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Buch-Tipp: Laufen in Bonn und Umgebung
Laufen-im-Rheinland präsentiert das Buch vom Läufer für Läufer

Knapp 300 Seiten Laufgeschichte und Laufgeschichten aus der Region. Vom ersten Bonner Volkslauf bis zum Deutsche Post Marathon 2017. Das Buch gibt einen Einblick in die Entwicklung der Laufbewegung von rund 100 Veranstaltungen die es in fünf Jahrzehnten gab und gibt. Portraits herausragender Athleten von Uhlemann bis Klosterhalfen. Siegerlisten aller Volksläufe und vieles mehr. Eine Zusammenstellung die es in der Form noch nie gab, nicht nur für (Lauf)Nostalgiker.

Veranstaltungs-Vorschau:

Bis mindestens Ostern finden keine Laufveranstaltungen statt!

Aktuelle Meldungen aus dem Rheinland

04.03. Wer wird GA-Sportler des Monats Februar?
Jetzt für Konstanze Klosterhalfen und/oder Majtie Kolberg abstimmen
Bonn.
Wir suchen wieder den GA-Sportler des Monats. Nominiert für ihre Leistungen im Februar sind Konstanze Klosterhalfen, Majtie Kolberg, Chris Babb und Dario Schumacher.

Normalerweise halten gute Vorsätze für das neue Jahr nur ein paar Wochen. Spätestens nach zwei Monaten scheitern die meisten bereits. Die gesteckten Ziele scheinen zu hoch, der Weg dahin zu beschwerlich. Vier Sportler aus der Region haben im vergangenen Monat allerdings bewiesen, dass sich Disziplin und Durchhalten auszahlen: Fußballspieler Dario Schumacher schoss den Bonner SC zum wichtigen Sieg im Kellerduell, Basketballer Chris Babb ist für den Aufschwung der Telekom Baskets mitverantwortlich, Top-Läuferin Konstanze Klosterhalfen knackte nach Verletzungsproblemen den deutschen Rekord über 10 000 Meter und 800-Meter-Spezialistin Majtie Kolberg holte Bronze bei den nationalen Titelkämpfen in der Halle.

Dank dieser Ergebnisse hat sich das Quartett für die Wahl zum GA-Sportler des Monats Februar qualifiziert. Aufgrund des Lockdowns und der geringen Anzahl an Wettkämpfen schickt der GA in diesem Monat nur vier statt der üblichen fünf Athleten ins Rennen um den Titel. Bis zum kommenden Montag, 8. März, 24 Uhr, haben die GA-Leser unter ga.de/sportlerwahl nun die Chance, für ihren Kandidaten abzustimmen.

Im vergangenen Jahr plagte Konstanze Klosterhalfen eine Überlastungsreaktion im Beckenbereich, die Läuferin aus Königswinter-Bockeroth musste Wettkämpfe absagen. Pünktlich zum neuen Jahr präsentiert sich die 24-Jährige aber wieder in Topform. Bei ihrer Premiere über 10 000 Meter brach sie nun den 30 Jahre alten deutschen Rekord von Kathrin Ullrich. Bei dem Rennen im texanischen Austin kam Klosterhalfen nach 31:01,71 Minuten nicht nur als Siegerin ins Ziel, sondern schaffte damit auch locker die Olympia-Norm.

Einen persönlichen Rekord auf der Laufbahn feierte auch Majtie Kolberg im Februar. Mit einer neuen persönlichen Hallenbestleistung sicherte sich die 21-Jährige die Bronzemedaille über 800 Meter bei den deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund. Die Läuferin von der LG Kreis Ahrweiler kam nach 2:04,35 Minuten ins Ziel und ließ sogar die Favoritin und mehrmalige deutsche Meisterin Christina Hering aus München hinter sich.

Hier gehts zur Abstimmung:
https://ga.de/sport/ga-sportlerwahl/#sportlerform

03.03. Offener Brief an Kanzlerin: Höchste Zeit, dem Sport eine Perspektive zu geben
Der organisierte Sport in Deutschland fordert die schrittweise Wiederaufnahme des Vereinssports gemäß des Öffnungsplans der Sportministerkonferenz der Länder. Das ist einem Offenen Brief zu entnehmen, der am Dienstag an Bundeskanzlerin Angela Merkel ging.

In einem Offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat der organisierte Sport vor dem Corona-Gipfel am Mittwoch mit den Ministerpräsidenten ein Ende des Stillstandes in der Pandemie angemahnt. "Nach unserer Überzeugung ist es nun höchste Zeit dafür, dem vereinsbasierten Sport, den 'sozialen Tankstellen' unserer Gesellschaft, endlich wieder eine Perspektive zu geben", heißt es in dem Schreiben vom Dienstag.

Die Vereine und Landessportbünde würden über deutliche Mitgliederverluste und eine täglich abnehmende Zahl der ehrenamtlich Engagierten berichten. "Und nicht zuletzt muss unsere Gesellschaft auf die positiven gesundheitlichen Effekte von Sport unter Anleitung und in der Gruppe verzichten", heißt es weiter in dem Brief, der auch an den Vorsitzenden der Ministerpräsidentenkonferenz, den Berliner Bürgermeister Michael Müller (SPD) adressiert ist. "Die negativen Auswirkungen von mangelnder Bewegung und Lebensfreude durch gemeinschaftliches Training sind insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, aber auch bei Senioren, deutlich sichtbar."

Mit dem auf den Leitplanken des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) fußenden Öffnungsplan der Sportministerkonferenz der Länder, der schrittweise den Vereinssport wieder zugänglich macht, liege ein klarer Fahrplan vor. "Der organisierte Sport hat die klare Erwartungshaltung, dass sie diesen Plan nun auch zeitnah ins Werk setzen und damit die Potenziale des Sports bei der Überwindung der Pandemie freisetzen", schreiben die durch DOSB-Präsident Alfons Hörmann angeführten Vertreter des Sports.
https://www.leichtathletik.de/fileadmin/user_upload/11_Verband/2021-03-02_Offener_Brief_des_organisierten_Sports.pdf
(Quelle: dpa)

02.03. RUN GREEN - RUN VIRTUAL
der virtuelle Startschuss fällt am Montag 1. Mär
z
RUN GREEN RUN VIRTUAL  -  der virtuelle Königsforst-Marathon
Für alle Laufbegeisterten landauf-landab, die nicht auf den realen Königsforst-Marathon am 7. November warten können, startet ab 1. März wie geplant die virtuelle Variante des Laufklassikers.

Den ganzen Monat könnt ihr neben der HM und Marathonstrecke auch mit einem 5 km oder 10 km Lauf, und das nicht nur im Rheinland, die neue Finisher-Medaille erlaufen.

Wir wissen von vielen begeisterten Köfo-M- Fans: Diese Sammlerstücke sind sehr begehrt. Also, was hält euch ab, mit dem „RUN GREEN - Spirit“ und voller Vorfreude in den Frühling zu starten?

Download-Service für noch mehr RUN GREEN - Feeling
Als besonderen Service stellen wir euch mehrere Strecken im Königsforst als GPX.Datei zur Verfügung.

Die historische Königsforst-Marathonstrecke von 1973 und der aktuelle HM-Rundkurs sowie eine Auswahl alter und neuer Köfo-M-Strecken und die Strecken des Refrather Herbstlaufes, sogar mit Höhenprofil.

Hier werden auch 5 und 10 km Läufer fündig. Auf der Kölner Laufhomepage Meddendrin findet ihr den Link zum Glück: www.meddendren.de/gpx-koefo

Das bekommst du für dein Startgeld
Im Startgeld von 12 Euro ist die edle Finishermedaille mit neuem Vogelmotiv inkl. Versand bereits mit drin. Alle Teilnehmer*innen erhalten eine personalisierte Startnummer und eine Schmuckurkunde.

Für alle Distanzen gibt es eine Ergebnisliste und eine besondere AK-Wertung. Mit dem „Agegroup-Calculator“ wird eine AK-Ergebnisliste anhand des Geburtsjahres generiert.

Du willst mehr? - Überraschungspaket für alle, die 78288 Meter schaffen
Es gab sie immer schon, die positiv-laufverrückten Kilometerfresser und Sauerstoffjunkies. Für diese  Spezies haben wir ein Überraschungspaket:

Wir wollen alle 4-fach Teilnehmer*innen belohnen, die 5 km, 10 km, den Halbmarathon und zur Krönung einen Marathonlauf laufen, tracken und hochladen.

Ihr habt ja einen ganzen Monat Zeit, insgesamt 78288 Meter mit Köfo-Marathon-Feeling zu laufen. Wer das schafft, erhält mit der 2021er Finisher-Medaille zusätzlich

ein wertiges Belohnungspäckchen mit Köfo-Laufshirt / Schlauchtuch und weiteren Überraschungen frei Haus.

Also: Jetzt schnell anmelden und vom 1. bis 31. März rennen und tracken. Natürlich ist es möglich sich bis zum letzten Tag anzumelden … auch für mehrere Strecken.

Die Besten dürfen sich über wertige Sachpreise freuen. Alle Infos und die Online-Anmeldung unter:  www.koenigsforst-marathon.de
(Autor & Copyright: Jochen Baumhof für Laufen im Rheinland)

01.03. Keine Laufveranstaltungen bis Ostern im Rheinland
Die Corona-Pandemie hat auch den Laufsport fest im Griff. Fast täglich kommt es zu Absagen oder Veränderungen im Veranstaltungskalender. Da im März defintiv kein Lauf stattfinden wird, bleibt die vage Hoffnung auf den April, der mit zahlreichen Osterläufen beginnt. Laufen im Rheinland gibt einen aktuellen Überblick:

März 2021:

06.03. 34. Bad Godesberger Frühjahrslauf - 10.50 Uhr BN (Abgesagt)
Strecken: 1 / 5 / 10 km
https://www.lav-bad-godesberg.de/

07.03. 7. Selfkantlauf in Gangelt - Uhr HS (Abgesagt)
www.selfkantlauf.de

07.03.
40. Straßenlauf "Rund um das Bayerkreuz" - 09.00 Uhr LEV (Abgesagt)
Strecken: 5/10 km AK/U20/18/16/14; 1 km U12
http://www.tsvbayer04-leichtathletik.de/veranstaltungen/strassenlauf/

07.03. 7. Belgenbach-Trail Monschau-Eifel Extrem - 11.30 Uhr AC (Neuer Termin: 18.04.)
Strecken: 5,7 / 10 km
www.tv-konzen-run-walk.de

07.03.
37. Winterlaufserie des LSV Porz 3. Lauf - 10.00 Uhr K (Abgesagt)
Strecken: 5/10 km AK/U20/18; 1/5/10 km Jugend; 5 km Walking
www.helmuturbach.de

13.03.
48. Ahruferlauf in Altenahr - 15.00 Uhr AW (Abgesagt)
Strecken: 16 km
http://www.tus-ahrweiler-triathlon.de/

13.03. Rodenkirchen LÄUFT - 10.30 Uhr K (Neuer Termin: 15.05.)
Strecken: 0,5 / 1,5 / 5 / 10 km
www.rodenkirchen-laeuft.de

14.03.
16. GVG Donatuslauf in Erftstadt-Liblar - 10.00 Uhr BM (Abgesagt)
Strecken: 1,2 / 5 / 10 km - 1. Lauf zum GVG-LaufCup / 21,1 km
www.donatuslauf.de

19.03. 7. Nachtlauf Rund um den Fühlinger See in Köln - 20.00 Uhr K (Abgesagt)
Strecken: 7,5 km
www.llg80.de

21.03. 47. Königsforst Marathon - 09.30 Uhr GL (Neuer Termin: 07.11.)
Strecken: 5/10/21,1/42,195 km AK/U20/18; 1/5/10 km U16/14; 1/5 km U12
www.koenigsforst-marathon.de

21.03.
11. Kölner Frühlingslauf - 10.00 Uhr K (Abgesagt)
Strecken: 3,2 / 6,5 / 10 km
www.koelner-fruehlingslauf.de

21.03. 50. Eschweiler VL - 09.50 Uhr AC (Neuer Termin: 26.09.)
Strecken: 0,3 / 0,6 / 4 / 10 / 21,1 km
http://www.LSG-Eschweiler.de

28.03. 3. Basteilauf Köln - 10.00 Uhr K (Abgesagt)
Strecken: 1 / 2,2 / 5 / 10 km
https://koeln-marathon.de/basteilauf/

28.02. Konstanze Klosterhalfen bricht zum Saisonauftakt deutschen Rekord
Im Juli vergangenen Jahres absolvierte Konstanze Klosterhalfen ihr letztes Rennen. Am Samstag kehrte die 24-Jährige nun in den USA auf die Laufbahn zurück. Und wie: In 31:01,71 Minuten verbesserte sie den 30 Jahre alten deutschen Rekord über 10.000 Meter und sorgte damit gleich zum Saisonauftakt für einen Paukenschlag.

Es war ein Saisonauftakt nach Maß. Beim Freiluft-Meeting „The Texas Qualifier" im texanischen Austin (USA) machte Konstanze Klosterhalfen (TSV Bayer 04 Leverkusen) in der Nacht von Samstag auf Sonntag deutscher Zeit schnell klar, dass der Sieg an diesem Abend nur über sie gehen sollte. Die 24-Jährige überrundete bei schwülen Temperaturen sämtliche Läuferinnen im Feld, erhöhte zur zweiten Hälfte des Rennens das Tempo und kam schließlich nach 31:01,71 Minuten ins Ziel. Es war ihr erstes Rennen über 10.000 Meter überhaupt.

Damit verbesserte sie den aus dem Jahr 1991 stammenden deutschen Rekord über 10.000 Meter um knapp zwei Sekunden. Damals war es Kathrin Ullrich (SC Berlin) gewesen, die in Frankfurt 31:03,62 Minuten gelaufen war. Konstanze Klosterhalfen unterbot mit ihrer Leistung gleichzeitig auch die Norm (31:25,00 min) für die Olympischen Spiele in Tokio (Japan) deutlich.

„Ich kann's nicht glauben. Ich bin vorher nie die 10 000 Meter gerannt und war ein bisschen nervös wegen der Länge des Rennens. Ich bin sehr glücklich und überwältigt. Während des Rennens hatte ich Angst, dass ich das Tempo nicht halten könnte und ich Hunger bekomme. Der Wind hat etwas gestört und ich habe gehofft, dass sie schneller Musik spielen, damit ich auch schneller werde", sagte Konstanze Klosterhalfen im Anschluss an ihr Rennen der Deutschen Presse-Agentur. Der Lauf von Konstanze Klosterhalfen zum deutschen Rekord kann auf YouTube (ab etwa 2:52:00 Stunden) angesehen werden.

Amos Bartelsmeyer mit starkem Schlussspurt
Im vergangenen Jahr musste Konstanze Klosterhalfen die Saison wegen einer Überlastungsreaktion im Beckenbereich vorzeitig beenden. Nun zeigte sie einmal mehr, dass sie bereits früh in der Saison in absoluter Top-Verfassung ist. Auf Platz zwei folgte in Austin die US-Amerikanerin Keira D'Amato, die das Ziel nach 32:16,82 Minuten erreichte. Die Äthiopierin Biruktayit Degefa belegte Rang drei (32:19.31 min). Erst vergangene Woche war Klosterhalfen in der jüngsten Folge des DLV-Podcasts #TrueAthletes – True Talk zu Gast. Darin sagte sie im Hinblick auf 2021: „ Das Hauptziel ist, gesund zu bleiben."

Am zweitägigen Meeting „The Texas Qualifier“, dessen erster Tag bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag stattgefunden hatte, waren weitere deutsche Athleten am Start. Der in den USA aufgewachsene und trainierende Amos Bartelsmeyer (Eintracht Frankfurt) blieb über 1.500 Meter in 3:37,01 Minuten weniger als eine Sekunde über seiner Bestzeit. Mit einem starken Schlussspurt konnte er sich dabei auf der Zielgeraden von Rang zwei noch auf den dritten Platz vorkämpfen. Es gewann Justyn Knight (USA) in 3:36,02 Minuten.

Maximilian Thorwirth (SFD 75 Düsseldorf-Süd) belegte über 5.000 Meter beim Sieg von Mason Ferlic (USA; 13:25,92 min) in 13:53,35 Minuten den siebten Platz. Johannes Motschmann (SCC Berlin), am vergangenen Wochenende Sechsplatzierter bei der Hallen-DM in Dortmund über 3.000 Meter, stieg über 10.000 Meter nach etwa zwei Dritteln des Rennens aus. Es gewann der US-Amerikaner Sid Vaughn in 28:39,37 Minuten.
(Quelle: Leichtathletik.de)

27.02. 45. Osterlauf auf der Erpeler Ley in diesem Jahr als virtueller Lauf - Zeitraum 20. März – 11. April 2021
Erste Veranstaltung des Rhein-Westerwald 10km-Laufcups

Liebe Freunde des Osterlaufs, liebe Läuferinnen und Läufer,
der traditionelle Osterlauf kann in diesem Jahr aufgrund der Corona Krise nur als virtueller Lauf stattfinden. Unser Konzept sieht wie folgt aus: Start/Ziel wie bisher am Friedenskreuz auf dem Plateau der Erpeler Ley. Die Strecke ist vom 20. März – 11. April 2021 ausgeschildert (rote Markierung).
1.575 m – 1 große Waldrunde (M/W 8 bis M/W 11; Startgeld 1,00 Euro)
3.150 m – 2 große Waldrunden (Startgeld 4,00 Euro)
Wertung im Rhein-Westerwald 10km-Laufcup:
9.450 m – 6 große Waldrunden (Startgeld 4,00 Euro)

Anmeldung zum Lauf unter www.tus-erpel.de

Nach der Anmeldung erhaltet Ihr einen Link, mit dem Ihr nach dem Lauf eure Zielzeit online mitteilen könnt. Es erfolgt KEINE Platzierung!

Startgeld je Lauf und je Starter*innen bitte überweisen an

 Bank:                            Sparkasse Neuwied

 Kontoinhaber:             TuS Erpel 1911 e.V.

 IBAN:                            DE 16 5745 0120 0009 0150 90

 BIC:                              MALADE51NWD

 Verwendungszweck:  Vorname, Name, Verein/Ort

Eine Urkunde kann online ausgedruckt werden.

Achtet bei Eurem Lauf, mit Partnerin oder Partner, mit der Familie oder auch alleine bitte unbedingt auf die aktuellen Corona- und Hygiene Regeln!

Viel Spaß beim virtuellen Osterlauf wünscht Euch der TuS Erpel.

Infos: www.tus-erpel.de und Tel.: 02644/7627 ab 18 Uhr

26.02. Am 1. März fällt ein dreifacher Startschuss für …
►  RUN GREEN RUN VIRTUAL  -  dem virtuellen Königsforst-Marathon
Für alle Königsforst-Marathon Fans und Laufbegeisterte landauf-landab startet am 1. März die virtuelle Variante des Laufklassikers. Im günstigen Startgeld von 12,- € ist edle Finishermedaille mit neuem Vogelmotiv inkl. Versand bereits mit drin. Ihr habt sogar die Wahl zwischen vier Distanzen:
5 km - 10 km – 21,1 km – 42,2 km. Jeder Teilnehmer erhält eine personalisierte Startnummer und eine Schmuckurkunde. Für alle Distanzen gibt es eine Ergebnisliste und eine besondere AK-Wertung. Mit dem „Agegroup-Calculator“ wird eine AK-Ergebnisliste anhand des Geburtsjahres generiert. Also: Jetzt schnell anmelden und vom 1. bis 31. März rennen und tracken. Natürlich ist es möglich sich bis zum letzten Tag anzumelden … auch für mehrere Strecken. Die Besten dürfen sich über wertige Sachpreise freuen. Jetzt anmelden und ab dem 1. März starten .. ! www.koenigsforst-marathon.de

Online-Meldeportale öffnen am 1. März
Der TV Refrath plant für den Herbst 2021 innerhalb von drei Wochen gleich zwei über die Landesgrenzen hinaus bekannte Laufklassiker im Rheinland. Angebotenen werden alle bekannten Laufdistanzen:
5 – 10 – 21,1 – 42,2 – 63,3 km. Alle Strecken sind sogar alle DLV-vermessen und bestenlistenfähig.

►  35. Refrather Herbstlauf am 17. Oktober mit 5 und 10 km
Mit Start und Ziel an der Schutzhütte „Am dicken Stock“ stehen in 2021 diesmal die kürzeren Distanzen auf dem Programm: um 10 h starten die 5 km und 11 h folgen die 10 km Läufer auf schnelle und windgeschützte Wendepunktstrecken mit Nettozeitmessung. „Die Halbmarathonläufe starten diesmal drei Wochen später. Wir haben das Programm beider Veranstaltungen extra abgestimmt“ berichtet Orgachef Jochen Baumhof. Webseite und Layout des Refrather Herbstlaufes sind aktualisiert und neu gestaltet. Schaut einfach mal rein und meldet euch am besten gleich an: www.refrather-herbstlauf.de

►  47. Königsforst-Marathon  -  jetzt am 7. November mit 21,1 | 42,2 | 63,3 km
320 Melder der im März geplanten und nun abgesagten RUN HAPPY DAYS sind auch am 7.11. am Start eines der ältesten Marathonläufe Deutschlands. Neu ist der Köfo-Ultra über 63,3 km. Die Ultraläufer starten 30 min vor dem großen Pulk der HM- und Marathonläufer in Bensberg. RUN GREEN – RUN HAPPY steht für einen der schönsten Landschaftsläufe und vor allem für ein besonderes Nachhaltigkeits-Konzept der Veranstalter. Seit drei Jahren ist der Königsforst-Marathon klimaneutral zertifiziert. Auch Teilnehmer können sich aktiv beteiligen. So kann jeder z.B. mit einem freiwilligen ct-Betrag seine Anreise klimafreundlich ausgleichen. Alle wichtigen Informationen, Pläne und auch Historisches laden euch auf der aktualisierten Webseite zum Schmökern und anmelden ein. Das TVR running team freut sich, endlich wieder rund 1500 Läufer aus Nah und Fern im Rheinland und vor den Toren Kölns zu begrüßen. www.koenigsforst-marathon.de
(Autor & Copyright: Jochen Baumhof für Laufen im Rheinland)

25.02. Brauweiler Abteilauf am 13. Juni 2021
Pulheim-Brauweiler.
Nachdem im vergangenen Jahr der 15. GVG Abteilauf in Brauweiler aufgrund der grassierenden COVID-19-Pandemie und den damit zusammenhängenden Vorsichtsmaßnahmen bei Veranstaltungen schweren Herzens abgesagt werden musste, gibt es nun endlich einen neuen Termin für den Straßen- und Volkslauf in diesem Sommer: Am 13. Juni 2021 wird wieder frei nach dem Motto des TuS Schwarz-Weiß Brauweiler "Wir l(i)eben gemeinsam Sport" rund um die historische Abtei gelaufen! Traditionell werden dabei auch in diesem Jahr über alle Lauf-Disziplinen (ausgenommen Bambini und Nordic Walking/Walking) die Stadtmeisterschaften Pulheim ausgetragen.
 
Um das ausgefallenen Laufevent von 2020 nachzuholen und alle Laufbegeisterten aus der Region ab sofort für die abwechslungsreiche Strecke zu motivieren, startet die Online-Anmeldung schon am 28. Februar 2021. Was das traditionelle Rahmenprogramm inklusive Kinderfest sowie eine Regelung für Zuschauer*innen angeht, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch keine abschließende Auskunft gegeben werden. Angepasst an die dann geltenden behördlichen Verordnungen wird unter Berücksichtigung aller Faktoren des GVG Abteilaufs Brauweiler ein umfassendes Hygienekonzept erstellt und in absehbarer Zeit veröffentlicht.
 
"Wir als Veranstalter freuen uns in diesem Jahr ganz besonders gemeinsam mit dem TuS Brauweiler sowie der GVG Rhein-Erft endlich wieder den Abteilauf organisieren zu dürfen. Nachdem in 2020 nahezu kein Sportevent möglich war, liegt uns ein sportliches Miteinander im kommenden Juni ganz besonders am Herzen. Daher berücksichtigen wir in unserer Planung auch alle Eventualitäten, um trotz Hygienemaßnahmen und Abstandsregelungen ein tolles Laufevent für alle Beteiligten zu gewährleisten", so Vanessa Grünberg von König Event Marketing.
 
Weiterhin hoffen das Organ-Team vom TuS Schwarz-Weiß Brauweiler Sandra Otto und Bernd Schwabe sowie der geschäftsführende Vorstand, "dass der 15. GVG-Abteilauf, nicht die erste Sportveranstaltung im Jahr 2021 sein wird und alle Mitglieder sowie Kursteilnehmer*innen über die vereinseigenen digitalen Angebote hinaus bald wieder den gemeinsamen Sportbetrieb aufnehmen können. Allen Wettkampfsportlern*innen wünschen wir, dass sie ihre bestmöglichen Ergebnisse nach dieser langen Auszeit erzielen werden."

Wie in den letzten Jahren werden auch 2021 folgende Distanzen für Jung und Alt angeboten:

Bambinilauf | 500 m
Ohne Zeitmessung, aber mit einem kostenlosen Bambini-T-Shirt und einem breiten Grinsen auf den Gesichtern der Bambinis, wenn diese im Ziel ihre Medaillen erhalten.
 
Schüler*innenlauf | 1,5 km
Beim Schüler*innenlauf müssen die jungen Sportler*innen ihre Ausdauer beweisen. Auf der 1,5 km langen Strecke werden die Schüler*innen lautstark unterstützt und können auf 1,5 km zeigen, was in ihnen steckt.

Walking- und Nordic Walking-Lauf | 5 km
Dadurch, dass es hier weniger um absolute Bestzeiten geht, entsteht hier ein ganz besonderes Gefühl des "miteinander Sporttreibens" und dennoch geht es auch hierbei um ganz großen Sport.

Mannschaftslauf | 5 km
Hier dürfen die Großen und die Kleinen mit- und gegeneinander Laufen. Ob mit Kollegen, Familie oder Freunden ? es sind alle Teams in verschiedensten Konstellationen herzlich Willkommen.

Volkslauf | 5 km
Nur der halbe Spaß? Oder die ganzen Emotionen auf die Hälfte der Strecke konzentriert? Das darf jeder für sich selbst entscheiden und sich dementsprechend anmelden - applaudiert wird dabei jedem*r Sportler*in gleichermaßen.

Hauptlauf | 10 km
Hier kann der Abteilauf in seiner ganzen Länge genossen werden. Vier Runden Laufen, Anfeuerung, Anstrengung und Vorfreude auf die Erfrischungen im Ziel.
www.abteilauf.com
(Autor & Copyright: Sven Frese für Laufen im Rheinland)

24.02. Deutsche Post Marathon Bonn findet dieses Jahr im Herbst statt
Neuer Termin ist der 17. Oktober 2021 – Anmeldungen ab sofort möglich
Bonn.
Der Deutsche Post Marathon Bonn findet aufgrund der aktuellen Situation dieses Jahr im Herbst und nicht wie traditionell im April statt. Neuer Termin ist der 17. Oktober 2021. „Sehr gerne wären wir mit tausenden Läuferinnen und Läufern im April durch Bonn gelaufen, doch selbstverständlich steht die Gesundheit aller Beteiligten an erster Stelle und macht die Durchführung eines großen Laufevents zu diesem Zeitpunkt unmöglich. Ganz herzlich möchten wir uns bei der Stadt Bonn und unserem Titelpartner Deutsche Post bedanken, dass mit dem 17. Oktober ein neuer Termin gefunden werden konnte“, sagt Christian Okon, Geschäftsführer MMP Event GmbH.

Anmeldungen für den Deutsche Post Marathon Bonn im Herbst 2021 sind ab sofort zum Frühbucherpreis unter www.deutschepost-marathonbonn.de möglich. „Wir werden alles daransetzen, eine sichere und sportlich attraktive Veranstaltung zu präsentieren und freuen uns sehr, dass wir den Läuferinnen und Läufern aus der Region diesen Termin anbieten können. Wir hoffen, dass es eine schöne zusätzliche Motivation ist, weiter zu trainieren und sich fit zu halten“,
so Klaus Malorny, Geschäftsführer der Master Logistics GmbH. Auch der Titelsponsor Deutsche Post freut sich auf das geplante Event. „Es ist toll, dass wir unser Sportengagement auch während der Corona-Pandemie mit unseren Partnern kreativ fortführen. Jetzt freuen wir uns riesig auf den 11. Marathon in Bonn mit uns als Hauptsponsor“, Monika Schaller, Leiterin Konzernkommunikation, Nachhaltigkeit & Marke Deutsche Post DHL Group.

„Ich bin zuversichtlich, dass wir im Oktober gemeinsam ein tolles sportliches Ereignis erleben dürfen. Ich danke allen Beteiligten für ihr Engagement, ein sicheres und spannendes Event auf die Beine zu stellen“, sagt Oberbürgermeisterin Katja Dörner.

Um die Zeit bis zum 17. Oktober zu überbrücken, haben sich die Veranstalter und die Deutsche Post zudem etwas Besonderes überlegt: Da die Läuferinnen und Läufer im April nicht zum Deutsche Post Marathon Bonn kommen können, wird sich der Marathon auf Tournee begeben und Station in Bonn und der Region machen. Angedacht sind kleinere Lauftreffs bei befreundeten Vereinen und Laufgruppen, die je nach den aktuellen Möglichkeiten ausgestaltet sein werden.

Alle Informationen zum Deutsche Post Marathon Bonn unter: www.deutschepost-marathonbonn.de
(Autor & Copyright: Sarah Schmitz für Laufen im Rheinland)

23.02. Vereinssport in der Corona-Pandemie
Es bewegt sich was: Sportminister beschließen Rückkehrmodell

Millionen von Amateursportlern können hoffen, in absehbarer Zeit wieder ins Vereinstraining einsteigen zu dürfen. Geht es nach den Sportministern der Länder, könnte dafür schon am 3. März von Kanzlerin und Ministerpräsidenten der Weg geebnet werden.

Die Sportminister machen Druck auf Länderchefs und Kanzlerin. Ein Rückkehrmodell in sechs Stufen soll Millionen Sportlern bald wieder den Normalbetrieb ermöglichen – und das auch mit Wettkämpfen vor Zuschauern. Ein entsprechender Beschluss der Sportministerkonferenz als Empfehlung für den nächsten Corona-Gipfel von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten am 3. März weckt große Hoffnung bei den rund 24 Millionen Mitgliedern in den etwa 90.000 Vereinen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).

"Es wird erkennbar Zeit, dass sich etwas ändert", unterstrich DOSB-Präsident Alfons Hörmann im Interview der Deutschen Presse-Agentur (dpa). "Was nun am Ende am 3. März folgt, wird sich zeigen. Wir hoffen, dass es endlich Perspektiven für den Sport geben wird."

Für wie dringlich die Sportminister es erachten, wieder Bewegung in den Amateursport zu bringen und einen noch größeren Schaden von der Vereinskultur und -infrastruktur abzuwenden, beeindruckte den DOSB-Boss. "Ich habe es noch nie in meiner siebenjährigen Amtszeit erlebt, dass die SMK innerhalb von zwei Wochen dreimal getagt hat", sagte Hörmann. Grundlage für die Initiative der SMK vom Montag sei die Erfahrung, dass auch bei der Öffnung das Infektionsgeschehen im Sport unter Kontrolle behalte werden könne, hieß es in einer Erklärung.
"Es wird höchste Zeit"

Wie groß die Auswirkungen der Pandemie sind, belegen Zahlen, die das Statistische Bundesamt am Dienstag veröffentlichte. Demnach können rund 7,3 Millionen Mädchen und Jungen bis zum Alter von 18 Jahren nicht mehr in ihren Sportvereinen trainieren. Anfang 2020 seien gut die Hälfte der Kinder und Jugendlichen in Deutschland in einem Sportclub als Mitglied angemeldet gewesen. Auch die besonders in der Gesundheitsprävention aktiven Senioren sind stark vom Sport-Lockdown betroffen. Von den 22,5 Millionen Menschen in Deutschland, die älter als 60 sind, waren laut Mitteilung 4,7 Millionen in einem Sportclub.

"Es wird höchste Zeit, dass das so wertvolle Vereinsleben in den 90.000 sozialen Tankstellen unseres Landes wieder ermöglicht wird", sagte Hörmann. Neben der Bewegungslosigkeit führe die Situation zu Mutlosigkeit, Lustlosigkeit und Perspektivlosigkeit: "Die körperlichen und psychischen Kräfte sind bei vielen aufgebraucht." Sowohl bei den Kindern als auch bei den älteren Menschen nehme die aktuelle Entwicklung Ausmaße an, die erschreckend seien.
Mitgliederschwund und Verlust der Vielfalt befürchtet

Die Misere des Sports, seit Monaten kein Bewegungsangebot mehr offerieren zu können, wird auch in einer ersten Sichtung der Mitgliedererhebung durch die Landessportbünde sichtbar. Dabei zeigte sich laut DOSB, dass bei zahlreichen von ihnen bis 31. Dezember 2020 ein Mitgliederschwund in einer Größenordnung von drei bis fünf Prozent festgestellt wurde. Es gebe Signale aus Vereinen und Landessportbünden, dass die Kündigungen im Januar und Februar weiter gehen. "Was wir für den 31. Dezember gemeldet bekommen, ist somit noch nicht das Ende des Pandemie-Schadens", sagte Hörmann.

Deshalb solle ergänzend zum schrittweisen Re-Start eine nationale Kampagne von Sport und Politik gestartet werden, "um die existenziell bedeutende Mobilisierung der Mitglieder für den Vereinssport massiv zu unterstützen", kündigte der DOSB-Chef an.

Zunehmende Austritte oder der Wegfall von Kursgebühren führen trotz staatlicher Hilfsmaßnahmen "zu existenzbedrohenden Schieflagen" vor allem bei Sportvereinen, wie es in dem SMK-Beschluss heißt. "Damit droht langfristig ein Verlust der Vielfalt des Sportangebots und daraus resultierend negative Auswirkungen für die Gesellschaft."
(Quelle: dpa)

22.02. Absage 10. Kölner Frühlingslauf
Köln.
Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,
es war für Euch sicherlich schon abzusehen, dass inmitten der immer noch anhaltenden Lockdown-Situation kein Volkslauf stattfinden darf. Wir haben bis zuletzt sehr gehofft, dass sich die Lage nochmal verbessert, jetzt haben wir aber schweren Herzens akzeptieren müssen, den für den 21. März 2021 angesetzten Kölner Frühlingslauf abzusagen.

Trotz unserer offensichtlichen Enttäuschung, den Lauf zum zweiten Jahr in Folge nicht austragen zu können, sehen wir die Absage auch als Zeichen an unsere Laufgemeinschaft, weiterhin mit Pflichtbewusstsein und Vorsicht durch diese Krise zu gehen. So wollen wir unserer Verantwortung als Veranstalter gerecht werden.

Da von allen angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern kein Startgeld eingezogen wurde, müsst Ihr nun weiter nichts veranlassen. Ummeldungen auf andere Läufe von uns sind jedoch nicht möglich.

Das Leichtathletik-Team DSHS Köln steht Euch seit vielen Jahren als engagierter Partner für mehrere beliebte Kölner Läufe zur Seite. Als gemeinnützigem Verein mit unter anderem großer Nachwuchsabteilung fehlen uns durch die nicht stattfindenden Events nun seit einem Jahr die erforderlichen Einnahmen, um unsere laufenden Kosten weiterhin bestreiten zu können. Dies führt uns, wie auch andere Amateursportvereine, zunehmend in eine existenzielle Krise.

Um unbeschadet durch diese schwierige Zeit zu kommen, planen wir im April eine Aktion, bei der auf der einen Seite das individuelle Lauferlebnis im Vordergrund steht, auf der anderen Seite aber Spendengelder für den Verein akquiriert werden sollen. Es wäre eine großartige Unterstützung für uns, wenn viele Laufbegeisterte sich dieser Hilfsaktion anschließen würden. Informationen dazu finden sich bald schon auf der LT-Homepage www.lt-dshs-koeln.de

Wir bedanken uns für Euer Verständnis bei der aktuellen Absage und freuen uns auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen bei unseren nächsten Läufen.

Haltet Euch fit und bleibt gesund!

Eurer
Leichtathletik-Team Deutsche Sporthochschule Köln e.V.

21.02. 800-Meter-Spezialistin Majtie Kolberg : Ahrweilerin holt Bronze bei deutschen Hallen-Meisterschaften
Dortmund.
Die 800-Meter-Spezialistin Majtie Kolberg hat sich bei den deutschen Hallen-Meisterschaften der Leichtathleten in guter Form präsentiert. Die Läuferin der LG Kreis Ahrweiler holte sich in Dortmund die Bronzemedaille.

Als drittschnellste Starterin und Vorjahres-Dritte reiste Majtie Kolberg zu den deutschen Hallen-Meisterschaften der Leichtathleten nach Dortmund. Mit der Bronzemedaille und einer neuen persönlichen Hallenbestzeit im Gepäck kehrte die 800-Meter-Läuferin von der LG Kreis Ahrweiler von den nationalen Titelkämpfen an die Ahr zurück. In einem flotten Meisterschaftsrennen musste die 21-Jährige in 2:04,35 Minuten nur Tanja Spill (Dormagen/2:03,06) und Sarah Schmidt (Leverkusen/2:04,07) den Vortritt lassen. Die Vorjahresgewinnerin und fünfmalige Titelträgerin Christina Hering aus München wurde nur Fünfte (2:06,40).

„Ich war schon ein bisschen überrascht, dass ich plötzlich noch die Power hatte, an Christina Hering vorbeizuziehen. Das ist sonst nie so“, sagte Kolberg nach dem Rennen. „Sonst konnte sie immer das Tempo halten.“ Als Zweitplatzierte ging Kolberg in die letzte Kurve. Aber auf den letzten 50 Metern schob sich Schmidt noch vorbei. „Ich bin trotzdem rundum zufrieden“, sagte die Läuferin von der Ahr. „Eine persönliche Bestzeit ist immer top. Aber natürlich wäre eine 2:03 in der Halle auch schön gewesen.“

Obwohl Christina Hering 650 Meter lang fürs Tempo gesorgt hatte, sei es ein schwieriges Rennen gewesen. „Ein Rennen, in dem ich viele Erfahrungen sammeln konnte“, resümierte Kolberg. Große Fehler hat sie vorbehaltlich einer genauen Analyse mit Trainer Leo Monz-Dietz nicht ausgemacht. „Als ich nach 350 Metern eine Lücke zu Christina gelassen habe, in die Tanja Spill hi-neingelaufen ist, hätte ich mutiger sein können“, sagte sie zur Situation nach knapp der Hälfte der Distanz, als sie vom zweiten auf den dritten Platz zurückfiel.
Kolberg hofft auf Trainingslager

Dass die ersten vier Läuferinnen – auch die Viertplatzierte Nele Weßel (Königsteiner LV/2:05,87) ist wie Kolberg Jahrgang 1999 – einer neuen, jungen Generation von Mittelstrecklerinnen angehören, sieht Kolberg positiv: „Es wird spannend. Das ist auch für die Zuschauer gut.“ Wobei Publikum bei der Hallen-DM diesmal wegen der Corona-Beschränkungen nicht zugelassen war. „Die Zuschauer haben vielen gefehlt“, sagte Kolberg. In Disziplinen wie Weitsprung klatschten sich die Athleten gegenseitig den Rhythmus.

Für Kolberg ist mit der DM die Hallensaison erst einmal beendet. „Ich habe jetzt ein paar Tage Ruhe und dann geht es hoffentlich ins Trainingslager“, erzählte sie. Die deutschen Mittelstrecklerinnen wollen sich Hindernislauf-Europameisterin Gesa Felicitas Krause (Trier) anschließen, die wie vor einem Jahr ein Trainingscamp in Boulder in den USA plant. „Aber man weiß ja nie, was noch kommt mit Corona“, schränkte Kolberg ein.

(Autor & Copyright: Holger Teusch)

20.02. Neue Corona-Schutzverordnung ab 22. Februar in NRW
Der Sportbereich muss größtenteils leider weiterhin in einem "Lockdown" verharren, denn grundsätzlich ist der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen und die Nutzung der Nebenräume wie Duschen etc weiterhin untersagt. Allerdings gibt es ab 22. Februar eine überraschende Änderung, eine "zaghafte" Lockerung. So ist erstmalig wieder die Nutzung von Sportanlagen erlaubt, allerdings nur allein, für zwei Personen, oder nur Personen aus einem Hausstand. Dabei ist darauf zu achten, dass zwischen verschiedenen Personen oder Personengruppen, dauerhaft ein Mindestabstand von 5 Metern einzuhalten ist.
 
In der ab 22. Februar 2021 gültigen Fassung §9 im Sportbereich gilt:
 
(1)     Der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen ist unzulässig. Ausgenommen von dem Verbot nach Satz 1 ist der Sport allein, zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes auf Sportanlagen unter freiem Himmel einschließlich der sportlichen Ausbildung im Einzelunterricht. Zwischen verschiedenen Personen oder Personengruppen, die nach Satz 2 gleichzeitig Sport auf Sportanlagen unter freiem Himmel treiben, ist dauerhaft ein Mindestabstand von 5 Metern einzuhalten. Die für die in Satz 1 genannten Einrichtungen Verantwortlichen haben den Zugang zu der Einrichtung so zu beschränken, dass unzulässige Nutzungen ausgeschlossen sind und die Einhaltung der Mindestabstände gewährleistet ist. Die Nutzung von Gemeinschaftsräumen, einschließlich Räumen zum Umkleiden und zum Duschen, von Sportanlagen ist unzulässig.
(2)     Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen sind untersagt.
(3)     Wettbewerbe in Profiligen, Wettbewerbe im Berufsreitsport und Pferderennen sowie andere berufsmäßige Sportausübung sind zulässig, soweit die Vereine beziehungsweise die Lizenzspielerabteilungen der Vereine sich neben der Erfüllung ihrer arbeitsschutzrechtlichen Hygiene- und Schutzpflichten auch verantwortlich für die Reduzierung von Infektionsrisiken im Sinne des Infektionsschutzgesetzes zeigen und die für die Ausrichtung der Wettbewerbe verantwortlichen Stellen den nach § 17 Absatz 1 zuständigen Behörden vor Durchführung der Wettbewerbe geeignete Infektionsschutzkonzepte vorlegen. Zuschauer dürfen bei den Wettbe- werben nicht zugelassen werden.
(4)     Ausgenommen von Absatz 1 und damit unter Beachtung der allgemeinen Regeln dieser Verordnung und anderer Rechtsvorschriften (insbesondere Arbeitsschutzrecht) zulässig sind
 
1.     der Sportunterricht (einschließlich Schwimmunterricht) der Schulen und die Vorbereitung auf oder die Durchführung von schulischen und berufsbezogenen Prüfungen sowie Übungs- und Leistungsnachweisen,
2.     sportpraktische Übungen im Rahmen von Studiengängen,
3.     das Training der offiziell gelisteten Sportlerinnen und Sportler der Bundes- und Landeskader in den olympischen, paralympischen, deaflympischen und nicht-olympischen Sportarten an den nordrhein-westfälischen Bundesstützpunkten, Landesleistungsstützpunkten und an verbandszertifizierten Nachwuchsleistungszentren sowie
4.     das Training von Berufssportlern auf und in den von ihrem Arbeitgeber bereitgestellten Trainingseinrichtungen.
(5)     Abweichend von Absatz 1 ist das Bewegen von Pferden aus Tierschutzgründen im zwingend erforderlichen Umfang auch in geschlossenen Räumlichkeiten von Sportanlagen zulässig. Sport- und trainingsbezogene Übungen sind dabei untersagt.

19.02. Hallen-DM 2021: Livestream, Live-Ergebnisse und Rundum-Service aus Dortmund
Am kommenden Wochenende kämpfen viele der besten deutschen Leichtathletinnen und Leichtathleten in Dortmund um die Hallentitel 2021. Wir verraten Ihnen, wann, wo und wie Sie die Wettbewerbe mitverfolgen können.

Die Hallensaison 2021 geht in die entscheidende Phase: Die Deutschen Hallenmeisterschaften werden am Wochenende (20./21. Februar) zu einem letzten Kräftemessen der besten deutschen Athletinen und Athleten, bevor in Torun (Polen; 4. bis 7. März) bei der Hallen-EM auch international die Weichen für die Freiluft-Saison gestellt werden. Die Titelkämpfe in Dortmund müssen aufgrund der Corona-Pandemie unter strengen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen stattfinden, Zuschauer sind nicht zugelassen. Auf leichtathletik.de sind Sie mit unserem umfangreichen Live-Service dennoch so nah dabei wie möglich!

Auf unserer Live-Seite auf leichtathletik.de finden Sie an beiden Wettkampf-Tagen Livestreams und Live-Ergebnisse. Die Livestreams sind entsprechend dem Zeitplan in vier Sessions eingeteilt und starten am Samstag gegen 13:30 sowie 16:30 Uhr und am Sonntag gegen 11:25 und 13:45 Uhr. Sie werden kommentiert von unseren Leichtathletik-Experten Ivo Koken und Alexandra Dersch.

Bilder, Videos, Interviews und mehr
Alle Finals präsentieren wir zeitnah nach den Entscheidungen auch in Video-Clips auf leichtathletik.de. Dort können Sie zudem in unseren Disziplinzusammenfassungen und in Bildergalerien die Wettbewerbe noch einmal Revue passieren lassen. Die ersten Reaktionen der Siegerinnen und Sieger sowie weiterer Hallen-EM-Kandidaten fangen wir für Sie in Video-Interviews und in Flash-Quotes ein, die Sie ebenfalls auf leichtathletik.de finden.

Auch auf den Social Media-Kanälen des DLV auf Facebook, Instagram und Twitter verpassen Sie am DM-Wochenende keines der Highlights! Wir nehmen Sie dort mit in die Halle, gewähren auch den einen oder anderen Blick hinter die Kulissen und präsentieren Ihnen die frischgebackenen Deutschen Hallenmeisterinnen und Hallenmeister 2021.

Auf welche Highlights, Duelle und engen Entscheidungen Sie sich am Wochenende freuen können? Das lesen Sie am Mittwoch und Donnerstag in den großen Vorschauen von Disziplin zu Disziplin auf https://www.leichtathletik.de/termine/top-events/hallen-dm-2021-dortmund

Hallen-DM 2021 im ZDF:
Sonntag, 21. Februar ab ca. 16:30: Zusammenfassung bei "SPORTextra"
(Quelle: Leichtathletik.de)

18.02. Gestern Olympia, heute Nachwuchs-Trainerin
Susanne Hahn trainiert beim Meckenheimer Sportverein

(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

17.02. Windhagen Marathon als "Do - it - yourself - Version"
Vom 1. Mai bis 16. Mai 2021 heißt es "Keep on Running, Running for Children"
Windhagen.
Ein großer Meilenstein in der Pandemie-Bekämpfung ist erreicht. Mehrere Impfstoffe wurden in Rekordzeit gefunden und zugelassen. Die aktuellen Bestimmungen und die Entwicklung der Corona-Pandemie lässt aber noch nicht hoffen, dass wir schnell in unser normales Leben zurückkehren können. Dieses betrifft leider auch den Windhagen-Marathon.

Zudem wird an unserem Veranstaltungstag eine Brückenbaustelle die Durchführung massiv behindern. Dieses betrifft alle Langstrecken und Biking. Es wäre eine erhebliche Streckenänderung von Nöten.

Auf Grund dessen hat das Orga-Team beschlossen, die reguläre Veranstaltung abzusagen. Wir werden Euch aber eine virtuelle „Do-it-yourself-Veranstaltung“ mit Benefiz-Charakter zu Gunsten der Aktionsgruppe Kinder in Not e.V. anbieten.

Nähere Einzelheiten entnehmt Ihr bitte der Ausschreibung.
https://www.windhagen-marathon.de/Ausschreibung/
Der Rhein-Westerwald 10km-Laufcup wird stattfinden, wenn auch (teilweise) virtuell.

16.02. Neusser Sommernachtslauf - Abgesagt!
Neuss.
Der Neusser Sommernachtslauf lockt im Juni tausende Zuschauer in die Neusser Innenstadt. Der Lauf ist längst ein Dauerbrenner und seit langem fest in den Neusser Sportkalender etabliert.

Rund 3.600 Teilnehmer gehen an den Start, die von unzähligen Zuschauern angefeurt werden. In den verschiedensten Klassen hat man die Möglichkeit, den Sommernachtslauf aktiv mitzuerleben. Für jeden Teilnehmer findet sich die passende Kategorie - sei es die Schülerklasse, der Eltern-Kind-Lauf, die Team-Staffel oder der Jedermann-Lauf. Somit ist der Sommernachtslauf ein gelungenes Beispiel dafür, wie Breiten-, Jugend- und Leistungssport miteinander verbunden werden kann.

Abgerundet wird der Sommernachtslauf durch ein buntes Rahmenprogramm: Diverse Marchingbands und ein DJ sorgen für die musikalische Untermalung an der Rennstrecke, Getränke- und Imbissbuden laden zu einer Stärkung ein. Informationen rund um die Rennen werden auf einer riesigen LED-Großleinwand präsentiert und die durch Fackeln beleuchtete Strecke wird ab Einbruch der Dunkelheit in eine ganz besondere Atmosphäre getaucht.

In 2020 sowie in 2021 findet der Sommernachtslauf aufgrund der aktuellen Coronavirus-Pandemie nicht statt!
https://www.neusser-sommernachtslauf.de/

15.02. Deutscher Rekord für Samuel Fitwi und Weltrekord für Beatrice Chepkoech über 5 Kilometer
Im 5-Kilometer-Eliterennen von Monaco purzelten am Sonntag jede Menge Rekorde – darunter auch ein deutscher: Samuel Fitwi steigerte die deutsche Bestmarke auf der erst kürzlich ins Rekordprogramm aufgenommenen Strecke auf 13:33 Minuten. Hindernis-Weltrekordlerin Beatrice Chepkoech gelang in 14:43 Minuten ein weiterer Weltrekord.

Es wurde das erwartet schnelle Rennen – wenngleich Joshua Cheptegei (Uganda) im Männer-Wettbewerb dieses Mal nicht in den Bereich seiner Rekordmarke des Vorjahres (12:51 min) kam. Der Weltrekordler setzte sich am Sonntag im 5-Kilometer-Eliterennen der Männer in Monaco bei empfindlich kühlen Temperaturen und einer Weile auch Gegenwind in 13:14 Minuten durch.

Dafür war Hindernis-Weltrekordlerin Beatrice Chepkoech aus Kenia ein weiteres Mal in Rekordlaune: Die 29-Jährige steigerte den 5-Kilometer-Weltrekord der Frauen auf 14:43 Minuten. Vorbehaltlich des üblichen Ratifizierungsprozesses löst sie damit ihre Landsfrau Caroline Kipkirui (14:48 min) an der Spitze der Rekordlisten für gemischte Rennen ab. Sifan Hassan (Niederlande) war im Vorjahr in einem reinen Frauen-Rennen in 14:44 Minuten fast ebenso schnell gewesen.
Deutscher Rekord für Samuel Fitwi

Erst seit 2018 werden für 5-Kilometer-Straßenwettbewerbe offizielle Weltrekorde und analog auch nationale Rekorde geführt. Zuvor zählte diese Strecke vergleichsweise selten zum Wettkampf-Programm. So ist auch die recht hohe Anzahl der zuletzt stetig verbesserten Landesrekorde zu erklären – zu denen am Sonntag neben Bestmarken für die Niederlande, Österreich und Dänemark auch (vorbehaltlich der offiziellen Anerkennung) ein deutscher Rekord hinzukam.

Samuel Fitwi (LG Vulkaneifel) hatte als einziger Deutscher einen Startplatz im Weltklasse-Feld und machte als drittbester Europäer auf Platz sechs ein starkes Rennen. Der 24-Jährige, der bisher im Crosslauf mit U23-Silber bei der EM 2019 seinen größten Erfolg gefeiert hatte, kam nach 13:33 Minuten ins Ziel. Seine Bestmarke von 14:04 Minuten als Durchgangszeit auf dem Weg zur 10-Kilometer-Bestmarke (28:11 min) vom Januar 2020 steigerte er deutlich. Und verbuchte damit zugleich die schnellste deutsche Zeit auf einer offiziell vermessenen 5-Kilometer-Strecke seit Einführung der Rekord-Dokumentation am 1. Januar 2018.

Einige Vergleichswerte zur Einordnung: Der Europarekord des Franzosen Jimmy Gressier aus dem Vorjahr liegt bei 13:18 Minuten. Die deutsche Jahresbestleistung hielt 2020 mit 14:16 Minuten der Hannoveraner René Menzel. Im Jahr 2018 war WM-Teilnehmer Sam Parsons (Eintracht Frankfurt) auf dieser Strecke, noch für die USA startberechtigt, nach 13:47 Minuten im Ziel. Die deutsche Jahresbestleistung über 5.000 Meter auf der Bahn war 2020 in den Händen des Deutschen Meisters Mohamed Mohumed (LG Olympia Dortmund; 13:23,71 min). Hier gehört der deutsche Rekord von 12:54,70 Minuten dem Olympiasieger von 1992 Dieter Baumann. Samuel Fitwis persönliche Bestleistung im Bahn-Wettbewerb liegt bei 13:35,56 Minuten.

14.02. Neuer Termin für 47. Königsforst-Marathon: 7. November 2021
Bergisch Gladbach.
Nach der Entscheidung der Bundesregierung, der Länder und örtlichen Behörden ließ es dem TV-Refrath keine andere Wahl: "Wir müssen die geplante Triade RUN HAPPY DAYS im März leider absagen", berichtet Jochen Baumhof. Aber wer den Veranstalter kennt, weiß, dass sie so schnell nicht aufgeben. Der 47. Königsforst-Marathon wird somit verschoben, auf den bereits bekannten Ersatztermin "7. November 2021".
 
Teilnehmer, die sich bei einer bereits erfolgten Anmeldung für März auch für den Ersatztermin entschieden haben, sind automatisch mit dabei. Alle anderen können sich ab 1. März neu registrieren. Da der Veranstalter - wie versprochen - noch keine SEPA-Sammellastschrift eingereicht hat, müssen keine Startgelder aufwändig zurückgezahlt werden.
 
Neu im Programm: Ultra-Köfo über 63,3 km
Die kurzen Laufdistanzen über 5 km und 10 km werden nicht mehr im Programm sein. Diese beiden beliebten Strecken wird der TV-Refrath jedoch drei Wochen vor dem Herbst-Königsforst-Marathon, im Rahmen seines 35. Refrather Herbstlauf am 17. Oktober 2021  anbieten. Somit werden die Distanzen Halbmarathon und Marathon mehr in den Fokus geraten, bzw. wird man dem noch ein Sahnehäubchen aufsetzen. Als ein Bonbon für alle Ultraläufer, werden am 7. November erstmals drei Runden à 21,1 km angeboten. Diese Gruppe startet 30 Minuten vor den Halbmarathon- und Marathon-Läufern bereits um 9.30 Uhr. Finaler Zielschluss wird für alle Teilnehmer wird um 16.30 Uhr sein.
 
Der Königsforst-Marathon bietet übrigens einen besonderen Vorteil, den viele Köfo-Marathon-Freunde zu schätzen wissen: Wer nach 1 Runde (Halbmarathon), oder 2 Runden (Marathon) nicht weiterlaufen kann oder möchte, setzt den Blinker in den Zielkanal und wird trotzdem gewertet und erhält die verdiente Finisher-Medaille.
 
Alternative für den März: Run Green Virtual
Für alle, die trotzdem im Frühjahr das gewohnte Köfo-Marathon Feeling erleben wollen, bietet der TV-Refrath wie im Vorjahr eine virtuelle Variante des Königsforst-Marathons vom 01. bis zum 31. März 2021 an. Die Teilnehmer haben sogar die Wahl zwischen vier Distanzen: 5 km - 10 km - 21,1 km - 42,2 km. Jeder Teilnehmer erhält eine personalisierte Startnummer, natürlich die verdiente Urkunde und als Schmuck- und Sammlerstück die edle Finisher-Medaille 2021, diesmal mit dem heimischen Kleiber als Motiv, per Post.     www.koenigsforst-marathon.de
(Autor & Copyright: Jochen Baumhof für Laufen im Rheinland)

13.02. Majtie Kolberg mit neuer Hallen-Bestmarke
Bei dem hochkarätig besetzten CMCM-Hallen-Meeting in Luxemburg wurde Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler) Fünfte in 2:04,46 min.
Eine Woche vor den Deutschen Hallenmeisterschaften steigerte sie ihre Hallen-Bestmarke um 1,4 Sekunden und kann nun optimistisch den nationalen Titelkämpfen in Dortmund entgegen sehen. In Luxemburg sorgte Souliath Sakad aus Benin zunächst auf eine flotte Fahrt. Am Ende setzte sich Christina Hering (München, 2:03,17 min), vor der Kenianerin Egaly Nafun Nalyanya (2:03,20), Renee Eykens (Belgien, 2:03,61) und Katharina Trost (München, 2:03,65)  in einem ganz engen Finale durch. Majtie hatte mit Naomi Korir (2:05,85 min, Kenia), die eine Freiluftbestmarke von 2:02,95 min aufweist, eine namhafte Läuferin hinter sich lassen können. In der aktuellen Deutschen Jahresbestenliste liegt Majtie Kolberg hinter Christina Hering (2:03,17 min), Tanja Spill (2:03,23) und Trost (2:03,43) als jüngste Läuferin der Spitzengruppe auf Platz vier (2:04,46 min).

12.02. Der Basteilauf in Köln fällt aus!
Köln.
"Der für den 29. März 2021 geplante Basteilauf wird nicht stattfinden, da eine Lockerung der Corona-Beschränkungen bis dahin nicht zu erwarten ist", ließ der Veranstalter Köln-Marathon heute kurz und knapp mitteilen. Damit findet der im Jahre 2019 erstmalig ausgetragene Lauf zum zweiten Mal nicht statt. Bereits 2020 musste der Lauf wegen Corona abgesagt werden.
 
Einen Alternativtermin für 2021 wird es nicht geben, vielmehr plant man für 2022. Ein genauer Termin ist noch nicht festgelegt und wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
www.basteilauf.de
(Autor & Copyright: Jan Broniecki für Laufen im Rheinland)

11.02. Bonner Nachtlauf findet nicht am 2. Juni statt
Bonn.
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Partner und Freunde des Bonner Nachtlaufs,
wir möchten Ihnen heute mit einem kurzen Update einen Einblick in unsere aktuellen Planungen zum Bonner Nachtlauf 2021 geben.

Die Corona-Pandemie hat uns weiterhin fest im Griff. Auch die Entwicklungen der letzten vier Wochen geben keinen Anlass zur Zuversicht, dass sich die allgemeine Situation für den Laufsport kurzfristig verbessern könnte. Ganz im Gegenteil, viele der geplanten Läufe in den kommenden Monaten sind bereits abgesagt oder verschoben worden.

Aus diesem Grund haben auch wir uns dazu entschlossen, den Bonner Nachtlauf nicht am 2.6.2021 durchzuführen.

Aktuell suchen wir einen möglichen Ausweichtermin im Spätsommer des Jahres. Sobald wir mit den Verantwortlichen der Stadt Bonn und unter Einbeziehung aller weiteren Veranstaltungen in den Monaten August und September einen Termin gefunden haben, werden wir Sie umgehend informieren.
www.bonner-nachtlauf.de
(Mitteilung: Bonner Nachtlauf für Laufen im Rheinland)

10.02. LLG-Spendenlauf 2021 (13.-21. Februar 2021)
Die LLG St. Augustin hat sich für die zurzeit wettkampflose Zeit etwas besonderes ausgedacht und lädt zu einem Spendenlauf ein. Hierbei geht es allerdings nicht um schnelle Zeiten, sondern vielmehr darum, in einem vorgegebenem Zeitraum möglichst viele Kilometer zurückzulegen. Gestartet wird am Samstag, 13. Februar 2021, jeweils um 0:00 Uhr, das rennen geht 9 Tage lang, bis zum 21. Februar 2021.
 
Gelaufen wird in ausgelosten Teams. Je nach Gesamtteilnehmerzahl werden sie aus 4-5 Personen bestehen. Jeder soll an den genannten Tagen, möglichst viele Kilometer laufen, walken oder wandern, die im Team addiert werden. Die zurückgelegten Kilometer sollten dann auf der hierfür zur Verfügung gestellten Webseite fleißig eingetragen werden, wo man dann auch die Zwischenstände nachschlagen kann.
 
Der zu leistende Spendenbetrag gestaltet sich wie folgt:
Bis 50Km = 50 Cent/Km
Bis 100 Km = 40 Cent/Km
Bis 150 Km = 30 Cent/Km

Jedes Team entscheidet selbst über die Verwendung des eingenommenen Spendengeldes. Die Überweisungen können von jedem selbst an die Organisation gemacht werden, um auf Wunsch eine Spendenquittung zu erhalten.

Zwecks Teambildung sollte die Anmeldung bis heute - 11. Februar 2021 erfolgen.
https://ilseschmitz63.wixsite.com/llgsponsorenlauf
(Mitteilung: LLG St. Augustin für Laufen im Rheinland)

09.02. Marathon-Historie: EM 1986 in Stuttgart
Bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 1986 in Stuttgart fand ein hochklassig besetztes Marathonrennen statt. Mit dabei: Steve Jones, Hugh Jones, Gelindo Bordin, Orlando Pizzolato, die DDR-Asse Jörg Peter und Michael Heilmann, Titelverteidiger Gerard Nijboer, Kjell-Eric Stahl, Herbert Steffny, Ralf Salzmann.

08.02. Elite-Marathon in Hamburg
Am 11. April soll mit dem NN Mission Marathon ein reines Eliterennen stattfinden. Für viele Top-Athleten bedeutet das die letzte Chance auf ein Olympia-Ticket.

Eine gute Nachricht für Spitzen-Läufer: Der NN Mission Marathon findet am 11. April auf Hamburgs Straßen statt. Das verkündete das niederländische NN-Laufteam in einer Pressemitteilung. Für viele Top-Athleten ist dies die letzte Möglichkeit, sich für die Olympischen Spiele 2021 in Tokio zu qualifizieren, die im Sommer mit einem Jahr Verspätung stattfinden sollen.

Strecke im Herzen von Hamburg
Der Marathon findet auf einer 10,5-Kilometer-Strecke im Stadtzentrum Hamburgs statt. Für die Organisation am Wettkampftag sorgt das Team des Hamburg Marathons. Etwa 100 Weltklasse-Athleten, ausgewählt vom NN-Running-Tam, treten an – um sich hoffentlich im Sommer mit den besten Marathon-Läufern der Welt messen zu dürfen.

Hochklassiges Teilnehmerfeld mit vielen deutschen Athleten
Unter den fünf deutschen Männern, die in Hamburg starten, haben zwei bereits die Norm erfüllt: Hendrik Pfeiffer (TV Wattenscheid) steigerte sich vor rund einem Jahr auf 2:10:18 Stunden, Richard Ringer (LC Rehlingen) lief bei seinem Debüt im Dezember auf Anhieb 2:10:59. Nicht am Start sein wird in Hamburg der deutsche Marathon-Rekordler Amanal Petros (TV Wattenscheid), der aufgrund seiner hochkarätigen Verbesserung auf 2:07:18 allerdings ohnehin nicht mehr verdrängt werden kann. Das Ziel für die deutschen Männer wird es in Hamburg sein, eine Zeit von rund 2:10 Stunden zu laufen. Philipp Pflieger (LT Haspa Marathon Hamburg/Bestzeit: 2:12:15), Tom Gröschel (TC Fiko Rostock/2:13:49) und der frühere deutsche Rekordhalter Arne Gabius (Therapie Reha Bottwartal/2:08:33) sind die drei Athleten, die in Hamburg noch die Olympia-Qualifikation anstreben. „Das Training lief bisher gut. Eine Zeit von 2:10 wird nötig sein, um noch bei Olympia starten zu können. Das will ich in Hamburg versuchen“, sagte der aus Hamburg stammende Arne Gabius.

Bei den Frauen ist die Situation ähnlich: Melat Kejeta (Laufteam Kassel) ist mit ihrer Marathon-Bestzeit von 2:23:57 Stunden gesetzt. Sie wird nicht in Hamburg starten. Dahinter belegen im Rennen um die drei Olympia-Tickets zurzeit Deborah Schöneborn (LG Nord/2:26:55) und Katharina Steinruck (Eintracht Frankfurt/2:27:26) die nächsten Plätze. Beide laufen ebenso in Hamburg wie Rabea Schöneborn (LG Nord Berlin/2:28:42), Fabienne Königstein (MTG Mannheim/2:32:35) und Anke Esser (Bayer Leverkusen/2:32:06). Ebenfalls noch Chancen im Rennen um die Olympia-Tickets haben Anja Scherl (LG Telis Finanz Regensburg/Bestzeit: 2:27:50 - in der Qualifikationsphase: 2:28:25) und Laura Hottenrott (TV Wattenscheid/2:33:01), die jedoch nicht in Hamburg starten werden.

Mangel an Elite-Wettkämpfen
Die globale Pandemie bedeutete das Aus für zahlreiche Wettkämpfe in der ersten Hälfte des neuen Jahres. Gerade für Profi-Läufer fehlen deshalb Möglichkeiten, sich im Wettkampf zu beweisen und gegen internationale Konkurrenz anzutreten. Gerade deshalb, so die Organisatoren, soll der NN Mission Marathon eine Chance für Athleten sein, auf hohem Niveau gegeneinander anzutreten.

Das hochkarätige Rennen ist ein gemeinsames Projekt des niederländischen Laufteams NN Running, des Managementunternehmens Global Sports Communication und des Hamburg Marathons. Nicht umsonst steht die Veranstaltung unter dem Motto „Der schnellste Weg nach Tokio“.

„Wir freuen uns, vielen Top-Athleten auf ihrem Weg zum wahrscheinlich wichtigsten Rennen ihres Lebens auf diese Weise unterstützen zu können.“, berichtet Remco Barbier, Vorsitzender des Hauptsponsors NN Group. Frank Thaleiser, Geschäftsführer des Co-Organisators MHV, fügt hinzu: „Für viele der Sportler ist dies die letzte Chance auf ein Ticket nach Tokio. Es ist großartig, dieses Event mit auf die Beine zu stellen.“
(Quelle: Runners World)

07.02. DLV-Urkunde für TVR running Team

 
Corona-Initiativen: DLV Urkunde für TVR running team

 
Im Herbst 2020 hatte der Deutsche Leichtathletik Verband (DLV) alle Vereine aufgerufen, sich für die besten LA-Initiativen des Jahres zu bewerben. Fast 100 Bewerbungen wurden abgegeben, darunter auch die des TV Refrath running teams, dass mit zahlreichen kreativen Ideen punktete. Mit diesen Aktivitäten waren die Refrather dabei: die TVR Corona Privat Challenge im Frühjahr 2020, dokumentiert mit einem außergewöhnlichen Brickfilm von Tanja Causemann, die 4fachen TVR Straßen- und Bahnlauf-Vereinsmeisterschaften mit echter Zeitmessung im Sommer sowie die erfolgreiche Rettung des realen Königsforst-Marathons mit den beiden RUN HAPPY DAYS im Oktober. Die Konkurrenz aus ganz Deutschland war sehr stark und professionell. Nur die top sechs kamen ins finale Voting. "Wir waren zuversichtlich, aber es hat leider nicht ganz gereicht. Es hat sich trotzdem gelohnt und wir nehmen es natürlich sportlich", freut sich Abteilungsleiter Jochen Baumhof über die positiven Rückmeldungen. Vor wenigen Tagen bekam der Organisator vom DLV-Präsidenten eine Anerkennungs-Urkunde für das außergewöhnliche Engagement. Sie ist eines der vielen Corona-Dokumente eines besonders verrückten Jahres.
 


 

 

 

05.02. Historische Dokumente vom Königsforst-Marathon gesucht
Bergisch Gladbach.
Seit 1973 wird einer der ältesten Marathon- und Landschaftsläufe Deutschland im Rheinland ausgetragen: der Königsforst-Marathon. Nach der Erstauflage brauchten das erste Orgateam um Laufgründer Gottfried Küpper ein Jahr Bedenkzeit. Ab 1975 wurde dann der Laufklassiker in der 2. Auflage erstmals auch mit einem Halbmarathon und Zeitmessung ! angeboten, wie das Originalplakat mit dem Ahornblatt zeigt. In drei Jahren wollen wir vom TV Refrath running team mit euch das ganz große 50jährige Köfo-Marathon-Jubiläum feiern. Klar, das ist noch eine Weile bis dahin. Aber wir fangen jetzt bereits an, die Historie aufzuarbeiten und zu sammeln. Daher rufen wir alle auf, die uns vielleicht mit einem uns unbekanntes Schätzchen, einer uns fehlenden Ergebnisliste, Zeitungsartikel, Fotos oder persönliche Anekdoten aus den 70er, 80er, 90er Jahren oder aus dem 21. Jahrhundert  überraschen kann. Wir sind überzeugt, dass zu unserem Fundus noch viele interessante Dokumente und Anekdötchen zusammengetragen werden. Wer dazu beitragen kann und möchte, einen Tipp für uns hat oder Fragen, melde sich bitte per Mail an: historie@rungreen.de

04.02. 2021: Aktueller Planungstand für den Generali Köln Marathon
Das Orga-Team berichtet:

Köln.
Jetzt ist Anfang Februar, und die Corona-Situation scheint sich langsam zu entspannen. Die Impfkampagne läuft an, trotzdem nervt Euch ? wie uns auch ? sicherlich der Lockdown mit all seinen Einschränkungen im Alltag und Training.
 
Wir sind trotz Kurzarbeit voll in den Planungen für den Generali Köln Marathon am 3. Oktober: Die Strecke bleibt unverändert, also auf dem Stand von 2019. Der Start wird wieder in Köln-Deutz, das Ziel am Kölner Dom sein. Und zwischendurch wird es wieder durch die typisch kölschen Veedel mit ordentlich Stimmung gehen!
 
Ob es ggf. seitens der Behörden Auflagen für die Veranstaltung geben wird, wie diese aussehen und welche Auswirkungen diese auf die Veranstaltung haben (könnten), ist jetzt noch nicht abzusehen. Aber wir haben einige Varianten vorbereitet, um ggf. darauf reagieren zu können.
 
Wir werden Euch rechtzeitig, wie im letzten Jahr auch, Bescheid geben, in welcher Form der diesjährige Köln Marathon über die Bühne gehen wird. Auch wenn das etwas abgedroschen klingen mag: Wir sind optimistisch für den Herbst! Und deshalb hören wir nicht auf zu organisieren, und Ihr hört nicht auf zu trainieren! ? Denn: Laufen geht immer!
www.koeln-marathon.de
(Autor & Copyright: Jan Broniecki für Laufen im Rheinland)

01.02. Europalauf in Hennef bereits frühzeitig abgesagt
Hennef.
Der für den 26. Juni geplante Europalauf in Hennef wurde frühzeitig vom Veranstalter abgesagt. "Aufgrund der unsicheren Entwicklung im Zusammenhang mit der Verbreitung von COVID-19 muss der diesjährige Europalauf leider ausfallen", heißt es kurz und knapp in einer Mitteilung der Organisatoren. Stattdessen wird bereits jetzt auf den Termin im kommenden Jahr hingewiesen. Am 25. Juni 2022 sollen dann wieder rund 1.000 Läufer an dem Laufevent entlang der Sieg teilnehmen.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

30.01. Laufband-Rekord! 100 Kilometer, 6:26:14 Stunden, 69.582 Schritte
„Verdammt, wie macht der Kerl das? Inspirierend“, staunt Top-Triathlet Patrick Lange über Ultraläufer Florian Neuschwander. Der 39-Jährige stellte einen neuen Weltrekord auf dem Laufband auf.

Einmal kräftig durchatmen, der Endspurt beginnt. Es ist 14:48 Uhr an diesem Samstagnachmittag, und Florian Neuschwander rennt und rennt und rennt. Endspurt – in seiner Welt heißt das nicht 50 oder 500 Meter. Nein, Neuschwander läuft in anderen Dimension. 90 Kilometer hat er hinter sich, zehn liegen vor ihm. Oder besser: unter ihm. Denn er rennt auf der Stelle. In einer Turnhalle in Bayern auf einem Laufband, drauf und dran, den Weltrekord auf dem Laufband über 100 Kilometer zu brechen.

„Verdammt, wie macht der Kerl das?“, kommentiert der zweimalige Hawaii-Champion Patrick Lange, der live zugeschaltet ist, und ergänzte staunend: „Der Junge zieht das Ding einfach durch. Geil, dabei zu sein, sehr inspirierend.“ Um 9 Uhr am Morgen hatte Neuschwander das Laufband gestartet. Jetzt sind es nur noch fünf, noch vier, noch drei, noch zwei Kilometer. Der letzte ist der schnellste. Der 39-Jährige schaltet noch einmal das Tempo hoch: 18,3 km/h nach 99 Kilometern. „Völlig verrückt, Wahnsinn“, ruft Lange.

Nach 6:26:14 Stunden reißt Neuschwander die Arme hoch, die magische Zahl von 100 Kilometern in den Beinen. Und zwar in neuer, inoffizieller Weltrekordzeit. Mission #beat100flow erfolgreich beendet. Aus den Boxen klingt „Eye of the Tiger“.

„Ich schwitze auch ein bisschen …“
Wer nun denkt, der Ultraläufer müsse sich erst mal richtig erholen, bevor er Luft zum Sprechen hat, der irrt. Kurze Verschnaufpause, er hängt erschöpft über dem Laufband, dann sagt er: „Alter, ich bin im Arsch. Es war lang, aber auch kurzweilig. Geil war es. Danke an alle, hat Bock gebracht.“ Um dann mit einem Lächeln zu ergänzen: „Ich bin leicht erschöpft, schwitze auch ein bisschen … Jeder denkt, der spinnt ein bisschen, aber von der Motivation war es gar kein Thema.“
Dabei war es auch für ihn ein Novum: Mit derart großen Distanzen kennt sich der Ultraläufer aus dem Saarland zwar aus, jedoch absolviert er sie normalerweise irgendwo draußen in der Natur und nutzt das Laufband nur im Herbst und Winter hin und wieder für Trainingszwecke. Jetzt also 100 Kilometer in einer Turnhalle in Nußdorf (Chiemgau), Schritt für Schritt immer auf derselben Stelle, unterstützt durch etliche Fans und Freunde, die ihn bei Zwift radfahrend oder Teile der Strecke mitlaufend begleiteten – darunter auch Patrick Lange – oder den Livestream verfolgten und die Social Media Wall mit Kommentaren füllten.

Um den Weltrekord von 6:39:26 Stunden zu knacken, den der Amerikaner Mario Mendoza im vergangenen Juni aufgestellt hatte, hatte Neuschwander in der Vorbereitung mehrere Halbmarathons, Marathons und auch mal einen 60-Kilometer-Test auf dem Laufband absolviert – meistens, wenn seine kleine Tochter in der Kita war.

Neuschwander ist einer der Stars der Ultralaufszene, unkonventionell, lässig, immer auch mit dem Ziel, andere Menschen mitzureißen. Ob durch Social Media, Lauftreffs in der Realität oder in Corona-Zeiten virtuell.

Sein spannendstes Projekt des vergangenen Jahres klingt skurril: „Von Laufen nach Laufen laufen“. Neuschwander startete in der Schweiz in dem kleinen Ort Laufen bei Basel, lief dann über Zürich nach Bregenz, ins Allgäu und Richtung Ziel: Laufen bei Salzburg. Entlang der Strecke schlossen sich immer wieder andere Läufer an, um ihm ein Stück des Weges Gesellschaft zu leisten und ein Teil dieser Reise zu werden. Jeder war willkomen. Insgesamt legte er 550 Kilometer mit 10.287 Höhenmetern innerhalb einer Woche zurück.

„Wen das nicht inspiriert …“
Abwechslung, von der er an diesem Samstag zwar nur träumen konnte, aber das brauchte es auch nicht. Unterstützung gab es neben Lange auch von weiteren Topsportlern wie Tischtennis-Ass Timo Boll oder Top-Triathlet Sebastian Kienle, die in die Live-Übertragung zugeschaltet wurden.

Offiziell als Weltrekord gilt die Zeit zwar nicht, die Leistung aber schmälert das nicht. Für „Guinness World Records“ müssten offizielle Beobachter vor Ort sein, den Versuch protokollieren und dann legitimieren. In Zeiten von Corona keine Option, die Neuschwander in Betracht zog.

29.01. Insellauf-Alternative wegen Hochwasser abgesagt
Königswinter.
Der für Sonntag geplante "Insellauf" muss wegen Hochwasser und Ärger mit den Ordnungsbehörden abgesagt werden!

28.01. Eigentlicher Insellauf auf 12. Mai verschoben
Königswinter.
Leider musste der für kommenden Sonntag (31. Januar) geplante traditionelle Insellauf aufgrund von Lockdown/Corona abgesagt werden. Der Veranstalter hat jetzt einen Nachholtermin gefunden. Am Mittwoch, 12. Mai 2021 (vor Christi Himmelfahrt)
um 18:00 Uhr - 15km Lauf und um 18:15 Uhr - 1.000m Lauf.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

27.01. Insellauf mal anders
Echtes Rennen auf der Originalstrecke am 31. Januar
Königswinter.
Nach der coronabedingten Absage des Insellauf soll das Rennen am 31. Januar in anderer Form stattfinden. So können interessierte Läuferinnen und Läufer am Sonntag zwischen 6 und 18 Uhr auf der Originalstrecke die 15 Kilometer im eigenen Tempo absolvieren. Start und Ziel befinden sich aufgrund der Sperrung des Peter-Breuer-Stadion in Höhe des Parkplatz (Rheinufer) an der Fähre Niederdollendorf-Bad Godesberg. Gelaufen wird entlang des Rheins bis Bad Honnef auf die Insel Grafenwerth und wieder zurück. Die Strecke ist mit Richtungspfeilen und Kilometerangaben markiert. Im Anschluss können die Laufzeiten mit Angabe von Namen und Alter auf dem Laufsegment Strava hochgeladen werden oder per Mail mit einem Foto der ausgewerteten Strecke übermittelt werden. Auf der Website des Organisators erfolgt dann eine Auswertung.
https://www.strava.com/segments/27122049
Veranstalter: Laufen im Rheinland

26.01. Zwölf Sekunden am Weltrekord vorbei
Mit einer beeindruckenden Leistung knackte Jim Walmsley in Arizona den US-Rekord über 100 Kilometer. Bereits 2019 zog das von Hoka One One organisierte Project Carbon X große Aufmerksamkeit auf sich. Damals gelang es dem US-amerikanischen Ultramarathonläufer Jim Walmsley in 6:50:07 Stunden die 36 Jahre alte Bestzeit von Bruce Fordyce um 14 Sekunden zu unterbieten. Am 23. Januar 2021 ging der inzwischen 31-Jährige nun in seinem Heimat-Bundesstaat Arizona an den Start des Project Carbon X 2. Insgesamt finishten zehn Sportler die 100-Kilometer-Distanz. Da alle gestarteten Läufer Teil des Teams von Hoka One One sind, wurde gemeinsam statt gegeneinander gelaufen, schließlich war man sich einig, dass herausragende Leistungen an diesem Tag nur im Team möglich seien. Nichtsdestotrotz gab Walmsley vor dem Rennen an, seine Teamkollegen dennoch hinter sich lassen zu wollen. Folglich galt er auch als großer Favorit, dem ein neuer Weltrekord getraut wurde.

Walmsley zeigt großen Kampfgeist
Ab 7:10 Uhr Ortszeit gingen die Läufer auf die Strecke. In einem sehr gleichmäßigen Tempo absolvierte Walmsley gemeinsam mit mehreren weiteren Topläufern die ersten zwei bis drei Laufstunden. Die Position des Führenden übernahm er somit offiziell erst nach der 50-Kilometer-Marke, die nach 3:04:15 Stunden erreicht wurde. Mit großem Einsatz lief Walmsley dem Ziel entgegen. Leider schwankten seine 5-Kilometer-Zeiten auf den letzten 20 Kilometern, sodass er alles in allem ein wenig Zeit verlor. Eine Zeit von 19:31 Minuten für die letzten fünf Kilometer reichten am Ende nicht für den Weltrekord, sodass Jim Walmsley das Ziel nach 6:09:26 Stunden erreichte. Den 100-Kilometer-Weltrekord des Japaners Nao Kazami, der diesen 2018 aufstellen konnte, verpasste der US-Amerikaner folglich um lediglich zwölf Sekunden. Seine persönliche Bestzeit unterbot er hingegen um rund 40 Minuten und auch den nationalen Rekord der USA sicherte er sich.

Rajpaul Pannu mit beeindruckendem Debüt
Hinter Jim Walmsley kam Rajpaul Pannu bei seinem ersten 100-Kilometer-Rennen als Zweiter ins Ziel. In 6:28:31 Stunden blieb Pannu auf Anhieb unter 6:30 Stunden. Die erste Hälfte war er in 3:09:57 Stunden gelaufen. Den dritten Platz sicherte sich hingegen Kris Brown in 6:39:14 Stunden. Dahinter kamen Johan Lantz (6:46:32 Stunden), Elov Olsson (6:48:46 Stunden) und Craig Hunt (6:55:42 Stunden) auf die weiteren Plätze. Leider mussten jedoch auch zahlreiche Topathleten wie etwa Fernando Cabada, Hayden Hawks und Dion Finocchiaro aussteigen.

Französin Audrey Tanguy gewinnt
Bei den Damen führte lange Zeit Carla Molinaro aus London. Die Britin wurde unter anderem für ihren 1.327 Kilometer langen Rekordlauf durch ganz Großbritannien bekannt, den sie in 12 Tagen, 30 Minuten und 14 Sekunden finishen konnte. Auch in Arizona präsentierte sich Molinaro in guter Form und lag folglich rund zwei Drittel des Rennens in Führung. Dann rückten ihre Verfolgerinnen jedoch immer näher ran und überholten sie. Am Ende finishte sie nach 8:01:22 Stunden, womit sie eine Zeit von unter acht Stunden nur um 83 Sekunden verpasste. Noch schneller war in erster Linie Audrey Tanguy. Sie lief die ersten 50 Kilometer in 3:40:03 Stunden und lag zu diesem Zeitpunkt noch auf dem dritten Rang. Indem sie eine zweite Hälfte in 4:00:33 Stunden folgen ließ, konnte die Französin am Ende mit knapp drei Minuten Vorsprung gewinnen. Zweiter wurde Nicole Monette (7:43:18 Stunden), Dritte Courtney Olsen (7:55:11 Stunden).
(Quelle: Runners World)

25.01. BELGENBACH-TRAIL MONSCHAU – EIFEL-EXTREM
Sonntag, 18. April 2021 ab 11.30 Uhr
Monschau.
Liebe Freunde und Anhänger des Traillaufens!
Der 7. Belgenbach-Trail wird ins Frühjahr verschoben. Optimistisch und voller Zuversicht hoffen wir, dass der Lauf unter Einbeziehung der dann gültigen Corona-Schutzverordnung stattfinden kann. Die  Durchführung  kann sich abweichend der in der Ausschreibung angegebenen Informationen ändern.

Wir werden euch immer zeitnah über Anpassungen informieren.

Hier die wichtigsten Änderungen:

    Die online Anmeldung schließt für alle am 08.04.2021. Startberechtigt sind nur Personen, deren Startgeld bis spätestens 10.04.2021 bei der Sparkasse Aachen BIC: AACSDE33XXX, IBAN: DE18 3905 0000 0008 3141 30 eingegangen ist.
    ACHTUNG! Es sind keine Nachmeldungen vor Ort möglich! Bei einer Absage des Laufes wird die Startberechtigung automatisch als Freistart auf 2022 übertragen. Eine Erstattung des Startgeldes ist nicht vorgesehen.
    Aufgrund der diesmal zwingend erforderlichen elektronischen Zeitmessung und einem eventuellem Startnummernversand ist eine Erhöhung der Startgebühr leider unumgänglich: Light-Trail 10 Euro, Strong-Trail und Surprise-Trail 15 Euro.
    Startnummernausgabe, Siegerehrungen, Verpflegung, Duschen & Umkleiden, Cafeteria – werden abhängig von den COVID-19 Vorgaben des Landes NRW organisiert und rechtzeitig unter
    www.tv-konzen-run-walk.de  Facebook, bzw. per E-Mail an alle Voranmelder bekannt gegeben.

 Belgenbach-Trail – das Lauferlebnis mit null Straße, null Asphalt aber 100 % Gelände.

Trotz der notwendigen Änderungen ist eins gewiss, es wartet wieder ein echtes Highlight auf die Anhänger des Traillaufens und natürlich auch auf diejenigen, die Waldwege und urige Naturpfade laufend erleben möchten. Gerade im Frühjahr und nach langer Wettkampfpause sind die Eifel-pur-Strecken bestens geeignet, die Laufgeister für die kommende Saison zu wecken.

Rauf und runter durch das Monschauer Belgenbachtal könnt ihr in diesem Jahr sogar unter drei Strecken auswählen. Schon der Trail über 5,7 Kilometer verlangt den Teilnehmern mit Matsch, Wasser und 130 Höhenmetern einiges ab. Richtig hart wird es beim 10 Kilometer Eifel-Extrem Kurs. Wechselnd führen Bergpfade, An-und Abstiege hinunter an die Rur ins Grünental. Ab dort erwarten euch auf den letzten knapp vier Kilometern zum Ziel Bachdurchquerungen, Single Trails und wahrscheinlich wieder jede Menge Morast. Insgesamt kommen beim Strong-Trail 350 Hm zusammen.

Neu 2021 ist der Strong-Trail Surprise. Mit einer zusätzlichen Schleife wird der Strong-Trail ab Grünental um ca. 5 km und 150 Hm erweitert.

24.01. Donatuslauf fällt erneut aus - Dritte Absage in Folge
Erftstadt.
Liebe Lauffreunde,
Leider wird es auch 2021 keinen Donatuslauf geben. Die andauernde Pandemie macht eine verlässliche Planung leider unmöglich. Wir halten eine für alle Beteiligten Sorgen- und Risikofrei Durchführung am regulären Termin 14. März für sehr unwahrscheinlich und sind daher zu dieser traurigen, aber verantwortungsvollen Entscheidung gekommen.
Es wird auch keine Terminverschiebung des Donatuslaufs 2021 geben.

Sehr froh sind wir, Euch vorab mitzuteilen, dass wir dennoch weiter machen werden. Zuversichtlich schauen wir in Richtung des nächsten Donatuslaufs am Sonntag, 13.03.2022. Diesen Termin könnt ihr Euch gerne schon einmal vormerken.

Die LG Donatus Erftstadt e.V.  freut sich darauf, die regionale Läufergemeinde endlich wieder zum Saisonauftrakt 2022 in der wunderschönen Ville zu unserem Traditionslauf begrüßen zu dürfen. Das Motto des Donatuslaufs ist und bleibt : Von Läufern für Läufer organisiert.

Wir danken Allen, die uns durch ihre (Startgeld-) Spenden und verständnisvollen, aufbauenden Mitteilungen dabei unterstützt haben, trotz der nötigen Absagen 2019 (Sturmtief Eberhard) und 2020 + 2021 (Corona-Pandemie) nicht aufzugeben. Durch eure Solidarität wird es den Donatuslauf weiterhin geben.

Eure
LG Donatus Erftstadt e.V.

15.01. Königsforst-Marathon spendet 500,- EUR an die Greifvogelhilfe
Bergisch Gladbach.
Das TV Refrath running team hat trotz eines zweimalig drohenden Aus des 46. Königsforst-Marathons es im Vorjahr geschafft, mit den RUN HAPPY DAYS und der virtuellen Variante des Landschaftslaufes am Ende des Jahres einen kleinen Überschuss zu erwirtschaften. Dies war vor allem dank mehrerer großzügiger Spender und Sponsoren als auch durch den Verzicht vieler Läufer auf Rückzahlung des Startgeldes möglich.
 
Der TV Refrath bedankt sich ganz herzlich dafür und möchte wie jedes Jahr Charitypartner Dirk Sindhu von der Greifvogelhilfe unterstützen. "Im Vorjahr stieg die Zahl der eingelieferten Greife von 280 auf 356 Tiere" berichtet Dirk Sindhu, im Hauptberuf Cardio-Techniker an der Uniklinik in Köln. "Daher wollen wir mit unserer Spende in Höhe von 500,- Euro die enormen Kosten für Tierarztrechnungen und Futter etwas abfedern. Jeder Euro ist es wert", weiß Organisationsleiter und Hobbyornithologe Jochen Baumhof.
 
Landschaftsschutz und Artenschutz steht mit Slogan RUN GREEN - RUN HAPPY beim Königsfort-Marathon bereits seit 2014 ganz oben. Die Verbundenheit zur Greifvogelhilfe wissen auch viele tausend Königsforst-Marathon Teilnehmer zu schätzen. Sie hoffen, dass sie möglichst bald wieder Uhu Momo, Turmfalke Frieda und Wüstenbussard Aris die Läufer persönlich in Bensberg begrüßen können.
(Mitteilung: TV Refrath für Laufen im Rheinland)

14.01. Vorabauswertung der 8. Welle des Sportentwicklungsberichts zur COVID-19 Thematik
Auch der Breitensport ist wieder vom coronabedingten Lockdown betroffen. Den positiven Effekten körperlicher Aktivität auf die Gesundheit steht das erhöhte Infektionsrisiko durch Kontakte beim Sport gegenüber. Genau wie beim ersten Lockdown sind daher Sportanlagen für Amateursportler*innen geschlossen. Für Sportvereine wird die Lage immer schwieriger.
 
Deutlich mehr zu schaffen als der erste Lockdown im Frühjahr macht den Sportvereinen in Deutschland die zweite Schließung aller Sportanlagen für den Breitensport. Bis zum erneuten Lockdown ab November war der Anteil an Vereinen ausgeglichen, die Mitgliedschaftsrückgänge oder -zuwächse zu verzeichnen hatten (36,6% Rückgänge gegenüber 35,0% Zuwächse). Inzwischen hat sich mit 44,0% der Anteil der Vereine, die für 2020 Rückgänge melden, gegenüber 29,0% mit Zuwächsen deutlich erhöht. Die Veränderungen sind statistisch signifikant.
 
Mittlerweile erwartet jeder zweite Sportverein (52,4%) in Deutschland in den kommenden zwölf Monaten eine existenzbedrohliche Lage. Auch hier zeigt sich ein signifikanter Anstieg seit dem zweiten Lockdown. Ursache hierfür ist für zwei von fünf aller Vereine (41,3%) der Mitgliederrückgang aufgrund der COVID-19 Pandemie (vor dem zweiten Lockdown: 36,5%). Als weitere Ursache wird von 34,9% aller Vereine der pandemiebedingte Rückgang an Ehrenamtlichen genannt (vor dem zweiten Lockdown: 32,8%). Jeder fünfte Verein (22,1%) rechnet mit einer existenziellen Bedrohung aufgrund pandemiebedingter finanzieller Engpässe (vor dem zweiten Lockdown: 21,1%).
 
Studienleiter Professor Christoph Breuer kommentiert die Ergebnisse wie folgt: "Je länger Sportvereine ihrem Zweck nicht nachkommen dürfen, desto schwächer wirken sie als stabilisierendes Element der Gesellschaft. Es geht sozialer Kitt verloren, der gerade in einer individualisierten Zuwanderungsgesellschaft von Bedeutung ist. Damit treffen die Folgen nicht nur die Vereinsmitglieder sondern die gesamte Gesellschaft."
 
Die Befunde stammen aus der 8. Welle des Sportentwicklungsberichts für Deutschland, an der sich 20.179 Sportvereine beteiligt haben (Feldphase: 21. Oktober bis 21. Dezember 2020). Der Sportentwicklungsbericht für Deutschland wird gefördert vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft, dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und allen 16 Landessportbünden. Die wissenschaftliche Leitung hat Univ.-Prof. Dr. Christoph Breuer von der Deutschen Sporthochschule Köln. Die Sportentwicklungsberichte analysieren kontinuierlich die Entwicklung von Sportvereinen und deren Beitrag zum Gemeinwohl. Der gesamte Forschungsbericht zur 8. Welle wird im Mai 2021 vorliegen.
(Mitteilung: Sportschule Köln)

13.01. Absage "Rund um das Bayer-Kreuz"
Leverkusen.
Der 40. Straßenlauf "Rund um das Bayer-Kreuz" muss leider abgesagt werden. "Die Corona-Pandemie hat uns voll im Griff, zu viele Auflagen, zu viele Sponsoren, die abspringen und die Gefahr der kurzfristigen Absage durch die landesregierung oder dem Gesundheitsamt der Stadt Leverkusen sind kostenmäßig nicht zu stemmen", heißt es dazu vom Orgateam des TSV Bayer 04 Leverkusen.
(Autor & Copyright: Mareike Brischke für Laufen im Rheinland)

12.01. Deutsche Post Marathon Bonn wird wohl auf den 17. Oktober verlegt
Bonn.
Dass der Deutsche Post Marathon Bonn auch in diesem Jahr nicht wie geplant im April stattfinden kann, erklärt sich angesichts der Corona-Lage von selbst. Der 25. April 2021 kommt für Großveranstaltungen dieser Art zu früh. Daher meldete der Veranstalter bei der Stadt Bonn bereits einen Ausweichtermin am 17. Oktober an. Im letzten Jahr wurde das 20. Jubiläum des großen Laufevents vom 26. April auf den 18. Oktober verlegt, fand jedoch lediglich virtuell statt. Diesmal soll es mit einer reellen Durchführung im Herbst klappen. Zuvor wurden bereits die Marathonläufe in Düsseldorf (11. April) und Hamburg (25. April) auf Termine im Oktober verschoben.
Geplante Marathons im Oktober:
3. Köln, 10. Hamburg, 17. Bonn, 24. Düsseldorf, 31. Frankfurt
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

11.01. Absage Hannover-Marathon – DM-Alternativen werden geprüft
Die Veranstalter des HAJ Hannover Marathons haben aufgrund der Corona-Pandemie die Frühjahrs-Ausgabe 2021 des Lauf-Events abgesagt. Ob, wie und wann die Deutschen Marathon-Meisterschaften, die im Rahmen dieses Events geplant waren, dennoch stattfinden können, wird zurzeit geprüft.

100 Tage vor dem ersten Startschuss musste am Freitag das 30. Jubiläum des HAJ Hannover Marathon abgesagt werden. Das für den 17. und 18. April geplante größte Laufspektakel Niedersachsens fällt wie schon im Vorjahr erwartungsgemäß der aktuellen Pandemie-Lage zum Opfer und wird nun am 3. April 2022 an den Start gehen.

„Wir haben in den letzten Wochen und Monaten etliche Szenarien und Möglichkeiten durchgeplant, einen verantwortungsvollen und emotionalen Marathon in angepasster Form zu realisieren“, erklärte Veranstalterin Stefanie Eichel von eichel: Event: „Aber die aktuelle Entwicklung der Infektionslage macht dies natürlich absolut unmöglich.“
Alternativen für DM-Ausrichtung werden geprüft

Im Rahmen des Hannover Marathons sollten eigentlich auch die Deutschen Marathon-Meisterschaften 2021 stattfinden. Alternativen für die Ausrichtung der Marathon-DM werden vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) in Gesprächen mit allen Beteiligten geprüft.

Ein kleiner Hoffnungsschimmer für Norddeutschlands Lauf-Gemeinschaft besteht noch für den Herbst: „Sollte sich dann eine Laufveranstaltung mit einer nennenswerten und auch gefühlt guten Teilnehmerzahl verantwortungsvoll umsetzen lassen, werden wir hoffentlich den Startschuss für ein neues, richtig schönes Lauferlebnis geben können“, verspricht Stefanie Eichel: Event: „Die Pläne dafür liegen bereits auf dem Tisch.“
(Quelle: Leichtathletik.de)

10.01. Bonner Laufcup soll wie geplant stattfinden
Bonn.
Noch sind es drei Monate, bis der erste Wertungslauf zum Bonner Laufcup 2021 startet. Bereits jetzt signalisierte der Beueler10er das einer Durchführung der Veranstaltung nichts im Wege stehe. Das Konzept sieht coronakomforme Einzelstarts in einem Drei-Stunden- Zeitfenster vor. Details folgen zeitnah. Alle weiteren Läufe finden erst im Sommer, Herbst und Winter statt, was Hoffnung für einen regulär stattfindenden Cup macht.

Wertungsläufe
08.04. 9. Beueler10er - 17.30 Uhr
Strecken: 10 km
www.beueler10er.de

02.06. 11. Bonner Nachtlauf - 20.00 Uhr
Strecken: 10 km
www.bonner-nachtlauf.de

05.09. 5. ZeroHungerRun in Bonn - 12.30 Uhr
Strecken: 10 km
www.welthungerhilfe.de/zerohungerrun-bonn-spendenlauf/

10.10. 38. Drei-Brücken-Lauf in Bonn - 09.20 Uhr
Strecken: 10 km
www.drei-bruecken-lauf.de

12.12. 4. Bonner Nikolauslauf - 15.00 Uhr
Strecken: 10 km
https://www.bonner-nikolauslauf.de/

31.12. Bonner Silvesterlauf - 12.00 Uhr
Strecken: 10 km
www.bonner-silvesterlauf.de

09.01. Lockdown bis zum 31. Januar verlängert!
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0221-78 88 068
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08.01. Das Marathon-Jahr der Frauen: Zehn unter 2:20, Deborah Schöneborn national überraschend Nr. 1
Aufgrund der Corona-Pandemie konnten im Jahr 2020 längst nicht alle deutschen Marathonläuferinnen zeigen, was sie drauf haben – dennoch gab ein der Breite und an der Spitze starke Zeiten. Internationale setzte Peres Jepchirchir mit einer mächtigen Steigerung in Valencia das i-Tüpfelchen und stellte damit auch ein wenig Weltrekordlerin Brigid Kosgei in den Schatten.

Trotz Corona-Pandemie und der damit verbundenen sehr geringen Anzahl von Startmöglichkeiten gab es auch bei den Frauen 2020 eine Reihe von außerordentlichen Leistungen. Ebenso wie bei den Männern wurde die schnellste Zeit des Jahres am 6. Dezember in Valencia gelaufen: Peres Jepchirchir gewann das Rennen in hochklassigen 2:17:16 Stunden und sortierte sich damit in der Liste der schnellsten je gelaufenen Zeiten auf Rang fünf ein. Ihre kenianische Landsfrau Brigid Kosgei gewann den in der absoluten Spitze am besten besetzten Marathon in London mit 2:18:58 Studnen. Für den deutschen Höhepunkt über die klassische Distanz sorgte überraschend Deborah Schöneborn. Die Berlinerin steigerte sich in ihrem zweiten Marathon um fast fünf Minuten und erzielte mit 2:26:55 in Valencia die schnellste Zeit einer deutschen Läuferin im Jahr 2020.

Wie bei den Männern dominieren auch bei den Frauen die Ergebnisse aus Valencia die Jahresweltbestenliste. Sechs der schnellsten zehn Zeiten stammen von dem Rennen in Spanien, das am Nikolaustag bei sehr guten Wetterbedingungen als reiner Elitelauf stattfand. Alle sechs Läuferinnen blieben dabei unter 2:20 Stunden, was ein Novum ist bezüglich eines einzelnen Rennens. Der in den letzten Jahren mit Hilfe eines entsprechenden Etats stark aufstrebende Valencia-Marathon verzeichnete auch bei den Frauen zum ersten Mal die schnellste Zeit des Jahres in der Welt. Zeiten unter 2:20 Stunden wurden 2020 aber auch in Tokio, London und Dubai gelaufen.

Enorme Steigerung von Peres Jepchirchir
Peres Jepchirchir, die im Oktober bereits den Halbmarathon-WM-Titel gewonnen hatte, steigerte sich bei ihrem zweiten internationalen Marathonrennen enorm: Im japanischen Saitama war sie ein Jahr zuvor 2:23:50 Stunden gelaufen, nun rannte die Kenianerin mit 2:17:16 Stunden gut sechseinhalb Minuten schneller. Da die Kenianer ihre Marathon-Olympia-Teams inklusive Reserve-Läufer bereits vor rund einem Jahr nominiert hatten, dürfte Jepchirchir keine Chance mehr haben, im Sommer bei den Spielen in Japan starten zu können.

Nominiert ist unter anderen Brigid Kosgei. Die Weltrekordlerin (2:14:06 h) zeigte im Oktober beim London-Marathon eine Leistung, die mit der von Jepchirchir sicher vergleichbar ist. Denn ohne die sehr unangenehmen, nasskalten und windigen Bedingungen in der britischen Metropole wäre Kosgei wohl deutlich schneller gewesen als 2:18:58 Stunden. So ist Lonah Salpeter die einzige andere Läuferin, die im vergangenen Jahr unter 2:18 Stunden lief. Die aus Kenia stammende Athletin, die seit Jahren in Israel lebt und dort auch erst mit dem Laufsport begann, gewann im März in Tokio mit 2:17:45 Stunden. Damit ist sie die zweitschnellste Europäerin aller Zeiten hinter Paula Radcliffe (Großbritannien; 2:15:25 h).

Melat Kejeta ausgebremst
Der mögliche Vorstoß in Weltklasse-Bereiche ließ sich für Melat Kejeta (Laufteam Kassel) nicht realisieren. Nach einem positiven Corona-Test musste sie nach ihrer sensationellen Silbermedaille bei der Halbmarathon-WM auf den Start beim Valencia-Marathon verzichten. Aufgrund ihres deutschen Halbmarathon-Rekordes von 65:18 Minuten, erzielt im Oktober in Gdynia (Polen), schien eine Zeit von klar unter 2:20 Stunden und die Verbesserung des deutschen Marathon-Rekordes von Irina Mikitenko (2:19:19 h) realistisch.

So steht eine andere Läuferin überraschend an der Spitze der deutschen Jahresbestenliste: Deborah Schöneborn (LG Nord Berlin). Im Oktober 2019 war sie in Köln ihr Marathon-Debüt in 2:31:18 Stunden gelaufen, nun steigerte sie sich in Valencia auf 2:26:55 Stunden. Damit steht die Berlinerin in der europäischen Jahresrangliste sogar auf Platz drei und hat sehr gute Chancen, für den olympischen Marathon nominiert zu werden (der Qualifikationszeitraum endet Ende Mai). Ein überzeugendes Debüt lief in Valencia ihre Zwillingsschwester Rabea Schöneborn (LG Nord Berlin), die mit 2:28:42 Stunden nun im Rennen um die drei olympischen Startplätze auf Rang fünf liegt und sicherlich im Frühjahr noch einen Qualifikations-Versuch starten wird.

Zwei weitere Athletinnen liefen 2020 kurz vor der Corona-Pandemie Zeiten von unter 2:29 Stunden: Katharina Steinruck (Eintracht Frankfurt) rannte im Januar in Osaka (Japan) 2:28:48 Stunden und Anja Scherl (LG Telis Finanz Regensburg) erreichte im Februar in Sevilla 2:28:25 Stunden. Obwohl weder Melat Kejeta noch Fabienne Königstein (MTG Mannheim), Laura Hottenrott (TV Wattenscheid 01) sowie Anna und Lisa Hahner (SCC Events Pro Team Berlin) im vergangenen Jahr einen Marathon liefen, gab es somit vier Läuferinnen mit Ergebnissen von unter 2:29 Stunden. Das ist angesichts der Pandemie-Situation eine sehr gute Entwicklung, die 2021 noch fortgesetzt werden kann.

Die Jahres-Bestenlisten 2020

INTERNATIONAL
Zeit    Athletin    Nation    Ort
2:17:16    Peres Jepchirchir    KEN    Valencia, 6.12.
2:17:45    Lonah Salpeter    ISR    Tokio, 1.3.
2:18:35    Birhane Dibaba    ETH    Tokio, 1.3.
2:18:40    Joyciline Jepkosgei    KEN    Valencia, 6.12.
2:18:58    Brigid Kosgei    KEN    London, 4.10.
2:19:38    Worknesh Degefa    ETH    Dubai, 24.1.
2:19:52    Helalia Johannes    NAM    Valencia, 6.12.
2:19:54    Zeineba Yimer    ETH    Valencia, 6.12.
2:19:56    Degitu Azimeraw    ETH    Valencia, 6.12.
2:19:56    Tigist Girma    ETH    Valencia, 6.12.
2:20:05    Ruth Aga    ETH    Valencia, 6.12.
2:20:11    Gutemi Imana    ETH    Dubai, 24.1.
2:20:29    Mao Ichiyama    JPN    Nagoya, 8.3.
2:20:30    Sutume Kebede    ETH    Tokio, 1.3.
2:20:32    Sara Hall    USA    Chandler/USA, 20.12.

DEUTSCHLAND
Zeit    Athletin    Verein    Ort
2:26:55    Deborah Schöneborn    LG Nord Berlin     Valencia, 6.12.
2:28:25    Anja Scherl     LG Telis Finanz Regensburg    Sevilla, 23.2.
2:28:42    Rabea Schöneborn    LG Nord Berlin    Valencia, 6.12.
2:28:48    Katharina Steinruck    Eintracht Frankfurt    Osaka, 26.1.
2:39:19    Anke Esser    TSV Bayer 04 Leverkusen    Nagoya, 8.3.
(Quelle: Leichtathletik.de)

07.01. Das Marathon-Jahr der Männer: Zehn Zeiten unter 2:05 und ein deutscher Rekord
Auch in Zeiten der Corona-Pandemie konnten sich die weltweiten Leistungen im Marathon der Männer sehen lassen. Bei den wenigen Elite-Rennen wurden gleich zehnmal Zeiten unter 2:05 Stunden erzielt. Die deutschen Männer waren in der Spitze so gut wie seit 35 Jahren nicht. Weltrekordler Eliud Kipchoge allerdings wird das Jahr 2020 nicht in guter Erinnerung behalten.

Nach dem besten Marathon-Jahr aller Zeiten folgte 2020 die Corona-Pandemie, die den Laufsport weitgehend lahm legte. Es wäre ansonsten sicherlich ein weiteres ganz großes Marathon-Jahr geworden. Doch was am Ende übrig blieb, kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Obwohl in den vergangenen zwölf Monaten nur wenige international wirklich hochkarätige Rennen über die klassische Distanz gestartet wurden, gab es ein paar absolute Weltklasse-Zeiten.

Während der Kenianer Evans Chebet im Dezember in Valencia (Spanien) die Jahresweltbestzeit von 2:03:00 Stunden erreichte, sorgte auf nationaler Ebene Amanal Petros (TV Wattenscheid 01) mit seinem überraschenden deutschen Rekord von 2:07:18 am Nikolaustag in Spanien für Furore.

Valencia löst Berlin ab
Eine einmalige Serie konnte aufgrund der Corona-Krise keine Fortsetzung finden: Neunmal in Folge wurde die Jahresweltbestzeit im Männer-Marathon in Berlin gelaufen, von 2011 bis 2019. Da sich die Veranstalter des Rennens während der Pandemie gegen die Ausrichtung eines reinen Elite-Marathons entschieden, endete diese Berliner Triumph-Serie zwangsläufig. Erstmals stammt eine Marathon-Jahresweltbestzeit nun aus Valencia.

Das aufstrebende Rennen, das enorme finanzielle Unterstützung erfährt und über einen sehr schnellen Kurs verfügt, war einer der wenigen Marathonläufe, die als reines Eliterennen stattfanden. Nachdem in den ersten paar Monaten des Jahres noch einige Läufe regulär gestartet wurden, gab es einen mit Valencia vergleichbaren Marathonlauf im Herbst nur noch in London. Dort jedoch herrschten im Oktober schlechte Wetterbedingungen, so dass die Ergebnisse aus Spanien die Jahresweltrangliste prägen.

Enttäuschung für Eliud Kipchoge in London
Immerhin zehn Zeiten von unter 2:05 Stunden wurden 2020 erreicht. Vier dieser Zeiten waren schneller als 2:04 Stunden – und alle diese Ergebnisse kommen aus Valencia. Nie zuvor erzielten in einem Rennen vier Athleten Zeiten von unter 2:04 Stunden. In der Top-15-Liste des Jahres ist Valencia gleich mit neun Ergebnissen vertreten. Der einzige Läufer, der 2020 sogar zwei absolute Topzeiten erreichte, ist Birhanu Legese. Der Äthiopier gewann zunächst den Tokio-Marathon im März in 2:04:15 Stunden und belegte dann Rang drei in Valencia mit 2:03:16 Stunden. Noch etwas war einmalig in Valencia: 30 Läufer rannten schneller als 2:10 Stunden.

Für Kenias Superstar Eliud Kipchoge war es dagegen ein Jahr zum vergessen: Der Weltrekordler und Olympiasieger hatte sich vollkommen auf den London-Marathon konzentriert, wo er jedoch mit der nasskalten Witterung nicht zurecht kam. Erstmals seit 2013 und erst zum zweiten Mal überhaupt in seiner Marathon-Karriere konnte Eliud Kipchoge ein Marathonrennen nicht gewinnen. Als Achter lief er nach 2:06:49 Stunden ins Ziel und findet sich damit auf Platz 47 in der Jahresweltbestenliste wieder.

Deutsche Marathon-Läufer stark wie zuletzt vor 35 Jahren
Während Peter Herzog trotz der schlechten Londoner Bedingungen mit einem österreichischen Rekord von 2:10:06 Stunden überraschte, fiel zwei Monate später auch die deutsche Bestmarke völlig unerwartet: Amanal Petros nutzte die perfekten Bedingungen in Valencia und lief mit 2:07:18 Stunden genau 75 Sekunden schneller als Arne Gabius (TherapieReha Bottwartal) fünf Jahre zuvor in Frankfurt. Amanal Petros schob sich in der Liste der schnellsten europäischen Marathonläufer aller Zeiten damit immerhin auf Rang 16.

Der Aufwärtstrend im deutschen Männer-Marathon, der sich angekündigt hatte, produzierte trotz des Corona-Jahres zwei weitere Zeiten unter 2:11 Stunden: Hendrik Pfeiffer (TV Wattenscheid 01) steigerte sich im Februar in Sevilla auf beachtliche 2:10:18 Stunden, und Richard Ringer (LC Rehlingen) lief mit 2:10:59 Stunden in Valencia ein sehr gutes Marathondebüt. Man muss sehr weit zurückblättern, um herauszufinden, wann zuletzt drei deutsche Marathonläufer in einem Jahr Zeiten unter 2:11 erreicht haben: Es war 35 Jahre her! 1985 lief Michael Heilmann in Hiroshima (Japan) 2:09:03, Christoph Herle rannte in London 2:09:23 und Ralf Salzmann erreichte in Chicago (USA) 2:10:56 Stunden.

Philipp Pflieger (LT Haspa Marathon Hamburg), der sich in Valencia auf 2:12:15 Stunden steigerte, und Tom Gröschel (TC Fiko Rostock; PB 2:13:49 h) sind Athleten, die sich noch deutlich verbessern können. Und Arne Gabius hat in seinem voraussichtlich letzten Profi-Jahr die Olympia-Qualifikation noch nicht aufgegeben. Dafür müsste er nach dem derzeitigen Stand schneller laufen als Richard Ringer. 2021 könnte trotz Corona ein weiteres gutes Jahr werden für den deutschen Männer-Marathon.

Die Jahres-Bestenlisten 2020

INTERNATIONAL
Zeit    Athlet    Nation    Ort
2:03:00    Evans Chebet     KEN    Valencia (6.12.)
2:03:04    Lawrence Cherono    KEN    Valencia (6.12.)
2:03:16    Birhanu Legese     ETH    Valencia (6.12.)
2:03:30    Amos Kipruto    KEN    Valencia (6.12.)
2:04:12     Reuben Kipyego    KEN    Valencia (6.12.)
2:04:15    Birhanu Legese    ETH    Tokio (1.3.)
2:04:46    Mekuant Gebre    ETH    Sevilla (23.2.)
2:04:49    Bashir Abdi      BEL    Tokio (1.3.)
2:04:51    Sisay Lemma    ETH    Tokio (1.3.)
2:04:53    Deso Gelmisa    ETH    Valencia (6.12.)
2:05:05    Barnabas Kiptum    KEN    Sevilla (23.2.)
2:05:05    Abel Kirui      KEN    Valencia (6.12.)
2:05:15    Abebe Degefa    ETH    Valencia (6.12.)
2:05:29    Suguru Osako    JPN    Tokio (1.3.)
2:05:29    Leul Gebrsilase    ETH    Valencia (6.12.)

DEUTSCHLAND
Zeit    Athlet    Verein    Ort
2:07:18    Amanal Petros    TV Wattenscheid 01    Valencia (6.12.)
2:10:18    Hendrik Pfeiffer    TV Wattenscheid 01    Sevilla (23.2.)
2:10:59    Richard Ringer    LC Rehlingen    Valencia (6.12.)
2:12:15    Philipp Pflieger      LT Haspa Marathon Hamburg    Valencia (6.12.)
2:14:25      Arne Gabius    TherapieReha Bottwartal    London (4.10.)
2:14:38    Johannes Motschmann    SCC Events Pro-Team Berlin    Wien (13.12.)
2:18:53     Alexander Hirschhäuser    ASC 1990 Breidenbach    Bernöwe (25.10.)
(Quelle: Leichtathletik.de)

06.01. Neue Nachwuchsläufer verstärken das TV Refrath running team
Bergisch Gladbach.
Über den stärksten Zulauf von jungen Lauftalenten seit 15 Jahren kann TVR Trainer Jochen Baumhof vermelden. Nach der 21jährigen Nicole Scholz hat sich die erfolgreiche Triathletin Mala Schulz dem TVR running team angeschlossen. Mala hat ihr läuferisches Potential schon häufig bewiesen, nicht nur als Siegerin des Bensberger Martinilaufes. Die frühere Vorzeigeathletin von der SVBG Bergisch Gladbach startet aktuell für Triathlon-Topverein KTT01. Mit der Medizinstudentin Evrim Sevgin, ebenfalls Jahrgang 1999, hat der TV Refrath zu erstem Mal in der langjährigen Geschichte drei der schnelle Läuferinnen in der Juniorenklasse U23. „Wir können durchaus im Oktober bei den Deutschen Straßenlaufmeisterschaften über 10 km in der Teamwertung die nationale Konkurrenz überraschen“, freut sich Jochen Baumhof schon jetzt auf die DM in Uelzen.

Arthur Ralenovsky und Marvin Jesinghaus laufen im blauen Trikot
Waren es im Vorjahr einige leistungsstarke Senioren, sind in diesem Jahr einige hoffnungsvolle Talente und Leistungsträger nach Refrath gewechselt. Der bekannteste Name ist Arthur Ralenovsky. Der 27jährige wurde vom TVR-Coach bereits als Schüler 2006 entdeckt und bis 2014 betreut.

Drei weitere Wechsel sind zu vermelden: die Sprinterin Stefanie Richter (W50) aus Engelskirchen und der M35-Läufer Christian Horstmann aus Köln-Porz. Beide Athleten kommen wie Arthur Ralenovsky ebenfalls von den Rhein-Berg-Runners, dem auch Tobias Hohagen viele Jahre angehörte. Der Bergisch Gladbacher ist nicht nur M35-Läufer im TVR-Trikot, sondern startet auch als Triathlet für die Union Biesfeld. Ein weiterer Sprinter hat sein Startrecht gewechselt: Joachim Uebele (M55) kehrt vom TuS Köln rrh. zum TV Refrath zurück.

Insgesamt sind nun über 70 Läuferinnen und Läufer im TV Refrath running team zwischen 18 und 72 Jahren wettkampforientiert aktiv, davon 24 Frauen. Die nominell stärkste AK sind die Master M/W 50-55 mit 8 Läuferinnen und 22 Läufern. Wenn ab Sommer spätestens wieder Meisterschaften stattfinden können, werden die Masterläufer sicherlich für einige Schlagzeilen sorgen. Da ist sich TVR Lauftrainer und Abt. Leiter Jochen Baumhof ziemlich sicher.
(Mitteilung: TV Refrath für Laufen im Rheinland)

05.01. Bonner Rundschau berichtet über Bonner Silvesterlauf

04.01. Trierer Silvesterlauf sammelt Spenden für Amokfahrt-Opfer
In Deutschland fanden die Silvesterläufe dagegen virtuell statt. Dennoch konnte der traditionelle Trierer Silvesterlauf zum Jahresabschluss wieder mit zahlreichen Top-Läufern und -Läuferinnen aufwarten. So nahmen die Sportler unter anderem in Japan, Äthiopien, Ruanda und Deutschland an der Veranstaltung teil. Gleichzeitig diente der Lauf diesmal einem guten Zweck: Unter dem Motto „#TRIERSTEHTZUSAMMEN“ spendete der veranstaltende Verein Silvesterlauf Trier 20 Euro für jeden teilnehmenden Athleten auf das offizielle Hilfskonto für die Opfer der Trierer Amokfahrt vom 1. Dezember. Insgesamt 2.400 Euro konnten dabei gesammelt werden.

Über die traditionellen Trier-Distanzen von acht Kilometern (Männer) und fünf Kilometern (Frauen) konnten die Deutsche Marathon-Meisterin aus Jahr 2017 Katharina Steinruck (LG Eintracht Frankfurt) und die Langstrecken-Olympiahoffnung Yves Nimubona aus Ruanda die schnellsten Zeiten vorweisen. Während Yves Nimubona bei 21 Grad und perfekten äußeren Bedingungen im Nationalstadion von Ruanda die Weltklassezeit von 22:16 Minuten rannte, absolvierte Katharina Steinruck die fünf Kilometer auf dem Laufband in Frankfurt in 15:47 Minuten. Damit war sie sogar 22 Sekunden schneller ab als bei ihrem Vorjahreserfolg in der Trierer Innenstadt.

Auch Gebrselassie, Mikitenko und Co. laufen für den guten Zweck
Bei den Männern erzielte Homiyu Tesfaye in seinem letzten Lauf für die LG Eintracht Frankfurt in 23:02 Minuten die zweitschnellste Zeit; im kommenden Jahr startet er im Trikot des TSV Pfungstadt. Elena Burkard (LG Farbtex Nordschwarzwald), die Gewinnerin des Sparkasse-Trier-Elitelaufs von 2018, lief im winterlichen Schwarzwald die zweitbeste Zeit bei den Frauen in 16:01 Minuten. Die Europameisterin über 3.000 Meter Hindernis Gesa Felicitas Krause (Silvesterlauf Trier) benötigte 17:22 Minuten.

Auch einige ehemalige Spitzenathleten, darunter Sabrina Mockenhaupt (18:58 min), die Deutsche Rekordhalterin im Marathon Irina Mikitenko (19:22 min) sowie der mehrfache Weltmeister und Olympiasieger im Langstreckenbereich Haile Gebrselassie (Äthiopien; 29:10 min) nahmen an der Veranstaltung teil.

Auch der traditionelle Silvesterlauf von Werl nach Soest wurde diesmal virtuell ausgetragen. Insgesamt 5.900 Läuferinnen und Läufer gestalteten den Jahresausklang wie in den Vorjahren sportlich und spulten die 15-Kilometer-Distanz auf einem Parcours ihrer Wahl ab. Bei den Frauen konnte Laura Hottenrott (TV Wattenscheid 01) mit der schnellsten Zeit überzeugen. In 51:12 Minuten setzte sich die 28-Jährige, die im neuen Jahr für den PSV Grün Weiß Kassel startet, souverän vor Stephanie Strate (55:59 min) und Nele Welke (beide SV Brackwede; 57:41 min.) durch. Bei den Männern dominierte Pierre Dankelak (SV Brackwede) in 48:37 Minuten vor Timothy Engel (LT Bonn, 53:27 min.) und dem Karlsruher Stefan Reschwamm (54:33 min).
(Quelle: Leichtathletik.de)

03.01. Winterlauf-Wochen bei "Aachen läuft"
Aachen.
Nach hoffentlich schönen Weihnachtstagen haben viele von Euch sicher Lust auf Sport. Da kommen vielleicht die Winterlauf-Wochen bei "Aachen läuft"

genau zum richtigen Zeitpunkt. Heute beginnt bei diesem Laufprojekt, das wir gemeinsam mit dem Firmenlauf, dem Benefizlauf und dem Sylvesterlauf ins Leben gerufen haben, ein zweiwöchiges Winterlauf-Special. Bis zum 10. Januar habt ihr Zeit, euch in die Sonderwertung einzutragen und damit an der Verlosung von persönlichen Trainingseinheiten mit André Collet, leckeren Printenkisten von Nobis und 21 Startplätzen für den Winterlauf 2021 teilzunehmen. Auch für die jeweils Schnellsten dieser zwei Winterlauf-Wochen haben wir Preise parat. Neben besonders gut gefüllten Printenkisten von Nobis gewinnen die schnellsten Frauen und Männer über die 4,6 km und 9,2 km Distanzen eine kostenfreie ATG-Jahresmitgliedschaft. Das gilt natürlich auch, wenn sie schon ATG-Mitglieder sind. Unter den zweiten und dritten Plätzen in den Gesamtwertungen sowie in den Masters-Wertungen für M/W 40, 50 & 60 verlosen wir weitere Startplätze.

Wir wünschen euch viel Spaß! Alle Infos zu "Aachen läuft" findet ihr unter https://aachen-laeuft.de
, der direkte Link zu den Ergebnissen der Winterlauf-Wochen ist https://aachen-laeuft.de/themenwoche_ergebnisse/

02.01. 47. Königsforst-Marathon 2021
Die Meldeportale sind ab dem 1.1.2021 offen - real und virtuell
Bergisch Gladbach.
Die Aussichten auf reale Veranstaltungen sind für die nächsten Wochen immer noch sehr gedämpft. Trotzdem plant das TV REFRATH running team die 47. Auflage des Königsforst-Marathons für März 2021. Es wird kein Großevent wie vor Corona geplant, sondern mit den RUN HAPPY DAYS eine Triade mit Laufterminen am 14., 21. und 28. März mit maximal 500 Teilnehmer pro Tag. An allen drei Sonntagen kann der Halbmarathon auf der DLV-vermessenen Runde im Königsforst gelaufen werden. Nur am traditionellen Termin, 21. März, wird auch die volle Marathon-Distanz über 21,1 km auf dem Programm stehen. "Im Oktober haben wir aus der Not heraus Plan C gestrickt. Auf Basis dieser positiven Erfahrungen werden wir alle drei Lauftage planen", berichtet TVR-Organisationsleiter Jochen Baumhof. Zwischen 9:30 und 12:00 Uhr sollen jeweils alle 10 min maximal 30 Läufer starten. Mit strengen Hygienemaßnahmen und großer Disziplin der Teilnehmer hat es bei der ersten Auflage der RUN HAPPY DAYS im Herbst hervorragend funktioniert. Doch die Rahmenbedingungen müssen deutlich besser sein als aktuell. Dann dürfen die Macher vom TVR auf die erforderlichen Genehmigungen der Behörden hoffen. Falls diese im März nicht erteilt werden können, gibt es heute schon mit dem 7. November einen "Joker-Termin". So soll gewährleistet sein, dass einer der ältesten Landschaftsläufe Deutschlands auch in diesem Jahr nicht ausfällt.
 
Ab sofort online anmelden - und das ganz ohne Risiko
Denn die Startgelder werden erst nach dem jeweiligen Lauftag eingezogen ... oder auch nicht.
 
RUN GREEN - RUN VIRTUAL vom 1. bis 31. März
Auch in 2021 läuft der Königsforst-Marathon hybrid. Einen ganzen Monat lang kann sicher jeder Laufbegeisterte die edle Finisher-Medaille verdienen. Dabei stehen neben dem Halbmarathon, der 42,2 km Distanz zusätzlich noch die beliebten Strecken über 5 km und 10 km zur Auswahl. Auch für die virtuelle Variante des Königsforst-Marathons ist eine Registrierung ab sofort möglich.
 
Seit wenigen Tagen gibt es eine neue Facebook-Seite
Auf der aktualisierten Webseite werden in den kommenden Wochen nach und nach interessante Berichte, Fotos, Histörchen und Statistiken veröffentlicht. Seit kurzem gibt es neben der Facebook-Seite des TVR running teams auch eine eigene Seite für den Königsforst-Marathon. Reinschauen unter #koenigsforstmarathon #runhappydays #tvrefrathrunningteam
www.koenigsforst-marathon.de
(Autor & Copyright: Jochen Baumhof für Laufen im Rheinland)

01.01. Laufen im Rheinland wünscht ein Gutes Neues Jahr

31.12. Bonner Silvesterlauf Alternative findet großen Anklang
Bonn.
Gut 100 Teilnehmer nutzten in Bonn am letzten Tag des alten Jahres das Angebot einen (echten) Silvesterlauf zu absolvieren. Die Idee zu dem in Läuferkreisen traditionellen Jahresausklang kam dem Bonner Lauf-Initiator Joe Körbs. Da Großveranstaltungen aktuell verboten sind, wurde der Lauf coronakomform als Einzel-Event durchgeführt. So konnten die Läuferinnen und Läufer ausschließlich am 31. Dezember zwischen 0 und 24 Uhr auf der alten Originalstrecke die 10 Kilometer im eigenen Tempo absolvieren. Start und Ziel befanden sich am Rathenauufer. Gelaufen wurde entlang des Rheinufers zur Rheinaue, an den Seen und Baseballstadion vorbei bis zur International School und auf dem Uferweg zurück zum Ziel. Die gesamte Strecke war am Veranstaltungstag mit Kilometerangabe markiert. Im Anschluss konnten die Laufzeiten mit Angabe von Namen und Alter auf dem Laufsegment Strava hochgeladen werden oder per Mail mit einem Foto der ausgewerteten Strecke übermittelt werden.

Ergebnisse des Bonner Silvesterlauf 2020
Männer:
1. Luca Wesel                                      36:12
2. Rene Göldner            Bonn               36:59
3. Markus Nett              Bornheim        37:19
4. Michel Harperath        Bad Honnef    37:50
    Alex Löhr                   TV Eiche         37:50
6. Norbert Schneider      TV Scheven    37:54
7. Joe Körbs                  LT Ennert        38:23
8. Thomas Matuschek    Bonn              38:48
9. Detlev Elsinghorst      PSV Bonn        39:22
10. Martin J.                  PSV Bonn        39:33
11. Andreas Mertesacker Linz               40:04
12. Frank Emde             Bonn               40:09
13. Peter Wr                                         40:19
14. Norbert Englert        LT Ennert          40:38
15. Thorsten Diedam     Bonn                40:51
16. Marco G.                                         40:52
17. Jörg Darscheid         ST Bornheim     40:56
18. Niklas Köllner                                   41:01
19. Daniel A.                  Bonn                41:03
20. Elmar Seck              Bonn                41:06
21. Michael Treis            Bonn                41:59
22. Ralph Schneider Die Grauen Burggeister42:02
23. Stephen Schröder    LT Ennert          42:03
24. Chris Schlich            Euskirchen        42:52
25. Paul Bauer               St. Augustin      42:55
26. Carlo Orru               LT Ennert          43:51
27. Stefan Brors                                    43:57
28. Andreas Wieland      LT Ennert          44:26
     Thomas Vonk                                  44:26
30. Michael Theißen       LT Hersel           45:01
31. Enno Nilson                                      45:10
32. Michael Husmann     Bonn                 45:11
33. Sebastian E.                                     45:15
34. Timur Trinks             St. Augustin      46:03
35. Gerd Uhren             Schalkenbach     46:18
36. Joachim Arp            LT Hersel           46:29
37. Stef Naw                                         46:57
38. Jens Brskrn             Bonn                 47:23
39. Jens Kirchbach         Bornheim          47:34
40. Patrick                                             47:37
41. Sebastian Jeschke    Bonn                49:09
42. Ralf B.                      Bonn                49:19
43. Rene Schubert          Bonn                52:56
44. Oliver Schwesig        Bonn                54:54
45. Marco Schwanke      Bonn                55:01
46. Jan Brunert                                      56:52
47. Günter Brombach     LT Ennert        1:04:42
48. Ro Zi                                             1:08:09

Frauen:
1. Caterina Schneider     LT Ennert          42:30
2. Celine Schneider        LAZ Puma         42:44
3. Rebecca Fondermann Bonn                47:27
4. Vera H.                                              49:48
5. Nancy Strunden                                 50:13
6. Uschi Thelen              LT Ennert          53:38
7. Claudia Reis               LT Ennert          57:05
8. Ulla Hoenig                Bonn             1:03:17
9. Uschi Heinz-Zirbes     LT Ennert       1:05:08
10. Sandy Tüschenbönner                   1:15:47
(wird laufend aktualisiert)

30.12. Silvesterlauf zu Gunsten der "Stiftung RTL - Wir helfen Kindern e.V."
Heute geht es los! Wir starten gemeinsam mit der Sparda-Bank West eG unseren virtuellen Silvesterlauf zugunsten der "Stiftung RTL - Wir helfen Kindern e.V.".

Was für ein Kracher zum Jahresende. Die Sparda-Bank West spendet für die ersten 1.000 Anmeldungen pro Teilnehmer je 50 Euro. Unser ehrgeiziges Ziel ist es, alle 1.000 Plätze zu vergeben und die maximale Spendensumme von 50.000 Euro einzusammeln. Also helft uns, meldet euch an und ladet dann fleißig euer Ergebnis auf unserer Internetseite hoch.

Bereits jetzt haben sich über 600 Aktive in die Teilnehmerliste eingetragen Das heißt: Es sind bereits über 30.000 Euro im Spendentopf gelandet.

Dazu sagen wir: Großartig....und weitermachen!

Alle Infos und die Anmeldung findest du hier: www.dein-silvesterlauf.de
(Mitteilung: Pulsschlag)

29.12. Die Lauf-Weltrekorde des Jahres
Coronabedingt gab es in diesem Jahr nur wenige Wettkampfmöglichkeiten, bei denen Leichtathleten ihre Form unter Beweis stellen konnten. Und dennoch wurden 2020 wieder zahlreiche neue Weltrekorde aufgestellt – vor allem im Langstreckenbereich. leichtathletik.de listet alle Weltrekorde des Jahres auf.

12. Januar
Valencia (Spanien)
26:24 Minuten. Schneller ist zuvor noch kein Mann in einem 10-Kilometer-Straßenrennen unterwegs gewesen. Der erst 20 Jahre alte Rhonex Kipruto (Kenia) ist in Valencia 14 Sekunden schneller als der bisherige Weltrekordler und 10.000-Meter-Weltmeister Joshua Cheptegei (Uganda). Dieser hatte erst sechs Wochen zuvor in derselben Stadt, aber auf einer anderen Strecke, den Weltrekord auf 26:38 Minuten geschraubt.

16. Februar
Monaco
Der erste Mann unter 13 Minuten: 10.000-Meter-Weltmeister Joshua Cheptegei startet mit einem Weltklasse-Resultat in das neue Jahr. In einer Zeit von 12:51 Minuten erzielt der 23-Jährige die erste offizielle 5-Kilometer-Bestzeit von unter 13 Minuten auf der Straße. Der internationale Leichtathletik-Verband World Athletics erkennt Weltrekorde über diese Distanz zu diesem Zeitpunkt erst seit rund einem Jahr an. Die beste zuvor gelaufene 5-Kilometer-Straßenzeit hatte der Kenianer Sammy Kipketer im Jahr 2000 in Carlsbad (USA) in 13:00 Minuten aufgestellt.

21. Februar
Ras Al Khaimah (Vereinigte Arabische Emirate)
Gleich zwei Läuferinnen bleiben in Ras Al Khaimah unterhalb der bisherigen Rekordmarke. In 1:04:31 Stunde bezwingt Ababel Yeshaneh (Äthiopien) die große Favoritin Brigid Kosgei (Kenia) und stellt damit einen neuen Weltrekord über die Halbmarathon-Distanz auf. Die bisherige Bestmarke stand bei 1:04:51 Stunde.

31. Juli 2020
Portland (USA)
Die vom Sportartikelhersteller Nike gesponserte US-Trainingsgruppe "Bowerman Track Club" stellt in 16:27,02 Minuten einen neuen Weltrekord über die selten gelaufenen 4x1.500 Meter auf.

14. August
Monaco
Joshua Cheptegei (Uganda) schlägt ein zweites Mal zu. Nach seinem Weltrekord im 5-Kilometer-Straßenlauf im Februar stellt er in Monaco erneut einen neuen Weltrekord auf. Über 5.000 Meter bleibt er in 12:35,36 Minuten zwei Sekunden unter der seit dem Jahr 2004 bestehenden Bestmarke von Kenenisa Bekele (Äthiopien).

4. September
Brüssel (Belgien)
Gleich zwei Weltrekorde gibt es im September in Brüssel in zu bestaunen. Beim dortigen Diamond League-Meeting spult Mo Farah im Stundenlauf 21.330 Meter ab und stellt damit eine neue Bestmarke auf. Auch Sifan Hassan (Niederlande) gelingt an diesem Tag ein neuer Weltrekord im Stundenlauf. Die Niederländerin legt 18.930 Meter zurück und steigert die bisherhige Bestmarke der Äthiopierin Dire Tune (18.517 Meter) um mehr als eine Runde.

5. September
Prag (Tschechien)
Die Kenianerin Peres Jepchirchir rennt in einem kleinen Elitefeld in Tschechiens Hauptstadt Prag den Halbmarathon in 1:05:34 Stunde. Es ist ein reines Frauen-Rennen ohne männliche Tempomacher, sodass ihr Weltrekord in die Kategorie "Women's Only" zählt.

7. Oktober
Valencia (Spanien)
Es ist erst sein drittes Rennen des Jahres. Und das dritte, das er mit einem neuem Weltrekord beendet: Joshua Cheptegei (Uganda) schraubt im Oktober die Weltbestmarke von Lauf-Legende Kenenisa Bekele (Äthiopien) über 10.000 Meter auf 26:11,00 Minuten. Bekele war vor nunmehr 15 Jahren in Brüssel (Belgien) 26:17,53 Minuten gelaufen. Nur wenige Minuten vor Joshua Cheptegeis Weltrekord stellt Letesenbet Gidey eine neue Bestmarke über 5.000 Meter auf: Die Äthiopierin kommt nach 14:06,62 Minuten ins Ziel und verbessert damit den bisherigen Weltrekord ihrer Landsfrau Tirunesh Dibaba, der bei 14:11,15 Minuten lag.

17. Oktober
Gydnia (Polen)
Bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften in Gydnia (Polen) krönt sich Peres Jepchirchir (Kenia) mit neuem Weltrekord in einem reinen Frauenrennen zur Weltmeisterin. In 1:05:16 Stunde unterbietet sie ihre wenige Wochen zuvor in Prag (Tschechien) aufgestellte Bestmarke um 18 Sekunden.

6. Dezember
Valencia (Spanien)
Noch nie zuvor waren Läufer im Halbmarathon unter 58 Minuten geblieben. Im Dezember gelingt dies in Valencia (Spanien) gleich vier Athleten! In einem pfeilschnellen Rennen in der "Ciudad del Running", der selbsternannten "Stadt des Laufens", setzt der Kenianer Kibiwott Kandie das i-Tüpfelchen: Mit seiner Zeit von 57:32 Minuten holt er sich den Sieg und den Halbmarathon-Weltrekord seines Landsmanns Geoffrey Kamworor, der im September 2019 in Kopenhagen (Dänemark) 58:01 Minuten gelaufen war.
(Quelle: Leichtathletik.de)

28.12. Bonner Silvesterlauf mal anders
Echtes Rennen auf der alten Originalstrecke am 31. Dezember
Bonn.
Improvisieren ist in Corona-Zeiten angesagt, so auch im Sport. Um den Läufern in der Region dennoch die Möglichkeit zu einem (echten) Jahresabschluss zu geben, kam Joe Körbs die Idee, den Bonner Silvesterlauf als Einzel-Event coronakomform durchzuführen. So können die Läuferinnen und Läufer ausschließlich am 31. Dezember zwischen 0 und 24 Uhr auf der alten Originalstrecke die 10 Kilometer im eigenen Tempo absolvieren. Start und Ziel befinden sich am Rathenauufer in Höhe des Kilometerstein Acht der Bonner Brückenrunde. Gelaufen wird entlang des Rheinufers zur Rheinaue, an den Seen und Baseballstadion vorbei bis zur International School. Dort ist bereits die halbe Strecke geschafft, ehe es direkt hinter der Schule zum Rheinufer geht, von wo der untere Uferweg zurück zum Ziel führt. Die gesamte Strecke ist am Veranstaltungstag mit Kilometerangabe markiert. Im Anschluss können die Laufzeiten mit Angabe von Namen und Alter auf dem Laufsegment Strava hochgeladen werden oder per Mail mit einem Foto der ausgewerteten Strecke übermittelt werden. Auf der Website des Organisators erfolgt dann eine Auswertung.
Strecke: https://www.komoot.de/tour/297509854?ref=itd
www.laufen-im-rheinland.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

27.12. Insellauf abgesagt - Nachholtermin im Frühjahr möglich
Königswinter.
"Wir müssen leider unsern Insellauf am 31.01.2021 absagen und suchen aktuell nach einem neuen Termin im Frühjahr", ist auf der Veranstalterseite des Insellauf in Königswinter zu lesen. Nach dem Corona-Lockdown, der noch mindestens bis zum 10. Januar andauert, kommt die Absage nicht überraschend. Die Triathlon-Abteilung des SSF Bonn als Organisator des traditionell ersten Volkslauf in der Region benötigt Planungssicherheit für ihre Veranstaltung. Von daher soll der Lauf zur Insel Grafenwerth in Bad Honnef möglicherweise im Frühjahr nachgeholt werden. Um den Lauf am 31. Januar unter Einhaltung der Corona-Regeln dennoch stattfinden zu lassen, will Joe Körbs die Strecke am eigentlichen Veranstaltungstag markieren und als Einzelzeitrennen durchführen. So können interessierte Läuferinnen und Läufer am 31. Januar zwischen 0 und 24 Uhr auf der  Originalstrecke die 15 Kilometer im eigenen Tempo absolvieren. Start und Ziel befinden sich im Peter-Breuer-Stadion in Königswinter. Gelaufen wird entlang des Rheinufers bis Bad Honnef auf die Insel Grafenwerth und wieder zurück. Im Anschluss können die Laufzeiten mit Angabe von Namen und Alter auf dem Laufsegment Strava hochgeladen werden oder per Mail mit einem Foto der ausgewerteten Strecke übermittelt werden. Auf der Website des Organisators erfolgt dann eine Auswertung.
www.laufen-im-rheinland.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

Laufen im Rheinland wünscht allen Lesern Frohe Weihnachten

23.12. DLV-Bestenliste der Männer 2020
Ergebnisse von Läufern aus dem Rheinland

800 m:
37. Jonathan Dahlke (1995) TSV Bayer 04 Leverkusen 1:53,19
1.000 m:
19. Florian Herr (1988) LAZ Puma Rhein-Sieg 2:33,16
24. Lucas Hemkes (1992) LAZ Puma Rhein-Sieg 2:34:13
41. Sebastian Rehhorst (1997) LT DSHS Köln 2:38,52
1.500 m:
25. Jonathan Dahlke (1995) TSV Bayer 04 Leverkusen 3:50,68
3.000 m:
34. Ralf Ulmer (1990) LC Euskirchen 8:27,50
5.000 m:
19. Jonathan Dahlke (1995) TSV Bayer 04 Leverkusen 14:20,18
42. Andreas Keil-Forneck (1987) Aachener TG 14:47,23
10.000 m:
11. Jonathan Dahlke (1995) TSV Bayer 04 Leverkusen 29:56,34
20. Andreas Keil-Forneck (1987) Aachener TG 30:47,06
5 km Straße:
3. Jonathan Dahlke (1995) TSV Bayer 04 Leverkusen 14:28
34. Timo Küpper (1994) LC Euskirchen 15:42
37. Lucas Hemkes (1992) LAZ Puma Rhein-Sieg 16:01
45. Wiktor Vernikov (2002) LAZ Puma Rhein-Sieg 17:21
50. Marvin Rohde (1996) LAZ Puma Rhein-Sieg 17:27
10 km Straße:
11. Jonathan Dahlke (1995) TSV Bayer 04 Leverkusen 29:20
41. Julien Jeandrée (1994) LG Kreis Ahrweiler 30:18
Halbmarathon:
20. Jonathan Dahlke (1995) TSV Bayer 04 Leverkusen 1:04:51
44. Julien Jeandrée (1994) LG Kreis Ahrweiler 1:09:23
Marathon:
10. Dominik Fabianowski (1989) ASV Köln 2:24:39
(Quelle: DLV)

22.12. DLV-Bestenliste der Frauen 2020
Ergebnisse von Läuferinnen aus dem Rheinland
800 m:
4. Majtie Kolberg (1999) LG Kreis Ahrweiler 2:02,58
7. Konstanze Klosterhalfen (1997) TSV Bayer 04 Leverkusen 2:04,00
1.500 m:
7. Vera Coutellier (1995) ASV Köln 4:13,27
3.000 m:
5. Vera Coutellier (1995) ASV Köln 9:16,86
5.000 m:
4. Vera Coutellier (1995) ASV Köln 16:05,85
30. Julia Kümpers (1992) Meckenheimer SV 17:07,57
39. Sonja Vernikov (2001) LAZ Puma Rhein-Sieg 17:17,16
10.000 m:
13. Julia Kümpers (1992) Meckenheimer SV 36:14,44
10 km Straße:
32. Susanne Hahn (1978) Meckenheimer SV 35:39
37. Sonja Vernikov (2001) LAZ Puma Rhein-Sieg 35:56
49. Julia Kümpers (1992) Meckenheimer SV 36:25
Halbmarathon:
kein Ergebnis
Marathon:
kein Ergebnis
(Quelle: DLV)

21.12. Bonner Silvesterlauf mal anders
Echtes Rennen auf der alten Originalstrecke am 31. Dezember
Bonn.
Improvisieren ist in Corona-Zeiten angesagt, so auch im Sport. Um den Läufern in der Region dennoch die Möglichkeit zu einem (echten) Jahresabschluss zu geben, kam Joe Körbs die Idee, den Bonner Silvesterlauf als Einzel-Event coronakomform durchzuführen. So können die Läuferinnen und Läufer ausschließlich am 31. Dezember zwischen 0 und 24 Uhr auf der alten Originalstrecke die 10 Kilometer im eigenen Tempo absolvieren. Start und Ziel befinden sich am Stresemannufer in Höhe des Kilometerstein Acht der Bonner Brückenrunde. Gelaufen wird entlang des Rheinufers zur Rheinaue, an den Seen und Baseballstadion vorbei bis zur International School. Dort ist bereits die halbe Strecke geschafft, ehe es direkt hinter der Schule zum Rheinufer geht, von wo der untere Uferweg zurück zum Ziel führt. Die gesamte Strecke ist am Veranstaltungstag mit Kilometerangabe markiert. Im Anschluss können die Laufzeiten mit Angabe von Namen und Alter auf dem Laufsegment Strava hochgeladen werden oder per Mail mit einem Foto der ausgewerteten Strecke übermittelt werden. Auf der Website des Organisators erfolgt dann eine Auswertung.
www.laufen-im-rheinland.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

20.12. Düsseldorf und Hamburg Marathon 2021 verschoben
Was wird aus dem Deutsche Post Marathon Bonn?
Bonn.
Mit dem METRO Marathon Düsseldorf (11. April) und Hamburg Marathon (25. April) wurden bereits die ersten zwei Frühjahrs-Lauf-Großveranstaltungen abgesagt und auf Termine im Herbst verschoben. "Aufgrund der durch die Corona-Pandemie bedingten unsicheren Planungssituation sehen wir uns gezwungen, den Marathon auf den 24. Oktober zu verschieben", erklärt Renndirektorin Sonja Oberem von der rhein-marathon düsseldorf GmbH.

Der in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie zweimal abgesagte Hamburg-Marathon wird auch am 25. April 2021 nicht stattfinden. Ein Alternativ-Termin soll aber noch gefunden werden. Dies teilte der Veranstalter am Donnerstag nach Rücksprache mit den Hamburger Behörden mit. "Wir stehen hierzu bereits seit einiger Zeit in sehr konstruktiven Gesprächen. Vor allem gilt es, Fragen zu etwaigen Terminüberschneidungen auch zu anderen Branchen zu klären", sagte Cheforganisator Frank Thaleiser. Daher wurde auch noch kein alternatives späteres Datum genannt. "Wir sind sehr optimistisch, dass dieser Prozess bis Ende Januar erfolgreich abgeschlossen sein wird und wir dann für den Marathon 2021 eine neue Terminoption mit realistischer Perspektive präsentieren können", betonte Thaleiser.

Auf Nachfrage beim Veranstalter des Deutsche Post Marathon Bonn konnte noch keine Auskunft erteilt werden. Das Büro der ausrichtenden MasterLogistics GmbH in Bergisch Gladbach befindet sich derzeit im Weihnachsturlaub und auch Pressesprecher Kai Meesters von der MMP Event GmbH wußte noch nichts über die Planungen zu berichten. Eine Austragung am 25. April erscheint angesichts der aktuellen Corona-Lage mehr als unwahrscheinlich. In diesem Jahr wurde die größte Bonner Laufveranstaltung zunächst vom 26. April auf den 18. Oktober verlegt, ehe im Spätsommer die endgültige Absage erfolgte. Das Rennen wurde dann in virtueller Form angeboten.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

19.12. Sparda-Bank Silvesterlauf feiert virtuelle Premiere
„Running4Kids“: Sparda-Bank West e.G. spendet für die ersten 1.000 Teilnehmer 50 Euro an „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.“ +++ 3 Strecken im Angebot: 5 km, 10 km oder Halbmarathon
Köln.
„Running4Kids“ - das war schon immer das Spenden-Motto des Altstadtlaufs, bei dem die Lauf-Community der Region alljährlich im Sommer mit zahlreichen Starterinnen und Startern laufend Geld für einen guten Zweck gesammelt hat. Insgesamt 300.000 Euro spendete die Sparda-Bank West e.G. in den letzten sechs Jahren zu Gunsten der „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.“. Für die einzigartige Spendenlauf-Aktion mobilisierte RTL in den letzten Jahren seine Promis um Moderator-Urgestein und Stiftung RTL – Wir helfen Kindern-Botschafter Wolfram Kons.

Damit das großartige Engagement des langjährigen Partners des Altstadtlaufs auch während der Corona-Pandemie nicht endet, ruft die Sparda-Bank West e.G. gemeinsam mit der Kölner Sportagentur pulsschlag zum virtuellen Silvester-Lauf auf. Rund um den Jahreswechsel, vom 30. Dezember bis 1. Januar, kann man teilnehmen und so die große Spendenaktion mit dem eigenen Run aktiv unterstützen.

„Wir rufen die Laufcommunity auf gemeinsam mit uns die erfolgreiche Spendenaktion „Running4Kids weiterleben zu lassen. Die Sparda-Bank West e.G. spendet für die ersten 1.000 Anmeldungen pro Teilnehmer je 50 Euro an die Stiftung RTL - Wir helfen Kindern e.V.“, freut sich Veranstalter Holger Wesseln. „Unser ehrgeiziges Ziel ist es dabei, alle 1.000 Plätze zu vergeben und die maximale Spendensumme von 50.000 Euro einzusammeln.“

Aktuell haben sich schon über 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland ein Startticket für den virtuellen Kampf gegen die Zeit und den inneren Schweinehund gesichert. Damit mit wurden schon fast die ersten 20.000 Euro der Spendensummer erreicht. Gestartet werden kann der persönliche Lauf innerhalb der drei Tage (30. Dezember – 1. Januar) egal, wo man sich gerade befindet.

Im Angebot gibt es drei verschiedene Laufstrecken über 5 und 10 Kilometer sowie den Halbmarathon (21,1 Kilometer.). Die Startgebühr für den „Run Basic“ beträgt 5 Euro und das limitierte „Run Premium Paket“ mit exklusivem Inhalt ist für 19 Euro zu haben.

Infos zur Anmeldung sowie den aktuellen Spendenstand findet man auf der offiziellen Webseite: www.dein-silvesterlauf.de
(Mitteilung: pulsschlag für Laufen im Rheinland)

18.12. Team MAGENTA erläuft mit 24-Stunden-Spendenlauf 106.690€ für das Familienhaus-Bonn
Bonn.
Bereits zum 4. Mal hat das Team MAGENTA zur Weihnachtszeit einen 24-stündigen Spendenlauf organisiert und zum 2. Mal liefen rund 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer für das www.familienhaus-bonn.de an der Uniklinik auf dem Venusberg. Der Spendenlauf startete am 09.12. um 18 Uhr und fand in diesem Jahr in unterschiedlicher Weise statt. Einerseits konnte man wo auch immer und wie auch immer in Deutschland mitlaufen und andererseits standen in Hamburg und Bonn 9 Laufbänder bereit, die durch Teams 24 Stunden nonstop bewegt werden mussten. Ziel und Ende des Spendenlaufs war am 10.12. ebenfalls um 18 Uhr.

Das Team MAGENTA, eine Gruppe von sportbegeisterten Mitarbeitern der Telekom, freute sich am Ende über die Rekordsumme von 106.690€ und wird mit der erlaufenen Summe die Patenschaft für 2 Wohnungen in dem Familienhaus übernehmen. „Wir sind sehr stolz, dass es uns gerade in dieser Zeit gelungen ist, den Spendenlauf auszurichten. Die Hygienevorschriften und die Sicherheit aller Teilnehmer standen im Vordergrund.“, so Arne Pöppel, der zusammen mit Christa Scheffler das Team MAGENTA leitet.

Die 7 Bonner Laufbänder waren zu diesem Zweck im Innenhof des Telekom Gebäudes am Landgrabenweg aufgestellt worden. Jedes Laufband mit genügend Abstand zum nächsten und jeweils durch einen Pavillon geschützt. Der Wettergott hatte ein Einsehen und bescherte pünktlich zum Spendenlauf die kälteste Nacht des Monats. Für die Läufer waren die Temperaturen um den Gefrierpunkt gut, für das Team MAGENTA, das rund um die Uhr vor Ort die Läufer angefeuert und betreut hat, war es dagegen im Laufe der Zeit und durch den Schlafmangel frisch geworden. „Wir haben die Teilnehmer einfach noch mehr angefeuert und sind gedanklich mitgelaufen, um uns warm zu halten.“, war die Devise von Arne Pöppel, der in die Rolle des Moderators und Stimmungsmachers geschlüpft war, während Christa Scheffler und Jörg-Rainer Molwitz die Steuerung und Spendenverwaltung übernommen hatten.
(Mitteilung: Team Magenta für Laufen im Rheinland)

v.l.n.r.: Jan Erik Meyer, Frank Clever, Oliver Jung, Joe Körbs

17.12. Streckenposten für den Guten Zweck
FC Deutsche Post spendet 300 Euro an das ZeSaBo in Bonn
Bonn.
Bei den zurückliegenden September Running Sundays in Bonn hatten die Läufer vom FC Deutsche Post eine Wegweisende Wirkung. Im Rahmen der von Joe Körbs und dem Sportamt der Stadt Bonn entwickelten Laufserie auf der Bonner Brückenrunde konnten Läufer an drei September-Sonntagen Strecken von 10 und 15 Kilometern mit elektronischer Zeitnahme absolvieren. Rund 150 Teilnehmer nutzten das kostenlose Angebot, dass unter Einhaltung der Corona-Regeln stattfand. Als Streckenposten waren neben Athleten des LT Ennert auch Mitglieder des FC Deutsche Post im Einsatz. Den Lohn ihres Aufwandes spendeten sie nun an das Zentrallager Sachspenden in Bonn-Endenich (ZeSaBo). Vorsitzender und Betriebsleiter Jan Erik Meyer nahm jetzt dankend die 300 Euro Spende in Empfang und freut sich über den Einsatz seines Logistikpartners. Die Deutsche Post ist seit der Einrichtung des ersten Zentrallagers im Jahre 2015 ständiger Wegbegleiter des ZeSaBo, dass Sachspenden wie Kleidung, Schuhe, Textilien, Wäsche und Haushaltsgegenstände von privaten und gewerblichen Spendern annimmt und sie kostenlos privaten und institutionellen Abnehmern bereitstellt, die hilfsbedürftige Menschen betreuen. "Wir sind auf Spenden dieser Art, aber auch auf einzelne Fördermitglieder angewiesen, um den Fortbestand unserer Einrichtung zu sichern. Dadurch decken wir Miete, Betriebskosten und verbessern die Ausstattung unserer 1.500 m² großen Halle", ruft Meyer jeden auf, der sich engagieren möchte. www.zesabo.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

16.12. Der Bärenkopplauf löst den Malberglauf ab
Waldbreitbach.
Liebe Freundinnen und Freunde des Malberglaufs,
den 21.Malberglauf 2020 hatten wir leider absagen müssen, 2021 wird es ihn auch nicht geben. Er ist damit Geschichte.

Für alle Freunde des Erlebnisberglaufs haben wir am Freitagabend, 6. August 2021, eine neue Herausforderung gefunden: Bärenkopplauf heißt der neue Erlebnisberglauf über ca. 11 km mit +360 und -260 Hm im Naturpark Rhein-Westerwald.

Die Laufstrecke mit hohem Trailanteil verläuft nach einem ca. 750 m langen Einführungsstück auf der Originalroute des Premiumwanderwegs „WällerTour Bärenkopp“ in einem großen Bogen im Uhrzeigersinn von Waldbreitbach zum Klosterberg Marienhaus. Die „WällerTour Bärenkopp“ gehört zu den schönsten Wanderwegen Deutschlands. Der Namensgeber „Bärenkopp“ ist eine Bergkuppe auf halber Strecke in der Nähe der Ortschaft Verscheid mit weißem Gipfelkreuz, von wo aus man eine herrliche Aussicht auf das Wiedtal und seine umgebenden Höhen hat.

Gestartet wird ab 18 Uhr in Blöcken im Schul- und Sportzentrum Waldbreitbach. Das Ziel befindet sich auf dem Klosterberg St. Marienhaus an den Klosterbergterrassen, ca. 1 km Fußweg vom Start entfernt. Die Blöcke werden nach Meldeschluss anhand der bei der Meldung anzugebenden aktuellen 10 km-Bestzeit eingeteilt.

Achtung: Diese Strecke hat es in sich!
Auf der ersten Hälfte bis ca. 6,5 km vorwiegend im Wald, hat sie den Charakter eines Trail- bzw. Berglaufs. Sie ist sehr anspruchsvoll, weil hier die meisten Höhenmeter zu bewältigen und erhöhte Aufmerksamkeit sowie Trittsicherheit gefordert sind. Auf mehreren Abschnitten kann man nur hintereinander laufen und nicht überholen, da es auf den sehr schmalen und ausgesetzten Pfaden (Trails) zu gefährlich wäre. Besonders bei Nässe ist auf den steinigen Passagen, der Hängebrücke und den Holzbrücken erhöhte Vorsicht geboten. Mehrere kurze, aber knackig steile Anstiege sind teilweise mit Trittstufen versehen. Sie sind nicht immer wirklich „laufbar“. Entsprechend empfehlen wir profilierte Laufschuhe. Die zweite Hälfte entspricht eher einem Landschaftslauf und führt vorwiegend bergab. Auf breiten Feld- und Wiesenwegen in offenem Gelände, wo man auch mal den Blick in die Ferne schweifen lassen kann, lässt man es zum Kloster St. Marienhaus rollen. Wer die Strecke erkunden möchte, findet auf dem Marktplatz Waldbreitbach (Parkplatz) eine entsprechende Informationstafel. Die Wanderstrecke ist permanent markiert und gepflegt.

Auf der Webseite www.bärenkopplauf.de findet man in den Menüpunkten Ausschreibung, Anmeldung, Listen, Service und Strecke entsprechend detaillierte Informationen.
(Mitteilung: VfL Waldbreitbach)

15.12. Laufen im Lockdown Corona-Shutdown - Jetzt erst recht!
Und schon wieder Lockdown. Besser gesagt: Shutdown, denn zum Glück haben wir keine Ausgangssperre! Aber Fitness-Studios sind trotzdem zu. Wer Sport macht, vermisst ihn. Andere würden gern damit anfangen. Aber wie?

Ganz einfach: Laufschuhe an und raus! Denn wie gesagt: Wir haben ja keine Ausgangssperre. Und Laufen ist in vielerlei Hinsicht der beste Sport, den du jetzt machen kannst.

1. Beim Laufen kannst du alleine trainieren
Das Coronavirus ist laut aktuellem Wissensstand besonders durch Tröpfcheninfektion und Aerosole übertragbar, weshalb das Robert-Koch-Institut einen Sicherheitsabstand von 1 bis 2 Metern zu anderen Personen empfiehlt. Das lässt sich beim Laufen leicht umsetzen. Wohl auch deswegen war das Laufen z. B. auch während der landesweiten Ausgangssperren in Europa überall ausdrücklich erlaubt.

2. Laufen stärkt dein Immunsystem
Wer läuft, trainiert nicht nur das Herz-Kreislauf-System und die Muskulatur, sondern auch das Immunsystem. Beim Laufen wird nämlich die Ausschüttung von Killerzellen und Lymphozyten angeregt. Das sind Immunzellen, die zu den weißen Blutkörperchen zählen, und dich vor Bakterien und Viren, die Infektionen und Krankheiten auslösen, schützen.

Wer sportlich aktiv ist, hat mehr von diesen Zellen. Das ist einer der Gründe, weshalb Läuferinnen je nach Studien zwischen 20 und 50 Prozent seltener von einer Erkältung oder einer Grippe heimgesucht werden als Nichtläuferinnen.

3. Laufen verbessert deine Stimmung
Die gerade genannten Stresshormone werden auch ausgeschüttet, wenn du, nun ja, gestresst bist. Und die derzeit schwierige und ungewisse Situation ist für viele nichts anderes als Stress. Plötzlich ist das Leben auf den Kopf gestellt, geregelte Abläufe gibt es nicht mehr.

Laufen kann genau hier helfen, denn es hilft einerseits den Kopf frei zu bekommen und verringert andererseits – beim entspannten Tempo – die Ausschüttung von Adrenalin und Cortisol, ein erhöhter Spiegel dieser Stoffe wird sogar beschleunigt abgebaut. Außerdem wird die körpereigene Produktion des Anti-Stresshormons DHEA unterstützt.

4. Beim Laufen bist du draußen
Es ist eine Wohltat, mal vor die Tür zu kommen! Wer nur in den eigenen vier Wänden hockt und das Haus lediglich verlässt, um im Supermarkt noch eine Packung Klopapier zu ergattern, droht mittelfristig depressiv zu werden. Dir fällt die Decke auf den Kopf.

Und genau wie bei einer Winterdepression fehlt Stubenhockern das Sonnenlicht. Der Körper braucht die Strahlung der Sonne um Vitamin D herzustellen. Dieses Vitamin D, von dem durch die dunkle Jahreszeit zu wenig haben dürften, hat eine enorme Bedeutung für Gesundheit und Wohlbefinden. Es ermöglicht die Calciumaufnahme für den Knochenaufbau, bekämpft Muskelschmerzen, verbessert die Ausdauer, sorgt für eine schnelle Regeneration und – ganz wichtig – stärkt das Immunsystem. Etwa 15 Minuten Tageslicht pro Tag sollten es mindestens sein. Wieso solltest du die nicht im Laufschritt verbringen?

5. Mit dem Laufen kannst du sofort loslegen
Fitnessstudios, Schwimmbäder, Yoga-Studios – alles ist derzeit geschlossen. Wie lange? Niemand weiß es genau. Daher solltest du dem Laufen jetzt eine Chance geben, selbst wenn du es bislang eher als lästige Pflicht oder nötigen Ausgleich empfunden hast. Außer einem Paar Laufschuhe und herbsttauglicher Sportkleidung benötigst du nichts und kannst gleich loslegen.

Wenn es auch anfangs schwer fallen mag – du wirst garantiert schnelle Fortschritte erzielen und merken, dass es von Mal zu Mal leichter fällt. Als Einsteigerin solltest du zunächst mit 20 bis 30 Minuten zügigem Gehen beginnen oder, wenn dich das zu wenig fordert, stets im Wechsel laufen und gehen – also etwa 1 Minute laufen, 1 Minute gehen.

14.12. Zwei 26-Jährige aus Troisdorf sorgen für Furore
Schöneborn-Zwillinge: „Die Konkurrenzsituation pusht“

Die beiden Zwillinge Rabea und Deborah Schöneborn beeindruckten vergangene Woche beim Valencia-Marathon mit starken Leistungen. Während Deborah ihre persönliche Bestzeit um fast viereinhalb Minuten auf 2:26:55 Stunden steigern konnte, erreichte Rabea das Ziel bei ihrem Marathon-Debüt in 2:28:42 Stunden. Im „Interview der Woche“ berichten die Geschwister über ihre Rennen in Valencia, die nationale Konkurrenzsituation sowie darüber, wie es ist, wenn die eigene Schwester eine dieser großen Konkurrentinnen ist.

Für Rabea und Deborah Schöneborn (beide LG Nord Berlin) rückte vergangene Woche der Traum von den Olympischen Spielen 2021 ein gutes Stückchen näher. Mit ihren Zeiten beim Valencia-Marathon unterboten beide Athletinnen die Olympia-Norm von 2:29:30 Stunden deutlich. Doch der Kampf um die begehrten Olympia-Tickets bleibt hart umkämpft, haben doch insgesamt bereits fünf deutsche Läuferinnen die Norm geknackt. Im Interview sprechen die beiden 26-Jährigen unter anderem über den nationalen Konkurrenzdruck sowie ihren Fahrplan im neuen Jahr.

Rabea und Deborah Schöneborn, der Valencia-Marathon liegt nun eine Woche zurück. Wie ist die erste Woche nach dem Wettkampf für Sie verlaufen?
Rabea Schöneborn:
Wir reiten immer noch ein bisschen auf dieser Welle, die der Marathon mit sich gebracht hat und sind rückblickend sehr dankbar dafür, dass wir dort starten durften. Schließlich durfte nur eine sehr ausgewählte Anzahl an Läufern an den Start gehen. Wir sind sehr glücklich und inzwischen lässt auch der Muskelkater ein bisschen nach. Jetzt nutzen wir die ruhige Zeit ein bisschen, um unserem Studium nachzugehen.

Rabea, für Sie war es Ihr Marathon-Debüt. War es so, wie Sie es erwartet hatten?
Rabea Schöneborn:
Ich hatte tatsächlich sehr viele Vorstellungen und es war zugebenermaßen ziemlich anders. Ich hatte immer gehört, die ersten 15 Kilometer im Marathon seien die einfachsten und quasi überhaupt nicht anstrengend. Aber die ersten 15 waren für mich die allerhärtesten Kilometer. Ich habe mich erst ab Kilometer 23 wirklich wohl gefühlt und es wurde dann tendenziell auch immer besser im Verlauf des Rennens. Das hatte ich so nicht erwartet und war eine sehr interessante Erfahrung.

Wie lief bei Ihnen das Rennen, Deborah?
Deborah Schöneborn:
Ich hatte mir vorab viele Gedanken gemacht, weil die Veranstalter keine Tempomacher für unseren Tempo-Bereich zur Verfügung gestellt hatten. Es gab eine sehr schnelle Gruppe und eine Gruppe, die die Olympia-Norm anpeilte. Dazwischen gab es aber nichts. Bei der technischen Besprechung, die wir auf YouTube angeschaut haben, hat dann der Trainer einer schwedischen Athletin in den Kommentaren die Frage gepostet, ob jemand Interesse an einer Zeit dazwischen hätte, also 73:30 Minuten auf dem Halbmarathon. So war ich dann glücklich, dass ich doch noch jemanden gefunden hatte. Nach und nach kamen dann sogar immer mehr Leute dazu. Mit dieser großen Gruppe konnte ich dann glücklicherweise die ganze Zeit mitschwimmen. Vor allem auf den Gegenwind-Passagen war das für mich sehr hilfreich. Wir sind die erste Hälfte recht schnell angegangen, sodass ich diesmal die muskuläre Belastung im Vergleich zu meinem ersten Marathon im vergangenen Jahr in Köln stärker gespürt habe. Dass es so eine gute Zeit geworden ist, habe ich erst auf dem letzten Kilometer richtig realisiert und mich dann sehr darüber gefreut.

Wie erleichtert waren Sie über die erreichte Olympia-Norm?
Deborah Schöneborn:
Dieses Jahr war ein verrücktes, verhextes Jahr. Niemand wusste wann und wo Wettkämpfe stattfinden und wann wir endlich unser Training unter Beweis stellen können. Im Frühjahr mussten wir die Marathon-Vorbereitung abbrechen, obwohl wir gut trainiert hatten. Das war sehr frustrierend für uns. Jetzt haben wir den gesamten Aufbau nochmal durchlaufen und haben zuletzt gute Trainingseinheiten gezeigt. Deswegen waren wir glücklich, dass wir das jetzt auch im Wettkampf unter Beweis stellen konnten. Und klar, am Ende war es sicherlich eine große Erleichterung. Jetzt haben wir ein Standing für das nächste Jahr, auf dem wir aufbauen können, um dann im Frühjahr die Marathon-Distanz erneut anzugreifen. Rabea wird das auf jeden Fall machen. Ich denke, ich auch. Aber das werden wir dann sehen. Jetzt machen wir erstmal Pause, um dann im Frühjahr in Ruhe wiederaufzubauen.

Wegen Corona mussten 2020 zahlreiche Wettkämpfe entfallen. Auch im kommenden Jahr ist noch nicht klar, welche Rennen stattfinden werden. Wie gehen Sie mit dieser Unsicherheit um?
Rabea Schöneborn:
Wir haben uns psychologisch in diesem Jahr weiterentwickelt. Durch die Unsicherheit im Frühjahr, die uns erstmal aus der Bahn geworfen hat, haben wir festgestellt, dass wir sehr zielorientiert arbeiten und unsere Motivation sehr stark aus unseren Zielen schöpfen. Mit dem Wegfall von Wettkämpfen ist es uns deutlich schwerer gefallen ein strukturiertes Training und vor allem die besonders harten Einheiten zu absolvieren. Wir haben daran gearbeitet und uns gesagt, dass wir die Absage der Olympischen Spiele als Chance sehen müssen, da wir als recht unerfahrene Läuferinnen auf der Marathon-Distanz so die Möglichkeit haben noch einen Marathon dazwischen zu schieben. Auch wenn unklar war und ist, ob Wettkämpfe stattfinden: Halbe Lunge zu machen bringt nichts. Wir bereiten uns auf jeden Wettkampf mit dem Gedanken vor, dass er stattfinden wird.

Sie haben beide ein sehr gutes Verhältnis zueinander, trainieren und wohnen sogar zusammen. Letztlich sind Sie aber auch direkte Konkurrentinnen. Wie gehen Sie mit dieser Situation um?
Deborah Schöneborn:
Das ist unsere tagtägliche Bredouille. Wir profitieren enorm davon, dass wir Trainingspartner sind, den gleichen Tagesablauf haben und jederzeit zusammen loslaufen können. Das ist gerade im Winter, in der kalten und dunklen Jahreszeit sehr hilfreich. Im Corona-Jahr war es nochmal extra Glück, weil wir ein Haushalt sind und wirklich zu jeder Zeit zusammenlaufen konnten. Und man hat natürlich jemanden zum Austausch, der auf Augenhöhe ist und die Probleme des anderen nachvollziehen kann. Auf der anderen Seite gibt es die Konkurrenzsituation. Wenn die eine einen Tick mehr erreicht beim Wettkampf als die andere, dann fragt man sich als Unterlegene schon, woran es gelegen hat. Das war bei mir beispielsweise im Sommer so, als ich nach einer Verletzung Rabea anfangs nur hinterherlaufen konnte.
Rabea Schöneborn:
Oftmals ist am Wettkampftag dann die Tagesform oder der Rennverlauf entscheidend. In Valencia lief es für Debbie beispielsweise besser, weil sie der Gruppe folgen konnte. Bei einem Gerangel an der ersten Verpflegungsstation habe ich dagegen den Anschluss verloren und mich an diesem Tag nicht so gut gefühlt, als das ich wieder hätte aufschließen können. Da können am Renntag Kleinigkeiten entscheidend sein.
Deborah Schöneborn:
Letztlich trainieren wir zusammen und gönnen der jeweils anderen die Erfolge. Wenn wir dann aber im Wettkampf sind, zieht jede ihr Rennen durch. Da sehen wir uns als ganz normale Konkurrentinnen. Am Ende ist im Wettkampf jeder seines eigenen Glückes Schmied. Im Ziel treffen wir uns dann und haben hoffentlich beide ein gutes Ergebnis eingefahren, sodass wir uns gemeinsam freuen können.

Die deutschen Straßenläufer- und Läuferinnen haben 2020 sehr starke Leistungen gezeigt. Amanal Petros lief in Valencia deutschen Rekord im Marathon, Melat Kejeta lief sogar europäischen Rekord im Halbmarathon. Auch dahinter gab es in diesem Jahr starke Leistungen zu beobachten. Wie sehr können Sie persönlich von diesem Leistungsaufschwung im deutschen Team profitieren?
Deborah Schöneborn:
Gerade als relativ unerfahrene Läuferinnen profitieren wir enorm von jedem Austausch mit anderen Läufern und Läuferinnen. Bei den Wettkämpfen, aber vor allem auch bei Trainingslagern und anderen Trainingsmaßnahmen. Zudem sorgt die Konkurrenzsituation immer auch für einen Push und Sogeffekt. Wenn gute Leistungen erbracht werden, motiviert es die anderen nochmal mehr eigene gute Leistungen zu erbringen. Von daher glaube ich, dass die aktuell vielen guten deutschen Läufer für die generelle Leistungsentwicklung enorm positiv sind, weil sich alle gegenseitig pushen und übertrumpfen wollen.

Bei aller Unsicherheit: Wie sieht Ihr Fahrplan für das kommende Jahr aus?
Rabea Schöneborn:
Derzeit ist nach wie vor alles sehr ungewiss, selbst was die Trainingslagerplanung angeht. Das ist ein wesentlicher Faktor und es steht die Frage im Vordergrund, welche Möglichkeiten sich im neuen Jahr ergeben werden. Wir haben auf jeden Fall Interesse daran in ein Trainingslager zu fahren. Entweder im Frühjahr oder, sofern es möglich ist, noch im deutschen Winter. Und wir planen, je nachdem welche Rennen dann im Frühjahr stattfinden werden, mit dem Fokus auf der Langstrecke und im Marathon wieder zu starten. Ansonsten müssen wir abwarten, was sich an Wettkämpfen ergeben wird.
(Quelle: Leichtathletik.de)

13.12. GVG-Winterstaffel auf 28. Februar verlegt
Pulheim.
"Leider müssen wir die 24. Winterstaffel in Pulheim aufgrund der Infektionslage auf Sonntag, den 28. Februar verschieben. Solltest du bereits angemeldet sein, erhälst du von uns eine Email mit allen wichtigen Informationen", teilte die veranstaltende Agentur Pulsschlag heute auf ihrer Internetseite mit. Nach dem Lockdown, der vorläufig bis zum 10. Januar 2021 beschlossen wurde, hätte das Laufevent nur eine Woche später stattfinden sollen. Mangels Planungssicherheit und eventueller Verlängerung der politischen Maßnahmen wurde der Lauf jetzt um sechs Wochen verschoben.
https://www.winterstaffel.de/
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

12.12. Zahlreiche Topplatzierungen des LAZ Puma in Deutscher Bestenliste
Siegburg.
Die Deutsche Bestenliste der Jungend U20 und U18 ist jetzt amtlich und zahlreiche Nachwuchs-Leichtathleten des LAZ Puma Rhein-Sieg sind trotz der Corona bedingten schwierigen Saison hervorragend platziert.

Das LAZ Puma zeichnet sich auch diese Jahr wieder durch seine Frauen Power aus. In der U20 Bestenliste war es vor allem die starke Langstreckenläuferin Sonja Vernikov. Über 10 km und 5000 m nimmt sie mit Platz 4 bzw. 5 eine Topplatzierung ein. Für die 10 km brauchte das Langstreckentalent 35:56 min. und für die 5000 m 17:17,16 min. Zudem belegte sie Platz 47 über 3000 m in 10:13,99 min. Lara Schmitz platzierte sich im Speerwurf auf Platz 47 mit einer Weite von 36,14 m. Kaila Borgards zeigte sich mit 11,19 m und Platz 39 im Kugelstoßen stark verbessert.

In der Männlichen Jugend U 18 zeigten vor allen Maurice Grahl und Leander Ihle das sie in der Deutschen Spitze angekommen sind. Maurice Grahl zeigt Mit Platz 13 und 14 über 100 m und 200 m in 10,98 sec. und 22,38 sec. das er bei der Nationalmannschaft für die Staffeln an die Tür klopft. Leander Ihle der bereits in den Nationalkader berufen wurde und über 3000 m der U18 Platz 7 in 8:53,31 min. belegt, ist das große Ziel an der U18 EM 2021 in Rieti teilzunehmen.

Weiter konnte sich Jonas Land über 10 km in 36:21 min auf Platz 30 und Jonathan Volkmann über die 400 m Hürden in 58,66 sec. auf Platz 21 in der U20 Bestenliste platzieren.

Sonja Vernikov´s Bruder Wiktor belegte in der U18 Bestenliste über 10km Platz 39 in 42:47 min.

Fazit: Die hervorragende Nachwuchsarbeit der Trainer und Trainerinnen im LAZ Puma Rhein-Sieg trägt seit Jahren Früchte und weiter Athleten sind auf dem Sprung in die nationale Spitze!
(Mitteilung: LAZ Puma Rhein-Sieg für Laufen im Rheinland)

Bild anklicken und ansehen. Dauer 6 Minuten

11.12. WDR Markt - Datenschutz bei Fitnesstrackern
(Quelle: WDR)

Bild anklicken und ansehen. Dauer 8 Minuten

10.12. WDR Markt - Fitnesstracker im Test
(Quelle: WDR)

09.12. Deborah Schöneborn untermauert in 2:26:55 Stunden ihre Olympia-Ambitionen
Mit einer Steigerung ihrer Bestzeit um fast viereinhalb Minuten hat Deborah Schöneborn am Sonntag beim Valencia Marathon die beste deutsche Leistung auf die Straße gebracht. Auch ihre Zwillingsschwester Rabea beeindruckte mit einem starken Debüt.

Bei 2:31:18 Stunden waren die Uhren nach ihrem ersten Marathon im September 2019 in Köln stehengeblieben. Am Sonntag machte Deborah Schöneborn (LG Nord Berlin) bei ihrem zweiten Auftritt auf der 42,195 Kilometer-Strecke den nächsten Schritt in Richtung europäischer Spitze – und Olympia-Startplatz!

Mit einer glänzenden Zeit von 2:26:55 Stunden unterbot die 26-Jährige die Olympia-Norm von 2:29:30 Stunden deutlich und schob sich damit im nationalen Ranking der Norm-Erfüllerinnen hinter Melat Kejeta (Laufteam Kassel; 2:23:57 h) auf Platz zwei. In Valencia bedeutete ihre Leistung Rang zwölf in einem Weltklasse-Feld als zweitbeste Europäerin.

Hinter der Ziellinie gab es gleich doppelt Grund zum Jubeln, denn nur wenig später kam Zwillingsschwester Rabea Schöneborn ins Ziel. Sie feierte ein starkes Marathon-Debüt, das ihr in 2:28:42 Stunden ebenfalls die Olympia-Norm bescherte und zugleich eine neue Dynamik in die deutsche Olympia-Qualifikation brachte. Denn wenngleich sie innerhalb des Qualifikationszeitraums noch nicht zu den deutschen Top Drei zählt, deutete sie doch das Potenzial dazu an, den Kampf um die drei deutschen Tickets in einem Frühjahrsmarathon noch einmal aufzunehmen.

Peres Jepchirchir setzt sich im Weltklasse-Feld durch
Als Dritte Deutsche im Feld stand auch Anja Scherl (LG Telis Finanz Regensburg) in Valencia an der Startlinie, mit guten Erinnerungen an das Jahr 2017, wo sie in 2:28:54 Stunden überzeugt hatte. An diesem Sonntag aber erwischte die 34-Jährige keinen guten Tag. Nachdem sie auf der ersten Rennhälfte noch in der Nähe von Deborah Schöneborn unterwegs gewesen war, musste sie später das Rennen frühzeitig beenden.

An der Spitze des Feldes fuhr Halbmarathon-Weltmeisterin Peres Jepchirchir den nächsten bedeutenden Sieg des Jahres ein. Die Kenianerin, die in Gdynia den Halbmarathon-Weltrekord für reine Frauen-Rennen auf 1:05:16 Stunden gesteigert hatte, setzte sich in 2:17:16 Stunden unter anderem gegen Joyciline Jepkosgei (Kenia; 2:18:40 h) durch – und damit gegen die Frau, die bis zum Frühjahr den Halbmarathon-Weltrekord in gemischten Rennen gehalten hatte. Es war erst der zweite Marathon von Jepchirchir, in dem sie ihre Bestmarke um satte sechs Minuten steigerte.
(Quelle: Leichtathletik.de)

08.12. Amanal Petros bricht den deutschen Marathon-Rekord
Amanal Petros hat am Sonntag in Valencia den deutschen Rekord im Marathon deutlich unterboten. In 2:07:18 Stunden war er mehr als eine Minute schneller als Arne Gabius 2015 in Frankfurt.

Was für ein Rennen! Amanal Petros (TV Wattenscheid 01) gab am Sonntag beim Valencia Marathon (Spanien) von Anfang an Gas und hatte schon rasch einen Kurs in Richtung 2:06 Stunden eingeschlagen. Wer bei der Halbmarathon-Marke von 1:03:09 Stunden in Sorge war, dass der 25-Jährige einbrechen würde, den strafte er Lügen: Zwar war die zweite Rennhälfte nicht mehr ganz so schnell, doch er hielt das Tempo weiterhin hoch und überquerte schließlich nach fantastischen 2:07:18 Stunden (noch inoffiziell) als viertbester Europäer auf Rang 16 die Ziellinie.

Der deutsche Rekord von Arne Gabius (TherapieReha Bottwartal) war damit Geschichte. Gabius hatte 2015 in Frankfurt die zu diesem Zeitpunkt schon 27 Jahre alte Rekordmarke auf 2:08:33 Stunden geschraubt. Fünf Jahre darauf hat Deutschland nun wieder einen neuen Deutschen Rekordhalter, und der heißt Amanal Petros – welcher darüber hinaus binnen eines Jahres in Valencia zum zweiten Mal unter der Olympia-Norm (2:11:30 h) blieb.

"Super! Klasse gemacht, Chance genutzt", sagte Arne Gabius der Deutschen Presse-Agentur über seinen 14 Jahre jüngeren Nachfolger. "Amanal wird sich in den nächsten Jahren weiter verbessern. Er hat ein super Niveau, ist ein super Talent. Ich traue ihm mal eine Zeit von 2:05 Stunden zu", meinte Gabius, der ebenfalls noch auf eine Olympia-Startchance 2021 in Tokio hofft.

Trainer "kurz vor dem Herzstillstand"
„Das war diesmal eine etwas andere Strecke als im letzten Jahr, wegen der Corona-Auflagen, ging es zweimal auf 21 Kilometer. Das ist mental nicht immer einfach und nicht unbedingt ein Vorteil, wenn man in eine zweite Runde geht“, kommentierte Trainer Tono Kirschbaum, „aber Aman hatte da keine Probleme und hat nach hinten raus alles gut umsetzen können. Er ist sowieso ein Typ, der, wenn es rollt, sich nicht scheut, Risiko zu gehen. Dazu gehört schon eine Menge, so ein Marathon kann lang werden.“

Nach dem rasanten Anfangstempo war auch der erfahrene Coach kurzzeitig in Aufregung. „Das war sehr couragiert, als ich die Zwischenzeit gesehen hab, war ich kurz vor dem Herzstillstand“, schildert Tono Kirschbaum seinen Gefühlshaushalt. „Ich dachte: au weia. Wie will er das durchhalten? Dazu war es sehr windig – aber Aman konnte sich gut in einem Pulk halten.“

Sorge um die Familie in Äthiopien
Die Leistung des Wattenscheiders ist umso höher einzuschätzen wenn man weiß, welche privaten Sorgen Amanal Petros seit einigen Wochen umtreiben: Der Langstreckler bangt um seine Familie, die aus ihrem Heimatland Eritrea nach Äthiopien geflüchtet war, als er zwei Jahre alt war. Amanal Petros hatte sich im Alter von 16 Jahren alleine als Flüchtling auf den Weg nach Deutschland gemacht. Seine Mutter und seine Schwestern leben noch immer in der Region Tigray, in der zurzeit blutige Auseinandersetzungen mit der äthiopischen Regierung herrschen.

"Ich kann meine Familie seit vier Wochen nicht erreichen", hatte Amanal Petros am Donnerstag auf Instagram berichtet und dazu einen bedrückenden Lagebericht veröffentlicht, auf den er viele bestürzte und zugleich Mut machende Reaktionen erfahren hatte. "Mit dieser Ungewissheit, ob meine Familie und Freunde okay sind oder nicht, werde ich am Sonntag meinen zweiten Marathon in Valencia laufen. Ich werde ihn mutig angehen und an mein Volk denken, das ohne Grund gestorben ist oder fliehen musste."

Olympia-Norm für Richard Ringer
Für Debütant Richard Ringer (LC Rehlingen) erfüllten sich zwar nicht alle Wünsche, in 2:10:59 Stunden lieferte er dennoch einen beachtlichen Marathon-Einstand ab und war damit der zweitschnellste Deutsche. In Richtung 2:10 Stunden wollte er laufen, mit einem negativen Split und einer schnelleren zweiten Rennhälfte. Doch nach einer Halbmarathon-Zeit von 1:04:36 Stunden wurde es auf der zweiten Hälfte besonders gegen Ende hart. Mit seiner Leistung ist Richard Ringer nun trotzdem nach Amanal Petros und Hendrik Pfeiffer der dritte Deutsche, der die Olympia-Norm für Tokio unterbieten konnte.

"Ich bin jetzt der Dritte im Bunde, da muss ich schauen, ob ich im Frühjahr noch mal ran muss", erklärte Richard Ringer nach dem Rennen in einem Live-Chat auf Instagram. "Es war heute ein hartes Rennen, da denkt man nicht sofort wieder an den nächsten Marathon." Insgesamt sei Valencia schon "ziemlich top" gewesen. "Aber ich bin einfach noch ein Anfänger, was den Marathon betrifft, und jetzt gilt es, noch mehr Erfahrungen zu sammeln. Unter anderem ab Januar in einem Trainingslager in Kenia, das er gemeinsam mit dem neuen Deutschen Rekordler Amanal Petros absolvieren will.

Emotionale Tage für Philipp Pflieger
Für Philipp Pflieger (LT Haspa Marathon Hamburg) endete eine emotionale Woche mit einer neuen Bestzeit von 2:12:15 Stunden – auch er hatte sich die Olympia-Norm zum Ziel gesetzt und lag lange auf gutem Kurs, bevor am Ende die Kräfte schwanden. Der Olympia-Teilnehmer hatte bis zuletzt um seinen Start bangen müssen, nachdem sein obligatorischer erster Corona-Test fälschlicherweise positiv gewesen war und er erst einige Tage und mehrere negative Tests darauf doch noch die Reise nach Valencia antreten konnte.

"Ich will ehrlich sein. Nach dem Rennen heute brauchte ich ein bisschen Zeit für mich selbst und ich habe geweint", schreibt Philipp Pflieger in einem sehr offenen Statement auf Instagram. "Das war nicht das Ergebnis, für das ich mir in den vergangenen sechs Monaten im Training den Arsch aufgerissen habe. Und dennoch ist es der erste Marathon seit zweieinhalb Jahren, den ich beenden konnte, und meine erste Bestzeit seit fünf  Jahren." Vielleicht sei der Valencia Marathon daher auch der Auftakt in seine zweite Marathon-Karriere, denn er bedeute auch einen Fortschritt.

Evans Chebet bezwingt Lawrence Cherono
Nach etwas mehr als der Hälfte des Rennens aussteigen musste Tom Gröschel (TC Fiko Rostock). Der Deutsche Marathon-Meister von 2019 hatte sich im Vorfeld des Rennens mit einem Infekt herumplagen müssen und konnte das schnelle Tempo der deutschen Mitstreiter nicht mitgehen. Nach 1:07:01 Stunden passierte er die Halbmarathon-Marke, die 25-Kilometer-Marke erreichte der 29-Jährige nicht mehr.

Den Sieg machten in Valencia zwei Läufer aus Kenia unter sich aus. Und die Entscheidung fiel erst auf den Metern – vielleicht in dem Moment, als Lawrence Cherono, die Ziellinie schon fast im Blick, strauchelte und Evans Chebet sich den entscheidenden Vorteil verschaffen konnte. Chebet sprintete mit knappem Vorsprung in Richtung Ziellinie und Cherono konnte ihn nicht mehr einholen. Nach glänzenden 2:03:00 und 2:03:04 Stunden waren beide mit Bestzeiten im Ziel. Das Nachsehen hatte Birhanu Legese (Äthiopien), der mit seiner Bestmarke von 2:02:48 Stunden als Favorit gehandelt wurde, die letzte Tempoverschärfung aber nicht mehr mitgehen konnte. Er wurde in 2:03:16 Stunden Dritter.
(Quelle: Leichtathletik.de)

07.12. Kibiwott Kandie läuft in Valencia Halbmarathon-Weltrekord
Der große Lauf-Sonntag in Valencia startete mit einem neuen Weltrekord im Halbmarathon: Der Kenianer Kibiwott Kandie schraubte die bisherige Marke von Geoffrey Kamworor auf 57:32 Minuten.

Noch nie zuvor waren Läufer im Halbmarathon unter 58 Minuten geblieben. Am Sonntag gelang dies in Valencia (Spanien) gleich vier Athleten! In einem pfeilschnellen Rennen in der "Ciudad del Running", der selbsternannten "Stadt des Laufens", setzte der Kenianer Kibiwott Kandie das i-Tüpfelchen: Mit seiner Zeit von 57:32 Minuten holte er sich den Sieg und den Halbmarathon-Weltrekord seines Landsmanns Geoffrey Kamworor, der im September 2019 in Kopenhagen (Dänemark) 58:01 Minuten gelaufen war.

Die rasante Leistungsentwicklung im Straßenlauf, die auch auf eine neue Schuh-Technologie zurückgeführt wird, machte sich auch in den weiteren Zeiten bemerkbar. Jacob Kiplimo (Uganda; 57:37 min), Rhonex Kipruto (Kenia; 57:49 min) und Alexander Mutiso (Kenia; 57:59 min) blieben auf den Plätzen zwei bis vier ebenfalls noch unter der 58-Minuten-Marke und damit unter dem bisherigen Weltrekord.

Im Rennen der Frauen gab es ein beachtliches Debüt und zugleich Comeback der 1.500 Meter-Weltrekordlerin und Weltmeisterin von 2015 Genzebe Dibaba. Die Äthiopierin hatte seit August 2019 keine Rennen mehr bestritten und darüber hinaus noch nie Langstrecken-Wettbewerbe jenseits der 5 Kilometer. In pfeilschnellen 1:05:18 Stunden überquerte sie die Ziellinie und war damit nur zwei Sekunden langsamer als Peres Jepchirchir (Kenia) beim Titelgewinn bei der Halbmarathon-WM zwei Monate zuvor in Gdynia (Polen). Jepchirchir hatte damals einen neuen Weltrekord für reine Frauen-Rennen aufgestellt.
(Quelle: Leichtathletik.de)

06.12. Die beliebtesten Laufstrecken in der Region Bonn
(Quelle: GA)

05.12. Anmeldung für den Generali Köln Marathon 2021
Köln.
Ab sofort ist die Online-Anmeldung für die Wettbewerbe des Generali Köln Marathon geöffnet. Termin für die 24. Auflage des Marathon-Klassikers ist der 3. Oktober 2021.
 
"Wir sind optimistisch, dass wir im nächsten Herbst in Köln laufen werden, wie auch immer das im Detail aussehen wird. Laufen ist der einzige Sport, der auch unter Corona-Bedingungen funktioniert. Man kann jetzt mit der Vorbereitung beginnen - mit dem Ziel am 3. Oktober am Kölner Dom zu finishen. Unsere Profession ist es, den Menschen ein emotionales Lauferlebnis zu bieten. Wir hören nicht auf zu organisieren, und die Läuferinnen und die Läufer sollen nicht aufhören zu trainieren!", sagt Markus Frisch, Geschäftsführer der Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH.
 
"Mit der Übersetzung des Generali Köln Marathon auf eine digitale Plattform haben wir 2020 ein ganz neues, virtuelles Erlebnis für alle Teilnehmer geschaffen. 'Echt. Nah. Sicher:' hat sich in dieser herausfordernden Zeit, in der Sicherheit an erster Stelle steht, bewährt. Bis zur nächsten Austragung wird noch einige Zeit vergehen, und wir unterstützen das Team von Markus Frisch darin, dass es 2021 wieder einen echten und auf jeden Fall sicheren Generali Köln Marathon 2021 geben kann", sagt Stefan Göbel, Leiter Externe Kommunikation & Corporate Identity der Generali Deutschland AG.
 
Es lohnt es sich, früh zu buchen: Der Marathon-Startplatz kostet im ersten Kontingent 80 Euro, der Halbmarathon 50 Euro und der Staffelmarathon, bei dem sich 4 Läufer die 42 Kilometer teilen, 150 Euro.
www.koeln-marathon.de
(Autor & Copyright: Jan Broniecki für Laufen im Rheinland)

04.12. Jetzt kommt der Bärenkopplauf
Malberglauf findet nicht mehr statt
Rhein-Wied.
Der Malberglauf ist Geschichte. Genau 20 Mal fand der beliebte Berglauf in Hausen/Wied statt. In diesem Jahr sollte er am 7. August unter Sonderbedingungen als Einzelzeitrennen ausgetragen werden. Der Startbereich und der Zielbereich sollte entsprechend gestaltet werden. Es wurde ein Corona-Schutzkonzept erstellt. Alle Teilnehmer waren aufgefordert, sich an die besonderen Verhaltensregeln zu halten. Der Lauf musste leider dennoch abgesagt werden. Das OrgaTeam des VfL Waldbreitbach möchte künftig der Läuferschar mit dem Bärenkopplauf einen neuen Erlebnisberglauf anbieten. Dieser soll am 6. August 2021 erstmalig im Naturpark Rhein-Westerwald auf der „WällerTour Bärenkopp“ über 11 km mit + 360/- 260 Höhenmetern durchgeführt werden. Gestartet wird an einem Freitagabend ab 18.00 Uhr in Blockstarts.

Die Laufstrecke verläuft nach ca. 750 m auf der Originalroute des Premiumwanderwegs  „WällerTour Bärenkopp“ im Uhrzeigersinn von Waldbreitbach zum Klosterberg Marienhaus. Auf der ersten Hälfte bis ca. 6,5 km hat die Strecke den Charakter eines Trail- bzw. Berglaufs. Sie ist sehr anspruchsvoll, weil die meisten Höhenmeter zu bewältigen und erhöhte Aufmerksamkeit sowie Trittsicherheit gefordert sind. Entsprechend profilierte Laufschuhe werden empfohlen. Die zweite Hälfte entspricht eher einem Landschaftslauf und führt vorwiegend bergab. Wer die Strecke erkunden möchte, findet auf dem Marktplatz Waldbreitbach (Parkplatz) eine entsprechende Informationstafel.

Laufen im Rheinland ist die anspruchsvolle, aber landschaftlich schöne Strecke abgelaufen. In knapp einer Stunde mit Foto-Zwischenstopps, ohne allzu schwere Beine kann ich der Beschreibung des Veranstalters voll zustimmen. Vor allem bei herbstlichen Verhältnissen, mit nassen Laub und rutschigen Wurzeln oder Steinen, ist bergauf und bergab volle Konzentration gefragt. Trailschuhe sind nicht unbedingt notwenig, da die zweite Streckenhälfte eher flach und asphaltiert verläuft. Dafür absolut sehenswert, mit tollen Ausblicken. Laufen und Genießen!
https://vfl-waldbreitbach.de/veranstaltungen/baerenkopplauf/
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

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(Mitteilung: Laufen-im-Rheinland)