie bei den vorherigen vier Austragungen, Tim Dally. Der Siegener vom Sport Schneider Trail Team blieb in 1 Stunde, 58 Minuten und 40 Sekunden als einziger Läufer unter der Zwei-Stunden-Marke. Der Vorsprung des 35-Jährigen betrug stattliche zehn Minuten. Zweiter wurde Manuel Skopnik (TV Refrath, 2:08:47) vor Johannes Artz (Köln, 2:11:16). Bei den Frauen gewann Lise Dewits (2:26:13) ebenso deutlich vor Franziska Schneider (Waldbreitbach, 2:32:12) und Caterina Schneider (LT Ennert, 2:44:25). Den Platinman-Light gewannen Dierk Stenzel (1:07:24) und Phyllis Emiliah Mayer (1:08:03).

Ergebnisse:
Männer: 1. Tim Dally (Sport Schneider Trail Team) 1:58:40 Stunde, 2. Manuel Skopnik (TV Refrath/1. M45) 2:08:47, 3. Johannes Artz (Cologne Running Crew) 2:11:16, 4. Moritz Flader (LG Gummersbach) 2:16:07, 5. Arne von Schilling (VfL Waldbreitbach) 2:16:30.
Frauen: 1. Lise Dewits 2:26:13 Stunden, 2. Franziska Schneider (Selbstläufer SV Altenahr) 2:32:12, 3. Caterina Schneider (LT Ennert/1. W50) 2:44:25, 4. Corinna Hönscheid (1. W40) 2:44:32, 5. Daniela Zoll (LG Gummersbach) 2:53:18.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

14.11. Cross-Premiere ein voller Erfolg
Leverkusen.
Der 1. Talent- und Speedcross an der Kalkstraße wird von mehr als 200 Teilnehmern gut angenommen. Leverkusener Siege bei Frauen und Männern. 

Die Organisatoren waren schon zufrieden, bevor am Samstag der erste Startschuss gefallen war: Mehr als 200 Voranmeldungen zum 1. Talent- und Speedcross des TSV Bayer 04 Leverkusen hatte es gegeben, damit wurden die Erwartungen hinsichtlich der Teilnehmerzahl weit übertroffen. Viele Landeskaderathleten waren dem Aufruf von Landestrainer René Giesen gefolgt, sich auf dem Wiesengelände an der Kalkstraße einem ersten Härtetest in der noch jungen Cross-Saison zu unterziehen. Das freute den Coach sehr.

Pünktlich um 11:45 Uhr erfolgte dann der erste Start. Die Bedingungen: Typisch für einen Crosslauf. Heißt: Schön glitschig. Dauerregen in der Nacht hatte dafür gesorgt, dass der mit zahlreichen Richtungswechseln gespickte Parcours noch anspruchsvoller wurde. Besonders die eigens angeschüttete „Bayer-Rampe“, ein kurzer, aber giftiger Anstieg, verlangte den Aktiven höchste Konzentration ab.

In den Vorläufen des Speedcross ging es vom ersten Meter an ordentlich zur Sache. Aber schnell war klar, dass keiner der Favoriten das Risiko eingehen wollte, durch einen Sturz im Pulk das Finale zu verpassen. Am Ende gab es bei Frauen und Männern Leverkusener Siege durch Berit Scheid und Tom Klose. Platz zwei bei den Frauen holte Annasophie Drees, ebenfalls eine TSV-Läuferin. 

Bei den Schülern zeigte sich nach Ansicht von Landestrainer Giesen ebenfalls ein erfreulich hohes Leistungsniveau. Die Rennverläufe waren packend, teilweise wurden die Sieger im Fotofinish auf der Ziellinie ermittelt. 

Tim Husel, beim TSV der Nachwuchs-Koordinator, führte als Sprecher mit exzellenter fachlicher Expertise durch das straff getaktete Programm und zeigte einmal mehr, warum er zu den gefragtesten Moderatoren für Leichtathletikveranstaltungen in Deutschland zählt. Für die mitgereisten zahlreichen Betreuer hatte das TSV Cateringteam um Kerstin Scheid eine Vielzahl an leckeren Speisen im Angebot, sodass auch hier kein Wunsch unerfüllt blieb. 

Am Ende waren die Organisatoren um Tobias Kofferschläger, René Giesen und Till Grommisch hoch zufrieden und kündigten an, dass einer zweiten Auflage des Bayer Talent- und Speedcross im kommenden Jahr nichts im Wege steht.

Nachwuchs vom LAZ Puma und SV Hellas testet erfolgreich sein Crosslauf-Qualitäten 
Auf einem knapp 400m langen Rundkurs mit einem Hügel, mehreren Heuballen und engen Kurven, konnten sich einige Nachwuchsathleten des LAZ Puma Rhein-Sieg und SV Hellas Siegburg hervorragend in Szene setzen. Im Lauf der M12 und M11 belegte  Daniel Richard Brandt Platz 9 (M12/ SV Hellas e.V. Siegburg Triathlon) in einer Zeit von 4:56min über 1189m vor seinen Teamkollegen vom LAZ Puma Rhein Sieg Jan Stausberg (4. M12/ 4:57min) und Oskar Haury (5. M12/ 5:01min). In der Altersklasse M14 zeigte ein LAZ-Trio ein mutiges Rennen über 1586m. Allen voran Simon Betz als 5. der M14 in 6:07min vor seinen Trainingspartnern Marco Böttcher (6./ 6:12min) und Tim Ostrominski (9./ 6:27min).

Der Sieg in der M12 ging an den Meckenheimer Sportverein. Der erst 11-jährige Michael Hahn gewann deutlich und souverän in 4:33 min.
(Autor & Copyright: Mareike Brischke und Thomas Eickmann für Laufen im Rheinland)

13.11. Computacenter Martinslauf Sindorf: Über 600 Weckmänner warteten im Ziel
„3 Läufe – 1 Start“: Kerpens Bürgermeister Dieter Spürck schnürte mit Martinsläufern die Laufschuhe +++ Sarah Schmitz und Maciek Miereczko siegen über die 10 Kilometer
Kerpen-Sindorf.
Gemeinsam mit den Zuschauern feierten am Freitagabend die Teilnehmer die dritte Auflage des Computacenter Martinslauf Sindorf powered by GVG Rhein-Erft. 635 Aktive, darunter 150 Bambini und Schüler, hatten sich angemeldet, um gemeinsam mit Sankt Martin die Laufschuhe zu schnüren. Prominentester Martinsläufer an diesem Abend war Kerpens Bürgermeister Dieter Spürck. Auf dem Programm standen neben dem Hauptlauf für Erwachsene der GVG-Schülerlauf und der Bambinilauf. Die Ulrichschule fungierte erneut als Gastgeberin und beherbergte den Start- und Zielbereich an der Hegelstraße. Und im Ziel winkte jedem Finisher als Belohnung ein leckerer Weckmann.

„Nach einem Jahr Corona-bedingter Pause dürfen wir uns über eine erfolgreiche dritte Auflage freuen und bedanken uns ganz besonders beim VfL Sindorf und den Partnern Computacenter und GVG Rhein-Erft. Dank der tatkräftigen Unterstützung des Vereins ist es wieder gelungen einen echten Wettkampf zu organisieren“, freut sich Holger Wesseln, der unter anderem mit seiner Agentur pulsschlag im Rhein-Erft-Kreis den Abendlauf Bergheim, den Frühlingslauf Frechen oder die Winter-Staffel in Pulheim ausrichtet. „Der Computacenter Martinslauf bietet der Running-Community beim Abschluss des Laufjahres eine wunderschöne Atmosphäre. Wir freuen uns jetzt schon auf das kommende Jahr.“ Die vierte Auflage des Computacenter Martinslauf Sindorf powered by GVG Rhein-Erft ist für den 10. November 2022 geplant, aber noch nicht offiziell bestätigt.

Der Sieg über zehn Kilometer ging in einem spannenden Rennen der Topläufer an Maciek Miereczko vom Sebamed TEAM in der Zeit von 34:11 Minuten. Hakim El Makrini vom Team der Kolpingstadt Kerpen (34:35) wiederholte seinen zweiten Platz aus dem Jahr 2019 vor Jonas Land (LAZ Puma Rhein-Sieg/36:21). Bei den Frauen hatte Sarah Schmitz vom ASV Köln (38:05) nach einem dritten Rang in 2019 am Freitagabend die Nase vorn vor Alice Lüchtefeld (Bunert – der Kölner Laufladen/41:20). Dritte wurde Li-Luna Burdak (LAV Habbelrath-Grefrath/44:55).

3 Läufe – 1 Start plus GVG-Schülerlauf und Bambinilauf
Die Organisatoren setzten beim Computacenter Martinslauf Sindorf powered by GVG Rhein-Erft auf ein „3 Läufe – 1 Start“-Event mit einer Mischung aus klassischem Straßenlauf und Laufevent, der Jung und Alt zum kollektiven Laufschuhschnüren animieren soll. Die drei Läufe fanden auf einem 3,3 Kilometer langen Rundkurs durch Sindorf mit Start und Ziel an der Ulrichschule statt. Teilnehmer konnten spontan entscheiden, wie viele Runden sie laufen möchten und wahlweise nach 3,3, 6,6 oder zehn Kilometern ins Ziel laufen. Am Ende gab es für jede Streckenlänge eine separate Wertung. Dabei war die 10-Kilometer-Distanz offiziell vermessen.

Der Startschuss fiel vergangenen Freitagabend mit dem 650-Meter langen Bambini-Lauf im Start- und Zielbereich an der Ulrichschule. Neben einem Weckmann konnten die ganz Kleinen nach dem Lauf um die Sindorfer Grundschule ihre verdiente Medaille entgegennehmen. Beim GVG-Schülerlauf ging es im Anschluss zwei Mal um die Ulrichschule (2 km) und im Ziel winkte allen, wie bei den Großen, ein leckerer Martinsweckmann.
(Autor & Copyright: Holger Wesseln für Laufen im Rheinland)

12.11. Platinman startet am Sonntag mit 3G-Regel
Hennef-Winterscheid.
Nachdem der Platinman im Vorjahr abgesagt werden musste, findet der härteste Traillauf in der Region am Sonntag unter Beachtung der 3G-Regel statt. Für die 400 gemeldeten Teilnehmer bedeutet das, am Eingang einen Nachweis vorzuzeigen, es keine Nach- oder Ummeldung, Sportgepäckaufbewahrung und Endverpflegung, sowie keine Duschen, keine Siegerehrung und keinen gemeinsamen Start gibt. Dank der Chips und der programmierten Zeitmessung werden die Läufer zwischen 10 und 12 Uhr alle paar Sekunden auf die 26,6-Kilometerlange Strecke mit knapp 1000 Höhenmetern geschickt. Als Entschädigung für diese Einschränkungen erhält jeder Finisher mit dem Lunchpaket nicht nur seine Medaille, sondern auch eine original Platinman-Bandana. Die anspruchsvolle Strecke wurde in diesem Jahr teilweise abgeändert. Am vermeindlichen Ende vor Winterscheid führt eine 5-Kilometer-Schleife ins Bröltal runter. An der Burg des Grafen Nesselrode geht es dann wieder hoch Richtung Ziel. Davon betroffen, ist auch der Platinman-Light über 13,2 Kilometer mit 454 Höhenmetern. https://wp.platinman.de/
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

11.11. Premiere des Bayer Talent- und Speedcross
Der TSV will den Crosslauf in NRW neu beleben und lässt am 13. November den Nachwuchs und arrivierte Athleten über einen spannenden Parcours rennen.
Leverkusen.
Auf der Wiese der Leichtathletikanlage an der Kalkstraße wird extra ein Hügel aufgeschüttet, damit es beim 1. TSV Bayer 04 Talent- und Speedcross am 13. November ab 11.45 Uhr auch so richtig zur Sache geht. Es wird gerannt, auf und ab und querfeldein. „Leider ist der Crosslauf in den letzten Jahren etwas in Vergessenheit geraten und es gab kein vielfältiges attraktives Angebot. Das möchten wir ändern“, erklärt Tobias Kofferschläger, der seit diesem Jahr beim TSV die Hauptverantwortung für den Laufbereich trägt.

Gerannt wird auf einer 400-Meter-Runde, „wir haben einen interessanten Kurs abgeflaggt“, verspricht Kofferschläger. Allein aus dem eigenen Verein werden rund 70 Athleten am Start sein. Die Schüler müssen je nach Alter drei oder vier Runden bewältigen, also 1200 oder 1600 Meter. Für Frauen, Männer und Jugendliche steht ein Speedcross über zwei Runden (800 Meter) auf dem Programm. Die schnellsten Acht bestreiten nach dem Vorlauf das Finale, alle anderen bekommen im Rennen der „lucky loser“ einen zweiten Einsatz.

Landestrainer René Giesen wird die Nachwuchswettbewerbe genau beobachten und zu einer Talentsichtung innerhalb des Leichtathletik Verbandes Nordrhein nutzen. Der Grundgedanke ist nicht neu, ähnlich machte es Kofferschläge von 2002 bis 2005 in Hilden. Daran will das TSV-Trainer-Duo nun anknüpfen und gerade jungen Läufern eine attraktive Startmöglichkeit bieten. Denn: „Der Crosslauf ist ein wichtiger Baustein in der Leistungsentwicklung“, betont Kofferschläger. Bahnläufer nutzen ihn vor allem in Herbst und Winter, um in der Vorbereitung auf den Sommer vor dem Start der Hallensaison neue Reize zu setzen. 

Die Ausschreibung zur Veranstaltung mit der Möglichkeit zur Anmeldung findet sich auf der Homepage des TSV Bayer 04 Leverkusen unter:
https://www.tsvbayer04-leichtathletik.de/events/tsv-bayer-04-talent-und-speed-cross/

10.11. LAZ Puma Rhein-Sieg Langstreckler beim New York Marathon
Am vergangenen Sonntag fand nach einjähriger Covid-19 Pause der 50. New York City Marathon statt. Mit Torsten Schneider und Rene Spanier nahmen zwei LAZ Athleten teil, die aufgrund des generellen Einreiseverbotes nur durch eine Sondergenehmigung in die USA einreisen konnten. Da diese erst 10 Tage vor dem Marathon erteilt wurde, war die Vorfreude kurz, aber dafür umso größer. Nach mehrtägigem, ausgiebigen Sightseeingprogramm ging es am Renntag morgens um 4 Uhr Richtung Startdorf. Ein großes Sicherheitskonzept und überwältigende Gastfreundschaft am Big Apple der Helfer prägten das Rennen. Die Stimmung auf der anspruchsvollen Stecke empfanden die beiden Athleten als herausragend. Für die New Yorker war das Comeback des Marathon ein wichtiges Zeichen auf dem Weg raus aus der Pandemie zurück zum Alltag. Nach 2:53:16 Stunden und fünf Brückenüberquerungen erreichten die beiden Läufer das Ziel im Central Park und konnten mit Platzierung 337 und 338 von insgesamt rund 30.000 Startenden mehr als zufrieden sein. Für Marathonlaufende ist der New York Marathon sicherlich immer ein Highlight. Unter diesen Rahmenbedingungen bleibt es für die beiden ein unvergesslicher Moment.
(Text: Torsten Schneider und Rene Spanier für Laufen im Rheinland)

09.11. Glückliche Gesichter beim Königsforst-Marathon
Bergisch Gladbach.
Am letzten Wochenende starteten über 1000 Läufer bei der Herbst-Edition des 47. Königsforst-Marathons durch die grüne Lunge des Rheinlandes. Nach einer Regennacht wurde es überraschend trocken und sogar richtig sonnig. Das freute nicht nur die Teilnehmer aus ganz Deutschland und einigen Nachbarländern, sondern auch die rund 80 Helfer vom Ausrichter TV Refrath running team.

Erster Köfo-Ultra über 63,3 km war ein Erfolg
Trotz vieler Konkurrenzläufe in NRW hatten sich 73 Läufer/innen für den erstmalig angebotenen Köfo-Ultra über 63,3 km angemeldet. Von den 50 gestarteten Ultras haben 23 Teilnehmer nach zwei Runden die Möglichkeit gewählt, „nur“ als Marathoni(a) zu finishen. Als erster Sieger der Geschichte wurde der Deutsche AK45 Meister im Ultratrail gefeiert: Markus Meinke (Milers Colonia/Dynafit) lief nach drei Halbmarathonschleifen in großartigen 4:36:36 std über die Ziellinie am Albertus-Magnus-Gymnasium in Bensberg. Es folgten auf den Plätzen Steffen Hager (5:06:48) und Thomas Dogen (5:22:17). Bei den Damen ließ sich die „Selbstläuferin“ Carina Jochum aus Altenahr den Sieg nicht nehmen. Frohgelaunt finishte die W45-Läuferin nach 6:00:47 std vor Nina Ropertz (6:07:35) aus Essen und Antje Kreisel (6:46:39) von der LT Gruiten-Neandertal.

Doppelstartschuss von Frank Stein und Manfred Habrunner
Pünktlich um 10.00 h schickte Orgachef und Moderator Jochen Baumhof mit einem Doppelstartschuss, abgegeben von Bürgermeister und Schirmherr Frank Stein und Manfred Habrunner, Geschäftsführer des heimischen Energieversorgers Belkaw, 1000 HM- und Marathonläufer, die traditionell zusammen starten, auf die Piste. Das neue Konzept mit den vier „Zeitzonen“ ist voll aufgegangen. Nach 3 ½ Minuten waren alle auf der Strecke. Der alte Fuchs Maciek Mierecko ließ im Halbmarathon-Rennen seine jungen Konkurrenten sich auf ersten Hälfte erstmal austoben, bevor der Erftstädter vom Team Sebamed das Zepter selbst in die Hand nahm. Der Deutsch-Pole gewann bereits zum dritten Mal den HM, diesmal in starken 1:12:32 std vor Max Kreitner (Bunert – Der Kölner Laufladen) und Lucas Worth (Milers Colonia), die Hand in Hand zusammen nach 1:12:51 std die Ziellinie überquerten. Auch Silke Schneider, ebenfalls für das Bunert Team aus Köln am Start, siegte souverän zum dritte Male in 1:27:24 std vor Sandra Sachs (LG Wuppertal/1:37:53) und Katrin Ratzlaff (1:38:20)

Tom Peiter gewinnt erstmals einen Marathon
Masterläufer zeigen den Youngster auf den Langstrecken oft die Hacken. Das war auch beim 47. Königsforst-Marathon auf der Halbmarathon- und Köfo-Ultra-Distanz so. Doch in der Königsdisziplin trug sich Tom Peiter von der LG Gummersbach in die Siegerlegende ein. Der 26jährige Oberberger setzte sich auf den letzten Kilometern in 2:45:06 std gegen Moritz Rothstein (RXDGear/2:46:37) und Oliver Baumert/2.54:06) durch. Nach dem Sieg von Nele Alder-Baehrens im Vorjahr schaffte es Doris Marquardt von der LAV Bonn Bad-Godesberg diesmal auf das oberste Treppchen. Sie siegte auf dem bergisch-welligen Kurs durch das größte Naturschutzgebiet im Großraum Köln klar in 3:08:40 std vor der vielfachen Deutschen W55-Meisterin Alexandra Schwartze. Die Masterläuferin vom OSC-Waldniel finishte in großartigen 3:18:56 std vor Martina Ottes (3:23:45). Die lange Anreise vom TSV Tutzing am Starnberger See hatte sich für die 43jährige gelohnt.

Tausend Fotos sagen mehr als Worte
Wolfgang Nass und sein Team von Sportonline.de und Köfo-M Hoffotograf Nils Loudon haben über 32.000 Bilder geschossen. Unglaublich. Diese Bilder zeigen, was Läuferglück ist. Gerade in diesen Zeiten sind diese Emotionen und Dankbarkeit besonders wichtig. Hoffen wir, dass die vierte Corona- Welle bis zum 48. Königsforst-Marathon am 20. März 2022 im Griff ist.
(Autor & Copyright: Jochen Baumhof für Laufen im Rheinland)

Start zum 24. Rursee-Marathon: Ganz rechts Katrin Eisefeld, in der Bildmitte (ganz in Schwarz) Markus Mey, die beiden späteren Sieger.

08.11. Fast 1000 Teilnehmer beim Rursee-Marathon
Einruhr.
Die Seriensieger Markus Mey und Katrin Esefeld haben die Königsdisziplin beim 24. Rursee-Marathon gewonnen. Insgesamt 932 Sportler gingen an den Start. Es war fast alles wie immer, sogar die Siegerinnen und Sieger, die Platzierten und die vielen Gesichter, die man bis vor zwei Jahren stets bei solchen Anlässen traf. „Es war ein wunderbares Wochenende“, verkündet Spendenläufer Peter Borsdorff am Montag auf seiner Facebookseite, nicht nur wegen 1650 Euro Spenden, die die Läuferfamilie an beiden Tagen für Hochwasseropfer in seine Sammeldose gesteckt hatten.

„Es ist alles glatt gelaufen, wir haben keine negativen Rückmeldungen, sondern nur viel Lob von allen Beteiligten bekommen“, freut sich auch Gerd Hüpgen vom Organisationsteam am Montagmorgen.
Der Rursee Marathon e.V. hat Mut gezeigt, hat Mehrarbeit auf sich genommen und wurde am Ende mit reichlich Lob aus der Läuferszene und hohen Teilnehmerzahlen belohnt. 932 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von drei Dreijährigen beim Kinderlauf bis zum 82-jährigen Bütgenbacher Helmut Henz, der selbst immer noch begeisterter Organisator von Laufevents in Ostbelgien ist, erreichten am Samstag und Sonntag den großen Zielbogen auf dem Parkplatz am Ortseingang in Einruhr.„Das ist eine stolze Zahl, auch wenn wir bei 1168 Voranmeldungen von einer noch höheren Finisher-Zahl ausgehen konnten“, sagt Hüpgen.

Ein Grund dafür, dass 236 Läufer und Walker (davon allein 203 bei den beiden Sonntagsläufen) nicht gekommen waren, dürfte das trübe Wetter am frühen Sonntagmorgen gewesen sein, das sich aber pünktlich zum Start aufhellte. Auch die grassierende Erkältungswelle (ohne Corona!) und der strenger gefasste Haftungsausschluss dürften ein Wörtchen bei den vielen Abmeldungen mitgespielt haben.
Die vielen Sportlerinnen und Sportler, die die schönen Naturstrecken unter die Laufschuhe nahmen, dürften es aber nicht bereut haben, auch wenn die teils matschigen Wege und das bekannt stramme Streckenprofil keine Rekordzeiten hergaben, besonders nach der langen wettkampflosen Zeit.

Und so tummelten sich in den Siegerlisten viele „alte Bekannte“, die auch beim letzten Rursee-Marathon ganz vorne mit dabei waren. „Markus will es heute langsam angehen lassen“, sagte Cheforganisator Alfred Hüpgen vor dem Start über den Sieger 2017 bis 2019, den Morsbacher Markus Mey, der für den TV Konzen und diesmal für das Sportteam von Helmut Peters startete.

In den vergangenen fünf Wochen nahm der 50-jährige Mey an Wettkämpfen in Tirol, Garmisch-Partenkirchen, Kassel, Hamburg und München teil. Und das sehr erfolgreich. Bei der Berglauf-Weltmeisterschaft holte Mey in der Altersklasse M50 die Silbermedaille. Auch über 5000 Meter auf der Bahn reichte es zu Platz zwei. Bei den deutschen Berglaufmeisterschaften gewann Mey seine Altersklasse. Genau wie bei der Deutschen Marathonmeisterschaft in München und beim Halbmarathon in Hamburg. Dass er am Sonntag für die Rursee-Runde sieben Minuten mehr brauchte als 2019, tat dem Triumph keinen Abbruch. Zweieinhalb Minuten nahm er seinem ärgsten Verfolger Niclas Schmühl am Ende ab, obwohl der Mainzer sich gegenüber 2019, als er Dritter wurde, um fast zwei Minuten verbesserte. Von den folgenden fünf Läufern kannten deren vier die anspruchsvolle Eifelstrecke bestens, starteten sie doch für eine der vielen Laufgemeinschaften aus der Region.

Das gilt mittlerweile auch für Katrin Esefeld, obwohl sie aus der Nähe von München kommt. Die 39-jährige Spitzen-Langstreckenläuferin, Duathletin, Triathletin, mehrfache Altersklassen-Siegerin bei der Ironman World Championship auf Hawaii und zweifache Deutsche Meisterin auf der Duathlon-Langdistanz hat den Rursee-Marathon vor Jahren kennen und lieben gelernt und die 42 Kilometer seither sieben Mal in Folge gewonnen. Auch jetzt, nach der Coronavirus-Pause. Und obwohl sie diesmal vier Minuten mehr für ihre Lieblingsroute benötigte, distanzierte die Mettenheimerin die Zweitplatzierte Birgit Kommer-Ritzka aus Alsdorf um mehr als 15 Minuten und kam als Gesamt-Vierzehnte ins Ziel in Einruhr. Bravourös auch: Tamara Fischer von Hansa Simmerath war an diesem Tag die drittschnellste Frau über die 42 Kilometer.

Starke Leistungen auch beim herausfordernden Lauf über die 16,5 Kilometer. Ganze 29 Sekunden trennten nach der anspruchsvollen Berg- und Tal-Strecke Sieger Julien Jeandrée vom Laufladen Bonn von Gael Dethier, der für den Eicherscheider Skikeller Kaulard & Schroiff unterwegs war. Der Streckenrekord, 55:47 Minuten, 2017 von Martin Heuschen aufgestellt, kam an diesem Tag nicht in Gefahr. Gründe: siehe oben.

Ein klares Bild bei den Frauen: Nach gut einer Stunde war auf dem Weg entlang des Obersees bereits der lange, blonde Zopf von Leichtathletiktalent Sonja Vernikov aus Mechernich zu erkennen, bei 1:06,26 Stunden blieb die Digitaluhr im Ziel für die schnelle junge Frau stehen, die seit einiger Zeit ebenfalls für den Skikeller startet. Ihre Teamkollegin Gaby Andres lief als Vierte über die Ziellinie, auch Maike Greuel (25) vom SC Komet Steckenborn kam noch unter die Top Ten der Frauen.

Bemerkenswert noch beim „16,5er“: Marita Horn vom Simmerather „Team coolart!“ und Wilfried Schmitz vom Steckenborner Kometen, beide Jahrgang 1944, bewältigten die Herausforderung an diesem Morgen mit Bravour, wobei Schmitz am Vortag sogar noch beim 5-km-Lauf gestartet war. Bei diesem Lauf ging auch der schon genannte Peter Borsdorff für sein Projekt „Running for Kids“ an den Start. Wie kommentierte er doch so schön seinen Start und das gesamte Wochenende: „Die Zeit spielt keine Rolle. An diesem Wochenende gab es nur Gewinner.“
(Quelle: AZ)

07.11. Computacenter Martinslauf Sindorf: Nachmeldungen bis Freitag möglich
Kurzentschlossene können sich bis kurz vor den Starts der einzelnen Wettbewerbe vor Ort oder online die Teilnahme sichern +++ „3 Läufe – 1 Start“: nach dem Corona-bedingtem Ausfall in 2020 locken der VfL Sindorf und pulsschlag wieder Sportbegeisterte in den Rhein-Erft-Kreis +++ Schüler und Bambini laufen um die Ulrichschule
Kerpen.
Wenn am kommenden Freitagabend, 12. November 2021, in Kerpen-Sindorf der Startschuss zum 3. Computacenter Martinslauf powered by GVG Rhein-Erft fällt, trifft sich die regionale Laufgemeinschaft zu einem ganz besonderen Breitensportevent für die ganze Familie. Denn nach dem Corona-bedingtem Ausfall im Jahr 2020 laden der VfL Sindorf und die Kölner Sportagentur pulsschlag im Beisein von Sankt Martin zum kollektiven Laufschuhschnüren. Auf dem Programm stehen neben dem Hauptlauf für Erwachsene der GVG-Schülerlauf und der Bambinilauf. Die Ulrichschule fungiert erneut als Gastgeberin und beherbergt den Start- und Zielbereich an der Hegelstraße.

Bis zu 600 kleine und große Martinsläuferinnen und -läufer werden erwartet. Die Vorfreude steigt und allen Kurzentschlossenen bietet der Veranstalter pulsschlag die Möglichkeit, sich noch bis kurz vor den einzelnen Wettbewerben vor Ort im Start- und Zielbereich an der Ulrichstraße oder online ein Startticket sichern. Infos zum Lauf und zur Anmeldung findet man auf der Homepage des Veranstalters unter www.martinslauf-sindorf.de.

Die Startgebühr für den Hauptlauf (3,3 | 6,6 | 10 km) beträgt 15,50 Euro (Jugendtarif 11,50 Euro). Die Schüler zahlen 6,50 Euro und Bambini 3 Euro. Die Nachmeldegebühr beträgt 3 Euro. Im Startgeld inbegriffen ist eine vermessene Strecke mit Transponder-Zeitmessung, ein Online-Urkunden-Service, eine reichhaltige Strecken- und Zielverpflegung und ein kostenfreies Exemplar der Laufzeitschrift „LÄUFT“.

„Rechtzeitig vor Ende des Laufjahres laden wir mit tatkräftiger Unterstützung des VfL Sindorf, der Computacenter AG und der GVG Rhein-Erft die regionale Laufgemeinde und alle Sportbegeisterten zu einem außergewöhnlichen Laufabend ein und freuen uns auf viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer“, sagt Holger Wesseln, der mit seiner Agentur pulsschlag seit Jahren erfolgreich den GVG-Staffelmarathon Pulheim, den GVG-Frühlingslauf Frechen und den GVG-Abendlauf Bergheim im Rhein-Erft-Kreis veranstaltet. „Während die Großen sich auf eine schnelle Strecke freuen können, starten die Kleinsten im Beisein von Sankt Martin auf ihre Runde. Als Belohnung wartet im Ziel auf alle Finisher ein leckerer Weckmann!“
 
3 Läufe – 1 Start plus GVG-Schülerlauf und Bambinilauf
 
Die Organisatoren setzen beim Computacenter Martinslauf Sindorf auf ein „3 Läufe – 1 Start“-Event mit einer Mischung aus klassischem Straßenlauf und Laufevent, der Jung und Alt zum kollektiven Laufschuhschnüren animieren soll. Die drei Läufe finden auf einem 3,3 Kilometer langen Rundkurs durch Sindorf mit Start und Ziel an der Ulrichschule statt. Teilnehmer können spontan entscheiden, wie viele Runden sie laufen möchten und wahlweise nach 3,3, 6,6 oder zehn Kilometern ins Ziel laufen. Am Ende gibt es für jede Streckenlänge eine separate Wertung. Dabei ist die 10-Kilometer-Distanz offiziell vermessen.
 
Der Startschuss fällt freitagabends mit dem 650-Meter langen Bambini-Lauf um 17:45 Uhr im Start- und Zielbereich an der Ulrichschule. Neben einem Weckmann können die ganz Kleinen nach dem Lauf um die Sindorfer Grundschule ihre verdiente Medaille entgegennehmen. Beim GVG-Schülerlauf geht es im Anschluss zwei Mal um die Ulrichschule (2 km) und im Ziel winkt allen, wie bei den Großen, ein leckerer Martinsweckmann.
 
Startgebühren
Bambinilauf: 3,00 Euro, GVG-Schülerlauf; 6,50 Euro,
Computacenter Martinslauf 3,3 | 6,6 | 10 km: 15,50 Euro (Jugendtarif 11,50 Euro)
Nachmeldegebühr 3 Euro.
 
Zeitplan
16:30 Uhr: Beginn der Startunterlagenausgabe
17:45 Uhr: 650 Meter-Bambinilauf
18:15 Uhr: 2000 Meter-GVG-Schülerlauf
18:45 Uhr: Computacenter Martinslauf | 3 Runden – 1 Start
(Zielschluss: 80 Minuten Nettolaufzeit)
19:00 Uhr: Siegerehrung Schülerlauf
20:00 Uhr: Siegerehrung 10 km

Alle Infos unter: www.martinslauf-sindorf.de

06.11. Über 1000 Starter beim Rursee-Marathon
Einruhr.
Über 1.000 Läufer jeden Alters gehen am Wochenende bei den insgesamt sechs Wettbewerben des 24. Rursee-Marathons an den Start. Es ist die erste sportliche Großveranstaltung in der Eifel seit fast zwei Jahren.

Sie scheint groß zu sein, die Lust auf ein wenig Normalität und auf Sport mit anderen und an der frischen Luft. Anders ist der Ansturm auf die Voranmeldung des beliebten Herbstlaufes in Einruhr und am Rursee nicht zu erklären. „Wir sind selbst schon ziemlich überrascht über die große Zahl von Anmeldungen – aber natürlich auch sehr froh“, sagt Gerd Hüpgen vom Organisationsteam des ausrichtenden Rursee Marathon e.V., und sieht damit auch ein Stück weit den Mut der Veranstalter belohnt.

Denn während andere Vereine in den letzten Monaten den höheren Organisationsaufwand und die teils hohen Auflagen scheuten und ihre Veranstaltungen absagten oder in komplett anderer Form anboten, können die Laufwettbewerbe beim Rursee-Marathon weitgehend normal ablaufen. Dabei muss auch nicht in Gruppen gestartet werden, wie es die Corona-Schutzverordnung bis Ende August noch vorgeschrieben hatte.

„Es wird ganz normale Massenstarts geben, vielleicht gehen die Sportler ja von selbst ein bisschen mehr auf Abstand als sonst“, meint Hüpgen. Denn auch die Maskenpflicht gilt nur beim Abholen der Startnummer im Heilsteinhaus. „Auch eine Beschränkung der Teilnehmer auf Genesene, Geimpfte oder Getestete war nicht notwendig, da wir uns im Außenbereich befinden“, erläutert der Organisator.

Zeitplan und Nachmeldungen
Samstag, 6. November: 12.30 Uhr Walking/Nordic Walking 16,5 km, 13.30 Uhr Kinderlauf U8 600 Meter, 14.15 Uhr Kinderlauf U12 2 km, 15.30 Uhr 5-km-Lauf.

Sonntag, 7. November: 10.30 Uhr Marathon-Lauf 42,2 km, 11.00 Uhr: 16,5-km-Lauf.

Nachmeldungen sind bis eine Stunde vor dem jeweiligen Start nur online möglich unter www.rursee-marathon.de

Deutlich schärfer als sonst ist aber beim Rursee-Marathon 2021 der Haftungsausschluss, wo die Starter unter anderem ausdrücklich erklären müssen, dass sie gesund sind und einen ausreichenden Trainingsstand besitzen.

Bis Donnerstagmorgen waren starke 254 Starterinnen (40) und Starter (214) für den Marathon über 42,195 Kilometer angemeldet, sage und schreibe 618 Teilnehmer (236 Frauen und 382 Männer) nehmen den 16,5-Kilometer-Lauf über die Urftseestaumauer unter die Laufschuhe. Diese beiden Läufe werden am Sonntag, 7. November, gestartet.

Am Samstag gibt’s zunächst den Kinderlauf U8 über 600 Meter durch Einruhr (26 Voranmelder), danach den Kinderlauf U12 über 2000 Meter (21 Anmeldungen bisher) und die fünf Kilometer in Richtung Dedenborn, für die sich auch schon 76 Hobbyläuferinnen und -läufer angemeldet haben. 75 Voranmelder gibt es für den (Nordic) Walk über 16,5 Kilometer, der ebenfalls am Samstag startet.

Die Begeisterung für den ersten Rursee-Marathon seit November 2019 ist übrigens nicht nur in der Eifelregion spürbar, sondern quasi in der ganzen Welt. „Wir hatten selten ein so illustres und vielseitiges Starterfeld“, spricht Gerd Hüpgen von Teilnehmern aus 20 Nationen.
(Quelle: Aachener Zeitung)

05.11. 27. Mondorfer REWE Weihnachtslauf findet statt
Es wird gelaufen und gewalkt - der Spendenlauf am 1. Advent
Niederkassel-Mondorf.
Wir haben uns entschieden wieder wie in alten Zeiten unseren Weihnachtslauf durchzuführen. Die aktuelle Corona Situation lässt Veranstaltungen im Freien bis zu 2500 Personen zu. Je nach Situation behalten wir uns jedoch vor, Anpassungen vorzunehmen wie z.B. die Anwendung der 3G Regelung. Auch können wir in diesem Jahr keine Umkleiden zur Verfügung stellen.

Strecken- und Zeitplan:
10:00 Uhr Bambinilauf über 200 m (MK/WK Kinder U8, Jahrgang 2014 bis 2019)
10:10 Uhr Kinder- und Jugendlauf über 1.200 m (M/W Kinder/Jugendliche U10/U16, Jg. 2013-2006)
10:25 Uhr Jedermannlauf über 5 km (Jahrgänge 2013 u. älter)
10:28 Uhr REWE-Walking über 10 km (Jahrgänge 2003 und älter)
10:28 Uhr REWE-Nordic Walking 2. Startblock über 10 km (Jahrgänge 2003 u. älter). Separater Start wg. getrennter Zeitmessung erforderlich.
11:25 Uhr REWE-Weihnachtslauf über 10 km (Jahrgänge 2013 u. älter)
11:30 Uhr: REWE-Walking / Nordic Walking über 5 km (Jahrgänge 2003 und älter)

Auszeichnung: Alle Teilnehmer am Bambinilauf erhalten eine süße Überraschung. Im Kinder- und Jugendlauf erhalten die jeweils 1.-3. Plätze M/W nach AK eine Urkunde und eine Medaille. Die Erstplatzierten M/W aller anderen Läufe erhalten je AK in 5er Wertung gem. DLO bis M/W80 und älter eine Urkunde. Alle Teilnehmer der Hauptläufe erhalten einen 2:1 Gutschein des Saunapark Siebengebirge.
Sonderwertungen: Die größte vorangemeldete Gruppe erhält einen Sonderpreis.

Wertungssystem:
• Bambinilauf über 200 m: Für Jahrgänge 2014 bis 2019 keine Zeiterfassung.
• Kinder- und Jugendlauf über 1.200 m: Für Jahrgänge 2013-2006
• Jedermannlauf über 5 km: Für Jahrgänge 2013 u. älter
• REWE-Walking- und REWE-Nordic-Walkinglauf über 5 / 10 km: Für Jahrgänge 2003 u. älter
• REWE-Weihnachtslauf über 10 km: Für Jahrgänge 2013 u. älter

Startgeld:
• Bambinilauf 2,00 €
• Kinder- und Jugendlauf: 7,00 €

Alle anderen Läufe
• Jugendliche Jahrgang 2011-2004: 8,00 €
• Erwachsene Jahrgang 2003 und älter: 14,00 €

Nachmeldung:
Kinder 1,00 € und alle anderen Teilnehmer 2,00 €. Bambinis zahlen keine Nachmeldegebühr.
Nachmeldung nur am 27.11.2021 von 11:00 bis 14:30 Uhr im Wettkampfbüro im Kath. Pfarrheim, Adenauerplatz, 53859 Niederkassel-Mondorf Achtung: begrenzte Plätze und keine Nachmeldung am Wettkampftag!
www.lauftreff-mondorf.de
(Mitteilung: Mondorfer Weihnachtslauf für Laufen im Rheinland)

04.11. Computacenter Martinslauf Sindorf: Online-Meldeschluss am Sonntag!
„3 Läufe – 1 Start“: nach dem Corona-bedingtem Ausfall in 2020 locken der VfL Sindorf und pulsschlag wieder Sportbegeisterte in den Rhein-Erft-Kreis +++ Schüler und Bambini laufen um die Ulrichschule
Kerpen.
Wenn am Freitagabend, 12. November 2021, in Kerpen-Sindorf der Startschuss zum 3. Computacenter Martinslauf powered by GVG Rhein-Erft fällt, trifft sich die regionale Laufgemeinschaft zu einem ganz besonderen Breitensportevent für die ganze Familie. Denn nach dem Corona-bedingtem Ausfall im Jahr 2020 laden der VfL Sindorf und die Kölner Sportagentur pulsschlag im Beisein von Sankt Martin zum kollektiven Laufschuhschnüren. Auf dem Programm stehen neben dem Hauptlauf für Erwachsene der GVG-Schülerlauf und der Bambinilauf. Die Ulrichschule fungiert erneut als Gastgeberin und beherbergt den Start- und Zielbereich an der Hegelstraße.

Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann sich online bis kommenden Sonntag (7. November) auf der Homepage des Events www.martinslauf-sindorf.de das persönliche Startticket sichern. Die Startgebühr für den Hauptlauf (3,3 | 6,6 | 10 km) beträgt 15,50 Euro (Jugendtarif 11,50 Euro). Die Schüler zahlen 6,50 Euro und Bambini 3 Euro. Nachmeldungen sind am Freitagabend bis kurz vor den Starts möglich. Im Startgeld inbegriffen ist eine vermessene Strecke mit Transponder-Zeitmessung, ein Online-Urkunden-Service, eine reichhaltige Strecken- und Zielverpflegung und ein kostenfreies Exemplar der Laufzeitschrift „LÄUFT“.

„Rechtzeitig vor Ende des Laufjahres laden wir mit tatkräftiger Unterstützung des VfL Sindorf, der Computacenter AG und der GVG Rhein-Erft die regionale Laufgemeinde und alle Sportbegeisterten zu einem außergewöhnlichen Laufabend ein und freuen uns auf viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer“, sagt Holger Wesseln, der mit seiner Agentur pulsschlag seit Jahren erfolgreich den GVG-Staffelmarathon Pulheim, den GVG-Frühlingslauf Frechen und den GVG-Abendlauf Bergheim im Rhein-Erft-Kreis veranstaltet. „Während die Großen sich auf eine schnelle Strecke freuen können, starten die Kleinsten im Beisein von Sankt Martin auf ihre Runde. Als Belohnung wartet im Ziel auf alle Finisher ein leckerer Weckmann!“
 
3 Läufe – 1 Start plus GVG-Schülerlauf und Bambinilauf
Die Organisatoren setzen beim Computacenter Martinslauf Sindorf auf ein „3 Läufe – 1 Start“-Event mit einer Mischung aus klassischem Straßenlauf und Laufevent, der Jung und Alt zum kollektiven Laufschuhschnüren animieren soll. Die drei Läufe finden auf einem 3,3 Kilometer langen Rundkurs durch Sindorf mit Start und Ziel an der Ulrichschule statt. Teilnehmer können spontan entscheiden, wie viele Runden sie laufen möchten und wahlweise nach 3,3, 6,6 oder zehn Kilometern ins Ziel laufen. Am Ende gibt es für jede Streckenlänge eine separate Wertung. Dabei ist die 10-Kilometer-Distanz offiziell vermessen.
 
Der Startschuss fällt freitagabends mit dem 650-Meter langen Bambini-Lauf um 17:45 Uhr im Start- und Zielbereich an der Ulrichschule. Neben einem Weckmann können die ganz Kleinen nach dem Lauf um die Sindorfer Grundschule ihre verdiente Medaille entgegennehmen. Beim GVG-Schülerlauf geht es im Anschluss zwei Mal um die Ulrichschule (2 km) und im Ziel winkt allen, wie bei den Großen, ein leckerer Martinsweckmann.
 
Läuferinnen und Läufer können sich auf der Homepage des Veranstalters www.martinslauf-sindorf.de anmelden. Online-Meldeschluss ist der 7. November. Die Startgebühr für den Hauptlauf (3,3 | 6,6 | 10 km) beträgt 15,50 Euro (Jugendtarif 11,50 Euro). Die Schüler zahlen 6,50 Euro und Bambini 3 Euro. Nachmeldungen sind am Freitagabend bis kurz vor den Starts möglich. Im Startgeld inbegriffen ist eine vermessene Strecke mit Transponder-Zeitmessung, ein Online-Urkunden-Service, eine reichhaltige Strecken- und Zielverpflegung und ein kostenfreies Exemplar der Laufzeitschrift „LÄUFT“. Interessierte können noch bis zum 31. Oktober das Martinslauf-Premieren-Shirt bei der Anmeldung bestellen.
 
Startgebühren
Bambinilauf: 3,00 Euro, GVG-Schülerlauf; 6,50 Euro,
Computacenter Martinslauf 3,3 | 6,6 | 10 km: 15,50 Euro (Jugendtarif 11,50 Euro)
 
Zeitplan
16:30 Uhr: Beginn der Startunterlagenausgabe
17:45 Uhr: 650 Meter-Bambinilauf
18:15 Uhr: 2000 Meter-GVG-Schülerlauf
18:45 Uhr: Computacenter Martinslauf | 3 Runden – 1 Start
(Zielschluss: 80 Minuten Nettolaufzeit)
19:00 Uhr: Siegerehrung Schülerlauf
20:00 Uhr: Siegerehrung 10 km
(Autor & Copyright: Holger Wesseln für Laufen im Rheinland)

03.11. Spaß beim Cross trotz Schmuddelwetter
Neuss.
Vom goldenen Oktober war beim von Neusser Stadtsportverband ausgerichteten Jubiläums-Crosslauf auf dem Areal der Galopprennbahn am Samstag nichts übrig. Doch die, die gekommen waren, ließen sich die gute Laune nicht verderben.

Bei Crossläufen im Herbst ist das berühmte Schmuddelwetter von Ausrichtern und Teilnehmern zwar gefürchtet, doch bei Dauerregen und Kälte über Stock und Stein zu laufen, verleiht solchen Veranstaltungen auch ihr besonderes Flair. Insofern hatte das Cross-Comeback auf der Neusser Rennbahn anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Stadtsportverbandes Neuss (SSV) inklusive des 18. Schülercross am Samstag ganz viel Flair „Wir sind froh, dass wir im Jubiläumsjahr wenigstens einmal wirklich Sport machen konnten“, sagte SSV-Vorsitzende Meinolf Sprink, der selbst im Jedermannlauf startete. „Ich bewundere alle Schüler, Eltern und die Aktiven, die nicht aus Zucker sind und sich hier beteiligt oder an die Strecke gestellt haben.“

Dankbar zeigte er sich über die vielen ehrenamtlichen Helfer der Leichtathletik treibenden Vereine aus Neuss, die sich bei der Organisation eingebracht haben. Bürgermeister Reiner Breuer, der die Schirmherrschaft übernommen und zusammen mit Moderator Eiko Pate den Hauptlauf gestartet hatte, freute sich über die „besondere Atmosphäre im Regen und dass die Kids und alle Läufer Spaß hatten“. Lobend erwähnte er das Rennbahngelände, das sich als multifunktional nutzbar erwies und durch die zentrale Lage auch infrastrukturell mit vielen Parkplätzen und guter Erreichbarkeit punkten konnten. Mit Schotter, Wiese, Asche und Sand sowie Hindernissen aus Baumstämmen und Strohballen war die Strecke abwechslungsreich und herausfordernd, bereitete den meisten Aktiven aber sichtlich Freude. „Traumhaft“, fand Marie-Florence Geerlings. Sie war gemeinsam mit ihrem Mann, dem Neusser CDU-Landtagsabgeordneten Jörg Geerlings, auf die Strecke gegangen war. Stefan Hußmann, Hobbyläufer aus Hoisten ist eigentlich Fußballer und war begeistert von seiner Cross-Premiere. „Die Strecke war echt matschig und tief, aber es hat riesig Spaß gemacht und das Wetter passte doch perfekt dazu.“
(Quelle: NGZ)

Foto: Chris Harraß

02.11. Hindernislauf durchs Siebengebirge
366 Teilnehmer beim 17. Drachenlauf
Königswinter.
366 von 400 gemeldeten Teilnehmern erreichten am Sonntag das Ziel beim 17. Drachenlauf in Königswinter-Thomasberg. Zuvor mussten neben 26 Kilometern und 1.100 Höhenmetern auch einige Hindernisse im Siebengebirge überwunden werden. Der neue Startpunkt am Heinrich-Imbusch-Haus an der Rosenau in Königswinter bereitete den Ausdauerathleten noch die geringsten Probleme. Die erste echte Bewährungsprobe wartete bereits nach wenigen Kilometern beim Anstieg zum Ölberg. Dort lag seit Tagen ein Baum quer, der nicht mehr rechtzeitig entfernt werden konnte und für einen großen Rückstau im Läuferfeld sorgte. Die Rennspitze hatte sich an diesem Ort bereits abgesetzt. Allen voran Tim Dally vom TuS Deutz. Der 36-Jährige Siegerländer gewann den anspruchsvollen Lauf 2016 und war 2018 Zweiter. Diesmal stand er nach 1 Stunde, 57 Minuten und 17 Sekunden erneut ganz oben auf dem Siegerpodest. Lediglich 67 Sekunden später erreichte Vincent Richrath (PSV Bonn, 1:58:24) das Ziel, vor Titelverteidiger Daniel Weiser (SSG Königswinter, 2:00:58), dem Lokalmatador und Cheforganisator. Schnellste Frau wurde die extra aus Coesfeld angereiste Anika Fels in starken 2 Stunden, 16 Minuten und 43 Sekunden. Zweite wurde Marlen Günther (LAZ Puma Rhein-Sieg, 2:21:09) vor Sarah Valder aus Troisdorf (2:26:01). Nach rund Viereinhalb Stunden war der unter 3G-Regel stattfindende Lauf, der unterwegs noch die Löwenburg, den Drachenfels und Petersberg beinhaltete, auch für die lezten Läufer vorbei. Was blieb war der Baum.

Ergebnisse:
Männer:
1. Tim Dally (TuS Deuz) 1:57:17 Stunde, 2. Vincent Richrath (PSV Bonn) 1:58:24, 3. Daniel Weiser (SSG Königswinter/1. M45) 2:00:58, 4. Till Zimmermann 2:02:46, 5. Nelson Penedo (SSF Bonn) 2:07:28, 6. René Göldnder (LAZ Puma Rhein-Sieg) 2:09:13.
Frauen:
1. Anika Fels (Coesfeld) 2:16:43 Stunden, 2. Marlen Günther (LAZ) 2:21:09, 3. Sarah Valder (Bunert Der Siegburger Laufladen) 2:26:01, 4. Phyllis Emilia Mayer 2:27:04, 5. Franziska Schneider (Selbstläufer SV Altenahr) 2:27:31, 6. Franziska Burgert 2:29:50.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

01.11. Hanna Klein überrascht mit 10-Kilometer-Titel, Nils Voigt siegt mit Schlussspurt
Hanna Klein und Nils Voigt heißen die Deutschen Meister im 10-Kilometer-Straßenlauf 2021. In Uelzen überraschte die Athletin der LV Stadtwerke Tübingen mit der sechsschnellsten deutschen Zeit der Geschichte und verdrängte Alina Reh auf den zweiten Platz. Nils Voigt setzte sich dagegen mit starkem Schlussspurt gegen Samuel Fitwi und Richard Ringer durch.

Hanna Klein hat mit einem Sieg und einer starken persönlichen Bestzeit bei den Deutschen Straßenlauf-Meisterschaften über 10 Kilometer überrascht. Die 28-jährige Läuferin des LAV Stadtwerke Tübingen gewann das Rennen am Sonntag in 31:40 Minuten, schob sich damit in der Liste der schnellsten deutschen Läuferinnen aller Zeiten über 10 Kilometer auf Rang sechs nach vorne und verpasste die deutsche Jahresbestzeit nur um zwei Sekunden.

Auf der Strecke in Uelzen kämpften Alina Reh (SCC Berlin) und Hanna Klein um jeden Meter, um jede Sekunde. Im Ziel am Alten Rathaus lagen sich die beiden Läuferinnen in den Armen und gratulierten sich gegenseitig zu ihren starken Rennen. Neun Kilometer hatte sich Alina Reh als „Lokomotive“ betätigt, abschütteln konnte sie ihre Rivalin nicht. So zog Hanna Klein dank ihrer enormen Grundschnelligkeit auf dem letzten Kilometer der fünf Zwei-Kilometer-Runden vorbei. Alina Reh folgte drei Sekunden später. Zwei Top-Zeiten im Rahmen der 10-Kilometer-DM, die bei bei tollen Bedingungen mit 15 Grad, Sonnenschein und nur leichtem Wind ausgetragen wurde.

„Ich habe mich die ersten fünf, sechs Kilometer nicht so gut gefühlt. Darum bin ich nicht nach vorn gegangen. Erst am Ende des Rennens bin ich richtig ins Rollen gekommen“, sagte Hanna Klein, die in Uelzen ihre Bestzeit um 30 Sekunden steigerte. Insgeheim habe die 1.500- und 5.000-Meter-Spezialistin mit ihrer ersten Zeit unter 32 Minuten gerechnet. Schließlich hatte sich die Olympia-Starterin vor drei Wochen in München schon auf 32:10 Minuten verbessert.

Alina Reh nach Verletzung auf gutem Weg zu alter Stärke
Nicht ganz glücklich war Alina Reh mit dem Rennen. Schließlich wollte die EM-Dritte über 10.000 Meter in Uelzen den Titel gewinnen. „Mir war klar, dass ich Hanna vor dem letzten Kilometer abschütteln muss. Leider ist es mir nicht gelungen“, sagte die Frontrunnerin nach ihrem Silber-Lauf. Die 24-Jährige hatte von Beginn an aufs Tempo gedrückt, sodass schon nach drei Kilometern nur noch Hanna Klein folgen konnte.

„Auf der Zielgeraden bin ich noch mal etwas herangekommen. Vielleicht hätte ich zwischendurch noch die eine oder andere Tempospitze setzen sollen“, so Alina Reh. Ihre Zeit klar unter 32 Minuten zeigt aber, dass sie nach überstandener Verletzung auf dem besten Weg zurück ist. Nun stehen für die Laichingerin in den kommenden Wochen einige Cross-Rennen an. Höhepunkt soll die Cross-EM am 12. Dezember in Dublin werden.

Miriam Dattke (LG Telis Finanz Regensburg) konnte dem Tempo-Diktat des Spitzen-Duos nicht folgen. Die Führende der deutschen Bestenliste sicherte sich in 32:49 Minuten die Bronzemedaille. „Ich hatte ein paar muskuläre Probleme auf der Strecke“, sagte die Regensburgerin. Für sie war es das letzte Rennen vor ihrem Marathon-Debüt in fünf Wochen in Valencia (Spanien). Aufgrund der hohen Umfänge im Training fehlte daher die Spritzigkeit auf den „kurzen“ 10 Kilometern.
Blanka Dörfel gewinnt U20-Wertung

Als Vierte kam Kristina Hendel (LG Braunschweig) nach 33:08 Minuten ins Ziel. Sieben Sekunden später folgte Blanka Dörfel (SCC Berlin), die souverän die U20-Wertung vor Mia Jurenka (VfL Sindelfingen; 34:01 min) und Anneke Vortmeier (ASV Duisburg; 34:08 min) für sich entschied. „Meine Beine waren nicht so frisch wie beim Halbmarathon vor zwei Wochen. Trotzdem war es ein schönes Rennen bei toller Stimmung“, so Blanka Dörfel, die auch zum siegreichen Frauen-Team des SCC Berlin zählte.

Zusammen mit Alina Reh und Agnes Thurid Gers (34:32 min) setzte sich das SCC-Trio vor der lokalen Konkurrenz der LG Nord Berlin (1:42:00 h) mit Rabea Schöneborn (33:40 min), Luisa Boschan (34:08 min) und Deborah Schöneborn (34:12 min) durch. Bronze ging angeführt von Hanna Klein sowie Jule Vetter (34:51 min) und Katja Fischer (35:52 min) an die LAV Stadtwerke Tübingen (1:42:22h). Gold in der U18 sicherte sich Sofia Benfares (LC Rehlingen) mit 35:06 Minuten.

Nils Voigt schüttelt Konkurrenten ab
Eine knappe Stunde vor Frauen-Siegerin Hanna Klein war Nils Voigt als Männersieger ins Ziel gestürmt. Der Wattenscheider belohnte sich mit seinem offensiven Laufstil mit 28:46 Minuten und dem Titel. Der 24-Jährige hatte mit mehreren Tempoverschärfungen den Lauf durch die Uelzener City zu einem Ausscheidungsrennen gemacht. Auf der finalen Runde konnten nur noch Samuel Fitwi (LG Vulkaneifel) und Richard Ringer (LC Rehlingen) folgen.

Allerdings nur bis zu den letzten 500 Metern. Dem Antritt des Wattenscheiders hatte die Konkurrenz nichts mehr entgegenzusetzen. So hatte Nils Voigt Zeit, seinen ersten 10-Kilometer-Titel auf den letzten Metern gebührend zu feiern. Auf Rang zwei folgte Samuel Fitwi mit 28:52 Minuten, zwei Sekunden dahinter Richard Ringer. Für ihn war es das erste Rennen nach dem olympischen Marathon in Sapporo.

„Ich habe sehr viel ins Tempo investiert, weil ich wusste, dass mein Niveau wahrscheinlich besser ist als das der meisten anderen“, sagte ein glücklicher Nils Voigt nach dem erfolgreichen Rennen. Seiner Pace konnte die Konkurrenz auf der Zielgeraden nicht folgen. Gleichzeitig war es für ihn eine Wiedergutmachung nach dem verkorksten Halbmarathon vergangenen Sonntag in Valencia, bei dem sein Trainingspartner Amanal Petros den deutschen Rekord auf 60:09 Minuten verbessern konnte. „Ich hatte im Vorfeld schon mit muskulären Problemen zu kämpfen. Im Rennen war mir nach acht Kilometern klar, dass ich es nicht ins Ziel schaffen würde“, so der Titelträger.

Samuel Fitwi startet in die Cross-Saison
Gern hätte Samuel Fitwi als Führender der deutschen Bestenliste in Uelzen den Titel geholt. „Aber Nils war am Ende zu stark. Trotzdem war es ein tolles Rennen mit vielen Zuschauern. Das hat Spaß gemacht“, sagte der 24-Jährige. Nach der Straßenlauf-DM steigt der 24-Jährige kommendes Wochenende in Belgien in die Cross-Saison ein. Sein Ziel: die Cross-EM am 12. Dezember in Dublin.

Sichtlich zufrieden mit Bronze war Richard Ringer. Schließlich war der Rehlinger aus dem reinen Grundlagentraining in Uelzen an den Start gegangen. Nach dem Olympia-Marathon war der 32-Jährige zunächst seinem Job als Controller nachgegangen. „Heute war jeder einzelne Kilometer schneller als mein schnellster Kilometer im Training. Da war keiner unter 3:00 Minuten“, so Richard Ringer.

In den kommenden Wochen wird er das Training wieder intensivieren. Und zwar bei einem dreiwöchigen Trainingslager in Brüssel. Dort hat er sich der starken Marathon-Trainingsgruppe von Tim Moriau angeschlossen. „Ich möchte zum Ende der Karriere damit noch einmal neue Reize setzen“, sagte der EM-Dritte über 5.000 Meter von 2016. Sein nächstes großes sportliches Ziel: der EM-Marathon im August 2022 in München.

Velten Schneider schnellster U23-Läufer
Rang vier ging an Sebastian Hendel (LG Braunschweig), der mit 29:13 Minuten zwölf Sekunden Vorsprung auf Simon Boch hatte. Der Regensburger führte sein Team zum Mannschaftssieg in 1:28:35 Stunden, den Florian Orth (29:30 min) und Dominik Notz (29:42 min) komplettierten. Silber ging mit winzigen acht Sekunden Rückstand an den LC Rehlingen mit Richard Ringer, Tobias Blum (29:42 min) und Alexander Bock (30:07 min), Bronze an die LG Braunschweig (1:30:16 h) mit Sebastian Hendel, Joseph Katib (30:19 min) und Karsten Meier (30:45 min).

Schnellster U23-Läufer in Uelzen war Velten Schneider. Der Hindernisspezialist vom VfL Sindelfingen blieb mit 29:41 Minuten klar unter der 30-Minuten-Marke. U20-Gold sicherte sich Anas Belfqih (TV Waldstraße Wiesbaden) mit 31:21 Minuten. U18-Sieger Lukas Ehrle (LG Brandenkopf) war nur sechs Sekunden später im Ziel.

Ergebnisse aus dem Rheinland:
Männer
6. Jonathan Dahlke TSV Bayer 04 Leverkusen 29:27
40. Ralf Ulmer LC Euskirchen 30:46
44. Yannick Reihs LC Euskirchen 30:53
48. Christian Schreiner LAZ Puma Rhein-Sieg 31:01

Mannschaft
1. M35 LAZ Puma Rhein-Sieg (Schreiner, Spanier, Rohde) 1:38:36

Frauen
10. Vera Coutellier ASV Köln 34:01
18. Esther Jacobitz ASV Köln 34:34
26. Linda Wrede TSV Bayer 04 Leverkusen 34:58
38. Berit Scheid TSV Bayer 04 Leverkusen 35:40
(Quelle: Leichtathletik.de)

31.10. Teilnehmer der Deutsche Post Marathon Bonn Oktober Challenge laufen einmal um die ganze Welt
Läuferinnen und Läufer absolvieren im Oktober rund 42.000 km
Ein Monat Laufspaß in der Rheinaue geht zu Ende
Deutsche Post spendet über 7.000 Euro für den Bonner Sport
Bonn.
681 Stunden lang hatten die Läuferinnen und Läufer der Region die Gelegenheit, auf einer festinstallierten 5-Kilometer-Laufrunde in der Bonner Rheinaue gemeinsam und sicher zu laufen und sich mit anderen zu messen. Und diese Zeit haben die Teilnehmenden mehr als genutzt! Es gab insgesamt 3.747 Anmeldungen für die Deutsche Post Marathon Bonn Oktober Challenge. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten auch mehrfach an den Start gehen. Besonders genutzt haben dieses Angebot Siegfried Huntscha (Team SoloNdk) und Tobias Wilkat (PSV Bonn Triathlon), die insgesamt an 29 Tagen starteten. Bei den Frauen gingen Katharina Oetjen (Deutsche Post DHL) und Marita Gotschol insgesamt 26 Mal auf die Strecke. Oetjen absolvierte mit 270 km auch die meisten Kilometer im Zeitraum der Challenge. Bei den Herren drehte Thomas Dogan (LoComMedienAkademie Bonn) die meisten Runden rund um den Post Tower durch die Rheinaue und kam sogar auf 400 km. Insgesamt haben alle Sportlerinnen und Sportler eine Strecke von rund 42.000 km absolviert und sind damit gemeinsam einmal um die ganze Welt gelaufen.

„Die Ergebnisse der Deutsche Post Marathon Bonn Oktober Challenge haben unsere Erwartungen übertroffen. Es hat sich gezeigt, dass es das richtige Angebot zur richtigen Zeit war. Einen großen Dank an alle, die dazu beigetragen haben, den Laufsport den ganzen Oktober lang in Bonn zum Thema zu machen,“ sagt Christian Okon, Geschäftsführer des Veranstalters MMP.

Dem kann sich die Deutsche Post DHL Group als Mitinitiator der Oktober Challenge nur anschließen. „Es war ein großartiger Laufmonat! Vom Post Tower aus konnte ich jeden Tag und wirklich zu jeder Uhrzeit die Läuferinnen und Läufer sehen, die auf die Strecke gegangen sind und dazu beigetragen haben, dass über 7.000 Euro an Spendengeldern für den Bonner Sport zusammengekommen sind“, sagt Monika Schaller, Leiterin Konzernkommunikation, Nachhaltigkeit und Marke der Deutsche Post DHL Group. Die Deutsche Post DHL Group übernahm dieses Jahr die Spendenmatte und spendete 2 Euro für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer. Das Geld kommt wie jedes Jahr den Bonner Sportvereinen zugute. Einen ersten Scheck über 3.000 Euro holte sich der Verein Subculture Bonn e.V. am 30. Oktober direkt am Ziel der Challenge ab und hat damit die Finanzierung für die Renovierung des Skateparks in der Rheinaue gesichert. „Es ist toll, dass die Läuferinnen und Läufer in der Rheinaue für den Skatepark in der Rheinaue gelaufen sind“, so Monika Schaller.

Am Final-Wochenende der Oktober Challenge konnten die Teilnehmenden noch mal alles geben. Die Deutsche Post DHL lud dazu auch die schnellsten Kolleginnen und Kollegen, die in den letzten Wochen bei einer internen virtuellen Lauf-Challenge deutschlandweit mitgemacht haben, nach Bonn ein. Hier waren sie aufgefordert noch einmal eine Bestzeit aufzustellen.

Dies galt selbstverständlich auch für alle anderen Läuferinnen und Läufer, die nach einmaliger Anmeldung den ganzen Oktober lang einmal pro Tag starten konnten. Die Challenge endet am Sonntag, 31. Oktober, um 18 Uhr.

Der nächste Deutsche Post Marathon Bonn ist für den 3. April 2022 geplant. Die Anmeldung für den Lauf ist ab Anfang November 2021 möglich.
(Autor & Copyright: Sarah Schmitz für Laufen im Rheinland)

30.10. 10-Kilometer-DM: Lauf-Spektakel in der Zuckerstadt
Die 10-Kilometer-DM am Sonntag in Uelzen wird zum Kräftemessen zahlreicher deutscher Lauf-Asse. Auf einer schnellen Zwei-Kilometer-Runde sind die Rennen bei Männern wie Frauen völlig offen. Womöglich entscheidet erst der Zielspurt vor den Fachwerkhäusern und dem Alten Rathaus über die Titel.

Fragende Gesichter, gerümpfte Nasen: Gut möglich, dass man den einen oder anderen Starter bei den Deutschen 10-Kilometer-Meisterschaften am Sonntag in Uelzen mit solchen Gesichtsausdrücken antrifft. Denn traditionell wabert im Herbst ein ganz besonderer, leicht karamelliger – und für viele unbekannter – Duft durch die Kreisstadt in Ost-Niedersachsen.

Der Grund: Die Zuckerrüben-Kampagne ist in Uelzen im vollen Gange. In einer der größten und ältesten Zuckerfabriken Europas werden zwischen September und Januar pro Tag ca. 20.000 Tonnen Rüben aus Norddeutschland angeliefert und zu jährlich ca. 300.000 Tonnen Zucker verarbeitet. Stimmt die Windrichtung, werden die DM-Starter auf dem Stadtkurs dem Geruch nicht entgehen.

Schneller Zwei-Kilometer-Rundkurs
Schon 2020 sollten in Uelzen die Deutschen 10-Kilometer-Meister gekürt werden. Doch die Corona-Pandemie machte einen Strich durch die Rechnung. Für die DM 2021 hat der örtliche Ausrichter SV Rosche einen attraktiven und schnellen Zwei-Kilometer-Rundkurs mit minimaler Höhendifferenz geschaffen. Einzig der Wendepunkt auf einer mehrspurigen Straße und eine 90-Grad-Kurve etwa 300 Meter vor dem Ziel könnten das Tempo etwas drosseln. Vorteil für die Zuschauer: Sie können durch die Kursgestaltung die Läufer bis zu zehnmal an sich vorbeifliegen sehen.

Denn für Tempo wird in Uelzen mit Sicherheit gesorgt sein, schließlich sind die Felder hochkarätig besetzt. „Als ich die Meldeliste gesehen habe, war ich total begeistert“, sagte Dietmar Grote vom SV Rosche gegenüber der „Allgemeinen Zeitung Uelzen“. Den Anfang machen am Sonntag die Männer (Klassen U18 bis Senioren M45) um 11:25 Uhr. Gleich fünf Starter mit Saisonbestzeiten von unter 28:40 Minuten gehen ins Rennen.

Mehr als ein halbes Dutzend Titelkandidaten
Angeführt wird die Meldeliste von Samuel Fitwi (LG Vulkaneifel), der sich im März in Berlin mit deutscher Jahresbestzeit von 28:00 Minuten knapp vor Simon Boch (LG Telis Finanz Regensburg; 28:01 min) behauptete. Dahinter rangieren der Wattenscheider Nils Voigt (28:23 min), der vergangenen Sonntag in Valencia den Halbmarathon nicht beendete, Sebastian Hendel (LG Braunschweig; 28:23 min) und Jonathan Dahlke (TSV Bayer 04 Leverkusen; 28:37 min). Auch das Trio lief seine Top-Zeit in Berlin.

Simon Boch kommt mit den frischen Meriten des Deutschen Halbmarathonmeisters von Hamburg (62:24 min) nach Uelzen. Vor zwei Wochen setzte er sich in einem engen Rennen knapp vor Sebastian Hendel und Samuel Fitwi durch. Trainer Kurt Ring weist jedoch darauf hin, dass eine spezielle Formausprägung aufgrund des Saisonzeitpunkt noch nicht gegeben sei. Ebenfalls zu beachten sind der Düsseldorfer Maximilian Thorwirth und Marathon-Spezialist Hendrik Pfeiffer.

Marathon-Olympia-Starter Richard Ringer und Hendrik Pfeiffer gemeldet
Der Wattenscheider ist allerdings knapp drei Monate nach seinem Start beim Olympia-Marathon in Sapporo noch mitten in der Aufbauphase. Gleiches gilt für Richard Ringer. Der Rehlinger war beim Olympia-Marathon als 26. bester Deutscher und ist ebenfalls für die DM gemeldet. Obwohl die Regensburger den Ausfall von Konstantin Wedel, der sich auf den Valencia-Marathon Anfang Dezember vorbereitet, verkraften müssen, dürfte es beim Rennen um Team-Gold auf ein Duell zwischen den „Blauhemden“ aus Regensburg und Wattenscheid herauslaufen.

Noch stärker besetzt ist das Frauen-Rennen (U18 bis Seniorinnen W45) um 12:20 Uhr. Die Frauen sollten ursprünglich zusammen mit den Männern starten. Doch aufgrund der hohen Teilnehmerzahl und dem Rundkurs ergänzten die Veranstalter einen Lauf, sodass es zu deutlich weniger Überrundungen kommen wird. Im dritten Lauf um 13:25 Uhr sind die Seniorinnen und Senioren ab der Altersklasse 50 an der Reihe.

Machen Miriam Dattke und Alina Reh das Rennen schnell?
Mit Titelverteidigerin Miriam Dattke (LG Telis Finanz Regenburg), der 10.000-Meter-EM-Dritten Alina Reh (SCC Berlin) und Olympia-Starterin Hanna Klein (LAV Stadtwerke Tübingen) ist ein Trio am Start, das schon unter bzw. ganz dicht an die 32-Minuten-Marke herangelaufen ist. Gleiches gilt für Laura Hottenrott (PSV Grün-Weiß Kassel). Bei ihr muss man allerdings abwarten, ob sie nach Abstechern zum Berglauf schon wieder die nötige Grundschnelligkeit auf die Straße bringt.

Um einer Spurtentscheidung gegen die endschnelle Hanna Klein, die sich vor drei Wochen in München auf 32:10 Minuten steigerte, zu entgehen, werden Alina Reh und Miriam Dattke wohl für eine schnelle Pace sorgen. Schon im Vorfeld hatte Alina Reh klargestellt, dass sie nach dem verletzungsbedingten Verpassen der Olympischen Spiele „den 10-Kilometer-Titel in Uelzen gewinnen will“. Ihr Vorteil: Sie könnte ausgeruhter als Miriam Dattke ins Rennen gehen. Denn die „steht mitten in der Vorbereitung auf den Valencia-Marathon“, so Trainer Kurt Ring. Dass die Form trotzdem passt, bewies die 23-Jährige vor zwei Wochen bei ihrem Halbmarathon-DM-Sieg in Hamburg (69:59 min).

Zwei Berliner Vereine mit Chancen auf Team-Gold
Hinter dem favorisierten Trio machen sich drei Berlinerinnen Hoffnungen auf eine Top-Platzierung und schnelle Zeiten. Die „Marathon-Zwillinge“ Deborah und Rabea Schöneborn (beide LG Nord Berlin) und U20-Topfavoritin Blanka Dörfel (SCC Berlin) peilen Zeiten unter 33 Minuten an. Die beiden Hauptstadt-Klubs sind zusammen mit der LG Telis Finanz Regensburg erster Anwärter auf den Team-Titel, wobei bei den Ostbayern Domenika Mayer nach einer Oberschenkelverletzung noch Trainingsrückstand aufweist.

Fest steht: Man darf gespannt sein, bei wem sich am Sonntag in Uelzen der süße Duft der Zuckerstadt mit dem süßen Geschmack des Erfolgs vereint.
(Quelle: Leichtathletik.de)

29.10. 3. Computacenter Martinslauf Sindorf steigt am 12. November: Weckmänner warten im Ziel
„3 Läufe – 1 Start“: nach dem Corona-bedingtem Ausfall in 2020 locken der VfL Sindorf und pulsschlag wieder Sportbegeisterte in den Rhein-Erft-Kreis +++ Schüler und Bambini laufen um die Ulrichschule
Kerpen.
Nach dem Corona-bedingtem Ausfall im Jahr 2020 steigt Mitte November im Rhein-Erft-Kreis wieder ein ganz besonderer Saisonabschluss der regionalen Laufszene. Denn am Freitagabend, 12. November 2021, fällt in Kerpen-Sindorf der Startschuss zur dritten Auflage des Computacenter Martinslauf powered by GVG Rhein-Erft. Mit dabei sind der GVG-Schülerlauf und der Bambinilauf, die beide um die Ulrichschule, die in diesem Jahr wieder als Gastgeberin den Start- und Zielbereich an der Hegelstraße stellt, führen. Möglichmacher und treibende Kraft des beliebten Events ist der VfL Sindorf, der durch sein tatkräftiges Engagement in der Organisation die Veranstaltung unterstützt und mit seinen Helfern für die Absicherung der Strecke sorgt.
 
„Rechtzeitig vor Ende des Laufjahres laden wir mit tatkräftiger Unterstützung der Computacenter AG und der GVG Rhein-Erft die regionale Laufgemeinde und alle Sportbegeisterten zu einem außergewöhnlichen Laufabend ein und freuen uns auf viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer“, sagt Holger Wesseln, der mit seiner Agentur pulsschlag seit Jahren erfolgreich den GVG-Staffelmarathon Pulheim, den GVG-Frühlingslauf Frechen und den GVG-Abendlauf Bergheim im Rhein-Erft-Kreis veranstaltet. „Während die Großen sich auf eine schnelle Strecke freuen können, starten die Kleinsten im Beisein von Sankt Martin auf ihre Runde. Als Belohnung wartet im Ziel auf alle Finisher ein leckerer Weckmann!“
 
3 Läufe – 1 Start plus GVG-Schülerlauf und Bambinilauf
Die Organisatoren setzen beim Computacenter Martinslauf Sindorf auf ein „3 Läufe – 1 Start“-Event mit einer Mischung aus klassischem Straßenlauf und Laufevent, der Jung und Alt zum kollektiven Laufschuhschnüren animieren soll. Die drei Läufe finden auf einem 3,3 Kilometer langen Rundkurs durch Sindorf mit Start und Ziel an der Ulrichschule statt. Teilnehmer können spontan entscheiden, wie viele Runden sie laufen möchten und wahlweise nach 3,3, 6,6 oder zehn Kilometern ins Ziel laufen. Am Ende gibt es für jede Streckenlänge eine separate Wertung. Dabei ist die 10-Kilometer-Distanz offiziell vermessen.
 
Der Startschuss fällt freitagabends mit dem 650-Meter langen Bambini-Lauf um 17:45 Uhr im Start- und Zielbereich an der Ulrichschule. Neben einem Weckmann können die ganz Kleinen nach dem Lauf um die Sindorfer Grundschule ihre verdiente Medaille entgegennehmen. Beim GVG-Schülerlauf geht es im Anschluss zwei Mal um die Ulrichschule (2 km) und im Ziel winkt allen, wie bei den Großen, ein leckerer Martinsweckmann.
 
Läufer können sich auf der Homepage des Veranstalters www.martinslauf-sindorf.de anmelden. Online-Meldeschluss ist der 7. November. Die Startgebühr für den Hauptlauf (3,3 | 6,6 | 10 km) beträgt 15,50 Euro (Jugendtarif 11,50 Euro). Die Schüler zahlen 6,50 Euro und Bambini 3 Euro. Nachmeldungen sind am Freitagabend bis kurz vor den Starts möglich. Im Startgeld inbegriffen ist eine vermessene Strecke mit Transponder-Zeitmessung, ein Online-Urkunden-Service, eine reichhaltige Strecken- und Zielverpflegung und ein kostenfreies Exemplar der Laufzeitschrift „LÄUFT“. Interessierte können noch bis zum 31. Oktober das Martinslauf-Premieren-Shirt bei der Anmeldung bestellen.
 
Startgebühren
Bambinilauf: 3,00 Euro, GVG-Schülerlauf; 6,50 Euro,
Computacenter Martinslauf 3,3 | 6,6 | 10 km: 15,50 Euro (Jugendtarif 11,50 Euro)
 
Zeitplan
16:30 Uhr: Beginn der Startunterlagenausgabe
17:45 Uhr: 650 Meter-Bambinilauf*
18:15 Uhr: 2000 Meter-GVG-Schülerlauf*
18:45 Uhr: Computacenter Martinslauf | 3 Runden – 1 Start
(Zielschluss: 80 Minuten Nettolaufzeit)
19:00 Uhr: Siegerehrung Schülerlauf
20:00 Uhr: Siegerehrung 10 km
(Autor & Copyright: Holger Wesseln für Laufen im Rheinland)

28.10. Halloween-Run Köln: Nachmeldungen am Sonntag möglich
Kurzentschlossene können sich bis kurz vor den Starts der einzelnen Wettbewerbe vor Ort oder online die Teilnahme sichern +++ Stimmungsvoll-schaurig beleuchtete Strecke im Forstbotanischen Garten +++ Grusel-Event mit 4 Läufen: Halloween-Run über 5 und 10 Kilometer und Little & Big Candy-Run
Köln.
Wenn am kommenden Sonntag (31. Oktober) der Startschuss beim Halloween-Run Köln fällt, rückt der Wettkampfsport in den Hintergrund. Denn im Gegensatz zu den letzten pulsschlag-Events trifft sich die regionale Running-Community in Köln-Rodenkirchen, um sich beim Halloween-Run Köln mit sportbegeisterten Geistern und Spukgespenstern laufend zu gruseln. Der Lauf der Triathlonabteilung des TV Rodenkirchen 1898 e.V. auf einer 5 Kilometer langen und abgesperrten Strecke im Forstbotanischen Garten ist kein Hindernislauf und es gibt keine Zombies, die die Teilnehmer jagen. Der Halloween-Run Köln ist ein Event für alle, die gerne laufen und Spaß am Verkleiden haben!

Bis zu 600 kleine und große Starterinnen und Starter werden beim Halloween-Run Köln erwartet. Die Vorfreude steigt und allen Kurzentschlossenen bietet der Veranstalter pulsschlag die Möglichkeit, sich noch bis kurz vor den einzelnen Wettbewerben vor Ort im Start- und Zielbereich auf dem Parkplatz des Forstbotanischen Gartens oder online ein Startticket sichern. Eine Stirnlampe ist unbedingt erforderlich und kann bei der Anmeldung erworben werden. Infos zum Lauf und zur Anmeldung findet man auf der Homepage des Veranstalters unter www.halloweenrun-koeln.de

„Wir freuen uns über alle Teilnehmer, die an den Start gehen, denn mit einer Anmeldung sorgt man dafür, dass es auch in Zukunft unsere Läufe in der Region gibt“, sagt Veranstalter Holger Wesseln, der mit seiner Sportagentur pulsschlag trotz Corona in diesem Jahr den Stadionlauf und den Altstadtlauf in Köln sowie den GVG-Frühlingslauf in Frechen organisiert hat. „Alle, die gerne mit ihren Kids und Freunden etwas unternehmen und die Lust auf ein gruseliges Erlebnis haben, dürfen sich auf eine Laufstrecke mit besonderer Atmosphäre freuen!“

Die altbekannte Strecke des Kölner Laufklassikers „Rodenkirchen LÄUFT“ durch den Forstbotanischen Garten wird eigens für Halloween auf Teilen stimmungsvoll-schaurig beleuchtet. Teilnehmerinnen und Teilnehmer laufen mit Stirnlampen. Angeboten werden zwei verschiedene Streckenlängen über 5 und 10 Kilometer sowie ein Little Candy-Run für Bambini und der Big Candy-Run für Schüler. Das große Highlight bildet, wie auch in den letzten Jahren im März bei Rodenkirchen LÄUFT, die Doppelwertung für ambitionierte Starter bei der die Ergebnisse über 5 und 10 Kilometer in eine Gesamtwertung einfließen.

Zeitplan
15:30 Uhr: Ausgabe der Startunterlagen
16:30 Uhr: Start Little Candy-Run (500m Bambinilauf bis einschl. Jahrgang 2014)
17:00 Uhr: Start Big Candy-Run (Jahrgänge 2006 bis 2013)
17:30 Uhr: Start Halloween-Run 5km (Zielschluss: 50 Minuten Nettolaufzeit)
18:45 Uhr: Start Halloween-Run 10km (Zielschluss: 90 Minuten Nettolaufzeit)
19:50 Uhr: Siegerehrung Halloween-Runs
(Autor & Copyright: Holger Wesseln für Laufen im Rheinland)

27.10. Anmeldestart am Welt-Aids-Tag - 14. Run of Colours steigt am 17. September 2022
Köln.
Am 1. Dezember (Welt-Aids-Tag) öffnet traditionell die Anmeldung für den Benefizlauf zugunsten der Aidshilfe Köln. Im nächsten Jahr findet der Run of Colours bereits zum 14. Mal statt. Während in diesem Jahr rund 1.000 Läufer an den Start gegangen sind, hofft die Lebenshaus-Stiftung, die den Lauf zugunsten der Aidshilfe veranstaltet, wieder auf mehr Teilnehmer. Am 17. September 2022 soll endlich die 2.000er Marke fallen. „Corona hat uns bei dem Vorhaben jetzt zwei Jahre einen Strich durch die Rechnung gemacht, aber vielleicht haben die Menschen im Herbst 2022 wieder richtig Lust, so dass wir diesen Meilenstein endlich erreichen“, so Erik Sauer, Geschäftsführer Lebenshaus-Stiftung.

Wieder Kölner Staffelmeister gesucht
Nach der Premiere in diesem Jahr soll es auch im nächsten Jahr wieder eine Staffelwertung geben. Allerdings wird es einige Anpassungen geben. Die Staffelläufer:innen werden nicht mehr gesondert auf die Strecke geschickt, sondern mit dem 10-km-Lauf starten und 3x 5 km laufen. Die Startgebühr für die Staffel liegt bei 45 Euro. Die sonstigen Preise bleiben gleich. Am Welt-Aids-Tag kostet die Anmeldung nur 12 statt 18 Euro. Für Gruppen gibt es gesonderte Tarife: Bei 20 Starter:innen kostet der Startplatz pro Person 15 Euro und ab 50 Starter:innen 13 Euro. Vor allem Firmen sind herzlich willkommen, die ein Zeichen für ein vorurteilsfreies Miteinander setzen wollen und sich für eine vielfältige und bunte Gesellschaft einsetzen. Aber auch Schüler von Schulen aus dem Regierungsbezirk Köln sind wieder herzlich eingeladen. Es gilt die Bestmarke von 85 Läufer des Richard-Riemerschmid-Berufskollegs zu schlagen. Sie stellten in diesem Jahr die bisher höchste Anzahl an Schülern und Lehrern, die gemeinsam beim Run of Colours an den Start gegangen sind. Für Schulen kostet ein Startplatz bei Anmeldung über die Schule 10 Euro.

Freie Wahl – 5 km, 10 km, 15-km-Staffel oder virtuell
Die Teilnehmer können neben der 15-km-Staffeldistanz wieder zwischen der 5-km- und 10-km-Strecke im Rheinauhafen wählen. Der 5-km-Lauf ist für Walker offen und wird als Inklusionslauf durchgeführt. Wer am 17. September 2022 nicht vor Ort sein kann, wird auch wieder die Chance haben, den Lauf virtuell zu unterstützen. „Vor allem für Firmen, die bei uns starten und deutschlandweit aktiv sind, ist es ein schönes Tool, um die Mitarbeiter einzubinden. In diesem Jahr waren somit Menschen in Nord-, Süd- und Ostdeutschland unterwegs und haben sich die Füße bunt gelaufen. Das wollen wir gerne ausbauen“, so Erik Sauer. Die Anmeldung öffnet am 1. Dezember 2021 unter www.runofcolours.de
(Autor & Copyright: Erik Sauer für Laufen im Rheinland)

26.10. Drachenlauf ist ausgebucht
Königswinter.
Der 17. Drachenlauf am kommenden Sonntag ist ausgebucht. 450 Teilnehmer haben sich für den anspruchsvollen Landschaftslauf durch das Siebengebirge über 26 Kilometer und 1.100 Höhenmeter angemeldet. Neu ist in diesem Jahr der Startpunkt am Heinrich-Imbusch-Haus an der Rosenau in Königswinter. Bei Abholung der Startunterlagen am Starttag wird darauf geachtet, dass die 3G-Regel gilt. Als Favoriten gehen Lukas Kley (TV Refrath) und Timothy Engel (LT Ennert) an den Start um 11 Uhr. Die Läufer sollten bei der Anreise beachten, dass der nächstgelegene Parkplatz (Stenzelberg) nur Platz für wenige Autos bietet. Weitere Parkmöglichkeiten bieten das Haus Schlesien, Gut Buschhof und Kloster Heisterbach, die alle etwa 1,5 bis 2 Kilometer entfernt liegen.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

25.10. Top-Zeiten beim Porzer Herbstlauf
Über 400 Teilnehmer laufen bei Helmut Urbach
Köln.
Herbstläufe erfreuen sich in Coronazeiten großer Beliebtheit. Ein gutes Beispiel lieferte wieder einmal Helmut Urbach und sein Team vom LSV Porz bei ihrem 49. Herbstlauf im Naherholungsgebiet Köln-Porz-Leidenhausen. Mit 417 Meldungen erlebte die Veranstaltung, die ohne besondere Coronaregeln durchgeführt wurde, einen großen Zulauf. Dabei wurden insbesondere im Zehn-Kilometer-Rennen Top-Zeiten gelaufen. Bericht folgt...
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

24.10. 60:09 Minuten: Amanal Petros knackt deutschen Rekord, Letesenbet Gidey pulverisiert Weltrekord
Mehr als 28 Jahre hatte der deutsche Halbmarthon-Rekord von Carsten Eich Bestand. Nun ist die Bestmarke Geschichte. Amanal Petros hat in Valencia den Uralt-Rekord um 25 Sekunden auf 60:09 Minuten verbessert. Bei den Frauen stürmte Letesenbet Gidey mit dem neuen Weltrekord von 62:52 Minuten in eine neue Lauf-Dimension.

Valencia entwickelt sich für Amanal Petros zur „Rekord-Stadt“. Elf Monate nach seinem deutschen Marathon-Rekord (2:07:18 h) sicherte sich der Wattenscheider am Sonntagvormittag in Valencia (Spanien) auch die nationale Bestmarke im Halbmarathon. Beim 30. „Fundacion Trinidad Alfonso“ unterbot der 26-Jährige als Zwölfter in 60:09 Minuten den deutschen Uralt-Rekord von Carsten Eich aus dem Jahr 1993 um 25 Sekunden. Seine eigene Bestzeit steigerte Amanal Petros gleich um fast anderthalb Minuten.

Der Wattenscheider nutzte in Valencia die Top-Bedingungen von 13 Grad und Windstille sowie das extrem stark besetzte Feld, um sich in den Rekordlisten zu verewigen. Gleichzeitig war der Olympia-Starter von Tokio in Valencia schnellster Europäer. Amanal Petros lief dabei ein gleichmäßig schnelles Rennen. Seine Zeiten für die Fünf-Kilometer-Abschnitte betrugen 14:11, 14:20, 14:16 und 14:25 Minuten. „Deutscher Rekord mit 60:09 Minuten. Wie cool ist das denn?“, postete Amanal Petros, der im Ziel vor Glück immer wieder die Hände vors Gesicht schlug, nach dem Rennen auf seinem Instagram-Kanal. Und auch sein Trainer Tono Kirschbaum zeigte sich beeindruckt, war jedoch auch nicht überrascht. „Bereits im Frühjahr hat sich angedeutet, dass er den Deutschen Rekord auf der Halbmarathon-Distanz brechen könnte. Die Trainingsergebnisse waren beeindruckend.“
Carsten Eich gratuliert seinem Rekord-Nachfolger

„Der Rekord war einfach mal fällig. Amanal hat die guten Bedingungen und das schnelle Rennen genutzt“, sagte der entthronte Rekordhalter Carsten Eich. Und der 51-Jährige glaubt, dass die Entwicklung noch lange nicht zu Ende ist: „Das nächste Ziel ist es dann natürlich, unter einer Stunde zu bleiben. Das gilt nicht nur für Amanal, sondern auch für Läufer wie etwa Richard Ringer.“ Außerdem sieht er den Halbmarathon-Rekord als sehr gute Zubringerleistung für den nächsten Marathon. „Die Zeit beweist, dass Tempo und Qualität stimmen. Auf beides kann Amanal für den nächsten Marathon bauen“, so Carsten Eich. Den bestreitet der Wattenscheider am 5. Dezember in Valencia – seiner „Rekord-Stadt“.

Die Entscheidung um den Sieg im Männerrennen fiel erst auf den letzten 100 Metern. Auf der langen Zielgeraden in Valencia hatte Abel Kipchumba die meisten Reserven. In 58:07 Minuten setzte sich der Kenianer mit zwei Sekunden Vorsprung auf seinen lange führenden Landsmann Rhonex Kipruto durch. Dahinter blieben fünf weitere Läufer unter der 59-Minuten-Marke. Das gab’s noch nie in einem Halbmarathon. Nils Voigt, Vereinskamerad von Amanal Petros beim TV Wattenscheid 01, musste das Rennen in Valencia vorzeitig beenden.
Letesenbet Gidey pulverisiert Weltrekord

Bei den Frauen katapultierte Letesenbet Gidey den Halbmarathon-Weltrekord in Valencia in eine neue Dimension. Die 23-jährige Äthiopierin steigerte die Bestmarke der Kenianerin Ruth Chepngetich gleich um 1:10 Minuten auf 62:52 Minuten. Damit ist Letesenbet Gidey die erste Frau, die auf den 21,0975 Kilometern unter der prestigeträchtigen 3:00-Minuten-Marke pro Kilometer blieb. Das entspricht einer Geschwindigkeit von 20 km/h. „Das ist eine Wahnsinnszeit. Ich erinnere mich an Jahre, in denen ich mit vergleichbaren Zeiten Deutscher Meister geworden bin“, erklärt Carsten Eich.

Letesenbet Gidey lief den neuen Weltrekord bei ihrem allerersten Halbmarathon. Die Äthiopierin hatte schon vergangenes Jahr in Valencia starten wollen. Doch Visa-Probleme machten einen Start in Spanien unmöglich. Diesmal klappte es und die 23-Jährige nutzte bis zu den finalen Kilometern unterstützt von zwei Tempomachern ihre Rekord-Chance. Für den Sieg in Valencia erhielt die Äthiopierin ein Preisgeld von 35.000 Euro sowie einen Weltrekord-Bonus von 70.000 Euro.
Erstes Rekord-Triple seit Ingrid Kristiansen

Schon kurz nach der Rennhälfte hatte Letesenbet Gidey alle Konkurrentinnen deutlich distanziert. Dafür sorgte das extrem schnelle Anfangstempo. Bei 10 Kilometern wurde eine Zwischenzeit von 29:45 Minuten gestoppt. Die 15-Kilometer-Marke passierte die Äthiopierin in 44:29 Minuten. Für sie ist es der zweite Weltrekord in diesem Jahr nach ihrer 10.000-Meter-Bestmarke (29:01,03 min). „Ich wusste, dass ich diese Zeit laufen kann, da meine Trainingseinheiten in der Höhe von Addis Abeba sehr gut verlaufen sind“, jubelte die Äthiopierin nach dem Rekordrennen. Zwar war es ihr erst ihr erster Halbmarathon, doch die 23-Jährige liebäugelt schon mit dem Wechsel auf die Marathondistanz: „Ich bin mir aber noch nicht sicher, ob das vor den Olympischen Spielen 2024 in Paris oder später der Fall sein wird.“

Vor einem Jahr hatte Letesenbet Gidey bereits den 5.000-Meter-Weltrekord – ebenfalls in Valencia – auf 14:06,62 Minuten verbessert. Damit ist die Äthiopierin die erste Läuferin seit Ingrid Kristiansen (Norwegen), die gleichzeitig die Weltrekorde über 5.000 Meter, 10.000 Meter und im Halbmarathon innehat. Ebenfalls unter der alten Bestmarke blieb Yalemzerf Yehualaw (Äthiopien) als Zweite in 63:51 Minuten. Das Podest komplettierte als Dritte Sheila Chepkiriu (Kenia; 64:53 min).

Die Entwicklung des Halbmarathon-Weltrekords bei den Frauen seit 2007:

62:52    Letesenbet Gidey (ETH), Valencia/ESP, 24.10.2021
64:02    Ruth Chepngetich (KEN), Istanbul/TUR, 4.4.2021
64:31    Ababel Yeshaneh (ETH), Ras Al Khaimah/UAE, 21.2.2020
64:51    Joyciline Jepkosgei (KEN), Valencia/ESP, 22.10.2017
64:52    Joyciline Jepkosgei (KEN), Prag/CZE, 1.4.2017
65:06    Peres Jepchirchir (KEN), Ras Al Khaimah/UAE, 10.2.2017
65:09    Florence Kiplagat (KEN), Barcelona/ESP, 15.2.2015
65:12    Florence Kiplagat (KEN), Barcelona/ESP, 16.2.2014
65:50    Mary Keitany (KEN), Ras Al Khaimah/UAE, 18.2.2011
66:25    Lornah Kiplagat (NED), Udine /ITA, 14.10.2007
(Quelle: Leichtathletik.de)

23.10. Köfo-Marathon Fotoshooting an der neuen Startlinie
Bergisch Gladbach.
Bei herbstlichem Wetter trafen sich gut zwei Wochen vor dem 47. Königsforst-Marathon der neue Schirmherr und Bürgermeister der Kreisstadt Bergisch Gladbach, Frank Stein, die Sponsorenvertreter Manfred Habrunner (Belkaw Geschäftsführer), Jörg Engels (engels-der-maler.de), Esther Hartmann vom Charitypartner die Greifvogelhilfe und vom TV Refrath Orgateam, Doris Remshagen, René Grass und Jochen Baumhof an der verlegten Startlinie auf dem Lehrerparkplatz am Albertus-Magnus-Gymnasium in Bensberg. Bürgermeister Frank Stein wird als Langstreckenläufer nicht nur den Startschuss geben, sondern auch selbst die Laufschuhe schnüren. „Mein Amt lässt leider kein umfassendes Marathontraining zu, daher werden nach den 10 km beim Refrather Herbstlauf „nur“ den Halbmarathon laufen“. Star des Fotoshootings war wohl unbestritten Ehrengast Jac. Der seltene Adlerbussard ist vor allem im Kaukasus und im Nahen Osten beheimatet und wird mit seiner Partnerin Jil in den Gehegen von Dirk Sindhu in Rösrath versorgt.

Bisher 1250 Meldungen – nicht nur aus ganz Deutschland
Die erhoffte Marke von 1000 Meldungen ist längst überschritten. „Wir rechnen nun mit 1300-1400 Teilnehmern, vielleicht werden es sogar noch mehr“ so Orga-Chef Jochen Baumhof vom TVR running team. Die Naturschutzbehörde lässt maximal 1500 Starter am 7. November zu. Meldungen sind ausschließlich online möglich und dies bis kurz vor dem Startschuss.
www.koenigsforst-marathon.de

22.10. Halloween-Run Köln: Online-Meldeschluss am Sonntag!
Stimmungsvoll-schaurig beleuchtete Strecke und gruseliges Rahmenprogramm im Forstbotanischen Garten +++ Grusel-Event mit 4 Läufen: Halloween-Run über 5 und 10 Kilometer und Little & Big Candy-Run
Köln.
Am 31. Oktober trifft sich die regionale Running-Community in Köln-Rodenkirchen, um sich beim Halloween-Run Köln mit sportbegeisterten Geistern und Spukgespenstern auf einer 5 Kilometer langen und abgesperrten Strecke im Forstbotanischen Garten laufend zu gruseln. Der Lauf der Triathlonabteilung des TV Rodenkirchen 1898 e.V. ist kein Hindernislauf und es gibt keine Zombies, die die Teilnehmer jagen. Der Halloween-Run Köln ist ein Event für alle, die gerne laufen und Spaß am Verkleiden haben!

„Alle Teilnehmer, die gerne mit ihren Kids und Freunden etwas unternehmen und die Lust auf ein gruseliges Rahmenprogramm haben, dürfen sich auf eine Laufstrecke mit besonderer Atmosphäre freuen“, verspricht Veranstalter Holger Wesseln, der mit seiner Sportagentur pulsschlag trotz Corona in diesem Jahr den Stadionlauf oder den Altstadtlauf in Köln organisiert hat. „Ende Oktober bieten wir neben den beiden Hauptläufen auch einen Big Candy-Run für Schüler und einen Little Candy-Run für Bambini an. Dabei sind gruselige Kostüme absolut erwünscht!“

Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann sich das persönliche Gruselerlebnis bis zum kommenden Sonntag, 24. Oktober, um Mitternacht online auf der Homepage des Veranstalters www.halloweenrun-koeln.de sichern. Eine Stirnlampe ist unbedingt erforderlich und kann bei der Anmeldung mitbestellt werden.

Angeboten werden zwei verschiedene Streckenlängen über 5 und 10 Kilometer sowie ein Little Candy-Run für Bambini und der Big Candy-Run für Schüler. Das große Highlight bildet, wie auch in den letzten Jahren im März bei Rodenkirchen LÄUFT, die Doppelwertung für ambitionierte Starterinnen und Starter bei der die Ergebnisse über 5 und 10 Kilometer in eine Gesamtwertung einfließen.

Die altbekannte Strecke des Kölner Laufklassikers „Rodenkirchen LÄUFT“ durch den Forstbotanischen Garten wird eigens für Halloween auf Teilen stimmungsvoll-schaurig beleuchtet. Teilnehmerinnen und Teilnehmer laufen mit Stirnlampen.

Zeitplan
15:30 Uhr: Ausgabe der Startunterlagen
16:30 Uhr: Start Little Candy-Run (500m Bambinilauf bis einschl. Jahrgang 2014)
17:00 Uhr: Start Big Candy-Run (Jahrgänge 2006 bis 2013)
17:30 Uhr: Start Halloween-Run 5km (Zielschluss: 50 Minuten Nettolaufzeit)
18:45 Uhr: Start Halloween-Run 10km (Zielschluss: 90 Minuten Nettolaufzeit)
19:50 Uhr: Siegerehrung Halloween-Runs
(Autor & Copyright: Holger Wesseln für Laufen im Rheinland)

21.10. GVG-Frühlingslauf Frechen: Begeisterte Frechener feiern ihre „Herbst-Edition“
500 Aktive feiern bei bestem Laufwetter neben den Siegern auch die Gewinner der Berg- und Doppelwertung +++ Rennen sorgen für Spannung vor dem Rathaus
Frechen.
500 Laufbegeisterte verwandelten am vergangenen Sonntag die Innenstadt von Frechen in ein wahres Laufsportfest. Bei sonnigem Herbstwetter gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in verschiedenen Disziplinen in die 13. Ausgabe des GVG-Frühlingslaufs Frechen, der in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie als „Herbst-Edition“ stattfand. Bei der TS Frechen und der ausrichtenden Agentur pulsschlag zeigte man sich zufrieden nach dem Lauf. Vom Wetter bis hin zu der Stimmung vor dem Rathaus der Töpferstadt hat alles gepasst.

Absolutes Highlight für jeden Starter und jede Starterin war wieder die Bergwertung. Dabei wurden in jeder Runde die Teilnehmer ermittelt, die die Burgstraße hoch zum Herbertskaul in Bestzeit erkletterten. Am Ende wurden die Sieger mit der schnellsten Zeit zum Bergmeister des Frechener Frühlingslaufs gekürt. Erstmals wurde auch eine Doppelwertung über 5- und 10-Kilometerlauf ausgetragen. Ein Wettlauf für Schüler und der AOK Bambinilauf rundeten das Sportprogramm ab und lockten viele Familien in den Start- und Zielbreich.

Rennen sorgen für Spannung vor dem Rathaus
Beim 5-Kilometer-Lauf der Männer hatte Julien Jeandree (Milers Colonia 2020) in einer Zeit von 15:39 Minuten deutlich die Nase vorn vor Jonas Land (17:17 Min./LAZ Puma Rhein-Sieg). Dritter wurde Lokalmatador Ole Krott (17:32 Min.) von der LAV Habbelrath-Grefrath. Bei den Frauen verwies Sandra Sachs (20:58 Min.) von der LG Wuppertal ihre Konkurrentinnen Marianne Fronning (21:08 Min./KTT01) und Bianca Roos (22:03 Min./SC Oberlahn) auf die Plätze zwei und drei.

Den 10-Kilometer-Lauf der Männer gewann nach seinem Erfolg zuvor über die 5.000 Meter Julien Jeandree in einer Zeit von 32:18 Minuten vor Martin Schumacher (34:27 Min./Bunert – der Kölner Laufladen) und Jonas Land (34:48 Min.). Bei den Frauen tat es Favoritin Sandra Sachs (41:50 Min.) ihrem männlichen Laufkollegen Julien Jeandree gleich und gewann auch den Hauptlauf. Zweite wurde Katharina Deutzmann (45:27 Min./Southern Oregon Runners) vor Anna Köster (46:33 Min.).

Julien Jeandree und Sandra Sachs sicherten sich mit den ersten Plätzen in den beiden Disziplinen den Sieg in der erstmalig ausgetragenen Doppelwertung aus 5- und 10-Kilometerlauf.

Die Bergwertung sicherte sich bei den Frauen Bianca Roos. Die Dritte im 5-Kilometer-Lauf „kletterte“ die 200 Meter lange Steigung in der Burgstraße zum Herbertskaul in einer Zeit von 1:13 Minute hinauf. Bester Kletterer bei den Herren war Julien Jeandree (49 Sekunden), der alle Wertungen in Frechen eindrucksvoll für sich entscheiden konnte.

Der Termin für die nächste Auflage des Frühlingsklassikers steht mit dem 22. Mai 2022 bereits fest.
(Autor & Copyright: Holger Wesseln für Laufen im Rheinland)

20.10. Kaiserwetter im Königsforst beim 35. Refrather Herbstlauf
Bergisch Gladbach.
Die Temperaturen lagen am Lauftag früh am morgens nahe dem Gefrierpunkt. Doch die goldene Oktobersonne wärmte Helfer und Läufer so langsam ab dem späten Vormittag etwas. Für die 318 gemeldeten Teilnehmer konnten die Laufbedingungen bei der kleinen Jubiläumsausgabe des Refrather Herbstlaufes nicht besser sein. Daher waren nicht nur die ambitionierten Starter der LVN-Regio-Meisterschaften glücklich über ihre schnellen Zielzeiten, sondern auch Organisationsleiter Jochen Baumhof mit seinem fleißigen Helferteam vom TV Refrath.

Flotte Zeiten von Silke Schneider und Simon Dahl über 5 km
Bereits nach 16:11 min war Simon Dahl vom Team Bunert – Der Kölner Laufladen wieder zurück vom 5 km-Wendepunkt. Der Tagessieg vor Michael Schramm (16:57) vom ASV Duisburg, Christian Schmidt (17:16) aus Köln und Marvin Jesinghaus (17:23) vom TV Refrath war für den 34jährigen deutlich. Bei den Damen gewann Silke Schneider sogar mit persönlicher Bestzeit. Die 45jährige gewann in starken 18:44 min vor Lisa Jaschke (19:00), ebenfalls vom Team Bunert, und Tina Rietzschel (21:01) von der Triathlon-Werkstatt Bonn.

Marian Bunte und ein dreifacher Erfolg der LAZ-Damen
Der 10 km Klassiker wurde auch als LVN-Regio-Meisterschaften ausgetragen. In die Siegerlisten der Gesamt- und Meisterschaftswertung trugen sich gleich drei Läuferinnen der LAZ Puma Rhein-Sieg ein:
Die 20jährige Sonja Vernikov gewann in starken 36:49 min vor ihren Vereinskolleginnen Marlen Günther (39:06) und Sarah Valder, die nach 39:39 min im Ziel war. Eine 32er Zeit nur eine Woche nach seinem 3. Platz beim Mallorca Marathon in 2:35 std, das ist eine tolle Performance für Marian Bunte, Bunert – Der Kölner Laufladen. Und das, obwohl der Kölner nach seiner 25 km Anreise bei 2 Grad mit Rad ziemlich durchgefroren war. Zweiter und damit Regio-Meister wurde Torsten Graw von der LAZ in 33:20 min vor Tom Peter (33:20)von der LG Gummersbach.

Erstmals Holzpokale für die Besten
Für die stimmungsvolle Siegerehrungen hatte der heimische Förster drei Baumscheiben bereitgestellt, die kurzerhand mit Forstmarkierspray nummeriert wurden. Passend dazu erhielten die Top 3 im jeweiligen Gesamteinlauf eine gravierte Buchenholzstele als Pokal. Hochwertige Sachpreise von Schuhhersteller On und Sebamed sowie eine kostenfreie Bewirtung mit Krombacher o,0%, Kaffee und Kuchen rundeten die Traditionsveranstaltung ab.
(Autor & Copyright: Jochen Baumhof für Laufen im Rheinland)

19.10. Streckenrekorde in Amsterdam und Paris
Richtig schnelle Marathon-Rennen gab es am Sonntag sowohl in Amsterdam als auch in Paris. Während bei dem Rennen in der Niederlanden beiden Streckenrekorde fielen und sich die Frauen-Siegerin auf Platz zehn der ewigen Weltbestenliste schob, verlor in Frankreich Äthiopiens Superstar Kenenisa Bekele den Kursrekord an den Kenianer Elisha Rotich.

Tamirat Tola hat sich am Sonntag mit einer Weltklasse-Zeit und einem Streckenrekord beim Amsterdam-Marathon zurückgemeldet. Der 30-Jährige, der 2016 Olympia-Dritter über 10.000 Meter und 2017 Vize-Weltmeister im Marathon geworden war, triumphierte mit einer Steigerung auf 2:03:39 Stunden. Dies ist weltweit die zweitschnellste in diesem Jahr gelaufene Zeit. Tamirat Tola unterbot damit den bisherigen Kursrekord seines Landsmannes Lawrence Cherono (2:04:06 h) deutlich. Zweiter wurde Bernard Koch (Kenia) in 2:04:09 Stunden, Rang drei belegte Leul Gebresilase (Äthiopien) mit 2:04:12 Stunden.

Überraschend konnte in Amsterdam auch Angela Tanui über eine herausragende Zeit und einen Streckenrekord jubeln. Die Kenianerin siegte in 2:17:57 Stunden und wurde damit sogar zur zehntschnellsten Marathon-Läuferin der Geschichte. Auch die 29-jährige Tanui, die erstmals in ihrer Karriere ein Ergebnis unter 2:20 Stunden erreichte, lief die zweitschnellste Zeit weltweit in diesem Jahr. Den bisherigen Amsterdamer Streckenrekord hatte Degitu Azimeraw (Äthiopien) 2019 mit 2:19:26 Stunden aufgestellt.

Angela Tanui gewann mit deutlichem Vorsprung vor Maureen Chepkemoi (Kenia; 2:20:18 h) und Haven Hailu (Äthiopien; 2:20:19 h). Ihren Sieg widmete Tanui ihrer Landsfrau Agnes Tirop, die in dieser Woche tot  aufgefunden wurde – vermutlich erstochen von ihrem Ehemann.

Elisha Rotich bricht Kenenisa Bekeles Kursrekord in Paris
Fast zeitgleich gewann Elisha Rotich den Paris-Marathon mit einem Streckenrekord. Der Kenianer unterbot in hochklassigen 2:04:21 Stunden die sieben Jahre alte Bestzeit des äthiopischen Superstars Kenenisa Bekele, der bei seinem Marathon-Debüt 2014 auf Anhieb 2:05:04 Stunden gelaufen war. Bekele hat dadurch den einzigen Marathon-Streckenrekord verloren, den er in seiner Karriere aufgestellt hat. Elisha Rotich verbesserte bei seinem Triumph auch seine Bestzeit (2:05:18 h) deutlich. Der 31-Jährige lag in Paris noch bei 35 Kilometer zusammen mit zehn anderen Athleten in der Spitzengruppe und konnte sich dann auf dem nächsten 5-Kilometer-Abschnitt absetzen.

Hinter Elisha Rotich erreichten vier weitere Läufer Zeiten von unter 2:05 Stunden. Zweiter wurde Hailemaryam Kiros (Äthiopien) in 2:04:41 Stunden, Rang drei belegte Hillary Kipsambu (Kenia) mit 2:04:44 Stunden. Dahinter folgten Barselius Kipyego (Kenia; 2:04:48 h) und Abayneh Degu (Äthiopien; 2:04:53 h). Die Läufer aus Kenia und Äthiopien belegten die ersten 14 Plätze in Paris. Auf Rang 15 kam Yohan Durand (Frankreich) in 2:09:21 Stunden ins Ziel. 16 Athleten blieben unter 2:10 Stunden.

Nicht ganz so hochklassig waren im Vergleich die Ergebnisse bei den Frauen. Hier dominierten die Äthiopierinnen das Rennen und belegten die ersten vier Plätze. Tigist Memuye gewann in 2:26:11 Stunden knapp vor Yenenesh Dinkesa (2:26:14 h). Als Dritte folgte Fants Jimma mit 2:26:21 Stunden, als Vierte lief Waganesh Mekasha 2:26:36 Stunden.

18.10. Christian Schreiner Deutscher Halbmarathonmeister in der M35
Bei nicht grade guten äußeren Witterungsbedingungen lief Christian Schreiner (LAZ Puma Rhein-Sieg) in 1:07:53 Std. überlegen zum DM Titel. Trotz des Regens und dem Wind auf der Strecke setzte sich der erfahrende Langstreckler des LAZ Puma überlegen gegen Philipp Sprotte vom Hamburg Running mit fast zweieinhalb Minuten Vorsprung durch. Celine Schneider (LAZ Puma) lief in ihrem ersten Halbmarathon in 1:32:40 Std. gleich einen neuen LAZ Rekord für die U18 und U20. Damit zeigt das LAZ Langstrecken Nachwuchstalent das mit ihr in den nächsten Jahren in den Deutschen Spitze zu rechnen ist. In Hamburg war Celine Scheider im Einlauf der U20 Läuferinnen 3 und dies mit grade mal 16 Jahren.

Die Rhein-Berg Runners gingen in diesem Jahr mit zwei Teams an den Start. In der Altersklasse der M40/45 bildeten Martin Döhler, Dr. Marcel Frank und Lars Gronewold eine Mannschaft. Für die M50/55 standen Alexander Hörniss, Martin Koller und Norbert Schneider im Startblock. Für einige Runners war es der erste Wettkampf nach langer Corona-Pause. Frank gab zudem sein Debut im grünen Trikot. Koller fand nach zügigem Start eine gute Gruppe, die sich im Rennverlauf auflöste. Glücklicherweise konnte er den zweiten Streckenteil gemeinsam mit seinem langjährigen Lauffreund Manuel Skopnik (TV Refrath) absolvieren - am Ende sprang für Beide eine Zielzeit knapp unter 1h18 und jeweils Bronze in der Einzelwertung in Ihren Altersklassen heraus. Ebenfalls sehr erfolgreich lief es nach langer Wettkampfpause für  Gronewold, der in 1:15:40 eine persönliche Bestzeit und den 8. Platz in der AK M40 erringen konnte. Die starken Ergebnisse in der Einzelwertung wurden mit sehr erfreulichen Ergebnissen in den Mannschaftswertungen abgerundet. Auch in diesem Jahr konnten alle Starter der Rhein-Berg Runners in der Mannschaftswertung einen Podestplatz bzw. eine Medaille in Silber oder Bronze mit nach Hause bringen. M40/45 - Mannschaft Senioren Gesamtzeit: 3:58:43 - 2.Platz (Gronewold 1:15:40/Frank 1:21:00/Döhler 1:22:03)
M50/55 - Mannschaft Senioren Gesamtzeit: 4:02:08 - 3.Platz
Koller 1:17:59/Schneider 1:19:33/Hörniss 1:24:36)

Weitere Ergebnisse:
36. Ralf Ulmer (LC Euskirchen) 1:08:05
47. Jonathan Dahlke (TSV Bayer 04 Leverkusen) 1:09:25
Frauen:
27. Nora Schmitz (LC Euskirchen) 1:21:41
61. Inga Radtke (PSV Bonn/2. W45) 1:30:38
71. Cornelia Türk (TV Refrath/2. W55) 1:32:55
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

17.10. 1. Panorama Cross mit   Landes-Crosslaufmeisterschaften
Neunkirchen-Seelscheid.
Der TV Neunkirchen und das LAZ Puma Rhein-Sieg richten den 1. Panorama Cross mit den Landes-Crosslaufmeisterschaften aus. Am 28. November fällt um 11.00 Uhr der erste Startschuß auf dem weitläufigen Gelände am Sportplatz Breitscheit. Die Jungs uns Mädels der Klasse U 14 werden den 1200 m langen Rundkurs in Beschlag nehmen und auf Herz und Nieren testen.

Die Strecke, die der 1. Vorsitzende des TV Neunkirchen Benedikt Nolte ausgesucht hat, bietet alles was das Crossläuferherz begeht. Neben Steigungen werden auch künstliche Hindernisse in die Strecke eingebaut. Seit viele Jahren ist es das erst mal, das die Leichtathleten  TVN eine Landesmeisterschaft ausrichtet. "Ich freue mich, dass der LVN uns das Vertrauen gibt dies Meisterschaften im 1. Panorama Cross auszutragen", sagt Benedikt Nolte. "Mit so einem erfahrenden Team vom LAZ Puma sollte dieser Lauf ein Erfolg und Bereicherung für die Laufszene der Region sein", so Nolte weiter. Der Lauf ist für Jedermann offen, aber für Vereinsläufer mit Startpass eine echte Meisterschaft.

Weiter Infos unter www.https://www.tvneunkirchen.de/leichtathletik/ oder www.LAZ-Sport.de oder www.lvnordrhein.de

16.10. Obstmeile als Spendenlauf
Altendorf-Ersdorf.
Nachdem 2020 der Altendorf-Ersdorfer Obstmeilenlauf coronabedingt abgesagt wurde, wird die Veranstaltung in diesem Jahr als Spendenlauf für die Opfer der Flutkatastrophe durchgeführt. Das Orgateam des Obstmeilenlaufes vom TV Altendorf-Ersdorf veranstaltet am Samstag, den 30. Oktober 2021 diese Benefizveranstaltung. Auf markierten Strecken von 400 m, 5,3 km und 9,6 km können die Teilnehmer im Zeitraum von 10:00 bis 14:00 Uhr diese Strecken beliebig oft, ohne Zeitnahme, laufen, walken oder wandern. Jeder
erhält über die zurückgelegten Distanzen eine Urkunde. Ein Startgeld wird nicht erhoben. Stattdessen wird um eine Spende für die Opfer der Flutkatastrophe gebeten. Start und Ziel ist vor der Mehrzweckhalle Altendorf-Ersdorf, Kirchstraße 26. Anmeldungen erfolgen erst am Veranstaltungstag. Weitere Informationen sind über Georg Jacoby unter 02225-15722, per Mail info@obstmeilenlauf.de oder auf der Webseite www.obstmeilenlauf.de erhältlich.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

Walter Schäfer (r.) bereitet den Eilte-Lauf der Asics Cross-Challenge im Jahr 1996 auf den Start vor. Beim Cross-Comeback auf der Galopprennbahn ist er wieder mit von der Partie. Foto: Schäfer

15.10. Crosslauf-Comeback zum Jubiläum des Stadtsportverbands am 30. Oktober in Neuss
Neuss.
Crossläufe auf der Neusser Galopprennbahn haben eine große Tradition. Bis 2002 waren regelmäßig Topathleten wie Hobbyläufer am Start. Weil der Stadtsportverband 100 Jahre alt wird, gibt es Ende Oktober eine Neuauflage.

Es gab Zeiten, da lockten die in der Spitze mit exzellenten Athleten aus dem In- und Ausland besetzten Crossläufe auf der Galopprennbahn am Hessentor bis zu 5000 Zuschauer an. Bei der letzten Auflage der Asics Cross-Challenge im Jahr 2002 sorgte das Duell von Olympiasieger Dieter Baumann mit den schnellen Männern aus Afrika für Aufsehen. Dass Crossläufe auf dem Pferdesportareal in der Sportgeschichte der Qurinusstadt also eine prägende Rolle spielen, hat der Stadtsportverband Neuss (SSV) zum Anlass genommen, um im Jahr seines 100-jährigen Bestehens zusammen mit allen Vereinen im Stadtgebiet, die Leichtathletik anbieten, eine Neuauflage auf die Beine zu stellen. Die Vorbereitungen für die Veranstaltung am Samstag, 30. Oktober, laufen auf Hochtouren.

„Die Idee ist im Frühjahr entstanden. Wir sind dann auf die Vereine zugegangen und haben positive Reaktionen erhalten“, erklärt Gösta Müller in seiner Funktion als SSV-Geschäftsführer. Der Termin wurde zwar schnell beim Deutschen Leichtathletik-Verband angemeldet, doch wegen der ungewissen Corona-Lage köchelten die organisatorischen Arbeiten lange auf Sparflamme. Erst vor rund einem Monat fiel die endgültige Entscheidung, dass es nach 19 Jahren mal wieder eine Cross-Veranstaltung auf der Galopprennbahn geben soll. Wobei es für die meisten Läufe der Veranstaltung genau genommen nur ein Umzug ist, denn kurz nach dem Aus der Asics Cross-Challenge wurde in Neuss der sogenannte Schülercross ins Leben gerufen. Dessen 18. Auflage wird vom Stadtwald auf die Rennbahn verlegt und um einen Jedermann-Cross (ca. 3,8 Kilometer) sowie einen Cross-Hauptlauf (ca. 8,6 Kilometer) ergänzt.

Die Schülerläufe waren für Walter Schäfer von der Holzheimer SG ausschlaggebend, sich auch wieder bei einem Comeback auf der Rennbahn einzubringen. „Der Schülercross muss weitergehen und die Bedingungen im Stadtwald wären in Zukunft nicht leichter geworden“, sagt Schäfer, der in der Vergangenheit nicht nur bei der Organisation der Schülercrossläufe mitgeholfen hat, sondern auch schon bei der Asics Cross-Challenge für die Gestaltung der Strecke und als Kampfrichter für die Starts verantwortlich zeichnete. Dass der SSV-Geschäftsführer Gösta Müller die Jubiläumsveranstaltung als Testballon dafür sieht, ob es eventuell eine Fortsetzung gibt, findet Schäfer gut. „Die Rennbahn ist einfach eine tolle Location für eine solche Veranstaltung. Wir müssen jetzt einfach gucken, wie sie angenommen wird“, sagt Schäfer, betont aber: „Ein Verein alleine kann das nicht stemmen. Da müssten alle mitziehen.“

Was die bisherige Resonanz auf den Jubiläumscross anbelangt, gibt es bei den Schülerläufen keinen Grund zur Klage. Vor den Herbstferien sind schon rund 250 Meldungen eingegangen, Gösta Müller rechnet mit rund 400 Teilnehmern aus den Schulen. Noch nicht ausreichend herumgesprochen hat sich offenbar, dass es auch zwei Läufe für die Altersklassen ab U18 aufwärts gibt. „Wichtig ist, dass die Läufe nicht nur für Cross-Spezialisten gedacht sind. Jeder kann mitmachen, Spikes sind nicht nötig“, erklärt Gösta Müller. Dazu passt, dass es zwei Stände von Laufschuhanbietern geben soll. Wer sich also nicht sicher ist, kann sich dort nach geeignetem Schuhwerk umschauen und es auch ausprobieren. Angelockt werden sollen Läufer auch mit einem Crosslauf-typischen Ambiente. So soll es Strohballen und Baumstämme auf der von Walter Schäfer mit Flatterband abgesteckten Strecke geben. Das nächste Kapitel in der Neusser Cross-Geschichte kann geschrieben werden.

Schülerläufe U12 bis 16 über 1000 Meter Starts von 10 Uhr bis 11.15 Uhr; Kinderläufe M6 und W6 über 400 Meter Starts um 11.30 Uhr und 11.40 Uhr; Kinderläufe M7 und W7 über 600 Meter um 11.50 Uhr und 12 Uhr; Jedermann-Cross (Jahrgänge 1932 bis 2005) über ca. 3,8 Kilometer Start um 12.30 Uhr; Cross-Hauptlauf (Jahrgänge 1932 bis 2005) über ca. 8,6 Kilometer Start um 14 Uhr

Meldungen telefonisch beim Stadtsportverband unter 02131 24195 oder im Internet unter www.rennbahncross-neuss.de. Schüler zahlen keine Startgebühr, 5 Euro für den Jedermannlauf, 7 Euro für den Hauptlauf, Meldeschluss 27. Oktober, Nachmeldungen sind möglich.
(Quelle: NGZ)

14.10. GVG-Frühlingslauf Frechen: Nachmeldungen am Sonntag möglich!
Kurzentschlossene können sich bis kurz vor den Starts der einzelnen Wettbewerbe Teilnahme sichern +++ Bergwertung am Herbertskaul und Doppelwertung die Highlights der „Herbst-Edition“
Frechen.
Wenn am kommenden Sonntag (17. Oktober) der Startschuss beim GVG-Frühlingslauf fällt, wird endlich wieder echter Wettkampfsport geboten. Denn nach der Corona-bedingten Absage im Jahr 2020 lockt der Frechener Laufklassiker die Running Community mit einer „Herbst-Edition“ in die Töpferstadt, Bis zu 700 Starterinnen und Starter werden bei dem Lauf durch die Frechener Innenstadt erwartet. Die Vorfreude steigt und allen Kurzentschlossenen bieten der Veranstalter pulsschlag die Möglichkeit, sich im Start- und Zielbereich am Rathaus noch bis kurz vor den einzelnen Wettbewerben ein Startticket sichern.

„Der GVG-Frühlingslauf ist mit seinen verschiedenen Wettbewerben auf alle Läufer-Levels ausgerichtet. Nach der langen Durststrecke in der Pandemie kommt endlich wieder Leben in die Laufszene und wir bieten in Frechen eine sympathische Mischung aus Leistungs- und Breitensport“, verspricht Holger Wesseln von der Agentur pulsschlag, der den Volkslauf in der Töpferstadt gemeinsam mit der TS Frechen ausrichtet. „Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann sich das persönliche Lauberlebnis noch am Sonntag bis kurz vor den einzelnen Starts sichern.“

In diesem Jahr präsentieren Holger Wesseln & Co. wieder eine fünf Kilometer lange Laufrunde durch Frechen. Bei hoffentlich schönem Herbstwetter rechnen die Veranstalter wieder mit zahleichen Hobbyläufern und Topstartern, die gemeinsam mit der TS Frechen und vielen Zuschauern vor dem Rathaus ein tolles Laufsportfest feiern. Denn dank der besonderen Mischung mit Bambini, Schülern, Erwachsenen und Walkern erfreut sich der Frühlingslauf in der Töpferstadt immer größerer Beliebtheit.

Neben einer abwechslungsreichen Strecke mit einer 5 Kilometer langen Runde durch die Töpferstadt erwarten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwei sportliche Highlights. Bei der Bergwertung werden in jeder Runde die Teilnehmer ermittelt, die die Burgstraße hoch zum Herbertskaul in Bestzeit laufen. Am Ende werden die Siegerinnen und Sieger mit der schnellsten Kletterzeit gekürt. Ein weiterer Höhepunkt ist die neue Doppelwertung aus dem 5- und 10-Kilometerlauf. Für alle Kinder einschließlich Jahrgang 2006 steigt frühmorgens der Schülerlauf. Davor starten die Jüngsten beim AOK Bambinilauf.

Zeitplan
08:30 Uhr: Beginn Startunterlagenausgabe und Nachmeldungen
10:15 Uhr: 660 m AOK Bambinilauf (bis einschl. Jg. 2014)
10:30 Uhr: 1,8 km Schülerlauf (bis einschl. Jg. 2006)
11:00 Uhr: 10 km Volkslauf (Zielschluss: 75 Minuten Nettolaufzeit)
11:15 Uhr: Siegerehrung Schülerlauf
12:30 Uhr: 5 km Volkslauf (Zielschluss: 55 Minuten Nettolaufzeit)
12:30 Uhr: 5 km Walking und Nordic Walking (Zielschluss: 55 Minuten Nettolaufzeit)
13:15 Uhr: Siegerehrung 5 km-, 10 km-Läufe, Doppelwertung und Bergmeister
www.frechener-fruehlingslauf.de
(Mitteilung: Pulsschlag für Laufen im Rheinland)

13.10. Claudia Schneider gewinnt Halbmarathon auf Mallorca
Seit vielen Jahren organisiert Claudia Schneider, Geschäftsführerin des LT DSHS Köln, Laufveranstaltungen. Allen voran den Halbmarathon Ende August mit Start und Ziel im Netcologne Leichtathletikstadion.  Gemeinsam mit weit über 1500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ging die 43-Jährige im Rahmen des Palma Marathon auf Mallorca beim Halbmarathon an den Start. Im 4:03er Schnitt absolvierte sie souverän die wellige Strecke und führte dabei das komplette Frauenfeld an. Nach 01:25:33 Stunden erreichte sie als schnellste Frau und Siegerin die Ziellinie. "Der Mallorca Marathon ist immer eine Reise wert. Die Umgebung, das Wetter, aber jedes Mal vergesse ich die 242 Höhenmeter und auch wenn ich die letzten 12 km etwas Probleme mit meiner linken Achillessehne hatte, freue ich mich sehr über meinen Sieg.", so Claudia Schneider. 
Beim Marathon finishte der Kölner Marian Bunte als drittschnellster Mann und einer Zeit von 2:35:04 Stunden.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

Kristina Hendel (l.) - Orgaleiter Gerd Zachäus - und Rok Puhar

12.10. Sonnenschein, Streckenrekord, strahlende Läuferinnen und Läufer
Mit einem starken Hygiene-Konzept und mit 3G-Regeln ist die 59ste Auflage des Westenergie-Marathon "Rund um den Baldeneysee" in Essen über die Bühne gegangen. Bei den Läuferinnen und Läufern war die Begeisterung deutlich zu spüren, dass sich nach der langen Corona-Pause im Veranstaltungs-Bereich wieder etwas tut. Bei trockenem Wetter und Sonnenschein war die Stimmung ausgelassen - und auch die Leistungen auf der Strecke können sich sehen lassen:
 
Beim Marathon über 42,195 Kilometer und der Westenergie Seerunde über 16,7 Kilometer waren jeweils rund 700 Aktive am Start. Dazu kamen noch die Allbau-Staffeln, bei denen sich vier Sportler die volle Marathon-Distanz teilen.
 
Über die volle Distanz gibt es in diesem Jahr einen neuen Champion am See: Rok Puhar aus Essen (Laufsport Bunert) hat die Strecke in 2:2026 bezwungen. Platz 2 belegt Jan Hense vom TV Wattenscheid 01 in 2:20:48 - Platz 3 geht an Joseph Katib (Tempomacher, 2:27:50)
 
Bei den Frauen begeisterte Kristina Hendel (LG Braunschweig) mit einem neuen Strecken-Rekord: Sie war nach 2:27:30 im Ziel und belegt damit Rang 1. Im Ziel war sie euphorisch - und offensichtlich sehr glücklich über ihr Marathon-Debut. Ihr folgten Marit Bergmann (Hartmann Tri Team, 2:55:50) und Nele Alde-Baerens (Ultrasportclub Marburg, 2:58:21).
 
Die Aktion Lichtblicke von Radio Essen und den NRW-Lokalradios kann sich über 900 Euro Unterstützung freuen: Das Essener Wohnungsunternehmen Allbau spendet Geld für das Abschneiden der Lichtblicke-Staffel um den Essener Olympiasieger Max Hoff. Die Organisation unterstützt dann mit dem Geld Familien in NRW, die in Not geraten sind - beispielsweise durch die Flutkatastrophe im Sommer.
 
Schon am Samstagnachmittag gab es den BKK Walking Day am Baldeneysee, hier haben die Walkerinnen und Walker Strecken zwischen 4,5 und 15 Kilometer zurückgelegt und sind dabei durch die Krankenkasse BKK Nordwest unterstützt worden.
 
2022 wird der Westenergie-Marathon seine 60. Austragung feiern - mit großem Programm, vielen Überraschungen und frischen Ideen. Anmeldungen für den 9. Oktober 2022 sind ab Anfang Dezember möglich.
(Autor & Copyright: Martin Kels für Laufen im Rheinland)

11.10. Christian Schreiner und Vera Coutellier siegen beim ältesten Stadtlauf von Köln
Köln.
Genau um 12.00 Uhr wurde der Startschuß vor dem Severinstor in Köln zum 36. Netcologne Dauerlauf im Severinsviertel gegeben. Auf der 10 km langen Strecke machte Christian Schreiner (LAZ Puma Rhein-Sieg) sofort druck um beim letzten Test sieben Tage vor der Deutschen Halbmarathon Meisterschaft in Hamburg nächstes Wochenende seine Form zu testen. Mit einem Start-Ziel Sieg zog eine einsam seine Runden durchs Severinsviertel. Nach 31:05 min. blieben für den Siegburger die Uhren stehen und mit einem deutlichen Vorsprung vor Philippe Gillen (31:55 min). Nach dem Rennen sagte Christian Schreiner: "Ich bin diese Rennen aus dem vollen Training gelaufen und meine Beine waren noch nicht frisch, ich hoffe, dass ich nächste Woche bei dem DM noch eine Schippe drauflegen kann."

Die schnellsten Frauen liefen dicht hinter der Männerspitze. Vera Coutellier vom ASV Köln nahm von Anfang an eine Spitzenposition ein. Ihr folgte die Vereinskollegin Nadja Gaus. Christel Dörschel vom SG Wenden lief auf Platz 3. Bei der Siegerin Coutellier blieb die Uhr nach 35:58 Minuten stehen. Nadja Gaus schaffte die 10-Kilometer in 37:49 Minuten, vor Christel Dörschel (39:14).
(Mitteilung: LAZ Puma Rhein-Sieg für Laufen im Rheinland)

10.10. 600 Teilnehmer beim Drei-Brücken-Lauf
Bonn-Beuel.
Mit dem 38. Bonner Drei-Brücken-Lauf fand am Sonntag endlich wieder ein echtes Rennen in der Region statt. 600 Teilnehmer starteten auf Bonns beliebtester Laufstrecke über drei Brücken und entlang des Rheins. Es gab zwar keine neuen Rekorde, aber ein Hauch von Normalität in Pandemiezeiten. Die Veranstalter vom TuS Pützchen hatten alles gemacht, um ein Coronakonformes Event auf die Beine zu stellen. Die äußeren Bedingungen waren die Zugabe für alle Läufer, die ab 9 Uhr in insgesamt elf Startgruppen am Hans-Steger-Ufer losliefen.
Ganz vorne waren die üblichen (lokalen) Favoriten. Über 10-Kilometer gewannen Julien Jeandrée vom Bonner Laufladen in 31:35 Minuten und Inga Radtke (PSV Bonn, 41:16). Den Vorjahressieg wiederholen konnte auch Alexander Löhr (TV Eiche Bad Honnef, 52:04) über 15-Kilometer. Schnellste Frau war diesmal die Bonnerin Silke Schneider (59:29). Mit Uli Trautmann siegte über 30-Kilometer der immer noch amtierende Bonner Marathon Stadtmeister in 1 Stunde, 45 Minuten und 38 Sekunden. Frauensiegerin wurde Birte Bannert (2:21:43).

Ergebnisse:
10 km, Männer: 1. Julien Jeandrée (Laufladen Bonn) 31:35 Minuten, 2. Lars Arzdorf (Team Flott) 33:49, 3. Markus Seidenfaden 34:16.
10 km, Frauen: 1. Inga Radtke (PSV Bonn/1. W45) 41:16 Minuten, 2. Vera Paarhuis 41:21, 3. Britta van Zweeden (LAV Bad Godesberg/1. W50) 41:29.

15 km, Männer: 1. Alexander Löhr (TV Eiche Bad Honnef/1. M45) 52:04 Minuten, 2. Vincent Richrath (PSV Bonn) 52:32, 3. Anatoli Teljatnikov (Königswinter) 54:04.
15 km, Frauen: 1. Silke Schneider (Bonn/1. W45) 59:29 Minuten, 2. Lisa Kerp (Bonn) 1:03:02, 3. Friederike Schoeps (LT Ennert) 1:04:41.

30 km, Männer: Uli Trautmann (Bonn) 1:45:38 Stunde, 2. Alex Schmitt (SSF Bonn) 1:50:52, 3. Timothy Engel (LT Ennert) 1:53:24
30 km, Frauen: 1. Birte Bannert (1. W45) 2:21:43 Stunden, 2. Carolin Stäbler (1. W40) 2:22:31, 3. Yulia Litvinova 2:40:15.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

09.10. Laufend gruseln im Forstbotanischen Garten: Halloween-Run steigt am 31. Oktober!
Grusel-Event mit 4 Läufen: Halloween-Run über 5 und 10 Kilometer und Little & Big und Candy-Run +++ Stimmungsvoll-schaurig beleuchtete Strecke und gruseliges Rahmenprogramm für Groß & Klein
Köln.
Wenn am Sonntag, 31. Oktober, im Forstbotanischen Garten der Startschuss zum Halloween-Run fällt, stehen nicht nur die Laufleistungen im Vordergrund. Denn passend zum Motto treffen sich sportbegeisterte Geister und Spukgespenster, um sich mit Gleichgesinnten auf einer 5 Kilometer langen und abgesperrten Strecke im Forstbotanischen Garten laufend zu gruseln. Aber Achtung! Der Halloween-Run Köln von der Triathlonabteilung des TV Rodenkirchen 1898 e.V. ist kein Hindernislauf und es gibt keine Zombies, die die Teilnehmer jagen. Der Halloween-Run Köln ist ein Event für alle, die gerne laufen und die Spaß am Verkleiden haben!

„Alle Teilnehmer, die gerne mit ihren Kids und Freunden etwas unternehmen und die Lust auf ein gruseliges Rahmenprogramm haben, dürfen sich auf eine Laufstrecke mit besonderer Atmosphäre freuen“, verspricht Veranstalter Holger Wesseln, der mit seiner Sportagentur pulsschlag trotz Corona in diesem Jahr den Stadionlauf oder den Altstadtlauf in Köln organisiert hat. „Ende Oktober bieten wir neben den beiden Hauptläufen auch einen Big Candy-Run für Schüler und einen Little Candy-Run für Bambini an. Dabei sind gruselige Kostüme absolut erwünscht!“

Schaurig-schöner Event im Forstbotanischen Garten
Die altbekannte Strecke des Kölner Laufklassikers „Rodenkirchen LÄUFT“ durch den Forstbotanischen Garten wird eigens für Halloween auf Teilen stimmungsvoll-schaurig beleuchtet. Teilnehmerinnen und Teilnehmer laufen mit Stirnlampen. Angeboten werden beim einzigen Lauf durch den Forstbotanischen Garten zwei verschiedene Streckenlängen über 5 und 10 Kilometer sowie ein Little Candy-Run für Bambini und der Big Candy-Run für Schüler. Das große Highlight bildet, wie auch in den letzten Jahren im März bei Rodenkirchen LÄUFT, die Doppelwertung für ambitionierte Starterinnen und Starter bei der beide Ergebnisse über 5 und 10 Kilometer in eine Gesamtwertung einfließen. Interessierte können sich online über die Homepage www.halloweenrun-koeln.de einen Startplatz sichern. Eine Stirnlampe ist unbedingt erforderlich und kann bei der Anmeldung mitbestellt werden. Das beliebte und auffällige Laufshirt zum Halloween-Run kann bei einer Anmeldung bis zum 17. Oktober mitbestellt werden.

Zeitplan
15:30 Uhr: Ausgabe der Startunterlagen
16:30 Uhr: Start Little Candy-Run (500m Bambinilauf bis einschl. Jahrgang 2014)
17:00 Uhr: Start Big Candy-Run (Jahrgänge 2006 bis 2013)
17:30 Uhr: Start Halloween-Run 5km (Zielschluss: 50 Minuten Nettolaufzeit)
18:45 Uhr: Start Halloween-Run 10km (Zielschluss: 90 Minuten Nettolaufzeit)
19:50 Uhr: Siegerehrung Halloween-Runs

Alle Infos zur Veranstaltung: www.halloweenrun-koeln.de
(Autor & Copyright: Holger Wesseln für Laufen im Rheinland)

08.10. 35. Refrather Herbstlauf am 17. Oktober
Refrath.
In gut einer Woche startet der Laufklassiker im Königsforst. Die Förster haben grünes Licht gegeben und die schnelle Wendepunktstrecken über 5 km und 10 km bestens präpariert. Auch das DLV-Zertifikat für eine genaue Streckenvermessung ist diese Woche erneuert worden. So sind alle Nettozeiten für die Bestenlisten 2021 und natürlich für die 10 km Regio-Meisterschaft gültig.

Die Startzeiten sind um 10.00 Uhr für die 5 km und um 11.00 Uhr für die 10 km Distanz. Gemeldet kann bis zum Lauftag einfach online und ohne zusätzliche Gebühr und Nachmelde-Papierkram. Der ASB stellt zwei offene Zelte zur Taschenablage auf. Und Krombacher spendiert für alle Finisher die o,0% Weizen-Pils-Radler- oder Grapefruit-Erfrischung im Ziel.

Für beide Läufe gibt es attraktive Auszeichnungen. Für die Top 6 im Gesamteinlauf stehen Holzstelen und wertige Sachpreise zur Verfügung. Die Gesamtsieger/innen erhalten einen Laufschuh-Gutschein der Schweizer Marke On, der beim Partner Bunert – Der Kölner Laufladen einzulösen ist.

Hinweis: Während der Startaufstellung ist ein Mund-Nase-Schutz zu tragen. Das TV Refrath running team stellt Masken kostenfrei zur Verfügung, falls Teilnehmer den MNS vergessen haben sollte.
www.refrather-herbstlauf.de
(Autor & Copyright: Jochen Baumhof für Laufen im Rheinland)

07.10. Bonner Herbsthalbmarathon ist abgesagt
Bonn.
Der für den 13. November geplante Bonner Herbsthalbmarathon BHM "Bonner Reservistenlauf" der Kreisgruppe Bonn/Rhein-Sieg des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. VdRBw wird wegen der Corona-COVID-19-Pandemie abgesagt. Gründe für die Absage sind u.a. weiterhin unklare Lage der Pandemie, die eine Prognose für den Veranstaltungstag unmöglich macht und eine nicht unerheblichen Zahl von Helfern des Laufs, die neben ihrem Alter weitere Risikofaktoren aufweisen. "Nach derzeitigem Stand wäre der Lauf unter den aktuellen Corona-Auflagen zwar machbar. Aber dies würde einen erheblichen personellen, materiellen und finanziellen Aufwand erfordern, der uns als kleiner Laufveranstalter bis an die Grenzen oder gar darüber hinaus belasten würde. Hinzu kommen auch in letzter Konsequenz noch Haftungsfragen", ", erklärt Winfried Kreutzwald die Absage. Der nächste BHM ist für den 12. November 2022 geplant.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

06.10. Platinman startet am 14. November
Hennef-Winterscheid.
Liebe Freunde des Platinman-Trailruns.
Nachdem wir im letzten Jahr kurzfristig wegen Corona den Lauf absagen mussten, sehen wir in diesem Jahr recht positiv in die Zukunft. Wir gehen davon aus, dass  der Lauf stattfindet. Die erforderlichen Genehmigungen liegen schon vor, allerdings immer unter dem Vorbehalt von Coronaregeln aus den Gemeinden.

Für diejenigen unter euch die schon 2020 angemeldet waren und ihr Startgeld auf 2021 geschoben haben ist dieser Newsletter auch eine Erinnerung, dass ihr euren Start nicht verpasst oder euch ein zweites Mal anmeldet. Bevor ihr euch anmeldet, solltet ihr auf jeden Fall vorher die Anmeldeliste prüfen. Vielleicht steht ihr schon drin und wisst es gar nicht mehr.

Und damit der Lauf nicht noch irgendwelchen Corona-Regeln zum Opfer fällt, haben wir uns selbst viele corona-konforme Beschränkungen auferlegt. Schließlich wollen wir am Ende einen sauberen Platinman haben, der kein Superspreader-Event ist.
Damit fällt leider alles weg, was zu übermäßig engen Kontakt und Menschenansammlungen führt.

Dazu gehört:
- Es gilt die 3G-Regel. Eure Nachweise werden am Eingang kontrolliert.
- keine Nachmelde- und Ummeldemöglichkeit am Veranstaltungstag!
- keine Sportgepäckaufbewahrung
- keine Endverpflegung, statt dessen gibt es ein Lunchpaket
- keine Duschen
- kein gemeinsamer Start
- keine Siegerehrung

Dank der Chips und der von uns programmierten Zeitmessung ist es möglich, euch alle einzeln auf die Strecke zu schicken. Dazu gibt es zwischen 10 und 12 Uhr ein Startfenster, in dem alle paar Sekunden ein Läufer auf die Reise geschickt wird – unabhängig von dem Lauf, den ihr laufen möchtet. Die Devise lautet: Ankommen und loslaufen.

Als Entschädigung für diese Einschränkungen erhält jeder Finisher mit dem Lunchpaket nicht nur seine Medaille, sondern auch eine original Platinman-Bandana.

Einzelheiten zu den Beschränkungen könnt ihr bei uns auf der Homepage nachlesen. https://wp.platinman.de/

Wir gehen davon aus, dass wir im kommenden Jahr den Platinman wieder ganz normal in gewohnter Weise starten können.

Wie ihr vielleicht schon gelesen habt, haben wir die Strecke teilweise abgeändert und noch etwas angehangen. Wenn ihr am vermeindlichen Ende wieder nach Winterscheid hochkommt, dann seid ihr noch nicht im Ziel. Es geht dann nochmal in eine 5Km-Schleife ins schöne Bröltal runter. An der Burg des Grafen Nesselrode geht es dann wieder hoch Richtung Ziel. Also teilt euch eure Kräfte gut ein.
Insgesamt sind beide Laufstrecken etwas länger geworden, aber vor allem müsst ihr einiges an Höhenmetern mehr bewältigen. Gemäß AllTrails.com sind wir bei etwa 1000 Höhenmetern.

Die Voranmeldung läuft noch bis zum 31.Oktober. Hier kommt ihr gleich zur Anmeldung und hier zur Liste der gültigen Anmeldungen.  Stand heute sind nur noch etwa 70 Startplätze frei.
(Mitteilung: Platinman für Laufen im Rheinland)

05.10. Bonner Drei-Brücken-Lauf ist ausgebucht
Bonn-Beuel.
Die Anmeldung zum Bonner Drei-Brücken-Lauf für den 10. Oktober ist geschlossen. Insgesamt 750 Läufer haben sich für die 38. Auflage des beliebten Volkslauf zugunsten der Deutschen KinderKrebshilfe angemeldet. Die Startreihenfolge wurde in elf Startergruppen anhand der genannten Zielzeiten festgelegt. Die Startnummern sind in den Teilnehmerlisten auf der Homepage der Veranstaltung veröffentlicht. Die Übersicht zeigt die Zuordnung der Startnummern zu den Startgruppen mit den entsprechenden Startzeiten über 10, 15 und 30 Kilometer. Die Starts erfolgen ab 09.00 Uhr bis ca. 10.15 Uhr am Hans-Steger-Ufer in unmittelbarer Nähe zur Kennedybrücke in kleinen Gruppen von jeweils 10 Läufern im Abstand von 30 Sekunden. Coronabedingt wird auf eine Vor-Ort-Siegerehrung verzichtet. www.drei-bruecken-lauf.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

04.10. Start zu "Rund um den Flugplatz Hangelar" DIGITAL
Sankt Augustin-Hangelar.
Liebe Lauffreunde,
ab heute findet der diesjährige Volkslauf "Rund um den Flugplatz" in digitaler Form statt. Bis Sonntag habt Ihr die Möglichkeit, die 5 oder 10 Kilometer zu laufen und Euer Laufergebnis anschließend auf unserer Homepage hochzuladen.

Alle Infos zum Ablauf und was und wie Ihr gewinnen könnt, findet Ihr unter tvhangelar.de/volkslauf.

Die Teilnahme ist kostenlos und eine Voranmeldung ist nicht erforderlich - einfach nur Euren Laufbeleg auf unserer Seite hochladen.
Wir freuen uns auf Eure Teilnahme und wünschen Euch viel Spaß beim Laufen!

Euer Volkslauf-Team vom TV Hangelar

03.10. Generali Köln Marathon 2021 Virtuell startet am Sonntag
Köln.
3.500 Teilnehmer werden vom 3. bis 17. Oktober im Rahmen des Generali Köln Marathon 2021 virtuell einen Marathon, Halbmarathon oder 10 Kilometer-Lauf in Angriff nehmen. Über eine Tracking- und Social-App auf dem Smartphone können die Teilnehmer, egal wo sie laufen, ihren Standort auf die echte Köln Marathon-Strecke beamen.

Die Startgebühr in Höhe von 9 Euro beinhaltet die Zusendung einer Print@home-Startnummer, die Nutzung der Tracking- und Social-App, den Finisher-Badge, die digitalen Urkunden sowie den Eintrag in die Finisherliste des gewählten Wettbewerbs.

Einige Gruppen mit starkem Veranstaltungsbezug haben sich verabredet, um gemeinsam in Köln laufen. Zum Beispiel werden die Köln Marathon-Botschafter, die Pacemaker und einige Topathleten starten. Zu letzteren gehören Hendrik Pfeiffer, Teilnehmer an den diesjährigen Olympischen Spielen in Tokio und mehrfacher Köln Marathon-Sieger, sowie Philippe Gillen, dreifacher Kölner Stadtmeister im Marathon. Die beiden nehmen auch an der Sonderwertung: Laufen für die Flutopfer teil und tun laufend Gutes.

Bei dieser Sonderwertung haben Läufer die Möglichkeit, in Köln zu laufen und möglichst viele Kilometer zu sammeln. Drei verschiedene Strecken sind vorbereitet:

- um die Stadionvorwiese am RheinEnergie-Stadion (1km-Runde)
- am Decksteiner Weiher (5km-Runde) und
- am Rheinufer (10km-Runde)

Diese Strecken sind mit einem Mess-System ausgestattet. Das Startgeld beträgt 15 Euro, wovon 10 Euro direkt in den Spendentopf gehen.

Je mehr Kilometer gelaufen werden, umso mehr wird gespendet. Werden insgesamt mehr als 100.000 km auf den drei Strecken gelaufen, wird die Spendensumme vom Köln Marathon auf volle Zehntausend aufgerundet. Die Startnummer mit Transponder wird per Post zugeschickt.

Die Anmeldungen für den Generali Köln Marathon 2021 virtuell und die Sonderwertung sind bis zum 12. Oktober möglich.
www.generali-koeln-marathon.de
(Autor & Copyright: Jan Broniecki für Laufen im Rheinland)

02.10. 681 Stunden Laufsport in der Rheinaue
Deutsche Post Marathon Bonn bringt Läuferinnen und Läufer im Oktober zurück auf die Laufstrecke
- Premiere der Deutsche Post Marathon Bonn Oktober Challenge
- 5 km-Laufrunde mit Start und Ziel hinter dem Post Tower öffnet am Sonntag für einen Monat
- Große Vorfreude bei Sportlerinnen und Sportlern – Anmeldung weiterhin möglich
- Deutsche Post spendet 2 Euro pro Teilnehmenden für den Bonner Sport
Bonn.
Die Läufer der Region stehen schon in den Startlöchern – der Oktober steht in Bonn ganz im Zeichen des Laufsports. Ab Sonntag können sich Laufsportbegeisterte bei der Deutsche Post Marathon Bonn Oktober Challenge endlich wieder miteinander messen und persönliche Bestleistungen aufstellen. Dazu wird in der Rheinaue eine fest installierte 5 Kilometer lange Laufstrecke inklusive Start- und Zielbereich hinter dem Post Tower der Deutsche Post DHL Group aufgebaut. Nach vorheriger Online-Anmeldung über die Seite www.deutschepost-marathonbonn.de können die Sportlerinnen und Sportler dann jederzeit an den Start gehen und nach vollbrachter Leistung endlich wieder über eine offizielle Ziellinie laufen. Bis zum 31. Oktober – und damit für insgesamt 681 Stunden – ist die Strecke geöffnet.

„Im Oktober wird in Bonn gelaufen! Schnüren Sie die Laufschuhe, melden Sie sich an und kommen Sie zum Post Tower. Einen Monat lang haben Sie die Chance dabei zu sein und Teil der Oktober Challenge zu werden“, richtet sich Monika Schaller, Leiterin Konzernkommunikation, Nachhaltigkeit und Marke der Deutsche Post DHL Group an die Sportfans der Region. Als zusätzlichen Anreiz spendet die Deutsche Post 2 Euro pro Teilnehmerin und Teilnehmer an den Bonner Sport. Mit dieser Initiative des Deutsche Post Marathon Bonn konnten in den letzten Jahren bereits über 220.000 Euro an Spendengeldern gesammelt werden. „Dieses Dankeschön an die Bonner Sportvereine, die eine tolle Arbeit leisten, möchten wir auch bei der Oktober Challenge weiterführen“, so Monika Schaller weiter.

Die Vorfreude unter den Sportlern ist in jedem Fall groß. 1.800 Anmeldungen liegen bereits vor. „Die Oktober Challenge ist eine sehr schöne, kreative Idee, die das Sportangebot in diesem Herbst in Bonn sehr bereichern wird. Ich bedanke mich herzlich bei den Veranstaltern, die dieses Laufevent so ermöglicht haben, dass alle sportbegeisterten Menschen sicher an den Start gehen und ihre persönliche Herausforderung meistern können,“ sagt Elke Palm, stellvertretende Leiterin des Sport- und Bäderamtes der Stadt Bonn.

Eine der Starterinnen ist Caterina Schneider. Sie wurde 2016, 2017 und 2019 beim Deutsche Post Marathon Bonn Stadtmeisterin im Marathon. „Wenn in Bonn gelaufen wird, bin ich dabei. Einen Monat lang immer wieder auf einer offiziellen Strecke mit Zeitmessung starten zu können, ist eine schöne Herausforderung, der ich mich gerne stelle“, erzählt sie. So kann sich jeder Teilnehmer bei der Challenge seine eigenen Ziele setzen. Offiziell gewertet werden neben der 5 km-Runde auch 10 km (2 Runden), 20 km (4 Runden) und 40 km (8 Runden) sowie die meisten Teilnahmen und die meisten absolvierten Kilometer.

Ein ganz besonderes Ziel hat sich auch das Clara-Schumann-Gymnasium gesetzt, das auf der Oktober Challenge Strecke seinen diesjährigen Spendenlauf austragen wird. 850 Schülerinnen und Schüler gehen dafür am Dienstag, 5. Oktober an den Start. Ihr Ziel ist es, so viele 1-Kilometer-Runden wie möglich zu erlaufen und dafür Spenden zu sammeln.

Zudem sind im Laufe des Oktobers weitere Highlights wie ein Night Run oder das „Beat the best“-Wochenende auf und rund um die Strecke geplant. „Es ist großartig, dass die Strecke schon jetzt so gefragt ist und vielfältig genutzt werden wird. So wird Laufen im Oktober in Bonn endlich wieder prominent im Fokus stehen. Unser Dank dafür gilt vor allem der Deutschen Post und der Stadt Bonn, aber auch unseren weiteren Partnern, die dies für die Läuferinnen und Läufer möglich gemacht haben“, sagt Christian Okon, von MMP Event, Veranstalter des Deutsche Post Marathon Bonn.

Eine Anmeldung zur Challenge ist weiterhin – den ganzen Oktober lang – online unter: www.deutschepsot-marathonbonn.de möglich. Im Startgeld von 10 € ist neben einer Startnummer mit integriertem Zeitmesschip auch ein T-Shirt, eine Medaille, die Ergebnisliste und eine Online-Urkunde enthalten. Die Startunterlagen können dann zu bestimmten Zeiten im Start und Zielbereich hinter dem Post Tower abgeholt werden. Mit der offiziellen Startnummer ist eine Teilnahme (auch mehrfach) dann jederzeit möglich – an 681 Stunden im Oktober.

Zeiten und Termine Deutsche Post Marathon Bonn Challenge
Start: 3. Oktober, 9 Uhr
Ende: 31. Oktober, 18 Uhr

Abholung Startunterlagen
Sonntag, 3. Oktober: zwischen 9 und 14 Uhr
Danach:
Dienstags: 16-19 Uhr
Donnerstags: 16-19 Uhr
Samstags: 9-14 Uhr
Sonntags: 9-14 Uhr
(Autor & Copyright: Sarah Schmitz für Laufen im Rheinland)

01.10. Wo laufen sie denn im Herbst?
Laufveranstaltungen in Bonn und Rhein-Sieg bis Jahresende

(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)
 

30.09. GVG-Frühlingslauf Frechen steigt am 17. Oktober
Bergwertung am Herbertskaul und Doppelwertung die Highlights der „Herbst-Edition"
Frechen.
Nach der Corona-bedingten Absage im Jahr 2020 lockt am 17. Oktober der GVG-Frühlingslauf Frechen die Running Community mit einer „Herbst-Edition“ in die Töpferstadt. Bis zu 700 Starterinnen und Starter werden bei dem Lauf durch die Frechener Innenstadt erwartet. Die Vorbereitungen laufen rund zwei Wochen vor dem Startschuss auf Hochtouren, denn nachdem der Lauf nicht wie gewohnt im Mai statt finden konnte, will die TS Frechen gemeinsam mit der Kölner Sportagentur pulsschlag den Sportbegeisterten der Region einen erlebnisreichen Event präsentieren.

Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann sich das persönliche Lauberlebnis bis zum Online-Meldeschluss am Sonntag, 10. Oktober 2021, sichern. Auf der Internetseite des Veranstalters www.frechener-fruehlingslauf.de findet man alle wichtigen Infos zur Anmeldung und Strecke.

„Nach der langen Durststrecke in der Pandemie kommt endlich wieder Leben in die Laufszene. In den letzten Wochen haben wir gezeigt, dass man mit ganz viel Kreativität und Flexibilität Laufevents veranstalten kann. Endlich können wir wieder echte Wettkämpfe präsentieren“, freut sich Holger Wesseln, der mit seiner Sportagentur pulsschlag in diesem Laufjahr bereits den Altstadtlauf und den Stadionlauf in Köln veranstaltete.

In diesem Jahr präsentieren Holger Wesseln & Co. wieder eine fünf Kilometer lange Laufrunde durch Frechen. Bei hoffentlich schönem Herbstwetter rechnen die Veranstalter wieder mit zahleichen Hobbyläufern und Topstartern, die gemeinsam mit der TS Frechen und vielen Zuschauern vor dem Rathaus ein tolles Laufsportfest feiern. Denn dank der besonderen Mischung mit Bambini, Schülern, Erwachsenen und Walkern erfreut sich der Frühlingslauf vor den westlichen Toren Kölns immer größerer Beliebtheit.

Neben einer abwechslungsreichen Strecke mit einer 5 Kilometer langen Runde durch die Töpferstadt erwarten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwei sportliche Highlights. Bei der Bergwertung werden in jeder Runde die Teilnehmer ermittelt, die die Burgstraße hoch zum Herbertskaul in Bestzeit laufen. Am Ende werden die Siegerinnen und Sieger mit der schnellsten Kletterzeit gekürt. Ein weiterer Höhepunkt ist die neue Doppelwertung aus dem 5- und 10-Kilometerlauf. Für alle Kinder einschließlich Jahrgang 2006 steigt frühmorgens der Schülerlauf. Davor starten die Jüngsten beim AOK Bambinilauf.

Zeitplan
08:30 Uhr: Beginn Startunterlagenausgabe und Nachmeldungen
10:15 Uhr: 660 m AOK Bambinilauf (bis einschl. Jg. 2014)
10:30 Uhr: 1,8 km Schülerlauf (bis einschl. Jg. 2006)
11:00 Uhr: 10 km Volkslauf (Zielschluss: 75 Minuten Nettolaufzeit)
11:15 Uhr: Siegerehrung Schülerlauf
12:30 Uhr: 5 km Volkslauf (Zielschluss: 55 Minuten Nettolaufzeit)
12:30 Uhr: 5 km Walking und Nordic Walking (Zielschluss: 55 Minuten Nettolaufzeit)
13:15 Uhr: Siegerehrung 5 km-, 10 km-Läufe, Doppelwertung und Bergmeister

Infos und Anmeldungen unter: www.frechener-fruehlingslauf.de
(Autor & Copyright: Holger Wesseln für Laufen im Rheinland)

29.09. Informationen zur Deutsche Post Marathon Bonn Herbst Challenge
Bonn.
Endlich wieder über eine Ziellinie laufen: Am 3. Oktober geht es los und wir freuen uns sehr, dass Ihr dabei seid. Bis zum 31.10. könnt Ihr dann auf der fest installierten Laufstrecke in der Bonner Rheinaue starten. Hier haben wir für Euch alle Informationen zu unserer Challenge zusammengestellt. Wir würden Euch bitten, diese aufmerksam zu lesen, um allen Beteiligten eine angenehme Zeit zu ermöglichen.

Zeitraum
Die Challenge startet am 3. Oktober, um 9 Uhr. Bis zum 31. Oktober, 18 Uhr könnt Ihr dann jederzeit und auch mehrfach starten. (1 Start pro Tag ist möglich).

Corona-Regeln
Der Infektionsschutz und die CoronaSchVO haben oberste Priorität. Es gilt die aktuelle CoronaSchVO des Landes NRW und der Stadt Bonn. Unsere ausführlichen Hygienemaßnahmen haben wir ganz unten in dieser Mail noch einmal für Euch zusammen gestellt.

Startnummernausgabe/Ansprechpartner vor Ort:
Zu folgenden Zeiten könnt Ihr Eure Startunterlagen im Start- und Zielbereich am Post Tower in Bonn abholen. Bringt dazu bitte diese Mail und einen Personalausweis mit. Gegen Vorlage einer Vollmacht plus der jeweiligen Bestätigungsmail könnt Ihr auch die Unterlagen für andere Personen mit abholen.
Do 30.9.: 16-19h (Nur Abholung. Lauf startet am 3.10.)
Fr 1.10.: 9-14h (Nur Abholung. Lauf startet am 3.10.)
So 3.10.: 9-14h
Danach jeweils: Di: 16-19h, Do: 16-19h, Sa: 9-14h, So: 9-14h

WICHTIG:
Nachdem Ihr Eure Startnummer abgeholt habt, müsst Ihr die Startnummer mit Euren Daten verknüpfen. Klickt dazu bitte folgenden Link an und tragt dort Eure Startnummer ein. Nur so ist gewährleistet, dass Eure Daten mit Eurer Startnummer zusammen in den Ergebnislisten erscheinen: LINK zur Startnummernverknüpfung

https://my.raceresult.com/178491/registration?changeID=1272&changeKey=CB6865FDD0BD44F5A0C28115CE37835A

Hinweise zur Laufstrecke und Zeitmessung
Die Zeitmessung ist in der Startnummer integriert
Bitte beachtet, dass der Start- und Zielbereich nur zum Lauf betreten wird, damit der Transponder die korrekte Zeit übermittelt.
Bitte beachtet, dass ihr auch den Kontrollpunkt auf der Strecke überlauft. Dieser ist entsprechend ausgeschildert.
Eine Runde misst 5 km und es werden folgende Disziplinen angeboten: 5 km (1 Runde), 10 km (2 Runden), 20 km (4 Runden), 40 km (8 Runden). Bitte achtet darauf, dass Start- und Zieltor nach jeder Runde zu durchlaufen, damit die Runden korrekt gezählt werden können.
Die Startnummer muss jederzeit sichtbar vorne am Oberkörper getragen werden.
Bitte nehmt während der Teilnahme Rücksicht auf Fußgänger, Fahrradfahrer, Läufer und weitere Besucher der Rheinaue. Die Strecke ist grundsätzlich für Jeden frei zugänglich.

T-Shirt und Medaille
T-Shirts und Medaillen erhaltet Ihr direkt bei der Ausgabe der Startunterlagen.

Wertungen
Es wird eine Wertung über 5, 10, 20, 40 Kilometer geben. Zudem gibt es eine Wertung für die meisten Kilometer und die meisten Teilnahmen insgesamt an der Challenge. Die Zeitmessung ist 24 Stunden und 7 Tage die Woche aktiv. Der jeweilige Wettkampftag endet um 24h.

Toiletten
Im Start- und Zielbereich wird es einen Toilettenwagen geben.

Garderobe/Umkleide/Dusche
Bitte beachtet, dass es vor Ort keine Garderobe und Dusche geben wird.

Verpflegung
Generell ist keine Verpflegung für die Oktober Challenge vorgesehen. Lediglich zu den Zeiten, an denen auch die Startnummernausgabe besetzt ist, werden wir die Möglichkeit haben, Wasser und Müsliriegel im Zielbereich ausgeben zu können.

Urkunden/Ergebnisse
Eure Urkunden und Ergebnisse könnt Ihr nach dem Lauf Online über unsere Homepage abrufen.

Deutsche Post spendet 2 € für den Bonner Sport
Als zusätzlichen Anreiz spenden die Deutsche Post 2 € pro Teilnehmerin und Teilnehmer an den Bonner Sport - eine Initiative, über die der Deutsche Post Marathon Bonn in den letzten Jahren bereits über 220.000 Euro an Spendengeldern sammeln konnte.

Anreise/Parken
Zur Rheinaue/Start- und Zielbereich am Post Tower gelangt ihr von der Franz-Josef-Strauß-Allee über die Charles-de-Gaulle-Straße. Dort sind genügend Parkmöglichkeiten vorhanden.

Kann man sich noch anmelden?

Die Anmeldung zur Challenge ist weiterhin nur Online unter www.deutschepost-marathonbonn.de möglich.

Spendenlauf des Clara-Schumann-Gymnasiums
Am 5. Oktober bis ca. 14. Uhr wird das Clara-Schumann-Gymnasium einen Spendenlauf auf der Strecke der Oktober Challenge austragen. Zu dieser Zeit sind bis zu 850 Schüler unterwegs und die reguläre Challenge muss zu diesen Zeiten pausieren.

Rückfragen/Kontaktmöglichkeiten:
Zu den Öffnungszeiten der Startunterlagen-Ausgabe stehen wir gerne persönlich für Euch bereit (Zeiten siehe oben)

Bei Problemen mit der Zeitmessung meldet Euch gerne direkt bei event@frielingsdorf-datenservice.de

Des Weiteren stehen wir Euch selbstverständlich auch unter info@deutschepost-marathonbonn.de zur Verfügung.

Wir freuen uns auf euch und auf 681 Stunden Deutsche Post Marathon Bonn Oktober Challenge vom 3.-31- Oktober.
(Mitteilung: Deutsche Post Marathon Bonn)

28.09. 35. Refrather Herbstlauf – 47. Königsforst-Marathon
Vor der nächsten Preisstufe ab 1.10. ein paar Euro sparen
Bergisch Gladbach.
Bis zum 30.09. gilt die aktuelle Startgeld-Preisstaffel für den 35. Refrather Herbstlauf am 17.10. als auch für den 47. Königsforst-Marathon mit Halbmarathon und Köfo-Ultra am 07.11. Wer also ein paar Euro sparen und bei einem oder besser bei beiden Laufklassiker im Königsforst dabei sein möchte, spute sich mit seiner Anmeldung bis zum Monatsende. Der Refrather Herbstlauf bietet sich doppelt an: als perfekte Vorbereitung für den Köfo-M und/oder als schnellen Lauf auf DLV-vermessenen Strecken über 5 km und 10 km an. Beide Läufe punkten zudem mit einer günstigen Verkehrsanbindung über die A4 oder mit der KVB Stadtbahn Linie 1. Das TV Refrath running team freut sich auf euch.

Erlebe die grüne Lunge des Rheinlandes vor den Toren von Köln. Also nicht lange überlegen und anmelden! Anmeldung, Streckenpläne und alle Infos unter:
www.refrather-herbstlauf.de    und    www.koenigsforst-marathon.de

27.09. Spendenlauf für die Opfer der Flutkatastrophe
Meckenheim.
Nachdem 2020 der Altendorf-Ersdorfer Obstmeilenlauf coronabedingt abgesagt wurde, wird die Veranstaltung in diesem Jahr als Spendenlauf für die Opfer der Flutkatastrophe durchgeführt. Das Orgateam des Obstmeilenlaufes vom TV Altendorf-Ersdorf veranstaltet am Samstag, den 30. Oktober 2021 diese Benefizveranstaltung. Auf markierten Strecken von 400 m, 5,3 km und 9,6 km können die Teilnehmer im Zeitraum von 10:00 bis 14:00 Uhr diese Strecken beliebig oft, ohne Zeitnahme, laufen, walken oder wandern. Jeder
erhält über die zurückgelegten Distanzen eine Urkunde. Ein Startgeld wird nicht erhoben. Stattdessen wird um eine Spende für die Opfer der Flutkatastrophe gebeten. Start und Ziel ist vor der Mehrzweckhalle Altendorf-Ersdorf, Kirchstraße 26. Anmeldungen erfolgen erst am Veranstaltungstag. Weitere Informationen sind über Georg Jacoby unter 02225-15722, per Mail info@obstmeilenlauf.de oder auf der Webseite www.obstmeilenlauf.de erhältlich.
(Mitteilung: Obstmeilenlauf für Laufen im Rheinland)

26.09. Guye Adola triumphiert in Berlin, Debütantin Gotytom Gebreslase überrascht
Gleich zwei Überraschungssieger brachte am Sonntag der 47. Berlin-Marathon hervor: Favorit Kenenisa Bekele (Äthiopien) musste sich seinem Landsmann Guye Adola geschlagen geben und belegte am Ende Platz drei. Philipp Pflieger verpasste die angepeilte Bestzeit und wurde 16. Bei den Frauen siegte mit Debütantin Gotytom Gebreslase ebenfalls eine Äthiopierin. Rabea Schöneborn kam als beste Deutsche auf Rang neun.

Guye Adola und die Debütantin Gotytom Gebreslase haben beim BMW Berlin-Marathon für einen äthiopischen Doppelsieg gesorgt. Der 30-jährige Adola, der vor vier Jahren in Berlin bereits Platz zwei belegte, siegte in 2:05:45 Stunden vor Bethwel Yegon (Kenia), der nach 2:06:14 Stunden im Ziel am Brandenburger Tor war. Es war nicht der Tag des Kenenisa Bekele: Der äthiopische Superstar musste sich bei seiner missglückten Jagd auf den Weltrekord von Eliud Kipchoge (Kenia), der in Berlin 2018 eine Zeit von 2:01:39 Stunden gelaufen war, mit Rang drei in 2:06:47 zufrieden geben. Philipp Pflieger (LT Haspa Marathon Hamburg) belegte Rang 16 als schnellster Deutscher in 2:15:01 Stunden.

Im Weltrekordtempo führten die Pacemaker die Spitzengruppe durch den ersten Teil des Rennens. Unerwartet hatten sich neben Kenenisa Bekele und Guye Adola, der vor vier Jahren in Berlin als Zweiter überrascht und mit 2:03:36 Stunden einen inoffiziellen Debüt-Weltrekord erzielt hatte, noch vier andere Läufer der Spitzengruppe angeschlossen: die beiden Kenianer Philemon Kacheran und Abraham Kipyatich sowie die Äthiopier Tesfaye Lencho und Olika Adugna. Die 10-Kilometer-Marke passierte diese Gruppe in 28:47 Minuten. Damit lagen sie auf Kurs für eine Weltrekord-Zielzeit von knapp unter 2:01:30 Stunden.

Nachdem Olika Adugna als erster Läufer das Tempo nicht halten konnte, war es dann überraschend Kenenisa Bekele, der etwas zurückfiel. Der Titelverteidiger verlor bereits zwischen Kilometer 17 und 18 den Kontakt zur Spitze, weil er das Tempo nicht halten konnte. Mit einer Halbmarathon-Zwischenzeit von 60:48 Minuten lag die Führungsgruppe noch knapp auf Weltrekordkurs, Bekele jedoch, der diesen Punkt nach 61:00 Minuten passierte, schon nicht mehr. Dass der dreifache Langstrecken-Olympiasieger nach rund 27 Kilometern wieder ganz vorne mitlief, lag daran, dass die Spitzengruppe deutlich langsamer geworden war. Mit Kilometerzeiten von teilweise deutlich über 3:00 Minuten geriet der Weltrekord jedoch schnell außer Reichweite.

Pflieger verpasst angepeilte Bestzeit
Kurz vor Kilometer 35 löste sich Guye Adola von Kenenisa Bekele und sah schon wie der sichere Sieger aus. Doch es wurde noch einmal spannend, denn von weiter hinten kam Bethwel Yegon noch bis ganz nach vorne. Kurz vor Kilometer 40 konnte dann jedoch Guye Adola, der sich 2017 in Berlin lediglich Kenias Superstar Eliud Kipchoge hatte geschlagen geben müssen, noch einmal zulegen und lief schließlich zum größten Sieg seiner Karriere. „Ich hatte mir schon vor dem Start Chancen ausgerechnet, Kenenisa zu schlagen. Es war sehr warm und meine Füße brannten in meinen Schuhen“, sagte Guye Adola, während Kenenisa Bekele erklärte: „Das große Problem war, dass mir aufgrund der Pandemie einiges an Training fehlt. Dadurch lief es nicht so gut wie erhofft. Aber meine Karriere ist noch nicht zu Ende.“

Auch für Philipp Pflieger lief es nicht wie geplant. Er hatte auf eine Bestzeit im Bereich von unter 2:12 Stunden gehofft und lag nach der ersten Hälfte mit einer Zwischenzeit von 65:55 Minuten auch auf Kurs. „Ich bin mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Nach einer Stunde wurde es unangenehm heiß, sodass meine Tempomacher früher aus dem Rennen gingen als geplant. Die letzten 17 Kilometer bin ich alleine gelaufen und dann ging es auf den letzten fünf Kilometern nur noch darum, ins Ziel zu kommen“, sagte Philipp Pflieger. „Ich bin froh, dass ich das durchziehen konnte, auch wenn die Zeit indiskutabel ist.“

Drei Äthiopierinnen vorne, Schöneborn in den Top Ten
Bei sehr warmem Wetter mit über 20 Grad Celsius im letzten Teil der Eliterennens gab es dieses Mal auch bei den Frauen keine Chance auf Rekorde. Ein hochklassiges Debüt lief aber Gotytom Gebreslase, die die Favoritinnen überraschte und in 2:20:09 Stunden triumphierte. Dies ist die drittschnellste Zeit weltweit in diesem Jahr. Als Zweite lief Hiwot Gebrekidan 2:21:23 Stunden. Auf Rang drei komplettierte Helen Tola ein rein äthiopisches Podium in 2:23:05 Stunden. Rabea Schöneborn (LG Nord Berlin; 2:28:49 h) war als Neunte die beste deutsche Läuferin.

Die Führungsgruppe der Frauen lief lange Zeit ein Tempo, das auf eine Zielzeit von unter 2:19 Stunden hinauslief. Neben der Weltjahresbesten Hiwot Gebrekidan (2:19:35), Tola und der Kenianerin Fancy Chemutai rannte überraschend auch Gebreslase in der ersten Gruppe, die den Halbmarathon-Punkt nach 69:19 Minuten erreicht hatte. Gebreslase war es dann auch, die knapp zehn Kilometer vor dem Ziel das Tempo anziehen konnte und sich absetzte.

Noch bei Kilometer 35 lag sie mit einer Zwischenzeit von 1:54:54 Stunden auf Kurs für eine hochkarätige Endzeit von 2:18:30 Stunden. Doch auf den letzten Kilometern musste auch die Newcomerin der Wärme Tribut zollen. Sie wurde deutlich langsamer und verpasste am Ende eine Debüt-Zeit von unter 2:20 Stunden nur um zehn Sekunden. „Obwohl es mein erster Marathon war, war es mein Ziel, das Rennen zu gewinnen. Es ist eine sehr gute Strecke, ich will nach Berlin zurückkommen“, sagte Gotytom Gebreslase.

Tolles Erlebnis für Schöneborn
Mit der Wärme zu kämpfen hatte auch Rabea Schöneborn, die die erste Hälfte in 73:56 Minuten gelaufen war, dann aber nicht wie erhofft einen schnelleren zweiten Abschnitt rennen konnte, um in den Bereich ihrer Bestzeit von 2:27:03 Stunden zu kommen. „Es war ein tolles Erlebnis, obwohl ich mit der Zeit nicht zufrieden bin“, sagte die Berlinerin. „Ich bin recht verhalten angegangen und habe es bewusst laufen lassen, ohne auf die Zeit zu achten. Doch meine Beine wollten nicht so und dann habe ich einfach nur das Beste daraus gemacht. Es war schon ziemlich heftig bei der Wärme.“

Bei der 47. Auflage des BMW Berlin-Marathon gingen unter strikten Hygiene-Regeln 24.796 Läuferinnen und Läufer aus 139 Nationen an den Start. Damit war das Rennen in Berlin der größte Marathon weltweit seit Beginn der Corona-Pandemie.
(Quelle: dpa)

24.09. Laufen im Rheinland - TV-Tipp für Sonntag
47. Berlin-Marathon

09.05-12.00 Uhr ARD Sportschau
09.00-14.00 Uhr RBB

Bis zu 35.000 Teilnehmer sollen es beim Berlin-Marathon 2021 werden. Unter Beachtung eines komplexen Hygienekonzepts jagen Weltklasseläufer und Freizeitsportler ihre jeweiligen Bestzeiten. Getragen werden alle Teilnehmer von der Freude darüber, endlich wieder Marathon laufen zu können. Das Erste und rbb Fernsehen übertragen dieses ganz besondere Sportereignis live.

23.09. 38. Drei-Brücken-Lauf zugunsten der Deutschen KinderKrebshilfe
Bonn.
Traditionell findet im Oktober der Drei-Brücken-Lauf zugunsten der Deutschen KinderKrebshilfe in Bonn statt. In diesem Jahr startet die 38. Auflage des Benefizlaufs am Sonntag, 10. Oktober, am Hans-Steger-Ufer in Bonn-Beuel. Ab 9.00 Uhr werden die Läufer über die drei Bonner Brücken starten. Aufgrund der Corona-Pandemie ist das Starterfeld auf 880 Teilnehmer limitiert, daher sollte man mit der Anmeldung nicht zu lange warten. Die Anmeldung ist über die Internetseite www.drei-bruecken-lauf.de möglich, Meldeschluss ist am Freitag, 01. Oktober 2021, Nachmeldungen sind nicht möglich.

Entlang der Beueler und Bonner Rheinpromenade folgt die Strecke der “Brückenrunde”, Bonns beliebtester Jogging-Strecke. Angeboten werden die Strecken über 10 km, 15 km und 30 km. Im Start-/Zielbereich und einmal auf der Strecke werden Getränke angeboten. Besonders die 10 km-Runde eignet sich für Lauf-Einsteiger, die u.a. die Brückenrunde in ihrer Freizeit absolvieren. Im Rahmen des Drei-Brücken-Lauf kann man diese Strecke einmal im Wettkampfmodus erleben.

Neben dem sportlichen Aspekt spielt beim Drei-Brücken-Lauf der Benefizgedanke eine große Rolle. Zum 25. Mal werden die Läuferinnen und Läufer im Rahmen des Benefizlaufes um eine Spende zugunsten der Deutschen KinderKrebshilfe gebeten. Sie unterstützen damit die KinderKrebshilfe in ihrer wichtigen Aufgabe im Kampf gegen den Krebs bei Kindern und Jugendlichen. Aus Anlass des Jubiläums hat der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krebshilfe, Herr Gerd Nettekoven, die Schirmherrschaft für den Drei-Brücken-Lauf übernommen.
(Autor & Copyright: Dieter Stein für Laufen im Rheinland)

Kenenisa Bekele (ETH), kehrt zum BMW BERLIN-MARATHON zurück

22.09. Am Sonntag startet in Berlin der weltweit größte Marathon seit Pandemie-Beginn
Rückkehr des BMW BERLIN-MARATHON am Sonntag als weltweit größter Marathon seit Pandemiebeginn

 
      -     Weltweit größter Marathon seit Pandemie-Beginn
      -     Ein Rennen für die Geschichtsbücher
      -     Emotionen, Sicherheit und Freude
      -     Zeichen für Weltoffenheit, Toleranz und Akzeptanz erwartet
 
In den vergangenen Monaten wurden häufig die Köpfe in Richtung Berlin gedreht. Leuchtturm-Laufveranstaltungen wie die adidas Runners City Night und der GENERALI BERLINER HALBMARATHON von Organisator SCC EVENTS zogen das Interesse auf sich. Doch diese Woche wird all das bei Weitem übertroffen. Sämtliche Blicke der (Sportler)-Welt fokussieren sich auf die deutsche Hauptstadt, wo am kommenden Wochenende mit dem #restartunning der BMW BERLIN-MARATHON als weltweit größter Marathon seit Pandemiebeginn gefeiert wird. Wieder mal wird an der Spree Sportgeschichte geschrieben, das ist sicher - schon vor dem Startschuss.
 
Wie wichtig der BMW BERLIN-MARATHON als emotionaler Input für die gesamte Gesellschaft ist, betonte Jürgen Lock in seiner Funktion als Geschäftsführer von SCC EVENTS bei der heutigen Pressekonferenz zum Auftakt der Marathon-Woche. "Bereits vor Monaten stellten wir uns der Challenge, den BMW BERLIN-MARATHON im Herbst 2021 sicher zu organisieren. Das haben wir geschafft. Dieses Rennen besitzt einen großen Stellenwert. Wir wollen die Community wieder laufen und lachen sehen."
 
Nach Monaten der Entbehrung und sozialer Distanz setzt SCC EVENTS mit dem BMW BERLIN-MARATHON einen entscheidenden Meilenstein. Durch den Sport werden Ver- und Zutrauen bei den Menschen zurückerlangt, Hemmschwellen bauen sich ab. Grundwerte wie Weltoffenheit, Toleranz und Akzeptanz können endlich wieder gelebt werden. Auf dem Weg zurück zur Normalität braucht die Gesellschaft genau diese Emotionen. Dass die Schritte bis hierher nicht leicht waren, betonte Lock aber auch ganz deutlich. Die Umstände der Pandemie inklusive der Kurzarbeit stellten für SCC EVENTS Hürden dar, die im eigenen Team und durch den Dialog mit externen Spezialist:innen gemeistert wurden. So entwickelte SCC EVENTS auch das ausgeklügelte Hygienekonzept auf dem das Event letztendlich beruht und einen sicheren BMW BERLIN-MARATHON zulässt. ?Eine sehr gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Stadt, insbesondere mit der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, ermöglichte es, dass wir am Wochenende starten können", erklärte Jürgen Lock und danke auch allen Partnern und weiteren Berliner Behörden. Das Berliner Hygienekonzept von SCC EVENTS fußt auf den ?Drei Gs": Wer an den Start geht, muss entweder geimpft, genesen oder per PCR-Test negativ getestet sein und einen entsprechenden Nachweis vorlegen. Zuschauer an der Strecke sind aufgefordert, Abstände einzuhalten und einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
 
Bezüglich der Bundes- und Abgeordnetenhaus-Wahl sieht der Veranstalter nach monatelangen Abstimmungsprozessen mit den Institutionen keinerlei Probleme. Über 30 zusätzliche Queren ermöglichen Zutritt zu den Wahlbüros, die an der Laufstrecke liegen (das bewährte sich bereits vor vier Jahren als ebenfalls zeitgleich Wahlen und Marathon stattfanden). Näheres dazu verrät die interaktive Karte. Auch der für SCC EVENTS immer wichtiger werdende Punkt der Nachhaltigkeit wurde währende der Pressekonferenz angesprochen. Die relativ frische Zusammenarbeit mit dem WWF und das zum BMW BERLIN-MARATHON initiierte Trinksysteme-Projekt lassen die bisherigen Umweltschutzmaßnahmen noch effektiver werden. Die Kooperation mit dem Umweltmanagement EMAS wird fortgeführt.
 
Den hohen Anspruch an die Emotionalität des ersten Rennens der AWMM-Serie nach Pandemiebeginn unterstreicht die RUN FOR JOY - Kampagne, sie bietet den Teilnehmenden und der gesamten Community diverse Möglichkeiten den BMW BERLIN-MARATHON in all seine Facetten zu erleben, mitzugestalten und freudig zu genießen.
 
Nicht nur bei der Presse, mit aktuell etwa 500 akkreditierten Medienschaffenden, sondern auch bei Breiten- sowie Spitzensportlern stößt der BMW BERLIN-MARATHON auf unfassbares Interesse. Etwa 25.000 Teilnehmende werden am Rennsonntag (ca. 2.800 Skater am Samstag) an der Startlinie erwartet, darunter absolute Hochkaräter der Laufszene, wenn es heißt: "Endlich wieder gemeinsam laufen. Aber sicher!
 
Der äthiopische Superstar Kenenisa Bekele führt das Feld der Männer an, während seine Landsfrau Hiwot Gebrekidan eine ebenso starke Anwärterin auf den Titel bei den Frauen ist. Wenn Kenenisa Bekele eine ähnliche Form abrufen kann wie vor zwei Jahren in Berlin, als er mit seiner Zeit von 2:01:41 Stunden bis auf zwei Sekunden an den Weltrekord herankam, dürfte eine sehr schnelle und dramatische Titelverteidigung in Aussicht stehen. Das Rennen der Frauen bietet ebenfalls Potenzial für eine Spitzenzeit, wenn man bedenkt, dass Hiwot Gebrekidan in Berlin dabei ist, die in diesem Jahr in Mailand mit einer persönlichen Bestzeit von 2:19:35 Stunden den schnellsten Frauenmarathon der Welt gelaufen ist.
 
Beide Elitefelder zeichnen sich durch eine gute Leistungsdichte aus: Bei den Männern gibt es ein Dutzend Läufer mit persönlichen Bestzeiten unter 2:07 Stunden, bei den Frauen sind fünf unter 2:25 Stunden und vier unter 2:30 Stunden gelaufen. Zwei der besten deutschen Marathonläufer werden am Sonntag an den Start gehen: Philipp Pflieger und Rabea Schöneborn, wobei letztere in ihrer Heimatstadt antritt.

Frauen
 
Vorname     Nachname     Nat.     Bestzeit
Hiwot     Gebrekidan     ETH     2:19:35
Shure     Demise     ETH     2:20:59
Ruth     Chebitok     KEN     2:23:29
Bethelhem     Moges     ETH     2:23:38
Fancy     Chemutai     KEN     2:24:27
 
Männer
 
Vorname     Nachname     Nat.     Bestzeit
Kenenisa     Bekele     ETH     2:01:41
Guye     Adola     ETH     2:03:36
Philemon     Kacheran     KEN     2:06:05
Festus     Talam     KEN     2:06:13
Tadu     Abate     ETH     2:06:13
 
Der BMW BERLIN-MARATHON bildet zusammen mit den Rennen in Boston, Chicago, London, New York und Tokio die Abbott World Marathon Majors Serie. Er ist der größte und spektakulärste Straßenlauf Deutschlands.
(Autor & Copyright: Jochen Schmitz für Laufen im Rheinland)

Bürgermeister Stefan Rosemann, Oliver Schmidt (stellv. Bürgermeister), Gabi Weitz-Geyer (Vors. TVK), Karsten Heusinger (Rhein-Sieg-Kreis), Petra Vajler-Schulze (KSB), Wolfgang Müller (Präsident KSB), Rolf Meyer (Vors. TVK), Gerd Richter (Geschäftsführer T

21.09. TV Kaldauen 1906 e.V. 1. Siegburger "Verein gesund"
Siegburg.
Am Freitag den 17. September wurde der Turnverein Kaldauen 1906 e.V. vom Rhein-Sieg-Kreis als gesundheitsfördernder Sportverein zertifiziert. Der Sportverein ist Vorbild, gesunder Lebensort und Vermittler eines gesunden Lebensstils, besonders für Kinder und Jugendliche. Der Sportverein hat gesundheitsfördernde Strukturen und Angebote aufgebaut, die die Gesundheit und das Wohlbefinden in hohem Maße fördern.
 
Bürgermeister Stefan Rosemann und Oliver Schmitz (stellv. Bürgermeister) gratulierten dem Verein und waren erfreut, dass der TV-Kaldauen als 1. Verein in Siegburg sich "Verein gesund" nennen darf.
(Autor & Copyright: Thomas Eickmann für Laufen im Rheinland)

20.09. Endlich wieder ein richtiger Lauf - Teilnehmer genießen Run of Colours
Köln.
Nachdem der Benefizlauf zugunsten der Aidshilfe Köln 2020 als einer von wenigen Läufen in Köln unter strengen Hygiene-Auflagen im Rheinauhafen stattfinden konnte, war es in diesem Jahr schon fast wieder so wie vor Corona. Fast 1.000 Teilnehmer gingen bei der realen und virtuellen Version an den Start. Mit 16:25 Minuten, 21:33 Minuten und 28:42 Minuten überquerten Michael Metzger (vereinslos), Stefanie Kipschull (MPI AGE Runners) als Erste bei den Männern und Frauen die Ziellinie des 5-km-Laufs. Auf Platz zwei und drei folgten Johannes Ritter (vereinslos) und Alexander Klak (Run of Colours Promoteam) sowie Katherina Deutzmann (harzhelden.news) vor Tatjana Wippenfeld (Run of Colours Promoteam). Über die 10-km-Distanz waren Kerstin Buchwald mit 41:19 Minuten und nochmal Michael Metzger (vereinslos) mit 35:35 Minuten die Schnellsten vor Diana Böhme (REWE Systems) und Caroline Christina Desens sowie Leonard Gol (vereinslos) und Alex Sander (vereinslos). Beste Staffel war T. Shelby, die in die 16,8 km in 1:26:22 zurückgelegt haben. Die Wertung für den kreativsten Staffelstab gewann die Staffel die Knüvis. Den Startschuss um 12:30 Uhr gaben Aidshilfe-Vorstand Elfi Scho-Antwerpes und Bürgermeister Andreas Wolter, bevor sie sich gemeinsam mit den Läufern auf die 5-km-Strecke begaben. Insgesamt sind rund 30.000 Euro für die Aidshilfe Köln zusammengekommen.
 
Nachdem in den beiden Vorjahren das Wetter richtig mies war, herrschten diesmal hervorragende Rahmenbedingungen beim 13. Run of Colours: Ein Mix aus Sonne, Wolken und typischem Rheinauhafen-Wind. Und das Ganze bei gut 22 Grad, für die Zuschaur super, für die Läufer vielleicht sogar einen Ticken zu warm. Besser hätte man es sich für die Rückkehr im Rheinauhafen nicht wünschen können. 847 Läufer hatten sich für die Vor-Ort-Variante angemeldet, was im Vergleich zu den Vorjahren deutlich weniger war.
 
"Corona hat die Menschen nachhaltig beeinflusst. Trotz Lockerungen und 3G-Regel haben wir einen Teilnehmendenschwund von 50 Prozent zu verzeichnen. Andere Laufveranstalter machen ähnliche Erfahrungen und müssen sogar deswegen absagen. Wenn ich aber in die Gesichter im Ziel geschaut habe, sind alle froh gewesen, heute hier zu sein. Deswegen ist es wichtig und richtig gewesen, dass wir den Lauf durchgeführt haben", so ein glücklicher Erik Sauer, Geschäftsführer Lebenshaus-Stiftung.
 
Aidshilfe freut sich über 30.000 Euro Überschuss
Aber nicht nur die Teilnehmenden hatten Grund zur Freude. Auch bei der Aidshilfe Köln gab es nur zufriedene Gesichter. Rund 30.000 Euro wird der Veranstalter Lebenshaus-Stiftung an die Aidshilfe Köln überweisen, die für die Finanzierung von deren Angeboten eingesetzt werden können. Damit übertrifft die 13. Auflage die Erlöse aus den beiden Vorjahren jeweils nochmals um fast 10.000 Euro. "Gerade in der aktuellen Situation, in der sich die Aidshilfe befindet, ist es erfreulich, dass der Run of Colours als ein kleiner Finanzierungsbaustein seinen Teil beiträgt. Ein Dankeschön an alle Teilnehmenden und natürlich auch an die Sponsoren, die mit ihrem Engagement dafür sorgen, dass die Kosten gedeckt sind", so Sauer am Ende der Veranstaltung.

Richard-Riemerschmid-Berufskolleg stellte größte Laufgruppe
Nachdem das Richard-Riemerschmid-Berufskolleg bereits im letzten Jahr mit 48 Schülern und Lehrern die größte Laufgruppe gebildet hatte, haben sie sich in diesem Jahr nochmals übertroffen. Mit 85 Teilnehmern stellten sie eine neue Bestmarke auf.
 
"Das Richard-Riemerschmid-Berufskolleg mit dem Schulprojekt Schule der Vielfalt - Schule ohne Homophobie und der Run of Colours wurden beide 2021 mit dem Ehrenamtspreis der Stadt Köln ausgezeichnet. Besonders in diesem Jahr hat der Spirit dieser tollen Auszeichnung die Schüler motiviert, sich sportlich aktiv sozial zu engagieren und beim Benefizlauf zugunsten der Aidshilfe Köln mitzumachen. Daher starten die Colour-Runners des RRBK dieses Jahr mit einer besonders starken Laufgruppe von 85 Teilnehmern", so Wolfgang Rachl, Laufgruppenorganisator und Lehrer am Richard-Riemerschmid-Berufskolleg.

Erstmals dabei war in diesem Jahr auch die Carl von Ossietzky Gesamtschule. Von Unternehmensseite waren zahlreiche Läufer:innen der Sponsoren REWE Group, Projekton Immobilien und Kreissparkasse Köln am Start, ebenso von der AWO Köln, dem SC Janus, dem Max- Planck-Institut, crossconsulting & crossbuilders und KG Goldmarie.
 
Virtuelle Version endet erst Sonntag
Von Donnerstag bis heute Nacht fand der Run of Colours auch erstmals in einer virtuellen Version statt. Alle, die am 18. September verhindert waren oder eben nicht in Köln wohnen, konnten sich beim Lauf für die gute Sache beteiligen. Insgesamt 97 haben diese Chance genutzt. So gingen sowohl Teilnehmer aus Luxemburg, Kiel, Berlin, aus dem Ruhrgebiet, Sachsen, Bremen und Rheinland-Pfalz an den Start, liefen dort 5 km, 10 km oder fuhren 20 km Rad zugunsten der Aidshilfe Köln.
 
Impfmobil vor Ort
Im Rahmen des Run of Colours bestand auch die Möglichkeit, sich impfen zu lassen. Der mobile Impfbus hatte auf dem Harry-Blum-Platz Halt gemacht. Von 12 bis 18 Uhr bestand die Möglichkeit, sich ohne Termin impfen zu lassen. Voraussetzung war nur ein Mindestalter von 16 Jahren. Insgesamt nahmen 63 Kölner das Angebot an.
 
Run of Colours 2022 - Save the Date
Der Termin für den nächsten Run of Colours steht auch schon fest. Er findet am 17. September 2022 statt. Am Welt-Aids-Tag, dem 1. Dezember, wird wieder die Anmeldung geöffnet. Nur an diesem Tag kostet ein Startplatz 12 Euro statt 18 Euro.
(Autor & Copyright. Erik Sauer für Laufen im Rheinland)
(Genderfreier übersetzt von Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

19.09. LAZ Puma Läufer und Läuferinnen überzeugen in Trier
Das 20.SWT-Flutlichtmeeting am 17.09.21 hatte neben einigen Highlights wie dem neuen Deutschen Rekord über 2000m (5:34,53 min.) von Konstanze Klosterhalfen (TSV Bayer)  auch aus LAZ-Sicht viele gute Ergebnisse zu bieten. Im Rekordrennen von Konstanze Klosterhalfen stand die erst 16 jährige U18-Läuferin Celine Schneider (LAZ) an der Startline. Mit einem beherzten Endspurt sicherte sich hinter Konstanze  und vor Karoline Schöpfer (LAZ Birkenfeld) den 2. Platz mit  neuen LAZ-Rekord (6:44,07 min.) Nach dem Rennen sagte eine total überwältigte Celine Schneider:" Das war mega cool mit Koko im gleichen Rennen zu laufen".

In der männlichen Jugend U16 gab es von Marcel Böttcher (LAZ) in 6:15,75 min. einen Startzielsieg,  Marco Böttcher (LAZ) belegte Rang 4. in  6:33,55 min. Nicht nur das es zwei weitere schöne persönliche Bestleistungen der Schützlinge von Trainer Lucas Hemkes sind, Marcel Böttcher stürmte mit diesem Lauf auch auf Platz 4 Der Deutschen Schüler Bestenliste über diese Strecke.

U18-Langstreckler Eliah Rieck (LAZ) zeigte am Ende einer stressigen Schulwoche über 3000m mit einer Zeit von 8:51,36 min. und Rang 3 im Gesamteinlauf und dem Sieg in der U 18 als einer der besten Deutschen Nachwuchsläufer. Nach dem Rennen gab es für Eliah noch eine Premiere, an die er sich als deutscher Spitzenathlet gewönnen muß! Eliah wurde nach seinem Rennen zur Dopingkontrolle ausgelost!

Rene Spanier lief ein bravouröses Rennen über 10000m, das er sich gut einteilte und schließlich in guten 34:43,97min auf Platz 10 finishte.

Fazit: Für alles Akteure des LAZ war es ein großes Erlebnis mit Weltstarts wie  Konstanze Klosterhalfen und Gesa Krause bei der gleichen Veranstaltung zu starten!
(Mitteilung: LAZ Puma Rhein-Sieg für Laufen im Rheinland)

18.09. Gelungener Saisonabschluss für Konstanze Klosterhalfen
Die Spitzenläuferin des TSV Bayer 04 Leverkusen verbessert in Trier die deutsche 2000-Meter-Bestmarke auf 5:34,53 Minuten
 
Am Ende einer schwierigen Saison macht Konstanze Klosterhalfen Lust auf die nächste: Beim Flutlichtmeeting in Trier rannte die 24-Jährige die selten gelaufenen 2000 Meter in 5:34,53 Minuten und holte sich damit nicht nur den Sieg, sondern auch eine fast 36 Jahre alte Bestmarke. So lange war über 2000 Meter keine Deutsche schneller gelaufen als die Potsdamerin Ulrike Bruns (5:37,62 Minuten).
 
"Es war ein sehr schöner Abschluss der Saison in einer tollen Atmosphäre. Solche Meetings sind Laufen pur, ich habe es sehr genossen", sagte Klosterhalfen, die in diesem Jahr seit ihrem Deutschen Rekord über 10.000 Meter (31:01,71 Minuten) im Frühjahr immer wieder mit Verletzungs-Problemen zu kämpfen hatte: "Dass es auch über die 2000 Meter zum deutschen Rekord gereicht hat, freut mich unheimlich. Ich schaue nach den Rennen in Europa nun voller Vorfreude auf die neue Saison."
 
Zwischen dem Istaf in Berlin, wo sie über 1500 Meter Fünfte geworden war, und ihrem Start in Trier war für die Ausnahmeläuferin neben Trainingseinheiten auf der Fritz-Jacobi-Anlage auch Physiotherapie bei ihrem Verein TSV Bayer 04 Leverkusen angesagt. Mit dabei: Sonia O?Sullivan, seit April Klosterhalfens Co-Trainerin an der Seite von Coach Pete Julian. Und auf ihrer Europa-Tour Begleiterin und Vorbild für die Leverkusener Läuferin. "Das ist echt cool. Wir verstehen uns sehr gut, sie ist eine Persönlichkeit, sie hat das alles schon mal durchgemacht", sagt Klosterhalfen. "Das alles" also den Weg in die Weltspitze des Mittelstreckenlaufs.
 
Die heute 51 Jahre alte Irin O`Sullivan gewann 2000 in Sydney Silber über 5000 Meter und wurde in ihrer Karriere Weltmeisterin über 5000 Meter sowie Europameisterin über 3000, 5000 und 10.000 Meter. Ihre 2000-Meter-Bestmarke war bis Dienstag Weltrekord. Dann lief Francine Niyonsaba aus Burundi in Zagreb 3,8 Sekunden schneller und durchkreuzte den schönen Plan von Klosterhalfen und ihrer Co-Trainerin. Der lautete: Die Schülerin knackt den Weltrekord der Lehrerin. Als kleinen Motivationskick zum Abschluss dieser verletzungsbedingt schwierigen Saison. Nun steht die Marke bei 5:21,56 und nicht mehr bei O`Sullivans 5:25,36 Minuten. "Sonias Zeit motiviert mich trotzdem", hatte Klosterhalfen vor dem Meeting in Trier gesagt.
 
Nun hat sie diese Bestmarke in Trier noch verfehlt, dafür aber deutlich gezeigt, dass sie zurück im Geschäft ist. Erst acht Wochen vor den Olympischen Spielen in Tokio konnte Klosterhalfen damit beginnen, sich gezielt vorzubereiten und nun bricht sie schon wieder eine jahrzehntealte deutsche Bestmarke. Auch das Resultat in Tokio konnte sich mehr als sehen lassen: Platz acht über 10.000 Meter. Beim Istaf in Berlin trat Klosterhalfen zum ersten Mal seit über zwei Jahren wieder vor deutschem Publikum auf. Und war begeistert: "Das Rennen war nicht das beste meiner Karriere, ich habe nicht gewonnen, und trotzdem haben die Menschen mich gefeiert und sich gefreut, mich zu sehen."
 
Viele Leichtathleten sind froh, dass die Saison nun zu Ende geht. Konstanze Klosterhalfen dagegen würde am liebsten weiter durchstarten. "Ich komme langsam in Fahrt, die Schnelligkeit kommt, die Tempohärte. Ich bin froh, wieder im Wettkampfmodus zu sein", sagt sie. Das schadet nichts, denn die nächste Saison wird herausfordernd. Es stehen die EM in Paris und die WM in Eugene auf dem Programm. Quasi zwei Heim-Wettkämpfe für Klosterhalfen, die seit Ende 2018 in Portland/Oregon trainiert, nur eine gute Autostunde vom Austragungsort der nächsten Leichtathletik-Weltmeisterschaften entfernt.
 
Klosterhalfen hat sich vor allem eins vorgenommen: "Die Freude muss überwiegen." Sie gebe jeden Tag ihr Bestes, da müsse sie sich den Spaß bewahren. "Und ich habe im letzten Jahr gelernt, dass es das Wichtigste ist, auf den Körper zu achten und gesund zu bleiben. Dann ist viel möglich."
(Autor & Copyright: Mareike Brischke für Laufen im Rheinland)

17.09. Laufen im Rheinland - TV-Tipp für Sonntag
Eurosport 19.55-21:25 Uhr Sydney Marathon

16.09. Konstanze Klosterhalfen: „Mir macht es einfach Spaß, die Geschwindigkeit zu spüren“
Ihre Passion ist das Laufen. Doch im vergangenen Jahr zwang sie eine Überlastungsreaktion in der Beckenregion zu ungewohntem Stillhalten – viel Alternativtraining und Geduld waren gefragt. Die Verletzung und ein Rückenproblem wieder im Griff, ist die Ausnahmeläuferin Konstanze Klosterhalfen spät in die Saison eingestiegen. Am Sonntag lief sie erstmals seit 771 Tagen wieder auf deutschem Boden. Im Interview der Woche wirft sie einen Blick zurück, aber vor allem auch einen voraus.

Konstanze Klosterhafen, nach 25 Monaten haben Sie erstmals wieder ein Rennen in Berlin absolviert. Wie war es für Sie zurück auf der blauen Bahn zu sein?
Konstanze Klosterhalfen: Es war super schön hier zurück ins Stadion zu kommen. Seit dem Moment, in dem ich in Berlin gelandet bin, habe ich jede Minute genossen. Klar hätte das Rennen etwas besser sein können. Aber ich denke, für das erste 1.500 Meter-Rennen in dieser Saison ist es okay.

Sie mussten aufgrund einer Beckenverletzung sehr lange mit Wettkämpfen pausieren. Ist mit dem Becken wieder alles in Ordnung?
Konstanze Klosterhalfen: Ja, das ist zum Glück alles ausgeheilt. Jetzt heißt es erst einmal, gesund zu bleiben. Ich hoffe, dass das dann in der nächsten Vorbereitung besser klappt.

Sie sind bekannt für Ihre große Leidenschaft am Laufen und dass es Ihnen schwerfällt, dies einmal nicht zu tun. Nun wurden Sie in Ihrem Laufdrang verletzungsbedingt ausgebremst. Wie gut sind Sie damit zurechtgekommen?
Konstanze Klosterhalfen: Das ist mir mal mehr und mal weniger gut gelungen. Ich hatte es mir einfacher vorgestellt damit umzugehen. Ich habe meinen Bewegungsdrang dann aber auf das Alternativtraining übertragen und war noch nie so viel schwimmen und Radfahren. Ich dachte schon, ich bewerbe mich in Tokio für den Triathlon (lacht). Umso schöner war es dann wieder zu laufen. Ich habe jedes Training genossen. Und das Gefühl, zurück im Wettkampf zu sein, ist einfach unbeschreiblich. Da bin ich super happy.

Neben dem Alternativtraining stand sicherlich auch viel Reha auf dem Programm, oder?
Konstanze Klosterhalfen: Genau, ich war bei meinem Sponsor Red Bull in Österreich und da wurde ich sehr gut umsorgt und hatte jeden Tag mehrere Reha-Einheiten. Aber laufen macht dann doch mehr Spaß. Ich glaube, dass wenn man es richtig macht, auch immer stärker aus einer Verletzung wieder hervorkommen kann – vor allem mental.

Trotz der langen Auszeit sind Sie in Tokio bei den Olympischen Spielen die 10.000 Meter gelaufen und als Achte nur knapp über Ihrem deutschen Rekord geblieben. Wie haben Sie das Medienecho und die Reaktionen seitens der Fans darauf erlebt?
Konstanze Klosterhalfen: Ich hatte das Gefühl, dass meine Leistung super gut aufgenommen wurde und die Leute es auch wirklich einschätzen konnten, dass ich nur zwei Monate im Training war. Ich habe ein super positives Feedback bekommen. Das hat mich persönlich sehr berührt, dass die Menschen mitfiebern, auch wenn es mal nicht nur top läuft. Und auch mit dem achten Platz kann ich zufrieden sein. Jetzt freue ich mich auf das, was kommt und hoffe, gesund zu bleiben.

Als Läuferin bieten Sie ein unglaublich breites Spektrum an und laufen von 1.500 Meter bis 10.000 Meter sehr unterschiedlich lange Distanzen. Was ist der Grund für diese Bandbreite und warum möchten Sie sich ungern auf eine Stecke festlegen?
Konstanze Klosterhalfen: Ich kann erst einmal beruhigen – die 10.000 Meter werde ich so schnell nicht wieder laufen (lacht). Ich denke, das braucht man einfach, wenn man in der Weltspitze mitlaufen will. Da muss man eine super schnelle 800 Meter-Zeit haben – das wird auch das Ziel für die nächsten Jahre sein – und zugleich die Ausdauer von oben mitbringen. Ich war immer schon sehr ausdauerstark, an der Schnelligkeit arbeiten wir weiter daran. Mir macht es einfach Spaß, die Geschwindigkeit zu spüren. Und auch das Laufen für sich.

In knapp einer Woche wollen Sie die nächste Bestmarke knacken. Beim 20. SWT-Flutlichtmeeting in Trier (17. September) gehen Sie über 2.000 Meter an den Start. Was war Ihre Intention dahinter?
Konstanze Klosterhalfen: Wir hatten die Überlegung noch ein schnelles Rennen zu laufen. Ich habe mich super gefreut, dass das in Trier möglich ist. Das ist ein schönes Meeting und ganz nah an zuhause dran. Ich bin jetzt mit jedem Rennen ein Stück näher an die Heimat rangekommen und meine ganze Familie kommt, meine Freunde kommen und auch meine Trainerin ist mit dabei.

Sie sprechen es bereits an: Seit April trainieren Sie unter Sonia O´Sullivan, einst selbst eine international sehr erfolgreiche Langstreckenläuferin und mit reichlich Edelmetall dekoriert. Wie ist das Arbeiten mit ihr als Co-Trainerin?
Konstanze Klosterhalfen: Das ist etwas ganz Besonderes. Sie ist eine lebende Legende und es ist noch einmal etwas ganz Anderes, wenn man weiß, dass diejenige das alles schon einmal selbst mitgemacht hat. Es macht super viel Spaß mit ihr zu trainieren. Aber auch jetzt bei meinem Europa-Trip waren wir die ganze Zeit zusammen und ich bin ihr für ihren Input sehr dankbar.

Wie wirkt sich das auf die Arbeit mit Ihrem Headcoach Pete Julian aus?
Konstanze Klosterhalfen: Mit ihm habe ich vor jedem Rennen noch den abendlichen Call in die USA. Ich denke, das ist eine sehr gute Mischung, die neue Trainerin und Pete dann in den USA. Er steuert das von dort aus.

Trotz der wenigen Wettkämpfe in dieser Saison haben Sie bereits wieder eine gute Form auf die Bahn gebracht. Auch beim ISTAF in Berlin stand am Ende eine Saisonbestleistung. Wie groß ist die Vorfreude auf das nächste Jahr, für das mit EM und WM gleich zwei Höhepunkte im Kalender stehen?
Konstanze Klosterhalfen: Ich kann es gar nicht erwarten, endlich wieder das Gefühl zu haben auf der Schlussgeraden noch einmal beschleunigen zu können und an der ein oder anderen Athletin vorbeigehen zu können. Das macht dann natürlich noch einmal mehr Spaß. Eine Saisonbestleistung ist auf jeden Fall etwas, worauf sich aufbauen lässt.

Gibt es auch schon konkrete Zielsetzungen für 2022?
Konstanze Klosterhalfen: Das größte Ziel für die nächsten Jahre ist es, gesund zu bleiben. Dann kommt der Rest von alleine.

Gibt es dafür auch schon einen Fahrplan? Werden Sie eine Hallensaison bestreiten?
Konstanze Klosterhalfen: Aktuell haben wir noch nicht so viel geplant, erst einmal geht es zu meiner Familie. Da freue ich mich sehr darauf. Aber eine Hallensaison ist gut möglich. Einfach, weil ich die letzten Jahre nicht so viele Rennen hatte.
(Quelle: Leichtathletik.de)

15.09. "Endlich echte Wettkämpfe!" - mit pulsschlag in den Lauf-Herbst
Mit dem Altstadtlauf im August und dem Stadionlauf am vergangenen Sonntag ist die Kölner Sportagentur pulsschlag mit zwei Events erfolgreich aus dem "Corona-Lock-Run" in den Rest des Laufjahres gestartet. Jetzt stehen mit dem BusinessLauf Leverkusen (1. Oktober), der "Herbst-Edition" beim GVG-Frühlingslauf Frechen (17. Oktober) und dem Halloween-Run Köln in Rodenkirchen (31. Oktober) drei weitere Highlights im Sportkalender der regionalen Running-Community.
 
"In den letzten Wochen haben wir gezeigt, dass wir mit ganz viel Kreativität Laufevents veranstalten können. Endlich können wir wieder echte Wettkämpfe mit Startschüssen und vermessenen Strecken präsentieren", freut sich Holger Wesseln, der mit seiner Agentur pulsschlag gegen die Corona-Krise im Veranstaltungssektor ankämpft und die regionale Laufgemeinschaft wieder auf die Strecken bringen will. "Wir laden alle sportbegeisterten Bürgerinnen und Bürger ein, bei unseren drei Events im Herbst dabei zu sein. Mit einer frühen Anmeldung sorgen alle für eine bessere Planungssicherheit und geben uns die Möglichkeit, das Beste bei dem Lauf aus dem "Corona-Lock-Run" zu machen."
 
Anmelden ohne Risiko in Leverkusen, Frechen und Rodenkirchen
Eine Anmeldung bei den drei Läufen birgt für die Starterinnen und Starter kein Risiko. Sollten die Läufe Corona-bedingt doch kurzfristig abgesagt werden müssen, bietet die Agentur pulsschlag verschiedene transparente Möglichkeiten an, damit das Startgeld nicht verfällt oder zurückgezahlt werden kann.
 
Den Start in die Herbst-Trilogie macht am 1. Oktober der "BusinessLauf Leverkusen". An dem Freitagabend gehen nicht nur Kollegen, Mitarbeiter und Vorgesetzte auf die Laufstrecke rund um die BayArena. Auch Einzel- und Teamstarter sowie Freunde, Familien und Kinder sind herzlich eingeladen, wenn der TSV Bayer 04 Leverkusen gemeinsam mit pulsschlag für einen unvergesslichen Laufabend sorgen wird.        www.businesslauf-leverkusen.de
 
Der Startschuss zum zweiten Lauf der Dreier-Serie fällt am 17. Oktober in Frechen. Mit einer Herbst-Edition lockt pulsschlag am Sonntagmorgen gemeinsam mit der TS Frechen die alljährlichen "Frühlingsläufer" in die Töpferstadt vor die westlichen Toren Kölns. Sportliches Highlight des "GVG-Frühlingslauf Frechen" ist die Bergwertung am Herbertskaul bei der alljährlich die besten Kletterinnen und Kletterer gekürt werden.
www.frechener-fruehlingslauf.de
 
Das Finale der Herbst-Trilogie bildet am 31. Oktober der Halloween-Run Köln in Rodenkirchen. Der Lauf durch den Forstbotanischen Garten, den pulsschlag gemeinsam mit der Triathlonabteilung des TV Rodenkirchen 1898 e.V. durchführt, ist ein Event für alle, die gerne laufen, die Spaß am Verkleiden haben und gerne eine Veranstaltung und eine Laufstrecken mit besonderer Atmosphäre mögen. Freuen dürfen sich an dem Sonntagnachmittag Ende Oktober Groß und Klein auf ein gruseliges Rahmenprogramm.
www.halloweenrun-koeln.de
(Mitteilung: Pulsschlag für Laufen im Rheinland)

14.09. Gold und Bronze für das LAZ Puma bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften
Bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in der Leichtathletik im hessischen Baunatal konnten das LAZ Puma mit Gold und Silber überzeugen. Irmgard Weiss siegte in der W 65 im Speerwurf mit 25,06 m und belegte im 400 m Lauf in 1:27,67 min. Platz Vier. Teamkollegin Annette Weiss sicherte sich in der W 50 über 1500 m in 5:41,70 min. Platz Drei. Somit war die Reise nach Baunatal in Parkstadion für die Athletinnen ein voller Erfolg.
(Mitteilung: LAZ Puma Rhein-Sieg für Laufen im Rheinland)

13.09. LAZér überzeugten auf ganzer Linie
Weilerswist.
Der 31. Ville Lauf im Naturpark Rheinland des Lauf-Club Weilerswist  wurde für die Aktiven des LAZ Puma Rhein-Sieg ein voller Erfolg. Auf der anspruchsvollen 10 km Strecke im Naturpark zeigten die Läufer und Läuferin einmal mehr ihre gute Form. Als Gesamt Zweiter unterstich Luke Kelly (LAZ) in 35:25 min. seine gute Form hinter dem Sieger Maciek Miereczko (VFB Erftstadt) 35:12 min. Ahmed Yahya (LAZ) kam als 4. in 37:26 min. ins Ziel. Sonja Vernikov (LAZ) siegte bei den Frauen unangefochten in 38:17 min. vor Dorothea Wölfl vom IfL Hof (44:18). Fazit: Nicht nur das der Gewinn der Veranstaltung den Flutopfern zu gute kommt, war es eine hervorragende Werbung für den Laufsport.
(Mitteilung: LAZ für Laufen im Rheinland)

12.09. Crosslauf Challenge 2021 im Rahmen des Spiel- und Sportfestes „Meckenheim vereint“
Meckenheim.
Viele Sportveranstaltungen in diesem Jahr mussten abgesagt werden. Umso mehr freut sich die Leichtathletikabteilung des MSV Meckenheim, am 19. September im Rahmen des Spiel- und Sportfestes „Meckenheim vereint“ einen Crosslauf anbieten zu können. Start und Ziel ist auf der Finnenbahn in Meckenheim, 630 m beträgt die Distanz, die als Einzelzeitrennen zu laufen ist. Die gesamte Streckenführung ist durch Absperrband gekennzeichnet.
 
Um 14:01 Uhr erfolgt der erste Startschuss, der letzte um 16:30 Uhr. Startnummern werden vor Ort ausgegeben, günstig für den organisatorischen Ablauf ist eine Voranmeldung. Startgebühren werden keine erhoben. Die Ausschreibungen und Regularien sind zu finden auf der Homepage des MSV Meckenheim - Abteilung Leichtathletik.
 
Mit der Anmeldung verpflichten sich die Teilnehmer sowie Betreuer und Zuschauer zur Einhaltung des Hygienekonzeptes.
Für Fragen zur Veranstaltung wenden Sie sich bitte an leichtathletik@msv-meckenheim.de oder an die MSV-Geschäftsstelle unter geschaeftsstelle@msv-meckenheim.de
(Mitteilung: MSV Bonn für Laufen im Rheinland)

11.09. 31. Ville Lauf zu Gunsten der Lebenshilfe Weilerswist
Am 12. September möchte de Lauf-Club Weilerswist euch herzlichst zum 31. Ville Lauf im Naturpark Rheinland einladen. Auf Grund der Ereignisse der letzten Wochen gibt es ein paar kleine Änderungen. Unsere ursprüngliche Strecke hat ein wenig Schaden genommen. Deswegen wird es weder einen 5km Walk noch einen 5km Lauf geben. Aber die 10km Strecke ist wunderschön und kann und sollte in vollen Zügen genossen werden. Aber viel wichtiger ist die Änderung, dass wir uns dazu entschieden haben diesen Tag statt finden zu lassen und ihn zu Gunsten der Lebenshilfe in Weilerswist  durchzuführen.
https://www.lc-weilerswist.de/seite/536872/31.-ville-lauf-zu-gunsten-der-lebenshilfe-weilerswist.html

10.09. 19. Volksbank-Münster-Marathon
Ein Fest der Hoffnung mit mehr als 2100 Aktiven

Fast überall steigen die Inzidenzwerte. Dennoch findet am Sonntag der 19. Volksbank-Münster-Marathon statt. Mit strengen Hygieneauflagen und diversen Einschränkungen. Gut 2100 Aktive haben gemeldet, dazu gesellen sich 5800 Sportlerinnen und Sportler aus 1450 Staffeln.

Unter strengen Hygieneauflagen und mit vielen Einschränkungen werden sich mehr als 2100 geimpfte, genesene oder getestete Ausdauerrecken um 9 Uhr in der Frühe der besonderen Herausforderung stellen. Alles andere als selbstverständlich in Zeiten einer Pandemie, die vielerorts die Veranstalter großer Lauf-Events wie in Köln, Düsseldorf oder Frankfurt in die Knie zwingt.

Kenianer Samuel Lomoi ist Anwärter auf den Sieg
Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers – heißt es so schön. Und das wollen die „Macher“ um Chef-Organisator Michael Brinkmann nach der coronabedingten Absage 2020 wieder entfachen. Gleichzeitig dient das Event als Testballon für den Sparkassen-Münsterland-Giro, der am 3. Oktober durch die Region rollen soll. Im Bereich vom Prinzipalmarkt bis zum Aegidiimarkt sind 4000 Zuschauer im Rahmen der 3G-Regel zugelassen. Wenn die Läuferinnen und Läufer auf die Zielgerade einbiegen, den ersten Fuß mit Blick auf die Lambertikirche auf den roten Teppich setzen, ist das jener Moment, in dem der Körper unter tosendem Applaus des Publikums Glückshormone ausschüttet, eine Art rauschartige Euphorie entfacht. Gänsehaut inklusive. Das zieht!

„Deine Best(e) Zeit“ – das ist das Motto 2021. Und Triebkraft für schnelle deutsche Athletinnen und Athleten, an hohe Preisgelder heranzukommen. Es wurden explizit keine Eliteläufer vom Ausrichter eingeladen. Gemeldet hat indes der Kenianer Samuel Lomoi, Bestzeit: 2:12:20 Stunden. Er ist ein ganz heißer Anwärter auf den Sieg. Der Streckenrekord von Justus Kiprotich (Kenia) aus dem Jahr 2018 (2:09:28 Stunden) dürfte indes unangetastet bleiben.

Mehr als 25 Nationen entsenden Teilnehmende
Ganz vorne wird auch der deutsche Seriensieger Elias Sansar (TuS Eintracht Bielefeld) erwartet. Möglich, dass er sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Raoul Jankowski vom Braunschweiger Laufclub liefert – die Top-Zeiten der beiden liegen zwischen 2:21:03 und 2:21:49 Stunden. Bei den Frauen sind die Kenianerinnen Monica Cheruto (2:41:13) und Sophy Jepchirchir, die erstmals in Europa läuft, favorisiert (2:41:20).

Münster begrüßt am Sonntag die Welt. Auch dieser Slogan passt. Zusagen gibt es aus Brasilien, Ecuador, Hongkong, Thailand oder den USA. Weit mehr als 25 Nationen entsenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Stadt. Darunter viele Novizen, die in der Corona-Krise auf den Geschmack gekommen sind. Sie alle werden laufen, so weit sie die Füße tragen. Im besten Fall 42,195 Kilometer.
(Quelle: Westfälische Nachrichten)

09.09. Kleines Elitefeld und nur Geimpfte: Ein besonderer Hamburg-Marathon
Nach mehrmaliger Verschiebung steigt am Sonntag in Hamburg der erste große City-Marathon 2021 in Deutschland - unter besonderen Bedingungen. Große internationale Namen sind nicht am Start und bei den Jedermännern dürfen nur Geimpfte mitlaufen.

Bei der 35. Auflage des Laufevents wird am Sonntag (ab 9 Uhr) nur ein kleines Elitefeld auf die alte Strecke quer durch die Hansestadt gehen. Lediglich fünf Männer und vier Frauen aus Äthiopien und Uganda stehen auf der Starterliste. Namhafte Athleten oder Athletinnen sind nicht darunter.

Cheforganisator Frank Thaleiser begründete dies am Donnerstag unter anderem damit, dass erst vor sechs Wochen klar gewesen sei, den seit April 2020 dreimal verschobenen Marathon stattfinden zu lassen. "Wir wollten da auch etwas probieren, dass wir Läufer und Läuferinnen hier haben, die bislang erst einen oder noch gar keinen Marathon gelaufen sind", sagte er.

Bürgermeister Tschentscher gibt den Startschuss
Gestartet wird der erste große deutsche Stadtmarathon des Jahres von Hamburgs Erstem Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD). Gemeldet sind insgesamt 5.157 Läuferinnen und Läufer. 2.417 davon wollen die volle Distanz über 42,195 Kilometer in Angriff nehmen, 1.668 die Halbmarathon-Strecke (Start 8 Uhr), 1.072 verteilen sich auf die Vierer-Teams in der Marathon-Staffel (9 Uhr).

Grote: "Haben dem Veranstalter einiges abverlangt"
Mitlaufen darf nur, wer vollständig geimpft ist. "Man kann es nicht allen recht machen. Wenn wir abgesagt hätten, dann hätten wir Prügel bekommen wie die Kollegen in Köln und Frankfurt", verteidigte Thaleiser die Entscheidung. Sportsenator Andy Grote ergänzte: "Wir wollten, dass der Marathon stattfindet. Dafür haben wir dem Veranstalter einiges abverlangt."

So sieht das Hygienekonzept unter anderem vor, dass der Start- und Zielbereich auf der Glacischaussee für Zuschauer gesperrt ist. An den Hotspots an der Strecke wiederum sollen Ordner darauf achten, dass die Zuschauer Abstände einhalten.
(Quelle: NDR)

08.09. Gleich zwei LVN Regio-Meisterschaften im Königsforst
Bergisch Gladbach.
Das Naturschutzgebiet Königsforst ist zum großen Teil auf der Kölner Seite des Waldes ziemlich flach. Abwechslungsreich-hügelig sind die meisten Wege auf dem Gebiet des Rhein-Bergischen-Kreises. Das TV Refrath running team organisiert gleich zwei Herbstläufe im Königsforst, den einen von Refrath und den anderen von Bensberg aus. In beide Laufveranstaltungen sind eine LVN-Regio-Meisterschaft integriert: über 10 km und der Marathondistanz über 42,2 km. Es werden jeweils Meisterin und Meister
in der Einzel- und Mannschaftswertung für Vereinsläufer mit einem DLV-Startpass gekürt.

Gesucht: 10 km Regio-Meister beim 35. Refrather Herbstlauf am 17. Oktober
Die schnellen und windgeschützten Wendepunktstrecken sind seit Laufgenerationen seit der früheren Refrather Winterlaufserie und seit 1986 beim Refrather Herbstlauf bekannt. Start und Ziel an der Schutzhütte „Am Dicken Stock“ liegen nahe der Lützerathstraße zwischen dem Autobahnanschluss der A4 Bergisch Gladbach-Frankenforst und Köln-Rath-Heumar. Neben dem 10 km Lauf bieten die Organisatoren vom TV Refrath running team auch die 5 km Distanz an. Beide Strecke sind natürlich DLV-vermessen und die Netto-Zeiten bestenlistenfähig. Die Sonntag-Startzeiten sind um 10.00 Uhr für die 5 km und um 11.00 Uhr für die 10 km Distanz.

Wer wird Regio-Marathon-Meister 2021 beim 47. Königsforst-Marathon am 7. November?
Die Anmeldezahlen für den 47. Königsforst-Marathon laufen gut. Für den HM sind bereits über 500 Läufer, für den Marathon fast 200 und für den neuen Köfo-Ultra fast 50 Läufer gemeldet. Auf dem welligen 2-Rundenkurs werden für 2021 die Regiomeister in der Königsdisziplin gesucht. Das die DLV-vermessene Strecke trotz einiger Höhenmeter schnell zu laufen ist, hat im Vorjahr Dominik Fabianowski vom ASV Köln bewiesen. In 2:24:39 std lief der 31jährige einen neuen Streckenrekord.

Für beide Läufe gibt es attraktive Auszeichnungen. Für die Top 6 im Gesamteinlauf stehen Holzstelen und wertige Sachpreise zur Verfügung. Die Gesamtsieger/innen dürfen sich über einen Laufschuh-Gutschein der Schweizer Marke ON freuen, der beim Partner Bunert – Der Kölner Laufladen einzulösen ist.

Meldungen sind für beide Läufe nur online bis zum Veranstaltungstag möglich. Die Hygiene- und Durchführungskonzepte werden ggfls. den aktuellen Vorgaben der Behörden auf 3G/2G angepasst. Die Startgebühren für den Refrather Herbstlauf werden erst in der Woche vor dem Termin abgebucht.

Infos – Ausschreibungen – Anmeldungen unter:
www.refrather-herbstlauf.de
www.koenigsforst-marathon.de
(Autor & Copyright: Jochen Baumhof für Laufen im Rheinland)

07.09. 1. Ahrtaler SolidAHRlauf für von der Flut betroffene Laufvereine im Ahrtal am 03. Oktober an der Bölinger Hubertushütte
Grafschaft.
Wir die Triathlonabteilung TuS Ahrweiler veranstalten "normalerweise" im Herbst seit 14 Jahren unseren Grafschafter Crossduathlon. In diesem Jahr ist leider vieles anders. Da wir der Läufergemeinschaft im Ahrtal sehr verbunden sind, möchten wir in diesem Jahr mit dem 1.Ahrtaler SolidAHRlauf ein Zeichen für die Solidarität der Laufgemeinschaft im Ahrtal setzen. Zusätzlich zum klassischen Volkslauf bieten wir mit den SolidAHR Spendenlauf (im Anschluss an den Volkslauf), auf einem 1000m Rundkurs für "Alle" die Möglichkeit für jede Runde laufend oder walkend zu spenden. Der Erlös der Veranstaltung geht solidarisch an alle Laufvereine und deren betroffenen Mitglieder im Ahrtal (SV Sinzig, LT Westum, TuS Ahrweiler, LT Grafschaft, Blau Gelb Dernau, Selbstläufer Altenahr, SV Hönningen)

Wir haben das Konzept dieser Veranstaltung auf Basis der Hygieneregeln vom 15.08. erstellt. Entscheidend sind aber die Regelungen am Tag der Veranstaltung. Es können sich also noch Änderungen ergeben (positiv als auch negativ). Wichtig ist vor allem, dass ihr euch bitte online anmeldet. Das gilt für den Spendenlauf und den Volkslauf. Wir können leider keine Nachmeldung vor Ort entgegennehmen. Falls sich aufgrund der Inzidenzen Lage hier etwas ändert, so werden wir das hier kommunizieren.

Für diese Veranstaltung haben wir auch extra ein T-Shirt "SolidAHRläufer" aufgelegt. Dieses Shirt kann bei der Anmeldung (bei Meldung 26.09.) für 20 EUR mit bestellt werden. Der Erlös aus dem Verkauf kommt auch wie alles aus diese Veranstaltung den Vereinen zugute. Ich hoffe auf eine tolle Veranstaltung, bitte bleibt weiterhin gesund und solidAHRrisch.
https://www.tus-ahrweiler-triathlon.de/crossduathlon-2?fbclid=IwAR3O30QWpSTNFEi3yFvoLOtbDLLk_yGQq6CrEQAceoyEykZi6liBHURiR60

(Mitteilung: Triathlon TuS Ahrweiler)

06.09. Ob virtuell oder real - Run of Colours ist für alle offen
Köln.
Am 18. September 2021 steigt im Rheinauhafen Köln die 13. Auflage des Benefizlaufs Run of Colours zugunsten der Aidshilfe. Nachdem die Lebenshaus-Stiftung im letzten Jahr als Veranstalter einer der wenigen Läufe in Köln den Lauf 2020 unter strengen Hygiene-Auflagen im Rheinauhafen durchführen konnte, sind die Bedingungen in diesem Jahr schon fast wieder normal. Lediglich die Anwendung der 3G-Regel kommt zum Tragen. Bei der Startunterlagenausgabe muss der Nachweis erbracht werden. Um 12:30 Uhr werden die Läufer und Walker auf die 5 km lange Strecke geschickt. Um 13:30 Uhr fällt der Startschuss für den 10-km-Lauf, ehe um 15:30 Uhr erstmals der Staffellauf im Rahmen des Run of Colours stattfinden wird. Eine Staffel besteht aus drei Läufern mit je mindestens einer Runde. Das Team muss sich die Strecke von 16,8 km untereinander aufteilen. Eine Runde geht über 2,8 km und jede Staffel muss einen individuellen Staffelstab mitbringen, der dann von Läufer zu Läufer überreicht wird.
 
Run of Colours wird international
Als Ergänzung wird es in diesem Jahr auch die Möglichkeit geben, virtuell am Run teilzunehmen. Der Run of Colours wird somit international. Für alle, die am Samstag, den 18. September 2021, schon verplant oder nicht in Köln sind, gibt es die Möglichkeit, die Aidshilfe Köln dennoch mit einer Laufteilnahme zu unterstützen! Ob ganz privat oder in kleinen, vertrauten Laufgruppen, auf der ganzen Welt, alles ist möglich. Dafür ist Donnerstag bis Sonntag Zeit (16. - 19. September). Man kann 5 km laufen oder walken, 10 km laufen oder 20 km mit dem Rad fahren. Ein Startplatz kostet 15 Euro.

"Wir wollten allen eine Möglichkeit bieten, am Run of Colours in irgendeiner Weise mitzumachen, deswegen der virtuelle Lauf und auch die Fahrradvariante. Der Run of Colours ist ein wichtiger Finanzierungsbaustein der Aidshilfe Köln. Und aufgrund unseres Umzuges und Corona fehlen der Aidshilfe 500.000 Euro, so dass jeder zusätzliche Euro hilft", so der Geschäftsführer der Lebenshaus-Stiftung Erik Sauer.

Die Anmeldung wird am 12. September 2021 geschlossen
Personalisierte Startnummern sind nur bis zu diesem Tag möglich. Am Lauftag selbst ist eine Vor-Ort-Nachmeldung noch bis zu einer halben Stunde vor dem jeweiligen Lauf problemlos am Nachmelde-Stand möglich. Für 23 Euro können sich alle Kurzentschlossenen nachmelden. Ummeldungen bezüglich der Distanz sind auch noch am 18. September möglich. Die Ummelde-Gebühr beträgt 5 Euro.      www.runofcolours.de
(Autor & Copyright: Erik Sauer für Laufen im Rheinland)

05.09. Topleistungen bei Topbedingen in Bergisch Gladbach
Bergisch Gladbach.
Der dritte und letzte Tag der Bahnlaufserie des TV Herkenrath in Bergisch Gladbach wurde für die LAZ Puma Rhein-Sieg Athleten ein voller Erfolg. Mit zahlreichen neuen persönlichen Bestzeiten stürmten vor allem die Frauen in die Deutsche Bestenliste.

Bei hervorragenden Wetterbedingen lief die 19 Jahre junge Sonja Vernikov in einem berherzenden Rennen über die 10000m in 34:48,56 min. nicht nur zum ersten mal unter 35 Minuten, sondern auch auf Platz 5 der Deutschen Bestenliste der U23. Zudem unterbot sie den Kaderrichtwert für den Bundeskader.

Auch Celine Schneider die, die 10000 m mit ihren 16 Jahren in Angriff nahm stellte in 39:12,48 min, eine neue Bestzeit und LAZ Rekord für die U18 auf. Mit dieser Leistung belegt Celine zur Zeit Platz 2 der DLV Bestenliste für die U20! Nele Siebert (LAZ) schlug sich in ihrem ersten 10000 m Rennen auf der Bahn prächtig und schrammte in 40:07,13 min. denkbar knapp an der 40 Minuten Grenze vorbei.

Frederik Ortmann (LAZ 33:43,23 min.) als 11., Torsten Graw (LAZ 33:50,03 min.)als 12., Christian Beelitz (LAZ 34:39,00 min.) als 17. und Luke Kelly (LAZ 34:39,70 min.) als 18. liefen starke Rennen und steigerten sich.

Im 1500 Rennen konnte Mittelstrecker und Trainer Lucas Hemkes (LAZ) die Schallmauer von 4:00 Minuten unterbieten. In hervorragenden 3:58,94 min. belegte er Platz 2. Eliah Rieck (LAZ) steigerte sich auf 4:06,58 min. und blieb um fast 7 Sekunden unter der Norm für die Deutschen U18 Meisterschaften. Lukas Hennes (LAZ) lief an seinem Geburtstag als 4. der U20 in 4:28,58 min. ebenfalls Bestzeit.

Im Schülerlauf über 800 m wurde Marcel Böttcher (LAZ) in 2:21,88 min. 3. und und Simon Betz (LAZ) 5. in 2:25,46 min., Jan Vernikov (LAZ) als Sieger der M13 rundete das gute Bild des Nachwuchskaders des LAZ ab.
(Mitteilung: LAZ Puma Rhein-Sieg für Laufen im Rheinland)

04.09. 3. Bonner Nikolauslauf am 12. Dezember 2021
Anmeldung gestartet – 2G-Regelung für die Teilnahme
Bonn.
Am 12. Dezember startet in der Bonner Rheinaue der 3. Bonner Nikolauslauf. Unter dem Motto „Ein Lauf. Zwei Rennen.“ können alle Läufer auf einem Rundkurs Strecken von 3,4 km, 6,7 km oder 10 km durch die Bonner Rheinaue zurücklegen.

Der „SpeedRun“ wendet sich an alle jene Athleten die fix 10 km laufen wollen und es gerne etwas schneller angehen lassen. Der „Sprint“ über 3 Runden startet als erstes Rennen um 13:00 Uhr.

Um 14:30 Uhr erfolgt bei weihnachtlichen Klängen dann der Start zum „FunRun“. Alle Teilnehmer gehen gemeinsam auf den 3,3 km langen Rundkurs. Dort können sie noch unterwegs entscheiden, welche Strecke sie in Angriff nehmen wollen und ob sie nach einer Runde (3,4 km), zwei Runden (6,7 km) oder nach drei Runden (10 km) ins Ziel laufen. Motivierte Teilnehmer/innen laufen einfach weiter und hängen nach der ersten oder zweiten Runde noch eine Runde dran.

2G-Regel als Voraussetzung für die Teilnahme
„Corona-bedingt wenden wir für den Bonner Nikolauslauf in diesem Jahr die „2G-Regel“ an. Eine Teilnahme ist damit nur für Geimpfte und Genesene möglich. Unser Fokus liegt darauf für alle Beteiligten ein Höchstmaß an Sicherheit herzustellen, um endlich wieder eine Laufveranstaltung durchführen zu können. Zum Schutz der Kinder verzichten wir in diesem Jahr auch auf die Durchführung des „Nikoläuschenlaufs“ für Grundschulkinder“, erklärt Vereinsvorstand Holger Schwan zu den neuen Regeln.

Auch in diesem Jahr läuft der gute Zweck beim Bonner Nikolauslauf mit. Pro Teilnehmer/in spendet Bonn läuft! e.V. zwei Euro an Bunter Kreis Rheinland e.V., der mit großem Engagement chronisch-, krebs- und schwerkranke Kinder und Jugendliche sowie Frühgeborene und ihre Familien unterstützt.

Alle Läufer können sich noch bis zum 08.12.2021 unter www.bonner-nikolauslauf.de anmelden.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

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(Mitteilung: Laufen-im-Rheinland)