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Buch-Tipp: Laufen in Bonn und Umgebung
Laufen-im-Rheinland präsentiert das Buch vom Läufer für Läufer

Knapp 300 Seiten Laufgeschichte und Laufgeschichten aus der Region. Vom ersten Bonner Volkslauf bis zum Deutsche Post Marathon 2017. Das Buch gibt einen Einblick in die Entwicklung der Laufbewegung von rund 100 Veranstaltungen die es in fünf Jahrzehnten gab und gibt. Portraits herausragender Athleten von Uhlemann bis Klosterhalfen. Siegerlisten aller Volksläufe und vieles mehr. Eine Zusammenstellung die es in der Form noch nie gab, nicht nur für (Lauf)Nostalgiker.

Veranstaltungs-Vorschau:

Aktuelle Meldungen aus dem Rheinland

Läuferinnen und Läufern ist es gestattet, im öffentlichen Raum allein, mit (max.) einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person (mit Abstand von mindestens 1,5 m) oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands joggen und laufen zu gehen. Das gilt auch für andere sportliche Aktivitäten wie Walking oder Spazieren gehen.

06.04. Laufgeschichte: Heute vor 17 Jahren 06. April 2003
3. Rheinenergie Marathon Bonn (heute Deutsche Post Marathon Bonn)

Seit dem 3. Rheinenergie Marathon Bonn wird auf dem Münsterplatz eine dreitägige Marathon-Messe von Donnerstag bis Samstag angeboten. Dort werden nicht nur die Startunterlagen abgeholt, sie dient auch als Präsentationsplattform für die Sponsoren mit ihren vielen Verkaufs- und Beratungsständen. Die Teilnehmerzahlen bei Läufern, Rollis und Skatern stagnieren jedoch. Michail Minuchin (Russland) wiederholt seinen Vorjahressieg und verbessert seinen eigenen Streckenrekord um genau eine Minute. Auf Platz Vier finisht Lokalmatador Maximilian Bahn als bester Deutscher in 2:17:12 Stunden. Bonner Stadtmeister werden Gregor Althaus (2:37:28) und Thurid Buch (Alfterer SC, 3:07:08).

Veranstaltung

gemeldet

gestartet

im Ziel

Bonn Marathon Läufer (M)

3342

2825

2687

Bonn Marathon Läufer (W)

604

506

479

Bonn Marathon Läufer

3946

3331

3166

 

 

 

 

Bonn Marathon Rollis (M)

13

11

11

Bonn Marathon Rollis (W)

0

0

0

Bonn Marathon Rollis

13

11

11

 

 

 

 

Bonn Marathon Skater (M)

1056

932

924

Bonn Marathon Skater (W)

368

307

302

Bonn Marathon Skater

1424

1239

1226

 

 

 

 

Total

5383

4581

4403

(Quelle: Joe Körbs, aus dem Buch: Laufen in Bonn und Umgebung)

05.04. Erstmals im September: Hamburg Marathon gibt neuen Termin bekannt
Der Haspa Marathon Hamburg 2020 hat einen neuen Termin: Als einziger international bedeutender deutscher Frühjahrs-Marathon wurde er nicht abgesagt, sondern rückt aufgrund der Corona-Pandemie in den Herbst. Am 13. September soll der Startschuss fallen.

Am 13. September soll in diesem Jahr der Hamburg-Marathon stattfinden. Dies gaben die Veranstalter am Dienstag bekannt. Damit wird Deutschlands größter Frühjahrs-Marathon zum ersten Mal nicht im Frühling stattfinden. Die vor gut zwei Wochen auf Grund der Coronavirus-Pandemie ausgesetzte 35. Ausgabe des Rennens war ursprünglich für den 19. April geplant.

Der Haspa Marathon Hamburg ist der einzige international bedeutende deutsche Frühjahrs-Marathon, der in die Herbst-Saison verschoben wurde. Die Läufe in Hannover und Düsseldorf fallen in diesem Jahr aus, ebenso auch der Vienna City Marathon. Der Lauf in Hamburg wurde vom internationalen Leichtathletik-Verband World Athletics als „Gold Label Road Race“ eingestuft und gehört damit zu den hochklassigsten Rennen über die 42,195-Kilometer-Distanz.

"Optimistisch stimmendes Signal"
„Wir sind der festen Überzeugung, dass eine Durchführung der Veranstaltung zu diesem neuen Zeitpunkt realistisch ist, auch wenn wesentliche organisatorischen Rahmenbedingungen, insbesondere bedingt durch die Corona-Epidemie und durch bis dahin zu erwartende neue Erkenntnisse zum Gesundheitsschutz von Teilnehmerinnen und Teilnehmern andere als die bislang üblichen sein werden“, erklärte Chef-Organisator Frank Thaleiser.

„Der neue Termin für den Haspa-Marathon ist auch ein optimistisch stimmendes Signal: Mit guter Kooperation ist auch in schwierigen Zeiten vieles im Sport machbar. Der Sport ist hier Vorbild. Ich danke dem Veranstalter, der Polizei und allen anderen Beteiligten für ihre professionelle Arbeit“, sagte der Hamburger Sportsenator Andy Grote.

„Nach der Terminfindung läuft nun die klassische Organisationssystematik wieder an, in der sich zahlreiche zusätzliche Themenfelder und Aufgaben, insbesondere in Hinblick auf Präventionsmaßnahmen und Hygienevorschriften, eröffnen“, heißt es in der Hamburger Pressemitteilung. Unklar ist noch, ob der Jugend- und Kinderlauf im Rahmen des neuen Veranstaltungsdatums oder an einem gesonderten Termin organisiert werden kann.
(Quelle: Leichtathletik)

04.04. Firmenlauf Köln auf 17. September verlegt
Anmeldungen ab 6. April 2020 möglich
KÖLN.
Der für den 7. Mai 2020 geplante Firmenlauf Köln wird wegen der Corona-Pandemie auf Donnerstag, 17. September verlegt. Darauf haben sich die Stadt Köln und der Veranstalter Weis Events geeinigt. Alle bereits geleisteten Startgelder und Zahlungen, etwa für Zelte, werden ohne Abzug erstattet. Die Zugangsdaten und eingetragenen Teammitglieder bleiben als „nicht angemeldet“ im System, damit die Daten bei einer erneuten Anmeldung für den Nachholtermin nicht wieder eingegeben werden müssen. Die eingetragenen Teammitglieder, die im September nicht mitlaufen, können einfach gelöscht werden. Wieder- oder Neuanmeldungen sind ab Montag, 6. April 2020 möglich.

Unter dem Motto „Loof wie de bess" heißt es auch in der 13. Ausgabe des Firmenlauf Köln am Fühlinger See wieder: Spaß und Bewegung in entspannter Atmosphäre, Live-Bands an der Laufstrecke, ein buntes Rahmenprogramm, eine launische Siegerehrung sowie ein Euro Spende durch den Veranstalter pro LäuferIn für die Hilfsorganisationen Care Deutschland e.V. und Aktion Lichtblicke e.V. Das Rahmenprogramm beliebten Firmenevents beginnt um 16 Uhr, der Lauf über den 5,7 Kilometer langen, verkehrsfreien Weg startet um 18 Uhr. Um 19.45 Uhr werden die Sieger ausgezeichnet: Preise gibt es für die größten Teams im Verhältnis zur Unternehmensgröße und die originellsten Verkleidungen. Die anschließende Party geht bis 23 Uhr. Teilnehmen können alle Laufteams von Unternehmen, Verbänden, Vereinen und Behörden. Eine Zeitmessung erfolgt nicht. Die Teilnahme kostet bis 31. Mai pro Person nur 17 Euro, bis 31. Juli 19 Euro und bis 4. September 21 Euro. Die Nachmeldegebühr am Lauftag beträgt 25 Euro.
www.fila-koeln.de
(Autor & Copyright: Heino Schütten für Laufen im Rheinland)

03.04. Bonn-Triathlon ist abgesagt
BONN.
Der Polizei-Sportverein Bonn hat den Bonn-Triathlon abgesagt. Ein Ausweichtermin noch in diesem Jahr konnte nicht gefunden werden.

Es ist eine weitere Großveranstaltung im Bonner Sportkalender, die aufgrund der aktuellen Corona-Krise abgesagt werden muss: der SWB Energie und Wasser Bonn-Triathlon. Am 14. Juni sollten wieder rund 1600 Athleten in Gruppen von einer Fähre in den Rhein springen und die 3,8 Kilometer lange Schwimmstrecke absolvieren, um anschließend in Höhe des China-Schiffs kurz vor der Kennedybrücke wieder an Land zu gehen. 60 Kilometer Radfahren quer durchs Siebengebirge und eine 15-Kilometer-Laufstrecke hätten den traditionellen Wettkampf komplettiert. Aber Neoprenanzug und Laufschuhe müssen in diesem Jahr im Schrank bleiben.

Der Vorstand des Polizei-Sportvereins (PSV) Bonn Triathlon hat das Sportevent am Donnerstag abgesagt. Im Gegensatz zum Bonn-Marathon, der wegen des Coronavirus von Ende April auf Mitte Oktober verlegt worden ist, wird es keinen Alternativtermin geben. „Eine ansteckungssichere Durchführung einer solchen Großveranstaltung wäre nicht zu gewährleisten“, teilte der Verein mit. „Hinzu kommt, dass nach Einschätzung des PSV-Vorstandes viele Helfer des Bonn-Triathlons in wichtigen Bereichen arbeiten und durch die Corona-Krise ohnehin stark belastet sind“, hieß es weiter. Mehr als 300 Helfer sind jedes Jahr bei dem Sportevent entlang der Strecke im Einsatz, reichen Wasserbecher oder helfen den Athleten beim Ausstieg aus dem Rhein.

Viele Sportler haben nun monatelang auf den 14. Juni hin trainiert – schließlich hätte der Bonn-Triathlon in diesem Jahr zum 30. Mal stattgefunden. Die Veranstaltung war bereits im Frühjahr komplett ausgebucht. Aufgrund der großen Nachfrage hatten die Organisatoren Anfang März die Onlineanmeldungen sogar erneut geöffnet und weitere 60 Startplätze freigegeben.

Eine Verschiebung in den Spätsommer war nach Auskunft des Veranstalters allerdings nicht möglich – auch weil man nicht in Konkurrenz zu dem neuen Triathlon-Format in Köln treten wollte. In der Domstadt wird erstmals der „Köln City Triathlon“ angeboten: Neben der Mitteldistanz können die Teilnehmer über olympische und eine Jedermann-Distanz ins Rennen gehen. Zudem gibt es eine Staffelvariante. Das Kölner Sportevent ist bislang für das erste Wochenende im September terminiert.

Wer für den Bonn-Triathlon angemeldet ist, soll nun einen Teil der Startgebühren zurückerstattet bekommen. „Von den Startgeldern werden wir nur so viel einbehalten, wie es erforderlich ist, um die Rechnungen unserer – teils existenzbedrohten – Lieferanten und Partner begleichen zu können“, teilte der PSV mit. Die Startplätze können jedoch nicht auf das kommende Jahr übertragen werden.

Auch wenn der Neoprenanzug am 14. Juni trocken bleiben muss, sollen die Teilnehmer eine Erinnerung an das Jubiläumsdatum erhalten: Jeder Starter bekommt sein Finisher-Shirt.
(Quelle: GA)

02.04. Laufen? Jetzt erst recht
Wenn es Laufen nicht gäbe, man hätte es für die Corona-Krise erfinden müssen. Und das Beste ist: Wer jetzt anfängt, der kann sich selbst beim Besserwerden zuschauen.
Neulich ist Elisha Nochomovitz auf seiner Terrasse einen Marathon gelaufen. Sieben Meter hin, sieben Meter zurück. Mehr als 3.000 Mal hintereinander. Zwischendurch reichte ihm seine Freundin aus dem Wohnzimmer Getränke und Süßigkeiten. Der Franzose brauchte 6 Stunden und 48 Minuten. Er hätte zwar auch um den Block laufen können, wollte aber zu Hause bleiben.

So sind sie die Läufer, ein wenig wundersam. Ohne können sie nicht, auch nicht in diesen Tagen, vor allem nicht in diesen Tagen. Die Fitnessstudios sind geschlossen, alle Fußballtrainings abgesagt, Laufen aber geht noch. In den Parks dieses Landes ist das kaum zu übersehen. Wer nun auf seine Runde geht, dem kommen mehr Läuferinnen entgegen als gewöhnlich. Viele scheinen ihr Homeffice in Laufschuhen abzuspulen. Etliche mit unrunden Laufstilen und schlabbrigen Klamotten – Anfänger und Wiedereinsteiger auf der kurzen Flucht aus der Selbstisolation.

Wissenschaftler sind überzeugt, dass es sehr unwahrscheinlich ist, sich beim Laufen anzustecken. Zwar kann es auf den beliebtesten Strecken des Landes derzeit beängstigend voll werden. Wer die empfohlenen 1,5 Mindestabstand zu anderen Sportlern einhalten will, wird da schnell zum Hindernisläufer. Aber Deutschland ist groß genug. Es gibt Abertausende Routen in Parks und Wäldern, an Flüssen und um Seen, auf denen sich furchtlos atmen lässt.

Wer den Massen aus dem Weg läuft, wird merken, dass es kaum eine bessere Zeit fürs Laufen gibt als jetzt. Gäbe es das Laufen nicht, man hätte es für die Corona-Krise erfinden müssen. Der einfachste Sport der Welt. Ohne Mitspieler, bei denen man sich anstecken könnte oder umgekehrt. Ohne Spielfelder oder Hallen, die derzeit eh geschlossen sind. Ohne aufwendiges Equipment, das man sich gerade nur sehr umständlich zulegen kann. Ohne Vorkenntnisse, ohne Regelbuch, es braucht nur ein paar ordentliche Schuhe, und manchmal noch nicht mal die. Ein Bein vors andere, so schnell es eben geht. "Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Mensch läuft", sagte die Lauflegende Emil Zátopek mal. Gab es je ein treffenderes Sportlerzitat?

Was in normalen Zeiten gilt, gilt während einer Pandemie erst recht: Laufen stabilisiert das Immunsystem, trainiert das Herz-Kreislauf-System, stärkt die Abwehrkräfte und hilft beim Stressabbau. Sich draußen zu bewegen, ist das Beste, was man derzeit machen kann. #stayathome ist gar kein so gutes Hashtag, #gorunbutstayawayfromothers wäre besser. Leider ist es zu lang.

Es hat schon seinen Grund, warum selbst in Staaten, in denen Ausgangssperren verhängt wurden, das Laufen noch erlaubt, ja sogar empfohlen wird. Auch der zum Star gewordene Virologe Christian Drosten erzählt im NDR-Podcast von seinen Joggingrunden. Und was Drosten macht, kann unmöglich falsch sein.

In den großstädtischen Parks ist derweil ein interessantes Schauspiel zu beobachten. Einige Läufer scheren sich nicht um den Mindestabstand, rauschen schnaufend an einem vorbei oder laufen zu zweit nebeneinander, was es unmöglich macht, sie virologenempfehlungskonform zu passieren. Viele aber machen höflich Platz, manche warten sogar vorausschauend vor einer Engstelle (die normalerweise gar keine Engstelle wäre), bis man passiert hat, obwohl jeder Läufer weiß, dass es kaum Ärgerlicheres gibt, als aus dem Rhythmus zu kommen.

Laufen ist schon seit Langem der beliebteste Sport der Deutschen. Wir rennen überall. Im Park, auf der Tartanbahn, durch den Wald, manche auch querfeldein, durch Wüsten, über Berge, den Polarkreis entlang, Wolkenkratzer hinauf, vorwärts und rückwärts. Zahlen zu finden, ist schwierig, weil viele Läufer ihre Schuhe ganz ohne Vereinsmeierei schnüren, wann es ihnen passt, aber laut Statista sollen 23 Millionen Deutsche regelmäßig oder zumindest ab und zu laufen. Fast jeder Dritte also.

Das Coronavirus könnte noch mehr Menschen zum Laufen bringen. Zu einem Sport, in dem Glück und Qual, Rausch und Schmerz so nahe beieinanderliegen. Laufen, das ist das sagenhafte Runner's High, noch nicht vollständig erforscht, aber existent, bei dem sich der Körper an Drogen berauscht, die er selbst produziert. Laufen ist aber auch das Dauerzwiegespräch mit sich selbst:

"Geht's noch?" – "Mmh."

"Wollen wir schneller?" – "Bist du verrückt?"

"Eine halbe Stunde noch!" – "Herrje!"

Laufen macht lebendig und wach. Viele berichten, dass ihnen beim Laufen die besten Ideen kommen. Andere wollen einfach an nichts denken. Der Schriftsteller Haruki Murakami beschreibt in Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede, dass ihm Schreiben gar nicht möglich wäre, ohne täglich mindestens zehn Kilometer zu rennen. "Wenn ich laufe, laufe ich einfach. Normalerweise in einer Leere. Oder vielleicht sollte ich es umgekehrt ausdrücken: Ich laufe, um Leere zu erlangen." Laufen als große Waschmaschine fürs Hirn.

Wer jetzt anfängt, der kann sich selbst beim Besserwerden zuschauen. Wie es leichter wird, man länger durchhält, schneller wird. Wie rasch sich Erfolge einstellen, wie geschwind die Stimmung steigt. Wer jetzt anfängt, lernt, wie befriedigend es ist, anzukommen. Aufzuhören, ist für viele das Schönste am Laufen. Ein Paradox, ja. Aber der Puls erholt sich, der Schweiß trocknet, der Atem flacht ab. Selten fühlt man sich besser, wacher, stolzer.

Vor ein paar Jahrzehnten wurden Läufer noch belächelt, sie galten als Spinner. Im Wald wurden ihnen oft mal ein flottes "Eins, zwo, drei" hinterhergerufen. Das war einmal. Lola rennt, Forrest Gump auch, der Marathonmann ebenso. Mit Büchern, in denen strauchelnde Protagonisten durchs Laufen wieder Lebenssinn gefunden haben, lassen sich sicher 42,195 Kilometer lange Regelwände füllen.
Mittlerweile laufen viele. Der Volksläufer, der sich mit Freunden pro Monat ein Rennen herauspickt und sich im Ziel das Bier schmecken lässt, weil es so isotonisch ist. Der Parkläufer, der in einem Zustand meditativer Versenkung seine Runden dreht, weil es die einzige Zeit des Tages ist, in der er für sich sein kann. Und die vielen Läuferinnen, die in den vergangenen Jahren das Laufen in Gruppen entdeckt haben. Unzählige dieser sogenannten Running Crews hetzten zuletzt durch die Kieze der Großstädte, der letzte Lauftrend, dann kam Corona.

Nun sind wir wieder jeder für uns unterwegs. Und nicken uns stumm zu, wenn wir einander passieren. Dieses Läufernicken, das auch immer etwas Verschwörerisches hat. Als ob man ein gemeinsames Geheimnis hätte. Wobei, man hat ja auch eins: Man weiß um die Schönheit des Laufens.
(Quelle: Zeit.de)

01.04. Laufgeschichte: Heute vor 19 Jahren 01. April 2001
1. Bonner Stadt-Marathon (heute Deutsche Post Marathon Bonn)

Was viele, die die Bonner Sponsorenlandschaft kennen, erst für einen Aprilscherz gehalten hatten, wird zum großen Erfolg und war ein Geschenk für die Stadt. Denn mehr als personelle und materielle Hilfe konnte Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann den Organisatoren nicht zusagen. Doch mit der Erfahrung von vier Köln-Marathons gehen die neuen Veranstalter, die Agenturen Event-Pool mit Sitz in Bergisch Gladbach und MM Promotion mit Sitz in Köln, mit breiter Brust in das Abenteuer Bonn-Marathon. Nicht einmal bei ihren "Vorläufern“ hören die beiden Eventmanager Klaus Malorny und Michael Mronz nach. Der damalige Marathon-Mann Helmut Thillmann hätte ihnen nicht gerade Mut gemacht. Doch die neuen Männer, die der Marathon in Bonn gebraucht hatte, lassen sich nicht abschrecken. Ausschreibungen werden verteilt, als die Finanzierung noch lange nicht feststand, die Strecke vermessen, als noch kein Helfer angesprochen war. Am 1. April sind 1.300 Helfer aus zahlreichen Bonner Vereinen auf den Beinen, und der Marathon findet allen Unkenrufen zum Trotz statt.

2001 beginnt alles noch auf kleiner Flamme. So unterstützt die Stadt Bonn mit Hilfe des Sport- und Bäderamtes, das neue Laufevent und stellt hierfür Anfangs die Räumlichkeiten in der Pestalozzi Schule und im Alten Rathaus zur Verfügung. Der ursprüngliche Etat muß von 1,6 Millionen auf eine Million reduziert werden. Am Ende bleibt immer noch ein Minus von 300.000 D-Mark an den Veranstaltern hängen. Doch 3.700 Läufer, fast 1.300 Inlineskater, geschätzte 230.000 Zuschauer und die Sieger Simon Mutangili Mbithuka (Kenia, 2:18,49) und Birgit Lennartz (St. Augustin, 2:46,34) haben bei frühlingshaften Temperaturen um die 20 Grad ihren Spaß.

Die Streckenführung (damals noch eine Runde) ist fast analog zum heutigen Kurs, bis Kilometer 15 in Höhe der Rheinaue. Wo heute der Wendepunkt eingerichtet ist, ging es lange Jahre durch das gesamte Bonner Stadtgebiet. Plittersdorf, Rüngsdorf, Mehlem, Pennenfeld, Godesberg Innenstadt, Friesdorf, Dottendorf, Kessenich, Poppelsdorf, Weststadt, Nordstadt, Auerberg und Castell hießen die weiteren Stationen. Nicht wenige Läufer behaupten noch heute, dass die alte Strecke ein schöneres Flair hatte. In den einzelnen Ortsteilen herrschte Volksfeststimmung und viele Teilnehmer liefen direkt an ihrer Haustür und ihren Nachbarn vorbei.

Bonner Stadtmeister werden Reyk Buch (LT Venusberg, 2:39:53) und Hiltrud Kalfe (PSV Bonn, 3:05:56).

Ergebnisse 2001:
Simon Mbetukha (KEN) 2:18:49
Birgit Lennartz 2:46:34

Veranstaltung gemeldet gestartet im Ziel
Bonn Marathon Läufer (M) 3150 2744 2579
Bonn Marathon Läufer (W) 539 479 438
Bonn Marathon Läufer 3691 3223 3017

Bonn Marathon Rollis (M) 11 8 8
Bonn Marathon Rollis 11 8 8

Bonn Marathon Skater (M) 955 831 804
Bonn Marathon Skater (W) 402 338 330
Bonn Marathon Skater 1357 1169 1134

Total 5059 4400 4159
(Quelle: Laufen in Bonn und Umgebung, Joe Körbs)

31.03. Leichtathletik-WM wird um ein Jahr auf 2022 verschoben
Nach der Olympia-Verschiebung von 2020 auf 2021 kann die Leichtathletik-WM nicht mehr wie geplant im kommenden Jahr stattfinden. Doch auch mit dem Termin in 2022 gibt es Probleme.

Der Leichtathletik-Weltverband World Athletics hat nach der Bekanntgabe des neuen Olympia-Termins im Sommer 2021 eine Verschiebung seiner kommenden Weltmeisterschaften um ein Jahr angekündigt. "Wir unterstützen den neuen Termin für die Spiele von Tokio. Jeder muss nun flexibel sein und Kompromisse eingehen, deshalb arbeiten wir jetzt mit den Organisatoren der WM in Oregon an einem neuen Termin im Jahr 2022", teilte der Verband am Montag mit.

Die WM in Eugene im US-Bundesstaat Oregon sollte vom 6. bis 15. August 2021 stattfinden, dies ist aufgrund der Olympia-Verschiebung auf den 23. Juli bis 8. August 2021 hinfällig.

Weltmeisterschaften im Jahr 2022 könnten allerdings mit der Leichtathletik-EM in München kollidieren, die vom 11. bis 21. August Kernveranstaltung der European Championships sein soll. 2023 findet die folgende Leichtathletik-WM vom 19. bis 27. August in Budapest statt. 2022 sollen zudem in Birmingham die Commonwealth Games (27. Juli bis 7. August) ausgetragen werden.

"Wir stehen diesbezüglich in Diskussionen mit den Commonwealth Games und den European Championships", teilte World Athletics mit.
(Quelle: sid)

30.03. Neuer Olympia-Termin in Tokio wohl im Sommer 2021
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Olympischen Spiele nun fast exakt ein Jahr später im Sommer 2021 in Tokio veranstaltet werden, ist groß. Ein Termin im Frühjahr dürfte so gut wie vom Tisch sein. Für den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) wäre der neue Termin eine sehr gut nachvollziehbare Entscheidung.

Bei der Suche nach einem neuen Termin für die Olympischen Spiele in Tokio zeichnet sich eine Verschiebung auf den Sommer 2021 ab. Nach Berichten aus Japan und den USA könnte der Neustart mit einer Eröffnungsfeier am 23. Juli 2021 erfolgen. Die Schlussfeier wäre demnach am 8. August. Die wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagten Spiele waren ursprünglich für den 24. Juli bis 9. August 2020 geplant gewesen. Sollte der Sommer-Termin 2021 bestätigt werden, müssten auch die Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Eugene (USA), die vom 6. bis 15. August 2021 ausgetragen werden sollen, neu terminiert werden.

Das Internationale Olympische Komitee und die Organisatoren in Tokio hätten sich auf diesen Termin geeinigt, berichtet die „New York Times“. Der japanische Fernsehsender NHK berief sich auf Informationen aus dem Organisationskomitee, wonach der Sommer-Termin als Option bevorzugt werde. Die Paralympics würden demnach vom 24. August bis zum 5. September stattfinden. Eine offizielle Bestätigung gab es nicht. Das IOC teilte am Sonntag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit, dass dies „Spekulationen“ seien.

Vorbereitungszeit für Olympische Spiele im Frühjahr zu kurz
Allerdings deuten auch die Äußerungen des Präsidenten des japanischen Organisationskomitees darauf hin, dass ein von IOC-Präsident Thomas Bach nicht ausgeschlossener Austragungszeitraum im nächsten Frühjahr – auch aufgrund der weitaus kürzeren Vorbereitungszeit – wohl keine Rolle mehr spielt. „Die Spiele sollen im Sommer stattfinden, daher sollten wir an eine Zeit zwischen Juni und September denken“, zitierte die japanische Nachrichtenagentur Kyodo den OK-Chef Yoshiro Mori.

Für den Deutschen Olympischen Sportbund wäre ein Sommer-Termin willkommen. „Die Verschiebung um genau ein Jahr wäre eine sehr gut nachvollziehbare Entscheidung“, sagte DOSB-Chef Alfons Hörmann am Sonntag der dpa. „Team Deutschland wird sich auf jeden der möglichen Zeiträume professionell einstellen und vorbereiten.“

Endgültige Entscheidung in der kommenden Woche?
Nach dem Bericht des TV-Senders NHK hoffen die japanischen Organisatoren nach Rücksprache mit dem IOC und der Metropol-Regierung in Tokio bis Ende der Woche eine Entscheidung treffen zu können. Das Exekutivkomitee des Tokio-OK trifft sich am Montag zu einer Sitzung.

Das IOC hatte am Donnerstag bei einer Telefonkonferenz mit den 33 internationalen Sportverbänden unter anderem über einen neuen Termin für die Olympischen Spiele in Tokio beraten. Auch die neu gegründete Task Force hatte am Donnerstag ihre Arbeit aufgenommen. Die Arbeitsgruppe mit dem offiziellen Namen „Tokio 2020 Neustart Task Force“ hat rund 30 Mitglieder und wird von Mori geführt.

Einige Sportverbände hatten Olympia im Frühling vorgeschlagen, auch um der Sommerhitze aus dem Weg zu gehen. Die Kritik an der Austragung der Tokio-Spiele in den extremen heißen Monaten Juli und August hätte bereits Konsequenzen für die in diesem Jahr vorgesehenen Spiele gehabt. Die Marathon-Rennen der Männer und Frauen wären in Sapporo, wo milderes Klima herrscht, gelaufen worden.
(Quelle: dpa)

29.03. Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften
Titelkämpfe in Braunschweig werden neu terminiert

Die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften, die ursprünglich im Rahmen der Finals am 6. und 7. Juni in Braunschweig stattfinden sollten, werden aufgrund der aktuellen dynamischen Entwicklung in der Coronakrise und der Verschiebung der Olympischen Spiele 2021 neu terminiert.

„Die Titelkämpfe wurden für Anfang Juni festgelegt, um unseren Athleten und Athletinnen eine Qualifikationsmöglichkeit für die Olympischen Spiele in Tokio zu geben. Nachdem die Spiele jetzt auf 2021 verlegt worden sind, werden wir die Titelkämpfe im Sinne aller Athleten und Vereine auf einen neuen Termin verschieben, denn momentan gibt es deutschlandweit keine Chancengleichheit für alle Sportler was die Trainingsbedingungen und damit die Vorbereitung auf die DM betrifft. Derzeit suchen wir nach einer Alternative in der zweiten Sommerhälfte 2020. Sobald wir einen neuen Termin gefunden haben, werden wir umgehend informieren“, sagte DLV-Präsident Jürgen Kessing, der sich zuvor mit Christian A. Geiger, dem ersten Stadtrat und Vertreter des Oberbürgermeisters der Stadt Braunschweig, abgestimmt hatte.

Auch für einen möglichen neuen DM-Termin 2020 behalten die Tickets ihre Gültigkeit. Die genaue Vorgehensweise für alle, die ihre Tickets zurückerstattet haben wollen, wird Anfang kommender Woche über leichtathletik.de bekannt gegeben.

Die „Finals Rhein-Ruhr“ werden auf 2021 verschoben
Fest steht dagegen schon, dass das Multisportevent „Die Finals“ mit 16 Deutschen Meisterschaften in der Metropolregion RheinRuhr auf 2021 verschoben wird. Das gaben „Die Finals“ am Feitagnachmittag in einer Pressemitteilung bekannt.

Ein möglicher neuer Termin wird unter Berücksichtigung des nationalen und internationalen Sportkalenders geprüft. Die beteiligten Sportfachverbände, die Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen sowie die übertragenden TV-Sender ARD und ZDF haben sich einvernehmlich auf eine Verschiebung des Gesamtevents „Die Finals“ verständigt.

Die etwaige Durchführung einzelner Deutscher Meisterschaften später im Jahr 2020 liegt im Ermessen der einzelnen Sportfachverbände. Das Multisportevent sollte am 6. und 7. Juni 2020 mit 16 Deutschen Meisterschaften im Sportland.NRW in den Städten Düsseldorf, Duisburg, Oberhausen, Aachen und Neuss stattfinden. Die Deutschen Meisterschaften der Leichtathletik waren für das gleiche Wochenende in Braunschweig angesetzt.
(Quelle: Leichtathletik)

28.03. Europameisterschaften in Paris auf dem Prüfstand
Die für Ende August in Paris geplanten Leichtathletik-Europameisterschaften stehen auf dem Prüfstand. Das hat der Europäische Leichtathletik-Verband European Athletics bekannt gegeben. Andere Veranstaltungen wurden hingegen für 2020 abgesagt.

Die Vorbereitungen auf die Europameisterschaften in Paris (Frankreich) vom 25. bis 30. August laufen weiterhin planmäßig. Dennoch: Der Kontinentalverband European Athletics (EA) hat angesichts der Corona-Krise nun eine Untersuchung alternativer Szenarien für die Ausrichtung angefordert. Diese würden auch eine „mögliche Verschiebung“ der EM beinhalten, teilte die EA am Mittwoch nach einer Videokonferenz ihres Exekutivkomitees mit.

Das lokale Organisationskomitee (LOC) wurde aufgefordert, zeitnah eine detaillierte Machbarkeitsstudie für die Veranstaltung in der französischen Hauptstadt durchzuführen. Aus einem Update des LOC zu den aktuellen Vorbereitungen gehe hervor, dass dessen Arbeit stark beeinträchtigt werde, weil in Frankreich derzeit nicht wesentliche öffentliche Aktivitäten durch die weltweite Coronavirus-Pandemie ruhen.

U18-EM für 2020 abgesagt
Beschlossen ist hingegen bereits jetzt, dass der 10.000 Meter Europacup und die Berglauf-EM auf das Jahr 2021 verschoben werden. Auch die U18-EM, die für den 16. bis 19. Juli in Rieti (Italien) geplant war, wurde für dieses Jahr abgesagt. Ob es einen neuen Termin geben wird, darüber wird noch entschieden.
(Quelle: dpa)

27.03. Stand der Planungen für den Innogy Marathon 2020
Veranstalter rücken in der Corona-Krise zusammen

Die Vorbereitungen für den Essener innogy Marathon am 11. Oktober 2020 laufen in diesen Tagen in einer außergewöhnlichen Form. International werden mit Blick auf die Corona-Krise Veranstaltungen abgesagt oder verschoben. Diese Entwicklung verfolgt natürlich auch das Orga-Team beim TUSEM Essen. Auf Planungstreffen müssen die ehrenamtlichen Kräfte aktuell völlig verzichten. Geplant wird aktuell am Telefon und per Mail.
 
Die Veranstalter aus der Region rücken angesichts der Lage zusammen - und stimmen das Vorgehen miteinander ab. Marathon-Orgaleiter Gerd Zachäus: "Die Gesundheit des Teams, der Sportler und aller anderen Beteiligten steht bei unseren Überlegungen immer im Mittelpunkt. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir mit dem Marathon am 11. Oktober 2020 an den Start gehen können. Die Vorbereitungen laufen bei uns jetzt normal weiter."
 
Optimistisches Feedback gibt es auch aus der Läufer-Szene - gerade jetzt ist jede Anmeldung für den innogy Marathon, die Seerunde oder die Allbau-Staffel besonders wichtig. "Wir hoffen, dass in einigen Wochen ein Ende der Krise absehbar ist - und sich dann alle wieder auf unsere Veranstaltung freuen können!"
 
Alle Disziplinen sollen am 11. Oktober zum ersten Mal auf einem neuen Streckenverlauf ausgetragen werden. Die Veranstalter freuen sich, dass die Kampmannbrücke zwischen Essen-Heisingen und Kupferdreh wieder steht - die Essener sind stolz auf das neue Bauwerk, die Brücke wird als ein Streckenhighlight jetzt auch wieder in den Lauf integriert. Dadurch wächst die beliebte Seerunde von 17,4 auf jetzt 18,6 Kilometer.
 
Zuschauer dürfen sich wieder auf packende Duelle freuen ... Vorjahres-Champion Elias Sansar (LG Lage Detmold) wird wieder am Baldeneysee an den Start gehen.
 
Die Anmeldung ist bis Ende März weiter mit besonderem Rabatt möglich. Ab dem 1. April steigt für alle Disziplinen der Teilnehmerbeitrag leicht an. Aktuelle Informationen und alles zur Anmeldung gibt es auf www.essen-marathon.de
(Autor & Copyright: Martin Kels für Laufen im Rheinland)

26.03. Kölner Laufveranstaltungen verschoben bzw abgesagt
KÖLN. Rodenkirchen LÄUFT 14. März, Osterlauf Köln 11. April, Voba-Frühlingslauf Frechen 3. Mai

Hallo lieber Lauffreund,
der Corona-Virus bestimmt gerade deinen und unser aller Alltag. In diesen turbulenten Zeiten müssen wir alle zusammenstehen.

Nachdem wir Rodenkirchen LÄUFT kurzfristig verschoben haben (noch ohne Termin), müssen wir auch den Osterlauf Köln (jetzt 20.12.) und den Voba-Frühlingslauf Frechen (jetzt 23.08.) verschieben. Wir sind natürlich enttäuscht, ABER wir sehen diese Maßnahmen als zwingend erforderlich. Die Gesundheit aller und eine Verlangsamung der Ausbreitung von Covid-19 ist wirklich sehr wichtig. Wir unterstützen die Maßnahmen der Bundesregierung, soziale Kontakte einzuschränken oder gar ganz zu meiden. Wir müssen jetzt rücksichtsvoll miteinander umgehen. Auch jeder Mitarbeiter der Agentur pulsschlag arbeitet gerade im Homeoffice.

Und obwohl es gerade nicht nach gemeinsam laufen aussieht, wollen wir den Kopf nicht in den Sand stecken. Wir planen deshalb schon die Ersatzveranstaltungen für die bisher nicht durchführbaren Events.

Daher ein Appell an dich:
Damit wir, aber auch andere Veranstalter (Agenturen und Vereine) dir auch im Spätsommer tolle und einmalige Läufe anbieten können, brauchen wir deine Unterstützung. Schau dir doch jetzt schon den Veranstaltungskalender für das ganze Jahr an und überleg ob du dich nicht jetzt schon für den einen oder anderen Lauf anmelden möchtest! Uns als Agentur pulsschlag ist es wichtig, dass du explizit nicht nur unsere Veranstaltungen in Erwägung ziehst, sondern alle Läufe der Region. Auf unserer Homepage www.pulsschlag.de findest du einen Überblick unserer Läufe mit den bisher bestätigten Ersatzterminen. Einen guten Gesamtüberblick der Region kannst du dir bei www.laufen-in-koeln.de oder www.laufen-im-rheinland.de verschaffen.

So hilfst du mit einem kleinen Beitrag, dass wir diese schweren Zeiten alle überstehen und wir mit dir bald wieder tolle Events erleben dürfen.

Und eines möchten wir an dieser Stelle gerne noch erwähnen:
Danke an alle Pflegekräfte, Ärzte, Sanitäter, Verkäufer und alle anderen Helden die während der Coronakrise für unsere Gesundheit und unsere Sicherheit sorgen! Ihr leistet gerade wirklich unfassbares!

Netcologne DAUERLAUF im Severinsviertel 26. April
Leider ist der Termin nicht zu halten. Aufgrund der augenblicklichen Situation verschieben wir den Lauf auf den 25. Oktober 2020.

Ein jährliches Sport-Event steht im Severinsviertel auch 2020 auf dem Programm: Die traditionsreiche Sportveranstaltung im „kölschen Veedel“ der „NetCologne Dauerlauf im Severinsviertel“ findet zum 36. mal am 25. Oktober 2020 für Euch statt.

Vogelsanger Mailauf 11. Mai
Liebe Läuferinnen und Läufer,
schweren Herzens haben wir entschieden, dass der Vogelsanger Mailauf 2020 wegen der undefinierten Gesamtlage und den zunehmenden Einschränkungen der sozialen Kontakte nicht stattfindet.
 
Die Allgemeinverfügung der Stadt Köln gemäß §§ 16 Abs. 1 Satz 1, 28 Abs. 1 Satz 2 des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz - IfSG) vom 16.03.2020 gilt mindestens bis zum 20.April 2020.
 
Wir können in den nächsten Wochen höchstens mit dem erhofften Rückgang der Infektionen rechnen. Bis zum Veranstaltungstermin Anfang Mai 2020 werden wir aber sicher noch nicht zum ?Normalbetrieb? zurückgekehrt sein.
 
Wir können mit unseren Vorbereitungen nicht bis Ende April warten, die restliche Zeit ist für uns zu knapp, deshalb und aus Fürsorge für Helfer, Teilnehmer und Zuschauer haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen.

Einen Alternativtermin wird es in diesem Jahr nicht geben.

Die Anmeldung ist geschlossen, bereits angemeldete Teilnehmer erhalten bezahlte Startgebühren zurück.

Wir bedauern, dass wir unsere Veranstaltung in diesem Jahr nicht anbieten können, hoffen auf Euer Verständnis und auf ein Wiedersehen zum verschobenen
 
11. Vogelsanger Mailauf am 09. Mai 2021

Hoffen wir auf ein baldiges und gutes Ende dieser Ausnahmesituation
Bleibt hoffnungsvoll und gesund
 
Euer Orga-Team Vogelsanger-Mailauf Bürgervereinigung Köln-Vogelsang e.V.

25.03. Olympische Spiele 2020 in Tokio werden verschoben
Die Olympischen Spiele 2020 in Tokio werden auf 2021 verschoben. Japans Premier Shinzo Abe und IOC-Präsident Thomas Bach einigten sich darauf. Der Druck im Zuge der Coronakrise war zu groß.
Wegen der Coronavirus-Pandemie haben sich Japans Regierungschef Shinzo Abe und IOC-Chef Thomas Bach auf eine Verschiebung der im Sommer in Tokio geplanten Olympischen Spiele geeinigt. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) und die Olympia-Organisatoren bestätigten die Entscheidung.

"Ich habe eine Verschiebung um ungefähr ein Jahr vorgeschlagen und Präsident Bach war zu 100 Prozent einverstanden", sagte Abe am Dienstag. Ursprünglich sollten die Sommerspiele vom 24. Juli bis 9. August in Tokio stattfinden, zuletzt hatte es aber weltweit immer massivere Forderungen nach einer Verschiebung gegeben.

Druck wird zu groß: Olympische Spiele auf 2021 verschoben
Das IOC wollte die Entscheidung über das Stattfinden der Spiele ursprünglich noch nicht fällen. Am Sonntag war noch angekündigt worden, erst innerhalb der kommenden vier Wochen über eine Verschiebung zu entscheiden.

Seitdem erhöhte sich der Druck auf das IOC und Japan als Ausrichterland allerdings nochmals: Unter anderem kündigten Kanada und Australien an, in diesem Sommer keine Athleten nach Tokio zu schicken. Auch der Präsident des Weltleichtathletik-Verbands, Sebastian Coe, forderte eine Verschiebung der Spiele.

Auch Olympischer Fackellauf verlegt
Neben den Spielen ist auch der Olympische Fackellauf verlegt worden. Dies teilt OK-Chef Yoshiro Mori mit. Die Flamme sollte am Donnerstag ihren langen Weg durch die 47 Präfekturen Japans antreten. Der symbolträchtige Start war in der Präfektur Fukushima geplant, die 2011 durch das Erdbeben und den folgenden Tsunami zerstört worden war.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) und sein Präsident Thomas Bach einigten sich bei der Verschiebung der Spiele darauf, dass die Olympische Flamme bis zur Austragung der Spiele in Japan bleiben wird. Sie soll in den aktuell schwierigen Zeiten als Licht am Ende des Tunnels dienen.

Historische Entscheidung: Erstmals wird Olympia verschoben
Die Verschiebung der Olympischen Spiele ist eine historische Entscheidung. Bislang hatte es zwar Absagen gegeben, aber noch nie einen neuen Termin für die internationalen Sportspiele.

Im Ersten Weltkrieg waren die Sommerspiele 1916 in Berlin, im Zweiten Weltkrieg die Sommerspiele 1940 in Tokio und 1944 in London sowie die Winterspiele 1940 in Cortina d'Ampezzo und 1944 in Sapporo gestrichen worden.

24.03. Deutsche Marathon Meisterschaften abgesagt
Hannover am 18. April 2021 - Auch Düsseldorf fällt aus

Absage: 30. HAJ Hannover Marathon erst am 18. April 2021!
Die Vorzeichen waren längst klar, jetzt ist es Fakt: Der 30. HAJ Hannover Marathon kann und wird nicht wie geplant am 26.4.2020 stattfinden! Das Jubiläum des Laufspektakels soll jetzt am 18. April 2021 an den Start gehen.

„Wir haben seit heute die Untersagungsverfügung der Region Hannover in den Händen“, erklärte Veranstalterin Stefanie Eichel am Montag: „Auch aus unserer Sicht ist die Entscheidung der Absage in jeder Hinsicht alternativlos. Wir unterstützen damit auch aus Überzeugung die Aktion des Bundesministeriums für Gesundheit #wirbleibenzuhause.
Die größte Stärke unseres Marathon, das Gemeinsame und Verbindende, ist in Zeiten des Coronavirus seine größte Schwäche: Das enge Miteinander.

Wir werden jetzt schnellstmöglich mit all unseren Partnern klären, welche Konsequenzen aus dieser Absage resultieren, die finalisierten Planungen ordnungsgemäß abschließen und uns dann mit aller Kraft dem neuen Termin im nächsten Jahr widmen.“

Eine ebenfalls in Erwägung gezogene Verlegung des größten Laufevents Niedersachsens in den Herbst kam letztlich nicht in Betracht. „Zum einen ist eine verbleibende Planungszeit für zwei Veranstaltungen in dieser Größenordnung von je nur einem halben Jahr nicht nach unserem Maßstab umsetzbar. Zum anderen würden wir mit einer Terminierung zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr auch allen bestehenden Herbstveranstaltungen in die Quere kommen und sie somit gegebenenfalls schädigen“, so Eichel: „Und das hat nichts mit unserem Verständnis von Fairness, Respekt und gegenseitiger Rücksichtnahme zu tun.“

Etwaige Kritik an einer nicht schon früher erfolgten Absage des HAJ Hannover Marathon 2020 und den dort integrierten Deutschen Marathon-Meisterschaften wies Pressesprecher Michael Kramer zurück: „Auch wir hätten gern früher Klarheit gehabt, brauchten aber auch aus Verantwortung unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern und den zahlreichen Partnern und Zulieferern unbedingt Rechtssicherheit, um im Zweifel noch größere Schäden von allen Beteiligten abzuwenden.“

„Fakt ist, dass die Gesundheit aller Teilnehmenden, der zahllosen Helferinnen und Helfer, aller sonstiger Beteiligter und natürlich auch die der Zuschauer oberste Priorität hat und die Durchführung einer derartigen Großveranstaltung schlichtweg aktuell unmöglich ist“, so Kramer weiter.

METRO Marathon Düsseldorf 2020
18. Auflage am 26. April offiziell abgesagt

Nach langem Warten, jetzt auch offiziell die einzig richtige Entscheidung: In Anbetracht der aktuellen Situation zum Coronavirus muss die 18. Auflage des METRO Marathon Düsseldorf am 26. April 2020 abgesagt werden.

„Aufgrund der aktuellen Situation können wir den METRO Marathon Düsseldorf nicht wie geplant am 26. April durchführen“, erklärt Renndirektorin Sonja Oberem von der rhein-marathon düsseldorf GmbH.

Als ehemalige Weltklasseläuferin weiß Oberem, dass die Teilnehmer seit Tagen auf eine Entscheidung gewartet haben. „Das ist verständlich, und ich kann es nachvollziehen. Aber uns waren die Hände die gebunden. Ohne die offizielle Allgemeinverfügung der Stadt konnten wir die Veranstaltung im Interesse aller aus rechtlichen Gründen nicht so einfach absagen.“

Der Veranstalter wird nun zeitnah mit Vertretern der Landeshauptstadt Düsseldorf sowie den Partnern über das weitere Vorgehen beraten. „Der Kalender der Sportstadt Düsseldorf ist vollgepackt mit zahlreichen hochkarätigen Veranstaltungen. Eine Verlegung des METRO Marathon Düsseldorf auf einen späteren Zeitpunkt in diesem Jahr wird demnach schwer und wäre den anderen Events gegenüber unfair. Fakt ist: Spätestens 2021 sind wir wieder am Start“, blickt Oberem optimistisch nach vorne.

23.03. Bonner Laufcup mit neuen Terminen
Beueler10er und Bonner Nachtlauf finden im August statt
BONN.
Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Beueler10er 2020,
Ihr alle habt Euch für den 9. Beueler10er am 16.04.2020 angemeldet. Zunächst herzlichen Dank dafür. Aufgrund der Corona-Pandemie ist es uns jedoch nicht möglich, den Beueler10er am 16.04.2020 auszurichten. Wir möchten Euch heute sagen, wie es mit dem Beueler10er weitergeht:
Der Beueler10er wird verschoben auf Donnerstag, den 13.08.2020.
Wir verknüpfen den Beueler10er (nur die 10km Strecke) mit dem Löwenburglauf am Sonntag, den 23.08.2020. Beide Läufe bieten wir dieses Jahr im Paket an: 1x zahlen, 2x starten!
Wenn Ihr (Teilnehmer der 10km Strecke) zusätzlich beim Löwenburglauf starten möchtet, meldet Euch bitte auch für diesen Lauf an. Ein Startgeld ist für Euch nicht mehr erforderlich (s.o.).

Wir hoffen sehr, dass wir alle sehr bald wieder in einen normalen Alltag zurückkehren können. Bis dahin sind wir alle aufgerufen, unseren Teil zur Verringerung der Ausbreitung des Virus zu leisten! Bleibt gesund, bleibt bitte zu Hause und kommt alle gut durch diese schwierige Zeit.

Für Fragen stehen wir Euch gerne unter info@beueler10er.de zur Verfügung.

Der Bonner Nachtlauf 2020 wird verschoben!
Liebe Läuferinnen und Läufer,
aufgrund der anhaltenden Corona Krise und der in allen Teilen der Gesellschaft vorhandenen Unsicherheit über die Entwicklungen in den nächsten Wochen, haben wir uns dazu entschlossen, den Bonner Nachtlauf in diesem Jahr zu verschieben. Wir haben uns das lange überlegt und im Sinne der Planungssicherheit für alle Beteiligten zu diesem Schritt entschlossen.

In Abstimmung mit der Stadt Bonn und dem Leichtathletik-Verband Nordrhein werden wir den Lauf am Freitag, 28.08.2020 durchführen.

Alle bereits angemeldeten Teilnehmer/innen werden von uns in den kommenden Tagen per Email informiert.

Darüber hinaus werden wir schnellstmöglich alle Informationen auf der Website aktualisieren, um Euch mit allen Informationen zum neuen Ausweichtermin zu versorgen.

Vielen Dank für euer Verständnis! Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr uns auch beim Ausweichtermin im August die Treue haltet.

Bleibt gesund! Bleibt zuhause! Euer Team von Bonn läuft! e.V.
(Mitteilungen: Beueler10er und Bonner Nachtlauf)

22.03. Laufen trotz Ausgangssperre erlaubt
Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, wurden mittlerweile auch in Bayern und Freiburg Ausgangssperren verhängt. Aber: Zu Joggen ist weiter erlaubt.

Im Zuge der Verbreitung des neuartigen Coronavirus ergreifen immer mehr europäische Länder drastische Maßnahmen, um die Verbreitung des Virus weiter zu verlangsamen – mit dem Ziel, das Gesundheitssystem vor einer Überlastung durch die zu rasche Ausbreitung von Covid-19 zu schützen. Italien und Spanien hatten bereits Ausgangssperren ausgerufen, die auch die Möglichkeit (allein) zu laufen enorm einschränken.

Freiburg: Menschen dürfen weiter Laufen und Radfahren
Die Stadt Freiburg verhängte eine Ausgangsperre, die sich auf das Betreten öffentlicher Orte in Gruppen bezieht und vom 21. März bis zum 3. April 2020 gilt. Im Freien aufhalten darf man sich noch allein, zu zweit oder mit Personen aus dem eigenen Haushalt. Auch der Arbeitsweg oder Gang zum Supermarkt ist gestattet. Und man dürfe weiter durch Freiburg joggen oder mit dem Mountainbike in den Sternwald fahren, erklärte eine Stadtsprecherin. Die Stadt erklärte, in einem besonders gefährdeten Gebiet zu liegen und deswegen Maßnahmen zu ergreifen. Die angrenzende französische Region Grand-Est etwa war vom Robert Koch-Institut als Risikogebiet eingestuft worden.

Bayern: Sport im Freien weiterhin möglich
In der Nacht von Freitag (20.03.) auf Samstag führt auch Bayern eine zweiwöchige Ausgangsbeeschränkung ein. Ausgenommen sind unter anderem Besorgungen, der Weg zur Arbeit und ausdrücklich auch die körperliche Ertüchtigung im Freien. Spazieren gehen und Sport treiben ist demnach trotz der Ausgangssperre weiterhin möglich, aber nur alleine oder mit Personen, mit denen man zusammenlebt. Gruppenbildung ist strengstens untersagt. Bei Zuwiderhandlung drohen Bußen von bis zu 25.000 Euro.

Frankreich: Alleine Joggen ist weiter erlaubt
Frankreichs Präsident Macron hatte im ganzen Land eine Ausgangssperre verhängt, die seit Dienstag, den 17. März 2020 um 12 Uhr mittags für zunächst 14 Tage gilt. Das für Läufer Erfreuliche: Alleine draußen zu laufen ist in Frankreich weiter ausdrücklich erlaubt. Gruppenaktivitäten wie gemeinsames Fußballspielen seien dagegen untersagt, erklärte der französische Innenminister Christophe Castaner.

In Belgien gilt seit dem Nachmittag des 18. März eine Ausgangssperre. Diese gilt bis zum 5. April 2020 und erlaubt es der Bevölkerung noch, zur Arbeit zu gehen und für Lebensmitteleinkäufe oder Post- und Bankgeschäfte das Haus zu verlassen. Spaziergänge und andere „physische Aktivitäten an der frischen Luft“ sind weiter gestattet und seien sogar ratsam, so die Regierungschefin Sophie Wilmès. Dabei gilt es natürlich trotzdem, den nötigen Sicherheitsabstand einzuhalten.

Wie immer gilt: Wer krank ist, sollte besser zuhause bleiben
Das Coronavirus ist laut aktuellem Wissensstand besonders durch Tröpfcheninfektion übertragbar, weshalb das Robert-Koch-Institut einen Sicherheitsabstand von ein bis zwei Metern zu anderen Personen empfiehlt. Das lässt sich beim Laufen leicht umsetzen. Dass Sport im Freien mit nötigem Abstand unbedenklich ist, gilt für Gesunde. Sollten Sie selbst Krankheitssymptome haben – im Falle von Covid-19 sind die Hauptsymptome Fieber und Husten – sollten Sie auf Sport, also auch das Laufen, besser verzichten und ärztlichen Rat einholen.

Stadt Leverkusen untersagt: Versammlung von zwei Personen und mehr unter freiem Himmel
Heute tritt das gestern Abend veröffentlichte Amtsblatt Nr. 20 vom 19.03.2020 in Kraft. Wichtigste Neuerung: Versammlungen von zwei  Personen und mehr unter freiem Himmel sind untersagt, es sei denn, die Personengruppe ist dadurch verbunden, dass sie in ständiger häuslicher Gemeinschaft miteinander lebt (z.B. Familien, ständige Wohngemeinschaften) oder die Zusammenkunft bei der Erledigung von Besorgungen zur Deckung des täglichen Bedarfs unvermeidbar ist(z.B. Warteschlangen). Oder sie erfolgt aus zwingenden beruflichen Gründen. Die Anordnung wird auf Basis des Infektionsschutzgesetzes getroffen. Sie gilt für das gesamte Stadtgebiet von Leverkusen.

Zweck der Verfügung: Jeder soziale Kontakt zwischen Menschen soll auf das unbedingt notwendige Maß reduziert werden.

21.03. Das Innenleben eines Veranstalters in der Corona-Krise - Appell des Köln-Marathon

Liebe Läuferinnen, liebe Läufer,

auch bei uns steht das Leben still und eine Frage schwebt über allen: Wie geht es weiter? Vorweg: Wir wissen es nicht. Gerne möchten wir Euch einen Einblick in unser aktuelles Innenleben geben.

Ob das Radrennen Anfang Juni stattfinden wird, ist fraglich - kritischer Zeitraum. Der Triathlon im September und auch der Marathon im Oktober haben da deutlich höhere Chancen. Allerdings meldet sich momentan - verständlicherweise - keiner mehr für die Events an. Am Ende haben auch wir keinen Einfluss auf die Entscheidung, ob gelaufen, geradelt oder geschwommen wird - oder nicht.

Welche Folgen hat das für Euch und für uns, vor allem für unseren größten Event, den Köln Marathon?

Nicht nur die fehlenden Anmeldungen bereiten uns Kopfzerbrechen, auch die Tatsache, dass zahlreiche Frühjahrsläufe in den Herbst verlegt werden. Hamburg überlegt - London, Paris, Rotterdam, Bonn etc. finden im Oktober statt. Wer soll denn da überall laufen, denn es gibt ja nicht auf einmal mehr Läufer?

Zusätzlich werden publikumsstarke Messen in Köln verlegt. Die FIBO zum Beispiel ist jetzt am Marathon-Wochenende, was die Situation bei Hotelbuchungen sicher nicht verbessert.
Leider gibt es dagegen keine Versicherung, das ist Betriebsrisiko. Die Situation trifft alle Laufveranstalter gleich hart. Egal, ob es ehrenamtlich organisierte „kleine“ Läufe sind oder große City-Marathons, die übrigens zum Teil auch über Vereine abgewickelt werden.

Wir sind trotz der Größe auch ein ehrenamtlich geführter Verein, der seine eigene GmbH beauftragt, Sportveranstaltungen zu organisieren. Überschüsse, wenn es die denn gibt, verbleiben zu 100% im Unternehmen und werden in die Veranstaltungen wieder eingebracht, so wie es die Satzung des Vereins verlangt.

Warum erwähnen wir das? Weil für alle - egal welche Firmierung hinter dem Namen steht - am Ende die Einnahmen zählen. Und daraus ergibt sich ein großes Dilemma: die Startgelder.

Was passiert bei einer Absage mit den Startgeldern?

Tja, das wird viel und kontrovers diskutiert. Ohne da jetzt eine juristische Abhandlung vorweg zu schicken und ohne dies jetzt bewerten zu wollen (auch wenn wir das sicherlich zu gegebener Zeit tun müssen), ergeben sich aus unserer Sicht folgende Möglichkeiten:

- Verlegung. Ob das betriebswirtschaftlich Sinn macht, muss jeder Veranstalter für sich selbst entscheiden, denn er muss bei einem neuen Termin im Herbst mit erheblich weniger Teilnehmern rechnen. Der Aufwand bleibt der Gleiche.

- Übertrag der Startgelder in das nächste Jahr. Auch der Event im nächsten Jahr muss finanziert werden. Verlagert eigentlich nur das Problem ins Folgejahr, weil ja auch schon Kosten angefallen sind.

- Erstattung der Startgelder. Bedeutet in der Konsequenz, keine Einnahmen für den Veranstalter. Keine Deckung der laufenden Kosten und für bereits erfolgte Vorleistungen. Wenn keine oder ausreichenden Rücklagen vorhanden sind, die die laufenden Betriebs-/Vereinskosten (u.a. Personal, Miete, Darlehen etc.) decken, führt das unweigerlich zur Insolvenz. Aus. Vorbei. Kein Lauf mehr. Nicht in diesem Jahr und nicht im nächsten Jahr. Egal ob Verein oder GmbH.

- Anteilige Erstattung der Startgelder. Je nach Höhe des Anteils hilft es jedem Veranstalter zumindest, die laufenden Betriebs-/Vereinskosten zu decken. So könnte sicherlich ein Teil der Veranstalter überleben. Allerdings auch nur, wenn noch Rücklagen vorhanden sind.

- Startgelder werden gespendet. Hört sich positiver an, als "Keine Erstattung der Startgelder". Bereits angefallene Kosten könnten zum Großteil gedeckt werden. Das wäre sicherlich ein Beitrag von jedem Teilnehmer, die Vielfalt und das einmalige Angebot an Läufen aller Art zu erhalten.

Wir sind uns sicher, dass kein Veranstalter sich die Entscheidung zum weiteren Vorgehen leicht macht, weil viel Herzblut dabei ist, weil Existenzen dranhängen, weil Ihr als Sportler/in hart trainiert habt, um teilzunehmen und Ihr auch sicherlich auf persönlicher Ebene die Auswirkungen spüren werdet.

Wir können nur für uns sprechen. Wir sind das untere Ende der Nahrungskette, denn wir unterhalten Euch. Auf uns kann man als erstes verzichten, wenn man denn verzichten muss.
Macht Euch Euer eigenes Bild, wie Ihr mit der Situation umgehen wollt und könnt.

Deshalb unser Vorschlag: Wir hören nicht auf zu planen, Ihr hört nicht auf zu trainieren. Deal?

Wir schaffen das. Gemeinsam.

Euer Orgateam
Alyssa, Backy, Dominique, Freddy, Hilde, Jan, Jens, Markus, Sebi und Simon

20.03. Absagen und Verschiebungen
Coronavirus bereitet Lauf-Veranstalter Probleme
BONN/RHEIN-WIED/AHRKREIS.
Das Coronavirus hat auch auf den Laufsport fest im Griff, mit weitreichenden Folgen für zahlreiche Veranstalter in der Region. Nachdem am Wochenende bereits die traditionellen Osterläufe in Erpel und Ruppichteroth abgesagt und ersatzlos gestrichen wurden, zog am Mittwoch der Deutsche Post Marathon Bonn nach. Die 20. Jubiläumsausgabe des größten Laufevent sollte ursprünglich am 26. April stattfinden, wurde jedoch nun auf den 18. Oktober verschoben. An diesem Termin war bislang auch der 37. Bonner Drei-Brücken-Lauf geplant. „Uns bleibt im Oktober lediglich eine Vorverlegung um eine Woche auf den 11. Oktober“, sagte Dieter Stein. Der Organisator der beliebten Veranstaltung, der mit seinem Team seit Jahren einen Verpflegungsstand beim Bonn-Marathon betreut, wurde letztlich vor vollendete Tatsachen gestellt. Einen früheren oder späteren Termin verhindern der 24. Köln-Marathon (4. Oktober) und 17. Drachenlauf (25. Oktober). Auch für den 9. Beueler10er kommt der ursprüngliche Termin am 16. April zu früh. Der angestammte letzte Testlauf vor dem Bonn-Marathon soll nun am 13. August nachgeholt werden. Am Freitag zog auch der Bonner Nachtlauf die Konsequenzen aus der Unsicherheit. "Wir haben uns entschlossen, den Lauf vom 10. Juni auf den 28. August zu verschieben", sagte Organisator Lars Gomann. Ganz abgesagt wurde der 13. Volkslauf „Rund um die Teufelsley“ in Hönningen/Ahr (9. Mai) und der Windhagen-Marathon (10. Mai). Aus personellen Gründen fällt dagegen der 27. Melpomene-Lauf auf dem Venusberg am 24. Mai aus.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

19.03. Laufen trotz Corona-Pandemie
Die aktuelle Pandemie in Deutschland, Europa und mittlerweile auf der ganzen Welt verändert unser Leben spürbar. Soziale Kontakte sollen auf das Nötigste minimiert werden, die Arbeit verlagert sich nach Hause und immer mehr Unternehmen arbeiten im Homeoffice. Fitnessstudios schließen und das Leben bzw. Versammlungen großer Menschengruppen im öffentlichen Raum werden zunehmend eingeschränkt. Das alles sind richtige und wichtige Schritte, um die Ausbreitung von Covid-19 zu verlangsamen und somit das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Auch wenn wir uns selber gesund fühlen haben wir eine soziale Verantwortung unseren Mitmenschen gegenüber und sollten deswegen die persönlichen Bedürfnisse und Gewohnheiten in diesen Tagen zum Wohle der Gemeinschaft hinten anstellen. Als Läufer fragt man sich natürlich ob man aufgrund von Corona nun sein Laufverhalten ändern muss.

Muss man aufgrund von Corona auf das Laufen verzichten?
Der öffentliche und organisierte Sport kommt in fast allen europäischen Ländern derzeit zum Erliegen. Das trifft nicht nicht nur Leistungssportler, sondern auch uns Hobbysportler hart. Fitnessstudios und Sportvereine sind aufgrund behördlicher Anordnungen geschlossen, Laufveranstaltungen fallen aus oder werden in den Herbst verschoben.

Klar ist, jegliche Form von Bewegung, noch dazu Bewegung an der frischen Luft, stärkt das Immunsystem. Das ist derzeit vielleicht wichtiger als je zuvor. Dabei ist es aber auch wichtig, dass ihr euch nicht zum Laufen mit anderen verabredet, sondern einfach mal alleine eure Laufrunde dreht.

Einige unserer europäischen Nachbarländer haben mittlerweile Ausgangssperren verhängt. Doch in einigen dieser Länder ist es auch bei einer Ausgangssperre erlaubt sich im Freien zu bewegen. Denn trotz großer Einschränkungen und “Social Distancing” ist es wichtig sich weiterhin fit zu halten. Wichtig hierbei ist, dass wirklich alleine oder nur mit Personen aus dem gleichen Haushalt gelaufen werden soll.

In Deutschland besteht derzeit noch keine Ausgangssperre. Verabredungen zum Laufen sind aufgrund von Corona trotz allem nicht angebracht. Auch wenn man sich selber gesund fühlt sollte man Verantwortungsvoll handeln und den Kontakt zu anderen Personen auf ein Minimum reduzieren.

Wer krank ist, sollte defintiv zu Hause bleiben!
Nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen wird das Coronavirus durch eine Tröpfcheninfektion verbreitet. Das heißt durch winzige Partikel, die nach dem Husten, Niesen oder einer feuchten Aussprache in der Luft schwirren und sich auf Gegenständen absetzen. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt, neben vielen anderen Sicherheitsmaßnahmen, einen Abstand von 1,5m-2m zu anderen Personen zu wahren. Um dadurch das Risiko einer Ansteckung zu minimieren. Natürlich ist man vor allem in der Stadt vermutlich nicht alleine auf den Laufwegen unterwegs. Wichtig ist, dass man versucht so gut wie möglich einen Sicherheitsabstand zu anderen Läufern zu bewahren oder derzeit mal eine weniger belaufene Laufstrecke zu wählen. Gesunde Personen können weiterhin draußen Laufen gehen. Sobald erste Krankheitssymptome auftreten sollte man immer, aber im Besonderen derzeit, das Sporttreiben unterlassen und ärztlichen Rat einholen.

Vorsicht vor dem “Open Window Effekt”
Wenn möglich sollten intensive Einheiten jedoch derzeit vermieden werden. Der Grund ist, dass nach solchen Belastungen das Immunsystem für einen gewissen Zeitraum angreifbarer und anfälliger für Krankheitserreger ist. In der Wissenschaft wird dies als “Open Window Effekt” bezeichnet. Wie lange das Immunsystem nach einer intensiven Einheit geschwächt ist, das hängt von der Intensität der Belastung und dem persönlichen Trainingszustand ab. Der Zeitraum kann von drei Stunden bis 72 Stunden anhalten.

Ihr kennt es wahrscheinlich selber, das Gefühl, wenn man nach einer anstrengenden Einheit heim kommt, total Müde und ausgelaugt ist, den Muskelkater am nächsten Tag schon erahnt und auch in den kommenden Tagen eigentlich kaum die Beine heben kann. Dies sind Einheiten die derzeit eher vermieden werden sollten, um das Immunsystem nicht zusätzlich zu belasten. Natürlich bedeutet diese Phase nach so einer intensiven Einheit nicht, dass man auch wirklich erkranken wird aber vorsichtiger sollte man derzeit in jedem Fall sein, um der Verbreitung des Coronavirus keinen Raum zu lassen.

Laufen als Stresskatalysator – auch bei Corona
Darüber hinaus ist die Bewegung an der frischen Luft auch wichtig, damit einen die Decke nicht auf den Kopf fällt. Sport ist besonders auch in einer solchen Ausnahmezeit ein guter Katalysator, der in diesen Tagen wahre Wunder wirken und zu einer guten Stimmung beitragen kann. Also, Laufschuhe an und loslaufen!

18.03. 20. Deutsche Post Marathon Bonn wird verschoben
Bisherige Anmeldung behält Gültigkeit – Neuer Termin am 18. Oktober
BONN.
Der 20. Deutsche Post Marathon Bonn (knapp 14.000 Teilnehmer) kann aufgrund des Coronavirus-Ausbruchs nicht wie geplant am 26. April 2020 stattfinden. In Abstimmung mit der Stadt Bonn konnte mit dem 18. Oktober ein neuer Termin für den Deutsche Post Marathon Bonn 2020 gefunden werden. „Natürlich ist es für alle Beteiligten absolut enttäuschend, dass wir am 26. April nicht wie geplant ein großes Laufsportfest in Bonn feiern können, aber die Gesundheit aller Teilnehmerinnen, Teilnehmer und Zuschauer steht immer an erster Stelle und macht eine geplante Durchführung unmöglich. Wir möchten uns in diesem Zusammenhang ganz herzlich bei der Stadt Bonn und unseren Partnern bedanken, dass es gemeinsam gelungen ist, mit dem 18. Oktober 2020 ein Datum zu finden, an dem wir Bonns größte Sportveranstaltung durchführen können“, sagt Christian Okon, Geschäftsführer der veranstaltenden MMP Event GmbH.

„Uns allen muss bewusst sein, dass eine kurzfristige neue Terminfindung immer auch Kompromissbereitschaft aller Beteiligten voraussetzt, zumal der Veranstaltungskalender der Stadt Bonn bekanntermaßen mehr als gut gefüllt ist. Die gewachsenen Partnerschaften zu unseren Sponsoren und den beteiligten Ämtern der Stadt zeigen einmal mehr, wie sehr wir als Marathonfamilie auch in schwierigen Zeiten zusammenstehen“, so Mitveranstalter Klaus Malorny, Geschäftsführer der Master Logistics GmbH.

Alle bisher angemeldeten Teilnehmer sind am 18. Oktober automatisch startberechtigt und werden noch heute in einem gesonderten Anschreiben über die Verschiebung informiert. Der Startplatz behält damit seine Gültigkeit und verfällt nicht. Sollte ein Start aus Termingründen am 18. Oktober nicht möglich sein, gilt der bereits erlangte Startplatz für das kommende Jahr. Der Termin ist der 18. April 2021.

www.deutschepost-marathonbonn.de
(Mitteilung: Deutsche Post Marathon Bonn)

17.03. Konstanze Klosterhalfen ist Europas Leichtathletin des Monats
Konstanze Klosterhalfen ist zu Europas Leichtathletin des Monats Februar gewählt worden. Die 23-Jährige vom TSV Bayer 04 Leverkusen erhielt 4.194 Stimmen. Nominiert worden war Konstanze Klosterhalfen aufgrund ihres 5.000-Meter-Halleneuroparekordes, den sie Ende Februar in Boston (USA) auf 14:30,79 Minuten verbessert hatte.

Abgestimmt wurde an fünf Tagen über die Facebook-, Twitter- und Instagram-Accounts von European Athletics. Insgesamt beteiligten sich fast 36.000 Voter. Bei den Männern setzte sich der schwedische Ausnahme-Stabhochspringer Armand Duplantis durch. Die Initiative wurde im Januar 2007 ins Leben gerufen und soll herausragende Leistungen europäischer Athleten würdigen. Jeden Monat werden drei männliche und fünf weibliche Athleten allein aufgrund ihrer Leistungen im Vormonat nominiert.
(Autor & Copyright: Harald Koken für Laufen im Rheinland)

16.03. Die Landesregierung NRW teilt mit:
In einer Kabinettsitzung hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen am Sonntag, 15. März 2020, weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Virus-Pandemie beschlossen.
 
Noch am Sonntag sollen durch Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales nahezu alle Freizeit-, Sport-, Unterhaltungs- und Bildungsangebote im Land eingestellt werden. So müssen bereits ab Montag alle so genannten "Amüsierbetriebe" wie zum Beispiel Bars, Clubs, Diskotheken, Spielhallen, Theater, Kinos, Museen schließen. Eine gleiche Regelung ergeht für Prostitutionsbetriebe.
 
Ab Dienstag ist dann auch der Betrieb von Fitness-Studios, Schwimm- und Spaßbädern sowie Saunen untersagt. Ebenso ab Dienstag sind Zusammenkünfte in Sportvereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich nicht mehr gestattet.

Der Zutritt zu Einrichtungshäusern und Einkaufszentren, "Shopping-malls" oder "factory-out-lets" soll nur zur Deckung des dringenden Bedarfs unter strengen Auflagen erlaubt sein " nicht zuletzt auch um zu vermeiden, dass sich Schülerinnen und Schüler nach den Schulschließungen ab Montag hier in größeren Gruppen versammeln.
 
Die Schließungen und Auflagen sollen unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft oder von den Eigentumsverhältnissen gelten.
 
Damit die Versorgung mit Lebensmitteln, Bargeld, Bekleidung, Medikamenten und Dingen des täglichen Bedarfs sichergestellt ist, bleiben, Banken, Einzelhandelsbetriebe, insbesondere für Lebens- und Futtermittel, Apotheken und Drogerien geöffnet. Bibliotheken, Restaurants, Gaststätten und Hotels sollen in ihrem Betrieb an strenge Auflagen gebunden werden, die eine Verbreitung des Corona-Virus verhindern.
 
Ministerpräsident Armin Laschet erklärt dazu: "Wir müssen in dieser ernsten Lage die notwendige Versorgung in vollem Umfang sicherstellen. Aber alle Freizeitaktivitäten und nicht unbedingt notwendige soziale Kontakte müssen unverzüglich vermieden werden. So sehr das für viele Menschen ein Opfer und eine Einschränkung bedeutet, so wichtig ist es jetzt, besonnen, aber auch entschlossen unser Leben zu entschleunigen."
 
Die Regelungen sollen zunächst bis zum 19. April 2020 gelten, analog zu den bereits am Freitag verfügten Schließungen von Schulen und Kindertageseinrichtungen. Danach soll auf der Grundlage einer aktuellen Lage-Einschätzung des Robert-Koch-Instituts über das weitere Vorgehen entschieden werden.

15.03. Osterläufe in Erpel und Ruppichteroth abgesagt!
RHEIN-WIED/RHEIN-SIEG.
Die traditionellen Osterläufe an Rhein und Sieg sind abgesagt. Sowohl der 45. Osterlauf auf der Erpeler Ley, als auch die 46. Veranstaltung in Ruppichteroth wurden am Samstag komplett storniert. Da beide Läufe stets am Karsamstag stattfinden, kommt eine Verschiebung für den TuS Erpel sowie TV Ruppichteroth nicht in Frage. Von der Absage in Erpel ist auch der Rhein-Westerwald 10km-Laufcup betroffen. Die Laufserie mit zwei weiteren Terminen in Windhagen (10. Mai) und Buchholz (5. September) sollte 2020 erstmals stattfinden, wurde jedoch jetzt auf nächstes Jahr verschoben.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

14.03. ALLE LAUFVERANSTALTUNGEN ABGESAGT
Die städtischen Ordnungsbehören telefonieren zurzeit alle betroffenen Veranstalter ab und untersagen per Ordnungsverfügung dessen Austragung. Damit sollen alle Veranstalter noch vor dem Wochenende erreicht werden. Hintergrund ist ein Beschluss der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 12. März 2020:
 
Während der Stärkung der Intensiv- und Beatmungskapazitäten in den Krankenhäusern und der Vorbereitung besonderer Schutzzonen für die besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen gelten verstärkte Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung des Corona-Virus in Deutschland. Dazu zählen die Absage von Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern sowie ein Verzicht auf alle nicht notwendigen Veranstaltungen unter 1.000 Teilnehmern.
 
Der Erlass gilt bis auf weiteres. Kurzum, in den nächsten 4-5 Wochen finden keine Laufveranstaltungen statt.
 
Es ist davon auszugehen, dass der ein oder andere Laufveranstalter seinen Lauf im späteren Verlauf des Jahres nachholt. Der Leichtathletikverband Nordrhein zeigt sich dahingehend kulant, dass für die betroffenen Läufe der Terminschutz aufgehoben wird. Hierzu ist jedoch zur Terminfindung ein persönliches Gespräch mit der Geschäftsstelle des LVN von Nöten. Zu dem Prozedere wurden die Veranstalter vom LVN bereits informiert.

13.03. Absage Donatuslauf
RHEIN-ERFT.
Mit Ordnungsverfügung der Stadt Erftstadt wurde der Donatuslauf soeben untersagt. Wir bedauern sehr, Euch nun doch absagen zu müssen. Zum Schutz unser Aller Gesundheit ist dies unumgänglich. Wir suchen nach einer Lösung bezgl bereits eingezogener Startgebühren und informieren Euch in der nächsten Woche. Wir bitten von individuellen Email-Anfragen abzusehen.

Vielen Dank für euer Verständnis.

Herzliche Grüße und bleibt gesund !
Das Orgateam der LG Donatus Erftstadt e.V.

12.03. BASTEILAUF KÖLN FÄLLT AUS
KÖLN.
Der für Sonntag, 29. März 2020, terminierte Basteilauf Köln findet nicht statt. Aufgrund der steigenden Zahl von Corona-Infektionen hat das Land Nordrhein-Westfalen die örtlichen Gesundheitsbehörden angewiesen, bis zum 10. April alle Veranstaltungen mit mehr als 1.000 zu erwartenden Teilnehmern und Zuschauern abzusagen.

"Wir stehen ausdrücklich hinter der Entscheidung der Behörden und wollen mit der Absage unseren Teil dazu beitragen, die Ausbreitung des Corona-Virus‘ einzudämmen. Die Gesundheit aller Sportler und Zuschauer geht vor", sagt Markus Frisch, Geschäftsführer der Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH.

"Die Auswirkungen der Pandemie werden auch die Köln Marathon GmbH wirtschaftlich hart treffen. Wir werden dennoch allen Teilnehmern die Startgelder in vollem Umfang erstatten. Einen Ersatztermin wird es nicht geben."

Die Teilnehmer werden in der kommenden Woche über das weitere Vorgehen per E-Mail informiert.
(Mitteilung: Basteilauf)

12.03. Topstarter und Breitensportler starten im Forstbotanischen Garten
Doppelwertung über 5 und 10 Kilometer als Highlight +++ Nachmeldemöglichkeit am Samstag (14. März) vor Ort
KÖLN.
Unter dem Motto „Rodenkirchen LÄUFT“ feierte die regionale Running-Community vor zwei Jahren das Comeback des Kölner Lauf-Klassikers nach dreijähriger Zwangspause. Jetzt ist es wieder soweit! Am Samstagmorgen (14. März) schnüren Topstarter und Breitensportler wieder gemeinsam mit den Triathleten des TV Rodenkirchen und der Kölner Sportagentur pulsschlag die Laufschuhe, um die einzigartige Strecke durch den Forstbotanischen Garten in Angriff zu nehmen.

Rund 750 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich schon ihre Startnummer gesichert. Am Wettkampftag rechnen die Veranstalter mit 900 Startern. Spätentschlossene können sich noch am Veranstaltungstag (14. März) bis kurz vor dem Startschuss vor Ort im Start- und Zielbereich Nähe Parkplatz im Forstbotanischen Garten registrieren.

Mit einem neuen Konzept und einem frischen Design wollen die Triathleten vom TV Rodenkirchen in Kooperation mit dem Laufevent-Spezialisten pulsschlag die 37-jährige Tradition weiterführen. Angeboten werden beim einzigen Lauf durch den Forstbotanischen Garten zwei verschiedene Streckenlängen über 5 und 10 Kilometer sowie ein Bambini- und Schülerlauf. Starterinnen und Starter, die den Einstieg in die Kölner Laufsaison als erste Standortbestimmung nutzen wollen, können gleich beide Strecken in Angriff nehmen. Für ambitionierte Athleten und Zuschauer gibt es ein absolutes Highlight: beide Ergebnisse fließen am Ende in eine Doppelwertung ein.

Angeführt wird die Riege der Top-Athleten im Forstbotanischen Garten von Marian Bunte vom Team Bunert - Der Kölner Laufladen. Der amtierende Titelverteidiger der Doppelwertung steht in Rodenkirchen ebenso an der Startlinie wie sein Teamkollege Patrick Schoenball, der vor Jahreswende den Wettbewerb über die 5 Kilometer gewinnen konnte, und Uli Tisch-Rottensteiner, dem Vorjahresdritten über die 10 Kilometer.

Auch bei den Frauen können sich die Zuschauer auf spannende Wettkämpfe freuen. Mit Siegrid Bühler (LAZ Puma) geht die Vorjahressiegerin der Doppelwertung an den Start und trifft auf Caterine Schneider (LT Ennert), die 2019 den dritten Gesamtplatz belegte. Darüber hinaus hat Topläuferin Claudia Schneider (Bunert - Der Kölner Laufladen) gemeldet, die nach einem zweiten Platz über die 5 Kilometer in diesem Jahr den Sieg auf der kürzeren Strecke anpeilt.

Zeitplan am 14. März 2020
09:30 Uhr: Ausgabe der Startunterlagen
10:30 Uhr: Start 500 m Bambinilauf (bis einschl. Jahrgang 2013)
10:45 Uhr: Start 1,5 km Schülerlauf (bis einschl. 2005)
11:05 Uhr: Start 5 km Lauf (Zielschluss: 55 Minuten Nettolaufzeit)
11:30 Uhr: Siegerehrung Schülerlauf
12:05 Uhr: Start 10 km Lauf (Zielschluss: 90 Minuten Nettolaufzeit)
13:00 Uhr: Siegerehrung 5 km, 10 km und Doppelwertung

Alle Infos zur Veranstaltung: www.rodenkirchen-laeuft.de
(Mitteilung: Pulsschlag)

11.03. Der Königsforst-Marathon wird auf den 18. Oktober verschoben - Kölner Frühlingslauf statt 22. März am 11. Oktober
RHEIN-BERG.
In der letzten Woche waren wir noch zuversichtlich, den 46. Königsforst-Marathon planmäßig am 22. März durchführen zu können. Aber nach den vielen Gesprächen mit der Kreis- und Stadtverwaltung haben wir keine Wahl. Die offizielle Risikoeinschätzung für 1500 Läufer mit einem internationalen Teilnehmerfeld ist zu hoch. Daher sind wir leider gezwungen, den für den 22. März geplanten Königsforst-Marathon zu verschieben. Wir haben in unserer Krisensitzung am Montagabend beschlossen, dass der Königsforst-Marathon am Sonntag, dem 18. Oktober, stattfindet. Das Albert-Magnus-Gymnasium steht uns trotz der Herbstferien zur Verfügung. Alle Behörden haben bereits grünes Licht gegeben. Diese schnelle Terminfindung ist nur möglich, weil wir am 18. Oktober unseren 35. Refrather Herbstlauf angemeldet haben und es daher keine Terminkollision mit anderen Laufveranstaltungen gibt.

Wir bieten euch ein faires Angebot an:
Wir möchten euch alle am 18. Oktober 2020 am Start in Bensberg begrüßen. Aber es kann sein, dass ihr den Ersatztermin nicht wahrnehmen wollt oder könnt. Daher bieten wir euch mehrere Optionen zur Auswahl an. Auch wenn wir euch die Rückzahlung des kompletten Startgeldes anbieten, hoffen wir auf ein faires Maß der Lastenteilung. Denn wie ihr euch vorstellen könnt, haben wir nicht nur viel Zeit investiert, sondern in gleicherweise hohe Ausgaben. Daher bieten wir euch ebenfalls eine 50-%igen Startgeldrückerstattung oder alternativ einen Gutschein-Code für eine 50 % ermäßigte Startgebühr für den Königsforst-Marathon 2021 an.

Bestellte Teilnehmer-Shirts sind gedruckt und werden per Post kostenfrei zugesandt.

Die Online-Anmeldung wird nach der Terminverlegung auf den 18.10. bis zum 11.10 weiter offenbleiben. Jetzt freuen uns auf den 1. Königsforst-Marathon im Herbst!
www.koenigsforst-marathon.de

Kölner Frühlingslauf verschoben
KÖLN.
Auch der für den 22. März geplante Kölner Frühlingslauf wurde jetzt aus den genannten Gründen auf den 11. Oktober verschoben und somit als Herbstlauf stattfinden. Alle möglichen Versuche einer Anpassung im organisatorischen Bereich sieht der Veranstalter vom LT DSHS Köln als "Alibi-Maßnahme", die letztlich nicht wirksam zur Bekämpfung des Virus beitragen würden.
www.koelner-fruehlingslauf.de
(Mitteilung: TV Refrath & LT DSHS Köln)

10.03. Die Entscheidungen der Cross-DM 2020 im Überblick
Von der U18 bis zu den Aktiven, von 4,4 bis 9,9 Kilometer: In Sindelfingen wurden am Samstag die Deutschen Meister 2020 im Crosslauf ermittelt.

Eine Demonstration seiner ganzen Lauf-Klasse bot Samuel Fitwi Sibhatu (LG Vulkaneifel) über die knapp 10 Kilometer lange Langstrecke. Leichtfüßig passierte der Cross-EM-Sechste das matschige Geläuf ohne große Schwierigkeiten und gewann in 32:34 Minuten. "Das Rennen heute hat sehr viel Spaß gemacht, ich habe hier eine gute Stimmung erlebt und viel Anfeuerung bekommen", sagte der 23-Jährige. "Mein Traum in diesem Jahr sind die Olympischen Spiele in Tokio."

Hinter dem späteren Sieger hatte sich eine Fünfer-Gruppe, unter anderem mit Mittelstrecken-Sieger Simon Boch und dessen Vereinskollege Maximilian Zeus (beide LG Telis Finanz Regensburg) formiert. Die beiden konnten sich am Ende im Spurt um die Medaillen gegen Jannik Seelhöfer (SC Melle 03; 4. Platz) und Kilian Schreiner (ASC 1990 Breidenbach; 5. Platz) durchsetzen. Boch (33:39 min) gewann mit Silber seine zweite Einzel-Medaille, Bronze holte Zeus (33:44 min). Auch die Team-Wertung ging an die Regensburger.

3 x Bronze bei der Cross DM in Sindelfingen und viele weitere Top-Leistungen für das LAZ Puma Rhein-Sieg
Auf dem schweren Geläuf im Freibadgelände in Sindelfingen wurde den Puma´s alles abverlangt. Nach tagelangem Regen war die Wiese des Geländes aufgeweicht und tief. Den Auftakt machte Dennis Gerhard auf der Männer Mittelstrecke. Über 4,4 km und damit 4 schweren Runden wurde er 27. Dann folgte die faustdicke Überraschung. Leander Ihle, das 15 jährige Nachwuchstalent lief von Beginn an an der Spitze des Feldes und drückte dem Rennen U18 Lauf über 4,4 km und ebenfalls 4 Runden seinen Stempel auf. Obwohl Leander im laufe des Rennens mit einem Spikeschuh vom einem anderen Läufer in den Fuß getreten wurde und er eine klaffende Wunde davon trug erkämpfte er sich die Bronze Medaille in der U18.

Als nächstes war die LAZ Puma Frauenpower am Start. Auch die Mädels der U20 mußten den immer schwerer werdenden Kurs über 4 Runden und damit 4,4 km bewältigen. Vom Start weg versuchte Sonja Vernikov ihr Heil in der Flucht und rieß damit das Feld auseinander. Ihr mutiger Lauf wurde am Ende mit 2 mal Bronze belohnt. Im Einzel 3. und auch mit Nele Siebert und Tamika Vomberg belegte das LAZ Puma Rhein-Sieg-Team mit 52 Punkten und nur 4 Punkte Rückstand zu Platz Zwei den 3. Platz. Dann stand das Rennen der Junioren der U23 auf dem Plan. Über 7,7 km und 7 schweren Runden zeigten die Jungs was sie können. Mit Platz im 7 Team  mit 88 Punkten wurden Lukas Hennes (25.), Jannis Kohl (31.) und Luke Kelly (32.) belohnt. Zum Abschuß war der Frauenlauf über die Langstrecke angesagt. Dioni Gorla wurde 74. von 117 Frauen.

Wilhelm Ehlers vom Alfterer SC wieder Deutscher Meister im Geländelauf
Der Ausnahmeläufer Wilhelm Ehlers hat in diesem Jahr die Altersklasse M 85 erreicht, da er im Dezember 85 Jahre alt wird. Als „junger Alter“  in dieser Altersklasse hat er die Chance genutzt und startete bei den Deutschen Meisterschaften im Crosslauf in Sindelfingen. Ein Freibad als Lauf-Arena – eine ungewöhnliche Kulisse für Deutsche Cross-Meisterschaften. Die Läufer hatten mit einem matschigen Kurs, vorbei an Liegewiesen, Becken und Sprungturm zu kämpfen, der viel Kraft kostete. Auf dem Außengelände der Badeanstalt mit einer Schlammstrecke wie ein frisch gepflügter Acker mit Steigungen waren 5 Runden zu laufen. In dem großen Lauf 1 am Vormittag mit mehreren Altersklassen musste er sich als Leichtgewicht und ältester Teilnehmer gegenüber den Anderen durchsetzen, um nicht “unter die Räder „  und zu Fall zu kommen.

Im Ziel war Wilhelm Ehlers nach 35:28 Minuten, drei Minuten vor dem Nächstplatzierten seine Altersklasse. Damit wurde er Deutscher Meister der AK M85 im Crosslauf 2020. Nach seiner Deutschen Meisterschaft beim Marathon in der AK M80 in Frankfurt ist dies eine weitere DM.  "Das war eine superharte Strecke. Mit Laufen hat das wenig zu tun, ich bin froh, bald wieder auf  Straße zu laufen", kommentierte Wilhelm Ehlers, übersäht mit Matschspritzern. Im nächsten Lauf war Dr. Thomas Otten, ebenfalls ASC, in der Altersklasse M 50 gestartet.  Mit einer Zeit von 28:29 Minuten war er im Mittelfeld der AK 50. Er meinte: Ich bin aber dennoch zufrieden mit dem Ergebnis meines Neu-Starts nach vielen Jahren, denn eine Infektion hatte mich  zuvor geschwächt.
(Mitteilung: Leichtathletik.de/LAZ Puma Rhein-Sieg/Alfterer SC)

09.03. Über 200 Läufer trotzen dem Corona-Virus
Titelverteidigungen beim Godesberger Frühlingslauf
BONN.
Die aktuellen Bedenken, Sportveranstaltungen wegen der Corona-Virus-Epidemie ausfallen zu lassen, werden allerorts erwogen. So auch bei den Veranstaltern des Bad Godesberger Frühjahrslaufs. Die LAV hat ihre traditionelle Veranstaltung, die in diesem Jahr zum 33. Mal ausgetragen wurde, nicht abgesagt. Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich auf dem Godesberger Heiderhof 230 Läuferinnen und Läufer sowie Walker ein, um bei der ersten Bonner Laufveranstaltung des Jahres an den Start zu gehen.

Gesamtsieger des 10-Kilometer-Hauptlaufs wurde erneut Ghebsha Ghebrengus. Der Lokalmatador des LAV verteidigte seinen Titel und blieb in 34 Minuten und zwanzig Sekunden sogar noch knapp unter der Zeit des Vorjahres. Einzig Tim Herpers aus Köln konnte dem 29-Jährigen folgen und erreichte mit 24 Sekunden Rückstand das Ziel. Dritter von insgesamt 94 Läufern, wurde Patric Starosta (35:10 min.). Etwas deutlicher fiel der Sieg im Frauenrennen aus. 2019-Siegerin Elisa Milz (Tri Power Rhein-Sieg, 40:19 min.) gewann mit knapp zwei Minuten Vorsprung auf die Vorjahreszweite Britta van Zweeden (LAV, 42:00 min.) sowie Rebecca Hirthammer (Köln, 43:32 min.).

Auch beim zuvor gestarteten Fünf-Kilometer-Lauf gab es eine Titelverteidigung. Germano Corazza (Linz, 18:31) blieb zwar 45 Sekunden über seiner Zeit aus 2019, lief jedoch ungefährdet als Sieger ins Ziel. Gesamt-Fünfte und schnellste Frau wurde Natalie Hoffmann-Lenz (KLRM Berlin) in 20:40 min. Im Rahmen der Veranstaltung wurde der Heinz-Feuerborn-Gedächtnispreis vergeben. In seiner Laudatio hob der ehemalige Vereinsvorsitzende Peter Udelhoven hervor, dass der diesjährige Preisträger Ammar al Ammar ein gelungenes Beispiel für die vom Verein vor Jahren begonnene Aktion „Integration durch Sport“ sei. Ammar kam als Asylsuchender 2016 aus syrischem Kriegsgebiet nach Bonn. Mit Hilfe des Vereins gelang es, Ammar seine syrischen Sportlehrer-Diplome durch eine deutsche Trainerlizenz zu ergänzen. Seit 2017 leitet Ammar eigenständig Trainingsgruppen in der LAV. Die bronzene Preis-Skulptur wurde ihm vom Vorsitzenden des Bonner Integrationsrates, Herrn Rahim Öztüker, assestiert von Peter Feuerborn, überreicht.

Ergebnisse:
Männer, 10 km: 1. Ghebsha Ghebrengus (LAV Bad Godesberg) 34:20 Minuten, 2. Tim Herpers (KTT 01 Köln) 34:44, 3. Patric Starosta 35:10, 4. Tobias Textor 36:07, 5. Christoph Niemann (LG Gummersbach/1. M50) 37:11, 6. Linus Roski (LT DSHS Köln/1. MJU23) 37:46, 7. Eikem Weber (Köln/1. M40) 37:51, 8. Michael Straußfeld (LT Siebengebirge) 38:37, 9. Daniel Sommer 38:58, 10. Thomas Schneider (LG RWE Power) 39:06.
Frauen, 10 km: 1. Elisa Milz (Tri Power Rhein-Sieg) 40:19 Minuten, 2. Britta van Zweeden (LAV/1. W50) 42:00, 3. Rebecca Hirthammer (Mach3 Köln 43:32, 4. Ida Selich 48:36, 5. Alexandra Thielen (LAZ Puma Rhein-Sieg/1. W45) 51:01.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

08.03. Corona-Virus - Diese Lauf-Events wurden abgesagt oder verschoben
Wie andere Großveranstaltungen werden auch Laufevents abgesagt oder verschoben. Zu diesen Marathons und Laufveranstaltungen gibt es bereits Informationen.

Als Vorsorge zur weiteren Ausbreitung des Corona-Virus werden immer mehr Großveranstaltungen abgesagt. Auch große Marathons wurden bereits abgesagt oder auf den Herbst verschoben. Wir informieren Sie hier über den aktuellen Stand bei deutschen und wichtigen europäischen Laufveranstaltungen.

Abgesagte oder verschobene Laufveranstaltungen
29.02. 13. Crosslauf rund um den Junkerberg in Hückelhoven-Doveren abgesagt
Der TuS Jahn Hilfarth wird wegen der Corona-Ansteckungsgefahr im Kreisgebiet bis einschließlich Freitag, 6. März 2020, keine Veranstaltungen abhalten. Der Crosslauf „Rund um den Junkerberg“ ist auch für den 7. März abgesagt. Trainingseinheiten werden nicht durchgeführt. Der Vereinsvorstand folgt damit behördlichen Handlungsempfehlungen und reagiert auf die Schließung von Schulen, Kindergärten und Sportstätten im Kreisgebiet.

Halbmarathon Paris, 1. März 2020: verschoben auf 6. September 2020
Der Halbmarathon Paris, der am 1. März nicht stattgefunden hatte, wird auf den 6. September verschoben.

Laufsporttag Winterthur, 7. März 2020: abgesagt
Auch der Laufsporttag Winterthur in der Schweiz wurde abgesamt. Der Bundesrat in der Schweiz stufte die dortige Corona-Virus-Situation erstmalig als "besondere Lage gemäss Epidemiengesetz", so der Veranstalter auf seiner Website.

08.03. 7. Selfkantlauf in Gangelt: verschoben auf ?
Auf Grund der aktuellen Lage um den Corona-Virus in  Gangelt wird der 7. Selfkantlauf  2020 verschoben und wird nicht am 08.03.2020 stattfinden.

Bienwald-Marathon Kandel, 8. März 2020: abgesagt
Die Veranstalter des Bienwald-Marathons Kandel, der eigentlich am 8. März starten sollte, gaben kürzlich die die Absage des Marathons nach Empfehlungen der zuständigen Gesundheitsbehörden bekannt. Bis Ende März werden die Teilnehmer darüber informiert, ob und wann ein Alternativ-Termin in diesem Jahr stattfinden kann und wie mit bereits gezahlten Startgeldern umgegangen wird.

Celler Wasa-Lauf, 8. März 2020: verschoben auf 31. Oktober 2020
Die Veranstalter des Wasa-Laufs, der eigentlich am 8. März starten sollte, haben die Veranstaltung auf den 31. Oktober verschoben.

Volkslauf "Rund um Rastatt", 8. März 2020: abgesagt
Die Veranstaltung mit einem Halbmarathon und einem 10-km-Lauf wurde abgesagt. Der Veranstalter will die gemeldeten Sportler in den kommenden Tagen darüber informieren, wie die Rückabwicklung der Startgebühren abgewickelt wird.

Jerusalem-Marathon, 20. März 2020: verschoben auf Oktober
Auf Anweisung des Gesundheitsministeriums haben die Veranstalter des Jerusalem-Marathons die Veranstaltung mit 40.000 Teilnehmern am 20. März abgesagt. Der neue Termin soll im Oktober nach der Urlaubszeit stattfinden.

Rom-Marathon, 29. März 2020: abgesagt
Aufgrund einer Regierungsverordnung und des Gesundheitsnotstands wurde der Rom-Marathon 2020 abgesagt, der nächste Rom-Marathon wird erst 2021 stattfinden. Das Startgeld wird übertragen. Vor dem Kolosseum sollen die Marathonläufer im nächsten Jahr zwei Medaillen erhalten: eine als Symbol für Belastbarkeit und Ausdauer und eine für einen doppelten Sieg im Jahr 2021.

Paris-Marathon, 5. April 2020: verschoben auf 18. Oktober 2020
Der Pariser Marathon wird wegen des Corona-Virus vom 5. April auf den 18. Oktober verschoben.

07.03. 13. Firmenlauf Köln und 14. Firmenlauf Bonn setzen auf Shirts aus 100% PET - Run for Recycling
KÖLN/BONN.
Kann eine große Sportveranstaltung mit tausenden TeilnehmerInnen umweltfreundlich sein? Sie kann! Der Firmenlauf Köln am 7. Mai und der Firmenlauf Bonn am 20. August 2020 verwenden nicht nur ausschließlich Mehrweg- oder kompostierbares Geschirr und setzt Fahrräder auf dem Veranstaltungsgelände ein. Er bietet auch als erster Firmenlauf überhaupt ausschließlich hochwertige Funktionsshirts aus 100 Prozent PET-Flaschen an. Das bedeutet: über 50% Prozent weniger Energieverbrauch, deutliche Reduktion von CO2 -Emissionen bei der Herstellung und vor allem Vermeidung von Plastikmüll! Der Veranstalter WEIS EVENTS GmbH bietet den ersten 2.000 TeilnehmerInnen das individuell gestaltbare "Hurrican Greenline Shirt" gratis an - Teams sollten sich also bei schon über 1.000 Anmeldungen beeilen, zumal die Startgebühr ab 21. März zwei Euro pro StarterIn teurer wird. Hersteller des nachhaltigen Trikots ist die DEE GmbH aus Böhmenkirch, Mitglied bei der weltweiten Business Environmental Performance Initiative (BEPI) und nach den internationalen Qualitäts- und Umweltmanagementnormen DIN ISO 9001 und 14001 zertifiziert. Darüber hinaus bestehen auch die Taschen mit den Startunterlagen für die Teams aus 100 Prozent recyceltem PET.

Veranstalter Burkhard Weis: "Wir wollen mit unserem Engagement zeigen, dass auch große Sportevents einen Beitrag zum Umweltschutz leisten können. Der Markt gibt inzwischen sehr viele Alternativen her, die zwar höhere Kosten verursachen, aber auch ein klares Zeichen setzen: Leute, das geht! Es sind kleine Schritte in die richtige Richtung, die auch die Teams des Firmenlaufs unterstützen."

Unter dem Motto „Loof wie de bess" heißt es bei den Veranstaltungen in Köln am Fühlinger See und in der Bonner Rheinaue wieder: Spaß und Bewegung in entspannter Atmosphäre, Live-Bands an der Laufstrecke, ein buntes Rahmenprogramm, eine launische Siegerehrung sowie ein Euro Spende durch den Veranstalter pro LäuferIn für die Hilfsorganisationen Care Deutschland e.V. und Aktion Lichtblicke e.V. Das Rahmenprogramm beliebten Firmenevents beginnt um 16 Uhr, der Lauf über den 5,7 Kilometer langen, verkehrsfreien Weg startet um 18 Uhr. Um 19.45 Uhr werden die Sieger ausgezeichnet: Preise gibt es für die größten Teams im Verhältnis zur Unternehmensgröße und die originellsten Verkleidungen. Die anschließende Party geht bis 23 Uhr. Teilnehmen können alle Laufteams von Unternehmen, Verbänden, Vereinen und Behörden. Eine Zeitmessung erfolgt nicht.

Die Teilnahme kostet:
in Köln bis 20. März pro Person nur 17 Euro, bis 3. April 19 Euro und bis 17. April 21 Euro. Die Nachmeldegebühr am Lauftag beträgt 25 €.
in Bonn bis 10. Juli nur 17 Euro, bis 24. Juli 19 Euro und bis 7. August 21 Euro. Die Nachmeldegebühr am Lauftag beträgt 25 Euro.
www.fila-koeln.de und www.fila-bonn.de
(Autor & Copyright: Heino Schütten für Laufen im Rheinland)

06.03. Fliegerhorstlauf in Köln abgesagt
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit dieser Nachricht möchte ich Sie darüber in Kenntnis setzen, dass der Fliegerhorstlauf in der Luftwaffenkaserne Wahn am 11.03.2020 nicht stattfinden wird. In Rücksprache mit dem zuständigen Amtsarzt Bundeswehr und dem Standortältesten Köln wurde durch den Kasernen Kommandant Luftwaffen Kaserne Wahn entschieden den Fliegerhorstlauf nächste Woche als eine Eindämmungsmaßnahme gegen den Corona-Virus abzusagen.

Schon entrichtete Teilnahmegebühren werden natürlich zeitnah
zurücküberwiesen. Ebenso entfallen alle Aufgaben und Einweisungen für gemeldete Streckenposten und Unterstützende des Organisationsteams. Ich möchte Sie bitten diese Information in Ihren Bereichen zu verteilen. Für Rückfragen stehe ich Ihnen natürlich jederzeit gerne zur Verfügung.

Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten und bedanken uns für Ihr Verständnis.
Mit kameradschaftlichen Grüßen & Mit freundlichen Grüßen

Levent Köker
Team Fliegerhorstlauf Köln-Wahn

05.03. Godesberger Frühjahrslauf am Samstag 07. März
LAV-Veranstaltung setzt Zeichen für sportliche Integration
BONN.
Mit neuem Termin und an einem neuen Wochentag findet am Samstag auf dem Heiderhof der 33. Frühjahrslauf des LAV Bad Godesberg statt. Auch in diesem Jahr hat sich der Vorstand um den sportlichen Leiter Peter Udelhoven vor allem den Themen Integration und Inklusion verschrieben und ihr Laufevent darauf ausgerichtet. So starten erneut zahlreiche Asylbewerber und Mitarbeiter der DRK-Unterbringungseinrichtung Bonn beim ersten Bonner Lauf in diesem Jahr. Daneben gilt die Hauptaufmerksamkeit den Kindern und Jugendlichen die ab 11 Uhr, gestaffelt in drei Altersklassen, über die 1000 Meter starten. Zuvor werden bereits die Walker um 10.50 Uhr auf die Fünf- bzw. Zehn-Kilometer-Runde geschickt. Um 11.30 Uhr startet der Fünf Kilometer Jedermannlauf. Eine Stunde später erfolgt der Startschuss zum Zehn-Kilometer-Hauptlauf. Die Strecken führen über einen flachen Rundkurs durch den Heiderhofer Wald. Veranstaltungsort ist die Schulsporthalle Weißdornweg 139. Nachmeldungen sind bis 45 Minuten vor dem jeweiligen Start noch möglich.
www.lav-bad-godesberg.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

04.03. 47. Ahruferlauf am Samstag 7. März
AHR-KREIS.
Traditionell am zweiten Märzwochenende terminiert, geht der Ahruferlauf von Altenahr nach Ahrweiler am Samstag in die 47. Runde. Die knapp 16-Kilometer lange Strecke führt auf dem Wanderweg A des Eifelvereins durch das Langfigtal, über die Saffenburg, durch Rech, an Dernau vorbei über den Ahrhöhenweg nach Walporzheim bis zum Ziel Ahrtor in Ahrweiler. Der Start erfolgt um 15 Uhr am Straßentunnel in Altenahr (Feuerwehr). Als erster Formtest für die Marathonläufe im Frühjahr erfreut sich der Landschaftslauf großer Beliebtheit. Der Lauf findet wie gewohnt ohne Wertung statt, im Ziel werden nur die erzielten Zeiten mitgeteilt. Da kein Startgeld erhoben wird, wartet im Ziel ein Sparschwein auf Fütterung. Verpflegungsstellen gibt es auf der Saffenburg in Mayschoss bzw. in Dernau und natürlich im Ziel. https://www.tus-ahrweiler-triathlon.de/ahruferlauf
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

03.03. „Rodenkirchen LÄUFT“: Online-Meldeschluss am Sonntag!
Anmeldemöglichkeit für den Kölner Laufklassiker endet am 8. März um Mitternacht +++ Highlight im Programm: Doppelwertung für 5 und 10 Kilometer
KÖLN.
In wenigen Tagen ist es soweit! Dann steigt unter dem Motto „Rodenkirchen LÄUFT“ am Samstag, 14. März 2020, wieder der traditionsreiche Kölner Laufklassiker im Forstbotanischen Garten. Bisher sorgen über 500 Anmeldungen für eine große Vorfreude auf den Volkslauf im Süden der Domstadt. Mit rund 1.000 Starterinnen und Startern rechnen die Veranstalter bei dem Event.

Mit einem neuen Konzept und einem frischen Design haben die Triathleten vom TV Rodenkirchen in Kooperation mit dem Laufevent-Spezialisten pulsschlag die nunmehr 37-jährige Tradition wieder aufleben lassen. Angeboten werden beim einzigen Lauf durch den Forstbotanischen Garten zwei verschiedene Streckenlängen über 5 und 10 Kilometer sowie ein Bambini- und Schülerlauf. Starterinnen und Starter, die den Einstieg in die Kölner Laufsaison als erste Standortbestimmung nutzen wollen, können gleich beide Strecken in Angriff nehmen. Für ambitionierte Athleten und Zuschauer gibt es wieder ein absolutes Highlight, denn beide Ergebnisse fließen am Ende in eine Doppelwertung ein.

Wer sich sein Startticket sichern möchte, sollte sich eine Woche vor dem Event auf der Homepage des Veranstalters www.rodenkirchen-laeuft.de anmelden. Denn am kommenden Sonntag, 8 März um Mitternacht endet die Möglichkeit der Online-Anmeldung. Spätentschlossene können sich noch am Veranstaltungstag (14. März) bis kurz vor dem Startschuss vor Ort im Start- und Zielbereich Nähe Parkplatz im Forstbotanischen Garten registrieren.

„Die beiden letzten Events haben eindrucksvoll unterstrichen, dass der Klassiker „Rodenkirchen LÄUFT“ nach langer Pause seinen festen Platz in der Kölner Laufsportszene zurückerobert hat. Von den Bambini bis zu den Topstartern ist alles im Forstbotanischen Garten dabei“, freut sich Holger Wesseln, der mit seiner Kölner Agentur pulsschlag zahlreiche Läufe in der Region organisiert. „Das spannende Highlight bildet wieder die Doppelwertung, bei der ambitionierte Athleten beim 5- und 10-Kilometer-Lauf an den Start gehen können und am Ende den Gesamtsieger unter sich ausmachen werden.“

Zeitplan am 14. März 2020
09:30 Uhr: Ausgabe der Startunterlagen
10:30 Uhr: Start 500 m Bambinilauf (bis einschl. Jahrgang 2013)
10:45 Uhr: Start 1,5 km Schülerlauf (bis einschl. 2005)
11:05 Uhr: Start 5 km Lauf (Zielschluss: 55 Minuten Nettolaufzeit)
11:30 Uhr: Siegerehrung Schülerlauf
12:05 Uhr: Start 10 km Lauf (Zielschluss: 90 Minuten Nettolaufzeit)
13:00 Uhr: Siegerehrung 5 km, 10 km und Doppelwertung

Alle Infos zur Veranstaltung: www.rodenkirchen-laeuft.de
(Mitteilung: Pulsschlag für Laufen im Rheinland)

02.03. Noch 100 Tage bis zum 11. Bonner Nachtlauf am 10. Juni
Charity zugunsten des Projekts „Open Sunday“ des Stadtsportbunds Bonn
BONN.
In 100 Tagen – am 10. Juni 2020 (Mittwochabend vor Fronleichnam) – fällt der Startschuss für den Bonner Nachtlauf 2020. Die 11. Auflage startet wie immer am Bonner Rathenauufer.

Die Läuferinnen und Läufer werden erneut in zwei Rennen an den Start gehen. Um 20:00 Uhr startet der SpeedRun für besonders ambitionierte Läuferinnen und Läufer über 10km. Um 21:30 Uhr startet der FunRun für Jedermann/-frau, ebenfalls auf der 10km-Strecke.

Neu ist in diesem Jahr das Charity-Projekt, das mit den erlaufenden Spendengeldern unterstützt wird. Pro Läufer/in gehen 2,- Euro an das Projekt „Open Sunday – Bewegung, Spiel und Sport für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren“ des Stadtsportbunds Bonn. Das Projekt wird in den Monaten Oktober bis März im Stadtgebiet Bonn verschiedene Sporthallen für den „Open Sunday“ öffnen. Dort bieten die geförderten Sportvereine ein offenes Spiel- und Bewegungsangebot für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren an. Einmal im Monat. Ohne Anmeldung. Kostenlos. Eine Mitgliedschaft im Verein ist nicht erforderlich.

„Wir sind zuversichtlich, dass wir auch in diesem Jahr eine ähnliche Teilnehmerzahl und Spendensumme wie in den Vorjahren erreichen können“, erhofft Vereinsvorstand Holger Schwan. „Nach der 10. Ausgabe des Nachtlaufs im vergangenen Jahr belief sich die Gesamtspendensumme der letzten Jahre auf 88.964,- Euro und wir würden uns natürlich sehr freuen, wenn wir die magische Spendenmarke von 100.000,- Euro für den Bonner Vereinssport beim „rheinischen Jubiläum“ zum 11. Bonner Nachtlauf knacken könnten“, zeigt sich der 1. Vorsitzende von Bonn läuft e.V. optimistisch.

Unterstützung bei diesem Vorhaben erhalten die Organisatoren des Bonner Nachtlaufs seit 2014 auch von der Sparkasse KölnBonn. Die Sparkasse verdoppelt die Spendensumme und ermöglicht so den Bewegungsprojekten des Stadtsportbunds Bonn zusätzliche Fördermaßnahmen.

Alle Läuferinnen und Läufer können sich noch bis zum 03.06.2020 unter www.bonner-nachtlauf.de für den Bonner Nachtlauf anmelden.
(Autor & Copyright: Lars Gomann für Laufen im Rheinland)

01.03. Ilyas Yonis Osman gewinnt am Bayerkreuz mit Riesenvorsprung
LEVERKUSEN.
Ilyas Yonis Osman hat am Sonntag den Straßenlauf-Klassiker „Rund um das Bayerkreuz“ in Leverkusen klar für sich entschieden. Mit 29:14 Minuten hatte der Wiesbadener über 10 Kilometer 86 Sekunden Vorsprung. Bei den Frauen gewann die Münsteranerin Miriam Zirk.

Trotz böigem Wind gab es kein Halten: Ilyas Yonis Osman trotzte im Volldampf-Modus den alles andere als optimalen Bedingungen und drückte im Elitelauf über 10 Kilometer von Beginn an mächtig aufs Tempo. Der 20-Jährige vom TV Waldstraße Wiesbaden hatte auf dem flachen Asphaltparcours schon nach der ersten von vier zu laufenden Runden einen komfortablen Vorsprung von 150 Metern. Bei Streckenhälfte zeigten die Uhren 14:27, im Ziel 29:14 Minuten. Es war die schnellste Siegerzeit in Leverkusen seit 2013.

„Ich hatte mir eine Zeit um 28:20 Minuten vorgenommen, doch das war bei dem Wind unmöglich“, sagte der gebürtige Somalier, dessen Bestzeit bei 28:53 Minuten steht. „Ich bin eher ein 1.500-Meter-Läufer, möchte auf der Bahn aber auch einen schnellen 5.000er abliefern und der Olympia-Norm so nah wie möglich kommen.“ Weil das Einbürgerungsverfahren noch nicht abgeschlossen ist, hat Ilyas Yonis Osman zurzeit kein Startrecht bei Deutschen Meisterschaften.

Als 16-Jähriger mit dem Laufen begonnen
Viel Energie zieht der Wiesbadener aus Trainingseinheiten mit dem Cross-EM-Sechsten Samuel Fitwi (LG Vulkaneifel). „Wir wohnen zwar weit voneinander entfernt, aber er kommt manchmal von Gerolstein aus zu mir“, erklärte der Athlet von Günter Jung. Ilyas Yonis Osman kam 2015 als unbegleiteter Flüchtling nach Deutschland. In seiner Wohngruppe traf er auf eine Betreuerin, die ihn zum Laufen animierte.

Die weiteren Podestplätze erkämpften Pascal Dethleffs (TV Glücksburg; 30:12 min) und Julien Jeandrée (Bonn; 30:19 min). Bei den Frauen war Miriam Zirk ungefährdet. Die 27-Jährige vom LSF Münster erreichte das Ziel nach 34:16 Minuten vor Stephanie Strate (SV Brackwede; 34:51 min) und der zweifachen Olympiateilnehmerin und fünfmaligen Deutschen Meisterin Susanne Hahn (Meckenheimer Sportverein; 35:42 min). Die 41-Jährige läuft auch nach ihrem Rücktritt vom Leistungssport weiterhin regelmäßig.

Erste Punkte im Deutschen Nachwuchs-Laufcup
Für 16- bis 22-Jährige galt der Zehner als erstes Wertungsrennen im neu strukturierten Deutschen Nachwuchs-Laufcup. In der U23 sammelten Yannick Schönfeldt (LG Olympia Dortmund; 34:49 min) und die vereinslose Nicola Scholz (36:39 min) erste Punkte.
Peer Preilowski (TV Wattenscheid 01; 35:20 min) und Marie Tertsch (ASC Darmstadt; 36:04 min) setzten sich in der U20 durch, Fabio Heitböhmer (SC Eintracht Hamm; 35:11 min) in der U18.

Bis zum Finale am Vortag des Berlin-Marathon (26. September) können weitere Wertungspunkte beim Citylauf in Dresden (15. März), beim Residenzlauf in Würzburg (26. April) und beim Alsterlauf in Hamburg (6. September) sowie bei den Deutschen Straßenlauf-Meisterschaften in Uelzen (20. September) gesammelt werden. Neu ist die Möglichkeit, neben einem 10-Kilometer-Resultat einen Bahnlauf über 5.000 Meter bzw. in der U18 über 3.000 Meter nach freier Wahl einzubringen.

Sarah Schmidt meldet sich zurück
Im 5-Kilometer-Lauf gab es ein Wiedersehen mit der lange verletzten 800-Meter-Spezialistin Sarah Schmidt. Die U20-Vize-Europameisterin von 2015 lief 17:54 Minuten. „Es war mein erster Wettkampf seit Ewigkeiten. Ich bin seit vier Wochen wieder im Training. Wenn ich im Sommer Richtung 2:03 Minuten laufe, bin ich zufrieden“, sagte die 23-Jährige, die nur U20-Siegerin Clara Braun (beide TSV Bayer 04 Leverkusen; 17:24 min) Vortritt gewähren musste. Bei den Männern gewann Florian Harkämper (TuS Köln rrh; 16:27 min).

Im 1-Kilometer-Schnupperlauf spurtete Anton Reisinger (LG Stadtwerke Hilden; 4:35 min) vor Julian Mauer (TSV Bayer 04 Leverkusen; 4:36 min) ins Ziel. Bei den Mädchen setzte sich Lenja Wiechers (LG Stadtwerke Hilden; 4:46 min) vor Lara Müller (ohne Verein; 4:48 min) durch. Lena Scheve und ihr Vierbeiner Enno siegten im Sechs-Pfotenlauf. Insgesamt waren knapp 1.800 Teilnehmer am Start.
(Autor & Copyright: Harald Koken für Laufen im Rheinland)

29.02. Konstanze Klosterhalfen rennt Hallen-Europarekord
Konstanze Klosterhalfen hat in der Nacht zu Freitag in Boston (USA) den Hallen-Europarekord über 5.000 Meter verbessert. Als überlegene Siegerin kam sie auf 14:30,79 Minuten.

Konstanze Klosterhalfen setzte sich im Track- und Tennis-Center der Universität Boston früh an die Spitze des 14-köpfigen Feldes. 2:57,51 bei 1.000, 5:54,23 bei 2.000 und 8:50,04 Minuten bei 3.000 Meter – so die Zwischenzeiten. Nach Kilometer vier (11:43,49 min) beschleunigte die 23-Jährige vom TSV Bayer 04 Leverkusen, die Schlussrunde durcheilte sie in 31,6 Sekunden.

Mit 14:30,79 Minuten steigerte Konstanze Klosterhalfen ihre eigene Hallen-Bestzeit um 45 Sekunden und blieb nur vier Sekunden über der Freiluft-Bestzeit. Den Deutschen Hallenrekord, bislang gehalten von Irina Mikitenko (Frankfurt), verbesserte die WM-Dritte um 25, den Hallen-Europarekord von Gabriela Szabo (Rumänien) um 17 Sekunden. Den hartnäckigsten Verfolgerinnen nahm „Koko“ Klosterhalfen 18 Sekunden ab. Sie stellte zum ersten Mal einen Europarekord auf.
(Autor & Copyright: Harald Koken für Laufen im Rheinland)

28.02. Florian Neuschwander bricht 50-Kilometer-Weltrekord auf dem Laufband
Der Ultraläufer Florian Neuschwander hat den 50-Kilometer-Weltrekord auf dem Laufband gebrochen. Mit einer Zeit von 2:57:25 Stunden unterbot er am Donnerstagmittag den alten Rekord um 38 Sekunden.
Florian Neuschwander läuft immer, überall und am liebsten weit. Ob im Gebirge, auf der Straße oder auf dem Laufband ist dem 38-Jährigen dabei egal – “Hauptsache ballern”, wie er selbst zu sagen pflegt. Auch einem Triathlon ist er von Zeit zu Zeit nicht abgeneigt und plant, irgendwann auch einen Ironman zu machen.

Heute bewies der gebürtige Saarländer einmal mehr, dass er immer für Aktionen zu haben ist, die für die allermeisten Sportler unvorstellbar erscheinen. Im Athletes Performance Center seines Sponsors Red Bull im österreichischen Thalgau, rund 20 Kilometer nordöstlich von Salzburg, lief er 50 Kilometer auf dem Laufband und verbesserte dabei den bisherigen (inoffiziellen) Weltrekord um 38 Sekunden. Die Endzeit: 2:57:25 Stunden. Neuschwander wurde von mehreren Kameras begleitet und alle Bedingungen so gewählt, dass sein Lauf einen Eintrag im Guinness-Buch erhält. Begleitet wurde er außerdem von anderen Sportlern, die nacheinander auf einem zweiten Laufband neben ihm rannten. Darunter war unter anderem die dänische Profi-Triathletin Camilla Pedersen, die Neuschwander in den ersten 45 Minuten Gesellschaft leistete.

Formtest für die deutsche Meisterschaft
Die erforderliche Geschwindigkeit von 16,8 Kilometern pro Stunde (3:34 Minuten pro Kilometer) lief Neuschwander gesteigert – von 16,3 bis auf 20 Kilometer pro Stunde im Schlussspurt. Über den Weltrekord-Lauf sei er super happy, sagte er im Anschluss. Letztendlich sei es aber ein Formtest für die “eigentlichen Rennen”, die deutsche Meisterschaft über 100 Kilometer sowie den Wings for Life World Run am 3. Mai.

27.02. Ilyas Yonis Osman Favorit bei „Rund um das Bayerkreuz“
LEVERKUSEN.
Rund 2.000 Teilnehmer werden zur 39. Auflage des Straßenlauf-Klassikers „Rund um das Bayerkreuz“ erwartet, die am Sonntag (1.März) in Leverkusen stattfindet. Ilyas Yonis Osman vom TV Waldstraße Wiesbaden ist Favorit. In den Altersklassen U18, U20 und U23 geht es beim Auftakt des deutschen Nachwuchsläufer-Cups um Punkte und Prämien.

Es geht nicht nur um schnelle Zeiten und vordere Platzierungen. Bei den meisten Teilnehmern am Straßenlauf „Rund um das Bayerkreuz“ stehen der Spaß an der Bewegung und der Gesundheitsaspekt im Vordergrund. Ob Schnupper- oder Staffellauf,  Fünf- oder Zehn-Kilometer-Distanz – für alle Leistungsklassen und je nach persönlichem Fitness-Level ist auf dem amtlich vermessenen Rundkurs am Japanischen Garten etwas dabei.

Medial im Blickfeld steht traditionell der 10-Kilometer-Elitelauf (Start 13.45 Uhr). Ilyas Yonis Osman vom TV Waldstraße Wiesbaden zählt zum engeren Favoritenkreis. Der 20-Jährige, der in Mogadischu (Somalia) geboren wurde, hat eine Bestzeit von 28:53 Minuten. Eine Woche nach seinem beachtlichen siebten Platz bei den deutschen Hallen-Meisterschaften und der Steigerung auf 8:09,85 Minuten über 3.000 Meter hält Jonathan Dahlke die heimischen Fahnen hoch.

Sanaa Schretzmair möchte aufs Podest
Für Hindernis-Olympiateilnehmerin Sanaa Schretzmair (beide TSV Bayer 04 Leverkusen) gelten die Ende letzten Jahres in Köln als Siegerin gelaufenen 34:32 Minuten als Orientierung. Ein Wiedersehen gibt es mit der zweifachen Olympiateilnehmerin und fünfmaligen Deutschen Meisterin Susanne Hahn (Meckenheimer Sportverein). Die 41-Jährige läuft auch nach ihrem Rücktritt vom Leistungssport weiterhin regelmäßig. Viermal gewann sie bereits am Bayerkreuz, zuletzt 2014 in 34:04 Minuten. Mit einer Bestzeit von 34:35 Minuten reist Victoria Brandt (OSC Berlin) an. Vor drei Wochen siegte die 31-Jährige beim 10-Meilen-Rennen im niederländischen Apeldoorn.

Sicher viele Blicke auf sich ziehen wird Guido Sander (LAZ Puma Rhein-Sieg), den die User von laufen.de wegen seines Werdeganges 2019 zum „Hobbyläufer des Jahres“ gewählt haben. Noch vor vier Jahren brachte er 193 Kilogramm auf die Waage und hatte mit Sport nichts am Hut. Jetzt wiegt der 46-Jährige 120 Kilo weniger. „Ich überlegte, verwarf, löste mich von alten Gewohnheiten, probierte, testete, experimentierte und fing an zu laufen. Und das mache ich noch heute“, verrät Guido Sander das Erfolgsrezept seiner besonderen Diät.

Um Punkte im Deutschen Nachwuchsläufer-Cup
In den Altersklassen U18, U20 und U23 geht es um Punkte im Deutschen Nachwuchsläufer-Cup. Den Bestplatzierten winken stattliche Prämien. Sophie Kretschmer nimmt dafür eine Anreise von etwa 450 Kilometern in Kauf. Die 18-Jährige vom LAC Aschersleben hat sich bereits zweimal in Folge in der Cup-Wertung der weiblichen U18 durchgesetzt. Zu beachten ist Sonja Vernikov (LAZ Puma Rhein-Sieg), die in den Bestenlisten mit 36:44 Minuten geführt wird.

Seit seiner Premiere im Jahr 2012 erfreut sich der sogenannte Sechs-Pfoten-Lauf immer größerer Beliebtheit. Um 11.00 Uhr geht es für Herrchen und Frauchen gemeinsam mit ihren Vierbeinern auf die 2,5 Kilometer lange Strecke. „Bei uns läuft nicht nur die Elite, sondern im wahrsten Sinne sind Kind und Kegel dabei“, sagt Dr. Frank Kobor, der Chef der ausrichtenden Leichtathletik-Abteilung des TSV Bayer 04 Leverkusen. Dass alles optimal läuft, dafür sorgen 150 Helferinnen und Helfer. „Ein klasse Team, das immer wieder aufs Neue eine Punktlandung hinbekommt“, lobt der Abteilungsleiter. „Wir freuen uns jetzt schon auf das besondere Jubiläum im nächsten Jahr.“
(Autor & Copyright: Harald Koken für Laufen im Rheinland)

26.02. 46. Königsforst-Marathon am 22. März - Lauf in den Frühling - bis 29.02. Frühbucherrabatt und dazu 2,- Euro Erstattung sichern
RHEIN-BERG.
Bis Samstag, 29. Februar könnt ihr euch für noch vergünstigt für den HM- und Königsforst-Marathon anmelden. Anreise „intelligent“ planen und ÖPNV nutzen! Das Konzept RUN GREEN – RUN HAPPY steht für einen attraktiven und umweltfreundlichen Landschaftslauf durch die „grüne Lunge Kölns“. Die Anreise ist der größten Posten in der CO2-Bilanz. Daher unsere Empfehlung: reist mit der Kölner Stadtbahn KVB Linie 1 an. Sie fährt fast bis zur Startlinie. Wer am Lauftag das Tagesticket bei Abholung der Start-Nr. vorlegt, bekommt pauschal 2,- € erstattet. Auch Fahrgemeinschaften helfen schon, die CO2-Belastung zu reduzieren. Seid „grün“ und kreativ. Versprochen: mit eurer freiwilligen Spende pflanzen wir wieder viele Bäume. RUN GREEN – RUN HAPPY  -  der perfekte Landschaftslauf  -  fast 1300 Teilnehmer sind schon dabei. Wir freuen uns auf euch und hoffen, mit euch in den Frühling zu starten. Jetzt anmelden unter  www.koenigsforst-marathon.de  
(Autor & Copyright: Jochen Baumhof für Laufen im Rheinland)

25.02. Jetzt zum GVG-LaufCup 2020 anmelden
RHEIN-ERFT.
Bereits im 15. Jahr startet der GVG-LaufCup am 15. März in die Laufsaison. Den Auftakt bildet wie immer der Donatuslauf in Erftstadt-Liblar. Schlusspunkt der sieben Läufe umfassenden Serie ist am 27. September beim Citylauf Erftstadt. Um in die Cup-Wertung zu kommen, müssen vier Veranstaltungen gefinisht werden. Drei Streichresultate bzw. Nichtteilnahmen sind insgesamt möglich. Die besten vier Ergebnisse werden gewertet und alle weiteren schlechteren Ergebnisse automatisch gestrichen. Bei Punktegleichstand zählen die besseren Einzelergebnisse. Aus organisatorischen Gründen werden alle Cup-Teilnehmer bis zur vierten Veranstaltung in Brauweiler um Voranmeldung gebeten! Spätere Cup-Meldungen werden nicht mehr berücksichtigt! Das erleichtert die Auswertung wesentlich und sorgt für Chancengleichheit. Einfach nur Name, Altersklasse und Verein per Email an info@laufen-im-rheinland.de senden. Alle gemeldeten Teilnehmer sind in der Monte Mare AK-Wertung aufgelistet!
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

24.02. Majtie Kolberg holt Bronze-Medaille über 800 Meter bei der Hallen-DM der Leichtathleten in Leipzig
Ein Traum ging am Sonntag für Majtie Kolberg in Erfüllung. Die 20-Jährige Athletin der LG Kreis Ahrweiler holte sich bei der Leichtathletik-Hallen-DM in Leipzig über 800 Meter die Bronze-Medaille. In 2:06:27 Minuten blieb sie nur knapp eine Sekunde über ihrer Bestzeit und feierte den bislang größten Erfolg ihrer noch jungen Karriere.
Ergebnis 800 Meter Frauen, Finale:
1. Christina Hering | LG Stadtwerke München | 2:02,14 min
2. Katharina Trost | LG Stadtwerke München | 2:02,74 min
3. Majtie Kolberg | LG Kreis Ahrweiler | 2:06,27 min
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland/Foto: Privat)

23.02. Hendrik Pfeiffer und Anja Scherl stürmen zur Olympianorm
Doppelte Olympianorm beim Sevilla-Marathon: Sowohl Hendrik Pfeiffer (2:10:18 h) als auch Anja Scherl (2:28:25 h) blieben am Sonntag unter der Vorgabe für die Olympischen Spiele in Tokio. Dabei entschied Hendrik Pfeiffer erst während des Rennens, überhaupt durchzulaufen.

Es sollte ein Testlauf werden. Es wurde ein Sturmlauf zur Olympianorm. Hendrik Pfeiffer (TV Wattenscheid 01) hat am Sonntag beim Sevilla-Marathon mit 2:10:18 Stunden die Olympianorm für Tokio um 72 Sekunden unterboten und sich mit der Top-Zeit auf Rang acht der ewigen deutschen Bestenliste geschoben. Seine vier Jahre alte Bestzeit steigerte er in Sevilla um fast drei Minuten. In einem Weltklassefeld belegte Hendrik Pfeiffer Platz 27. Ebenfalls unter der Olympianorm blieb Anja Scherl (LG Telis Finanz Regensburg). Als Achte war sie in 2:28:25 Stunden 65 Sekunden schneller als die Tokio-Vorgabe.

Hendrik Pfeiffer absolvierte in Sevilla ein sehr gleichmäßiges Rennen. Die Halbmarathonmarke passierte er nach 65:25 Minuten. Die zweite Hälfte lief er knapp eine halbe Minute schneller und erreichte damit einen negativen Split. Dabei war im Vorfeld gar nicht klar, ob der Wattenscheider das Rennen durchlaufen würde. Vielmehr war der Marathon als Test für ein späteres Rennen geplant.

Hendrik Pfeiffer: „Das war heute mein Tag“
Da es aber bei Kilometer 30 noch gut lief, entschied er sich, durchzulaufen und belohnte sich mit der Olympianorm. „Das war heute mein Tag, ich bin froh, hier in Sevilla gestartet zu sein“, sagte ein überglücklicher Hendrik Pfeiffer. „Mein großes Karriere-Ziel war immer eine Zeit von 2:10 Stunden und ein Start bei den Olympischen Spielen.“

Schon 2016 hatte Hendrik Pfeiffer die Olympianorm für Rio erfüllt, musste aber aufgrund einer Verletzung auf den Start verzichten. Nun könnte der Schützling von Tono Kirschbaum gemeinsam mit seinem Trainingspartner Amanal Petros (TV Wattenscheid 01) die Reise zu den Olympischen Spielen antreten. Der 24-Jährige hatte im Dezember sein Marathon-Debüt nach starken 2:10:28 Stunden beendet.
Anja Scherl winkt zweiter Olympiastart nach 2016

Anja Scherl lief ebenfalls ein kontrolliertes Rennen. Die Olympia-Starterin von Rio passierte die Halbmarathonmarke nach 73:53 Minuten und war auf dem zweiten Streckenteil nur knapp eine halbe Minute langsamer. Die Regensburgerin steht damit im Rennen um maximal drei Olympia-Tickets für deutsche Läuferinnen auf Rang drei hinter Melat Kejeta (Laufteam Kassel; 2:23:57 h) und Katharina Steinruck (LG Eintracht Frankfurt; 2:27:26 h). Eine Reihe von weiteren deutschen Topläuferinnen werden nun bei den April-Marathonrennen versuchen, diese Zeit zu unterbieten.

Die Breite an der Spitze war am Sonntag in Sevilla enorm. Das zeigt der 27. Platz von Hendrik Pfeiffer trotz guter 2:10:18 Stunden. Das Rennen gewann mit Jahresweltbestzeit und einem starken Streckenrekord von 2:04:46 Stunden der Äthiopier Mekuant Ayenew. Juliet Chekwel (Uganda) war mit 2:23:13 Stunden die schnellste Frau in Sevilla.
(Quelle: Leichtathletik.de)

22.02. Halbmarathon-Weltrekord für Yeshaneh, deutsche Jahresbestzeit für Kejeta
Gleich zwei Läuferinnen blieben in Ras Al Khaimah unterhalb der bisherigen Rekordmarke, die neue Weltrekordlerin heißt Ababel Yeshaneh: Der Halbmarathon-Weltrekord der Frauen steht seit Freitag bei 64:31 Minuten. Die deutsche Marathonläuferin Melat Kejeta setzte ihren Weg nach Tokio fort.

Überraschung beim Halbmarathon in Ras Al Khaimah: Ababel Yeshaneh ist die neue Weltrekordlerin. Die 28-jährige Äthiopierin, die auch bekannt ist unter dem Namen Ababel Yeshaneh Birhane, gewann das Rennen über genau 21,0975 Kilometer in 64:31 Minuten und bezwang die große Favoritin Brigid Kosgei.

Die Kenianerin Kosgei, die in 2:14:04 Stunden den Marathon-Weltrekord hält, wurde Zweite in 64:49 Minuten und blieb damit ebenso noch unter der bisherigen Weltrekordzeit von 64:51 Minuten, die ihre Landsfrau Joyciline Jepkosgei 2017 in Valencia (Spanien) gelaufen war. Dritte wurde in den Vereinigten Arabischen Emiraten Rosemary Wanjiru (Kenia), die bei ihrem Debüt auf Anhieb eine Weltklassezeit von 65:34 Minuten erreichte.
Melat Kejeta erfüllt Leistungsnachweis für Tokio

In dem außerordentlich stark besetzten Rennen belegte Melat Kejeta (Laufteam Kassel) Platz elf mit einer deutschen Jahresbestzeit von 68:56 Minuten. Damit verpasste sie zwar ihre persönliche Bestzeit um 15 Sekunden, erfüllte aber ohne Probleme den Leistungsnachweis für die Olympia-Nominierung im Marathon. Hier waren 73:30 Minuten gefragt.

Da Melat Kejeta beim Berlin-Marathon 2019 die Olympianorm von 2:29:30 Stunden mit einer Zeit von 2:23:57 Stunden deutlich unterboten hatte, kann sie sich als derzeit beste deutsche Marathonläuferin nun recht sicher sein, bei den Spielen in Japan starten zu können. Die gebürtige Äthiopierin war vor rund sieben Jahren nach einem Wettkampf in Italien in Europa geblieben und nach Deutschland gekommen, sie hat seit März 2019 die deutsche Staatsbürgerschaft. Trainiert wird sie in Kassel vom einstigen Marathon-Bundestrainer Winfried Aufenanger.

Das Rennen der Männer gewann der Kenianer Kibiwott Kandie, der mit 58:58 Minuten eine Jahresweltbestzeit aufstellte. Sein Landsmann Alexander Munyao wurde Zweiter in 59:16 Minuten, Rang drei belegte Mule Wasihun (Äthiopien) mit 59:47 Minuten.
(Quelle: Leichtathletik.de)

21.02. Laufen im Rheinland - TV-Tipp am Wochenende
Hallen-DM der Leichtathleten in Leipzig
Sa, 22.2.    14:00 - 18:50    sportschau.de    Livestream Tag 1
Sa, 22.2.    18:00 - 20:00    Eurosport    Tag 1 Live
So, 23.2.    13:00 - 17:30    sportschau.de    Livestream Tag 2
So, 23.2.    18:00 - 20:00    Eurosport    Tag 2 Live

20.02. Über 70 Läufer hatten Spaß beim 2. meet&run Königsforst-Marathon Trainingslauf
RHEIN-BERG.
Sturm und Regen – das waren Wetterprognosen für den letzten Sonntag. Aber davon ließen sich über 70 bestens gelaunte Läufer aus einem Umkreis von rund 40 km nicht abschrecken. Es blieb trocken, die Sturmböen hielten sich glücklicherweise zurück und alle Teilnehmer wurden sogar mit ein paar Sonnenstrahlen belohnt. Wie Anfang Januar bereits führten erfahrene Läufer vom Ausrichter TV Refrath letzten Sonntag beim 2. meet&run fünf Gruppen als Guides im 4:30er bis 6:30er Tempo an. Trainieren und die Strecke kennenlernen und ohne Anmeldung und kostenfrei. Die Laune war bestens, dies beweisen auch die gut 200 Fotos auf www.laufen-in-koeln.de. Die 21 km lange Trainingsrunde war trotz der Regenfälle wieder sehr gut zu laufen und der Sandalenläufer aus Niederkassel war auch wieder dabei. Im Ziel wurden alle Teilnehmer mit einem kleinen Buffet mit Kuchen, Schmalzbrote, Studentenfutter sowie Krombacher o,0% und warmen Tee empfangen. Und wie versprochen konnten sich alle eine Finisher-Medaille aus den letzten Jahren aussuchen. Nach dem Carboloading und vielen lockeren Gesprächen wurde die Vorfreude an den 22. März noch größer.
Tipp: die letzte vergünstigte Anmelde-Preisstufe endet am 29. Februar um 23.59 Uhr …  !
www.koenigsforst-marathon.de
(Autor & Copyright & Foto: Jochen Baumhof für Laufen im Rheinland)

19.02. Energie-Cross sorgt für strahlende Gesichter
Rhein-Kreis Mit genau 439 Teilnehmern sorgte die Laufveranstaltung der SG Neukirchen/Hülchrath für das beste Ergebnis seit etlichen Jahren.
NEUSS.
Als erfahrener Läufer und Mann für die Öffentlichkeitsarbeit der SG Neukirchen/Hülchrath liegt Willy Helfenstein mit seinen Prognosen nur selten daneben. Die leichte Skepsis, die der Leichtathletik-Experte vor rund einer Woche aufgrund der niedrigen Meldezahl für die 27. Auflage des „Energie Cross’ Neukirchen“ hatte, war jedoch unberechtigt. Eine Rekordanzahl an Nachmeldungen belehrten Helfenstein eines Besseren und ließen den „Cross mit den Strohballen“ zu einem vollen Erfolg werden.

Ganze 108 Nachmelder enterten am Samstag das Vereinsgelände an der Viehstraße, was bei den Verantwortlichen der SG Neukirchen/Hülchrath gleichermaßen für Verwunderung und Freude sorgte. „Bei dem frühlingshaften Wetter habe ich zwar mit etlichen Nachmeldungen gerechnet, aber diese Rekordzahl hat mich dann doch ziemlich überrascht. Zwischenzeitlich gingen sogar die Nachmeldezettel aus“, verriet Veranstaltungsleiter Bernd Juckel. Die Nachmeldungen pulverisierten zusammen mit den 331 Vorabanmeldungen die Teilnehmerzahl aus dem Vorjahr und ließen den beliebten Crosslauf zu einem Fest der Lauffreunde werden – bei fast schon zu perfekten Bedingungen. Denn die 1700 Meter lange Strecke, die gut einsehbar über die Vereinsanlage führte, war vom Regen der Vortage längst abgetrocknet und verlor durch die angenehmen Temperaturen und den wärmenden Sonnenschein fast schon den „Cross-Charakter“, so dass sogar der Vorschlag, die Strecke durch die Feuerwehr nachzuwässern, zwischenzeitlich im Raum stand.

Davon sahen die Veranstalter jedoch mit Blick auf die Laufzeiten ab, was sich spätestens im unerwartet hochkarätigen „Sparkassencross“ über 5,1 Kilometer bemerkbar machte. Der Vorjahressechste und ein Nachmelder mischten den Hauptlauf bei den Männern – auch zur Überraschung von Mitfavorit Rachid Soufi – mächtig auf. „Eigentlich wollte ich hier gewinnen. Dass die Konkurrenz so groß ist, damit habe ich nicht gerechnet“, sagte der Läufer des TSV Bayer 04 Leverkusen, der sich am Ende mit dem fünften Rang begnügen musste. Den Sieg bei den Männern machten nämlich zwei Jungspunde unter sich aus: Tom Thiemann von der LG Brillux Münster (Jahrgang 1999) lief im Vorjahr noch auf Rang sechs, lieferte sich dieses Mal jedoch mit Leander Ihle vom LAZ Puma Rhein-Sieg (Jahrgang 2002), der sich erst 30 Minuten vor dem Start anmeldete, ein heißes Duell um den ersten Platz. Am Ende behielt Thiemann in der Zeit von 17:28 Minuten die Nase vorn. Ihle „trudelte“ mit zehn Sekunden Rückstand als Zweiter ein. Bei den Frauen landete ebenfalls eine Läuferin der LG Brillux Münster ganz oben auf dem Treppchen. Klara Koppe dominierte die Frauenkonkurrenz und überquerte die Ziellinie in 18:40 Minuten mit mehr als einer Minute Vorsprung vor ihrer Vereinskollegin und Vorjahressiegerin Frederika Straeten. Als erste Läuferin aus dem Rhein-Kreis Neuss kam Petra Maak von der LAV Bayer Uerdingen/Dormagen als Fünfte der Gesamtwertung ins Ziel (21:11 Minuten).
(Quelle: NGZ)

18.02. Fünfmal über die Bonner Brücken
50 Teilnehmer beim BBQU-Ultralauf
BONN.
Knapp 50 Teilnehmer starteten am Samstag um 9 Uhr beim Bonner-Brücken-Qualitäts-Ultralauf (BBQU). Vier oder fünfmal mussten die Läuferinnen und Läufer, die aus ganz Deutschland angereist waren, die große Brückenrunde über die Südbrücke bis hin zur Nordbrücke absolvieren, um dabei 60 bzw. 75 Kilometer zu laufen. Nach acht Stunden war Zielschluss auf der Beueler Rheinseite in Höhe des Brückenkilometerstein Eins. Bei besten äußeren Bedingungen waren auch Einsteiger dabei, die zum ersten Mal einen Lauf jenseits der Marathondistanz bewältigen wollten. So wie Carina Jochum, die nach vier Runden ins Ziel kam. Die Läuferin aus Geislar benötigte genau 5 Stunden, 26 Minuten und 26 Sekunden für die 60 Kilometer und zeigte sich mächtig stolz. Im Ziel erhielt die 47-Jährige eine Medaille und Urkunde, auf der ihre Leistung dokumentiert wurde. Damit war sie eine der schnellsten im erstaunlich großen Frauenfeld. Andere Läuferinnen nutzten das Rennen, bei dem es keine offiziellen Ergebnisse gab, als Trainingslauf für die Deutschen Meisterschaften im 100 Kilometer-Lauf. So wie die beiden Kaderathletinnen Sigrid Hoffmann (Westerwald) und Simone Durry (Neuss). Schnellste von allen Teilnehmern über vier Runden, wurde Susanne Gölz. Die amtierende deutsche Meisterin über sechs Stunden und 100 Kilometer brauchte lediglich 4 Stunden und 45 Minuten. Knapp dahinter landete der Bonner Ultraläufer Thomas Dogen als bester Mann auf Platz Drei (4:57). Eingebettet war der Wettkampf in ein dreitägiges Trainingslager der LG Ultralauf, bei dem am Freitag bereits eine zweistündige Tempoeinheit stattfand. Den Abschluss bildete am Sonntag ein Lauf über 25 Kilometer durch das Siebengebirge.
(Autor & Copyright & Foto: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

17.02. Joshua Cheptegei läuft in Monaco 5-Kilometer-Weltrekord
Der erste Mann unter 13 Minuten: 10.000 Meter-Weltmeister Joshua Cheptegei ist am Sonntag mit einem Spitzen-Resultat über 5 Kilometer auf der Straße in das Olympia-Jahr gestartet.

Joshua Cheptegei ist in Monaco zu einem weiteren Karriere-Höhepunkt gestürmt: Der 23-jährige Läufer aus Uganda stellte am Sonntag bei einem 5-Kilometer-Rennen einen Weltrekord auf. In einer Zeit von 12:51 Minute erzielte er die erste offizielle 5-Kilometer-Bestzeit von unter 13 Minuten auf der Straße. Der internationale Leichtathletik-Verband World Athletics erkennt Weltrekorde über diese Distanz erst seit rund einem Jahr an. Die beste zuvor gelaufene, 5-Kilometer-Straßenzeit hatte der Kenianer Sammy Kipketer 2000 in Carlsbad (USA) mit 13:00 Minuten erreicht.

Joshua Cheptegei unterstrich in Monaco einmal mehr, dass er der große Olympia-Favorit über 10.000 m ist – und vielleicht auch über 5.000 Meter. Im vergangenen Jahr hatte er über 10.000 Meter bereits den WM-Titel gewonnen, zudem triumphierte er bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften. 2018 hatte Joshua Cheptegei bereits eine Weltbestzeit über 15 Kilometer aufgestellt (41:05 min). Im vergangenen Dezember lief er einen Weltrekord über 10 Kilometer (26:38 min), der aber inzwischen wieder unterboten wurde.

„Das ist super für mich. Ich hatte eine Zeit von unter 13 Minuten im Kopf. Als ich mich gut fühlte, habe ich es versucht. Das ist ein toller erster Test in einem wichtigen Jahr für mich“, sagte Joshua Cheptegei, der deutlich vor Jimmy Gressier im Ziel war. Der Franzose stellte als Zweiter mit 13:18 Minuten einen Europarekord auf. Diese Marke hielt bisher der Schweizer Julien Wanders, der vor einem Jahr in Monaco 13:29 gelaufen war.
(Quelle: Leichtathletik.de)

16.02. 14. Bickendorfer Büdchenlauf präsentiert von der Itting GmbH
KÖLN.
Auch im Jahr 2020 findet der beliebte und mittlerweile traditionsreiche Büdchenlauf im Kölner Veedel Bickendorf statt. Am 27. September wird der Straßen- und Volkslauf bereits zum 14. Mal von der Bickendorfer Interessengemeinschaft e.V. und König Event Marketing veranstaltet. Seit Jahren kommen Läuferinnen und Läufer in den Kölner Nordwesten, um die einzigartige Stimmung auf der Strecke entlang der Venloer Straße mitzuerleben. Die Vorbereitungen für die nächste Auflage des Sportevents laufen bereits auf Hochtouren und die Online-Anmeldung ist geöffnet.
 
Folgende Distanzen werden für Jung und Alt angeboten:
Bambinilauf | 0,5 Km
Gut gelaunt und voller Ehrgeiz eröffnen die Bambini traditionell den Büdchenlauf. Als Belohnung gibt es im Ziel eine goldene Finisher-Medaille für jeden.
 
Schülerlauf | 2,5 km
Beim Schülerlauf müssen die jungen Sportler/-innen ihre Ausdauer beweisen. Auf der 2,5 Kilometer langen Strecke werden die Schüler/-innen lautstark unterstützt und können zeigen, was in ihnen steckt.
 
Walking- und Nordic Walking-Lauf | 5 km
Dadurch, dass es hier weniger um absolute Bestzeiten geht, entsteht ein ganz besonderes Gefühl des Miteinander-Sporttreibens?.

Volkslauf | 5 km
Zwei volle Runden die Stimmung genießen, alles aus sich rausholen und anschließend noch die Läufer/-innen anfeuern, die ihr Rennen noch vor sich haben.

Mannschaftslauf | 5 km
Hier dürfen die Großen und die Kleinen mit- und gegeneinander Laufen. Ob mit Kollegen, Familie oder Freunden ? es sind alle Teams in verschiedensten Konstellationen herzlich Willkommen.

Hauptlauf | 10 km
Egal, ob es der erste "10er" ist, oder ob die vier Runden die letzte Vorbereitung auf einen Marathon sind. Die Strecke ist für alle gleich - und den Applaus der Zuschauer/-innen haben sich alle gleichermaßen verdient.
 
Neu in diesem Jahr ist der Schul-Cup über die 5-Kilometer-Distanz. Mitlaufen können dabei alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen fünf bis dreizehn. Gelaufen wird nach diesem Wettkampfmodus in 5-er Teams der jeweiligen Schulen. Die Einteilung und Wertung der Läufer/-innen erfolgt nach Jahrgängen und wird in fünfte bis sechste, siebte bis achte, neunte bis zehnte sowie elfte, zwölfte und dreizehnte Klasse unterteilt.
 
Allgemeiner Anmeldeschluss ist der 20. September 2020, danach sind online nur noch Nachmeldungen möglich. Ab dem 23. September 2020 besteht außerdem die Möglichkeit an der Conzertkasse Johnen (Venloer Str. 654, 50827 Köln-Bickendorf) Neu- und Ummeldungen bis einen Tag vor dem Laufs vorzunehmen. Am Wettkampftag besteht die Mölichkeit bis ca. 45 Minuten vor dem Start nach- oder umzumelden.
 
Die beliebten Funktionsshirts mit dem Logo des Bickendorfer Büdchenlaufs in der diesjährigen Farbe können direkt bei der Anmeldung in allen gängigen Kinder- sowie Erwachsenen-Größen für 17 Euro mitbestellt werden. Die Bambini erhalten ihr Teilnehmershirt sogar gratis zur Anmeldung dazu.
www.bickendorf-lauf.de
(Autor & Copyright: Sven Frese für Laufen im Rheinland)

15.02. Nachholtermin Nordrhein-Crossmeisterschaften
EUSKIRCHEN.
Aufgrund des Sturmtiefs "Sabine" wurden die LVN-Crossmeisterschaften am 09. Februar 2020 in Euskirchen abgesagt!
Nach intensiver Beratung haben wir uns gegen einen kurzfristigen Nachholtermin im Frühjahr entschieden. Die LVN-Crossmeisterschaften 2020 werden nun am 29. November in Euskirchen stattfinden. Die Meldungen aller Vereine müssen erneut abgegeben werden (Meldeschluss: 16.11.2020). Alle bisherigen Meldungen verfallen.
(Mitteilung: LV Nordrhein)

14.02. Einladung zum Königsforst-Marathon-Trainingslauf
2. meet & run am So 16.02. in Bensberg - Start 10 Uhr
RHEIN-BERG.
Gut gelaunt trafen sich beim ersten Trainingslauf 2020 rund 80 Läufer Anfang Januar. In diesem Jahr gibt es erstmals noch einen 2. Termin: kommenden Sonntag, 10 Uhr - Start vor dem AMG in Bensberg, Kaule 3-15. In fünf Gruppen werden wieder erfahrene Langstreckler vom TV Refrath die Gruppen als Guides im 4:30er bis 6:30er Tempo anführen. Trainieren, Strecke kennenlernen, Spaß haben und sich nach 21 km belohnen lassen. Denn auch diesmal wird ein kleines Buffet mit einer Getränkeauswahl als Zielverpflegung angeboten … und das alles „ummesüns“ … ! Die neue Finisher Medaille und das frisch gedruckte F-Shirt wird auch gezeigt, aber nur zum Anfassen. Hoffen wir, dass das Sturmtief abgezogen ist und wir alle zusammen wieder Spaß haben. In diesem Sinne:   RUN GREEN - RUN HAPPY - www.koenigsforst-marathon.de
(Autor & Copyright: Jochen Baumhof für Laufen im Rheinland)

13.02. Bonner Brücken Qualitäts Ultra – BBQU am 15.2.2020
BONN.
Am Samstag findet mit dem BBQU-Lauf eine besondere Veranstaltung im Bonner Stadtgebiet statt. Es ist ein von der Stadt Bonn genehmigter Lauf über eine Länge von 60, bzw. 75 Kilometer.
Läufe, die von der Länge über die Marathondistanz hinausgehen, nennt man Ultralauf oder auch Ultramarathon. Hier gibt es Trailläufe und Straßenläufe, deutsche und internationale Meisterschaften. Immerhin über 11.000 deutsche Läuferinnen und Läufer haben im letzten Jahr einen Ultralauf erfolgreich beendet. Mit dem BBQU gibt es nun den ersten Ultralauf in Bonn und wir freuen uns schon sehr auf die Veranstaltung. Wir haben im Teilnehmerfeld nicht nur Spitzenläufer aus ganz Deutschland, sondern der Großteil kommt aus NRW und einige sogar aus Bonn. Etwa 50 Teilnehmer sind gemeldet, um am kommenden Samstag ab 9 Uhr die Bonner Brückenrunde vier- oder fünfmal zu laufen. Dabei haben sie nur 8 Stunden Zeit und werden an zwei Stellen mit Getränken und Speisen versorgt. Der Haupt-VP liegt auf der Beueler Seite etwa unterhalb von Canal Grande.

Unter den Teilnehmern sind einige sehr prominente Läuferinnen und Läufer. Favoritin ist vermutlich Susanne Gölz aus Freiburg, die amtierende Deutsche Meisterin über 6h und 100 km. Sigrid Hoffmann aus dem Westerwald und Simone Durry aus Neuss sind aktuelle Kaderathletinnen aus der 24h-Nationalmannschaft und könnten ihr Paroli bieten. Bei den Männern stehen zwei Altersklassenläufer im Fokus. Hans-Dieter Jancker ist mittlerweile 68 Jahre alt und ist in seiner Altersklasse aktueller Weltmeister über 100km und mehrfacher Deutscher Meister. Norbert Hoffmann ist bereits 80 Jahre alt und ist ebenfalls zigfacher deutscher Altersklassen-Meister und dreifacher Weltmeister in der 100km Disziplin.

So ein Wettkampf entwickelt oft eine eigene Dynamik, aber die meisten Leute werden nach Bonn reisen, um Freunde wiederzusehen und sich auf anstehende Höhepunkte vorbereiten. Möglicherweise werden nur wenige um eine bestmögliche Zeit bemüht sein. So beginnt die Meisterschaftssaison bereits Ende März mit der Meisterschaft über 100km. Und da kommt ein 60km-Lauf 6 Wochen vorher gerade recht. Vom ausrichtenden Verein LG Ultralauf sind fast 20 Teilnehmer am Start. Neben Susanne Gölz sind mit Katrin Gottschalk und der Bonnerin Miriam Kudermann die Frauen beisammen, die erst vor 5 Monaten gemeinsam Mannschaftsmeister im 100km-Lauf wurden.
Wem die Brückenrunden zu kurz sind, kann auch am Trainingslager teilnehmen, in welches der BBQU eingebettet ist. Die Teilnehmer können am Freitag noch eine zweistündige Tempoeinheit laufen und am Sonntag bei einem Lauf über 25 km mit 1000 Höhenmetern ein wenig das Siebengebirge kennenlernen. Das ist dann zugegebenermaßen auch für Spitzenläufer ziemlich anspruchsvoll, aber so ein Belastungsblock ist zur Saisonvorbereitung durchaus üblich.

Der BBQU weist einige Besonderheiten auf. So wird es für die Sieger nichts zu gewinnen geben. Stattdessen bekommen alle Teilnehmer eine Urkunde und eine Erinnerungsmedaille. Selbst, wenn sie den Lauf vorzeitig beenden. Alle werden für ihre Leistungen geehrt! Wir versuchen, den Müll möglichst komplett zu vermeiden. So bekommen die Wettkampfläufer ihre Getränke aus Mehrwegbechern und selbst die Startnummern müssen wieder abgegeben werden, weil sie wiederverwendbar sind. Typisch für Ultrawettbewerbe ist auch eine üppige Zielverpflegung mit hochwertigen Regenerationsgetränken, selbstgebackenem Kuchen und allerlei Leckereien. So ganz gemütlich wird es wohl dennoch nicht werden, denn die Betreuung findet komplett in Pavillons direkt an der Strecke statt.

Wer nun neugierig geworden ist, kann gerne kommen und zuschauen oder – noch besser – mitmachen. Denn die LG Ultralauf hat sich die Aufgabe zu eigen gemacht, den Ultralaufsport zu fördern und bekannt zu machen. Gerne können interessierte Läufer und Läuferinnen als Gastläufer 1 oder 2 Runden mitlaufen, die Wettkampfläufer begleiten und einmal in die unkomplizierte sowie familiäre Atmosphäre eintauchen. Der ausrichtende Verein, die LG Ultralauf, ist der größte Ultralaufverein in Deutschland mit über 200 Mitgliedern, die aus allen Teilen Deutschlands und dem benachbarten Ausland kommen. Die LG organisiert Läufe, insbesondere Deutsche Meisterschaften, richtet Laufseminare und Trainingslager aus und nimmt sehr erfolgreich an Meisterschaften teil. Auch die Ultramarathon Bundesliga konnte der Verein im letzten Jahr gewinnen. Weitere Infos gibt es auf der Homepage, z.B. auf der Veranstaltungsseite: https://lg-ultralauf.de/veranstaltungen/bbqu-60-75-km.html
(Mitteilung: LG Ultralauf für Laufen im Rheinland)

12.02. Multimediavortrag “Trail the World“  im Laufladen Bonn
Datum: 13.02. 19:30 Uhr
BONN.
Laufen in den Alpen, durchs Atlasgebirge, Südafrika, die Lofoten, Wales, die schottischen Highlands, bis in den Himalaya - zum Manaslu, dem Berg der Seele...
Einander auf dem Trail begegnet, Berge bestiegen, unbekannte Gegenden erkundet, Kulturen entdeckt, Freundschaften geschlossen.

TRAIL THE WORLD macht Fernweh und begeistert Abenteurer, Laufbegeisterte und Entführungswillige!
Erlebt, in Bildern festgehalten und erzählt von Laura und Carsten
Tickets für 10 EUR bekommt über service@laufladen-bonn.de oder direkt im Laufladen Bonn
(Mitteilung: Laufladen Bonn für Laufen im Rheinland)

11.02. Bonner Laufcup ehrte seine Sieger
BONN.
Knapp 40 Teilnehmer wurden am Freitagabend im Bonner Laufladen für ihre Leistungen beim Bonner-Laufcup 2019 geehrt. Nach 13 Jahren fand in der Bundesstadt wieder eine Laufserie statt, die früher Tradition hatte. „Es war an der Zeit und die Wiedereinführung des Cups hat sich gelohnt“, sagten die Initiatoren Max Eggen und Joe Körbs zu dem neuen Konzept. Während die Cup-Serie von 1993 bis 2001 sowie 2004 bis 2006 mit Veranstaltungen aus dem Umland gemischt wurden, war die Idee, diesmal ausschließlich Bonner Läufe einzubinden. „Durch die Vielzahl an Laufevents die in den letzten Jahren hinzugekommen sind, wollten wir nun die sechs größten Läufe im Stadtgebiet bündeln“, erklärte Körbs die Charakteristik des Cups. Nach dem Start beim Silvesterlauf (2018), folgten der Beueler10er, Nachtlauf, ZeroHungerRun, Drei-Brücken-Lauf und Nikolauslauf. Um in die Cup-Wertung zu kommen, mussten mindestens vier der sechs Zehn-Kilometer-Läufe gefinisht werden. Gewertet wurden, neben den Gesamtsiegern, die Altersklassen U23, Hauptklasse bis 39, 40-49, 50-59 und ab 60 Jahre. Als Schnellste Läufer/-in wurden Aaron Wagner (LT Ennert) und Susanne Hahn (LG Meckenheim) geehrt. „Um den möglichen Altersklassenwechsel zu umgehen, haben wir nun alle Läufe in ein Kalenderjahr gepackt“, sprach Eggen eine gravierende Veränderung an. Nach den Ehrungen wurden bei alkoholfreien Getränken und einem sportgerechten Buffet läuferkundige Fachgespräche geführt. Der Bonner Laufcup 2020 startet am 16. April mit dem Beueler Zehner.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

10.02. Konstanze Klosterhalfen steigert ihren deutschen Hallenrekord
Konstanze Klosterhalfen hat am Samstag bei den Millrose Games in New York ihre eigene deutsche Hallen-Bestleistung über eine Meile und ihren nationalen Hallen-Rekord über 1.500 Meter verbessert. Hier blieb die 22-Jährige vom TSV Bayer 04 Leverkusen in der Halle erstmals unter vier Minuten.

Ein Jahr nachdem sie dort die deutsche Hallen-Bestleistung über eine Meile auf 4:19,89 Minuten und quasi im Vorbeigehen den deutschen Hallen-Rekord über 1.500 Meter auf 4:02,70 Minuten gesteigert hatte, legte Konstanze Klosterhalfen jetzt in New York einen noch gewaltigeren Parforceritt aufs Parkett. Die deutsche Bestleistung über eine Meile steht nun bei 4:17,26 Minuten. Damit katapultierte sich die 5.000-Meter-WM-Dritte auf den vierten Platz der ewigen Weltbestenliste.

Die 1.500 Meter-Durchgangszeit betrug 3:59,87 Minuten – neuer nationaler Hallenrekord und ihr erstes Hallenrennen über diese Distanz unter der magischen Vier-Minuten-Marke. Ihre Outdoor-Bestzeit über 1.500 Meter steht bei 3:58,92 Minuten. Konstanze Klosterhalfen belegte Platz zwei. Die spurtstärkere Elle Purrier siegte mit neuem US-Rekord von 4:16,85 Minuten, war also 41 Hundertstel voraus.
(Autor & Copyright: Harald Koken für Laufen im Rheinland)

09.02. Sturmtief "Sabine" führt zu Laufabsagen
KÖLN/EUSKIRCHEN.
Aufgrund der Sturmgefahr durch das Sturmtief "Sabine" wurde die Laufveranstaltung zur Winterserie des LSV Porz abgesagt. Da die Laufstrecke durch den Wald führt, kann eine Gefährdung der Teilnehmer nicht anders ausgeschlossen werden. Der Lauf wird nicht nachgeholt. Angemeldete Läufer können beim 3. Lauf der Winterserie am 01.03. kostenfrei starten. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an den Veranstalter unter anmeldung@helmuturbach.de

Dieser Entscheidung hat sich nun auch der Leichtathletikverband Nordrhein (LVN) angeschlossen und seine Crossmeisterschaften abgesagt. "Die Wetterbedingungen vor Ort lassen eine Durchführung nicht zu!", erklärt Referatsleiter Wettkampfwesen Tobias Steimels. Informationen bezüglich eines Nachholtermins werden Anfang kommender Woche erfolgen.

08.02. Deutsche Treppenlaufmeisterschaften 2020 steigen im KölnTurm
Nationale Towerrun-Titelkämpfe finden am 9. August im Mediapark statt +++ 39 Etagen - 714 Stufen – 132 Höhenmeter: 100 Prozent Spaß für Anfänger und Profis in Kölns höchstem Bürogebäude
KÖLN.
Wenn am 9. August 2020 die achte Auflage des KölnTurm Treppenlauf im Mediapark steigt, können sich die zahlreichen Zuschauer und Sportler auf ein besonderes sportliches Highlight freuen. Denn Kölns höchstes Bürogebäude beheimatet im Sommer erstmalig die Deutschen Treppenlaufmeisterschaften. 1.200 Anfänger und ambitionierte Läuferinnen und Läufer mit Kletterqualitäten haben dann die Möglichkeit sich mit Gleichgesinnten 39 Etagen hoch über 714 Stufen im KölnTurm vertikal zu messen und die Deutschen Meister im Einzellauf zu küren.

Jeder „Towerrunner“ mit deutscher Staatsbürgerschaft nimmt mit seiner Anmeldung automatisch an den Titelkämpfen teil und kann sich offiziell DM-Starter nennen. Neben dem Meisterschaftsrennen für Einzelstarter bieten die Veranstalter wie in den Jahren zuvor einen Wettkampf für 2er-Teams an. Und die Feuerwehr-Teams starten in kompletter Schutzausrüstung.

„Wir freuen uns auf die Deutschen Treppenlaufmeisterschaften. Die Vergabe in die Sportstadt Köln ist die Belohnung für die erfolgreichen Events der letzten Jahre im KölnTurm“, freut sich Veranstalter Holger Wesseln, der den KölnTurm Treppenlauf gemeinsam mit seiner Kölner Agentur pulsschlag und dem Feuerwehr-Sportverein Köln e.V. veranstaltet. „Egal, ob blutiger Anfänger oder gestandener Wettkampfsportler, ob Sportler oder Feuerwehrmann – im Sommer kommt jeder auf seine Kosten.“

In Kölns höchstem Bürogebäude geht es hinauf bis über die Dächer der Domstadt. In den letzten Jahren lag die Finisherquote bei 99 Prozent. Das zeigt, dass der KölnTurm Treppenlauf nicht nur etwas für internationale Topstarter und harte Feuerwehrleute ist - im Gegenteil, jeder kann den KölnTurm bezwingen. Das Teilnehmerfeld hat ein sehr unterschiedliches Leistungsniveau – während die Anfänger sich über das Erreichen des Ziels freuen, gehen in diesem Jahr die ambitionierten Sportler auf knallharte Zeitenjagd um die Deutsche Treppenlaufmeisterschaft.

Alle Infos zur Anmeldung unter www.koelner-treppenlauf.de.
(Mitteilung: Pulsschlag für Laufen im Rheinland)

07.02. Am Bayer-Kreuz geht’s rund:
Straßenlauf-Klassiker lockt Jogger und Tempobolzer
LEVERKUSEN.
Ganz gleich ob Gelegenheits-Jogger oder Tempobolzer, Eliteläufer oder Breitensportler – sie alle finden am 1. März bei der 39. Auflage des Leverkusener Straßenlaufklassikers „Rund um das Bayer-Kreuz ein passendes Angebot vor. Insgesamt finden sechs Wettbewerbe statt. Noch sind Meldungen möglich.

Leistungsmäßiger Höhepunkt ist das Zehn-Kilometer-Eliterennen um 13.45 Uhr, das vier Runden umfasst und den Zuschauern permanent Einblicke in die sicher packenden Positionskämpfe gewährt. Namhafte Teilnehmer werden erwartet. Es geht auch um Punkte im Deutschen Nachwuchsläufer-Cup. Den Bestplatzierten der Altersklassen U18, U20 und U23 winken Prämien.

Die Strecke des Elitelaufs ist flach und schnell. Gelaufen wird auf einem asphaltierten, amtlich vermessenen Rundkurs. Der erste der zwei leistungsmäßig aufgeteilten Zehn-Kilometer-Läufe findet um 12.15 Uhr statt. Ebenfalls bestenlistenfähig sind die Zeiten, die im Fünf-Kilometer-Lauf erzielt werden. Die Zwei-Runden-Strecke wird um 11.30 Uhr gestartet. Am Staffellauf, bei dem jeder der drei Team-Mitglieder eine 2,5-Kilometer-Runde zurücklegt, beteiligen sich auch Schulen und Betriebssportgruppen.

Sechs-Pfoten-Lauf immer beliebter
Seit seiner Premiere im Jahr 2012 erfreut sich der sogenannte Sechs-Pfoten-Lauf immer größerer Beliebtheit. Um 11.00 Uhr geht es für Herrchen und Frauchen gemeinsam mit Hund auf die 2,5 Kilometer lange Strecke. Freilaufende und sozial auffällige Hunde sind nicht zugelassen. Es wird darum gebeten, sogenannte Joggerleinen wegen der Stolpergefahr kurz zu nehmen.

Bereits um 10.00 Uhr werden die Wettbewerbe eröffnet. Einen Kilometer lang ist die Distanz, die für Kinder bis einschließlich Jahrgang 2007 angeboten wird. Gleichzeitig begeben sich Walker auf die Fünf-Kilometer-Distanz. Ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass der Einsatz von Walking-Stöcken verboten ist, ebenso der Einsatz von Babyjoggern.

Staffelteilnehmer erhalten ihre persönlichen Laufzeiten, da die Staffelstäbe einen Transponder enthalten. In den anderen Wettbewerben können die persönlichen Laufzeiten direkt nach dem Zieleinlauf per SMS abgerufen werden. Vor Ort steht ein Terminal, auf dem die Zeiten ebenfalls abgefragt werden können. Erstmals kann eine Wunsch-Startnummer gewählt werden. Start und Ziel befinden sich an der Kaiser-Wilhelm-Allee im Chempark Leverkusen. Anmeldung und weitere Infos unter https://www.cologne-timing.de/anmeldung/bayerlauf. Online-Meldeschluss: Sonntag, 23. Februar.
(Autor & Copyright: Harald Koken für Laufen im Rheinland)

06.02. 48.Winterlaufserie des Alfterer SC ist erfolgreich beendet
RHEIN-SIEG.
Diese Laufserie begann am Sonntag 10.November und wurde am 26 Januar beendet. Ohne Wettkampfstress die Form halten und motiviert den Winter überbrücken - das ist der Leitgedanke dieser Veranstaltung. Kein Wettkampf, aber eine Winterüberbrückung in netter Atmosphäre für Hobbysportler und Wettkämpfer. Rund 700 Teilnehmer genießen das jährlich. Auf markierten Waldwegen im Naturpark Kot-tenforst, verkehrsfrei und eben, können Rundstrecken von 10 km, 15 km oder 20 km zurückgelegt werden.Nach Abschluss der Laufserie konnte der Organisator und 1. Helfer Lothar Dahms eine erfreuliche Bilanz ziehen:
- 6 Veranstaltungstage (10.11.2019-26.01.2020)
- 60 Helfer vom ASC in 110 Einsätzen- 720 Läufer/innen auf den Rundstrecken von 10km, 15km und 20km.
- 300 Teilnehmer pro Veranstaltungstag
- 2.000 Laufstarts Gesamt an den 6 Terminen
- Die Teamwertung hat eine große Resonanz in den Vereinen und es haben sich speziell für die Laufserie Teams gebildet, die sich zum gemeinsamen Start treffen und  weckte deren Gemeinschaftsgefühl.

Seriengewinner war wieder das Team von Sportlich Team Bornheim von Willi Kentenich. Den „Bierpreis“ nahmen deren Läuferinnen und Läufer vom ASC-Vorsitzenden Rainer Meyer gern entgegen.
1. Sportlich Team Bornheim 37 Teilnehmer 2.400 km
2. Die Grauen Burggeister 17 Teilnehmer 1.220 km
2. MST Laufpoint 18 Teilnehmer 1.220 km
Herausragende Laufleistungen mit den meisten Km-Leistungen erzielten Fritz Waddey und Ines Schödder. 255 km Fritz Waddey (VfL Waldbreitbach) 135 km Ines Schödder (Team Magenta)
Die Altersspanne der Teilnehmer reichte von 10 Jahren bis 83 Jahre. Mehr als  20.000 Gesamtkilometer aller Teilnehmer wurden gelaufen, alle für die Gesundheit ! Beim ASC steht jetzt die Mittelrhein VL-Veranstaltungen, mit  Läufen Halbmarathon und 10 km  und Walking, dazu die Schülerläufe. Termin ist Sonntag, 17. Mai 2020,  Voranmeldung ab sofortüber Internet www.alfterer-sc.de
(Mitteilung: Alfterer SC für Laufen im Rheinland)

05.02. Die Medaille zum Jubiläum
BONN.
Freude schöner Götterfunken - Da ist das Ding: Holt euch am 26. April beim 20. Marathon in Bonn diese Medaille. Anlässlich 250 Jahre Beethoven, darf der berühmteste Sohn der Stadt Bonn natürlich nicht fehlen. Also, haut in die Tasten und meldet euch zum Deutsche Post Marathon Bonn an. Marathon, Halbmarathon, Inliner HM, und natürlich auch die Staffel (4 Läufer teilen sich die 42,195 km) werden angeboten. www.deutschepost-marathonbonn.de

04.02. Beim Deutsche Post Marathon Bonn wird Ludwig van Beethoven zum Sportler! 280 Jahre und drei Jubiläen: das will gefeiert werden!
- Deutsche Post präsentiert zahlreiche Aktionen rund um den Popstar der Klassik
- Beim 2. Deutsche Halbmarathon Jugend Cup werden erneut 14.000,- Euro für Top-Nachwuchsathleten ausgeschüttet
- Bonner Sport profitiert von der Großsportveranstaltung
- Bereits über 10.500 Anmeldungen – Neuer Anmelderekord erwartet
BONN.
20 Jahre Bonn Marathon, 10 Jahre Titelsponsor Deutsche Post und 250 Jahre Ludwig van Beethoven. Gleich drei Jubiläen kommen am 26. April beim 20. Deutsche Post Marathon Bonn zusammen. Das muss gefeiert werden. „In diesem Jahr verbindet der Deutsche-Post-Marathon Sport und Kultur, indem der größte Sohn unserer Stadt auf vielfältige Weise Teil des Laufevents wird. Damit lockt der Deutsche-Post-Marathon wieder viele Menschen nach Bonn. Diese Attraktivität wäre ohne den Titelsponsor nicht möglich. Ich danke der Deutschen Post DHL und dem Veranstalter für die gute Zusammenarbeit“, sagt Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan.

Deutsche Post präsentiert zahlreiche Aktionen rund um den Popstar der Klassik
Beim 20. Deutsche Post Marathon Bonn nimmt das 250jährige Jubiläum Beethovens eine bedeutende Rolle im Rahmen der Großsportveranstaltung ein. Dazu Axel Breme, Vice President Markenmanagement Deutsche Post DHL: „Wir freuen uns, nun schon im zehnten Jahr Titelsponsor des Deutsche Post Bonn Marathons zu sein und so die Bürgerinnen und Bürger unserer lebens- und liebenswerten Stadt für den Laufsport zu begeistern. Nicht nur auf der Deutsche Post-Fanmeile am Münsterplatz wird Beethoven im Jubiläumsjahr eine zentrale Rolle spielen. Die Deutsche Post wird zahlreiche Aktivitäten für die Sportler und Zuschauer präsentieren, bei denen der Bezug von Sport zur Kultur sichtbar wird.“

Unter anderem wird die Streckenführung für die Teilnehmer in diesem Jahr extra um das Beethovendenkmal gelenkt. Ein Pianist wird den ganzen Tag über zahlreiche Beethoven-Kompositionen spielen und Ludwig van Beethoven wird auch auf künstlerische Art und Weise am Münsterplatz präsent sein. Auf dem diesjährigen Teilnehmershirt wird die Beethoven-Briefmarke der Deutschen Post und auf dem Rücken die „Ode an die Freude“ zu sehen sein, inklusive des Liedtextes. Am Start wird ein Musiker-Ensemble die Europahymne spielen, alle Teilnehmer können auf dem Rücken ihres Vorderläufers den Liedtext ablesen und lautstark mitsingen. Auch die Zuschauer lädt der Titelsponsor herzlich ein, den Tag aktiv zu verbringen. Am Münsterplatz, dem „Place to be“ an diesem Tag, kann sich jeder rennend auf einer 42,195m langen Sprintstrecke berechnen lassen, wie lange man für die Marathon-distanz bei dem jeweils gelaufenen Tempo bräuchte. Zahlreiche andere Module und kulinarische Angebote laden die Besucher zum Verweilen ein.

Erstmals über 14.000 Teilnehmer erwartet
„Dass der Bonn Marathon zum 20. Mal in Folge stattfinden kann, ist nur dank der vertrauensvollen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit der Stadt Bonn und den Wirtschaftspartnern, allen voran der Deutschen Post, denkbar. Gleichzeitig möchten wir uns bei allen Sportlerinnen und Sportlern sowie den vielen ehrenamtlichen Helfern bedanken, die der Veranstaltung über all die Jahre die Treue gehalten haben“, sagt Christian Okon, Geschäftsführer der veranstaltenden MMP Event GmbH. In Kürze wird die Anmeldung des 200.000 Teilnehmer in der Geschichte des Bonn Marathons erwartet. Zum Jubiläum sollen erstmals über 14.000 Sportler am Start stehen. Bislang haben sich über 10.500 Teilnehmer für den großen Jubiläumslauf angemeldet. Mehr als je zuvor zum selben Zeitpunkt: Darunter 849 Marathonläufer, 6.651 Halbmarathonläufer, 198 Inliner, 1.000 Staffelläufer und 2000 Schüler.

Beim 2. Deutsche Halbmarathon Jugend Cup werden erneut 14.000,- Euro für Top-Nachwuchsathleten ausgeschüttet
Darunter auch zahlreiche junge Athletinnen und Athleten. Denn die erfolgreiche Durchführung des Deutsche Halbmarathon Jugend Cups, der 2019 Premiere feierte, wird auch 2020 wieder stattfinden. Der Wettbewerb richtet sich an alle Topläuferinnen und Topläufer der Altersklassen U20 und U18 aus Deutschland. Insgesamt wird in beiden Altersklassen ein Preisgeld in Höhe von 14.000,- Euro ausgeschüttet. Die Gewinner des Deutsche Halbmarathon Jugend Cup erhalten sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen 2.000-, Euro Siegprämie. Der Zweitplatzierte erhält jeweils 1.000,- Euro und der Drittplatzierte 500,- Euro. Im letzten Jahr startete über 220 Nachwuchsläufer beim neuen Wettbewerb. Dieser scheint sich rumgesprochen zu haben: 2020 werden bereits über 300 Teilnehmer erwartet, darunter auch wieder zahlreiche Spitzenathleten in beiden Altersklassen aus ganz Deutschland. Zugesagt haben bereits die amtierende LVN-Crossmeisterin Sonja Vernikov und der Drittplatzierte des letzten Jahres über die Halbmarathondistanz beim Deutsche Post Marathon Bonn, Lukas Hennes. Initiator des Wettbewerbs ist neben dem Veranstalter die Deutsche Post DHL Group, die einen Großteil der Siegprämien des Deutsche Halbmarathon Jugend Cups bereitstellt.

Bonner Sport profitiert erneut von Sportgroßveranstaltung
Neben dem Verzicht auf den Einkauf teurer Spitzenathleten und die damit einhergehende Prämienausschüttung für den Laufnachwuchs, ist der Breitensport den Verantwortlichen schon immer immens wichtig gewesen. „Der Breitensport und das Ehrenamt sind eine zentrale Säule unserer Gesellschaft. Wir unterstützen daher auch in diesem Jahr wieder sehr gerne das Projekt ´Der Deutsche Post Marathon Bonn für den Bonner Sport´“, so Axel Breme. Für jede ab heute angemeldete Staffel zahlt der Titelsponsor Deutsche Post in einem Aktionszeitraum bis zum 15. März 150,- in einen Spendentopf, der an die Sportvereine des Bonner Stadtsportbundes ausgeschüttet wird. Insgesamt kamen so in den letzten sieben Jahren über 210.000 Euro zusammen. Auch 2020 wird der kostenlose BAUHAUS-Schulmarathon stattfinden. Mit über 2.200 Schülerinnen und Schülern zählt der Wettbewerb seit Jahren zum erfolgreichen Bestandteil des Deutsche Post Marathon Bonn.
www.deutschepost-marathonbonn.de
(Autor & Copyright: Kai Meesters für Laufen im Rheinland)

03.02. Laufen im Rheinland - TV-Tipp für Dienstag
19-21 Uhr Eurosport/DAZN - PSD Bank Meeting Düsseldorf LIVE

Start zum 5-Kilometer-Lauf mit Siegerin Sonja Vernikov (432)

02.02. Meerhardt Exreme - Nur die Harten kamen durch
Glatz und Otto holen sich die Titel auf der Hauptstrecke - Streckenrekord von Sonja Vernikov über die fünf Kilometer wird prämiert – 195 Teilnehmer, 37 geben auf
OBERBERG.
Die Jubiläumsauflage des TSV Dieringhausen im vergangenen Jahr war zum letzten Mal vom Organisator Dieter König durchgeführt worden. Der Gründervater der Veranstaltung hatte den Staffelstab an Lena Barf, Klaus Walter Misere und Eckhard Hauer weitergegeben. Eigentlich wollte König die sich ihm nun bietende Möglichkeit nutzen und erstmals selbst an den Start gehen. „Leider ist er krank geworden und konnte daher nicht kommen“, hätte Misere König dieses besondere Gefühl gerne gegönnt. Organisatorisch hatte die Veranstaltung natürlich nichts eingebüßt. Das Orgateam und ihre rund 60 Helfer hatten rund um den Lauf alles bestens im Griff.

„Die Strecke ist zwar sehr tief, aber wenigstens mussten wir nicht noch kurzfristig Bäume aus dem Weg räumen, wie wir es auch schon erlebt haben“, dankte Misere noch einmal ausdrücklich dem Kreisforstamt, das bereits im Vorfeld alle Hindernisse beseitigt hatte. Allerdings hatten sowohl Sturmschäden und die massiven Schäden durch den Borkenkäfer das Bild der Strecke im Vergleich zu den Vorjahren massiv verändert. „Viele Bäume sind weg, aber dafür haben die Läufer jetzt auch ein tolles Panorama“, rang Misere den widrigen Umständen auch eine positive Seite ab.  Insgesamt gingen 195 Athleten auf den zwei Distanzen über fünf oder zehn Kilometer an den Start und stellten sich der von Dauerregen stark aufgeweichten Strecke. Allerdings hatte der Wettergott, pünktlich zum Startschuss der kurzen Strecke ein Einsehen und schloss wenigstens dann die Schleusen. Trotzdem waren insgesamt 37 Teilnehmer den Strapazen nicht gewachsen und gaben auf.

Ingo Stockhausen, der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Oberberg, hatte sich nicht nur an die Strecke begeben, um den Startschuss des Hauptlaufes abzugeben. Sondern er hatte sich unmittelbar vor dem ersten Lauf auch noch spontan einen weiteren Anreiz für die Teilnehmer ausgedacht: 250 € für jeden Streckenrekord, der gelaufen wird. „Wir sind von der ersten Veranstaltung an mit dabei und sehen uns da auch in der Pflicht“, so Stockhausen. „Wir müssen das Ehrenamt und die ganzen Helfer, die hier Enormes leisten,  unterstützen“, brachte er seine Überzeugung auf den Punkt. Die Idee der Prämie sei ihm gekommen, als er die ganzen Läufer gesehen habe, die sich den widrigen Umständen stellten.

Und tatsächlich sollte es jemanden geben, der sich sein Säckel zum Ende des Tages füllen konnte. Sonja Vernikov (LAZ Puma Rhein-Sieg / Ski-Keller Kaulard&Schroiff) hatte sich bereits im Vorjahr mit neuer Rekordzeit über die fünf Kilometer durchgesetzt. Allerdings konnte sie ihre eigene Bestmarke (22:40 Minuten) noch einmal deutlich steigern. Nach 22:14 Minuten wurde sie am Ende abgestoppt und sicherte sich so die 250 €. „Ich bin sehr zufrieden“, freute sie sich nach ihrem Husarenritt auf der „sehr rutschigen“ Strecke. Die 18-Jährige war lediglich über die fünf Kilometer an den Start gegangen, weil sie am heutigen Sonntag in Hilden über die 15 Kilometer antritt. Ziel der intensiven Vorbereitung sind die Deutschen Crosslaufmeisterschaften  am 8. März in Sindelfingen. Dieringhausen passte ihr dabei in den Plan. „Das ist definitiv eine der schwierigsten Strecken, die ich gelaufen bin“, war es für sie eine echte Herausforderung – mit lohnendem Ertrag.
Als zweite Frau kam Marina Moldenhauer (FR-Training/31:50 Minuten) erst mit deutlichem Abstand ins Ziel. Als schnellster Mann hatte sich der vereinslose Jonas Land (21:37 Minuten) durchgesetzt. Colin Riss (22:56 Minuten) vom VfL Englskirchen sicherte sich den zweiten Rang.

Im Hauptlauf über zehn Kilometer blieb Sieger Richard Glatz (37:59 Minuten) von der LG Gummersbach zwar eine knappe halbe Minute über der Bestzeit von Rekordhalter Tim Dally (37:33 Minute aus dem Jahr 2017. Aber dennoch freute er sich über eine deutliche Leistungssteigerung seinerseits. Im Vorjahr hatte er als Dritter noch über zwei Minuten länger für die Strecke benötigt. „Er hat mich hier heute richtig über die Trails gejagt“, so der Zweitplatzierte Tobias Lautwein (Runnergy.de/38:27 Minuten), der sich mit Glatz auf der gesamten Strecke einen heißen Kampf geliefert hatte. Am Schlussanstieg habe Glatz ihm dann aber nur noch die Hacken gezeigt. „Ich habe gebrannt, wie nur was“, war der ehrgeizige Sieger froh über seinen Erfolg. Moritz Flader (LG Gummersbach/39:08 Minuten) komplettierte das Podest.

Bei den Frauen setzte sich Carmen Otto (Sport Schneider Trail Team/48:55 Minuten) vor Laura Manghofer (SC Gute Freunde/50:11 Minuten) und Christina Rouge (RC Lüdenscheid/52:56 Minuten) durch. „Eigentlich bin ich um die Zeit immer beim König Ludwig Lauf in Oberammergau“, so die Siegerin. 2019 wurde sie dort im Skilanglauf über die 50 Kilometer Zweite. In diesem Jahr musste die zweitgrößte Veranstaltung ihrer Art in Europa allerdings wegen Schneemangel abgesagt werden. „Bisher hatte es nie in Dieringhausen gepasst. Aber ich hatte schon  so viel Positives von der Veranstaltung gehört“, so die Lennestädterin. „Der Name des Laufs ist auf jeden Fall berechtigt“, sah sie das Rennen schon als etwas Besonderes an.

Auch in diesem Jahr wurde eine stattliche Summe für karikative Zwecke gespendet. Die AggerEnergie hatte für jeden Starter eine Prämie von einem Euro ausgelobt. Dieser Betrag wurde auf 200 € aufgestockt. Der TSV legte als Veranstalter noch einmal die gleiche Summe oben drauf. Die Spendensumme von 400 € wurde in diesem Jahr an den Gummersbacher Verein „Chancen – Leben geben“ gespendet. Die Vorsitzende Barbara Gelhausen nahm den Spendenscheck entgegen. Der Verein unterstützt sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche, bei der Integration in das gesellschaftliche Leben, bei Freizeitaktivitäten und der Verbesserung von Schulnoten.
(Quelle: Oberberg Aktuell)

01.02. Zum 160-jährigen Bestehen - Zwei Tage Zoolauf
Anmeldung für 25. und 26. Juni geöffnet
KÖLN.
Der Kölner Zoolauf geht in seine 8. Auflage. Und da in diesem Jahr der Kölner Zoo sein 160-jähriges Bestehen feiert, hat sich das  veranstaltende Leichtathletikteam der Deutschen Sporthochschule Köln etwas ganz besonderes ausgedacht. Zeit zum feiern - Mit diesem Hintergrund hat man sich beim Leichtathletikteam gedacht, zum Jubiläum zusätzlich einen "Kölner FirmenZoolauf" anzubieten. Dieser findet einen Tag vorher, am Donnerstag, den 25. Juni 2020 statt. Das Angebot entspricht dem regulären Zoolauf, mit seinen 6 Runden, bis hin zu 10,051 Kilometern, richtet sich aber ausschließlich an Firmen. Der Startpreis von 35 Euro pro Person erscheint auf den ersten Blick erstmal hoch. Dabei handelt es sich aber um einen Paketpreis, in dem Essen, Trinken, Party, usw. mit inbegriffen sind. Im Gegensatz zu anderen Firmenläufen in Köln oder Bonn, ist der "Kölner FirmenZoolauf" beim Leichtathletikverband angemeldet und durch ihn genehmigt.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

31.01. Königsforst-Marathon boomt - die 1000er Marke ist geknackt, so früh wie nie
RHEIN-BERG.
Der Königsforst-Marathon zieht seit Jahrzehnten rund 1500 laufbegeisterte Landschaftsläufer aus ganz Deutschland an. Doch in diesem sieht es so aus, als wird die Hütte in Bergisch Gladbach Bensberg so richtig voll. Fast vier Wochen früher als im Vorjahr sind bereits Ende Januar über 1000 Melder registriert. Vor allem der Halbmarathon boomt wie jeck: über 700 Langstreckler laufen bisher die große Waldschleife vor den Toren Kölns. Mit ihnen zusammen starten bis jetzt 200 Marathonis, die sich noch eine 2. Runde gönnen. Tipp: ihr könnt als DUO-Marathon-Team auch nacheinander die HM-Distanz laufen und werdet korrekt gewertet. Inzwischen sind auch die hochwertigen Finisher-Medaillen eingetroffen. Die sind wirklich so edel wie noch nie. Und Aris der Wüstenbussard ziert fotorealistisch die Brust des Funktionsshirts aus PET-Meeresmüll. Bestellungen sind online noch möglich. Trainiert fleißig und freut euch auf RUN GREEN – RUN HAPPY am 22. März 2020.    
www.koenigsforst-marathon.de
(Autor & Copyright: Jochen Baumhof für Laufen im Rheinland)

30.01. Laufen im Rheinland - TV-Tipp für Freitag
20.15-22 Uhr Eurosport/DAZN - Indoor Meeting Karlsruhe LIVE

29.01. Jetzt zum GVG-LaufCup 2020 anmelden
RHEIN-ERFT.
Bereits im 15. Jahr startet der GVG-LaufCup am 15. März in die Laufsaison. Den Auftakt bildet wie immer der Donatuslauf in Erftstadt-Liblar. Schlusspunkt der sieben Läufe umfassenden Serie ist am 27. September beim Citylauf Erftstadt. Um in die Cup-Wertung zu kommen, müssen vier Veranstaltungen gefinisht werden. Drei Streichresultate bzw. Nichtteilnahmen sind insgesamt möglich. Die besten vier Ergebnisse werden gewertet und alle weiteren schlechteren Ergebnisse automatisch gestrichen. Bei Punktegleichstand zählen die besseren Einzelergebnisse. Aus organisatorischen Gründen werden alle Cup-Teilnehmer bis zur vierten Veranstaltung in Brauweiler um Voranmeldung gebeten! Spätere Cup-Meldungen werden nicht mehr berücksichtigt! Das erleichtert die Auswertung wesentlich und sorgt für Chancengleichheit. Einfach nur Name, Altersklasse und Verein per Email an info@laufen-im-rheinland.de senden. Alle gemeldeten Teilnehmer sind in der Monte Mare AK-Wertung aufgelistet!
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

28.01. Elfte Auflage von "Meerhardt Extreme"
GUMMERSBACH.
Mit einem neuen Organisationsteam unter der Leitung von Lena Barf und Klaus Walter Misere richtet der Lauftreff des TSV Dieringhausen den Crosslauf am 1. Februar aus.

Nicht ohne Stolz blickt der Veranstalter auf die Historie von „Meerhardt Extreme“ zurück. Aus einer Laune heraus organisierte der TSV Lauftreff „running & more“ im Jahr 2009 die erste Auflage des Crosslaufes. Zur Premierenveranstaltung schickte man insgesamt 44 Teilnehmer auf die damals noch sieben Kilometer lange Strecke. Im Jahr 2010 wurde die Strecke auf zehn Kilometer mit 310 Höhenmetern verschärft. 2015 wurde das Angebot um die Fünf-Kilometer-Variante „Meerhardt Extreme Light“ mit 200 Höhenmetern erweitert. Auf dieser Strecke sind auch Jugendliche ab 14 Jahren startberechtigt.
Viele Hobby- und Landschaftsläufer kommen ebenso regelmäßig nach Dieringhausen wie die Top-Läufer. Den Höhepunkt bildete das Jahr 2019, als mit 250 Startern ein neuer Teilnehmerrekord erreicht wurde. Die Zehn-Kilometer-Strecke mit vielen Trailpassagen und schwierigen Downhills ist ein echter Prüfstein. Aktueller Streckenrekordinhaber ist Tim Dally mit einer Zeit von 37:33 Minuten.

Der Start von „Meerhardt Extreme Light“ erfolgt am Samstag, 1. Februar, um 13:45 Uhr, der Zehn-Kilometer-Lauf beginnt um 14 Uhr. Nachmeldungen sind bis 30 Minuten vor Laufbeginn im Start-/Zielbereich beim Autohaus Benz in Dieringhausen möglich. Auch in diesem Jahr wird für jeden gemeldeten Teilnehmer vom Veranstalter und den Sponsoren ein Geldbetrag für karitative Zwecke gespendet.

Alle Informationen zu "Meerhardt Extreme" gibt’s auf  www.meerhardtextreme.de
(Quelle: Oberberg Aktuell)

v.l.n.r.: Sabine Burgdorf, Uli Trautmann, Sonja Vernikov, Julien Jeandrée, Marlen Günther, Tim Dally.

27.01. Vernikov schrammt knapp am Streckenrekord vorbei
Insellauf eröffnete die Laufsaison in der Region Rhein-Sieg
RHEIN-SIEG.
Genau 473 Teilnehmer gingen am Sonntag beim Insellauf in Königswinter an den Start. Der Auftakt zur regionalen Volkslaufsaison fand bei kühlen Temperaturen mit viel Sonne statt. Sieger des Hauptlaufs wurden Julien Jeandrée und Sonja Vernikov.

Leichter Gegenwind erwartete die 328 Läufer um 10 Uhr beim Start des 15-Kilometer-Lauf, der vom Peter-Breuer-Stadion in Königswinter, entlang des Rheins nach Bad Honnef zur Insel Grafenwerth und wieder zurückführte. Der vierköpfigen Führungsgruppe machte der Wind nur wenig aus. Bereits bei Kilometer Sechs setzte sich Julien Jeandrée von seinen Verfolgern ab und baute den Vorsprung bis ins Ziel auf über eine Minute aus. In 50 Minuten und 20 Sekunden war es für den Läufer vom Absolute Run Laufladen Bonn nach dem Silvesterlauf vor vier Wochen der zweite Sieg in kürzester Zeit. Das Podest vervollständigten der Bonner Uli Trautmann (51:22) und Tim Dally (TuS Deuz, 51:54).

Bei den Frauen lies die 18-Jährige Sonja Vernikov von Anbeginn keine Zweifel aufkommen, dass sie hier und heute gewinnen wollte. In 57:07 min. blieb das junge Lauftalent des LAZ Puma Rhein-Sieg lediglich drei Sekunden über dem Streckenrekord von Julia Kümpers aus dem Jahre 2018. Dahinter finishte Sabine Burgdorf (ASV Köln, 58:35) vor der zweiten LAZ-Athletin Marlen Günther (1:00:01).

Den Fünf-Kilometer-Lauf mit 77 Teilnehmern gewannen mit jeweils großen Vorsprung Benjamin Gigl (SSF Bonn, 16:17) und Finia Kretschmann (Troisdorfer LG, 19:22).

Zufrieden zeigte sich das Organisatoren-Team der SSF Bonn-Triathlon. Nicole Bonnie und Christa Scheffler sorgten mit insgesamt 60 Helfern für einen reibungslosen Ablauf bei der 16. Auflage der Veranstaltung. Der nächste Insellauf ist für den 31. Januar 2021 geplant.

Ergebnisse:
Männer, 15 km: 1. Julien Jeandrée (Absolute Run Laufladen Bonn) 50:20 Minuten, 2. Uli Trautmann (Racing Team da Peng) 51:22. 3. Tim Dally (TuS Deuz) 51:54, 4. Alexander Löhr (7G Runergy Laufteam/1. M45) 52:02, 5. Timothy Engel (LT Ennert) 55:37, 6. Matteo Frahm 55:44, 7. Fabian Michaelis (ASV Wesseling) 55:49, 8. Chris Böhning (SSF Bonn) 55:51, 9. Bilal Kartit (Brühl) 56:04, 10. Raheb Rahimi (LG Laacher See/1. MJU23) 57:07,...15. Joe Körbs (LT Ennert, 1. M50) 59:58, 17. Thomas Schneider (SSG Königswinter/1. M55) 1:00:26, 18. Jürgen Ciesielski (1. M40) 1:00:34.

Frauen, 15 km: 1. Sonja Vernikov (LAZ Puma Rhein-Sieg) 57:07 Minuten, 2. Sabine Burgdorf (ASV Köln) 58:35, 3. Marlen Günther (LAZ) 1:00:01, 4. Sabine Duck (FSV Düsseldorf) 1:01:20, 5. Sophie Schumann (1. WJU23) 1:03:54, 6. Caterina Schneider (LT Ennert/1. W45) 1:06:25, 7. Christine Rouge (Lüdenscheid) 1:07:42, 8. Katharina Bender 1:10:15, 9. Steffi Steinberg (Bad Honnef) 1:11:58, 10. Corinna Hönscheid (1. W40) 1:12:10,...14. Barbara Braun (SSG Königswinter/1. W50) 1:14:33, 20. Marie-Louise Bender (1. W55) 1:18:02.
(Autor & Copyright & Foto: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

26.01. Konstanze Klosterhalfen beginnt in Boston als Zweite
Konstanze Klosterhalfen hat am Sonntag ihr erstes Rennen im Olympiajahr absolviert. Beim Hallen-Sportfest in Boston (USA) belegte die 5.000-Meter-WM-Dritte über 1.500 Meter in 4:04,38 Minuten den zweiten Platz. Im Ziel hatte die 22-Jährige vom TSV Bayer 04 Leverkusen 24 Hundertstel Rückstand.

Konstanze Klosterhalfen übernahm über weite Strecken die Führungsarbeit. 800 Meter passierte sie in für sie ruhigen 2:12 Minuten. Am übernächsten Wochenende läuft sie bei den legendären Millrose Games in New York, wo ihr im Vorjahr eine deutsche Hallen-Bestleistung über eine Meile gelang. Auf Starts bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften Ende Februar in Leipzig und bei den Hallen-Weltmeisterschaften Anfang März in Nanjing (China) verzichtet Konstanze Klosterhalfen.
(Autor & Copyright: Harald Koken für Laufen im Rheinland)

25.01. Alfterer Winterlaufserie endet am Sonntag
RHEIN-SIEG.
Mit dem sechsten Termin endet am Sonntag die 48. Winterlaufserie des Alfterer SC. „Jetzt gilt es nochmal Kilometer zu sammeln“, freut sich Orga-Leiter Lothar Dahms auf die anschließende Ehrung der Teilnehmer. Wie bei den vorangegangenen Serienterminen, kann zwischen Strecken von 10, 15 und 20 Kilometer gewählt werden. Die Rundstrecken im Naturpark Kottenforst sind eben und können in Kombination auch mehrfach zurückgelegt werden. Start und Ziel befinden sich am Sportplatz in Alfter, Strangheidgesweg. Die Startzeit ist beliebig ab 8 Uhr wählbar. Zielschluss für alle Läufe ist um 13 Uhr. Anmeldungen sind am Veranstaltungstag vor Ort möglich.
www.alfterer-sc.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

24.01. Insellauf eröffnet Laufsaison im Rhein-Sieg-Kreis
Knapp 500 Meldungen zum ersten Wettkampf des Jahres
RHEIN-SIEG.
Mit dem Insellauf zur Insel Grafenwerth startet am Sonntag in Königswinter das Lauf-Jahr 2020 in der Region. Knapp 500 Teilnehmer haben sich zum ersten Wettkampf des Jahres angemeldet. Die 15-Kilometer-Wendeschleifen-Strecke führt fast ausschließlich am Rheinufer entlang vom Peter-Breuer-Stadion bis Bad Honnef und zurück. Für einen reibungslosen technischen Ablauf, sorgt wieder die elektronische Zeitmessung mittels Championchip. Start zum Hauptlauf ist um 10 Uhr im Stadion in Königswinter. Während bei den Herren noch offen ist, welche Sieg-Kandidaten sich kurzfristig anmelden, stehen bei den Frauen bereits zwei (Mit)-favoritinnen fest. Sabine Burgdorf (ASV Köln) und Marlen Günther (LAZ Puma Rhein-Sieg) sollten beide unter einer Stunde laufen. Neben dem Hauptlauf, der ab 9.30 Uhr auch gewalkt werden kann, finden noch ein 5-Kilometer-Jedermannlauf (10.10 Uhr) und ein 1000-Meter-Schülerlauf (10.15 Uhr) statt. Die Startunterlagen der Voranmelder können von Donnerstag bis Samstag im Laufsportfachgeschäft „7G runergy“, Bahnhofstr. 6, 53604 Bad Honnef abgeholt werden. Nachmeldungen sind am Veranstaltungstag ab 8.45 Uhr bis 20 Minuten vor dem jeweiligen Start noch möglich.
www.insellauf.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

23.01. BERGISCHE Krankenkasse ist neuer Gesundheitspartner des Generali Köln Marathon
KÖLN.
Ab sofort ist die BERGISCHE Krankenkasse mit Sitz in Solingen offizieller Partner des Generali Köln Marathon, der am 4. Oktober 2020 stattfindet.

„Wir sind sehr froh, dass wir diese exklusive Gesundheitspartnerschaft geschlossen haben. Laufen, Bewegung und ein gesundes Leben gehören für uns als Krankenkasse und die Veranstalter des Kölner Marathon ganz selbstverständlich zusammen“, erklärt Sabine Stamm, Vorständin der BERGISCHEN Krankenkasse. „Ich bin selbst begeisterte Läuferin und freue mich sehr über diese Kooperation. Die BERGISCHE und der Köln Marathon – das passt!“           

„Die BERGISCHE Krankenkasse ist als offizieller Gesundheitspartner ein wichtiger Baustein, um unsere Läuferinnen und Läufer optimal auf den Generali Köln Marathon vorzubereiten. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit einem Traditionsunternehmen aus der Region, welches dem Laufsport als präventive Maßnahme eine so große Bedeutung beimisst“, sagt Markus Frisch, Geschäftsführer der Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH.

Von der neuen Gesundheitspartnerschaft profitieren nicht nur die Kundinnen und Kunden der BERGISCHEN, sondern die gesamte Region. Die Krankenkasse liefert hochwertige und praktische Gesundheitstipps für Marathonis und solche, die es noch werden wollen. Diese werden künftig regelmäßig in einer eigenen Rubrik auf der Website des Generali Köln Marathon zu finden sein.
(Autor & Copyright: Jan Broniecki für Laufen im Rheinland)

22.01. TSV Bayer 04 Leverkusen bleibt nationale Nummer eins
LEVERKUSEN.
Der TSV Bayer 04 Leverkusen führt auch 2019 die Rangliste der Vereine an, die der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) jedes Jahr anhand der Platzierungen der Athleten in den deutschen Bestenlisten erstellt.

Insgesamt 283 Nennungen können die Leverkusener Athleten in der Saison 2019 vorweisen. Mit 66 Punkten Vorsprung auf den TV Wattenscheid 01 (217 Nennungen) führt der Traditionsklub das Ranking an. Mit 197 Nennungen belegt die LG Stadtwerke München den dritten Platz. Die Spitzenposition des TSV Bayer 04 ergibt sich auch daraus, dass der Verein in sehr vielen Disziplinen und Altersklassen starke Athleten und Talente fördert.
(Autor & Copyright: Harald Koken für Laufen im Rheinland)

21.01. Anmeldung gestartet - 11. Bonner Nachtlauf am 10. Juni
Bonn läuft wieder für seine Kinder
BONN.
Seit Mittwoch ist die Anmeldung für den Bonner Nachtlauf 2020 freigeschaltet. Der Startschuss für die 11. Auflage fällt am 10. Juni 2020 (Mittwochabend vor Fronleichnam) am Bonner Rathenauufer.

Ein Lauf – zwei Rennen. Bonn läuft e.V. bietet erneut den SpeedRun für besonders ambitionierte Läufer/innen an. Das schnellere Rennen beginnt als „Sundowner“ um 20 Uhr, bevor um 21.30 Uhr der traditionelle FunRun als „Nachtlauf“ für Jedermann/frau an den Start geht.

Auch in diesem Jahr werden die teilnehmerstärksten Teams geehrt. Waldabenteuer stellt erneut Preise für die drei größten Lauf-Teams zur Verfügung und lädt zum gemeinsamen Kraxeln in den Kletterpark Bad Neuenahr ein.

Natürlich sollen auch in diesem Jahr die kleinen Bonner/innen wieder vom Nachtlauf profitieren. Deshalb unterstützt Bonn läuft! e.V. erneut eine Bewegungsinitiative des Stadtsportbunds Bonn. Im vergangenen Jahr sind auf diese Weise - auch durch die Verdopplung des Spendenaufkommens durch die Sparkasse Köln/Bonn - fast 12.000,- Euro für den Sport in Bonn zusammengekommen.

Alle Läufer/innen können sich noch bis zum 03.06.2020 unter www.bonner-nachtlauf.de anmelden.
(Mitteilung: Bonner Nachtlauf für Laufen im Rheinland)

20.01. Über 1.500 Laufbegeisterte starteten bei 23. GVG-Winterstaffel in Pulheim
Zuschauer sahen spannende Wettbewerbe beim ersten großen Laufhighlight des Jahres
RHEIN-ERFT.
Über 1.500 Laufbegeisterte verwandelten am Sonntag die Stadt Pulheim in ein riesiges Laufspektakel. Bei dem für den Saisonauftakt typischen „Staffellauf-Wetter“ mit kalten, aber trockenen Laufbedingungen gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der 23. Auflage in verschiedenen Wettbewerben an den Start. Sehr zur Freude von Organisator Holger Wesseln, der mit seiner Kölner Agentur pulsschlag und dem Pulheimer SC das erste große Laufhighlight des Jahres ausrichtete.

„Das war eine perfekte Winterstaffel mit über 1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, soviel, wie seit vier Jahren nicht mehr“, zeigte sich Holger Wesseln zufrieden. „Bedanken möchte ich mich wieder für die super Zusammenarbeit beim Pulheimer SC, der Stadt Pulheim mit ihrem Bauhof sowie der Polizei, die wieder für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben. Ohne die vielen Partner um Titelsponsor GVG Rhein-Erft und all die engagierten Helfer wäre diese Veranstaltung nicht so erfolgreich.“

Im 5-Kilometer-Lauf der Frauen siegte Felicitas Vielhaber (TuS EM Essen) in einer Zeit von 19:51 Minuten vor der Vorjahressiegerin Celine Schneider (GVG-Laufteam / 20:27 Min.) und Eline Collombon (20:51 Min.) Bei den Männern gewann auf der kurzen Strecke Damian Getto (VfB Erftstadt) in 17:49 Minuten vor Andreas Ronig (Team Erdinger Alkoholfrei / 18:10 Min.) und Vorjahressieger Norbert Schneider (GvG-Laufteam / 18:10 Min.).

Auf der 10-Kilometer-Distanz siegte Marian Bunte (Bunert - Der Kölner Laufladen / 34:25 Min.) vor Torsten Trems (35:55 Min.) und Siegfried Krischer (TSV Bayer Leverkusen / 36:13). Siegerin bei den Frauen wurde Franziska Espeter (LG Wittgenstein / 41:25 Min.) vor Sarah Kirner (DJK Jung Siegfried Herzogenrath / 41:54 Min.) und Steffi Steinberg (45:31 Min.).

Beim Halbmarathon setzte sich bei den Frauen Katharina Lieb (Kölner Triathlon-Team 01) in einer Zeit von 1:32:10 Stunde vor Tabea Stiller-Unruh (LAUFMAMALAUF / 1:38:02 Std.) und Christine Soest (#GeneralibewegtDeutschland / 1:39:50 Std.) durch. Bei den Männer war Vorjahressieger und Streckenrekordhalter Dominik Fabianowski (ASV Köln) mit der Siegerzeit von 1:12:04 Stunde der schnellste Starter über die halbe Marathon-Distanz. Zweiter wurde Hakim El Makrini (LT DSHS Köln / 1:13:19 Std.) vor Christian Jonen (#GeneralibewegtDeutschland / 1:17:33 Std.).

Auf der klassischen Marathon-Distanz von 42,195 Kilometern ließ der Brite Jaco Smith in 2:48:08 Stunden seine Kinkurrenten Leonard Gol (2:48:34 Std.) und Nils Hjelle (Team Sportsmanden / 2:57:38 Std.) hinter sich. Bei den Frauen siegte Claudia Maria Henneken (DauerLauf Verein) in einer Zeit von 3:18:25 Stunden vor Annabel Diawuoh (Kölner Triathlon-Team 01 / 3:32:44 Std.) und Renate Seidel (Troisdorfer LG / 3:35:58 Min.).

Beim Marathon-Staffelwettbewerb der Männer siegte das Reiner Zufall e.V. in der Besetzung Daniel Singbeil, Hagen Bierlich, Matthias Graute, Matthias Graute, Paul Schmiejka und Sven Aßing (2:19:44 Std.). Und bei den Frauen gewann das Team KTT Jemeinsam Frauen I mit Elisa Herold, Mala Schulz, Noelle Werner, Sophie Rohr, Susanne Schulze und Tanja Neubert in der Siegerzeit von 2:40:32 Stunden. Den Schulstaffel-Marathon gewann KTT Jemeinsam Schüler I mit Alexej Bender, Felipa Herrmann, Finja Herrmann, Franziska Neck, Jan Rudolf, Keno Landwehr, Maite Küstner, Pit Pollack und Tobias Pauli Caldas (2:45:27 Std.).

Bauen konnte Holger Wesseln bei der Veranstaltung auf die Hilfe der Stadt Pulheim und des Pulheimer SC. Die Leichtathletik-Abteilung des Traditionsvereins ist seit Jahren verantwortlich für den Staffelmarathon im Januar. Gleichzeitig sichern namhafte Sponsoren und Partner alljährlich mit ihrem Support die beliebte Laufsportveranstaltung. Der Titelsponsor GVG Rhein-Erft-GmbH, der die „Winterstaffel“ zum zehnten Mal in Folge unterstützt, ging mit zahlreichen Teilnehmern an den Start.

Bei der 23. Ausgabe der GVG-Winterstaffel erwartete die Teilnehmer und Zuschauer der größte Staffel-Wettbewerb im Rheinland. Die Traditionsveranstaltung hat sich im Laufe der Jahre zu einem absoluten Highlight für Team-Runner und Einzelstarter entwickelt. Alljährlich lockt die GVG-Winterstaffel Fun- und Freizeit-Teams sowie ambitionierte Vereinsstaffeln mit einem breiten Angebot. Dabei wird nicht nur Hobby-Laufsport geboten. Zahlreiche eingefleischte Marathonläufer und Topläufer zieht es seit über 20 Jahren vor die westlichen Tore Kölns.

Neben den sechs Mann starken Staffeln der Erwachsenen, den 9er-Staffeln der Schüler sowie dem Einzel- und Halbmarathon fand als Ergänzung des Streckenangebots zum sechsten Mal ein 10-Kilometer-Lauf für Einzelstarter statt. Die 5-Kilometer-Distanz war wie in den Vorjahren ebenfalls im Angebot. Gestartet wurde die Winterstaffel am Sonntagmorgen am Geschwister-Scholl-Gymnasium Pulheim. Nach einer Auftaktrunde kamen die Teilnehmer alle fünf Kilometer am Start- und Zielbereich vorbei – Verpflegung und Anfeuerungsrufe der Zuschauer, Familie und Freunde inklusive. Teams durften ihr eigenes Zelt mitbringen und ihr eigenes „Basislager“ für die einzelnen Wettläufe auf dem Schulhof des Geschwister-Scholl-Gymnasiums aufstellen.
(Mitteilung: pulsschlag für Laufen im Rheinland)

19.01. Luke Kelly mit Start-Ziel-Sieg
LAZ-Athleten dominieren beim 24. Straberger Crosslauf

Beim 24. Crosslauf in Dormagen-Straberg konnten die Athleten des LAZ Puma Rhein-Sieg überzeugen. Auf der anspruchsvollen, aber schönen Cross-Strecke gingen am Samstag insgesamt 254 Läufer/-innen über die verschiedenen Distanzen. Den Anfang machte die 11-Jährige Clara Zur Nieden über 1300 Meter. In 5:21 min. belegte sie in der U14 den 5. Platz. Im Folgerennen zeigte Luca Müller als 5. der U20 über 2600 Meter in 9:03 min. aufsteigende Form. Über 5200 Meter waren gleich zwei Athleten des LAZ am Start. Jonas Müller (U18, 21:01) und Frank Reinisch (M60, 24:53) konnten ihre Altersklasse jeweils gewinnen. Höhepunkt der Veranstaltung war der Lauf über die Langstrecke von 7800 Meter. Mit einem Start-Ziel-Sieg überzeugte Luke Kelly im ersten Männerjahr. Von Anfang an lies der 19-Jährige Läufer des LAZ keinen Zweifel daran aufkommen, dass er hier und heute siegen wollte. In 27:31 min überzeugte er vor seinem Vereins- und Trainingskameraden Lukas Hennes der Gesamt-Zweiter wurde (28:36).
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

18.01. Drachenlauf bereichert wieder den Siebengebirgscup
RHEIN-SIEG.
Im Siebengebirgscup 2020 ist auch wieder der Drachenlauf vertreten. Somit stehen folgende Läufe auf dem Cup-Programm:

20.06.2020 www.europalauf.eu (21,1 km/340 Hm)
07.08.2020 www.malberglauf.de (6 km/370 Hm)
06.09.2020 www.loewenburglauf.de (15,2 km/425 Hm)
25.10.2020 www.drachenlauf.net (26 km/1050 Hm)
13.12.2020 www.siebengebirgsmarathon.de (42,195 km/820 Hm)

Ob es eine Änderung im Reglement des 7G-Cups 2020 geben wird, ist noch offen. www.7g-cup.de
(Mitteilung: 7G-Cup für Laufen im Rheinland)

17.01. 23. GVG-Winterstaffel: Titelverteidiger und Streckenrekordhalter starten in Pulheim
Nachmeldemöglichkeit für das erste Lauf-Highlight des Jahres am Sonntag (19. Januar) bis kurz vor den Starts möglich +++ Veranstalter Holger Wesseln rechnet mit 1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern +++ Teams können gratis ihre Zelte auf dem Schulhof des Geschwister-Scholl-Gymnasiums aufbauen
RHEIN-ERFT.
Am kommenden Sonntag (19. Januar) fällt in Pulheim vor den Toren Kölns der Startschuss für das erste große Laufhighlight des Sportjahres. Dann versammelt sich die Laufgemeinde der Region, um an der 23. GVG-Winterstaffel Pulheim an den Start zu gehen. Bisher haben sich schon über 1.400 Läuferinnen und Läufer angemeldet. Damit liegt die Teilnehmerzahl beim größten Staffelwettbewerb im Rheinland vier Tage vor dem Startschuss bereits über der Marke des Vorjahres.

„Die Winterstaffel setzt traditionell den Startpunkt für das neue Laufjahr. Viele Topläufer und Breitensportler sind bei uns dabei und sorgen gemeinsam mit ihren Fans und Zuschauern für die einzigartige Atmosphäre bei diesem tollen Volkslauf“, freut sich Organisator Holger Wesseln. „Wir rechnen je nach Wettervorhersagen noch mit vielen Nachmeldungen. Am Sonntag bis kurz vor dem Start der einzelnen Wettbewerbe können sich Kurzentschlossene vor Ort melden.“

Bauen kann Holger Wesseln bei der Veranstaltung auf die Hilfe der Stadt Pulheim und des Pulheimer SC. Die Leichtathletik-Abteilung des Traditionsvereins ist seit Jahren verantwortlich für den Staffelmarathon im Januar. Gleichzeitig sichern namhafte Sponsoren und Partner alljährlich mit ihrem Support die beliebte Laufsportveranstaltung. Der Titelsponsor GVG Rhein-Erft-GmbH, der die „Winterstaffel“ zum zehnten Mal in Folge unterstützt, geht mit zahlreichen Teilnehmern an den Start. Angeführt wird das „GVG-Laufteam“ über die 10-Kilometer-Distanz von Geschäftsführer Werner Abromeit.

Triathleten und ambitionierte Läufer nutzen den Event alljährlich für einen ersten Formtest nach dem Wintertraining. Neben dem Streckenrekordhalter im Halbmarathon, Dominik Fabianowski (1:07:46 Std.), starten die Vorjahressieger Celine Schneider über die 5 Kilometer sowie Norbert Schneider über 10 Kilometer. Darüber hinaus können sich die Zuschauer im Hotspot Startzielbereich wie immer auf einen spannenden Staffelwettkampf freuen. Wie in den Jahren zuvor wird sich das Team Bunert - Der Kölner Laufladen einen packenden Kampf mit den Triathleten von KTT01 liefern. Prominentester Starter außerhalb der Laufszene ist der ehemalige Radprofi und Lokalmatador Marcel Wüst dessen Radsport-Team Casa Ciclista gleich mehrere Staffeln an den Start schickt.

Bei der 23. Ausgabe der GVG-Winterstaffel erwartet die Teilnehmer und Zuschauer der größte Staffel-Wettbewerb im Rheinland. Die Traditionsveranstaltung hat sich im Laufe der Jahre zu einem absoluten Highlight für Team-Runner und Einzelstarter entwickelt. Alljährlich lockt die GVG-Winterstaffel Fun- und Freizeit-Teams sowie ambitionierte Vereinsstaffeln mit einem breiten Angebot. Dabei wird nicht nur Hobby-Laufsport geboten. Zahlreiche eingefleischte Marathonläufer und Topläufer zieht es seit über 20 Jahren vor die westlichen Tore Kölns. Die Starter über die 42,195 Kilometer-Distanz sind für Organisator Holger Wesseln die „wahren Helden“ des Events. „Wer sich schon so früh im Jahr an einen Marathon heranwagt, der verdient aller höchsten Respekt“, sagt Wesseln, der den Laufbegeisterten wieder einen vermessenen Fünf-Kilometer-Rundkurs mit einem zuschauerfreundlichen Start-Zielbereich präsentiert. „Das absolute Highlight ist die Stimmung im Start-Zielbereich mit Gänsehaut-Feeling. Denn hier holen sich alle sich alle Teilnehmer die Motivation durch die Anfeuerungsrufe der Zuschauer bei jedem Zieldurchlauf!“

Neben den sechs Mann starken Staffeln der Erwachsenen, den 9er-Staffeln der Schüler sowie dem Einzel- und Halbmarathon findet als Ergänzung des Streckenangebots zum fünften Mal ein 10-Kilometer-Lauf für Einzelstarter statt. Die 5-Kilometer-Distanz ist wie in den Vorjahren ebenfalls im Angebot. Gestartet wird die Winterstaffel am Sonntagmorgen am Geschwister-Scholl-Gymnasium Pulheim. Nach einer Auftaktrunde kommen die Teilnehmer alle fünf Kilometer am Start- und Zielbereich vorbei – Verpflegung und Anfeuerungsrufe der Zuschauer, Familie und Freunde inklusive. Teams dürfen ihr eigenes Zelt mitbringen und ihr eigenes „Basislager“ für die einzelnen Wettläufe auf dem Schulhof des Geschwister-Scholl-Gymnasiums aufstellen.

Namhafte Sponsoren und Partner sichern die beliebte Laufsportveranstaltung alljährlich mit ihrem Engagement. Allen voran unterstützt die GVG Rhein-Erft GmbH den Staffelmarathon zum zehnten Mal in Folge als Titelsponsor.

Zeitplan
09:00 Uhr: Öffnung des Orga-Büros
10:10 Uhr: Start 5 km und 10 km Volkslauf
10:15 Uhr: Start alle Marathon-Distanzen (Einzel und Staffeln)
10:15 Uhr: Start Halbmarathon
11:30 Uhr: Siegerehrung 5 km und 10 km
12:15 Uhr: Siegerehrung Halbmarathon
13:45 Uhr: Siegerehrung Staffelläufe
14:45 Uhr: Siegerehrung Einzelmarathon
15:15 Uhr: Zielschluss
www.winterstaffel.de
(Mitteilung: pulsschlag für Laufen im Rheinland)

16.01. Scheckübergabe des LT TuS Mondorf in Sankt Augustin
25.000 Euro vom Weihnachtslauf gehen an die EKKK
RHEIN-SIEG.
Am 11. Januar trafen sich mehr als 30 Aktive des Lauf- & Walking Treff TuS Mondorf am Parkplatz an der Rheinallee um walkend und laufend den Erlös des 25. Mondorfer REWE Weihnachtlaufes nach Sankt Augustin zu bringen. Ziel war die Kinderklinik und die EKKK. E. V.

Zuerst starteten die Walker und Nordic Walker und danach die Läufer, um die Strecken zwischen 10 und 13 Kilometer zu absolvieren.
Bei idealem Wetter erreichten alle das Foyer der Kinderklinik und dort wurden wir nicht nur von der EKKK mit Manuela Melz als Vorsitzende und Herrn Prof. Dr. Horneff sondern auch von der stellvertretenden Bürgermeisterin der Stadt Niederkassel, Frau Seemayer empfangen.
Auch der weisse Massai alias Christoph Brüske und Jan Dressler ließen es sich nicht nehmen der Scheckübergabe beizuwohnen.

Nach kurzer Erfrischung und Stärkung an den reichlich gedeckten Tischen übergaben Pia und Lena einen Scheck in Höhe von 25.000,00 € an die EKKK. Professor Dr. Horneff freute sich sehr über diese Spende und betonte, dass ohne die Unterstützung der EKKK vieles nicht möglich ist. Auch im nächsten Jahr möchte er uns gerne wieder in der Kinderklinik in Sankt Augustin begrüßen, da ist er sich sehr sicher.
Am Abend trafen sich alle Lauftreffler zum Jahresrückblich in der Linde in Rheidt und ließen das Laufjahr 2019 in geselliger Runde Revue passieren.
(Mitteilung: LT TuS Mondorf für Laufen im Rheinland)

15.01. 13. Firmenlauf Köln am 7. Mai und 14. Firmenlauf Bonn am 20. August 2020 - Der Lauf der Flaschen
KÖLN.
Einen Green Deal gibt es nicht nur in der EU, sondern auch beim 13. Firmenlauf Köln am 7. Mai und beim 14. Firmenlauf Bonn am 20. August 2020: Die ersten 2.000 AnmelderInnen erhalten ein FiLa-Funktionsshirt gratis, das erstmals aus recyceltem Kunststoff besteht. Zudem wird ausschließlich Mehrweg- oder kompostierbares Geschirr verwendet, was das Müllaufkommen der erwartbar über 6.000 TeilnehmerInnen extrem reduzieren wird. Und damit auch die Luft am Fühlinger See sauber bleibt, kommen auf der Strecke und dem Veranstaltungsgelände ausschließlich Fahrräder zum Einsatz. Ansonsten bleibt alles beim Alten: unter dem Motto „Loof wie de bess" Spaß und Bewegung in entspannter Atmosphäre, Live-Bands an der Laufstrecke, ein buntes Rahmenprogramm, eine launische Siegerehrung sowie ein Euro Spende pro LäuferIn durch den Veranstalter WEIS EVENTS GmbH für die Hilfsorganisationen Care Deutschland e.V. und Aktion Lichtblicke e.V.

Das Rahmenprogramm der Firmenläufe in Köln und Bonn beginnt um 16 Uhr, der Lauf über den 5,7 Kilometer langen, verkehrsfreien Weg startet um 18 Uhr und um 19.45 Uhr werden die Sieger ausgezeichnet: Preise gibt es für die größten Teams im Verhältnis zur Unternehmensgröße und die originellsten Verkleidungen. Die anschließende Party geht bis 23 Uhr. Teilnehmen können alle Laufteams von Unternehmen, Verbänden, Vereinen und Behörden. Eine Zeitmessung erfolgt nicht. Der beliebte Firmenlaufklassiker kostet pro Teilnehmer bis 20. März nur 17 Euro, bis 3. April 19 Euro und bis 17. April 21 Euro. Die Nachmeldegebühr am Lauftag beträgt 25 Euro.
www.fila-koeln.de / www.fila-bonn.de
(Autor & Copyright: Heino Schütten für Laufen im Rheinland)

14.01. Norbert Schneider wird Nordrhein-Meister über 3000m
Fünf NRW-Titel für Refrather Läufer in der Halle

Bei den offenen NRW-Senioren-Hallen-Meisterschaften in Düsseldorf holten sich Athleten aus dem Rheinland zahlreiche Medaillen. Allen voran Norbert Schneider (Rhein-Berg-Runners), der sich nach längerer Verletzungspause den Titel über 3.000 Meter in der Altersklasse M50 holte. Seine stärksten Gegner waren Andreas Senner (TuS Deutz) und Heiko Wilmes vom TV Refrath die in den letzten 2 Wochen deutlich schneller auf der Strecke waren. Trotzdem ging Schneider voll motiviert ins Rennen und hing sich direkt an die Fersen von Andreas Senner. Dicht dahinter folgte Heiko Wilmes. Nach 7 von 15 gelaufenen Runden versuchte Senner einen Ausreiseversuch. Schneider blieb ihm jedoch hartnäckig ihm auf den Fersen. Als Senner das Tempo wieder drosselte, drehte Schneider den Spieß um, lief vorbei. Am Ende gewann Schneider in starken 10:17 Minuten mit lediglich 1,5 Sekunden Vorsprung vor Senner der 10:18,5 Minuten benötige.

Ulrich Buchmüller und Antje Wietscher holen gleich zwei Mal Gold
Nach längerer Abstinenz ist Ulrich Buchmüller zurück, in diesem Jahr „aufgestiegen“ in die Altersklasse M60. Der Bergisch Gladbacher war gleich doppelt erfolgreich und sehr souverän dazu. Mit 2:27,60 min über 800 m distanzierte er die Konkurrenz um 10 Sekunden. Ein taktisch perfektes Rennen lief Buchmüller dann über 3000 m. 14 Runden an Position drei laufend legte er ein 35er Schlussrunde auf der 200 m Bahn hin. Diesem fulminanten Endspurt konnte keiner folgen. Auch Antje Wietscher lief taktisch sehr klug und gewann die 800 m in starken 2:56,30 min und nur 35 Minuten später auch den 3000 m Lauf in 12:25,21 min. Wie im Vorjahr gewann die 63jährige Ausnahmeläuferin zwei Landestitel. Den fünften NRW-Titel holte sich Kalle König, der über 800 m in 2:41,26 min seine Klasse bewies und der aufrückenden Konkurrenz wie Rainer Müller (2:47,44) vom TuS Deuz aus dem Siegerland keine Chance ließ.

Frank Weber schlägt den Deutschen Meister und wird doch noch abgefangen
Ein verrücktes und unglaublich spannenden Rennverlauf erlebten die Zuschauer in der Düsseldorfer Indoor-Arena im 800 m Wettkampf der AK M50. An der Startlinie standen gleich vier Titelaspiranten, darunter der Deutsche Meister Arne Wendler aus Recklinghausen. In einem äußerst taktischen Meisterschaftsrennen zog TVR-Mittelstrecken-Ass Frank Weber bereits nach 450 m einen langen Endspurt an. Zu früh, wie sich nach 780 m zeigte. Obwohl er die Deutschen Spitzenläufer Ulrich Pohl (3./2:17,80) vom OSC Damme und den Titelträger Arne Wendler (4./2:20,44) klar distanzierte, wurde der Refrather 20 m vor dem Ziel von dem bis dahin unbekannten Westfalen Boris Pieper vom SV Brackwede noch abgefangen. Frank Weber, Zweiter in 2:15,68 min, war die Enttäuschung deutlich anzusehen, hatte er doch um 4/10el Sekunden den fünften Titel in Serie verpasst. Aber bei der Siegerehrung war wieder alles im Lot. Denn bei den Deutschen Meisterschaften Ende Februar werden die Karten neu gemischt.

Achtungserfolge für Carola Rentergent, Karin Janz und Heiko Wilmes
Karin Janz (W50) kämpfte bis zum letzten Meter und holte sich in der letzten Runde im 800 m Rennen in 2:45,78 min noch die Bronzemedaille. Auch Carola Rentergent war glücklich mit ihrem dritten Platz in der W55, den sie im 3000 m Lauf erst in der vorletzten Runde in 12:51,80 min sicherte. Tempohärte und unbändigen Willen sind die Attribute von Heiko Wilmes, der in der M50 über 3000 m in starken 10:28,72 min den 3. Platz belegte.

Weiter Ergebnisse:  Sigrid Zündorf (800 m – 5.W55 / 3:01,59), Karin Janz (3000 m - 4.W50 / 12:14,30), Christoph Fieberg (3000 m- 6.M55 – 12:12,25)
(Mitteilung: Rhein-Berg-Runners & TV Refrath für Laufen im Rheinland)

13.01. Rhonex Kipruto bricht 10-Kilometer-Weltrekord, Samuel Fitwi steigert sich enorm
Beim "10k Valencia Ibercaja" ist am Sonntag der Weltrekord im 10-Kilometer-Straßenlauf gefallen: Die Kenianer Rhonex Kipruto löste Joshua Cheptegei an der Spitze der Rekordlisten ab. DLV-Athlet Samuel Fitwi stürmte auf Platz fünf der ewigen deutschen Bestenliste nach vorne.

26:24 Minuten. Schneller war noch kein Mann in einem Straßenrennen über eine Strecke von 10 Kilometern. Vorbehaltlich der Ratifizierung des Leichtathletik-Weltverbands World Athletics darf sich Rhonex Kipruto nach dieser Zeit im Wettbewerb von Valencia (Spanien) nunmehr Weltrekordler nennen.

Der erst 20 Jahre junge Rhonex Kipruto lag bereits zur Halbzeit-Marke in 13:18 Minuten unterhalb des 5-Kilometer-Weltrekords – der jedoch erst seit Kurzem geführt wird und daher nicht die schnellsten jemals erzielten Zeiten berücksichtigt. Im Ziel war der WM-Dritte über 10.000 Meter dann 14 Sekunden schneller als der bisherige Weltrekordler und 10.000 Meter-Weltmeister Joshua Cheptegei (Uganda). Dieser hatte erst sechs Wochen zuvor in derselben Stadt, aber auf einer anderen Strecke, den Weltrekord auf 26:38 Minuten geschraubt.

Auch die Zeiten der Verfolger waren am Sonntag absolute Weltklasse: Bernard Kimeli (Kenia) wurde in 27:12 Minuten Zweiter, knapp dahinter steigerte der Schweizer Julien Wanders seinen eigenen Europarekord auf 27:13 Minuten.

Sheila Chepkirui kratzt am Weltrekord
Im Rennen der Frauen gab es einen hochklassigen Dreikampf um den Sieg und zugleich den Weltrekord. Die schnellste Läuferin Sheila Chepkirui (Kenia) durfte sich nach einer vorläufigen Zielzeit von 29:42 Minuten sogar kurzzeitig als schnellste Läuferin der Geschichte wähnen. Doch dann wurde das Ergebnis auf 29:46 Minuten korrigiert und der Weltrekord ihrer Landsfrau Joyciline Jepkosgei von 29:43 Minuten hat weiter Bestand.

Hinter Chepkirui blieben zwei weitere Läuferinnen unter der 30-Minuten-Marke, die zuvor neben der Weltrekordlerin und Chepkirui selbst zuvor nur zwei weitere Athletinnen unterboten hatten. Rosemary Wanjiru und Norah Jeruto waren nach 29:51 Minuten im Ziel.

Samuel Fitwi steigert sich auf 28:11 Minuten
Auch aus deutscher Sicht war es ein bemerkenswertes Rennen. Denn mit Samuel Fitwi Sibhatu mischte ein 23 Jahre junger Athlet der LG Vulkaneifel in Europas Spitze mit. Der Langstreckler, der vor rund fünfeinhalb Jahren aus Eritrea nach Deutschland geflüchtet war und seit 2018 den deutschen Pass besitzt, steigerte seine Bestzeit um mehr als eine halbe Minute. Bereits nach 28:11 Minuten war er im Ziel.

Nur vier Deutsche waren bisher schneller als Samuel Fitwi Sibhatu in Valencia, zuletzt im Jahr 2014 der Deutsche Marathon-Rekordler Arne Gabius (28:07 min) im Jahr 2015 in Berlin. Platz 18 im Weltklasse-Feld von Valencia und eine Platzierung unter den neun besten Europäern in dem Rennen sprechen für sich. Schon bei der Cross-EM hatte der 23-Jährige mit Platz sechs auf einer ähnlich langen Strecke seine starke Form angedeutet und für das beste deutsche Resultat gesorgt.
(Quelle: Leichtathletik.de)

12.01. Ruppichterother Osterlauf wird neu aufgelegt
RHEIN-SIEG.
Immer weniger Teilnehmer kommen zum Osterlauf in Ruppichteroth. Mit einigen Neuerungen will der Turnverein ihn nun attraktiver machen. Das Ziel, dass die Läufer Oliver Feuerbach und seine Mitstreiter vom Ruppichterother Turnverein haben, klingt kühn: Schon in diesem Jahr wollen sie einen Teilnehmerrekord beim traditionellen Osterlauf am Ostersamstag aufstellen. „Ob das funktioniert, wissen wir natürlich noch nicht. Aber es geht daraum, die Veranstaltung langfristig größer aufzuziehen“, erklärt er.

Denn die Not war in den vergangenen Jahren immer größer geworden. Zum einen wurde die Organisatorenriege immer älter, gleichzeitig fehlte die Unterstützung vom Leichtathletik-Nachwuchs. Zum anderen gingen die Teilnehmerzahlen zurück. „Und zwar so weit, dass der Lauf kurz davor stand, defizitär zu werden“, sagt Feuerbach. Das konnten auch Startgelder bei gleichzeitig ehrenamtlichen Helfern nicht ausgleichen. Es häuften sich Beschwerden von Teilnehmern, dass es beispielsweise keine Getränke im Zieleinlauf gegeben hätte. Kurzum: Es lief nicht so ab, wie viele es von professionellen Wettbewerben in Bonn oder Köln kennen.

„Dabei ist es schwierig, gute Läufe in der Region zu finden. Und wir haben hier in Ruppichteroth eine wunderschöne Streckenführung“, sagt Feuerbach, der selbst Läufer ist. Für dieses Jahr gibt es bereits einige Änderungen. So wird der Fünf-Kilometer-Lauf durch eine Zusatzrunde auch wirklich fünf Kilometer lang sein, bislang waren es etwa 4,7 Kilometer. Für die Kleinen gibt es für zwei Euro einen Bambinilauf, bei dem 400 Meter um den Platz gedreht werden. Der Halbmarathon und der Volkslauf über zehn Kilometer, deren Teilnahme 14 und zwölf Euro kostet, bleiben gleich. „Es soll eine schöner Familienlauf sein, auf den man sich freut.“

Neu werden auch Preisgelder sein, die im April vorerst aus kleineren Gutscheinen bestehen, später auch aus Geldbeträgen. Durch neue Sponsoren sei die Veranstaltung bereits finanziell abgesichert.

Ein Problem bleibt jedoch: Die Sanierung der Bröltalhalle. Dass sie zur Baustelle wird, ist klar – nur nicht wann. „Hier sind bislang die Duschen und die Umkleiden, da müssen wir uns etwas überlegen“, sagt Feuerbach.
https://osterlauf-ruppichteroth-2020.racepedia.de/
(Quelle: Bröltal.de)

11.01. Alfterer Winterlaufserie begrüßt das Lauf-Jahr
Sonntag fünfter Lauf – Endspurt in der Teamwertung
RHEIN-SIEG.
Am Sonntag geht es bei der 48. Winterlaufserie des Alfterer SC mit Schwung in das neue Jahr. Beim fünften und vorletzten Tag der Serie können Läufer, Walker und Nordic Walker im Kottenforst Rundstrecken von Zehn, 15 oder 20 Kilometern absolvieren. Die Strecken können beliebig in Kombination, auch mehrfach ab 8 Uhr zurückgelegt werden. Start und Ziel ist am Sportplatz Alfter, Strangheidgesweg. In der Teamwertung führt das Sportlich Team Bornheim derzeit deutlich vor MST Laufpoint und den Grauen Burggeistern. Die Anmeldung ist am Sonntag vor Ort möglich. Der sechste und letzte Serientermin startet am 26. Januar.
www.alfterer-sc.de
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

Im Vorjahr musste sich der favorisierte Habtom Tedros (M.) im Lauf über 5,7 Kilometer mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Foto: Georg Salzburg(salz)

10.01. Dreikönigen-Crosslauf des TV Jahn Kapellen geht am Sonntag in seine 27. Auflage
NEUSS.
Der Generationswechsel beim Dreikönigen-Crosslauf des TV Jahn Kapellen ist so gut wie abgeschlossen: In Raimund Röhricht ist nun auch der letzte Vertreter der alten Garde in den verdienten Ruhestand getreten. Der bald 76-Jährige, der schon an Bord war, als der Klassiker unter Federführung von Christa und Götz Bangert am 7. Januar 1979 seine Premiere feierte, leistete bei der 27. Auflage seit der fünfjährigen Pause zwischen 1988 und 1993 – womit es an der Erft am Sonntag eigentlich schon zum 37. Mal über Stock und Stein geht – aber noch Grundlagenarbeit: Er gehörte zum Team, dass schon vor Weihnachten mit dem vom Hombroicher Landwirtschaftshof zur Verfügung gestellten Mulcher den für gewöhnlich sehr anspruchsvollen Kurs rund ums Jupp-Breuer-Stadion von störenden Disteln und Brombeersträuchern befreit hatte. Und er verspricht: „Die Strecke ist bereit.“

Das kann Heidi Hößel, die 1979 bei minus zwölf Grad über 1911 schneebedeckte Meter noch unter ihrem Mädchennamen Czarnietzki ihr Debüt gegeben hatte, nur bestätigen. „Ich habe mit unserem Nachwuchs da schon trainiert“, sagt die 53-Jährige, die sich gemeinsam mit Hannelore Mathé hauptverantwortlich um die Organisation kümmert: „Und ich bin froh, dass ich nicht mehr mitlaufen muss – es ist anstrengend.“ Trotzdem lagen bis gestern knapp 150 Voranmeldungen vor. Bis zum Anmeldeschluss am Freitag möchte Hößel gerne noch die 180er-Marke knacken. „Dann kämen wir mit den Nachmeldungen am Sonntag wohl wieder auf die üblichen 200 Teilnehmer.“ Der Rekord steht seit dem Jubiläumsjahr 2018 bei 230 Startern.

Startzeiten:
10.30 Uhr Männliche U8 (2013 und jünger), rund 500 Meter
10.45 Uhr Weibliche U8 (2013 und jünger), rund 500 Meter
11 Uhr U10 (2012/2011), rund 800 Meter
11.10 Uhr Männliche U12 (2010/2009) und U14 (2008/2007), rund 1600 Meter
11.20 Uhr Weibliche U12 (2010/2009) und U14 (2008/2007), rund 1600 Meter
11.40 Uhr U16 (2006/2005), U18 und U20 (2004 bis 2001), rund 3100 Meter
12.30 Uhr Altersklassen Männer/Frauen, rund 5750 Meter (fünf große Runden)

Start/Ziel Jupp-Breuer-Stadion an der Weimarstraße

Meldeschluss Freitag, 10. Januar

Nachmeldungen Bis 60 Minuten vor Wettkampfbeginn

Während bei den Männern für den abschließenden Lauf über 5,7 Kilometer bis gestern weder der Vorjahressieger Abdelmalek Bahri (SFD Düsseldorf) noch Habtom Tedros (TG Neuss), der sich vor einem Jahr überraschend mit Rang zwei hatte zufrieden geben müssen, in der Starterliste auftauchten, ist bei den Frauen Sarah Dicks (Neusser SV) wieder dabei. Die Moderne Fünfkämpferin (U15) hatte 2019 Eva Leifeld von den Rhein-Berg Runners in 13:25 Minuten auf den zweiten Platz verwiesen. Ein Duell, das es auch am Sonntag über 3100 Meter geben könnte. Angesagt hat sich zudem Matthias Rück (TG Neuss), der stets fürs Podest in Frage kommt. Auf die größte Resonanz stoßen im Vorfeld die Läufe über die Bambini-Runde (500 Meter) und 800 Meter der Altersklassen U8 bis U10.
https://www.tvj.de/wp/event/27-dreikoenigen-crosslauf-in-kapellen/
(Quelle: NGZ)

303 Finisher bedeudeten einen neuen Teilnehmerrekord beim Crosslauf in Gillrath

09.01. Teilnehmerrekord beim Gillrather Crosslauf
Bei der 44. Auflage ließen Jorrit van der Raadt und Jereon Matthes ihrer Konkurrenz keine Chance
HEINSBERG.
Mit 303 Finishern verzeichneten die Organisatoren beim Gillrather Crosslauf einen neuen Teilnehmerrekord. Mit Jorrit van der Raadt von Stap Brunssum, der die 4600 Meter lange Mittelstrecke in 15:21 Minuten lief und Jeroen Matthes von STB Landgraf, der als M30er die lange Strecke über 9200 Meter in 31:14 Minuten für sich entschied, hatten die Organisatoren auch zwei schnelle Läufer am Start, die ihre Konkurrenten in Schach hielten. Sascha Berger (TV Erkelenz) erreichte auf der 4,6 Kilometer langen Strecke als Gesamtzweiter und Sieger der M40 16:02 Minuten, während Stefan Breuer als M30 Sieger 16:09 Minuten notierte.

Schnellste Läuferin war Sonja Vernikov, die mit 17:03 Minuten auch die WU20 gewann. Zweite wurde mit 18:47 Minuten Sarah Kirner von der DJK Jung Siegfried Herzogenrath, die auch Siegerin der W35 wurde. WU18 Siegerin Mira Pazic vom Haaner TV erreichte mit 19:46 Minuten als Dritte das Ziel. Auf der langen Distanz holten sich M50 Sieger Helge Heers vom IAC Düren mit 33:52 Minuten und Vladislav Heints (Sieger M35) vom TV Düren mit 34:29 Minuten die Plätze zwei und drei.

Schnellste Amazone und W35 Siegerin wurde Sarah Kirner mit 39:00 Minuten. Hinter ihr erreichte W30 Siegerin Susan Stead nach 39:58 Minuten als zweite Frau das Ziel. Auf Rang drei lief Barbara Hillebrand, die mit 42:40 Minuten auch die W60 gewann. Im Rennen über 1500 Meter wurde um die ersten Cross-Cup Punkte hart gekämpft. Nils Arne Schröder (TuS Jahn Hilfarth) gewann mit 4:33 Minuten vor Jonas Bodenburg (TV Erkelenz) mit 4:36 Minuten und Mats Blankertz vom SC Myhl LA (4:58 Minuten). Alle drei Läufe gewannen damit auch die Klassen M15, M14 und M13. Den Sieg in der M12 holte sich Hendrik Vieten vom ETV, der nach 5:03 Minuten das Ziel erreichte. Finn Lasse Schröder wurde mit 5:35 Minuten Sieger der M11 und Julius Bodenburg (ETV) gewann die M10 mit 5:41 Minuten. M8 Sieger Kyllian Driemeyer (SCM) trug sich mit 6:52 Minuten in die Siegerlisten ein, während sich Lian Winzen (TJH) den Titel mit 5:39 Minuten bei der M9 sicherte. Bei den gleichaltrigen Mädchen gewann Lara Christiansen von der LG Remscheid mit 4:53 Minuten die W14, während Romy Winzen (TJH) mit 4:59 Minuten Siegerin der W14 wurde. Clubkolleginnen Alina Heizmann und Janne Winzen dominierten mit 5:38 Minuten und 5:49 Minuten in der W13 und W12. Die W11 gewann Johanna Bodenburg (6:04 Minuten), während in der W10 Jule Huppertz (beide ETV) mit 5:44 Minuten siegreich blieb. Bei den jüngsten Mädchen siegten Celina Weynond (SC Bütgenbach – W9) mit 6:11 Minuten und Charlotte Tüffers (ETV – W8) mit 7:01 Minuten.
(Quelle: NGZ)

08.01. 23. GVG-Winterstaffel Pulheim vor Meldeschluss
Anmeldemöglichkeit für das erste Lauf-Highlight des Jahres endet am Sonntag (12. Januar) +++ Teams können gratis ihre Zelte auf dem Schulhof des Geschwister-Scholl-Gymnasiums aufbauen
RHEIN-ERFT.
Der Countdown läuft! In wenigen Tagen steigt mit der 23. GVG-Winterstaffel das erste große Laufhighlight im Rheinland. Gemeinsam mit Titelpartner GVG Rhein-Erft lädt der Pulheimer SC und die Kölner Agentur pulsschlag am Sonntag, 19. Januar, die regionale Lauf-Community vor den Toren Kölns in Pulheim zum größten Staffellauf im Rheinland.

Das Anmeldeportal ist seit dem letzten Herbst geöffnet und über 1.000 Teilnehmer haben sich bereits angemeldet. Wer sich sein Startticket sichern möchte, der sollte sich eine Woche vor dem Event anmelden. Denn am kommenden Sonntag (12. Januar) endet um Mitternacht die Möglichkeit der Online-Anmeldung. Spätentschlossene können sich noch am Veranstaltungstag (19. Januar) bis kurz vor dem Startschuss vor Ort im Geschwister-Scholl-Gymnasium in Pulheim registrieren.

Bei der 23. Ausgabe der GVG-Winterstaffel erwartet die Teilnehmer und Zuschauer der größte Staffel-Wettbewerb im Rheinland. Die Traditionsveranstaltung hat sich im Laufe der Jahre zu einem absoluten Highlight für Team-Runner und Einzelstarter entwickelt. Alljährlich lockt die GVG-Winterstaffel Fun- und Freizeit-Teams sowie ambitionierte Vereinsstaffeln mit einem breiten Angebot. Dabei wird nicht nur Hobby-Laufsport geboten. Zahlreiche eingefleischte Marathonläufer und Topläufer zieht es seit über 20 Jahren vor die westlichen Tore Kölns. Die Starter über die 42,195 Kilometer-Distanz sind für Organisator Holger Wesseln die „wahren Helden“ des Events. „Wer sich schon so früh im Jahr an einen Marathon heranwagt, der verdient aller höchsten Respekt“, sagt Wesseln, der den Laufbegeisterten wieder einen vermessenen Fünf-Kilometer-Rundkurs mit einem zuschauerfreundlichen Start-Zielbereich präsentiert. „Das absolute Highlight ist die Stimmung im Start-Zielbereich mit Gänsehaut-Feeling. Denn hier holen sich alle sich alle Teilnehmer die Motivation durch die Anfeuerungsrufe der Zuschauer bei jedem Zieldurchlauf!“

Neben den sechs Mann starken Staffeln der Erwachsenen, den 9er-Staffeln der Schüler sowie dem Einzel- und Halbmarathon findet als Ergänzung des Streckenangebots zum fünften Mal ein 10-Kilometer-Lauf für Einzelstarter statt. Die 5-Kilometer-Distanz ist wie in den Vorjahren ebenfalls im Angebot. Gestartet wird die Winterstaffel am Sonntagmorgen am Geschwister-Scholl-Gymnasium Pulheim. Nach einer Auftaktrunde kommen die Teilnehmer alle fünf Kilometer am Start- und Zielbereich vorbei – Verpflegung und Anfeuerungsrufe der Zuschauer, Familie und Freunde inklusive. Teams dürfen ihr eigenes Zelt mitbringen und ihr eigenes „Basislager“ für die einzelnen Wettläufe auf dem Schulhof des Geschwister-Scholl-Gymnasiums aufstellen.

Namhafte Sponsoren und Partner sichern die beliebte Laufsportveranstaltung alljährlich mit ihrem Engagement. Allen voran unterstützt die GVG Rhein-Erft GmbH den Staffelmarathon zum zehnten Mal in Folge als Titelsponsor.

Die Veranstaltung im Überblick:
Termin: Sonntag, 19. Januar 2020
Veranstaltungsort: 50259 Pulheim
Start/Ziel: Geschwister-Scholl-Gymnasium Pulheim (Hackenbroicher Straße 66b)
Veranstalter: pulsschlag
Meldeschluss: Sonntag, 12. Januar 2020

Zeitplan
09:00 Uhr: Öffnung des Orga-Büros
10:10 Uhr: Start 5 km und 10 km Volkslauf
10:15 Uhr: Start alle Marathon-Distanzen (Einzel und Staffeln)
10:15 Uhr: Start Halbmarathon
11:30 Uhr: Siegerehrung 5 km und 10 km
12:15 Uhr: Siegerehrung Halbmarathon
13:45 Uhr: Siegerehrung Staffelläufe
14:45 Uhr: Siegerehrung Einzelmarathon
15:15 Uhr: Zielschluss

Alle Infos unter: www.winterstaffel.de
(Mitteilung: pulsschlag für Laufen im Rheinland)

07.01. Rund 80 begeisterte Läufer beim 1. meet & run Königsforst-Marathon Trainingslauf 2020 dabei
RHEIN-BERG.
Gut gelaunt trafen sich letzten Sonntag rund 80 Läufer aus dem Rheinland und dem Bergischen Land in Bensberg zur 1. Auflage meet & run. In fünf Gruppen führten die erfahrenen Langstreckenläufer vom TV Refrath die Teilnehmer als Guides im 4:30er bis 6:30er Tempo an. Trainieren und zusammen ins neue Jahr starten. Das hat allen Teilnehmern, die ohne Anmeldung und Kosten dabei waren, viel Spaß gemacht. Das beweisen auch die gut 300 Fotos auf www.laufen-in-koeln.de. Die 21 km lange Trainingsrunde war trotz der Regenfälle zuvor sehr gut zu laufen – einer war sogar nur in Sandalen unterwegs. Das TV Refrath running team hatte im Ziel ein kleines Buffet mit Energieriegel, Kuchen, Schmalzbrote und Nüsse sowie Krombacher o,0%, Isogetränke und warmen Tee aufgebaut. Und wie versprochen konnten sich alle eine Finisher-Medaille aus den letzten Jahren aussuchen. Nach dem Carboloading und vielen lockeren Gesprächen wurde die Vorfreude an den 22. März noch größer.

Tipp: Der 2. meet & run Trainingslauf startet am Sonntag, 16. Februar um 10 Uhr in Bensberg.
RUN GREEN – RUN HAPPY – www.koenigsforst-marathon.de
(Mitteilung: TV Refrath für Laufen im Rheinland)

06.01. LAZ Puma Frauen dominieren beim 42. Ratinger Neujahrslauf
Sonja Vernikov vom LAZ Puma Rhein-Sieg war am Sonntag beim traditionellen Ratinger Neujahrslauf mit einem Start-Ziel-Sieg über 10 km in 36:45 Minuten erfolgreich. Vereinskollegin Dioni Gorla wurde Dritte in 37:29 min. Bei den Männern konnte Luke Kelly überzeugen. In 35:42 min. wurde er 14. im Gesamteinlauf der 593 Teilnehmer. Der Sohn von Joey Kelly verbesserte seine alte Bestmarke um über 70 Sekunden. Im Fünf-Kilometer-Lauf zeigten die Nachwuchsathleten des LAZ ihre gute Form. Wiktor Vernikov siegte in der U20 in 17:47 min. Sein jüngerer Bruder Jan Vernikov wurde in 18:50 min. Sieger der M12. Bogdan Vernikov rundete das gute Ergebnis als M13-Zweiter in 22:37 min. ab.
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

05.01. Jetzt zum GVG-LaufCup 2020 anmelden
RHEIN-ERFT.
Bereits im 15. Jahr startet der GVG-LaufCup am 15. März in die Laufsaison. Den Auftakt bildet wie immer der Donatuslauf in Erftstadt-Liblar. Schlusspunkt der sieben Läufe umfassenden Serie ist am 27. September beim Citylauf Erftstadt. Um in die Cup-Wertung zu kommen, müssen vier Veranstaltungen gefinisht werden. Drei Streichresultate bzw. Nichtteilnahmen sind insgesamt möglich. Die besten vier Ergebnisse werden gewertet und alle weiteren schlechteren Ergebnisse automatisch gestrichen. Bei Punktegleichstand zählen die besseren Einzelergebnisse. Aus organisatorischen Gründen werden alle Cup-Teilnehmer bis zur vierten Veranstaltung in Brauweiler um Voranmeldung gebeten! Spätere Cup-Meldungen werden nicht mehr berücksichtigt! Das erleichtert die Auswertung wesentlich und sorgt für Chancengleichheit. Einfach nur Name, Altersklasse und Verein per Email an info@laufen-im-rheinland.de senden. Alle gemeldeten Teilnehmer sind in der Monte Mare AK-Wertung aufgelistet!
(Autor & Copyright: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

04.01. Premierensiege bei 62. Silvestercrosslauf
GUMMERSBACH.
Fast 350 Teilnehmer beim bundesweit ältesten Laufwettbewerb am letzten Tag des Jahres - Daniela Zoll und Tobias Lautwein siegen auf der Hauptstrecke.
Norbert Wolf war schon seit 7 Uhr auf den Beinen. "Ich habe mir schon seit Jahren vorgenommen, diesen Tag zu genießen, aber es klappt einfach nie", sagt der Chef-Organisator des Silvester-Crosslaufs der LG Gummersbach, dessen 62. Auflage am Morgen über die Bühne ging.

Seit zwei Monaten wurde geplant, ständig optimiert, die Strecke verfeinert, Fehlerquellen ausgemacht und beseitigt. Durch die Borkenkäfer-Schäden und folgende Abholzungen habe man einige kleinere Umwege der üblichen Strecke einbauen müssen. Aber Wolfs Stress war überflüssig - alles klappte wie am Schnürchen, die Läufer waren glücklich, die Zeitmessung funktionierte und als die Urkunden gedruckt waren, konnte auch Norbert Wolf tief durchatmen.

Ein besonderes Ereignis war der Crosslauf für Wilhelm Fischer, der zum 14. Mal dabei war und 1959 bereits seinen ersten Silvester-Cross in Gummersbach absolviert hatte. Damals habe die mittlere Strecke noch eine Länge von vier Kilometern umfasst, berichtete der 78-Jährige, der 2013 in seiner Altersklasse westdeutscher Berglaufmeister war. Diesmal mussten die Läufer fünf Kilometer zurücklegen. Bei den Männern siegte Tom Peiter (Chase the Boneman) in 19:12 Minuten. Ira Achenbach (SG Wenden) war in 22:54 die schnellste Frau auf dieser Distanz. Den 1,5 Kilometer Kinder- und Jugendlauf entschied Jonas Schaffrath (Rhein-Berg Runners) für sich. Schnellstes Mädchen war Line Berscheid (TuS Derschlag Rebels).

Der Crosslauf über 10,7 Kilometer hatte es dann in sich, war mit Schwierigkeiten gespickt. Die Athleten mussten durch den Schlamm- und den Höllenpfad und sich einen Weg über die Wiesenrutsche bahnen - für weniger Erfahrene eine echte Herausforderung.

Und nur diejenigen, die über geeignetes Schuhmaterial verfügten, hatten eine echte Siegchance. Bei den Männern war es anfangs eine Fünfergruppe, die den Ton angab. Nach den ersten Anstiegen am Kerberg reduzierte sich die Spitzengruppe auf drei Läufer. Zunächst führte Lokalmatador Richard Glatz, doch auf einer Bergpassage zog der spätere Sieger Tobias Lautwein (runnergy.de/40:17 Min.) an ihm vorbei und erarbeitete sich einen Vorsprung, den Glatz (LG Gummersbach/40:42 Min.) auf den Bergabpassagen nicht mehr aufholen konnte.

"Ich freue mich sehr, dass ich bei meiner fünften Teilnahme endlich mal ganz oben stehe. Es war ein harter Kampf mit Richard. Ich komme gerne nach Gummersbach, der Silvesterlauf ist der schönste, den ich kenne, eine echte Kultveranstaltung", so Sieger Lautwein. Hinter Glatz kam David Sudowé (Team Essen 99/41:45 Min.) auf den dritten Platz.

Bei den Frauen freute sich Daniela Zoll von der ausrichtenden LG Gummersbach über ihren ersten Sieg bei der Traditions-Lauf-Veranstaltung. Die anspruchsvolle Strecke habe ihr alles abverlangt, es sei eisig und rutschig gewesen, sodass man immer voll konzentriert habe bleiben müssen. Im Ziel hatte Zoll (52:38 Min.) ganze sieben Sekunden Vorsprung auf Alexandra Rieger, die für die Sparkasse Gummersbach an den Start gegangen war. Dritte wurde Sara Stöcker (LG Gummersbach), die für die 10,7 Kilometer 53:56 Minuten benötigte.
(Quelle: Oberberg Aktuell)

03.01. Sportlicher Jahresausklang des TV Bedburg
RHEIN-ERFT.
Mehr Sport machen, gesünder leben – mit der Umsetzung guter Vorsätze beginnen die meisten am ersten Januar des neuen Jahres. In Bedburg fängt man schon einen Tag vorher an. An der Schützenhütte haben fast 500 Läufer das alte Jahr beim Silvesterlauf des TV Bedburg sportlich ausklingen lassen.

Das Wetter spielt für die ambitionierten Läufer dabei keine Rolle. Viele verbrachten die Zeit vor dem Start mit Hampelmännern oder anderen Aufwärmübungen, um bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt nicht auszukühlen. Die Motivation der Läufer schmälerten Kälte und Nebel nicht. „Es geht schließlich darum, den inneren Schweinehund zu überwinden“, sagt Läuferin Michelle Bolz.

Unterschiedlich erfahrene Läufergruppen
Für den guten Vorsatz war ihr kein Weg zu weit. Sie komme aus Wegberg im Kreis Heinsberg, sagt sie. „Beim Bedburger Silvesterlauf bin ich zum ersten Mal.“ Eine erfahrene Läufergruppe aus Grevenbroich – regelmäßige Teilnehmer des Silvesterlaufs – begleitete Bolz auf ihrem Weg über die Feldwege der Kasterer Höhe.

Eine davon war Ellen Weihmann. Gute Vorsätze braucht die 65-Jährige nicht, um zu laufen. „Normalerweise laufe ich drei Mal pro Woche. Für die Gesundheit“, erläutert Weihmann. Außer Atem war sie auch nach fünf Kilometern nicht – und konnte sich so für ihren sportlichen Ehrgeiz mit einem Glühwein belohnen. Andere Läufer genossen stattdessen die Brezel, die es traditionell für jeden gemeldeten Teilnehmer des Laufs vom TV Bedburg gibt.

Sogar drei Feuerwehrmänner in Uniform
Ein gutes Beispiel für ihre Kameraden wollten Alex Flügel, Robin Lammert und Yannic Lammert sein. Die drei Feuerwehrmänner vom Löschzug Kirch-Grottenherten liefen in Uniform mit. Das sei eine spontane Idee gewesen, sagt Flügel, um „fit für den Einsatz“ zu bleiben. „Ich hoffe, dass wir im nächsten Jahr mehr als nur drei Feuerwehrleute hier sind.“

Insgesamt gingen 469 Teilnehmer beim Silvesterlauf an den Start. 85 davon waren Nachmelder, die sich kurzfristig für eine Teilnahme entschlossen haben. „Ich habe eigentlich befürchtet, dass wir weniger Starter haben, weil Silvester dieses Jahr auf einen Dienstag fällt. Aber wir haben sogar mehr Läufer als beim letzten Mal“, sagt Bianca Klein, seit vergangenem Jahr Organisatorin des Laufs.

Der Lauf überzeuge viele Kurzentschlossene mit der Strecke, ist sich Klein sicher. „Wer sich unterwegs entscheidet, einen Halbmarathon zu laufen, der läuft einfach mehrere Runden.“ Zur Auswahl standen eine 5200, eine 10 500, eine 15 800 und eine 21 100 Meter lange Strecke.

An der Grillhütte auf der Kasterer Höhe versorgte die Kampfsportabteilung des TV Bedburg die Läufer mit Getränken. Vom TV Bedburg selbst nahmen etwa 20 Läufer teil. Die Anfänger-Laufgruppe „Laufen ohne zu Schnaufen“ musste sich allerdings auflösen, weil sich die Abteilungsleiter Resi und Werner Peters in den Läuferruhestand verabschiedet hatten. Derzeit sucht der TV Bedburg nach einem Nachfolger für eine neue Anfänger-Laufgruppe.
(Quelle: KStA)

02.01. Drei Streckenrekorde und über 1.100 Teilnehmer beim Bonner Silvesterlauf
Jeandrée und Stegmaier pulverisieren bisherige Bestmarken
BONN.
Insgesamt drei Streckenrekorde, ein ausgebuchter Hauptlauf und zahlreiche persönliche Bestzeiten - all das gab es am Dienstag beim Bonner Silvesterlauf. Bei Temperaturen um drei Grad und wenig Wind wollten rund 1.200 gemeldete Teilnehmer beim Jahresabschluss dabei sein. Am Ende erreichten genau 1162 das Ziel auf der zwar nicht vermessenen, aber doch genauen Strecke am Rhein.

Obwohl ausgebucht, konnten sich noch einige Athleten kurzfristig eine Startnummer für den Hauptlauf sichern. Von den 750 vorangemeldeten Teilnehmern mussten knapp hundert Läufer ihren Start, zumeist krankheitsbedingt, absagen. Dennoch konnte sich Max Eggen vom veranstaltenden Absolute Run Laufladen Bonn über einen neuen Teilnehmerrekord freuen. Pünktlich um 12 Uhr schickte Daria Driefer von der Welthungerhilfe knapp 700 Teilnehmer auf die Zehn-Kilometer-Strecke mit zwei Runden entlang des Rheins und durch die Bonner Rheinaue.

Bereits früh setzten sich zwei Läufer an die Spitze des Feldes, die das Rennen unter sich ausmachen sollten. Kopf an Kopf liefen Julien Jeandrée und Noureddine Mansouri eine Pace von knapp über Drei Minuten je Kilometer. Lediglich der spätere Dritte Jan Stratmann (PV Triathlon Witten, 31:48) blieb den beiden auf Sichtkontakt. Auf dem letzten Renndrittel machte der 25-Jährige aus Altenahr dann Ernst und setzte sich von seinem Mitläufer ab. Im Ziel am Brassertufer blieb die Uhr für Jeandrée bei unglaublichen 30 Minuten und 54 Sekunden stehen. Das bedeute nicht nur einen neuen Streckenrekord, sondern auch eine Verbesserung der eigenen bisherigen Bestmarke um 75 Sekunden. Für den weitaus erfahrenen Mansouri vom TuS Köln rrh. blieb nur Platz Zwei in 31:15 Minuten. Persönliche Bestzeiten konnten auch viele nachfolgende Läufer/-innen erreichen. Unter anderem Uli Trautmann, der amtierende Bonner Marathon Stadtmeister, der mit 32:50 Min. auf Platz Vier landete.

Bei den Frauen erinnerte der Zieleinlauf an dem des Vorjahres. Nur das diesmal die beiden Erstplatzierten aus 2018 nicht am Start waren. So rückten Hannah Stegmaier (SSF Bonn, 36:37) und Sabine Burgdorf (ASV Köln, 37:22) jeweils zwei Plätze nach vorne in der Wertung. Beide Läuferinnen finishten mit persönlicher Bestzeit und Stegmaier sogar mit neuem Streckenrekord. Dritte wurde Monika Rausch von der LG Region Landshut in 38:43. Fünf Frauen blieben letztlich unter der 40-Minuten-Marke.

Zuvor absolvierten 467 Teilnehmer den Fünf-Kilometer-Lauf. Auch hier lief Sieger Simon Nolte einen neuen Streckenrekord. Der Athlet von den SSF Bonn gewann in 16 Minuten und drei Sekunden knapp vor den beiden zeitgleichen Ghebsha Ghebrengus (LAV Bad Godesberg) und Hakim El Makrini (LT DSHS Köln, beide 16:17). Frauensiegerin wurde Luca Sülzen (SSF, 19:39) vor Therese Schuhenn (19:55) und Zoe Krischer (20:19). Je Teilnehmer ging erneut ein Euro als Spende an die Welthungerhilfe, die sich hinterher über eine Summe von 1.200 Euro freuen konnte.

Ergebnisse:
Männer, 10 km: Julien Jeandrée (Absolute Run Crew Bonn) 30:54 Min., 2. Noureddine Mansouri (TuS Köln rrh.) 31:15, 3. Jan Stratmann (PV Triathlon Witten) 31:48, 4. Uli Trautmann (Bonn) 32:50, 5. Simon Schwarz (LG Röthenbach) 32:52, 6. Nick Emde (SSF Bonn/1. MJU20) 33:33, 7. Patric Starosta 33:37, 8. Hakim El Makrini (LT DSHS Köln/1. M40) 33:41, 9. Alexander Löhr (TV Eiche Bad Honnef) 33:47, 10. Lars Arzdorf (Team flott/1. MJU23) 33:48.

Frauen, 10 km: 1. Hannah Stegmaier (SSF Bonn/1. WJU20) 36:37 Min., 2. Sabine Burgdorf (ASV Köln) 37:22, 3. Monika Rausch (LG Region Landshut) 38:43, 4. Lea Wevelsiep (Tri Power Rhein-Sieg) 39:12, 5. Elena Meuer 39:58, 6. Caterina Schneider (LT Venusberg/1. W45) 42:17, 7. Charlotte Bös 42:51, 8. Maike Goffart 43:14, 9. Lea Heuer (SSF Bonn) 45:00, 10. Maike Stumpf 45:42.
(Autor & Copyright & Fotos: Joe Körbs, Laufen im Rheinland)

Laufen im Rheinland wünscht allen Lesern ein gutes, gesundes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr!
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(Mitteilung: Laufen-im-Rheinland)